Posts by Kartonkapitän

    ... und schoon erhalten! :D
    Danke, Horst, für dies kleine Schmuckstück! Ist sehr detailliert.
    =D> =D> =D>
    Eine echte Bereicherung meiner Sammlung - und eine gute Ergänzung zu den Schnellbooten S 100 von cfm und den Räumbooten usw. von KMW² :super:
    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Hier ist die Firma Klemm und Zwick, Spenglerei und Klimaanlagen! Waas??!
    Jawoll, Chef, geht klaor, Chef, Klimaanlage ist doch schon geordert - die wollte ich aber aufs Dach setzen, damit die lieben Nachbarn auch was von haben, mitten inne heiße Sommernacht so'n Brummen und Sausen - das hat doch was, nech. Unnie Lüftung für unten, die setzen wir unter die Decke, dann pustet die immer so schön innen Raum rein, daß die Kassendame ooorntlich Roima von kricht, ne. Aber dafüa könnse mitn Luftstrom auch die Propellers vonnie Fluchzoige so schön rotian lassen.
    Jau, bis Montach dann, Chef.

    Einspruch, Euer Ehren!
    Auf Gerstenkaltschalenspendenautomaten muß in diesem Etablissement vorerst verzichtet werden, alldieweil noch keine Brau- und Schankgerechtigkeit beantragt worden ist. Und außerdem verkleben Bierflecken immer die Modelle so ;(.
    Dafür kommt eines jener hellblauen Plastikungetüme hinein, die kaltes Trinkwasser in handelsunüblichen Mengen gratis abgeben ("Ich will was zum Trinken, nicht was zum Waschen!" :D)
    :prost:
    Kartonkapitän

    [quote]Original von racepaper
    Ich muß aber noch mit dem Architekten sprechen... mir ist so als hätten wir etwas vergessen...


    (Räusper)Hm, hm, hier ist die Bauaufsicht der Fischer- und Händlerstadt Bremen:


    Bei Ihrem Museum fehlt auf dem Bauplan eine Eintragung für Besuchertoiletten. Nach der Versammlungsstättenverordnung sind aber solche zwingend vorgeschrieben. Wir räumen Ihnen hiermit eine Frist von 14 Tagen zur Beseitigung der festgestellten Mängel ein, widrigenfalls wir uns gezwungen sehen, uns totzulachen.


    Mit feuchtfröhlichen Grüßen
    gezeichnet
    Schnörkel pp.

    Servus, Waltair!
    Ein superelegantes Modell wird das - mal wieder begeisternd zu sehen :yahoo:
    Eine Frage noch zum Leitwerk: War das Höhenleitwerk denn nicht an der Unterseite auch hellblau gepönt ?(
    Von der Saab 32 "Lansen" gab es einstmals auch ein Schreiber-Modell im Maßstab 1:50, das ich vor einem halben Jahrhundert gebaut hatte, um es dann zu verschenken. Ich erinnere mich, daß das Einpassen der Lufteinlässe größte Sorgfalt erforderte, zumal der Schreiber-Karton etwas steifer war, als ich es von den Wilhelmshavener Modellen gewohnt gewesen bin. :rotwerd:
    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Hallo, Martin, das ist schnell erklärt: Die jeweilige Schreibweise resultiert aus der unterschiedlichen Art der Transkription kyrillischer Buchstaben in Deutsch, Englisch oder nach internat. Norm: Im Englischen steht das Z meist für das russische weiche S, im Deutschen wird es S geschrieben, während das russische (Z) wie in Zar englisch mit Ts, deutsch mit Z wiedergegeben wird. Da gab's auch noch historische Schreibweisen, aber das ist ein weites Feld...
    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Na, denn man tau!
    Aber die mir bisher zu Gesicht gekommenen Zeichnungen sind allesamt abweichend von der Version 40, denn dazu heißt es ja:
    Bewaffnung: 6 x 15 cm ll, 4 x 8,8 cm, 10 TR 53,3 cm (etc.), 1 Bordflugzeug Arado 196 , was auf den Skizzen nicht zu sehen ist. Dazu müßte man auch noch ein Katapult und eine Stauvorrichtung fürs Bordflugzeug gehabt haben. Und als schwere FlAK war nur ein Zwilling 8,8 cm auf der achteren Hütte vorgesehen. Rätselhaft... ?(
    Meine Vermutung ist, daß hier Äpfel und Birnen vertauscht wurden und daraus eine Quitte gemacht worden ist ;)
    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Hallo, Hansjörg (und alle mitlesenden Kartonisten)!
    Bei der C 160 kann ich einen kleinen Hoffnungsschimmer sehen:
    Wie auf der Internet-Seite von Imogen Stowasser (-Zimmer) zu lesen ist ( -> http://www.kartonwerft.de , unter Projekte), plant sie einen Kartonmodellbausatz von der Transall zu machen. (Sie wohnt in der Nähe des Fliegerhorstes Wunstorf.)
    Hoffentlich wird's mal was - schließlich wird das Modell ausgemustert sein, wenn der Bogen endlich erscheint ;(....
    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Moin, moin, Peter!


    :(Leider gibt es von der Film-Caine (=GLEAVES-Klasse) kein Kartonmodell; von der alten 4-Schornsteiner-Klasse aus dem Ende des 1. Weltkriegs (wie im Roman von Wouk) allerdings sind 2 verschiedene Modelle bei Moduni zu haben:
    1.) USS John D. Ford DD 228, ein Modell der Kartonowa Flota als Nr. 3 im Maßstab 1:300 - ziemlich simpel, aber gut genug zum Umbau (moduni # 7047813),
    2.) USS Ward DD 139 (+ 2 weitere Modelle) von JSC als Nr. 66 im Maßstab 1:400 - also ziemlich fitzelig zu bauen (moduni # 6135066),
    wobei ich zu letzterem tendieren würde, denn aus der Klasse stammt die Serie der DMS.


    Im übrigen kann auch ein Blick in die mit Skizzen und Fotos gut ausgestatteten Bücher von Harald Fock: Z-vor! (Bde 1 u. 2) Internationale Entwicklung und Kriegseinsätze von Zerstörern und Torpedobooten 1914-1945 aus Koehlers Verlag und von M.J. Whitley: Zerstörer im Zweiten Weltkrieg - Technik, Klassen, Typen aus dem Motorbuch-Verlag weiterhelfen.


    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Hallo, Leichtmatrose!
    Das wird aber schwer werden :(, denn die Pläne der Projekte für die Zerstörer und Spähkreuzer sind bei einem Bombenangriff 1942/43 verbrannt. Ob das Werftmodell noch existiert und wenn ja -wo???
    Leider ist in dem sonst so guten Buch von Harald Fock "Z-vor! (Bd 2) Internationale Entwicklung und Kriegseinsätze von Zerstörern und Torpedobooten im Zweiten Weltkrieg 1940-1945" - Hamburg : Koehler 1998 (ISBN 3-7822-0268-6) auf Seite 99 nur ein vager Hinweis und eine Übersicht über die technischen Daten, aber nichts an Skizzen oder Bildern zu finden. ;(
    Übrigens stand ich vor einem halben Jahrhundert genauso da wie Du jetzt, als ich ein Modell des Spähkreuzers bauen wollte (beließ es dann nur bei ein paar Bleistiftzeichnungen auf Millimeterpapier :rotwerd: ) - aber inzwischen gibt's viel mehr Bilder und dazu noch Computer und Konstruktionsprogramme, also dürfte es machbar sein...
    (Klugscheiß-Modus ein: ) Der Entwurf sollte größer im Maßstab sein als der Bogen; also z.B. 1:125 >1:250, dann wird es leichter.
    Nimm Dir die beiden gegißten Ansichten als Anhalt, zeichne die bekannten Maße (Länge 152,2/169 m und Breite 14,6/16 m)* als bemaßte Linien auf und passe die Risse per PC daran an. Von dieser maßstabsgerechten Zeichnung ausgehend kannst Du dann das Modell entwickeln. Natürlich mußt Du bei der Spantenform interpolieren, wenn die Wasserlinie nicht gestrichelt auf der Draufsicht eingezeichnet ist, aber das ist außer der Abwicklung der Bordwände der einzig schwierige Teil. Denn die anderen Formen sind hübsch oval, rund oder eckig und lassen sich deshalb leichter bauen. Vorlagen für Teile gibt es ja genug.
    8)Und wenn Du es nur für Dich bauen wirst, kannst Du die Bewaffnung, Zubehör und viele Kleinteile aus den Modellen der Verlage nehmen, andernfalls brauchst Du selbstverständlich deren Genehmigung zur Nutzung des geistigen Eigentums anderer Konstrukteure.
    (Klugscheiß-Modus aus.)
    *Ich habe unterschiedliche Angaben im Internet gefunden :rolleyes:
    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Lieber Godwin!
    =D>Bravo bisher! Ich freue mich schon sehr auf Deine Umsetzung der Pläne in eines Deiner Supermodelle.
    Da sieht man's mal wieder: Die leichten, gut gegliederten Renaissancebauten waren doch viiiel schöner als das schlichte Gebäude, was heute da steht...
    :rotwerd: Und vielleicht schaffst Du es sogar noch, alternativ das alte Schlößchen wiedererstehen zu lassen??! ;)
    Frohes Schaffen fürderhin wünscht
    der
    Kartonkapitän

    Moin, moin, Henning!
    =D> =D> =D>
    Da bin ich der Bewund'rung voll:
    Dies Diorama - einfach toll!
    Ist nicht zu groß und nicht zu klein
    und dennoch paßte vieles rein.
    Und dazu gar Dein eignes Schiff,
    das gibt dem Ganzen erst den Pfiff!
    Ich zieh' den Hut und frag noch bloß:
    Ist's wirklich wie ein Eßtisch groß?
    So etwa achtzig mal einssechzig??
    Nach solchem Diorama lechz' ich!
    @)
    Kartonkapitän

    Ja, der Wunsch kann wohl mal erfüllt werden:
    Imogen Stowasser (geb. Zimmer) ist gerade dabei, einen österreichischen Passagierdampfer mit Hilfsbesegelung zu entwerfen, den sie dann über Ihre Homepage-> http://www.kartonwerft.de vertreiben wird. Man kann Bilder des 1. Kontrollbaues schon im Bericht über das Kartonmodellbau-Treffen in Bremerhaven 2007 sehen. (Danke nochmals dafür, Wilfried!) Bei der Suche danach "Imperator" und "Stowasser" eingeben, dann findet man's!
    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän


    Yes, you'll get a fine example of Austria's passenger ships by Imogen Stowasser's Kartonwerft in the near future (or so I've been made to understand). Have a look at the first build of it in the report on the Bremerhaven 2007 Convention. Search for IMPERATOR and STOWASSER in our files.


    Regards,
    Papercaptain

    Hallo, Roland!
    =D>Ein sehr schön gebautes Modell, ich bin von Deiner Fertigkeit beeindruckt!
    Aber warum haben die damals bloß Legastheniker zum Flugzeug-Pönen angestellt ?(. Der Dreckfuhler (äh, Druckfehler) sprang mich geradezu an, als ich eben das Foto sah: ROAL NAVY statt ROYAL NAVY 8o- zu spät um es noch zu korrigieren.... ;(
    Trotzdem: Ein interessantes Vorbild und prima Durchführung beim Bau!
    Cheers :prost:
    Kartonkapitän

    Danke sehr für die Bilder!
    Jawoll, genau das ist das neueste (2004 gebaut) und größte Schiff der KD, die "RheinEnergie" - ein Doppelrumpf-Event-Fahrgastschiff von beachtlichen Ausmaßen (90,3m x 19,3m) und wäre deshalb auch sicherlich als Kartonmodell nicht uninteressant, zumal die Außenhautbemalung -nun ja- etwas moderner ist. Jedesmal wenn es an uns vorbeizog, dachte ich, daß relativ wenig Passagiere an Bord seien (kein Wunder bei der zahlreichen Konkurrenz und dem "suboptimalen" Wetter) :(.
    Näheres zu diesem schwimmenden Vergnügungsschuppen für 1000-1400 Passagiere findet man hier->
    http://www.k-d.com/kd-flotte/ms-rheinenergie.html
    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Nein, die Antwort findest Du in meinem Beitrag unter der Rubrik: Was habt ihr (bloß) für Computer... 8o
    Aber zwei hab' ich noch: Museen nämlich für alle mit Interesse an der Rheinschiffahrt.
    1.) Bis zum 26.08.2007 gab's im Kulturhaus und Heimatmuseum Oberwesel eine Sonderausstellung "180 Jahre Linienschifffahrt auf dem Rhein" (met bäsonderer Bäröcksächtägong der Köln-Düsseldorfer / Deutsche Rheinschifffahrt Aktiengesellschaft) und vielen schönen Modellen dazu - eine sehr gute Schau! -> http://www.kulturhaus-oberwesel.de
    2.) Das Museum für antike Schiffahrt in Mainz zeigt die Reste und den Nachbau sowie zahlreiche Modelle von römischen (Fluß-)Schiffen - sozusagen das antike Gegenstück zur Hansekogge Bremerhaven, sehr sehenswert und nicht zu riesig! -> http://www.rgzm.de/navis/Musea/Mainz/Navismus.htm
    Valete omnes!
    Nauarchus Papyri

    Moin, moin, liebe Mit-Kartonverbieger!


    Nachdem ich meinen Jahresurlaub diesmal direkt am Mittelrhein (zwischen Koblenz und Mainz) verbracht habe, kann ich nur bestätigen, daß dort so mancherlei interessante Schiffe zu sehen sind, die man sich auch als Kartonmodellbogen wünschen möchte. Ich habe sehr viele davon auch fotografiert, die Filme sind aber noch nicht entwickelt. Blöderweise habe ich meine neue Digitalkamera zuhause gelassen, da ich dieses Gerät noch nicht genügend zu beherrschen meinte. Das war -wie sich nachträglich herausstellt- ein Fehler! :(
    Deshalb nur verbal ein paar Sehenswürdigkeiten: Passagierdampfer GOETHE, Doppelrumpf-Passagierschiff RHEIN-ENERGIE (die Antwort der Binnenschiffer auf die Käfighaltung bei Ozeanriesen), Ausflugsschiff (=Schnapsleichentransporter) ASBACH-URALT, Ausflugsschiffe PEGASUS, LORELEY-STAR, EUROSTAR, LIEBENSTEIN, auch das holländische behindertengerechte Sonnenschiff kam vorbei, Schwimmbagger, ein Tonnenleger, ein Plattboden-Segelschiff mit Seitenschwertern (holländische Bauart?), niederländische, britische, französische und schweizerische Fluß-Kreuzfahrtschiffe (deren Namen ich mir nicht ALLE merkte :O), und natürlich die von Michael und Fritz erwähnten Schubverbände bzw. Einzelfahrer als Container-, Massengut- und Stückgutfrachter, Öl- und Flüssiggastanker, sowie jede Menge Fähren zum Fahren von rechts nach links und umgekehrt (jedesmal 4,- fürs Auto+uns - schade, daß es das AMPHICAR nicht mehr gibt ;)).
    @)Der absolute Oberklopfer aber ist die schwimmende Ritterburg: Ein umgebauter Binnenkahn, der einen Aufbau mit Zinnenmauern, Wehrtürmchen, Turnierhof und Wurfmaschinen erhalten hat - wer's nicht glaubt, schaue hier nach-> http://www.vlotburg.de
    Falls jemand das Ungetüm selbst besuchen möchte, möge er sich nach St. Goar aufmachen; dort liegt (lt. Faltblatt im Museum Boppard) die Vlotburg am Rheinufer vom 29.08. bis 09.09.2007 festgemacht am städtischen Steiger Nr. 2 und kann von 11-18 Uhr besichtigt werden.
    Aber da waren wir schon wieder auf dem Heimweg...
    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Hallo, Hajo!


    Wieder ein Meisterwerk von Dir! Gratulation =D> =D> =D>.
    Da würde sich Gunnar Sillén sicher freuen, wenn er dieses Modell zu der Ausstellung über Leuchtfeuer im Seefahrts-Museum in Slite auf Gotland auch noch gebaut zeigen könnte. Ihm war das Heft nämlich zu schade zum Zerschneiden. Sein Bericht (schwedisch und englisch) ist zu finden unter http://www.bildrum.se (die Tür mit dem Titel "Fyrutställning i Slite Sjöfartsmuseum sommaren 2007" anklicken).


    Klebe wohl!
    Kartonkapitän

    Guten Morgen, lieber Tommy!
    Stets bin ich über Deinen Einfallsreichtum und Deine Baufortschritte begeistert. Die Hafenszene ist schon toll! =D> =D> =D>
    Gestatte mir noch ein paar Anregungen: Bei dem Kreuzfahrtschiff könnten noch an den Bordwänden in Höhe des Versprunges viiiiele Boote angebracht sein, mit denen die Passagiere zu den exotischen Sehenswürdigkeiten gebracht werden. Auf dem obersten Deck in Höhe der Brücke steht normalerweise ein Mast mit Radargeräten, Antennen aller Arten und Vorrichtungen für die diversen Flaggen (mal laienhaft ausgedrückt :rolleyes: ). Zwischen Mast und Schornstein sieht man oft auf dem Deck die Markierungslinien eines Tennisplatzes und für Shuffleboardspiele. Am Bugsektor ist meist noch eine Ladeluke mit Kran (schließlich müssen die Schrankkoffer der Millionärsgattinnen ja an Bord gehievt werden :D).
    Fitzelkram, ganz richtig, aber was die 1:400er Bastler schaffen, bringst Du doch auch noch fertig...
    Klebe wohl!
    Kartonkapitän

    Na, dazu kann ich als Braunschweig-Bewohner mit Blick auf die Alte Waage antworten:
    Das Modell ist im Maßstab 1:87, also zur Modellbahn H0 passend.
    [Gibt's bei moduni unter der Bestell-Nr. 1005667.]
    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Hallo, Wiesel!
    Daß man Cluny mit Roms Basiliken verglichen hat, trifft zu; nur damals war die Peterskirche im Vatikan (zur Zeit der Spätantike erbaut, 120 m lang*) nicht die bedeutendste Kirche, sondern die etwas kleinere Lateran-Basilika, wo die Apostelgräber eine Zeitlang waren und nebenan im Mittelalter die Päpste residierten. (*Übrigens hatte auch die Basilika St. Paul vor den Mauern diese Abmessungen: 120 m lang, 60 m breit.)
    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Gratuliere! =D>Ein wundervolles Bauwerk und ein bewundernswertes Modell - besonders die Innengestaltung! =D>
    Interessant dabei ist die unterschiedliche Binnenzeichnung: realistisch für die noch bestehenden Partien, schematisch-flächig für die rekonstruierten Teile.
    NB:
    Das Modell der (rekonstruierten) Abteikirche Cluny III stammt vom Designer Clement Salveque, ist im Maßstab 1:300 als Nr. 18 des französischen Verlags L'Instant Durable in Clermont-Ferrand erschienen [ISBN 2-86404-034-4] und bei Moduni unter der Bestell-Nr. 1415018 für ca. 23,- zu haben.
    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Na, das sieht doch ganz entzückend aus, lieber Tommy! =D>
    Gestatte mir dazu noch eine kleine Anmerkung:
    Fachwerkhäuser hatten unten immer einen Steinsockel; erst darauf wurden die Schwellen gesetzt. Der Grund: Sonst wäre bei Regen und Schnee das Fachwerk im Nu weggefault.:(
    [Bei alten Stadthäusern im Bergischen Land, in Franken und anderswo kann man das ganz gut sehen: da waren die Keller etwas höher, sodaß man von außen über Treppen in die Keller kommen konnte. Die Treppen waren zum Teil in die Bürgersteige hineingebaut und wurden mit waagerecht liegenden oder schrägen dicken Holztüren verschlossen. Waren wurden auf Rutschen oder Leitern in die Keller oder heraus gebracht.]
    Zum Haupteingang ging's ein paar Stufen hoch. Oftmals war bei den Handelshäusern die Konstruktion so, daß die Treppe zum Haupteingang von beiden Seiten hinaufführte und ein Kellereingang in der Mitte darunter war.
    Auf weiteren Fortschritt im Bauwesen gespannt,
    :]Kartonkapitän

    Tja, das gibt's zu großen Teilen bereits gedruckt und auch als Internet-Seite: Nämlich vom Konstrukteur bei Schreiber (deshalb etwas "Schreiber-lastig" !), Alvar Hansen: Papiermodelle bauen. Techniken für Anfänger und Profis. - Möckmühl/Stuttgart : Aue-Verlag 2003. ISBN 3-87029-268-7; und die recht guten Hinweise zum Kartonmodellbau von Schiffen, die David Hathaway (PaperShipwright) auf seiner (englischsprachigen) Homepage http://www.papershipwright.co.uk gegeben hat. Ähnliches gibt's auch als "Allgemeine Hinweise zum Bau von Wilhelmshavener Modellen" beim Möwe-Verlag als Umdruck (immer noch?).
    Und somit hätten wir eine Empfehlung für die Anfänger: Schaut Euch das erstmal an und wenn Ihr dann noch weitere Fragen habt, gibt's hier im Forum eine Kategorie "Wie mache ich was richtig" mit Stichwort-Suchfunktion.
    Ich persönlich fänd's natürlich prima, wenn das geballte Wissen dieses Forums in Sachen Kartonmodellbau systematisch aufbereitet und in lesbarer Form auch gedruckt präsentiert werden könnte.
    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Ganz recht, der Z 31 war etwas ungewöhnlich.
    Vor etwa 50 Jahren gab es einen Schreiber-Modellbogen des Zerstörers Z 31 im Maßstab 1:200 und ich habe das Titelbild noch vor mir:
    Ganz korrekt ist da auf der Back nur ein einzelnes 15-cm-Geschütz in Mittelpivot-Lafette zu sehen, umgeben von einem Schanzkleid, dahinter ein kurzer Aufbau (mit Flak) und darüber die Brücke (mit Infrarot-Zielgeräten in den Nocken!); der Rest: Torpedobewaffnung und Geschütze achtern usw. wie bei den anderen Zerstörern Typ 36 A (mob). Der Z 31 fuhr bis Ende 1943 bei der 4. (Norwegen-) Z-Flottille in diesem Rüststand, kam dann zu einem Werftaufenthalt nach Deutschland (bis April 44), wobei wohl auch der 15-cm-Zwillingsturm auf Drehscheiben-Lafette nachgerüstet wurde. Aber Ende Januar 1945 wurde der Turm bei einem Gefecht gegen britische Kräfte so sehr beschädigt, daß er provisorisch durch eine 10,5 cm TK L/45 C/32 auf der Back ersetzt werden mußte.
    Dafür konnte die Flak-Bewaffnung nun verstärkt werden: vor der Brücke insgesamt 4 Zwillinge 3,7 cm und zwei Zwillinge 2 cm auf der Back und seitlich achtern der Brücke.
    In diesem Zustand beendete Z 31 den Krieg, wurde an die Briten ausgeliefert, die ihn aber den Franzosen abgaben, wo er dann noch als Marceau bis 1958 verblieb.
    Näheres dazu findet man auf S. 48 bei Harald Fock: Z-vor! Bd 2 (dabei v.a. Skizze 6 im Maßstab 1:500 von Jürgen Eichardt!) und auf S. 39 f. von M.J. Whitley: Zerstörer im Zweiten Weltkrieg.
    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Moin, moin, lieber Axel!
    =D>Mit wahrer Begeisterung habe ich von Deinen beiden laufenden Projekten G und T Kenntnis genommen und hoffe, daß Du sie auch auf den Markt bringst. Ich stell mich schon mal vorne in der Schlange dafür an. ;)
    Bei der "Tannenberg" habe ich nur zwei Kleinigkeiten anzumerken:
    1. Die Fenster sind noch nicht optimal angeordnet - einige "tanzen aus der Reihe". Das kann man dadurch verhindern, daß man mit ganz dünnem Bleistiftstrich zwei parallele Linien über die Länge der Bordwand zieht und danach die Fenster mittels einer Schablone einzeichnet oder die senkrechten Strichlein dazwischen in gleichen Abständen setzt, sodaß sie die Fenster andeuten.
    Die gleichmäßig blaue Farbe der Fensterflächen wirkt nicht überzeugend - da gibt es sogar "per Hand gezeichnete" bessere Lösungen, wie bei den Wilhelmshavenern der frühen Neubert-Periode. Für die neueren computergezeichneten Fenster gibt es in Oliver Weiß' Beitrag zur "Livadia" gute Beispiele.
    2. Die Schrift "Seedienst Ostpreußen" ist nicht dem Original entsprechend - aber das wirst Du wohl auch selbst gesehen haben.
    Bei der Fraktur-Type, die damals verwendet wurde, gab es zwei Sorten "s" - ein langes und ein rundes s. Das von Dir hier verwendete runde s ist an dieser Stelle verkehrt - es gehört das lange s hin, das wie ein f ohne Querstrich aussieht.
    [Bei dem Projekt "G" erinnere Dich mal an den Vorschlag mit dem stabileren Mittelträger, den ich in Bremerhaven skizzierte. :rotwerd: ]
    Klebe wohl!
    Kartonkapitän

    Ein alter Däne... ein Wikingerboot vielleicht?
    ?(oder wegen der Buddel etwa so'n oller südjütländischer Schnapsschmuggler?
    Es könnte aber auch die Peder Skram vom PaperShipwright David Hathaway sein.* Oder auch das Fährschiff Danmark von Conys Modellbau? Oder sonst eins der dänischen Fährschiffe aus seiner Werftstatt ;)...
    [Tja, und wenn es was gänzlich Neues wäre - die Regina Maersk :D.]
    Wenn ich's recht überlege, gibt es noch'n ollen Dänen: Holger Danske.
    Soviel ich weiß, gab's mal ein Küstenpanzerschiff dieses Namens...
    Der Möglichkeiten sah' ich viele - doch noch nicht klar 8)
    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän
    ______________________
    *Zu lang gezögert - die war's! =)

    Hallo, Robi und alle anderen Freunde des Kartonverbiegens!
    Leider komme ich erst jetzt dazu, meine Notizen zu sichten und die Neuheiten, die in Bremerhaven vorgestellt wurden, in meine Kartonmodell-Datei einzutragen und so kann ich noch etwas nachlegen:
    Bei David Hathaway (Papershipwright) sind noch die Leuchttürme Modelle PL 07 und PL 08 dazugekommen, die vielleicht in diesem Sommer erscheinen sollen. PL 09, 10, 11 werden erst später fertig. Das Schiff, das wie ein Bäderschiff aussah, ist vermutlich die bereits angekündigte Scillonian, ein Fährschiff zu den Scilly-Islands vor der engl. Kanalküste. Der ältere Dampfer ist SS Baychimo, ein 1913 gebauter Frachter, der ein Opfer des Eisgangs wurde. Ferner geplant ist ein Museumsschiff in London, das für Künstler-Aktionen und Kurse genutzt wird. Näheres dazu kann man schon auf seiner Website lesen.
    Auch bei Imogen Stowassers Kartonwerft sind wieder neue Leuchttürme dazugekommen: Das Seefeuer Wangerooge und der neue Leuchtturm Kap Arkona sind bereits zu haben, der alte dagegen (Schinkel-Turm) und ein weiterer Turm sind noch nicht fertig. Ihr neues Schiff, die österreichische Imperator (in Vorbereitung) hat ja Wilfried schon in seinem Bildbericht vorgestellt. Die meisten Modelle aus ihrer Produktion sind sowohl in 1:100 als auch in 1:250 (und auf Wunsch in anderen Maßstäben) erhältlich. Und für die Winzmodell-Experten wie MichiK und Sepp hatte sie das Lotsenboot Öllermann und ein kleines Wasserschutzpolizeiboot in 1:250 ;). Auch hier lohnt ein Blick auf ihre Internetseite.
    Beim DSM sind in der längerfristigen Planung noch ein weiteres kleines Zoll- oder Lotsenboot (1:100/1:250, Konstrukteur Friedrich Pohl ?!), der Frachter Sloman Ranger und das Forschungsschiff Alkor - beide im Maßstab 1:250! :]
    Als Namen der Bohrinsel (Modell Nr. 93) vom JSC-Verlag Danzig habe ich mir notiert: Bredford Dolphin; bei der 1:400er Reihe soll als Nr. 94 der Kreuzer Belfast (Museumsschiff in London auf der Themse) erscheinen. Die beiden 1:100-Neuheiten sind Nr. 105 = Hafenschlepper Centaur und Nr. 106 = IBEEV 3 (Icebreaker, Emergency Evacuation Vessel).
    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Hallo, Rutz, das war wohl mißverständlich: in dem Beitrag schriebst Du von 22,5 Promille Abweichung, also 2 1/4 Prozent - das, meinte ich, sei doch eine geringe Differenz für insgesamt so unsichere Angaben.
    Nun, wenn man die Abmessungen von Rumpflänge und Spannweite in der Literatur sucht, so gibt es auch da Unterschiede (z.B. bei der Spannweite = 25,1, 30, 35,1 und 37m!!), doch hier ist bei der Spannweite vom Modell des Kranichbogens zu Wikipedia-Werten die Differenz zu betrachten gewesen und da heißt es -wohl irrtümlich- in der Modellvorstellung "Wikipedia = 25,1 m", wohingegen die Maße bei Wikipedia-Deutschland L=57,48m + Sp=35,10m lauten; die Differenz zu den 30 m im Modell ist allerdings erheblich, da hast Du völlig recht.
    (In der Realität könnten die Werte noch ganz anders aussehen, denn ich weiß nicht, ob die bei Wikipedia aufgeführten Daten den nachgemessenen Werten des Originales entsprechen oder wiederum nur aus Quellen der ehem. Sowjetunion stammen, für deren Zuverlässigkeit ich keinen Dreier wetten würde.)
    Auf jeden Fall ein sehr lohnendes Modellbauprojekt und so bin ich schon auf den Fortgang gespannt!
    Klebe wohl!
    Kartonkapitän

    Hallo, Freunde!
    Noch ganz erfüllt von den Eindrücken am Samstag in Bremerhaven, bin ich -spät nachts zurückgekehrt- begierig auf die Bilder von Wilfried gewesen und bin nicht enttäuscht worden! Dickes Lob und danke schön, daß Du Deine Kamera so nutzbringend für unser Forum eingesetzt hast =D> =D> =D>!
    In einem Eckchen "versteckt" hatte Reinhold Hahn seinen Stand, der schon einige Modelle bei den Wilhelmshavenern und beim DSM veröffentlicht hat. Seine noch nicht publizierten Entwürfe aber haben mich besonders begeistert und ich hoffe, daß z.B. das in 1:250 vorgestellte Museumsschiff "Greundiek" oder die kleinen anderen historischen Küsten- und Hilfsfahrzeuge auch einmal den Weg zu einem Verleger finden und wir diese unterrepräsentierten Modelle in Dioramen verwenden können.
    Vielleicht hat Wilfried oder jemand sonst aus dem Kreise hier auch davon Bilder machen können? Wäre schön, denn die Modellchen sind's wert.

    =D>Klasse, Rutz, diesen Riesenbrummer als Baubericht miterleben zu dürfen! ( ;) ...und wann kommt der in Deine 1:200er Sammlung?!)
    Nun, das mit den Differenzen bei den Kranich-Modellen ist leicht erklärt: Die Russen (und erst recht die Sowjets) waren immer schon Geheimniskrämer und haben bewußt auch falsche Zeichnungen bzw. fiktive Angaben veröffentlicht, sodaß die Modellkonstrukteure öfters Pi mal Daumen maßgenommen haben. Siehe dazu die Historische Betrachtung, S. 53, von Helge Bergander in:
    DDR in Karton - eine Dokumentation. Sonderheft 1. Teil; Kartonmodellbau 1949 bis 1989...
    - Berlin : Mitteldeutscher Kartonmodell-Verlag 2002.

    Also bräuchte man sich über so geringe Abweichungen sich nicht irritieren oder gar davon abhalten zu lassen, solch ein interessantes Modell zu bauen.
    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Hallo, Rutz!
    Das nächste Projekt von Dir scheint nun ins andere Extrem abgerutscht zu sein: statt auf 1:200 zu verkleinern, hast Du ja das 1:50 Modell vom Bomber Typ M-50 auf GeLi-Dimensionen gebracht 8o
    Und wann gibt's den Bounder dann in 1:200 hier ?(
    Nix für ungut...
    8)
    Kartonkapitän

    Hallo, Gerd!
    Frage doch mal bei einem Glaser nach, ob er nicht ausgebaute Fensterscheiben übrig hat, die er dann um einen geringen Preis auf Maß schneiden könnte.
    Ich habe selbst eine solche Glasplatte von 74 x 148 cm in 12 mm Stärke als Tischplatte auf einem Stahlrohr-Gestell von Ii-käha liegen - damals aus einer angeknacksten Schaufensterscheibe vom Glaser zurechtgeschnitten und -geschliffen. Das Teil ist sehr schwer und rutscht und kippelt nicht. Aber nur als Bastelauflage auf Deiner Holzplatte wäre es doch überdimensioniert; da täten's auch 4 mm Fensterglas, um die Grundplatte und das Spantengerüst plan auszurichten.
    Dazu klebt man die Grundplatte mit einigen Punkten oder Streifen Fixogum aus der Tube (gibt's von Marabu im Foto- oder Künstlerbedarfsgeschäft) auf das Glas, richtet alles sauber aus und klebt den Rumpf zusammen. Nachher kann man dann die Verbindung leicht lösen, indem man einen dünnen Draht oder Nylonfaden (Angelschnur z.B.) zwischen Grundplatte und Glasplatte hindurchzieht. Fixogum läßt sich leicht wieder abrubbeln; aber bitte die rotorangenen Warnschildchen auf der Tubenschachtel beachten!
    Klebe wohl!
    Kartonkapitän

    Bei 1:33 bräuchte man wohl noch ein neues Zimmer, so wie für die Tu-160 und B-52-Modelle :D
    Ich hoffe und wünsche mir, daß es eine Version auch in 1:250 und/oder 1:200 davon gäbe; zusätzlich zum Flugzeug dann noch ein kleiner "Tug" (ein Hafenschlepper der amerikanischen Bauart) - und dann könnte man diesen Riesenvogel auch mal in ein See-Diorama einbauen...
    Vorschlag: Beim Entwurf jeweils auf die Bögen einen Maßstab des Originals einzeichnen: oben in Feet, darunter in Metern (5 oder 10 m), dann kann man das Modell in dem "Wunschmaßstab" ausdrucken ;)
    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Hallo, Sepp!


    Gerade heute hab' ich mir in der Buchhandlung ein Buch über Elly Beinhorn angeschaut, die ja als Fliegerin in den späten 20er Jahren ausgebildet wurde. Darin sind auch ein paar Fotos von den "Mühlen" der damaligen Flugschule zu finden. Vielleicht hilft eines davon weiter?


    Beinhorn, Elly: Alleinflug. Mein Leben. - München : Herbig 2007. ISBN 978-3-7766-2522-6


    Klebe wohl!
    Kartonkapitän

    Hallo, Rutz!
    Einfach die Flugzeugträger-Modellflugzeuge 1:250 (Best.-Nrn. 1217 und 1271) von den Wilhelmshavener Modellbaubogen auf 1:200 vergrößern - damit hast Du schon eine Sammlung zusammen, mit der die 50er/60er und 70er Jahre abgedeckt sind.
    Und "supern" kann man die auch noch etwas :]
    Klebe wohl!
    Kartonkapitän

    Nein, der Hauptzweck dieser Lüfter war es, den Feuer-Kesseln genügend Verbrennungsluft zuzuführen und die Maschinenräume zu belüften (Kohlenmonoxidvergiftungen sind fatal 8o).
    An Mief waren Seeleute gewöhnt ;)...
    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Na, lieber Rutz, das kleine Flugzeug könntest Du auch ohne Fahrwerk lassen und als Teil eines Mini-Mobiles verwenden, so wie es Airgoon -glaub' ich- mal gemacht hatte. ;)
    Kartonkapitän