Posts by schreinerrainer1

    Schur Barni und Bernhard.

    Ich gelobe Besserung und werde möglichst die gestrichelten Linien außerhalb der Bauteilen angeben.

    Barni: Die Thur ist ein Fluß der von der Schweiz in den Rhein fließt und da das Modell Staanerhüser auch architektonisch eine Eingenkonstruktion von mir ist, so habe ich mir die Freiheit genommen diesen Namen zu erfinden.

    Leider bin ich in mein neues Projekt so vertieft, das ich teilweise erst spät antworte.

    Mit freundlichem Gruß: Rainer

    Schur Barni.

    Das sieht nicht schlecht aus, aber ich möchte mich bei den Farben an der Originalfarbe und der Originalwerbung orientieren. Bei der Werbung habe ich bereits einiges verändert und am weiteren Gebäude bin ich gerade dabei mit Airbrush passende Farben für das Fachwerk zu finden, was nicht einfach ist. Ich wollte auch wie Du mit den weißen Linien zeigst andere Farben in die Holzkonstruktion bringen, aber bei 1:87 werden die Linien mit einem Lackfarbstift zu dick. Für das folgende Foto habe ich einen weißen Lackfarbstift benutzt, mit dem man aber nicht gut zeichnen konnte. Was hast Du benutzt?

    Mit freundlichem Gruß: Rainer


    Die rechte Erdgeschoßwand, Bauteil 28/kann gefertigt werden, dafür werden wieder die Bauteile 29/ bis 38/ gedoppelt, ausgeschnitten und auf Bauteil 28/ geklebt.



    Der Eingang mit den 2 Türen besteht aus 3 Teilen, 39/ 40/ und 41/, dazu kommen noch die scheiben 39A/ 39B/ die Schaufensterscheibe 39C/ sowie der Schaufensterkasten 42/. Die Tür rechts im ersten Foto gehört nicht zu den Bauteilen.


         


    Das Schaufenster 43/ und die Fenster 44/ 45/werden gefertigt und mit den Scheiben 43A/ 44A/ und 45A/ versehen. Die beiden Fenster erhalten die Gardienen, 46/ und 47/

    ACHTUNG das Schaufenster wird erst nach dem Zusammenkleben der beiden Erdgeschoßwände eingebaut.


         









    Weiter geht`s,

    Unter die seitlichen Klebelaschen der Schaufensterrahmen klebe ich 3 mm breite und 1,5 mm starke Finnpappstreifen, das erleichtert den Einbau und das genaue positionieren der Schaufensterrahmen.


       


    Die Schaufensterkästen mit der Schuhauslage werden gezeichnet und eingebaut, Bauteil 24/ 25/ und 26/. Die Gardine der Eingangstür Bauteil 27/rundet die Fertigstellung des Bauteiles ab.


       

    Das Erdgeschoß mit den Schaufenstern kommt unter die Schere. Es handelt sich um die Bauteile die an den Bürgersteig stoßen. Auf Grund der vielen Einbauten teile ich die winkelig aneinander stoßenden Bauteile, da die Knickstelle ansonsten zu schnell labberig wird.und einreißen kann. Zuerst fertige ich die linke Erdgeschoßwand, Bauteil 5.) auf das Bauteil werden die "gedoppelten" Bauteile 6/ 7/ 8/ 9/ 10/ 11/ 12/ und 13/, die unten von rechts nach links laufen geklebt. Von Oben nach unten laufen die Bauteile 14/ 15/ 16/ 17/ und 18/. Auf dem ersten Foto sind die aufgeklebten Bauteile zu sehen.


       


    Auf die Eingangstür Bauteil 19/ wird das gedoppelte Bauteil 20/ geklebt und das Fenster der Türe mit Bauteil 19 A/ verglast.


       


    Die 3 Schaufenster 21/ 22/und 23/ werden ausgeschnitten, hierfür wird eine scharfe Klinge benötigt, denn an den Fensterecken bleiben nur 1 mm Papier stehen.

    Die oberen und unteren Seiten werden nach oben geknickt, dafür drückt man das Stahllineal fest an der Knickstelle auf das Bauteil und knickt das Seitenteil nach oben, denn es bleibt nur eine 1mm starke Kannte stehen. Nachdem die zweite Knickstelle nach unten geknickt wurde, kann die Scheibe eingebaut werden. Die Scheiben haben die Nummern 21 A/ 22A/ und 23 A/


       

    Hallo Architekturfreunde, endlich kann ich nun mit dem Baubericht der Fachwerkhäuser von Lisieux beginnen, die zwei aneinander gebauten Fachwerkhäuser möchte ich als Baubogen erstellen und habe das erste Gebäude bereits konstruiert,sowie ein Muttermodell erstellt.. Dieses Gebäude überarbeite ich nun in der Konstruktion und fertige davon einen Baubogen.

    Den Baubogen für das erste Gebäude nenne ich "Magasin de Chaussures a Lisieux", in Anlehnung an die Benennung der fantastischen Kartonmodelle von Gilbert et Louise Baud.

    Ich werde zwei Gebäude mit unterschiedlicher Farbgebung gleichzeitig mit der Erstellung des Baubogens anfertigen. Desweiteren wird ein Kartonbaufreund nach der Fertigstellung des Baubogens mit einen Kontrollbau beginnen.

    Für den Baubogen muß ich noch einiges umkonstruieren und auch farblich andere Wege gehen. Ich hoffe aber den Baubogen bis Mitte März fertig stellen zu können.


    Fangen wir aber jetzt endlich mit dem Baubericht an, für den ein Bogen 1,5 mm starke Finnpappe benötigt wird, zudem sollte die Grundplatte des Gebäude auf Graupappe oder Sperrholz geklebt werden um einen verwindungsfreien Untergrund zu bekommen.Ich habe für die Grundplatte 8mm Birkesperrholz genommen welches sich noch in meinem Fundus befand, darauf klebte ich Bauteil 1.), die Grundplatte des Gebäudes. Um später noch in das Gebäude zu gelangen wird die Grundfläche unter dem Gebäude ausgeschnitten.



    Da die Straße am Gebäude eine Steigung von 4,5 mm hat, muss ein Keil angefertigt werden, das Bauteil 2.) dieser Keil sollte innen verstärkt werden, danach wird er auf die Grundplatte geklebt. "ACHTUNG", der Keil ist 1 mm schmäler als der vorgesehene Platz auf der Grundplatte, damit die Gebäudewand vom Erdgeschoß passgenau auf der Klebelinie angebracht werden kann. Später wird dieser 1mm Spalt von dem Bürgersteig verdeckt.


       


    Nun kann die Kopfsteinpflasterung der Straße aufgeklebt werden. Da sich beim Muttermodell gezeigt hatte das die Pflasterung an den Seiten minimal zu kurz war, habe ich die Pflasterung um einen Stein erweitert, der nun ein wenig überstehen kann und passend geschnitten werden muß.



    Für den Bau des Bürgersteiges wird die 1,5mm starke Finnpappe benötigt, auf diese wird die Schablone 3.) geklebt und das passgenau ausgeschnitten. Bauteil 4.) der Bürgersteig muß an der gestrichelten Linie geritzt und geknickt werden. Dann wird die Bürgersteigvorderkante an einer Längstseite angeklebt, aber so, das der Bürgersteig sowie die anderen Bürgersteigkanten passend angeklebt werden können. Also bitte genau ausrichten. Als nächster Schritt wird die Oberfläche des Bürgersteiges und dann die restlichen Vorderkanten angeklebt.

    "ACHTUNG", der fertig gestellte Bürgersteig wird erst nachdem Aufkleben der Gebäudewände des Erdgeschosses aufgeklebt, das letzte Foto zeigt nur wie der Bürgersteig später angebracht wird.


       

    Danke Joachim, ich hatte versucht die Schindeln- Schieferplatten von Hand zu zeichnen, aber das wird zu unsauber! Auf dem alten Foto sind die Schieferplatten des alten Gebäudes absolut nicht mehr intakt. Mein Haus ist auch verschiefert und mit etwas Abstand sehen die Schieferplatten so korrekt aus wie an dem Gebäude im Maßstab 1:87.

    Bitte, ich bin für jede Kritik sehr empfänglich! Also wenn Dir etwas auffällt, bitte melden.

    Mit freundlichem Gruß: Rainer

    Hallo , Wanni, Manuel, Dieter, Micha, Hajo und Joachim.

    Das hier von mir vorgestellte Muttermodell diente dazu erst einmal festzustellen ob es möglich ist das Originalgebäude einigermaßen vernünftig als Modell darzustellen. Dabei wurde auf die Farbgebung keine Rücksicht genommen, sondern es sollte dazu dienen den Aufbau als Kartongebäude und ein gelungenes Ansichtsbild zu erbringen.

    So musste die Giebelseite (hier Foto) mehrmals gezeichnet werden, da sich einfach kein gutes Bild ergab. Es stimmte auch das farbige Bild Foto 62, was Micha vorgestellt hat, nicht mit den Originalfotos überein, auf dem Originalfoto sind rechts neben dem Eingang wie bei meinem Muttermodell 6 Scheiben zu sehen, die in eine 2er und eine 4er Gruppe unterteilt sind.

    Leider war der Eingang nicht zu erkennen, darum habe ich mir eine Möglichkeit ausgedacht.



    Die Fenster im Giebel werde ich noch etwas mehr zur Mitte versetzen und das kleine schmale Fenster ( siehe Foto) etwas tiefer setzen und mit Rahmen versehen,



    Auch die Etagenhöhe des ersten und zweiten Stockwerks werden um 2 mm zu Gunsten der unter den Fenstern sitzenden Balkenkreuze erhöht.

    Ein Problem machen mir noch die Namesschilder, denn hier müsste die Beschriftung weiß auf rötlichem Grund sein und ich weiß noch nicht wie ich das möglich machen kann.


    Zu Joachim: Ich bitte Dich mir ein wenig zu helfen und mir zu sagen was ich anders oder besser machen kann, denn ich habe gerade erst mit der Konstruktion angefangen und kann Hilfe dringend gebrauchen! Darum freue ich mich über jede Kritik, denn Lobgesänge tun einem zwar gut, helfen aber nicht weiter!


    Hajo: Gilbert Baud hat bei manchen Modellen die Gardienen mit weißer Farbe von hinten auf die Fensterfolie gemalt. Ich zeichne die Gardienen auf 80 Gramm Papier denn bei einer Innenbeleuchtung kommt noch genügend Licht durch die Gardienen, so das sie einigermaßen einem Original entsprechen. Wer es anders haben möchte, der kann den Baubogen für die Gardienen auf Folie kopieren, oder im Copycenter auf Folie kopieren lassen.

    Nun habe ich mich an die Konstruktion begeben und als erstes ein Muttermodell gefertigt.

    Es sind noch einige Sachen zu ändern, sowie auch die farbliche Gestaltung . Das als Grundlage für das Original Modell gefertigte rechte Gebäude möchte ich euch heute hier vorstellen. Ich werde nächste Woche mit der Anfertigung des Baubogens zusammen mit einem Probebau als Baubericht hier im Forum beginnen.


       


       


       


    Hallo Freunde der Architektursparte, aus Polen bekam ich von dem Kartonbaufreund Slawomir ein Foto eines im zweiten Weltkrieg zerstörten Fachwerkhauses aus Lisieux gesendet. Dieses Gebäude bei dem es sich um zwei aneinander gebaute Fachwerkhäuser handelt hat mich so beeindruckt, das ich es als neu zu erstellenden Baubogens in Arbeit nahm. Die Stadt Lisieux welche als Stadt des geschnitzten Holzes galt und viele Fachwerkhäuser besaß,wurde im zweiten Weltkrieg von den Amerikanern bei der Landung in der Normandie bombardiert und fast alle Fachwerkhäuser zerstört.

    Für den Bau werde ich die zwei aneinander gebauten Häuser trennen und zuerst das rechte Gebäude welches ein Schuhgeschäft enthält in Arbeit nehmen.

    Zuerst mußte ich eine Zeichnung der Gebäude erstellte, denn es gab nur Fotos von 1927 im Internet zu finden, die sich nicht als Grundlage für die Konstruktion eigneten, da sie schräg fotografiert waren.

    Mit freundlichem Gruß und bleibt gesund: Rainer.


     

    Endlich ist nun der 4te Teil meines großen Dioramas fertig gestellt! Es gab Zeitverzögerungen da ich kein viertes passendes Gebäude von Gilbert Baud finden konnte. Mehrere Baud Häuser wurden von mir gebaut, passten aber letztendlich nicht ins Bild. Notgedrungen mußte ich ein eigenes Gebäude entwickeln, was nun als Staanerhüser hier im Forum als Download herunter geladen werden kann. Zu guter letzt gab es noch Veränderungen an dem Dorfplatz, denn auf ihm sollte ein größerer Baum stehen und den Baum sollte eine Bank umrunden. Zuerst konstruierte ich eine sechseckige Bank aus Karton, mußte aber feststellen das diese Bank sehr schräg auf dem leicht ansteigenden Dorfplatz stand. Also erhielt der Dorfplatz um den Baum herum einen Höhenausgleich mit Stufen. Jetzt gefiel mir aber die sechseckige Bank nicht mehr, also konstruierte ich eine achteckige Bank aus Karton. Nach langem suchen eines passenden Baumes, denn der durfte nicht zu dicht sein, damit man das dahinter liegende Baud Gebäude noch einigermaßen sehen konnte, ließ ich mir bei der Modellbaum Manufaktur einen Baum anfertigen. Das nahm zwar einige Zeit in Anspruch, aber das Ergebnis stellte mich voll zufrieden.

    Hier nun Fotos vom fertig gestellten 4ten Teil meines 4teiligen Dioramas. Die Fotos wurden von Foto Kinkel gefertigt.


       


       


     

    Schur Bavaria.

    Das Gebäude wurde 1500 gebaut und bestimmt mehrmals verändert. Ich halte mich so einigermaßen an die im Internet gefundenen Fotos von 1927 und den Farblichen Zeichnungen.

    Leider finde ich keine komplette Ansicht der Gebäudeseite vom Victor- Hugo- Platz, die im Internet zu findende farbliche Zeichnung ,ist mit den alten schräg fotografierten Fotos nicht stimmig, also muß ich hier ein wenig raten. Von den Gebäuderückseiten existieren keine Fotos, also muß ich mir da was ausdenken. Ich rechne noch mit vielen Komplikationen.

    Mit freundlichem Gruß: Rainer.

    Ich habe nun die erste Rohzeichnung der Gebäude fertig gestellt, um die Maße für die Anfertigung des Baubogens zu erhalten.Es fehlt noch die Rohzeichnung der Gebäudeseite am Victor- Hugo Platz.

    Hier nun die Rohzeichnung auf der zum ersten mal eine Seite der Gebäude zu sehen ist.

    Mit freundlichem Gruß: Rainer.


    Schur Bavaria.

    Den Baubogen kannst Du dir bei Downloads hier im Forum herunterladen. Das fertige Modell befindet sich nun auf dem vierten Teil meines 4teiligen Dioramas, den ich Ende des Monats hier vorstellen werde. Der Kartonbaukollege Bernhard hat den Bau des Kontrollmodelles hier im Forum eingestellt und auch ich habe den Bau von Staanerhüser mit der Fertigstellung hier im Forum eingestellt.

    Gruß: Rainer.

    Nach etwas längerer Zeit möchte ich Euch von meinen derzeitigen Tätigkeiten berichten.

    Leider haben sich die Unterstellmöglichkeiten nach der Fertigstellung meines 4teiligen Dioramas (Bericht kommt später, denn es fehlt mir noch ein Baum für den letzten Teil des Dioramas) so begrenzt, das der Bau weiterer Kartonmodelle doch sehr eingegrenzt ist. Also werde ich mich nun auf die Konstruktion von Kartonmodellen-Architektur konzentrieren. Über Google Maps hatte ich bereits in Frankreich ein Objekt gefunden, welches es sich zu bauen lohnt, aber zwischenzeitlich bekam ich von dem polnischen Kartonbauer Slawomir einen sehr guten Vorschlag der mich begeistert.

    Es geht hier um ein Gebäude, aus dem 15ten Jahrhundert, der französischen Stadt Lisieux, die die Stadt des geschnitzten Holzes genannt wurde und durch die Bombardierung der Stadt 1944 komplett zerstört wurde. Von diesem Gebäude gibt es eine Farbzeichnung. welche ich aber hier nicht zeigen darf, die aber im Internet unter: "Les Maisons de Bois de Lisieux", beim ersten Eintrag, auf Seite 4, drittes Foto zu finden ist.

    Es sind auch noch alte Fotos von 1927, auf der Seite weiter unten unter "Lisieux Recueil de documents d`architecture civile"zu finde. Wer sich das Gebäude im Internet anschaut, der kann feststellen das es sich eigendlich um 2 Gebäude handelt. Ich fange nun mit dem Eckgebäude an, welches einen sehr ungewöhnlichen Giebel hat und an der Ecke Grande Rue 33 , Victor- Hugo- Platz , in Lisieux lag.

    Die Grande Rue steigt nach links an, was den Bau des Gebäudes nicht gerade erleichtert.

    Das zweite Gebäude ist an Haus Nr. 33 links angebaut. Es hatte die Hausnummer 29 bis 31 und beherbergt einen Friseur, eine Hutladen und eine Bäckerei..

    Da die oberen Stockwerke sehr stark überbaut sind, muß eine andere Konstuktion als die von Gilbert Baud gewählt werden, wie das ist mir noch nicht klar.

    Ich habe nun mit den ersten Zeichnungen angefangen wobei doch einiges neu gezeichnet werden mußte, da die Seitenansicht des Gebäudes nur sehr schlecht zu erkennen ist. Die Zeichnungen fertige ich in der doppelten Größe an und skaliere sie dann für den Bau auf 50 %.

    Die ersten 2 Gebäudewände des Erdgeschosses welche ein Schuhgeschäft beinhalten sind nun fertig gestellt, siehe Fotos.

    Da die Arbeiten doch sehr umfangreich sind, rechne ich mit einer Bauzeit von 9 bis 12 Monaten. Ich werde versuchen wieder einen Baubogen des Gebäudes zu erstellen.

    Mit freundlichem Gruß: Rainer.


     

    Schur Bernhard.

    Ich bin überrascht wie gut Du die Dachrinnen und Fallrohre sowie den Flaschenzug gebaut hast und das zum ersten mal! Das Biegen der Fallrohre ist wirklich nicht einfach, so habe ich für ein Fallrohr von Staanerhüser gut 4 bis 5 Stunden und einen Meter Massingdraht gebraucht, es wollte einfach nicht klappen. Glücklicherweise klappte es dann bei den anderen Fallrohren besser.

    Mit freundlichem Gruß: Rainer.

    Schur Klaus.

    Die Frage hatte ich bereits beantwortet! Zuerst baue ich noch den 4ten Teil meines 4teiligen Dioramas fertig, für den ich dieses Gebäude ohne Vorbild konstruiert habe und dann geht es weiter mit einem neuen Gebäude im Stiel von Gilbert Baud, aber mit einem französischen Gebäude aus Flavigny-sur-Ozerain als Vorbild.

    Da ich in meinem Haus keinen Platz mehr für weitere Dioramen habe, werde ich nur noch die von mir konstruierten Gebäude zur Kontrolle bauen und dann als Einzelgebäude in meine Sammlung aufnehmen.

    Mit freundlichem Gruß: Rainer.

    Die Dachfenster Bauteile 64 werden siehe Fotos gebaut. Die Scheiben mit 64 bezeichnet, für das Dachfenster befinden sich auf der Folie Blatt 16. Um sie einzubauen wird mit einer scharfen Klinge ein Loch in das Dach geschnitten, welches etwas kleiner ist als der Rahmen der Dachfenster.Mit der scharfen Klinge kommt man ohne größere Probleme durch die Dachhaut mit Finnpappe. Bei geöffnetem Dachfenster wird ein Stück Draht (eventuell Büroklammer) zur Hochstellung des Dachfensters verwendet, siehe letztes Foto.


       



    Damit ist der Baubericht/Bauanleitung der Staanerhüser beendet.

    Zum Abschluß noch Fotos meines von mir belebten Modelles zum Einbau auf den 4ten Teil meines großen Dioramas.


       


       

    Auf das Hauptdach kommen 3 Schornsteine, 2 Dachfenster und eine Dachgaube, ihre Plazierung ist etwas kleiner gehalten als die eigendliche Größe, damit die weiße Plazierung am Rand der aufzubringenden Bauteile nicht zu sehen ist.


    Der Bau der Dachgaube, Bauteile 58/ 58A/ 58B/ und 58A/B, wurde bereits beim Bau von Gebäude 1 beschrieben. Allerdings sind hier die Fenster 58B auf Blatt 12, aus Platzgründen nicht zurückgesetzt, sie werden direkt auf Bauteil 58 geklebt. Bauteil 58B wird hinter die Klebelaschen von Bauteil 58 geklebt und dient der Maßhaltung sowie der Verhiinderungder Sicht auf die Dachpfannen. Hier Foto der fertigen Dachgaube.


     


    Die Schornsteine 61/ 62/ und 63 haben die gleiche Bauart und werden wie auf den Fotos zu sehen zusammengebaut.


     


       

    Der Hoteleingang ist in einem Vorbau, der auf einem 2mm hohen Sockel Bauteil 54 steht siehe Foto 1. Ich habe den Sockel mit 2mm starker finnpappe gefüllt, damit er sich beim aufkleben der Bauteilel nicht zusammen drückt. Foto 2. die Bauteile.


     


    Bei Bauteil 55 müssen 14 mm von hinten, Maß ohne Klebelasche, Markierungen für das genaue anbringen der Mittelwand 56 aufgezeichnet werden. Siehe Foto. Die aufzuklebenden Balkenkonstruktionen Bauteil 55A, und 56A sind auf Foto 1 über den Bauteilen zu sehen. Die Scheiben auf der Folie unter 55A und 56A zu finden, müssen so aufgeklebt werden,das die mittlere Wand 56 ohne Probleme eingeklebt werden kann.


       


    Zusätzlich zur Stabilität sowie Maßhaltung, wird noch Bauteil 57 hinter die Klebelaschen geklebt.


     


    Das Dach besteht aus den Bauteilen 21 und 21A und wird genauso, wie das Hauptach verarbeitet, aber ohne Unterbau aus Finnpappe.
    Auf den oberen Querbalken der Anbaufront kann noch der Hinweis Entree Hotel, Bauteil 55A, welches sich auf Blatt 1 befindet angebracht werden.


     

    Um dem Gebäude Stabilität vor dem Weiterbau zu geben wird das Dach gefertigt. Hier gibt es eine Eigenart von mir!

    Bereit nach dem ersten Baud Modell welches ich gefertigt habe, bemerkte ich daß das Dach doch sehr labil war und sich sehr leicht durch Anfassen verformte. Aus diesem Grund unterfüttere ich das Dach mit Finnpappe welche ich unter die Klebelaschen für das Dach klebe.

    Diese Finnpappe muß man selber ausmessen und fertigen, denn sie ist im Baubogen nicht enthalten.

    Da das Dach zwei unterschiedliche Schrägen hat, sind 4 Teile aus Finnpappe zu fertigen. Dabei kommt wieder mein Balsaholzhabel zum Einsatz

    Die Stoßfugen der Finnpappe bestreiche ich gut mit etwas verdünntem Weißleim, der für eine gute Verbindung in den angesetzten Fugen sorgt. Nach der Trocknung des Klebers hat das Unterdach eine hohe Stabilität.Wer das Dach ohne Finnpappenunterbau fertigt, der muß an Bauteil 52 oder 53 oben eine zusätzliche Klebelasche anbringen.


       


    Die eigendliche Dachhaut besteht aus den Bauteilen 52 und 53 unter die die Bauteile 52A und 53A geklebt werden.


       


    Als letztes wird der Dachfirstabschluß 53A über eine dicke Nadel halbrund gebogen, auf länge geschnitten und aufgeklebt.


     


    Die 56 Balkenköpfe Nr. 60 und 61 auf Blatt 15 werden unter dem ersten Stock genau so wie bei Gebäude 1 angebracht, aber unter dem zweiten Stock werden sie senkrecht auf die Balken geklebt. (Die Fotos sind vom ersten Versuchsmodell)


     

    Weiter im Baubericht/Bauanleitung.

    Bauteil 44 die Decke des Erdgeschoßes bildet und auf 3 Seiten 5 mm übersteht wird wie zuvor beschrieben gfertigt und dann eingebaut.
    Hier sollte man so vorgehen, das man zuerst Bauteil 44 mit der Klebelasche an Bauteil 7 klebt.


     


    Achtung! ! ! Die oberen und unteren Fensterwangen 45 und 46 sowie 48B für die Kopfseite haben eine Tiefe von 1,5mm, gegenüber den 2mm tiefen Fensterwangen des Erdgeschoßes. Sie können wie auf den Fotos gefertigt werden, indem man sie über die Kante von 1,5 mm Finnpappe klebt und sie dann ausschneidet. Zur Stabilisierung des Modells laufen sie über fast die gesammte Länge des Bauteiles, hier auf einem Foto bei dem die Kopfseite des Gebäudes, das im ersten Stock noch keinen 3 mm Vorsprung hatte.


       


    Um eine passgenaue Fensterbreite zu erhalten habe ich mir wieder eine Schablone angefertigt.



    Die Wände vom 1. Stock Können auf die gleiche Weise wie beim ersten Gebäude gefertigt werden. Sie bestehen aus 3 Teilen, 45,-45/1, mit den Fenstern 45A und 45B. 46,- 46/1 mit den Fenstern 46A und 48,- 48/1 mit den Fenstern 48B.


     


    Wie bereits beschrieben wird die Decke 47 des ersten Stocks gefertigt, allerdings springt der zweite Stock auf der Kopfseite nicht vor. Die Bauteile 49,-49/1, mit den Fenstern 49A und 48B , - 50,- 50/1 mit den Fenstern 50A und 48A,- 48A/1 mit den Fenstern 48A, 48B,und 48C ergeben die Wände vom zweiten Stock Auf den zweiten Stock kommt eine Grundplatte 51 für das Dach was seitlich 3 mm übersteht. Das letzte Foto zeigt die Sicht auf die Decken von Oben.


     

    Schur Renee.

    Danke für Dein Lob, der Baubogen der Staanerhüser wird in Kürze als Download hier im Forum eingestellt, aber Du kannst von mir als langjähriger Kartonbaufreund einen Originalbogen bekommen! Wenn Du Intresse hast, so teile mir Deine Anschrift mit.

    Der Baubericht/ Bauanleitung wird bis Ende der Woche fertig gestellt.

    Mit freundlichem Gruß: Rainer.

    Die fertigen Wände 40. und 41. können nun auf die Grundplatte - Gebäude 1 geklebt werden.


     


    Die Decken müssen gefertigt werden, bei Gebäude 1 gab es für die Decke eine Schablone, aber hier müssen mehrere Decken gefertigt werden und das machen wir ohne Schablonen. Gehen wir hier genauer auf die Fertigung der Decken ein.
    Zuerst schneiden wir die Decke aus und knicken die Klebelaschen um. Dann werden sie auf 1,5 mm Finnpappe gelegt und die größe auf die Finnpappe übertragen. Es müssen aber pro Seite 0,5mm abgezogen werden, damit die Klebelaschen gut geknickt werden können. Ich schräge mit einem Balsaholzhobel die Kanten, was aber nicht zwingeng notwendig ist.


       


     

    Hier die fertige Front,welche von mir nicht passgenau,schnell nur für die vergessenen Fotos gebaut wurde.



    43 B die Schaufensterauslagen werden wie auf dem Foto zu sehen zusammen und eingebaut.


       


    Die von mir gebauten Torten gehören nicht zum Baubogen, können aber mit einem Locher oder Locheisen hergestellt werden!

    Bei Herstellung mit dem Locher einige der runden 5mm großen Scheiben aufeinander kleben und farblich bemalen.


    Da die Hotelbeschriftung in der Folie nicht besonders gut zu sehen ist, wird Bauteil 43 C wie auf den Fotos zusammen gebaut und hinter die Beschriftung geklebt. Es ist darauf zu achten das die Schaufenster dabei frei bleiben. Die Hotelbeschriftung wirkt nun wie auf Milchglas geschrieben und kann von oben beleuchtet werden.


       



    Hier das Schaufenster mit von mir gebauten Torten und beleuchtet.



    Die Schaufenster mit Türe Nr.43 und 43 A werden ausgeschnitten.

    Die Schaufensterfolie 43B auf Blatt 16 ist samt Aufschrift in einem Stück, sie muß am besten in 2 Teile geschnitten werden. Dann wird die Folie mit der Aufschrift,( hier auf den Fotos noch die alte Aufschrift von einen Versuchsbau) in den oberen Fensterteil geklebt, dabei sollte die Folie nur die obere Hälfte des Zwischensteges bedecken.


       


    Danach wird die untere Schaufensterfolie, an die obere Folie anstoßend aufgeklebt.


     


    Die Türe 43 A wird nach dem Ausschneiden und verglasen erst oben angeklebt. Bitte darauf achten das die Klebelasche nicht in das darüber liegende Fenster ragt, Dann die Seitlichen Klebelaschen bis an die Linie am Türrahmen ankleben, Siehe Fotos. Die Fotos sind von einem Versuchsaufbau ohne ausgeschnittene Fenster.
    Die Trittstufe der Türe wird erst nach dem einkleben in Bauteil 40 verklebt.


       


    Die Bauteil 39. und 39.A ergeben die Rückwand von Gebäude 2, die an Gebäude 1 geklebt werden.Dabei werden einige Fachwerkteile sichtbar, die ich größer gezeichnet habe als sie sichtbar werden, damit ihre Plazierung besser sichtbar ist. Die rechte Seite muß im Erdgeschoß mit dem Erdgeschoß von Bauteil 1 bündig sein.


       



    Bauteil 40. und 41.bilden das Erdgeschoß von Gebäude 2. Hier wurde die Wangentiefe des Schaufensters von 2mm auf 1mm tiefe verändert, was beim fertigen Gebäude ein besseres Bild ergab.



    Die Bauteile 43.ergeben die Fensterwangen für das Schaufenster des Cafes Die oberen Wangen sollten zuerst unten abgeknickt und in der enstprechenden Rundung passgenau aufgeklebt werden, danach werden die Wangen, wie auf dem Foto zu sehen
    mit Finnpappstückchen von nur 1 mm auf die genaue Höhe gebracht. Die Seitenwangen werden auch nur mit 1mm Finnpappe gefüllt.

    Beim ersten Bau des Schaufensters hatte ich eine Höhe von 2mm genommen, was beim Schaufenster aber kein schönes Bild ergab. Bei den 6 Rundbogenfenstern ist das Bild mit 2mm Höhe gut.


       


    Die Fensterwangen für die Rundbogenfenster 42U (unten) und 42O (oben) werden wie Beim Schaufenster beschrieben eingebaut, allerdings ist bei ihnen die Wangenhöhe 2 mm.

    Die 6 Rundbogenfenster 43A und 43B auf Folie Blatt16, die Rundbogenfenster werden ausgeschnitten und mit der Folie verglast, die empfindliche Druckseite sollte dabei in dem Gebäude sein. Dann werden die Fenster passgenau eingeklebt.


     

    Jetzt wird es schwierig, der kleine Schaukasten 28 wird gebaut. Wieder die gestrichelten Linien sehr gut vorknicken und dann erst komplett ausschneiden. Zuerst wird nur eine, der sehr kleinen Klebelaschen einer Schaukastenseite angeklebt und mit der Pinzette bis zur Festigung des Klebers festgehalten.


     


    Nun kann die andere Seite der Schaukastenseite verklebt werden. Danach kleben wir eine der kleinen Scheiben 4,5 mal 14,5 mm in die Schaukastenseite. Auf der Folie vorhanden.


     


    Nach der Verfestigung des Klebers kann die mittlere Scheibe eingeklebt werden. Die Klebelaschen der zweiten Seite des Schaukastens werden nach der bekannten Weise verklebt.


     


    Nach der Verfestigung des Klebers wird die letzte Scheibe eingeklebt. Die Rückwand des Schaukastens 28A die eingebaut werden soll, muß genau passen, deshalb die Größe überprüfen, eventuell nachschneiden.


     


    Die Rückwand wird nun unter eine Klebelasche geklebt, Dann die anderen Klebelaschen nach dem Kleberauftrag vorsichtig zum Kleben auf die Rückwand herunterdrücken. Durch leichtes drücken des Schaukastens der mit der Rückseite auf einer glatten Unterfläche gelegt wird können die Klebelaschen weiterhin bis zur Festigung des Klebers angedrückt werden.


      

    Das Schaufenster 27 B wird so eingeklebt, das der Boden des Innenkastens mit der Schaufensterunterkante gleich ist.Hier kann es sein, das die seitlichen Klebelaschen nachgeschnitten werden müssen, also erst eine Einbauprobe machen. Als Beschriftung für den Tabakladen sind 2 verschiedene Schilder unter 27B und Reserveschildern auf Blatt 1 beigefügt.


       

    Der Tabakladen 27 ist das letzte Bauteil von Gebäude1, auch hier muß unbedingt daran gedacht werden für das Vorknicken der gestrichelten Knicklinien mehr Karton stehen zu lassen und gut vorzuknicken.Danach erst sollte dann das genaue Schneiden erfolgen.


     


    Die Ladentüre 27A sollte man vor dem Einbau verglasen und die Klebelaschen an Bauteil 27 für die Tür dürfen nicht mit Finnpappe unterfüttert werden, damit genügend Klebefläche für das Verglasen des Schaufensters bleibt. In dem Baubogen sind die Bauteile die auf Tonerpapier gedruckt sind, so auch der Tabakladen, als Weißdruck beigefügt, so das man sie auf Tonerpapier ausdrucken kann. Bei einem Baubogen von mir ist der Tabakladen in rot und grün zur Auswahl beigefügt.


     


     


    Auf Blatt 1 befindet sich eine Schablone 33 B, die auf 1mm Graupappe geklebt wird. Das ausgeschnittene Bauteil wird als Verstärkung nach dem Verglasen auf Bauteil 27 geklebt und die Seitenkanten von Bauteil 27 an die Graupappe geklebt.