Posts by wediul

    Hallo Martin,


    herzlichen Dank für Deinen Link. Die Synergieeffekte eines Forums helfen weiter, wo der Einzelne nicht alles mitbekommt.
    Meine Pläne zur Konkretisierung des Modells fand ich im Buch "125 Jahre Leutkirch" die ungefähre Farbgebung auf verschiedenen Abbildungen und Postkarten,
    so dass es in etwa der Bahnhof zu der Zeit, als ich ihn bei meinen Fahrten in den 60er bis 70er Jahren erlegt hatte.


    Zu den meisten meiner Modelle habe ich einen persönlichen Bezug und natürlich sind weitere Werke beabsichtigt.
    Dabei halte ich mich bisher aus Modellen heraus, die andere bereits veröffentlicht haben, auch wenn ich andere Vorstellungen zur Qualität der Textur habe.
    Die Resonanz auf meine Bekanntgabe im Umfeld eines Modells ist meist ohne Reaktion.

    Hallo Freunde des Architektur-Kartonmodellbaus,


    Modell Nr. 32 - das ehmalige zweigeschossige Stellwerk 1 von Leutkirch ist im Modellbahner Maßstab H0 und N gerade fertig geworden und wird im freien Download bereit gestellt.

    Dieses Modell kann in verschiedenen Schwierigkeitsgraden auch mit LED-Innenbeleuchtung, Innenausstattung und durchsichtigen Fenstern gebaut werden.

    Bei über 130 teils sehr kleinen Einzelteilen ist der Bau dieses Modells etwas anspruchsvoll sein, besonders wenn man an den Geländern der Außentreppe die Zwischenräume freischneidet.



    Zur Geschichte dieses Modells:


    Zu den Einrichtungen des Leutkircher Keil-Bahnhofs gehörte drei Stellwerke. Das Zweigeschoß-Hauptstellwerk Nr.1 auf der Gegenseite zum Bahnhof am Hauptstrang Memmingen - Kisslegg, das einfache Eingeschoß-Stellwerk Nr.2 am Bahnübergang der Hauptstraße und das einfache Eingeschoß-Stellwerk Nr.3 am Bahnübergang der Wangener Straße.

    Diese Stellwerke waren Normtypen der Württembergischen Eisenbahn und wurden dort unter der Bezeichnung "Stellwerksbude" geplant. Der großte Teil der ursprünglichen Bahnanlage ist auch in Leutkirch mittlerweile samt diesem Stellwerk abgebaut.



    Zum Kartonmodell:


    Dieser Bogen enthält neben dem Stellwerk weiteres Zubehör, ein Gleissperrsignal, zwei Weichenspannwerke und alte Flügelsignale mit einer "Originalhöhe" von 12m. Das Eingeschoß-Stellwerk steht als Modell Nr.23 (ehm. Stellwerk Wangen) im Maßstab H0 und N auf meiner Website zum Download bereit.



    Viel Spaß beim Ansehen, beim Nachbau und beim Supern.


    Hallo Freunde des Architektur-Kartonmodellbaus,


    Modell Nr. 31 - der Bahnhof Leutkirch ist im Modellbahner Maßstab H0 und N gerade fertig geworden und wird im freien Download bereit gestellt.

    Bei weit über 400 Einzelteilen war die Konstruktion wieder etwas aufwändig und bietet Beschäftigungsmöglichkeiten besonders während der momentanen Corona-Situation.

    Dieses Modell kann in verschiedenen Schwierigkeitsgraden auch mit LED-Innenbeleuchtung gebaut werden.



    Zur Geschichte dieses Modells:


    Der Bahnhof Leutkirch war in seiner "Blütezeit" ein Keilbahnhof an den Bahnstrecken Herbertingen - Isny und Memmingen - Leutkirch. Er hat mittlerweile viel an seiner früheren Verkehrs-Bedeutung eingebüßt. 1872 wurde er als vorläufiger Endpunkt als Provisorium an der Bahnlinie Herbertingen - Isny gebaut, die Strecke nach Isny war aber erst 1874 fertig gestellt und Ende 2001 wurde dieser Schienenweg endgültig stillgelegt und dann ganz abgebaut.

    1889 war auch die Bahnstrecke von Memmingen nach Leutkirch fertig und der Bahnhof wurde zum Keilbahnhof mit Hauptrichtung Memmingen - Kisslegg (München - Lindau), der eigentlich kürzeren und schnelleren Verbindung von München zum Bodensee, aber eben durch württembergisches Gebiet. Alle Bahnlinien waren immer schon eingleisig in Normalspurweite. Die noch bestehenden Strecke wird momentan restauriert und elektrifiziert.



    Die Bahnanlage Leutkirch hatte einst drei Stellwerke. Der Plan des im Modell dargestellten Bahnhofs mit Erweiterungsgebäude stammt von 1914 und der Bahnhof geriet mit der Zeit in einen immer schlechteren baulichen Zustand. 1979 wurde der Abriss für einen Neubau von Leutkircher Bürgern verhindert. Sie gründeten eine Genossenschaft mit Anteilen zu jeweils 1.000 Euro, kauften und sanierten den Bahnhof, der mittlerweile unter Denkmalschutz gestellt wurde und belebten ihn neu mit einer Wirtshausbrauerei, Büroräumen und Wohnungen. Das Dachgeschoss wurde dabei neu ausgebaut. Die Idee des Bürgerbahnhofs machte Schule und viele Städte haben seither ihren alten Bahnhof ebanfalls nach dem Leutkircher Modell erworben, renoviert und in die heutige Zeit hinüber gerettet.



    Zum Kartonmodell:


    Dieses Kartonmodell zeigt den Bahnhof, wie ich ihn selbst in den 60er-Jahren erlebt hatte. Die Farbgebung orientiert sich an alten Fotos und Darstellungen mit Fenserläden, die Farblich ähnlich sind wie die früheren Zugwagen. Man sollte unbedingt Modellbahn-Figuren (in H0 bzw N) verwendet, um auch die richtige Bahnhofsatmosphäre aufkommen zu lassen. Zwei der drei einstigen Stellwerke ensprechen dem alten Stellwerk Wangen, das als Nr. 23 pn meiner Modell-Kollektion gelistet ist.



    Die Chinesen werden sich wohl auch auf dieses Modell gleich wieder stürzen ...



    Viel Spaß beim Ansehen und beim Nachbau.

    Hallo zusammen,

    jetzt habe ich mal die von Johannes zugesandte Liste durchgeklickt und den Lindauer Mangturm in der Kathegorie "Chinesische Architektur" gelistet gesehen.



    Der Chinesische Einfluss drängt sich hier schon sehr auf ?
    Die stümperhafte Vermarktung gipfelt darin, dass nicht mal die Größe genannt ist und man sich somit beim Auspacken überraschen lassen kann, ob das Teil 5cm oder 25cm hoch ist - schon sehr dilettantisch und wohl kaum erfolgreich. Hier machts wohl die Masse der (heim)werkelnden Raubkopierer.
    Jedenfalls sehr aussichtslos sich da juristisch engagieren zu wollen.

    Die Idee von Ulrich werde ich realisieren, weil sie mir am effektivsten erscheint.

    Herzlichen Dank für Euren Beistand - bleibt gesund.

    Hallo zusammen,


    man erlebt ja mitunter schon die seltsamsten Dinge.

    Heute wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass der Webshop Light in the Box

    ein von mir selbst konstruiertes und im freien Download angebotenes Kartonmodell

    kommerziell anbietet, obwohl meine Nutzungsbedingungen jede Art der Weiterveröffentlichung ausdrücklich untersagen.



    Das börsengelistete Unternehmen mit Sitz in China(!), USA und UK

    vermaktet so ziemlich alles, verweist auf der Website zwar auf sein Copyright, missachtet aber mein Urheberrecht.

    Ich habe per Mail die Unterlassung eingefordert und bin mal auf die Reaktion gespannt.

    Hallo zusammen,

    schön dass Euch das Modell gefällt. Die Ecktürmen des Turmdachs habe ich heute noch etwas optimiert.
    Zu Bogen und Anleitung ist folglich ab sofort die neue Datei im Download.

    Hallo Freunde des Architektur-Kartonmodellbaus,


    Mit der neugotischen Georgskirche in Ulm ist ein weiteres Ulmer Modell (M 1:300) fertig geworden und wird im freien Download bereit gestellt.

    Bei über 600 Einzelteilen war die Konstruktion wieder etwas aufwändig und bietet Beschäftigungsmöglichkeiten besonders während der momentanen Corona-Situation.

    Dieses Modell kann in verschiedenen Schwierigkeitsgraden auch mit LED-Innenbeleuchtung gebaut werden.



    Zur Geschichte dieses Modells:

    Die Georgskirche wurde in den Jahren 1902 bis 1904 als katholische Garnisonkirche an der Olgastraße durch den Architekten Max Meckel erbaut und ist heute die Pfarrkirche der katholischen Kirchengemeinde St. Georg. Sie ist eine der wenigen fast unveränderten Kirchenbauten der Neugotik. Das Mittelschiff der dreischiffige Basilika ist ungewöhnlich breit, die Seitenschiffe dagegen sind sehr schmal. Als Baumaterial wurden Handstrich-Backsteine mit weißer Ausfugung verwendet.



    Die Turmhelme sind mit Kupfer gedeckt, was zu der hellgrünen Farbe führt. Der Turm steht in voller Breite vor dem Mittelschiff und hat eine Höhe von 86m. In ihm hängen folgende drei Glocken, die Christusglocke (1650kg), die Marienglocke (1150kg) und die Georgsglocke (750kg).

    Die Kirche ist innen im neugotischen Stil ausgemalt und wurde dabei nie verändert, nur restauriert.

    Die Walker-Orgel von 1904 wurde 2004 mit 45 Registern im Ursprungszustand restauriert.

    Über die Links auf meiner Website könnt Ihr diese Kirche auch von innen betrachten.



    Viel Spaß beim Ansehen und beim Nachbau.

    Hallo Freunde des Architektur-Kartonmodellbaus,


    ich möchte Euch auf eine Ausstellung "Gothik - die Zeit der großen Kathedralen" hinweisen,

    die momentan in den Räumen der Ulmer Sparkasse (das Gebäude direkt gegenüber dem Ulmer Rathaus)

    noch bis zum 20.3.20 Mo - Do 08:00 bis 18:00 Uhr und Fr. 08:00 bis 16:30 Uhr zu sehen ist.


    Der Künstler Luciano Xavier dos Santos stellt hier seine

    Modelle im Maßstab 1:200 gefertigt aus Karton, Zahnstocher und Streichhölzer aus.

    Außerhalb der Öffnungszeiten sieht man die Modelle eben durch die Glasfronten des Sparkassengebäudes.



    Ich traf bei meinem heutigen Besuch Luciano Xavier dos Santos in der Ausstellung an und konnte

    mich mit ihm etwas austauschen. Die Ausstellung war zuvor in Freiburg zu sehen und soll auch noch nach Köln kommen.



    Die Ausstellung ist sehenswert und die Qualität seiner Architekturmodelle ist überzeugend.

    Die Bilder veröffentliche ich hier mit seiner Genehmigung.

    Auf seiner Website (Website: luciano-xavier.weebly.com) sind noch mehr seiner Werke ausgestellt.

    Hallo Freunde des Architektur-Kartonmodellbaus,


    Mit der Bindstraßen-Zeile in Wangen/Allgäu ist ein weiteres Wangen-Modell im Maßstab 1:160 (N) im freien Download fertig geworden. Bei über 300 Einzelteilen war die Konstruktion etwas aufwändig. Dieses Modell kann in verschiedenen Schwierigkeitsgraden auch mit LED-Innenbeleuchtung gebaut werden.


    Zur Geschichte dieses Modells:
    Die Bindstraße zählt zu den späteren Straßen der einstigen freien Reichsstadt Wangen und führte vom Georgsstor zur Eselsmühle. Als noch die heutige Oberstadt von der Stadtmauer umgeben war, befand sich hier die Bündt, das waren die Gärten der Bürger bis zum Ufer der Argen. Später wurde auch dieser Bereich besiedelt und in die Stadtmauer mit einbezogen. In der hinteren Bindgasse (heute lange Gasse) befanden sich mehrere Gerberei-Betriebe (Rotgerber und Weissgerber).


    Das mittlere Haus Nr. [49] wurde 1906 wurde von der Familie Kottmeyr im im Jugendstil, mit zahlreichen klassizistischen Applikationen als Wohn-und Geschäftshaus für Woll- und Weißwaren erbaut und wurde 1931 durch Besitzerwechsel an die Familie Röhrle zur Martinsapotheke. Ende der 30er Jahre wurde der Jugendstil von den Nazis zur entarteten Kunst erklärt und einige Stilelemente mussten per Beschluss abgeschlagen oder überputzt werden. In den 50er Jahren wurde an der Apotheke ein Sockel-Relief angebracht, das den Namensgeber St. Martin und die Schutzpatrone von Arzt und Apotheker, Cosmas und Damian darstellt. In den 90er Jahren wurde dieses Haus saniert und farblich neu gestaltet. Fast vor dem Haus erinnert der Antoniusbrunnen am Eingang zum Saumarkt an die frühere Funktion der Nebenstraße.


    Das rechte Haus Nr. [51] war in den 50er/60er Jahren die Metzgerei Kleiner mit eigenem Schlachthaus.
    Das linke Haus Nr. [47] war in den 50er/60er Jahren das Gasthaus zur Taube.


    Die oberen, runden Turmfenster der Apotheke mit A-Emblem können ebenfalls über die Hausbeleuchtung illuminiert werden.
    Zur Abdunkelung der Turmdächer und der Gauben gegen Durchleuchtung habe ich beim Kontrollbau selbstklebende Alufolie einer ca. 4cm breiten Rolle
    vom Baumarkt (Malerbedarf/Klebebänder) verwendet. Das lässt sich gut verarbeiten und gibt den filligranen Elementen mehr Form-Stabilität.


    Viel Spaß beim Ansehen und beim Nachbau.

    Hallo Kartonmodell-Freunde,


    Schon lange suchte ich zum Modell des Bahnhofs Wangen/Allgäu das passende "Beistellpferd", den Uerdinger Schienenbus VT 95 / VT 98, mit dem ich in den 60er- und 70er-Jahren oft gefahren bin.
    Jetzt habe ich den Modellbogen des roten Brummers selbst konstruiert, in H0 und N und im freien Download zur Verfügung gestellt.
    Der H0-Bogen ermöglicht den Bau eines einfachen Modells mit Gleis als Zubehör oder den Bau eines Profimodells mit durchsichtigen Fenstern, Innenausstattung und Innenbeleuchtung. Durch eigenes Supern baut vielleicht jemand das Modell sogar noch zum Fahren?
    Das N-Modell ist nur als einfaches Modell geschaffen. Wer dieses zum Profimodell machen möchte kann das H0-Modell entsprechend skalieren.


    Zur Geschichte dieses Modells:
    Der Uerdinger Schienenbus war in den 50er- bis 70er Jahren das Verkehrsmittel im ÖPNV im Dreieck Memmingen, Aulendorf, Hergatz auf der Württembergischen Allgäubahn, wo der zunehmende Straßenverkehr die Fahrgastzahlen immer weiter verringerte und die Züge für einen rentablen Betrieb oft zu wenig ausgelastet waren. Der Hauptknoten dieser Strecken war der Bahnhof Kisslegg, wo sich die Schienenbusse aus Memmingen, Aulendorf und Hergatz trafen um nach dem Umsteigen wieder zu ihren Orten zurückzufahren. Von Leutkirch aus fuhr auch ein Schienenbus nach Isny bzw. Kempten, bis 1969 der Personenverkehr und 2001 auch der Güterverkehr auf dessen Strecke ganz eingestellt wurde. Gefahren wurde meist im Verbund von 2 oder 3 Fahrzeugen. In seltenen Fällen wurde auch mal ein einzelner Güterwagen angehängt, der gerade irgendwo dringend zum Beladen benötigt wurde. Man kann den Schienenbus als Retter der Nebenbahnen bezeichnen, denen ohne den roten Brummer noch zahlreicher die Stilllegung gedroht hätte. Das Fahrzeug hatte meist 110 PS bis 150 PS, pro Wagen ca. 50 Sitzplätze und war für eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h ausgelegt, bei der es dann schon ordentlich brummte und in Kurven alle Fahrgäste im Gleichtakt durchruckelte. Ein heutiger SUV würde mit dieser Leistung eher als untermotorisiert gelten. Die Sitze ließen sich durch Ziehen oder Drücken der Stange oberhalb der Lehne in die eine oder andere Fahrtrichtung klappen (variable, mobile Sitzlandschaft). Der Triebwagenfahrer saß wie bei einem Omnibus vorne im Fahrzeug. Das gerade nicht genutzte hintere Fahrpult konnte mit einem Rollo geschlossen werden. Während eines Schulausflugs hatten wir es geschafft, Das Signalhorn auf dem Dach vom hinteren Steuerplatz aus immer wieder zu betätigen, bis am nächsten Haltepunkt der im vorderen Wagen mitfahrende Schaffner diesem Unfug ein Ende machte. ;.)


    Viel Spaß beim Ansehen und beim Nachbau.

    Soeben habe ich mal per Google-Übersetzer den Tweed in unsere Sprache übersetzen lassen ...


    Es ist vollbracht. Es ist gut, eine Pflanze zu pflanzen, aber es ist ein Weg. Ich versuchte das Licht einzuschalten. Eigentlich ist die Atmosphäre besser. Das letzte Foto ist das mit den anderen Arbeiten am Eingang. Da das Licht des Eingangs eine Glühbirnenfarbe hat, unterscheidet sich die Farbe von anderen.


    :D

    Hallo Architekturmodell-Freunde,


    Seit heute sind meine Kartonmodelle zu Wangen/Allgäu für einige Wochen in den Geschäftsräumen der ortsansässigen Firma Noch Modellbauwelt ausgestellthttps://www.noch.de/de/aktuell…ude-in-modellbau-welt.php (öffnungszeiten auf der Website).
    Da der Maßstab H0 für Modellbahnen in Deutschland am meisten Verbreitung hat sind derartige maßstabsgetreue Modellensebles meist zu groß für eine Modellbahn-Anlage.
    Umso mehr freut es mich, dass die Firma Noch als Spezialist von Modell-Landschaftsbau diese Ausstellung ermöglicht.
    Kartonmodell-Schiffe sind längst durch passende Ätzsätze ergänzt, weil sie damit originalgetreuer gebaut werden können.
    Auch Architekturmodelle lassen sich mit passendem Zubehör (z.B. Streugras, Bäume, Personen ...) realistischer gestalten, weil bedruckter Karton allein auch dort an seine Grenzen kommt.
    Mein auf H0 hochskaliertes Modell der Paradiesstraßenzeile Wangen wurde für diese Ausstellung mit Bäumen und Figuren von Noch ausgestattet.

    Hallo Freunde des Architektur-Kartonmodellbaus,


    Mit der Lindauer Hafeneinfahrt ist ein weiteres, nicht alltägliches Kartonmodell im Maßstab 1:160 (N) fertig geworden und im freien Download auf meiner Modellbau-Website verfügbar gemacht. Der neue Leuchtturm möglicht originalgetreu war der Wunsch eines Forumsmitglieds und so habe ich ihn konstruiert und gleich den gegenüber angeordneten bayerischen Löwen mit dazu. Der Löwe musste natürlich original und in 3D sein - auch dieses Problem war für die Figur in N nicht unlösbar. Papier lässt sich zwar nicht kugelförmig wölben, wenn man es zunächst knüllt, erhöht sich die Verformbarkeit. Kopf und Mähne werden am Schluss als unveränderte Kopie darübergeklebt :-)


    Das Kartonmodell ist ziemlich maßstabsgetreu konstruiert, aber mit jeweils verkürzter Mole und weniger Durchfahrtsbreite (15 Modell-m statt 30m), damit es homogener wirkt. Es lässt sich verlängern und eine zusätzliche ganzseitige Wasserfläche ermöglicht es, mit diesem Modell ein Hafendiorama mit Schiffen im passenden Maßstab zu bauen. Den alten Leuchtturm (Mangturm) gibt es ja auch aus meiner Sammlung. Wer in einem anderen Maßstab bauen möchte muss selbst hoch- oder herunterskalieren.


    Zur Geschichte dieses Modells:
    Die Lindauer Hafeneinfahrt ist als das Wahrzeichen der Stadt sicher die schönste Hafeneinfahrt am Bodensee. Der 6m hohe bayerische Löwe schaut von der Ostmole auf den See hinaus und ist mit ca. 50 Tonnen Sandstein ein schwergewichtiges Gegenstück zum 33m hohen neuen Leuchtturm, der am Ende der Westmole steht. Es ist der südlichste Leuchtturm in Deutschland, zugleich der einzige in Bayern und einer der wenigen mit einer Uhr. Er wurde 1856 als Nachfolger des alten Leuchtturms (Mangturm) in Betrieb genommen. In den ersten 6 Jahren wurde das Leuchtfeuer durch Verbrennen von Öl in großen Pfannen erzeugt, später mit Petroleum, dann mit Gas und seit 1936 elektrisch. Seit Anfang der 90er-Jahre kann das Funkfeuer in Form zweier drehbarer Parabolspiegel von Schiffen per Funk aktiviert werden und blitzt dann alle 3 Sekunden auf. Erst 2010 gingen das Hafengebiet und der Turm wieder in den Besitz der Stadt Lindau über.


    Viel Spaß beim Ansehen und beim Nachbau.

    Hallo Architekturmodell-Freunde,


    vor einigen Tagen habe ich auf meiner Kartonmodellbau-Website eine PDF-Anleitung zum Skalieren von Modellen bereitgestellt.


    Das Herunterskalieren praktizieren viele von uns, um im Wunsch-Maßstab zu bauen und es gelingt auch meist recht gut. Vor dem Hochskalieren z.B. von N (1:160) auf H0 (1:87) schrecken viele zurück, weil beim hierzu nötigen Posterdruck die Ansatzstellen der vergrößerten Teile in der Regel nicht optimal liegen.


    Ich habe mich mal daran gemacht, mein zuletzt veröffentlichtes N-Modell der Wangener Paradiesstraßenzeile auf H0 hochskaliert mit LED-Innenbeleuchtung zu bauen. Den Platz für viele H0-Modelle habe ich nicht, es gibt aber in kürze eine Verwendung für dieses Modell, so habe es mal in 100g/m² Normalpapier mit Kartonverstärkung gebaut. Am liebsten ist mir dabei der bedruckte Karton aus Haushaltspackungen mit heller Rückseite.


    Auf der bedruckten Seite klebe ich größtenteils mit Klebestift die dünne Texturschicht, auf der man mit Farb- oder Filzstift passend eingefärbte Ansatzkanten relativ wenig störend hinbekommen kann. Bei der Montage der dünnen Textur am Modell sind die Hausecken (Eckkanten) die schwierigsten Stellen, die aber mit selbstgefertigten Winkelschienen gut zu beherrschen sind. Die Außenhülle (Textur) habe ich mit einer dünnen Winkelschiene auf die Kartonverstärkung geklebt. Die ist absichtlich am Rand etwas beschnitten, um Verschiebemöglichkeit zu haben. Eine stabiler Innen-Winkelschiene gibt der ganzen Konstruktion (auch am Boden) die nötige Stabilität und Licht-Dichtheit. Der Dachfirst liegt auf einer stabilen Innenverstärkung auf und diese hat Ausschnitte, damit das Licht eines 3er-LED-Abschnitts alle Fenster erreicht. Die Innerste Schicht ist der Fensterprint, dessen Fenster innen mit etwas Öl transparenter gemacht wurden.


    Die Modellbahn-Bäume und -Figuren bringen Leben und Atmospäre an das Modell und lassen sich als Kartonelemente kaum so realistisch hinzufügen.


    Meine künftigen Kartonmodell-Konstruktionen werden aus Platzmangel meist nur noch in N oder 1:250 erfolgen.
    Wer in H0 bauen möchte, kann meine Anleitung und diesen Forumsbeitrag als Anregung zur eigenen Hochskalierung benützen.

    Hallo zusammen,


    Die große Resonanz zu meiner Anleitung zum Skalieren freut mich sehr.
    Man schreckt gerne vor dem Hochskalieren zurück, wei dabei die vergrößerten Bogenseiten zwangsläufig zerschnitten in Teilen vorliegen und dann optimal zusammen zu kleben sind. In einem Beispiel-Aufbau mache ich das gerade mit meinem kürzlich veröffentlichten Modell der Paradiesstraßen-Zeile von Wangen/Allgäu mit 100er-Papier für die "Tapete", damit die Einzelteile möglichst wenig auffallen. Natürlich muss Karton darunter für entsprechend Stabilität sorgen. Wenn man sauber arbeitet, kann man mit dem Resultat sehr zufrieden sein.
    Anbei ein Bild von groß und klein (H0 und N).

    Hallo Forumsmitglieder,


    soeben habe ich den Kartonmodellbau-Anleitungen meiner Website einen
    Skript mit Infos zur Skalierung von PDF-Kartonmodellen zum Downloadhinzugefügt.


    Möchte man Kartonmodelle in einem veränderten Maßstab bauen, so muss man die Bogenseiten entsprechend skaliert ausdrucken.
    Diese Anleitung geht von einer PDF-Datei aus, wie dies bei meinen eigenen Modellen der Fall ist.
    Während das Herunterskalieren für ein kleineres Modell einfach zu realisieren ist, ist das Hochskalieren für ein größeres Modell etwas schwieriger,
    weil der eigene Farbdrucker eben meist nicht größer als auf A4-Papier drucken kann.
    Mit dem Posterdruck ist es aber möglich, auch vergrößerte Modelle zu bauen ...

    Hallo Freunde des Architektur-Kartonmodellbaus,


    Mit der Paradiesstraßen-Zeile ist ein weiteres Wangen-Modell im Maßstab 1:160 (N) fertig geworden und wird im freien Download zur Verfügung gestellt.
    Die Konstruktion mit weit über 500 Einzelteilen war etwas aufwändig.
    Dieses Modell kann in verschiedenen Schwierigkeitsgraden auch mit LED-Innenbeleuchtung gebaut werden und sollte unbedingt mit Figuren der Größe N
    und (selbstgemachten) Modellbahn-Bäumen ergänzt werden, um die Altstadt-Atmosphäre wiederzugeben.
    In dieser Straßenzeile befinden sich auch der Fidelisbäck und das Café Walfisch.


    Zur Geschichte dieses Modells:


    Die Paradiesstraße zählt zu den ältesten Straßen der Stadt Wangen und führt vom Martinstor zum Marktplatz.
    Die Häuser haben zwar ihren Ursprung im 16. Jahrhundert, mussten aber nach dem Stadtbrand von 1793 neu aufgebaut werden.
    Die Rückseite dieser Zeile, der Kellhof, gilt als die Keimzelle der Stadt, die zunächst dem Kloster St. Gallen gehörte.
    Das Treppengiebelhaus Nr.[1] war als Gasthaus zum Engel das bedeutenste Gasthaus der Stadt, in dem die Kaiser und die adligen Besuche der Stadt logierten.
    Haus Nr.[3] ist als Fidelisbäck weithin bekannt, wurde 1505 erstmals als Bäckerei erwähnt und hat seinen Namen von Fidel Hasel, der 1822 die Bäckerei von seinem Vater Fidel übernahm. Der Fidelisbäck feierte in 2005 sein 500. Jubiläum.
    Haus Nr.[5] wechselte 1655 seinen Besitz vom Stadtarzt Franz Schütz an den Apotheker Johann Jakob König, der dort die Apotheke am Martinstor führte, die bis 1728 in diesem Haus war. Der Name Stoppel-Haus kommt von der Familie Stoppel, die dort 1900 ein Musikgeschäft eingerichtet hatte.
    Haus Nr.[7] war ab 1796 die Bäckerei-Wirtschaft Langenbeck und ab 1883 das Wirtshaus zum Walfisch nach dem historischen Wandgemälde an der Hauswand über die biblische Jonasgeschichte mit dem Walfisch. Heute ist dort eine Bäckerei mit Weinstube und Café.
    Haus Nr.[9] wurde 1611 als Wirtshaus zum Hecht des Bürgermeisters Heinrich Mauch erwähnt. Noch im 19. Jahrhundert nannte man es das Mauch'sche Haus, weil die Familie Mauch viele verdiente Pfarrer, Bürgermeister, Juristen und Ratsschreiber der Stadt stellte.


    Viel Spaß beim Ansehen und beim Nachbau.

    Hallo Don Motore,


    Zunächst habe ich mal abgewartet, denn was Du unter der Überschrift "Rathaus Lindau" am 9.12. mit 4 Bildern veröffentlicht hast ist der Blaserturm in Ravensburg (!)
    und auch nicht der Pulverturm, wie darauf geantwortet wurde (der steht nämlich in Wangen/Allgäu) allerdings alles in derselben Region.


    Es freut mich, dass Du Modelle von mir erstellst und dabei weitere Kreativität zur Superung investierst - Architekturmodelle bieten sich dafür geradezu an.
    Weiterhin viel Spaß mit diesem Modell.

    Hallo Freunde des Architektur-Kartonmodellbaus,


    das Schwörhaus in Ulm ist eben als Kartonmodell im Maßstab 1:160 (N-Modellbahn) fertig geworden und wird zum Download zur Verfügung gestellt.
    Es ist in der 3-Schichten-Bauweise für eine LED-Innenbeleuchtung vorgesehen und kann darüber hinaus auch mit der Schwörmontags-Beflaggung und dem schwörenden Bürgermeister auf dem Balkon gebaut werden.
    Das Dach des Turmes ist auf Grund seiner Form und kleinen Größe etwas schwieriger zu bauen.


    Zur Geschichte dieses Modells:


    Das heutige Schwörhaus wurde 1618 an seiner Stelle am Weinhof im Renaissance-Stil erbaut, nachdem dort seit 1345 der jährliche Schwörakt des Bürgermeisters in einem noch kleinen Schwörhäusle abgehalten wurde.
    Die oberen Etagen wurden als Kornspeicher verwendet, die Gewölberäume im Erdgeschoß als Arsenal (Waffenlager), später als Weinlager.
    Der Weinhof war vom 14. bis zum 19. Jahrhundert ein bedeutender Handelsplatz für Wein.
    Der Schwörakt ist eine Wiederholung des Amtseids des gewählten 1. Bürgermeisters der einst freien Reichsstadt beim Läuten der Schwörglocke mit den Worten „... Reichen und Armen ein gemeiner Mann zu sein in allen gleichen, gemeinsamen und redlichen Dingen ohne allen Vorbehalt.“.
    Der Streit zwischen den Patriziern und den Zünften um die Macht wurde 1397 im großen Schwörbrief der Stadt Ulm beigelegt.
    Der jährliche Treueschwur von Bürgerschaft und Stadtrat erfolgte mit Unterbrechungen bis ins 19. Jahrhundert und wurde mit dem Verlust der Unabhängigkeit 1802 von den bayerischen, später den württembergischen Herrschern unterbunden. Die bayerische Herrschaft veranlasste auch gleich den Abbruch des "unnötigen", symbolträchtigen Schwörbalkons.
    1910 ließ die Stadt den Balkon erneuern, nachdem das Gebäude zuvor an der Rückseite für das Stadtarchiv verlängert wurde.


    Viel Spaß beim Ansehen und beim Nachbau.

    Hallo Freunde des Architektur-Kartonmodellbaus,


    die Martinskirche in Wangen/Allgäu ist als weiteres Kartonmodell im Maßstab N (1:160) fertig geworden und wird
    zum freien Download bereitgestellt
    . Es ist ein aufwändiges Modell mit vielen Kleinteilen, das sich mit dem in 2014 veröffentlichten Rathaus-Modell zu einem Gesamt-Ensemble zusammenstellen lässt. Dieses Modell hat LEDF-Innenbeleuchtung und entfaltet seine Wirkung mit Modellbahn-Streumaterialien, Bäumen und Personen.


    Zur Geschichte dieses Modells:
    Die Martinskirche (Stadtpfarrkirche) gehört zu den ältesten Baudenkmälern von Wangen und reicht als sanktgallisches Lehen vermutlich bis ins 8. Jahrhundert zurück.
    Das Alter der Kirche ist nicht urkundlich belegt. Erst für 1180 ist hier eine Pfarrei nachgewiesen. 1386 wurde der Chorraum in seiner heutigen Form errichtet und dem hl. Martin, Gallus und Christopherus geweiht. Da der alte Chorraum kleiner war und der Turm aus der Stauferzeit nicht abgerissen werden sollte, geriet dabei die Mittelachse des Chorraums etwas vom Turm abweichend gegenüber der Mittelachse der Kirche. Die ständig wachsende Kirchengemeinde mit zeitweise bis zu 12 Kaplaneien führte zur Erweiterung der Kirche.
    1739 schlug der Blitz in die zuvor spitze Turmhaube ein die dann durch die heute noch barocke Haube mit den grünen Ziegeln ersetzt wurde.


    Viel Spaß beim Ansehen und beim Nachbau.

    Hallo Architekturmodell-Freunde,
    Nachdem die Martin-Luther-Kirche Ulm in den nächsten Tagen ihr 80-jähriges Jubiläum feiert wurde nach (m)einem Kartonmodell zum Ausstellen nachgefragt.
    Da dies im bisher verfügbaren Maßstab 1:250 zum Ausstellen etwas klein wäre, habe ich es auf N hochskaliert, für das Jubiläum gebaut und natürlich zum Download zur Verfügung gestellt.
    Das N-Modell hat auf Grund der Hochskalierung etwas große Klebelaschen bekommen und einige Elemente waren zu groß für das Format A4 und mussten somit geteilt werden, was den Bau des Modells etwas erschwert.