Posts by DocHoliday

    Hallo Stephan, Jürgen, HaJo, Uwe, Hanns & Schweröltrinker,


    herzlichen Dank für Eure freundlichen Worte. Freut mich sehr, dass Euch mein Machwerk so gut gefällt!


    Hanns: für den Traktor habe ich Humbrol & Revell enamel (Kunstharz) Farben benutzt, die Stinkigen. Unterdessen bin ich dabei, auf Acrylfarbe umzusatteln. Den "Bauernhof" und die Tiere habe ich komplett mit Revell-Acrylfarben angepinselt.


    Viele Grüße


    Mathias


    P.S.: und auch den zahlreichen "Daumenhebern" vielen Dank!

    Moinsen,

    mein Schweineschnäuzchen pausierte kurzfristig, da ich noch eine Altlast aufzuarbeiten hatte: den Traktor hatte ich 2014 (!) angefangen, damals noch im kartonist.de-Forum. Ggf. könnte ich auch noch den Baubericht restaurieren. Wäre fast ein Fall für "die Unvollendeten"....

    Es handelt sich um den Hanomag R40 von Schreiber, Konstrukteur Hartmut Scholz, Maßstab eigentlich 1:24, und die rote Exportversion. Da ich hier im Hannöverschen lieber die "richtige" Hanomag-Lackierung wollte, und mir 1:24 zu groß erschien, habe ich auf 1:32 skaliert und gepinselt. Das Hanomag-Blau sieht auf den Fotos nicht so grünlich aus wie in echt (was eher der Realität entspricht). Der Traktor war seit 2014 fast fertig. Jetzt habe ich ihn endlich finalisiert und ein bischen drumrum gebastelt. Die Gebäudewand und das Dachstück sind einfach aus Graupappe. Ziegel und Backsteine sind alle einzeln ausgeschnitten und aufgeklebt. Das Tor ist aus dünnen Balsaholzplanken zusammengeklebt. Der Hof ist Pappe und Sandpapier, der Unterbau ein gebeiztes Frühstücksbrettchen. Das Viehzeug ist zum Teil von Tamiya (Huhn, Gans), zum Teil Zinnfiguren (Katze und Dackel).

    Waldi ist gerade dabei, die Hupe zu betätigen um Miezemau mal etwas aus ihrer Lethargie zu reißen....

    Viele Grüße,

    schöne Weihnachtstage und seid schön vorsichtig,

    Mathias






    Moinsen,


    ich habe mir den Bogen direkt bei JSC bestellt. Die Lieferung war sehr zügig, von Bestellung bis Erhalt dieses schönen Doppelbogens ist weniger als eine Woche vergangen. Es gefällt mir sehr gut, was ich da sehe. Ich bin auch auf das Spantengerüst gespannt. Offenbar vollzieht sich da gerade ein "Politikwechsel".


    Und es gab noch eine nette kleine Überraschung: als Beilage waren zwei kleine Zuckertütchen (für Cafés) als "Probe des Ladeguts" beigegeben. Hübsche Idee und Danke!


    Viele Grüße


    Mathias

    Hallo Gustav,

    ich bin auch sehr gespannt. Mir gefällt das Schiff auch sehr gut, den 1:200er Bogen habe ich auch schon, und mir ist das Dings mit 106cm auch zu sperrig. An die Verkleinerung auf 1:400, die Du jetzt vorgenommen hast, hatte ich auch schon gedacht.


    Viel Spaß und viel Erfolg mit Deinem Vorhaben!


    viele Grüße


    Mathias

    Moinsen,


    bevor ich jetzt mit dem Schweineschnäuzchen anfange, habe ich noch mein aktuelles Vorhaben beendet: das unbemannte Feuerschiff "Breaksea" von David Hathaway (Paper Shipwright), ein Free download in 1:250. Es handelt sich um einen A4 Bogen. Keine unüberwindlichen Hindernisse, aber ein Anfängermodell ist es auch nicht gerade. Hat jedenfalls Spaß gemacht, auch wenn ich leider beim Gehäuse der Leuchteinrichtung etwas Mist gebaut habe - es ist etwas schief. Aber ich habe es so fotografiert, dass es hoffentlich nicht so doll auffällt...


    Hier noch die Fotos,


    schönen Restsonntag und viele Grüße



    Mathias




    Moinsen,


    heute eine mail von Hartmut Scholz erhalten. Ich zitiere:


    "..der Wismarer Schienenbus ist fertig und ab sofort verfügbar !


    Die Standard-Ausführung hat die Beschriftung DRG Saarbahnen. Es gibt dann noch wahlweise 1. die Variante Bleckeder Kleinbahn und 2. OHE-Winsen-Niedermarschacht.


    Diese Variante hat am unteren Gehäuseabschluss ein hellgraues Band statt einem dunkelgrauen Band.


    Preis pro Bogen 11,00 € - 6 Blatt A4 Modell, 4 Blatt A4 Montagezeichnung.


    Anbei Bilder zum Modell."


    Es darf also fleißig bei Hartmut bestellt werden!



    Vielen Dank an Hartmut für die Erfüllung unseres Wunsches!



    und viele Grüße



    Mathias


     


    Moinsen,


    mir gefällt Dein Schlepper auch sehr gut!


    Einen "Trick" hätte ich noch für ein kleines Tüpfelchen auf dem i:

    Zu Deinen Kreuzpollern einfach farbig passende runde Scheibchen ausstanzen und auf die Enden aufkleben, dann sehen die Dinger "voll 3D-mäßig" aus. Dass das zwischen den runden Scheiben dann immer noch flach ist, sieht man dann nicht mehr...


    Viele Grüße


    Mathias

    Ist mir beinahe auch mal passiert. Zum Glück sprühe ich immer erst mal auf ein Stück "nackiges" Papier. In meinem Fall war die Dose schon etwas älter und fast leer. Anscheinend klumpt's dann gegen Ende. Am Besten einfach mal vorher probesprühen. Meine letzten beiden Modelle habe ich ohne Probleme mit einer (neuen) Dose Marabu UV-Schutz matt eingesprüht...


    So was ist bitter... mein Mitgefühl.


    Viele Grüße


    Mathias

    Moinsen,


    vorgestern Abend hatte ich wieder Post von Hartmut bekommen. Ich zitiere mal:


    Hartmut Scholz:


    "der Wismarer Schienenbus ist konstruktiv und mit den Montagezeichnungen fertig. Jetzt folgt nur noch der Testbau, bevor ich das Modell herausgeben kann. Der Bogen besteht aus 6,5 Blatt A4 und wird ca. 10 € kosten. Im Bogen enthalten sind 4 Milchkannen, 3 Koffer und ein altes Herren-Fahrrad. Es kommen zunächst 2 Versionen unterschiedlicher Bahneigentümer"


    Die Bilder, die mir Hartmut geschickt hat, habe ich unten ebenfalls beigefügt. Ich finde es klasse, dass es auch Koffer, Milchkannen und ein Fahrrad gibt. So wird das Ganze sehr lebendig. Ich freue mich schon auf den Bogen, fange jetzt extra nix neues mehr an....


    Viele Grüße


    Mathias


    Moinsen,


    genau wie die Bögen von Hartmut Scholz sind auch die Bögen von David Hathaway (Paper Shipwright) eine sichere Bank, wenn man frustfrei bauen möchte. Demzufolge habe ich mir mal wieder einen der kleinen frei herunterzuladenden Bögen von David vorgenommen. Es handelt sich um einen Binnen-Tonnenleger der englischen Gesellschaft "Trinity House" (THV = Trinity House Vessel). Trinity House existiert seit 1514 (unter Heinrich dem VIII. gegründet) und ist für Leuchttürme, Seezeichen und auch die Versorgung notleidender im Ruhestand befindlicher Seeleute zuständig. Eine höchst ehrenwerte Gesellschaft (Empfehlenswerte Literatur: das Buch "Light through a lens" zum 500. Geburtstag 2014).


    Abweichend von den Vorgaben habe ich die Fenster ausgeschnitten und mit Antistatik-Folie hinterlegt. Ansonsten habe ich auf die Kreuzpoller noch 1.2 mm Scheibchen geklebt, damit diese etwas plastischer aussehen. Ansonsten so wie vom Konstrukteur vorgegeben.


    Der Untergrund ist noch nicht der endgültige, daher gibt es auch kein Namensschild für die Vitrine. Mir schwebt ein kleines "Tonnenhof"-Diorama vor mit noch mehr Fahrzeugen und der Trinity Buoy Wharf. Daher ist das Schiffchen erst mal nur provisorisch in einer Plastik-Vitrine untergebracht.


    Hier noch ein paar Fotos.


    Viele Grüße


    Mathias

    Moinsen,


    da ich auch mal was architektonisches, aber mit Meer-Bezug bauen wollte, fiel der Blick meiner entzündeten Augen auf die "Trinity Buoy Wharf" von David Hathaway (Paper Shipwright) in 1:250. Der Bogen ist auf Davids Seite als freier Download zu bekommen. Eine feine Sache.


    Mir schwebt ein Tonnenhof-Diorama vor, deswegen habe ich auch nicht die von David vorgesehene Grundplatte mit den geographischen Daten verwendet, sondern alles erst mal auf einer Glasplatte montiert (mit Montagekleber) und vor dem Fotografieren wieder heruntergenommen. Innen ist das Ganze mit dicken Pappen verstärkt, Erfahrungsgemäß beulen sonst größere Flächen mit der Zeit aus, gefährdet wäre hier insbesondere das Dach.


    Abweichend von den Vorgaben habe ich alle Fenster ausgeschnitten und mit Folie hinterlegt. Dafür muss man dann innen mit dunkler Folie verkleiden, sonst schimmert's weiß durch... Dass keine Optik mehr im Turm ist, entspricht der aktuellen Lage des Vorbilds. Dieses war zuletzt noch zum Training für Leuchtturmwärter genutzt (etwas nordöstlichlich von Greenwich an der Themse gelegen). Der Leuchtturm ist der einzige im Binnenland von England. In der ehemaligen Tonnen-Lagerhalle tummelt sich jetzt anscheinend ein Parkour-Club, wie man Google earth entnehmen kann. Historisch interessant ist noch, das Michael Faraday seinerzeit in dem Turm mit elektrischem Licht für Leuchttürme experimentiert hat.


    Ansonsten ein vergnüglicher Bau, ohne Probleme.


    Hier noch ein paar Fotos,


    viele Grüße



    Mathias

    @Harald: im Moment arbeitet Hartmut an der Normalspur-Variante, das Vorbild fährt in der Nähe von Soltau durch die Heide (OHE). Er teilte aber mit, dass es die Meterspurvariante (Vorbild z.B. noch in Bruchhausen-Vilsen erhalten) etwas später auch geben wird.


    Außerdem sagte er noch, er wolle auch anbieten, zusätzlich zu den "richtigen" Bahngesellschafts-Aufdrucken (wie OHE), Bahngesellschaften nach eigenem Gusto des Bestellers aufzudrucken, sodass man z.B. zu Geburtstagen den Namen des Geburtstagskindes draufgedruckt bekommen kann. Nur so als Beispiel.


    Viele Grüße


    Mathias

    Vielen Dank an Ulrich, HaJo und Sachse für die freundlichen Kommentare. Freut mich außerordentlich, dass mein Machwerk so gut ankommt. Und vielen Dank auch an die "Daumenheber"!


    Viele Grüße


    Mathias

    Hallo Pappi,


    sehr schick! Das Schiff als solches ist ja schon prima, aber mit dem Hintergrund (die letzten beiden Bilder) wirkt es besonders schön. Was sind das für Gebäude? Hast Du den Bau hier im Forum vorgestellt? Habe ich das (leider) übersehen? Und wie hast Du das mit den Wolken gemacht? Sind das "echte" oder ein Hintergrundbild?


    Viele Grüße


    Mathias

    Moinsen,


    nachdem ich wesentliche Einzelkomponenten bereits vorgestellt hatte, nun alles zusammen...


    Mein Diorama soll eine Szene an der Westküste Schottlands, in der Nachkriegszeit darstellen. Da gab es die Clyde Puffer, und auch die gezeigte Lok der LMS war noch im Einsatz.


    Zu den Komponenten:


    Clyde Puffer (Scalescenes T030b)

    Kaimauer (Scalescenes T016 Dock edge)

    Lagerhalle (Scalescenes T027 Low Relief Factory)


    sind (kostenpflichtige) download-Modelle von Scalescenes, in 00 (1:76), konnten aber problemlos nach H0 (1:87) skaliert werden.


    Tenderlokomotive J67 der London-Midland & Scottish Railways (LMS)

    und

    16t Kohlewagen der LMS


    sind von Hartmut Scholz, eigentlich 1:45, ebenfalls geschrumpft.


    LKW


    ist (war) ein freier download von Zio Prudenziato. Keine Ahnung, welchen Typ das darstellt. Maßstab war auch unbekannt. Was nicht passt, wird passend gemacht....


    Ölfässer

    Kisten

    Plane (LMS, für den LKW)

    Telefonzelle


    sind von Wordsworth models, freier download


    Lagerarbeiter (NOCH, 15038)

    Vögel (NOCH, 15775)

    Seefolie


    von NOCH, H0


    Seeleute (Preiser 10353)

    Fahrradfahrer (Preiser 10091)


    von Preiser, ebenfalls H0. Die Seeleute waren von der teureren Serie, aber mir war's das wert. Vor allem der weißbärtige Caipt'n McTaggart gefällt mir...Insgesamt waren die Figürchen das Teuerste am ganzen Arrangement.


    Im Anhang ein paar Impressionen.


    viele Grüße


    Mathias






    Nochmals besten Dank für die freundlichen Kommentare und die Likes....


    Im Nachhinein ärgere ich mich, dass mir jetzt (leider zu spät) noch ein besserer Titel für diesen Beitrag eingefallen ist:


    "Fässle g'macht...."


    Viele Grüße


    Mathias

    Moinsen,



    zunächst - ich bin nicht sicher, ob das hier die richtige Kategorie ist. Aber die Fässer, die ich vorstellen wollte, sind Zubehör zu einem Hafendiorama (mit Eisenbahn) in 1:87. Hätte also auch wo anders stehen können.



    Worum geht es? Für mein Hafendiorama mit Clyde-Puffer und Eisenbahn brauche ich noch Ladegut. Kisten, Kästen usw. habe ich reichlich als Download gefunden. Aber was ist wohl das wichtigste Gut, welches in Schottland verladen wird? Richtig - Whisky. Und den gibt's nach wie vor in Holzfässern.



    Kurzer Überblick: es gibt welche im passenden Maßstab. Von Shipyard. 7 Stück für 13 EUR. Och nö....Von Preiser gibt's zwar welche aus Plastik, auch nicht ganz billig. Und irgendwie nicht "stilecht". Falsches Material. Und was ich sonst so gefunden und ausprobiert habe, hat mich auch nicht zufrieden gestellt. Hilft nix, selber machen ist angesagt.



    Nach ein bischen rumprobieren bin ich auf folgendes "Rezept" gekommen: Man schneide ein Papier-Rechteck (160g/m^2), 21mm x 9mm. Von oben und unten keilförmig einschneiden, in der Mitte sollte ein 2mm breiter "uneingeschnittener" Streifen bleiben. Kleine Klebelasche braucht's auch noch. Für die Innereien: zwei rechteckige Pappstücke, 7.5mm x 5mm. Mittig eingeschnitten. Zwei senkrecht zueinander ineinandergesteckt. Oben und unten je ein Pappscheibchen Stärke 0.5mm, Durchmesser 5mm, mit dem Locheisen ausgestanzt. Die eingeschnittenen Rechtecke erst in Richtung Höhe leicht gerundet, dann Zylinder geformt. Innenteil reingesteckt, oben und unten verklebt. Nach ausreichender Trocknung noch vier "Fassreifen" drumrumgeklebt. Wieder trocknen lassen. Mit Revell "Steingrau" angepinselt, dann mit Revell 91 Eisen die Fassreifen. Et voilà....



    Bilder / Skizzen siehe unten. Das, was der Text nicht erklärt hat, bringen hoffentlich die Illustrationen. Ich geb ja zu, alles ein bischen schief. Und Flüssigkeit halten die Fässer sicher auch nicht. Aber ich bin's trotzdem zufrieden. Vielleicht kann der Eine oder Andere auch etwas mit meiner "Anleitung" anfangen.



    Viele Grüße



    Mathias







    Hallo Henning,

    dann lieber keine Reling...die Pappvariante gefällt mir nicht so. Ich war ja auch gar nicht dafür, falls Du mich versehentlich mitgezählt haben solltest....Ich war für ein normales Blatt Kopierpapier mit Schablone drauf...Das dürfte die Druckkosten eigentlich nicht so in die Höhe treiben.


    Viele Grüße


    Mathias

    Moin Henning,


    wenn Du keinen "Bretterzaun" hinzufügen möchtest: ich fände es prima, wenn auf einem "normalen" Blatt Papier (kein Karton) einfach eine Schablone für die Relings dabei wäre, so wie David Hathaway das immer mitliefert. Wem's zu viel ist, der muss es nicht machen, und den Reling-Freunden würdest Du die Arbeit sehr erleichtern. Du hast ja die Pläne und weißt, wo was hin muss...und mit wievielen Durchzügen usw.


    Viele Grüße


    Mathias


    P.S.: Wunderhübsches Modell übrigens...in dem Maßstab sehe ich dann auch noch was. Würde mich freuen, wenn's käuflich zu erwerben wäre, wie angedeutet...

    Moin Heiner,


    dankeschön! Mit dem Haken war ich auch schon am Überlegen...


    Insgesamt finde ich die Grafik bei scalescenes sehr schön. Lediglich ein etwas dezenteres Rot unterhalb der Wasserlinie hätte ich besser gefunden. War schon am Überlegen, ob ich da noch mit Farbe drübergehe, habe aber zu viel Bedenken, da mehr Schaden anzurichten als es Nutzen brächte. Stichwort "Verschlimmbessern"...


    Das Diorama samt "Quarglsturz" (Glashaube) steht schon fast. Mir fehlt noch ein bisschen Kleinkram. Warte noch auf einige Preiserleins, und bin noch dabei Kisten/Kästen/Fässer als Ladegut zusammenzubauen. Kleinkram, dauert aber auch.


    Viele Grüße


    Mathias

    Moinsen,



    ein' hab' ich noch... Zu Clyde Puffer und Dampflok gesellt sich sinnigerweise noch ein Kohlen-Güterwaggon der LMS-Bahngesellschaft.



    Der Bogen ist von Hartmut Scholz, eigentlich 1:45, aber damit alles zusammen passt habe ich den latürnich auch auf 1:87 skaliert und auf 100g/m^2 Papier ausgedruckt.



    Nahezu 100% nach Bogen gebaut, lediglich die 3D-Struktur auf der Außenseite des Waggons besteht nicht mehr aus hohlen Quadern wie von Hartmut vorgesehen. Wegen der geringen Größe sind die Quader "voll", innen mit passenden Pappstreifen gefüllt, und daher auch ohne Klebelaschen. Das wäre nicht mehr gegangen. Außerdem habe ich noch 3D-Ladegut hinzugefügt, alles andere ist so gebaut wie vom Konstrukteur vorgesehen.



    Auch hier ganz klare Bauempfehlung. Hat viel Spaß gemacht, alles hat gepassst, und wenn etwas nicht ganz gerade ist liegt's an mir und der Skalierung. Dank an Hartmut für die schöne Konstruktion!



    Hier noch ein paar Bilder,


    das Gesamt-Ensemble (Hafendiorama mit Clyde-Puffer, Lok und Wagen) gibt es hoffentlich demnächst in diesem Theater.



    Viele Grüße



    Mathias


     



    Moinsen,



    heute mal ein paar Galeriebilder meines Clyde Puffers "Lady Nelson" (Name fiktiv), im Maßstab 1:87. Es handelt sich um einen download-Bogen der Firma scalescenes.


    Die Firma hat im Übrigen noch mehr schöne Dinge auf Lager, einfach mal 'reinschauen. Eigentlich ist der Bogen in 00, d.h. 1:76. Kann man aber leicht 'runterrechnen. Wer's gerne kleiner hätte: den gibt es auch in Spur N.



    Der Bau hat sehr viel Spaß gemacht, ging alles gut, obwohl einiges anders konstruiert ist, als wir das von Deutschen oder Polnischen Bögen gewöhnt sind. Viel Aufdoppelungen auf Pappe, verschiedene Schichtdicken. Hat aber alles gut gepasst. Nur mit dem Beiboot (hier nicht im Bild) habe ich mir anders beholfen.



    Der Puffer wird Teil eines kleinen Hafendioramas werden, welches zur Zeit noch in der Entstehung ist. Angefangen zu bauen hatte ich bereits im Winter 18/19, aber im Laufe von 2019 hatte ich eine längere Phase ohne nennenswerte Bautätigkeit. Nach Fertigstellung meiner Spee habe ich dann (endlich) weitergemacht.



    Im Nachhinein - die Reling hätte ich aus etwas dickerem Material machen sollen. Aber jetzt mag ich sie auch nicht mehr abreißen.



    Der Laderaum ist offen, der Ladebaum "in Aktion"; und das nicht ohne Grund. Aber dazu später mehr.



    Jetzt noch ein paar Bilder:



    Viele Grüße



    Mathias




    Moinsen,


    ergänzend zu meinem Clyde Puffer in 1:87 brauchte ich noch ein bischen was drumrum. Ein Teil davon ist die englische Dampflok vom Typ J 67 der LMS (London Midland Scotland Railway). Der Bogen ist eigentlich in 1:45 gehalten. Auf 1:87 ist er aber auch noch machbar: Bögen auf Papierstärke 100g/m^2 gewählt. Grenzwertig, aber dicker wäre bei den zu rollenden Teilen auch nicht mehr gut gegangen Die Stärke des Rahmens ist so aber tatsächlich maßstabsgetreu (2 Lagen Papier). Wenige Abweichungen vom "Bogen": am Bremsgestänge bin ich gescheitert, das musste ich aus Nadeln und Tonpapierstreifen nachbauen. Außerdem habe ich 3D-Kohlen (statt der aufgedruckten) verwendet. Ansonsten ist alles so gebaut wie von Hartmut geplant. Nur eben kleiner.



    Klare Bauempfehlung für den Bogen. Hat viel Spaß gemacht, auch wenn es (bedingt durch die Verkleinerung) nicht immer ganz einfach war. Manche Teile musste ich zwei mal machen, beim ersten Versuch hatte ich z.B. die Griffstangen "versägt", aber das war mein Fehler. Die Konstruktion ist auch in der verkleinerten Fassung erstaunlich passgenau. Etwaige nicht so schön aussehende Dinge sind allein den immer noch unzureichenden Fähigkeiten des Erbauers zu verdanken....



    Hier noch die Bilder,


    viele Grüße



    Mathias






    Moinsen,

    nachdem ich letztes Jahr gar nichts zu Wege gebracht habe (alles Rundordner oder gar nicht erst angefangen...), hatte ich im Herbst mit der Graf Spee in 1:400 begonnen. Es handelt sich um den überarbeiteten 1:400er Bogen von JSC.


    Zum Bogen: hat grafisch gegenüber der alten Ausgabe deutlich gewonnen, als Zusatz ist (wie bei der Hipper) der Lasercut für die Wasserlinie enthalten, damit die Rumpfform "untenrum" auch stimmt. Das ist eine sehr gute Neuerung, wie ich auch schon bei meiner Hipper feststellen konnte. Einziges Manko: ich hätte mir gewünscht, dass die wesentlich besseren Boote von der Hipper übernommen worden wären. Hätten ja noch nicht mal neu konstruiert werden müssen...


    Ich habe den Bogen sozusagen vom Blatt gebaut. Einzige Ergänzungen: Ankerketten aus Draht, Poller aus Papier, und die Kanonrohre aus Messing, Zubehör, dazugekauft. Und ein bischen Reling um die Schornstein-Plattform. Ich bin mittlerweile zu der Überzeugung gekommen, dass man auf Lasertüdelüt und Reling bei Schiffen dieses Maßstabes getrost verzichten kann. Der Mangel fällt nur bei den Makro-Bildern im Netz auf. So, wie das Schiff zu Hause im Regal steht, fehlt nichts. Viel wichtiger für die Wirkung sind die gedrehten Metallrohre. Wenn das irgendwelche Papier-Gurken wären, würde das den gesamten Eindruck ziemlich runterziehen. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.


    Den Rumpf habe ich nicht 100 pro hinbekommen, an einigen Ecken habe ich versucht zu retuschieren, was aber auch nicht so richtig geklappt hat.


    Die Takelage ist stark vereinfacht, aus Cu-Draht (gereckt, schwarz mit Filzer). Flaggen mit Sonnensymbolen wollte ich nicht.


    Insgesamt bin ich mit dem Bogen sehr zufrieden, hat Spaß gemacht. Lediglich bessere Boote hätte ich mir gewünscht, wie bereits erwähnt.


    Das Ganze "sitzt" jetzt in einer 50cm-Vitrine von Trumpeter. Ein bischen zu kurz, aber auf Vitrinenbau hatte ich gerade null Bock. (Einen Scheiß muss ich....). Der Untergrund ist Hartschaum mit Aquarellpapier beklebt und bemalt. Die Gischt ist aus Acrylgel. Eigentlich wie immer.


    Als nächstes werde ich mich einer Baustelle aus dem letzten Jahr zuwenden. Einem 1:87er Clyde Puffer von Scalescenes. Mit etwas drumrum.


    Viel Spaß mit den Bildern (soweit möglich....)



    Mathias


    Hallo Reinhard,

    gefällt mir gut, Dein General....

    A propos Schwierigkeiten beim Kleben - für irgendwelche Stellen, wo es fest sein muss, aber wenig Klebefläche vorhanden ist, nehme ich immer einen "Zweikomponentenkleber": auf der einen Seite Holzleim (Weißleim), auf der anderen etwas Sekundenkleber. Letzterer bindet mit der Feuchte aus dem Holzleim noch schneller ab als sonst, das zieht ziemlich schnell an und ist sehr fest. Trocknet nur nicht farblos auf. Vielleicht könnte das ja an prekären Stellen helfen.


    Gutes Gelingen weiterhin und viele Grüße


    Mathias