Posts by Philipp Tietz

    Howdie Hardie!


    Ich muss mal kurz deinen Bericht kapern...:whistling:das mit dem Führerstand ist grundsätzlich gar nicht so problematisch. Das geht ;)

    Ich habe mal irgendwann Handräder in 1:250 gekauft. Ich kann aber nicht mehr sagen, ob die gelauert, oder geätzt sind. Dann noch einen Heizer und den Lokführer, schon kann die 23 abdampfen :D


    Ich muss jedoch zu meiner Schande gestehen, dass mir der Rest der Lok auch beim zweiten Versuch nicht zu meiner Zufriedenheit gelungen ist, sodass ich es irgendwann nicht weiter verfolgt habe. Vielleicht sollte ich nochmal...


    Deine sieht klasse aus!

    Hallo in die Runde!


    Zunächst mal meine. Herzlichen Dank an alle, die ihr Interesse durch Daumendrücken kundtun. Das ist immer Motivation!


    Ulrich, danke erneut für die Lektüreempfehlungen. Da ich momentan schon kaum zum bauen komme, schaffe ich es leider erst recht nicht, mich noch weitergehend mit diesem spannenden Thema auseinanderzusetzen. Leider. Denn mein Interesse an historischen Modellen ist definitiv geweckt...


    Und damit gleich zu Pitjes Kommentar. Kurz und knapp: ich auch nicht!:D

    Alles was ich bislang zusammengebracht habe, entstammt aus besagtem Plan. Und der ist so gut, dass ich sicher bin, dass da fast jeder auch ein Modell draus bauen könnte...

    Die wirklichen Kenner werden wohl die Hände überm Kopf zusammenschlagen.


    Jetzt aber Butter bei die Fische. Es ist in kleinen Schritten weiter gegangen. Mir ist dann irgendwann der „Segelstoff“ ausgegangen. Daher musste ich mir erneut nen Tee kochen und verdünnten Weißleim abmischen. Jetzt habe ich wieder genug maßstäbliche Quadratmeter. Und damit habe ich gleich begonnen das Besansegel anzufertigen und an die Rah zu knüpfen. Das geht tatsächlich immer besser und macht (mir tatsächlich) Spaß.
    Bei „normalen“ Modellen entwickelt man sich ja von großen Teilen zu immer kleineren...! Ist hier nicht so. Da kommen die größten Teile erst knapp am Ende. Und weil die Segel nun mal ein elementarer Teil des Antriebs sind, ändert sich das Aussehen des Schiffs jetzt mit jedem Teil erheblich.:D


    Alles sehr spannend!

    Was mir alleine nie in den Sinn gekommen wäre, ein Modell von oben nach unten zu bauen. Das werde ich sicherlich mal ausprobieren. Ich bin mir fast sicher, dass ich noch irgendwo nen St. Pauli Bogen rumliegen habe...:D

    War ich doch recht stolz auf mein Ergebnis, juckt es nun in den Fingern es noch besser und eben mit Inneneinrichtung zu bauen. Und dabei kann ich hier keinen Brandstifter ausmachen...:whistling:


    Ulli und Peter, ihr zieht da jetzt nicht auch noch Licht ein, oder? 8| Führt mich nicht in Versuchung! :D

    Nun, man kann aus der Folie auch Teile fertigen, die es eben nicht als Lasercut- oder Ätzteile gibt. Wie z. B. Geländer, Leuchtturmlampen, etc...

    Dass man mit der Folie auch verglasten kann ist doch fast logisch. Dafür kann man aber auch andere Dinge nehmen - Folien aus den Brieffenstern, Weißleim bei Bullaugen, Acetatfolie in unterschiedlichen Stärken...

    Interessant wäre vielleicht auch, wofür du die OHP-Folie nutzen möchtest...?! Dann fällt es deutlich leichter eine passende Antwort zu geben...?(

    Und dass mal jemand nicht antwortet, kann mannigfaltige Ursachen haben.

    Hallo in die Runde!


    Danke Ulrich. Ich überlege tatsächlich mich doch mal eingehender mit der Materie zu befassen...! Aber am vorliegenden Modell bleibt jetzt alles rund. Da mache ich nun nüscht mehr eckig.
    Ich hangele mich ja an oben erwähntem Plan von Adametz entlang und da sind die Blöcke eben rund.
    Dieser Nachbau meinerseits ist ja auch nur die Nachempfindung vom Nachbau von vor über 100 Jahren. Einen richtigen Plan des Originals gibt es eben nicht und so werden viele Details eben geraten.
    Für mich steht die Freude über das Modell im Vordergrund- und die ist ungebrochen! Das lässt dann auch die von Michel angesprochene Ausdauer relativ erscheinen. Es läuft eben...


    Daher habe ich heute morgen schon angefangen am Besanmast erste Hand anzulegen. Besser gesagt am Besansegel und der Rute mit vorbereiten der Takelung. Dann musste ich kurz dem Ruf des Dienstherren folgen und konnte dann vorhin wieder angreifen...


    Das Taschentuchsegel lässt sich erstaunlich gut verarbeiten. Es ließ sogar zu, dass ich es an die Rute knoten konnte und es NICHT angeklebt werden musste.

    hier mal lose angelegt, wegen der Optik! Isset nich schön? :love:


    Am Hauptmast musste noch die Baustelle mit dem Krähennest angegangen werden. Naja. Da könnte auch noch ein dritter Versuch anstehen...


    Ich klinke mich mal kurz ein. Es gibt, glaube ich, keine Regeln bei diesem Wettstreit. Das Modell überhaupt ansehnlich zusammen zu bringen ist schon eine gewisse Herausforderung. Königsklasse ist dann das mit den Fenstern...

    Was hier bislang gezeigt wird finde ich äußerst spannend. Allerdings kann ich aus der Erfahrung sagen, dass die Herausforderungen noch kommen...;)

    Für mich einer der interessantesten Threads der letzten Zeit!
    Ich bin sehr gespannt, wie ihr mit dem Modell umgeht und wer am Ende wirklich ein neues Kleinod in der Vitrine stehen hat...


    Toi toi toi!!!:P

    Jetzt konnte ich es nicht mehr lassen... Der Mast musste aufgerichtet werden! Zuvor habe ich noch die Rah vorbereitet, da diese später nicht mehr am Mast befestigt werden könnte.

    Jetzt ging es ans Wantenspannen. Heikel! Wenn man zu viel Zug auf der einen Seite aufbrachte, stand entweder der Mast schief, oder die andere Seite löste sich. War zu wenig Zug da, hingen die einzelnen Stränge krumm und schief...! Ich habe heute deutlich weniger geatmet, als sonst...:wacko:


    Zu guter letzt hat es aber doch zu meiner Zufriedenheit gepasst! Zur Belohnung konnte ich nun die vorbereiteten Blockatrappen aufkleben. Das passt optisch richtig gut! :D

    Ich habe meine Methode gefunden, mit der ich durchaus zufrieden bin.
    Ich habe noch ein 1mm Locheisen gefunden. Damit habe ich mir die kleinen Blöcke ausgestanzt. Jetzt mussten die Seile eingespannt werden. Das ist in dem Maßstab für nicht möglich und wohl auch im Grunde nicht zu sehen...!

    Vorgegangen bin ich so, dass ich drei leimgehärtete Fäden parallel in einen ausgeschnittenen Karton gespannt habe. Darauf kamen dann die vorbereiteten Scheiben- möglichst im gleichen Abstand. Dann konnte ich den Strang abschneiden und die einzelnen Blockkonstruktionen voneinander trennen.


    Dann muss ich mir auch langsam über die Masten Gedanken machen. Auch wenn die schon zu sehen waren, musste das Konzept nochmal neu angegangen werden...!
    Bislang habe ich mich intensiv Mit dem Hauptmast beschäftigt. Das Ergebnis von locker 10 Stunden werkeln ist fast erschreckend, aber die Mühe wert.


    Der Mast besteht aus Messingrohr und ist mit Zigarettenpapier umwickelt und bemalt. Dann mit dünnem Faden umwickelt - die schwarzen Streifen. Was das genau ist, bzw. wozu die dienten entzieht sich meiner Kenntnis. Aber das kann hier sicher jemand beantworten?! ^^


    An den Mast ist die Plattform fürs Krähennest gekommen. Das musste so passieren, damit ich die vorbereiteten Wantenleinen um den Mast legen und durch die Plattform fädeln konnte. Viel Fummelei...:wacko:

    Zuletzt wurde noch die (das?) Großstag um den Mast gelegt.

    das Krähennest ist schon wieder abgebaut und muss neu konzipiert werden...


    Die Großrah habe ich dann auch „schnell“ noch gebaut. Das waren mal zwei Bäume die zusammengetüdelt werden.
    Um die Rah an den Mast zu bringen bedarf es eines Racks, welches das Auf- und Niederholen der Rah ermöglicht. Das waren wohl aufgefädelte Holzkugeln die um den Mast gelegt wurden und an der Rah befestigt waren.



    zuletzt hab ich mich mal an einer Nagelbank versucht...

    So, Freunde, es muss ja auch hier mal weiter gehen...


    Das tut es auch. Allerdings in kleinen und deutlich langsameren Schritten als bislang. Das liegt an meiner Versuch- und Neubau Arbeitsweise. Bislang habe ich das Schiff gefühlte drei mal gebaut. Und es kommen wahrscheinlich noch ein paar Versionen dran.
    Zeigen möchte ich euch aber die -für mich- endgültigen Ergebnisse. Auch wenn diese noch immer nicht 100prozentig sind. Das war beim Original sicher auch nicht so und das sage ich mir dann eben auch...:whistling:


    Was ist neu? Ich habe die Anschläge für die Takelage fertiggestellt. Zumindest die, die direkt auf die Decks führen. Dafür habe ich 0,1mm Kupferlackdraht um eine Stecknadel geschlagen und verdrillt. Diese Augen habe ich in kleine Löcher geklebt. Das sieht noch sehr ungleichmäßig aus, meine Hoffnung ist, dass das nach der Fertigstellung nicht mehr aufgefallen wird...


    Weiter habe ich die Reling am Heck fertiggestellt. Auch hier kam besagter Draht zum Einsatz. Zudem ein leimtröpfchen und ein kleine schwarzer Farbpunkt.


    Zudem habe ich aus drei verdrillten Drahtsträngen die Abspannungen für die Wanten angebracht:

    Danke, Andi und Ulrich und allen Daumenhebern!


    Heute habe ich auch die Backbordseite fertig bekommen. Auch wenn es schneller und besser als auf der Steuerbordseite geklappt hat, hat es doch aufgehalten.
    zusätzlich habe ich die „Bretter“ angebracht, an denen die Wanten angeschlagen werden. Das hat mich fast verzweifeln lassen...! Die wollten nämlich partout nicht zwischen die Pallen passen. Wie gut, dass man bei Papier wegschneiden kann.


    Der Schiffskörper ist übrigens unglaublich stabil und die Masten nur eingesteckt!


    Was steht noch an? Kurz gesagt, eine Menge!
    Es stehen noch diverse Ausrüstungsdetails aus, wie die Beiboote, diverse nagelbänke und Detailarbeiten. Und dann natürlich das, was das Schiff zu einem Segelschiff macht... Segel, gefühlte 300 Taue, Leinen, Schnüre.

    Es geht sehr produktiv weiter!


    Es war an der Zeit die Bordwände zu vervollständigen. Das war recht schwierig, da man die geschwungenen Ausläufer irgendwie auf die einzelnen Streifen übertragen musste. Das ging mit ein wenig Anpassungsarbeit.

    .


    nachdem auch die Steuerbordseite fertig war, kam ein weiterer Angstgegner. Die Pallung. Sehr aufwändig, da hier nicht nach und nach gearbeitet werden kann. Ich bin dann auf die Idee gekommen die ganze Geschichte auf dem Hauptplan aufzubauen und dann an die Bordwand zu kleben.


    Das hat zumindest auf einer Seite schon recht zufriedenstellend funktioniert!
    Ohne hier fishing for compliments betreiben zu wollen, in Echt sieht das drei mal besser aus, als auf den Bildern!


    Es wird...


    Langsam muss ich mir Gedanken um geeignetes Takelmaterial machen. Wenn jemand eine gute Quelle nennen kann, bitte!


    ich habe auch schon ein paar versuche für die Umsetzung der Segel gemacht. Zunächst habe ich dafür Taschentücher gespalten und die lagen einzeln zunächst mit schwarzem Tee getränkt. Im Anschluss daran das Tuch mit verdünntem Weißleim nochmal getränkt und trocknen lassen. Die Farbe stimmt, aber es schlug Wellen...

    Daraufhin habe ich einen Spannrahmen aus einem Schuhkarton gebaut. Also: eine Öffnung kleiner als das Taschentuch in den Deckel geschnitten und an den vier Ecken einen kleinen Magneten geklebt. Dann habe ich zwei Lagen Taschentuch zusammen gelassen und mit Hilfe von vier weiteren Magneten stramm auf den Rahmen gesetzt.
    jetzt wurde erst die Teezeremonie wiederholt und nach dem trocknen wieder mit Leim gearbeitet.

    Das Ergebnis war besser, als ich gehofft hatte! Damit kann man arbeiten!


    Einzig die Strichstärke des Bleistifts überzeugt mich noch nicht. Das wirkt zu stark. Da muss ich mir eine dünnere und härtere Mine besorgen...

    Hallo Friends and Folks!


    Zunächst mal ein Dank an die Daunendrücker und aktiven Kommentatoren dieses Experiments.

    Wie ich gelesen habe, war das Schiff nicht nur optisch kein Hingucker, auch seetechnisch beschwerte sich der Reisende über mangelnd manövrierbarkeit.


    Es ging voran. Ich baue, damit bei mir keine Langeweile aufkommt, nach Lust und Laune. Oder anders ausgedrückt, an allen Teilen gleichzeitig.

    So habe ich in den letzten Tagen das Ruder, das Ankerspill, einen neuen Heckspiegel und diverse andere Teile geschnitzt.
    Besondere Herausforderungen gab es eigentlich nicht. Was sich als recht schwierig darstellt, sind diverse Löcher und Öffnungen in der Bordwand. Würde ich diese im Normalfall trocken aus dem Bogen ausstechen, muss ich das hier am fertigen Objekt bewerkstelligen. Das ist mir bislang leidlich gelungen, waren es bislang auch nur die Löcher für die zwei Kanonen. Um einen optischen Abschluss zu erreichen - das Papier wurde einfach nicht rund an dieser Stelle - habe ich geätzte Ringe eingesetzt und übermalt. Damit war ich dann zufrieden.

    8| Ich bin sehr überrascht, was sich aus dieser kleinen Präsentation entwickelt hat...! Im positiven Sinne!

    Ich bin mehr als gespannt, was aus dem ein oder anderen Vorhaben wird, diese große Herausforderung anzugehen.


    Ich bleibe dabei. Das Ausschneiden der Fenster ist bei diesem Modell nicht zu machen - lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.:thumbsup:


    Wir werden sehen...:cool:

    Einspruch, Euer Ehren!


    Ich würde von dem Vorhaben, hier etwas wie eine Inneneinrichtung zu versuchen, abraten. Dazu gehört schon, das ausschneiden der Fenster.
    Ich möchte nicht arrogant erscheinen! Ich kann mich aber daran erinnern, dass ich über ein Verglasen nachgedacht habe - so, wie ich es bei all meinen Modellen mache - und das recht rasch verworfen habe! Ich denke, dass das Vorhaben, hier eine Inneneinrichtung einzubauen, eine nahezu komplette Neuentwicklung nach sich ziehen würde. Mit dem vorhandenen Material ist das nahezu unmöglich...!

    Hallo zusammen!


    Danke Harald und Ulrich!
    Ich mache mir keinen Kopf bezüglich der Farben. Die kann man ja zur Not noch anpassen. Aber so wie sie momentan sind, gefällt es mir ganz gut.

    Allerdings muss ich hier nochmal betonen, dass ich nicht selber konstruiere. Die bislang verbauten Teile stammen allesamt aus dem Plan. Allerdings kommen noch Teile, die ich nicht übernehmen kann, wie z.B. das Ankerspill:S


    Jetzt mal zu den News. Heute habe ich mich ans vordere Deck gemacht - wie nennt man das? Ich habe keine Ahnung, meine aber irgendwo etwas von Castell gelesen zu haben...

    Zunächst habe ich den unteren Rahmen gemacht, quasi die Auflage für die Decksbalken. Das sieht auf den Bildern krumm und schief aus. Ist es auch! Aber nachher nicht mehr sichtbar. Also: egal!
    Dann habe ich den Bretterzaun darum gemacht. Diesen habe ich von beiden Seiten gerillt, um da mehr Plastizität rein zu bringen. Wird niemals auffallen, aber ich weiß es8o

    Dann musste ich mir noch was bezüglich des Mastes überlegen. Es sollte schon stabil sein. Ich habe ein messingrohr abgelängt und mit Zigarettenpapier umwickelt, sodass zur Spitze hin auch eine leichte Verjüngung vorhanden ist. Ich bilde mir ein, dass man es tatsächlich auch sieht?!

    Der Hauptmast ist ähnlich entstanden, aber noch nicht eingeklebt.

    Zur Probe habe ich auch die an Deck befindliche Esse aufgestellt. Diese hat einen „Rost“ aus feinem schwarzen Gazestoff.

    Als nächstes kann ich die Bordwände vervollständigen.

    Lass mich erstmal die Heilige zusammenbringen...! Dann kann ich entscheiden, ob da noch ein Segler zu kommt.
    Aber wenn, dann ist das ein super Tip! Danke dafür.


    Zu Renes Einwand, der vorherige Rumpf ist sehr fleckig und sieht in natura gar nicht gut aus. Das dunkle braun ist zwar wirklich sehr dunkel, aber auf die Bordwand kommen noch einige Details. Dann wird sich die dunkle Farbe wohl noch relativieren...