Posts by Pappi

    Die Fertigstellung ist allmählich in Sicht.

    Den Mast habe ich erst einmal komplett fertiggestellt und bestückt. So kann ich ihn als komplettes Modul aufsetzen, ohne allzuviel Flurschaden zu befürchten. Mit der Montage des Mastes könne jetzt auch alle Relings am Deckhaus montiert werden sowie sonstige Kleinteile wie die Rettungsinseln. Jetzt fehlen nur noch der Flaggenstock, die Masten an Bug und Heck, die Ausstattung vom Peildeck und die restlichen Relingteile.

    Für Positionslampen muß man bei dem Bausatz allerdings selbst sorgen.

    Die ultimative Lösung....


    ist es nicht, aber ich bin damit zufrieden.

    Meinen Ansatz mit der Variante Nr. 2 habe ich noch insofern geändert, als ich nur die Vorderseite (Teil Nr. 64) nutze, sie verdoppele und rückseitig einfärbe. Das Teil wird an allen Knickstellen aufgetrennt und in Form montiert. Damit das Bootslager etwas plastisch wird, verdoppele ich auch die Innenseite und trenne die Form der Lager raus. Der Rest ist für die Tonne. Das Ergebnis paßt damit für mich.

    Wie es auf der Hirta aussieht, zeigen die weiteren Bilder der Steuerbordseite.

    Noch eine Ergänzung: Die Reling auf dem B-Deck geht über sehr viele Ecken. Das LC-Teil läßt sich nach dem Einfärben praktisch nicht mehr knicken, weshalb ich die Reling in allen Ecken aufgetrennt und aus den Einzelsegmenten wieder zusammengesetzt habe.

    Und noch eine Anmerkung: Jetzt sind die Farben endlich korrekt, weil ich doch mal einen Weißabgleich mit einer genormten Farbmusterkarte gemacht habe und nicht der Kamera vertraut.

    Beiboote sind nichts ohne die Davids, die Davids der Hirta sind nicht ohne!

    Der Kontrukteur hat die Davids aus zwei Teilen konstruiert, eine Außen- und eine Innenseite, wobei die Innenseite (Nr. 65) sauf die Rückseite von Teil 64 geklebt werden soll. Das Ganze ist noch in mehreren Ebenen zu knicken. Das erscheint mir grenzwertig bei dem starken Karton.

    Im LC-Satz sind für die Davids diese Teile vorhanden mit einer Dicke von 1mm: Kann man verwenden, wobei die mehrfachen Knicke im oberen Bereich bei der Dicke etwas ambitioniert wirken. Außerdem entfällt beim Verwenden der LC-Teile der schöne Druck.

    1. Versuch in Hybridbauweise; LC-Teile verkleidet mit den zertrennten, gedruckten Teilen.


    Damit wird eine David ziemlich massiv und sieht, na ja, aus...


    2. Versuch in vorgegebener Bauweise mit einer leichten Änderung: Das Innenteil Nr. 65 habe ich aufgetrennt in Seitenwangen und Rückteil; die Außenseite wird wie vorgegeben geknickt.

    Im Vergleich sehen beide Varianten dann so aus (die Originalvariante hat noch keine gefärbten Kanten):


    Gefällt mir die Originalvariante doch besser weil zierlicher. Sollte ich mich für die Variante 2 entscheiden, würde ich diese insofern noch verändern, als ich auch die Außenfläche (Teil 64) an den Knicklinien auftrenne und die mit den Innenseiten verdoppelten Komponenten dann zusammenbauen.

    Jetzt geht es an die Davids und die Beiboote.

    Auch dafür bietet der LC-Satz pro Boot je zwei Teile (im Bild zwei Beispiele am oberen Rand). Das Boot ist aufgebaut (von links nach rechts) aus dem Festrumpf, dem Boden, der Verdickung zur Darstellung des Schlauchbootteiles, der Deckschicht mit der Bedruckung und der Kaschierung der Außenseite (unten).

    Die Deckschicht ganz rechts soll ohne LC-Teile auf 5-fache Dicke gebracht werden, also bei Kartonstärke von 0,25 mm auf 1,25. Der Boden hat eine bedruckte Ober- und Unterseite, also Dicke 0,5. Die Außenkante ist 2 mm hoch. Damit wäre sie etwas zu hoch für die inneren Teile mit insgesamt 1,75 mm.

    Das LC-Teil ist 1 mm dick. Würde ich beide für ein Boot vorgesehenen Teile verwenden, käme ich auf 2,75 mm Gesamtdicke (doppelte Boden, 2x LC-Teil und Deckteil einfach).

    Meine Variante verwendet den Doppelboden (0,5mm), ein LC-Teil (1mm) und die verdoppelte Deckschicht (0,5mm). Damit komme ich auf die richtige Höhe der Außenseite. Das Ergebnis zeigen die weiteren Bilder.

    ^^...na ja, irgendwann ist jede Auflage mal verkauft. Ist ja auch gut für den Verlag. Bei genügend Nachfrage gibt es manchmal vielleicht sogar eine Neuauflage.


    Ansonsten gibt es auch noch ein Dock bei JSC, das aber die aufskalierte 1:250er Version eines 1:400 Modelles ist. Das hat zwar so seine Eigenheiten, aber es lassen sich daraus durchaus sehr schöne Modelle bauen. Oder einfach selbst konstruieren.


    Schönen Gruß

    Manfred

    :rolleyes: Ich glaube, als Fischereischutzboot müßte sie zumindest mit Angelhaken bewaffnet sein!


    Nein, Heiner,

    da gibt es nichts mit Bewaffnung. Aber schnittig sieht sie aus. Wie eine umgerüstete Yacht.

    Die Außenhautfarbe ist ein schwer definierbares Grün-Türkis-Grau-Blau.


    Gruß

    Manfred

    Nachdem ich mich für den Weiterbau der Hirta entschieden habe, kommt noch der LC-Satz dazu. Er enthält diese Platine mit Treppen, Leitern, Relings und anderen Teilen und eine weitere, etwas dickere Platine mit ein paar Teilen für die Davids, die Anker und die Rumpfverstärkung der Speedboote. Allerdings sind die Treppen als LC-Teile bei JSC anders ausgeführt als gewohnt. Die Geländer sind zwar da, die eigentliche Treppe wird jedoch nur durch eine simple Leiter (s. beispielsweise Teil 34 auf der LC-Platine) dargestellt.

    So gehts ja nicht! Damit es realistischer aussieht, habe ich mir Treppenstufen aus den gedruckten "Flach"-Treppen geschnitten, dann die LC-Leiter an der richtigen Stelle auf dem Modell fixiert, um den richtigen Winkel zu haben, die Treppenstufen aufgeklebt, Geländer angebracht und zum Schluß noch einmal mit Farbe nachgebessert. Das Ergebnis sieht etwa so aus:

    Bereits erwähnt hatte ich die Möglichkeit, einfach oder detaillierter zu bauen. Ein Beispiel dafür zeigt das Heck, bei dem Spills, Poller, Luken und Lüfter vorgedruckt sind (die detaillierten Spills sind hier schon montiert):

    Mit Ergänzungsteilen ergibt sich dieses Bild (die Handräder sind von mir hinzugefügt):


    Noch zu erwähnen bleibt, daß Türen und Klappen zum Aufdoppeln vorhanden sind und hier ein Beispiel für die Feinheit des Druckes:

    Fast hätte ich es vergessen!

    Die Bordwände sind mit ein paar mm Übermaß gedruckt, man muß beim Stoß zwischen vorderem und hinterem Teil anpassen. Natürlich muß man analog später die für die Innenseite der Schanz vorgesehen Teile anpassen, damit Innen- und Außendruck ihre Übereinstimmung behalten. Die passen nämlich (wenn man richtig kürzt).

    Die nächste Stufe ist schon der Abschluß der "Großteilemontage", der Aufbau ist im wesentlichen komplett. Ich habe weitgehend auf die von JSC reichlich vorgesehenen Klebelaschen verzichtet, der Karton läßt sich hervorragend Kante auf Kante verkleben. Mit der Brücke und dem Abgasschacht hat die Hirta ihr Gesicht bekommen, die meisten weißen Flecken sind jetzt schon besetzt. So langsam werden die Baugruppen kleiner und kleiner.


    Und hier können sich die Geister scheiden. Der Bogen kann schnell in vereinfachter Form fertiggestellt werden, etliche kleinere Komponenten sind aufgedruckt oder als Einfachform vorhanden, oder man beginnt die Kür und verbaut die alternativ angebotenen, feineren Komponenten und greift eventuell noch auf den zusätzlich zur Hirta angebotenen LC-Satz zurück und bastelt Kleinstteile nach den mitgelieferten Schablonen.

    Fortsetzung

    Der Rumpf läßt sich ohne Probleme recht ordentlich schließen, was auch mit an der relativ klaren Rumpfform des Originals liegt. Nicht im Bogen enthalten sind die Bordwandstützen, die ich nach Gefühl ergänzt habe, denn an der Bordwand sind immerhin die Linien der Stützen gedruckt. Und das kann man doch nicht so kahl lassen!

    Die Fenster und Bullaugen habe ich ausgestichelt und mit meinem bewährten Fensterumschlagmaterial "verglast".

    Noch geht der Bau flott voran.

    Vor dem Weiterbau meiner angefangenen Modelle, der Titanic und der Duilio drücke ich mich weiterhin und bin mal wieder fremd gegangen. Diesmal habe ich einen Bausatz aus dem "Low Budget"-Bereich aus meinem Fundus gekramt. Es ist das schottische Fischereischutzboot Hirta von JSC in der aufskalierten Version 1:250. Ein "kleiner Bogen, ein scheinbar einfaches Modell, aber da habe ich schon sehr positive Überraschungen erlebt. Ich bin mir inzwischen bewußt, welche Problemchen durch das Hochskalieren zu erwarten sind. Da ich den Bogen mehr als etwas "Kleines für zwischendurch" angefangen habe, startete ich mit dem Gedanken, notfalls eine vorzeitige Verschrottung über die Papiertonne einzukalkulieren. Das geht zwar heftig gegen die Kleberehre, aber es hilft, erst einmal unbeschwert anzufangen. Da ich schon vor einiger Zeit begonnen habe, ich wollte schließlich einen Baubericht nicht mit einem Tonnenmodell beenden, geht es erst mal zügig voran. Nun zur Sache:


    Die Druckfeinheit ist wie bei JSC üblich grandios. Selbst kleinste Schriften sind sauber lesbar. Der Karton ist allerdings von der mehr derben Sorte; relativ dick und damit steif und er erscheint mir ungewöhnlich faserig. Die Klingen verschleißen jedenfalls sehr schnell. Der Rumpf besteht wie gewohnt aus einer Kombination der JSC-typischen Klötzchenbauweise und Spanten. Das das Modell relativ klein ist (knapp 34 cm lang) gibt es auch kein Problem mit zu großen Spantenabständen. Bereits sehr frühzeitig habe ich den ersten Niedergang (Standard LC-Teil) eingebaut.

    ....na ja, beim Faktor von 1,6 werden das immerhin 43,52 cm. Dann noch das Transportschiff darunter.... Das braucht eine große Vitrine.


    Danke, daß Du mir die Entscheidung abgenommen hast, was ich als nächstes zusammenleime (voraussichtlich)!


    Gruß

    Manfred

    Dann habe ich den Bau von vier Rettungsbooten eingeschoben, was zur Abwechslung eine Bearbeitung reiner Kartonteile aus dem Bogen bedeutete - sehr vergnüglich ...



    ...sieht aus wie eine Entenfamilie, nur die Mutterente im Hintergrund scheint eher aus der Familie der Gänse zu stammen....


    Ich finde das Klasse, daß ich durch Dich schon mal weiß, was mich erwartet. Ich hoffe zwar, daß in der 1:250er Version ein paar nötige Anpassungen/Verbesserungen erfolgt sind, realistischerweise wird diese Hoffnung wohl eine Hoffnung bleiben nach meiner Erfahrung mit der Willift Eagle. Immerhin, ich bin vorbereitet. Das sollte zu schaffen sein, denn die Bohrplattform ist doch ein sehr interessant aussehendes, exotisches Teil.


    Eine Frage noch: Wie hoch ist das Modell jetzt?


    Schönen Gruß

    Manfred

    Hallo Andi,

    in der alten Version der Forensoftware hatte ich mal Bilder von der gebauten Ziemia eingestellt. Anscheinend sind diese nicht mehr vorhanden.

    Deshalb stelle ich noch einmal ei paar Bilder ein.


    Ich weiß nicht, ob es noch verfügbar ist. Bei Lasermodelle.de (Fey) gab es zur Ziemia die zierliche Decksreling und die Ringe um die Lüfterpfosten als LC-Set.

    Die Seite ist allerdings nicht mehr erreichbar, aber vielleicht kann jemand aus dem Forum weiterhelfen.

    Gruß

    Manfred

    Hallo Andi,

    da hast Du ein schönes Modellprojekt, das richtig Spaß macht. Ich hatte die Dame vor einigen Jahren gebaut. Das einzige Problem, auf das ich gestoßen bin, zeigte sich beim Aufsetzen des Deckshauses auf den Rumpf. Bei mir klaffte an der Unterseite des Deckshauses eine Lücke von 2-3mm zum Deck.Ich habe sie mit einem vorgesetzten Streifen kaschiert. Ich kann auch nicht sagen, ob das ein Baufehler von mir oder ein Konstruktionsfehler im Bogen ist.


    Ansonsten ließ sich alles problemlos bauen und paßt gut.

    Viel Vergnügen damit!

    Manfred

    Wenn jetzt einer sagt "sieht doch gerade aus", dann sage ich "liegt an den geschickt gewählten Aufnahmeperspektiven"

    Hallo Wolfgang,

    du mußt mir mal sagen, wie Du die Aufnahmeperspektiven so geschickt wählst. Bei mir sieht man immer jede noch so kleine Schlamperei.:evil: Oder Du baust einfach richtig.....

    Der zweite Kran müßte Dir doch ganz leicht von der Hand gehen nach der Übung mit dem ersten.

    Viel Vergnügen und Geduld weiterhin!

    Manfred

    ...schon wieder diese Zeitplanung! Aber diesmal zum Positiven; ich habe die Drohne schneller bekommen als gedacht. Also ein paar Luftaufnahmen.:rolleyes:



    Durch das Schwimmdock hindurchzufliegen habe ich mich nicht getraut und das hätte auch enormen Ärger gegeben. Muß nicht sein!

    Eigentlich sollte unser Reporter hier einen Bildbericht von der Nordic im Schwimmdock liefern. Aber immer wieder: Man sollte Terminplanungen von anderen nie so ganz glauben. Immerhin das Dock ist schon frei, vielleicht klappt es in den nächsten Tagen doch noch.:cool:

    Es geht mit Riesenschritten voran, der Abschluß der Bauarbeiten ist in Sicht!


    Die Spedition mit Komponenten für die Bootsstation backbords ist eingetroffen:


    Der 6,5t Kran ist eine kleine Herausforderung für sich. Er besteht aus einer "handvoll", recht zierlichen Teilen; allein der Kniehebel für die oberen Hydraulikzylinder im linken Bild auf der Normmünze besteht aus 11 Teilen. Ist der Kran zusammengesetzt, kann man ihn kaum vernünftig anfassen, um ihn auf seinem Fundament zu montieren, ohne immer wieder Flurschaden anzurichten. Wirklich eine nette kleine Herausforderung zum Abschluß.


    Damit ist die Nordic endgültig fertiggestellt, nachdem die Bootsstation komplett ist, Antennen verteilt sind und Flaggen gehißt.


    Allerdings ist uns zu Ohren gekommen, daß aufgrund eines gravierenden Mangels in Kürze ein Besuch im Trockendock geplant ist. Ja, ja, das ist wohl eine andere Version eines "Bananenschiffes": Reift beim Kunden.:whistling:


    Ein Fotoreporter hat sich jedenfalls schon auf den Weg gemacht; weitere Informationen in Kürze in der Galerie!


    Vorab läßt sich schon mal ein Fazit ziehen: Ein grandioses Modell, finde ich! Der Bau macht Spaß, es paßt und fertiggestellt sieht es Klasse aus.

    Letztes Jahr im September hatte ich die Nordic im Urlaub mit dem Ausschneiden von Spanten und dem Verdoppeln von Teilen begonnen, der Zusammenbau startete im Oktober und konnte jetzt, nach vielen anderweitigen Unterbrechungen, u.a. weitere Arbeiten an meiner Titanic und anderer, nicht maritimer Kram, abgeschlossen werden. Insgesamt ein sehr überschaubarer Bauaufwand.

    Kleiner Gag: Wenn das Peildeck abnehmbar sein soll, um die Inneneinrichtung der Brücke zu sehen, dann muß auch der Abgasschacht seine Inneneinrichtung bekommen. Sonst sieht es doch unvollständig aus.:rolleyes:


    Die Fertigstellung für Ende April ist zu 99% gesichert!!!! Weitere Komponenten, wie Rettungsinseln und die Strickleitern sind geliefert


    und zumindest die selbstständigen Sub-Sub-Sub-Unternehmer für die Montage der Steuerbord Bootsplattform durften einreisen (Sie haben sich als Spargelstecher getarnt). Damit ist die Steuerbordseite abgeschlossen.



    Der Bootskran der Backbordseite sei nach Auskunft des Herstellers auch kurz vor der Fertigstellung und auch für das Speedboot erfolgte schon die Meldung der Spedition. Es sieht also hoffnungsvoll aus.

    Wieder ist ein wichtiger Abschnitt fertiggestellt:

    Die Plattformen hinter dem Aufbau sind montiert, wo erforderlich mit Details bestückt und die Treppen und Relings sind dran. Es muß noch ein bißchen weiße Farbe verteilt werden und das eine oder andere Teil noch etwas nachgerichtet (die Makroaufnahmen sind immer so brutal unbestechlich...).

    Auch bei diesem Abschnitt ist es ratsam, nicht einfach stur der Nummerierung zu folgen, sondern immer erst zu prüfen, was "eingebaut" wird, bevor die nächste Etage dran kommt oder Relings montiert werden.


    Der Endspurt kann jetzt beginnen!

    Zwei dicke Brocken stehen noch an: Die beiden Beiboote jeweils mit ihren Kränen, wobei die Steuerbordseite die einfachere und kleinere ist zum Vorüben.


    Nach den beiden Beibooten kommen "nur" noch ein paar Kleinigkeiten, sodaß ich hoffe, bis Ende April abliefern zu können. Ich habe mir als Projektmanager für den Rest einen früheren, bekannten Projektleiter vom Flughafenneubau Berlin angeheuert.:rolleyes:

    ..und weiter gehts mit Kleinteilen.

    Im Bereich des Vorschiffs bzw. mittschiffs zum Bug sind am Aufbau noch die Seitenlichter, der Mast mit dem Toplicht und oben außen an der Reling der Brücke noch kleine Halterungen, die zwar aussehen wie Halterungen für den modischen Coffee To Go, aber, ich vermute, Sockel für Peilgerät o.ä., anzubringen.


    Damit kann es jetzt hinter dem Aufbau weitergehen. Ich weiche mal wieder von der durch die Nummerierung vorgegebenen Baureihenfolge ab und baue lieber von innen nach außen. Die Vorgabe sieht nämlich erst alle Relings und Treppen hinter dem Aufbau vor.


    Jetzt waren die großen Seilwinden dran. Zusammen mit den Verstärkungsrippen für die Seiltrommeln (LC-Set) ist das eine Baugruppe mit 104 Einzelteilen. Ok, allein die Rippen belaufen sich auf 72 Stück.

    Die Darstellung der Bandbremseinheiten aus dem LC-Satz ignoriere ich, da sie erstens keine Mittelbohrung haben und ohne Zeichnung im Vergleich zum Ausgestichelten recht primitiv aussehen. Ein bißchen Geduld braucht es schon für die Seiltrommeln, aber es geht ganz gut (nach jetzt schon bald mehr als zwei Wochen "Heimreha":D). Nach Fertigstellung und Installation ergibt sich dieses Bild:

    Geschafft! Das Peildeck ist komplett bestückt bis auf zwei Antennen. Da steht eine Menge Geduld zehrende Detailarbeit an. Aber es sieht wirklich schick aus und die Nordikommt so langsam ihre charakteristische Silhouette. Einiges muß noch ein bißchen gerichtet werden.


    Allmählich ist der Punkt erreicht, daß der Aufbau fest mit dem Rumpf verbunden werden muß, weil dann als nächstes die Baustelle hinter dem Aufbau ansteht. Aber das kommt bald.

    Wenn man überlegt, daß das Ganze "nur" in 1:400 ist, dann ergeben die vielen filigranen Strukturen einen super Eindruck.

    Ein Glück, daß die Version in 1:250 "nur" die aufskalierte Version darstellt (liegt bei mir noch auf Quarantäne, darf noch nicht auf die Matte!) und nicht eine noch stärker detaillierte Variante ist (nehme ich mal an). Aber auch so ist das Modell eine grandioses Geduldsprojekt, egal in welchem Maßstab.


    Ach ja Wolfgang, falls Du nicht weißt, was Du danach bauen sollst: Ich empfehle zum Transport der Bohrinsel die Willift Eagle.^^

    Weiter geht es, Schrittchen für Schrittchen, mit den Aufbauten auf dem Peildeck.

    Nachdem alle Relings auf Peildeck und Schornsteingalerie installiert sind, geht es ans Eingemachte. Es wird filigran.

    Die Mastgruppe habe ich erst komplett fertiggestellt, bevor sie auf die Galerie kommt. Das erleichtert bei den empfindlichen Teilen sehr die Handhabung.

    Fertig installiert sieht es dann so aus:


    Damit ist die Ausstattung des Peildecks immer noch nicht fertig. Es fehlen noch eine ganze Menge Kleinteile. Doch dafür muß ich erst noch kleben.

    Hier ist eine kleine Serie der Baufortschritte am Peildeck. Wie erwähnt, habe ich versucht, alles schon zu montieren, was zu einer Versteifung der Bodenplatte führt.

    Erst nachdem alle Teile bis einschließlich der Gruppe 109 montiert waren, kam die rote Außenschanz drauf.

    In diesem Zustand hat das ganze noch keine kleinen Details, die bei dem noch intensiven Hantieren in Gefahr kommen können. Ich habe jedenfalls keinen Flurschaden angerichtet.

    Das probeweise, lose Aufsetzen auf die Brücke sitzt recht gut. Nur auf der Steuerbordseite drückt sich das Peildeck noch etwas hoch, was ich hoffe, durch Nachrichten der Schrägen dämpfen zu können. Es sieht alles danach aus, das man die Mütze abnehmbar lassen kann.:D


    Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, um die restlichen, reichlich vorhandenen Kleinteile am Peildeck und auf den Abgaspfosten anzubringen.

    Da ich vorhabe, die Brücke mit abnehmbaren Topfdeckel auszustatten, wird es beim Peildeck spannend, denn schließlich muß es in sich total eben sein, leichter Verzug ist dann nicht durch verkleben zu kaschieren.


    Und damit fangen die Probleme an, nämlich mit den Teilen 95 und 95a, die aufeinander geklebt werden müssen.

    Mein Ergebnis war trotz Aushärten unter Beschwerung eine Wellpappe.;( Ein Versuch das Ding zu glätten, indem ich es angefeuchtet habe und noch einmal gepreßt trocknen lassen, ergab wieder eine Wellpappe, diesmal anders gewellt.:cursing: Letzter Versuch mit Heißpressen. Glücklicherweise besitze ich noch eine Trockenpresse aus Zeiten des Fotolabors. Damit kann ich Teil 95 heiß bügeln. Mit erneutem Anfeuchten und Pressen bei 50 grad hatte ich das Teil insoweit glatt bekommen, daß es jetzt die Wölbung der Presse abbildete. Die läßt sich, weil gleichmäßig, mit vorsichtigem Gegenbiegen nahezu glatt bekommen.


    Damit ich das "nahezu" auch noch ausgleichen kann, habe ich die Baureihenfolge etwas modifiziert. Ich baue erst alle Teile drauf, die bei Planlage von Teil 95 eine Versteifung ergeben und erst zum Schluß die rote Außenschanz. Da die Außenschanz überkragt, kann nach ihrer Montage das Peildeck nicht mehr auf eine planen Fläche aufliegen.

    Also Start mit weißer Innenschanz und den Schanzstützen. Siehe da, Teile 95 ist fast vollständig plan. Den Rest gebe ich ihm mit der Installation der Abgaspfosten (in den Bildern noch im Rohbau und provisorisch aufgestellt).

    Die Brücke ist fertig.

    Einzige Kleinigkeit noch: Bei der zweiten Querstrebe von vorn ist entgegen der Vorgabe des Teiles der Abgasschacht im Weg. Es muß gestückelt werden, was aber kein Problem darstellt.

    Die Außenwände sind mit dem Material von Fensterbriefumschlägen verglast. Das halte ich für ein sehr gutes Material, da es sehr dünn ist. Es gibt da mindestens zwei Varianten: Die meisten Briefumschläge haben leicht matte Fenster, manche Typen relativ klares Material. Hier kam letzteres zum Einsatz. Um mir das Bauen etwas zu erleichtern, habe ich die Außenwände und damit das Fenstermaterial innen kaschiert, indem ich die gespiegelte Außenwand innen aufgesetzte. Das macht das Ganze steifer und ist immer noch dünn genug.

    Alles paßt gut zusammen.


    Die Relings kamen erst nach Fertigstellung der Brücke dran. Die hätte ich sonst beim vielen Hantieren bestimmt wieder geschrottet.

    Hallo,

    wenn ich so deine Bilder betrachte, finde ich die Vollrumpfversion klasse. Es macht was her. Wenn ich den Mal baue, muss ich Mal sehen wie ich die Verbindung von Unterwasser-Schiff mit dem Rest nahtloser verbinde..... Da werde ich mir noch ein paar Gedanken machen. Frohes Schaffen noch.

    Lg

    Hallo Thomasnicole05,

    bei mir sieht man die Naht zum Unterwasserteil deshalb deutlich, weil ich a.) beide Module nicht fest miteinander verbinden will, b.) noch nicht sauber genug Kanten gefärbt habe und c.) mir leichte Bauungenauigkeiten geleistet habe. Mit ein bißchen drücken könnte ich die Module relativ spaltfrei miteinander verkleben, was ich jedoch nicht vorhabe.


    Nun zur Einrichtung der Hütte, äähhh meinte Kommandobrücke:

    hallo Pappi


    Dies sollte eine einfache Lösung sein, wenn es nicht zu spät ist. Der mittlere Abschnitt, einschließlich der Fasen, kann einfach ausgeschnitten, um 180 Grad umgekehrt und wieder angebracht werden, und der Teil 93 sollte normal gebaut werden.

    Hallo cwiokster,

    Deine Idee ist super, funktioniert aber nur zu 50%, denn auf den Seiten sind auch Markierungen für Teile der Inneneinrichtung und diese Seitenteile sind in der Länge entsprechend der "falschen" Schrägen.


    Ich habe die Lösung mit dem "alten Hemdkragen" angewendet:

    Ist eine Seite abgenutzt, wird das Ganze gewendet und sieht wieder wie neu aus. So auch hier; die Markierungen auf den Wänden braucht es nicht, die Bodenplatte zeigt die Positionen und die Bauanleitung ist detailliert genug.


    Weiter geht es mit dem Ikea-Happening: Alles muß man selbst (auf-)bauen!:huh:

    ...und dann wieder.........kleiner Fehler: Ausgerechnet das Sofa (Baugruppe I12)!!! Der Bettkasten ist wieder spiegelverkehrt.

    Am einfachsten ging es, die Teile in die einzelnen Flächen zu zerlegen und dann richtig herum zusammensetzen.

    Inzwischen ist die Einrichtung fast komplett, es fehlen nur noch die letzten Stühle. Wahrscheinlich hängen die im Stau an irgendeiner kleinstaatlichen Grenze fest.

    Ab hier geht es langsamer weiter, denn jetzt bin ich an der Stelle angekommen, daß ich den aktuellen Baufortschritt erreicht habe.

    Wie bereits erwähnt, ist der Grundkörper des Aufbaues bereits fertig. Es geht jetzt an das Brückendeck (mit Inneneinrichtung), sowie das Peildeck und die Abgasschlote.


    Und wieder stoße ich auf einen kleineren Fehler: Beim Teil 93, die Ummantelung der Abgasrohre in der Kommandobrücke sind die abgeschrägten Flächen vertauscht.

    8|


    Nun, auch das läßt sich relativ unproblematisch überdecken. Man muß eben das Teil nur anders als gezeichnet knicken.


    Ich möchte jedoch hier nicht den falschen Eindruck aufkommen lassen, nur über die "vielen" Fehler zu motzen. Keineswegs!!!

    Das Modell macht wirklich Spaß, es ist paßgenau und bietet viele Details. Ich hoffe, daß ich nicht noch auf gravierendere Fehler stoße als bisher. Andere haben die Nordic ja auch bauen können.