Posts by Pappi

    Ich weiß nicht, wo ich das aufgegabelt habe, aber ich bilde mir ein, das irgendwo mal lange vor KI gelesen zu haben.


    - Das Prinzip der Bögen des Lehrmittelinstituts greift eine frühere Anforderung der Kaiserlichen oder der Kriegsmarine auf, Silhouetten von Schiffen für die Simulation von Zielübungen bereitzustellen. -


    Ich kann mir das zwar vorstellen, wüßte aber gern, ob das völliger Blödsinn oder ab da etwas Wahres dran ist.


    Ich danke schon mal für die freundliche Aufklärung!

    Gruß

    Manfred

    Hallo Klaus,

    nein!

    Ich habe mich aus zwei Gründen immer noch vor dem Abschluß der Titanic gedrückt: Zum einen würde sie mit Masten nicht mehr in meine Vitrine passen da zu hoch, einen alternativen Platz habe ich bisher für sie noch nicht gefunden, und zum anderen drücke ich mich immer noch vor dem Bau der Masten. Das ist bei allen meinen Modellen die Stelle meines größten inneren Widerstandes.

    Aber ich versuche, mir Mut anzupumpen. Da ich Anfang des Jahres hier in unserem Spielzeugmuseum eine Ausstellung zum Thema Kartonmodellbau gestalten darf und die Zusammenarbeit mit dem Museum sich sehr vielversprechend anläßt, will ich sie beschwatzen, die Titanic als Dauerleihgabe auszustellen. Damit könnte ich mehrere Hindernisse aus dem Weg räumen:

    Ich muß die Titanic fertigbauen, ich mache dem Museum eine Freude (hoffentlich), ich habe für den Brocken einen geeigneten Platz außer Haus und gewinne Platz für anderes. Das wäre sogar eine Win-Win-Win-Situation.

    Ich muß die Museumsleute nur von meiner "grandiosen" Idee übezeugen.


    Schönen Gruß

    Manfred

    Hallo Dirk!

    Was heißt "besonders"? Ich habe noch keinen Kleber gefunden, der dafür besser funktioniert. Der einzige Nachteil ist, daß man ziemlich lange festhalten muß bis der Kleber genügend Festigkeit hat, um eventuelle Restspannungen der Folie auszuhalten. Das sind manchmal die Finger schneller verklebt als das Bauteil.


    Gruß

    Manfred

    Die schlüsselfertige Übergabe ist geschafft!


    Nachdem der Turm seine Galerie bekommen hat konnte die Laterne produziert werden.

    Ich habe sie auf Overheadfolie gedruckt und dann mit wenig Druck an den Knicklinien geschnitten. Die Laterne ist ein Vieleck und eignet sich dafür gut.

    Dann geformt und mit Uhu gelb verklebt. Betriebsfertig wirkt das dann so:

    Jetzt fehlen nur noch das Sicherheitsgitter und die "Pudelmütze auf der Laterne. Beim Gitter habe ich zuerst die Innenflächen ausgestichelt, dann von der Rückseite mit Farbe versehen. Dadurch wird das Ganze schon mal stabiler. Dann komplett ausgeschnitten, komplett eingefärbt, gerundet und verklebt. Für die Haube gibt es Spanten. Die sind geringfügig in der Größe anzupassen und ab dem zweiten Paar Spanten muß man die Hälften auftrennen. Dann läßt sich alles relativ leicht bauen inklusive Knauf als Abschluß. Das war ´s dann mit der historischen Variante des Heliosturmes. Jetzt bliebe dasselbe noch einmal in der zeitgenössischen Version. Das steht bei mir jedoch erst später auf dem Arbeitszettel.

    Zum Abschluß noch ein paar Architekturbilder für den Makler.

             


    Gruß

    Manfred

    Das Gebäude bis unterhalb der Galerie der Laterne ist komplett.

    Mit dem Aufsetzen des Turmes auf dem Dach des Grundkörpers sind die Zierelemente fast komplett. Im Vordergrund stehen noch die vier Zierpfosten für die Ecken mit ihren separaten Aufsätzen.


    Beim Bau der Bögen auf dem Dach habe ich einen Fehler gemacht bzw. ungeschickt gebaut. In der Annahme, die Abdeckung der Bögen (Teil 34) ist wahrscheinlich zu lang, habe ich erst die Unterteile der Zierpfosten (Teil 35) montiert, um dann die Abdeckungen anpassen zu können. Dumm gelaufen! Mit dieser Reihenfolge hatte ich keine zuverlässige Positionierung für die Unterteile, um dann beim Aufbringen der Abdeckungen festzustellen, daß sie jetzt teilweise etwas zu kurz sind. Wäre ich bei der vorgegebenen Reihenfolge geblieben, hätte ich Positionierhilfen für die Unterteile bekommen und alles hätte besser gepaßt.


    Also hier unbedingt in der Reiehnfolge der Teilenummern bauen!!


    Bei den Aufsätzen für die Zierpfosten (Teil 37) habe ich alle Klebelaschen entfernt. Die Teile sind so klein, daß sie sich Stoß an Stoß leichter bauen lassen und Klebelaschen hier nur im Weg sind.

    Ab jetzt beginnen die Spitzenarbeiten.


    Gruß

    Manfred

    Wie bei einem Industriebau um 1900 üblich bekommt der Grundkörper einen Aufsatz, der an den Turm einer Burg erinnern soll. Er besteht aus zwei ineinander geschachtelten Deckflächen (Rechts das untere Teil). Zusammengesetzt:

    Darauf wird der eigentliche Leuchtturm aufgebaut mit umgebenden "Zinnen" (Verzierungen).

    Beim Leuchtturm (Teil 23) und seinem Fuß (Teil 27) habe ich die Klebelaschen auf 80g Papier gedruckt, damit sie beim Formen der Kegelabschnitte nicht so durchdrücken und es sich leichter formen läßt. Die Fenster sind natürlich wieder ausgestichelt und mit Overheadfolie hinterklebt. Dabei fällt auf, daß bei den vorhandenen Teilen für das Hinterkleben (Teilegruppen 25 und 26) jeweils zwei Stück fehlen. Die Fenster habe ich erst hinterklebt, nachdem der Turm sein schon seine Form bekommen hat. So konnte ich die Overheadfolie entsprechend vorformen und montieren.


    Gruß

    Manfred

    Es ist ein bißchen weitergegangen.

    Die einzelnen Gebäudesegmente können zusammengesetzt werden. Simse und Pfeiler (Möglich, daß ich hier falsche Begriffe verwende; ich kenne mich mit Schiffen ein bißchen besser aus als mit Architektur.) werden montiert. Der Grundkörper ist damit komplett und die Teile 1-13 sind verbaut.


    Gruß

    Manfred

    Diesmal baue ich gaaanz etwas anderes. Es hat aber mit Schiffahrt zu tun, denn es ist ein Werbeleuchtturm.


    Das Modell gibt es als freien Download bei papierdenkmal.de. Der Baubogen ist relativ einfach. er besteht aus zwei mal zwei A4-Seiten mit Teilen. Es lassen sich aus dem Bogen zwei Modelle bauen, nämlich der historische Backsteinbau und die heutige, verputzte Version. Ich werde erst einmal mit der historischen Version beginnen. Die aktuelle Version des Heliosturmes baue ich später.

    Der Unterbau des Leuchtturmes hat Fenster mit recht tiefen Laibungen von etwa 1,5mm, die im Bogen enthalten sind. Da ich die Fenster transparent machen will, brauche ich Auflageflächen zum Verkleben der Fensterfolie. Deshalb bekommen die Wände eine Verstärkung mit Karton von 1,5mm Dicke. Die Verstärkung hat außerdem den Vorteil, daß sich die Wände nicht durchwölben. Es sind doch relativ große Flächen. Der Nachteil: Eine etwas mühsame Stichelei der Fensterhöhlen in 1,5mm Pappe.


    Gruß

    Manfred

    Ich habe die Gelegeheit erhalten, nächstes Jahr von März bis Mitte April die "Sonderausstellung/Aktionstage Spielzeug/Modellbau aus/mit Papier" im Museum der Deutschen Spielzeugindustrie zu gestalten und zu bestücken.

    Es steht ein ganzer Raum von knapp 70qm zur Vefügung zuzüglich weiterer Platz im Museum für Bastelaktivitäten.


    Hat jemand Interesse, daran in irgendeiner Weise mitzuwirken?

    Das Ganze findet in Neustadt bei Coburg (ca. 120km nördlich Nürnbergs) statt. Ein genaues Konzept und die Ausgestaltung sind noch weitestgehend offen.

    Geplant sind auch Aktionstage mit Live-Basteln.


    Gruß

    Manfred

    Hallo Dirk,

    entschuldige bitte die verspätete Antwort!

    Der grüne Manitu ist bei dem Schwergutfrachter, der JSC Aura dabei. Übrigens ein extrem preiswertes Modell, das zusätzlich auch noch zwei Schwerlastroller enthält.

    Der auch im Bogen als Fracht enthaltene Rohbau auf der Aura ist das Deckshaus der Jahre Viking. Hier mein Beginn der Jahre Viking (noch keine 1,80m lang , vorerst mit Projektstop und im Schrank versteckt)


    Die Querslipanlage wird nächstes Jahr von März bis Mitte April Teil der Ausstellung im Rahmen der "Sonderausstellung/Aktionstage" im Museum der Deutschen Spielzeugindustrie

    zu sehen sein. Dann kann ich temporär den gesamten Inhalt meiner Vitrine auslagern. Allerdings bleibt mir noch eine Menge Arbeit, um dafür ein Konzept zu erstellen; einfach nur die Modelle "abzukippen" wäre zu dünn.


    Da brauche ich noch die AGK als Inspirationshilfe. Übrigens, wen spreche ich denn da am besten an?


    Schönen Gruß

    Manfred

    Endlich ist der Abschluß erreicht.

    Das ganze Gebilde ist zur Stabilisierung auf einer dicken Wellpappe mit aufgeklebter Seefolie fixiert.

    Die zusätzlichen, seitlichen Kaisegmente habe ich zwar gebaut, betrachte diese jetzt erst einmal eher als Fingerübung. Insgesamt ist das Modell wie bereits erwähnt ziemlich gestopselt und improvisiert. So der richtige Bauspaß wollte nie bei mir aufkommen, aber einfach in die Tonne treten? Das ist mir nur erlaubt, wenn ich irreversiblen Mist geklebt habe.

    Als nächstes brauche ich etwas Kleines, daß auch wieder Spaß macht.


    Hier zum Schluß noch einmal Bilder von allen Seiten.

    Es hat sich mal wieder etwas bewegt im Industriegebiet.

    Die Belegschaft ist inzwischen zumindest teilweise sichtbar. Aber auch hier macht sich der viel beklagte Fachkräftemangel bemerkbar, viele sind nicht am Arbeiten. Oder zeigt sich hier der Grund für die Aussagen unseres Bundeskanzlers und der Wirtschaftsministerin?


    Wenn man genau hinschaut, findet man einige Beschäftigte, die anscheinend einfach nur nutzlos herumstehen oder -sitzen.


     


    Sogar auf der etwas versteckten Pausenbank sitzen schon wieder zwei und labern mit einem dritten. So wird das nix!


    Der Baufortschritt wartet jetzt auch wieder aufgrund von Lieferverzögerung. Das Ensemble will ich auf einer Grundplatte fixieren. Für diesen Zweck muß ich erst einmal auf die Lieferung einer Seefolie warten, bevor ich das Projekt abschließen kann.


    Gruß

    Manfred

    Nachdem nun die Schottelantriebe von ihrer Generalüberholung zurück sind (je Antrieb vier Teile), konnten sie wieder montiert werden.

    Und damit sind die Arbeiten an der Prinzessin komplett.


    Nach meinem ersten Fehlschlag mit dem Rumpf hatte ich eigentlich die Lust verloren, es aber geschafft weiterzubauen. Jetzt gefällt sie mir doch recht gut.


    Noch eine inhaltliche Korrektur muß ich anfügen:


    Im Jahr 2021 wurde die Regensburg wieder von der Reederei Klinger zurückgekauft, ordentlich restauriert und liegt jetzt als Museumsschiff und Denkmal wieder unter ihrem ursprünglichen Namen Princessin Marie - Astrid bei Schengen.


    Damit kann ich die Ablaufbahnen komplett belegen, weiter geht es nun wieder mit Kleindetails zur Ausstattung der Werft.


    Gruß

    Manfred

    ... und schon geht es weiter mit der Bordwand am Oberdeck. Jetzt weiß man auch, wie das Schiff heißt.


    Das Oberdeck kann nun mit den Sitzreihen bestückt werden. Im Bogen ist für jede Reihe ein Streifen mit mehreren Bänken vorgesehen,

    Da es mir zu heikel ist, eine komplette Reihe zu falten und sauber zu kleben, trenne ich sie auf, klebe Bank für Bank und setze alles wieder zu einer Reihe zusammen.


    ! HINWEIS!

    Die Markierungen zum Ritzen/Knicken sind umgekehrt zum Üblichen. Eine Punkt-Strich-Linie bedeutet ein Ritzen von der unbedruckten Seite, eine gestrichelte Linie will auf der gedruckten Seite geritzt werden.


    Die Sitzgruppen für das Oberdeck vorn sind inzwischen fertig und aufgestellt.


    Gruß

    Manfred

    Die kleine Prinzessin wird erwachsen und kann sich langsam in der Öffentlichkeit sehen lassen.

    Natürlich fehlt noch Einiges an Ausstattung, aber für eine erste Präsentation reichts. Die Werft hat sie auch schon in Empfang genommen, um sie ihrem Endzustand näher zu bringen.



    Gruß

    Manfred

    Um bei der Prinzessin mehr Stabilität zu bekommen, weiche ich von der Bauanleitung ab und will alle Aufbauten auf dem Deck fertigstellen, bevor ich das Hauptdeck in den Rumpf setze. Ich frage mich, wie man das Modell einigermaßen ordentlich im originalen Maßstab von 1:130 bauen kann. Zugegeben, ich habe nahezu alle vorgesehenen Klebelaschen entfernt, aber der Rumpf bleibt trotzdem eine leere, wabbelige Pelle.

    Das Hauptdeck ist mit seinen Aufbauten versehen, als Nächstes kommen das Oberdeck und die Aufbauten dort dran.


    In der Zwischenzeit wurde schon mal etwas für die Energieversorgung der Werft getan. Ein Öllager wurde fertig. Für Interessenten: Das Öllager stammt von Krafttrains.com und ist für Spur N gedacht.


    Gruß

    Manfred

    Die kleine Rheinfähre als Werftauftrag ist mir ein bißchen dünn. Also versuche ich mich an einem zweiten Binnenschiff, der Prinzessin Marie-Astrid. Dieses 1985 gebaute Passagierschiff ist ein Berühmtheit, dann auf ihm wurde im sleben Jahr der Schengenvertrag in der Mitte der Mosel zwischen Luxemburg und Deutschland unterzeichnet. Im Jahr 2003 wurde das Schiff nach Regensburg verkauft und fährt dort noch heute unter dem Namen "Regensburg" durch die Donaustromschnellen.


    Auch hier habe ich mich wieder bei den tollen Mondorfer Modellen bedient, die Marie von ursprünglich 1:130 auf 1:250 skaliert und komme damit auf eine Länge von 165 mm. Sie sieht einfach aus, ist aber heikel zu bauen. Der Rumpf enthält keine Spanten und ist nicht unkompliziert. So ist es mir gelungen, im ersten Versuch eine Kreuzung aus einer verdrückten Banane mit einer nicht-EU-gerechten Gurke zu bauen.


    Also wie üblich: Mach's noch einmal Sam! Der zweite Anlauf macht schon einen besseren Eindruck:


    Hier kann man gut die Rumpfteile sehen und auch mein Lieblingsmaterial zum Verbinden/Absichern von stumpfen Klebenähten erkennen: Zigarettenpapier. Das trägt so gut wie gar nicht auf.

    Aber die Marie ist noch lange nicht fertig, ich kann noch einiges fabrizieren.


    Gruß

    Manfred

    Wer sucht, der findet!

    So manches hat schon seinen Weg auf das Werksgelände gefunden. Seien es nun ein ausrangierter oder reparierter Dampfkessel und eine Dampfpumpe oder ein Materiallager mit Stahlteilen, Die Szene belebt und füllt sich Stück für Stück.


       Auch eine schon eine Pausenecke hat sich schon herausgebildet.


    Gruß

    Manfred

    Hallo Ulrich,

    Die Idee mit dem Schrottplatz ist nicht ausgegoren. Überhaupt finde ich, daß dieser Portalkran nicht so richtig zum Gesamten paßt. Während ich an der Marienfels baue, habe ich noch Zeit zum Sammeln von Ideen. Es fehlt auch noch viel, z.B. belebendes Publikum sprich Arbeiter. Wenn ich allerdings eine amerikanische Werft als Ziel habe, brauche ich das Personal nicht. Das ist je eh schon abgeschoben, weshalb der Laden stillsteht.


    Gruß

    Manfred

    Hallo Ulrich,

    danke für deinen Hinweis. Mir ist schon klar, daß es nicht zu ausufernd werden darf, denn ich bin mit meinem verfügbaren Stauplatz sehr begrenzt.


    Um die Diskussion etwas anzuheizen hier mal ein paar Gedankenspiele.

    Auf dem linken Segment neben der Slipanlage steht ein Portalkran. In meiner Version mit einem Greifer. Nun, wie soll das zusammenpassen? Ein Ansatz könnte sein, daß die Werft nicht nur aufbauend aktiv ist sondern auch abwrackt. Und Schrott muß irgendwo hin. Verladen wird Schrott mit einem Greifer am Kran.

    Also wie wäre es mit einem Schrottlager links? ("Serviervorschlag") :D Übrigens Schornstein und Lüfter stammen von meinem total mißlungenen Eisbrecher Stettin.


    Um die Kundenbasis zu erweitern, beginne ich ein Binnenschiff zu bauen. Es ist die Rheinfähre Marienfels von den Mondorfer Bastelbögen.

    Das Modell mit Unterwasserschiff hat nur 236 Teil und ist im Maßstab 1:50. D.h. ich muß um den Faktor 5 verkleinern. Der Bausatz paßt dann papiermäßig auf DIN A5 und hat viele zierliche Teile, für die eine Lupe nötig ist.

    Allein der Vollrumpf hat 46 Teile auf 6 cm Gesamtlänge. Das braucht etwas Geduld und Konzentration.


    Die Phantasie darf sich mal austoben.


    Gruß

    Manfred

    Die Pflicht ist erledigt, jetzt kommt die Kur!

    Das Ganze muß jetzt noch dioramen-fähig gemacht werden. Damit betrete ich Neuland und lasse mich überraschen, wo ich ankomme.


    Auf Vorschlag eines treuen Mitbeobachters habe ich 5 Schlitten noch etwas tiefer gesetzt, damit die Möglichkeit besteht, zwei kleinere Aufträge gleichzeitig zu bearbeiten. Das steigert die Wirtschaftlichkeit und greift Wünsche von offizieller Seite auf.


    Wie man am Beispiel sieht, ist es sogar schon gelungen, in den internationalen Markt einzudringen.

    Der Bilgenentöler der Mondorfer hat ein Unterwasserschiff. Der ist zwar 1/100 aber wäre sicher auch auf 1/250 skalierbar.


    VG

    Karlheinz

    Von den Mondorfern liegen etliche, spannende Projektanfragen vor. Nach der aktuellen Planung wird wahrscheinlich erst aus dem vorhandenen Bestand gearbeitet. Aber danke für die konstruktiven Vorschläge!


    Gruß

    Manfred

    Es wächst zusammen was zusammengehört.


    Alle Rollschuhe sind montiert. Natürlich muß der eine oder andere noch ausgerichtet werden, bevor die Auflageflächen montiert werden. Die Ablauffläche ist jetzt mit der Kranfläche verbunden. Langsam wird mein Bastelschreibtisch zu klein für ein ordentliches Fotografieren.


    Im nächsten Schritt können die Ablaufschlitten komplettiert und mit ihrer Verseilung versehen werden. Ob ich die flankierenden Kaimodule installiere; ich bin mir noch unschlüssig.


    Ein etwas unschönes Element ist die Wasserkante der Ablauffläche und das Auslaufen der Schienen. Die Schienen sind sehr leicht verformbar und laufen nicht so richtig schön spitz aus. Für ein Diorama sollte man die gesamte Querslipanlage auf eine stabile Unterlage kleben, damit die Wasserkante gleichmäßig aufliegt. Im jetzigen freifliegenden Zustand funktioniert das nicht.



    ABER! Das Ende ist nahe und damit die Frage, was zum Teufel baue ich als Nächstes?

    Gruß

    Manfred

    Es nimmt langsam Konturen an.


    Beim Ablaufschlitten habe ich entgegen der Vorlage alle Rollen mit 2mm Durchmesser gebaut. Um eine gleichmäßige Position der Schlitten zu bekommen, ist der erste Schlitten komplett montiert, für einen weiteren Schlitten am Ende der Ablaufbahn nur ein Rollschuh, dessen Abstand zur Oberkante ich mit der Schiebelehre bestimmt habe. Die Referenz dafür gibt mir die Position des ersten Schlittens. Jetzt kann ich ein Lineal anlegen und bekomme für alle weiteren Rollschuhe einen Anschlag für die korrekte Position. Da die Schienenbreite kleiner ist als die Breite der Auflagefläche, montiere ich erst alle Rollschuhe und kann dann die Auflageflächen mittig positioniert montieren. Auch habe ich dann die Chance, Zugseile bequem unter den Auflageflächen zu fixieren, bevor diese auf ihre Rollschuhe geklebt werden. Beim ersten bereits fertigen Ablaufschlitten muß ich das noch irgendwie darunterfummeln. Aber einmal reicht. Der Rest soll einfacher gehen.


    Gruß

    Manfred

    Als kleiner Zwischenstand sind hier mal die Teile für einen Ablaufschlitten zu sehen:

    Im linken Teil liegen alle Teile, die ein Rollschuh braucht, rechts liegt die Auflagefläche mit den bereits installierten Bohlen und den Abschlußkanten. Darunter ist ein fertiger Rollschuh zu sehen. Die Rollen selbst haben in der linken Aufnahme den Durchmesser von 2mm, in der rechten von 2,5mm. Das entspricht in etwa der Vorlage aus dem Bogen. Dieser Unterschied in den Rollen ist mir erst nach dem Bau meines Prototyps aufgefallen.


    Wie gesagt, von dieser Baugruppe braucht es 11 Exemplare.


    Wir arbeiten daran.

    Gruß

    Manfred

    Vielen Dank für die schmeichelhaften Kommentare!


    Was ich an dem Modellbogen so bewundere und worauf man sich nahezu absolut verlassen kann; es paßt so gut wie nichts zueinander. Das ist wirklich ein zusammengestopseltes Projekt.

    Beispiel: Die flankierenden Molenteile rechts und links der Ablauffläche (C) sind viel zu breit, um ein Bild wie dargestellt zu ergeben. Also anpassen!


    Als ich vor langer Zeit mit dem Modell startete, hatte ich schon mal einen der originalen Ablaufschlitten gebaut (im Bild rechts). Der hat mir nicht so gefallen und war außerdem etwas verbaut. Deshalb baue ich die Schlitten aus meinem bisher verwendeten, dicken Tonkarton. Der Originalschlitten kommt mit 25 Teilen aus, mein Prototyp braucht 47 Teile.


      


    Das liegt mit daran, daß ich den dicken Karton nicht knicken kann, weshalb ich alles auftrennen muß und extra ankleben. Auch sind die Rollen nicht nur angedruckt sondern eigene Teile.

    Das Ganze dann x 11 für alle Ablaufbahnen. Damit bin ich für eine Weile von der Straße weg.


    ABER! Die Spurbreite der Originalschlitten liegt bei 16mm, die Schienen besitzen jedoch einen Abstand von 14mm. Wie gesagt, man kann sich darauf verlassen, daß es nicht paßt!


    Gruß

    Manfred

    Ich melde: Der Kran ist fertig

    und sogar schon einsatzbereit!   

    Bei den Leitern für den Aufstieg zum Kranhaus habe ich mich an der Zeichnung des Bauplanes orientiert, aber alle Teile und deren Anordnung nach eigenem Gusto gestaltet. Der Bogen sieht keinen Kranhaken vor, also mußte einer von einer anderen Stelle herhalten. Ich habe mich bei dem Haken des historischen 40t-Kranes von HMV bedient, welcher im Original in Papenburg an der ursprünglichen Stelle der Meyer-Werft als Denkmal steht. Ich finde, auf einer Werft braucht es schon einen ordentlichen Haken.


    Damit kann ich mich als nächstes mit den Wagen auf der Ablauffläche beschäftigen.


    Gruß

    Manfred

    Der Kran geht voran. Da Kranhaus ist drehbar ausgeführt. Der Ausleger ist vorläufig abgeschlossen, seine Montage auf dem Kranhaus kommt später. Beim Kran (Teilgruppe K...) ist die Teilezuordnung zwischen Bauanleitung und Bogen etwas zufällig. Zum Beispiel taucht das Teil K7m für den Auslger nirgendwo in der Beschreibung auf, es ist auch nicht ersichtlich, wofür es dienen soll bzw. habe ich da noch keine Idee. Es scheint im jetzigen Zustand am Ausleger nichts zu fehlen.


    Gruß

    Manfred

    Es ist etwas weitergegangen.

    Die Kranlaufbahn hat ihre Zugänge und einen Laufsteg bekommen. Der Laufsteg ist eine Ergänzung von mir. Eigentlich sind vier Zugänge vorgesehen, ich habe es bei zweien an beiden Enden belassen und sie außerdem mit einer Zwischenplattform modifiziert. Damit wurde natürlich auch der Laufsteg fällig, denn ohne ist der Kran nicht zugänglich, wenn er mal mittendrin stehen bleibt.


    Weitere Baufortschritte: Das Unterteil vom Kran und der Kranausleger. Aber wie generell für diesen Bogen gültig: Man sollte die Bauanleitung sehr genau studieren, da Baugruppen ineinander verschränkt zu bauen sind, die Teilebezeichnungen mitunter falsch und manche erwähnten Teile fehlen. Auch ist die Beschreibung teilweise für mich nicht verständlich und die beigefügten Skizzen geben mitunter keine ergänzende Information her. Deshalb: Selber denken und Improvisation sind gefragt.


    Hierzu ein paar Bilder zum aktuellen Stand (Wie die meisten wissen: Makroaufnahmen zeigen unbestechlich jede Schlamperei. ;( )

    Die Kranlaufbahn ist installiert.

    Das Aussticheln der Eckwinkel ging verblüffend schnell. Die Form ist sehr einfach, die 96 Stück sind schneller als gedacht fertig und montiert. Wie bereits erwähnt, habe ich die Markierungen für die Kranlaufbahn entfernt, da sie nicht passen. Die Kaifläche bekommt eine neue Oberseite und die Kranbahn kann aufgestellt werden.      

    Jetzt fehlt noch der Kran, bevor es mit der Slipfläche weitergeht.


    Gruß

    Manfred

    Nach langer Zeit kann ich mal wieder etwas präsentieren.

    Ich hatte ja schon angedeutet, daß ich die Kranlaufbahn entsprechend der Markierungen auf der Docksfläche erstens verlängert und zweitens auf zwölf Stützenpaare erweitert habe. Damit stimmen sie in etwa mit den Markierungen überein, wobei die Markierungen zwar jeweils mittig zwischen den Winschen liegen, jedoch für einen wesentlich größere Kranbahnbreite gedacht waren. Hier merkt man sehr deutlich, daß der Bogen bei weitem nicht auskonstruiert sondern in einem Zwischenstatus von Idee zu Modell hängengeblieben ist.


    Meine Änderung der Kranbahn hat die Konsequenz, daß sich die Zahl der Teile deutlich erhöht. Jetzt hat sie 12 Querträger (Teil 9), 22 Unterzüge (Teil 10), die jeweils auf drei Fächer verkürzt werden müssen, 24 Ständer und 96 Winkel zwischen Unterzügen und Ständern. Diese Zahl der Teile ist nicht im Bogen enthalten, sodaß man selbst tätig werden muß.

    Meine Kranlaufbahn sieht so aus. Oberseite: und Unteransicht:

    Fertig ausgestichelt und zusammengebaut sind auch die 24 Ständer.

    Es dauert eine Weile und kostet eine Menge Klingen, bis man diese Sticheleinen hinter sich gebracht hat. Aber der Zusammenbau der Kranlaufbahn und ihre Aufstellung zeichnen sich schon am Horizont ab.


    Gruß

    Manfred