Posts by Papiertiger

    Hallo, Freunde,


    ja, so empfinde ich es auch: Kennenlernen und Babbeln von Angesicht zu Angesicht, das ist es, was unser Treffen ausmachen sollte. Ablenkende Beiprogramme sollten für den harten Kern minimiert werden (was nicht ausschließt, dass Begleitpersonen etwas geboten werden kann und sollte).


    Was den Treffpunkt angeht: Würzburg scheint mir okay: ICE-Station, legendäre Staus auf der Autobahn, Schiffahrt auf dem Main, historische Architektur, was will man mehr. Übrigens, auch im Land des guten Frankenweins ("Bocksbeutel") hat jeder gute Winzer auch ein gepflegtes Pils im Kühlschrank!


    Und was den Versuch der Mitte angeht: Die goldene Mitte ist häufig ein Synonym für Mittelmäßigkeit. Dass uns das nicht blüht (egal wo), davon ist fest überzeugt der


    Papier-Tiger

    Hallo, ICE-TEA,


    ich finde Deine Idee vielversprechend. Schwierigkeiten sehe ich eigentlich nur in Bereichen mit komplexen sphärischen Kurven, bei Schiffen sind das in der Regel die Bug- und die Hecksektion. Hier wird es wohl mit einer einfachen Interpolation der "Haupt"-Spanten nicht getan sein, andererseits ist wohl andauerndes Anpassen am 'lebenden' Objekt wohl auch nicht das richtige. Aufpassen wird man auch müssen, wenn vom Deck irgendwelche Teile in den Rumpfbereich hineinragen (Stecklaschen, Mastunterteile usw.).


    Wenn's klappt, verspreche ich mir von einer deutlichen Verringerung der Spantenabstände (überall wo es nötig erscheint) eine Verringerung der Dauerwellen in Bordwänden.


    Laß mal hören, was Deine Experimente so ergeben.


    Mit freundlichem Gruß
    Papier-Tiger

    Hallo, josef mayer,


    habe in Archiv das Handbuch zu Photopaint 8 gefunden und mir zur Brust genommen. Der Beschreibung von docrox kann ich nichts weiteres hinzufügen. Damals habe ich diese Funktion nicht benutzt, kann also aus eigener Erfahrung nichts ergänzen.


    Die von mir geschilderte Funktion mit der Farbmaske erscheint mir neueren Datums, denn der im Handbuch skizzierte Weg geht ja vergleichsweise von hinten durch die Brust ins Auge.


    Was die Füllung angeht: Hier keinesfalls eine Farbe mit der Pipette aufnehmen und dann ändern, denn diese Änderungen gelten immer für diesen Farbton auf dem gesamten Blatt! Hier das Füllwerkzeug (der kippende Farbtopf) auswählen, die Füllfarbe über Menü und Auswahlleiste bestimmen und dann damit in die Fläche klicken. [Ich hoffe dass Photopaint 8 auch so gestrickt ist.]


    Mit liebem Gruß
    Papier-Tiger

    Hi miteinander,


    verblüffend, wie viele Color Copy verwenden! Ich habe damit bisher auch nur gute Erfahrungen gemacht, und vor einiger Zeit habe ich dazu mal eine Tabelle eingestellt: http://www.kartonbau.de/wbb2/t…php?threadid=324&sid=


    Dazu möchte ich hier noch etwas ergänzen (mit nachfolgendem Foto):
    Dieser Karton nimmt die Farben (auch preiswerte) des Tintendruckers so gut auf, dass Feuchtigkeit ihnen kaum etwas anhaben kann. Der im Foto zu sehende Abfallstreifen eines eingescannten und ausgedruckten Modells wurde an 3 Stellen bewußt mit Wasser angefeuchter, und zwar mit einem Tropfen Wasser auf der Fingerspitze! Vorher hatte der Ausdruck 2 Tage Zeit zum durchtrocknen!


    Bei 1 habe ich die Feuchtigkeit diagonal über den gesamten Streifen gezogen: keine Farbänderung, dafür wurde nach kurzer Zeit der Karton weich. Ich habe ihn ohne Werkzeug in einem engen Bogen abgewinkelt und trocknen lassen. Nach dem Trocknen behält der Karton die Form und nimmt die ursprüngliche Steifigkeit wieder an, ohne seine Oberfläche zu verändern.


    Bei 2 habe ich das gleiche senkrecht zur Länge des Streifens gemacht, nur weniger Feuchtigkeit verwendet und auch weniger gebogen.


    Bei 3 war's ein Doppel-Experiment: Zunächst hatte ich mit einem Anreibelöffel auf einem Radiergummi aus dem flachen Karton einen linsenförmigen Buckel herausgearbeitet, ohne die Kartonoberfläche zu zerstören. Den geringen Feuchtigkeitsauftrag habe ich in Längsrichtung des Kartons vorgenommen. Beim Biegen ergaben sich dann auf der Rückseite des Kartons die erkennbaren 'Wellen', die Vorderseite blieb ok. Kann auch damit zusammenhängen, dass diese Biegung quer zur Laufrichtung des Kartons war.


    Verblüffend ist, dass der Karton nach einer gewissen Lappigkeit nach dem Trocknen wieder seine ursprüngliche Stabilität zurückgewinnt und dabei die gegebene Form beibehält. Und ... dieser Karton hat meine Sorgen hinsichtlich Feuchtigkeit und Farbänderungen stark gemindert.


    Übrigens, der Streifen ist jetzt 4 Wochen alt.


    Ich bleib dabei, testen bringt manchmal brauchbare Erkenntnisse
    Papier-Tiger

    Hallo, Piet,


    für die 'Cap ....' hast Du hier schon mal einen Abnehmer, vor allen Dingen wenn zum Schiff auch einer der abgebildeten Container-Krane als Add-On dabei sein sollte. Übrigens, so ein 'roter Farbklecks' macht sich unwahrscheinlich gut in der Vitrine neben der 'gräulichen Flotte'. - Irgendwie macht sich Rot [und Gelb] auf Schiffen immer gut, finde ich. -


    In der Hoffnung, noch viel von Dir zu hören (und irgendwann bauen zu können)
    Papier-Tiger

    Quote

    Original von josef mayer
    Die von dir beschriebene Funktion suche ich gerade auf meinem Photopaint 8. Doch leider streikt die Hilfe beim Thema Farbmaske.
    Ist meine Version schon zu alt, oder muß ich unter einem anderen Stichwort suchen.
    Sepp


    Ich schrieb hier vorher folgenden Mist: Sorry, Sepp, mit Photopaint kenne ich mich nicht aus. Vielleicht kann jemand anderes helfen (evtl. Funktion 'Zauberstab'????).


    Da habe ich mal auf die Schnelle Photopaint mit Photoshop verwechselt. Sorry. Die Unterlagen zu Photopaint 8 habe ich irgendwo im Archiv, ich werde baggern und das Ergebnis hier posten. Kann aber auch sein, dass die Farbmaske eine Neuerung der letzten Versionen war. Man wird sehen.


    Papier-Tiger

    Der vorher gezeigte Scan ist nun die Grundlage für ... die Anwendung der Farbmaske! Mit der Farbmaske kann man dem Programm sagen, dass es alle schwarze Flächen in eine aus vielen Teilen bestehende Maske zusammenfasst. Diese aktive Farbmaske wird in die Zwischenablage kopiert, und dann wird ein neues Bild aus der Zwischenablage erzeugt.


    Voila, das neue Bild enthält nur noch die schwarz gedrukten Flächen und Linien, der Rest hat keine Farbe mehr (erkennbar an einer Rasterung = Transparenz).


    Jetzt kann man mit dem Füllwerkzeug (sieht bei mir wie ein kippender Farbtopf aus) die gewünschte Farbe auswählen und damit mitten in eine schwarz umrandete Fläche klicken, die sich dann mit der gewählten Farbe füllt.


    ABER ... wenn die schwarze Umrandung nicht geschlossen ist (sei es auch nur ein einziges Pixel, was da fehlt!), läuft die Farbe aus. Sieht schrecklich aus, so ein unvermutet total roter Bogen!


    Kein Beinbruch! Mit der Rücknahmefunktion die Farbe wieder löschen, dann die Begrenzungen der einzufärbenden Fläche in Vergrößerung auf Lücken absuchen, und die Lücken dann mit der Zeichenfuktion mit schwarzer Farbe schließen. Wenn alles dicht ist, läuft auch nix mehr aus.


    Als Beispiel folgt hier der gleiche Scan wie vorher, aber nach der Bearbeitung und mit einem weißen Hintergrund versehen.


    Ein Randgedanke: Da kommt schon verflixt viel Aufwand auf einen zu, wenn man so etlichens Bogens bearbeiten will. Aber es geht nach meiner Einschätzung besser als mit Moiré-Filter und Änderung tonähnlicher Farbwerte. Zudem ist die neue Farbe gleichmäßig.


    So, und jetzt das Ergebnis.


    Übrigens, weiterführende Tips und Anregungen liebe ich, sie helfen ja schließlich auch mir.
    Papier-Tiger

    Hallo und pst (wegen rechtlicher Situation),


    es gibt noch einen Weg, bei Scans Farbänderungen vorzunehmen. Das startet natürlich mit dem Scan eines Baubogens in ein gut gebautes Bildbearbeitungsprogramm (bei mir Corel Photopaint 11, andere können das aber auch).


    Als Beispiel habe ich das Seenotrettungsboot 'Halny' in 1/50 vom Verlag Maly Modelarz gewählt, Ausgabe 1985, auf grottenschlechtem Karton und auch mit einen Druck, der heutigen Vorstellungen spottet. Seht Euch den Scan-Ausschnitt an, die Grundfarbe des Kartons ist tatsächlich gelblich-beige! Die Konstruktion soll aber TOP sein, schrieb mal einer, der das Modell mit Fernsteuerung schwimmfähig gemacht hat und dazu Fotos zeigte, die mein Interesse weckten.


    2. Teil folgt.

    Quote

    Original von christoph
    Deine kleine DGzRS Flotte, Friedrich ist Dir gut geworden =D>. Wann wird Deine Marweede dazu kommen?
    Christoph


    Ja, ja, ja, sie liegt ja bereit (mit den Ätzteile!). Aber ...
    ... ich habe die Eigenart, Modelle nacheinander zu bauen, und da muss erst mal meine 'Undine' fertig werden. Einzige Ausnahme von diesem Grundsatz: Fingerübungen, also Dinge, die unwahrscheinlich reizen und an einem Abend fertig werden können (demnächst wohl mal der Papier-Tiger von Yamaha [download]).


    Diese Vorgehensweise hat noch einen Vorteil: Bei jedem Modell lerne ich für das nächste hinzu, und zwischendurch bekomme ich auch noch all die tollen Tips hier im Forum.


    Papier-Tiger

    Oing Ihr alle und so,


    bei der Jagd nach älteren Modellaufnahmen fielen mir die nachfolgenden (nun 8 Jahre alten) Fotos in die Hände. Ich versuchte damals den Bau dieses Schätzchens mit der Spiegelreflex festzuhalten (würde ich heute mit der Digicam machen). Nun habe ich sie eingescannt (mit üblichem Qualitätsverlust) und etwas nachbearbeitet, damit man sie überhaupt ansehen kann. Macht euch selbst ein Bild:

    Oing zusammen,


    habe mal in meinen alten Fotos gekramt (da schau her, 9 bis 6 Jahre alt, mit Spiegelreflex aufgenommen) und ein paar Beispiele eingescannt. Bitte nicht hauen, heute würde ich noch mehr Erfahrung in die Bilder packen. Aber ich glaube, die Bilder zeigen gut die Prinzipien von Einmachcellophan, Mehl und einem (bei mir nicht immer) stimmigen Hintergrund - hier wäre wesentlich mehr auf übereinstimmende Farbstimmung und Richtung des Lichteinfalls zu achten. Aber das Wesentliche wird klar.


    Als erstes Bild (ich weiß, igitt!) ein Plastik-Segelschiff, die 'La Corona' aus dem Stall 'Heller':

    Quote

    Original von heribert
    @docrox: Unglaublich... Wielange hast Du rumexperimentiert, bis Du auf Frischhaltefolie/Mehl gekommen bist? Sieht wirklich täuschend echt aus.


    Das ist ein bereits alter, aber immer noch hochwirksamer Trick mit dem Einmachzellophan und Mehl. Für Farbfotos sollte man dann aber noch farbiges Krepppapier (<- komisch, 4x p) darunterlegen, am besten dunkelblau.


    Wäre es kein Plastikmodell, so könnte ich hier ein derartiges Foto mit Segelschiff einstellen. (@ heribert: Oder geht das doch, weil es hier auf die Fotowirkung ankommt?)


    Papier-Tiger

    Hi, pappenbauer,


    ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht mit den Produkt "Color Copy". Es ist ein hochweiß daherkommendes Papier bzw. Karton, beidseitig satiniert, mit Papiergewichten von 80/90/100/120/160/200/250 g/m², die meisten Formate auch in DIN A3. Der Karton läßt echt saubere, randscharfe Inkjet-Drucke zu und hat bei der Verarbeitung keine Macken (habe ich bisher bis 160 g/m² ausprobiert, kein Spleißen).


    Der Preis: Für 250 Blatt 160 g/m²-Karton 9.69 zuzüglich MWSt. Dieser Karton entspricht der Qualität von HMV (Kartonstärke, Oberflächengüte).


    Meine Quelle: Ein Bürobedarfs-Großhändler.


    Soweit mein Senf
    Papier-Tiger

    Hallo miteinander,


    hier zur Terminabstimmung einige genaue Termine:


    Modellbaumesse Sinsheim 2005: 17. - 20.03.
    Internationales Kartonmodellbauertreffen Bremerhaven 2005: 22. - 24.04.
    Intermodellbau Dortmund 2005: ???? (Ende April - Anfang Mai?)
    Faszination Modellbau Mainz 2005: 10. - 11.09.
    Modellbaumesse Leipzig 2005: 30.09. - 03.10.


    Terminüberschneidungen mit diesen (auch kartonrelevanten) Terminen erscheinen mir nicht glücklich.


    Viele Grüße
    Papier-Tiger

    Hallo, Malo,


    mein volles Vertrauen hast Du. Plane mal schön, es wird mindestens so gut wie alles von Dir.


    Zur Terminabstimmung folgende Info: das letzte vollständige April-Wochenende ist für das Treffen im Schiffahrtsmuseum Bremerhaven reserviert. Hier wäre eine Überschneidung nicht optimal.


    Die genauen Termine habe ich noch nicht, aber:
    - Sinsheim: Mitte bis Ende März/Anfang April (1. Messe nach Nürnberg!)
    - Dortmund (Intermodellbau): Ende April/Anfang Mai
    Beide Veranstaltungen haben Karton-Relevanz.


    Soweit von mir,
    Papier-Tiger

    @ murban


    Die Do-X war ein limitiertes Sondermodell, dessen Restbestände Herr Wolter von WHV vor drei (oder vier?) Jahren auf der Intermodellbau in Dortmund verkauft hat. Soweit ich weiß ist die Auflage total weg und ein Nachdruck aus rechtlichen Gründen nicht machbar.


    Sorry for bad news, aber mal in Wilhelmshaven anfragen bringt ja vielleicht neuere Infos.


    Papier-Tiger

    Nun, für mich sind die alten DIN A2-großen Bogen des Lehrmittelinstituts Wilhelmshaven auch Raritäten (Bremen, Cap San Diego). Allein der Druck und das optische Erscheinungbild macht schon beim Anschauen reine Freude, auch wenn die Detaillierung nicht mehr dem heute Möglichen entspricht. Dazu aus dem Alsterverlag die Seenotrettungskreuzer und, noch relativ neu, das limitierte Sondermodell der Do-X in 1:50 von WHV in einem ausgezeichnet gelungenen Silberdruck.


    Alles Schätzchen, vor denen die Schere irgendwie zurückzuckt.


    Papier-Tiger

    Hi, Heribert,


    irgendwie scheint es mit dem Wohnort zusammenzuhängen, wo man die Mitte sieht ;). Nun, mir wäre auch Mannheim, Sinsheim und Speyer recht, denn dort gibt es ja auch 'ne Menge technischer Anregungen (= Museum). Aber, ganz offen, im Rheinland (aus dem ich stamme) mal wieder richtiges Bier (also Altbier, eine obergärige Spielart) zu zischen hat für mich doch einen überwältigenden Charme ... :D :D :D


    Beim Termin bin ich noch offen. Da fällt mir ein: Wer nach allen Seiten offen ist, kann nicht ganz dicht sein! :D


    Papier-Tiger

    @ murban


    Marabu Fixogum ist ein ausgesprochener Bürokleber für Papier. Die Basis ist reines Natur-Kautschuk. Er wird unter anderem zum Schließen von Briefumschlägen und Ankleben von Briefmarken verwendet, ebenso zum Aufpappen von Zeitungsartikeln auf weißes Papier (so für Fotokopien). Er hat eine geringe Haftfähigkeit und ist nach meiner Meinung für dauerhafte stabile Kartonverklebungen nicht geeignet.


    Papier-Tiger

    Hallo,


    also Duisburg fände ich auch toll. Ich bin immer noch auf der Jagd nach einem schmucken Binnenschiff (Europaschiff), so wie man sie auf unseren Flüssen und Kanälen sieht. Und da müsste das Binnenschifffahrtsmuseum ja wohl was zu bieten haben, denk ich mal so.


    Also auf einen Termin in Duisburg
    Papier-Tiger

    Hallo, Rockabilly,


    also, ährlich, Dein klein Schätzken is ne Wucht in Tüten. Kompliment, sieht echt Klasse aus. Und wenn erst die Takelage dran ist ... Nicht vergessen: Beim Flagge-Aufziehen hat man ne kleine Belohnung verdient!


    Was die künftige Modellauswahl angeht, irgendwie ist das persönlich und soll einem selbst ja Spaß machen. Und den wirst Du wohl schon finden.


    Weiter so, wir wollen noch mehr Werke von Dir sehen.
    Papier-Tiger

    Hallo, Enst,


    bei der Spritzpistole handelt es sich um ein "Single-Action"-Gerät, dass heißt, während des Sprühens gibt es keine Möglichkeit die Farbmenge zu regulieren. Dass geschieht vor dem Sprühvorgang durch Einstellen der Düse am Farbbecher. Verallgemeinend gesagt: Das Gerät ist für einen flächigen Farbauftrag geeignet, nicht für Feinheiten - also gut für die gleichmäßige Einfärbung eines größeren Teils wie beispielsweise ein Rumpf. Andersfarbige Teile müssen natürlich abgedeckt werden.


    Aber Achtung: Nur Lacke auf Kunstharzbasis benutzen, denn bei Acrylfarben ist das Lösungsmittel Wasser, und das mag der Karton vielleicht gar nicht (Wellen und so!).


    Gesundheitlicher Hinweis: Das Gerät erzeugt einen Farbnebel. Bitte Schutzmaske tragen - oder einen halben Tag lang in 'rot' schneuzen. Auch die Umgebung kann einen Rotschleier annehmen! Am besten geht's draußen auf einem Brett auf zwei Böcken.


    auf gutes Gelingen
    Papier-Tiger

    Oberflächenschutz


    Hallo, heribert,


    ganz spontan fiel mir bei Deiner Frage ein, dass "Caparol" als Schlussbehandlung auf Tapeten auch einen Oberflächenschutz à la Elefantenhaut bietet. Habe ich früher als Vorbehandlung vor dem Lackieren von Modellen verwendet (außer Silberfarbe = Metallpigmentfarbe). Es läßt die Farben nach Auftrocknen etwas intensiver und dabei seidenmatt erscheinen, ist ansonsten unsichtbar. Und, wichtig, die Oberfläche wird wirklich geschützt, gegen Stoß und Feuchtigkeit!


    "Caparol" müsste in Baumärkten erhältlich sein, Gebindegröße = ???


    Viel Erfolg bei Deinem Theater
    Papier-Tiger

    Hallo, Heribert,


    ja, die tröten (= erklingen) wirklich!! Mein Kollege entlockte dem 'Ding' richtig unüberhörbare Melodien (schau an, die Nachbar-Büros öffnen sich). Er war so begeistert, ich habe ihm das Saxophon geschenkt.


    Tja, und die schwarz und kunststoffartig kaschierte Rückseite ist eine tolle Idee, weil die eingeblasene Luft ja nicht immer ganz trocken ist.


    Übrigens, Tochter und Kater haben sich von meinen Versuchen wieder erholt.


    Liebe Grüße
    Papier-Tiger

    Tja, mal ganz was andreas:


    Ein SAXOPHON!


    Ich entdeckte das Angebot bei Scheuer & Strüver (da gibt's noch mehr Blasinstrumente!). Mal probieren und bestellt. Es kam ein DIN A4 Bogen kaschiertes Papier mit holländischem Aufdruck und englischem Beipackzettel.


    2 Teile ausschneiden, davon eines lochen, dann sauber verkleben, und ...


    Meine schon schlafende Tochter kam aus ihrem Zimmer gestürzt ("Was ist los???") und der Kater verkroch sich unter dem Sofa.


    Aber, ein Kollege, der Klarinette spielt, entlockte dem Ding richtig gute Dicke-Backen-Musik.


    Es folgen die Bilder: Fertig, Vollständiger Bogen und Schwarz kaschierte Rückseite mit englischer Anleitung.


    Papier-Tiger

    Hallo, Eisbär,


    zunächst Danke für die rundum geglückte Aufklärung. Aber wie Du wahrscheinlich auch weißt, zeigen sich dann in der Praxis mitunter doch noch Wissenslücken.


    Ich hätte da gerne mal noch folgende Fragen:
    Wie ist das mit der Oberflächenveredelung? Was sind die Unterschiede zwischen gewalztem, gestrichenem und satiniertem Papier? Was bedeutet beschichtetes Papier bei Inkjet-Papieren? Gibt es hinsichtlich der Eignung besondere Empfehlungen?


    Und dann noch eine Frage zum "lebenden Papier": Wie sind die idealen Aufbewahrungsbedingungen, denn Papier ist ja von der Luftfeuchtigkeit und der Temperatur abhängig (Längen- bzw. Volumenänderung, auch Vergilben)?


    Klasse, dass es bei uns solche Spezialisten gibt.


    Mit neugierigem Gruß
    Papier-Tiger

    Hallo,


    bei der Tränkung von Karton mit Klebstoffen ist immer auf frischen Klebstoff mit optimalem Lösungsmittelgehalt zu achten. Insbesondere überalterter Sekundenkleber blüht wegen der gebremsten chemischen Reaktion (ist hydroskopisch, hat also schon viel Luftfeuchtigkeit *geschluckt*) fast mit Sicherheit weißlich aus. Da hilft (nach spätestens einem halben Jahr) nur noch wegschmeißen und Frischlinge besorgen.


    Übrigens, nach der Härtung ist kein Einfärben der Schnittkanten mit wasserlöslichen Farben mehr möglich, weil der Karton nicht mehr saugfähig ist. Also Farbe vorher ins Spiel bringen, oder Lacke verwenden.


    Papier-Tiger

    Hallo, Streifenschneider (und angehende ...),


    habe mal experimentiert. Es klappt! Ich schneide Streifen von 0,3 mm Breite mit Skalpell und Stahllineal aus unbehandeltem Papier und Karton. Voraussetzung: Extrem scharfe, also frische Skalpell-Klinge. Trick: Papier/Karton nicht sofort durchschneiden, sondern mindestens 2 Schnitte am Stahllineal. Effekt: Papier rollt sich nicht auf/Karton spleißt nicht. Die entstehende kleine Verformung kann man mit den Fingern *geradezupfen*.


    Fotos folgen (bald ...).
    Papier-Tiger