Posts by theo modellbau
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Mein Beitrag endet mit Bildern vom Museumshafen, die selber nun auch schon wieder Geschichte sind.
Meine Tante, die seit dem Bau des Kolumbus-Centers dort in einer Wohnung im 18. Stock mit phänomenalem Hafenblick lebte, starb im hohen Alter im Jahr 2021. Und das Segelschiff „Seute Deern“ musste, wie schon erwähnt, im Jahr 2023 nach immerhin 104 Jahren Lebensdauer abgewrackt werden.
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Nein, das Museumsgebäude werde ich nicht auch noch bauen. Für ein Diorama reicht der Platz (neben zwei Modelleisenbahnen) nicht. Aber im Maßstab 1:250 lassen sich die Modelle schön in kleinen Regalen in meinem Arbeitszimmer unterbringen.
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Wieder ein tolles Modell! Aber ich muss jetzt erst einmal die BREMEN und die EUROPA bauen ...
Neugierige Frage: waren die "Deckel" der Schornsteine im Original wirklich weiß? Bei dem Gequalme kann das doch nicht lange so geblieben sein.
Mit herzlichem Gruß, Ulrich
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Und hier noch zwei Ansichten des Modells im Fotodiorama.
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Das fertiggestellte Modell mit Takelage (laufendes Gut), Flaggen und Segel.
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Zweiter Teil des Baues: Beschlagteile, Mast, Vordersteven, Takelage (stehendes Gut)
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Erster Teil des Baues: Deck und Innengerippe, Innenrumpfstücke und Außenhaut, Heckplattform
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Hanseatic gefällt mir! Hier noch ein paar Dias aus dem Fundus meines (mittlerweile verstorbenen) Schwiegervaters.
Mit herzlichem Gruß, Ulrich
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Der Koggennachbau in Kiel sah (zumindest noch vor einem Jahr) noch einsatzfähig aus ...
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Danke für die kundigen Kommentare zu meinen Fotos! Dass es sich um die Kieler Kogge handelt, war auch eher eine Vermutung von mir; von der WISSEMARA hatte ich nichts mitbekommen (wird auch nicht im Wikipedia-Artikel über die Bremer Kogge und ihre Nachbauten erwähnt).
Hier noch zwei weitere Fotos von einem Koggen-Nachbau: Die „Ubena von Bremen“ war im Rahmen der Deutschen Evangelischen Kirchentage 2007 in Köln und 2009 in Bremen im Einsatz.
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Das spektakulärste Exponat des Deutschen Schifffahrtsmuseums ist eine Hanse-Kogge aus dem 14. Jahrhundert, die im Jahr 1962 im Uferschlamm der Weser bei Bremen gefunden wurde. Die gut erhaltenen Holzreste des Schiffsrumpfes und Spantengerippes wurden über längere Zeit in einem Wasserbecken mit einer Imprägnierungslösung gelagert, um das herum eine gesonderte Halle als Teil des Museums gebaut wurde. Seit dem Jahr 2000 wird das so behandelte und rekonstruierte Schiff als Exponat im Museum ausgestellt.
Nach dem Vorbild dieser Kogge wurden seit den 1980er Jahren in Bremerhaven und Kiel drei Nachbauten erstellt, mit denen die Bautechnik sowie das See- und Segelverhalten dieses Schiffstyps studiert werden konnten.Die folgenden Fotos der in Kiel gebauten „Hanse-Kogge“ habe ich im Jahr 2010 vor dem Hafen von Wismar aufgenommen.
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Der Modellbogen „Stier“, herausgegeben vom des Deutschen Schifffahrtsmuseum, bietet das Modell im Maßstab 1:100. Ich habe es auf den Maßstab 1:250 skaliert.
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Der Wassertrecker „Stier“ wurde im Jahr 1954 gebaut. Er war der erste Schlepper, der durch Voith-Schneider-Propeller unter dem Vorschiff angetrieben wurde, die aus vertikal angeordneten Flügeln bestehen, die um einen horizontal kreisenden Teller angeordnet sind. Über die drehbare Ansteuerung der einzelnen Flügel wird sowohl der Antrieb als auch die Steuerung des Schleppers ermöglicht.
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Hallo in die Runde,
vielen Dank für die kundigen Kommentare!
Beim Bau war das eines der Details, bei denen ich mir erst einmal Fotos von verschiedenen RC-Modellen angeschaut habe, bevor ich verstanden habe, wie die besagte Laufbrücke samt Reling positioniert wird. Wirkt natürlich durch die Streifenreling wuchtiger als beim Original. Aber ein Kompliment an Renée für die spannende Bildbearbeitung!
Mit herzlichem Gruß, Ulrich
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Und hier noch ein paar Informationen zum Original: Das Walfangboot „Rau IX“ wurde 1939 gebaut und wurde während des 2. Weltkrieges von der Kriegsmarine zur U-Boot-Jagd und als Vorpostenschiff eingesetzt. Im Jahr 1948 wurde es – zusammen mit dem Walfangmutterschiff „Walter Rau“ an Norwegen ausgeliefert und zur Waljagd in der Antarktis und später im Nordatlantik eingesetzt. Seit 1969 gehört das Schiff zum Bestand des Deutschen Schifffahrtsmuseums.
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Lieber Reinhard,
die Steuerbordseite ist auf den Fotos ja gar nicht zu sehen ... aber Du hast schon recht, die Reling ist auf beiden Seiten des Schiffes zum Teil leicht nach innen gebogen. Auch hier war die Paßgenauigkeit des Modells nicht so ausgeprägt - deshalb ja auch die eingestückelte Relingergänzung am Heck.
Mit herzlichem Gruß, Ulrich
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Bei mir ist der Flieger dann noch auf einem Gletscher gelandet ...
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Das Deck ist im Modellbogen gegenüber dem Rumpf zu kurz ausgefallen, da musste ich mit schwarzer Pappe in der Schiffsmitte einen schmalen Streifen anstückeln. Auch zwischen dem Brückenhaus und dem hinteren Deckshaus musste ich eine Lücke schließen. Die Anordnung der Kräne und Winden auf dem Deck sowie die Takelage erschloss sich für mich nur teilweise aus der Zeichnung auf dem Modellbogen. Ein Blick auf verschiedene RC-Modelle des Walfangbootes im größeren Maßstab war an dieser Stelle hilfreich.
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Im Maßstab 1:500 sieht das Modell so aus. Und im Fotodiorama begegnet der „Seefalke“ dem Überseedampfer „Bremen“ von 1929, gleichfalls als Modellbogen im Maßstab 1:500 vom Deutschen Schifffahrtsmuseum veröffentlicht.
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Und hier zwei Ansichten des fertig gebauten Modells, skaliert auf den Maßstab 1:250.
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Hier drei Bilder aus der Bauphase.
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Den Modellbogen „Seefalke“ hat das Deutsche Schifffahrtsmuseum in zwei Versionen veröffentlicht: im Maßstab 1:100 und im Maßstab 1:500. Ich habe das Modell aus dem größeren Bogen auf den Maßstab 1:250 gebaut.
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Die düstere Abendstimmung der Fotodioramen ist als Kommentar zu dem traurigen Ende dieses Segelschiffes gedacht.
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Und hier das Modell der „Seute Deern“ in zwei Fotodioramen im Museumshafen und auf hoher See.
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Wie im Modell vorgesehen, sind die Rahen in Ruheposition ohne Besegelung dargestellt.
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Der Modellbaubogen der „Seute Deern“, herausgegeben vom Deutschen Schifffahrtsmuseum bietet ein Modell im Maßstab 1:100. Ich habe ihn auf den Maßstab 1:250 skaliert.
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Die Bark „Seute Deern“ wurde im Jahr 1919 ursprünglich als Viermast-Gaffelschoner mit dem Namen „Elisabeth Bandi“ in den USA gebaut und im Frachtverkehr zwischen Kanada, Brasilien und Mexiko eingesetzt. Später nach Finnland verkauft, transportierte sie Fracht zwischen England und der Ostsee. 1938 wurde sie zur Dreimastbark unter dem Namen „Seute Deern“ umgebaut und wurde als Schulschiff im Ostseeraum benutzt. 1966 fand sie ihren letzten Liegeplatz in Bremerhaven, wo sie nach einem Brand im Jahr 2023 abgebrochen werden musste.
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Und hier die Ansicht des Modells mit rückgebautem Deckshaus und Takelage für Hilfsbesegelung, skaliert auf den Maßstab 1:250.
Später habe ich noch das Vordeck vorbildgerecht auf grüne Farbe umgefärbt, das Achterdeck auf weiß. Und die Masten sind jetzt in weißer Farbe dargestellt. -
Hier zwei Ansichten des Modells (aus dem älteren Modellbogen) in der Version mit Steuerkabine auf dem Deckshaus im Maßstab 1:100.
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Ja, über diesen Druckfehler habe ich mich auch gewundert.
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Das Feuerschiff „Bürgermeister Abendroth“ wurde 1909 gebaut und lag zunächst vor der Eidermündung, zwischenzeitlich auch in der Ostsee und von 1945 bis 1966 auf der Position „Elbe 3“. 1967 wurde es in den Museumshafen in Bremerhaven überführt. Das Deutsche Schifffahrtsmuseum hat einen Modellbogen des Schiffes in zwei Versionen herausgebracht: in der Gestalt auf der letzten Einsatzposition mit einer Steuerkabine auf dem Deckshaus, und später in der zurückgebauten Form mit der Takelage für die Hilfsbesegelung.
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Der Museumshafen am Schifffahrtsmuseum Bremerhaven entstand im Jahr 1975, als der Bereich des 1830 ausgehobenen und im Jahr 1966 verkleinerten Alten Hafens neugestaltet wurde und nahe dieses Hafenbeckens auch die beiden Wohnhochhäuser des Kolumbuscenters errichtet wurden.
Im Hafen lagen bzw. liegen neben weiteren kleinen Schiffen die Bark „Seute Deern“, das Feuerschiff „Bürgermeister Abendroth“ / „Elbe 3“, das Schnellboot „Kranich“, der Walfangdampfer „Rau IX“, der Bergungsschlepper „Seefalke“ und das Unterseeboot „Wilhelm Bauer“. Auf dem Hafenpier steht außerdem der Wassertrecker „Stier“.