Posts by ReSzAT80

    Im finalen Teil geht es zunächst an den Kohlebehälter. Nach Montage der Bretter und Halterungen (154) baue ich die einzelnen Seiten zusammen



    und bringe diese an.


    Als nächstes geht es an die Kohleladung. Die Kohle habe ich dabei aus Papier gefertigt - einerseits um auszuprobieren, ob das halbwegs überzeugend möglich ist, andererseits, weil die Geschäfte schlichtwegs zu waren. Dazu habe ich etwa acht bis zehn Lagen von 0,2mm dicken Papiers übereinander geklebt und dann die einzelnen Stücke rausgeschnitten und die Seiten ein bißchen bearbeitet (Anm.: dazu habe ich tendenziell Klingen benutzt, die schon ein paar Mal abgebrochen sind). Die fertigen Stücke färbe ich mit japanischer Tusche schwarz.



    Nachdem genügend "Kohle" hergestellt war, habe ich ein Wasser-Weißleim-Gemisch (mit einem Spritzer Spülmittel) angesetzt, die Grundfläche bestrichen, befülle den Behälter mit "Kohle" und leere dann großzügig Wasser-Weißleimgemisch drüber und helfe beim Trocknen ein wenig mit dem Haartrockner nach.


    Als nächstes (auch wenn im Bild oben schon zu erkennen) geht es an die Scheinwerfer - die Innenseite kleide ich mit Alufolie (diesmal der glänzenden Seite) aus und verglase sie entsprechend. Für die gewölbte Fläche gehe ich wieder so vor, daß ich anstatt Schnitte zu setzen das Papier anfeuchte und mit entsprechendem Werkzeug wölbe.


    Montiert sieht das dann so aus - die Position ist dabei nicht markiert, ich habe sie deshalb aus den Skizzen der Anleitung per Außenmaß abgeschätzt. Ebenso habe ich Teile 164, auf denen die hinteren Scheinwerfer stehen, im Bogen nicht gefunden und aus den (schwarzen) Reserveflächen gebaut.


    An der Rauchkammertüre ist dazu noch nun der Griff angebracht. Als nächstes hole ich noch diverse Details nach, die ich bisher ausgelassen hatte



    Plaketten an den seitlichen Wassertanks, das Sicherheitsventil am Kessel und die Türgriffe beim Einstieg ins Führerhaus. Jetzt fehlt nur noch das Dach. Dieses lege ich - wie oben bereits geschrieben - nur auf, damit man (durch Abnehmen) weiterhin ins Innere des Fuhrerhauses hinensehen kann.



    Komplettiert sieht die Lok dann so aus.



    Zur Präsentation habe ich dann noch relativ simple Geleise gebaut - vielleicht habe ich ja irgendwann Lust auf ein aufwändigeres Diorama.



    So das war's mit dem Baubericht. Ich bedanke mich bei allen Lesern und hoffe, daß Einige Gefallen daran gehabt haben.

    Bilder in der Galerie werden folge.


    schöne Grüße,

    Rene

    Es geht langsam dem Ende entgegen - allerdings entgegen der etwas zu optimistischen Ankündigung noch nicht mit dem Ende.

    Als nächstes bringe ich nun die Trittbretter unter den seitlichen Wassertanks an


    Es folgt als nächstes die Verbindung der Trittbretter über den Zylinder

    Wie man oben sieht bleibt da ein bißchen ein Spalt - da ist das Trittbrett möglicherweise etwas zu kurz geraten

    An den im Bild unten per Pfeil markierten Stellen bringt man nun Streifen 162e an, an denen auf beiden Seiten ein (rot gefärbter) Draht verläuft - auf der rechten Seite (hier oben) läuft der Draht in den Kompressor hinein.

    Ebenso bringe ich nun auch auf der anderen Seite die Leiter an


    Jetzt geht es an die beiden Enden. Die Puffer stelle ich her, indem ich 1,2mm dicken Draht mit umwickle - das entsprechende Bauteil habe ich (wegen der im Eingangspost erwähnten Umstände) aud Kopierpapier vervielfältigt.

    Dann kommen die Puffer an die vorgesehene Stelle


    Als nächstes kommen jene Teile an denen die Hauptluftleitungen angebracht werden

    Nachdem ich diese ebenso wie die Bahnräumer befestigt habe sieht das so aus

    und schließlich nach Anbringen der Hauptluftleitungen

    Nun kann ich die Schraubenkupplung montieren

    und die Arbeiten in diesem Bereich sind abgeschlossen.


    Im nächsten Teil kommt dann (tatsächlich) der Abschluß des Baus.


    schöne Grüße,

    Rene

    Nun bringe ich als nächstes die Trittbretter (160) vorne im Bereich der Rauchkammer an



    Um eine Struktur hineinzubringen habe ich ein Hobbymesser auseinandergenommen und mit dem per Pfeil markierten Teil vor dem tatsächlichen Zusammenbau (mit Druck) drübergerollt - dann bekommt man ein bißchen ein Rautenmuster hinein. Für bessere Resultate muß man aber wohl entweder zum Lasercutset oder anderen Methoden (Fliegengitter draufkleben und anmalen?) greifen.

    Von unten sieht das Ganze so aus


    Als nächstes kommt der Kompressor - angefangen mit der Halterung (100) und den unmittelbar daran befestigsten Teilen (94-96)

    Die Teile mit Kühlrippen (90,93) sind aus vielen Scheiben zu bauen - hier ist ein weiterer Fall, wo das im Eingangsbeitrag ausgeführte Problem mit der Dicke von Teilen (aufgrund des Skalierung auf 1:45) zu Tage treten könnte.



    Aus den einzelnen Teilen füge ich nun den Kompressor zusammen und montiere ihn an der per Pfeil markierten Stelle - wozu ich die dort vorher angebrachten Nieten wieder entferne.



    Das Resultat ist dann das folgende Bild



    Auf der anderen Seite bringt man die Lichtmaschine an


    und verbindet die mit einem Rohr mit dem Dampfdom



    Das war es wieder einmal - im nächsten Update folgt (vermutlich) das "große Finale".


    schöne Grüße,

    Rene

    Weiter geht es mit dem Führerhaus - zunächst montiere ich diverse Griffe



    Dann folgt Teil 148 - der seitliche Teil des Lüftungaufsatzes



    und aus 149,150 die Holzbedachung,

    das Ergebnis nach deren Anbringen und Montage der Lüftungsklappen sieht dann so aus.

    Den obersten Teil des Daches hebe ich mir bis am Schluß auf - die Absicht ist dabei, daß dieser nur draufgelegt wird, damit man ihn abnehmen kann, um ins Innere des Führerhauses hineinzusehen.

    Im nächsten Schritt bringe ich dann an den Fenstern der Vorder und Rückwand - vermutlich - Sonnenabschirmungen an.


    Dann geht es an die seitlichen Wassertanks. Aus Spanten W40-W47 baue ich ein Gerüst, das überzogen wird.


    Bevor ich diese jedoch anbringe, montiere ich noch Halterungen 86 auf denen später "Trittbretter" liegen (oder wie auch immer die Stege heißen, auf denen man sich um die Lok herum bewegen kann). Ebenso füge ich das Verbindungsrohr zwischen zentralem Wassertank und seitlichem Wassertank an.



    Dazu habe ich noch (zunächst nur für die linke Seite) die Leiter ins Führerhaus und ein zweiteiliges Verbindungsrohr zwischen seitlichen und hinterem Wassertank vorbereitet. Dieses Rohr wird - soweit ich die Anleitung entziffert habe links angebracht (geht sich eventuell aber auch rechts aus) und muß durch Teil 88 geführt werden, ein dreieckförmiges Teil am Rahmen, das den Boden des Führerhauses stützt. Hier hatte ich vergessen zu erwähnen, daß ich bei der ersten Montage die Seiten (aufghrund der irreführenden Angabe) vertauscht hatte - in Posting #3 bzw #4 ist es auf der falschen Seite zu sehen, in Posting #11 ist es nicht mehr zu sehen, weil ich es in der Zwischenzeit wieder abgenommen hatte.


    Fertig sieht das Ganze dann so aus


    Im nächsten Teil geht es dann u.a. um den Kompressor.

    Im nächsten Schritt bringt man nun am Steuerbock Steuerschraube (120) und Steuerrad an

    (Anm: Mittels Teil 120g verbindet man die Steuerschraube mit der Heusinger-Steuerung (Teil 84a) - das kommt in meinen Augen aus der Anleitung nicht so ganz heraus)

    Als nächstes montiere ich das Führerbremsventil (mit einem grünen Pfeil markiert), sowie - zumindest nehme ich das an) die Dampfstrahlpumpe (mit einem roten Pfeil markiert). Diese ist mit dem Rohr verbunden, das zum Dampfdom führt, ebenso führt ein Rohr zum Kessel (mit blauem Pfeil markiert) - allerdings paßte dieses so wie es in der Anleitung per Schablone vorgesehen war nicht - entweder man paßt das Rohr an oder bringt es an einer anderen Stelle am Kessel an.


    Fertiggestellt sieht das dann so aus.


    Bei der Wasserstandanzeige habe ich - damit diese etwas besser aussieht, die Fenster ausgeschnitten, "verglast"und mittels Weißleim einen Wasserstand simuliert.

    Die Wasserstandanzeige wird am Kessel angeklebt, ebenso bringe ich nur diverse Instrumente und Rädche an - die mit einem roten Pfeil markierten Elemente habe ich "dazuerfunden", nachdem dort graue Markierungen waren, als ob dort etwas hingehöre, isch im Bogen oder in der Anleitung aber nichts fand (und das meiner Meinung nach eine seltsame Stelle für Nieten gewesen wäre.


    Nun geht es an die Hinterseite des Führerhauses, die ich aus Teilen W35-W38 bzw 138 zusammenbaue und an der entsprechenden Stelle montiere.


    Dann kommt die Handbremse, die mit dem Bremsgestänge verbunden wird, ebenso wie der Bremszyliner, der an der linken Seite des Fahrgestellrahmens unterhalb des Führerhauses angebracht ist und mit einem Draht mit mit Führerbremsventil verbunden ist.

    Damit kann man nun die Wände des Führerhauses anbringen. Diese werdenentsprechend aus Außen und Innenteil (den ich notgedrungen wieder weiß angemalt habe) zusammengeklebt.

    Es rät sich - anders als im obigen Bild - schon jetzt Teile 141-142 am Inneren der Wand (u.a. verschiebbare Fenster und deren Halterung) zu montieren. Das Resultat sieht dann so aus.


    Damit die Schilder unter dem Fenster nicht so flach aussehen habe ich (siehe roter Pfeil) diese vervielfältigt, die Schrift aufgedoppelt und dann das entsprechende Teil drübergezogen (nachdem ich dessen Papierdicke durch Spalten zuerst verringert hatte.


    Im nächsten Beitrag folgt dann das Dach und die seitlichen Wassertanks.

    Weiter geht's. Aus zahlreichen Teilen (121) baut man nun zunächst - so nehme ich zumindest an - die Dampfpfeife und bringt sie am Kessel am vorgesehenen Platz an, den Hebel fädelt man durch den entsprechenden Schlitz in der Vorderwand des Führerhauses.


    Ebenso setzt man die Feuerklappe (130) zusammen


    und bringt sie an. (Anmerkung: Wie man am Bild unten sieht, habe ich die Innenseite der Wände (nochmal) weiß angemalt, was mehr oder minder eine Notmaßnahme war. Nachdem man beim Modell viel mit Schwarz arbeiten muß, waren die Finger wieder mal dreckig und ich hab mir prompt das Teil versaut.)


    Ebenso bringe ich den Reglerhebel (132) am Kessel an.


    Weiter mit einem kurzen Intermezzo mit Arbeiten am Kessel. Zunächst verbinde ich Rauchkammer und Zylinder durch die Dampfeinstromrohre.



    Dann zu einem Schritt, der in den sonst augezeichneten Skizzen kaum bis gar nicht dokumentiert ist - die Montage der Sandrohre. Hier ist nur in der Anleitung (die ich wie gewohnt mittels automatischer Übersetzung durch die Google-App aus dem Polnischen übersetzen ließ) folgendermaßen die Rede "Von den Verteilern führen die Dandrohre aus 1mm Draht: vom vorderen Schleifer vor den Rädern des ersten und dritten Satzes, vom hinteren hinter den Rädern des zweiten und vierten Satzes". Hier ist "1mm Draht" in meinen Augen ein offenkundiger Fehler - der Text ist im 1:25 Bogen genau ident und hier wurde offenbar vergessen das entsprechend umzurechnen. Generell rät sich an, bei Dickenangaben der diversen Drahtstücke nachzuprüfen.

    Die Sandrohre habe ich aus Federstahldraht geformt, was den Nachteil hatte, daß man die schon vor dem Anbringen in die exakte Form bringen muß - vermutlich wäre es von der Optik auch besser gewesen, die nochmal schwarz zu lackieren, bzw gleich anderes Material zu nehmen - etwa dünne Kabel mit schwarzer Isolierung. Auf jeden Fall ein Punkt, den ich bei der nächsten Lok (wann immer ich die auch baue) vermutlich anders machen werde.



    Aus Teilen 125-126 wird ein weiterer Aufsatz für den Kassel gebaut und vor dem vordersten Sandom angebracht


    von den zwei Ausgängen führt man ein 1mm dickes Rohr (aus Draht) durch ein entsprechendes Loch in Vorderwand des Führerhauses, sowie vom Dampfdom ein 0,5mm dickes (Draht)"Rohr" durch ein anderes Loch. Dazu fädelte ich zuerst die Rohrhalterung (schwarz eingekreist) und den Ausgang am Dampfdom (rot eingekreist) auf den Draht auf, fädle ihn durch das vorgesehene Loch in der Vorderwand des Führerhauses und am anderen Ende in ein entsprechendes Loch am seitlichen Aufsatz des Dampfdomes. Dann klebe ich den Ausgang am Dampfdom fest und die Rohrhalterung am Kessel. Hier ist zwar eine Stelle (wie bei diesem Bogen üblich) grau markiert - aber in meinen Augen an der falschen Position. Diese grauen Flächen müssen auch entsprechend schwarz übermalt werden.


    Jetzt kann ich mich wieder dem Führerhaus widmen. Aus Teilen 120 baue ich den Steuerboch und bringe ihn recht neben dem Kessel an.



    Das war's wieder einmal.


    schöne Grüße,

    Rene

    Im nächsten Schritt füge ich Raumkammer und den Rest des Kessels zusammen, bringe einen kegelstumpfförmigen Übergang an und klebe weitere Details am Kessel - etwa Waschluken - an



    Dann geht es an den Bau des Dampfdoms - zuerst das Innengerüst und die Verkleidung


    Der Dampfdom wird dann an der vorgesehenen (mittleren) Position aufgeklebt und auf der Seite Aufsätze (117d-i) angebracht. Die Ausgänge aus Teilen 117g und 117i - rot markiert in der Skizze - bringe ich allerdings erst später (mit den jeweiligen Leitungen) an.


    Die Konstruktion der Sandkästen (aus Teilen 115-116) ist ähnlich. Zuerst ein inneres Gerüst, das dann verkleidet wird - den Deckel wölbe ich wie gewohnt leicht mit entsprechendem Werkzeug nach leichtem Anfeuchten


    an der Seite werden ebenfalls Ausgänge angebracht aus denen die Sandrohre führen.


    Die Sandkästen werden an den entsprechenden Positionen dann aufgeklebt.



    Im obigen Bild zu sehen ist ebenfalls die Vorderseite des Führerstandes - hier ist es meiner Meinung nach auf jeden Fall ratsam, vor der Vereinigung von Kessel und Fahrgestell Stellproben zu machen, ob der Ausschnitt für den Kessel paßt. Ebenso zu sehen ist der Aschenkasten aus Teilen 107, der noch unter der Feuerbüchse angebracht werden muß.



    Bevor nun der Kessel tatsächlich mit dem Fahrgestell verbunden wird, letzte Arbeiten am Fahrgestell. Zunächst werden - zumindest nehme ich das an - Luftbehälter im hinteren Bereich des Fahrgestells angebracht. Beim mit einem Pfeil markierten Teil benutze ich wieder - ähnlich wie bei der Rauchkammertüre - die Technik, das Papier durch Anfeuchten und mechanisches Bearbeiten entsprechend zu wölben, anstatt Schnitte zu setzen - in dem Fall war das aber schon arg an der Grenze des Machbaren.


    Ebenfalls im selben Bereich werden noch seitlich Kästen montiert.



    Der mit einem Pfeil markierte Bereich muß schwarz angemalt werden, denn bei einer Stellprobe - siehe Mitte - sieht man, daß sonst eine graue Fläche übrig bliebe, was offenbar ein Fehler im Bogen ist. Nun kann man den Boden des Führerstandes darüber anbringen (von diesem Schritt habe ich leider kein Bild gemacht). Da mich das Grau im Bogen nicht voll überzeugt hat, habe ich es mit einem braun übermalt.

    Nun steht einer vorsichtigen Montage des Kessels nichts mehr im Weg.



    Das Modell sieht nun langsam aus wie eine echte Dampflok - im nächsten Teil folgt dann der Innenraum des Führerstandes.


    schöne Grüße,

    Rene

    Jetzt geht es an den Bau des Kessels. Zuerst wird für den hintersten Teil ein Gerüst aus Spante W21-W28n aufgebaut und (mit 104) überzogen

    Für den Rest des Dampfkessels (Langkessel und Rauchkammer) baut man drei zylindrische Segmente aus den Spanten W29 bzw W30 und den Mantelelementen 105-106


    Dann füge ich vorsichtig die drei hinteren Segmente (d.h. alles bis auf die Rauchkammer) zusammen.


    An der Unterseite des vordersten Teils dieses Konstrukts bringe ich aus Teil 107 den Schlammsack an.


    An der Rauchkammer bringe ich den Schornstein und auf der Seite Teile 110 an.

    Aus Teilen 111-112 baut man jene Teile aus denen später die Dampfeinstromrohre von der Rauchkammer in die Zylinder führen, bringt diese an.

    Ebenso habe ich zahlreiche Nieten an den vorgesehenen Stellen aufgeklebt und entsprechend bemalt.

    Im abschließenden Unterschritt des heutigen Updates geht es um die Vorderseite der Rauchkammer.

    Nachdem die Rauchkammertür nur leicht gewölbt ist, habe ich mich dagegen entschieden, wie beim originalen Teil (siehe oben) vorgesehen am Rand Einschnitte zu machen. Stattdessen habe ich aus mehreren Schichten unterschiedlichen Durchmessers ein entsprechend gewölbtes Kugelsegment als Unterbau gefertigt, aus dem dankenswerterweise im Bogen ausreichend zur Verfügung stehenden schwarzen Ersatzflächen einen Kreis ähnlichen Durchmessers wie das Originalteil ausgeschnitten, den durch (leichtes) Anfeuchten und Formen gewölbt und dann über den Unterbau drübergezogen.


    Das war's für heute, weiter geht's dann noch immer mit dem Dampfkessel.

    Wie angekündigt geht es weiter mit der (Heusinger) Steuerung. Zunächst baue ich aus 75-77 die "Halterung" (wie das fachmännisch heißt, hab ich auf meinem Wikipedia-"Schummelzettel" nicht erspäht)



    dann folgen Schwinge und Schieberschubstange (80,81). Dabei ist die Schieberschubstange in der Mittelposition - die einzige die man in diesem Modell darstellen kann.


    Die beiden Teile werden zusammengefügt und dann auf den vorgesehen Stellen an der Seite des Fahrgestellrahmens angebracht.


    als nächstes folgt der Kreuzkopf aus Teilen 78-79

    den ich mit der Treibstange (74) verbinde.


    In der Zwischenzeit habe ich noch keine Teile (84) angebracht, mit denen die Position der Schieberschubstange auf der Schwinge (zumindest theoretisch) verändert wird (per Pfeil markiert), sowie weitere Einzelteile der Steuerung - Gegenkurbel (82), Schwingenstange (83) sowie Lenkerstange und Voreilhebel (85)



    Das finale Resultat sieht dann so aus



    Damit ist das Fahrgestell der Dampflok weitgehend - Details wie die Kupplung kommen erst ganz am Schluß - fertiggestellt. Es folgt dann der Bau(beginn) des Kessels.

    Weiter geht es mit dem Bau der Dampfzylinder. Zuerst baue ich da den Körper

    überziehe ihn und klebe Teile 72 auf (dabei das zentrale Stück an der Rückseite anfeuchten und mit enem geeigneten Werkzeug wölben)


    Als nächstes kommen dann die Teile dran die zum Schieberkasten gehören (67-68)


    sowie die Führung der Kolbenstange - zuerst der vordere Teil (69)


    dann der hintere Teil (70)



    Für die 2mm starke Kolbenstange selbst habe ich als Kern einen 1mm starken Stahldraht genommen, den mit ein paar Schichten Kopierpapier umwickelt und dann als letzte Schicht Alufolie (mit der matten Seite nach außen hin) genommen.


    Im nächsten Update folgt dann die Montage der Heusinger Steuerung. Bis dann

    Rene

    Servus,


    Ja, auf dem Cover steht etwas von "Digital print" (ich nehme mal an Laserdruck, auch wenn es Tintenstrahl sein könnte) und es liegt ein Zettelchen bei mit der Warnung/Aufforderung, daß manch Kleber sich mit dem Toner nicht verträgt und man deshalb am Cover einen Test vornehmen soll, ob der Kleber die Farbe auflöst. Mit dem Weißleim, mit dem ich so gut wie alle sichtbaren Teile verklebt habe, hatte ich dahingehend keine Probleme. Übermäßiges Abblättern wäre mir nicht aufgefallen, eventuell wenn man Dinge sehr eng rollt. Aber da prinzipiell sowieso fast alles schwarz ist, kann man eventuell betroffenen Stellen mit dem Schwarz seines Vertrauens nachbessern. Ich habe einige Berichte gesehen, wo gleich fast alles neu bemalt/lackiert wurde - insbesondere natürlich, wenn man die verfügbaren Lasercutsätze verwendet.


    Bei den Nieten habe ich wie oben angedeutet auf eine "selber cut" Method gesetzt



    D.h. Felder wie links auf Kopierpaier ausdrucken, mit noch einer Schicht Kopierpaper verstärken, die kleineren Ringe mit (0,4mm Durchmesser) schräg (etwa 45°) ausschneiden (strichlierte Linie in der Skizze), auf die größeren Ringe draufkleben und die dann ausschneiden. Niete aufkleben, leicht mit Kleber überziehen, damit sie etwas runder ist und nach dem Trocknen anmalen.

    Im Nachhinein gesehen war das wohl zuviel des Guten und sehr arbeitsintensiv - andere Methoden, die hier m Forum präsentiert wurden, wie das Ausstechen mit dem Korneisen oder die Investition in einen Lasercutnietensatz sind da vermutlich cleverer. Ich habe kurz damit spekuliert die Nieten von hinten durchzustechen, aber bei Proben keine zufriedenstellenden Resultate erreicht.


    Apropos "fragwürdige Entscheidungen" - es geht weiter mit dem Bresmgestänge. Zunächst einmal die Skizze wie dieses laut Plan gebaut werden sollte


    Ursprünglich hatte ich geplant. dieses komplett nach der Schablone zu bauen und auf einmal zu montieren, bin dann aber dazu übergegangen erst die Querverbindungen A-D zu bauen und montieren und dann die Verbindungsstücke 53-55. Schon bei der Montage von Querverbindung A trat ein Problem auf - das geht sich irgendwie nicht aus, weil die Blattfedern im Weg sind.


    Kann durchaus sein, daß sich kleine Fehler im Bau sich addiert haben und sich eine Anordnung, die eventuell tatsächlich knapp sein soll, dadurch nicht mehr ausgeht. Einen Konstruktionsfehler würde ich aber nicht komplett ausschließen.

    Eine etwas rustikale Lösung, die ich dem Bau hier nachempfunden habe ist, die Querverbindung quasi umzudrehen - wodurch es keinen Konflikt mehr gibt.



    Wie gesagt: Das ist definitiv eine deutliche Abweichung von der vorgesehenen Bauweise und ich empfehle das lediglich als letzten Ausweg, falls es wie vorgesehen nicht funktioniert.

    Als nächstes montiere ich Verbindungselemente 52


    Das komplette Bremsgestänge sieht dann so aus



    Also definitiv nicht nach Plan und mit ein wenig Improvisieren. Sieht - soferne man nicht drüber nachdenkt - zumindest ein wenig plausibel aus und ein schwacher Trost bleibt: Steht die Lok mal auf den Gleisen, sieht man sowieso kaum mehr was davon...


    Dann baue ich den Teil (62), auf dem die Rauchkammer liegen wird und bringe ihn an der vorgesehenen Stelle an.


    Ebenso montiere ich ein Verbindungsrohr (63) zwischen diesem Teil und dem Rahmen


    Hier rächt sich - insbesondere beim Anbringen des (hier nicht dargestellten) zweiten Arms - ein wenig die frühzeitige Montage des Wasserkastens. Klappt zwar, aber es ist eine Fummelei - weshalb ich dann doch empfehlen würde, den Wasserkasten doch erst - wie von der Nummierung her ursprünglich vorgesetzt - jetzt einzubauen...


    Das war's für heute, das nächste Mal geht es an den Bau der Zylinder...


    schöne Grüße,

    Rene


    EDIT:

    Oh, this is something I must pay attention to. Great progress! Your work is very attentive. And it will not be painted, will it?

    As written in my initial post - the build is already finished, so this is not a live build, just a recap - that's why progress is so fast ;).

    Generally no repainting but I painted over some parts - either because I didn't like the color or because I somehow messed up.

    Dieses Grundgerüst wird dann verkleidet

    eine Achse eingesetzt, die Räder angebracht und die zwei schwenkbaren Verbindungsarme 48 am Ende eingesetzt und mit Stiften gesichert

    Nun bringe ich auch die Federungselemente des hintersten Radsatzes an


    sowie Teile 46 und 47, die zur Befestigung des hindersten bzw vordersten Radsatzes nötig sind

    Der hinterste Radsatz ist nun fertigmontiert

    Dabei drückt die Blattfeder auf den Metallstift, der in der Stifthalterung 19b ruht auf den Radsatz hinunter. Hier muß man offensichtlich hinsichtlich der Länge des Stifts ein wenig vorsichtig sein.

    Nochmal illustriert an der Montage des vordersten Reifensatzes

    Das Loch vorne im Gefährt wird in die Halterung 46 bzw 47 (siehe vorletztes Bild) eingefädelt. Ein (hier nicht sichtbarer) Stift an der Oberseite in das markierte Loch gesteckt und die Verbindungsarme 48 über einen Stift mit den Halterungen 10 verbunden.

    Als nächstes verbinde ich ein Rohr (64) mit dem Wasserkasten und bereite die Abdeckung des vorderen Teils des Rahmens (37,39) vor


    und setze sie auf, sodaß man dann später die letzte Blattfeder (die ebenso per Metallstift auf den vordersten Radsatz drückt) montieren kann


    Als nächstes baue ich die einzelnen Bremsbacken zusammen, die ich noch mit einem dunklen Grau übermalt habe,


    und bringe diese an. Durchaus möglich, daß ich nicht präzise genug gearbeitet hatte, aber (zumindest hier im 1:45 Bogen) die Bremsen gingen sich gerade so aus - bzw erst nachdem ich zum Schleifpapier gegriffen hatte. Nichtsdestotrotz ist die Montage am Ende gelungen, jetzt kann man auch jene Stange (73) anbringen, die die einzelnen Räder moteinander verbinden. Auch hier habe ich mit einem etwas anderen Grau übermalt und geringfügig gesupert.


    Das war's für heute - als Nächstes geht es dann ans Bremsgestänge.


    schönen Sonntag

    Rene

    Weiter geht es mit einem Doppelpost, zunächst mit dem Bau der Räder. (Anmerkung: Diese habe ich - chronologisch gesehen - eigentlich schon früher bzw parallel zum bisherigen Fortschritt gebaut). Da wird zuerst einmal die "Felge" (bzw wie auch immer man das Äußere des Rades nennt) und "Nabe" (bzw wie das Innere tatsächlich heißt) gebaut

    Die hier noch hellgraue Lauffläche der Räder übermale ich später mit einem matten grau - sieht vermutlich mit metallisch glänzendem Grau besser aus (vielleicht bei der nächsten Lok die ich in ferner Zukunft einmal bauen werde).

    Um die Speichen anzubringen existieren in der Anleitung Schablonen. Diese habe ich kopiert und eine Vorrichtung gebaut, in die man "Felge" und "Nabe" einspannt

    Dann werden die Speichen, die vorsichtig auf die richtige Länge gebracht und entsprechend an den Enden (falls nötig) abgeschrägt werden, entsprechend der Schablone eingefügt

    bis man fertig ist

    Insgesamt gibt es zwölf Räder, sechs vom obigen Typus, zwei mit einem größeren Ausgleichsgewichten und vier kleinere Räder - jeweils für den vordersten und hintersten Radsatz.

    Nun kann man die Räder beginnen zu montieren - am Rahmen habe ich unterdessen auch die Halterungen für die Bremsen (51e-f) angebracht.


    Wie man am folgenden Bild erkennen kann, sind die Radsätze um 90° gegeneinander verdreht.


    Im Hintergrund zu erkennen ist eines der zwei "Gefährte" an denen der vorderste und hinterste Radsatz angebracht ist.

    Dieser wird aus Teilen W1 bzw 44-46 gebaut. Zunächst das Grundgerüst

    Als nächstes hole ich noch die Montage für Teile 19b (mit Pfeilen markiert) nach - Halterungen für (Metall)Stifte

    Danach geht es ans Bauen derFederung, d.h. Anbringen der Blattfedern am Achslagergehäuse und dann Verbinden mit den Ausgleichshebeln - zuerst auf der einen Seite

    und dann auf der anderen. Jene Teile der Federung, die das vorderste und hinterste Rad betreffen, hebe ich mir für später auf.

    Im nächsten Schritt ziehe ich den Bau des Wasserkastens aus den Teile W3-W9 und 65 vor

    und setze diesen in den Fahrwerksrahmen ein.

    Dadurch erhält er Rahmen in meinen Augen wesentlich mehr Stabilität, hat aber gewisse Nachteile, die mir zu diesem Zeitpunkt nicht bewußt waren - mehr dazu viel später in einem kommenden Beitrag.

    Nun ist ein guter zeitpunkt gekommen, an den Seitenwänden die vorgesehenen Nieten - jede Einzelne in mühsamer Kleinstarbeit selbst geschnitzt - anzubringen und zu bemalen.


    Ebenso bringe ich Versteifungswinkel 88

    und die Kotflügel für das vorderste bzw hinterste Rad an

    Damit ist nun ein Zustand, erreicht, wo man die Räder montieren kann - zu deren Bau aber erst im nächsten Teil.

    So, weiter geht es mit dem Rahmen des Fahrgestells. Nach den Seitenwänden kommen nun die beiden Endstücke (aus Teilen 17-21) dran

    aus denen man mit den Seitenwänden den Rahmen formt


    mehr Stabilität und Form erhält er durch Einfügen der Teile 23-25, 29-32 und 34-35.



    An den Enden montiert man Teile 26-28 (bzw hier auch das Frontstück 35)


    Noch mehr Stabilität erhält die Konstruktion dann auch, indem ich die Achsstücke 50 einsetze.


    Weiter geht es dann im nächsten Teil mit den letzten Arbeiten am Fahrgestellrahmen, bevor man die Räder montieren kann.

    Servus allerseits,

    Nachdem mein jüngster Bau vollendet ist, liefere ich einen Baubericht (schrittweise nach).

    Dabei handelt es sich um eine Dampf-Tenderlok der polnischen Bahn (PKP) mit der Typennummer Tkt2, d.h. eigentlich die preußische T14.1 (= BR 93.5) im Maßstab 1:45 aus dem Verlag Modelik.



    Vor dem eigentlichen Bericht jedoch ein paar Anmerkungen: Der Bogen läßt sich in meinen Augen prinzipiell gut bauen, es sind in meinen Augen ein paar kleinere Fehler drinnen, wo mir schon der Gedanke kam, daß den Bogen in dieser Form niemand probegebaut hat. Man sollte aber meiner Meinung nach dringendst den Umstand beachten, daß das die reskalierte Version des Bogens im Originalmaßstab 1:25 ist. Beim Reskalieren wurde zumindest meinem Empfinden nach nicht viel Aufwand betrieben - das Layout ist dasselbe wie beim 1:25er Bogen, zwei Seiten des größeren Modells finden nun auf einer des 1:45er Bogens Platz. Was Verstärken mit Papier betrifft wird * von 0,2mm zu Kopierpapier (oder gar nicht), ** von 0,5mm zu 0,2mm und *** von 1mm zu 0,5mm. Nachdem der Skalierungsfaktor von 1:25 auf 1:45 nun 1,8 ist, ist das so ungefähr in Ordnung.

    Bei Teilen wie diesen hier


    wo - zumindest nach meiner Interpretation - zuerst verstärkt und dann die schwarze Fläche umgeklappt wird, führt das aber zu Problemen. Unter der Annahme einer Papierdicke von 0,2mm für den Bogen gilt für die Gesamtdicke bei

    * - 0,6mm bei 1:25, 0,4-0,5mm bei 1:45, Soll (=Dicke bei 1:25 durch 1,8): 0,33mm

    ** - 0,9mm bei 1:25, 0,6mm bei 1:45. Soll: 0,5mm

    *** - 1,4mm bei 1:25, 0,9mm bei 1:45. Soll: 0,78mm


    Gerade beim Bau der Blattfedern (siehe oben), wo mehrere Schichten gestapelt werden, können diese Abweichungen, die dadurch entstanden sind, daß die Papierdicke des Bogens nicht einbezogen wurde, zu signifikanten Abweichungen führen. Das spielt bei gerollten Teilen ebenso eine Rolle - Teile werden logischerweise doppelt so dick, wie sie eigentlich sein sollte. Als Abhilfe kann man die entsprechenden Teile auf Kopierpapier (das in etwa halb so dick ist wie der Bogen) drucken oder nach Ausschneiden der Teile das Papier so zu spalten, daß es halb so dick wird - was meiner Erfahrung nach üblicherweise weniger genau ist.


    Nun, los geht es mit dem Rahmen des Fahrwerks. Zuerst werden die Seitenwände aus 1-5 zusammengeklebt und an der späteren Außenseite 6-7 angeklebt.


    An der (späteren) Innenseite werden die Kästen aus 8-9 befestigt

    Ebenso wie die Halterungen aus 10


    sowie Teile 11 und 14.


    So, das war's einmal fürs erste, bald geht's weiter


    schöne Grüße,

    Rene

    Ein echter Tiefschlag!


    Die Paniker haben gewonnen, Chapeau


    Von einer offiziellen Absage habe ich noch nichts gelesen oder wollte eine ebensolche durch mein Posting auch nicht audrücken - das ist wie gesagt das, was die Bundesregierung am Vormittag verlautbart hat. Ob da die GoMo darunterfällt, nachdem das ja in einem Museum stattfindet (und de reguläre Museumbetrieb mWn nicht eingeschränkt wurde), ist auch die Frage.

    Auf der Seite der IPMS ist noch alles beim Alten, auf jeder des HGM aus, aber auf Twitter haben die einen Promotion-Tweet zur GoMo von vor ein paar Stunden wieder gelöscht. Was man eventuell als schlechtes Zeichen sehen könnte.

    In der tschechischen Republik gab es im Prinzip auch dieselben Maßnahmen, was mWn ebenso Modellbauveranstaltungen treffen wird bzw trifft - auf der Seite von WAK habe ich bezüglich Ostrau was gesehen...


    schöne Grüße

    Rene


    Also da wäre ich mir mittlerweile leider nicht mehr so sicher - vVon der heutigen PK der österreichischen Bundesregierung seitens Bundesminister Anschober (per orf.at https://orf.at/#/stories/3157260/):

    "Großveranstaltungen stark eingeschränkt

    Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) führte die Einschränkungen bei Veranstaltungen weiter aus: So sollen alle Outdoor-Veranstaltungen über 500 Teilnehmer, alle Indoor-Veranstaltungen über 100 Teilnehmer abgesagt werden."



    schöne Grüße,

    Rene

    Servus,


    Ohne das selbst gebaut zu haben - die Anleitung von U-Don (http://udonfactory.the-ninja.jp/paper/down/Udown.html) ist doch eh sehr ausführlich und mit vielen Bildern versehen.


    Schnell im Bildverarbeitungsprogramm die zwei Teile A1 und D1 übereinandergelegt und es sollte eigentlich exakt passen.


    Meine Vermutung, was da passiert sein könnte: Wie man auf dem Bild recht schön sieht, wächst die Diskrepanz zwischen vorgesehenem Schlitz und tatsächlicher Position an - das deutet darauf hin, daß die beiden Teile (die sich auf unterschiedlichen Blättern befinden) mit unterschiedlicher Skalierung ausgedruckt wurden. Das läßt sich leicht überprüfen - die Blätter sollten eine Zentimeter- und Inch-Skala aufweisen. Einfach die Skalen beider Blätter vergleichen - die müssen wirklich 100% exkat übereinstimmen.
    Woran liegt's? Auch hier wieder ins Blaue geraten - ich würde beim Drucken auf die Einstellung "An die Seite anpassen" oder Ähnliches tippen. Das führt zu Problemen, wenn die Seiten nicht gleich groß sind - was bei U-Dons Modell leider der Fall ist. Auf jeden Fall immer mit fixem Skalierungsfaktor drucken.


    Dadurch ist das bisher Gebaute leider potentiell ein Fall für die Mülltonne - denn selbst eine Varianz von nur 1% macht bei einer Gesamtlänge von 60cm schon 6mm Unterschied.


    schöne Grüße,
    Rene

    Servus,


    z.B. bei https://www.architekturbedarf.de findest du so ziemlich alles, was das Herz begehrt. Draht findest du unter Metall -> Federstahldraht extra hart bzw Metall -> Stahldrat rostfrei. Eventuell auch Metall -> Messingstange. Kommt man mit der Zange vielleicht leichter durch. Finnapappe bnzw Graupappe unter Papier+Pappe


    Soferne du dich aber nicht auf Jahre eindeckst wirst du bei Versandkosten fast genauso viel bezahlen wie für die Ware selbst.



    schöne Grüße,
    Rene

    • Ein 3D Modell in Blender erstellen. Basierend auf Fotos/Plänen, in den echten Dimensionen und mit den meisten voraussichtlich baubaren Details. (aber ohne Texturen)
    • Anhand des 3D Modells in Inkscape die Bauteile zeichnen. Blender hat in der neusten Version sehr bequeme Messwerkzeuge bekommen. Also einfach das Modell passend zum gewünschten Maßstab skalieren, nachmessen und die Umrisse der Bauteile in Inkscape zeichnen. Geht am besten, wenn man 2 Monitore zur Verfügung hat, wenn nicht ist es ein bisschen unbequemer.
    • Das Weißmodell einmal bauen, alle Fehler korrigieren (Wenn es sehr viele waren lieber nochmal bauen) und dann erst die Teile texturieren.

    Sowohl Blender als auch Inkscape sind dabei kostenlos, Open Source und für Linux erhältlich. Beides erfordert aber einige Einarbeitungszeit.


    Für Blender gibt's auch Plugins zum Abwickeln von Flächen, wobei ich da mal bei einem Beispiel herumprobiert hatte und ohne manuelle Arbeit die Ergebnisse eher mau waren. Wenn man manuell Schnitte setzt, geht es schon besser. Ist mWn auch etwas, was man für sauberes Texturieren von 3D Modellen tun muß. Ist ja ein ähnliches bzw eigentlich dasselbe Problem, nachdem Texturen zweidimensional sind...
    Komerziell gibt's zum Abwickeln natürlich Pepakura, das kostet aber was und ist nativ nur unter Windows verfügbar - soll aber mittels Wine unter Linux zum Laufen zu bringen sein.


    Schöne Grüße,
    Rene

    HaJo,
    jetzt verstehe ich auch die die Bezeichnung 4-motoriger Bomber! Ich sehe mir das Modell an und denke, hä, da sind doch nur 2 Luftschrauben. Nun ist mir auch das klar: je Seite 2 hintereinander gekoppelte Motoren. Mensch, denkt sich der Konstrukteur, da lassen sich 2 Propeller sparen. Tolle Idee. Jetzt aber brennen die Dinger einfach mal so eben ab. Klarer Fall von am falschen Ende gespart! So könnte es gewesen sein.


    Jetzt noch ein paar Kleinteile angeklebt und dann gehts gleich weiter zur Hochzeit.


    Ist interessant, das bei Wikipedia nachzulesen - offenbar war der Sinn der Konstruktion, daß das Flugzeug in der Lage sein sollte, als Sturzkampfbomber zu agieren, weil da die Präzision viel höher war. Eine Konstruktion mit vier Motorgondeln/Propellern hätte so wie ich das verstanden habe einen zu hohen Luftwiderstand gehabt. Am Ende hat man den Rahmen aber nicht widerstandsfähig genug für den Sturzflug hinbekommen, verbesserte Zieloptik hat die Notwendigkeit obsolet gemacht - geblieben ist offenbar die etwas seltsame Motorkonstruktion...


    schöne Grüße
    Rene

    Servus,


    Sehr schöner Bau - ich habe nur eine Frage: Auf den Skizzen im Eingangspost sind vorn abgeschrägte Torpedorohre abgebildet (wie man entnehmen kann, offenbar die frühe Version). Gibt's da noch mehr Variationen hinsichtlich früh/spät bzw sind im Bogen genug Torpedos verfügbar um die Rohre im geladenen Zustand darzustellen. Beziehungsweise: Kann die Spätversion auch mit geöffneter Klappe dargestellt werden?


    Danke und schöne Grüße,
    Rene

    Jetzt fehlen nur noch diverse Beigaben. Zunächst einmal die Ruder



    Nach anfänglichen Versuchen, diese aus Papier herzustellen, habe ich dafür wieder zu den Schaschlikstäbchen gegriffen: Einfach ein Stückchen entsprechender Länge abschneiden, längs halbieren, an einem Ende per Schablone das Ruderblatt herstellen und dann sukzessive Material wegschnitzen bis man die entsprechende Form erhält.
    Ein entsprechendes Zeitraffervideo habe ich hier hochgeladen
    https://www.youtube.com/watch?v=VFx1e50JjAs


    Aus den Rudern bilde ich vier Bündel



    Die ich nahe der Bordwand verstaue (kann man aber auch im Mittelgang oder auf den (eigentlich für die Rah vorgesehenen) Stützen machen.



    Der Anker wird in Bugnähe verstaut (den größeren Holzteil habe ich hier aus einem Zahnstocher geschnitzt)



    Ein Eimer kommt in Hecknähe hin



    (Anm: Im zweiten Bild fehlen noch die Beschläge)


    Der Ständer wird recht einfach aus drei verstärkten Teilen gebaut



    die ich dann anmale. Um Heck und Bug zu unterscheiden habe ich in das Heckstück ein Loch gemacht.



    Zum Abschluß noch ein Bild vom fertigen Modell - es folgen bald weitere in der Galerie.



    Ein Dank noch allen Lesern und schöne Grüße,
    Rene

    Sodala, per Doppelpost zum Abschluß des Bauberichts ;)


    Als nächstes bringe ich in der Mitte der Rah ein Dings an, durch das der Mast kommt. Den Mast selbst habe ich quasi in Kompositbauweise hergestellt: nachdem die Schaschlikstäbchen, die ich für die Rah verwendet habe, ein wenig zu dünn waren, habe ich ein derartiges Stäbchen - natürlich entsprechend zurecht geschnitzt - als Kern des Mastes benutzt, den ich dann mit Papier umwickelt.habe.



    Aufmerksame Beobachter haben sicherlich bemerkzt, daß ich am Rand des Segels eine zusätzliche Schlinge angeklebt habe - diese ist auf der entsprechenden Skizze nicht zu sehen, aber im Bau des Konstrukteurs und dem Titelbild aber erkennbar.


    Dann stelle ich einen Flaschunzug her, mit dem die Rah befestigt wird



    Ich war dabei etwas unzufrieden damit, wie die Blöcke des Flaschenzugs zu bauen waren und habe die verstärkten Teile in der Mitte etwas anders zurechtgeschnitten (siehe Skizze unten - rote Linien)



    Der Mast wird nun eingesetzt und das Befestigungsteil aufgeklebt (siehe Post #5).



    Dann montiere ich die Rah und ziehe jenes Seil, das über den vorher angebrachten Flaschenzug mit den Klampen an den Bordinnenwand befestigt ist, durch einen Schlitz nahe der Spitze des Mastes



    und befestige daran dann die Rah



    Das Seil, das vom Mastbefestigungsdingsbums weggeht, ziehe ich fest und binde ich um den Klampen am Mast.



    Die Takelage wird nun wie folgt fertiggestellt (habe da leider von den Zwischenschritten keine Bilder gemacht - bitte um Entschuldigung dafür)



    - Die Wanten (d.h. Seile von der Reling und vom Bug zum Mast) werden mit der Mastspitze verbunden
    - Eine Stangemit, die wiederum aus einem Schaschlickstäbchen geschnitzt ist und "Verzweigungen" aufweist, die aber aus aufgeklebtem Karton sind, wird in eines der Löcher jener "Box" gesteckt, die in Beitrag #6 an der Bordinnenseite angebracht wurde.
    - Seile von den untersten Schlingen am Rand des Segels und von den Enden der Rah zu den Klampen an der Bordinnenseite nahe des Hecks gespannt.
    - Seile werden von der obersten und drittobersten Schlinge am Rand des Segels zum Bug gespannt