Posts by apfisdu1

    Als nächstes war die vordere Geschützplattform an der Reihe.


    Bilder 1 und 2: Auch die vordere Geschützplattform ist nun fertig


    Sie passt sich gut in das Spantengerüst ein.


    Bilder 3 und 4: Einbau in das Spantengerüst


    Als nächstes würde das Flugdeck an der Reihe sein. Es liegt ja bereits seit längerer Zeit oben auf. Was ich aber bei Angraf von vielen Seiten gelernt habe ist, dass man auf die Nummernreihenfolge hier nicht viel geben darf. Ich überspringe das Flugdeck erst einmal.


    So fange ich jetzt wirklich mit der Bordwand an. Ich möchte durch das (noch) fehlende Flugdeck von oben die Möglichkeit haben auch von innen bei der Bordwandmontage eingreifen zu können.


    Ich habe heute auch ein wenig Glück gehabt. Gerade heute habe ich vom Passat-Verlag mein Jahresmodell erhalten, wo auch die fehlenden Ätzteilrelings mit in der Sendung waren.


    Ich bin mit Spannung dabei, weil ich nicht weiss, ob die Bordwand zum Schluss passen wird.



    Mehr davon im nächsten Baubericht.

    Bisher bin ich beim Bau der Ark Royal nicht immer in aufsteigender Nummer der Baugruppen vorgegangen. Das hatte auf der einen Seite den Sinn, dass ich Baugruppen vorgezogen habe, die ich zu einem späteren Zeitpunkt nur noch schwer unterbringen konnte (z.B. Beiboote). Auf der anderen Seite waren noch nicht die Baugruppen verklebt, an denen man diese Bauteile ausrichten konnte. Bei den nächsten beiden Baugruppen bin ich einmal strikt nach aufsteigenden Baugruppen-Nummern vorgegangen. Anbei kam folgendes heraus:


    Mit den hinteren Geschützplattformen hatte ich die Baugruppe 87 verbaut. Nächste Baugruppe war also Nr. 88, eine Vertiefung am Rande des Flugdecks.


    Bild 1: Vertiefung am Rand des Flugdecks


    Aber wie richte ich eine Vertiefung am Spantengerüst aus, wenn ich weder die Bordwand noch das Flugdeck bereits habe? Ich habe die Vertiefung erst einmal mit einem kleinen Tropfen Kleber am Spantengerüst befestigt, damit ich ihn wieder lösen kann. Die Feinausrichtung kann erst erfolgen, wenn ich mindestens die Bordwand dran habe.


    Das gleiche gilt für zwei Geschützplattformen Baugruppen 89 und 90, auf denen später PomPom-Geschütze platziert werden. Auch diese kann ich erst final platzieren, wenn die Bordwand drauf ist.

    Warum werden diese in der Baugruppennummer vor der Bordwand vorgezogen?

    Das alles vermittelt einen sehr unüberlegten Eindruck.

    Ich denke mit der Bordwand entscheidet sich, ob der Bogen baubar ist oder ob er im „Rundordner“ landen wird.


    Bild 2: Geschützplattformen für PomPom-Geschütze


    Aber ich will auch noch einmal einen positiven Aspekt herausheben. Ich habe einmal die Flugdeck Platten vorzeitig fertig gestellt und diese oben drauf gelegt. Schon ergibt sich ein anderes Modell. Wie gesagt, sind sie nur draufgelegt.


    Bilder 3 bis 7: Impressionen mit aufgelegtem Flugdeck


    Dem ein oder anderen wird sicherlich aufgefallen sein, dass es bei den einzelnen Deckplatten leichte aber störende Farbnuancen gibt.

    Da ich den Bogen reskaliert baue, kommen hier die verkleinerten Bögen aus einem ganz normalen Drucker. Ich habe die einzelnen Deckplatten zu unterschiedlichen Zeiten ausgedruckt. Daher lassen sich möglicherweise die Farbunterschiede erklären. Ich will noch einmal einen Ausdruck wagen, in dem ich alle anderen Teile ausser dem Flugdeck auf dem Bogen lösche. Mal sehen, wie der Druck dann aussieht. Ein professionellerer Fotodrucker (Canon Pixma 10S) ist bestellt, aber noch nicht lieferbar.

    Ich konnte dem gestrigen Abend noch einen Basteltag entlocken. So habe ich mich an die hinteren Geschützplattformen gemacht. Neben den Umrisswänden waren jede Menge Munitionsschränke aufzustellen.

    Bilder 1 und 2: Die hinteren Geschützplattformen


    Diese habe ich dann auch direkt an ihre Positionen im Spantengerüst eingebaut.


    Bilder 3 und 4: Die hinteren Geschützplattformen im Spantengerüst


    Man sieht hier, dass der ein oder andere Spant nicht 100%ig gerade ist. Das sind noch die Folgen des Sturzes. Wenn einmal Bordwände und Deck drauf sind, dann sieht man nichts mehr davon. Bisher aber passt noch alles.

    Im nächsten Schritt war noch eine Aussparung mit jeweils einem Rettungsboot zu bauen.


    Bild 1: Aussparung in noch geöffnetem Zustand


    Leider verdeckt hinterher die aufgesetzte Decke die Mühe, die ich mir mit den Rudern gemacht habe.

    Wenn die Decke drauf ist, kann ich diesen Kasten in die Aussparungen der Spanten einkleben.


    Bild 2: Die in die Spanten eingeklebten Aussparungen


    Von der Seite reingeschaut hat man den Blick, wie er später einmal beim fertigen Modell sein wird. Es werden dann zusätzlich noch eine Reling und der Bordwand angebracht werden.


    Bild 3: Der Blick von der Seite


    Im nächsten Schritt wird es an die vorderen Geschützplattformen gehen.

    Hallo zusammen,


    in dieser Bauphase war noch eine Sollbruchstelle vorhanden. Ich bin froh, dass ich viele Stellen nicht durch zusätzliche Laschen verstärkt haabe. Selbst die schon eingebauten Details sind verschont geblieben. Ich gehe, davon aus, dass wenn Herr Wandtke nicht noch einige Überraschungen parat hat, dass man hinterher nichts mehr sieht.


    So kann ich dann jetzt weiterbauen:


    Nach dem glimpflichen Unfall geht es jetzt weiter mit Rettungsbooten, die ich auf die zuvor erstellte Slipanlage aufsetze.


    Bild 1: Im nächsten Schritt werden die Boote aufgesetzt


    Zum Abschluss dieses Bauschritts habe ich dann vier Boote angefertigt.


    Bild 2: Rettungsboote in der Übersicht


    Dann kann die nächste Decke aufgesetzt werden. Von den Rudern auf dem Boot sieht man dann leider nicht so viel. Von außen wird später, wenn die Bordwand drauf ist, noch einmal eine Plattform mit weiteren Kuttern von außen angesetzt werden, auf denen sich auch die beiden markanten Kräne befinden werden.


    Von oben setze ich erst einmal die nächsten Spanten auf. Der Bau an dem Aufzug ist erst einmal abgeschlossen.


    Bild 3: Abschluss der Bauarbeiten am Aufzug


    Von der Höhe der Spanten hängen wir jetzt auf der Höhe des Flugdecks, was ich hier einmal provisorisch aufgelegt habe.


    Bild 4: Provisorische Auflage des Flugdecks zur Orientierung


    Wie geht’s nun weiter? Es sind noch zwei der gleichen Rettungsboote zu bauen, die in eine Aussparung im Heckbereich in die Spanten eingebaut werden. Davon im nächsten Baubericht.

    Mein heutiger Baubericht hat eine gute und leider eine schlechte Seite. Aber fangen wir erst einmal mit der guten Seite an. Die Slipanlagen, mit denen man die Ruderboote bewegen kann, sind fertig geworden. An beiden Enden habe ich aus Draht eine Kurbel gebogen und angebracht. Anbei die Ergebnisse.


    Bilder 1 und 2: Die Slipanlagen für die Ruderboote sind fertig


    Jetzt brauche ich nur noch die vier Ruderboote zu bauen und einzukleben.


    Als ich jedoch meine Bastelsachen wegräumen wollte, bin ich mit der Trägerglasscheibe gegen einen Gegenstand gestoßen, sodass diese zerbrach. Durch das Gewicht dieser Scheibe ist mir der Träger in zwei Hälften zerrissen.


    Bild 3: Durch den Bruch der Scheibe ist der Träger zerrissen


    Bei der Analyse des Schadens konnte ich sehen, dass nur der unterste Längsspant durchgerissen ist. Der restliche Bruch ist Klebekante.


    Nach meiner Einschätzung ist der Schaden aber reparierbar, sodass zum Schluss keine Reparaturschäden mehr sichtbar sind. Es war auch seltsam, dass alle bisher angebauten filigranen Teile unbeschädigt geblieben sind.


    Im ersten Schritt habe ich erst einmal beide Hälften von den nunmehr jetzt zwei Glasscheiben befreit. Da das meiste ja Klebekante war, habe ich dann die Klebereste entfernt und den hinteren Teil dann auf ein Brett geklebt. Dann habe ich beide Hälften spaltfrei wieder zusammenschieben können. Ich habe dann überdimensionale Klebelaschen aus verdoppelten 160 gr. Karten konstruiert und damit beide Teile verbunden.


    Bild 4: Beide Teile sind durch überdimensionale Klebelaschen miteinander verbunden


    Nach dem Trocknen kann es wie gewohnt weitergehen.

    Das Experiment mit der Glasscheibe als Untergrund ist für mich somit abgeschlossen.



    Alle Boote in dieser Ebene sind jetzt auf Deck verteilt. Somit kann ich hier die Decke von oben draufsetzen.


    Bild 1: Alle Boote dieser Ebene sind jetzt an Deck verteilt


    Bevor ich jedoch das Deck aufsetzen kann, muss ich die Niedergänge nach oben einsetzen. Auf die im Bogen angebotenen Niedergänge aus Karton verzichte ich dankend und ersetze diese durch Ätzteile. Die Durchbrüche in den Decks müssen hierbei geringfügig angepasst werden.


    Bilder 2 und 3: Die Niedergänge müssen vorher noch eingesetzt werden


    Da in den nächsten Ebenen außer den Trennwänden nichts steht, komme ich recht zügig voran.


    Bild 4: Es geht mit den nächsten Ebenen schnell nach oben


    Auf der Backbord-Seite ist die nächste Ebene als Hänge-Element ausgeführt.


    Bild 5: Nächste Ebene backbord-seitig ist ein Hängeelement


    Leider befindet sich hier in den Markierungen für die Trennwände der nächste Fehler. Ich habe mich für die Markierungen auf dem Boden entschieden, da diese mir plausibler erscheinen.


    Bild 6: In den Trennwandmarkierungen befindet sich der nächste Fehler


    Hier auf das Deck kommen pro Seite wieder zwei Beiboote. Da auch hier wieder eine Decke von oben draufkommt, entschließe ich mich die Beiboote jetzt einzubauen.


    Bilder 7 und 8: Die Beiboote werden nachfolgend eingebaut, die Markierungen für die Slipanlagen sind aufgedruckt


    Hier bereits ein kleiner Vorgeschmack auf die Slipanlagen. Es kommen an die Seite noch kleine Kurbeln, mit denen die Boote seitlich bewegt werden können.


    Bild 9: Die Slipanlagen für die Beiboote in Vorbereitung

    kiwikevin: tks


    Gestern war ein idealer Tag für den Weiterbau. Es standen noch die letzten zwei Beiboote der Backboard-Aussparung an. Anbei meine Ausbeute.


    Bild 1: Die Ausbeute des letzten Basteltages


    Beim oberen Beiboot waren die Maße schon echt stramm und grenzwertig. Dafür muss ich es auch nur einmal bauen.

    Eingebaut und komplettiert sieht das Ganze nun so aus:


    Bild 2: Boote eingebaut in die backboard-seitige Aussparung


    Hier muss auf Höhe der nebeneinanderliegenden Beiboote noch die Blende drauf. In die unten liegende Decke setze ich noch Niedergänge ein. Da ich hier Ätzteile einsetzen will, muss ich die Aussparungen noch ein wenig anpassen.


    Unter die Decke gehören noch Laufkatzen, deren Endpunkt auch auf der Rückwand aufgedruckt ist. Wenn die Ark Royal sauber konstruiert worden wäre, dann könnte man diese auch zum jetzigen Zeitpunkt bereits anbringen. Ich habe jedoch die Befürchtung, dass es Ärger mit den Bordwänden geben könnte. Daher setze ich die Laufkatzen später ein, um beim Anbringen der Bordwände ein wenig mehr Freiheiten zu haben.


    Als nächstes stehen die Beiboote der Aussparung auf der Steuerboard-Seite an. Hier muss ich die vier linksseitigen Beiboote von Bild 1 noch einmal bauen. Zwei dieser Beiboote habe ich aber schon fertig.

    Beim Bau der Tautrommeln, habe ich wie bei meinen letzten Modellen auch, das Tau auf die Trommelnabe draufgezogen. Man sollte hier keinen zu dünnen Faden verwenden, denn sonst wickelt man sich hier einen Wolf.


    Bilder 1 und 2: Die Tautrommeln werden mit Faden umwickelt


    Die fertigen Taurollen kann ich dann auf dem Deck platzieren.


    Bilder 3 und 4: Die Tautrommeln werden auf dem Deck platziert

    Somit sind erst einmal alle von der Nummernreihenfolge vorgesehenen Bauteile auf den Decks platziert. Die Decke könnte jetzt eingezogen werden.

    Man kann absehen, dass es später einmal Probleme geben wird, wenn ich die Beiboote in Aussparungen platzieren will. Man kommt wegen der engen Platzverhältnisse nur sehr schlecht heran. Daher habe ich mich entschlossen, die Beiboote jetzt zu bauen und dort zu platzieren. Es sind nicht alle Beiboote, sondern nur diejenigen, die in den Aussparungen, die ich aktuell bearbeite, vorgesehen sind.


    Bei der ersten Beibootkategorie muss von innen nachgefärbt werden, da hier die Bootsinnenwände gut sichtbar sind. Ich denke, diese waren innen nicht strahlendweiss.

    Bild 5: Die Boots-Innenwände müssen hier nachgefärbt werden


    Die nächste zu bauende Bootskategorie hatte ein Führerhaus. Die angedeuteten Fenster waren in schwarz gehalten. Das geht gar nicht. Die müssen ausgestichelt und hinterklebt werden. Noch schlimmer sind nur Fenster mit strahlendem Hellblau, wie es bei früheren Modellen oft üblich war.


    Bilder 6 und 7: Das Aussticheln von Fenstern auch bei Beibooten eine Pflichtübung für mich


    Und so sieht das Ergebnis meiner kleinen Bastelei aus.


    Bild 8: Das Beiboot ist fertig


    Zum Schluss habe ich noch ein größeres Beiboot mit Rudern angefertigt, welches für den Transport von vielen Seeleuten vorgesehen war.


    Ich habe dabei die Duchten immer verdoppelt, ob wohl es vom Bogen nicht vorgesehen war. Bei früheren Bauten hatten sich die Duchten immer S-förmig verbogen, wenn der Druck durch die Bordwände zu groß wurde.


    Alle jetzt fertigen Beiboote habe ich dann an Deck befestigt.


    Bild 9: Meine Tagesausbeute

    Ich habe noch nicht alle Beiboote für die hintere Backbordseite geschafft. Daher wird es mit diesem Thema im nächsten Baubericht weitergehen und dann bleibt ja noch die Steuerbordseite.

    Heute habe ich wieder genug Material für einen Bericht zusammen. Es geht um die beiden großen Aussparungen auf der Back- und Steuerbordseite.

    Hier kommen zuerst die Segment-Trennwände hinein und dann werden neben Kästen die bekannten Winden und Poller ergänzt.


    Bild 1: Die Aussparungen werden mit Segment-Trennwänden, Pollern und Winden bestückt


    Doch schon bald wird meine Bastelfreude durch die nächsten Fehler getrübt. Es gibt Passungenauigkeiten, hervorgerufen durch schlechte Konstruktion.


    Bild 2: Erste Passungenauigkeiten treten auf


    Die Aussparung auf der Backbord-Seite hat weiße Stellen für das Bauteil 84 (Kasten) an zwei Stellen.


    Bild 3: Das Bauteil 84 in zweifacher Ausfertigung


    Die Bauanleitung unterstützt an einer Stelle diese These noch.


    Bild 4: Die Bauanleitung unterstützt das Ganze noch


    Die erste Stelle, wo ich stutzig werde ist die Tatsache, dass das Bauteil nur einmal existiert. Gut, ich könnte es ja zweimal ausdrucken.


    Aber eine andere Stelle der Bauanleitung sagt mir auch, dass dieser Platz bereits für ein Boot vergeben ist.


    Bild 5: Andere Stelle der Bauanleitung, der Platz ist eigentlich für ein Boot bereits vergeben


    Ein Blick von oben auf die Bodenplatte der Aussparung gibt dieser Stelle der Bauanleitung Recht.


    Bild 6: Blick von oben auf die doppelt vergebene Stelle


    Durch Nachlässigkeiten des Konstrukteurs häufen sich die Fehler. Ich bin einmal gespannt, ob der Bogen baubar bleibt.


    Was werde ich hier tun? Der weiße Fleck an der Wand wird mit einer Blende überklebt. Farbige Ersatzflächen gibt es im Bogen genug. Dann wird dort das Boot eingebaut.


    Ich frage mich überhaupt: An einigen Stellen werden sich Beiboote befinden. Wenn die Decke einmal drauf befindet, dann wird es für mich schwer sein, diese Beiboote dort einzubauen. Also klebe ich sie lieber vor dem Einziehen der Decke rein.



    Die Bauergebnisse sind für mich sehr unbefriedigend, aber noch lösbar.

    Zaphod: Für uns im deutschen Raum eigentlich undenkbar. Aber der Ruf des Verlages kommt nicht von ungefähr.


    Zu den Kleinteilen. Ich habe mich zuerst einmal auf die Ottergeräte konzentriert. Ich habe mich sehr schwer getan. Nicht, weil mir Kleinteile nicht liegen würden. Ich hatte nur alle eingescannten Bögen im neuen Maßstab 1:250 auf 160 gr. Papier ausgedruckt. Gerade wenn man dann kleine Teile noch verdoppelt, dann entstehen bei dieser Kartonstärke Dicken, die man bei Kleinteilen nicht unterschätzen sollte.


    Bild 1: Die Ottergeräte in Bau


    Die Ottergeräte wurden bei der Fertigstellung noch durch einen 0,33 mm Draht ergänzt.


    Bild 2: Die fertigen Ottergeräte


    Vielleicht drucke ich Kleinteile in der Zukunft noch auf dünnerem Papier aus.


    Als weitere Kleinteile waren noch Poller und eine Art Motorwinde zu bauen.


    Bild 3: Weitere Kleinteile


    Dann konnte ich diese „Aussparung“ ausstatten.


    Bild 4: Die Kleinteile wurden eingesetzt


    Die Aussparung besteht aus zwei Stockwerken. Den unteren Stockwerk habe ich jetzt ausgestattet. Den oberen Stockwerk verbindet ein Niedergang. Ich habe mich einmal an dem Kartonmodell versucht. Das Ergebnis war für mich überhaupt nicht zufriedenstellend. Nicht nur das. Das Teil aus Karton war obendrein auch noch viel zu kurz. Da habe ich mich kurzentschlossen für ein Ätzteil entschieden.


    Bild 5: Nicht nur krumm und schief, sondern auch zu kurz


    Dann konnte ich das obere Deck der Aussparung bestücken. Sie bestanden aus drei Kästen mit Fenstern. Fenster schreien natürlich immer nach aussticheln und hinterkleben, was ich dann auch getan habe.


    Bild 6: Aussticheln und Hinterkleben ist angesagt


    Und so sieht das Ergebnis auf dem oberen Deck aus.


    Bild 7: Oberes Deck in der Ausstattung


    Hier fehlen jetzt nur noch die Trennwände und in die Decke muss wiederum ein Niedergang eingebaut werden und dann ist die komplette Aussparung fertig.


    Anbei zum Schluss vielleicht noch eine Gesamtansicht der Ark Royal im aktuellen Bauzustand.


    Bild 8: Gesamtansicht vom aktuellen Bauzustand


    Es gibt im hinteren Bereich des Schiffes noch Aussparungen, die bestückt werden müssen. Um diese kümmere ich mich im nächsten Baubericht. Leider auch mit den nächsten Fehlerchen.

    Im Rumpf der Ark Royal gibt es Mittschiffs Aussparungen, deren ersten Teil ich heute bauen will.


    Für die Aufnahme der Aussparungen sind auch in den Querspanten Aussparungen vorgesehen. Lediglich der Boden für die Aussparungen ist schon durch das Verlegen des unteren Decks vorhanden.


    Bild 1: Die Aussparungen werden entsprechend des freigelassenen Platzes der Querspanten eingefügt


    Zuerst will ich die Rückwand mit den Spanten verkleben. Da fällt auf, dass der Querspant W9b und die Rückwand 60P nicht recht zusammenpassen wollen. Auf dem Spant ist noch zu viel Material vorhanden. Für mich eine klassische Fehlkonstruktion.


    Bild 2: Querspant W9b eine klassische Fehlkonstruktion


    Dieser Fehler lässt sich durch Nachschneiden mit einem endlichen Aufwand beheben. Jedoch ist mir eines klar geworden.

    Dieser Bogen ist nie einem Kontrollbau unterzogen worden, denn sonst wäre der Fehler sofort aufgefallen und hätte korrigiert werden müssen.


    Bild 3: Fehlerstelle nach Korrektur


    Da später einmal alles von der Bordwand überdeckt sein wird, wird der Fehler später nicht mehr sichtbar sein.

    Für alle diejenigen, die dem Fehler vorab aus dem Wege gehen möchten, habe ich die Korrektur für den Schnitt markiert.



    Bild 4: Alternativer Schnitt für Querspant W9b


    Nach der Korrektur sind die Aufbauten und Trennwände der Aussparung problemlos baubar.


    Bild 5: Aufbauten und Trennwände sind jetzt problemlos einbaubar


    Es müssen jetzt noch Ottergeräte, Motoren und Poller eingesetzt werden, die ich im nächsten Baubericht vorstellen werde. Jedoch möchte ich schon einmal die Decke vorbereiten. Da die Aussparung teilweise zwei Etagen besitzt, ist dieses Teil auf der einen Seite die Decke für die untere Etage und zugleich der Boden für die obere Etage.


    Bilder 6 und 7: Vorbereitung Decke bzw. Boden der Aussparung


    Auf das entsprechend verstärkte Teil 60aP (Decke untere Etage) wird rückseitig das Teil 61 aufgeklebt (Boden obere Etage).


    Die Kleinteile stelle ich im nächsten Baubericht vor.

    Der Bogen bietet einen der Aufzüge in der unteren Position darzustellen. Diese Möglichkeit will ich umsetzen. Ich habe aber zusätzlich die Möglichkeit, durch Auflegen des ausgeschnittenen Teils aus dem Flugdeck den Aufzug in seiner oberen Endposition darzustellen.

    Für die Darstellung des Aufzugs in seiner unteren Position wollte ich aber auch ein Flugzeug mit darstellen. Da der Aufzug recht schmal ist, hatten die Originale die Möglichkeit, die Flügel an den Rumpf zu klappen.


    Bild 1: Für die Darstellung eines Flugzeugs im Aufzug benötige ich ein Modell mit abgeklappten Flügeln


    Diese Darstellung mit den abgeklappten Flügeln ist authentisch. Das habe ich durch das Internet recherchiert.

    Die Hangars sind zweistöckig. Der Träger ist recht schmal. Der erste Stock ist hier schon fertig.


    Bild 2: Der erste Stock ist fertig


    Beim zweiten Stock fällt mir sofort ein Konstruktionsfehler auf. Das Stück mit den Führungsschienen gehört nicht an die hintere Wand, sondern an den Aufzug. (Hier werde ich an der Kante noch einmal ein wenig nachbessern müssen).


    Bild 3: Erster Konstruktionsfehler


    Dieser Fehler wird aber nicht weiter ins Gewicht fallen, da dieser Bereich durch das oben aufliegende Flugdeck überdeckt und damit unsichtbar wird. Es wird aber nicht der einzige Konstruktionsfehler bleiben, wie wir im nächsten Baubericht sehen werden.


    Bild 4: Der komplettierte Aufzug


    Damit schließe ich den Bau des Aufzuges erst einmal ab.

    Heute will ich das Deck am Bug weiter ausbauen. Zuerst einmal ergänze ich noch ein paar Spanten im Bereich zum Abschluss des Flugdecks. Hier ahne ich schon, dass ich später einmal sorgfältig vorformen muss.


    Bilder 1 und 2: Spanten zum Abschluss des Flugdecks am Bug


    Die Hauptarbeit besteht jedoch im Bestücken des Decks am Bug. Es befindet sich später unter dem Flugdeck. Ich habe einmal die Deckklüsen ausgestanzt, damit die Ankerketten hier sich dem Blick des Betrachters entziehen können. Da man später nur noch von der Seite reinschauen kann (und nicht von oben), habe ich darauf verzichtet, die Deckklüsen komplett plastisch auszuformen.


    Bild 3: Das Deck am Bug muss jetzt bestückt werden


    Im Folgebild ist die Bestückung abgeschlossen. Ich weiss nicht, ob die Ankerketten ein wenig zu klein sind. Aber wir schauen nur von der Seite rein.


    Bilder 4 und 5: Die Bestückung des Decks ist abgeschlossen


    Die Handräder im hinteren Bereich habe ich sogar als Ätzteile ausgelegt. Ob man das später noch erkennen kann, kann ich jetzt noch nicht beurteilen.


    Bild 6: Die hinteren Handräder sind als Ätzteile ausgelegt


    Probehalber habe ich das Deck einmal in den Bugbereich eingeschoben. So wird man dieses Teil aber später nicht sehen können. Es kommt noch ein Dach oben drauf.


    Bilder 7 und 8: Deck probeweise eingelegt in den Bugbereich


    Es kommt auf das Deck noch ein Dach und dann kann das Ganze wie eine Kassette in den Bugbereich eingeschoben werden.


    Bild 9: Das vordere Deck wird wie eine Kassette in den Bugbereich eingeschoben und verklebt


    Von oben ist nun wirklich keine Draufsicht mehr auf das Deck möglich.


    Bild 10: Die Draufsicht ist nicht mehr möglich


    Im nächsten Baubericht stelle ich den Flugzeughangar fertig.

    Es geht am Heck weiter. Dort befindet sich eine beplankte Decksfläche, die „bestückt“ werden will.


    Bild 1: Zu bestückende leere Decksfläche


    Auf Deck kommen zwei Poller, ein Oberlicht, eine Winde und zwei Lüfter. Da das Deck überbaut ist, kommen an jede Seite 6 Stützen.


    Bilder 2 bis 4: Komplett bestücktes Deck


    Wie bereits beschrieben wird oberhalb des Decks eine Decke eingezogen. Im fertigen Zustand kann man das Deck nur noch von der Seite durch die Bordwand einsehen. Bevor ich die Bordwand später aufsetze versehe ich die offenen Stellen noch mit einer Reling.


    Bild 5: Durch die eingezogene Decke sieht man das Deck von oben leider nicht mehr


    Auf die aufgesetzten Spanten kann jetzt eine weitere Fläche aufgesetzt werden. Darauf wiederum kann ich das Spantengerüst zum Heck weiter fortsetzen. Hier ist zumindest von den Spanten die charakteristische Heckform der Ark Royal schon einmal erkennbar.


    Bild 6: Die charakteristische Heckform ist erkennbar


    Deutlich sieht man auch das bebaute Deck, was in das Innere des Schiffes „gewandert“ ist.


    Bild 7: Das bebaute Deck befindet sich jetzt im Schiffsinneren


    Im nächsten Baubericht bestücke ich das Deck im Bugbereich.

    Jetzt wollen wir aus dem Schiff, das jetzt noch die Form eines Schlachtschiffs hat, einen Flugzeugträger machen. Dazu wird auf dem vorhandenen Decl noch einmal eine Spantenkonstruktion aufgesetzt.


    Ich beginne mit dem Mittelspant am Bug. Auch dieser mit vier Lagen Karton auf eine Dicke von 0,8 mm gebracht.


    Bild 1: Der vordere Mittelspant sitzt schon


    Das gleiche machen wir jetzt auch für den Heckbereich. Die beiden Spantenbereiche stoßen hierbei nicht direkt aufeinander, sondern werden durch einen Deckfahrstuhl unterbrochen, der detailliert werden kann, was ich mir später vornehmen werde.


    Bild 2: Der hintere Mittelspant wird solo aufgesetzt


    Ausgespart bleibt erst einmal der Fahrstuhlbereich.


    Bild 3: Der Bereich für die spätere Detaillierung des Fahrstuhls


    Jetzt werden die ganzen Querspanten aufgesetzt und man erahnt schon etwas von der späteren Rumpfform.


    Bilder 4 und 5: Die Querspanten sind jetzt auch drauf


    An einigen Stellen, wie z. B. hier am Bug lässt sich schon absehen, welche Herausforderungen mich erwarten werden.


    Bild 6: Neue Herausforderungen warten schon


    Im Gegensatz zu den amerikanischen Trägern war der Flugzeughangar der Ark Royal doppelstöckig.


    Bild 7: Doppelstöckiger Hangar


    An einigen Stellen ist das Spantengerüst aber noch nicht komplett, da erst Decks ausgestattet werden müssen, an die man später nicht mehr herankommt.

    Davon erzähle ich im nächsten Baubericht.

    Weiter geht es mit den Spanten oberhalb der Wasserlinie. Der Längsspant ist wie bereits geschrieben 0,8 mm dick und die Querspanten sind 1,6 mm dick. Das Passverhältnis von der Breite der Grundplatte zu der Länge der Querspanten war relativ gut. Die Anpassungen, die ich machen musste waren alle unter 1 mm. Diese Differenz kann jedoch durch die Reskalierung auch hervorgerufen worden sein. Die Grundspanten sehen jetzt wie bei einem Schlachtschiff (Dickschiff) aus. Was ich bei dieser Konstruktion gegenüber den deutschen Bögen ein wenig vermisse, sind die Verbindungslaschen der Grundplatten. Aber lassen wir uns einmal auf dieses Experiment ein.


    Bild 1: Die untersten Spanten sind auf der Grundplatte


    Bevor ich das erste Deck draufklebe möchte ich noch Bleigewichte in die Spantenkonstruktion einkleben, die dafür sorgen sollen, dass das Schiff auch nach seiner Fertigstellung gerade bleibt und sich nicht verformt. Hierfür nehme ich Bleigewichte aus einer Gardinenschnur.


    Bild 2: Bleigewichte sollen dafür sorgen, dass das Schiff auch nach seiner Fertigstellung gerade bleibt


    Danach kann ich das erste Deck aufsetzen. Es bildet den unteren Hangar. Auf dem Deck ist eine schwarze Fläche dargestellt. Dieses bildet einen der Fahrstühle für die Flugzeuge ab. Diesen werde ich wahlweise später auch detaillieren.

    Auch hier gab es mit der Passgenauigkeit keine Probleme und ich musste hier nicht korrigierend eingreifen.


    Bilder 3 und 4: Das Grund-Deck ist drauf


    Im nächsten Baubericht setze ich das Spantengerüst auf diesem Deck fort.

    Jetzt nach vielen Vorarbeiten will ich mich direkt dem eigentlichen Objekt der Begierde zuwenden, dem Träger.


    Zum Bau muss ich dennoch ein paar Dinge vorweg schicken.


    Trotz der Verkleinerung hat der Träger immer noch eine Länge von mehr als einem Meter. Mit dieser Länge habe ich mich entschieden, den Rumpf auf eine Glasplatte aufzukleben, damit der Rumpf auch gerade wird. Als Glasplatte verwende ich eine mit einer Dicke von ca. 8 mm.


    Bild 1: Eine Glasplatte mit ca. 8mm biegt sich garantiert nicht durch


    Dicker hätte sie aber auch nicht sein dürfen, denn sonst wird sie zu schwer. Mit der Re-Skalierung werde ich alles neu ausdrucken müssen. Schauen wir uns einmal die Beschreibung an, welche Kartondicken (natürlich heruntergerechnet) wird benötigen.


    Bild 2: Benötigte Kartondicken


    Die Kartondicken werden im Bogen durch die Anzahl der *-chen angegeben.


    **** bedeutet 1,6 mm Kartonstärke

    **** bedeutet 0,8 mm Kartonstärke

    **** bedeutet 0,4 mm Kartonstärke

    **** bedeutet 0,2 mm Kartonstärke oder weiss jemand, wie stark Bristolpapier ist?


    Dann gibt es noch Bauteile ohne *-chen. Diese verklebe ich unverstärkt.


    Jetzt muss ich mich darum kümmern, wie ich diese Kartonstärken erreiche. Für die ersten Bauschritte mit dem Rumpf verwende ich 160 g. Karton. Ich werde zuerst großflächige Verklebungen haben. Ich verwende hierfür Sprühkleber. Mit Sprühkleber habe ich beste Erfahrungen gemacht.


    Bild 3: Sprühkleber ist der geeignete Kleber für großflächige Verklebungen


    Der Sprühkleber (zumindest den, den ich verwende) hat zwei riesen Vorteile:

    • Der Karton schlägt keine Wellen nach der Verklebung
    • Die Trocknungsphase ist relativ zeitunabhängig
      Der Sprühkleber klebt nach 5 Minuten etwa genauso gut wie nach 10 Sekunden

    Dennoch muss man gerade bei kleineren Teilen aufpassen, denn der Sprühstrahl kann kleine Teile wegwehen und die „schöne“ Seite landet ausgerechnet auf der verklebten Fläche.


    Ich habe es bei den ersten Teilen mit dem Rumpf um Teile der Stärken 0,8 mm und 1,6 mm zu tun.


    Bei 160 g. Karton mit dem entsprechenden Sprühkleberaufschlag erreiche ich die 0,8 mm nach 4 Lagen Karton.


    Bild 4: 0,8 mm Kartonstärke sind nach 4 Lagen Karton erreicht


    Für 1,6 mm müsste ich das Ganze dann noch einmal verdoppeln. Das war mir aber zu aufwändig. Daher habe ich die 4 Lagen Karton einfach auf 0,8 mm Graukarton aufgeklebt, von dem ich genügend an Vorrat besitze.


    Bild 5: Mit zusätzlichen 8 mm Graukarton und den 4 Lagen komme ich dann auf 1,6 mm


    Längsspanten, Boden- und Deckenplatten sind in 0,8 mm Stärke ausgeführt. Die Querspanten kommen dann auf 1,6 mm.


    Nach eigenen Empfindungen und Kenntnis vieler in Deutschland aufgelegten Kartonbaubögen halte ich die Stärken für übertrieben. Einen Vorteil haben sie jedoch. Sie bieten viel Klebefläche.


    Fangen wir dann mit den Bodenplatten. Vervierfacht färbe ich jetzt die Ränder mit schwarzer Farbe ein, um spätere Blitzer zu verdecken.


    Bild 6: Möglichen späteren Blitzern beuge ich mit etwas Farbe an der Seite vor

    Dann ist es soweit. Ich befestige die vier Grundplattenteile mit Fixogum auf der Glasplatte. Fixogum besitzt den Vorteil, dass es sich bei einem späteren Fertigstellungsgrad des Trägers leicht von der Grundplatte lösen lässt ohne das Modell zu beschädigen.


    Bilder 7 und 8: Die Grundplatte ist gelegt


    Die Konstruktion des Bogens weist eine saubere Trennung von Unter- und Oberwasserschiff auf, sodass man zu jedem Zeitpunkt auch das (von mir nicht gebaute) Unterwasserschiff nahtlos dransetzen könnte.


    Im nächsten Baubericht geht es um die ersten Spanten und das unterste Deck.

    Die beiden Flügel wurden am Rumpf angebracht. Dann konnte ich die Haupträder setzen. Hinten wurden die Höhenruder noch abgestützt. Unten kamen noch Heckrad und Fanghaken an den Rumpf. Und auch der für die Swordfish so charakteristische Torpedo durfte unter dem Rumpf nicht fehlen.


    Bild 11: Die Unterseite des Flugzeugs


    Der Ober- und Unterflügel wurde in Richtung der Flugzeug Längsachse mit vier Kartonteilen verstrebt. Diese wurden paarweise untereinander mit 0,1 mm Draht, den ich schwarz eingefärbt hatte wiederum verstrebt. Und dann war er fertig, mein erster Flieger der H.M.S. Ark Royal.


    Bild 12: Mein erster Flieger ist fertig


    Anbei noch weitere Seitenansichten.


    Bilder 13, 14 und 15: Weitere Seitenansichten


    Jetzt brauche ich aber nicht nur einen Flieger, sondern ganz viele. Wieviele ganau hann ich noch nicht abschätzen, da ich die Decksgröße nicht genau kenne. So entschliesse ich mich rrst einmal ein Dutzend Flieger zu bauen.


    Ich kalkuliere einmal Spaßeshalber durch. Der Bau des Fliegers hat mich jetzt drei Abende an Zeit gekostet. Dann würde mein nächster Baubericht dann zu Ostern kommen, denn alle 12 Flieger fertig sind. :D


    Spaß beiseite. Diese Flieger sind natürlich alle schon fertig. Ich habe sie in der Zwischenzeit gebaut, bevor ich überhaupt mit diesem Baubericht begonnen habe.


    Bilder 16 und 17: Meine Fliegerflotte


    Es ist aber durchaus noch möglich, dass ich den ein oder anderen Flieger mit eingeklappten Flügeln noch nachbaue. Der Bogen bietet auch die Möglichkeit, einen der Lifts so darzustellen, dass dieser in seiner unteren Position dargestellt wird. Aber das ist noch Zukunftsmusik.


    Im nächsten Baubericht können wir uns dann wirklich dem Schiffsbau widmen.

    Es gibt Kartonbögen für Schiffe, da ist sinnvoll nicht nur das Schiff zu bauen, sondern auch die Ladung, die diese Schiffe transportieren. Ein Klassiker ist sicherlich die Autofähre. Hierbei sind die Autos nicht mehr Bestandteil des eigentlichen Schiffes, sondern für sich betrachtet ein eigenes Modell, was nichts mehr mit dem Schiff zu tun hat.


    Bild 1: Autofähre Uthlande mit Autos


    Sehr ähnlich verhält es sich bei der H.M.S. Ark Royal mit den Flugzeugen. Der Bau sicherlich ein Muss, haben sie mit dem eigentlichen Schiff nichts mehr zu tun.


    Ich habe bisher diese Ladungselemente immer wenn ich das Schiff fertig hatte, gebaut. Dann konnte man sie direkt an die richtige Position stellen. Der Nachteil bei einer solchen Vorgehensweise war immer für mich, dass ich gedanklich schon mit dem Schiffbau abgeschlossen hatte und meistens schon in Gedanken beim nächsten Schiff war. So war der Bau der „Ladungsteile“ teilweise doch eine Quälerei, zumal hier auch Massenbau umgesetzt werden musste.


    Das will ich bei der H.M.S. Ark Royal ändern und will die Flugzeuge zuerst bauen. So will ich mir die Vorfreude auf den Schiffsbau bis zum Start erhalten.

    Diese Vorgehensweise hat auch einen Nachteil. Was ist, wenn der Träger nichts wird? Dann ist zumindest mein nächstes Bauprojekt schon bekannt. (Flugfelddiorama):D

    Schauen wir uns zunächst einmal die Konstruktion an.


    Bilder 2 und 3: Konstruktion der Flugzeuge


    Als angebotene Flugzeuge in dem Bogen ist die Fairey Swordfish als einziger Flugzeugtyp vorhanden. Wie für diese kleinen Maßstäbe üblich erfolgt der Bau in Segmentbauweise, wobei zwei Segmente immer durch ein gemeinsames Kopfteil verbunden sind.


    Bei der Herunterskalierung der Flugzeuge habe ich dünneren Karton verwendet, als ich rechnerisch hätte verwenden müssen. So musste ich die Kopfteile ein wenig größer ausschneiden, als sie abgedruckt sind. Eine weitere Herausforderung war für mich genügend Klebefläche auf den Seiten der Kopfteile zu haben. Ich habe daher 6 (!) Lagen Karton aufeinandergeklebt und ich bin gut damit gefahren.


    Bild 4: 6-lagiges Kopfteil für Segmente des Flugzeugs


    So hatte ich am Ende eines Segments beim eingeklebten Kopfteil für das nächste Segment immer noch genug Klebefläche.


    Bilder 5 und 6: Ausreichende Klebefläche an den Seiten der Kopfteile für das nächste Segment


    Doch beginnen wir am Anfang. Ich habe alle Flugzeuge hinten angefangen und dann mich weiter nach vorn durchgearbeitet. Das war für mich am Einfachsten.


    Bild 7: Jedes Flugzeug habe ich von hinten begonnen und mich dann nach vorn durchgearbeitet


    Wenn ich mich einmal nach vorn bis zum Propeller durchgearbeitet hatte, dann war der Rumpf schon einmal fertig.


    Bild 8: Der Rumpf ist schon einmal fertig

    Danach habe ich mich an die Flügel gemacht. Beim Ober- und Unterflügel sind eine Kartonfüllung vorgesehen, um die Flügel plastischer aussehen zu lassen.


    Bilder 9 und 10: Die Flügel werden angefertigt

    Nach einer kleinen Pause, in der ich kartonistisch aber nicht untätig war, möchte ich heute mit meinem nächsten Baubericht beginnen.


    Bisher war bei meinen Projekten die graue Flotte unterrepräsentiert. Das will ich jetzt ändern. Die für mich faszinierendsten Schiffe sind Flugzeugträger. Somit will ich hier auch einen Flugzeugträger bauen. Ich möchte aber auch meinen Baustandards treu bleiben. Das heisst der Vergeichbarkeit wegen Maßstab 1:250 und kein Unterwasserschiff.


    Meine Wahl fiel auf den britischen Flugzeugträger Ark Royal und auf den Bogen von Angraf. Jedoch ist dieser gerade im Maßstab 1:200 gehalten, was mich dazu zwingt, die Bögen einzuscannen und auf 80% wieder auszudrucken.


    Mir ist durchaus bewusst, dass diese Methode einen Farb- und möglicherweise einen Qualitätsverlust mit sich bringen kann. Aber der Wille nach einem einheitlichen Maßstab für alle meine Modelle ist bei mir größer, als die Originalfarben möglichst zu erhalten.


    Bild 1: Der Bogen von Angraf


    Nun haben die Bögen von Angraf bei mir nicht den Ruf, dass sie allerkleinste Teile enthalten. Ich denke, dass der Bogen auch mit der Verkleinerung sich noch sehr gut bauen lässt.

    Erste Kontakte mit der Ark Royal hatte ich schon als Jugendlicher. Damals bekam ich ein Plastikmodell von Airfix im Maßstab 1:720 von meinen Eltern geschenkt. Es war damals schon ein formschönes Schiff.

    Ich verbaue heute meinen ersten polnischen Bogen. Daher weiss ich noch nicht, was auf mich zukommt. Neben den Skizzen gibt es leider nur eine Beschreibung auf polnisch. Ich hätte mir zumindest eine englische Beschreibung daneben gewünscht.

    Als zusätzliche Dokumentation habe ich über den Träger von Kagero ein Heft mit Risszeichnungen bekommen. Leider nicht mit 3D-Zeichnungen von diesem Träger. Aber diese habe ich dann im Internet gefunden.


    Bild 2: Das Heft mit Zeichnungen von Kagero


    Ich hatte dieses Heft in der E-Bucht etwas länger verfolgt. Der Einstiegspreis von etwa 80 € war mir damals zu teuer. Mit der Zeit war der Preis für dieses Heft auf das 10-fache angestiegen und ich hatte mich geärgert, dass ich nicht zu Anfang zugeschlagen hatte.

    Ein zufälliger Blick bei Amazon zeigte mir, dass dieses Heft dort für 17,95 € angeboten wurde. Da habe ich sofort zugeschlagen.

    Im nächsten Schritt in Kürze möchte ich tief in die Baudetails einsteigen.

    Während des Baus der Preußen hatte ich lange Phasen, wo ich kein Kartonteil zur Verarbeitung hatte. Es war auch lange Zeit ein nicht abzusehender Berg an Arbeit bis zur Fertigstellung.

    Um auf ein wenig andere Gedanken zu kommen (und natürlich auch wieder Karton verarbeiten zu können) habe ich dann mit einem kleinen Dampfer, eben der Woltman, begonnen.

    Es gibt keinen eigenen Baubericht, weil ich eben über den Bau der Preußen berichtet habe. Aber es gibt Galeriebilder, die ich nicht vorenthalten möchte. Die Preußen wurde dann zuerst fertig. Ich habe groß darüber berichtet und danach hatte ich dann ausreichend Zeit die Woltman fertigzustellen.

    Hier sind die Bilder.






    Aber auch ein Vergleich mit der Passat aus dem gleichen Verlag soll hier nicht fehlen:


     





    Bilder 11 bis 19: Preußen und Passat im Vergleich


    Ich denke, es ist jetzt an der Zeit, ein Fazit zu ziehen:

    Zuerst einmal, es hat alles gepasst. Da kann man Henning als Konstrukteur wirklich ein Kompliment machen.

    Wenn man mich fragt, welches der schwierigste Teil am Bau war, dann wäre es für mich der Rumpf. Ich habe auch am Rumpf einige Federn lassen müssen, wie man an dem ein oder anderen Bild bemerken kann. Zur Schwierigkeit des Rumpfes trägt sicherlich bei, dass hier noch einmal über die ganze Bordwand Streifen aufgeklebt werden, um eine Struktur anzudeuten. Wenn man den Rumpf einmal fertig hat, dann ist man durch die Schwierigkeiten erst einmal durch. Alles weitere mit Masten, Rahen und Takelage sind nach meiner Auffassung nicht mehr so schwierig.

    Ein weiterer Aspekt ist auch die Dokumentationslage der Preußen. Durch ihren frühen Verlust, ist die Anzahl der vorhandenen Fotos begrenzt. Ein „Muss“ ist hier sicherlich das Buch von Horst Hamecher „Königin der See Fünfmast-Vollschiff >> PREUSSEN <<“. Aber für die Takelage ist dieses Buch wenig hilfreich, da die Fotografie damals noch in den Kinderschuhen steckte und einzelne Taue einfach vom Licht überstrahlt wurde.

    In vielen Museen stehen wirklich hervorragende Modelle. Ich hatte sechs verschiedene Modelle in unzähligen Bildern abgelichtet. Alle wiesen eine Takelage auf, die Abweichungen zu den jeweiligen anderen Modellen hatten. Ich denke, hier besteht die Ursache in dem Mangel an aussagekräftigen Fotos. Ich kann hier einen Tipp geben:

    • Die erste Priorität bilden immer Fotoaufnahmen vom Original
    • Dann sollte man sich Aufnahmen von anderen Flying-P-Linern oder direkt die Originale (Es gibt ja in Deutschland glücklicherweise wieder zwei) anschauen. Hierbei kann man auch von der Takelage einer Viermast-Bark auf die Takelage eines Fünfmast-Vollschiffes schliessen.
    • Die dritte Wahl sind dann immer die Museumsmodelle. Hier sollte man sich die Frage stellen, welche Takelung am wahrscheinlichsten ist.

    Die Preußen mit ihren 5 Masten und dreißig Rahen ist ein zeitaufwändiges Modell. Man sollte sich also vorher überlegen, wieviel Zeit man in die Detaillierung investieren will.

    Ich kann den Bau der Preußen jedem erfahrenen Kartonmodellbauer empfehlen, der bereits das ein oder andere Modell aus dem Passat-Verlag hinter sich hat.

    Diesen Baubericht möchte ich mit einem letzten Detailbild abschließen.


    Bild 20: Detailbild zum Abschluss


    Die Detailbilder für die Galerie folgen in Kürze. Ich habe sie bereits herausgesucht.

    Wie im letzten Baubericht bereits angedeutet, schließe ich den Bau der Preußen nach insgesamt fast drei Jahren ab.

    Zuvor möchte ich jedoch noch etwas in der Takelage umsetzen, was ich bei der Peking bei meinem letzten Besuch gesehen habe.


    Bild 1: Ergänzungen in der Takelage


    Dieses Bild zeigt, dass bei den Rahmasten von jeweils der untersten Rah am Block zu den Brassen ein Tau abgeht, was (offensichtlich über die Belegnägel vertäut ist). Diese eine Sache wollte ich noch nachbilden.

    Also setze ich an den genannten Blöcken beim Modell der Preußen noch einmal ein Tau an.


    Bild 2: Das beschriebene Tau wird oberhalb der Blöcke zu den Brassen an den Enden der untersten Rahen angebracht


    Als ich jedoch die Taue hinterher an den Belegnägeln ansetzen wollte, trat hier leider ein Effekt auf, der wohl nur bei sehr dünnen Faden wegen der geringen Schwerkraft auftritt.

    Der Faden bahnt sich hier seinen eigenen Weg, der nicht immer der Schwerkraft folgt.

    Hier musste ich dann doch noch einmal eingreifen. Ich habe mit einer Kreuzpinzette die entsprechenden Fäden ausgerichtet und dann mit einem Leim-Wasser-Gemisch getränkt, sodass sie nach Trocknung die Haltung und Form beibehalten haben.


    Bilder 3 und 4: Haltungsmaßnahmen für die letzten Taue


    Aber dann war der Moment da. Die Preußen ist nach fast drei-jähriger Bauzeit endlich fertig.


    Bild 5: Die Preußen ist endlich fertig


    Anbei einige Detailbilder:



    Bilder 6 bis 10: Detailbilder der fertigen Preußen

    Danach auch noch einmal ein Blick auf das gsamte Schiff.


    Bilder 10 bis 12: Gesamtansicht Preußen


    Und ich habe die Reedereiflagge bereits gehisst. Dann ist das Ende des Baus nicht mehr weit.


    Bild 13: Reedereiflagge


    Was folgt jetzt noch?

    Ich war kurz nach der Ankunft der Peking in Hamburg zu Besuch. Dort habe ich ein Detail in der Takelage gesehen, was ich unbedingt noch umsetzen möchte.

    Daher wird jetzt noch ein letzter Baubericht folgen. Und natürlich darf dort auch der Vergleich von Passat und Preußen nicht fehlen, was ich mir bis zum Schluss aufgespart habe.

    Es gibt einiges zu erzählen.

    Noch immer stand ich vor der Herausforderung, die Brassen zwischen den beiden hinteren Masten zu spannen. Ich habe dann erst einmal mit den Befestigungen für die Brassen angefangen. In erster Linie waren es die Blöcke.


    Bild 1: Die Blöcke werden gefertigt


    Dann waren es meine berühmt-berüchtigten Ösenstifte (das sind Stifte aus Messing mit einer 0,3 mm Öffnung), die zu setzen waren.

    Beides Blöcke und Ösenstifte wurden jetzt am Schiffskörper befestigt und bildeten die Grundlage dafür, dass ich die Brassen überhaupt spannen konnte.


    Bild 2: Blöcke und Ösenstifte werden am Schiffskörper befestigt


    Und dann war es wirklich soweit. Ich konnte die letzten Brassen dann spannen. Das war immer die schönste Phasen. Das war dann die Zeit, wo viele Klammern in der Takelage hingen.


    Bilder 3 und 4: Endlich, die Brassen können gespannt werden


    Ich habe mich hier wirklich von oben nach unten „durchgespannt“. Und dann nach Tagen des Klammerns war ich dann fertig.


    Bild 5: Die Brassen sind gespannt


    Hier in dem Bild sieht man dann, dass zwischen den hinteren beiden Masten doppelt so viele Brassen gespannt sind als zwischen den anderen Masten.

    Das Thema Brassen war für die Preußen für mich ab jetzt Geschichte.

    Nachfolgend möchte ich ein paar Impressionen von den gespannten Brassen zeigen.


    Bilder 6 bis 9: Impressionen der gespannten Brassen

    Mit diesen Bildern möchte ich wieder in das Baugeschehen eingreifen. Hinter mir liegt ein Bauabschnitt, den ich als schwierigsten am gesamten Bau der Preußen bezeichnen möchte. Das Anbringen der letzten Brassen an die hinteren Winden. Schwierig deshalb, weil man eigentlich nicht mehr an die Winden herankommt. So habe ich für das Anbringen der Brassen die letzten 10 Tage verbracht.


    Hier habe ich seinerzeit beim Bau einen Fehler gemacht, den ich jetzt korrigieren muss. Die Brassen hätten direkt beim Bau der Winden mit verbaut werden müssen.


    Man kann hier auf den Bildern die angebrachten Brassen ganz schwach erkennen.


    Bilder 1 und 2: Die letzten Brassen sind dran


    Der nächste Schritt ist dann wieder um so einfacher. Ich baue die Befestigung der Takelage an der Schanz.

    Moin Fiete,

    ich habe mir sehr viel Zeit genommen, deinen Baubericht zu studieren.


    Jetzt geht es um die letzten Schritte, die noch zur Fertigstellung fehlen.


    Ich bin jetzt bei der Takelage angekommen, die ich wenn ich es schaffe, komplett aus 0,1 mm Nickeldraht herstellen möchte. Ähnlich habe ich es bereits bei der Ditmar Koel vom HMV gemacht.


    Im ersten Schritt takele ich einmal den vorderen Mast. Änderungen zur Bauanleitung gibt es bei der Rah. Da ich wie beim Vorbild hier Umlenkrollen aufgehangen habe, muss ich natürlich auch den Draht zweimal verbinden. Ansonsten führt ein Tau vom Mast bis zum Bug. Dann ist der vordere Mast fertig getakelt.


    Bild 1: Takelage vorderer Mast


    Wenn man sich die Bilder vom Original anschaut, dann ist auf dem Peildeck etwas aufgestellt, das aussieht, wie ein Radom. Vielleicht ist es auch ein Radom. Ich weiss es nicht. Dieses Teil ist jedenfalls nicht im Bogen enthalten. Daher verwende ich ein Teil, was diesem „Radom“ sehr ähnlich aussicht aus einem anderen Boden und verkleinere es entsprechend, sodass es annähernd zur Größe passt.


    Da ich den Spenderbogen in digitaler Ferm habe, entsteht mir hier kein Verlust. Leider ist das Bild ein wenig unscharf geworden.


    Bild 2: Zusätzliches Teil auf dem Peildeck


    Dann wollte ich die Davits noch verfeinern. Auf Originalbildern sieht man, dass die beiden Beiboote an ketten hängen, dass die beiden Davits durch ein Tau miteinander verbunden sind und dass von dem Verbindungstau aufgewickelte Seile herunterhängen. All dieses habe ich in der Verfeinerung berücksichtigt. Dazu noch ein Tau auf Höhe der Reling als Absperrung.


    Bild 3: Verfeinerung der Davits


    Übrigens, die aufgewickelten Seile, die vom Verbindungstau herunterhängen habe ich auf die gleiche Weise hergestellt, wie bei der Preussen.


    Bild 4: Herstellung der Taurollen


    Nach diesen Verfeinerungen musste ich dann noch den hinteren Mast abtakeln.


    Bild 5: Takelage am hinteren Mast


    Ich habe dann die Stettin von ihrem „Werftbrett“ gelöst, das dafür sorgte, dass sich das Modell beim Bau nicht verzogen hat.


    Anbei ein paar Bilder vom fertigen Modell.


    Bilder 6 bis 9: Das fertige Modell


    Mein Fazit:


    Eigentlich ist hier eingetreten, was ich zu Beginn befürchtet habe. Ich habe Schwierigkeiten mit dem Rumpf bekommen. Dieser ist meiner Ansicht aber „nicht ohne“. Ich bewundere die Kartonmodellbauer, die ihn problemlos hinbekommen haben.


    Nach Fertigstellen des Rumpfes ging vieles dann einfacher. Es war alles passgenau.


    Vom LC-Satz habe ich Vieles nicht verwendet, da es genausogut aus dem Bogen gebaut werden konnte. Meiner Meinung nach sollte der LC-Satz auf die Teile reduziert werden, die wegen der Filigranität wirklich schlecht aus dem Bogen hergestellt werden können. Welche Teile das sind, habe ich im Baubericht dargelegt.


    Ansonsten hat mir den Bau viel Spass gemacht. Ich möchte mich hier an dieser Stelle für die vielen Kommentare und auch eingestellten Bilder bedanken. Ich habe Vieles davon umgesetzt.


    Ich hätte mir gewünscht, dass ich einige Fotos von der Stettin hätte selbst machen können. Jedoch, die zweimal, wo ich in Hamburg war, war sie leider nicht in ihrem Heimathafen. Meine Schuld, ich hätte mich ja über das Internet informieren können.


    Es geht jetzt weiter mit der Fertigstellung der Preussen. Ich habe zumindest vor, sie auf dem nächsten Euregio-Treffen fertig präsentieren zu können.


    Dieser Baubericht ist hiermit abgeschlossen.

    In diesem Baustadium kurz vor Schluss war das Anbringen von kleinen Baugruppen angesagt.


    Ich habe lange überlegt, ob ich die Markisen anbringen soll und mich letztendlich dafür entschieden. Sie gehören einfach zum Schiff. Die Markisen verändern das Aussehen des Schiffs noch einmal gewaltig.


    Bild 1: Die Markisen verändern das Aussehen des Schiffs grundlegend


    Danach wurden die Positionslichter angebracht.


    Bild 2: Positionslichter


    Zum Schluss sind auch die Flaggen mit ihren Flaggenstöcken an der Reihe.


    Bilder 3 und 4: Flaggenstöcke


    Die Anker habe ich schon einmal aus dem LC-Satz angefertigt. Diese werden heute noch in die Klüsen eingesetzt.


    Bild 5: Anker


    Was fehlt jetzt noch?


    Ich habe vor, noch ein paar Superungen im Bereich der Davits anzubringen. Dann muss die Stettin natürlich noch getakelt werden. Das hatte ich mir zum Schluss aufgehoben. Ich habe vor, die komplette Takelage aus 0,1 mm Nickeldraht anzufertigen.


    Dann hätte ich nach drei Jahren endlich die erste Fertigstellung eines Modells. Aber die nächste Fertigstellung lässt ja nicht lang auf sich warten.

    Den angefangenen hinteren Mast habe ich dann fertiggestellt. Im oberen Teil des Mastes sollte man darauf aufpassen, dass der Mast und die parallel laufende Leiter wirklich parallel (nach oben) laufen. Ich habe einige Anläufe gebraucht, bis alles für mich akzeptabel war.


    Danach habe ich den Mast auf dem achteren Deckteil ausgerichtet und aufgeklebt.


    Bilder 1 und 2: Der hintere Mast steht jetzt

    Für das Takeln habe ich mich bewusst entschieden, wenn alle Kartonteile verbaut sind. Naja, so viele Kartonteile sind’s ja nicht mehr.


    Die nächsten Bauteile waren mit der Baugruppe 82 die Sitzbänke. Ich habe mich hier für die Variante aus dem Bogen entschieden, da im Druck ein bunter Aufdruck war, den man mit dem LC-Satz schlecht nachbilden kann. Von den insgesamt 6 Bänken habe ich dann eine Bank zur Probe gebaut.


    Bild 3: Probemodell der Sitzbank


    Das Bauteil ist in einem Teil zu falten und zu knicken. Als das Teil fertig war, habe ich mir gedacht: „Dieses Teil baust du nicht aus einem Stück“. Und so habe ich das Bauteil in vier Stücke zerschnitten und dann wieder zusammengefügt.


    Bild 4: Alle Bänke sind jetzt fertig


    Sie werden dann auf dem Deck verteilt.


    Bilder 5 und 6: Die Bänke auf dem Schiff verteilt


    Als nächste Teile sind diverse Kleinteile an der Reihe. Darunter auch die sehr umstrittene Markise auf beiden Seiten. Das wird sich auch bis zum Abschluss nicht ändern.

    Gestern bin ich ein wenig weitergekommen.


    Zuerst einmal habe ich den vorderen Mast mit dem Radar abgeschlossen.


    Bild 1: Radar auf dem vorderen Mast


    Die Takelage mache ich zum Schluss in einem Stück, um zu verhindern, dass bei meinen kartonalen Restbauarbeiten diese noch beschädigt wird.


    Dann konnte ich mich dem hinteren Mast widmen. Dieser besteht wieder aus einem Untermast, der zu einem sich verjüngenden Zylinder geformt wird. Zur Stabilisierung hat der Untermast einen Messingkern von mir erhalten. Dieser Kern besteht aus Messingröhrchen, die ich entsprechend des Mastumfangs ablänge und dann einfach ineinanderstecke. Damit berücksichtige ich die Verjüngung des Mantels aus Karton. Diese Technik habe ich bei den Rahen der Preußen oft angewendet. Dort stehen ja die Rahen durch die Brassen noch unter „Zugzwang“, was hier nicht der Fall ist.


    Bild 2: Aufbau des hinteren Mastes


    Die Naht des Kartonmantels wird verklebt und farblich nachbehandelt.


    Danach kommen mit der Aufstiegsleiter und des Mastkorbes die ersten Details an den Mast.


    Bild 3: Die ersten Details sind bereits am Mast


    Weiter bin ich gestern nicht gekommen. Ich denke, dass ich den Mast heute fertig bekomme.

    theo modellbau: Hallo Ulrich,

    vielen Dank für das Bild. Ich werde einmal schauen, was sich daraus machen lässt.


    Auch an diesem Wochenende habe ich weiter gebaut. Der vordere Mast war an der Reihe. Für den Untermast hatte ich mir für den Föhrurlaub etwas vorbereitet. Ich bin jedoch auf Föhr zeitlich nicht mehr dazu gekommen, dieses Teil zu verarbeiten. Das innere des Untermasts ist durch ein Messingrohr verstärkt.


    Bild 1: Der Untermast


    Zuerst klebe ich dort das Positionslicht an.


    Bild 2: Positionslicht am Mast


    Ich überlege noch, ob ich das Innere des Lampenkörpers weiss färben soll.


    Oben auf dem Untermast wird die Plattform aufgesetzt, die ebenfalls noch einmal ein Positionslicht enthält.


    Dieser Teil kann dann schon mal auf das Peildeck aufgesetzt werden.


    Bild 3: Teile des Mastes befinden sich bereits auf dem Peildeck


    Die folgende Mastabstützung nach achtern hat mir schon einiges abverlangt, bis alles richtig saß. Ich habe diese Teile aus dem LC-Satz entnommen. Daher musste ich den jeweils oberen Teil schwarz einfärben.


    Bild 4: Der untere Mastteil steht


    Für den oberen Mast hatte ich mir eine Detaillierung überlegt. Auf Originalbildern sehe ich am Obermast seitlich Trittstufen. Diese wollte ich auch nachbilden. Ich habe mir dazu aus einem LC-Satz Steigeisen halbiert und diese seitlich an den Obermast geklebt und dieses dann farblich angepasst.


    Und auch die Seile, die von der Rah hinabführen sind über Umlenkrollen abgelenkt und somit doppelt vorhanden. Vermutlich um dort Flaggen zu hissen.


    Bild 5: Detaillierungen am Obermast


    Ob es mir gefällt, muss ich mir noch überlegen.


    Eine weitere Detaillierung ist jedoch unstrittig. Einige Relingteile erhielten Handläufe aus Holz.


    Und so habe ich erst einmal den Obermast auf der Plattform aufgeklebt. Die Takelage werde ich später vervollständigen, damit ich bei der weiteren Bearbeitung diese nicht verbiege.


    Bild 6: Der vordere Mast (erst einmal) komplett


    Als nächste Schritte muss ich auf der vorderen Plattform noch das Radar befestigen und dann kann ich mich bereits an den hinteren Mast machen.

    Ich habe gestern Fiete’s Baubericht genauer studiert, um noch neue Vorbildinfos zu bekommen. Daher habe ich gestern nur den Scheinwerfer umgesetzt bekommen. Sämtliche Teile habe ich dem Bogen entnommen und dann an einigen Stellen noch gesupert.


    Im ersten Schritt habe ich den Scheinwerferkasten gebaut und die Innenflächen dann mit silberner Acrylfarbe ausgemalt.


    Bild 1: Die Innenflächen sind mit Acrylfarbe ausgemalt


    Im zweiten Schritt habe ich einen Straß-Stein eingeklebt, sodass das Licht reflektiert wird.


    Bild 2: Mit einem Straßstein wird das Licht besser reflektiert


    Danach habe ich die Blende aus dem Bogen ausgestichelt und auf Klarsichtfolie geklebt.


    Bild 3: Die Blende


    Das Ganze zusammengefügt ergibt den Scheinwerferkasten.


    Bild 4: Der Scheinwerferkasten


    Ergänzt um einen Fuß ist der Scheinwerfer jetzt fertig.


    Bild 5: Der fertige Scheinwerfer


    Positioniert wird er auf dem Peildeck.


    Bild 6: Scheinwerfer auf Peildeck


    Ich denke, mit dem Ergebnis kann ich zufrieden sein.


    Ich freue mich heute Abend schon auf den Mast.

    Beim Weiterbau geht es jetzt in die Kleinteile. Ich habe gestern den Kran mit Glocke und Kompass gebaut.


    Beim Kran waren zuerst einmal einige Kleinteile an der Brückenwand anzubringen. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Teile aus dem LC-Satz detaillierter und umfangreicher waren, als die aus dem Bogen. Also habe ich die Teile aus dem LC-Satz genommen. Beim Verkleben ist mir aufgefallen, dass der Kleber, den ich verwende (Kittifix) für solch kleinen Teile schon zu dickflüssig war. Vielleicht sollte ich mir wieder meinen eigenen Kleber anmischen.


    Ich habe dann auch den Kranausleger aus dem LC-Satz verwendet. So präzise hätte ich diesen nie ausgeschnitten bekommen. Den Kranausleger sollte man nachfärben, da dieser im Bogen mehrfarbig ausgelegt ist. Produktionstechnisch können LC-Teile nicht mehrfarbig angelegt werden. Die Schablone für die Farbtrennung bietet natürlich der Bogen mit dem gedruckten Teil.


    Bild 1: Den Kranausleger sollte man farblich nachbehandeln, damit er dem Vorbild entspricht


    Auf Deck wurde dann noch die Auflage für den Kranausleger angebracht. Oberhalb des Kranauslegers habe ich dann das Tau mit einem 0,1 mm Nickeldraht, den ich schwarz eingefärbt habe, dargestellt. Ich beabsichtige später die komplette Takelage mit diesem Draht auszuführen.


    Bild 2: Der eingebaute Kranausleger


    Zum guten Schluss bietet mir diese Baugruppe noch eine Glocke an, die auf der gegenüberliegenden Seite des Brückenauslegers anzubringen ist, an.

    Auch hier habe ich die LC-Teile verwendet. Ein besonders schöner Effekt ist das Leuchten der Glocke, den ich auf anderem Wege nicht so schön hinbekommen hätte.


    Bild 3: Die Glocke


    In der nächsten Baugruppe war er Kompass für das Brückendeck anzufertigen. Auch hier habe ich die Teile aus dem LC-Satz verwendet, da mich die goldene Färbung der Teile irgendwie fasziniert hat.


    Bild 4: Der Kompass auf dem Brückendeck


    Für heute Abend habe ich mir den Scheinwerfer und den vorderen Mast vorgenommen. Für den Scheinwerfer habe ich mir einige Effekte vorgenommen. Mal schauen, wie weit ich heute Abend komme.

    Ich möchte noch einmal an einen Punkt hier im Baubetricht zurückkommen, wo mich Jochen auf seinen Baubericht der Stettin aufmerksam gemacht hat.

    Hier war ich gerade mit dem Bau des Schornsteins beschäftigt.


    Hier hat Fiete, der zeitweilig auch als Heizer auf der Stettin tätig ist, davon berichtet, dass der Schornstein doppelwandig ist und durch die Antriebsanlage bedingt, zweigeteilt ist.


    Für die Modellumsetzung kann man die Innenwand etwa in 1 mm Abstand zur bereits bestehenden Außenwand einsetzen. Die Innenwand ragt noch etwa 0,5 mm über die Außenwand hinaus. Die Innenwand besitzt dann noch eine Teilung in der Mitte, die längs zur Schiffsachse verläuft.


    Da man das Original selten von oben sieht, werden solche Details nicht bemerkt. Ich denke, diese Information hatte auch Piet für die Konstruktion bzw. für die Überarbeitung nicht.


    Wir, die auf das Modell hinterher schauen, schauen natürlich auf Grund der geringen Größe ständig von oben herab, sodass ich dieses Detail schon umsetzen wollte.


    Die Umsetzung ist mit ein wenig Schulkenntnissen aus der Geometrie schnell umgesetzt und ich halte den Bogen mit den zu verbauenden Teilen in der Hand.


    Bild 1: Die Teile für den Innenmantel


    Der Zusammenbau gestaltet sich eben so einfach.


    Bild 2: Der Innenmantel zusammengebaut


    Die Passprobe verlief auch positiv.


    Bild 3: Passprobe


    Ich musste jetzt nur noch zwei Dinge tun. Erstens die Oberkante schwarz einfärben und zweitens den Innenmantel möglichst in gleichen Abstand zum Außenmantel einkleben.


    Hier ist dann das Ergebnis.


    Bild 4: Der Innenmantel ist eingebaut


    Wenn ich im nachhinein so nachdenke, dann hätte ich es sogar noch genauer hinbekommen, wenn ich bei Einbau 1 mm Distanzstücke verwendet hätte. Aber das ist mir erst gerade eingefallen.


    Dann stand mit der Ankerwinde der nächste Themenblock an. Viele Teile sind hierfür im LC-Satz enthalten. Ich hätte es also sehr einfach haben können, jedoch habe ich mich gegen den Einsatz dieser Teile entschieden. Die Strukturen sind dort zwar durch den Laser eingraviert. Später kann man sie jedoch aus weiterer Entfernung kaum noch identifizieren. Da sind die gedruckten Teile des Bogens m.E. besser. Da ich die detaillierte Version gebaut habe, habe ich die Winde als Kernstück an einem Abend zusammen. Hier kommt dann auch wieder die Kette zur Steigerung der Plastizität zum Einsatz.


    Bild 5: Der Kern der Winde ist fertig


    Beim Einbau kommen natürlich auch noch einige Teile um die Winde herum zum Einsatz.


    Bild 6: Die Ankerwinde ist fertig eingebaut


    Als nächste Teile kommen dann Teile in Kleinteilbaugruppen, wie Glocke oder Kompass auf das Schiff.

    In den nächsten Schritten habe ich dann die letzte Rettungsinsel sowie alle Kreuzpoller ergänzt.

    Damit sind die meisten weissen Flecken am Heck schon einmal verschwunden.


    Bild 1: Die meisten Bauteile sind am Heck jetzt platziert


    Bleibt noch der Bugbereich, der noch ziemlich jungfräulich aussieht. Hier wurde ein Luk ergänzt.


    Bild 2: Luk auf dem Bugbereich


    Einer der nächsten Tätigkeiten wird der Bau der umfangreichen Ankerwinde sein.

    Hans-Joachim Möllenberg: Hallo HaJo,


    so ähnlich habe ich es hinterher dann auch gemacht. Lediglich den Weißleim hätte ich noch etwas verdünnen können.


    Ein paar ereignisreiche Tage liegen hinter uns. Ich hatte die „Heimkehr“ der Peking nach Hamburg den ganzen Tag lang im Internet verfolgt. An meinem letzten Urlaubstag werde ich dann noch einen Abstecher nach Hamburg machen. Nicht nur der Peking wegen, sondern auch um Originalbilder von der Stettin zu bekommen. Ich hoffe, sie liegt dann in Oevelgönne.


    Aber erst einmal machen wir mit den Davits und den Rettungsbooten weiter.


    Die Davits habe ich dann aus dem LC-Satz gebaut. Ich will dann die Seilzuganlage auch noch nachbilden. Da weder im Bogen noch im LC-Satz vorhanden, werde ich erst einmal mit dem Bau von Umlenkrollen beschäftigen müssen.


    Bild 1: Die Davits werden aus dem LC-Satz erstellt


    Bild 2: Viele Umlenkrollen werden benötigt


    Danach werden die Umlenkrollen an den Davits befestigt und der Faden durchgezogen.


    Bild 3: Die Seilzuganlage ist installiert


    Danach waren die Rettungsboote an der Reihe. Hier muss ich wirklich sagen, dass sich Piet hier Mühe mit der Konstruktion der Rettungsboote gegeben hat.


    Bilder 4 und 5: Eine wirklich gute Konstruktion der Rettungsboote


    Nach einigem Aufwand waren dann die beiden Rettungsboote auch fertig und wurden an den Davits angebracht.


    Bilder 6 und 7: Die fertigen Rettungsboote werden an den Davits aufgehangen


    Wir machen mit dem Thema Rettung weiter. Die Rettungsinseln müssen gebaut und platziert werden.


    Bilder 8 und 9: Bau und Platzierung der Rettungsinseln


    Die Rettungsinseln werden mich in den nächsten Schritten noch nicht ganz loslassen.