Posts by schreinerrainer1

    Auf der Intermodellbau Dortmund wurden nicht nur die fertigen Modelle präsentiert, nein, die Modellbauer fertigten auch Modelle, bei deren Bau die Besucher zuschauen konnten.

    In meinem Fall fertigte ich 2 Pferdewagen, die ich auch fertig stellen konnte. Es handelte sich um einen französischen Heuwagen und einen Kastenwagen für mein neues Diorama. Der im Vorfeld gebaute Heuwagen war von mir im Maßstab zu groß gebaut worden. Den Kastenwagen konstruierte ich in Dortmund und kollerierte ihn mit Aquarellfarben.


      


    Das letzte Foto zeigt die in Dortmund gefertigten Pferdewagen, mit dem zuvor zu groß gefertigtem Modell.


    Lieber Ralph: selbstverständlich sind die Kisten auch verleimt und als gelernter Schreiner weiß ich das bei einer nur 8 mm starken Birkenholzplatte keine längeren Nägel nehmen sollte, denn die kämen seitwärts aus der Birkenholzplatte raus. zudem sind meine Kisten bereits seit 10 Jahren im Einsatz. Auch das Gewicht der Kisten ist sehr leicht und bei der Menge die ich habe sind leichte Kisten notwendig.

    Andreas: ich transportiere die Kisten mit meinem Wohnmobil und hoffe das alte Teil kommt wieder durch den TÜV.

    Husumer: Die Kisten stehen in meinem Bastelraum hinter mir bis an die Decke gestapelt. Grundmaß 1,5 Meter mal 1,2 Meter. Ich denke das ist noch in Ordnung.

    Wer einen absolut sicheren Transport seines Kartonmodells haben möchte kann an beiden Seiten der Kiste auf Höhe der Modellgrundplatte Löcher bohren und durch diese Löcher die Modellgrundplatte mit Schrauben befestigen. So kann auch die Kiste auf den Kopf gestellt werden ohne das dass Modell Schaden nimmt.

    Bei einer Modellausstellung kann das Modell auf die Transportkiste gestellt werden, so muß der Betrachter beim Schauen nicht auf die Knie gehen.


      

    Kommen wir zur Kistenklappe welche bei mir nach vorne aufgeht.

    Für den oberen Anschlag der Klappe nagele ich eine 8mm starke leiste ein.



    Da ich keine Scharniere für die 8mm Starke Kistenwand bekommen habe, muß ich auch unten eine Leiste einnageln. es kommen noch zwei leisten auf den Kistenboden, damit ich auch unter die Grundplatte des Kartonmodells greifen kann.


      



    Als letztes wird die Kistenklappe eingebaut, der Kistenverschluss ist lediglich ein kleiner Hacken.


    Hallo Helmut, ich mußte plötzlich abbrechen und konnte heute erst zu Ende schreiben.

    Das Pappelholz ist sehr leicht und selbst meine größten Kisten von 65 mal 45 mal 30 cm wiegen nicht viel und sind leicht zu händeln. Die Kisten lassen sich stapeln und sind viel stabiler als ein Karton. Mir sind schon 4 Kisten beim Transport gefallen und meine Modelle hatten keinen Schaden.

    Meine neue Kiste 52 mal 42 mal 30 cm wiegt 3,4 Kg.

    Ich möchte hier einmal eine leichte Transportkiste für empfindliche und kostbare Kartonmodelle vorstellen, auf die das Kartonmodell bei einer Ausstellung gestellt werden können, damit der Betrachter nicht auf die Knie gehen muß.

    Ich nehme dafür 8mm starkes Pappelholz ( für einen Ungeübten ist 10 mm Pappelholz beim zusammen nageln besser geeignet) das mir im Baumarkt zugeschnitten wird.

    Aber von Anfang an, zuerst sollte das Kartonmodell auf eine Grundplatte geklebt werden, dafür nehme ich eine 9 oder 10 mm starke Birke Multiplexplatte. Die Transportkiste sollte in der breite ca. 2mm breiter sein als die Grundplatte auf die das Kartonmodell geklebt wurde. Bei der Tiefe der Transportkiste sollte man ca. 10 bis 15mm zum Grundplattenmaß zugeben, da die Öffnungsfront 8mm des Inneren der Transportkiste benötigt.


    Hier die Birke Multiplex Grundplatte.



    Die Seitenwände werden an die Rückwand genagelt. Damit die Nägel (Ich nahm 30mm lange Nägel) nicht seitwärts aus dem Holz hervor treten, sollte man wie auf dem nachfolgendem Foto zu sehen die Einschlagslöcher mit dem Durchmesser der Nägel vorbohren und das schräg, damit die Nägel mehr Zug haben. Auch in das zu verbindende Brett sollte man mit einem etwas dünneren Bohrer als die Nagelstärke ca. 6 bis 10mm tief vorbohren. So treten die Nägel nicht aus dem zu darunter liegenden Brett seitwärts aus. Vor dem Zusammenbau nicht vergessen Leim an die zu verbindenden Flächen zu geben.


      


    Nun kann die Grundplatte und der Kastendeckel aufgenagelt werden.


      


      

    Die Außentreppe ist beim Originalmodell ohne Stufen, nur eine glatte schräge Fläche. Ich fertige Stufen aus 3facher Papierstärke und baue sie ein. Das dazugehörige Geländer wird gedoppelt.


      


    Vor die offene Tür in ersten Stock auf der rechten Hausseite baue ich ein kleines Podesst, setze oben im Dachgestühl einen Balken ein an dem ich eine Rolle für einen Seilzug befestige. Auch die geöffnete Türe mußte zusätzlich gefertigt werden.


       

    Schur Renee, was du schaffst ist einfach unglaublich und die Urkunden hast du mehr als verdient. Leider werde ich dich in Hemar nicht sehen können, denn ich habe mit der Band am Zeitpunkt der Ausstellung einen Auftritt. Vielleicht sehen wir uns aber in Dortmund, das würde mich freuen.

    Mit freundlichem Gruß: Rainer

    Nun geht es an die aufwendige Balkenkonstruktion des überstehenden Daches. Dafür fertige ich 2 mal 2mm Vierkantröhrchen, die ich innen mit Finnpappe fülle um ihnen Stabilität zu geben,



    Mit einer Rasierklinge scheide ich sie auf die richtige Länge und den passenden Winkel. danach werden sie mit Weißleim eingeklebt. Hier die Dachsparren


      



    Die Dachsparren trägt ein über die Hauslänge führender Tragebalken.



    Es fehlen noch die Stütz und Verbindungsbalken.

    Hier das soweit fertig gestellte Dachgestühl.


      


      

    Die letzten zwei Winkelstützen sind gezeichnet, gebaut und eingebaut.


      


    Für die offene Stalltüre habe ich offene Tore hergestellt.



    Es geht an der rechten Giebelwand weiter, hier fehlten noch 7 Stützbalken, wieder eine neue Anfertigung, da sie auf dem Baubogen nur in doppelter Papierstärke vorgesehen waren.


      


    Nun kommt der aufwendige Teil der Superung des Modells, ich habe für die der überstehenden Dachkonstruktion der linken Stirnseite des Bauernhofes die Tragebalken und ihre Winkelstützen gezeichnet und gebaut. Die Zeichnung erstellte ich in doppelter Größe und druckte sie in 50% aus.


      



    Der Einbau der Bauteile zeigte ein gutes Ergebniss. Es sollen laut kleinem Baubogen 5 Winkelstützen den Dachüberstand tragen, die fehlenden 2 Winkelstützen haben aber ein anderes Maß, ich muß sie noch zeichnen.

    Hier das Gebäude mit nur 3 Winkelstützen.


    Das Dach ist das letzte Bauteil bevor es ans Konstruieren des Dachgebälkes und der Stützbalken geht. Diese Balken sind auf dem kleinen Baubogen nur in doppelte Papierstärke vorhanden, was 0,5 mm ergibt, es müssten aber beim vergrößerten Modell 2,5 mm sein.

    Kommen wir zum Dach, das eine Firstabdeckungen hat. Das macht den Bau leicht, da ich die 3 Dachflächen auseinander schneiden kann.

    Zuerst unterklebe ich die Dachlaschen mit genau zugeschnittenen Teilen aus 1,5 mm Finnpappe, wie bei mir üblich und in meinen anderen Bauberichten zu sehen ist. Da das Dach teilweise weit über das Gebäude hinaus ragt, unterklebe ich die eigentlichen Dachflächen mit 1 mm Graupappe damit das Dach stabil wird, zudem sind die Dächer in Wirklichkeit durch den Holzunterbau, sprich Schalung, dicker. Die Dachflächen werden nun aneinander angepasst, dann auf den Finnpappe Unterbau geklebt und zum Schluß die Stoßkannten mit der Firstabdeckung überklebt.

    Es geht an die ersten Balkenkonstruktionen. Die den vorderen Laufbalkon tragenden Winkelbalken sind schlecht konstruiert, sie ergeben nur ein teilweise geschlossenes Modell. Ich konstruiere sie neu und baue sie ein.


      


    Auch ein über den Laufbalkon das Geländer tragender Balken mit einem zum Haus führenden kurzen Balken fehlen. Der kurze Balken sitzt auf dem Winkelbalken, beide Balken wurden neu konstruiert, ebenfalls das kurze Geländerstück das zum Haus führt..


      


    Die sechs 4mm landen Kopfbalkenstücke die an der Kopfwand sitzen waren im Baubogen nicht vorhanden und mußten neu gefertigt werden.





    Ich fange noch mal von vorne an. Das Gebäude wird einen cm höher, der alte Maßstab stimmte nicht. Beim neuen Gebäude gehe ich genauer auf 3D Effekte ein, Fensterläden und Balkenköpfe werden so gedoppelt, das sie deutlich vorspringen. Quer durch das Haus läuft ein 40 mal 60 cm dicker Balken, der den Rauchfang trägt. Seine Balkenköpfe ragen etwas aus der Hauswand heraus. In einige geöffnete Füllungen am Gebäude waren Holzäste so eingebaut das die Luft zirkulieren konnte. Das bilde ich mit sehr dünnen Astenden nach.

    Hier die fertigen Bauteile.


      


      


    Hier das Haus ohne Dach zusammen gebaut, das Dach kommt später auf das Gebäude, denn ich muß mich erst einmal um die dachtragende Balkenkonstruktion kümmern. Diese ist auf dem einfachen Baubogen nicht vorhanden und muß erst konstruiert und gezeichnet werden. Aber die Dachunterkonstruktion, bestehend aus 1,5 mm Finnpappe werde ich noch einbauen.


      


      


    Auf den Fotos zu sehen, das neue etwas größere Gebäude neben der alten Konstruktion.


      

    Das Fotopapier ist eingetroffen, Klaus hat Recht, die Farben kommen kräftiger und alles ist wesentlich schärfer. 50 Blatt kosten etwas über 20 Euro, was nicht gerade billig ist, aber es lohnt sich schon.



    Hier einmal vorne mit dem Fotopapier ausgedruckt und dahinter mit 160 Gramm Karton, ein deutlicher Unterschied.

    Aber für ein altes Gebäude finde ich den dunkleren Ton und den etwas verwaschen Druck schöner.

    Für ein Schiff, ein modernes Gebäude, ein Flugzeug oder ein Fahrzeug würde ich auf das 178 Gramm Fotopapier zurück greifen.


    Hallo Frank, ich danke dir für den Hinweis, aber ich habe die Größe bereits verändert und zwar auf eine kleinere Türhöhe. Das Museumsmodell hat einen Maßstab von 1 : 133 um auf den Maßstab von 1 : 87 zu kommen habe ich den ersten Kontrolldruck auf 144 % vom Museumsbaubogen genommen und ich denke das dürfte so in Ordnung sein.

    Gruß: Rainer, und Danke für den Hinweis.

    Hier die Bauteile ohne die Ladefläche.



    Die Ladefläche habe ich aus 3facher Papierstärke hergestellt und die Seiten mit einer gedoppelte Leiste versehen.



    Der Unterbau der Ladefläche besteht aus 5 Teilen, denen ich bis auf den Balken in der Mitte, eine 4fache Papierstärke gegeben habe.



    Die Wagenräder wurden aus 3fachen Papier ausgeschnitten und zusätzlich Ringe aus fachen Papier aufgelebt.



    Nach dem Anbau der Deichsel ist der Heuwagen fertig. Auf ihm liegt eine Holzkonstruktion die vermutlich dazu diente, oben auf dem Heu festgezurrt die Ladung zu sichern.


      


      

    Ich studiere nun das Bauernhaus genauer an Hand von Fotos und Berichten, dabei muß ich feststellen, das kleine Kartonmodell des Museums ist sehr einfach gehalten, besonders bei der Balkenkonstruktion.

    Ich werde versuchen hier einiges zu ändern, was aber noch einige Überlegungen braucht, deshalb dauert es noch ein wenig, bis ich hier die ersten Fotos einstellen kann.

    Zudem kommt der Bauernhof wieder in ein Diorama.

    Auf Anraten von Klaus habe ich mir Epson 178 Gramm Papier bestellt, es ist Fotopapier matt.

    Bis das Fotopapier eingetroffen ist baue ich den Heuwagen der zu dem Bauernhaus gehört und auf dem Bastelbogen vorhanden ist.

    Hierzu muß ich die Vorlage vergrößern, was ich anhand der Türgröße vornehme, ich nehme eine Türhöhe von !,9 Metern, was beim Modell 22 mm Höhe ergibt.

    Es geht mit dem Baubericht in Kürze weiter. Es gab an meinem Haus viel zu tuen und ich führe alle Arbeiten alleine aus. Deshalb hatte ich den Bau zurück gestellt und später das Diorama "Ancienne Ferme de Montagne" vorgezogen. Zudem kam ich mit einigen Größenverhältnissen von "La Ferme de la Foret" nicht zurecht. Die Türhöhe beträgt nur 19 mm , das wären umgerechnet 1,65 Meter. Ich weiß noch nicht ob ich das Modell in dieser Größe belasse, oder es neu baue, mit einer Türhöhe von 1,9 Metern und noch einige Superrungen vornehmen. Auch die das Dach tragenden Balken sind als flache Bauteile im Baubogen vorhanden und wenn, dann möchte ich sie viereckig ausführen. Es müßten auch noch viele zusätzliche Balken konstruiert werden.

    Aber zuerst muß ich sehen ob bei der Vergrößerung auch alle Bauteile ausgedruckt werden können.

    Gruß: Rainer.

    Hallo liebe Kartonmodellbauer.

    Durch zu viel anderweitige Arbeit habe ich vergessen den Galeriebericht fertig zu stellen.

    Es wurde noch ein alter Lieferwagen von Effekt Modell Weimar gebaut und alle Modelle in einem Diorama mit ausschließlich Modellen von Effekt Modell Weimar erstellt.

    Das Diorama trägt den Namen "MARKPLATZ"

    Die Pflasterung zeichnete ich dieses mal auf helles gelblich- hellbraunes Tonerpapier, damit der Marktplatz nicht zu dunkel erscheint. Die Figuren und Bänke sind Plastikmodelle von Preiser und der Dorfplatzbrunnen ist ebenfalls ein Plastikmodell,

    Der Brunnen vor dem Fachwerkhaus mit Kneipe ist ein Kartonmodell, er war im Baubogen des Fachwerkhauses enthalten.

    Die Bäume sind handgefertigt von einem Baumhersteller in Siegen, der hauptsächlich Bäume für die Modellbahngröße N und Z fertigt.

    Hier nun das fertig gestellte Diorama Marktplatz.


      


      


      


      


      

    Es fehlt noch eine Bank auf der sich zwei ältere Herrschaften ausruhen.

    Statt hier eine fertige Kunststoffbank aus dem HO Handel zu nehmen baue ich sie selber aus Karton.

    Sie wird auf weißem Papier in 3facher Größe gezeichnet und auf Tonerpapier auf 33 % Größe ausgedruckt. Das Tonerpapier habe ich auf 2 weitere Lagen geklebt, also 3fache Papierstärke und für den Zusammenbau eine Bauschablone gefertigt.

    Da die sitzenden Figuren für die Bank doch recht teuer sind, greife ich auf weiße Figuren aus meinem Fundus zurück und male sie an.

    Das ist zwar aufwändig, dafür aber preiswert.


      



    Nun sitzen die beiden Alten da auf der Bank unter der Weide und schauen dem kleinen Jungen zu wie er sein Papierschiff schwimmen lässt.


    Auf den Weg kommt ein Langholz Pferdewagen, ein Laserkartonmodell, der Bau des Modells nahm doch einige Zeit in Anspruch.



    Für vor das Gebäude baue ich einen Lanz Bulldog Plastikmodell mit Bandsäge von Kibri

    zusammen und lackiere ihn nach meinen Vorstellungen. Dazu kommt eine Gruppe von Miniatur Figuren.


      


    Die Bäume lasse ich handanfertigen von Grata Modellbau. Seit einigen Jahren verwende ich nur noch handgefertigte Bäume, die sehen einfach besser aus und sind meistens nicht so unnatürlich dicht belaubt. Aber so ein Baum kann bis zu 70 Euro kosten, bei Grata Modellbau sind sie mit 20 Euro bei Größe 2 sehr günstig. Auf den Fotos zu sehen 2 Trauerweiden, eine Ulme und eine zweistämmige Birke.



      



    Als Nächtes versuche ich mich selber mit dem Bau von Bäumen mit einem Drahtunterbau, es ist ein Busch mit Windrosen, ich denke er ist mir einigermaßen gelungen.

    Hinten an dem Gebäude klebe ich wilden Wein an die Steinwand.


     

    Die Wiesen stelle ich aus verschieden farbigen Streumaterial her.

    Punkt1. Ich nehme Weißleim, den ich mit 50 % Wasser verdünne, pinsel damit die Wiesenfläche ein und streue einfarbiges Streumaterial auf.

    Punkt 2. Nach der Trocknung pinsel ich erneut mit dem verdünntem Weißleim die Wiesenfläche ein, bestreue die Fläche nun aber mit verschieden farbigen Streumaterial.

    Punkt 3. Ich klebe Grasbüschel und Blumen auf. ( Das Material ist im Fachhandel für den Eisenbahn Modellbau erhältlich )



    Die Wege werden in der Mitte teilweise mit Gras und Blumen versehen


      


    Den Zaun fertige ich aus kleinen Ästchen von Wildem Wein und die Gattertür aus 3fachem Tonkarton


      


    Zusätzlich fertige ich eine Miste rechts neben dem Haus und eine kleine Brücke über den Bach.


      




    Kommen wir nun zum Bau des Dioramas.

    Vor dem Gebäude soll ein kleiner Bach verlaufen, aber zuerst fertige ich die Grundplatte aus 9 mm Multiplexplatte. Als Grundplatte für das Haus nehme ich 8mm Pappelsperrholz und schneide in beide Holzplatten unter dem Gebäude Ausschnitte um später von unten in das Gebäude zu kommen. Die Grundplatte für das Haus wird mit Holz so unterfüttert das das Gebäude 3 cm über der Grundplatte liegt. Hier Fotos von der Unterseite der Grundplatte mit aufgesetztem Gebäude und Verkabelung der Hausbeleuchtung.


      


    Das Gebäude wurde wieder abgenommen um die umgebenden Landschaftsstrukturen zu fertigen, die an die kleinere Holzgrundplatte des Gebäudes anschließen. Die das Gebäude umgebende Landschaft fertige ich aus Hartschaum den ich mit Styropor-Kleber aufklebe und die einzelnen Hartschaumstücke verklebe.

    Der Hartschaum kann mit dem Kuttermesser und einer Raspel in die vorgesehene Landschaftsstruktur gebracht werden. Mit 40er Schmirgelpapier arbeite ich die Feinstruktur heraus. zum guten Schluss spachtele ich die Landschaft mit Holz und MDF Spachtel den ich nach der Trocknung glatt schleife.


      



    Da ein Bach in das Diorama soll wurde das Bachbett aus dem Hartschaum herausgearbeitet und der Bachgrund erhielt seine Optik mit Sand Steinen und Pflanzen. Auch wurde eine kleine Staustufe eingearbeitet. Das Wasser stellte ich aus Epoxyd Harz her, dabei ist darauf zu achten das das Mischverhältnis stimmt. Man sollte eher etwas mehr, als zu wenig Härter verwenden. Die Trockenzeit dauerte bei meinem Epoxyd Harz 24 bis 36 Stunden. Die Wellen auf dem Bach fertige ich nach dem Begrasen mit Noch Wasser-Effekte.

    Der auf dem Foto zu sehende Weg wurde aus mit dem Hammer zu Staub geklopften Steinen hergestellt, der auf 50 % mit Wasser verdünnten Weißleim gestreut wurde.



    Das Gebäude bekommt einen Treppenaufgang, bei dem das Treppengeländer aus Karton für mich sehr unpassend erschien! Ich habe deshalb ein neues Treppengeländer aus 0,5 mm Messingdraht gefertigt. Für die Herstellung habe ich das Treppengeländer auf einen winkeligen Holzklotz gezeichnet, die einzelnen Gelenderteile passgenau zugeschnitten und mit kleinen Stücken Klebeband auf die vorgezeichneten Linien des Holzklotzes geklebt. Die Lötpunkte mit Lötwasser versehen und die Lötpunkte verlötet. Zuerst habe ich es mit 1mm Messingdraht versucht, was aber zu klobig aussah und sich auch nicht gut zu löten war. Mit 0,5 mm Messingdraht ging es besser und sah auch besser aus. Nach dem entfernen des Klebebandes zeigte sich ein gutes Ergebnis


     


    Ich habe beim Weiterbau vergessen Fotos zu machen, darum sind die weiteren Fotos vom weitgehend fertig gestelltem Modell gemacht worden.

    An die vordere Gebäudeseite kam noch ein kleiner Brunnen.


    Bei den Geländern der Treppe und des ersten Stocks habe ich die Bauteile gedoppelt. Die Stützbalken sind auf dem Baubogen hohl vorgesehen. Da sie aber schnell knicken können, oder man sie beim Einbau eindrücken kann, fülle ich sie mit schmalen Streifen Finnpappe die ich mit Weißleim einklebe. Finnpappe ist im Handel mit den Stärken 1 bis 3 mm in halbmillimeterschritten zu bekommen und lässt sich gut schneiden.


      


     


    Die Schrägbalken der Holzkonstruktion welche auch mit Finnpappe gefüllt wurden, werden als letztes eingebaut. Zusätzlich habe ich zwischen den zwei oberen Tragebalken des Daches noch zwei Querbalken gefertigt und eingebaut um dem Dach eine bessere Auflage zu geben.


      


    Nun kann das Dach aufgeklebt werden. Auf dem Foto ist die Kantenabdeckung des Daches zu sehen, die als letztes aufgeklebt wird und es ermöglicht das Dach in einzelne Dachflächen zu zerschneiden.




    An die linke Seite des Gebäudes kommt ein Holzanbau und der wird von einer Mauer aufgenommen die an das Gebäude geklebt wird.

    Das Bauteil verstärke ich innen wieder mit 1,5 mm Finnpappe, das macht es leichter die weiteren Bauteile anzukleben.



    Der Holzboden der ersten Stockwerks des Holzanbaus bekommt an der Unterseite von mir zusätzliche Konstruktionsbalken.


      


    Zu dem Holzboden führt eine Treppe, deren Stufen ich eine dreifache Papierstärke gebe, damit sie stabiler sind und sich besser ankleben lassen.


    Das Dach größerer Gebäude wird beim verbauen mit dem 160 Gramm Papier sehr instabil und kann etwas wellig werden, außerdem sind Gebäudedächer aus 160 Gramm Papier nicht besonders für den Transport geeignet und etwas labil, sie können leicht Schaden nehmen . Aus diesem Grund klebe ich unter die Dachklebelaschen Verstärkungen aus 1,5 mm Finnpappe, hierbei muss durch darauf geachtet werden daß das eigentliche Dach genau passt. Dazu lege ich immer wieder das 160 Gramm Dach auf die von mir geschaffene Unterkonstruktion.

    Die Dachkannten werden nach dem aufkleben des Daches mit dafür vorgesehenen Papierstreifen abgedeckt, deshalb ist es auch möglich die Dächer in die einzelnen Dachflächen zu zerschneiden und einzeln aufzukleben.

     



    Hallo ihr Lieben.

    Heute möchte ich endlich einen neuen Baubericht hier einstellen. Leider war ich im letzten Jahr anderweitig sehr eingespannt, so das ich mich nicht mit dem Kartonbau beschäftigen konnte. Außerdem gab es viele Bauberichte über Baud Gebäude und zudem sind sie auf dem Markt nicht mehr erhältlich so das ein neuer Baubericht für mich keinen Sinn machte.

    Ich war aber im November letzten Jahres mit meinen Modellen bei der "Faszination Modellbau" mit einem eigenen Kartonbaustand vertreten, auf dem ich dem Publikum meine Baud Modelle zeigen durfte, was ein großes Interesse bei dem Publikum auslöste,

    Sehr zu meinem Erstaunen verkaufte an einem Stand neben mir der AGK eine größere Menge Baud Modellbaubögen aus einer Sammlungsauflösung und ich konnte die Kunden auf die Bauberichte des Forums verweisen um ihnen das Bauen zu erleichtern.

    Nun juckt es mich schon seit längerem in den Fingern einen neuen Baubogen unter die Schere zu nehmen.

    Da mir der Baud Baubogen " Ancienne Ferme de Montagne" noch verblieben ist werde ich diesen nun unter die Schere nehmen und zugleich einen verkürzten Baubericht darüber schreiben. Eventuell kann das dem einen oder anderem Kartonbauer von Baud Modellen eine Hilfe sein.

    Das Modell werde ich in einem Diorama verbauen.