Posts by Adolf Pirling

    Ich habe mich entschieden, diese Verstrebungen mit dünnen Messingstäben

    wiederzugeben, die ich vorher mit schwarzer EDDING Farbe eingefärbt hatte.

    Die Stangen habe ich etwas länger als die vorhandenen Zwischenräume geschnitten.

    Dann führte ich sie zuerst in die Tragfläche ein und schob sie danach gegen die Löcher

    in den Schwimmern. Paßte !

    Nachdem alles schön getrocknet war, ergab sie eine erstaunlich stabile Verbindung

    zwischen Schwimmer und Tragfläche.


    Gruß


    Adolf


       


       

    Jetzt ging es an die Befestigung der Schwimmer an den Tragflächen.

    Schon zu Beginn des Bauberichts hatte ich die beiden Schwimmer -

    so als Einübung in die Konstrukteursarbeit – erstellt.


    Doch wie und woraus sollte ich die vielen Verstrebungen einigermaßen sinnvoll einbauen?

    Die direkte Verbindung zwischen Schwimmer und Tragfläche war da das kleinste Problem.

    Wie aber waren die je vier seitlichen Verstrebungen zu bauen und zwischen Schwimmer und Tragfläche zu kriegen?

    In den Bauskizzen ist da nur NIC angegeben.

    Ist das eine Abkürzung?


       


       


    Hallo Horst!


    Spät kommt mein Kommentar zu Deinem wunderbaren Baubericht,

    aber er kommt!


    Besonders gefällt mit, daß Du Bauanleitungsskizzen und gebaute Bauabschnitte immer

    nebeneinander stellst. Das vermehrt zwar die Arbeit an den Bildern der Bauabschnitte,

    aber dem Betrachter - eventuell Nachbauer - gibst Du so sehr wertvolle Anschauungshilfen.

    Ebenso bin ich von der Qualität Deiner Fotos begeistert. Die zeigen immer das Wesentliche der

    Bauabschnitte, ohne durch Nebensächlichkeiten abzulenken.

    Es macht einfach Freude, diesem Baubericht zu folgen!


    Das Modell von Schreiber habe ich gebaut. An der sehr auffälligen Farbgebung des

    Bogens sollte man sich nicht zu sehr stören. Es ist eben ein Reprint einer unheimlich alten Konstruktion.


    Gruß

    Adolf

    Eine weitere Fleißarbeit ist angesagt:


    8 Bomben wollen gebaut und am Modell angebracht werden.


    Das sind 72 Bauteile für die Bomben und 30 für die zwei Halterungen.


    Diese Winzlinge sind nur 6 cm lang, was einer Länge von ca 200 cm am Original entspricht.


    Am riesigen Modell erscheinen die Bomben sehr klein und wirken schon recht unscheinbar.


    Welch eine Wirkung hatten sie aber bei der U-Bootjagd!


    Gruß


    Adolf


        


        


        


    Inzwischen habe ich auf beiden Seiten des Rumpfes neue Holme angebracht.


    Roland hatte mir eine PDF geschickt, mit deren Hilfe ich neue Holme

    herstellen und einbauen konnte.

    Dazu habe ich zuerst die Außenhaut an entsprechenden Stellen aufgeschnitten,

    vier stabile Holme hergestellt und sie dann mit Hilfe kleiner Platten an den

    Überresten der alten Holme befestigt. Eine Kalibrierhilfe erleichterte dabei den korrekten Einbau.

    Die Löcher um die neuen Holme habe ich dann mit Kartonteilen geschlossen.


        


      


    Nachdem ich beide Tragflächen probehalber über die neuen Holme geschoben hatte,

    kamen die vier Motoren an die Tragflächen.

    Gruß


    Adolf


      

    Den hiesigen Beobachtern meiner Bemühungen um ein gutes Modell der Short Sunderland

    will ich nicht vorenthalten, daß wir bei den Kartonmodellbauern darüber beraten,

    wie ich später die Tragflächen sinnvoll am Rumpf befestigen kann.


    Die dafür vorgesehenen Holme haben mich beim Bau immer wieder geärgert,

    weil die Lasercutteile zu weich und sehr instabil waren.

    Kurzentschlossen hatte ich einfach weggeschnitten und auf eine spätere Lösung des Problems gehofft.


    Noch bin ich im Bau nicht soweit. Vorher möchte ich alle Kleinteile, die Motoren und die Schwimmer

    auf den Tragflächen befestigen und sie erst dann mit dem Rumpf verbinden.


    Hat vielleicht jemand von Euch einen praktikablen Vorschlag,

    wie ich mein Problem angehen und lösen kann?


    Gruß


    Adolf

    Als nächste Einheit habe ich mich an die Leitwerke gemacht.

    Wieder sollten die Klappen beweglich gestaltet werden.

    Das Verfahren war mit schon vom Bau der Querruder und Landeklappen her vertraut.

    Der Bau ging zügig vonstatten.


        


        


        

    Hallo

    Rainer

    Hadu

    Helmut

    Robert!


    Vielen Dank für Eure Anteilnahme und die positive Rückmeldung.

    Selbst war ich mir nicht so sicher, ob die Korrektur an den Verstrebungen erfolgreich verlaufen würde.


    Im Rückblick ist mir aber auch klar,

    daß das "brutale" Schwarz gar nicht zum farblichen Eindruck des Fliegers paßt.


    Gruß


    Adolf

    Mein neuer Drucker ist geliefert worden.

    Damit habe ich zwei Versuche gestartet,

    die Verstrebungen der Kanzelabdeckung in der Originalbogenfarbe auszudrucken.

    Dann wurde eine Auswahl auf der Rückseite mit Kleber stabilisiert,

    nach dem Trocknen ausgeschnitten und als Ganzes über die eingebaute schwarze Abdeckung geklebt.


    Ist das nun eine Optimierung des Modells oder eine jetzt nicht mehr

    zu verändernde Verschlimmbesserung???


    Gruß

    Adolf


      


      

    Weiter geht es mit den Tragflächen.


    Da sind die Landeklappen und die Querruder vorzubereiten

    und an den Skeletten der Tragflächen anzubringen.


    Besonders bei den Landeklappen ist es etwas diffizil,

    die jeweils vier Stangen, die die Landeklappen beweglich halten,

    durch die entsprechenden Löcher zu fädeln.


        


        


      

    Muß man sich das antun???


    Wenn ich nicht die tolle Wirkung bei Rolands Short Sunderland gesehen hätte,

    wäre ich nicht in die Versuchung geraten,

    die vier Abgasrohre (?) für die Motoren des Fliegers zu bauen.


    So aber hieß es, ran an die Fleißarbeit.


    40 kleine Teile ausschneiden,

    40 kleine Teile Kanten färben,

    40 kleine Teile vorrunden,

    40 kleine Teile zusammenkleben


    4 Stützen ausschneiden und einfärben,


    132 kleine Dreiecke aus einem schmalen Streifen braunen Fotokartons ausschneiden,

    132 kleine Dreiecke auf die vier Abgasrohre kleben.


    Die so erstellten Abgasrohre auf die Gondeln kleben

    und mit je einer Stütze absichern.


    Für die kleinen Dreiecke habe ich nicht die im Baubogen vorgegebenen

    Teile verwendet, sondern, wie schon gesagt, sie aus braunem Fotokarton geschnitten.

    So konnte ich mir das rückseitige Zusammenkleben und Einfärben der Kanten ersparen.


    Gruß

    Adolf


        


      

    Motorgondeln


    Während ich auf meinen neuen Drucker warte,

    habe ich begonnen, die Motorengondeln zu bauen.


    Zuerst habe ich einen sog. Prototyp angefertigt,

    um mich mit den einzelnen Schritten vertraut zu machen.


    Dabei habe ich zuerst die Hülle des hinteren Gondelteils

    als eine Einheit zusammengeklebt, um sie dann über das Skelett

    zu schieben.

    So jedenfalls war mein Plan.

    Selbst nach vielen unterschiedlichen Versuche, ist mir das aber nicht gelungen.

    Skelett und Mantel der hinteren Motorengondel passen aus meiner Sicht

    nicht zusammen. Was tun?

    Kurz entschlossen habe ich dann sowohl das obere als auch das untere Teil des Skelettes

    von den formgebenden Scheiben abgeschnitten.

    Ich habe die Hoffnung, daß die Gondeln später genug Festigkeit besitzen,

    auch ohne die nicht passenden Skelettteile an den Tragflächen zu halten.

    Zur Sicherheit habe ich die Teile genau markiert und zur Seite gelegt,

    für den Fall, daß ich sie später doch noch brauchen sollte.


        


        


        

    Zurück zur Short Sunderland!


    Im Nachbarforum sprach mich Roland, dessen Modell seiner Short Sunderland mein Vorbild war und ist, an,

    warum ich denn die Streben der Abdeckung bei der Pilotenkanzel schwarz angemalt hätte, wo doch eigentlich ein dunkles Tarnblau

    angebracht gewesen wäre, wie es im Baubogen vorliegt.

    Na, etwas kleinlaut habe ich eingestanden, daß es sich dabei von meiner Seite um eine Notlösung

    gehandelt hatte.

    Wie dem auch sei, demnächst werde ich mit einem neuen Drucker einen Scan des Bauteils der Kabine

    ausdrucken, um zu sehen, ob ich meinen Fehler noch einigermaßen korrigieren kann.


    Deshalb bitte ich um etwas Geduld, bis ich weitere Bilder vom Baufortschritt meiner Sunderland liefere.


    Gruß


    Adolf

    Ja, mit kleineren Unterbrechungen baue ich schon seit mehr als 60 Jahren Kartonmodelle.

    Besonders die etwas größeren Modelle haben es mir angetan.

    Ansonsten baue ich fast alles, was mich von der Textur her begeistert.

    Dennoch lasse ich es jetzt etwas langsamer angehen als noch vor einigen Jahren,

    da ein Modell nach dem anderen gebaut werden wollte.


    Gruß

    Adolf

    Jetzt mache ich mich an die Räder für das Hauptfahrwerk und die „Schubkarre“

    An der „Schubkarre“ muß ich mir noch etwas für die Gummipuffer

    einfallen lassen,


    Die Räder sind auf den Fahrwerksbeinen befestigt.

    Jetzt wird sich zeigen, ob ich die Fahrwerke auch richtig

    an die Rumpfseiten stecken kann. Alles stellt nur eine Stellprobe dar.

    Für den weiteren Verlauf des Baus werde ich sie wieder vom Rumpf trennen.


    Gruß


    Adolf Pirling


        


        


        

    Beplankung des Bodens:


    Die Idee, einzelne Teile der Beplankung zuerst zu größeren Einheiten

    zusammenzukleben, hat mich so sehr gereizt,

    daß ich das Verfahren nun doch für die Beplankung des Bodens ausprobiert habe.

    Ergebnis:

    Diese größeren „Lappen“ ließen sich superkorrekt an den Spanten befestigen.


        



      

    Hallo Wolfgang!


    Deine Me 323 in 1:33 ist schon ein beachtlicher Brummer geworden.

    Solche Riesen bekommt man in den Foren nur selten zu sehen.

    Vermutlich wurden aber im stillen Kämmerlein noch etliche Monster gebaut.


    Immer wieder schaue ich mir meinen Baubogen des Giganten an und

    überlege, ob und wann ich ihn einmal in Angriff nehme.

    Eigentlich steht dem nicht mehr viel entgegen,

    besitze ich doch auch den Laserspantensatz dazu.


    Gruß


    Adolf

    Jetzt geht es an das “Beplanken“ des Rumpfes:


    Entgegen der meist üblichen Methode einen Rumpf herzustellen

    - Rumpfteil, Spant, Übergangsstreifen, Rumpfteil -


    geht man bei der Short Sunderland den Weg der „Beplankung“


    Dabei befestigt man zuerst auf den Spanten Übergangsstreifen (Z)

    und klebt dann das Rumpfteil, die „Haut“, außen herum.

    Jedes Rumpfteil besteht aus einem rechten und einem linken Teil, z.B. 42L und 42 P.

    Für die Bauteile 39 bis 46 sind die Übergangsstreifen mit den jeweiligen Bauteilnummern gekennzeichnet, sodaß eine genaue Zuordnung möglich ist.

    Ab den Bauteilen 47 ist das nicht mehr gegeben.


    Zu klären ist zuerst, mit welchem Rumpfteil beginnt man?

    (Wenn man nicht in der Lage ist, die polnische Bauanleitung zu lesen)


    Ich habe mich für die Bauteile 44 L und 44 P entschieden.

    An ihrem linken, bzw rechtem Rand sind winzige weiße Punkte zu sehen,

    die möglichst vor dem Einbau zu durchlöchern sind.

    Diese Löcher müssen genau über den Buchsen - M1 und M2 - zu liegen kommen.

    Hier werden später die Stahlstifte der Fahrwerksbeine eingesteckt.


    Um die jeweilig beiden Teile der Bauteile oben auf dem Rumpf

    besser miteinander verbinden zu können, habe ich auf dem „First“ auch

    Verbindungslaschen angebracht.


        


      

    Bewegliche Landeklappen


    Schon hier fiel mir auf, dass auf beiden Seiten der Tragflächen jeweils ein kleines Loch

    nicht gelasert worden ist. Das ist nachzuholen, damit an betreffender Stelle Stahlstifte hindurchgesteckt werden können.


    Achtung!


    Die Landeklappen müssen zuerst beplankt werden,

    bevor sie mittels der vier Stahlstifte mit dem restlichen Skelett verbunden werden.


        


        


        

    Jetzt füge ich die Bauteile für das Skelett der rechten Tragfläche zusammen.

    Wieder sind die Skizzen in der Bauanleitung sehr genau zu studieren und zu befolgen!


    Für die äußere Steuerklappe sind je zwei kleine Rollen mittels winziger Stifte einzubauen.

    Sie nehmen später „Seilzüge“ auf, die das Ganze beweglich machen.


      


      

    Die Herstellung der Hauptfahrwerke erschien mir recht schwierig.

    Die Skizzen im Baubogen und die Bilder von Roland wurden immer wieder zurate gesogen.

    Irgendwann fiel dann endlich der Groschen.

    Ja, nur so und nicht anders waren die Dinge zu bauen.

    Fast unvorstellbar, wie gut die Passgenauigkeit war.

    Und spätestens hier habe ich mir noch nachträglich zum

    Kauf des Laserspantensatzes gratuliert!

    Wie hätte ich sonst die winzig kleinen Scheiben verstärken und ausschneiden sollen?


    Die Fahrwerke sind mittels Stahlstifte steckbar.


    So am Rande:

    Wofür braucht ein Flugboot ein Fahrwerk?

    Wird es mit einem Kran an Land gehievt

    und dann auf den Rädern hin und her geschoben?


        



       


      

    Dieser zu kräftige Blauton bei den Schwimmern

    kommt vermutlich durch mein Bildbearbeitungsprogramm zustande.

    Beeinflußt hat den Farbton sicher auch das Grüngelb der Bettdecke.

    In Natur sind es auf dem Baubogen ein dunkles und ein helles Blau, sowie Grau.

    Ich werde noch einmal ein Foto auf einem neutralen Hintergrund machen


    Gruß

    Adolf

    Die Reaktion auf meinen Hinweis im Forum Die Kartonmodellbauer,

    was ich z.Z. gerade baue,

    hat mich zum Start eines Bauberichts umgestimmt.


    In gewisser Weise kann ich gut verstehen, daß der Bau eines solchen

    Riesen auf Interesse unter den Modellbauern stößt.


    Was ich nicht ganz begreife, ist, daß es im deutschen WWW

    keinen einzigen vollständigen Baubericht zu diesem Modellbaubogen gibt.

    Aus meiner Sicht kann das nicht nur an den riesigen Ausmaßen liegen,

    die ein fertig gebautes Modell aufweist.

    Schreckt vielleicht die Komplexität dieses Modellbaubogens ab?

    Oder liegt es an der polnischen Bauanleitung?


    Wie dem auch sei, wenn nur alle Interessenten wüßten, welch hochinteressantes

    und äußerst detailliertes Endergebnis den Modellbauer erwartet,

    es würden bestimmt mehr Modellbauer dieses Meisterwerk des polnischen

    Konstrukteurs Grezelczak in Angriff nehmen.


    Mich haben schon vor etlichen Jahren die Bilder des von Roland gebauten Modells

    in den Bann gezogen. Ich muß aber sagen, daß mich damals die Vorstellung, ich

    müsse den riesigen Berg von Spanten auf Karton aufziehen und sehr genau ausschneiden,

    abgeschreckt hat. Nachdem ich mir einen Laserspantensatz zugelegt hatte, wurde ich schon mutiger.

    Diese Investition hat sich für mich wirklich gelohnt!


    Nun zum eigentlichen Bericht:


    Entgegen meiner sonstigen Gewohnheit, Bauberichte möglichst Schritt für Schritt und

    ausführlich kommentiert zu gestalten, gehe ich diesmal etwas anders vor.

    Bilder und erklärende schriftliche Hinweise wird es nur an sog. neuralgischen Punkten geben

    Deshalb dürft ihr auch nicht eine ausführliche Bauanleitung erwarten.


    Vieles beim Bau des riesigen Vogels geht auch klar aus den umfangreichen und ergiebigen Skizzen hervor.


    Ganz wichtig ist mir aber auch, hervorzuheben, welch unschätzbare Hilfe mir die Fotos zu dem von

    Roland gebauten Modell der Short Sunderland gaben und immer noch geben. Dank an Roland,

    daß er damals so viele Bilder zum Bau seines Vogels eingestellt hatte.


    Ich beginne mit einigen Bildern zu dem Modellbaubogen.


    Gruß

    Adolf


          


          

    Hallo, liebe Mitstreiter!


    Allen, die meinen Baubericht mit Kommentaren und / oder likes

    begleitet haben, sage ich herzlichen Dank.


    Die Anerkennung, die ihr mir damit ausgesprochen habt, tut

    mir richtig gut. Und das, obwohl ich im Laufe meiner langen Karriere als

    Kartonmodellbauer schon einige hundert Modelle gebaut und

    teilweise ihre Entstehung auch in Bauberichten zum Besten gegeben habe.


    Wie schon fast als Tradition zu sehen, möchte ich auch bei diesem Modell

    von Alan Rose am Ende noch einmal meine gesamte Kollektion

    von seinen Prachtstücken zeigen.

    Für die meisten von euch wird es eine Wiederholung von bisher schon früher gezeigten

    Exponaten sein, für andere vielleicht ein ganz neues Erlebnis.