Posts by Pappi

    Hallo Adolf,

    in diesem Fall waren es zwei Blitze, bzw. wenn die Wolken mal etwas dünner waren, mit Tageslicht. Von den Blitzen steht einer links und einer ferngesteuert bei der Kamera.

    Die hier gezeigten Bilder waren mit Tageslicht aufgenommen. Mit Stativ braucht es ja nicht viel Licht. Außerdem setze ich Stacking ein, um das Modell über den gewünschten Bereich scharf zu bekommen.


    Gruß

    Manfred

    Ja, Hajo,

    es lohnt sich!

    Es geht mit Riesenschritten dem Ende entgegen!

    Inzwischen ist auch der vordere Mast verspannt. Dabei habe ich noch ein kleine, nicht im Bogen enthaltene Ergänzung gemacht. Die Königsroller am Bug. Immerhin ist der Ausschnitt in der Bordwand vorhanden, es fehlen nur die Teile. Ansonsten waren noch die Dampfpfeifen an den Schornsteinen anzubringen. Jetzt fehlen bis zur Fertigstellung nur noch der Radarmast, das Bugwappen, die Beflaggung und die Relings. Ich finde, die alte Dame sieht schick aus!


    Gruß

    Pappi

    Hurra, ich habe die Masten recht zufriedenstellend geschafft!

    Diesmal habe ich mich an der Methode orientiert, wie sie Klebbär hier mal im Forum beschrieben hat: Nach guter, alter WHV-Sitte die Teile auf der Rückseite vorrillen und dann geduldig rollen, bis die Gegenspannung im Papier so gut wie weg ist. Zusätzlich haben die Masten noch eine Drahtversteifung innen bekommen.


    Zugegeben, sie sind auch relativ einfach. Aber ich bin zufrieden mit dem Ergebnis.

    Beim achterlichen Mast habe ich die Wanten schon vorbereitet und beide Masten haben ihre Toplichter bekommen.

    Für das Verspannen der Wanten kommen wieder gestutzte Relingstützen des Maßstabes 1:100 zum Zug.

      

    Der vordere Mast ist auch bereits montiert, aber noch nicht abgespannt. Die Ablieferung der Drottning rückt damit allmählich näher!


    Gruß

    Manfred

    Die vordersten Davids sind jetzt auch fertig, sodaß noch die letzten, fehlenden Rettungsboote montiert und aufgehängt werden können. Die vorderen Rettungsboote, die als nicht abgedeckte Boote vorgesehen sind, habe ich statt vom Bogen von einem alten Download "Rettungsboote für alte Passagierschiffe" entnommen. Sie haben zufälligerweise dieselbe Länge wie die Boote der Drottning.

    (Ich sollte vielleicht doch noch die Kanten der Ruderblätter einfärben. Sie stechen etwas zu stark hervor. Faulheit laß nach!)


    Ab jetzt muß ich mich den Masten zuwenden; meine Lieblingsbeschäftigung. ;(


    Gruß

    Manfred

    Aktueller Status:

    Es sind alle Lüfter montiert und 8 von 10 Rettungsbooten. Die Davids baue ich in der einfachen Version des Bogens. Die originalen Davids in Wippenform (s. oben das historische Bild des Originals) ist mir nicht möglich zu konstruieren und zu bauen, da ich dafür weder Erfahrung noch die Möglichkeiten habe. Allerdings peppe ich die Einfachdavids ein bißchen auf mit der simulierten Aufhängung der Boote (noch nicht fertig).

    Vor die vordersten Rettungsboote kommen dann noch anders geartete Bootslager, Davids und offene Boote.


    Gruß

    Manfred

    Jetzt ist langsam die richtige Silhouette da. Die Schornsteine skonnte ich ohne Flurschaden installieren.

    Ihr Bau ist jedoch ein nerviges Geduldsspiel, da das gelbe Unterteil vom schwarzen Schornsteinring getrennt ist und nur für das Oberteil eine Formscheibe für innen vorhanden ist. Beim Zusammensetzen beider Teile mußte ich sehr kämpfen, um passige Rundungen aufeinanderzubekommen.


    Meine dringende Bauempfehlung: Die Innenscheibe vervielfältigen und als Formgeber oben und unten auch in den gelben Abschnitt einsetzen.


    Als nächster Angstgegner bleiben jetzt noch die Masten, die übrigen noch fehlenden Teile (Rettungsboote, Lüfter, Bänke, Poller, Relings, etc.) sind dann nur Routine.


    Gruß

    Pappi

    Inzwischen auf dem Brückendeck und im Vorschiff einiges geschehen. Alle Niedergänge, es sind insgesamt 6 Stück zu bauen, habe ich aus Standard-LC-Teilen erstellt. Die aufgedruckten Grätings haben alle graue Standard-LC-Grätings bekommen. Im nächsten Schritt werden die beiden Schornsteine montiert. Die Bodenanker der Schornsteinwanten sind vorbereitend bereits auf dem Deck verteilt. Ich verwende dafür Relingstützen für 1:100 von Saemann. Jede Stütze ergibt drei Anker. Die Anker werden als erstes auf die Wanten aufgefädelt, dann im Deck verklebt und anschließend die Wanten gespannt und fixiert.


    Gruß

    Pappi

    Der Bau schreitet "rasend" schnell voran. Die Aufbauten sind montiert. Wie man sieht, hat es am Heck nicht so ganz gepaßt. Um meine Schlamperei zu übertünchen, mußte ich bei der Montage mit unüblichem Nachdruck kleben. Das hintere Ende vom Bootsdeck besteht auch nur aus der einfachen Kartondecke und deshalb kaum stabil. Na ja!

    Die nur aufgedruckten Farbflächen für die Positionslichter sind mir zu einfach; da muß etwas Plastisches her. Das läßt sich sehr leicht machen. Ich habe die Farbfläche ausgeschnitten und als Hintergrund für das Positionslicht verwendet. Noch eine Positionslaterne hinein, zwei Deckel drauf und fertig.

    Das Ergebnis ist etwas hübscher. Hier kann man auch sehen, daß ich Rettungsringe, Feuermelder, Türen und Leitern zusätzlich aufbringe. Die Schleuderscheiben an den Brückenfenstern habe ich aus den gedruckten Fenstern ausgestichelt. Als "Großteile" kommen jetzt nur noch die Rettungsboote mit den Davids, die Schornsteien und die Lüfter. Dann geht es an die Details.


    Gruß

    Pappi

    Ich kann es nicht lassen. Entgegen meiner Absicht, meinen Schreibtisch mal wieder frei zu machen und zu putzen, geht die Bauerei nahtlos weiter.


    Als wir 2022 zu einem Frühjahrsurlaub in Lübeck waren, kam meine alte Erinnerung an Travemünde wieder hoch. 1956 oder 1957 machten meine Eltern mit mir den Sommerurlaub in Travemünde. Damals haben mich die beiden qualmenden Fährschiffe Drottning Victoria und Konung Gustav (Bild im Internet gefunden) so sehr beeindruckt, daß meine Erinnerung daran auch nach über 60 Jahren noch sehr lebendig ist. Jetzt habe ich endlich das Skalpell gewetzt und den Bogen begonnen. Bei allen Bögen von Hans-Joachim (wie ich herausgefunden habe, sind wir beide fast gleich alt) fällt als erstes auf, daß sich die Oberflächen wie kaschiert anfühlen. Hans-Joachim verwendet bestimmt für seine Drucke einen Farblaser, der die Farbpigmente auf das Papier aufschmilzt. Der Nachteil beim Bauen ist dabei, daß die Farben bzw. das Farbpulver etwas abbröselt bzw. manchmal sogar abplatzt. Ist aber alles keine große Sache!


    Los geht´s! Der Rumpf der Fähre ist eigentlich nur ein großer leerer Raum, das mögliche Spantengerüst deshalb relativ sparsam und damit recht heikel beim Bauen.

    Das Spantengerüst ist hier sehr flach, drauf liegt das Eisenbahndeck mit den seitlichen und mittleren Einbauten. Damit daraus keine Bananenassoziation wird, klebe ich vorübergehend die Grundplatte auf eine Glasplatte. Jetzt kann ich den Rumpf soweit fertigstellen, bis er genügend eigene Steifigkeit bekommen hat.    Im Bugbereich habe ich auch schon mal den vorderen Abschnitt des Passagierdecks montiert, damit ich am Bug eine gute Führung für die Bordwände erhalte. Die Bordwände passen gut. Vor der Montage habe ich sie am Bug verbunden und beginnend von vorn montiert.

    Noch ist das Ganze aber nicht stabil genug, es fehlt noch der Deckel (das durchgehende Passagierdeck). Auch das Passagierdeck versteife ich vor dem Einbau, indem ich die Aufbauten schon montiere. Eigentlich gehörte der Abschnitt, den ich vorher schon auf dem Bugbereich montiert habe zu diesem Bauabschnitt (zu erkennen an dem Überstand des Aufbaues). jetzt habe ich zwar etwas mehr Schwierigkeiten, die Deckteile ohne Durchhang zusammenzubekommen, aber der überstehende Teil des Aufbaues liefert mir eine brauchbare Führung. Nach der Montage des gesamten Decks ist der Rumpf für mich verzugsfrei und stabil genug, daß ich ihn von der Glasplatte lösen kann. Jetzt kann ich auch die Bordwände im Bereich der Wasserlinie fixieren. Nur im Bugbereich, etwa im vorderen Fünftel lasse ich die Bordwand auf Abstand zur Grundplatte, denn ein Verkleben würde zu Spannungen und Faltenbildung führen. Ohne Verklebung bleibt die Wasserlinie schön gleichmäßig.


    So weit für heute.

    Gruß

    Manfred

    Endlich noch rechtzeitig vor dem Ende des Jahres 2023 fertiggestellt!

    Alle Teile sind verbaut, die Takelage komplett.


    Fazit:

    Begonnen hatte ich mit dem Bau Anfang September, allerdings seitdem nicht allzu intensiv gebaut. Der Aufwand ist überschaubar. Fertiggestellt ist ein ziemlich einzigartiges Modell entstanden; ich wüßte nicht, wo es noch einen weiteren dampfbetriebenen Flußschlepper mit Schaufelrädern gibt. Die Größe ist mit ca. 30cm Länge überschaubar.

    Abgesehen von einigen kleineren Fehlern im Modell, wie bei manchen Kleinteilen unklare, falsche oder fehlende Bauanleitung, mit denen man aber zurechtkommt, sind die beiden gravierendsten Fehler die zu große Schablone für ALLE Spantenteile (ca. 2% Verkleinerung löst das Problem; sollte vor Baubeginn erfolgen!) und die Tatsache, daß die Schaufelräder in der vorgesehenen Montageposition gut 4mm über den Schiffsboden (Vollrumpfmodell) hinausragen und nicht richtig in die Radkästen passen. Genau das kann ich mir in der Realität bei einem flachgehenden Flußschiff nicht als sinnvoll vorstellen, weshalb ich die Schaufelräder entsprechend höher gesetzt habe. Als den schwierigsten Abschnitt habe ich den Bau der Schaufelräder empfunden. Ich habe auch die Gestänge zur Steuerung der Anstellwinkel der Blätter weggelassen, da sie zwischen Bordwand und Schaufelrad nach Bauanleitung zu montieren wären. Könnte im fertigen Zustand man garnicht sehen.


    Ansonsten: Ein schönes Modell; es lohnt sich!


    Einen guten Rutsch!

    Manfred

    Inzwischen ist die Wanja ein großes Stück weitergekommen. Es sind nahezu alle Kleinteile montiert. Da ein Dampfschlepper es nicht so mit der Elektrik hat, sind alle Positionslaternen als Petroleumlampen ausgeführt, erkennbar an dem kleinen Schlot auf der Lampe.

    Die Ausstattung der Kommandobrücke ist mit einem Scheinwerfer und einem Maschinentelegraf komplett,

    es fehlt nur noch die Schiffsglocke am Brückenhaus. Auch die Rohre der Dampfpumpe und die beidseitigen Feuerlöschschläuche (bestehend aus je 18 Teilen) sind jetzt vorhanden.

    Der Schlepphaken hat seine Lastableitung mit den beiden Trossen zu den Radkästen bekommen.

    Zur Fertigstellung fehlt jetzt nur noch die Takelage vom Mast und das Vervollständigen der Reling. Natürlich muß zur Endabnahme auch der eine oder andere Bauschaden beseitigt werden.


    Gruß

    Manfred

    Inzwischen ist das Heck des Schleppers mit allen Details bis auf den Handgriff zum Öffnen der Luke und dem Ruderblatt fertig.



    Man stößt aber immer wieder auf kleinere Unstimmigkeiten. So zum Beispiel steht der Poller am Bug auf einer Konsole zwischen den Ankerketten. Die Konsole ist für den verfügbaren Platz viel zu groß geraten.

    Ich habe die Konsole in der Höhe und damit auch die Breite des Sockels reduziert. Die Montagestelle am Bug hat jedoch nur eine Markierung für einen Poller ohne Konsole. Montiert sieht das jetzt so aus:

    Ein weiteres Detail ist auch schon fertig: Die Gestelle für die Löscheimer.


    Soweit erst einmal für heute.

    Gruß

    Pappi

    Waaaahnsinn! Es geht schon wieder weiter!

    Als letzter Aufbau ist das Steuerhaus dran. Wie die anderen Aufbauten besteht es aus einem Innenkern zur Versteifung, der Außenhülle und einigen Details wie zusätzliche Fensterrahmen und "Holz"-Applikationen. Nicht mit auf dem Bild sind der Fußboden und das Dach, jeweils mit einer zu verstärkten Extraplatte. Die Aufbauten sind ja alle für ausgestichelte Fenster vorgesehen. Für den Innenkern sind sogar farbige Teile dabei, damit man keine weißen Flächen durch die Fenster sieht. Allerdings gibt es bei den Innenkernen etliche Fehler (Bezeichungen, Ausschnitte), bei denen man nachbessern muß. Alles machbar, aber man kann nicht einfach fröhlich vor sich hin bauen (Sollte man eigentlich nie! Erst Denken, dann Kleben!)

    Nu isses fertig, das Steuerhaus! In situ (....an Ort und Stelle.... :cool: ) zeigt der Schlepper seine endgültige Skyline, jetzt sind wirklich nur noch Details dran.

    Gruß

    Manfred

    Zum Bau der Schaufelräder noch ein, zwei Bemerkungen (Hier der Beginn des backbordseitigen Rades): Bis die ersten zwei Blätter und dann alle drei Führungsreifen montiert sind, ist viel Geduld nötig. Das Ganze ist extrem instabil. Auch im fertigen Zustand steigt die Stabilität nicht wesentlich. Zum Kleben habe ich Weißleim benutzt. Sein Nachteil: Er hält nicht so gut auf der Farbe. Sein Vorteil: Mann kann einzelne Teile immer wieder lösen, um ihre Lage nachzukorrigieren. Das war bei meinen Schaufelrädern im fertigen Zustand sehr nötig, damit es einigermaßen vernünftig aussieht.

    Wenn die Räder erst einmal am Rumpf montiert sind und die Radkästen passen, ist ein großer Schritt für mich geschafft; für die Menschheit,...... na ja! Dank der schon vorbereiteten Komponenten geht es jetzt mit einem Riesenschritt weiter.

    Gefühlt ist für mich der dickste Brocken geschafft, jetzt kommt noch Einiges an "Routinebau".


    Gruß

    Manfred

    Ich melde mich mal wieder zu Wort mit kleineren Fortschritten. Ich gebe zu, daß mich auch die anstehenden Schaufelräder veranlaßt haben, mich immer wieder vor dem Weiterbau mit Anderem zu drücken. Aber, es geht doch ein bißchen weiter.


    Wie bereits erwähnt, setze ich die Aufbauten erst auf den Rumpf, wenn einige Details zwischen den Deckshäusern installiert sind. Dazu gehört auch die Dampfpumpe vor dem Kesselhaus. Hier sind immerhin schon einige Module der Pumpe fertig, es fehlt noch der Zusammenbau. Das erste Exemplar hat mir aber nicht gefallen und da mit dem Bogen zwei komplette Modelle baubar sind, habe ich für mein Projekt Ersatz. Die zweite Pumpe ist dann auch schon deutlich besser gelungen.

    Ein kleines Schmankerl bietet auch das Brückendeck. Neben dem Treppenaufgang ragt ein Lüfter durch das Deck. Dieser hat unterhalb des Decks eine umlaufende Sicke, so daß man ihn nicht komplett fertiggestellt durch das verklebte Brückendeck schieben kann. Da es mir zu windig ist, erst die untere Lüfterhälfte auf dem Hauptdeck zu montieren, dann das Brückendeck und dann das Oberteil des Lüfters, habe ich ihn schon fix und fertig in das noch lose Deck gesteckt. Die Aufbauten können noch immer nicht drauf, da auch noch die Führungen für die Rudersteuerung anzubringen ist. Diese beginnt nämlich zwischen den Radkästen. Damit habe ich die später nicht mehr zugänglichen Details zwischen den Aufbauten montiert.

    Es können die Schaufelräder jetzt endlich angegangen werden, die ich vor dem Aufsetzen der Radkästen montiere. Zum Glück bietet der LC-Satz die wesentlichen Teile; es ist auch so schon ein sehr filigranes Geduldsspiel.

    Das Steuerbordrad ist fertig. Beim probeweisen Anprobieren im Radkasten stelle ich fest, daß die Markierungen für die Achslage gut 3mm zu tief sitzt. Damit füllt das Schaufelrad den Radkasten nicht aus und ragt entsprechend weit über den Rumpf hinaus. Mit Geduld und Spucke läßt sich das korrigieren.

    Überhaupt empfinde ich den Zusammenbau der Räder als sehr diffizil. Bis die ersten Schaufeln montiert sind und dem Ganzen eine minimale Stabilität geben, werden die Nerven und die Geduld sehr strapaziert (bei mir zumindest). Aber der Bogen bietet notfalls eine 2. Chance. Die Steuermimik für die Anstellwinkel der Schaufelblätter lasse ich weg, das sie freischwebend zu montieren wäre und außerdem nach Zeichnung innen am Rumpf läge. Das würde man nach der Endmontage nicht mehr sehen. Dann lieber Rad und Nerven schonen.

    So langsam füllt sich das Hauptdeck. Wichtig ist dabei, daß alle Details zwischen den Radkästen vor dem Maschinenhaus montiert sind, bevor das Brückendeck alles überbaut. Deshalb sind bisher alle Aufbauten nur probeweise aufgestellt.

    Vor dem Maschinenhaus muß noch eine Dampfpumpe (Teil 27) installiert werden.

    Sie wird für den nächsten Bauabschnitt vorgesehen.

    Das vordere Deckshaus ist inzwischen auch fertig. Mit den bisher fertiggestellten Aufbauten kann man schon

    die spätere Silhouette erahnen. Hier fällt allerdings ein (leichterer) Fehler auf:

    Bei den Bezeichungen der Decken der Radkästen ist Rechts und Links vertauscht. Aus der Montagezeichnung kann man dagegen auf die richtige Lage schließen:   

    Die rechte, schwarze Markierung vorn Steuerbord gehört nach Backbord hinten, die Markierung für das Brückendeck (Teil 14) muß weiter vorn liegen und um 180grad gedreht sein. Relativ leicht zu beheben, ich muß neue Decken für die Radkasten erstellen. Aber wie gesagt, vorher ist noch die Dampfpumpe dran und die Schaufelräder will ich einbauen.


    Gruß

    Manfred

    Die ganze Sache hat einen Haken. Es ist ja schließlich ein Schlepper!


    Im LC-Satz werden für den Schlepphaken diese Teile angeboten. Ein paar Teile sind hier schon montiert, wie der Auslösehebel (verdoppelt) und zwei Distanzscheiben auf den Seiten der Basiskörper. Fertig montiert hat der Haken dieses Aussehen:

    Die richtigen Spezialisten würden das natürlich auch noch beweglich bauen, was ich mir in Kenntnis meiner Fähigkeiten verkniffen habe.

    So hat die Konsole hinter dem Kesselhaus einen Haken.


    Wie bereits oben erwähnt hat mich der Museumsdampfschlepper in Regensburg, der eine Nummer größer ist als die Wanja, inspiriert, die Wanja endlich mal anzufangen.

    Noch zwei Impressionen vom Museumsschlepper:     

    Wieder ein Modul fertiggestellt. Wie zu erwarten, bringt der Maßstab 1:200 auch eine Menge mehr Kleinteile mit sich, der Baudrang des Vorankommens wird immer weider gebremst. Aber dafür hat hinterher das Auge seine Freude daran.

    Jetzt also das Kesselhaus:


       


    Auf die Konsole hinter dem Kesselhaus kommt später noch der Schlepphaken, bestehend aus 11 Einzelteilen.


    Übrigens sind mir die vorletzten Bilder zu rötlich geraten. Diesmal ist es realistischer.


    Gruß

    Manfred

    Es geht wieder etwas voran mit der Wanja. Unter anderem bremst aktuell die Walnußernte aus, die dieses Jahr sehr üppig bei unserem Baum ausfällt.

    Also Finger gewaschen, weiter gehts!


    Die genaue Betrachtung des LC-Satzes zeigt, daß für die Grätings Teile angeboten werden. Super! Das Bild zeigt die Heckgräting bereits montiert, bei den hinteren Seitengrätings habe ich schon die gedruckten Bereiche abgetrennt, was vorn noch passieren muß.

    Wichtig! Diese Operation sollte man machen, solange noch nichts auf dem Hauptdeck montiert ist. Dann kann man das Modell noch umdrehen, es ist komplett eben, und von unten die Ausschnitte für die Grätings schneiden. In diesem Bauzustand ist es auch sinnvoll, die unterseitigen Stützen an den Seiten (Teilegruppe 21) und am Heck

    (Teil 38b, hier bereits installiert) anzubauen.


    Die ersten Aufbauten (Teilegruppe 6) über den Schaufelrädern sind fertig.

    Sie lassen schon die spätere Gesamtform der Wanja erahnen.

    Montiert habe ich sie noch nicht, da zwischen ihnen noch die Hauptkabine (Teilegruppe 7), der Kesselraum (Teilegruppe 12) und etliche Kleinteile (28, 29 30, etc.) zu montieren sind, Das Ganze wird später von dem Brückendeck überbaut und ist dann nicht mehr so richtig erreichbar.

    Die Detaillierung macht einen guten Eindruck. Es ist das Hinterkleben der Fenster vorgesehen (Folie dafür ist im LC-Satz), separate Fensterrahmen sind vorhanden (auch im LC-Satz), Türen und Handläufe.


    Gruß

    Manfred

    Die Klippe ist umschifft, eine Verkleinerung um 2% hat es gebracht. Der Neubau des Gerippes paßt jetzt zum erneut gedruckten Unterwasserrumpf.

    Der Rumpf ist herzerfrischend einfach. Insgesamt sind es nur 6 Teile, drei für das Unterwasserschiff und das Heck, zwei Bordwände und ein Hilfsdeck unter dem Hauptdeck. Bis auf eine Unsauberkeit am Bug lassen sich die Teile gut anbringen.

     


    Das Hauptdeck besteht aus einer bedruckten Ober- und Unterseite und einem verstärktem Zusatzdeck auf der Oberseite. Das Aussticheln der Gitterroste am Heck und vor und hinter den Radkästen ist mir zu heikel. Ein Versuch am Heck hat mir gesagt, davon sollte ich lieber die Finger lassen, bevor ich das Deck verhunze.


    Der überaus flache Rumpf (Das Original hatte einen minimalen Tiefgang von 0,7m) neigt allerdings dazu, sich zu wölben, weshalb ich nach jedem Bauabschnitt des Rumpfes den Schiffskörper immer wieder mit Gewichten beschwert für 24 Stunden ruhen lasse. Ich befürchte, den Hang zum Durchbiegen werde ich trotzdem nicht komplett unterdrücken können.


    Ergänzend ist zu sagen, daß es zum Bausatz einen ergänzenden LC-Satz für die recht beachtliche Menge von Kleinteilen gibt. Allein die filgranen Abstützungen unter den Radkästen und die ordentlich detaillierten Schaufelräder bringen eine Menge Teile. Den LC-Satz habe ich mir zugelegt, damit ich je nach Situation entscheiden kann, was für mich die bessere Bauvariante ist.


    Jetzt kann es richtig losgehen!


    Gruß

    Pappi

    Um die Frage zu klären, ob es sich um einen generellen Skalierungsfehler handelt, liefert glücklicherweise das Schablonenblatt die Antwort. Es enthält ein paar Teile, bei denen die Sollmaße angegeben sind. Damit kann ich nachmessen, ob der Fehler sowohl horizontal als auch vertikal auftritt. Das macht der Schlingel!


    Also bleibt ein Druckversuch mit einer Verkleinerung um etwa 2% (ermittelt aus verschiedenen Messungen mit erheblichen Ungenauigkeiten).

    Neulich, bei einem Ausflug nach Regensburg, habe ich den dort liegenden Museumsschlepper angeschaut. Ein Flußschlepper mit Dampfantrieb und Seitenrädern. Das inspirierte mich, tief in meinen Fundus zu greifen und den Seitenradschlepper Wanja zu starten. Der Bogen macht einen interessanten Eindruck. Er bietet 3 Varianten des Schleppers an:

    Originalschlepper, bewaffneter Dampfer oder Flußkanonenboot. Davon kann man zwei Varianten bauen, den Originalschlepper

    und als bewaffneten Dampfer oder als Flußkanonenboot. Alle dafür benötigten Teile sind im Bogen zu finden.

    Ich will den zivilen Schlepper bauen; ich glaube nicht, daß ich mir auch noch ein Modell der militärischen Varianten vornehmen werde.

    Das Rumpfgerippe ist recht einfach in der Form und rasch gebaut. Auch beim Unterwasserschiff gibt es praktisch keine Details. Nachdem ich das Unterwasserschiff schon mal mit der Bodenplatte verklebt habe, komme ich ins Grübeln. Es paßt nicht in der Länge! Wenn ich das Teil am Heck bündig ansetze, ist das Gerippe am Bug reichlich 5mm zu lang. (die Einschnitte sollten mittig auf den Spanten liegen.) 8| ?(

    Habe ich etwas falsch gemacht oder ist das ein Fehler? Eine Probe mit dem Hauptdeck bringt die Erklärung:

    Der Bogen hat einen gravierenden Fehler! Das Hauptdeck (Teil 3) soll verstärkt werden. Dafür enthält das Blatt der Schablonen Teil 3a (oben im Bild).

    Lege ich beide Teile übereinander sieht das so aus: Teil 3a ist zu lang bzw. der Schablonenbogen hat einen Skalierungfehler! :cursing:

    Die Länge der konstruktiven Wasserlinie des Originals ist 53,32m, im Modell sollten dies 266,6mm sein. Messe ich die Wasserlinie im Schablonenbogen, komme ich etwa auf 272 mm. Bleibt die Frage, ob das Schablonenblatt einen generellen Skalierungsfehler enthält, was ich für wahrscheinlicher halte, oder nur einen Fehler in der Längsachse, was ich nicht eindeutig nachweisen kann.

    Im Original ist die Breite auf Wasserlinie 7,32m bzw. 36,6mm im Modell, was in etwa der an der Schablone gemessenen Breite entspricht.


    Jetzt heißt es Basteln!


    FRAGE an die Gemeinde: Hat mal jemand direkt Kontakt mit dem Verlag gehabt?


    Gruß

    Pappi

    Eeendlich kann ich die Fertigstellung der Uthlande verkünden; es kam ein Urlaub bei Cuxhaven dazwischen, der u.a. die Begehung meines vor einiger Zeit gebauten Modells der Elbe Highway in Bremerhaven ermöglichte. :cool: :D  


    Nachdem das Ladegut erledigt war, habe ich, die Idee meiner Vorbauer aufgreifend, das Autodeck auf Folie gedruckt und mir für Bug und Heck Einschübe für eine beladene Fähre bebaut.

    Hier die Bugansicht und hier die Heckansicht: Wie man sieht, muß volle Saison sein; die Fähre ist voll!


    Damit ist dieser Baubericht endgültig abgeschlossen. Mehr über die Uthlande demnächst in der Galerie (ich muß noch ein bißchen knipsen. :whistling: ).

    Rechtzeitig zur Eröffnung der IAAAHHH ist es mir gelungen, den schon gebuchten Messestand, gesponsert vom Verband der Papierhersteller, zu bestücken. Die Produktion läuft inzwischen immer routinierter. Außerdem war es mir möglich, einen Smart-Prototyp (links) bereitzustellen. Das Referenzmodell der Knutschkugel (vulgo Isetta) zeigt überdeutlich, wie heutige Autos unter einer Adipositas-Epedemie leiden.


    Ein kurzes Protokoll des Produktionsablaufes:

    - Die Fahrzeugteile werden erst einmal ohne Aussticheln der Fenster ausgeschnitten.

    - Dann werden die Teile möglichst genau vorgeformt, damit die Biegekanten später weitgehend spannungsfrei sind.

    - Jetzt kommen die Fenster dran; die Bauteile sind nach dem Aussticheln zwar wieder flach, lassen sich aber auch mit den dünnen Fensterrahmen gut wieder in Form bringen.

    Als Fenstermaterial verwende ich gern die Fensterfolie von Briefumschlägen, sie ist extrem dünn, leicht zu schneiden und trägt nicht auf. Eventueller Nachteil: Sie ist leicht

    matt.

    - Wo nötig werden Kanten gefärbt.

    - Endmontage des Fahrzeuges, beginnend mit dem Hauptteil der Karosserie, dann Einpassen der Motorhaube und der Heckklappe und danach Fixieren der Details wie

    Scheinwerfer. Eventuelle Stoßstangen und sonstige Kleinteile kommen zum Schluß.


    Je nach Tagesform läuft es meist recht gut. Die Serienproduktion läuft weiter.


    Gruß

    Manfred