Posts by Papiertiger

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    Original von pappenbauer
    Das Schiffchen brüllt förmlich danach, von mir in 1:250 gebaut zu werden, nur weiß ich eben noch nicht wie.


    Hallo, pappenbauer,


    mit Deinem Wunsch nach der 'AIDA' in 1:250 bist Du nicht allein. Diese Art Schiff scheint mir stark unterrepräsentiert, nämlich nicht vorhanden! Dabei: Die Formen, die Farbgebung, der Bekanntheitsgrad!!


    Wäre mal was anderes als die 'Graue Flotte'. Na, werte Konstrukteure, wer wagt's? Oder müssen wir auf unsere östlichen Nachbarn hoffen?


    Ich melde auf jeden Fall verstärktes Interesse
    Papier-Tiger

    Na, dass ist doch schon mal eine Gruppe, die sich im Halbkreis aufstellen kann (wäre mit 2 Teilnehmern etwas schwieriger).


    Wie halten wir es denn mit den 'Begleitpapieren'? Also, dass da keine Bismarck in 1:200 auftaucht ist klar, 'ne Focke-Wulf 190 A in 1:250 schon eher. Und die 'Planablage', um wieviel kann man die 'erleichtern'?


    Aber mal ernsthaft: Ist das Meeting mehr gesellschaftlich (also klönen und Fotos schauen) oder mehr objektorientiert (mit Modellen und Bogen) einzuordnen?


    Ich meine, der gesellschaftliche Ansatz sollte im Vordergrund stehen, die Modelle und Bogen zeigen wir uns sowieso über das Forum, und es entfällt etwas, was mir immer Kopfzerbrechen macht: Der Transport.


    Viele Grüße und bis bald
    Papier-Tiger

    Hallo, Malo,


    ich bleibe bei meiner Anmeldung ... sofern da was stattfindet, bin ich dabei.


    Lasse den Frust an 'Wutzetteln' aus. Anmeldungen zu Events, die eigene Aktivitäten erfordern, blättern bei näher kommenden Verpflichtungen erfahrungsgemäß häufiger ab ('Anstrengung droht').


    Ich sehe auch einen positiven Aspekt: Bei einer kleinen Truppe wird eine Lage nicht so teuer.


    Mit herzlichen Grüßen
    Papier-Tiger

    So, verehrte Kartonisten,


    jetzt kann ich Euch die 'Hohwacht' auch komplett präsentieren.


    Meine Vermutung, dass das Beiboot die schlechte Paßform der Beibootwanne 'tarnen' würde, hat sich bestätigt.


    Es hat Spaß gemacht, dieses kleine Schiffchen (ähem, einen 'Kreuzer') zu bauen, auch wenn es nur zu Testzwecken von Material und Vorgehensweise war. Ist für meinen Geschmack recht ansehlich geworden.


    Frohe Ostergrüße allerseits
    Papier-Tiger

    Hallo,


    Ihr habt es so gewollt. Es folgen 2 Ansichten des Beiboots der 'Hohwacht'. Das Dingelchen besteht aus 15 Einzelteilen, wovon mir 2 von der Pinzette hüpften und auf Nimmerwiedersehen veschwanden. Die Bootskonstruktion ist etwas ungewöhnlich, man könnte 3 Paar Hände gebrauchen beim Anpassen, nur wären die sich irgendwie im Wege. Ich habe hier auf das Ausschneiden der Fenster verzichtet, weshalb ich nur rund zweieinhalb Stunden für den Winzling brauchte.


    Tja, und was mir erst beim Foto auffiel: Bei der Vorbereitung zum Star-Shooting hat sich eine Fluse auf dem Schiff breitgemacht. Ich habe die Fotos halt so gelassen.

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    Original von Wilfried
    PS: ist die Aufbaufarbe tatsächlich so vanillemäßig, wie sie auf den Fotos herüberkommt?


    Moin Wilfried,
    keine Panik, die Aufbauten sind fahlgelb, also ein sehr blasses gelb. Kommt bei Fotos mit Kunstlicht nicht so richtig raus. Und bitte bedenken: Es war eine Fingerübung - Übung für Papierqualität und Relingbau, nicht für meisterliche Präzision und Detaillierung.


    Mit einem schönen Gruß aus dem immer noch sonnigen Frankfurt
    Friedrich

    Hallo, Heribert,


    tja, warum diese Schiffchen 'Kreuzer' heißen hat sich mir auch noch nicht erschlossen. Die Schiffchen der DGzRS heißen ja auch Seenotrettungskreuzer. Hat vielleicht wirklich mit 'hoheitlichen Aufgaben' zu tun. Und Deine Vermutung mit der Zigarette ist brandheiß (die Zigarette natürlich nicht - so nah bei Papier!).


    Nun aber mal eine Frage zum Bericht, wo ich mir etwas unsicher bin, ob die Information hier nicht zu versteckt ist. Angesprochen hatte ich drei Punkte, die über die reine Schiffahrt hinausgehen:
    1. Das Papier und seine Qualitäten
    2. Die rückseitigen Farbflächen und Farbkorrektur
    3. Die "Dünne-Streifen-Methode" für Reling und Ähnliches
    Sollte man hierzu jeweils einen eigenen ausführlicheren Thread starten oder sollte man diesen Baubericht bei Bedarf verlinken, immer mit dem Ziel, die Information möglichst weit zu streuen?


    Und nun stellt sich mir die Frage: Wollt Ihr das Beiboot auch noch sehen?


    Noch eine schöne Woche wünscht bei strahlendem Sonnenschein
    Papier-Tiger

    Reling aus Papier ... aber wie?


    Es beginnt mit der Papiervorbereitung. Ich habe auf dem Papier Color Copy 100 g/m² beidseitig eine Farbfläche von 15 x 5 cm gedruckt und diese Fläche vor dem Ausschneiden mit UHU-extra beidseitig imprägniert. Imprägniert heißt etwas UHU-extra auf die Oberfläche geben und dann mit dem Finger zügig und gleichmäßig flächig verteilen. Auf der Rückseite auch und trocknen lassen.


    Beim Ausschneiden habe ich eine Längsseite als oben markiert, von der ich möglichst feine Streifen abschneide (ca. 0,2 mm breit). Beim Abschneiden ist ganz wichtig, dass dies nur mit einer scharfen neuen Klinge geschieht und NIE in einem Schnitt, lieber 3- bis 4-mal am Stahllineal vorbei. Dann reißt das Papier nicht und der dünne Streifen wellt sich nur ganz wenig. In diesem Fall habe ich auf ein Einfärben der Schnittkanten verzichtet, die Reling soll den hellen Anblick behalten. Übrigens, 15 cm Länge pro Streifen erscheinen mir als Optimum, sonst kriege ich sie nicht gleichmäßig hin. Für den Start habe ich 10 Streifen geschnitten.


    Nun kommt der wesentliche Trick: Die Original-Reling aus dem Bogen habe ich unter eine dünne Glasplatte geklebt (gehörte mal zu einem rahmenlosen Bilderhalter von 13 x 18 cm). Jetzt werden 4 Streifen auf dem Glas außerhalb der Vorlage so mit ihren Enden fixiert, dass sie als Durchzüge dienen können. Nach und nach werden dann die Stützen (restliche 6 Streifen) darüber geklebt, wobei während des Leimabbindens noch Korrekturen möglich sind. Als Kleber verwende ich Wiccoll, den ich mit der Spitze einer Nadel auf die Kreuzungspunkte auftrage. Die Restlänge der Streifen mit etwas Zugabe abschneiden und die nächsten 6 Stützen in Angriff nehmen. Nach Fertigstellung der Roh-Reling dieser Zeit zum Aushärten geben, dann die nötige Trimmung der Stützen und andere Anpassungen vornehmen (hier waren Freiräume in die Durchzüge zu schneiden und die Relingenden mit einem Abschluß zu versehen). Erst jetzt von der Glasplatte vorsichtig lösen. Hats geklappt, ist die Reling erstaunlich stabil und läßt sich sogar knicken, formen sowieso.


    GANZ WICHTIG: Bei den Abmessungen genau darauf achten, dass Relinghöhe und länge in den vorgegebenen Maßen bleiben, also nicht auf Mitte der vorgedruckten äußeren Relingstriche arbeiten, sondern diese als Randmarkierung bei Durchsicht von oben nutzen. Die Relingteile werden sonst zu groß, dass kann zu Passproblemen führen.


    Happy trying!

    Es wird fisselig ...


    Jetzt kommen jede Menge Kleinteile: Lampen, Scheinwerfer, Ankerwinde und Rettungsinseln. Bei den Rettungsinseln fehlt jeweils eine Abschlußscheibe, so dass sie einseitig offen bleiben, aber ... wofür hat man das Schiffchen eingescannt. Übrigens, in der Bauanleitung ist für den Hauptscheinwerfer ein falsches, nicht vorhandenes Podest eingezeichnet.


    So, und zum Relingbau kommt nun ein extra Foto.

    Tricksen und tarnen


    Nachdem zwischen Bugschanz und Bordwand doch Löcher zum Steinedurchwerfen klafften, habe ich einfach die Scheuerleiste plastisch ausgeführt und bis zum Bug verlängert. Natürlich mußte ich dann die untere Scheuerleiste auch plastisch ausführen. Plastisch ausführen meint: Einen Streifen Karton passender Breite zuschneiden und ihn ohne Leimgräber auf die aufgedruckten Scheuerleisten draufpappen.

    Zur Problemzone


    Die schwierigste Zone war der Bug mit dem Schanzkleid und den Schanzkleidstützen. Hier ist schon der Konstruktionsvorschlag abenteuerlich: erst die Schanzkleidstützen an Deck aufkleben und dann das Schanzkleid drumherum. Hat bei mir nicht geklappt, zumal das Schanzkleid auch noch eine schlechte Paßform hat! Also runter mit den Stützen, Schanzkleid stumpf verklebt und mühsam, so gut es ging, angepaßt, danach die Schanzkleidstützen wieder an ihren Platz und den Abschluß oben drauf geklebt. Mist, es bleiben Lücken, die nach Füllung schreien davon später mehr.


    Hier sieht man mal deutlich den Vorteil des rückseitigen Farbflächendrucks.


    Und beim Bewundern des Baufortschritts, ja, erst jetzt, fällt er mir auf, der größte Fehler dieses Bausatzes: Der Name Hohwacht fehlt auf dem Schanzkleid, glänzt durch Abwesenheit!!!!!!! Rückbau ist nicht mehr, ich beschließe: Dat bleibt so! Zumal am Heck der Name doch auftaucht.

    Nun wirds dicht ...


    Das folgende Anbringen der Bordwände ging problemlos bis auf die Tatsache, dass die Ankertaschen etwas zu klein waren. Aber das wird ja durch die Anker verdeckt.


    Ein Problem ist dagegen die Abdeckung der Beiboot-Wanne. Sie ist hinten um etwa 1 mm zu lang (Hilfsmittel: Schere) und ist vorne von der Form her zu niedrig, schließt also den Deckausschnitt nicht bündig ab. Nun, die Lücke wird wohl später durch das Beiboot getarnt.

    Es wird schiffig:


    Das Deck und der Aufbau sind als nächstes dran.


    Hier zeigten sich die Vorteile der Papierwahl:
    1. Der Color Copy Karton saugt die Farbtinte so stark ein, dass auch bei gerillten (nicht geritzten!) Knicken und engen Röhrchen keine Farbänderung eintritt.
    2. Die Farbe bleibt auch nach entfernen von angezogenen Uhu-Kleber-Ausquellungen unverändert.
    3. Die Farbe ist wie sich beim späteren Handling zeigte unempfindlich gegenüber Griffspuren.
    4. Die auf dünnem Papier gedruckten farbidentischen Kleinteile lassen sich wegen der geringeren Materialstärke besser verarbeiten.


    Die einzige Problemzone war bei dieser Baustufe die Ausschnitte für die Wanne des Beiboots. Hier mußte nachgeschnitzt werden. Und noch eine Erfahrung: Bei großflächigen ausgeschnittenen Fenstern werde ich das Innenleben künftig grau einfärben.

    Weiter gehts


    Das Schiffchen ist auf 3 Bogen DIN A4 verteilt, allerdings mit viel weiß drumherum. Der Karton ist von üblicher Qualität, satiniert und 0,13 mm stark, allerdings nicht hochweiß. Der Druck (klassischer Offset-Druck) ist befriedigend, es gibt leichte Farbversetzungen und der Farbton der Aufbauten ist viel zu gelblich. Kleine Symbole und Schriften sind unscharf wiedergegeben. Die Fenster sind weiße Flächen, mit blauen Kritzellinien gefüllt (macht nichts, werden eh transparent).


    Ich habe die Bogen eingescannt und die Teile auf 2 Bogen DIN A4 neu arrangiert. Da der Scan unerwünscchte Helligkeitsschwankungen zeigte, habe ich alle Farbflächen neu gefüllt und den Farbton für die Aufbauten korrigiert. Gleichzeitig habe ich rückseitig Farbflächen eingefügt, um mir das rückseitige Einfärben zu ersparen (geht natürlich nur, wenn man das Modell vorher im Kopf zusammenbaut). Die so erhaltenen Bogen habe ich dann zweimal ausgedruckt, jeweils auf Color Copy Papier der Firma Neusiedler, einmal in Normalstärke von 160 g/m² und einmal in Papierstärke von 100 g/m².


    Hier das Ergebnis:

    Hallo miteinander,


    nachdem ich mit Karton und seinen Möglichkeiten erperimentiert habe, wollte ich einiges davon in die Praxis umsetzen, sozusagen als Fingerübung. Dazu wollte ich ein kleines, überschaubares Schiffsmodell auswählen, an dem auch etwas Reling ist. Meine Wahl fiel auf den Zollkreuzer Hohwacht aus dem cfm-Verlag im Maßstab 1:250, ein Winzling von gerade mal 12 cm Länge, auf denen nach Willen des Konstrukteurs Reinhold Hahn nur 202 Teile zu verbauen sind (ohne Beiboot).


    Ein paar Daten zum Original:
    Länge 28,5 m, Breite 6,4 m, Tochterboot Hörn
    Antrieb 3 x 825 kW, Geschwindigkeit 23 Knoten
    Baujahr 1993, stationiert in Kiel
    Zuständig für Zoll, Grenzschutz, Umweltschutz, Fischereischutz und Sicherheit des Schiffsverkehrs


    Viel Spaß beim hoffentlich nicht allzu trockenen Baubericht wünscht
    Papier-Tiger


    Hier erst mal die Titelseite des Bogens:

    Hallo,


    ganz versteckt präsentierte Manfred Krüger die beiden Helis im Maßstab 1:250, wohl Probebauten fur die 'Enterprise'.


    Was die Präsenz von Verlagen und so angeht, so war nur 'moduni' (in Union mit 'HMV') als Stand vertreten. MDK und cfm waren nur mit ihren Produkten auf dem Stand der 'IG Kartonmodellbau' zu bewundern.


    Ein ganz persönlicher Eindruck am Stand von moduni: Denen gehen langsam die Papiere aus. Soll heißen: Die nicht-kartonhaltigen Angebote und Ausstellungsstücke nehmen immer mehr Raum bei der Präsentation ein.


    Nun das versprochene Foto mit vielen Grüßen vom
    Papier-Tiger

    Hallo,


    ich werde am Samstag vormittag kommen. Dem Gefühl nach wird der Stand der IG Kartonmodellbau die natürliche Anlaufstelle sein. Dort werde ich mich auch 'outen', so mit Anstecker mit meinem Logo.


    Man sieht sich, meint
    Papier-Tiger

    Hallo, Sherman 2,


    bitte lasse das Foto so stehen, denn hier sieht man mal nicht nur das Endergebnis, sondern auch den - mühsamen - Weg, um Spitzenergebnisse zu bekommen. Das gehört unbedingt dazu, finde ich.


    Im Prinzip wünsche ich mir sogar mehr derartige Fotos, die die Vorgehensweise darstellen.


    Mit einem herzlichen Gruß
    Papier-Tiger


    Czesc Sherman2,
    Prosze zostaw to zdjecie, tu widac nie tylko ten efekt koncowy tylko to jak trudna jest droga zeby takie piekne efekty otrzymac. Uwazam ze to koniecznie nalezy uwzglednic.
    W zasadzie zyczyl bym sobie takich zdjec wiecej ktore pokazuja poszczegolne fazy budowy


    z serdecznym pozdrowieniem
    Papier-Tiger

    Hallo, Sir Andreas,


    habe soeben den Staub entfernt, in den ich mich nach Anblick Deines 'lächelnden Spermiums mit kepschen' geworfen habe. Ich kann es fast nicht glauben, diese komplizierte Form und das Gegenstück dazu .... so sauber ausgeschnitten mit dem Messer! Bei mir sähe man vor aufgepilztem, ausgefransten Karton kaum noch die Urform.


    Am besten Du zeigst uns in einem kleinen Film, wie man aus derart starkem Karton so sauber kleinste Rundungen schneidet, ohne dass die Gegenform beschädigt wird.


    Ne ne, ich glaube es kaum, dabei ist der Beweis beigefügt. Aber irgendwo ticke ich scheinbar falsch, mir Grobschmied gelingt ein so sauberes 'Ausstanzen' kaum bei normalem Karton.


    Tief deprimiert, aber voller Anerkennung
    Papier-Tiger


    Najpierw odkurzylem wszystko zanim obejrzalem Twoj smiejacy sie plemnik w czapeczce. Nie moge uwierzyc, ze tak skomplikowana Forme i to co pozostalo tak czysto mozna za pomoca noza wyciac. U mnie to wyglada porozstrzepiane, ponacinane i nie mozna rozpoznac porzedniej Formy danego elementu


    Najlepiej pokaz krotki Film jak z takiego grubego kartonu takie male elementy sie wycina bez uszkodzenia tego co pozostaje.


    Nie nie , nie moge uwierzyc, pomimo dowod pokazales. Ale gdzies cyka u mnie cos nie tak , mnie takiemu kowalowi takie czyste Wybicie zadko sie udaje w normalnym kartonie


    Gleboko zalamany ale pelny uznania
    Papier-Tiger