Posts by Ulrich

    Hallo Peter,


    vielen Dank, freut mich, daß dir der Bericht gefällt.


    Beim Thema bin ich dir um vier Jahre voraus, das wirst du nie aufholen.


    Aber Spaß beiseite, es ist ein sehr interessantes Thema und wenn man sich an Vorbildfotos hält absolut machbar (jedenfalls bei Dampfloks). Man muß sich nur vorstellen welche Verschmutzungen sich wo absetzten, wo was rostet und ausbleicht.

    Am Anfang eher zurückhaltend altern, nachlegen kann man immer noch.

    Und Hilfsmittel gibt es viele.

    Zuerst kostet es Überwindung, das saubere Modell zu altern, dann macht es aber viel Freude.


    Im Moment komme ich aus privaten Gründen leider nicht zum Weiterbauen, aber das wird sich hoffentlich bald ändern.


    Viele Grüße

    Ulrich

    Martina vervollständigt ihr leuchtturmdiorama mit Fahrradständer und Figuren

      


      

    Man beachte, das Brautpaar ist aus Karton und war beim Bausatz dabei.


    Und zum Schluß noch meine Sachen (Lok Tkt2, Anleitung, Bilder und ein Teile der verwendeten Literatur)


    Es war ein schönes Treffen und hinterher haben wir uns traditionsgemäß im Eichbaumbrauhaus getroffen.


    Viele Grüße und einen Schönen Sonntag

    Ulrich

    Liebe Modellbaufreunde,


    trotz der erschwerten Bedinungen (2G+), Krankheit und privater Verhinderungen, haben sich gestern 8 Modellbauer im Technoseum in Mannheim eingefunden.


      


    Es war ein recht beschaulicher Kreis, aber trotzdem mit ineressanten Gesprächen.


    Modelle waren deshalb auch nicht so viele dabei, deshalb hier eine kurze Bilderfolge


    Zuerst die Hochhäuser von Peter

      



    Eberhard beschäftig sich gerade mit dem Modell des El Escorial von Schreiber

    Als Therapieteile hat er sich die gefühlten 10000 Gauben ausgesucht. Viel Erfolg

      

    Hallo Reinhard,


    ja mach das. Die T3 ist eine schöne Lok.


    Das mit Meiningen könnte stimmen, aber vor der Ausbesserung. So dreckige Loks liefern die nicht ab.

    Samstag sollt bei mir klappen. Ich freue mich drauf.


    Nochmals auch vielen Dank für die zahlreichen Likes.


    Viele Grüße

    Ulrich

    Zum Schluß noch einige Bilder:


    von links

      


      


    Von oben


    Und von rechts.

      


      



    Es hat alles sehr gut gepaßt und ich habe beim Bau viel gelernt.

    Die Bezeichnungen kann ich jetzt alle vorwärts und rückwärts aufsagen, selbst wenn man mich nachts um 3 Uhr weckt.


    Jetzt muß ich mich erst mal selbst "sortieren" und schauen, wo es weitergeht.


    Viele Grüße

    Ulrich

    Und jetzt wird noch gealtert und geölt.

      


    Damit die Schieberschubstange in der Schwinge verstellt werden kann braucht es eine Schaltwelle mit Hebeln.


    Hebel lackiert...


    ....Welle und innerer Hebel eingebaut....


    ....äußere Hebel und Verbindungsbolzen dazu...


    ... und dann die Welle lackiert und nachgeschmiert.

    Mit dem Einbau von Schwinge und Schieberschubstange geht es weiter.

    Es ist noch immer nichts geklebt.


    Die Lenkerstange wird mit Stiften vorkomplettiert....


    ...und auf der einen Seite am Kreuzkopf eingesteckt


    Der Voreilhebel wird zwischen Lenkerstange, Schieberkreuzkopf und Schieberschubstange eingeklebt.


    Damit ist die Kolbenseitige Steuerung fertig.


    Um die Position der Schwinge festzulegen, muß zuerst die Gegenkurbel am angetriebenen Rad angebracht werden.

    In der Anleitung sieht man die genaue Position.


    und so sieht es am Modell auf der rechten Seite aus


    Die Schwingenstange mit Stift wird einghängt....


    ....und man kann schon ahnen wo sie hin muß.


    Jetzt ist die Steuerung komplett und alle Gelenkpunkte können mit verdünntem Weißleim fixiert werden.


    Die Begrifflichkeiten sind schon sehr eigen, beschreiben aber die Funktion recht gut.


    Die Gegenkurbel am Antriebsrad bewegt die Schwingenstange nacheilend zum Triebgestänge auf einem kleineren Radius als die Antriebskurbel


    Die Schwingenstange bewegt die Schwinge hin und her.


    Wenn die Schieberschubstange in der Schwinge ausgelenkt ist, also nicht wie im Modell mittig, wird der obere Anlenkpunkt am Voreilhebel hin und her bewegt. Würde man diesen Punkt direkt am Schieberkreuzkopf anlenken würde der Schieber eine sinusförmige Bewegung machen, wie der Antriebskolben darunter. Die Lok würde auch fahren.


    Das Interessante ist aber die am Kreuzkopf angebrachte Lenkerstang, die den Voreilhebel gegenläufig zur Schieberschubstange bewegt. Das bewirkt eine Gegenbewegung zur Schieberschubstange und, daß der Schieber keine sinusförmige Bewegung macht.

    In der Phase der Zylinderfüllung bleibt lange stehen, damit der Frischdampf ungehindert einströmen kann, die Dampfausbeute ist größer.

    Bei der Montage der Schwinge muß man aufpassen, da zuerst das mittlere Teil durchgesteckt und mit Bolzen ausgerichtet werden muß.


    Dann werden die Distanzstücke und das äußere Schwingenteil aufgeklebt.

      


    Dann das Gleich auf der Rückseite

    Die Schwinge muß noch beweglich bleiben, der Bolzen ist nur eingesteckt.


    Bevor die Schwinge montiert werden kann wird die Schieberstange eingebaut.


    Der Schieberkreuzkopf (im Modell "nur" ein Papierring) muß aufgesteckt werden, bevor die Stange ganz eingeschoben wird.


    Dann wird die vordere Stangenhälfte eingelebt.


    Da die Schieberschubstangen in den Schwingen auf Mittelstellung stehen, stehen auch die Schieber in Mittelstellung.

    D.h. bei gegebener Gesamtlänge (siehe Anleitung) schauen die Enden gleich weit heraus.

    Es geht weiter mit den Steuergestängen der Heusinger Steuerung.


    Das erste Bild zeigt die Anleitung


    Und hier alle Teile inclusive Hebel für die Steuerwelle

    Bis auf die Distanzstücke oben rechts, die nicht als LC Teile dabei waren, werden keine Teile aus dem Bogen verwendet.

    Ein Bekleben lohnt wegen der geringen Flächen nicht.


    Die Hebel werden in Sandwich-Bauweise zusammengeklebt....

      


    ...oder gedoppelt

      


    Die beiden Voreilhebel bekommen noch kleine Scheiben als Gelenkbolzenimitation (was für ein Wort)


    Die Außenteile der Schwingen erhalten Schraubenköpfe, da die Teile für die Montage im Original verschraubt waren.


    Zu spät für die Vormantage, aber rechtzeitig vor den Zusammenbau habe ich bemerkt, daß die Schieberschubstangen nicht geschlitzt sein dürfen.

    Die Korrektur war nicht schwierig.


    Und so sieht alles stahlfarben lackiert und schön ausgebreitet aus.

    Alle Bolzen sind als Holz- oder Drahtstückchen vorbereitet.

    Die Schieberstangen (oben rechts, mitte links) ist zweigeteilt, da sich eine lange Stange nicht durchschieben ließ (Bohrungen der einzelnen Teile fluchten nicht).

    Hallo Reinhard und Dieter,


    vielen Dank euch beiden.


    Es ist schon paradox: in der Realität hat man viel Arbeit mit sauber machen und im Modellbau auch mit Alterung und verschmutzen.


    schönes Wochenende

    Ulrich

    Hallo Peter,


    vielen Dank, hab auch ganz ölige Finger.


    Aber die Umgang mit den Materialien für die Verschmutzung und Alterung macht viel Spaß und ist für mich eine ganz neue Erfahrung, inzwischen auch mit etwas Routine.

    Wenn man immer wieder Bilder vom Original anschaut ist es auch nicht zu schwierig, da es da alles von fabrikneu bis schrottreif gibt.


    Gerade das Öl (wahrscheinlich Klarlack mit Braunfärbung) wirkt sehr realisisch.


    Herzlichen Dank auch an alle für die vielen Likes. Freut mich sehr


    viele Grüße

    Ulrich

    Es folgt die Montage der lackierten und mit schwarzem washing behandelten Teile


    Zunächst wird die Kolbenstange eingeschoben

    Diese ist natürlich nicht gealtert sondern metallisch blank


    Es folgt die Gleitbahn mit aufgschobenem Kreuzkopf

    Die Gleitbahn wird links am Zylinderdeckel aufgeklebt und rechts unter der Halterung für die Steuerung befestigt.

    Im Original ist der Kreuzkopf oben mit einem verschraubten Deckel versehen (deshalb die vier Schraubenköpfe), damit man ihn von unten montieren kann.


    Jetzt wird die Treibstange mittels Bolzen am Kreuzkopf befestigt und damit die horizontale Position festgelegt.


    Zum Schluß wir die Kolbenstange an den Kreuzkopf geschoben und dort angeklebt.

    Im Original wird diese Verbindung mit einem Keil gemacht.

    Der Verbindungsbolzen zur Treibstange hat noch eine "vorgetäuschte" Schraubverbindung erhalten


    Jetzt wird noch etwas nachverschmutzt und alles gut eingeölt.

    Zuerst auf der linken Seite.....

      



    .....dann rechts

      



    Das Treibgestänge ist damit fertig und das Steuergestänge wartet auf die Montage.


    Ich wünsche einen schönen Abend

    Ulrich

    zunächst die Geradführung bzw. Gleitbahn


    Diese besteht aus vier geschichteten Teilen, zwei mittlere 1 mm dick und zwei seitliche mit Aussparungen mit 0.5 mm.

    Dazu noch zwei Halterungen mit Schraubenköpfen zur Befestigung an den Zylinderdeckeln (wird später angeklebt)


    Diese Teile und die des Kreuzkopfes wurden nicht mit Bogenteilen beklebt, da die Flächen zu klein sind und sich der Aufwand nicht lohnt.


    Hier die Teile für die beiden Kreuzköpfe

    Bis auf die beiden Verbindungsstücke oben, alles LC Teile


    Die einzelnen Lagen werden geschichtet um die erforderliche Dicke zu erreichen.

    Wie links zu sehen, habe ich eine zusätzlich 0.5 mm Schicht einfügen müssen, sonst hätte die Gleitbahn nicht dazwischen gepaßt.


    Hier die weiteren Montageschritte

      


    Die Gleitführungen wurden am Rahmen eingepaßt (in der Länge etwas gekürzt) und die Anschlußplatte angeklebt.


    Für die Erstellung der Kolbenstangen wurden zwei Holzspieße mit Papier umwickelt, bis der erforderliche Durchmesser erreicht ist, stahlfarbig lackiert und auf die erforderliche Länge gekürzt.


    Das ganze Gestänge sicht dann so aus.



    Ich melde mich wieder, wenn die Teile geschliffen, lackiert und montiert sind.


    Viele Grüße

    Ulrich

    Hallo Modellbaufreunde,


    es ist mal wieder Zeit für ein update.

    Viel ist nicht passiert, aber immerhin.


    Die Lagerung der Steuerunngsteile (Steuerwelle und Schwinge) und für die eine Seite der Geradführung für den Kreuzkopf besteht aus folgenden Teilen:



    Ich habe größtenteils die LC-Teile mit den Bogenteilen beklebt, um eine glatte Oberfläche zu erhalten.


    Die am Rahmen befestigten Träger für das Verbindungsstück sehen dann so aus


    Bei den Verbindungsstücken habe ich nur das beklebt, wo es Sinn macht.


    Mit gefärbten Kanten sieht es so aus


    Jetzt folgt noch die Alterung mit braunem washing und "Öl"....


    ....und wird am Rahmen befestigt


    links

      


    und rechts

      

    Jetzt hat alles schon Farbe erhalten.

    Zuerst wurden die Vertiefungen mit Rot ausgelegt und dann der Rest mit Stahl lackiert.

    Die Distanzscheiben und Lagerschalen wurden in Gunmetal lackiert.

    Oben noch nicht fertig mit den zugehörigen Achsen, unten bereits fertig geklebt und zusammengesteckt.


    Auch hier muß natürlich wieder Schmutz und Öl drauf.


    Zuletzt schon mal auf die Räder gesteckt.


    Nächste Baustelle ist die Geradführung für den Kreuzkopf mit Halterung und die Lagerung für die Steuerungsteile.


    Zum Schluß noch ein wenig Statistik nach einem Jahr Bauzeit mit sehr unterschiedlicher Intensität.


    Verbaute Teile: 3479 Bauzeit: ca. 205 Stunden

    Und es macht noch immer Spaß !!!


    Viele Grüße und einen schönen Restsonntag

    Ulrich

    Hallo Modellbauer,


    nach einer ganzen Weile und zum Einjährigen meines Bauberichts, ist ein kleines Update fällig.


    Die Kuppelstangen und Treibstangen wurden nahezu komplett aus den LC-Teilen gebaut, da die bedruckten Flächen sowieso recht klein sind und mir die Silberfarbe, die einen deutlichen Blaustich hat, nicht gefällt.


    Die Kuppelstangen sind jeweils aus drei Lagen aufgebaut, in der Mitte 1 mm dick und beiderseitse je 0,5 mm

    oben für die eine Seite ungebaut.


    Ebenso ist es bei den beiden Treibstangen.


    Das Ganze wird dann mit diversen Kleinteilen komplettiert.

    Oben die Distanzscheiben zu den Rädern, unten die Außenseiten der Lagerschalen und zwei Verbindungsstellen mit Muttern.

    Bei den Treibstangen ist es nur die Lagerschale


    Hier ist alle zusammengeklebt, was die gleiche Farbe (Stahl) erhält

    Und zum Schluß am Lokrahmen.

    Zuerst auf der rechten Lokseite

      


      


    und dann links

      


      


    Langsam sieht alles nach Dampflok aus.

    Jetzt wird alles fein säuberlich verpackt und dann geht es zum lange ersehnten Treffen nach Mannheim.


    Die nächste Baustelle wird die Kolbenstange mit Kreuzkopf, Kreuzkopfführung, Schubstange und Koppelstange.


    Ich wünsche ein schönes Wochenende

    Viele Grüße

    Ulrich

    Jetzt wir gealtert.


    Zuerst ein washing mit dunklem Rost (fertig von Vallejo erhältlich und 1:1 mit Wasser verdünnt).

    Rechts daneben der unbehandelte Zylinder


    Dann nochmal mit hellem Rost.

    Das sieht ziemlich heftig aus, wird aber durch den nächsten Arbeitsgang abgemildert.


    Dann mit weißem Farbpigment und weichem Pinsel überpinselt


    und zuletzt noch Ölspuren an den entsprechenden Stellen aufgebracht.

    Man muß sich nur vorstellen, wo Öl austreten kann und wo es dann hinläuft.

       


    Die fertigen Zylinder aus verschiedenen Perspektiven.

      


    In der Realität sieht alles etwas sanfter aus, das Blitzlich überhöht die Alterungsspuren.

    Jetzt folgen zwei Wartungsklappen und vier Deckel, die zu Einstellung der Schiebersteuerung abnehmbar sein müssen.

      

    Der Deckel wird mit Wasser befeuchtet (nicht zu wenig) und auf eine Moosgummiunterlage mit einem runden Kopf durch kreisende Bewegung mit leichtem Druck geformt. Die Außenseite wird dabei leicht faltig, das ist aber im Original ähnlich.

    Die Deckel erhalten noch Scharniere aus kurzen Drahtstücken.


    Als nächstes werden die vier Sicherheitsventile gebaut.

    Wenn man das so macht, wie in der Anleitung vorgesehen, also von rechts nach links um einen 1 mm Draht wickelt, wird des zu dick

    (siehe graue Flächen im ferigen Teil oben).


    Deshalb habe ich das Ganze in einzelne Teile geschnitten und separat nacheinander verarbeitet.

    links die fertige Hülle mit dem richtigen Außendurchmesser.

    rechts die innere Hülse und in der Mitte die Stege, die um das rechte kürzere Teil gekürzt wurden.


    So sieht es dann schon besser aus.

    Das zu dicke Teil habe ich nicht mehr versucht anzupassen, es wird an der Lok wohl nicht auffallen.


    Hier alle Teile vor der Endmontage.

    Die Zylinderdeckell sind noch im vorlackierten Dunkelgrau, die anderen Anbauteile sind mit einem schwarzen washing behandelt, und die Zylinderaußenfläche mit Wasser-Weißleim versiegelt.


    Die vier Sicherheitsventile haben noch einen Zapfen aus Draht erhalten, da stumpf aufkleben wahrscheinlich nicht lange hält.


    Und hier die fertigen Dampfzylinder

    Danke Reinhard.


    Weiter geht es mit den Deckeln für die Dampfzylinder. Es kommen wieder fast nur LC-Teile zum Einsatz


    Zuerst die Deckel auf der Vorderseite (in Fahrtrichtung)

    Von links nach rechts sieht man unten die Teile, die oben fertig zusammengebaut sind.

    Das Schutzrohr rechts (auf der Pinzette aufliegend) wird nur mit vier kleinen Stegen gehalten. Beim Zusammenkleben braucht man eine Führungsstange, sonst wirds nix.

    Alles wurde mit Weißleim-Wassergemisch lackiert, um eine Ablösen der Schichten der LC-Teile, vor allem bei den Sechskantschrauben, zu verhindern.


    Bei den rückseitigen Deckeln ist es viel einfacher


    Die Stopfbuchse ist aus drei Scheiben mit umhüllenden Kartonstreifen aufgebaut.

    Vorne wird ein Flansch aufgeklebt.


    Damit das ausgestichelte Loch schön rund und glatt ist und auf den Durchmesser der Kolbenstange paßt, wird mit einem Holzstab vorsichtig aufgeweitet (obere Bohrung)


    Hier das Ergebnis in Summe und dann in dunnkelgrau vorlackiert.

      

    Als Nächstes kommen die Lagerungen und Stopfbuchsen für die Schieberstangen dran.

    Hier das Bild aus der Anleitung, oberer Bereich der Zylinder.

    Es gibt eine Zylindervorderseite (rechts im Bild) und eine Rückseite (links)


    Zuerst die Teile der Vorderseite

    Hier und im Folgenden habe ich die LC Teile nicht mit Teilen aus dem Bogen beklebt, da das komplette Lackieren einfacher ist.


    In diesem Bauschritt sind die Sechskantköpfe aufgeklebt und die Wand der Stopfbuchse gerollt.


    Rechst im Bild sind die Deckel auf der Grundplatte aufgeklebt, bzwl zusammengeklebt, links der Grundkörper mit Versteifungsrippen.


    und jetzt alles komplett.


    Die Teile der Zylinderrückseite sind bis auf die Geradführungen der Schieberstangen (Teile 68) identisch.

    Wie diese aufgebaut ist sieht man hier


    Rechts im Bild die Einzelteile und links vormontiert.


    Das Ganze dann auf die Deckel angebaut.

    Die Zahnstocher dienen zum Ausrichten beim Festkleben, die nicht montierten Hülsen sind die Kreuzköpfe der Schieberstangen und bekommen ihre endgültige Position erst nach der Montage der Steuergestänge.


    Zm Schluß noch dunkelgrau lackiert und mit schwarzem washing.

    Die Alterung erfolgt erst wenn alles komplett zusammengebaut ist.


    Das wars fürs erste.


    Viele Grüße

    Ulrich

    Hallo Modellbaufreunde,


    lange ist es her seit meinem letzten Beitrag, aber meine privaten Verpflichtungen lassen momentan kaum Zeit zum Bauen und berichten zu.


    Ich habe mit dem Herzstück des Antriebes, nämlich den beiden Dampfzylindern angefangen.

    Zuerst muß der Grundkörper gebaut werden. Hier die Anleitung.


    auf dem nächsten Bild sind im Vordergrund die Einzelteile und dahinter das zusammengebaute Grundgerüst zu sehen

    Die Sechskantköpfe wurden vor dem Heraustrennen mit verdünntem Weißleim getränkt und nach dem Aufklebn nochmals, um ein Aufspalten und Ablösen einzelner Schichten zu verhindern. Hat gut funktioniert.


    Das Ganze wird dann mit einer Hülle kaschiert (ähnlich wie beim Original, welches eine Blechverkleidung hatte.)

    Gut vorrunden hilft wieder ungemein.

    Hi Joon,


    don´t worry about the surfaces of the wheels.

    It is simply a downscaled natural wear of the wheels.

    If you look at pictures of original wheels you can see similiar surface conditions.


    regards

    Ulrich

    Hallo Reinhard, hallo Dieter,


    vielen Dank.


    Der Modellbogen macht es einem aber auch nicht schwer.

    Meine Motivationsphase hat noch bei keinem Modell so lange angehalten.


    Viele Grüße

    Ulrich

    Dann habe ich mir zum Thema Alterung Gedanken gemacht und hier getestet. (weil man es ja später nicht mehr viel sieht, wenn es schief gehen sollte).

      


    Der ganze Tank wurde mit einem verdünnten washing aus Dunkelbraun grundiert und dann an den Nietenreihen unverdünnt, teils mehrfach aufgebracht. Ebenso vereinzelte Laufspuren.

    Mit weißem Pigment habe ich einige Stellen an den größeren Flächen aufgehellt um Ausbleichungen darzustellen.

    Danach mit weißem Pigment über die Nietköpfe.


    Duch das Blitzlicht kommt es deutlicher rüber, als man es in der Realität wahrnimmt.

    Der Gesamteindruck ist dreckig und ölig und gefällt mir für ein bodennahes Teil im Rahmen recht gut.


    Links auf den Bildern sieht man eine aufgeklebte Scheibe, die zur Zentrierung des Verbindungsrohres zur Rauchkammer dient.


    Dieses sieht man jetzt hier. Es ist an der Rauchkammer verschieblich eingesteckt und wird beim Einbau automatisch auf die richtige Länge eingeschoben.


    Bei dem nun korrekte eingebauten Tank wird zwischen Tank und Rahmen verdünnter Leim aufgetragen, der sich in die beiden Spalten einsaugt und den Tank festklebt.


    Und so sieht der fertig eingebaute Tank aus.

      


      


    Von unten sieht man leider fast nichts mehr von den Nieten, aber das Wissen daß sie da sind reicht mir schon.

    Aber man erkennt, wie der Tank raumsparend den vorhandenen Platz ausnutzt.


    Das wars für heute.

    Es geht dann weiter mit dem Herzstück des Antriebs, den beiden Dampfzylindern.


    Viele Grüße

    Ulrich

    Jetzt das zweite Teil, diesmal besser vorgerundet

      



    Ein Einbautest in den Rahmen zeigte, daß der Tank etwas zu hoch steht.


    Das ließ sich aber beheben, indem der störende Querverbinder mit einem Rundstab aus Metall etwas verformt wurde.


    Jetzt paßt es


    Die nächste Arbeit war wieder etwas eintönig: 290 Nietköpfe herstellen und aufkleben, die man später fast nicht mehr sieht.

      


    und nochmal etwas näher dran

      

    Hallo Modellbaufreunde,


    nächste Baustelle ist der große Wasserbehälter zwischen den Rahmenwangen.



    bis auf die beiden Querverbindungen W8 und W9 sind alle Innenteile als Lasercut vorhanden.


    Der Zusammenbau gestaltet sich recht einfach. Die vier ersten Teile zusammenstecken und mit einer Hand fixieren und mit der anderen Klebstoff innen auf die Kanten auftragen, ein wenig hin und her bewegen, damit der Kleber in den Spalt fließt und kurz warten bis er abgebunden hat.


    Die anderen Teile eingeklebt und das Grundgerüst ist fertig.

      


    Hier die beiden Hüllenteile


    und das erste aufgeklebt.

      

    Leider habe ich an den Rundungen nicht sauber vorgeformt, sodaß leichte Knicke sichtbar sind (2.Bild), aber in echt war es ja auch Blech. Also nochmal ok.

    Hallo Henryk, Hallo Dieter,


    vielen Dank, freut mich, daß es euch gefällt.


    Ich vermute, daß die Rohrbögen im Original gegossen waren und deshalb keine einzelnen Segmente vorhanden waren.

    Da man es aber später nicht mehr so richtig gut sieht, habe ich mir ein Spachteln und Schleifen gespart.


    Als Blechteile, die ja auch im Original so aufgebaut sind, gefällt mir das Ergebnis auch gut.

    Ich habe aber die Befürchtung, daß es nicht die letzten Rohrbögen waren, da es ja auch Dampfzuleitungen geben muß.


    Viele Grüße

    Ulrich

    Das Anbringen der ersten Rohrbögen geschieht wieder stumpf und braucht viel Geduld, da man die Teile halten muß, bis der Kleber abgebunden hat.

      


    Die beiden anderen Rohrbögen werden auf die zugehörigen Flansche geklebt


    und der fertige Abzweig bekommt in jedem Rohrbogen eine Klebelasche.


    Die fertigen Rohre sollten genau zwischen die Rahmenwangen passen.

    Der Einbau in den Rahmen erfordet ein "Durchschlängeln" an den Querverbindungen vorbei,

    klappt aber gut.

      


    Zum Schluß wird das obere Rohr am Rauchkammerträger angeklebt und die beiden Flansche am Rahmen.

    (verdünnten Weißleim in den Spalt laufen lassen und halten bis es fest ist)

      


    Von der ganzen Rohrgeschichte sieht man leider später nicht viel, aber der Weg ist ja bekanntlich das Ziel.

    Übrigens mal wieder meinen vollen Respekt für Rene, der das ganze in 1:45 gebaut hat :thumbup:


    Schönes Wochenende und

    viele Grüße aus dem heißen Neckargemünd (33°C)

    Ulrich

    Alles andere als einfach waren dagegen die Abdampfrohre.


    Schon die Abwicklungen deuten auf einen besonderen Zusammenbau hin.


    Bei dem ersten Rohrbogen habe ich versucht stumpf zu kleben, was aber nicht gut funktioniert hat.

    Deshalb bin ich dann wie folgent vorgegangen:


    Zuerst mit Weißleim lackiert (rechts), um ein Ausfransen und Aufspalten der dünnen und spitzen Enden beim Schneiden zu verhindern.

    Außerdem läßt sich das Teil sanfter runden und der Leim zum Kleben haftet besser.

    Die eine Seite bekommt schmale Klebelaschen hinterklebt


    Dann wird mit einem Metallstab auf einer Moosgummiunterlage gerundet


    Jetzt werden die einzelnen Segmente mit den Laschen zusammengeklebt (rechts im Bild)

    Wenn das trocken ist, kann man Sement für Segment stumpf zusammenkleben und dabei auf sauberes Zuammenpassen achten.


    So sieht es dann fertig aus.


    Das Zwischenrohr läuft sehr spitz zu und wird deshalb stumpf geklebt

      


    Die fertigen Teile sind hier zu sehen.

    Das lange gerade Rohr verbindet später den zwischen den Rahmenwangen liegenden Wassertank mit der Rauchkammer

    Als nächstes kommt der Rauchkammerträger mit Abdampfrohren dran


    Der Rauchkammerträger ist einfach zu bauen.

    Hier die vorbereiteten Teile mit bereits aufgeklebten LC Schraubenköpfen.

    Die Teile waren wohl im Original verschraubt statt genietet um bei Bedarf ausgetauscht werden zu können.


    Nach dem Einfärben der hellen Stellen und Kanten und dem Zusammenbau, wurde mit verdünntem Weißleim zum Schutz überlackiert und dann gealtert.

      


      


    Angeregt durch die Methode von Joon bei seiner TY2 habe ich unterschiedlich verdünnte Rostfarbe von Vallejo Air (71080) verwendet.

    Dann bin ich noch versuchsweise mit weißem Farbpigment und einem weichen Pinsel vorsichtig über die Schraubenköpfe.


    Im Gegensatz zum Fahrgestell, wo die Verschmutzung eine Mischung aus Dreck und Öl ist und eher einen dunklen öligen Farbton hat, ist hier meiner Meinung nach eher eine trockene rostige Oberfläche besser.

    Die Originalfotos von Loks zeigen allerdings alle möglichen farblichen Ausprägungen, sodaß man nicht wirklich viel falsch machen kann.


    Auf der Lok sieht es dann so aus.

      


    Nach mehr als einem Monat geht es wieder weiter mit dem Bericht.

    Ich hatte leider weniger Zeit zum Bauen und für den Bericht als erhofft, war aber nicht untätig.


    Hallo Reinhard und Henryk,

    vielen Dank für den Tip mit den Schienen. Die sind wirklich klasse und auch preisgünstig.


    Da ich aber noch nicht recht weiß, wie ich die Lok präsentieren will und zunächst mal für die Bauzeit eine geeignete Abstellmöglichkeit brauche, habe ich mir selbst Schienen aus Kartonstreifen für mein Baubrett gebaut


    zuerst das Fußprofil

      


    dann der Steg und die Oberseite aus drei Teilen zusammengeklebt

      


    Die wird dann mit einer einfachen Spurlehre auf den Steg geklebt.

      


    Da es nur eine Bauhilfe ist wird nicht farblich nachbehandelt, sondern nur mit verdünntem Weißleim beschichtet und nach dem Trocknen leicht überschliffen.


    jetzt kann die Lok sicher auf den Rädern stehen.