Posts by Kartonkapitän

    Hallo, Pianisto!


    Die Steuerbord-Bordwand paßt ja schon recht gut mit den Aufbauten zusammen, ausspreche Anerkennung! Aber bitte nicht vergessen, an der Brückennock das kleine Rechteck (= Positionslicht) noch grün einzufärben; entsprechend an Backbord (d.h. in Fahrtrichtung links) natürlich eine rote Fläche.


    Getreu dem alten Seemannsvers:


    "An Backbord brennt dat rode Licht,
    an S-teuerbord dat greun,
    und wer dat nich behollen kann,
    den schall man fix dat Heck verbleun."


    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Quote

    Original von Peter P.
    Wenns doch nur ein Panzermuseum bei uns gäbe!;)


    No, Peter, das gibt's doch bei Euch: Am Heeresgeschichtlichen Museum in Wien steht schon eine ganze Reihe von Panzern im Freigelände herum.


    Ansonsten komm halt mal nach Deutschland zum Panzergucken:


    Panzermuseum Munster
    Militärhistorisches Museum der Bundeswehr Dresden
    Wehrtechnische Studiensammlung im BWB Koblenz
    Auto- u. Technikmuseum Sinsheim
    Technikmuseum Speyer


    ...und wenn Du Deinen prima Panzer mitbringst, hast Du vielleicht sogar freien Eintritt in Munsterlager :D


    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Hallo, Captain Kopp!


    Was Jeroen meinte, ist auch das, was von Michael Urban genannt wurde:
    Das Goldene Gäßchen (tschechisch: Zlata ulicka) an der Innenmauer der Prager Burg ist heute eine Touristenattraktion mit vielen kleinen Lädchen, darunter auch der Souvenirladen mit den Kartonmodellen.
    Und das Zauberwort für Kartonmodelle ist Papirove Vystrihovanky ;)


    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Hi, Fred!


    The picture on the envelope clearly shows the WW-II status after the conversion as an AA cruiser from 1942/43 onwards: 102 mm twin AA guns, and RADAR antennae.


    (The original main armament was 5 single 6'' guns, 2 single 3'' AA guns,
    light artillery as 3pdr and 2pdr, pom-pom AAA and 8 torpedo tubes 21''
    .)


    Good night!
    Papercaptain

    Danke, Wilfried, das ist ein sehr aussagekräftiges Foto!


    ;)Das Bild eignet sich bestens für das beliebte Rätselspiel aus der Rundfunkzeitschift LAUSCH MAL: Wieviele Unterschiede erkennen Sie? :D


    ... Was die Rahmen an den Seiten des vorderen 10,5cm-Geschützes betrifft, so waren das Abschußgestelle für Leuchtraketen im Nachtgefecht. Ob es darüberhinaus auch dazu Raketen mit Nebelgefechtsköpfen gegeben hat, weiß ich leider nicht.

    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Nein, Christian, in London ist eine Kartonmodell-Wüstenei :(


    Aber in manchen Museumsshops gab es gelegentlich auch einige Kartonmodellbögen:


    British Museum, Great Russell Street (Kulturgeschichtsmuseum),
    Victoria & Albert Museum, Kensington (Kunstgewerbemuseum, großer Museumsladen),
    National Maritime Museum, Greenwich (Schiffahrtsmuseum im Marinespital),
    Museum of London, CityWall/Barbican (Stadtgeschichtsmuseum, z.T. im Umbau),
    Imperial War Museum, Lambeth Road (Militärmuseum im alten Irrenhaus Bedlam),
    Museum of Garden History, St.Mary-in-Lambeth (Kartonmodell der alten Kirche).


    Nach zwei Serien britischer Kartonmodelle solltest Du vielleicht Dich auch noch umschauen: Die britischen Kirchen und Kathedralen von Rupert Chicken/Rupert Cordeux im Maßstab 1:240 und die Houses of Scotland von James W. Allan. Beide sind inzwischen Raritäten geworden ;)


    Meist noch lieferbar und auch bei moduni zu bekommen sind die Heritage Models von Roger Pattenden.


    Have a nice trip & good luck!:D


    Kartonkapitän

    Guten Abend, Mathias!


    So wie ich das sehe, besagt nirgendwo eine Regel, daß die Betreiber des Forums von der Teilnahme ausgeschlossen seien, denn ein Interessenkonflikt wäre ja nur gegeben, wenn Du auch der Jury angehörtest.
    Also nicht zu skrupulös sein - wer wagt, kann auch gewinnen.


    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Hallo, Axel!


    Wieder ein sehr sauber gebautes und verbessertes Modell von Dir! Gratuliere zu Fertigstellung. =)


    Das kleine Klabautermännchen auf meiner Steuerbordschulter ist aber wieder mal skeptisch: :(
    "Nee, ik weet jo nich, wat de Flaggen jo man so recht sün. Ik glöw, de wörn dunntomalen all rod wesen."


    Und tja, wenn ich mir das so überlege, könnte das Klabautermännchen (das schon dem Fliegenden Holländer, als der man bloß Moses war, begegnet ist) wohl recht haben mit der roten Flagge.
    Denn der Bronje-Kater (= Panzerkutter) wird in der Zeit nach dem Bürgerkrieg von den Roten eingesetzt worden sein, und die hatten sicher nicht das Andreaskreuz und die Gösch von Peter dem Großen als Feldzeichen.
    Entweder der schlichte rote Lumpen der Revolutionäre oder bereits die Kriegsflagge der RSFSR wäre die passende Beflaggung.
    Näheres dazu unter http://www.flaggenlexikon.de/frussld.htm -> historische Flaggen, 1918-1924, Marineflagge oder Kriegsflagge.


    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Liebe Schnippelbrüder!


    Wenn meine Bleistifteintragung auf der alten zerlesenen Bauanleitung der Ciandra vom Lehrmittelinstitut wirklich stimmt, dann ist das Modell schon 1954 (sicher aber spätestens im Sommer 1955) erschienen, bald nach der Santa Teresa, dem ersten Schiffsmodell der Wilhelmshavener.
    Mein Vater hatte es auf einer Radtour durch Norddeutschland im Schaufenster einer kleinen Buch- und Schreibwarenhandlung in Bederkesa entdeckt und mir den Bogen mitgebracht.
    Gebaut habe ich mit Flüchen und Wuttränen wegen des Hecks, aber seit der Zeit bin ich dabei. Natürlich wurde das Schiff dann auf dem Parkteich mit Böllern versenkt, aber glücklicherweise habe ich vor einem Jahr nochmals einen Original-Bogen der Erstauflage erstehen können.
    Den hüte ich jetzt wie Onkel Dagobert Duck seinen ersten Taler :D


    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Please be careful, John!


    Displaying the model of Linderhof along with Neuschwanstein would be a nice idea, but don't be fooled: It's rated "difficult" even in 1/90 scale by the editor!
    To shrink this model down to 1/250 and then building it too would be quite a challenge indeed 8o


    Perhaps it may be better to try this with the newly published Castle Hohenschwangau (Schreiber cardmodel in 1/160), even more so because this building is located in the vicinity of Neuschwanstein.


    By the way - Linderhof has nearly the same scale as your Dutch Castle Nijenrode for Christmas ;)


    Keep gluing!
    Papercaptain

    Cheatham, February, 30th, 18-umpty


    Sir,


    On behalf of Sir John Bending-Steele, 3rd SeaLord of the Admirality, and Vice-Admiral L.O.L. Carver-Wood, Inspector General of H.M. Navy Yards, I am requested to inform you that Her Royal and Imperial Majesty the Queen Victoria -long may She reign- was very pleased to notice the ingenuity of construction and the extremely fine workmanship of this card model of Her very own latest battleship H.M.S. Inflexible. So much so that She has decided to grant the constructing engineer of this masterpiece the honour of a commission as Royal Cardmodeler to H.M. the Queen. This appointment will appear in the forthcoming Honour's List on April, 1st, 18-umpty.


    I am, Sir, glad to congratulate you to this occasion, wishing you a long and successful career in the service of Her said Majesty,
    and will always remain


    sincerely yours
    respectful servant
    (scribblescrabble)
    -Papercaptain-

    Hallo, Michael!


    Generell kann man das nicht so ohne weiteres beantworten. Aber vielleicht kann ich drei Wege aufzeigen, die Dir helfen können, zum Ziel zu gelangen:


    1. Beschreibungen - die Händler wie Moduni oder Modellservice haben auf ihren Webseiten ebenso wie die Verlage jeweils Informationen über die angebotenen Modelle, darunter auch der Schwierigkeitsgrade (GMI = Global Modeling Index, von 1 - kinderleicht bis 5 - extrem schwierig). Die Anzahl der Bogen und der Teile in Relation zur Größe des Modelles und der Konstrukteursname sind z. B. Indikatoren für die Schwierigkeit der Modelle.
    Zwar sind die Einschätzungen nicht immer unumstritten, geben aber doch Anhaltswerte.


    2. Bewertungen - viele andere Bastler haben die Modelle schon angesehen, geprüft, gebaut und bewertet. Man findet diese Bewertungen ebenfalls bei den Händlern wie Moduni oder bei den einschlägigen Foren unter "Frisch ausgepackt" etc.


    3. Bauberichte - findet man in allen Foren zu vielen Modellen. Da lohnt sich dann die Suchfunktion der Forensoftware zu nutzen und sich zu informieren, was die Modellbauer bei dem Bau des Modelles für Erfahrungen gemacht haben. Oftmals findet man gerade dort auch manche nützlichen Tips und Tricks.


    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Hallo Wolfgang!


    Voller Bewunderung betrachte ich jedesmal die Fortschritte Deines Bauberichtes und die perfekte Gestaltung des Unterwasserrumpfes.
    Nur das kleine Klabautermännchen auf meiner Steuerbordschulter hat noch was zu monieren:


    "Segg mol dem Wolfgang, dat he de Schruwen nich in Mennige anpön'n schall, dat hett gorkeen Schick, denn de wörn all Bronce un dat let't den'n so gaud."


    Und wo es recht hat...
    Also: Schiffsschrauben rot anzumalen wäre wenig sinnvoll, denn die Farbe wäre alsbald wieder weggeschmirgelt. Die Bronze der blankgeschliffenen Propeller und der Wellen kann man gut mit einem goldenen Edding 750 metallic paint marker wiedergeben.


    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Well, John, considering the average age of the higher clergy in those days and the frequency of religious processions, that had to be done in a 'tempo moderato', it's no surprise that the ramps were sloping slightly :D.
    His Holyness the Pope used to be transported in a sedan chair, not a wheelchair ;)


    Keep gluing!
    Papercaptain

    Hallo, Ralf!


    Das ist eine sehr gute, praktische, preisgünstige und platzsparende Lösung, die auch die richtige Beleuchtung von links durch das Fenster ermöglicht! Bravo!!
    (Vielleicht sollte man trotzdem den Kasten noch gegen ein Kippen sichern :()


    (Klugsch...modus ein: )
    Für eventuelle Nachbauer noch ein Hinweis: Die Abstützung der Arbeitsplatte kann man noch effektiver nutzen, indem man eine Schublade daraus macht, in der z.B. die großen Wilhelmshavener A2-Bögen aus der guten alten L.I.-Zeit Platz finden könnten; Tiefe allerdings dann ca. 45 cm. Und zur Halterung der Platte sollte man runde Magnete in die oberen Ecken des Kastens versenkt einsetzen, die entsprechenden Eisenplättchen könnten auch in die Ecken der Platte eingelassen werden, wo sie weniger stören. - Aber damit ist der Arbeitsaufwand natürlich viel höher als bei Ralfs Bauart, deren Vorteil gerade darin besteht, daß man schnell wieder weiterbasteln kann :D
    (Klugsch...modus aus)


    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Hi, Fred!


    I'm always enjoying your pictures and the building report, thank you so much for it!
    Surely you'll align the turret roof to the centre line when gluing it in place. Although there are no markings for it on the upper rim of the turret's "wall", one can easily use the marking between the gun openings as a guideline...


    Keep gluing!
    Papercapain

    Guten Abend und herzlichen Dank für diesen exzellenten Bericht, Helmut!


    Aber wenn nun dem armen Herrn Neumärker der Erweiterungs-Auftrag aus Kapazitäts- und Platzgründen unzumutbar sein sollte :(, müßte ihn eben vielleicht der Herr Weiß ausführen, wenn das Helgoland-Projekt abgeschlossen ist ;)
    In 1:1250 passen de Hallen doch in ein klein Köfferken, woll? :D


    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Hi, Fred!


    Wiccoll was a white glue produced by Greven. This firm was acquired by UHU, so they discontinued it in favour of their own brand. But on the bright side, there are several equally suited glues available on the market, e.g. Elmer's or Ponal or Kittifix or any white glue for bookbinders or carpenters. Scheuer & Strüver (Moduni # 6138002) now have their own brand of special white glue for cardmodeling.
    Although you could order it, it's rather expensive (80 g à 4.95 plus shipping costs).


    All's well that glues well!
    Papercaptain

    Good evening, Carl!


    Well, the "ranks" of the members of this forum are certainly given with tongue in cheek, so they're of no consequence to our ability.
    However, the translation of "Wiccollverdünner" into American English may be something like white glue thinner or "Elmer's-dilutor" :D


    You're quite right and I agree with your remarks about scaling - it's easier to "do it downstairs", especially when using vector graphics based design methods. And as to the tiny parts of your ship models, I'd suggest to make them optional, like in many of the classical WHV designs, where printed winches etc. could be made three-dimensional ad libitum.


    The majority of ship models in card is published in 1/250 scale - but the 1/200 bunch (mostly full hull -or optional waterline- of eastern european origin) is growing steadily too.
    In Germany, after WWII, most of Schreiber and the East German Kranich ship models were 1/200, but nearly all of the other publishers preferred 1/250 to compare their products with the famous Wilhelmshavener card models. The ratio was 2:1 in favour of 1/250. Now my reckoning is 850 models of all categories (Sea, Air, Land) in 1/250 against 430 in 1/200.


    But - you stand out in every crowd! :D


    Kind regards,
    Papercaptain

    Good afternoon, Carl!


    Excellent work here, my compliments! Especially the rigging is looking great.


    And now for something completely different: ;)
    You're doing this model in 1/200 scale now, are you considering to publish it in 1/250 like your Lavoisier and HMS Victoria? I would suggest it, because then it would fit nicely into the same category as the many Wilhelmshaven, HMV, JSC, MDKV, Papershipwright, Passat, (&c. &c.) card models.


    Looking forward to the completion of this rarity :]


    Kind regards,
    Papercaptain

    Michael, Du fragst nach Plänen alter Schleppkähne?
    Hab' ich leider keine zur Hand, aber als behelfsmäßiges Vorbild könnten vielleicht die Binnenschiffe vom Schreiberbogen dienen, denn da ist auch ein typischer antriebsloser Kahn dabei, wie er in den zwanziger bis fünfziger Jahren noch auf Main und Weser anzutreffen war.


    Diverse Museumsbibliotheken fallen mir auf Anhieb als Fundorte für Pläne ein:


    1. Museum der Deutschen Binnenschifffahrt Duisburg-Ruhrort,


    2. Kulturhaus-Museum Oberwesel (Abt. Rheinschiffahrt),


    3. Historisches Museum am Strom in Bingen,


    4. Deutsches Schiffahrtsmuseum Bremerhaven,


    5. Deutsches Technisches Museum (vormals Museum für Verkehr und Technik bzw. Museum für Meereskunde) Berlin,


    6. Deutsches Museum München.


    NB.: Auch in Oderberg in Brandenburg gibt es ein Museum für Binnenschiffahrt und in Österreich gleich zwei für die Donauschiffahrt: in Grein und in Spitz, wo man Modelle besehen kann. Sicher werden die auch Pläne in den Archiven oder Bibliotheken haben.


    P.S.: Zu den Maßen der verschiedenen Binnenschiffstypen siehe den Beitrag von Volker Böhm vom 01.11.2006 um 13:54 im Thread "Mein Wunschmodell" unter der Rubrik "Das Konstruktionsbüro".


    Und eine Datenbank mit Binnenschiffen findet sich auf der niederländischen Website für die Binnenschiffahrt; URL =
    http://www.debinnenvaart.nl/schepen_home
    (Mein Favorit dabei wäre die "Leine" ex "Sani 10" - aus rein nostalgischem Lokalpatriotismus, denn an dem Fluß bin ich aufgewachsen.)


    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Moin, Tommy, - was Du baust ist toll,
    die nächste Platte beinah' voll! 8o
    Bei soviel Türmen hoch und hehr,
    da bleibt kaum Platz für den Verkehr. :rolleyes:
    Die Frage kommt mir in den Sinn:
    wie kommen denn die Menschen hin? ?(
    Mit U-Bahn, Schiff, per pedes gehn?
    Kein Parkhaus weit und breit zu sehn. :(
    Zur Mittagspause würd' es enge -
    von Menschenmassen ein Gedränge,
    die gern sich was zu essen gönnten,
    wenn sie 'nen Imbiß finden könnten! ;(
    Zu planen bleibt noch allerhand...
    Ich bin aufs Resultat gespannt! :]


    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Na, na, na, Michi! 8o
    Wie Wilhelm Busch schon schrieb:
    "Mein lieber Freund, sei nur hübsch still
    und hüte Deine Zunge!
    Ein jeder Wunsch, wenn er erfüllt,
    kriegt augenblicklich Junge!" :rolleyes:


    (Aaaber das kleine Burgennörgeli hat trotzdem vor Aufregung auf meiner linken Schulter gezappelt und gesabbert, als es Schloß und Pompejanum sah. Da hat es nämlich vor zwei Jahren auch mal staunend nach Herzenslust gaffen dürfen :D)


    Und wir wollen doch nicht das Näherliegende aus dem Auge verlieren, ;)gell, Michael: Danach muß der Kettenschlepper erstmal was zum Schleppen haben. So zwei - drei kleine Binnenkähne gehörten mit dazu :]


    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Guten Abend, Michael!


    Es gab zu meiner Jugendzeit einen recht bunten Modellbogen von Neuschwanstein bei Schreiber, der scheint's noch in der Vorkriegszeit entworfen worden ist. In den 70ern gab es dann eine nur geringfügig überarbeitete Ausgabe des Modells in etwas kleinerem Format und mit unterschiedlichen Heftumschlägen, deren letzte Version diese von Dir abgebildete sein dürfte (JFS 70853). Das seit 2002 erhältliche Modell im Aue-Verlag (#0593) dagegen ist eine von P. Tabernacki mit Computerhilfe erstellte Neukonstruktion, die eine blassere (und m. E. dem Originalbauwerk nähere) Binnenzeichnung aufweist. Tja, Michael, das "schönste" Modell ist eher eine Geschmacksfrage, ob man das buntere oder blassere Modell nehmen sollte. Da man über Geschmack nicht streiten soll, kann ich nur meine Präferenz nennen: Das neue Modell vom Aue-Verlag, konstruiert von Przemyslaw Tabernacki.


    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Guten Abend, Nävchen!


    Wenn mich meine müden Augen nicht getäuscht haben, so konnte ich am letzten Sonntagnachmittag (3. Mai) Deine beiden Burgmodelle in der Ausstellung "Paläste, Panzer, Pop-up-Bücher" im Museum am Markt in Karlsruhe bewundern?! Sehr gute Arbeit, mein Kompliment dazu!


    Also nix wie hin, Leute, die Ausstellung ist wirklich sehenswert.


    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Hallo, Old Card!


    Weder - noch! Bei dem Wilhelmshavener Modell der "Scheer" ist der schlanke, ab 1940 eingebaute Röhrenmast vorgesehen, bei dem Wilhelmshavener Modell der "Graf Spee" der wuchtige Pyramidenstumpf-Mast, wie ihn auch anfangs die "Scheer" hatte, aber eben in der für dieses Schiff spezifischen Ausführung, die sich durchaus unterschied von "Graf Spee". Näheres dazu mit kleinen Skizzen auf S. 307-313 in
    Siegfried Breyer: Schlachtschiffe und Schlachtkreuzer 1905 - 1970. -
    Erlangen : Karl Müller 1996. ISBN 3-86070-044-8


    Das Foto dürfte um 1938/39 entstanden sein, wenn ich es angesichts der Details richtig interpretiere. Vielleicht kann man bei etwas stärkerer Vergrößerung noch mehr dazu sagen. Umbauten ab 1939 waren: 1. Ausrüstung mit 10,5 cm ZwillingsflAK statt der 8,8 cm, 2. zusätzliche kleinere Entfernungsmeßgeräte unten beidseits an Turm, 3. auf der Plattform darüber die Brückennocks teilverglast, 4. Arado 196 statt Heinkel 60 als Bordflugzeug auf dem Katapult. Ab 1940 wurden der sogen. Atlantikbug, der Röhrenmast und das Funkmeßgerät auf dem Vormars-E-Messer, ein neuer Großmast sowie mehr leichte FlAK eingebaut.


    Also ist doch noch mehr Eigenarbeit nötig, um dem Vorbild auf dem Foto zu entsprechen. Dazu bräuchtest Du beide Modellbögen: den Gefechtsturm und den Rumpf der "Graf Spee" (gerader Bug!) und die sonstigen Aufbauten und Waffen der "Scheer"... und müßtest trotzdem noch einiges umkonstruieren.


    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Moin, Ralf!


    Jörg hat recht: Die Sparten Architektur und Fahrzeuge waren im Vergleich zu Schiffen bei der Bremerhavener Tagung unterrepräsentiert. Die Architektur-Neuheiten hat man an den fünf Fingern abzählen können. Das hatte sicher auch den Grund, daß die einschlägigen Verlage (wie Schreiber/Aue, Betexa und L'Instant Durable) hier nicht präsent waren - Betexa hatte in Dortmund seinen Stand, Schreiber stellte die Novitäten bereits in Nürnberg vor und L'Instant Durable konzentriert sich auf Frankreich. Das bedeutet aber nicht, daß es keine Architektur- oder Fahrzeugmodelle zu sehen gab. Sie sind scheint's nur nicht im Focus der Fotografen gewesen...
    Schau mal in meinen Texbeitrag über die Neuheiten etwas weiter oben ;)


    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Moin, moin, liebe Schnippelbrüder!
    Okay,okay, Michi, ich schreib' ja schon ;)


    Herr Müller vom cfm-Verlag hatte drei Modelle mitgebracht:
    1. den Zerstörer Z-25 vom Typ 36A der Deutschen Kriegsmarine, in 1:250 konstruiert von Herrn Pongratz,
    2. die französische Staatsgaleere "La Réale de France", ein wunderschönes rotgoldenes Juwel im Maßstab 1:250 von Herrn Pongratz gebaut, aber als zu kompliziert und kleinteilig wohl nicht im Handel verkäuflich, - und als Kontrast dazu
    3. ein LKW-Modell aus 10 vorgestanzten Teilen, von Anfängern in einer Stunde zu bauen, als Auftragsarbeit = Werbemodell der Spedition Ascherl ebenfalls nicht im Handel.


    Conys Modellbau zeigte zwei Novitäten: Fährschiff RÜGEN (in 2 Farbversionen baubar) und die kleinere KNUDSHOVED. Ferner die bereits letztes Jahr erschienen TRELLEBORG und KONG FREDERIK IX.


    Beim DSM kommen neu heraus 1. die Polarstation NEUMAYER III in 1:250 (im Druck) und 2. das Feuerlöschboot 1, von Sculptor im Doppelmaßstab 1:100/1:250 konstruiert; weitere aus dieser Serie sind geplant.
    Auch Reinhold Hahns "Entenjäger" soll nun doch noch im DSM erscheinen.


    Paulo Gomes (bei HMV: "Ticonderoga" und die neue "Panther") plant zusammen mit Manfred Krüger einen eigenen Modellverlag zu gründen; das erste Projekt ist ein typisches 299-BRT-Kümo der Wiederaufbaujahre nach dem Krieg, Länge 47 m, Breite 8 m, Zuladung 450 t, zur Messe in Mainz als Vollrumpfmodell in 1:250 geplant.

    Die Neuheitenliste bei HMV hab' ich nicht gänzlich mitbekommen, aber das ist auch nicht sooo wild, weil die meisten Projekte schon seit Jahren angekündigt worden sind (Stichwort: Nassau, Neuenfels) oder wieder in der Versenkung verschwanden (Stichwort: Imperator, USS Enterprise etc.).
    Aaaber am dicht umlagerten Moduni-Stand vorhanden und eifrig gekauft wurden die beiden druckfrischen Modelle von HMV des grauen PANTHERs und des Museumsfrachters BLEICHEN.
    Aus dem Gespräch mit Sculptor (danke nochmals, Fritz, für Deine Geduld!) ging hervor, daß in puncto Museums-Hafenfahrzeuge beim HMV noch in diesem Jahr ein weiterer Bogen mit drei oder vier Modellen kommen soll: Zollkreuzer GLÜCKSTADT (inzwischen verrottet), Wasserschutzpolizeiboot ELBE 1 (ex WSP 1 / WSP 3), HADAG-Fähre KIRCHDORF vom Typ IIIC und das Feuerlöschboot IV.
    Die Schnellboote vom Typ 35 und 38 sind bislang nur als Weißmodelle von Piet zu sehen gewesen.
    Der oben erwähnte Trawler "Wuppertal" ist ebenfalls von Peter Brandt konstruiert und soll noch in diesem Jahr (?) erscheinen.


    Kurt Georg Hesse vom Förderverein Maritimer Denkmalschutz hatte folgende Modellbögen anzubieten:
    1. Druckwasserzentrale "Altes Kraftwerk" im Maßstab 1:100,
    2. Druckwasserhydraulischer Drehkran in 1:100,
    3. Baljer Leuchtturm von 1904 im Kehdinger Land, Maßstab 1:100, und
    4. Historische Seetonne von 1666 aus Kollmar, rekonstruiert im Maßstab 1:25.
    Dann gibt es noch die für Jugendarbeit und Einsteiger besonders geeigneten DIN A4-Bögen mit den einfachen Modellen ohne Maßstab
    5. Feuerlöschboot F 1,
    6. Frachtschiff "Weser" (in roter und in grüner Farbgebung),
    7. Strandrettungsboot (2 Modelle auf 1 Bogen),
    8. Hafenschlepper "Nordholz",
    9. Küstenwach-Patrouillenboot,
    10. Küstenwachboot als Arbeitsboot mit Kran.


    Imogen Stowassers geb. Zimmer Kartonwerft hatte den Leuchtturm Westermarkelsdorf auf Fehmarn in 1:250 und die rekonstruierte Schiffsmühle in Minden (in 1:100, mit Mechanik!!) und -als unverkäufliches Einzelstück :D- ihre letztjährige Neuheit, die kleine Tochter, dabei. Noch in Entstehen sind der Kolonialdampfer VATERLAND und als Halbmodell des Rumpfes ausgestellt die GRAF GÖTZEN (bekannt aus dem Film "African Queen").


    Hans-Jürgen Krüger hatte zwei Neuheiten in 1:250 zu bieten: Das Afrikalinien-Passagierschiff "Windhuk" ist bereits erschienen (siehe den Baubericht dazu von HvT hier im Forum), der Große Kreuzer SMS "BLÜCHER" soll noch im Mai zum 100jährigen Jubiläum der Indienststellung erscheinen.
    Sein Modell des Missionskutters "ELIDA" ist in 1:100 gemacht worden.


    Für die H0-Eisenbahner gab es dieses Jahr nur ein neues Modell von MaKaMo (Magdeburger Karton-Modelle), aber was für ein tolles:
    Ein großer Güterschuppen im Stil der Jahrhundertwende, innen mit Holzstützen und komplettem Dachtragwerk, das durch abnehmbare Dachplatten bewundert werden konnte.


    Monno Marten aus Bremen stellte ein hübsches Riesenrad als Weißmodell (für die Eisenbahn-Fraktion interessant) und seine bereits lieferbaren Häuser aus dem Bremer Schnoor-Viertel im Maßstab 1:100 vor.


    Der MDKV (Mitteldeutscher Kartonmodell-Verlag) war besonders fleißig und präsentierte eine ganze Reihe von Neuheiten (meist in 1:250, aber auch 1:200 oder 1:120 wären möglich):
    Bereits erschienen 2008 waren
    1. Nr. 7063 das Frachtschiff vom Typ XD der DSR und
    2. Nr. 7064 das Landungsboot Typ Labo der Volksmarine (2 Modelle);
    dann kamen 2009
    3. Nr. 7065 das Rostocker Seebäderschiff "Undine" (ex "Kronprinz Wilhelm") um 1958,
    4. Nr. 7067 der 24-m-Fischkutter vom Typ G (3 Modelle),
    5. Nr. 7068 der 26,5-m-Fischkutter, als Museumsschiff "Havel" in Saßnitz (2 Modelle),
    6. Nr. 7069 zwei Logger mit Walback (2. Bauausführung in der DDR),
    7. Nr. 7071 zwei Varianten der Logger als graue Hilfsschiffe, nämlich als Torpedo-Erprobungs-Logger "Rügen" (1952-74) und als Ausbildungsschiff "Freundschaft" (II) ex "Rügen" der GST-Marineschule (1974-76),
    8. Nr. 7072 der Versorgungs-Logger "Ruden" (Projekt 236 der NVM),
    9. Nr. 7074 das Fracht- und Lehrschiff "Heinrich Heine" (I) der DSR, ex belg. Frachtschiff "Mar del Plata".
    10. kam zur diesjährigen HanseSail ein Bastelbogen mit dem Rostocker Hafenrundfahrtschiff "Rostocker 7" (auch wahlweise als "Hansestadt Rostock" oder "Mecklenburg" zu bauen) im Maßstab 1:250 heraus.
    Als Probebauten waren ein auf blauem Tonkarton gedruckter sehr filigran aussehender Portalkran zu sehen und das HanseSail-Bürogebäude.
    Weiter in Planung ist ein Unterseebootjäger des Typs "Hai III" der NVM, Termin steht noch nicht fest.


    Felix Oppenhoff aus Paderborn demonstrierte an Probebauten aus mehreren Entwicklungsstufen die Entstehung seines neuesten Modellbaubogens, einer Rekonstruktion des romanischen Meinwerk-Domes in seiner Heimatstadt im Maßstab 1:300. Im Herbst soll das Modell im Museumsshop des Dommuseums erhältlich sein. Bravo!!


    Der Papershipwright David Hathaway hatte vier Neuheiten dabei, die ab sofort lieferbar sind: MS SCILLONIAN II (Fähre), MS CORAL CARBONIC (roter CO²-Flüssiggas-Tanker), Dredger MARIA (ein nicht realisiertes Baggerschiff) und das Mehrzweckschiff BKM 102 (Arbeitsponton).
    Als Probebauten zu sehen waren der Produktentanker VEDREY TORA (speziell für die engen und schwierigen Tidenhäfen der Kanalinseln gebaut) und das norwegische Forschungs- und Vermessungsschiff GECO SCORPIO.


    Der Passat-Verlag zeigte natürlich voller Stolz die neue "SANTA INÉS", die zuguterletzt noch einige Korrekturen (Decksfarbe rot statt dunkelgrau etc.) erfahren hat,
    und kündigte als nächstes Modell für 2010 das Fischereischutzschiff "MEERKATZE" aus den 70er Jahren an, also den Nachfolger des Wilhelmshavener Modells, (NB. inzwischen ist auch diese neuere "Meerkatze" verkauft und fährt als Forschungsschiff "Aquarius").


    Der Sculptor Friedrich Pohl hatte eine große Anzahl kleiner Kartonmodell-Kostbarkeiten in 1:250 dabei, von denen ich am liebsten alle als Bögen gehabt hätte:
    Seebäderschiff "Pidder Lyng", Förde-Fähre "Heikendorf", Passagierschiff "Viking", Inselfähren "Rüm hart" und "Uthlande", Feuerschiff "Eider", Kümo "Unterelbe" ex "Danzig", Feuerschutzboot "Dr.-Ing. Sander", diverse Feuerlöschboote wie "Hamburg IV" und "Hamburg VIII", "Bremerhaven", "Loki" aus Brunsbüttel,
    die HADAG-Fähren "Kirchdorf" und "Bergedorf" Typ IIIC,
    die Museumsschiffe Zollkreuzer "Glückstadt", Polizeiboot "Elbe 1" ex WSP 1 / WSP 3,
    das neuere Lotsenboot "Weserlotse" (in 1:100 und 1:250 zu sehen) und last but also least seine entzückenden Eisenbahnmodelle in 1:250.
    Einige sollten doch noch den Weg zu den Verlagen finden...


    Etwas ähnliches gilt für die PreDes-Modelle von Volker Preikschat (Racepaper):
    Die Südpolar-Forschungsstation NEUMAYER III mit Zubehör (und Pinguinen) im Maßstab 1:250 war ein echter Blickfang.
    Seine Whisky-Landschaft ist wieder um eine Destillerie erweitert worden, ebenfalls in 1:250.
    Von den gezeigten Schiffen in 1:100 und 1:250 (Forschungsschiffe SONNE und POSEIDON, Fischereischutzschiff SEEFALKE, Eisbrecher-Schlepper ODIN, Fähre EILEAN DHIURA etc.) sei dagegen noch keines soweit gediehen, daß es von einem Verlag herausgebracht werden könne. Aber mich hätten die ausgestellten Arbeits- und Forschungsschiffe durchaus gereizt!


    Ob Jürgen Quetting ein neues Mini-Modell seiner Flugzeug-Serie dabei hatte, konnte ich nicht so recht ausmachen und hatte ihn nicht mehr dazu fragen können.


    Gunnar Sillén war diesmal leider nicht präsent ;(


    Slawomir Wojcik war nicht nur mit seinen exzellent gebauten Modellen, sondern auch mit einer Menge attraktiver Neuheiten aus seinem Onlineshop Modellservice angereist. Für mich besonders interessant waren:
    1. Dom Bumagi 1/2009: Kreuzer USS "Helena", Vollrumpfmodell im Maßstab 1:200
    - NB: vom selben Verlag angekündigt wurde das russische Kanonenboot "Korejetz" aus der Zeit um 1900, im selben Maßstab,
    2. S.k.u.k.M. Torpedoboot "Scharfschütze", GPM-Sondermodell in 1:200 und 1:250 mit Laserteilen und Geschützrohren,
    3. GPM Nr. 281: russischer Kreuzer "Wariag" in zwei Versionen mit rotem oder grünen Unterwasserrumpf baubar, Maßstab 1:200,
    4. Modelik 1/09: Kreuzer USS "San Francisco", Vollrumpfmodell im Maßstab 1:200,
    5. Modelik 2/09: russischer Brückenlegepanzer IT-28 aus dem 2. Weltkrieg, Maßstab 1:25,
    6. Modelik 3/09: italienischer Kreuzer "San Giorgio" in sandfarbenem Nordafrika-Anstrich, Vollrumpfmodell 1:200,
    7. Modelik 4/09: französischer Kampfpanzer St.Chamond, I. Weltkrieg, Maßstab 1:25,
    8. Orel # 30: russisches Linienschiff "Sissoj Wjelikij" um 1900, Vollrumpfmodell 1:200,
    9. Orel # 33: russisches Linienschiff "Knjas Potemkin Tawrischtschewskij" (berühmt durch die Meuterei 1905 und den Film Eisensteins darüber), Vollrumpfmodell 1:200,
    10. Orel # 34: russischer geschützter Kreuzer "Bajan" um 1900, Vollrumpfmodell 1:200,
    11. Orel # 36: französischer Kreuzer "Lavoisier", 1898 für den Kolonialdienst gebaut, Vollrumpfmodell 1:200
    12. Orel # 37: sowjetisches Flußkampfschiff "Zhelesnjakow", Vollrumpfmodell 1:100,
    13. WAK 1/2009: französischer Zerstörer "Kersaint" aus den 30er Jahren, Vollrumpfmodell 1:200.


    Aus den Niederlanden war der sympathische Konstrukteur Jeroen van den Worm von der World of Paperships gekommen, der einige sehr interessante Neuheiten zeigte:
    1. den australischen Raddampfer "Alexander Arbuthnot", ein Museumsschiff, als Weißmodell im Maßstab 1:100 (und in 1:250 geplant),
    -NB. die Serie soll durch zwei weitere Hafenfähren in 1:100 ergänzt werden: "Adelaide" und "Pevensey" - alle drei zusammen dann auch mit der denkmalgeschützten historischen Anlegestelle in einem 1:250 Bausatz,
    2. den Schlepper "Christian Brüning", als Doppelmodell in 1:100 und 1:250 in Vorbereitung, als 1:250 Probebau zu sehen,
    3. das Binnenfrachtschiff vom Typ LuxeMotor "Damsterdiep", eine Auftragsarbeit für den Eigner, entsprechend dem früher erschienen "Ebenhaezer" im doppelten Maßstab 1:100 / 1:250.
    Für den Scaldis-Modellbauclub ist von ihm das Passagierschiff "Rijndam" im Maßstab 1:250 als Wasserlinienmodell in Arbeit, Erscheinungstermin vermutlich 2010.


    Ergänzungen zu diesen Vorstellungen durch die Eisenbahn-, Fahrzeug- und Fantasy-, SF- und Flieger-Fraktionen sind sehr willkommen...
    So, das war's vorerst - bis zum nächsten Jahr in Bremerhaven!


    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Lieber Ulrich!


    Wenn die Abbildungen bei dem Anbieter dem entsprechen, was er offeriert, so kann ich nur sagen: Vorsicht!


    Was da zu sehen ist, scheint mir die moderne Farb-Kopie eines alten Schreiber-Modellirbogens (sic!) Mappe Nr. 29 aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg (um 1913) zu sein. Man erkennt es am weißen Rand um die ansonsten graustichigen Flächen des Originalbogens. Dessen Maßstab war zwar auch 1:200, aber das Format der 15 Bogen war mit 36 x 43 cm größer als das heutige DIN A3 oder gar DIN A4. Das bedeutet, daß die Bögen wahrscheinlich mehrfach gescannt und geteilt worden sind, wobei jedesmal neue Verzerrungsfehler auftreten können.


    Wäre es ein Originalbogen von 1913 aus dem Verlag J.F. Schreiber, so müßte klein am Rand die Bogen-Nummer (von 312 bis 326) und das Kürzel J.F.S. i.E. stehen. Länge des Modells etwa 125 cm, Breite 17 cm.


    Informationen dazu findet man 1. in der Datenbank des AGK (= Arbeitskreises zur Geschichte des Kartonmodellbaus; die URL ist http://www.kartonmodellbau.de ). Gibt man das Suchwort "Imperator" ein, dann müßten die Daten des Bogens erscheinen, und
    2. im Beitrag von Karl-Harro Reimers über den Verlag J.F. Schreiber auf Seite 66 des Heftes 2 "Zur Geschichte des Kartonmodellbaus" hrsg. vom AGK, erschienen 2002 bei Scheuer & Strüver in Hamburg.


    Aber jeder muß selbst entscheiden, ob der selten angebotene Scan von unbekannter Qualität eines äußerst raren antiquarischen Modellbaubogens ihm dies Geld wert ist. Für ein gut erhaltenes Stück aus der Zeit um 1913 müßte man wohl im Fachantiquariat noch ein Mehrfaches (bis 500,- Teuro) hinblättern :rolleyes:.


    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Moin, moin, McClane!


    Tja, zu spät für diesmal... :(
    Aber für den Fall, daß das später nochmal nützlich sein könnte:


    Peter J. Visser hat auf seiner Website http://www.icebergbouwplaten.nl/indexe.html
    unter "Links" auch die Hersteller bzw. Anbieter von Kartonmodellen nach Ländern geordnet, zusätzlich hat er die Schwerpunkte der Verlagsprogramme mit Symbolen (wie Flugzeug, Anker, Auto) gekennzeichnet. Und daß er sich auch mit Japan beschäftigt hat, kann man aus seinen Beiträgen ersehen.
    [Klugsch...modus ein: ]
    Professionelle Kartonmodellverlage gibt es m.W. in Japan kaum noch (von Shubunsha, hauptsächlich einem Verlagshaus für Bücher, u.a. über Kunst u. Bauwesen, mal abgesehen), obwohl die Tradition des Holzschnitts dort auch zu einer ähnlichen Entwicklung geführt hatte wie in Europa: Vom Bilderbogen zum Aufstellbogen und zum Modellbogen (ein Stichwort ist Tatebanko, vgl. dazu R.Tauxe u. T.Cole in Heft 8 "Zur Geschichte des Kartonmodellbaus" vom AGK, S.21-32).
    [Klugsch...modus aus.]
    Im Internet allerdings sind sehr viele Modellbogen aus Japan verbreitet (Stichwort Papercraft von Canon).


    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Good afternoon, Chris!


    Very cleanly built and nicely refined model - my compliments!
    Just a tiny flaw (if it may be called one): On the pictures 007 and 011 there's a W in a white spot, just beside the Rangefinders. Normally that means "wyciac" = "cut out" in polish. You're supposed to put the cranes through this deck later on. But if you're ignoring this, perhaps you're going to come up with another solution for the ship's cranes.


    Kind regards,
    Papercaptain

    Hi, Fred!


    That's a verrrry interesting model of an ill-fated ship, and you're doing it well! My respect and my thanks to Carl (Golden Bear) for designing it and to you for giving the building report. - Fortunately we can enjoy Golden Bear's Models by GreMir, and I'm looking forward for more of them to come.


    Moin, Gerd!
    Royaloakmin baut ein Kontrollmodell des von Carl Beetz (Golden Bear) konstruierten unglücklichen Oldtimers, der dann später als (elektronisch gespeichertes und gegen Bezahlung herunterladbares) Modell bei GreMir erscheinen sollte. Also müssen wir noch etwas Geduld bis dahin aufbringen ...


    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Guten Abend, Michi!


    Deine Entscheidung bedarf keiner güldenen Göttin: Da in der Heraldik Gold und Gelb (sowie entsprechend Silber und Weiß) alternativ verwendet werden, ist es also gleich, ob Du goldene oder gelbe Farbe für das Feld mit den beiden roten Balken nimmst.


    Im übrigen war das Wappen des damaligen Großherzogtums Oldenburg noch etwas komplizierter, nämlich mit insgesamt 5 verschiedenen Feldern (geteilt: oben gespalten, unten im Göpelschnitt geteilt);
    Feld 1 (0ldenburg: in gold 2 rote Balken), Feld 2 (Delmenhorst: in blau ein goldenes Ankerspitzkreuz), Feld 3 (Lübeck: in blau ein goldenes Tatzenkreuz, überhöht von einer silbernen Mitra), Feld 4 (Birkenfeld: von silber und rot geschacht), Feld 5 (Jever: in blau ein goldener Löwe).


    Ob es so auch als Bugwappen bei dem Kasemattschiff war, kann ich nicht sagen, bei dem Linienschiff aber war es anscheinend komplett als Bugzier verwendet worden. Vergl. dazu das Bild des 1:100 Modells im Thread über die Ausstellung in Speyer.


    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Moin, Michi!


    Das ist eine ausgezeichnete Kompromißlösung! Die Kiste wäre vermutlich auch so gemacht worden - denn Deine Überlegung, zum etwaigen Verholen das Notruder beizubehalten, war gut!


    Und zu den Verzierungen: So viel Blattgold muß sein :D
    (Scherz beiseite: Ich glaube, bei einem abgerüsteten Hulk hätte man die Verzierungen nur noch gelb gepönt ;) )


    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Guten Abend, Michi!


    Dein Beitrag zum 3. JSP ist wieder mal originell und preiswürdig - Respekt!


    Zwei Dinge fielen dem kleinen Modell-Nörgeli auf meiner Schulter dennoch auf:


    1. Das Bugwappen ist nicht ganz richtig: Die (heraldisch) rechte [vom Betrachter aus linke] Hälfte sollte das Stammwappen der Grafen von Oldenburg enthalten In Gold zwei rote (waagerechte) Balken
    - so ist es seit dem 12. Jahrhundert schon gebräuchlich.
    Das goldene Ankerspitzkreuz im blauen Feld ist das Wappen der Grafschaft Delmenhorst, die einer jüngeren Linie der Oldenburger gehörte.


    2. Ob auch noch bei dem abgerüsteten Hulk ein Steuerrad offen an Bord war, oder ob es nicht wie der Kompaß entfernt bzw. mit Brettern verschalt wurde?


    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Ein gutes neues (Konstruktions- und Bastel-)Jahr 2009, lieber Henning, und einen ganz herzlichen Dank für die wunderbaren Passat-Modelle!


    Deine neuen Modell-Elektroloks sind eine schöne Bereicherung der Szenerie =D> =D>


    :rotwerd: Ja, aaaber, das kleine Modell-Nörgeli auf meiner linken Schulter hustet mir wieder was:
    "Eine Elektrolok ohne Stromzufuhr ist wie'n Fisch auf'm Trockenen :("


    ...darum also müßten noch Oberleitungen im Hafen installiert werden, und das bald, bevor die Seefische anfangen zu gammeln :rolleyes:


    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän