Posts by lucie

    Das erste Raketensilo ist fertig. Ich habe mit einem geschlossenen Silo begonnen. Die Baunleitungskizzen sind mit sehr dürftig wohlwollend beschrieben, der dickste Brocken war jedoch - die Silos sind im Durchmesser fast 6mm zu klein! Die Silos fallen glatt durch die Aufnahme in Bild 2. Als einzige Abhilfe ist mir eine "Bauchbinde " eingefallen, die ein Abrutschen über die vorgesehene Markierung verhindert.
    Zeitaufwand für ein Silo dreinhalb Stunden, als es fertig war kam mir die Erleuchtung, dass die Inneneinrichtung beim geschlossenen Silo wegfallen kann.

    Nach den Unzulänglichkeiten mit dem Raketensilo wollte ich die Steuerbordseite im Bereich der Raktenschächte wie geplant verschließen. Das war ein weitaus größeres Vorhaben als gedacht. Offensichtlich hat der Konstrukteur des Modells nicht berücksichtigt, dass der eine oder andere Bastler geschlossene Raktenschächte bauen will, so wie ich. Die Schachtklappen einfach einsetzen und dicht ist das Boot ging nicht. Es klaffte eine Lücke von bis zu 7mm zwischen oberer und unterer Kante des Raketenschachtes. Ich hatte aber Null Bock auf eine zweite Seite offener Raketenschächte, also musste die obere Beplankung über die Länge des Raktenschachtes erneuert werden. Zum Glück hatte ich noch den 1:150 Scan der Beplankung, also wieder zurück auf 1:100 skaliert und dann die annähernd richtige Farbgebung ermittelt. Das Letztere hat Stunden gekostet und etliche stille Verwünschungen, das Ergebnis stellt mich aber zufrieden. Immerhin besser als ein weiterer offener Schacht, der bestückt werden muß.


     

    Nächster Bauschritt waren die Heckflossen. Ich habe mich länger als erwartet damit abgemüht, die Bauanleitungsskizzen waren wenig brauchbar, zu guter Letzt Improvisieren nicht notwendig. Nach längerer Hirnarbeit habe ich doch verstanden, wie es gehen sollte. Ich habe fast alle Flossen auf der Backbordseite angebracht, ebenso die Schiffsschraube.


    Als Sonntagsarbeit habe ich mir eine Raketensiloabdeckung vorgenommen, um was anderes als nur Flossen zu bauen. Auf dem zweiten Bild sind die Einzelteile einer Abdeckung und das fertige Produkt zu sehen. Arbeitszeit für die eine Klappe dreieinhalb Stunden. Von diesen Klappen müssen 12 Stück gebaut werden, das tue ich mir aber mit Sicherheit nicht an. Nach dem Bau von 300 Sitzen für die B 777 von Orlik ist meine Hemmschwelle bei Massenproduktion drastisch gesunken. Ich werde in jedem Fall nur die Backbordseite geöffnet bauen, Steuerbord werden die Klappen im geschlossenen Zustand gebaut. Unter diesen Klappen verbergen sich auf jeder Seite 12 Raketensilos mit Inhalt, die einzelteilmäßig die Abdeckklappen noch übertreffen. Heute wird wohl einer der Silos an der Reihe sein.


    Nachtragen möchte ich noch zwei Bilder, zum einen das etwas unscharfe Bild der Kursk in 1:100 und 1:150 im Größenvergleich. Letztere wird in die Ablage P abtauchen. Das zweite Bild zeigt die Bugbeplankung als den Hohlkörper, den ich über das Spantengerüst gezogen habe.
    Zum Weiterbau: Die Aufbauten verlieren sich irgendwie auf dem riesigen Rumpf, Schönheit ist etwas anderes.
    Ein echter Fehler im Bogen, das rot-weiße Teil ist im Durchmesser deutlich zu klein, wenn das alles ist schmälert das die Qualität des Bogens nicht. Einscannen und vergrößern, dann passt es.

    Das Heck war in den letzten beiden Abwicklungen etwas diffiziler, ich dürfte es aber ohne größeren Flurschaden überstanden haben. Derzeit bin ich an Bau der Insel, das Spantengerüst steht, die Verkleidung erfolgt wie beim Rumpf.


       


    Fazit bisher: Der Bau hat Spass gemacht, das Schiff ist und bleibt eine Riesenzigarre, das Interessanteste ist der Rumpfbau, ist doch was anderes als bei Überwasserschiffen. Eine Nummer kleiner, noch besser in 1:200 und ohne Farbabweichungen wäre es einer der außergewöhnlichsten Bogen in meiner über 50jährigen Kartonbauzeit.

    Nachdem die Erstsektion so gut gepasst hat, habe ich weitergebaut. Die Passgenauigkeit der Beplankung war sehr gut. Die einzelnen Beplankungsteile mußten durchweg mit Laschen versehen werden, ein Zeitaufwand bei den großen Bauteilen, immerhin bis 50 cm lang, von einer Stunde. Das Ergebnis hat mich zufriedengestellt.


         


       

    Hallo in die Runde,



    Beim Stöbern in Vorstellen eines Bogens Graue Flotte bin ich im Nachbarforum auf die Vorstellung des Bogens der Kursk von Gerd aus dem November 2015 gestoßen.Ich wollte mal wieder was großes Bauen und habe mir daher den Bogen zugelegt. Ich bin ein Freund der großen Modelle, aber nach Durchsicht des Bogens habe ich mich schon gefragt, warum ausgerechnet ein U-Boot in 1:100 mit 154cm Länge!


    Daher habe ich in einem ersten Ansatz deb Bogen auf 1:150 skaliert und"drauflosgebaut". Das Spantengerüst habe ich auf 1,5mm Finnpappe aufgezogen in einem Stück fertiggestellt, eine Erstbeplankung mit 80er Papier darübergezogen. Passgenauigkeit des Spantengerüstes war sehr gut, die Beplankung hat überraschend gut gepasst. ABER - die Farbgebung [Blocked Image: https://www.die-kartonmodellbauer.de/wcf/images/smilies/smiley279.gif] Beim Originalbogen gibt es keine zwei Seiten in gleicher Farbe, es sind ständig Abweichungen vorhanden. Das konnte ich beim Scannen und mit Farbnachbesserung nur schlimmverbessern, deshalb habe ich den 1:150 Bau abgebrochen.


    Ich habe mich dann doch entschlossen, den Originalbogen zu bauen, allerdings in einem ersten Ansatz nur den Rumpf bis zum Abschluß der Raketenschächte(Bild 1). Aufgezogen habe ich die Spanten nur auf 1,5mm Finnpappe, nicht auf 2mm wie gemäß Bauanleitung vorgesehen. Eine weise Entscheidung, wie sich herausstellen wird. Die Beplankung habe ich direkt auf dem Spantengerüst aufgebracht. Die Bugsektion habe ich als Hohlkörper bis zum ersten Beplankungssegment der Raketenschächte erstellt. Wie bei polnischen Bögen üblich gibt es keine Klebelaschen, die musste ich alle selbst erstellen. Den "Buganzug" zeigt Bild 2. Nach einer Stunde Schleifen und Straken hat die Bugbeplankung überraschend gut gepasst, Bild 3 und 4.




         

    Hallo an alle Stammtischbrüder,
    auf die Nachfrage von Peter , keine Sorge, mir geht es gut. Ich habe in den letzten Monaten nur sehr sporadisch in die Foren geschaut, da ich derzeit mit anderen Dingen beschäftigt bin als mit Kartonmodellbau. Ich habe den Termin gestern registriert und auch notiert, er wäre mir trotzdem um ein Haar entfallen. Zu schlechter Letzt hat mir dann das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht, ab 1700 Uhr war bei uns Eisregen und bis zur Abfahrt war mein Auto mit einem ansehnlichen Eispanzer genauso wie die Straße überzogen. Somit bestand keine Chance zu kommen. Zum nächsten Stammtisch komme ich mit Sicherheit, ich arbeite auch gerade daran meine Auszeit im Kartonbau aufzuheben.
    Gruß an alle
    Karl-Heinz

    Ich baue derzeit die HMV Bismarck, möchte sie als Vollrumpfmodell bauen. Keine Angst, ich bin weit davon entfernt einen Baubericht zu schreiben, im Forum hat es bereits genug Bauberichte gegeben. :D Als ich diese zu Rate ziehen wollte ist mir eines aufgefallen: In keinem der Bauberichte wird auf das Unterwasserschiff eingegangen, bestenfalls gibt es Bilder zum Spantenskelett. ?( Bilder eines Unterwasserrumpfes sind mir nur in gespachtelter und lackierter Form bekannt, dies ist nicht mein Anspruch, ich baue Karton.
    Das Problem aus meiner Sicht ist nicht das Spantenskelett, da passt alles und stellt im Zusammenbau auch keine Schwierigkeit dar. Anders die Beplankung. Die Frage warum die Beplankung vor allem in Bugbereich so vielteilig zerklüftet sein muss kann ich mir nicht beantworten. Die großen "Bodenteile" sind unproblematisch, die Beplankung im Bugbereich passt nichtl, von der Formgebung her scheinen mir die Bauteile U 52J und U51J entweder in der Beschriftung vertauscht oder seitenverkehrt gedruckt zu sein. Jedenfalls kommt derzeit kein für mich befriedigendes Ergebnis heraus. :cursing:
    Eigene Unzulänglichkeiten im Bau kann und will ich nicht ausschließen, ich baue den Unterwasserrumpf jetzt bereits zum drittenmal; das einzig befriedigende Ergebnis war die Beplankung mit angepassten Beplankungsteilen der GPM Bismarck, die ich zugunsten des HMV Modelles nicht gebaut habe.
    Wer hat Bilder des Unterwasserumpfes oder kann welche einstellen, bitte keine nachgearbeiteten oder "verbesserten" ?



    Lucie

    Hallo Adolf,


    ich muß nochmals auf den Beitrag von Gerald zurückgreifen bezüglich der Größenverhältnisse der SR 71 von Fly/Ken West. Du sprichst von einer Vergößerung um 32%, bei einem Maßstab von 1:32 Ken West ist das ein Maßstab von 1:24. Diese Berechnung deckt sich auch mit deinen Angaben zum cm-Vergleich der Triebwerke und deem Ausdruck auf DIN A3 Papier. Baust du den Vogel tatsächlich in dieser Größe, er wird dann rund 138cm lang?


    Gruß Lucie

    Im letzten Beitrag hatte ich vom Absturz der B 767 berichtet und meiner Einschätzung, dass sie irreparabel beschädigt ist und entsorgt wird. Mit dieser Einschätzung bin ich bei meiner Frau jedoch auf heftiges Unverständnis gestoßen, sie wollte dass ich den Vogel wieder aufbaue. Begründung: Allein der Bau der Inneneinrichtung mit Beleuchtung sei Grund genug. X( Dagegen sprachen: Originalbogen verbraucht, Dateien der skalierten Bögen zum größten Teil gelöscht, kein Bock mehr auf ein solches Monster. Es half aber nichts. :(
    Damit der Disput ein Ende fand, habe ich einen möglichen Wiederaufbau mit möglichst geringen Aufwand geprüft, in der festen Überzeugung, ihr die Unmöglichkeit beweisen zu können. Meine Idee war nicht den Orlik Bogen, sondern einen Skyline 1:72 Bogen für den Wiederaufbau zu verwenden, meine Erwartung war, dass es nicht passt. :) Großzügig durfte Madam die Fluglinie festlegen, es gibt verschiedene Versionen von Skyline, und den Bogen geordert. Ich habe das größte Rumpfsegment auf 1:33 skaliert, und dann die böse Überraschung - es passte fast ohne Nacharbeiten. :( Also stand ich im Wort, die um Klassen bessere Grafik des Skyline Bogens hat es mir erleichtert, die Arbeit anzugehen.
    Erste Maßnahme war die Entfernung der Beplankung an der Orlik Maschine, eine ferklige Arbeit, Photopapier staubt und bröselt ganz schön. Das Abschleifen und Abkratzen von Kleberresten mit Bastelmesser war nicht viel besser. :cursing: Von der Orlik Maschine wurden lediglich das komplette Spantengerüst des Rumpfes und Leitwerkes sowie das Fahrwerk nach Ergänzung von Fehlteilen weiter verwendet. Die Rumpfbeplankung musste im Fensterbereich neu geordnet werden, die Skyline Maschine hat eine abweichende Fensterreihenfolge, da sie auch einen großen Frachtbereich besitzt. Das war die zeitintensivste Arbeit, aber ich hatte inzwischen Gefallen am Neuaufbau gefunden, die Grafik entschädigte doch für den betriebenen Aufwand. Das Ergebnis siehe Bilder. :thumbsup: Einen Baubericht habe ich mir erspart, die Neuanfertigung unterscheidet sich nicht vom Bau der Orlik Maschine.
    Fazit: Die Arbeit hat sich doch gelohnt, ein optisch deutlich ansprechenderes Modell als das von Orlik ist entstanden. :thumbsup:


    Lucie


    PS: Die minderjährigen Flakhelfer werden wohl Zimmerverbot bekommen ;)

    Hallo Klaus und Peter,


    danke für eure tief empfundene Teilnahme, ihr könnt mir glauben, dass es keine abgewandelte Platzbeschaffungsaktion war, dafür habe ich wirklich zu viel Zeit in das Monster gesteckt. Wie ich im Baubericht erwähnt hatte, war das mein letztes Großprojekt, daher wird es auch keinen Nachfolger geben, die Nachfolgearbeit habt ihr beim letzten Treffen gesehen, die Bismarck ist auf gutem Weg. Die Nachfrage nach dem Voicerecorder ist berechtigt, er wurde gefunden und auch gehört, die Aufnahmen sind allerdings öffentlich aus Jugendschutzgründen nicht zugänglich.



    Lucie

    Zum Weihnachtsfest hatte ich eine eine schöne Bescherung - meine beiden Enkel haben es fertiggebracht, die B 767 vom (Zimmer) Himmel zu holen. Im Gegensatz zum Vorbild ist meine allerdings mit ausgefahrenem Fahrwerk abgestürzt, die Folgen waren entsprechend katastrophal. Nach meiner Einschätzung ist der Flieger irreparabel beschädigt, einige hundert Stunden Arbeitszeit sind zunichte gemacht. Während der Bauzeit habe ich mir die Zeit für die Erstellung des Bauberichtes "rausgequetscht" und hätte die Zeit lieber zum Bau verwendet, jetzt bin ich froh, dass ich den Baubericht für meine Verhältnisse umfangreich ausgeführt habe, denn das was nach dem Absturz am Boden lag, habe ich nicht mehr fotografiert, dann doch lieber den Baubericht sich nochmal zu Gemüte führen.


    Trotzdem allen ein gutes Jahr 2017


    Lucie

    Die Räder für das Fahrwerk sind getauscht, jetzt wird erst so richtig deutlich, wie bescheiden die Vorgänger ausgeschaut haben. :D Als letzte Bilder der endgültige Aufbewahrungsort, hier kommt die Größe des Fliegers richtig raus.
    Die Flügel V-Stellung ist für mich kein Thema mehr. Da ich die Backbord Tragfläche abnehmbar gemacht habe, ist allein durch das mehrfache Auf- und Abnehmen der Tragfläche die Führung dank der für die Spanten verwendeten bröseligen Finnpappe bereits leicht geweitet. Die Tragfläche hängt eher in der Waagerechten als in der V-Stellung, ich kann damit leben. Sollte ich in meinem nächsten Leben wieder so einen Vergößerungsanfall haben, werde ich für die Tragflächenspanten Bristolkarton verwenden, der krümelt nicht, ist aber gruselig zu schneiden. ^^


    Das war es endgültig, die neue Baustelle ist bereits eröffnet, das Rathaus von Tarnowitz von swiat in 1:87.


    Lucie

    Nachdem der große Vogel (B 767) in 1:33 fertig geworden ist, folgt ihm ein kleinerer in 1:1. Es ist ein Merlin von Birdmobile. Er wurde vor einem Jahr angefangen, wegen Passungenauigkeiten aber auf die Seite gelegt. Die Birdmobile Modelle von Vögeln in 1:1 sind graphisch und farblich hervorragend, leider setzt sich das bei der Passgenauigkeit nicht fort. ;( Der Durchmesser des Kopfes war um einiges zu klein um am Rumpf angeschlossen zu werden, nach den Fingerübungen mit der B 767 war die Schnitzarbeit beim Merlin nichts Aufregendes mehr. :D Im Anhang einige Bilder, er wird demnächst als Nachfolger für den Fischadler, der 20 Jahre unter der Decke hing bevor er beim Umzug den Weg aller total verstaubten Modelle gehen musste, über dem Schreibtisch hängen.


    Lucie

    Neue größenrichtige Räder sind bestellt, damit ist der Hauptkritikpunkt wohl abgehandelt. Bei etwas geduldiger Suche wäre ich gleich fündig geworden. :D Nach Umrüstung gibt es Bilder für die Galerie.


    Lucie

    Habe länger nichts mehr von mir hören lassen, jetzt aber - der Vogel ist fertig! :thumbsup: Allen Widrigkeiten, vor allem der Unlust zum Trotz, ist die B 767 fertig. Schuldig bin ich noch Bilder des Bugfahrwerkes und der fertigen Maschine. Auf beiden Bilder mit Beleuchtung der Kabine fehlen noch einige Bauteile, sie stand da aber zum ersten Male auf eigenen Beinen. Die weiteren Bilder sprechen für sich. Die rechte Tragfläche ist starr und nicht abnehmbar, die linke habe ich abnehmbar gelassen, um den Flieger wenn nötig auch mal zu transportieren. Die Anbringung der Tragflächenhälften ging nicht ohne deutliche Spalten, die mussten durch eingesetzte Streifen kaschiert werden, ob die Pfeilung der Tragflächen richtig bzw. überhaupt vorhanden ist, ich weiß es nicht. Zu den Rädern habe ich mich bereits geäußert, sie sind Platzhalter für bessere Exemplare, wann auch immer. :rolleyes:
    Hiermit ist der Bau der auf 1:33 skalierten B 767 abgeschlossen, ich möchte zum Bau und zum Bogen ein kurzes Fazit geben.
    Zum Modellbaubogen:
    Der Originalbogen ist in der Detaillierung etwas spartanisch, warum es die Inneneinrichtung nicht als Option gibt, alle Kabinenfenster müssen zwingend ausgeschnitten werden, kann ich nicht nach vollziehen. Fenster einfärben wäre die m.E. bessere Lösung. Die Inneneinrichtung ist ein Baulustkiller, man muss aber durch. Einige Bauteile die nur spiegelverkehrt gedruckt werden müssten, gibt es leider nur in einer Ansicht, d.h. am Modell sieht man nur die weiße Rückseite. Ich halte das gesamte Spantengerüst für zu aufwändig, für 1:33 war es sehr brauchbar. Die Passgenauigkeit kann ich nur erahnen, dürfte aber ein großes Plus des Bogens sein. :D Im Gegensatz dazu die Bauanleitung, sie ist mit das Unbefriedigenste was ich je erlebt habe. Die Skizzen sind unscharf in Grautönen gehalten, Bauteilenummerierungen fehlen, entspringen der Phantasie oder sind vertauscht. :cursing: Dies ist umso ärgerlicher, da die Konstruktionsweise des Flieger ohne Anleitung sich dem Bastler nicht ohne weiteres erschließt. X(
    Zum Bau der skalierten B 767:
    Die Idee, die B 767 auf 1: 33 zu skalieren, hätte ich spätestens begraben sollen, als die ersten Spantengruppen des Rumpfes fertig waren. Hier habe ich den Zeitpunkt verpasst, mich mit der Größe des Fliegers auseinander zu setzen und beim Originalbogen zu bleiben. :whistling: Es blieb aber nicht nur bei der einen unausgegorenen Idee, als weitere kamen die Beplankung mit Fotopapier und die Beleuchtung dazu. Fotopapier nie wieder, die Farben bleicher schneller aus als sie gedruckt werden, mache Beplankungsteile oder -abschnitte musste ich bis zu siebenmal erneuern, zum Ende hin habe ich es aufgegeben, ein einheitliches Farbbild zu bekommen, im Laufe der Zeit wird das Tageslicht das für mich erledigen. :D Ich habe die Erfahrung machen müssen, dass große Bauteile zwar schön zum Ausschneiden, aber bescheiden zum Kleben sind. Insgesamt war mir der Bau der B 767 eine Lehre, ich werde mich in Zukunft bescheidener geben und kleinere Modelle bauen. :whistling:


    Der größte Erfolg lag darin, dass ich dem Virus Unlust und Frust mehrfach widerstanden habe, der Flieger wurde fertig. :thumbsup:


    Lucie

    Hallo Mythos,


    schaut letzendlich doch mehr als passabel aus, jetzt weißt du, warum ich gelegentlich (aber nie wieder so ein Monster) in 1:33 baue. :D Das Problem des Nichtpassens war bei mir genauso, da die Dimensionen aber größer sind, war die Anpassung zwar keine angenehme Arbeit, aber keine Fummelei.
    Der Bau meiner B 767 ruht derzeit, da der Garten (Neuanlage) und das Handicap meiner Frau, seít 4 Wochen und noch zwei Wochen rechten Arm ruhiggestellt, mich zum Hausmann mutieren lassen. Nächsten Monat ist alles hoffentlich vorbei, dann wir die B 767 fertigegstellt, der Platz auf dem Basteltisch muß auch mal frei werden. ^^



    Lucie

    Hallo Riklef,


    absolut richtig, die Räder sind zu schmal, daher wird der Vogel nicht landen können. Ich hatte auf die Schnelle nach Rädern gesucht und die angebrachten gefunden, ich werde sie erst einmal als Platzhalter dranlassen und wenn ich etwas mehr Muse habe passendere suchen. :)


    Hallo Henryk,


    danke für die genauen Maße der Räder, wie oben erwähnt werden sie wohl im zweiten Anlauf ausgewechselt werden. Das mit dem KBW wird mir wohl doch zu knapp, am Wochende ist bei mir Geburtstag meiner Frau angesagt, da werde ich nicht zum Bauen kommen. Angemeldet hatte ich mich nicht, da ich wie Du davon ausgegangen bin, dass es zeitlich eigentlich nicht zu schaffen ist. Habe soeben festgestellt, dass Abgabeschluss 14apr ist ;( , das wird mir nicht reichen, Ende April wäre kein Thema. Schludern möchte ich auf der Zielgeraden nicht.


    Lucie

    Ich bin geheilt, Heilmittel war die Frage "wann soll der Vogel denn endlich an der Decke hängen?" :D und die Erkenntnis, dass das Vorbild beim letzten Flug auch kein funktionierendes Fahrwerk hatte und auf dem Bauch landete; egal was ich auch immer als Fahrwerk fabriziere, es ist wenigstens ausgefahren, landen muß der Flieger damit ja nicht. :thumbsup:
    Da das Fahrwerk einiges an Gewicht aushalten muss, ist das Hauptbein ein verkleideter 14mm Buchenstab, alle anderen Teile wurden mindestens mit 200er Papier, in der Regel mit 0,5mm Bristol verstärkt. die ersten beiden Bilder zeigen den Rohbau, jegliches Kantenfärben habe ich mir verkniffen. Mein Drucker hat eine Grauschwäche, die einzelnen Bauteile hätten farblich eh nicht zueinander gepasst. Also nach Fertigstellung alles mit Revell Aqua Color Staubgrau gestrichen, schaut wenigstens einheitlich aus. ;)
    Den Bau der Räder habe ich mir erspart, die Dinger rund zu kriegen, gebaut werden sie in der Salamitaktik Scheibe auf Scheibe, und die Scheiben auf mindestens 1mm verstärkt, das wollte ich mir nicht zumuten. Also fertige Räder in der richtigen Größe, 40mm Durchmesser Hauptfahrwerk, 25mm für Bugfahrwerk gekauft, alle zusammen keine 15€, viel Arbeit und Ärger gespart. Mögen zwar nicht den Originalen entsprechen, aber sie tragen im ersten Versuch das Gewicht der Maschine.
    Damit ist das größte Hindernis beseitigt, nachdem jetzt alle noch zu erstellenden Baugruppen bereits einmal gebaut wurden, sind bis auf das Bugfahrwerk "nur noch" Dubletten anzufertigen. :) Damit dürfte der Bau der rechten Tragfläche mit Triebwerk und Fahrwerk zügig erledigt sein,etliche Vorarbeiten sind bereits geleistet, den Abschluß bildet das Bugfahrwerk und die Tragflächenwurzel am Rumpf. Wenn ich das so vorher sehen hätte können, wäre eine Teilnahme am KBW doch im Bereich des Möglichen gewesen. :rolleyes:


    Lucie

    Die linke Tragfläche ist bis auf das Fahrwerk fertiggestellt, Triebwerk und Landeklappen sind angebracht. Nicht viel für drei Wochen, ich bin aber schwer erkrankt, der Virus Lustlosigkeit hat mich heftigst erfasst ;( . Krankheitsursache: Mentale Überbeanspruchung durch die Bauanleitung :cursing: . Nichts will mehr vorangehen, ein heutiger Versuch, mit dem linken Hauptfahrwerk zu beginnen, hatte wieder einen heftigen Anfall zur Folge, wird wohl vorerst nix, meine Kristallkugel, die mir bisher beim Gedankenlesen der Absichten des Bogenkonstrukteurs und Bauanleitungsschreiber geholfen hat, ist zersprungen. ;(
    Genug des Jammerns, das bisherige Heilmittel zu einer vollständigen Genesung gibt es nicht mehr, seit dem Umzug ins neue Haus gibt es keinen Kachelofen mehr. :( Also muß doch irgendwie und irgendwann weitergebaut werden, nicht mit der rechten Tragfläche sondern mit einem erneuten Hauptfahrwerksversuch. Ist die rechte Tragfläche vor einem Fahrwerksteil angebracht, schließen sich ganz schnell die Fahrwerksklappen, das sollte vermieden werden! :D
    Bis zum nächsten Bericht die Geduld aufbringen, an der es mir zur Zeit mangelt, gut Ding will Weile haben!


    Lucie

    Hallo Mythos,


    die Triebwerkshalterung hat schon gepasst, sogar die Bezeichnung 48L hat gestimmt :D , nur das Spantengerüst der Aufhängung sollte auf dünnerem Karton aufgezogen werden, auch in 1:50 rate ich zu 0,5er Bristol. Ist halt wie bereits gewohnt eine zeitraubende Angelegenheit, die ich nicht unbedingt in 1:50 machen wollte. ^^


    Lucie

    Der Käfer ist im Maßstab 1:32, der Flieger in 1:33, die Differenz kann man vernachlässigen. Ich bin gerade dabei die Landeklappen zu schnitzen, das Spantengerüst der Klappen und Aufhängungen ist nur auf 0,5mm zu verstärken, hier muß ich meinen Beitrag von heute mittag korrigieren. :love:


    Lucie

    Die linke Tragfläche und das linke Triebwerk waren die nächsten Bauschritte. Das Verfahren wie bisher, Erstanzug aus 160er Papier, wo nötig Differenzen ausgleichen, Zweitanzug aus 180er Fotopapier. War eigentlich unproblematisch, d.h. mehr als einmal musste kein Beplankungsteil wieder entfernt und neu angepasst werden, das auch nur im Erstanzug. :D Die ersten vier Bilder zeigen die Tragfläche in der oben/unten Ansicht, erstes Bild der Erstanzug, zweites Bild Fotobeplankung. Größere Probleme wie bisher keine. ^^
    Das erste Triebwerk - eine mittelprächtige Katastrophe. ;( Die Skizzen zum Triebwerkbau, vor allem im Bereich des Spantengerüstes mit einer daneben geratenen Teilebezeichnung, die Unschärfe in den schwarz/weiß Ansichten, so geht es wirklich nicht. X( Erstmals traten auch gravierende Maßtoleranzen auf, entweder waren die Spanten im Durchmesser zu klein oder die Beplankungssegmente im Durchmesser zu groß, einen Skalierungsfehler möchte ich eigentlich ausschließen, will es aber nicht mit Sicherheit behaupten. Ich habe mich dazu entschlossen, die Spanten den größeren Durchmessern anzupassen, war eine unschöne und zeitraubende Arbeit. Das Ergebnis hat schließlich doch halbwegs gepasst, Laune hat der Bau aber nicht gerade gemacht. :( Die Triebwerkaufhängung war ein Kapitel für sich, auch hier das leidige Thema Skizzen, die Spanten auf 1,5mm zu verstärken ist selbst im 1:33 Maßstab nicht anzuraten, ich habe die Hälfte wieder wegfeilen dürfen. :( Die andere Triebwerkaufhängung wird Spanten auf 0,5 Bristol aufgezogen bekommen. Bei den Bildern habe ich als Größenvergleich einen VW Käfer im Maßstab 1:32 neben das Triebwerk gestellt.
    Alles in allem die bisher unerfreulichste Bauphase, ich bin mir aber sicher, dass der zweite Triebwerksbau glatter über die Bühne gehen wird. ^^ Nächster Schritt werden aber die Landeklappen sein, hier werde ich die Spanten auch nur auf 0,5 Bristol aufziehen. Meine Kristallkugel hat mir noch nicht verraten ob danach das Hauptfahrwerk der linken Tragfläche an der Reihe ist, oder ob ich mit der rechten Tragfläche weitermache. ;)
    Die im letzten Baubeitrag beschriebene Tragflächenanbringung muß ich nochmals hinterfragen, das Triebwerk hat ein ordentliches Gewicht und wird die Tragfläche wohl doch nach unten ziehen, Henryks Befürchtungen teile ich inzwischen, hinter der Abnehmbarkeit der Tragflächen steht inzwischen eine deutliches Fragezeichen, da muß ich nochmals in mich gehen :whistling:


    Lucie

    Hallo Henryk,
    danke erstmal für dein Lob.


    Zur Frage nach dem richtigen Winkel der V-Stellung kann ich nur sagen, dass dieser sich von fast alleine ergibt. Im Spantengerüst des Flügels ist eine Art schräger Kasten, der beide Holme wenn Du 8mm Hölzer verwendest, aufnimmt und sie in die notwendige Stellung bringt. Ich habe nur zwei Kreuzschnitte in die Rumpfbeplankung gemacht, keine Löcher, beide Holme in den Flügel gesteckt und durch den Spant der Tragflächenwurzel geführt. Die Holme gehen beidseitig nur bis zum Mittelspant des Rumpfsegmentes.
    Im angehängten Bild kannst du zwei Verstärkungen , einmal am Rumpf, einmal direkt an der Flügelwurzel erkennen (1 und 2) die so nicht sonderlich schön ausschauen, wenn die Beplankung drüber ist sieht man davon aber nichts mehr. Das Kunststück besteht darin, die Löcher stramm zu bohren, den Holzstab am Flugzeugende gut mit Sekundengklebergel (nicht flüssig!) einzuschmieren; Hölzer in die Tragfläche stecken, Spant 154 (Rumpf) und Spant 155 (Tragfläche) deckungsgleich andrücken, jetzt wird mein Beitrag vom 20. Dezember bezüglich der Spantenüberstände klar! :D Die beiden Verstärkungen einmal zum Rumpf hin und das andere mal zum Flügel hin andrücken und jetzt mit flüssigen Sekundenkleber tränken, eine Minute halten und anschließend mit Klammern siehe Bild 2 über Nacht durchhärten lassen. Klingt chaotisch, ist chaotisch, du wirst auch vom Sekundenklebergel einiges verschmieren auf dem Weg in den Rumpf, es funktioniert aber. :thumbsup: Mehr als zwei Versuche gibt es aber nicht, dann sind die Aufnahmelöcher ausgeleiert und das wars dann. Vorteilhaft ist es zudem drei Hände zu haben, dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen :thumbup:


    Nachtrag: Das Glänzen an der Vorderkante des Seitenleitwerkes ist Fotopapier, den Rest haben der Drucker und die (billige) Druckerfarbe geleistet.


    Lucie

    Der Rumpf ist nun fertig beplankt :), ich hatte mir das Ganze allerdings weniger aufwändig vorgestellt. :( Meine Ideee, möglichst wenig Stoßnähte zu produzieren, war besser gedacht als ausgeführt. Vor allem der Gedanke mit den 2mm Überstand der Beplankungsteile war schlichtweg unnötig, Stoßnähte gibt es trotzdem. X( Zudem hatte ich den Fehler begangen, die Abschlußscheiben der Rumpfsegmente nur 1mm dick auszuführen, Henryk macht es richtig mit 1,5mm. Somit haben mir auf der Länge des Rumpfes 5mm gefehlt, die ich ausgleichen musste. :huh: Das kleinere Problem war das Anpassen der Zweitbeplankung auf die Erstbeplankung, die Fensterreihen der Erstbeplankung habe ich entfernt, so hielten sich die "Verschiebearbeiten" der Fenster noch in Grenzen. Alles in allem war es keine erfreuliche Arbeit, von etlichen Künstlerpausen (gefälligeres Wort für Lustlosigkeit :rolleyes: ) unterbrochen, aber ich bin durch, wenn ich auch mit dem Ergebnis nur zufrieden bin, eigentlich wollte ich es besser machen, die Bilder zeigen das Ergebnis.
    Bevor Fragen aufkommen warum der Vogel nur von einer Seite gezeigt wird - auf der anderen Seite schaut er genauso aus, ich drehe den Rumpf so selten wie irgendwie möglich, es ist jedesmal eine Sch..arbeit, das Bastelzimmer ist mit dem Flieger nicht mitgewachsen. :thumbsup: Die Tragflächen habe ich abnehmbar gemacht, habe das bei der Hercules praktizierte System übernommen (keine Eigenerfindung), sollte so passen. Als nächstes werde ich eine Tragfläche angehen und komplett mit Triebwerk und Fahrwerk erstellen, anschließend die andere. Vorher muß natürlich die Tragflächenwurzel verkleidet werden.
    Über den Originalbogen kann ich nach wie vor nichts Negatives sagen, einzig die Bauanleitung ist ein trauriges Kapitel für sich. Für mich wird es der Ausstieg aus hochskalierte Modellen sein, der Aufwand und vor allem die Platzfrage lassen mich davon Abstand nehmen, außerdem wird meine Frau nicht nochmal soviel Gelassenheit für meinen Größenwahn aufbringen :rolleyes:.


    Lucie

    Den zweiten Teil der Inneneinrichtung habe ich schon seit geraumer Zeit fertig (Bild1) und den Rumpf auch zusammengesetzt (Bild2).
    Und schon wieder hat mich Henryk in Versuchung geführt - die Beplankung mit Fotopapier schaut einfach zu toll aus! :) Ich konnte dem nicht wiederstehen, daher wurde die bisherige Beplankung als "Unterwäsche" verwendet. Das heißt, die bisherige 2. Beplankung wurde abgerissen (im wahrsten Sinn des Wortes), und durch eine Beplankung mit Photopapier ersetzt. Ich habe auf A3 Photopapier gedruckt und die Nähte der Segmente genau unterhalb des blauen Zierstreifen gesetzt, so dass außer den Stoßnähten an den Segmentenden keine Nähte zu sehen sind. Zudem habe ich die Beplankung ab Heckteil mit Türe um 2mm nach vorne verlängert, so daß nie eine Naht der Zweitbeplankung auf einer der ersten Beplankung zum Liegen kommt. Auf die Schnelle erste Bilder der "Oberteilbeplankung", auf die Distanz aufgenommen. Den unteren Teil muß ich noch beplanken ebenso wie den Bereich Cockpit, Nahaufnahmen folgen dann, wenn es vorzeigbar ist.


    Lucie

    Hallo Mythos,


    mit gefällt deine Art der Beplankung gut, dass Du keine konkreten Hinweise bekommen konntest ist verständlich, Henryk und ich bauen in 1:33, da sind die Beplankungsteile schon größere Lappen. :thumbsup: Ich bin deswegen anders vorgegangen, werde in den nächsten Tagen einen weiteren Bericht einstellen. Ich bin der Meinung, dass der Bogen in 1:50 sehr passgenau sein müsste, kannst Du das bestätigen?


    Lucie