Posts by apfisdu1

    Gestern bin ich ein wenig weitergekommen.


    Zuerst einmal habe ich den vorderen Mast mit dem Radar abgeschlossen.


    Bild 1: Radar auf dem vorderen Mast


    Die Takelage mache ich zum Schluss in einem Stück, um zu verhindern, dass bei meinen kartonalen Restbauarbeiten diese noch beschädigt wird.


    Dann konnte ich mich dem hinteren Mast widmen. Dieser besteht wieder aus einem Untermast, der zu einem sich verjüngenden Zylinder geformt wird. Zur Stabilisierung hat der Untermast einen Messingkern von mir erhalten. Dieser Kern besteht aus Messingröhrchen, die ich entsprechend des Mastumfangs ablänge und dann einfach ineinanderstecke. Damit berücksichtige ich die Verjüngung des Mantels aus Karton. Diese Technik habe ich bei den Rahen der Preußen oft angewendet. Dort stehen ja die Rahen durch die Brassen noch unter „Zugzwang“, was hier nicht der Fall ist.


    Bild 2: Aufbau des hinteren Mastes


    Die Naht des Kartonmantels wird verklebt und farblich nachbehandelt.


    Danach kommen mit der Aufstiegsleiter und des Mastkorbes die ersten Details an den Mast.


    Bild 3: Die ersten Details sind bereits am Mast


    Weiter bin ich gestern nicht gekommen. Ich denke, dass ich den Mast heute fertig bekomme.

    theo modellbau: Hallo Ulrich,

    vielen Dank für das Bild. Ich werde einmal schauen, was sich daraus machen lässt.


    Auch an diesem Wochenende habe ich weiter gebaut. Der vordere Mast war an der Reihe. Für den Untermast hatte ich mir für den Föhrurlaub etwas vorbereitet. Ich bin jedoch auf Föhr zeitlich nicht mehr dazu gekommen, dieses Teil zu verarbeiten. Das innere des Untermasts ist durch ein Messingrohr verstärkt.


    Bild 1: Der Untermast


    Zuerst klebe ich dort das Positionslicht an.


    Bild 2: Positionslicht am Mast


    Ich überlege noch, ob ich das Innere des Lampenkörpers weiss färben soll.


    Oben auf dem Untermast wird die Plattform aufgesetzt, die ebenfalls noch einmal ein Positionslicht enthält.


    Dieser Teil kann dann schon mal auf das Peildeck aufgesetzt werden.


    Bild 3: Teile des Mastes befinden sich bereits auf dem Peildeck


    Die folgende Mastabstützung nach achtern hat mir schon einiges abverlangt, bis alles richtig saß. Ich habe diese Teile aus dem LC-Satz entnommen. Daher musste ich den jeweils oberen Teil schwarz einfärben.


    Bild 4: Der untere Mastteil steht


    Für den oberen Mast hatte ich mir eine Detaillierung überlegt. Auf Originalbildern sehe ich am Obermast seitlich Trittstufen. Diese wollte ich auch nachbilden. Ich habe mir dazu aus einem LC-Satz Steigeisen halbiert und diese seitlich an den Obermast geklebt und dieses dann farblich angepasst.


    Und auch die Seile, die von der Rah hinabführen sind über Umlenkrollen abgelenkt und somit doppelt vorhanden. Vermutlich um dort Flaggen zu hissen.


    Bild 5: Detaillierungen am Obermast


    Ob es mir gefällt, muss ich mir noch überlegen.


    Eine weitere Detaillierung ist jedoch unstrittig. Einige Relingteile erhielten Handläufe aus Holz.


    Und so habe ich erst einmal den Obermast auf der Plattform aufgeklebt. Die Takelage werde ich später vervollständigen, damit ich bei der weiteren Bearbeitung diese nicht verbiege.


    Bild 6: Der vordere Mast (erst einmal) komplett


    Als nächste Schritte muss ich auf der vorderen Plattform noch das Radar befestigen und dann kann ich mich bereits an den hinteren Mast machen.

    Ich habe gestern Fiete’s Baubericht genauer studiert, um noch neue Vorbildinfos zu bekommen. Daher habe ich gestern nur den Scheinwerfer umgesetzt bekommen. Sämtliche Teile habe ich dem Bogen entnommen und dann an einigen Stellen noch gesupert.


    Im ersten Schritt habe ich den Scheinwerferkasten gebaut und die Innenflächen dann mit silberner Acrylfarbe ausgemalt.


    Bild 1: Die Innenflächen sind mit Acrylfarbe ausgemalt


    Im zweiten Schritt habe ich einen Straß-Stein eingeklebt, sodass das Licht reflektiert wird.


    Bild 2: Mit einem Straßstein wird das Licht besser reflektiert


    Danach habe ich die Blende aus dem Bogen ausgestichelt und auf Klarsichtfolie geklebt.


    Bild 3: Die Blende


    Das Ganze zusammengefügt ergibt den Scheinwerferkasten.


    Bild 4: Der Scheinwerferkasten


    Ergänzt um einen Fuß ist der Scheinwerfer jetzt fertig.


    Bild 5: Der fertige Scheinwerfer


    Positioniert wird er auf dem Peildeck.


    Bild 6: Scheinwerfer auf Peildeck


    Ich denke, mit dem Ergebnis kann ich zufrieden sein.


    Ich freue mich heute Abend schon auf den Mast.

    Beim Weiterbau geht es jetzt in die Kleinteile. Ich habe gestern den Kran mit Glocke und Kompass gebaut.


    Beim Kran waren zuerst einmal einige Kleinteile an der Brückenwand anzubringen. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Teile aus dem LC-Satz detaillierter und umfangreicher waren, als die aus dem Bogen. Also habe ich die Teile aus dem LC-Satz genommen. Beim Verkleben ist mir aufgefallen, dass der Kleber, den ich verwende (Kittifix) für solch kleinen Teile schon zu dickflüssig war. Vielleicht sollte ich mir wieder meinen eigenen Kleber anmischen.


    Ich habe dann auch den Kranausleger aus dem LC-Satz verwendet. So präzise hätte ich diesen nie ausgeschnitten bekommen. Den Kranausleger sollte man nachfärben, da dieser im Bogen mehrfarbig ausgelegt ist. Produktionstechnisch können LC-Teile nicht mehrfarbig angelegt werden. Die Schablone für die Farbtrennung bietet natürlich der Bogen mit dem gedruckten Teil.


    Bild 1: Den Kranausleger sollte man farblich nachbehandeln, damit er dem Vorbild entspricht


    Auf Deck wurde dann noch die Auflage für den Kranausleger angebracht. Oberhalb des Kranauslegers habe ich dann das Tau mit einem 0,1 mm Nickeldraht, den ich schwarz eingefärbt habe, dargestellt. Ich beabsichtige später die komplette Takelage mit diesem Draht auszuführen.


    Bild 2: Der eingebaute Kranausleger


    Zum guten Schluss bietet mir diese Baugruppe noch eine Glocke an, die auf der gegenüberliegenden Seite des Brückenauslegers anzubringen ist, an.

    Auch hier habe ich die LC-Teile verwendet. Ein besonders schöner Effekt ist das Leuchten der Glocke, den ich auf anderem Wege nicht so schön hinbekommen hätte.


    Bild 3: Die Glocke


    In der nächsten Baugruppe war er Kompass für das Brückendeck anzufertigen. Auch hier habe ich die Teile aus dem LC-Satz verwendet, da mich die goldene Färbung der Teile irgendwie fasziniert hat.


    Bild 4: Der Kompass auf dem Brückendeck


    Für heute Abend habe ich mir den Scheinwerfer und den vorderen Mast vorgenommen. Für den Scheinwerfer habe ich mir einige Effekte vorgenommen. Mal schauen, wie weit ich heute Abend komme.

    Ich möchte noch einmal an einen Punkt hier im Baubetricht zurückkommen, wo mich Jochen auf seinen Baubericht der Stettin aufmerksam gemacht hat.

    Hier war ich gerade mit dem Bau des Schornsteins beschäftigt.


    Hier hat Fiete, der zeitweilig auch als Heizer auf der Stettin tätig ist, davon berichtet, dass der Schornstein doppelwandig ist und durch die Antriebsanlage bedingt, zweigeteilt ist.


    Für die Modellumsetzung kann man die Innenwand etwa in 1 mm Abstand zur bereits bestehenden Außenwand einsetzen. Die Innenwand ragt noch etwa 0,5 mm über die Außenwand hinaus. Die Innenwand besitzt dann noch eine Teilung in der Mitte, die längs zur Schiffsachse verläuft.


    Da man das Original selten von oben sieht, werden solche Details nicht bemerkt. Ich denke, diese Information hatte auch Piet für die Konstruktion bzw. für die Überarbeitung nicht.


    Wir, die auf das Modell hinterher schauen, schauen natürlich auf Grund der geringen Größe ständig von oben herab, sodass ich dieses Detail schon umsetzen wollte.


    Die Umsetzung ist mit ein wenig Schulkenntnissen aus der Geometrie schnell umgesetzt und ich halte den Bogen mit den zu verbauenden Teilen in der Hand.


    Bild 1: Die Teile für den Innenmantel


    Der Zusammenbau gestaltet sich eben so einfach.


    Bild 2: Der Innenmantel zusammengebaut


    Die Passprobe verlief auch positiv.


    Bild 3: Passprobe


    Ich musste jetzt nur noch zwei Dinge tun. Erstens die Oberkante schwarz einfärben und zweitens den Innenmantel möglichst in gleichen Abstand zum Außenmantel einkleben.


    Hier ist dann das Ergebnis.


    Bild 4: Der Innenmantel ist eingebaut


    Wenn ich im nachhinein so nachdenke, dann hätte ich es sogar noch genauer hinbekommen, wenn ich bei Einbau 1 mm Distanzstücke verwendet hätte. Aber das ist mir erst gerade eingefallen.


    Dann stand mit der Ankerwinde der nächste Themenblock an. Viele Teile sind hierfür im LC-Satz enthalten. Ich hätte es also sehr einfach haben können, jedoch habe ich mich gegen den Einsatz dieser Teile entschieden. Die Strukturen sind dort zwar durch den Laser eingraviert. Später kann man sie jedoch aus weiterer Entfernung kaum noch identifizieren. Da sind die gedruckten Teile des Bogens m.E. besser. Da ich die detaillierte Version gebaut habe, habe ich die Winde als Kernstück an einem Abend zusammen. Hier kommt dann auch wieder die Kette zur Steigerung der Plastizität zum Einsatz.


    Bild 5: Der Kern der Winde ist fertig


    Beim Einbau kommen natürlich auch noch einige Teile um die Winde herum zum Einsatz.


    Bild 6: Die Ankerwinde ist fertig eingebaut


    Als nächste Teile kommen dann Teile in Kleinteilbaugruppen, wie Glocke oder Kompass auf das Schiff.

    In den nächsten Schritten habe ich dann die letzte Rettungsinsel sowie alle Kreuzpoller ergänzt.

    Damit sind die meisten weissen Flecken am Heck schon einmal verschwunden.


    Bild 1: Die meisten Bauteile sind am Heck jetzt platziert


    Bleibt noch der Bugbereich, der noch ziemlich jungfräulich aussieht. Hier wurde ein Luk ergänzt.


    Bild 2: Luk auf dem Bugbereich


    Einer der nächsten Tätigkeiten wird der Bau der umfangreichen Ankerwinde sein.

    Hans-Joachim Möllenberg: Hallo HaJo,


    so ähnlich habe ich es hinterher dann auch gemacht. Lediglich den Weißleim hätte ich noch etwas verdünnen können.


    Ein paar ereignisreiche Tage liegen hinter uns. Ich hatte die „Heimkehr“ der Peking nach Hamburg den ganzen Tag lang im Internet verfolgt. An meinem letzten Urlaubstag werde ich dann noch einen Abstecher nach Hamburg machen. Nicht nur der Peking wegen, sondern auch um Originalbilder von der Stettin zu bekommen. Ich hoffe, sie liegt dann in Oevelgönne.


    Aber erst einmal machen wir mit den Davits und den Rettungsbooten weiter.


    Die Davits habe ich dann aus dem LC-Satz gebaut. Ich will dann die Seilzuganlage auch noch nachbilden. Da weder im Bogen noch im LC-Satz vorhanden, werde ich erst einmal mit dem Bau von Umlenkrollen beschäftigen müssen.


    Bild 1: Die Davits werden aus dem LC-Satz erstellt


    Bild 2: Viele Umlenkrollen werden benötigt


    Danach werden die Umlenkrollen an den Davits befestigt und der Faden durchgezogen.


    Bild 3: Die Seilzuganlage ist installiert


    Danach waren die Rettungsboote an der Reihe. Hier muss ich wirklich sagen, dass sich Piet hier Mühe mit der Konstruktion der Rettungsboote gegeben hat.


    Bilder 4 und 5: Eine wirklich gute Konstruktion der Rettungsboote


    Nach einigem Aufwand waren dann die beiden Rettungsboote auch fertig und wurden an den Davits angebracht.


    Bilder 6 und 7: Die fertigen Rettungsboote werden an den Davits aufgehangen


    Wir machen mit dem Thema Rettung weiter. Die Rettungsinseln müssen gebaut und platziert werden.


    Bilder 8 und 9: Bau und Platzierung der Rettungsinseln


    Die Rettungsinseln werden mich in den nächsten Schritten noch nicht ganz loslassen.

    Mit diesem Baubericht geht’s in meine letzte Urlaubswoche hier auf Föhr.


    Im nächsten Bauschritt geht es darum, meine Bauaktivitäten am Heck abzuschliessen und danach mich dem Thema Reling und Niedergänge zu widmen.


    Am Heck sollte eine Art Niedergang seinen Platz finden. Diesen konnte man wieder sehr gut abseits vom Gesamtschiff fertigen.


    Bilder 1 und 2: Niedergang am Heck


    Danach wurde hinter dem Niedergang ein Teil aufgesetzt, der wie ein überdimensionaler Überrollbügel aussieht.


    Bild 3: „Überrollbügel“


    Meine Bauaktivitäten am Heck sind erst einmal abgeschlossen, jedoch im Gesamtbau noch nicht abgeschlossen.


    So wende ich mich dem Thema Reling und Niedergänge zu. Ich will zuerst die Niedergänge einbauen, damit ich nicht in Gefahr komme, die Reling beim Einbau der Niedergänge zu schädigen.


    Auf dem LC-Satz sind zwei alternative Verfahren enthalten, die Niedergänge anzufertigen. Einmal die alte Methode mit einer Lehre und dann die neue Methode, wo man die Stufen etwas herausbiegt und die Geländer seitlich links und rechts anklebt. Ich entscheide mich für letztere Methode, weil die Formen mir von den Niedergängen als Ätzteile sehr vertraut sind und ich einen geringeren Arbeitsaufwand erwarte.


    Beim Herausbiegen der Stufen und knicken der Seitenwangen fällt mir sofort auf, dass das ganze Gebilde recht instabil wird. Anders als ich das von den Ätzteilen her gewohnt bin. Als ich die Seitenwangen umknicke haben die herausgebogenen Stufen direkt wieder die Tendenz sich in die Ursprungsposition zu bewegen und den Neidergang wie eine Rutschbahn aussehen zu lassen. Also entscheide ich mich dafür die Stufen mit ein wenig Kleber zu fixieren und das Ganze austrocken zu lassen, bevor ich mich an das Ankleben der Geländer begebe.


    Bild 4: Dringender Tipp: Herausgebogene Stufen mit etwas Kleber fixieren und aushärten lassen


    Nach dem Ankleben der Geländer will ich die Niedergänge aus bereits beschriebenen Gründen noch vor der Reling einbauen.


    Bild 5: Niedergänge noch vor der Reling einbauen


    Und auch noch weitere Bauteile ziehe ich vor. So gibt es auf dem Deck vor dem Schornstein noch Lüfterklappen und Dampfabsperrventile.


    Bild 6: Auch noch weitere Kleinteile werden der Reling vorgezogen


    Nach Abschluss der Arbeiten wird die Reling dann angebracht.


    Bilder 7 und 8: Die Reling wird jetzt angebracht


    Den Abschluss macht noch eine Leuchtenleiste, wobei die die beiden Lampenkegel aus dem Bogen anstatt aus dem LC-Satz genommen habe, weil ich denke, dass das Kartonmaterial des LC-Satzes dickeres Material ist und sich der Lampenkegel schlechter formen lässt.


    Bild 9: Lampenset


    Den Abschluss macht dann noch die Reling auf dem Peildeck. Damit ist das Thema Reling und Niedergänge für mich abgeschlossen.


    Bild 10: Reling auf dem Peildeck


    Als nächstes sind dann die Rettungsboote mit den Davits an der Reihe. Hier habe ich vor, über den Bogen hinaus noch zu detaillieren.

    Kartonprofi123: Vielen Dank, ich freue mich, dass es dir gefällt

    theo modellbau: Hallo Ulrich, solche Bilder kann ich immer wieder gut gebrauchen. Sie enthalten oft neue Ideen zur weiteren Verfeinerung des Modells


    Anbei eine Übersicht von alle dem, was ich so gestern neben dem Fußballspiel gestern alles verbaut habe.


    Ich habe einmal ein wenig in der Bauanleitung vorausgeschaut und gesehen, dass die Ruderketten auf dem Deck für ein kurzes Stück freiliegen. Die Kettenimitation aus dem LC-Satz ist zwar sehr gut, aber so eine plastische Kette ist doch ein kleiner Unterschied.


    Bild 1: Eine plastische Kette sollte es schon sein


    Die Kette ist zwar in der Baureihenfolge noch nicht an der Reihe. Aber da diese unten liegt, werde ich sie zweckmäßigerweise jetzt einbauen.


    Bild 2: Die plastische Kette ist jetzt eingebaut


    Wir werden ihr bei der Ankerwinde wieder begegnen.


    Dann habe ich die Winde zusammengebaut. Ich habe dabei die LC-Teile verwendet. Die eingravierten Strukturen auf den schwarzen Teilen ist kaum sichtbar. Die LC-Teile sind zwar bequem, jedoch wenn ich die Winde noch einmal bauen sollte, dann würde ich einige Teile aus dem originalen Bogen verwenden. Die gedruckten Teile sind halt doch besser sichtbar.


    Bild 3: Die Bauteile der Winde sind fertig


    An dieser Stelle baue ich die Winde dann auf das Deck. Die Ruderketten liegen ja bereits fertig verlegt.


    Bilder 4 und 6: Die fertig eingebaute Winde


    Mit den nächsten Schritten werde ich alles wieder verdecken. Ein Podest mit Schlepphaken wird über die Winde gesetzt.


    Mir war aus der Bauanleitung nie die Funktion der Strebe, die nach unten ging klar. Jetzt, wo ich das Podest einbaue, wird es mir klar. Die Strebe ist Abstützung gegen die Aufbauwand.


    Bild 7: Das Podest entsteht


    Das eingebaute Podest erhält dann noch zwei Aufstiegsleitern.


    Bilder 8 und 9: Das fertige Podest über der Winde


    Aus den LC-Teilen sind die Schlepphaken schnell gebaut und ergänzt.


    Bild 9: Die Schlepphaken schliessen das Podest ab


    Ich denke, es gibt heute sicherlich noch Gelegenheiten, die Stettin weiterzubauen.


    Auch überlege ich einmal, dem Original einen Besuch in Hamburg abzustatten. Vielleicht bekomme ich durch neue Ansichten vom Original noch neue Ideen. Und wenn man einen Baubericht mit Originalfotos unterlegen kann, wertet das den Baubericht ungemein auf.

    Ich habe ein paar Abdeckungen, Oberlichter sowie die Ruderanlage angefertigt.


    Das Oberlicht kann man mit geöffneten Luken darstellen. Die Luken sind verglast. Ich habe die Glasteile ausgestanzt, von unten eingefärbt und mit Klarsichtfolie hinterklebt.


    Bild 1: Ausgestanzte Fensterteile bei den Luken


    Der Bereich mit den Abdeckungen und Luken sieht dann so aus:


    Bild 2: Abdeckungen und Luken


    Der nächste Bereich umfasst die Ruderanlage. Hier ist beim Original alles abgedeckt, sodass man nur die Abdeckkästen (z.B. für Kette) sehen kann. Hier bietet der LC-Satz einige Bauteile, die ich gerne verwende.


    Bild 3: Die noch offene Ruderanlage


    Es folgen noch weitere Abdeckungen für Ketten, etc..


    Bild 4: Ruderanlage auf Deck


    Der Ruderkasten wird noch mit einem kleinen Deck zugedeckt. Fertig sieht das Ganze dann so aus:


    Bild 5: Ruderanlage komplett


    Als nächstes wird die Winde an der Reihe sein, die es in einer einfachen und detaillierten Ausführung zu bauen gilt. Ich wähle natürlich die detaillierte Ausführung.


    Das Wetter verspricht hier heute sehr gut (wenig Wind und viel Sonne) zu werden. Ich denke, ich werde erst heute Abend zum Weiterbau kommen.

    Einen Baubericht von meinen Bauaktivitäten von heute morgen früh habe ich wieder.

    Ich habe mich an die Rauchröhre und an die beiden Lüfter gewagt.

    Zuerst einmal habe ich den Schornstein in seiner Grundkonstruktion erstellt.


    Bild 1: Schornstein Grundkonstruktion


    Alle weiteren Anbauteile gibt es als LC-Teile, die ich auch nutzen werde. Teilweise müssen diese jedoch zweifarbig angelegt werden. Hier ist also ein Nachfärben der LC-Teile notwendig.


    Bild 2: Nachfärben der LC-Teile

    Nach Fertigstellung habe ich die Rauchröhre direkt auf die Deckposition aufgesetzt.


    Bilder 3 und 4: Der Schornstein ist auf dem Schiff


    Danach habe ich mich an die Lüfter gemacht. Im letzten Bild habe ich die beiden Lüfter schon einmal aufgesteckt. Ich muss jedoch die Lüfteröffnungen noch einmal ausformen, wenn der Kleber ausgetrocknet ist.


    Bild 5: Lüfter

    Hans-Joachim Möllenberg : Moin HaJo,

    ich habe ein wenig überlegt und mir eine praktikable Lösung einfallen lassen, mit der ich diese "unschöne Ansicht" ein wenig verbessern kann.

    Ich habe mir eine Winkellasche zurechtgeschnitten. Dann habe ich unter der Aufbauwand die Stecklaschen abgeschnitten und die Aufbauwände vom Deck getrennt.


    Bild 1: Das noch offene Problem mit den Stecklaschen


    Die neue Winkellasche konnte ich dann innen auf das Deck kleben. Nach Abtrocknen der Winkellasche habe ich dann mit einem kleinen Haken das Deck an die Aufbauwand hochgezogen und mit der Aufbauwand bündig verklebt.


    Bild 2: Das Ergebnis sieht schon wesentlich besser aus


    Das nächste Thema kann ich dann separat aufbauen. Es geht um die Brückeneinrichtung.

    Der HMV hat sich mit dem LC-Satz etwas ganz besonderes ausgedacht. Das Steuerrad wird mit seinen gesamten Messingbeschlägen dargestellt.


    Bild 3: Das Steuerrad mit seinen Messingbeschlägen


    Nur Schade, dass man diese Pracht nach dem Einbau nicht mehr sehen kann.


    Bild 4: Die Steuerkonsole


    In den nächsten Bildern ist die Brückeneinrichtung dann fertig aufgebaut und für den Einbau bereit.


    Bilder 4 und 5: Die fertige Brückeneinrichtung


    Beim Einbau gab es keine Schwierigkeiten.



    Bilder 6 und 7: Die Brücke ist eingebaut


    Jetzt kommt nur noch das Deck oben auf die Brücke und die charakteristische Brücke ist fertig.


    Bild 8: Mit dem Abschluss des Brückendecks ist die Brücke fertig


    In den letzten Tagen war hier auf Föhr immer ein Mix aus Sonnenschein und auch aus manchmal sehr heftigen Regenschauern. So konnte ich kontinuierlich an der Stettin witerarbeiten.

    Im nächsten Schritt präpariere ich das Zwischendeck. Hier sind (leider) Schlitze für Stecklaschen enthalten. Diese schneide ich einmal mit dem Cutter ein und weite sie mit einer Stecknadel.


    Bild 1: Vorbereitung des Zwischendecks


    Ich bin kein großer Freund von Stecklaschen, da man das darunterliegende Deck nie ganz mit der Aufbauwand verbunden bekommt. Zwischen den einzelnen Stecklaschen entstehen immer wieder sog. Täler, wo man den Boden der Aufbauwand nur äußerst schwer mit dem Deck verbunden bekommt. Ich hatte schon lange Zeit kein Modell mit Stecklaschen mehr gebaut. Sonst hätte ich sofort mir ein paar Winkellaschen konstruiert. Ich weiss nicht, warum ich es nicht getan habe.

    Danach habe ich von unten die tragenden Streben angebaut. Jetzt kommt man noch gut an die Unterseite des Decks dran. Ich habe auch jetzt die Streben aus dem Kartonbogen verwendet, da sie für mich sehr gut baubar waren.


    Bild 2: Die Streben werden jetzt an der Unterseite des Decks befestigt


    Das Deck wird jetzt aus mehreren Teilen zusammengefügt und sieht einbaufertig so aus:


    Bild 3: Einbaufertiges Deck


    Ein bischen Anpassungsarbeit war schon notwendig, bis es passte.


    Bilder 4 und 5: Das Deck ist eingebaut


    Beim Aufsatz der nächsten Aufbauten zeigte sich dann die bereits beschriebene Wellenbildung an der Unterseite der Aufbauwände. Gut, dieser Bereich ist beim fertigen Modell hinterher nur noch schwer einsehbar.


    Bild 6: Die nächsten Aufbauwände sind gesetzt


    Die Aufbauwand wird auf der gegenüberliegenden Seite noch durch ein wenig Mobiliar ergänzt.


    Dann war die für das Schiff charakteristische Brückenfrontwand an der Reihe. Ich habe, wie bei mir üblich alle Fenster ausgeschnitten und mit Klarsichtfolie verglast. Hier hätte ich als LC-Teile Schleuderscheiben gut gebrauchen können. Diese sind im LC-Satz jedoch nicht enthalten. Ich muss jetzt einmal schauen, ob ich sie aus den ausgeschnittenen Fenstern rekonstruieren kann. Die Schleuderscheiben wären echt eine sinnvolle Ergänzung für den LC-Satz gewesen.


    Bild 7: Die Brückenfrontwand wird vorbereitet


    Bei der Höhe der anzubringenden Frontwand habe ich nur einen einzigen Anhaltepunkt. Das ist das Hauptdeck. Ein kleiner Teil ist bis auf das Hauptdeck heruntergezogen.


    Ich kann nur hoffen, dass Frontwand und Aufbauwände an der höchsten Stelle in einer Flucht liegen. Wider Erwarten gestaltete sich das Anbringen der Brückenfrontwand relativ einfach. Man muss nur darauf achten, dass die Steuerbord- und die Backbord-Seite mit dem Rest auf einer Höhe liegt.


    Bild 8: Die Brückenfrontwand ist angebracht

    Von der Rückseite sieht das Ganze jetzt noch ein wenig hohl aus, aber das wird sich mit den nächsten Bauschritten noch ändern.


    Bild 9: Die Brückenfrontwand von hinten betrachtet

    Eigentlich wollte ich gestern noch einen Strandspaziergang machen, aber ein nicht gemeldetes Gewitter hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht.

    So habe ich mich intensiv dem Weiterbau gewidmet.

    Die unteren Aufbauwände standen an. Für mich ist auch selbstverständlich, dass alle Bullaugen und Fenster ausgeschnitten und mit Klarsichtfolie hinterklebt werden.


    Bild 1: Mit Klarsichtfolie hinterklebte Bullaugen und Fenster


    Der einzige Kleber, der aus meiner Erfahrung hält, ist Sekundenkleber, da die Oberfläche der Klarsichtfolie sehr glatt ist halten dort wenige Kleber.

    Bei den Seitenwänden tritt ein weiteres Problem auf. Hier werden im oberen Bereich an einigen Stellen Winkellaschen angeklebt, die hinterher das nächst höhere Deck tragen. Die Laschen würden an der Aufbauwand jedoch die ausgeschnittenen Bullaugen und Fenster überkleben.

    So habe ich dann die Winkellaschen im Winkel getrennt und nur den Teil, der das Deck verklebt stumpf mit der Aufbauwand verklebt.


    Bild 2: Winkellaschen werden stumpf mit der Aufbauwand verklebt


    Mit den Aufbauwänden kommen auch die Details. So habe ich Oberlichter ausgeschnitten und mit Klarsichtfolie hinterklebt.


    Bilder 3 und 4: Details an den Aufbauwänden


    So habe ich dann die unteren Aufbauwände fertiggestellt. Anbei die Bilder mit den fertigen Aufbauwänden.



    Bilder 5 bis 7: Die unteren Aufbauwände sind fertig


    Im nächsten Bauschritt werde ich das nächste Deck aufsetzen.

    ralph.e: Moin Ralph,

    meine bevorzugte Baumethode geht sonst sogar noch einen Schritt weiter. Ich baue den gesamten Heckbereich der Bordwand vor und ziehe diesen über das Spantengerüst wie einen Schuh über. So habe ich mit Erfolg die Modelle von Passat, Preußen, Hammonia und auch Meteor gebaut.


    In der Schlechtwetterzeit habe ich den Rumpf nun fertigbekommen.


    Zuerst habe ich die Bullaugen mit Klarsichtfolie hinterklebt. Während der Klebephase halten kleine Klammern die Klarsichtfolie fest.


    Bild 1: Die Bullaugen werden mit Klarsichtfolie hinterklebt


    Im nächsten Schritt soll das Deck eingebaut werden. Zu Hause habe ich das Deck bereits mit Sprühkleber verdoppelt. Durch die vergrößerte Klebefläche konnte ich die Laschen an der Seite entbehren.


    Bild 2: Vorbehandlung des Decks


    Das Deck und die noch zu verbauenden Schanzwände haben soweit gepasst.


    Bilder 3 und 4: Das Deck ist soweit eingebaut


    Jetzt sind die Schanzkleidstützen an der Reihe. Obwohl sie als LC-Teile vorhanden sind, verwende ich die Kartonteile aus dem Bogen, da sie problemlos ausschneidbar sind. Meiner Meinung nach sind die LC-Schanzkleidstützen Teile, die im LC-Satz nicht unbedingt enthalten sein müssten.


    Bild 5: Ich verwende die Schanzkleidstützen aus dem Bogen


    Danach setze ich den Schanzkleidabschluss oben auf das Schanzkleid drauf. Diesen Schanzkleidabschluss verdopple ich und färbe die Seiten schwarz.


    Bild 6: Der Schanzkleidabschluss wird oben auf das Schanzkleid aufgesetzt


    Damit ist mein Bauabschnitt abgeschlossen. Anbei die Ergebnisse.


    Anbei die Bilder vom fertigen Rumpf.



    Bilder 7 bis 9: Der fertige Rumpf


    Zur Bauanleitung habe ich wieder aufgeschlossen und folge dieser jetzt.

    Den gestrigen Tag, den man nicht für Aktivitäten draußen nutzen konnte, habe ich für den Weiterbau der Stettin verwendet.

    Dabei bin ich mit dem Schiffsrumpf erst einmal fertig geworden, sodass das Deck im nächsten Schritt aufgesetzt werden könnte. Der Rumpf lies sich bis in dieses Stadium gut bauen.


    Bilder 1 und 2: Der Rumpf ist soweit fertig


    Als nächste Schritte werden die Bullaugen mit Klarsichtfolie hinterklebt und das Deck aufgesetzt.

    Wenn ich einmal im Bau ein wenig vorausdenke, bin ich beim Heck jedoch ein wenig stutzig geworden. Das Deck schließt mit der Unterkante der Innenschanz ab. Bis zur Auflage auf das Spantengerüst ist jedoch noch ein wenig Platz. Das würde bedeuten, dass der Heckbereich nicht auf den Spanten aufliegt.


    Bilder 3 und 4: Der Heckbereich


    Im Bugbereich und in der Mitte passt es soweit alles nach Augenmaß. Ich bin einmal gespannt, ob hier alles passt oder ob ich hier tricksen muss.

    @ Hans-Joachim Möllenberg: Moin HaJo,

    deine Bearbeitung wertet das Bild richitg auf. Ich habe das Foto während des Hafengeburtstags von der Peilplattform der Cap San Diego aufgenommen. Das ist der höchste Punkt auf dem Schiff, den ein normal Sterblicher wie ich überhapt begehen kann. Da die Cap San Diego etwas höher ist, konnte ich auf die Stettin herunterfotografieren.

    theo modellbau: Hallo Ulrich,

    vielen Dank für die Bilder. Dazu fällt mir eine kleine Geschichte ein. Ich habe am langen Wochenende zu Christi Himmelfahrt die Nordseeinsel Föhr besuchen wollen. In HH-Altona im Bahnhof stand dann auf jedem Bildschirm, dass die Nordseeinseln für Besucher gesperrt seinen. So war meine Fahrt zwangsläufig in HH bereits zu Ende.

    In HH besuchte ich natürlich auch den Museumshafen in Oevelgoenne. Dort lagen jedoch weder Stettin noch Woltman vor Anker.


    Das Wetter hier auf Föhr hat sich länger als erwartet gut gehalten. Einige Fortschritte konnte ich dennoch erzielen.

    Als erstes habe ich die Laschen der Grundplatte rot eingefärbt. Dieses soll verhindern, dass man später weiße Blitzer sehen könnte.


    Bild 1: Meine Maßnahme gegen mögliche weiße Blitzer


    Da es hier im Norden etwas windiger ist, als zu Hause habe ich mir gedacht, das Modell sollte etwas Gewicht bekommen. So habe ich noch etwas Bleiband für Gardinen von zu Hause mitgenommen, dieses aufteilt und vorn und hinten auf der Grundplatte festgeklebt. Später, wenn das Modell einmal fertig ist, liegt es besser in der Hand und wird auch bei einem Windstoß nicht so leicht weggefegt.


    Bilder 2 und 3: Die Stettin wird „gewichtet“


    Normalerweise würde jetzt laut Bauplan eine Kombination aus Deck und Innenschanz auf das das Spantengerüst aufgeklebt. Die meisten Bauanleitungen gehen so vor, da das Deck dem Modell eine zusätzliche Stabilität verleiht, bevor die Bordwände angebracht werden.

    Da ich aber als stabilisierendes Element meinen Laminatstreifen habe, kann ich hier vor der vorgegebenen Reihenfolge abweichen und die Bordwände anbringen.

    Das ist mir wichtig, weil ich ohne Deck die Möglichkeit habe von oben bei der Verklebung von Spanten und Bordwänden noch korrigierend einzugreifen.

    Doch zuerst muss ich die Bordwände erst einmal herstellen. Ich werde auch die Innenschanz bereits mit einkleben. Hier muss man beachten, dass die Innenschanz auf Grund der Krümmung der Bordwand bereits verkürzt ist. Also habe ich die Bordwand schon einmal vorgekrümmt, bevor ich die Innenschanz eingeklebt habe.


    Bild 4: Bordwände verklebt und vorgeformt


    Das Anbringen der Bordwände erfordert natürlich noch ein weiteres Vorformen.

    Ich habe so im Gefühl, dass das Anbringen der Bordwände nicht ganz einfach sein wird.

    Für mich ist jetzt endlich die Urlaubszeit angebrochen und ich verbringe meinen Urlaub wieder auf der Nordseeinsel Föhr. Dabei ist dieses Mal die Auswahl dieses Urlaubsortes weniger der lieben Gewohnheit wegen (ich bin die letzten 25 Jahre sehr oft auf Föhr gewesen), sondern eher der Tatsache Corona geschuldet. Denn so viele Urlaubsorte gibt es derzeit nicht, wo man bedenkenlos in den Urlaub fahren kann.


    So habe ich meinen kartonistischen Koffer gepackt. Den Bau der Preußen werde ich nach meinem Urlaub abschliessen.

    Bild 1: Der kartonistische Koffer ist gepackt


    Es fehlt jetzt nur noch ein wenig Urlaubsstimmung und es kann losgehen.


    Bild 2: Ein wenig Urlaubsstimmung gefällig

    Die Auswahl des Modells:

    Wenn ich auch zu Hause die Herausforderung liebe. Für mein Urlaubsmodell gelten zwei Voraussetzungen:

    • Es muss einfach zu bauen sein
    • Es muss in der Urlaubszeit fertig zu stellen sein

    Meine Auswahl fiel dieses Jahr auf den Eisbrecher Stettin vom HMV.


    Bild 3: Bogen des Eisbrechers Stettin vom HMV


    Dem Original begegne ich regelmäßig auf dem Hamburger Hafengeburtstag.


    Bilder 4 und 5: Der originale Eisbrecher Stettin auf dem Hamburger Hafengeburtstag


    Ein paar Dinge vorweg

    Ich fange bei dem Modell nicht ganz von Null an, sondern habe Arbeitsgänge zu Hause bereits vorgefertigt, da ich dann bestimmte Werkzeuge nicht mehr mitnehmen muss und damit Platz und Gewicht spare.


    Zwei Beispiele:

    Die Grundplatte klebe ich mit Flexogum auf ein kleines Stück Laminat. Das Laminat passt genau in eine Transportbox. In dem ich die Grundplatte zu Hause bereits aufklebe spare ich die Mitnahme der Flexogum-Tube.


    Bild 6: Aufkleben der Grundplatte auf Laminat mit Flexogum


    Große Flächen verdoppeln verklebe ich lieber mit Sprühkleber als beispielsweise mit Leim. Auf diese Weise vermeide ich Wellenbildung bei großen Flächen.


    Bild 7: Verklebung größerer Flächen mit Sprühkleber


    In dem ich dieses bereits vorab zu Hause mache, muss ich natürlich auch die Sprühflasche nicht nach Föhr mitnehmen.


    Änderungen an der Konstruktion:

    Ich behalte mir vor, Änderungen an der Konstruktion (Nicht am Aussehen des Modells selbst) vorzunehmen, bspw. wenn sie zu Steigerung der Stabilität des Modells dienen.

    Beispielsweise habe ich alle Spanten verdoppelt. Durch die Verdopplung der Spanten habe ich am Mittelspant unten so viel Klebefläche, dass ich auf die Laschen verzichten kann.


    So schließe ich meinen ersten Bau- bzw. Urlaubstag mit dem Spantengerüst ab.



    Bild 8: Das Spantengerüst ist fertig

    Moin Wilfried,


    ich bin eher ein Verfechter der kleinen Teile und würde auch versuchen die Kleinteile zu verbauen.

    Natürlich ist auch bei mir die Grenze im Nano-Bereich vorhanden. Aber die Entscheidung, was ich umsetzen kann und was nicht würde ich erst entscheiden wollen, wenn ich die Platine selbst in den Händen halte.


    Gruß Axel

    Moin Manfred,

    ich benutze eigentlich eine recht einfache Kamera. Aber schön, dass dir die Aufnahmen gefallen.


    Moin zusammen,


    Ich bin froh, endlich einmal wieder Material für einen Baufortschritt zusammen zu haben.

    Mein erstes Problem war, die Taue für die Brassen an der Jarvis-Winde befestigen zu können. Ich habe mich getraut, die Winde noch einmal auszubauen und habe sie ohne Beschädigungen zu hinterlassen ausbauen können.


    Bild 1: Nach dem Ausbau der Winde war das Befestigen der Brassen das kleinere Problem


    Um nicht hängen zu bleiben habe ich die Brassen seitenweise zusammengebunden. Ich werde sie zum Schluss des Bauschritts erst ziehen.


    Bild 2: Die befestigten Brassen binde ich erst einmal zusammen, bis ich sie brauche


    Dann benötige ich auch noch Blöcke, um die Brassen umlenken zu können. Die Blöcke habe ich zur Befestigung wiederum mit einem kleinen Stück Faden versehen.


    Bild 3: Blöcke für das Umlenken der Brassen


    Bevor ich die Brassen ziehen kann, muss die den Mast noch komplettieren. Die Toppnants in der richtigen Anzahl komplettieren. Die Blöcke müssen befestigt werden und es müssen auch Befestigungen, gesetzt werden, denn nicht alle Brassen werden mit dem anderen Ende an der Rah befestigt.


    Bild 4: Der Mast mit samt seiner Umgebung muss vorbereitet werden


    Wenn das alles erledigt ist, dann kommt für mich der schönste Teil, nämlich das Ziehen der Brassen selbst. Das Ergebnis könnt ihr dann hier sehen.


    Bild 5: Die Brassen sind gezogen


    Als kleines Detail zeige ich noch, wie ich zwei Blöcke an der Schanz befestigt habe.


    Bild 6: Befestigung von Blöcken an der Schanz

    Wer jetzt mitgezählt hat, der wird sagen, der größte Teil mit den Brassen ist geschafft. Wenn man zählt, dann stimmt das.

    Wenn man sich einmal anschaut, wo die letzten Brassen anzubringen sind, der wird sehen, dass es mit Abstand die schwierigsten Brassen sind. Wegen des Vollschiffes müssen die Brassen über Kreuz gespannt werden. Ich habe derzeit noch keine Idee, wie ich an die Jarvis-Winden herankomme, so eng ist das alles dort.


    Bild 7: Hier werden die letzten Brassen gespannt


    Ich habe mich aber dazu entschlossen, die Brassen in einer Höhe immer paarweise von beiden Seiten zu spannen. So möchte ich vermeiden, dass ich mir den Zugriff verbaue.

    Ich bin heute glücklich, wieder einen Bauzustand präsentieren zu können.



    Ich habe die Brassen für den zweiten Masten jetzt fertig.



    Ich habe einmal die Brassen bei draufscheinendem Licht fotografiert, sodass diese besonders gut sichtbar sind.



    Es geht nur noch langsam voran, weil die Stellen nur noch schlecht erreichbar sind.



    Die vorhergehenden Bilder haben den Endzustand gezeigt. Vom Bau sind sie vielleicht weniger interessant, denn sie zeigen Klammern und Pinzetten, die geduldig mir die gesamte Haltearbeit abnehmen.



    Jetzt ist die Außenwand des Leuchtfeuers an der Reihe. Hier schneide ich wieder die Scheiben aus und hinterlege sie mit Klarsichtfolie.



    Bild 11: Außenwand Leuchtfeuer


    Im nächsten Schritt folgt das Dach. Es besteht aus einem Kegel mit Spitze.


    Bild 12: Dach des Leuchtfeuers


    Das wirkliche Highlight habe ich mir bis zum Schluss aufgehoben. Es geht um das Geländer auf der Sockelplatte. Auf dem Bogen wird gesagt, dass es auf Folie, als LC-Teil und Ätzteil erhältlich wäre.

    Ich wähle hier die Kartonversion und schneide die Streben sorgfältig aus. Zugegeben manche Strebe ist beim ausschneiden nicht ganz geblieben. Aber ein winziger Klecks des Klebers hat sie wieder festgeklebt, sodass ich ein vollständiges Geländer ausgeschnitten habe.


    Bilder 13 und 14: Die Streben des Geländers wurden sorgfältig ausgeschnitten


    Danach habe ich mit Farbe aus der Spraydose beide Seiten des ausgeschnittenen Geländers eingesprüht. So konnte ich gewährleisten, dass an alle Schnittkanten Farbe gelangt ist. Als Nebeneffekt, den ich gern mitgenommen habe, wurde das Geländer mit dem Lack auch steifer.


    Bilder 15 und 16: Nach dem Einsprühen mit Farbe ist ein ansehnliches Geländer entstanden


    Das Geländer habe ich zusammengebaut.


    Bild 17: Das Geländer ist nach Behandlung einbaufertig


    Ich denke, das Ergebnis kann sich sehen lassen.


    Bilder 18 und 19: Der fertige Leuchtturm


    Der Leuchtturm ist nun fertig und ich bin recht zufrieden mit meiner Arbeit.

    Die Makro-Aufnahmen bringen einige Dinge zu Tage, die man mit bloßem Auge schon nicht mehr erkennt.

    Mir hat der Bau sehr viel Spaß gemacht.

    Ich bin übrigens in 8 Wochen für etwas längere Zeit auf Föhr und melde mich dann schon fast traditionell mit meinem Föhr-Baubericht. Was es werden wird, kann ich noch nicht sagen. Derzeit schwebt mir etwas Konkretes vor. Bis in 8 Wochen kann sich das aber noch einmal ändern.

    Ich muss sagen, ich bin untreu geworden. Natürlich nur kartonistisch. Warum?

    Ich war am vergangenen Freitag auf meiner Lieblingsinsel Föhr gewesen. Nicht mehr alle deutschen Inseln lassen einen Tagestourismus zu. Daher gilt mein folgender Baubericht auch ein wenig als Dank an die Föhrer.

    Hier im Forum aus dem Downloadbereich gibt es den Bogen für den Leuchtturm Olhörn in 1:250, der in Wyk auf Föhr an der Strandpromenade steht.


    Bilder 1 und 2: Der Leuchtturm Olhörn in Wyk auf Föhr


    Dieser Leuchtturm ist nicht besonders groß. Vielleicht hat er mir es deshalb angetan. Es ist auf jeden Fall gut für eine Wochenendarbeit.

    Die Grundplatte ist schnell verdoppelt und auch die Seitenkanten habe ich eingefärbt. Dann mache ich mich an die Seitenwände des Turms. Die Fenster strahlen mich in einem hellblau an. Diese Farbe für Fenster ist bei mir verpönt. Ich schneide sie aus und hinterlege sie mit Klarsichtfolie.


    Bild 3: Hellblaue Fenster – Das geht nun wirklich nicht


    Mit Fenstern und Tür ist der Turm nun fertig bestückt. Ein sauberes Kante-an-Kante kleben der Turmwände traue ich mir nicht zu und klebe zur Sicherheit zusätzlich eine Lasche mit ein.


    Bilder 4 und 5: Die Turmwände sind fertig bestückt und können zusammengeklebt werden


    Dann mache ich mich an die Sockelplatte für das Leuchtfeuer. Die Sockelplatte besteht aus einer vier-fachen Kartonlage. Da gibt es genug Seitenfläche, die es einzufärben gilt. Die Ober- und Unterseite der Sockelplatte sind grau. Da sieht es erst einmal ungewöhnlich aus, wenn die Seitenkanten in braun eingefärbt ist. Ein Blick auf ein Originalbild zeigt jedoch, wir sind hier absolut korrekt unterwegs.


    Bild 6: Die Seitenwände der Leuchtfeuer Sockelplatte


    Zuerst klebe ich den Turm unter die Sockelplatte und dann auf die Grundplatte.


    Bilder 7 und 8: Der Leuchtturm auf Grund- und unter Sockelplatte


    Die Treppenstufe und die unteren Seitenwände werden noch angebaut, dann ist die Turmkonstruktion fertig und ich kann mich dem Leuchtfeuer widmen.


    Bild 9: Die Turmkonstruktion ist fertig für das Leuchtfeuer


    Ich habe mich dagegen entschieden, das Leuchtfeuer nicht mit einer LED zu beleuchten und so kommt das kartonistische Leuchtfeuer zum Einsatz.


    Bild 10: Das Leuchtfeuer ist fertig

    Endlich habe ich einmal wieder genug Material zusammen, sodass es für einen Baubericht reicht. Ich muss sagen, es wird immer schwieriger, weil man immer schwerer an die einzelnen Punkte herankommt.


    Die Toppnants:

    Per Zufall hatte ich über das Internet ein Bild von der Preußen in die Hände bekommen, was die Toppnants in „voller Größe“ zeigt. Wo die Toppnants an den Rahen angebracht waren, da waren sie in jeweils drei Längen über die gesamte Rah verteilt. Und ich nur an den Rah-Enden. Das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen. Hier musste nachdetailliert werden. Und so werden die Toppnats in Zukunft aussehen:


    Bild 1: Die Toppnants brauchen eine Nachdetaillierung


    Dann habe ich einmal auf der Passat nach typischen Details bei den Brassen gesucht. Dabei bin ich auf diese Teile hier gestossen. Ich weiss nicht, wie sie heissen, aber auf der Passat sind sie enthalten.

    Auf dem Bogen des Passat-Verlages sind sie nicht enthalten. Deshalb sind sie nachkonstruiert.


    Bilder 2 und 3: Bestandteile der Brassen-Takelage auf der Passat


    Wenn man auf alten Bildern der Preußen diese Teile sucht, so sucht man dort vergeblich. Ich denke, diese Teile waren anfangs auch nicht auf der Passat enthalten, sondern kamen erst im Rahmen von Modernisierungen an Bord. Da die Preußen bereits relativ früh aus dem aktiven Dienst ausschied, waren ihr diese Modernisierungsmaßnahmen nicht vergönnt.

    Und so musste ich auf „herkömmlichen“ Wege auf der Preußen die Takelage nachbilden.


    Bild 4: Die gleiche Situation auf der Preußen, nur herkömmlich getakelt


    Doch bei anderen Teilen hatte ich Glück. Es gab auf der Passat Blöcke, die unterhalb der Salings befestigt waren.


    Bild 5: Blöcke unterhalb der Salings abgehend


    Auf alten Bildern der Preußen, konnte ich diese Blöcke auch dort nachweisen. Und so konnte ich auch die Salings auf der Preußen entsprechend „präparieren“.


    Bild 6: Diese Art von Blöcken gab es auch bei der Preußen


    Und so sehen dann meine ersten Brassen am Fockmast aus:


    Bilder 7 und 8: Die ersten fertigen Brassen am Fockmast


    Ein Bild wollte ich zum Schluss nicht vorenthalten. Es zeigt den oberen Fockmast mit einer Masse an Tauen, die parallel zum Mast laufen.


    Bild 9: Taue, die parallel am Fockmast entlanglaufen


    Was kommt jetzt? Eine nicht ganz tröstliche Antwort: Genau dasselbe!

    Aber ich werde jetzt schneller sein, da ich gezielt weiß, wo ich etwas platzieren muss. Der Fockmast hatte bisher noch Probiercharakter.


    Im Nachhinein betrachtet. Einen Baufehler im Vergleich zur Passat habe ich gemacht. Bei der Passat hatte ich die Brassen direkt beim Einbau der Jarvis-Winden mit angeklebt. Bei der Preußen baue ich sie erst in dieser Phase an und habe Schwierigkeiten, an die Jarvis-Winden heranzukommen.

    Dieses Wochenende hatte ich mir vorgenommen, das Heck zu takeln. Eine Recherche an Originalbildern ergab nur eine Klarheit über Fragmente der Takelage, weil einzelne Taue teilweise nur überstrahlt wurden und auf der anderen Seite die Takelage so komplex ist, dass man nur ausgewählte Teile am Modell darstellen konnte. So habe ich mich dann wieder den fotographierten Modellen zugewandt und nachgeschaut, wo die an den Originalbildern identifizierten Takelfragmente zu finden waren. Anbei die Bilder aus dem DSM in Bremerhaven, die ich als Grundlage für die Takelarbeiten verwendet habe.


    Bilder 1 bis 3: Takelgrundlage für die Hecktakelage


    Die Umsetzung war das „Wochenende der Klammern“, weil die verlegten Taue bei der Verlegung und beim Trockenen des Klebers immer auf Spannung gehalten werden mussten.

    Bilder 4 und 5: Die gerade verlegte Takelage muss auf Spannung gehalten werden


    Am Schluss zählt nur das Ergebnis und das zeige ich hier:


    Bilder 6 und 7: Die fertige Hecktakelage


    Die Flagge habe ich mir dann zur Belohnung schon gesetzt.


    Bild 8: Die Flagge als Belohnung

    Abschliessend muss ich sagen, dass ich bedeutend mehr Zeit gebraucht hatte, als ursprünglich eingeplant. Ich hatte gedacht, das Takeln geht mir wesentlich schneller von der Hand. Das liegt teilweise daran, dass ich an viele stellen nur noch schlecht herankam und auch öfters an der bereits bestehenden Takelage hängengeblieben bin.


    Geschafft ist geschafft.


    An dieser Stelle kann ich mich nicht mehr vor den Brassen drücken. Es ist der letzte große Block. Bevor ich die Brassen des Fockmastes zeigen kann muss noch Einiges an Vorbereitungen getroffen werden. Es kann also ein wenig dauern.

    Danach wird der so präparierte Ladebaum auf die Vorrichtung geklebt und kann so in Ruhe trocknen.


    Bild 11: Festkleben des Ladebaums


    Zum Schluss werden die Taljen, wie auf Bild 4 noch befestigt und ich spendiere dem Ladebaum noch einen Haken aus dem Ätzteilsatz der Hammonia.


    Bilder 12 und 13: Der Ladebaum ist fertig


    Trotz all dieser Weiterentwicklungen kommt das Modell jetzt in die Phase, wo erhöhte Gefahr besteht, an der Takelage hängenzubleiben. Ich musste heute bereits reparieren.

    Nach Fertigstellen des Ladebaums werde ich als nächstes die Takelage am Heck fertigstellen, bevor ich mich an die Brassen mache.

    Etwa 40% meiner Bautätigkeit geht für die Recherche drauf. Auf solch eine Recherche möchte ich heute euch einmal mitnehmen. Es geht hier um den Ladebaum der Preußen.

    Ich schaue mich zuerst einmal auf der Passat um, da es das Schiff heute noch gibt. Die Passat besitzt zwei Ladebäume.

    Dort finde ich zuerst einmal die Untersätze, auf denen der Ladebaum befestigt ist. Man sieht hier auch, dass hier eine Umlenkrolle befestigt ist.


    Bild 1: Befestigungsvorrichtung für Ladebaum am Mast


    Weiter oben am Mast ist dann noch einmal eine zusätzliche Befestigung mit weiterer Umlenkrolle vorhanden.


    Bild 2: Obere Umlenkrolle zum Anheben des Ladebaums


    Auf dem folgenden Bild sehen wir auf der Passat einmal einen kompletten angehobenen Ladebaum. Das gibt eine ungefähre Vorstellung von den Proportionen.


    Bild 3: kompletter Ladebaum auf der Passat


    So weit, so gut, aber wie sah der Ladebaum auf der Preußen aus? Historische Bilder zeigen leider nur, dass an der vorgesehenen Stelle wirklich einmal ein Ladebaum existierte. Weitere Details zu den Proportionen habe ich leider nicht gefunden.

    Dann bemühen wir einmal Modellaufnahmen. Und hier bin ich beim Modell der Preußen im Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven fündig geworden.


    Bild 4: Ladebaum der Preußen beim Modell in Bremerhaven


    Dieser Zustand hat mich sogar so angesprochen, dass ich ihn nachbauen wollte.

    Schauen wir einmal, was uns der Bogen zu bieten hat.


    Bild 5: Bauteile des Bogens vom Passat-Verlag


    Es sind der Ladebaum sowie eine Auflagestütze vorhanden. Das ist doch schon einmal ein guter Anfang.


    Dann fangen wir einmal an und konstruieren uns die Befestigungsvorrichtung für den Ladebaum.


    Bilder 6 und 7: Die Befestigungsvorrichtung wird konstruiert und zusammengebaut


    Zusätzlich konstruiere ich noch aus Ätzteilen der Hammonia drei Umlenkrollen. Es sind dieselben Rollen, die ich bereits für die Aufzugvorrichtung für das Fieren der Rahen verwendet habe.


    Bilder 8 und 9: Die Befestigungen werden am Mast befestigt


    Befestigungen und Umlenkrollen befestige ich jetzt am Mast. Dann bestücke ich jetzt den Ladebaum. Hier befestige ich die dritte Umlenkrolle und die Vorrichtungen für die Taljen sowie einzelne Taue.


    Bild 10: Der Ladebaum wird vorbereitet

    Das begonnene Anbringen der Toppnants und der Vorrichtung für das Fieren der Rahen habe ich jetzt auf alle Masten übertragen können. Ich habe die Preußen einmal auf einem dunklen Untergrund abgelichtet, damit die hellen Fäden besser sichtbar sind.


    Bild 1: Die Vorrichtungen für das Fieren der Rahen und die Toppnants sind angebracht


    Ich möchte mich nun den letzten Segeln (Stag- und Gaffelsegel) widmen. Für das eine Besansegel nehme ich die Länge mit dem Zirkel ab. Historische Aufnahmen belegen, dass das Besansegel bei der Preußen, wenn es geborgen war nur am Mast befestigt wurde. In diesem Baustadium war eine Maßnahmen zur Längenabnahme schwer.


    Bild 2: Wir nehmen Maß für die Länge des geborgenen Besansegel


    Dann werden alle Segel wieder auf Servietten aufgezeichnet und ausgeschnitten. Die ausgeschnittenen Serviettenstücke in ein Leim-Wasser-Gemisch getränkt, zusammengeschoben und mit Fliegenfischergarn abgebunden. Bei den Stagsegeln hatte ich Schwierigkeiten, Originalbilder in geborgenen Zustand zu finden. Ich habe bei meinem vorhandenen Bildmaterial die Längenabschätzung unter Vergrößerung mit einer Lupe durchgeführt.


    Bilder 3, 4 und 5: Stagsegel aufgezeichnet, ausgeschnitten, getränkt und gebunden


    In diesem Zustand lasse ich die gebundenen Segel eine Nacht durchtrocknen, bis sie wieder hart sind. Danach gebe ich noch einen Tropfen Sekundenkleber auf den Knoten und schneide die zu langen Enden ab. Nach ein wenig Zurechtkneten sehen die Segel schon viel gefälliger aus.


    Bild 6: So sehen die Segel schon viel gefälliger aus


    Nun war das Aufkleben der Segel auf die Stagen an der Reihe. Diese Aufgabe habe ich ehrlich gesagt ein wenig unterschätzt. Einerseits, weil ich in diesem Baustadium nur noch schwer an die Klebepositionen auf die Stagen herangekommen bin. Auf der anderen Seite verdrehten sich einige Stagen in sich, sodass nach dem Aufkleben die Segel auf einmal von den Stagen herabhingen anstatt auf ihnen zu liegen. Dagegen habe ich kein Rezept gefunden.


    Die Lehre, die ich hieraus für den nächsten Segler gezogen habe ist, dass die Stagsegel direkt nach dem Erstellen der Stagen draufklebe. Ich hatte es seinerzeit nicht getan, weil ich damals noch keine Erfahrungen mit dem Erstellen der geborgenen Segel hatte.


    Bilder 7 und 8: Details von den angebrachten Stagsegeln


    Und selbst das Besansegel passt an den Kreuzmast. Das Bild ist leider etwas unscharf. Wie bereits gesagt, die Position des geborgenen Besansegels am Kreuzmast ist durch historische Aufnahmen belegt.


    Bild 9: Das geborgene Besansegel ist an den Kreuzmast angebracht


    Das Anbringen der Segel ist nun komplett abgeschlossen. Alle Segel sind nun an Bord. Vielleicht auch noch einmal eine Gelegenheit für eine Gesamtansicht. Diesmal aber vom Heck aus. So sind die Stagsegel besser sichtbar.


    Bild 10: Gesamtansicht mit allen Segeln


    Offen sind jetzt noch:


    - ein Ladebaum. Hier habe ich ein Bild gefunden, welches mich inspiriert hat, noch ein Teil zu konstruieren. Aber davon im nächsten Baubericht.

    - Abschluss der Takelage am Heck. Dadurch, dass das Besansegel jetzt angebracht ist, kann ich die Takelage am Heck abschließen.

    - Die Brassen. Dieses Thema wird mich dann länger und ausgiebiger beschäftigen.

    - Setzen der Flaggen an den Masten. Protokollarisch als Indienststellung.

    Gut, nachdem ich nun alle Rahen endlich an Bord habe, nehmen wir uns doch noch einmal das letzte Bild vor. Es stammt von der Passat und zeigt einen der Masten mit gefierten Rahen. Dass die oberste Rah auch gefiert war fällt einem vielleicht nicht sofort auf. Aber die unteren gefierten Rahen erkennt man an den Flaschenzug-Konstruktionen. Da ich diese Flaschenzug-Konstruktionen schon damals auf meinem Modell der Passat vorhanden war, durften sie hier natürlich nicht fehlen. Übrigens auch auf Bildern der Preußen sieht man, dass auch die oberste Rah gefiert war.


    Bild 1: Gefierte Rahen bei der Passat (und auch bei der Preußen)


    Lasst mich dieses Szenario einmal umsetzen.

    Zuerst brauche ich vernünftige Blöcke. Ich erinnere mich, dass ich für die Hammonia aus dem Passat-Verlag von Peter Hurler mehrere Ätzplatinen besorgt habe. Hier sind auch Teile für eine vernünftige Blöcke mit dabei. Perter Hurler hat seine Platinen immer mit so vielen Ätzteilen versorgt, sodass man viele andere Schiffsmodelle mit versorgen kann.


    Bilder 2 und 3: Auf der Ätzplatine von Peter Hurler von der Hammonia sind schöne Umlenkrollen dabei


    Gewissensbisse brauche ich mir übrigens bei der Zweckentfremdung nicht zu machen, da ich die Hammonia aus dem Passat-Verlag bereits gebaut habe.


    Bild 4: Die Hammonia wurde bereits erfolgreich als Modell umgesetzt


    Fangen wir jetzt an. Zuerst stelle ich die Rollen selbst her. Hierzu steche ich mit meinem Punch-and-Die-Set runde Kartonscheiben aus und klebe diese vier-fach übereinander.


    Bilder 5 und 6: Zuerst werden die Rollen hergestellt


    Dann stelle ich die Seile des Flaschenzugs her. Diese werden aus lackiertem 0,1 mm Nickeldraht hergestellt. Ich verwende hier den Nickeldraht, weil sich der Flaschenzug viel detaillierter darstellen lässt und im Gegensatz zum Faden keine Spannung benötigt, da er bereits gerichtet ist. Für das Lackieren verwende ich einen Beige-ton von Aquacolor von Revell, welches ich mit einem Pinsel auf den Draht auftrage. Mit Sprühen habe ich schlechte Erfahrungen gemacht.


    Bild 7: Der Draht wird lackiert


    Jetzt kommen die Ätzteile ins Spiel. Diese lackiere ich auch mit Aqua Color einseitig in Schwarz. Danach biege ich mit einer kleinen Zange die abstehenden Teile so, dass es wie eine Gabel von der Seite gesehen aussieht, wenn man die abstehenden Teile rückseitig zusammenklebt.


    Bild 8: Die Ätzteile werden lackiert und anschließend gebogen


    Danach klebe ich die vorbereiteten vier-fach Rollen auf den runden unlackierten Teil und klebe dann ein weiteres Ätzteil von der anderen Seite drauf.


    Bild 9: Die einzelnen Bestandteile werden jetzt zusammengeklebt


    Bild 10: Nach einer kleinen Farbauffrischung sind die Blöcke jetzt fertig

    Danach kann ich die kompletten Umlenkrollen aufkleben. Je eine Umlenkrolle kommt auf die Rah. Die anderen beiden Umlenkrollen werden an den Mast geklebt. Eine Umlenkrolle befindet sich unterhalb der Saling. Es werden dann von dem lackierten Draht zwei Stücke in der Länge jeweils angepasst und diese jeweils rechts- und links- seitig an die Umlenkrollen angeklebt.

    Nun habe ich es Ostern endlich geschafft, das Thema Rahen abzuschliessen. Die obersten und kürzesten Rahen habe ich fertiggestellt.


    Bild 1: Die letzten Rahen


    Diese habe ich dann noch auf der obersten Mastposition angebracht. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit bis die Klebestellen trocken waren. Aber dann bot sich ein vollständiges Bild von der Preußen.


    Bild 2: Die Preußen mit allen Rahen


    Ein wenig wird noch ausgerichtet. Dann sollte es passen.


    Jedoch wird noch einige Zeit ins Land ziehen, bis ich komplett fertig bin.


    Was ist noch zu tun?

    • Die Zugvorrichtungen für das Fieren (Anheben und Senken) einzelner Rahen sind nachzubilden.

      Bild 3: Zugvorrichtungen für das Fieren der Rahen bei der Passat
    • Die Toppnants über den Rahen sind zu komplettieren
    • Es gibt einen Ladebaum über einer Ladeluke anzubringen
    • Die Takelage im Bereich des Hecks ist zu komplettieren
    • Fehlende geborgene Segel im Bereich des Gaffel und der Stagen sind noch anzubringen
    • Die Brassen sind anzubringen (der zeitaufwändigste Posten)
    • Zum Abschluss müssen die Flaggen an den Mastspitzen angebracht werden

    Es ist also noch einiges zu tun. Es soll ja nicht langweilig werden.

    Es sind einmal wieder ein paar Rahen fertig geworden.


    Bilder 1 und 2: Fertige Rahen


    Angebracht verleihen sie dem Segler ein immer fertigeres Aussehen.


    Bild 3: aktueller Bauzustand mit den angebrachten Rahen


    Das letzte Bild zeigt aber auch noch etwas anderes auf. Es fehlen nur noch vier Rahen, dann ist die ganze Arie abgeschlossen. Es ist auch abzusehen, dass diese jetzt zu Ostern fertig werden. Ab dann wird dieser Baubericht wieder interessanter. Wenn alle Rahen an den Masten sind, dann richte ich auch die Rahen noch einmal genau aus.

    Im nächsten Baubericht zähle ich die Themen auf, die ich bis zur Fertigstellung auch umzusetzen gedenke.


    Ich wünsche Allen ein frohes Osterfest

    @ Manfred: Vielen Dank. Ich habe bereits die Passat vom Passat-Verlag mit geborgenen Segeln gebaut. Daher war mir die Wirkung sehr bekannt.


    @all:

    Nach längerer Zeit melde ich mich einmal wieder. Es sind einmal wieder vier Rahen fertig geworden.


    Bilder 1 und 2: Fertiggestellte Rahen


    Diese werden wieder an den Masten angebracht.


    Bilder 3 und 4: Rahen an den Masten


    Jetzt sind es nur noch 8 kurze Rahen anzufertigen, bevor ich mich anderen Themen widmen kann.

    Ich habe einmal wieder vier Rahen fertig. Alle wieder genauso angefertigt, wie bereits beschrieben.


    Bilder 1 und 2: Es gibt wieder fertige Rahen


    Diese werden wieder an den Mast angeklebt, was wieder einige Zeit in Anspruch nimmt.


    Bild 3: Die zeitlich langwierige Prozedur des Anklebens beginnt


    Zum Schluss sieht das Schiff mit den zusätzlichen Rahen so aus:

    Bilder 4 bis 6: Die zusätzlichen Rahen


    Damit habe ich bei den vorderen vier Masten die Hälfte der Rahen am Mast. Dieser Vergleich hinkt jedoch, denn die verbleibenden noch nicht verbauten Rahen sind die kürzeren Rahen. 12 Rahen fehlen mir jetzt noch.

    Manfred: Es dauert bei der Detaillierung halt ein wenig, bis ich so vier Rahen fertig habe.
    Ulli+Peter: Die Beschreibung, wie ich die Segel herstelle hatte ich einmal angefertigt, weil jemand mich danach gefragt hatte. Es hatte an dieser Stelle gut gepasst.
    Gustav: Das Bordhandbuch ist wirklich klasse und vieles sehr gut erklärt und bebildert. Vielen Dank dafür.


    ich bin euch an dieser Stelle noch etwas schuldig. Im letzten Baubericht waren die Rahen zwar schon fertig, aber noch nicht alle am Mast. Das hole ich jetzt nach.





    Wenn man diese Bilder anschaut, dann wird man nicht darauf kommen dass noch nicht einmal die Hälfte der Rahen an den Masten hängt. So muss ich euch weiterhin mit diesem Thema quälen, bevor einmal eine Abwechselung kommt.
    Einen kleinen Trost habe ich: Die noch zu bauenden Rahen werden immer kürzer.


    In diesem zustand wird die Preußen auf dem Euregio-Treffen am Freitag in Mönchengladbach zu sehen sein.

    Zur Sicherheit gebe ich jetzt auf jeden Doppel-Knoten einen kleinen Tropfen Sekundenleber, der vom Segel förmlich aufgesogen wird.



    Nach einer kürzeren Trocknungszeit kann ich dann die überschüssigen Fäden abschneiden. Das Segel lässt sich durch Kneten noch in eine gefälligere Form bringen.



    Die geborgenen Segel sind nun fertig für das Anbringen an die Rah.



    Die Segel bestehen aus zwei Teilen. Einen Papierstreifen klebe ich ab den Handpferden über die Vorderseite der Rah bis zur Unterseite der Rah. Dann kommt der geborgene Teil. Dieser wird beginnend von den Fußpferden an die Unterseite der Rahen geklebt.



    Bild 7: Bestandteile der Segel


    Wenn die geborgenen Segel an der Rah befestigt sind, fehlt noch das Anbringen der Befestigungen für die Brassen an der Rah.



    Bilder 8 und 9: Segel und Takelage sind nun an den Rahen befestigt


    Die Rahen sind nun soweit fertig.



    Bild 10: Die Rahen sind zum Einbau fertig


    Das Anbringen am Mast dauert leider seine Zeit.



    Bild 11: Die Rahen werden jetzt an den Mast angebracht


    Ich denke, dass ich bis Freitag zum Euregio-Treffen alle gebauten Rahen auch an den jeweiligen Masten befestigt bekomme.


    Diese lässt sich mit einer scharfen Klinge aus der Serviette gut herausschneiden. Ich erhalte das Objekt mit mehreren Lagen.



    Es hat sich gezeigt, dass in diesem Maßstab (1:250) für große Rahen 3-Lagen und für kleine, kurze Rahen 2-Lagen optimal sind.



    Jetzt geht es an die Herstellung. Hierzu benötige ich Weissleim aus dem Baumarkt sowie 2 Untertassen. Die erste Untertasse fülle ich mit etwas Wasser, soviel, dass gerade nichts überschwappt, wenn ich die Untertasse trage. Hierzu gebe ich etwas von dem Weissleim und vermenge dieses mit einem kleinen Holzstäbchen.
    Ich hatte es auch einmal umgekehrt versucht und zuerst den Weissleim in die Untertasse gegeben und dann mit Wasser verdünnt. Das Resultat war leider, dass die Segel hinterher steinhart wurden und sich nicht mehr bearbeiten liessen.



    Jetzt nehme mein ausgeschnittenes Segelvlies. Ich nehme es mit den breitesten Pinzetten, die ich habe, an den runden Seiten auf, tauche es ganz kurz komplett in das Wasser-Leim-Gemisch ein, ohne es mit den Pinzetten loszulassen und lege es flach auf der zweiten Untertasse aus.



    Man sollte hier aufpassen, dass keine Lagen übereinander geraten. Dann schiebe ich das Segelvlies mit einem oder zwei Holzstäbchen der Länge nach zusammen. Auf Rollen des Segelvlieses sollte man sich gar nicht erst einlassen. Das gibt das Material nicht her.



    Wenn das Segelvlies zusammengeschoben ist, kann man schon damit anfangen, die Flüssigkeit mit einem Küchenkrepp wieder etwas herauszuziehen.



    Jetzt fange ich an, das zusammengeschobene Segelvlies an zu binden. Dazu verwende ich Fliegenfischergarn. Ich fange an einer beliebigen Stelle des Segels an. Die jeweilige Bildung schliesse ich mit zwei Knoten ab.



    Die Bindung wiederhole ich alle 5 mm, sodass hier zum Schluss ein Gebilde herauskommt, dass wie eine Raupe aussieht.



    Dieses Gebilde lasse ich erst einmal einen Tag völlig austrocknen. Man wird nach einem Tag feststellen, dass das Segelvlies wieder sehr viel stabiler geworden ist.

    Lange nicht mehr gemeldet. Ich war aber sehr fleißig gewesen. Daher gibt es heute einen fetten Baubericht.
    Es standen heute – wie sollte es anders sein – wieder Rahen an. Die nächsten vier Rahen waren völlig identisch. Daher habe ich diesmal ein Massenbauprogramm aufgelegt. Bei einer Serienfertigung kann man auch sehr gut Bauentwicklungen zeigen. Steigen wir direkt ein beim Kernelement der Rahen. Wer an dieser Stelle etwas radioaktives vermutet, den muss ich leider enttäuschen.
    Den Kern habe ich wieder aus Messingrundprofilen gefertigt, über die ich dann Messingröhrchen übergezogen habe, wenn der Durchmesser der Rah dick genug war.



    Bild 1: Alles fängt mit Messingrundprofilen an


    Dann kommt der Kartonmantel drum-herum.



    Bild 2: Der Kartonmantel wird um den Messingkern herumgelegt


    Dann kommen die Verbindungselemente zum Mast. Das obere Verbindungselement (das ist das Teil mit Stab und Ring) fertige ich extern und schiebe es dann auf die Rah auf. Bei der externen Fertigung kann ich die Teile präziser aufeinanderkleben, als dass ich dieses an der Rah tun könnte.



    Bild 3: Die Einzelteile der Mastbefestigung


    Dann kommen die Hand- und Fußpferde. Bei den Handpferden teile ich eine Leiter aus Ätzteilen und klebe diese an der oberen Seite der Rahen auf. Bisher erfolgte die Befestigung mit Sekundenkleber. Auf der ZAMMA habe ich in Gesprächen mitbekommen, dass es vielleicht besser sei, diese mit Leim zu verkleben. Ich habe daher Haushaltsleim mit Wasser verdünnt und dieses zur Verklebung der Ätzteile verwendet. Man braucht hier zwar wesentlich länger, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Verklebung ist sauberer.




    Bilder 4 bis 6: Hand- und Fußpferde werden ergänzt


    Die glänzenden Stellen an den Handpferden färbe ich wieder nach.


    Segelherstellung
    Es beginnt zuerst mit dem Material. Ich verwende hier mehrlagige weiße Servietten, die man in jedem Discounter erwerben kann. Man sollte hier nur aufpassen, dass das Papier glatt ist und keine Musterprägungen aufweist.



    Ich muss aber gleich vorwegnehmen, dass das Material, wenn es später einmal mit Flüssigkeit in Verbindung kommt, äußerst instabil wird, was die Verarbeitung erschwert. Nach der Trocknung wird das Segel aber wieder fest und stabil. Mir sind auch schon Segel bei der Verarbeitung gerissen. Diese habe ich dann mit Kittifix wieder zusammengeklebt und man merkte hinterher nichts mehr davon.
    Wer aber auf Nummer Sicher gehen will, der kann auch Teebeutel für losen Tee verwenden. Diese sind auch in feuchtem Zustand reissfest.



    Ich beschreibe hier jedoch weiter die Segelherstellung mit der Serviette, weil ich damit gute Erfahrungen gemacht habe.
    Ich stelle die Segel in geborgenem Zustand dar, da so die Takelage besser zur Geltung kommt. Die Länge des Segels richtet sich bei diesem Typ des Seglers (Vollschiff) nach der Länge der Rah.


    Während meines Weihnachtsurlaubes habe ich mich recht intensiv mit dem Bau der Rahen beschäftigt. Anbei das Resultat.




    Bilder 1 bis 3: Aktueller Zustand beim Bau der Rahen


    Ich habe alle Rahen des Kreuzmastes fertig bekommen. Damit sind ein Drittel der Rahen jetzt fertig gestellt. Damit ist der Kreuzmast jedoch noch lange nicht fertig. Es fehlen u.a. noch Gaffelsegel, Toppnants und Brassen.
    Ich will jedoch erst die restlichen Rahen fertigstellen. Für die Rahen der vier vorderen Masten sind die Maße in der gleichen Höhe immer identisch. Deshalb werde ich jetzt immer vier Rahen gleichzeitig bauen, um zeitliche Synergieeffekte ausnutzen zu können.