Posts by Kartonkapitän

    Servus, René!


    Die Fachsprache der k.u.k. Marine hatte einige Ausdrücke, die heute nicht mehr gebräuchlich sind, da mit der Sache auch das Wort verschwand.
    Als Mitrailleuse bezeichnete man im 19. Jahrhundert ein (oft mehrläufiges) Maschinengewehr oder kleinkalibriges schnellfeuerndes (automatisches) Geschütz - heute würden wir Maschinenkanone sagen.
    Ein Reduit ist ein durch Panzerung geschützter Raum im Inneren des Schiffes, der besonders überlebenswichtige Teile (Maschinenanlage, Mun-Bunker, etc.) umfaßt.
    Torpedolanzierrohr ist auch ein spezifisch k.u.k.-Marineausdruck, heute entweder Torpedorohr oder Torpedo-Abschußrohr genannt.
    Ach, und der Marinestützpunkt hieß damals POLA, heute Pula ;).
    Die Befehls- und Dienstsprache der k.u.k. Marine war deutsch, an Bord wurde aber wegen der diversen Völkerschaften eine Lingua di bordo, ein Gemisch aus Italienisch, Serbokroatisch und Deutsch gesprochen.


    Klebe wohl!


    Kartonkapitän

    Moin, moin, Pappenbauer!
    Es scheint, als könntest Du Gedanken lesen 8o!
    Alle die zivilen Schiffe der DSR, die ich mir seit vielen Jahren als Kartonmodelle gewünscht habe, erscheinen jetzt aus Deinem Konstruktionsbüro! =D> :yahoo:
    Und die wunderbaren Mini-Eisenbahnen von Dir sind das Tüpfelchen auf dem i
    Dafür herzlichen Dank vom
    Kartonkapitän :]

    =D>Bravo! Das Modell wird immer perfekter, dank der Bilder von anderen Forumsmitgliedern können offene Fragen geklärt werden:
    Hier sieht's eher so aus, als habe man einfach nur den unteren Durchzug weggelassen und den Abstand der Stützen vergrößert, dabei aber die oberen beiden Drähte aushängbar gemacht. Das würde ja genügen - und im Gefecht turnte sowieso da vorn keiner 'rum.


    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Nein, kalt, gaaanz kaaalt! :P
    Das ist sicherlich die HMS MUSHROOM, eine Birdwatching-Station in der Humber-Mündung, und was Ihr ollen Militaristen für'n Kanonenrohr gehalten habt, ist nur der Schallgenerator für den Balzruf der dreibeinigen Trottellumme. Direkt davor sieht man auch beim schärferen Hinsehen den Sonnenschirm der Gattin des Station Masters von der RSPB. Man kann doch ganz deutlich den Ausguckstand erkennen, der von den vielen Vogelschiet-Klecksen drauf den Namen "Fleckerstand" zu recht trägt; das Rohr rechts davon ist das der Porridge-Kombüse. Die Watttennis-Netze sind aufgerollt zwischen den niedergelegten Stangen zu erkennen (oder sind das eher die für's Wattminton?). Das Beiboot vom Typ Schlickrutscher der SMS "Hohenzollern IV", die "Prinz Foffi", ist aufgeslipt, und die Flagge zeigt an, daß hoher Besuch da sei.
    Der Mann mit der weißen Mütze ist der Master, Mr. Erskine Childers Esq., RSPB, RA, RNR, OWF (=Order of Wet Feet) etc. etc... ;)


    Ahoi!
    8) Kartonkapitän


    P.S.* [Blödel-Modus off] Der spannende Spionage-Klassiker von Erskine Childers: "Das Rätsel der Sandbank. - Der Bericht des Geheimdienstes." ist um 1902 erschienen und immer noch als Taschenbuch erhältlich:
    ISBN 3-257-20211-3

    Hallo, Oliver!


    Hab' ich das richtig verstanden? ?( Du suchst ein Gerät, um Nieten in (irgendeinem? welchem?) Maßstab zu produzieren? In echt -also als Nieten wie beim Vorbild?- oder nur als Erhebung durch den Karton von der Rückseite aus gedrückt? Denn bei letzterem Verfahren gibt es Hilfe aus Mutterns Nähkästchen ;): Das Rändelrädchen, mittels dessen man von Schnittmusterbögen die Linien kopiert. Der Haken dabei ist natürlich der Abstand der Eindrücke - aber vielleicht kann da ein mehrmaliger Durchgang (jeweils versetzt) Abhilfe schaffen :]. Entlang des Stahllineals sind die Reihen doch schön gerade zu kriegen, anders sieht's dann bei Kurven aus.

    Ach, übrigens: Nutter ist umgangssprachlich in Englisch auch einer, der verrückt ist :P.


    Klebe wohl!


    Kartonkapitän

    Na, da geb' ich doch auch mal meinen in 50 Jahren Kartonmodellbau-Erfahrung gereiften Senf dazu ;):


    1. ist es eine Platzfrage,
    2. eine Frage der Geschicklichkeit,
    3. eine Geldfrage.


    Zur Erläuterung:
    Die Anzahl der zur Verfügung stehenden Modelle im Maßstab 1:250 übertrifft die derjenigen in anderen Maßstäben (1:200 und 1:400) bei weitem. Ich habe bereits über 550 verschiedene Modellbausätze in 1:250 gezählt, deren Volumen aber noch nicht ausgerechnet 8o, schätze aber, daß ein Einfamilienhaus nicht alle fassen dürfte :D. Wenn man also eine Vielzahl von verschiedenen Modellen bauen und sie untereinander vergleichen will, bietet 1:250 die größte Bandbreite: Schiffe, Bauwerke, Luft- und Landfahrzeuge (letztere aber nur sehr wenige).
    Jeder Maßstab hat Vor- und Nachteile, doch generell gilt: Bei 1:200 ist mehr Detaillierung möglich, ja oft nötig, als bei 1:250 oder gar bei 1:400. Es gibt nun in allen Maßstäben einfachere und kompliziertere Modelle, doch sind die Teile in 1:400 zwangsläufig kleiner und fordern feinere Finger und Hilfsmittel beim Bau. Aber auch hier lernt man immer dazu und wird besser - nicht zuletzt durch den Austausch in diesem Forum!
    Daß Kartonmodellbau ein vergleichsweise preisgünstiges Hobby ist, dürfte unbestritten sein: Die "Grundausstattung" ist in einem Normalhaushalt schon vorhanden, über die Erweiterung und Verfeinerung gibt es hier an anderer Stelle (und bei den Bauberichten) reichlich Informationen. Wer also als Anfänger nur einige Modelle, die ihn echt interessieren, bauen möchte, bleibt im Kostenbereich unter dem Preis einer Eintrittskarte für die Bayreuther Festspiele 8).
    Aber Vorsicht: der Zwang zur Serie setzt sich unbarmherzig durch :rolleyes: und die Sammlung wächst und wächst (siehe oben!), bis man resigniert feststellt, daß die statistische Lebenserwartung von Methusalem nötig wäre, um alles zu bauen, was sich angehäuft hat.
    Und verblüfft konstatiert man, daß man trotzdem nicht mehr Geld dafür ausgegeben hat, als ein Kettenraucher verpafft hätte :].


    Am besten so vorgehen: einen Maßstab (1:250) auswählen, die interessanteren Modelle in den anderen Maßstäben, die man wirklich auch bauen möchte, skalieren und den Rest aus arbeitsökonomischen Gründen ignorieren :P


    Klebe wohl!
    Kartonkapitän

    Ein Mensch ist der Bewund'rung voll: =D>
    Die "Prinz Eugen" ist einfach toll! :]
    Und selbst das kleinste Teilchen, schaut 8o
    hat Gloomy auch noch nachgebaut. 8)
    Das wirkt schon beinah lebensecht. :rolleyes:
    Und ich bau doch mehr schlecht als recht. :(
    Drum schiebt der Mensch in aller Stille ;(
    die Bögen wieder in die Hülle :P.


    Kartonkapitän

    =D> =D> =D> Bravissimo, Oliver!


    Ein Prachtstück von Meisterhand gebaut, würdig, das Spielzeug eines Zarewitsch zu sein!
    Besonders begeistert mich die tolle Takelage! :]
    Und wenn der kleine "Blitzer" am Hecksteuerstand (oder ist es der Teepavillon des II. Artillerieoffiziers? ;)) noch retuschiert werden kann, gibt es beim Naviga-Wettbewerb keinerlei Punktabzug! :D


    Nun kann ich meinen alten, murkeligen, russischen Bogen von der "Osljabja" getrost unzerschnippelt in der Sammlung lassen 8)...


    Auf weitere Beiträge von Dir aus der russischen Vergangenheit freut sich
    der
    Kartonkapitän

    =D> =D>Bravo, liebe Crew von der Blauhei-Werft!


    Das hat man nicht alle Tage: Termingerecht fertig und im Kostenrahmen geblieben! :D
    Hoffentlich gibt's bald einmal wieder einen so erfrischenden Baubericht von Euch zu sehen!
    Ich komme ja nicht mal mit dem Kaufen dieser schönen Bögen so schnell nach, wie Ihr bauen könnt! Respekt, Respekt! 8o



    Mit gezogener Kapitänsmütze


    der Kartonkapitän

    Hallo, Burgherr Tommy!
    =D> Schon sehr beeindruckend, die Burg Papyrmont!
    Vielleicht ein Vorschlag zur weiteren Gestaltung: Die Brücke zur Burg ist m.E. an der verkehrten Stelle. Bei den meisten mittelalterlichen Burgen sind die Zugangswege so geführt, daß der Ankommende (=Angreifer) der Burgflanke die rechte (schildlose) Seite zuwenden mußte. Die Zufahrt sollte vielleicht besser über die rechte Seite (vom Betrachter aus gesehen auf das große Fallgatter-Tor zu) erfolgen. Sie kann dann eine lange Schleife machen und dabei mit der Stadt über eine Brücke verbunden sein. Die Auffahrt-Rampe zwischen Flußufer und Burgmauer könnte auch als Bogenbrücke über einen sogen. Halsgraben geführt werden, sodaß es aussieht, als wäre da früher mal eine Zugbrücke gewesen.


    Kleben Sie wohl!


    Kartonkapitän

    Hallo, Nävchen!
    Ganz großartiger Baubericht eines exzellenten Modells =D>!
    Die Geschützrohre könnten durchaus den von Dir errechneten Durchmesser gehabt haben:
    Rohrwandstärke = 1/2 Kaliberstärke. Demnach: 12 cm + 24 cm + 12 cm = 48 cm 8o.
    Aber da ich kein AO auf S.M.S. Beowulf war ;), kann ichs nur ohne Gewähr schätzen. Keiner mag gern einen Bericht über tulpenförmig aufgeblätterte Geschützrohre schreiben ;(.
    So wie auf Deinen Bildern sehen die Geschütze jedenfalls überzeugend aus :]
    Klebe wohl!
    Kartonkapitän

    Hi, John!
    I'm always pleased to see your nicely built models =D>! I think both of them were designed by Przemyslav Tabernacki for Schreiber.
    There's a misunderstanding concerning the geographical name of the biggest lake in Germany:
    What is called Bodensee in German, is named Lake Constance in English,
    Constance (german: Konstanz) being the biggest town there.
    Glue well!
    Papercaptain 8)

    Hallo, Daniel!
    Woher hast Du denn Dein Fortsetzungs-Modell bekommen? Es gab da doch vor einiger Zeit mal was Ähnliches in Form der Titanic?! Wie sind die Bezugsmodalitäten??
    Duplizität der Ereignisse :rolleyes:: Gerade heute nachmittag sprach mich ein Kunde unserer Buchhandlung darauf an, daß es jetzt eine Zeitschrift mit der Bismarck zu Selbstbau in Fortsetzungen gäbe. Ich mußte erstmal passen, denn angeboten wurde sie uns m. W. nicht (möglicherweise nur im Zeitschriften- und Bahnhofsbuchhandel erhältlich ?() und habe den jungen Mann auf die Kartonmodellbaubogen der Bismarck hingewiesen. ;)
    Folglich hab' ich ihm auch die Website von Kartonbau.de genannt, damit er zum einen Hilfe hat, wenn er das Modell bauen sollte, und zum anderen auch die Bauberichte der verschiedenen Versionen studieren kann. (Generell ist aber die Bismarck nicht das geeignete Modell für Einsteiger - man kann zuviel verhunzen und dann sind Geld und Motivation weg. ;()
    Bin mal gespannt, wie's weitergeht! :)
    Klebe wohl!
    8)Kartonkapitän

    =D>Jau, mein' ich auch -stark!!! =D>


    Zwar gibt es ja auch noch von Usborne die Serie: Make a medieval (etc.) in 1:87, doch für die vielen Burgen-, Ritter- und Tabletop-Fans kann die Vielfalt auf keinen Fall schaden, zumal die Art der Gestaltung doch ganz anders ist (von der rasanten Geschwindigkeit der "Bauleute" mal ganz abgesehen :D).
    8o Ich kann's nicht genug bewundern!


    Kartonkapitän

    Pardon, eine Frage zur (von mir seit beinahe 50 Jahren ersehnten :rolleyes: ) "Preußen": um welche Durchmesser im Maßstab 1:250 handelt es sich denn beim Rigg? Denn wenn die Teile ohnehin aus Kartonmantel + Innenverstärkung bestehen, wäre -da ganz dünne Holzstäbe ebenfalls bruchgefährdet sind :(- vielleicht Stahldraht besser.
    Und selbst da hab' ich in einem "Langzeitversuch" beim WHV-Modell der "Hipper" die Erfahrung machen müssen, daß der 1957 verwendete Blumendraht durchgerostet ist ;(.


    Kleben Sie wohl!
    8)Kartonkapitän

    :) Na, das Problem mit den Bögen aus Böhmen ist nicht so groß wie es hier erscheinen mag:


    Es gibt einen Kartonmodellbau-Versand in Prag, der mir wie ein tschechisches Gegenstück zu den frühen Phasen von Scheuer & Strüver vorkommt: Lucie und Joseph Spinali mit ihrem Versand SPI = Scale Paper International, zu finden im Internet unter der URL


    http://www.e-papermodels.com


    und mit der e-mail-Adresse: contact@e-papermodels.com


    Sie sind hilfsbereit und zuvorkommend, die Rechnungen werden in uro und -bei Bedarf- über PayPal abgewickelt, und -last but not least- haben sie auch einen Antiquariatsteil auf ihrer Website ;).
    Der einzige Wermuthstropfen ist der hohe Portokostenanteil bei Einzelbestellungen 8o(aber dafür können die Beiden nix :()
    Kleben Sie wohl!
    8) Kartonkapitän

    The different graphics of the model Cluny III are intended! Those parts of the once large church that survive today are in a similar graphic mode as with Paray-le-Monial 8o, those parts that were demolished after the French Revolution :(, and are reconstructions in this model, are of a simpler and stylized graphic mode 8). That's the reason why... ;)
    Be careful to enlarge the original set to the 1/250 scale if you want to have a real comparison :D!
    Kind regards. -
    Papercaptain

    8)Das ist das bisher beste Modell des Zerstörers von den Wilhelmshavenern, das mir untergekommen ist! =D> =D> =D>
    Vor 50 Jahren war dies mein dritter Modellbaubogen aus WHV (nach der "Ciandra" und der "Rüstringen") und dann nach einigen Jahren habe ich auch mal versucht, aus dem Anfängermodell den "richtigen" Typ 36 A (mob) zu machen - mit den neuen Zusatzbögen I-IV :rolleyes:. Die Geschütze stimmten zwar nicht, aber das störte damals nicht so sehr... ;).
    Aus meiner Erfahrung in jener Zeit kann ich aber einen Tip weitergeben:
    Beim vorderen Schornstein war die Aufsatzkappe etwas höher und gebogen (zumindest bei den von mir als Vorbild genommenen Z 38 und Z 39), wie auf S. 47/48 von H. Fock, Z-vor! Bd 2 zu erkennen ist.
    Und in demselben Buch finden sich auf S. 42 ff. auch einige Pläne von verschiedenen Varianten der deutschen Zerstörer, im Maßstab 1:500 von Jürgen Eichardt gezeichnet, aus denen die Lösung des Rätsels der Davits für die Kutter hervorgeht: "Je nachdem :P". Bei dem Grundtyp Z 36 war die Anbringung der Davits tatsächlich an der Außenkante, spätere Bauten hatten die Davits innen bzw. nur noch einen Kutter.
    Die Rettungsflöße auf den Torpedorohrsätzen sind bei diesem Modell wundervoll plastisch geformt, aber in den Plänen von JüEi treten vorn keine (Rohrsatz wäre wegen der überhängenden Barkassen nicht schwenkbar) und achtern nur zwei übereinander liegende quadratische Rettungsflöße auf ?(.
    Zuguterletzt noch ein Hinweis für alle, die ein ähnlich detailliertes Modell dieses Zerstörertyps bauen wollen:
    Bei cfm entsteht ein Modellbaubogen von einem Zerstörer 36 A (mob) in Superqualität - der Kontrollbau war in Bremerhaven zu bewundern. :] Warten lohnt sich also :D.
    Kleben Sie wohl!
    Es wartet auch voll Freude mit gewetzter Klinge
    der Kartonkapitän

    Hmm, die Sache mit der Bootsaufhängung erscheint mir denn doch ein wenig dubios. ?( 1. sollte man ein Boot erreichen können, wenn es abgefiert werden muß (laienhaft ausgedrückt: man muß ein- bzw. aussteigen können), 2. sind freischwingend aufgehängte Boote immer der Gefahr ausgesetzt, durch Seeschlag gegen den Schiffsrumpf geschmettert zu werden, 3. ist bei dieser Art Rumpf m.E. die Auskragung der Davits zu gering, d.h. beim Abfieren kann das Boot auf den Rumpf knallen. - Oder seh' ich das irgendwie falsch? 8)
    Ich mein', die Leute waren damals schon etwas skurril, die das Schiff konstruiert haben, aber sooo schildbürgerlich denn doch nicht :D.
    Für eine Aufklärung durch Oliver in diesem Falle
    wäre dankbar


    der Kartonkapitän

    Dazu gibt es im Internet noch andere Suchmöglichkeiten:


    1) Das Zentralverzeichnis antiquarischer Bücher (ZVAB)
    http://www.zvab.com


    2) Die Meta-Suchmaschine Eurobuch
    http://www.eurobuch.com


    Dort werden viele Antiquariatsbuchhändler und auch eine riesige Schar von sonstigen privaten Anbietern ihre Bücher anbieten. Man kann relativ bequem mit Autorennamen, Stichworten oder ISBN nach dem gewünschten Titel suchen; allerdings sollte eine Größe bekannt sein ;)...
    Bei amerikanischen Anbietern allerdings gibt es oft stark überhöhte Phantasiepreise, ähnlich wie auch bei eBay :rolleyes:.
    Generell gilt dabei: die Preise sind frei, der Händler kann Versandkosten aufschlagen - das alles beim Kauf bedenken!


    Kleben Sie wohl, -


    Kartonkapitän

    :]Hach, ich wußte doch, daß ein Seitenriß und eine Aufsicht von dem Typ KUJ in einem meiner Bücher zu finden sei:


    Im Maßstab 1:500 präzis gezeichnet von Jürgen Eichardt,
    als Skizze Sk 27 zu finden auf Seite 66 von
    Fock, Harald: Z-vor! Internationale Entwicklung und Kriegseinsätze von Zerstörern und Torpedobooten im Zweiten Weltkrieg 1940-1945. - Hamburg : Koehler 1998. ISBN 3-7822-0268-6.


    Dabei auf Seite 65 auch die technischen Daten der Schiffe:
    Lg 57,00/53,65 m, Br 8,44 m, Tg 4,21 m; 830/970 t Verdrängung;
    1x8,8 cm L/45; 1x3,7 cm und 2x2cm-Vierlingsflak, sowie Wabos.


    Vielleicht gibt es noch Pläne bei J.L.Meyer in Papenburg, wo auch die KUJ 13-17 gebaut worden sind ?(.


    Kleben Sie wohl,


    Ihr Kartonkapitän

    Ich habe aus Peter Brandts Biografie entnehmen können, daß er mit einem Kompagnon zusammen 1976 den Alster-Verlag gegründet hat, den er aber 1977/78 wieder schließen mußte. Mehr als die drei Modellbaubögen (Peter Pan/Nils Holgersson, Prinz Hamlet und die SRK Essberger- und Breusing-Kl.) sind nicht erschienen. :( Die Unterlagen und das Weißmodell der geplanten Kiew und Hood sind vernichtet worden... ;(


    Kleben Sie wohl!


    Kartonkapitän

    Es gibt schon seit Jahren eine englischsprachige Kartonmodellbau-Zeitschrift, die vom Versandhändler Marcle Models herausgegebene "Cutting Remarks", die mehr oder weniger regelmäßig erscheint und auch im Internet präsentiert wird. Sie ist beinahe ein Ein-Mann-Unternehmen und als Kundenzeitschrift trotzdem recht interessant zu lesen. Vergleichbar ist die Hauszeitschrift des Möwe-Verlags Wilhelmshaven (allerdings nicht mehr so gut wie in den 50er Jahren!). Alle anderen Versuche, eine übergreifende Kartonmodellbau-Zeitschrift auf dem deutschen Markt zu etablieren, sind aus den verschiedensten Gründen (1. Geld, 2. Geld, 3. Geld :() im Sande verlaufen. So ist das Internet-Forum der zeitgemäße und adäquate Ersatz geworden - last but not least aus den von Holger genannten Gründen. Und wenn wir alle fleißig schöne Beiträge liefern zu interessanten Themen und mit vielen guten Bildern, dann übertrifft es die früheren Zeitungen sogar noch ;).
    Kleben (und berichten) Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Auweia, Axel, das hättest Du besser nicht machen sollen! 8o Jetzt kann der Piet noch mehr ins Detail gehen und dann dauert's wieder 2, nein 5 oder 6 Jahre, bis das schnucklige Schiffchen fertig wird :rolleyes:!
    (Sorry, den kleinen Piekser konnte ich mir doch nicht verkneifen :P)
    Nein, im Ernst, solch ein Modell ist bei der Größe und Detailgenauigkeit natürlich eine wahre Augenweide und als Ergänzung zu den andern "Vettern" (Bussard, Mellum, Pharos) eine prima Sache. =D>


    Drum: Was lange währt, wird gut;
    was lange gärt, wird Wut ...;)


    Ein baldiges Wiedersehn mit dem Modell wünscht sich
    8)
    der Kartonkapitän

    =D> Ein sehr dekoratives kleines Diorama, exzellent gebracht!


    Da gibt es zwei Möglichkeiten für die Insel ;):


    1. Das Hochwasser ist soweit bis an den Fuß der Mauern gestiegen, daß nur noch der Aufgang und ein paar verhärmte Büsche aus den Fluten ragen 8o...


    2. Die Luftaufnahmen nutzen und die Insel als Grundplatte zeichnen, darauf die Felsen aus zerknülltem, mit Tapetenkleister eingesumpftem und mit Plakafarbe eingefärbten Toilettenpapier (von der Mitropa, das ist so schön grau und grob :rolleyes: ) gestalten, die Burg entsprechend höher auf einen Sockel setzen und das Papiermaché vorsichtig anformen, die Büsche aus Moos (Modellbahnzubehör) daraufkleben - :].


    Kleben Sie wohl,


    Kartonkapitän

    Salvete, confratres classis papyri!


    =D> Sieht nett aus, das kleine Patrouillenschiff der Römer! Ein prima Beispiel dafür, wie man mit etwas Eigenarbeit auch simple Modelle noch besser hinkriegt - und das im Maßstab 1:250 8o!
    Es gab vor vielen Jahren (=mindestens schon ein Vierteljahrhundert her :rolleyes: ) beim tschechischen Albatros-Verlag einen -ebenfalls relativ einfachen- Modellbausatz mit 3 antiken Schiffsmodellen im Maßstab 1:100 :
    1. eine ägyptische Barke
    2. ein phönizisches Handelsschiff (wie das von Krimskramiris)
    3. eine römische Bireme "Imperator".


    Ich hatte mir bei Fritz König in Bremen (Atelier GAG, Schnoor) seinen letzten Bogen antiquarisch gekauft, um ihn dann auf 1:250 zu skalieren.
    Diese postkartengroßen Teile sind aber immer noch zweidimensional :(.


    Dank dieser anregenden Baubeschreibung werde ich aber nun motiviert genug sein, um im Urlaub 8) das Römerschiff in Angriff zu nehmen.


    Navigare necesse est... ;)


    Valete,


    Nauarchus Papyri

    =D> =D>Bravissimo, Robi!


    Ausspreche Anerkennung in verschärfter Form! :D


    Bescheidener Vorschlag zu Problemm "Wat nu" bzw. "What's next?":


    Als Nostalgie-Modell die FREIBURG 8) von den Wilhelmshavener Modellbaubogen (# 1239), ein nicht allzu schwieriges Modell, das aber auch kräftig umgebaut werden könnte 8o, wenn man entsprechende Pläne und Fotos vom letzten Zustand (Verlängerung, Heli-Pad u. neues Ladegeschirr) nutzen würde.


    Kleben Sie wohl,
    auf den nächsten Baubericht freut sich :]
    der Kartonkapitän

    Guten Morgen, René!


    =D> Ein beeindruckender Bau! Und wenn die anfangs mal geäußerte Vermutung, das Modell sei ursprünglich ?( für den Maßstab 1:250 gedacht gewesen, zuträfe, dann kann ich aber nur dreimal trocken schlucken ob der Kleinteiligkeit 8o. Wie die wohl in 1:250 noch zu bewältigen sein würde :rolleyes:? Ich seh' schon: Zahnarztbrille und Uhrmacherlupe sollten demnächst auch zu meinem Bastelgerät gezählt werden müssen. ;) 8)


    Auf weitere gute Bilder und Baufortschritte hofft
    der begeisterte
    Kartonkapitän


    An impressive build! You've suggested that Alert might have been designed in 1:250 scale. However, the details might become too difficult to me, how could one realize them :rolleyes:


    I'm looking forward to the coming pictures and reports

    Damit verhält es sich folgendermaßen:


    Der Verlag, der die Modelle "Prins Hamlet" und "Nils Holgersson" sowie den Modellbausatz mit den Seenotrettungskreuzern "Essberger" und "Breusing" in den Jahren 1976/77 herausbrachte, war von Peter Brandt (=Piet) und einem Partner in Hamburg unter der Bezeichnung "Alster-Modelle" gegründet worden, wurde aber nach kurzer Existenz wieder aufgelöst. Peter Brandt hat dann später für den Verlag der "Wilhelmshavener Modellbaubogen" einige sehr gute Modelle entworfen, um nach einer Pause von einigen Jahren wieder als Konstrukteur für den 1995 von Scheuer und Strüver gegründeten "Hamburger Modellbaubogen Verlag" tätig zu werden.


    Siehe dazu den Aufsatz von Dieter Nievergelt in: Zur Geschichte des Kartonmodellbaus, hrsg. v. Arbeitskreis Geschichte des Kartonmodellbaus, Heft 3, S. 27 ff. - Hamburg : Scheuer & Strüver 2003.


    Gelegentlich findet man noch Angebote der Alster-Modelle (sie waren im Maßstab 1:250 wie die Wilhelmshavener und Hamburger Modellbaubogen ) bei dem Internet-Auktionshaus aus Kaliforniens Bucht 8). Allerdings ist der Bausatz mit den SRK sehr selten geworden. :(

    =D>Superb, Evert!


    Dank dieser Bildfolge ist mir endlich die Scheu vor den Ätzreelingen genommen! :)
    Ich werde den Bau der "Pharos" gerne verfolgen, da ich den Bogen auch schon bestellt hatte. Danke für die Vorstellung und den Baubericht!


    Kleben Sie wohl,
    Ihr
    Kartonkapitän

    Hallo, Robi!


    Für die Peitschenantennen nehme ich seit Jahren keine Stecknadeln oder Draht, sondern Borsten einer ausgedienten Kleiderbürste :).
    Der Vorteil ist, daß diese "Antennen" nicht verbiegen wie Draht und nicht rosten wie Stecknadeln und dem Vorbild entsprechend schwanken können. Loch ins Aufbaudeck vorpieksen, Borste mit einem Tropfen Kleber darein verankern (wenn man's geschickt anstellt, quillt gerade soviel Kleber hervor, daß es wie ein Antennenfuß aussieht und eingefärbt werden kann). Falls die Farbe der Borste nicht passen sollte: kurz durch einen Klecks verdünnter Humbrol- oder Revell-Farbe ziehen und trocknen lassen. Das Verfahren geht aber nur bei bestimmten Antennen und Maßstäben; ansonsten nimmt man besser dünnes Papier in der entsprechenden Farbe und wickelt das um ganz dünnen Stahldraht - unten eine Lage mehr, sodaß sich die Antenne nach oben verjüngt.


    Die Fregatte sieht auch jetzt schon prima aus =D> =D>
    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Auch ich habe das Modell vor einem halben Jahrhundert (! 8o) gebaut und mir ist damals schon die Inkonsequenz bei der Detaillierung aufgefallen: Einerseits eine kleinteilige Ankerwinde, Anschlüsse (Tankentlüfter??) und Lüfter, andererseits nur aufgedruckte Pumpanlagen (v.a. auf dem Heck macht sich das nicht gut :() ohne Wahlmöglichkeit wie bei späteren Modellen. So habe ich das Modell dann irgendwann, als es schon in die Jahre gekommen war, weiterverschenkt ;). Heute allerdings wäre es natürlich leichter, auch hier noch zu verfeinern. 8)


    Kleben Sie wohl!


    Kartonkapitän

    8o Hallo, das ist ja eine Überraschung!
    Zum AVIA-Verlag gibt es einen Aufsatz von Klaus Hildebrand und Jürgen Quetting in: Zur Geschichte des Kartonmodellbaus, hrsg. v. Arbeitskreis Geschichte des Kartonmodellbaus, Heft 1, S. 25 ff. - Hamburg : Scheuer & Strüver 2001.
    :(Schade, daß es für solche Fälle keinen Fond gibt, denn dann könnten die Unterlagen des AVIA-Verlages (einschl. der Copyrights) insgesamt angekauft und der Modellbaugemeinde (evtl. als EDV-Datei oder als Reprint) wieder zur Verfügung gestellt werden. 8)


    Kleben Sie wohl!


    Kartonkapitän

    =D>Schön, daß es dieses Modell jetzt noch in 1:250 geben wird. Maly Modelarz hatte es vor vielen Jahren auch schon mal in 1:200 herausgebracht, was einen Vergleich der beiden Konstruktionen interessant machen dürfte. 8)


    Mit gewetzter Klinge wartet schon
    :]
    der Kartonkapitän