Posts by Kurt Streu

    Hallo und guten Tag, Freunde der scharfen Schere.


    Damit sind nicht nur Frisöre gemeint.


    In meinem letzten Bericht erwähnte ich eine neue Arbeit die ich in Angriff genommen hatte.
    Bei dem blättern in Katalogen entdeckte ich eine Vorlage, die zu der letzten Arbeit passte wie bestellt.



    Das Frechshaus, wie zu lesen.



    Eine Fremdaufnahme, deren Ursprung ich nicht ermitteln konnte, zeigt neben dem
    Rathaus das Frechshaus am Rathausplatz. Das Foto daneben ermöglicht einen
    Vergleich mit Wirklichkeit und Modell.


    Das sog. "Frechshaus" ist das Nachbarhaus des Rathauses in westlicher Richtung.
    Die ältesten Teile des Bauwerkes stammen aus dem späten 15. Jahrhundert.
    Die Außenansicht mit dem alten Fachwerk und den Geschossauskragungen
    komplettiert zusammen mit dem Rathaus die herrliche Häuserfront am Rathausplatz.


    Selbst der Kriegerbrunnen, zum Gedenken an die Gefallenen des 1. Weltkrieges
    ist im Modell vorhanden.


    Mit etwas Abstand nun ein Rundflug um das Modell ohne großes "Bla bla"



    Frontseite zum Rathausplatz und Blick in die Gasse zur Rückseite.
    Die rechte Giebelseite lohnt kein Foto, da blank bis auf 2 Fensterchen im Obergeschoss.
    Zudem ist sie spitzwinkelig nach hinten versetzt.



    Hier ist, stark verkürzt, der Giebel und die Rückseite sowie der Hinterhof des
    Rathauses zu erkennen.



    Die schöne Seite der Gasse am Rathaus, ist leider wegen der Nähe zum Rathaus
    etwas ins Hintertreffen geraten. Die geschossweise Erweiterung des Grundrisses
    resultiert aus der Bestimmung (damals) die Abgaben für anschließende Strassen
    und Wege nach der Grenze der Erdgeschosse zu veranlagen. Daher findet man
    diese (Not)-lösung bei Gebäuden dieser Zeit sehr häufig. KLEWER waren die
    Leute schon damals.


    Schönen Sonntag wünscht rundum für heute und bis demnächst.


    KURT, der Streu

    Guten Morgen Freunde.


    Zuvor danke ich
    Thomas, den ich allerdings korrigieren muss. Die Stimme ist nicht
    die meiner Angeheirateten. Während unseres, über 60-jährigen
    gemeinsamen Lebensweges, bis sie mich vor nunmehr 7 Jahren
    für immer verlassen hat, hat es solche Bemerkungen nicht gegeben.
    Die Stimme gab sich doch als mein Gewissen zu erkennen.
    Dafür finde ich Deinen Abschlussatz sehr freundlich. ( und ich schreibe
    doch "Abschlussatz" nur mit zwei "s")


    Da sieht man die Fachleute, Albrecht und Manfred.
    Dank liebe Kollegen für Eure fachlich richtige und klare Aussagen.


    Hinzufügen muss ich noch die Hochachtung für die damaligen Baumeister
    Und Bauhandwerker.


    Es folgen etwas später weitere Bauberichte, die ich allerdings aus den
    noch vorhandenen Restbildern noch zusammenstellen muss.


    Bis dahin grüßt freundlich


    KURT, der Streu

    Moin lieber Riklef.


    Es war eigentlich noch schön, als die Anerkennung für
    die Ausführung eines Modelles, mit freundlichen Worten
    kommentiert wurde.


    Leider wurden dann in Mengen belanglose Mitteilungen
    geschrieben, die einen Bericht unnötig aufblähten.


    Mit dem "Gefällt mir"-Knopf gibt es eine einfache, aber kühle
    Möglichkeit, mal eben zu zeigen das man den Bericht
    verfolgt. Die Angabe der Klicks zeigt im Prinzip das gleiche.


    Wenn man aber ehrliche Anerkennung ausdrücken will,
    sollten ein paar kurze Worte zu schreiben,nicht zu
    mühsam sein.


    Darum, lieber Riklef, danke ich Dir für Deine kurzen, freundlichen
    Worte. Solche bringen eine gewisse Wärme mit, die wohl
    auch beabsichtigt ist.


    Es dankt Dir mit freundlichen Grüßen


    KURT, der Streu

    Moin liebe Leute


    Weiter im Bericht aus meiner miesen Zeit.


    Es ist schon sehr viele Jahre her, daß ich zum ersten Mal ein Bild von
    der >Gerlach-Schmiede< gesehen habe. Schätze so 6o - 70 Jahre.
    Seit ich Kartonbauer bin, habe ich danach gesucht.


    Dann war es plötzlich da, Hurra.
    Der stellt sich wieder an wie ein Kind ?(


    Halt deinen großen Mund.
    Wie ein heller Stern in dunkler Nacht, der Bauplan.


    Jetzt wird DER auch noch elegisch. :S


    Tut mit leid.
    Aber jetzt hab ich den Misepeter in den Keller eingesperrt.


    Werkteug her und losgelegt. Es gab schon einige Ecken wo
    meine Finger Freudentänze vollführten.
    Vor dem Störenfried hatte ich nun Ruhe, Dafür störten die
    jetzt dieTänze. Konnte aber auch am Alter liegen.



    Soweit gekommen, musste ich aber feststellen, das Dach hatte
    eine starken Bogen nach innen. Aufgefallen war das erst in
    diesem Stadium und bei bereits fest verklebtem (!!!) Dach.



    Zum Glück waren da noch Sicherheitskopien vorhanden.
    Das neue Dach hatte nach der Verklebung eine kleinere,
    aber trotzdem erkennbare Gesamtdelle. Dazu passte aber
    jetzt der Schornstein nicht.



    Wie heist es so schön: Was nicht passt, wird passend gemacht!"


    Als die Bauleute dann endlich abgezogen waren, habe ich die Gärtner
    bestellt. Der Bauherr wollte wohl sparen und hatte die Begrünung
    direkt auf die Wände gemalt. Das Blumen-Halbrondell am Eingang
    war auch noch leer. Da musste ich wohl mit echtem, dreidimensionalen
    Kunstgrün einschreiten.


    Wenn ich mir jetzt das Endprodukt rundum ansehe,



    von vorn-oben,



    von vorn-seitlich



    von hinten


    und die Seite von hinten bis vorne,
    dann bin ich froh, dass ich mich finanziell durchgesetzt habe.


    Selbst die Stimme aus dem Untergrund ist sprachlos.


    Denkste, Opa :evil:


    Zum Abschluss verabschiedet sich mit vielen Grüssen


    KURT, der Streu


    Ich Grüss auch. Tschüüüüs. :thumbup:

    Hallo, Leute, ich bin schon wieder mal da.


    Es gibt vieles aufzuarbeiten.
    Eigentlich muss es nachzuarbeiten heißen,
    denn hier geht es darum, fertige Arbeiten nachträglich
    zu beschreiben.


    Da tönt eine innere Stimme: "Red´ nicht so viel, fang' an!" :S


    Na gut, es geht heute um .....



    Man kann sehen um was es geht.
    Ich soll ja nicht so viel reden.


    Ein paar Worte sind aber nötig.


    z.B. "Es handelt sich hier um einen Doppelbogen.
    Einmal um das >Rödertor<, zum Zweiten um die
    >Gerlach-Schmiede<.
    Das können unsere Gäste selbst lesen.
    Du unhöflicher Patron, jetzt bist Du still.
    Nie darf man was sagen, Muff muff X(


    Wenn der jetzt sich noch einmal einmischt, Hau ich zu !!


    Also, ungestört weiter.


    Leider kann ich aus bekannten Gründen Detailfotos vom Aufbau
    nicht zeigen, sondern ....

    Hä hä, der fängt schon wieder . :P ...
    AUAAA :cursing:


    ... nur die fertigen Produkte vorführen.


    Wer schon mehr wissen möchte kann HIER mal kurz Reinschauen.



    Die Ansicht ist hier von der Stadtseite mit den Aufgängen zum Wehrgang.
    Unten erkennt man einen der Personenzugänge von außen in die Stadt.
    Davon gibt es zwei. Durch das große Tor konnten Fuhrwerke einfahren.
    Aber nur nach Zollkontrolle ... davon gleich mehr.



    Das Bild zeigt die Außenansicht der Anlage. Zwei schöne, mit
    "Spitzhelm" bedeckte Zoll- und Wachhäuschen flankieren das Vortor
    des Rödertors.



    Die Bilder erlauben einen Durchblick. Leider kann man trotzdem von der
    schönen Landschaft davor nicht sehen.



    Zeigen die noch nicht (hier noch nicht) 4te Seite des Torturmes.


    Mehr ist nicht vom der Bauzeit Tor bei mir zu sehen.
    Es gibt eine Fortsetzung mit der dem Bogen enthaltende Gerlach-Schmiede


    Das versichert mit freundlichen Grüßen


    KURT, der Streu


    ..und auch von seinem Gewissen. :sleeping:

    Es ist ein schönes Gefühl und baut innerlich auf ...
    wenn ..
    der "Vater" eines Modelles so freundliche Worte für ein von
    mir gebautes Modell findet.


    Ganz herzlichen Dank an weduil dafür.


    Leider kann ich aus Platzgründen nur noch wenige kleinere
    Bauten erstellen. Vielleicht noch die "Eselmühle". Mal sehen
    wo noch ein Platz ist,


    überlegt


    KURT, der Streu

    Hallo, ich :wacko: (schäme).


    Drei liebe Freunde haben sich meiner erinnert und
    freundliche Worte verfasst.


    Und ich habe mich noch nicht einmal bedankt dafür.


    Also, lieber Riklef
    lieber Michael
    lieber Ulrich,
    ich habe mich ehrlich mächtig gefreut über Eure Zuschriften.


    Vielleicht liegt es daran, das ich vor weinigen Tagen
    mein 90. Lebensjahr betreten habe. Offensichtlich
    lässt da einiges nach.


    Es grüßt reuig


    KURT, der Streu

    Moin, liebe Freunde


    Nach längerer Arbeitszeit können wir uns einen Spaziergang
    rund ums Gebäude leisten.



    Hier wird wieder repräsentiert. Rechts sehen wir das Waaghaus
    um die Ecke lugen. Ein wichtiges Gebäude für den Stadt-
    kämmerer. (Pinke Pinke)


    Links ragt der Turm des Pfaffenturmes und das Messnerhaus.
    Natürlich liegen staatliche und kirchliche Gebäude dicht beieinander.



    Von oben erkennt man die innige Gemeinschaft besonders gut.



    Die Rückseite (?) erinnert mit der Pferdetränke, dem
    Treppenaufgang am Waaghaus und überhaupt an alte Zeiten.


    Ach ja, die alten Zeiten. Wo alles besser war (?).


    Nix da. Kopf hoch und zugepackt ruft Euch zu


    KURT, der Streu


    PS
    Wer etwas mehr über Wangen im Allgäu erfahren möchte
    https://de.wikipedia.org/wiki/…im_Allg%C3%A4u#Geschichte

    Hi, liebe Freunde.


    Die (der) Post ist wieder da.
    Es geht also weiter mit der Beseitigung des
    wilden Schnitzelhaufens ...



    ... der lose zusammen gestellt ist,



    und zu den fertigen Modellen vorsichtig hingestellt,
    einen Größenvergleich zwischen Alt und Neu ermöglicht.


    Lasst Euch bitte nicht von der Umgebung ablenken.
    Als Wittwer hat man auch noch andere Arbeiten
    zwischendurch zu erledigen.



    Da soweit klar, kann der nächste Schritt getan werden



    Nun geht es weiter mit dem Grundstück, das unterschiedliche Höhen aufweist.
    Da müssen meine kleinen Helferlein wieder her.



    Der Rest ist nur noch ein Klax. (hm ?)



    Mal wieder den Mund zu voll genommen.
    Es waren noch genug Ecken und Kanten zu bewältigen.
    Davon schweigt aber eine höfliche Kamera.


    Die erlaubte Anzahl von 9 Bildern/Post ist erfüllt.


    Darum bittet


    KURT, der Streu
    noch um etwas Geduld bis zum nächsten Mal.

    Hallo Freunde,


    Warum war ich eine zeitlang untergetaucht ?
    Es war eine Katastrophenzeit.


    Vor etwa 4 Monaten begann es.


    Laptop ausgefallen. Vom Enkel einen PC mit Windows 10 erworben. 10er
    konnte noch rückgängig gemacht werden. Schwieriger Versuch aus noch
    vorhandenen Sicherungskopien eine neue Umgebung zu erstellen.


    Fehlanzeige.


    Meinen, noch vorhandenen Desktop und Monitor reanimiert.


    Inzwischen war ich von 3 Geräten umgeben. Um die Trübsal zu überwinden,
    einen weiteren, bereits vorliegenden Bauplan begonnen.
    Während dieser Zeit nur gebaut und nicht fotografiert.
    Irgendwo hockte ein kleiner Teufel der meinen Fotoapparat außer Betrieb setzte.
    Zum Glück nach einigen Tagen festgestellt, Batterien falsch eingelegt.
    Bei dem ganzen Trabbel wohl verzeihlich


    Noch kein Ende der Pechsträhne.
    Monitor des Desktop gibt sein Leben auf. Neuen gekauft und umgetauscht
    weil nicht tauglich


    Training im Ertragen von "Schicksalsschlägen".


    Es war eine ziemlich depressive Zeit, die ich durch mein sonniges Gemüt
    allmählich überstanden habe


    Hoffe ich.


    Nun aber genug "gequasselt". Hier geht es los mit dem Rathaus in Wangen
    (Nur als Modell !!)


    Zunächst die Herkunft : http://www.wediul.de/_modellbau/mobakatalog.htm


    Das Herunterladen ist etwas kompliziert, geht aber.
    Es sind von dort aus mehrere Modelle in jeweils 2 PDF-Dateien zur Wahl gestellt.



    Die erste PDF-Datei mit 5 Seiten gibt klare Hinweise mit Bildern zum Zusammenbau.
    Die zweite PDF-Datei enthält die 8 Baubogen.



    Die beiden Bogen ergeben zugeschnitten ...



    ... Hallo, is noch nich verklebt.




    Die nächsten Bogen addieren sich zu einem ...
    ja was ?


    Das zeigt


    KURT, der Streu


    bei der nächsten Post.

    Hallo, wer kann mir helfen?


    Nach längerer Zeit will ich wieder einen Baubericht einstellen.


    Da der Baubericht mehr als 10 Bilder umfasst, nimmt das
    Programm nach 10 Bilder keine weitere mehr an!
    Nanu ?


    Helft ihm


    KURT, der Streu

    Weiter geht's mit "Frohe Ostertage" und alles Gute weiterhin.


    Nun noch die wenigen Bilder des Modelles.



    Begegnung am frühen, leicht dunstigen Morgen im "Teufelsmoor".
    Etwas windig ist es auch noch.Die Irrlichter flimmern, Gruselig



    Wenn die Sonne scheint und eine leichte Briese weht, wechseln
    die schwer arbeitenden Torfkahnskipper ihren Arbeitsplatz. Die
    Skipper stechen nicht nur den Torf, sie transportieren und verkaufen
    ihn noch auf eigene Rechnung.


    Im Vorschiff ist eine winzige Kajüte für Übernachtung von 2 Besatzungs-
    mitgliedern eingerichtet. Der Schornstein, steuerbord auf dem Vorschiff
    weist auf einen Herd zum kochen hin.
    Verd... hartes Leben.



    Bild Maren Arndt


    Heute kann man tatsächlich Fahrten mit einem Kahn buchen.
    Bis 14 Personen pro Boot. In Hoch-Zeiten darf man aber keine
    stille Landschaft erwarten wie auf disem Bild.
    Hinweis siehe vorigem Post.



    Die Bilder vom "Huubie" aus zeigen, das die Ladung erst knapp
    zu einem viertel der möglichen Menge an Bord ist. Bei der vollen
    Tragfähigkeit gibt von vorn nach achtern, oder umgekehrt, nur
    den Weg über den Torf. Das ist allerdings bei dem meist ruhigen
    Wasser nicht gefährlich, nur unbequem.


    Das war das, was ich bis heute noch retten konnte.
    Die nächsten verpassten Berichte sind auch nicht viel besser.
    Ich werde sie aber etwas später nachhole


    Bis dahin


    Grüsst


    KURT, der Streu

    Hallo liebe Freunde der Kartonbastelei.


    Nachdem alle (?) bisherige Probleme beseitigt sind (?),
    hier der Beginn eines neuen Bauberichtes über ein
    längst fertiges Modell.


    Meine Tochter brachte mir von einem Wochenendtrip
    einen Bauplan vom Deutschen Schiffahrtsmuseum mit.


    Wenn man alles was schwimmt großzügig als "Schiff"
    benennt, so liege ich hier unter "Zivile Flotte" vielleicht
    richtig.



    Der erste Bogen gibt auf der Titelseite Wissenswertes bekannt.
    Der Bastler wird über dem Blatt benannt. also "Alles Klar"



    Bei entsprechender Vergrößerung kann man Näheres
    und Interessantes über die Torfschiffe lesen.
    Die Bauanleitung ist ausreichend dargestellt.



    Beim intensiven geistigen Versinken sah ich den fertigen
    Kahn förmlich vor mir.



    Aus den Bildern der Rückseite sind weitere Details
    erkennbar. ZB.: Gibt es da wohl Varianten in der Takelage.
    Es gibt im Text noch eine Adresse an die
    man sich wenden kann so man eine Fahrt mit einem
    Torfkahn machen möchte. Ob dazu ein Overall erforderlich
    ist, ist hier nicht angegeben.


    Das Blatt besteht aus 3 DIN A4 Blättern, wobei das 3. Blatt
    den kompletten Bauplan darstellt.



    Also eine kleine Sonntag-Nachmittag-Beschäftigung.
    Man hätte den Kahn besser vorher gereinigt. In dem dunklen
    Untergrund sind die Knicklinien und dergl. nur mit heller Lampe
    dichtbei zu erkennen.



    Ham wer zum Glück.



    Vonwegen, kleine Sonntagsnachmittags-Beschäftigung und so. Zum
    Glück hatte ich rechtzeitig Kopien vom Bogen 3 gemacht.
    Mit dem Heck gab es für mich doch einige Probleme.
    Da hätte ich gerne 4 Hände zur Verfügung gehabt. Bin aber
    leider, Gott sei Dank, kein Affe ... oder?
    Zügelt bitte Eure Gedanken !


    Das trotz meiner nicht mehr ganz ruhigen Finger noch ein
    passabler Rumpf entstand, grenzt an ein Kartonbau-Wunder.


    Darf ich nun eine Pause machen in der ich die Bilder der
    fertigen Dschunke (Finde mein Radiergummi nicht), des
    fertigen Torfkahns in Ruhe vorsortieren kann. Zum Ende
    meiner 80er Jahre brauche ich das.


    Also, mit den Wünschen für ein schönes Oster-Wochenende


    Grüßt Euch alle


    KURT, der Streu

    Hallo Freunde,


    hier zuerst ein Ausschnitt aus meinem Bastelleben.
    Es war eine Katastrophenzeit.


    Vor etwa 2 Monaten begann es.
    Als mein Laptop den Dienst verweigerte.


    Bevor ich nun wieder einen neuen Bericht verfasse eine kurze Übersicht
    über den Verlauf der grausamen Zeit:


    Laptop ausgefallen. Vom Enkel einen PC mit Windows 10 erworben. 10ner
    konnte noch rückgängig gemacht werden. schwieriger Versuch aus noch
    vorhandenen Sicherungskopien eine neue Umgebung zu erstellen.


    Fehlanzeige.


    Meinen, noch vorhandenen Desktop und Monitor reanimiert.


    Inzwischen war ich von 3 Geräten umgeben. Um die Trübsal zu überwinden,
    einen weiteren, bereits vorliegenden Bauplan begonnen. Teile der Bau-
    unterlagen vom "Dürerhaus" gefunden und fertig gebaut. Während dieser Zeit
    nur gebaut und nicht fotografiert. Irgendwo hockte ein kleiner Teufel der meine
    Fotoapparate außer Betrieb setzte. zum Glück nach einigen Tagen festgestellt,
    Batterien falsch eingelegt. Bei dem ganzen Trabbel wohl verzeihlich
    Daher der sehr magere Bericht über das Dürerhaus.


    Auf den Tipp eines Sparkassenbeamten (gesamte Finanzverwaltung über
    (PC !) hin, habe ich einen Reparaturversuch bei einer Fachfirma durchführen
    lassen. Fast erfolgreich, fast, weil das eine und andere Programm noch
    defekt ist.


    Noch kein Ende der Pechsträhne. Drucker fällt aus.
    Neuer Bruder ("Brother") fällig.


    Monitor des Desktop gibt sein Leben auf. Neuen gekauft und umgetauscht
    weil nicht tauglich


    Training im Ertragen von "Schicksalsschlägen".


    Es war eine ziemlich depressive Zeit, die ich durch mein sonniges Gemüt
    allmählich überstanden habe.


    Hoffe ich.


    Nun der leider auch noch gekürzte Baubericht.



    Gerettet wurden ein paar Bogen die ich brauchte um verschnipselte Teile neu
    aufzuarbeiten.



    Die Straßenseiten. Man kann hier bereits erkennen, dass es sich wieder um
    einen verzwickten Baukörper handelt



    Eine Bemerkung zur Marienapotheke in Rotenburg von HELMUT B.
    (also die Bemerkung ist von Helmut, nicht die Apotheke)


    |Zitat:
    |"Deine Bilder beweisen, dass die Innenhöfe bei einer Besichtigung von Gebäude-
    |komplexen aus der Zeit vor dem 18. Jahrhundert die interessanteren Bereiche
    |sind, viel spannender zum Beispiel als die Schau- und Prunkfassaden der Vorderseiten."


    veranlasst mich dem Innenhof etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken.



    Damit man sich auch richtig umsehen kann, zeige ich den Innenhof noch von oben.



    Zum Ende des Rundganges noch die Bilder die wieder Straßenansichten sind.
    So wächst allmählich meine Museumsstadt.
    Hier noch den Link zur Herkunft der Bogen.
    http://www.drexlers-modellbau.…98&amp;producer=AueVerlag


    In Arbeit habe ich schon wieder ein neues Projekt aus dem gleichen Genre. Melde
    mich dann wieder mit einem detaillierteren Baubericht.


    Bis dahin grüßt alle meine Gäste hier.


    KURT, der Streu

    Hallo Freunde,
    als da sind Wilfried und Hans-Jürgen.


    Es zeigt sich mal wieder die Hilfsbereitschaft die in diesem Forum vorhanden ist.


    Ich möchte mich ganz herzlich für Eure schnelle Hilfe bedanken. Ihr hört bald
    weiteres zum Thema von


    KURT, dem Streu

    Hallo Freunde


    Wie der Titel schon sagt ...


    suche ich einen Baubogen zu o. a. Thema.



    Das Bild darf ich hoffentlich zeigen. Herkunft ???


    Vor Kurzem war da ein Hinweis von einen Herrn aus Dänemark.


    Bitte, helft mir den Artikel finden.


    Mit guten Wünschen


    KURT, der Streu

    Hallo, Freunde, es gibt mich noch.


    Aber wie das so ist im Leben, geht es manchmal aufwärts und
    dann wieder abwärts. Die Abwärtsphase scheint sich umgekehrt
    zu haben.


    In der Zwischenzeit sind doch einige Modelle entstanden von denen
    ich hier über das erste kurz berichte. (sehr kurzer Bericht!)


    Nach dem Modell "Marktplatz 9 und 10" aus Rothenburg ob der Tauber
    reizte mich das "Dürer-Haus" aus Nürnberg. Gut war der Hinweis auf
    dem Titelblatt: "1 : 160". Das passte zu Rothenburg !


    Das Haus wurde um 1420 erbaut und steht seitdem unterhalb der
    Nürnberger Burg. Von Albrecht Dürer, geboren 1471, 1509 für 275
    Gulden, bar auf den Tisch gelegt, erworben. In diesem Haus schuf
    er darin seine bedeutendsten Arbeiten.



    Für die Wissbegierigen hier eine umfangreiche Dokumentation unter
    https://de.wikipedia.org/wiki/Albrecht_Dürer


    Noch fröhlich zur Schere gegriffen (um ehrlich zu sein zum Skalpell)
    und losgelegt. Im Eifer der Arbeit keine Fotos vom Fortschritt gemacht.
    Meine Arbeitsmethode kennt Ihr ja größtenteils.


    Als die ersten Teile, Außenmauern, zusammengestellt waren ....



    Seltsam, irgend etwas störte mich neben den Rotenburgern.
    Das war nicht der durchhängende Dachfirst, der ist in natura so.


    Ein Vergleich der Türhöhen an beiden Modellen offenbarte die Ursache.
    Der angegebene Maßstab beim Baubogen war offensichtlich nicht richtig.
    Demnach ist der Maßstab 1 : 200 (!!! ?) statt 1 : 160. Ich war mal wieder
    zu leichtgläubig gewesen.


    Was soll's. Wenn ich das Haus etwas entfernt von einander aufstellte
    konnte man annehmen das läge an der Perspektive, das Dürer-Haus
    wäre noch nicht voll erwachsen.


    In der Folge nun das Modellchen von allen Seiten.



    Das war es dann.
    Ich baue weitere Modelle, aber mit vorheriger Kontrolle und Fotos vom
    Fortschritt..


    Bis dahin grüßt Euch


    KURT, der Streu

    :thumbup: Oh lieber Helmut, sei nicht so pingelich. Nur die Dinge, die dort beieinader stehen lassen das Lied innerlich erklingen.


    Danke Matthias. Nimm Dir die Bögen nicht nur auf den Stapel. Du must sie auch verarbeiten. Macht Spass. :S


    Das wünsch Euch oder wie man sagt


    KURT, der Streu

    Ausgeruht ??


    Sieht so aus.


    Dank an alle für Eure Teilnahme am Spaziergang:


    Hallo, lieber Helmut. Ich denke, daß der folgende Teil Deine Meinung bestätigen wird.


    Dann können wir, wie gestern versprochen, einem Gang um den ganzen Komplex
    in Ruhe und mit einer Fotokamera bewaffnet machen. (kann auch ein Smartphon sein !)


    Das erste Foto ist das 5.395ste das von der Ecke im Laufe der Jahre gemacht
    wurde. Aber immer wieder ein schönes Bild, auch wenn die Romantik der
    Gemälde eines Spitzweg vergangen ist.



    Bergab geht es nun an der Seite von Haus 9. Einen ersten Eindruck hat bereits
    ein gezeigtes Foto vom Aufbau vermittelt. Hier kann man sich aber unbehindert
    vom Drumherum dem Zauber dieses Komplexes hingeben.



    Als ich hier das Foto von der Rückseite Haus 9 mit dem Erweiterungsbau gemacht
    habe, zog gerade eine dunkle Wolke am Himmel vorüber. Die bei der nächsten
    Aufnahme schon wieder vorbei war.



    Interessant ist der Blick in den Hinterhof. Leider konnte ich die linke Trennmauer,
    mit der Galerie, zum Nachbarn nicht erfassen. Zu eng.


    Dafür kann ich mit einem Blick durch das Lagertor aufwarten.



    Die 4. Seite der Baugruppe ist etwas trist. Daher habe ich mittig einen Bewuchs
    mit einer Kletterpflanze angeordnet. Die Wirkung ist recht gut.



    Wenn ich ehrlich sein soll und das bin ich meist oder öfter, zumindest manchmal,
    dann habe ich mit diesem Trick eine schlechte Anpassung der rechten Seite an
    die linke kaschiert. (Bitte nicht weitersagen)


    Zum Abschluss der Wanderung noch ein Blick auf Seite und Front Haus 10.



    Zusammenfassung:
    Wenn ich abends vor dem Fernseh-Bildschirm sitze, dann habe ich im Hintergrund
    die Sicht auf das Modell frei. Von Zeit zu Zeit drehe ich das gute Stück und habe
    immer wieder eine neue ansprechende Perspektive des Raumes. Das vermittelt
    mir ein inneres Gefühl von Freude. Ist keine Selbstbeweihräucherung. Liegt an der
    Anordnung der Häuser zueinander. Die Fotos können diese Wirkung leider nicht
    annähernd so darstellen.


    Ist einfach so.


    Schaut Euch die Bilder in Ruhe an. Vielleicht kommt Euch beim Betrachten einer
    bestimmten Ansicht ein altes Volkslied in den Sinn.


    Na, erkannt ? Fragt mit freundlichen Grüßen


    KURT, der Streu

    Hallo liebe Kartonbauer und andere Menschen.


    Zunächst einmal danke für Euer Interesse an meiner Arbeit.
    Das gilt für Harald und die anderen Klicker


    Nachdem sich bei der letzten Vorstellung bereits ein Detailstück (Pferdetränke) auf
    der Auffahrt neben Haus 9 einschlichen hat nun aber in der richtigen Reihenfolge
    die weiteren Kleinteile.


    Der Brunnen hat mich schon länger gereizt. Wie bei der Pferdetränke ist der Boden
    mit "Wasser" bedeckt. Wegen der Empfindlichkeit des Karton gegen echte Feuch-
    tikeit habe ich eine feingenarbte, klare Dokumententasche eingepasst. Das kommt
    allerdings nur bei entsprechendem Lichteinfall so richtig zur Geltung.



    Um in das höhergelegene Erdgeschoss zu gelangen musste ich verschiedene Treppen
    anlegen. Die Gärtner, die bereits im Hinterhof tätig waren habe ich auch gleich hier einge-
    setzt. Sieht das nicht schon recht malerisch aus ?



    Ich beginne im Hinterhof mit dem Anbau und der gedeckten Terrasse. Die Treppe
    zum Anbau und die Stützen an der Rückwand Haus 9 folgen. Die Gärtner waren
    auch schon da. Vor dem festen Aufbau des Daches habe ich mich immer noch
    gedrückt. Aber jetzt ist die Zeit gekommen den Schritt zu wagen. Vorweg gesagt, er ist
    gelungen. Was nun noch fehlt ist die Trennmauer zum Nachbarn. Die sieht dann so
    aus wie der hier erkennbare Giebel vom Apothekerhaus. Seht Euch den Innenhof
    noch einmal genau an, Wenn die Mauer steht sind keine Einblicke mit der Kamera
    mehr möglich.



    Die restlichen Bürgersteige folgen.



    Nun kann die Umgebung der Baustelle frei gemacht und gereinigt vom Bauschutt
    und dergleichen.


    Wie komplex die Baugruppe ist sollen die Bilder zeigen.




    Dabei ist es schon etwas spät geworden. Geht schlafen liebe Leute. Wir setzen
    den Rundgang erfrischt morgen weiter fort. (?)


    Guten Schlaf wünscht Euch


    KURT, der Streu

    Grüß Euch.


    Frisch gewagt ist schon gewonnen (kleine Abwandlung von mir)


    Aus dem Ding wurde also der Boden des Innenhofes. Vertiefungen für Treppen zum
    unterem Geschoss, desgleichen für das Fenster. Treppe zu dem unteren Niveau.
    Zugang zum Lager. Das Ganze gleicht einer modernen Plastik



    Wenn dann versuchsweise der Anbau von Haus 10 dazu gestellt wird (Trockentest)
    ergibt sich schon eine Erklärung für die verrückt erscheinende Form.



    Nächste Grundteile an der Seite von Haus
    9 vervollständigen den Anschluss zum
    Marktplatz...



    ...wo das letzte Teil angesetzt ist.



    Als dann alles Stück für Stück, teilweise unter leichtem Zwang zusammen geklebt
    ist, stellen sich hier und da doch kleine Passprobleme heraus. Keine Sorge,
    Freunde, als passionierter Kurpfuscher werde ich diese schon schön verstecken.
    Selbst bei dem Dach über dem Hofseitigen Anbau habe ich nach längerem Zögern
    Glück beim Einbau gehabt


    Das und die vielen Kleinteile und Accessoires die noch fehlen nehmen einige Zeit
    in Anspruch.


    Deshalb bis dahin alles Glück der Welt für Euch und besonders für


    KURT, den Streu

    Hallo, Freunde


    Hi, Ulrich, ich bin ein Mensch der für alles romantische empfänglich ist. Da passt der
    Bogen mit gleich 3 solcher Bereichen hervorragend. Nur "toben" darf man nicht !


    Hallo, Willi. Nu mach doch, mach doch.


    Ich muss schon sagen, eine Faust mit gerecktem Daumen kann schon eine Belohnung
    für die gezeigte Arbeit sein und zu neuen Projekten anspornen.
    Danke an die Daumenrecker.


    Schulter wieder schmerzfrei, es kann weitergehen.


    Die Marienfigur ist fertig. Da ich bei mini Bauteilen bin habe ich die Abdeckhaube des
    Erkerdaches gleich anschließend gefertigt und aufgesetzt. Das war wieder so ein
    Mini-3/4-Kreis, der zu rollen war. Als die Knicklinien aber störten, fand ich in meinem
    Fundus noch eine etwa 12 Jahre alte Dose Goldbronze. Damit konnte ich die Haube
    dann mit der Bronze zum Strahlen bringen. Auf dem nächsten Bild gut erkennbar.



    Zugleich ist da noch der Rohbau für Haus Nr.9 zu sehen. Der große leere Körper
    wurde natürlich rückseitig mit 1mm Graukarton rundum verstärkt. Ebenso das
    Krüppelwalmdach. Aus bitterer Erfahrung erlernt habe ich dann noch eine Firstpfette
    angeordnet. Nach einigem ängstlichen Zögern und dem Aufsetzen der Dachgauben
    und Schornsteine, sowie dem Verkleben der Walme, auf allen Klebelaschen Uhu
    aufgetragen und das komplette Dach aufgesetzt. Uhu habe ich wegen der verzögerten
    Härtung genommen um noch Korrekturen aufführen zu können.


    Der Kartonbaugötze stand mir bei, wie auf dem nächsten Bild zu sehen. Hier konnte
    ich in einem Trockentest die Anpassung an Haus 10 kontrollieren. Passt!



    Was mir an diesem Objekt so besonders von Anfang an gefiel, war die Anzahl der unter-
    schiedlichen Gebäude. Die Rückseiten der beiden Haupthäuser sind durch einen
    weiteren Anbau verbunden. Die Nutzung ist in der Anleitung nicht weiter beschrieben.
    Vermutlich waren im Erdgeschoss ein Lager und im Obergeschoss Wohnungen ein-
    gerichtet. Das große Tor lässt das Lager vermuten, weil ein gleiches Tor auf der
    anderen Seite angeordnet ist. Zudem ist innerhalb des Anbaues ein weiteres Kartonbau-
    teil angeordnet, so das man in den Raum hineinsehen und von einer Seite zur anderen
    hindurchblicken kann. Das war eine verflixt fummelige Arbeit!! Weil das Teil fast frei-
    schwebend in das vorgefertigte Haus nur über die Wangen der beiden Toröffnungen
    verbunden ist. Hat nur mäßig gut gepasst. Trotzdem scheinen die 3 Bauteile zueinander
    zu passen, im Trockentest jedenfalls.



    Da gibt es noch eine 'gewaltig große' Mauer im Bausatz. Die soll später den Hofbereich
    abschließen. Das wird noch etliche Arbeit geben, ahne ich schon.


    Die drei Baukörper müssen nun langsam zusammen gepasst werden. Weil Rothenburg
    ja "ob" = oberhalb, das heißt auf einem Berg liegt und nicht auf einer Ebene, ist das um-
    gebende Gelände unterschiedlich hoch. Darum sind die Straßenteile in mehreren
    Sektoren ausgeführt.


    Das erste Teil, das den Innenhof ergibt sieht so aus.



    Au weh Oh weh.
    Das muss ich erst einmal studieren.


    Bis dann, sagt


    KURT, der Sreu

    Hallo, Freunde


    Ich muss schon sagen, eine Faust mit gerecktem Daumen kann schon eine Belohnung
    für die gezeigte Arbeit sein und zu neuen Projekten anspornen.


    Danke an die Daumenrecker.


    Schulter wieder schmerzfrei, es kann weitergehen.


    Die Marienfigur ist fertig. Da ich bei mini Bauteilen bin habe ich die Abdeckhaube des
    Erkerdaches gleich anschließend gefertigt und aufgesetzt. Das war wieder so ein
    Mini-3/4-Kreis, der zu rollen war. Als die Knicklinien aber störten, fand ich in meinem
    Fundus noch eine etwa 12 Jahre alte Dose Goldbronze. Damit konnte ich die Haube
    dann mit der Bronze zum Strahlen bringen. Auf dem nächsten Bild gut erkennbar.



    Zugleich ist da noch der Rohbau für Haus Nr.9 zu sehen. Der große leere Körper
    wurde natürlich rückseitig mit 1mm Graukarton rundum verstärkt. Ebenso das
    Krüppelwalmdach. Aus bitterer Erfahrung erlernt habe ich dann noch eine Firstpfette
    angeordnet. Nach einigem ängstlichen Zögern und dem Aufsetzen der Dachgauben
    und Schornsteine, sowie dem Verkleben der Walme, auf allen Klebelaschen Uhu
    aufgetragen und das komplette Dach aufgesetzt. Uhu habe ich wegen der verzögerten
    Härtung genommen um noch Korrekturen aufführen zu können.



    Der Kartonbaugötze stand mir bei, wie auf dem nächsten Bild zu sehen. Hier konnte
    ich in einem Trockentest die Anpassung an Haus 10 kontrollieren. Passt!


    Was mir an diesem Objekt so besonders von Anfang an gefiel, war die Anzahl der unter-
    schiedlichen Gebäude. Die Rückseiten der beiden Haupthäuser sind durch einen
    weiteren Anbau verbunden. Die Nutzung ist in der Anleitung nicht weiter beschrieben.
    Vermutlich waren im Erdgeschoss ein Lager und im Obergeschoss Wohnungen ein-
    gerichtet. Das große Tor lässt das Lager vermuten, weil ein gleiches Tor auf der
    anderen Seite angeordnet ist. Zudem ist innerhalb des Anbaues ein weiteres Kartonbau-
    teil angeordnet, so das man in den Raum hineinsehen und von einer Seite zur anderen
    hindurchblicken kann. Das war eine verflixt fummelige Arbeit!! Weil das Teil fast frei-
    schwebend in das vorgefertigte Haus nur über die Wangen der beiden Toröffnungen
    verbunden ist. Hat nur mäßig gut gepasst. Trotzdem scheinen die 3 Bauteile zueinander
    zu passen, im Trockentest jedenfalls.



    Da gibt es noch eine 'gewaltig große' Mauer im Bausatz. Die soll später den Hofbereich
    abschließen. Das wird noch etliche Arbeit geben, ahne ich schon.


    Die drei Baukörper müssen nun langsam zusammen gepasst werden. Weil Rothenburg
    ja "ob" = oberhalb, das heißt auf einem Berg liegt und nicht auf einer Ebene, ist das um-
    gebende Gelände unterschiedlich hoch. Darum sind die Straßenteile in mehreren
    Sektoren ausgeführt.



    Das erste Teil, das den Innenhof ergibt sieht so aus.
    Au weh Oh weh.
    Das muss ich erst einmal studieren.


    Bis dann, sagt


    KURT, der Streu

    Hallo Kartonbauer,


    Rothenburg ob der Tauber
    Marktplatz 9 und 10,


    eine Adresse die einen Besuch Wert ist. Leider bin ich nicht mehr so mobil um
    selbst dorthin zu fahren. Als Kartonbauer kann ich mir diese schönen Gebäude
    aber ins Haus holen. Dann habt Ihr auch etwas davon.


    Bei dem Gebäude Nr. 9 handelt es sich um die Gewerbehalle, früher Fleisch-
    und Tanzhaus, im städtischen Besitz. Heute befindet sich im Erdgeschoss eine
    Kunstausstellung; im 1. und 2. Obergeschoss werden die Kostüme der Festspiele
    aufbewahrt.


    1488 wurde das Haus Nr. 10 für den Bürgermeister Jagstheimer gegenüber dem
    Rathaus errichtet und 1812 zum Apothekengebäude umfunktioniert. Die Marien-
    figur unter dem Erker gab der Apotheke ihren Namen. Die ursprüngliche Innen-
    einrichtung ist noch erhalten. Mit anderen Stadtmotiven wurde 1858 das Haus
    von Carl Spitzweg als Vorlage für sein Bild "Der verliebte Provisor" in sein
    Skizzenbuch aufgenommen.


    Im dreißigjährigen Krieg gehörte das Haus dem Altbürgermeister Nusch, der Rothen-
    burg mit dem "Meistertrunk" rettete. (Nicht neidisch werden ob der Trinkfestigkeit
    des Mannes). Im Hause fanden damals viele politische Verhandlungen statt.


    So konnte man in alten Zeiten kriegerische Aktionen noch abwenden. Wenn ich daran
    denke, dass am 31.03.1945, als 8 Tage später der zweite Weltkrieg zu Ende war, noch
    mit 16 Flugzeugen die Stadt angegriffen wurde und 39 Zivilisten getötet, 306 der
    mittelalterlichen Häuser, 9 Türme und über 610 m der Stadtmauer zerstört wurden,
    dann frage ich mich was das für ein Wahnsinn und Verb.. war. Die meisten Gebäude
    sind inzwischen sorgfältig rekonstruiert worden. So veröffentlicht in WIKIPEDIA (siehe
    im Folgenden.



    So sah das aus !!


    Doch nun beginnt der foto-magere Baubericht. Ich war während der Bauzeit so
    Intensiv gefesselt, dass ich das fotografieren oft vergaß.




    Der Anschnitt



    Als ersten Vergleich mit dem Original das Bild von Carl Spitzweg.


    Mit Zittern und Beben hatte ich den unteren Teil des Erkerdaches, 6-teilig Flächen nach
    innen gewölbt, oben 6-teilig nach außen gewölbt. Aus Feigheit vorerst zurück gestellt.
    Passt das Dach ? Ja. Dann schon mal die Gauben aufsetzen.



    Nachdem der obere Teil des Erkerdaches so lala gelungen war habe ich mich um die
    Maria gekümmert. Gemein war der Sockel der Figur. Ein Winzling in Form eines Kreis-
    sektors, der gewölbt werden musste und als oberen Abschluss noch eine Abdeckplatte
    erhalten hat. (Meine Schulter hat tagelang geschmerzt wegen eigenes Schulterklopfens :D kleiner Scherz).
    Sogar die Marienfigur gelang dann auch noch.



    Weil heute Sonntag ist und mir mein rechter Zeigefinger vom Textschreiben weh tut
    werde ich heute Schluss machen und den Bericht nach Abheilung weiter schreiben.


    Bis dahin alles Gute, Liebe und Schöne für Euch von


    KURT,dem Streu

    Liebe Freunde,


    zum ersten Mal habe ich ein Modell gebaut, das aus zwei eigenständigen Teilen besteht.
    Dabei ist das eine zierlich, klein und himmelstrebend, das andere gesetzt und dominierend.
    Auf das Kleine muß ich bei der Präsentation gut achten auf das es nicht verloren geht.



    Schauen wir erst einmal auf das erste Foto.
    (Anmerkung: Den Autor konnte ich nicht ermitteln.)


    Hier ist der Abstand voneinander im Original deutlich erkennbar. Ob der Roland mit dem
    Rathhaus in Streit lebt, weil nicht zum Rathaus schaut, glaube ich nicht. Sein Blick geht
    gegen den seitlich stehenden Dom, mit dem er manche Fede ausgefochten hat.


    Das zweite Bild zeigt die (beiden) Modelle in einer Luftaufnahme aus Südost und die Lage
    zueinander.



    Zurück auf den Boden Auf den Markt und schauen nach Nordost.



    Blick auf den rechten Giebel mit dem Eingang und den beiden Reitern.



    Nächstes Bild Rückseite, sonst wie vor.



    Rückseite und linker Giebel mit dem Denkmal der Bremer Stadtmusikanten.



    Auch von der Ecke aus westlicher Sicht gibt es ein Bild.



    Es wartet auf Eure Meinung mit freundlichsten Grüßen


    KURT, der Streu

    Hallo, Harald.


    Nur durch Zufall habe ich Deinen Bericht hier gefunden. Insbesondere weil ich immer nach
    der Marienburg gesucht habe. Ich verstehe kein polnisch (Malborg) Nun zu meiner Stellungnahme:


    Es ist nicht zu glauben,
    da ist ein Saulus (Schiffebauer) zum Paulus (Häuserbauer) geworden.


    Zudem beginnt er bei seinem ersten Architekturmodell gleich mit einem nicht nur
    sehr grossen sondern auch noch komplizierten Modell.


    Ich, als Häuslebauer, kann wohl ermessen was Harald geleistet hat.
    Dazu passt EIN Wort:


    Großartig :thumbsup:


    Sagt


    KURT, der Streu

    AUF, auf



    Lieber Ulrich. Wenn ich zur Einweihungsfeier geladen werde, dann komm ich bestimmt.
    Doch erst einmal fertig stellen. Du hörst ja, wie der Polier wieder brüllt!


    Die Zugänge zum Haupthaus liegen höher als das Straßenniveau. Also, als nächstes die
    Treppen an beiden Giebeln erstellen. Doch wieder, für mich, so fisselige, Klebearbeiten
    Zum Glück habe ich aber meine eingearbeiteten Helfer.



    Die beiden, den Treppenaufgang flankierenden Reiterpaare sowie die Musikantengruppe an
    den beiden Giebelseiten waren die nächsten Arbeiten.



    Das gemeinste Bauteil war die achtflächige Minikuppel. Nach dem 6. Versuch gelang es mir
    eine einigermassen passable Kuppel zustande zu bringen. Aber erst nach dem Kauf eines
    Säckchens mit weit über hundert Kugeln, von denen ich eine brauchte. Nachdem eine
    Auffüllung der noch oben offenen Kuppel und dem Einfügen der bewussten Kugel als
    Innenstütze gelang die Zusammenführung der 8 Segmente. Das mir die mühsam erarbeitet
    Kuppel wegen ihrer Größe dann auch noch als ausgesprochen klobig sehr missfiel
    kommt zu allem noch dazu. Bild 38 bis 40



    Mit einer Hubplattform musste nun der ganze Baukörper auf Augenhöhe geliftet werden.
    Denn jetzt erst wurden, gegen alle Regeln der Baukunst, die Säulen unter dem Balkon eingebaut.
    Zwar sind die Fußpunkte markiert, der obere Anschluss ist durch die Bogen gegeben.



    Aber
    die Säulen mit ihren Kopfplatten passen press zwischen diesen Punkten. Dazu muss auch noch
    ein Klebemittel passen. Wenn dann die erste Säule steht und die zweite aufgestellt wird, hebt
    sich der Balkon etwas. Wenn dann der Kleber der ersten noch nicht fest ist, ändert sich schon
    die Position mal der ersten. Ist er aber fest, fixiert er die lichte Höhe.


    Jetzt muss der Bauleiter mal ein Auge zudrücken, wenn da nicht alles stimmt.Zum Ende der
    Aufstellung musste ich dann doch noch 3 Korrekturen vornehmen.


    Die Baustelle wird nun aufgeklart und der Innenausbau begonnem.


    Schaun wir mal was noch kommt.


    Liebe Grüße von


    KURT, dem Streu

    Nachdem wieder die volle Sonne vom Himmel scheint grüße ich alle meine Freunde.


    Einer der Gründe weshalb ich mich für den Bau des Rathauses entschlossen habe
    ist die Statue des Roland. Vor vielen Jahren stand ich mit meiner Familie davor.
    Heute habe ich etwas mehr über sie erfahren und möchte es hier jetzt mitteilen.


    Entstanden ist sie 1404 und stellt einen Neffen Karls des Großen dar. Sie ist die
    größte, freistehende des deutschen Mittelalters. Ihre Gesamthöhe beträgt 10,25 m.
    Die Figur selbst ist mit 5,47 m recht stattlich, wenn man bedenkt das die Menschen
    damals um einiges kleiner waren als unsere Generation. 1811 sollte Roland einer
    Markhalle weichen, ein Plan der zum Glück nicht ausgeführt wurde. Dank einer sand-
    gefüllten Holzverschalung blieb sie während des Krieges fast unbeschädigt.


    Wer Mehr wissen möchte sollte im Internet hier Klicken. Ein interessanter Beitrag.


    Zurück zur Gegenwart.
    Auf dem Bogen (Bild 29) habe ich die einzelnen Teile mit roten Linien mit den Bauteilen
    verbunden. Wegen meiner zitterigen, alten Hände musste ich die Säule griffbereit machen.


    Am Ende stand der alte Knabe aber stolz da.



    Die Steinmetze werkelten an den Ornamenten das die Fetzen nur so flogen.



    Ich überspringe jetzt einige Jahrzehnte und zeige wo die rückseitige Erweiterung vorgesehen war.



    Nun, Freunde schließt die Augen. Der schöne Bau ist umgekippt. Das war nötig um das neue
    Dach an das vorhandene anzuschließen.



    Gebäude wieder aufgerichtet, das Dach in genialer Weise hoch geklappt, konnte nunmehr das
    Mauerwerk der Erweiterung erstellt werden.


    Nun das Dach wieder runter gelassen und ...



    ... tief durchgeatmet.


    Pause nach der nervenaufreibenden Werkerei bis zum nächsten Mal


    mit lieben Grüßen von


    KURT, dem Streu

    Die Arbeit geht weiter...


    ... mit der neuen Obergeschoßdecke. Dabei steht natürlich wieder alles Kopf.
    Dann die Arkaden die gleichzeitig Balkon für das huldvolle Winken der Obrigkeiten zu
    den Massen der auf dem Platz versammelten Untertanen. Auf dem Bild erscheint
    die Rückseite des Erdgeschosses plastisch nach hinten versetzt. Ebenso die
    Balkenköpfe unter der Dachgeschoßdecke. Hier muss ich die Textur des Modells
    lobend erwähnen,einfach fabelhaft !


    (Empfehle Vergrößerung)


    Nach dem "Rohbau" beginnt eine Zeit der Kleinteile. Die Zimmerleute und Dach-
    decker bereiten im Hintergrund den Dachstuhl und dessen Abdeckung vor.



    Über den Säulen werden Verstärkungen an der Rückseite Bogen erstellt und eingebaut.



    Steinmetze kümmern sich um die 12 unterschiedlich dicken Säulen, die sorgfältig
    gelagert und gegen Beschädigung geschützt sind.



    Und schon ist Richtfest. Vorsichthalber sind die Fronten der Dachaufbauten mit
    Planen abgedeckt. Da bin ich hingegangen.



    Wenn das Brumen im Schädel aufhört und er wieder klar denken kann berichtet


    KURT, der Streu weiter.

    Hallo, Riklef, danke für Dein Interrsse. Eins kann ich Dir garantieren. Der
    Bau wrd ein ECHTER Streu weil ich ihn selbst gebaut haben werden.


    Sebastian : Man muß nicht alles so bauen wie auf der Titelseite des Baubogen
    abgebildet ist. Zum Glück gibt es das Internet mit hunderten von Bilder der
    Stadt Bremen. Die habe ich ich durchforstet und daher war mir die Stellung des
    Roland mit Gesicht zum Dom bekannt. Da die Statue ja separat steht, kann man
    sie stellen wie man möchte. Falsch oder Richtig. Ich werde darauf achten sie
    Richtig zu stellen. Im Verlauf des Berichtes habe ich vor die Geschichte des Roland
    noch zu beschreiben.


    So, da bin ich also wieder
    und beginne mit den Umfassungswänden des Haupthauses. Sehr sorgfältig werden
    die Einzelseiten nebeneinander fixiert (auf meiner bekannten Metallplatte) und
    verklebt. Die untere Klebelasche dient dabei, abgewinkelt, als Führung für die gleich-
    mäßige Unterkante der ersten 3 Teile an der Kante der Platte. Die 4. Seite danach
    umgedreht und mit Seite 1 verbunden.




    So, da stehen stolz die Außenmauern, zwar noch auf dem Kopf.
    Jetzt aufrecht und mit der inzwischen vorbereiteten Dachgeschossdecke abgedeckt
    und beschwert. Die Prüfung findet statt zur Kontrolle ob auch nichts verzogen ist
    wie schon einmal bei dem Knochenhauer Amtshaus.



    Ergebnis = NEGATIV !!


    Es war Sonntagabend. Da durfte ich mir 3 kleine Pinnchen Metaxa gönnen (nur Sam-
    und Sonntags Abend, Ehrenwort)


    PAUSE von 5 Tagen.



    Dann hatte ich einen neuen Bausatz. Lieber 10 € 'Strafe' zahlen als später Murks haben.


    Nachdem dann bei gleichem Bauzustand alles in Ordnung war, konnte ich die Kartonverstärkungen
    der Außenwände ausführen. Eine weitere Überprüfung der Außenmaße und -winkel gab grünes Licht
    für die weiten Arbeiten.



    Dazu gehörte der Anbau des Erkers im 1. Obergeschoss und der endgültige Einbau
    der Dachgeschossdecke. Vorsichtshalber mussten Vermessungsingenieure die Grund-
    maße bestätigen, weil der Dachüberstand ringsum nur 2 mm beträgt. Mit verankerten
    Lehren wurde die Lage des Gebäudes fixiert und der Baukörper, der vor Freude kopf-
    stand, mit der Decke (dito Kopfstand) verbunden. Auf den Bildern erkennt man die
    Verstärkung der Ausenwände. Damals wurde noch solide gebaut.



    Anschließend habe ich den Boden unten wieder mit einer 1 mm Graupappe verstärkt
    der natürlich eine entsprechende Öffnung erhalten hat.


    Un wat nu ?


    Das berichtet mit freundlichen Grüßen


    KURT, der Streu

    Guten Tag.


    Es war kein guter Tag als ein "Plappermaul" namens Roland sich in
    meinem letzten Baubericht bei den Bildern einschlich und damit
    eine neu begonnene Arbeit bereits vom Thema her verraten hat.


    Also, es handelt sich heute um ein historisches Gebäude in einer
    Stadt zu der sich einmal ein tolles Quartett aufgemacht hat, die
    sie aber nie erreicht hat (wegen ausgebrochenem Reichtum.)
    Gewiss wisst Ihr schon das es sich um die Bremer Stadtmusi-
    kanten handelt, deren Denkmal mit dem Gebäude "eng verbunden" ist,
    Sogar dem "Plappermaul" hat man dort eine Statue gesetzt.


    Das Gebäude ist das Alte Rathaus, das bereits 1405 - 1410 gebaut
    wurde. Es gehört zu den europaweit bedeutendsten der Gotik und der
    Weserrenaissance. Es steht, einschließlich des "Verräterdenkmals",
    seit 1973 unter Denkmalsschutz und ist seit 2004 Weltkulturerbe.
    Um 1600 wurde die gotische Fassade umgebaut. Sie erhielt zahlreiche
    Figuren aus Politik, Antike, der Bibel und Sagenwelt. Mir bedeutete
    das eine Menge feinster Stichelarbeit am Modell. Wann der rückwärtige
    Anbau erforderlich und ausgeführt wurde ist mir nicht bekannt. Schon
    in damaligen Zeiten wurden die Räumlichkeiten zu klein wegen der immer
    größer werdenden Verwaltung und deren Bestimmungen.


    Im 19. Jahrhundert verlegte man die Verwaltung in das benachbarte Stadt-
    haus. Als schon bald auch diese Räumlichkeiten nicht mehr ausreichten
    entstand 1909 - 1913 das neue Rathaus hinter dem alten. Das Pflänzlein
    Bürokratie wuchs und wuchert bis heute.


    Eine gütige Hand hielt sich über dem Alten Rathaus bei den Bombenangriffen
    des letzten Weltkrieges,so das es heute das älteste original erhaltene
    Rathaus Deutschlands ist. Die letzte Restaurierung fand 2003 statt.


    Über den Roland werde ich im Verlauf des Berichtes näheres erzählen.


    Was macht man mit einem neuen Baubogen ?



    Man studiert in den Blättern was auf einem zukommt.



    Die reichlich vorhandenen Fotos mit Bauteilnummern helfen bei der Orientierung.
    Die kurz zusammengefasste Geschichte des Rathauses und der Rolandstatue in
    Deutsch und Englisch habe ich oben nochmals gekürzt bereits beschrieben.



    Die Grundplatte mit Fotos und die Blätter mit der Frontseite sowie ein
    Weiteres über den Roland sollen nun genügen.




    Das die "Werkzeugkiste" bereits in greifbarer Nähe liegt ist doch wohl klar.
    Da ist so ziemlich alles drin was man so braucht auf kleinstem Raum.



    Nun wird es Ernst. Weiter geht es im Bericht in ein paarTagen.


    Bis dahin grüßt alle seine Freunde


    KURT, der Streu

    ... über die Zuschriften von


    Peter. Die Nichtreaktion der 'Laserfirma' hat micheigentlich nicht
    sehr getroffen. Der Bausatz beinhaltet nur die Turmspitzen,
    diein Karton lt. Bauplan nicht mit normalen Geräten auszuführen
    sind.


    Ulrich. Danke für die winterfesten Blumen.


    Jan. Also, der Ausdruck "Wählscheibe" ist absolut zutreffend.
    Aber nicht zutreffendist der Hinweis auf den fehlenden Kopf des Roland,
    mein Roland hat ihn noch. Den Beweis werde ich noch antreten.
    (Das ist eine Drohung)


    Helmut. Die vorerwähnte "Wählscheibe" ist kein Bombenschaden da
    der Westteil des Domes nach dem sinnlosen Bombenangriff als fast
    einziger erhaltener originale Bauteil erhalten geblieben ist. Der romanische
    Baustil war eben etwas sparsamer.


    Schnibbler. Da könnt Ihr in der Stadt mal testen ob die Prämierung als
    beste Fahradstadt in NRW zu Recht besteht.


    Ich danke für Eure Meinung und grüße auch alle die Interessierten an meiner Arbeit


    KURT, der Streu

    Nachdem ich bei einer Landshuter 'Firma' den Laserbausatz bestellt habe,
    der Inhaber mir die Kosten mitgeteilt und seine Freude über meine Bestellung
    per Email mitgeteilt hatte, habe ich inzwischen 3x den Auftrag erteilt. Allerdings
    ist weder eine Antwort noch eine Lieferung erfolgt. Seltsame Gebaren !


    Ich habe mir die Bilder noch einmal angesehen und festgestellt, die Turm-
    spitzen sind gar nicht so schlecht ausgefallen. Darum hier die Vorstellung.


    Beginnend mit Bild 20, das ich bereits im vorigen Post gezeigt habe, folgt
    ein kommentarloser Rundgang mit den verschiedensten Perspektiven.



    von Südwest, Nordwest und Nordost



    von Nordost 2, Südost und Detail Südwest



    von Ost und aus dem Hubbie


    Zum Schluss hat sich doch da noch einer eingeschlichen der da nicht hin gehört.
    Der konnte wohl nicht abwarten bis ER drankommt.


    Na werden mal sehen wie ich ihm helfen kann meint mit lieben Grüßen


    KURT, der Streu

    Liebe Gemeinde,


    es geht mir gut, bin noch gesund.


    Die Fortsetzung des Bauberichtes ist leider aus einem anderen Grund
    ins Stocken geraten. Bei der Recherche nach Laserteilen zum Dom
    bekam ich einen Hinweis auf eine mögliche Quelle. Von dort habe ich
    ein Angebot erhalten worauf ich die Bestellung gestartet habe. Zur Zeit
    warte ich auf die Lieferung. Eine kleine Verbesserung der Darstellung (Diorama)
    wartet auch noch auf Ausführung.


    Mein Dank geht an Michael, der mich auf zwei Irrtümer in meinem Bericht
    aufmerksam gemacht hat.


    Er schreibt:
    l
    [• Herausgeber war nicht SCHREIBER, sondern Karl Knauer in Münster,
    die Laserteile waren kein Bestandteil des fertigen Produktes]


    Ehre wem Ehre gebührt.



    Ein Bildchen des FAST fertigen Domes will ich aber noch beilegen mit
    lieben Grüßen von


    KURT, dem Streu

    Einmal in Fahrt gekommen, habe ich erste Teilbereiche zusammengepappt. Dabei
    natürlich die Doku mit dem Fotoapparat sträflich vernachlässigt. Dazu muss ich sagen,
    dass es sich um Routinearbeiten handelt. Die Beschreibung würde den Bericht nur
    langweilig machen. Einen Überblick habe ich in (Bild 06) dargestellt.



    Der nächste Bogen (Bild 07 A) beinhaltet die fünf Kapellen, von denen sich vier um
    das Chor gruppieren. das fünfte musste sich in die Ecke von Langhaus und Vierung
    im 'grünen Garten' verstecken. Herstellung und Montage der Kapellen in (Bild 08)
    und (Bild 09).



    Nachdem die einzelnen Bauteile so weit fertig sind kann der Zusammenbau erfolgen.
    Zwei Stadien zeigen (Bilder 10 und 11).



    Mein großes Zittern begann bei der Betrachtung der Restarbeiten gem. (Bild 12 A)



    Die Dachgauben auf dem Langschiff. Gesamtbreite 0,025 m. Sollte ich mich daran
    trauen ?? Mutig das Skalpell geschwungen und ... so geht das nicht. das Messer
    muss sehr vorsichtig geführt werden. Als dann die 8 Gaupen montiert waren habe
    ich gestaunt wie diese winzigen Punkte eine enorm verbessere Ansicht der sonst
    großen Fläche des Daches bewirkten.


    Dann gab es noch die Spitzen auf den Turm- und Kapellendächern. Die sind meines
    Erachtens, zudem noch in der gedoppelten Kartonstärke nicht auszuführen. Das
    Beispielmodell (vorher im Bild 05 vorgestellt) hatte bewiesen, dass es doch geht.
    Laut Baumeister der unter Druck zur Fertigstellung des Modells zur Repräsentation
    stand, hat er für die Erstellung 35 Stunden gebraucht (??).


    Weiteres Zitat:
    ""Ausser dem Färben der Kanten (der größte Teil der aufgewendeten Zeit)
    kamen als »Verfeinerung« nur die für dieses Modell verfügbaren Turm- und
    Kapellendach»Laser-Spitzen« zum Einsatz.""


    Schade, die hätte ich auch gerne gehabt. Die gibt es wahrscheinlich nicht mehr
    erhältlich. Die Baubogen sind zur 1200-Jahr-Feier 2004 von Schreiber mit den
    Laserteilen herausgegeben worden.


    So bald ich alles zusammen habe sende ich auf diesem nicht mehr ungewöhnlichen
    Weg eine streng limitierte Anzahl von fotografischen Darstellungen dieses Werkes.


    Bis dahin in alter Frische


    KURT, der Streu

    .... für Eure Zuschriften, die ich etwas verspätet beantworten möchte


    Ulrich. Meine Bewunderung für die alten Baumeister ist wirklich groß!! Nur wenn man
    man bei dem flüchtigen Überblick auf diese Eigenarten stößt, stutzt man (ICH) doch.
    Deine Frage nach dem Maßstab hat Dir


    Wiesel ja bereits beantwortet. Helmut kennt sich aus. Nett von Dir.


    Wolfgang Ich fühle mich über Deine Formulierung sehr geschmeichelt, bin trotzdem
    aber auch Deiner Meinung.


    Uwe vom Inneren des Domes hat meine Tochter etliche Bilder mitgebracht. Daher
    kann ich mir ein Bild vom schönen Innenausbau machen. Bei Youtube gibt es einen
    schönen 3-min. Rundblick mit leiser Orgelmusik. Empfehlenswert anzuschauen.


    Peter weitere Hintergrundinformationen würden den Umfang des Berichtes stören.
    für alle weiteren Infos ist Wikipedia und Youtube (wie vor erwähnt) immer eine gute
    Adresse.


    Den Bericht setzt mit kartonalen Grüßen


    KURT, der Streu


    fort.

    Der nächste Schritt im sektionsweisen Bau war das Zusammensetzen des
    Westwerkes. Damit die Einzelteile, die trotz innerer Verstärkung immer noch ein
    gewisses Eigenleben führten, auch passgerecht aneinander zu kleben waren,
    kamen bewährte, wenngleich brutal auszusehende Hilfsmittel zur Anwendung.



    Entgegen allen Gepflogenheiten der Baubranche wurde erst jetzt die Vermessung
    des Baugeländes erstellt. Da ergaben sich aber einige seltsame Ungenauigkeiten.



    Ich weis nicht ob zu den damaligen Zeiten eine Symmetrie unerwünscht war oder
    damit eine Spannung im Anblick des Baukörpers erzeugt werden sollte ? Siehe
    Rot markierten Unterschiede im Bereich des linken Westwerkes. Ganz auffällig das
    "Fehlen" der 5ten Kapelle am Kapellekranz, die aber in der Rückseitigen Ecke des
    Langhauses mit der Vierung angelegt war. Ebenso die nur teilweise Verbauung in
    den Abständen der Kapellen. Während zwei Lücken verbaut sind, ist es die dritte
    nicht. Evtl. für in Not geratene Männer offen gelassen ? Dass kann ich mir aber
    eigentlich nicht vorstellen.



    Sei es drum wie es ist. Jedenfalls ergab eine Probeaufstellung die klare Überein-
    stellung mit Grundriss und Westwerk-Teil. Ich hatte schon einen Baumangel meiner-
    seits befürchtet.



    Nun aber die nächsten Bogen skalpiert .. ich meine skalpelliert. Daraus ergaben sich
    der erste Teil des Langhauses bis zur Vierung. Die im (Bild 05 B) zum Teil zu erkennen ist.
    Dazu gehört aber der nächste Bogen (Bild 05 C) der einen Giebel der Vierung enthält.
    Darauf waren einige "Gemeinheiten" zu erkennen. Zum Beispiel die Oberkante des
    Giebels der auch noch gedoppelt werden sollte. (Bild 05 D)



    Au weia. Wie soll ich die kleinen "Kügelchen" der Dachkante da ausschneiden ?
    Viermal habe ich diesen Bogen neu kopiert. Den Christopherus auf der Spitze und die
    Kreuze kamen auf dem gedoppelten Teil ja noch hin. So wie im Bild des Herrn xxx
    Bild 05 E mit eingeblendetem Herkunftshinweis) fand ich das auch nicht doll.
    Entschlossen die ganze Zier glatt abgetrennt. Wer das Original nicht kennt vermisst
    die Puckelei auch nicht.


    Aber da war noch was auf dem vorgenannten Bogen. Die Stufenlisenen des Giebels.
    Aus dieser Zeichnung sollte aus einem Stück ein rundum geschlossenes, stufiges Bau-
    teil werden. (Bild 05 F) Ich habe mal in dieses Bild die Einschnitte in rot, die Faltungen
    in blau eingetragen. Vom Konstrukteur eine tolle Leistung, von mir aber auch .. na ja.



    Das Ergebnis in Bild 05 G.


    Es gibt noch mehr zu berichten.


    Und das tut auch in Kürze wieder


    KURT, der Streu