Posts by DocHoliday

    Hallo Bernd,

    da scheinen wir ja einen ähnlichen Geschmack zu haben. Die Illstein hatte ich auch mal gebaut, allerdings in 1:1200 in der Flasche, und auch aus allen greifbaren Materialien...

    Die Bildqualität (siehe unten) ist leider nicht so prickelnd. Habe 2007 noch analog fotografiert und den Abzug dann gescannt....


    Viele Grüße


    Mathias

    Hallo Walter,


    planst Du, den Bogen später öffentlich verfügbar (käuflich) zu machen, oder konstruierst Du nur für Deinen eigenen Bedarf?


    Wir haben ein paar Jahre in Eching an der S1 Richtung Freising gewohnt ... so ein Modell dürfte insbesondere auch bei meinem Ältesten, der als Hobby die Eisenbahnfotografie hat, Erinnerungen wecken....


    gutes Gelingen, viel Spaß und viel Erfolg mit dem neuen Modell,

    und viele Grüße


    Mathias

    Moinsen,


    nur für den Fall, dass es jemand noch nicht weiß: ein 1:1250er Modell der Insel Helgoland (um die Jahrhundertwende 19./20.) mit kaiserlichen Schiffen davor usw. gibt es im Internationalen Maritimen Museum in Hamburg zu bewundern. Von dem hochgeschätzten und völlig zu unrecht verstorbenen Meister der 1:1250-Kartonmodelle, Heinz-Peter Weiss.


    Viele Grüße


    Mathias

    Moin Klaus,


    Resin sollte man in der Tat nur mit Maske schleifen. Aber FFP2-Masken haben wir ja jetzt alle. Und dann Staubsaugen. Oder das Ganze draußen machen. Ich möchte mit dem Zeugs nicht gerne so viel zu tun haben. Ein Grund, weswegen ich nie mit Resin-Modellen anfangen wollte. Ob's auch Hautreaktionen hervorruft, weiß ich nicht. Aber wir sind ja alle Individuen.


    Bin gespannt, wie Dein Bau weitergeht.


    Viele Grüße


    Mathias

    Moin Klaus,


    immer wieder tolle Neuerungen. Auf den Dreh mit dem Stempelkissen bin ich noch nicht gekommen. Geradezu genit.. äh - genial!


    Und dass das Karton-Urmodell-Boot das Abgießen tatsächlich ab konnte. Bin überrascht. Mit welchem Material wurde denn abgegossen?


    Dein Holzanstrich sieht super aus. Überzeugende Darstellung...


    Weiter gutes Gelingen und viele Grüße


    Mathias

    Moinsen,

    herzlichen Dank für die freundlichen Kommentare und auch für die Daumen nach oben. Hätte gar nicht damit gerechnet, dass meine kleine Bastelei so gut ankommt.


    Viele Grüße


    Mathias




    Many thanks for the surprising, positive comments!


    Best,


    Mathias

    Moinsen,


    mein Basteldrang hat sich den Sommer über etwas in Grenzen gehalten. Dementsprechend habe ich nur eine Kleinigkeit zu präsentieren: den auf 1:1200 heruntergerechneten Bogen des Frucht-Transport-Motorschiffes Alsterblick der Sloman-Reederei Hamburg. Hatte Tor, glaube ich, in dieser Größe hier auch schon präsentiert...


    Das fummeligste waren die Bordwandstützen aus winzigen Papier-Dreiecken. Aber sonst ging alles Problemlos. Die Masten sind aus Bambus geschnitzt und angemalt, die Takelage besteht aus Abschnitten künstlicher Haare. Ansonsten wie in Groß, nur kleiner...


    Da ich den Größenvergleich leider verabsäumt habe zu fotografieren: Das Schiffchen hat 10.5 cm LüA.


    Schönen Sonntag noch und viele Grüße


    Mathias





    Moinsen!


    Für die Zwecke (Einkleben von Klarsichtteilen) gibt es einen Extra-Kleber. Nennt sich "Micro CrystalClear" und trocknet wirklich durchsichtig auf. Man kann ihn auch zum "verglasen" von kleineren Fenstern oder Bullaugen nehmen. Aber zum Klarsichtfolien anbringen ist der prima.


    Viele Grüße und weiter gutes Gelingen mit der Severn-Class!


    Mathias

    Moinsen,

    Porenfüller als solcher ist Nitrozellulose. Also quasi flüssiges Holz mit reichlich Lösungsmittel. Ist super um z.B. Balsaholzoberflächen glatt zu bekommen. Ich verwende das Zeugs hin und wieder, wenn ich eine Vitrine selbst baue. Vor dem Lackieren wird dann der furnierte Rahmen einbalsamiert (2-3 x, zwischendurch abschleifen), dann gibt es eine schöne glatte Oberfläche. Im Zusammenhang mit Papier - wird wohl verwendet um die Flächen glatter und etwas schleifbar zu bekommen. Gab's früher von Graupner, ist von anderen Herstellern aber auch im (RC-) Modellbau erhältlich.


    Viele Grüße


    Mathias

    Moinsen,


    ein' hab' ich noch....


    Im letzten Monat habe ich den Dampfer "La Suisse" vom Genfer See in 1:1200 nach Bauplan (nhd. scratch) gebaut. Pläne aus einem Buch über Genfersee-Dampfer und aus einer Ausgabe der Zeitschrift "Chasse-marée". Ich hatte mal für drei Jahre das Vergnügen, dort zu wohnen und zu arbeiten. Die Dampfer vom Genfer See sind doch die schönsten - mit ihrem Klipperbug und allem....


    Rumpf aus Bristol (Spanten) und normalem 80g/m^2 Kopierpapier. Obenrum auch ein bisschen Pappe, Seidenpapier, Zigarettenpapier, Bristol. Und auch ein bisschen transparenter Kunststoff. Die Masten sind aus Bambus, die Takelage künstliche Haare. Bei den Ankern habe ich gepasst. Irgendwann is' auch mal gut mit fummelich.


    Wasser: Aquarellkarton auf Glas, wie üblich.


    Hier noch ein paar Bildchen.



    Viele Grüße



    Mathias





    Hallo Torsten,

    wenn man "mit der Faser" arbeitet, sind die so entstehenden Masten auch erstaunlich stabil. Zum Verkleben: auf einer Seite ein Tröpfchen Holzleim, auf der anderen ein Tröpfchen Sekundenkleber. Zieht irre schnell an und sitzt...

    Viele Grüße

    Mathias

    Hallo Michi,

    vielen Dank! 'ne Weile war mir der Kleinkram zu anstrengend, aber jetzt geht es scheinbar wieder...



    Hallo Torsten,

    vielen Dank!


    Bambus: nix Spezielles. Das waren relativ kurze, eher eckige Spießchen aus dem Supermarkt. Die lassen sich relativ gut spalten. Der Witz ist, erstmal möglichst passende "Balken" (rechteckiger Querschnitt) durch Spalten mit dem Messer herauszupräparieren. Bambus ist ein Gras, kein Holz... Dann versuche ich die Ecken mit dem Messer abzurunden (Polygon statt Rechteck), auch schon etwas verjüngen. Die Klinge steht dabei fast senkrecht zur Faser, es wird quasi abgehobelt. Der Rest geht mit Schleifpapier. Man muss immer unten einen "Griff" dranlassen und erst wenn der Querschnitt incl Verjüngung stimmt auf Länge abschneiden. Keine große Kunst, nur ein Geduldsspiel. Den Tip hat mir Großmeister Weiss mal auf der Intermodell verraten. Den kann man jetzt leider nicht mehr fragen...Er hatte mal ein Deko- Bild aus dem Asien-shop erworben, welches auf Bambus Plättchen (wie für Tischsets) gemalt war, erworben. Das stellte seinen Fundus für die Masten dar, wenn ich mich recht entsinne.


    Man kann die "Balken" auch mit dem Zieheisen bearbeiten. Ich komme mit dem o.a. Verfahren aber besser zurecht.


    Viele Grüße

    Mathias


    PS: und noch mal besten Dank den weitern Daumenhebern!

    Hallo Philip,

    besten Dank für Deine freundlichen Kommentare.

    Auch den "Daumenhebern" vielen Dank! Freut mich, wenn's gefällt.


    Ulrich: wie oben angemerkt - Kunsthaar. Pinselborsten wären zu dick / zu unregelmäßig und ggf. zu kurz. Wenn man kein Kunsthaar (gibt's meistens im Fanartikelbedarf, z.B. zur EM oder WM, schwarz-rot-gold...) zur Verfügung hat - die 1:700er Plastikmodellbauer nehmen gezogenen Gussast. Siehe z.B. die ausführlichen Anleitungen von Jim Baumann (mit Google suchen, stretched sprue Jim Bauman).


    Viele Grüße


    Mathias

    Moinsen,


    nachdem das mit der Olympic ganz gut geklappt hatte, wollte ich mal wieder probieren, ob ich auch noch 1:1200 im Eigenbau kann.


    Pläne aus dem Buch "Polarschiffe" (Ingrid Schmidt, blaue Reihe) und aus der Modellwerft. Bei der Darstellung habe ich mich an einem Foto aus der Zeit am Südpol (1903) gehalten. Auf dem Hinweg war das Schiff noch mit weißem Rumpf ausgestattet, im Südpolarbereich wurde der Rumpf dunkel gestrichen.


    Das Original wurde nach dem Vorbild der norwegischen Fram gebaut, wenn auch das Rumpfprofil etwas anders aussieht. Aber der Witz war der Gleiche: bei Eispressungen wurde der Rumpf nach oben gedrückt wie ein Ei aus dem Hühnerpopo. Und nicht kaputtgedrückt. Hat offenbar funktioniert.


    Wer mehr über das Original wissen möchte - Wikipedia weiß was, ebenso das oben genannte Buch. Vom damaligen Expeditionsleiter - von Drygalski - gibt es auch einen Reisebericht, den man im Antiquariat bekommen kann.


    Zum Modell: Rumpf aus Bristolkarton (Spanten) und "normalem" Papier. Ein bischen Styroporprofil in quadratisch wurde auch verwendet. Anstrich mit Acrylfarben (Vallejo und Revell), Masten aus Bambus, Segel aus Zigarettenpapier. Takelage aus Kunsthaar. Das "Wasser" ist eine von unten angemalte Glasplatte, das "Eis" besteht aus Kunststoffverpackungsresten, klein geschnippelt und mit Zigarettenpapier überzogen und angemalt.


    Hat Spaß gemacht.


    Hier noch ein paar Bilder:







    Viele Grüße


    Mathias

    Moin Henning,

    wenn Du nach origineller Decksladung suchst - ein Schwesterschiff hat, so weit ich weiß, den in Spanien hergestellten Santa-Maria Nachbau (ohne Masten und Takelage) in die USA zu einem Columbus- Jubiläum verfrachtet. MüsstestDein Schiff dann allerdings noch umtaufen....

    Ansonsten- tolles Modell, wie von Dir nicht anders zu erwarten ...

    Viele Grüße und weiter gutes. Gelingen!

    Mathias

    Hallo Ulrich,

    die Takelage besteht aus künstlichen Haaren (Fanbedarf WM 2000nochwas, schwarzer Teil). Die haben eine gewisse eigene Spannung. Braucht man nur passend abzuschneiden und hinzukleben.


    Viele Grüße


    Mathias

    Moinsen,

    bin doch mal wieder Rückfällig geworden - ein Schiff in 1:1200.

    Es handelt sich um den kostenlos erhältichen Bogen der RMS Olympic, Schwesterschiff der (meiner Meinung nach zu Unrecht) berühmteren Titanic. Ich wäre lieber auf der Olympic mitgefahren. Die schwamm auch nach zwei Weltkriegen noch größtenteils oberhalb der Wasseroberfläche....

    Der Bogen besteht aus 2 Seiten Din A4 + 6 Seiten sehr ausführlicher und guter Anleitung. Kann ich nur weiterempfehlen, allerdings nix für Anfänger. Im Heckbereich hatte ich auch ziemliche Probleme, auch nach mittlerweile wieder 15 Jahren Kartonbautätigkeit. Aber dank des schwarzen Rumpfes sieht man's nicht so.

    Von dieser Art Bögen würde ich mir mehr wünschen...Nimmt nicht so viel Platz weg.

    Viele Grüße, schönen Sonntag noch,



    Mathias



    ach ja, und hier noch ein paar Bilder.




    Hallo Stephan, Jürgen, HaJo, Uwe, Hanns & Schweröltrinker,


    herzlichen Dank für Eure freundlichen Worte. Freut mich sehr, dass Euch mein Machwerk so gut gefällt!


    Hanns: für den Traktor habe ich Humbrol & Revell enamel (Kunstharz) Farben benutzt, die Stinkigen. Unterdessen bin ich dabei, auf Acrylfarbe umzusatteln. Den "Bauernhof" und die Tiere habe ich komplett mit Revell-Acrylfarben angepinselt.


    Viele Grüße


    Mathias


    P.S.: und auch den zahlreichen "Daumenhebern" vielen Dank!

    Moinsen,

    mein Schweineschnäuzchen pausierte kurzfristig, da ich noch eine Altlast aufzuarbeiten hatte: den Traktor hatte ich 2014 (!) angefangen, damals noch im kartonist.de-Forum. Ggf. könnte ich auch noch den Baubericht restaurieren. Wäre fast ein Fall für "die Unvollendeten"....

    Es handelt sich um den Hanomag R40 von Schreiber, Konstrukteur Hartmut Scholz, Maßstab eigentlich 1:24, und die rote Exportversion. Da ich hier im Hannöverschen lieber die "richtige" Hanomag-Lackierung wollte, und mir 1:24 zu groß erschien, habe ich auf 1:32 skaliert und gepinselt. Das Hanomag-Blau sieht auf den Fotos nicht so grünlich aus wie in echt (was eher der Realität entspricht). Der Traktor war seit 2014 fast fertig. Jetzt habe ich ihn endlich finalisiert und ein bischen drumrum gebastelt. Die Gebäudewand und das Dachstück sind einfach aus Graupappe. Ziegel und Backsteine sind alle einzeln ausgeschnitten und aufgeklebt. Das Tor ist aus dünnen Balsaholzplanken zusammengeklebt. Der Hof ist Pappe und Sandpapier, der Unterbau ein gebeiztes Frühstücksbrettchen. Das Viehzeug ist zum Teil von Tamiya (Huhn, Gans), zum Teil Zinnfiguren (Katze und Dackel).

    Waldi ist gerade dabei, die Hupe zu betätigen um Miezemau mal etwas aus ihrer Lethargie zu reißen....

    Viele Grüße,

    schöne Weihnachtstage und seid schön vorsichtig,

    Mathias






    Moinsen,


    ich habe mir den Bogen direkt bei JSC bestellt. Die Lieferung war sehr zügig, von Bestellung bis Erhalt dieses schönen Doppelbogens ist weniger als eine Woche vergangen. Es gefällt mir sehr gut, was ich da sehe. Ich bin auch auf das Spantengerüst gespannt. Offenbar vollzieht sich da gerade ein "Politikwechsel".


    Und es gab noch eine nette kleine Überraschung: als Beilage waren zwei kleine Zuckertütchen (für Cafés) als "Probe des Ladeguts" beigegeben. Hübsche Idee und Danke!


    Viele Grüße


    Mathias

    Hallo Gustav,

    ich bin auch sehr gespannt. Mir gefällt das Schiff auch sehr gut, den 1:200er Bogen habe ich auch schon, und mir ist das Dings mit 106cm auch zu sperrig. An die Verkleinerung auf 1:400, die Du jetzt vorgenommen hast, hatte ich auch schon gedacht.


    Viel Spaß und viel Erfolg mit Deinem Vorhaben!


    viele Grüße


    Mathias

    Moinsen,


    bevor ich jetzt mit dem Schweineschnäuzchen anfange, habe ich noch mein aktuelles Vorhaben beendet: das unbemannte Feuerschiff "Breaksea" von David Hathaway (Paper Shipwright), ein Free download in 1:250. Es handelt sich um einen A4 Bogen. Keine unüberwindlichen Hindernisse, aber ein Anfängermodell ist es auch nicht gerade. Hat jedenfalls Spaß gemacht, auch wenn ich leider beim Gehäuse der Leuchteinrichtung etwas Mist gebaut habe - es ist etwas schief. Aber ich habe es so fotografiert, dass es hoffentlich nicht so doll auffällt...


    Hier noch die Fotos,


    schönen Restsonntag und viele Grüße



    Mathias




    Moinsen,


    heute eine mail von Hartmut Scholz erhalten. Ich zitiere:


    "..der Wismarer Schienenbus ist fertig und ab sofort verfügbar !


    Die Standard-Ausführung hat die Beschriftung DRG Saarbahnen. Es gibt dann noch wahlweise 1. die Variante Bleckeder Kleinbahn und 2. OHE-Winsen-Niedermarschacht.


    Diese Variante hat am unteren Gehäuseabschluss ein hellgraues Band statt einem dunkelgrauen Band.


    Preis pro Bogen 11,00 € - 6 Blatt A4 Modell, 4 Blatt A4 Montagezeichnung.


    Anbei Bilder zum Modell."


    Es darf also fleißig bei Hartmut bestellt werden!



    Vielen Dank an Hartmut für die Erfüllung unseres Wunsches!



    und viele Grüße



    Mathias


     


    Moinsen,


    mir gefällt Dein Schlepper auch sehr gut!


    Einen "Trick" hätte ich noch für ein kleines Tüpfelchen auf dem i:

    Zu Deinen Kreuzpollern einfach farbig passende runde Scheibchen ausstanzen und auf die Enden aufkleben, dann sehen die Dinger "voll 3D-mäßig" aus. Dass das zwischen den runden Scheiben dann immer noch flach ist, sieht man dann nicht mehr...


    Viele Grüße


    Mathias

    Ist mir beinahe auch mal passiert. Zum Glück sprühe ich immer erst mal auf ein Stück "nackiges" Papier. In meinem Fall war die Dose schon etwas älter und fast leer. Anscheinend klumpt's dann gegen Ende. Am Besten einfach mal vorher probesprühen. Meine letzten beiden Modelle habe ich ohne Probleme mit einer (neuen) Dose Marabu UV-Schutz matt eingesprüht...


    So was ist bitter... mein Mitgefühl.


    Viele Grüße


    Mathias

    Moinsen,


    vorgestern Abend hatte ich wieder Post von Hartmut bekommen. Ich zitiere mal:


    Hartmut Scholz:


    "der Wismarer Schienenbus ist konstruktiv und mit den Montagezeichnungen fertig. Jetzt folgt nur noch der Testbau, bevor ich das Modell herausgeben kann. Der Bogen besteht aus 6,5 Blatt A4 und wird ca. 10 € kosten. Im Bogen enthalten sind 4 Milchkannen, 3 Koffer und ein altes Herren-Fahrrad. Es kommen zunächst 2 Versionen unterschiedlicher Bahneigentümer"


    Die Bilder, die mir Hartmut geschickt hat, habe ich unten ebenfalls beigefügt. Ich finde es klasse, dass es auch Koffer, Milchkannen und ein Fahrrad gibt. So wird das Ganze sehr lebendig. Ich freue mich schon auf den Bogen, fange jetzt extra nix neues mehr an....


    Viele Grüße


    Mathias


    Moinsen,


    genau wie die Bögen von Hartmut Scholz sind auch die Bögen von David Hathaway (Paper Shipwright) eine sichere Bank, wenn man frustfrei bauen möchte. Demzufolge habe ich mir mal wieder einen der kleinen frei herunterzuladenden Bögen von David vorgenommen. Es handelt sich um einen Binnen-Tonnenleger der englischen Gesellschaft "Trinity House" (THV = Trinity House Vessel). Trinity House existiert seit 1514 (unter Heinrich dem VIII. gegründet) und ist für Leuchttürme, Seezeichen und auch die Versorgung notleidender im Ruhestand befindlicher Seeleute zuständig. Eine höchst ehrenwerte Gesellschaft (Empfehlenswerte Literatur: das Buch "Light through a lens" zum 500. Geburtstag 2014).


    Abweichend von den Vorgaben habe ich die Fenster ausgeschnitten und mit Antistatik-Folie hinterlegt. Ansonsten habe ich auf die Kreuzpoller noch 1.2 mm Scheibchen geklebt, damit diese etwas plastischer aussehen. Ansonsten so wie vom Konstrukteur vorgegeben.


    Der Untergrund ist noch nicht der endgültige, daher gibt es auch kein Namensschild für die Vitrine. Mir schwebt ein kleines "Tonnenhof"-Diorama vor mit noch mehr Fahrzeugen und der Trinity Buoy Wharf. Daher ist das Schiffchen erst mal nur provisorisch in einer Plastik-Vitrine untergebracht.


    Hier noch ein paar Fotos.


    Viele Grüße


    Mathias

    Moinsen,


    da ich auch mal was architektonisches, aber mit Meer-Bezug bauen wollte, fiel der Blick meiner entzündeten Augen auf die "Trinity Buoy Wharf" von David Hathaway (Paper Shipwright) in 1:250. Der Bogen ist auf Davids Seite als freier Download zu bekommen. Eine feine Sache.


    Mir schwebt ein Tonnenhof-Diorama vor, deswegen habe ich auch nicht die von David vorgesehene Grundplatte mit den geographischen Daten verwendet, sondern alles erst mal auf einer Glasplatte montiert (mit Montagekleber) und vor dem Fotografieren wieder heruntergenommen. Innen ist das Ganze mit dicken Pappen verstärkt, Erfahrungsgemäß beulen sonst größere Flächen mit der Zeit aus, gefährdet wäre hier insbesondere das Dach.


    Abweichend von den Vorgaben habe ich alle Fenster ausgeschnitten und mit Folie hinterlegt. Dafür muss man dann innen mit dunkler Folie verkleiden, sonst schimmert's weiß durch... Dass keine Optik mehr im Turm ist, entspricht der aktuellen Lage des Vorbilds. Dieses war zuletzt noch zum Training für Leuchtturmwärter genutzt (etwas nordöstlichlich von Greenwich an der Themse gelegen). Der Leuchtturm ist der einzige im Binnenland von England. In der ehemaligen Tonnen-Lagerhalle tummelt sich jetzt anscheinend ein Parkour-Club, wie man Google earth entnehmen kann. Historisch interessant ist noch, das Michael Faraday seinerzeit in dem Turm mit elektrischem Licht für Leuchttürme experimentiert hat.


    Ansonsten ein vergnüglicher Bau, ohne Probleme.


    Hier noch ein paar Fotos,


    viele Grüße



    Mathias