Posts by Adolf Pirling

    Hallo Lars!


    Von einer Reise nach Barcelona zurückkommend,

    finde ich deine Anregung vor.

    Ja, endlich habe ich mich an das Modell des Mont Michel

    herangewagt. Besonders der Maßstab von 1:500 hat mich bisher abgeschreckt.

    Schon die kleinsten Fehler beim Bau können sich sehr negativ auf das Gelingen

    dieses komplexen Modells auswirken.

    Z.Z. bin ich bei den "Spinnenbeinen" rund um den Berg mit seiner Kathedrale angekommen.

    Um die Stützen stabiler zu gestalten,

    habe ich sie mit Fotokarton verstärkt.


    Einen Baubericht wird es definitiv nicht geben.


    Gruß

    Adolf Pirling


        

    Dank euch allen, die mich bis zum Ende des Bauberichts begleitet

    und mir ihr Interesse mit gehobenem Daumen, mit Wortbeiträgen oder

    durch Aufrufen des Berichts gezeigt haben.

    Auch wenn ich schon an anderer Stelle meine L' Instant Durable Modelle

    gezeigt habe, soll auch hier die Sammlung noch einmal gezeigt werde.

    Möge sie dazu anregen, diese wunderschönen Modelle zu bauen.


    Gruß

    Adolf Pirling


        


        


        

    Hallo Tilman!


    Da sich diese Modelle an den Wänden des Gästezimmers befinden,

    hält sich die Staubbildung in Grenzen.

    Anders sieht es leider bei den Fliegern in meinem Schlaf- und Arbeitszimmer aus,

    die unter der Zimmerdecke hängen.

    Von Zeit zu Zeit entstaube ich die, was oft eine mächtige Staubwolke zur Folge hat.


    Gruß

    Adolf

    Seit neustem hänge ich Architekturmodelle an die Wände.

    So sind sie einigermaßen sicher aufgehoben,

    und ich kann sie in unsrem kleinen Gästezimmer täglich anschauen

    und mich über die gelungenen Werke freuen.

    Inzwischen hängen dort schon fünf Modelle.

    Demnächst mache ich einmal Fotos von den hängenden Werken.

    Ansonsten ist aus meiner Sicht fast alles zu diesem beachtlichen Modell gesagt.

    Wieder hat ein Modell von L‘ Instant Durable alle meine Erwartungen erfüllt.

    Es reiht sich nahtlos in die große Zahl der von mir bisher gebauten Modelle des Verlags ein.

    Freunden von Kartonmodellen mit historischen Vorbildern aus Frankreich kann ich es ohne jede Einschränkung empfehlen.



       



        


        

    Um die beiden südlichen Baugruppen an den bestehenden Rest anzuschließen, waren

    einige kleinere Anpassungen erforderlich.

    Das liegt nicht an einer mangelnden Passgenauigkeit im Baubogen,

    sondern an meiner Nachlässigkeit, bei einem so riesigen Modell nicht immer

    auf den Millimeter genau gebaut zu haben.

    Ich hoffen, dass diese kleinen nachträglichen Korrekturen

    dem hervorragenden Gesamteindruck keinen Abbruch tun.

    Nach dem Motto, wer es fertig bringt, so ein komplexes und großes Kartonmodell

    ohne jeglichen Fehler zu bauen, der werfe den ersten Stein, sprich, weise mit dem Finger

    auf meine Unstimmigkeiten hin. Ich werde sie schmunzelnd zur Kenntnis nehmen.


        


        


        

    Die folgenden Bilder zeigen das fertige Modell bei Innenaufnahmen.


    Alle Häuser sind am Modell.

    Die südlichen Mauern, Rampen und Türme sind jetzt mit

    dem übrigen Modell verbunden.

    Es folgen noch kleine Anpassungen.


    Besonders interessant finde ich an dieser Stelle einen Vergleich zwischen der Größe und Höhe

    der Gräflichen Burg mit den kleinen Stadthäusern. Wie beeindruckend muß in früheren Zeiten

    die Mächtigkeit der Festungsmauern und Türme auf die Bewohner und Besucher gewesen sein.


    Den Abschluß sollen dann Bilder des vollständigen Modells bei sonnigem Außenlicht zeigen.


        


        


        

    Hallo Renee!


    Es freut mich sehr, dass dir mein Bau des Modells der Cite de Carcassonne gefällt.


    Die kleine Streichholzschachtel schwedischer Zündhölzer ist im Laufe der vielen

    Jahre meiner Kartonbautätigkeiten so etwas wie ein Markenzeichen für meine Arbeit geworden.

    Andere Kartonmodellbau legen Lineale oder kleine Münzen als Vergleichsobjekte neben ihre Bauten.


    Über viele Jahre hat unsere Familie Sommerferien in Schweden verbracht.

    Was lag da näher, als eine dieser kleinen Schachteln, die etwa die gleiche Größe hat wie die

    der deutschen Haushalts Zündhölzer, als eine Art Erkennungszeichen zu nehmen?


    Gruß


    Adolf

    Diese Winzlinge sind aus meiner Sicht wunderschön gestaltet.

    Ob sie auch der Realität bei den Häusern um die Burganlage genau entsprechen,

    kann ich nicht mehr nachvollziehen.

    Meine damals gemacht Bilder der Originale betrafen in der überwiegenden Zahl

    die Gräfliche Burg.


        


       


      

    An dieser Stelle unterbreche ich noch einmal den normalen Bauablauf.

    Die schon angefertigte Baugruppen der Südspitze werde ich nach den kleinen Stadthäusern

    anbauen. Das erleichtert mir sehr das Hantieren mit dem Modell.


    Die kleinen Stadthäuser werden in zwei Gruppen erstellt:

    Die Häuser der Nordseite – Häuser 1 bis 7 und die der Südseite – Häuser 8 bis 14.


    Der Bau der kleinen Stadthäuser hat es in sich.

    Teileweise bestehen die Häuser aus bis zu 15 Einzelteilen.

    Außerdem trifft man auf eine enorme Verschachtelung mit den Nachbarhäusern.

    Um nicht den Überblick über die einzelnen Bauteile zu verlieren,

    halte ich es für sehr sinnvoll, auf die Rückseiten die Bauteilnummer und die

    Angaben mit Verbindungszahlen zu den nächsten Bauteilen zu übertragen.


    Beispielhaft zeige ich euch drei Seiten mit Bauteilen für Häuser.


        


        


      

    Um einmal zu überprüfen, wie gut Brücke – R H 1 - zu den Türmen - T 2 -

    und der halbrunden Freifläche – B A 1 - passt,

    fertige ich jetzt die Bauteile BA – Barbacane Est du chateau an

    und befestige das Ganze auch schon am Modell.


        


      


      

    So langsam arbeite ich mich zur südliche Spitze vor.

    Wieder füge ich entsprechende Bauteile zusammen, befestige sie

    aber noch nicht am Modell.


    T 10, T 11, R 15 a, S 7 und L 7


        



      

    Zurück zum Modell:


    Bevor ich weitere Teile im Süden anfertige -

    arbeite ich mich zu Bauteilen der Böschungen und des Sockels vor.


    Hierbei kommt es darauf an, die Sockelteile genau an die vorgegebenen Positionen zu platzieren.

    Andernfalls passen später die Außenwände und die gepflasterten Straßen nicht an das Modell.

    Hilfreich sind dabei auch die Kennzeichnungen an den Rasenflächen - F 1, F 3 und F 4 -Bild -


    Zwei Gruppen von Kennzeichnungen gilt es zu unterscheiden:


    Anfang- und Endpunkte für Ritzungen auf der Rückseite – dann ein Falten des Bauteils nach vorn.

    Anfang- und Endpunkte für Linien auf der Rückseite - hier werden andere Bauteile angeklebt.


    Bauteile C F 1 bis C F 9

    Bauteile B F 1 bis B F 10.


    Jetzt fällt es nicht mehr schwer, die ersten gepflasterten Straßen

    auf die Sockelteile zu kleben.


        


      


      

    Zur Auflockerung möchte ich euch ein paar Bilder zeigen,

    die ich 2012 auf einer Reise mit meiner Frau durch Frankreich aufgenommen habe.


    Dabei besuchten wir bei herrlichem Sommerwetter auch Carcassonne.

    Damals hatten wir noch eine etwas falsche Vorstellung von der Cite.

    Wir hatten unser Auto in der Stadt Carcassonne geparkt und machten uns dann auf,

    die Burganlage zu besuchen.

    Ohne eigentlichen Stadtführer war das gar nicht so leicht.

    Erst nach einem recht langen Fußweg- und über den Fluß Aude hinweg,

    erblickten wir zum ersten Mal die Zinnen der Burganlage.


    Das Kartonmodell der Cite de Carcassonne, gibt nur einen sehr kleinen Ausschnitt

    der Burganlage wieder. Eine gut erhaltene Stadtmauer um schließt das ganze Areal,

    bei dem die Cite etwas am Rande liegt.


    Schon vor dem Haupteingang für die Besucher waren wir sehr von den aufragenden Mauern und Türmen beeindruckt. Endlich innerhalb der großen Umrandung angekommen,

    mußten wir uns leider mit unzählig vielen andren Besuchern durch die Gassen der Altstadt vorarbeiten, bis wir endlich vor der eigentliche Cite standen.

    Zum Eingang der Cite und weiteren Fotos dann später,

    wenn ich im Baubericht so weit fortgeschritten bin.


      


      


      

    Bisher hatte ich immer angenommen, R. Vyskovsky wäre der Meister

    der Verschachtelungen bei einer Baugruppe.

    Bei den Bauteilen R 6 konnte ich in dieser Hinsicht meine Meinung korrigieren.


        


        

    Die Bauteile weiterer Mauern sind an der Reihe.

    Dabei erfordert besonders die Mauer R 5 mit ihren Zinnen und

    dem Durchgang sehr genaues Falten und Kleben.


    Weitere Mauern und Wegflächen R 5, R 6, R7, R A1


    Besonders Turm/Mauer R 6 hat es in sich.

    15 Bauteile sind zu verbauen.

    Es ergibt sich eine hochinteressante Verschachtelung.


        


        


      

    Los geht es mit dem Baubericht.


    2008 hat ein Tom hier schon einmal einen Baubericht gezeigt.

    Nach so vielen Jahren kann es nicht schaden, dieses tolle Modell noch einmal

    in seiner Entstehung zu zeigen.


    Dabei folge ich weitgehend den Hinweisen zur Reihenfolge

    der Montage aus der Bauanleitung des Baubogens.


    Also beginne ich mit – Le chateau comtal – die gräfliche Burg.


    Das sind zuerst die sieben Türme – T 1 bis T 7.


        



        


        

    Baubogen L‘ Instant Durable Nr. 9

    1:250

    Grundfläche des Modells 94, 58, 20 cm

    Bauteile 400


    Wer das hervorragende Modell der Cite de Carcassonne von L‘Instant Durable Nr.: 9

    bauen möchte und es noch nicht als Baubogen besitzt,

    sollte bei der Bestellung sehr genau aufpassen.

    Er muss wissen, dass es inzwischen eine Neuauflage gibt,

    die sich in wesentlichen Punkten von der alten unterscheidet.


    Schon das Cover und die Rückseite zeigen eine andere Aufmachung

    Auch der Seitenumfang ist verändert worden.

    Alle schwarz-weiß Fotos zu einzelnen Bauabschnitten, die früher auf Seiten mit den

    eigentlichen Bauteilen waren, liegen nun als Fotos auf Einzelseiten vor.

    Dadurch wird die Gesamtseitenzahl stark aufgebläht.


    Wer die hervorragende Druckqualität der Baubogen alter Auflagen kennt,

    wird von der Qualität der neuen nicht gerade begeistert sein.


    Hinzu kommt aus meiner Sicht noch, dass die Farben – wieder im Vergleich mit dem alten Druck -

    auf mich durchgehend zu knallig, zu bunt wirken.

    Da ich beide Auflagen vorliegen habe, und meinen Baubericht mit der alten

    gestalten werde, weiß ich, wovon ich spreche.

    Den jetzt erhaltenen Baubogen, von dem ich nicht wußte, dass er eine neue Auflage darstellt,

    wollte ich als Reserve für eventuelle Fehlbauten einsetzen.

    Das werde ich im Falle eines Falles wohl erst nach einer Bearbeitung der Scanns tun können.


    Vermutlich wird derjenige, der die alte Auflage nicht kennt,

    die Unterschiede kaum wahrnehmen.

    Er wird auch damit ein wunderschönes Kartonmodell erstellen können.


    Hier ein paar Bilder aus der neuen Auflage, neben dem Cover der alten.