Posts by Kartonkapitän

    =D>Gute Idee, Zaphod!


    Das Heeresgeschichtliche Museum Wien ist einen Besuch wert, nein besser ZWEI Besücher !;) Ich war vor zwei Jahren in den Sommerferien dort: wunderbar ruhig und in einem schönen Park gelegen, ist es im ehemals k.u.k. Arsenal untergebracht, eine riesige Trutzburg mit mehreren Höfen. Die Marineabteilung ist gerade umgestaltet gewesen, museumsdidaktisch interessant gemacht, mit dem großen Schnittmodell des Linienschiffes SMS Viribus Unitis als Mittelpunkt. Allein dafür braucht ein Modellbauer schon eine Stunde, um aus dem Staunen wieder herauszukommen 8o! Aber aus Platzgründen gibt es garnicht sooo viele andere Schiffsmodelle, wie ich erhofft hatte. Und die anderen Abteilungen waren ebenfalls sehr sehenswert, besonders die zum I. Weltkrieg. Der Museumsladen hatte keine Kartonmodellbogen feil, was mich etwas enttäuschte, hatte ich doch noch auf Trouvaillen in der Hinsicht gehofft :(. Dafür saß es sich im Innenhof bei einem Bier unter den Bäumen ganz gemütlich :D.


    Kleben Sie wohl,
    Ihr
    Kartonkapitän

    ?(Des Rätsels Lösung ist nicht schwer,
    denn DA kommt unser Wetter her:


    Ob wir nun schwitzten 8) oder froren :(
    hängt ab vom Hoch bei den Azoren ;)


    Schönen sonnigen Urlaub vom kalten Norden wünscht


    der Kartonkapitän

    ;(Schade, daß der Modellbaubogen des Schnelldampfers "Imperator" noch weiter auf sich warten läßt. Immerhin hoffe ich schon seit 1956 darauf :rolleyes: - und das Argument des "besseren Verkaufs" von anderen Modellen (etwa einem Schiff wie der "Neuenfels" ?(?!) zieht bei mir überhaupt nicht! Und eine weitere "Scharnhorst"? :(Auf solche Dubletten wie bei der "Derfflinger" sind wir nicht unbedingt scharf, - statt dessen SMS "Hindenburg", Kleine Kreuzer der späteren Serien,
    Torpedoboote, große U-Boote und.. und.. und..


    Nochmal der von mir sehr geschätzten Crew von Moduni ins Stammbuch:


    Die lange Bank ist des Teufels liebstes Möbelstück! ;)


    Kleben Sie wohl!


    Kartonkapitän

    Pardon, etwas sehr Wichtiges wäre noch nachzutragen:


    Die Masten sind recht rank und schlank. 8o Unbedingt mit Stahldraht verstärken! Die Rahen sollte man vielleicht besser auch aus anderem Material fertigen, wenn das Modell vergrößert gebaut wird; in 1:250 ist vorgesehen, sie einfach aus verstärktem Karton flach (naja - fast ;)) zusammenzukleben. H.-P. Weiß (der Mann mit den Winzmodellen in 1:1250! aus Papier) riet mir mal in Dortmund, diese Art Teile aus dünnen Bambus- oder Grashalmabschnitten zu schneiden, mit Kleber zu versteifen und sie einzufärben; er hat gute Erfahrungen damit gemacht. :]


    Kleben Sie wohl!


    Kartonkapitän

    Vor mir liegt der Modellbaubogen des STS "Alexander v. Humboldt":
    1 Doppelbogen DIN A4 (also 1xA3), dazu ein Bogen dünnes grünes Papier für die 25 Segel, 1 Umschlag A3 auf 2xA4 gefaltet für Titelei und Bauanleitung (incl. Segelplan, der Takelplan ist vereinfacht). Die Konstruktion stammt aus dem Computer, im Stil der Wilhelmshavener und Passat-Modelle (gleicher Liniencode), und ist nicht übermäßig diffizil.
    :rolleyes:Naja, der Maßstab 1:250 bedingt, daß das Modell recht zierlich wird:
    Länge ca. 25,2 cm, Breite des Rumpfes 3 cm, Masten bis 12,5 cm hoch, größte Rahlänge (bzw. Modellbreite) ist 6,8 cm.
    Die Detaillierung des Modells ist so, daß ein ungeübter Modellbauer es nicht leicht haben wird, alle Kleinteile zu verarbeiten, obwohl einige wie Anker, Poller, Rettungsringe oder Schlauchboot-Innenteile ggf. auch weggelassen werden können... ;)


    Wenn man das Modell z.B. von A4 auf A3 vergrößert, dürfte es leichter zu bauen sein, doch sind der Detaillierung dann Grenzen gesetzt. :P


    Aber als gebautes Modell ist es schon wegen der farbigen Segel attraktiv! 8)


    Kleben Sie wohl,


    der Kartonkapitän

    Da der cfm-Verlag in München ansässig ist, könnte er vielleicht ein Modell des 1978 gesunkenen LASH-Carriers "München" (Länge 261 m, Breite 32,2 m) in sein Programm von 2008 aufnehmen ? :( Noch ist Zeit ;)
    Ein Bild des (Werft?-)Modells des MS "München" findet man unter


    http://de.wikipedia.org/wiki/LASH


    unter den Stichworten LASH oder MS München.


    Als Großmodell (= 104,4 cm lang, ca. 13 cm breit im Maßstab 1:250) und -damals- innovative Konstruktion wäre es vielleicht sogar interessant (nicht wahr, Nora? :]) für die 1:400-Fraktion 8)...


    Kleben Sie wohl,


    Kartonkapitän

    Hallo, Axel!


    Eh' ich's vergesse: Wir hatten vor Jahr und Tag in Bremerhaven über das Beschriftungsproblem bei diesem Modell gesprochen und ich glaube, Dir jetzt vielleicht eine Lösung nennen zu können.


    Oliver Weiß hat eine Website, auf der er alte Schriften in verschiedener Form anbietet (gegen Bezahlung natürlich):


    http://www.waldenfont.com


    Vielleicht kann er Dir da weiterhelfen?!


    Ich habe zwar auch eine ganze Reihe alter Schriften auf zwei CD-ROM, die aber doch nicht so ohne weiteres für ein 1:250 Modell geeignet sein dürften, wenn die Krümmung der Bordwände dabei nachvollzogen werden soll.


    Ansonsten kommt immer noch die gute alte Tuschefeder ins Spiel ;)


    Kleb wohl, ich freu' mich immer über Deine Bauberichte!


    Burkhart

    :DHallo, Axel!


    Prima, daß wir etwas Neues aus Deiner Werft kennenlernen können. :)
    Ist dies Modell von Dir so konstruiert, daß es später mal als Bogen erhältlich sein wird? Oder soll es ein "Scratchbuild"-Modell werden?
    Was hat Dir als Vorlage gedient? - Klar, es ist die "T...bg" vom S...st O...p...n, aber welche Baupläne und Fotos hast Du noch ? ?(


    Ich bin dann schon mal der Erste in der Warteschlange! ;)


    Klebe wohl,


    Burkhart

    =D> =D>Superb, Tommy!
    Ich freue mich immer auf's Neue an den Fortschritten dieser Anlage und den interessanten Details, die Ihnen dabei eingefallen sind. :D
    Zur Erbauung der Spur-Z-Jünger gibt's noch eine Website mit Kartonmodellen im Maßstab 1:220, von Herrn Dr. Georg Kehren in Aachen gestaltet:


    http://www.klebefalz.de


    Zwar sind die Modelle meist aus der Aachener Gegend, aber doch sehr ansehnlich gemacht, z.T. auch in gealterter Version erhältlich.


    Kleben Sie wohl!


    Kartonkapitän

    Also, wenn schon deutsche Kriegsschiffe des 2. Weltkriegs auf der Liste stehen sollten, dann kann man unter den frühen Wilhelmshavener Modellen wählen:
    Nr. 1226 Räumboot und 2 Schnellboote
    Nr. 1224 M-Boot Typ 40 (hier allerdings mit Bundesmarine-Kennung)
    Nr. 1221 Zerstörer (aber in der alten Ausgabe des LI bzw. Jade-Verlags, die man gelegentlich in Internet-Auktionen findet!)
    Diese Bogen sind für Einsteiger gut zum Üben geeignet und auch nicht teuer. Der "Nachteil" ist die geringere Detaillierung und die allgemeine Darstellung des Schiffstyps (also kein bestimmtes Fahrzeug einer Klasse).


    Modelle verfeinern kann man später allemal noch - und dazu lohnt es sich natürlich, die entsprechenden Bauberichte der andern Modellbauer zu lesen. Es gibt schon recht detaillierte Modelle dieser Schiffstypen in anderen Verlagen (cfm, HMV, Passat), aber die erfordern doch mehr Zeit und Fertigkeiten.
    Auch die späteren Wilhelmshavener Modelle sind immer mehr verbessert worden, sodaß man vom einfachen zum hochkomplizierten Modell alle Stufen zum Parnaß des Kartonmodellbaus beschreiten könnte...


    Die Königsklasse des Kartonmodellbaus erreicht man dann mit solchen Modellen wie Thomas Pleiners "Prinz Eugen" aus dem cfm-Verlag und Peter Brandts "Bismarck" (2. Ausgabe) aus dem Hamburger Modellbau-Verlag!


    Kleben Sie wohl!
    Ihr Kartonkapitän,
    (der sich vor über 50 Jahren auch mit den kleinen grauen Schiffchen abmühte, nachdem er die "Ciandra" schon wütend aufgegeben hätte!)

    ?( Hallo, Pappenbauer!


    Es wird noch seltsamer: Dies Feuerlöschboot gibt es auch noch bei den Wilhelmshavener Modellen (1955 oder '56 als eines der drei Modelle Hafenfahrzeuge II erschienen, kostete damals 0,80 DM :]). Daß hier wohl einer den anderen nachahmte, war mir schon damals als Schüler sauer aufgestoßen...


    NB: Vielleicht weiß jemand aus dem AGK, wer hier von wem was abgesch...aut hat?!


    Ich würd' mich jedenfalls mal auf ein von Ihnen in 1:250 konstruiertes
    richtiges Feuerlöschboot freuen ;)
    Kleben Sie wohl!
    Ihr
    Kartonkapitän

    Netter Versuch, gut gelungen, zumal es derartige Gebäudetypen ja nicht oft im Angebot gibt.


    Kann man das Modell auch als Download oder Ausdruck bekommen??


    Das wäre doch vielleicht etwas für die Kategorie: Modelle von Mitgliedern...


    Danke im voraus,


    Kartonkapitän

    =D>Natürlich würde ich solche Modelle sehr gerne bauen; sie wären eine prima Ergänzung zu meinem alten Wilhelmshavener Modell der Onassis-Yacht "Christina" und zur HMV SMJ "Hohenzollern". Beim Thema Luxus-Yachten käme für mich (bzw. uns) natürlich auch noch die "Hussar" in Betracht, die spätere "Sea Cloud" als Viermaster.


    Um noch dem Ganzen die Krone aufzusetzen, könnte man eine der ganz neuen Luxus-Yachten von Blohm & Voß, Lürssen, Abeking & Rasmussen (oder einer italienischen Werft) in die Serie aufnehmen, sodaß eine Art von Entwicklungsreihe dieser Schiffstypen möglich wäre.


    Für die vorhergehende Zeit gibt es Beispiele aus dem Barock in Holland, England, Brandenburg und Bayern (jaja, die churfürstlich bayerische Gebirgsmarine hatte eine Luxusyacht auf dem Starnberger See...)
    Nur für die Römerzeit reichen m.E. die Bildquellen nicht aus!


    Alsdann, kleben Sie wohl!


    Kartonkapitän BvR