Posts by Philipp Tietz

    Hallo Hardie!


    Du baust wieder in atemberaubendem Tempo...! Langsam glaube ich, dass deine Frau gar nicht klöppelt, sondern heimlich den Bau unterstützt! :whistling:
    Das, was du bislang zeigst gefällt mir sehr gut.

    Was hier besonders auffällt ist der Unterschied zwischen Ätzteil und Lasercut. Um wieviel besser würde diesem tollen Modell (und auch vielen anderen) die Möglichkeit der Ätzteile zu Gesichte stehen...

    Eine Anmerkung zu der Ankerkette möchte Ich mir aber noch erlauben. Deine „rohe“ Kette gefällt mir nicht so. Da wäre es optisch gefälliger, eine schon brünierte Kette zu verwenden. Die findet man bei diversen Herstellern für kleines Geld.


    Viel Spaß noch!

    Danke an alle, die mir vom schwarzen Kontrast abgeraten haben. Offensichtlich bin ich da gut beraten gewesen! :thumbsup:


    Der Rumpf mit all seinen Aufdoppelungen und Verstärkungen ist fertig. Es fehlen aber noch immer reichlich Details, wie Kettenösen, Befestigungen, etc...

    Zudem muss ich feststellen, dass der Konstrukteur recht oberflächlich gearbeitet hat. Bei einem Modell dieser Größe für mich nicht ganz verständlich. Auch im Hinblick auf die exzellente Planlage und verfügbaren Bilder.
    Als Beispiel seien hier genannt, die doppelten Klüsen am Bug, die Klüsen am Heck und weitere (wahrscheinlich Lenz-) Öffnungen in der Bordwand. Weiter habe ich festgestellt, dass die hintere Innenschanz auch deutlich mehr - sehr gut darstellbare - Details aufweist, als vom Bogen vorgesehen...


    Jetzt aber zu den Bildern des aktuellen Bauzustand:


    Danke für die lobenden Worte. Mir gefällt der Rumpf auch und die einzelnen Streifen sehen optisch sehr ansprechend aus.

    Jetzt kommt dennoch ein großes ABER: dadurch, dass es sich nicht um die verdruckte Version handelt und das Anthrazit Strukturen „schluckt“ überlege ich nun, ob ich die Scheuerleisten und die Eisverstärkung nicht mit schwarzen Streifen herausheben sollte?!
    Die Eisverstärkung hat bislang zwei weitere Schichten bekommen, man sieht sie nur fast nicht...


    In etwa so würde es mit ein wenig freier Gestaltung aussehen:


    Was sagt ihr dazu? Bin für jede Anregung, positiv wie negativ dankbar!

    Hallo Andi! Schön, dass du die konstruktiven Klippen so gekonnt umschiffst. Es spricht in diesem Fall wenig für das Modell, aber um so mehr für den Modellbauer! ;)
    Ich kann mich daran erinnern, vor Jahren mal einen deutschen Zerstörer bei ca 90% Fertigstellung entsorgt zu haben, weil die Torpedosätze viel zu lang waren. Das hat mich damals richtig aufgeregt. Heute würde ich vielleicht anders handeln...


    Ansonsten blitzsauberer Bau! :thumbup:

    N’Abend!
    Heute konnte ich den Tag gut nutzen. Die Rufbereitschaft ist am tollsten, wenn nichts passiert...:cool:

    Somit konnte ich heute die zweite Schicht der Beplankung fertigstellen. Zudem habe ich die Scheuerleisten angebracht.
    Leider drücken sich die Spanten nach wie vor etwas durch. Schade, aber jetzt nicht mehr zu ändern. Allerdings stört mich das auch nicht so sehr, dass ich die ganze Arbeit nochmal von vorne beginnen würde!


    Damit ist der Rumpf aber noch lange nicht fertig. Da fehlt noch die Zusätzliche Eisbeplankung, das Ruder, die Schraube, Detailarbeiten und die Verstärkung für die Püttingeisen.
    Der dunkle Gesell bleibt also noch ein wenig Thema, bis es auf Deck zur Sache geht...!

    Helmut, ich hab auch schon die ersten Eisbären aus dem Garten verscheucht, als sie am Vogelhaus Maisenknödel stehlen wollten...:D


    Detlev, nein, gestrichen wird da nichts (außer eventuell die Segel). Diese Quilling-Streifen sind ja bereits durchgefärbt und die Plankenoptik ergibt sich von ganz alleine.
    Die noch zu beantwortende Frage lautet für mich jetzt nur noch, ob die letzte Schicht schwarz, oder im schon verbauten anthrazit gestaltet wird. Ich tendiere zu letzterem.


    Uwe, Furnierholz habe ich auch noch irgendwo. Aber ich möchte ja kein echtes Holzschiff bauen, wenngleich das auch sehr reizvoll wäre und der Vorteil des Nichtdurchdrückens der Spanten klar erkennbar ist.
    Zudem finde ich es schwierig, da gleichmäßige Streifen zu schneiden... Da mache ich es mir lieber einfach.:whistling:

    Nach den ersten 100 Streifen, ist die erste Beplankungsschicht geschafft. Das Ganze lässt sich sogar sehr gut schleifen. Dabei habe ich nicht den Anspruch, dass es 100%ig wird. Schaut man sich das Original an, ist da auch nicht alles eben, wie ein Babypopo...! :D


    Die Backbordbugwand sieht leider nicht so toll aus. Ich hoffe, dass das mit der zweiten, endgültigen Beplankung noch etwas ausgebessert wird.

    Gute Frage! Die einfache Antwort ist: gar nicht.
    Das Modell zeigt den Zustand in den Jahren 1909/10. Das war die Expedition, die Roald Amundsen in die Antarktis führte. Dabei war der komplette Rumpf, also sowohl Unter-, als auch Überwasserschiff mit schwarzer Teerfarbe bestrichen.
    Die Fram wurde danach nicht mehr eingesetzt. Nachdem daraufhin der Verfall schon deutliche Spuren hinterlassen hat, wurde sie in heutiger Form restauriert und in dem Museum ausgestellt. Dabei zeigt sie ihr Erscheinungsbild der zweiten Nansen Expedition zum Nordpol.

    Bild aus Tor Borch Sannes Buch „Die Fram, Abenteuer Polarexpedition“, Hoffmann und Campe*Maritim, ISBN 3-455-08252-1

    Da bin ich mal wieder! Nachdem die ersten Schritte am Modell doch sehr schnell gingen, ernährt sich das Eichhörnchen grade sehr mühselig.
    Viel Hirnschmalz ist in den Rumpf mit seiner Beplankung geflossen. Die Teile des Bogens passen nicht mal im Ansatz. Also musste eine Lösung ersonnen werden. Da wir hier vor einiger Zeit in einem anderen Thema bereits die Problematik mit dünnen Papierstreifen hatten, komme ich direkt zu meiner Lösung. Und die finde ich grade richtig gut!


    Beim Goggeln bin ich auf die Technik des Quilling gestoßen. Dabei handelt es sich wohl um eine sehr alte Methode mit Papier zu basteln. Das tolle ist, dass man dabei verschieden breite Papierstreifen benutzt...

    Moment! Papierstreifen? Genau! Diese gibt es für relativ kleines Geld ab einer Breite von 3mm fertig geschnitten im Internetz zu kaufen! Das habe ich dann auch direkt getan.
    Zudem habe gedacht, dass ich den Rumpf noch spachteln und schleifen müsste. Aufgrund absoluter Unerfahrenheit, was das Thema Spachteln angeht, habe ich dieses Ansinnen aber schnell wieder verworfen.

    Und so habe nun begonnen, Streifen für Streifen an dem Schiff anzubringen. Syssiphos lässt schön grüßen...

    Das Resultat für die erste Schicht- ich plane zwei Schichten der Beplankung - sieht aber schon sehr vielversprechend und durchaus Vorbildgetreu aus!

    Ob der immer etwas ungewöhnlichen Vorbilder für Michaels Modelle (in keiner Weise abwertend gemeint), werden wir wohl nicht ohne weitere Hinweise auskommen...

    Ich bin sehr gespannt, was uns da am Ende erwartet! Noch kann es fast alles werden - Flugzeugträger und U-Boot schließe ich aus! :rolleyes:

    Ja! Noch kleiner. Und zwar deutlich, wie ich grade festgestellt habe.
    Hier mal ein Foto mit beiden Größen ;):


    Nachtrag: meine Erfahrung mit den Micromotoren ist übrigens geteilt. Zum einen ist es natürlich sehr toll, dass es so kleine Motoren überhaupt gibt. Zum anderen ist aber gleichzeitig das Problem, dass sie extrem schnell drehen. Das ist dann alles andere als maßstäblich. Da muss man dann mit einem Getriebe arbeiten, was aber wiederum die Baugröße erheblich nach oben korrigiert.
    Ich bin gespannt, wie das hier gelöst wird...8o

    Danke, Arne.
    Diese Methode funktioniert hier leider nicht so. Warum? Nun, die bordwände bestehen aus mehreren Streifen, auf denen die einzelnen Planken aufgedruckt sind. Fängt man vom Kiel aus an, bin ich mir sicher, dass der oberste Bordwandstreifen nicht mehr passt...! Da sind aber schon die weitergehenden aufzudoppelnden Strukturen aufgedruckt.
    (hoffentlich verständlicher mit dem Foto:

    Um die Monotonie der stützen zu unterbrechen und um die Lücken im Deck zu schließen, habe ich schon mal ein Niedergangshäuschen gebaut. Ich habe hierbei die Kassetten der Luken (oder sind es hier jetzt doch Türen?) ausgeschnitten und einzeln zusammengesetzt. Weiter habe ich noch einen Messingtürdrücker und Scharniere aus demselben Material spendiert. Passt hervorragend - auch in die dafür vorgesehene Aussparung! :thumbsup:


    Womit ich mich aktuell noch sehr schwer tue, ist das anbringen der äußeren Beplankung. Leider gibt es keine Hinweise, wie und wo man diese ansetzen soll.
    Die existierenden Bilder des Modells sind leider auch nicht aussagekräftig genug.
    was ich jedoch vor dem Einbau der Innenschanzstützen schon mal korrigiert habe, ist die Höhe der Innenschanz. Diese ist bei mir auf beiden Seiten 1 Plankenreihe zu hoch gewesen. Das ließ sich zum Glück leicht beheben.

    Was mich ein bisschen ärgert, ist die Tatsache, dass diese Teile von vornherein aus dichtem Karton hätten gelasert sein können. Lasert man diese aus dünnem Karton, mit der Aufgabe diesen dann aufzudoppeln, macht das ganze Gelasere keinen Sinn :cursing:

    Weil es denn aber recht gut lief, habe ich mich für den Einbau der über 50 stützen der Schanz gemacht. Diese Teile gibt es gelasert. Leider in ganz schlechter Qualität. Die Schnittfläche ist nämlich nicht grade, sonder kurvig wie die GP Strecke von Monaco.


    Ich habe mich daran erinnert, dass ich noch grauen Tonkarton habe. Diesen habe ich verdreifacht, in kleine Abschnitte zerteilt und angeklebt. Dabei habe ich die Teile so angebracht, dass die Schnittkante innenbords zeigt. Das gefällt mir besser und es sieht ein bisschen mehr nach Holz aus.

    Und das Ergebnis:

    Es wird Zeit für die Decks. Eine sehr heikle Angelegenheit, da dieses in alle Dimensionen zu formen ist...! Dieses Unterfangen ist für mich mit den Holzdecks nicht erfolgreich zu bewerkstelligen.

    Wahrscheinlich müsste man das Holz über Dampf gefügig machen?! Aber das traue ich mir nicht recht zu. Zudem wäre eine farbliche Behandlung nötig gewesen. Da ich aber lediglich diesen einen Bogen Furnierholz habe, kann ich da keine großen Experimente vornehmen.
    Schlussfolgerung: ich nehme die Kartondecks. Die sind in ihrer Färbung zwar recht dunkel, aber mir gefallen sie. Leider entfällt so die feine Struktur der Laserung. Auf der anderen Seite weist die Bordwand die Struktur ja auch nicht auf...

    Das Resultat stellt mich zufrieden. Als Anmerkung für eventuelle Nachbauer, ich habe die Decks auf schwarzen tonloseren aufgezogen. Das sieht die Anleitung auch von der Stärke her vor. Leider gibt es keine Laserteile. (Davon fehlen so einige, aber dazu später mehr)

    Zudem kamen noch die Wände an den Spant - problemlos.


    Nun begann das Drama...! Aufgrund meiner Ungeduld habe ich den zweiten Schritt vor dem ersten gemacht. Die auf dem folgenden Bild angeklebte (!) innere Leiste an der Bordwand musste nämlich noch mit einer weitern Leiste ordentlich unterfüttert werden...

    Also: Teil wieder rausoperiert, Unterfütterung eingeklebt und das entfernte Teil wieder rein.
    Da ich - natürlich- auch hier wieder NICHT in die Anleitung, bzw auf den Bogen geschaut habe, ist mit konsequenter Weise nicht aufgefallen, dass das Teil mit 1mm unterklebt werden muss...! Natürlich VOR dem erneuten Einbau!
    Ihr könnt er vielleicht ahnen?! Erneute OP, aufgedoppelt, erneuter Einbau.
    Zu meiner höchsten Zufriedenheit ohne erkennbare Schäden. (Man muss auch mal Glück haben...)


    So reges Interesse am Segler?! Das freut mich!


    Helmut B. ich auch! :rolleyes:
    Hans-Joachim Möllenberg ich weiß...! :cool: Die Meteor hätte es tatsächlich auch werden können. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben...

    schnecke Mach!!! Ich kann Unterstützung gebrauchen. Du hast mit Seglern wohl auch deutlich mehr Erfahrung... Zudem muss ich schon jetzt feststellen, dass die Bauskizzen manchmal nicht ganz verständlich sind - für mich. Man muss sich da erstmal an den ungewohnten Stil gewöhnen. Besonders im Hinblick auf die doch sehr willkürlich gewählten Bauteilnummern.?(

    Der virtuelle Rundgang ist stark! Den hatte ich noch nicht gefunden. :thumbsup:
    Sachse Einfach machen. Da das Schiff zum einen noch existiert und zum anderen exzellent dokumentiert ist, kann man da fast nichts falsch machen. Insbesondere in diesem Maßstab- hoffentlich...:whistling:

    Als nächstes stand die erste Rumpfbeplankung an. Der fertige Rumpf wird, aufgrund seiner Konstruktion später etwa die gleiche Eisklasse haben, wie das Original!
    Die Beplankungsteile passen leidlich gut. Hier und da sind die oberen und unteren Abschlüsse nicht bündig passend.


    Überhaupt nicht passend war die Bugsektion. Hier fehlte deutlich was. Aber das war relativ einfach korrigierbar. Ich hab solange angepasst, bis es stimmig war.


    Am Ende hat es aber doch recht zufriedenstellend gepasst.

    .


    Diese Schicht habe ich mit deinem Sandpapier etwas beigeschliffen.


    Ich hoffe, dass sich das mit den Unzulänglichkeiten an der äußeren Schicht nicht fortsetzt...

    Hallo friends and folks!


    Es wird eisig! Wir nehmen Kurs auf den ganz hohen Norden. Und weil wir verwegene Haudegen sind, machen wir das mit einem hölzernen Kahn, der gesegelt werden kann, sowie einen Schraubenantrieb hat.

    Über die „Fram“ sind diverse Bücher erschienen, wie auch zu den Männern der Expeditionen. Höchst interessant. Da es nicht reicht dem Schiff in ein paar Sätzen gerecht zu werden verweise ich auf bekannte Wissensplattformen im Internetz. Zudem gibt es eine hervorragende Bilderreihe, jedoch in einem etwas anderen Zustand.

    Ich bin auf das Thema im Rahmen des Neujahrsrätsel gestoßen. Irgendwie bin ich dann hängen geblieben und da ich momentan große Lust auf Segler habe, stand der Entschluss schon fast fest, dass ich das Modell dreidimensionalisieren will.
    Das Unterfangen ist eigentlich Neuland für mich, da ich (zunächst;)) die 1:100 Version aus dem Bogen baue. Ich bin mir aber sicher, dass es durch den größeren Maßstab nicht einfacher wird...


    Zum Modell: Ich habe mir mal den kompletten Satz gegönnt. Das bedeutet natürlich zu allererst der Bausatz an sich. Zudem habe ich die gelaserten Spanten, ein gelasertes Holzdeck, den Masten-, sowie den Segelsatz bestellt. Nicht zu vergessen, eine kleine Ätzteilplatine.



    Ich bin gespannt...:D

    Sehr, sehr stark! Ein blitzsauberer Bau! Macht es sich eigentlich bezahlt, dass du das Modell schon ein zweites Mal baust?
    Und an Lars: komm schnell wieder! Kannst den Robert doch hier nicht alleine lassen...:huh:


    Ich hoffe, beide Modelle mal in natura bestaunen zu können - irgendwann! :wacko:

    Danke, danke, Freunde!
    Schön, dass euch mein Ergebnis des Bogens erfreut und gefällt.

    Was ich als nächstes Projekt plane? Fest steht schon mal, dass es ein Forschungsschiff wird. Aber zu 100% entschieden habe ich mich noch nicht, welche Reise es wird...;)

    Zu den ganz heißen Kandidaten zählen diverse Arktis Expeditionen und eine Vermessungsfahrt durch den Atlantik. Holz oder Stahl? Auf jeden Fall wird es wohl ein Hybrid...:D

    Ich habe grade herzlich gelacht! Der Peilkompass sieht auf dem Vorschaubild wie der Nikolaus mit einem grünen und einem roten Handschuh aus...:D

    Das Modell sieht großartig aus. Und Werner hat recht. Das ganze Gewusel auf Deck macht die Sache sehr lebendig. Ich sollte meine Königin auch mal zu Ende bauen...:whistling: