Posts by Pappi

    Das Heck ist endlich auch versorgt. Irgendwie ging es mir nicht so richtig flott von der Hand. Nun ja!

    Beispielhaft habe ich schon mal Reling ganz am Heck angebracht. Es ist nicht so einfach, passende LC-Teile für die Reling zu finden, wenn mal sich das nicht selbst machn kann. Erschwerend kommt hinzu, daß die Reling im Heckbereich Sektionen mit unterschiedlichen Stützenabständen hat, wobei innerhalb der Bereiche auch variierende Abstände auftreten. Auf dem Deck bleiben zwei kleine weiße Flecken, für die keine Teile zu finden sind. Entweder färbe ich sie später ein oder sie bekommen einen kleinen Deckel in Decksfarbe.

    Beim Bearbeiten der Decksausstattung habe ich gemerkt, daß meine Flurschadensrate über ein tolerables Maß angewachsen ist. Bevor es weitergeht, brauche ich wohl mal Abstand von dem Projekt und muß etwas anderes machen.

    Gruß

    Manfred

    Schanzkleidstützen 2:

    Ich habe mich für die Teilenummer 91 entschieden und mir insgesamt 40 dieser Teile bereitgestellt.

    Die Schanzkleider brauchen je Seite 18 Stück dieser U-Profile. Bei der Montage ist zu berücksichtigen, daß das Schanzkleid nicht stumpf auf die Deckskante geklebt wir, sondern mit einem kleinen Abstand darüber an den Stützen hängt.

    Als Distanzmaß habe ich einen doppelten Abfallstreifen vom Bogen benutzt. Damit wäre auch dieser Teil abgehakt. Noch ein paar wenige Kleinteile dahinter, dann kann es frohen Mutes am Heck weitergehen.

    Gruß

    Manfred

    Die letzten Kleinteile für den Bugbereich sind nun langsam fertig geworden. Als da sind die beiden Kräne.

    Hier lohnt es sich schon, auf den Ätzsatz zuzugreifen. Das Geländer an der Krankabine ist einfach wunderbar fein.

    Die Auslegerstützen besehen aus Kupferlackdraht.

    Allerdings kommt man bei den Kränen wieder auf das Problem, daß einige Kleinteile fehlen. Konkret sind von den Widerlagern für die Hubzylinder des Auslegers nur für einen Kran Teile vorhanden. Ich habe deshalb etwas improvisiert und den Auslegern nur je einen Hubzylinder spendiert, den dafür etwas kräftiger.

    Eine nervige Fummelei ist der filigrane Steuerstand zwischen den Kränen.    Aber er geht zu bauen.

    Partiell sind auch bereits die Fortsetzungen des Schanzkleides (Teilegruppe 90) fixiert. Empfehlung: Die Klüsenverstärkungen (Teilegruppe 93) lassen sich am leichtesten anbauen, wenn die Schanzkleideteile noch nicht montiert sind.

    Dann wundert man sich über die Schanzkleidstützen. Gebraucht werden 16 Stück pro Seite (Teil 91 lt. Bauanleitung).

    Im Bogen sind unter der Nummer 91 nur 20 Stück enthalten. Kramt man die übrigen Blätter durch,

    finden sich unter der Teilenummer 132.17 insgesamt 40 Schanzkleidstützen. ?(

    Die Teilegruppe 132 ist eigentlich die Kommandobrücke. In der grafischen Bauanleitung geht die Nummerierung für die Brücke nur bis Teil 132.9. Teile 132.17 könnten also die vermissen Stützen darstellen.

    ABER! Sie sehen etwas anders aus als die Stützen unter der Nummer 91. Da sollte ich doch die Teile 91 scannen und doppelt drucken, damit ich die nötige Anzahl bekomme. Dann kann ich probieren, welche Stützen besser passen. Teil 92 oder 132.17

    Gruß

    Manfred

    Die Beschäftigung mit den Ankerspills geht weiter. Die Anker sind fertig, jeder Anker besteht aus mehr als 20 Teilen,

    so daß der Reserveanker schon mal an der für ihn vorgesehenen Stelle fixiert werden kann. Jetzt können die Ketten aufgelegt und einige, noch fehlende Kleinstteile, u.a. an den Kettenstoppern instaliert werden.  

    Vielleicht nicht die einfachste Reihenfolge am Kettenstopper, aber ich habe die Kurbel und die Achse zum Öffen/Schließen des Kettenstoppers erst nach dem Auflegen der Ankerkette montiert, um nicht mit beim Einfädeln der Ankerkette alles wieder einzureißen. Vielleicht ist eine andere Reihenfolge besser. Egal!

    Es beginnt der Kleinteileendspurt auf dem Vordeck. Der erreichte Zwischenstatus ist, daß alle weißen Flecken bis auf die Positionen für die Kräne und das Bedienpult verschwunden sind.

    Soweit also für heute.

    Manfred

    Gaaanz langsam bevölkert sich das Vordeck mit Kleinteilen. Da mein Rücken seit einiger Zeit verhindert, daß ich länger an einem Stück arbeiten kann, geht es nochmals langsamer. Man wird halt älter.

    Genug der Jammerei!

    Die Seiltrommeln! Insgesamt sind 11 Stück zu bauen bzw. so viele Positionen dafür habe ich gefunden. Sechs auf dem Vordeck und fünf am Heck. Der Bogen stellt Teile für insgesamt 16 Stück zur Verfügung. Die Ätzplatine enthält die Seitenwangen der Trommeln; die habe ich verwendet. Allerdings nimmt die Oberfläche, auch nach Reinigung mit Alkohol praktisch keine Farbe an bzw. sie hält nicht. Ich verwende wassergebundene Acrylfarbe. Die Seiltrommeln brauchen natürlich auch Seile. Eine "nette" Fummelei und danach war die meiste Farbe wieder runter.

    Nun sind sie installiert.

    Neben weiteren Details auf dem Vordeck sind die Module für die Ankerketten etwas aufwändiger und verlangen auch eine Menge Kleinstteile, u.a. Geländer, Gestänge und Kurbeln, die ich noch nicht installiert habe. Die Ankerspills habe zwei Segmente. Das untere, zylindrische für die Kettenführung und das obere, konkave für Taue. Für den konkaven Spillabschnitt kann man alternativ fünf Ringsegmente aufeinander montieren (meine Herangehensweise) oder ein entsprechend zu formendes, Orangenschalen ähnliches Teil verwenden. Ich bin mit meinem Ergebnis soweit zufrieden. Die Orangenschalenteile sind deshalb in der Rundablage verschwunden.

    Auf dem Vordeck bleibt noch eine Menge zu tun, bevor es an anderer Stelle weitergehen kann.

    Gruß

    Manfred

    Nächster Schritt.

    Beim Kramen in meinen Stiftbeständen bin ich auf diesen Filzstift gestoßen, der dem hellen Beige des Bogen sehr nahe kommt. Die Farbe des Gehäuses ist viel zu dunkel, die tatsächliche Farbe vom Filzstift ist als Probe bei Teil 79 zu sehen. Da er außerdem schon etwas abgelagert ist, näßt er das Papier nicht so stark durch. Für flächige Farben habe ich mir einen angenäherten Farbton aus Weiß mit einer Spur Ocker gemischt.

    Die großen Poller am Bug (Teil 70) haben eine Sicke außen an den Zylindern. Für diese kleinen Teilchen bietet der Ätzsatz eine Alternative zum Karton. Dummerweise ist mir schon beim Austrennen aus dem Ätzrahmen das erste Teilchen davongesprungen und logischerweise auf Nimmerwiedersehen verschwunden. Also muß die Pappe ran!

    Aber es geht wider Erwarten recht gut.

    Inzwischen sind auch alle weiteren Poller im Bugbereich montiert. Die kleineren Pollern hinter dem Wellenbrecher (Teil 75) habe ich vereinfacht. Es war mir zu blöd, die Poller, wie im Bogen vorgegeben, aus einzelnen Schichten aufzubauen (Insgesamt 24 Teile pro Poller!). Die Vereinfachung ist bei der Größe kaum zu sehen, aber die Arbeitsersparnis bei insgesamt acht Pollern an Bug und Heck schon erheblich.

    Siehe da, beim Platzmachen auf meinem Basteltisch für das Fotografieren tauchte auch das abhandengekommende Ätzteilchen wieder auf.

    Demnächst mehr Kleingefitzel.

    Gruß

    Manfred

    ...noch eine Ergänzung:

    Was die Farbe der Teile anbelangt, gibt es exakte Angaben auf den einzelnen Blättern. Es sind nämlich auf jedem Blatt die Pantone Farbcodes der Druckfarben angegeben sowie für den jeweilgen Farbton Referenzkästchen mit unterschiedlichen Farbdichten gedruckt. Also wer genau den richtigen Ton treffen will (ich meine hier die Druckfarben), kann sich daran orientieren.

    Bevor ich richtig in die Detaillierung einsteige, habe ich probeweise die "Betonfertigteile" aufgestellt. So bekomme ich schon mal einen Eindruck, was für ein dicker Klotz der Eisbrecher mal wird. Die eigentliche Brücke ergibt dann noch mal eine weitere Etage. Ein richtig dickes Ei!

    Das praktische an den Aufbauten ist, sie sind als einzelne Module ausgeführt, die unabhängig vom Rumpf weitestgehend in voller Detaillierung fertiggestellt werden können. Damit besteht nicht die Notwendigkeit, ständig mit dem dicken Rumpf herumzuhantieren und ihn dabei zu beschädigen. D.h. andererseits, ich kann mich im weiteren Schritt unbesorgt mit mit der Detaillierung im Bugbereich beschäftigen, ohne später allzu große Gefahr zu laufen, mit den Aufbauten Flurschaden anzurichten.

    Gruß

    Manfred

    Hallo Roland,

    vielen Dank für deinen Farbtip. In meinem großen Satz von Aquarellstiften ist keine passende Farbe dabei. Ich werde mal unseren DM konsultieren. Für einen dummen Menschen: "Gelbes Forum" Kannst du mir das mal etwas genauer sagen? Ich würde mir gern Deinen Baubericht anschauen. So etwas ist immer äußerst hilfreich.

    Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern! Jetzt habe ich doch erst einmal ein paar Details am Bug, die Schanzkleidstützen installiert. Wie es bei einem "Riesenmaßstab" üblich ist, geht es mehr in die Detailtiefe.

    Die Schanzkleidstützen sind doch tatsächlich als L-Profile ausgeführt.

    Gruß

    Manfred

    Der weniger beliebte Abschnitt, das Schließen des Rumpfes ist geschafft. Das Ergebnis ist jedoch etwas unbefriedigend. Aber Eins nach dem Anderen.

      Die Bordwand besteht aus 13 Teilen. Um einen besseren Bezug für die Oberkante der Bordwand zu bekommen, habe ich schon die Decks vorgezogen. "Vorgezogen" wenn es nach der Reihenfolge der Nummerierung geht.

    Begonnen habe ich die Bordwand mit der Mittelsektion, für die ich horizontal die Stufe zwischen Hauptdeck und Heckbereich als Referenzkante genommen habe.

    Um die Bugsektion richtig in der Höhe zu positionieren, kam schon mal die Innenverkleidung der Schanz dran. Dabei fiel mir auf, daß zum Bug hin ein Versatz zur Aussparung in der Bordwand für die Königsroller entstehen würde.

    Zum Ausgleich habe ich die Innenverkleidung ca. um 0,5mm verkürzt. Bei der Bugsektion der Bordwand ist mir der erste Fehler begegnet. Die Innenflächen der Ankertaschen (Teil 62) sind zwischen Backbord und Steuerbord vertauscht bzw. falsch beschriftet. Der Rumpf ist nun nach etlichen Würgereien und nur relativ wenig Verschmierungen mit Klebstoff endlich zu. Soweit ganz gut, aber.....

    Am Heck ist zuviel Luft zwischen den seitlichen Bordwandteilen und dem Heckspiegel. Deutlich schlechter sieht es am Bug aus. Dort ist es mir nicht gelungen, eine ordentliche Kontaktkante zwischen Backbord und Steuerbord zu bekommen. Am Knick des Bugverlaufes paßt es einfach nicht. Der Innenspant scheint dort zu lang zu sein und das Vorformen ist mir auch nicht sonderlich gelungen.

    Irgendwo habe ich mir zu viele Genauigkeitsabweichungen eingebaut. Eigentlich hatte ich den Eindruck, daß die Teile paßgenau seien. Die Teile des Überwasserrumpfes müssen exakt bündig an der Oberkante des Unterwasserrumpfes anschließen. Eine Überlappung ist nicht vorgesehen!

    Wenn ich mir den Verlauf der Innenverkleidung im Verhältnis zum Deck anschaue, hebt die Unterkante zum Bug hin vorübergehend vom Deck ab, um dann nach vorn hin sogar wieder etwas abzutauchen. Das kann ich mir nicht mit einem Fehler meinerseits erklären, denn wie ich das Bugsegment auch drückte und zog, die Kuhle ließ sich nicht spannungsfrei beseitigen. Damit ist die erste Enttäuschung da. Ich bin mir noch nicht einig, ob ich die Bugnaht mit einem schwarzen Streifen 80g Papier überklebe.

    Da ich keine Lust habe, den Rumpf noch einmal zu bauen, mache ich weiter.

    Gruß

    Pappi

    Nächster Schritt.

    Nach Zittern und Bangen, der Unterwasserrumpf ist endlich geschlossen und für meine Verhältnisse recht ordentlich geworden.

    Die ersten Bauerfahrungen mit dem Bogen sind sehr positiv. Ich hoffe, dieses motivierende Gefühl wird im weiteren Verlauf nicht enttäuscht. Es sind immer wieder die Kleinigkeiten, die den Bau erleichtern. Beispielsweise beinhalten die Wellenenden der seitlichen Schrauben einen eigenen Spantensatz. Für komplizierte Formen am Rumpf, bei denen im Bau erst einmal größere Spalten entstehen und das Gerippe durchscheint, gibt es Elemente zum Verkleiden. So am Bugschwert und am Heck in dem komplizierten Gemenge der drei Wellenenden und des Ruders.

    Ich finde, die Anschlüsse der Rumpfsegmente sind gut genug, daß sich ein Kaschieren durch weiteres Schleifen und Übermalen erübrigt. Die Bilder haben mir jedoch gezeigt, daß die eine oder andere Stelle noch etwas Nacharbeit benötigt, bevor der Überwasserrumpf dran kommt.

    Gruß

    Manfred

    Nun starte ich mal wieder nach längerer Pause einen Baubericht.

    Ich habe mir den Eisbrecher Kapitän Khlebnikov vorgenommen, ein russischer Eisbrecher, das Original gebaut in Finnland, das Modell herausgegeben in der Ukraine und gebaut in Deutschland. Das ist doch mal etwas richtig Internationales!

    Das Modell wird knapp 65cm lang. Zu dem Bausatz gibt es für die Spanten einen LC-Satz, für Details kann man eine Ätzplatine dazukaufen, die ich beide gekauft habe.

    Am Anfang, wie das so üblich ist, entsteht das Spantengerüst mit einer Materialstärke von 1mm aus dem LC-Satz.

    Wie man sieht, macht es, wie üblich bei Oriel, einen stabilen Eindruck. Um die Beplankung zu unterstützen, enthält der Bogen Schnittmuster für die Zwischenräume, welche mit 0,5mm Karton zu verstärken sind. Damit bekommt der Rumpf eine Hilfsbeplankung.

    Zum Heck hin, am Übergang zum Schraubentunnel und Ruder sind die Formen stark gekrümmt, sodaß ich von Spant 15 bis 20 einen dünneren Karton verwendet habe, der sich leichter formen läßt. Dann wurde das Gebilde mit Schnellschleifgrund behandelt und anschließend geglättet. Die endgültige Außenhaut beginnt am Schraubentunnel mit der Verkleidung. Die LC-Teile vom Gerippe müssen hier kräftig nachgeschliffen werden, damit es einigermaßen paßt. Die gesamte Außenhaut des Unterwasserrumpfes beginnt danach am Bug. Für die ersten drei Segmente (Teile 30-32) gibt es alternativ ein großes, zusammengefaßtes Segment, welches ich verwende (im Bild nur aufgelegt). Zum Kantenfärben eignet sich die Farbe Kadmiumrot mittel (Faber Castell) hervorragend. Man sieht praktisch keinen Unterschied zum Druck.

    Soweit erst einmal.

    Gruß

    Manfred

    Die Schlüsselübergabe für den Pilgrimstein 25 konnte endlich erfolgen. Der Bau ist abgeschlossen. Ein bildschönes Fachwerkhaus ist entstanden.

    Nicht ganz einfach zu bauen. Manche Formen wollten mir nicht so einfach von der Hand gehen.

    Da ich so etwas ahnte, habe ich vorher als Fingerübung den anderen Bogen der Marburger Modelle, die Stadttorspuren gebaut.

    So kann man sich langsam an die Komplexität dieser kleinen, aber feinen Modelle herantasten. Die Modelle wären eine schicke Ergänzung für das Hafen-Diorama vom Schreiber-Verlag. Ein Bogenausschnitt des noch nicht gebauten Modelles diente mir auch als Unterlage für die Fotos.

    Gruß

    Manfred

    Die Schwedenkapelle von Ralswiek ist fertig!

    Es waren nur noch die Sockelbänder, die Fundamente für die seitlichen Streben, die Streben selbst, die Geländer am Eingang, die Kreuze und die weißen Zierstreifen an der Front zu ergänzen. Der Bogen ist schön zu bauen, alles paßt hervorragend.

    Da ich mit dem noch vorhanden Bogen für das Modell in 1:160 (Spur N) nichts anfangen kann, werde ich ihn in Kürze hier im Forum anbieten.

    Gruß

    Manfred

    Wenn es denn beim Bauen immer so zügig weiterginge......

    Jetzt ist der Eingang mit seiner Fachwerksveranda dran. Für die Eingangstür gibt es wieder ein optionales Teil zum Aufdoppeln damit es mehr nach Kassettentür aussieht. Die Veranda selbst ist, nun ja, ziemlich undurchsichtig. Das muß besser werden, also aufdoppeln und sticheln. Damit sieht die Ausgangslage schon schöner aus. Ist das Ganze montiert, haben die Kirchenbesucher endlich ihren Regenschutz.

    Hallo Stephan,

    wenn die Sucht zu groß ist, reisst man dem Dealer die Dope aus der Hand schon bevor er seinen Shop eröffnet hat. Ich war einfach am Freitag schon sehr zeitig vor Ort.

    Weiter geht 's. Der Turm ist dreiteilig mit Unterteil, Turmspitze und Glockenstuhl.

    So ein Glockenstuhl geht aber gar nicht!!! Das muß geöffnet werden und siehe, die Konstrukteurin des Bogens kennst unsere Laster: Im Bogen der optionalen Teile befindet sich eine Glocke und für die Bodenfläche des Glockenstuhles ist eine farbige Fläche vorhanden.

    So bekommt das Ganze doch Stil. Den Glockenstuhl habe ich auf dreifache Papierstärke gebracht, damit es nach richtigen Balken aussieht.

    Die Kapelle hat schon mal weitestgehend ihr endgültiges Aussehen bekommen.

    So ein Kartonbautreffen in Mannheim ist doch immer wieder wie ein Besuch in der Opiumhöhle. Ohne eine ordentliche Papierdope kommt man da nicht wieder raus. So auch bei mir.

    Ein besonders feiner, kleiner Joint ist das hier: Ja, ich weiß, daß ich fremd gehe. Das ist kein Schiff und hat auch nichts mit Schifffahrt zu tun außer daß es auf einer Insel liegt.

    Die Mannheimer Sonderedition enthält einen Bogen für eine Version in 1:250 und entspricht damit meinem Geschmacksmuster und ist mal wieder etwas Kleines für zwischendurch. Also auf gehts!

    Die Kirche ist fein detailliert, der Bogen bietet u.a. für die Fenster als Zusatzteile die Zierrahmen und die Fenster selbst zum Hinterkleben. Da komme ich natürlich nicht dran vorbei, allerdings sind bei mir die Fenster dank Overheadfolie etwas transparent.

    Für das auskragende Dach gibt es ein weißes Innenteil, damit man das Dach mit seinen Untersichten exakt positionieren kann. Damit bekommt die kleine Kapelle dieses Aussehen.

    Gruß

    Manfred

    Etwas habe ich auch geschummelt und Pfusch versteckt.

    Bei der Anschlußnaht der Bordwand auf der Steuerbordseite habe ich mir eine veritable Beule eingebaut. Wie ih das geschafft habe, weiß ich selber nicht. Aber die Amalfi ist noch in Arbeit und deshalb kann der Ponton für die Maler das Maleur gnädig abdecken.

    :whistling:

    Gruß

    Manfred

    In den sechs Wochen, in denen meine Kartonbauausstellung lief, konnte ich diesen Bogen fertigstellen. Eigentlich wollte ich nur den Kran bauen, aber dann konnte ich einfach nicht aufhören. Außerdem musste ich Demobasteln machen. Natürlich kann man bei dem Modell endlos in freier Variation Details ergänzen, aber irgendwann muß mal der Abschluß erreicht werden. Wenigstens ein paar Ergänzungen der Szene sind mir spontan eingefallen. Auch meine Biertrinkerbank hinter der Werkshalle dabei.

    Gruß

    Manfred

    Hallo Johannes!

    Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Bearbeitungssoftware die Ursache ist. Ich habe das Bild nur mit Lightroom bearbeitet und für den Forumsupload skaliert. Das Bild wurde seit seiner Veröffentlichung im Thread "...an welchem Modell arbeitest du" in der alten Forumsversion nicht mehr verändert. Ich tippe her auf das Problem in der Kombination Firefox mit der neuen Forumssoftware/-version. Ich vermute das Problem in den Browsersettings.

    Es wäre doch interessant, wer auch oder keine Probleme mit dem Upload über Firefox hat, um dann etvl. die jeweiligen Settings zu vergleichen.

    Hast du es mal mit Firefox probiert?

    Einen vergleichbaren Effekt habe ich bei Whatsapp.Desktop.

    Gruß

    Manfred

    Hallo Johannes!

    Mein Verdacht hat sich bestätigt. Es liegt an Firefox bzw. Microsoft Edge. Ich habe folgenden Test gemacht: Ein Bild, das ich bereits früher hochgeladen hatte, zuerst über Firefox (neueste Version) hochgeladen und Mist bekommen.

    Dann habe ich Firefox beendet ohne auszuloggen, bin mit Edge wieder auf das Forum gegangen, habe dort meine fehlerhafte Datei gefunden und dieselbe Quelldatei erneut hochgeladen. Siehe da, es funktioniert. Nun habe ich allerdings keine Lust, zu Edge zu wechseln.

    Ich schicke dir die Quelldatei über eine PN zu.

    Gruß

    Manfred

    Nachdem meine Kartonbauausstellung zu Ende gegangen ist, werde ich zu dem Treffen kommen, das ja doch einen ganz anderen Ansatz als eine kuratierte Ausstellung in einem Museum hat. Mannheim ist primär ein reines Insidertreffen und spricht damit ein ganz anderes Publikum an. Schon allein durch die Art der Präsentation und des Zieles der Veranstaltung.

    Ich habe jetzt gelernt, daß der Kartonmodellbau außerhalb unseres Kreises etwas völlig Exotisches außerhalb des normalen Vorstellungsvermögens ist. Die Besucher konnten sich teilweise, so sie denn in ihrer Jugend noch nicht mit Kartonmodellbau zu tun hatten also zu jung waren, nicht vorstellen, was der Ausgangspunkt und der Ablauf bis zu einem fertigen Modell ist.

    Stellt sich die Frage, wollen "wir" dieses Hobby weiter leben lassen, dann gilt es viel Aufklärungsarbeit zu machen, oder wollen wir zufrieden in einer zwangsläufig aussterbenden Nische, von wenigen Ausnahmen abgesehen, vor uns hin basteln.

    Ich kann mir interessante Gespräche/Diskussionen vorstellen.

    Bis dann in Mannheim!

    Ich weiß nicht, wo ich das aufgegabelt habe, aber ich bilde mir ein, das irgendwo mal lange vor KI gelesen zu haben.

    - Das Prinzip der Bögen des Lehrmittelinstituts greift eine frühere Anforderung der Kaiserlichen oder der Kriegsmarine auf, Silhouetten von Schiffen für die Simulation von Zielübungen bereitzustellen. -

    Ich kann mir das zwar vorstellen, wüßte aber gern, ob das völliger Blödsinn oder ab da etwas Wahres dran ist.

    Ich danke schon mal für die freundliche Aufklärung!

    Gruß

    Manfred

    Hallo Klaus,

    nein!

    Ich habe mich aus zwei Gründen immer noch vor dem Abschluß der Titanic gedrückt: Zum einen würde sie mit Masten nicht mehr in meine Vitrine passen da zu hoch, einen alternativen Platz habe ich bisher für sie noch nicht gefunden, und zum anderen drücke ich mich immer noch vor dem Bau der Masten. Das ist bei allen meinen Modellen die Stelle meines größten inneren Widerstandes.

    Aber ich versuche, mir Mut anzupumpen. Da ich Anfang des Jahres hier in unserem Spielzeugmuseum eine Ausstellung zum Thema Kartonmodellbau gestalten darf und die Zusammenarbeit mit dem Museum sich sehr vielversprechend anläßt, will ich sie beschwatzen, die Titanic als Dauerleihgabe auszustellen. Damit könnte ich mehrere Hindernisse aus dem Weg räumen:

    Ich muß die Titanic fertigbauen, ich mache dem Museum eine Freude (hoffentlich), ich habe für den Brocken einen geeigneten Platz außer Haus und gewinne Platz für anderes. Das wäre sogar eine Win-Win-Win-Situation.

    Ich muß die Museumsleute nur von meiner "grandiosen" Idee übezeugen.

    Schönen Gruß

    Manfred