Posts by Kartonkapitän

    Gerade wurde ein Modellbaubogen des SRB "Rickmer Bock" von der DGzRS beim 4-Buchstaben-Auktionshaus versteigert (gab's mal in 1:100 beim DSM zu kaufen) - ob das eine Kopie war, wußte der Verkäufer selbst nicht ?(
    @ Hastei:
    Tja, und dann gibt es natürlich noch als Krönung der Rettungsflotte den SRK "Hermann Marwede" vom Passat-Verlag und -quasi am anderen Ende der Größenskala- von Jürgen Quetting als Privat-Konstruktion (vor 2 Jahren beim Treffen in Bremerhaven zu haben) die kleinen Strandrettungsboote "Siegfried Boysen" und "Eduard Nebelthau", allesamt im Maßstab 1:250 und so fein detailliert wie seinerzeit die Alster-Modelle.
    @Dirk:
    Danke für die Bilder Deiner Pretiosen - das macht Lust, es selbst anzugehen (bisher hatte ich nicht den Mumm, so seltene Bogen zu bauen - von der Winzigkeit der Teilchen mal ganz abgesehen 8o!)
    Zur Ergänzung Deiner kleinen Flottille von Behördenfahrzeugen kann ich noch auf eine Neuerscheinung vom Scaldis-Modellbauclub hinweisen, nämlich die Lotsentender "Apollo" und "Mercury" im Maßstab 1:250, auf
    4 querformatigen Seiten DIN A5, Länge 8,5 cm, Breite 2,5 cm, 35 Teile.
    Sculptor:
    Lieber Fritz, laß' uns nicht mehr zu lange auf Deine exzellenten Modelle von Zoll- und anderen Behördenbooten warten...:(


    Wir freuen uns schon auf Bremerhaven 2007 :yahoo:
    Kartonkapitän

    Hello, Padre!
    Correct me if I'm wrong, but I think you've put the 40mm twin guns the wrong way round. The barrels should be reaching through the slits in the shields and the ammunition racks were aft of the breach (the rectangular spaces in front of your guns' muzzles).
    Regards,
    Papercaptain

    Hi, Padre!
    Nice one :D. No, seriously, if the original scale is supposed to be 1:250, and if your model is more than the double size of that, then it should be in the region of 1:125 or even 1:100. You can measure 40 mm (=10 m in reality) on the baseplate (e.g. center line) of the original model sheet and compare this to the same distance on your upscaled version. Voilà.
    Cheers,
    papercaptain

    Moin, moin!
    Gestern hatte eine Kundin unserer Buchhandlung nach einem Buch über die "Alexander von Humboldt" gefragt, sie wollte es ihrem Mann als Begleitlektüre zu einem Törn mitschenken - Fehlanzeige: vergriffen!
    Ich empfahl ihr, es doch mal mit dem Modellbaubogen des DSM zu versuchen - Fehlanzeige: vergriffen!
    Gemeinsam sahen wir auf der Internet-Seite von Scheuer und Strüver nach, ob es das Modell da noch gebe - Fehlanzeige: vergriffen!
    Sch...ade ;(
    Also Leute, zugreifen, wenn ihr ein günstiges Angebot findet - wer weiß, wann's nächstes Mal was gibt ...
    rät der Kartonkapitän

    =D>Also, bisher hat das doch trotzdem recht ordentlich geklappt (um das mindeste zu sagen) und die kleinen Unebenheiten sieht man später nicht mehr, da die Boote da aufliegen dürften... ;) - mein Kompliment an den mutigen Werftinhaber!
    8)
    Kartonkapitän

    :yahoo:Na, da gibt es doch ein sehr interessantes und nicht zu großes Modell - genau wie für Dich geschaffen: Das Schleuderschiff Falke (oder Bussard), Modell Nr. 292 von JSC im Maßstab 1:250, bei dem auch noch ein Flugboot von Blohm und Voss dabei ist. Hier im Forum gibt`s sogar eine Vorstellung des Modells in 1:400 (JSC Nr.86) durch Jörg und einen Baubericht von Daniel Schmidt davon :D...
    Alsdann, klebe wohl!
    Kartonkapitän

    Moin, moin!
    Die Abmessungen der Geschütze kann man den sehr präzisen Zeichnungen von Jürgen Eichardt entnehmen, die dieser in der Zeitschrift "Modellwerft" oder auch als separate Blätter veröffentlicht hat. Die Rohrlänge ist bei den Waffen meist in Relation zum Kaliber (= Innendurchmesser bzw. Geschoßdurchmesser) angegeben, dazu kommt die Angabe des Konstruktionsjahres. Also 2cm L/65 C/30 hieße dann Innendurchmesser des Rohres = 20mm, Länge des Rohres = 65 x 2 cm = 1,30m , Constructionsjahr 1930. Der Außendurchmesser der Rohre ist konisch, um dem größeren Druck in der Nähe des Patronenlagers gerecht zu werden. Grob vereinfacht: Rohrwandung = 1/2-3/4 Kaliberstärke, sodaß man mindestens die doppelten Durchmesser hat, bei 2 cm also (mindestens) 5 cm.
    Die deutschen Flaks hatten Kaliberlängen von 65 bis 80 bei den 2 cm oder 3,7 cm Modellen, bei den mittleren Kalibern waren es 45, bei den 15 cm 48 Kaliberlängen. Für die Verschlußgehäuse, Bodenstücke etc. rechne man nochmals etwa 1/3 zur Kaliberlänge der Rohre hinzu.
    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Moin, Christian!
    Wenn ich recht gesehen habe, wird gerade bei iBääh ein Kartonmodellbausatz des Anhalter Bahnhofs von Ottos Fibelverlag angeboten - allerdings in Spur Z. Vor einiger Zeit gab's mehrere davon auch in H0=1:87 bei dem gleichen Auktionshaus zu erwerben.
    Klebe wohl!
    Kartonkapitän

    Hallo, Marc!
    Beim Bau des Modellbahn-Geländes für meines Bruders Eisenbahn haben wir das grobe Gerüst aus Holzresten und leeren Dosen (beschichtete Graupappe, gewickelt) hergestellt, darauf kam dann Fliegendraht (nicht die Plastik-Gaze, denn die gab's damals noch nicht), den man schon in Hügelform bringen konnte, und darüber wurden dann die Lagen eingekleisterter Zeitungsmakulatur gelegt. Nur die oberste Schicht bestand aus Klopapier (Marke: rauh aber heftig!), das mit Tapetenkleister-Gips-Gemisch und z.T. mit Ostereier-Farbe (in Pulverform erhältlich und mit der Masse verrührt) dünn bestrichen wurde. Der Rasen war aus mit Ostereierfarbe grün gefärbtem Sägemehl gemacht, das in den frischen Kleister gestreut wurde, allerdings irgendwann dann doch ziemlich krümelte. (Heute könnte man mit Haarfestiger oder Sprühkleber dem entgegenwirken.) Ich denke, wenn Du unter die Gaze eine Plastikfolie als Sperrschicht legst, bleibt auch die Graupappe der Spanten trocken. Der Gips saugt ja die Feuchtigkeit der Pappmasse z.T. auf (die Porzellanherstellung nutzt den Effekt für die Formen).
    Klebe wohl!
    Kartonkapitän

    :super:Nun, Marc, wir haben als Jungs beim Modelleisenbahnbau einfach Mehl auf die mit Tapetenkleister eingeschmierte Landschaft streuen wollen. 8o Das gab aber Ärger mit Muttern :nono:... Also griffen wir zu Gipspuder, was das Modell natürlich etwas schwerer machte. ;) Probier mal aus, ob mit einer dünnen Schicht Weißleim eingestrichener Karton nicht auch mit dünn darüber gesiebtem Gipspulver zur Schneelandschaft wird. Der Vorteil der Methode: Das Pulver kann man leichter wieder wegpusten oder -pinseln, wenn es an der falschen Stelle sein sollte.
    Die simpelste Methode bei den einfachen Dächern ist natürlich, sie umzudrehen und die weiße Seite nach oben zu legen :P (so gemacht beim Adventskalender der Altstadt Lübeck von :meister: Herrn Sommer).

    'n Abend, Tommy!
    Klasse, wie Deine Mini-Stadt wächst - und jetzt kommen sogar noch richtiggehende Containerschiffe dazu @)
    Aaaber - spendier' doch dem Schifflein noch ein kleinwinzig niedliches, vorschriftsmäßiges, geschlossenes rotes Rettungsboot mit Ablaufbühne am Heck, sonst hast Du alsbald die Seeberufsgenossenschaft, den Germanischen Lloyd, det Norske Veritas Bureau, die Wasserschutzpolizei und die IMO auf'm Hals ;)...
    :prost:
    Kartonkapitän

    Hallo, Kartonverbieger!
    Na, dann will ich dem Bildungshunger noch etwas zu futtern geben:
    Der Begriff "Hohlstab" ist keine Bundeswehr-Prägung, sondern den gab es schon -vermutlich als die Form des Gerätes beschreibende Tarnbezeichnung- in der Kriegsmarine der vierziger Jahre, so ähnlich wie im I. Weltkrieg die Briten ihre ersten Panzer "Tanks" nannten.
    Ein Onkel von mir war als Physiker im Auftrag der Marine bei der Entwicklung der Minenabwehr beteiligt und erzählte mir später mal davon, was alles an Maßnahmen und Gegenmaßnahmen von beiden Seiten entwickelt, erprobt und eingesetzt worden ist :rolleyes:.
    Dazu zählten eben auch die röhrenförmigen, geschlossenen und ferngelenkten "Hohlstäbe", d.h. unbemannte Schwimmkörper, die mit Magnetspulen, Geräuscherzeugern und ähnlichen Vorrichtungen Minen zur Explosion bringen sollten, ohne daß Menschen und wertvolle Boote verloren gingen. Die Bundesmarine führte eine Weiterentwicklung des Systems in den siebziger Jahren unter Verwendung umgebauter Küstenminensuchboote der Lindau-Klasse als Lenkboote und dreier Hohlstäbe (die aber im Gegensatz zu denen des II. Weltkriegs schon veritable und damit auch teure Fahrzeuge waren :() als System "Troika" ein [= ein Kutscher, drei Pferde - und viele Wölfe :P] .
    Und zur Terminologie der Versorgungsartikel: auch das ist nicht auf dem Mist der Bundeswehr gewachsen, sondern stammt aus der englischen Militärlogistik-Sprache, die in der ganzen NATO üblich wurde. Wir mokierten uns als freche Fahnenjunker der Nachschubtruppe oft darüber, indem wir Begriffe unsinnig übertrieben auflösten: "Schuhe, Finger-, Hand-" :D
    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    'n Abend, Hans Gerd!
    =D> =D> =D>Ein Riesenkompliment zur Fertigstellung der Repulse :respekt:.
    Das Walrößlein hat mir schier den Atem verschlagen 8o, so großartig ist es gebaut @).
    Also, diesen Bericht als KMP Nr. 1.. bitte bearbeitet ins Archiv - der ist muster- und meisterhaft! :super:
    Und daß Dein nächstes Modell der Kreuzer Bogatyr werden solle, erfreut mich besonders, denn von den alten Schiffen der Zaren-Marine gibt es relativ selten Bauberichte zu lesen. ;)
    Klebe wohl!
    :prost:
    Kartonkapitän

    'n Abend, Wolfgang!
    Diese Bootslager sind so schön geradwinklig geworden, daß es eine Wonne ist, sie zu betrachten. :yahoo: Und selbst wenn man hinterher nur noch ein wenig davon sieht, weil doch die Boote darauf gesetzt sind, so bildet die Summe der exakt gebauten Kleinteile einen nicht unwesentlichen Faktor der Modellqualität! =D>
    Klebe wohl! Auf den Fortgang dieses Berichtes freut sich
    der
    Kartonkapitän

    'n Abend, Hans-Jörg!
    Richtig, an das Problem mit dem Staurohr am Bug der Javelin erinnere ich mich auch noch - liegt inzwischen auch 50 Jahre zurück, daß ich das Teil für einen Kumpel mitgebaut habe! Damals habe ich eine abgekniffene Stopfnadel mit eingefärbtem dünnem olivfarbigem Papier umwickelt, bis der Übergang paßte und die freie Spitze mit etwas gelbbrauner Plaka-Farbe nachgemalt. Das Modell hat nicht überlebt - nur die Bauanleitung fand sich in einem Umzugskarton wieder an :rolleyes:.
    Auch die Lufteinlässe waren auch für mich recht knifflig zu bauen :( - ein Grund mehr das Modell weiterzureichen :rotwerd:
    Dein Modell wird aber ein gutes Beispiel dafür, was man aus den einfachen Wilhelmshavener Modellen noch machen kann! =D>
    Klebe wohl!
    Kartonkapitän

    'n Abend, Alx!
    Das hängt von der Baumart ab :rolleyes::
    6-8 m bei Weißdorn und Holunder, 15-25 m bei Pappeln und Erlen, 20-30 m bei Ahorn, Buchen und Linden, 30-40 m bei Eichen und Ulmen.
    Nadelbäume ebenso: 6-8 m bei Wacholder und Eiben, 30-40 m bei Fichten und Föhren, 40-50 m bei Tannen und Lärchen, bis zu 125 m bei Mammutbäumen ( 8o).
    Nimm mal 25 m [= 10 cm in 1:250] als Durchschnittshöhe eines mitteleuropäischen ausgewachsenen Laubbaumes an ;), dann hast Du einen Richtwert, mit dem Du nicht falsch liegst :].
    Klebe wohl!
    Kartonkapitän

    Hallo, Alx!
    Nachdem Deine Intention klar ist, hier meine drei Cent dazu:
    1. die "Baumkuchen"-Methode besteht aus einem Stamm (der kann aus einem eng gerollten braungrün gefärbten Kartonstreifen sein) und mehreren Lagen von oben darauf geschobener grüner Kegelstümpfe, unregelmäßig an den Rändern geschnitten (so wie die Bäume bei manchen Schreiber-Modellen).
    2. die "Stern"-Methode besteht aus der Silhouette des Baumes, 4-8 mal ausgeschnitten, in der Mitte ^-förmig geknickt und sternförmig (von oben gesehen) zusammengeklebt.
    3. die "Bausch"-Methode besteht in dem eng gerollten Stamm (der oben und unten zu Ästen und Wurzeln aufgesplittet sein sollte) und einer aus gebauschten und zerschnipselten grünen Seidenpapierstreifen mit Leim geformten Krone.
    Damit die Stämme nicht wie Laternenpfähle wirken, sollten sie mit Leim getränkt und etwas verformt werden. Bei 1:250 sollten die Stämme einen Durchmesser von 2-4 mm haben (=50cm - 1m in der Natur).


    Klebe wohl!
    :gaehn:
    Kartonkapitän

    Moin, Nicky!


    Am einfachsten bestellt man im Internet bei der Hamburger Modellbau-Versandfirma Moduni / Scheuer & Strüver GmbH
    http://www.moduni.de
    denn die haben die größte Sortimentsbreite an Kartonmodellen - wenngleich auch nicht alles, was es gibt (normalerweise z.B. keine tintenstrahl-gedruckten Kleinserien-Modelle).
    Für polnische Modelle ist auch Slawomir Wojcik eine gute Lieferadresse,
    http://www.kartonmodellbau.com
    dessen Angebot z.T. auch bei iiBäh zu finden ist, wobei von Vorteil ist, daß ein Bauanleitungs-Übersetzungs- und Baubegleit-Service bei ihm dazugehört.
    Mit diesen beiden Internet-Firmen habe ich persönlich bisher recht gute Erfahrungen gemacht. Ich zahle entweder per Bankeinzug oder per PayPal (je nach Lieferant), dann gibt's meist keine Probleme!
    Bitte lies vorher die Allgemeinen Geschäftsbedingungen durch - bei Minderjährigen z.B. gelten evtl. besondere Bestimmungen hinsichtlich des Zahlungsverkehrs.


    Klebe wohl!
    Kartonkapitän

    'n Abend, Rutz!


    Vor manche Reeling wurde noch eine Persenning gespannt, d.h. sie wurde mit Segeltuch verkleidet, um etwas zu schützen, z.B. vor Gischt und eisigem Wind. Dann war sie außen einfarbig grau und nur leicht drückten sich die Stützen und Durchzüge ab (das wird mitunter durch leichte Schattierung dargestellt), innen hingegen sah man die Reeling.


    Wie es bei diesem Teil hier zu halten ist, kann ich allerdings nicht mit Bestimmtheit sagen.


    Klebe wohl!
    :gaehn:
    Kartonkapitän

    'n Abend, Simon!


    Das Problem der Stabilisierung des Spantengerüstes bei offener Ladeluke kannst Du so lösen, indem Du rechts und links neben die Luke Kartonstücke in Längsrichtung klebst - so als sei der Längsträger an der Stelle jeweils nach außen versetzt. Genau einpassen, in die Ecken Dreieckswinkel kleben, die das Ganze rechtwinklig bleiben lassen, dann ist es stabil genug. Soll es sich überhaupt nicht verziehen, dann kann man auch die JSC-Methode mit den flachen Kästen statt der Längsspanten anwenden. In jedem Falle die Grundplatte bis zum Fertigstellen des Rumpfes auf ebener Unterlage fixieren. Dazu empfiehlt sich der Kleber FIXOGUM, den man auch in Fotogeschäften bekommt.
    Man kann den nämlich leicht wieder abrubbeln ;).


    Klebe wohl!
    Kartonkapitän

    'n Abend, Tommy!


    Das ist eine falsche Entscheidung!!! ;) Wenn schon, denn schon in 1:400 oder gar 1:500, denn das spart noch vieeel mehr Platz :D.


    =D>Nein - im Ernst - find' ich ganz prima, :yahoo: daß Du nun auch zu den Modellen von MAKIT (den Marktplatz von Brüssel gab's in den 80er Jahren) und zu den Kirchen und Schlössern von Schreiber in 1:300 weitere Modelle konstruierst. Denn da sah's bisher doch nicht so üppig aus. Nur vor einiger Zeit gab es bei den tschechischen Modellen zwei größere Bausätze in 1:300 für die Modellbahn. Und wofern die da noch lieferbar sind, kann man auch noch eine niedliche kleine mittelalterliche Stadt und ein Dörfli beim Pädagogischen Verlag des Lehrerinnen- und Lehrervereins Zürich bekommen.


    Ich bin auf den Fortschritt des Projektes gespannt :)


    Herzliche Grüße aus Braunschweig
    8)
    Kartonkapitän

    'n Abend, Bernd!


    Vor einigen Jahren habe ich beim Kartonmodellbautreffen in Bremerhaven ein solches Bunker-Modell erstanden, dessen Konstrukteur H. W. Grebenstein in Borken war. Ich weiß nicht, ob er hier im Forum Mitglied ist. Das Modell war auf (grau-)farbigem Tonkarton in schwarz gedruckt und recht ansprechend. Allerdings -sagte er mir damals- wäre es eher ein "allgemeines" Uboot-Bunker-Modell, nicht etwa das der riesigen Anlage in Brest oder der Bunker "Valentin" in Bremen-Farge. Man kann es direkt bei ihm beziehen.


    Klebe wohl!


    Kartonkapitän

    Hallo, Marc!


    Die Gemeine Vyskovskysche Schlitzklebelasche ist in vielen Fällen und an vielen Stellen nicht unbedingt erforderlich, aber bei dem Balkon ist sie nützlich. (Dann sieht man nämlich keine weißen Blitzer von den Laschen - ist eine Unsitte bei manchen Schreiber-Modellen). Wenn man das Modell stabil haben will, sollte man sie sehr oft ignorieren und die Lasche wie üblich außen an die Nachbarteile kleben. Das Ausbeulen größerer Flächen verhindert besser eine hintergeklebte Graupappe bzw. ein im rechten Winkel dahintergeklebter Hilfsspant. :]


    Vielleicht begegnen wir uns morgen in Leipzig 8)


    Kartonkapitän

    Jau, nach der Flying Saucer nun die Floating Saucer :D!


    Nun, die Popovka NOVGOROD gibt es schon in 1:200 und sie ist seit Jaaahren :rolleyes: angekündigt beim cfm-Verlag im Maßstab 1:250; - als Konstrukteur wurde ein gewisser Thomas P. genannt ?(.


    Und der Kreuzer ASKOLD ist auch vor vielen Jahren als ziemlich mißglücktes Modell in Rußland im Maßstab 1:200 erschienen :(.
    Die Farben grellrot, knallgelb und unsauber aufeinandergedruckt,
    von der Paßgenauigkeit her auch nicht besonders, kurzum :kotz:.
    (Als Modell ist er nur wegen der 5 Schlote interessant - nach dem Motto: :P Bäätsch, wir ha'm man meehr als ihr!)


    Gute Nacht!
    :gaehn:
    Kartonkapitän

    Ha, Oliver, dann aber auf 1:250 skalieren, damit's auch paßt! :D
    Und statt des Unterwasserumpfs den Unterburgenberg dazu bauen ;).
    (NB: Ich hab' ohnehin nicht so recht nachvollziehen können, warum L'Instant Durable diese Burg in 1:400, die Stadtburg von Carcassonne aber in 1:250 herausgebracht hat ?()


    Now, Oliver, you should scale this one up to 1/250 ;), making it comparable with your own models. And please do add all of the hill to the castle :P.


    I couldn't see the reason why L'Instant Durable has made this model in 1/400 scale whereas Carcassonne is in 1/250.


    Best regards,


    Papercaptain

    Hi, Rocky!


    :(Heutzutage scheint in Vergessenheit zu geraten, daß es bei der (hier am Schiff angewandten) Frakturschrift zwei Buchstaben-Formen des "s" gab. Das lange s sah ähnlich aus wie ein f, nur ohne den Querstrich, und wurde bei sp st sch und an Wortanfängen sowie allgemein im Wortinneren verwendet, das runde s hingegen am Wortende bzw. bei zusammengesetzten Wörtern mit s am Ende des 1. Teiles auch dort: z.B. Kriegsgeschichte. 8)
    Der Schiffsname müßte also ein langes s gehabt haben. - Der Grund dafür, daß er hier im Modell anders geschrieben ist, liegt an der Fraktur-Schrift des Computerprogrammes, die i.A. das lange s nicht enthält.
    Oliver Weiß könnte dazu einiges bieten, denn seine Firma waldenfonts.com hat alte Schriften für Computer, und die sind korrekt! :]


    Auf den Fortgang des Baues bin ich schon sehr gespannt :D


    Klebe wohl, -


    Kartonkapitän

    Moin, moin, Dschungs!
    Dascha 'ne reife Leistung, so schnell und sauber gebaut, find' ich s-taak!
    =D> =D> =D>
    Three Cheers, boys, for the Crew of the Blauhei-Werft:


    Hip, hip, hooraaay :yahoo:
    hip, hip, hooraaay :yahoo:
    hip, hip, hooraaay :yahoo:


    Na, denn wullt wi mol de ganzen Mosesse an Boord schickn!
    ;)
    Kartonkapitän

    Hallo, Tommy!
    ?(Das ist so nicht ganz einfach zu errechnen, denn die perspektivische Verzerrung läßt die Maße nur ungefähr übern Daumen gepeilt :( wie folgt annehmen:


    Türbreite des linken Hauses ca. 4 mm, des rechten Hauses ca. 3 mm.
    Wenn man davon ausgeht, daß Haustüren im Schnitt 1 m - 1,20 m breit sind, dann kann der Maßstab zwischen 1:250 und 1:330 liegen - also immer noch eine ziemliche Bandbreite :rolleyes:. Aber miß doch einfach die Türhöhe des rechten Hauses, die dürfte im Original nämlich 2 m betragen ;)!


    Ich tippe wie mein Vorredner Günter auf 1:300 8o


    Kleb wohl

    8) Kartonkapitän

    :] Danke, MichiK, für diesen Vorschlag! =D>


    Nur wird der, fürchte ich, bei Dr. Stölting keine Begeisterungsstürme auslösen. Die Anlauf- und Druckkosten für einen solchen Modellbaubogen (selbst ohne nochmalige Konstruktionskosten) sind zu hoch und das Risiko, dann auf einem Großteil der Auflage sitzen zu bleiben, ist es ebenfalls. :rolleyes:
    Für uns Kleinmodell-Karton-Kleber im Kämmerlein mag es ja noch einigermaßen angehen, wenn wir ein uns interessierendes Modell auf "unseren" Maßstab skalieren, und mit derartigen Modellen kommt man da auch bei dem Copy-Shop um die Ecke vergleichsweise billig davon, aber ansonsten ist es schlicht unwirtschaftlich - schade, aber wahr! :(
    [N.B.: Wenn man schon in der Richtung weiterdenken sollte, dann böte sich die kleine Anlage "Am Hafen" ebenfalls zum Verkleinern an. Diese dann mit dem Schlepper -ohne Unterwasserteil- wäre eine nette Basis für den Anfang mit "Schiffen aus Papier"! :D]


    Klebe wohl!


    Kartonkapitän 8)

    ...und ich hielt die Modelle von Darius Lipinski schon für seeehr detailliert (besonders die Alaska). ;)
    Zwischen diesem Modell und der "Zeven Provincien" von Veritas liegen nicht nur Jahrzehnte, sondern Äonen in der Kartonmodellbau-Entwicklung 8o!
    Na egal - man wächst an den Aufgaben :D!
    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän 8)

    Moin, Nävchen!


    Gerade von einem Besuch aus Bremerhaven zurück, kann ich diesen Baubericht Deines Meerschweinchens gebührend bewundern! =D> =D>
    Wer glaubte, das sei nur mal so'n kleines Schiffchen zwischendurch, ist hier eines besseren belehrt worden. :rolleyes:
    Hoffentlich wird daraus ein KMP! ;)
    Und daß zur Motivationsförderung noch ein paar schöne Bauwerke entstanden sind, finde ich bemerkens- und nachahmenswert. :D


    Three cheers, boys, for the Beowulf and her master!
    Hip, hip, hooraaay :yahoo:
    hip, hip, hooraaay :yahoo:
    hip, hip, hooraaay :yahoo:


    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    'N Abend, Modellbaufreunde!


    Die Frau Waldmann hatte seinerzeit von GPM eine kleine Sonderauflage dreier Modelle im Maßstab 1:250 herstellen lassen (Nr. 47 SMS Lützow, Nr. 103 SMS Thüringen, Nr. 102 Graf Zeppelin), von denen gelegentlich so wie jetzt noch Exemplare in den Verkauf kommen - sei es über Iibäääh oder auf Messen und Tagungen. Das hier ist also nichts Verdächtiges, sondern nur die günstige Gelegenheit, ein recht selten gewordenes Modell zu ergattern :] .
    Und wer weiß, vielleicht trenne ich mich eines Tages auch von meiner Dublette der "Lützow". ;) (Aber aus der zweiten "Thüringen" soll dann die "Ostfriesland" werden. :P)
    Der Anbieter ist bekanntermaßen seriös!


    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Hallo, Pegasus!


    Das Rillen der Falzlinien von Kleinteilen macht man am besten, wenn diese noch auf dem Bogen sind, da kann nichts verrutschen :(.
    Danach die Teile grob ausschneiden (mit noch größeren weißen Flächen zum Anfassen drumherum), dann vorfalten und dann erst exakt ausschneiden. So funktioniert's meist ohne Verknicken, Verlust und Verschnippeln. :]
    Die Teile von hinten mit Bleistift mit den Nummern beschriften, bevor sie ganz ausgeschnitten sind, kleine und kleinste Teilchen am besten in eine flache Schale oder Schachtel mit durchsichtigem Deckel legen, damit nicht ein Pruster sie wegwirbeln läßt. ;(
    Pinzetten zum Anfassen der Teile verhindern Fingerabdrücke (wichtig bei Modellen aus Computerausdrucken).


    (In der Hoffnung, nun nicht Eulen nach Athen getragen zu haben 8))


    kleben Sie wohl!


    Kartonkapitän

    Servus, Robson!
    Beim nächsten Besuch in Wien oder Eurem nächsten "Balkan-Treff" dort möglichst das Heeresgeschichtliche Museum im Arsenal als Anlaufpunkt wählen =). In der Marineabteilung ist das Riesenmodell der "Viribus Unitis" ausgestellt @), das die Werft als Schnittmodell mit den kleinsten Details (bis zum Blumenstrauß im Salon des Admirals 8o) für den Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand von Habsburg hergestellt hat. Bekanntlich wurde er (bevor das Modell fertig war) in Sarajevo ermordet ;(. Die Folge war der Ausbruch des I. Weltkriegs, an dessem Ende auch die k.u.k. Marine aufgehört hat zu existieren. :(
    Der Ing. Prasky hat das sehr stark ramponierte Modell vor etlichen Jahren in mühevoller Kleinarbeit restauriert und darüber sein bereits erwähntes Buch geschrieben, das unbedingt empfehlenswert ist. =D>


    [NB:] Im schattigen Gartenhof des Arsenals gibt's auch ein Beisl :prost:
    Ich wünschte, ich wär' da! ;)


    Kartonkapitän