Posts by Ulrich

    Hallo Modellbaufreund,


    hier nach langem ein Zwischenbericht zu den Rädern.

    Die sechs gekuppelten Antriebsräder sind fertig. Jetzt fehlen nur noch die zwei angetriebenen.

    Hat etwas länger gedauert, da ich weniger Zeit zum Bauen hatte und die Motivation nach dem zweiten Rad auch deutlich gesunken ist. Aber der Aufwand war ok. (ca. 36 Teile und 4 Stunden pro Rad)


      


    Viele Grüße und einen schönen Sonntag

    Ulrich

    Danke Reinhard.


    Das erste große Rad ist fertig.

    Zunächst wurden noch der Radring auf der Vorderseite und der Spurkranz auf der Rückseite angebracht.

      


    Dann erfolgte die Lackierung mit Rot für das Gußteil, Weiß für den Radring und Silber für die Lauffläche.

      


    Damit es nicht so neu aussieht wurde alles mit 1:1 verdünntem Washing in Braun überzogen.

    Dadurch wird das grelle Rot abgetönt.

      


    Und zum Schluß noch die Ecken und Vertiefungen mit unverdünntem Washing teils mehrmals hervorgehoben und auf den Flächen Flecken aufgebracht.

      

    So gefällt es mir, nicht zu viel und nicht zu wenig.


    Ich melde mich wieder, wenn die nächsten 5 Räder dieses Typs fertig sind.


    Viele Grüße

    Ulrich

    Hallo Peter,


    vielen Dank.

    Das Ergebnis rechtfertig meines Erachtens den Aufwand auf jeden Fall.


    Wenn ich ein Kriegsschiff bauen würde, müßte ich auch die ganze Bewaffnung x-mal bauen und bei einem Flugzeugträger die ganzen Flugzeuge. Das wäre noch langweiliger.


    Die Teile bei der Lok sind aber wenigstens nicht so filigran.


    Gruß

    Ulrich

    Die Verstärkungen für die Gegengewichte werden abgeschrägt und gerundet (links im Bild)

    Das geht mit einer feinen Schlüsselfeile übrigens recht gut.


    Hier sind die noch fehlenden Teile


    Radvorderseite mit Ausgleichsgewicht und Hinterseite mit Ausgleichsgewicht und Doppelscheibe

      


    und nun noch die Gußradien mit Weißleim wieder Vorder- und Hinterseite.

      

    Für die richtige Dicke muß man zweimal auftragen, da der Leim beim Trocknen schrumpft.


    Weitere Bilder folgen, wenn das Rad fertig ist.


    Gruß

    Ulrich

    Das nächste Bild zeigt die für ein Rad ausgeschnittenen Teile

    Rechts habe ich mir die Abstände aufgezeichnet, um eine korrekte Spurweite zu erreichen.

    Statt der erforderlichen 3,25 mm habe ich durch die beiden grauen Scheiben nur 2,2 mm, aber man kann ja beim Zusammenbeu noch was unterlegen.


    Jetzt werden in der Vorrichtung die beiden Verstärkungsrippen (auch als "Schwimmhäute" bezeichnet) am Krafteinleitungspunkt der Kuppelstange eingepaßt. Rechts ok, links noch nicht.


    Nach dem Ausschneiden der Speichen habe ich bemerkt, daß die Nabe zu dünn ist. Der entsprechende Streifen auf dem Bogen ist 5 mm statt 4mm. Deshalb habe ich noch eine Nabenscheibe aufgeklebt.

      


    In der Vorrichtung siehts dann so aus.

    Zuerst wurden nur die Speichen mit geraden Enden eingepaßt und eingeklebt. Oben im Bild die vorbereiteten, abgerundeten Teile.


    Für die anderen muß man die Enden entsprechene abschrägen.

      


    Jetzt kommen die Verstärkungen und die letzten vier Speichen

    Danke Reinhard, hallo Modellbaufreunde,


    es geht weiter mit den Rädern.

    Ich habe natürlich zuerst die restlichen drei kleinen Räder in gleicher Machart fertiggebaut. Jetzt fehlen "nur" noch 8.



    Als nächste habe ich mir die sechs großen, von den Kuppelstangen angetriebenen Räder ausgesucht.

    Links die Anleitung (Bild oben links), rechts die Teile, die ich verwende.

      

    Scheiben mit Naben und Speichen, ebensolche mit Verstärkunsrippen unten, Radringe und Spurkränze,

    Verstärkunsrippen, Nabenscheiben für die Radinnenseite, LC Teile für die Naben, Ausgleichsgewichte und ganz rechts Speichen.


    Zunächst werden wieder zum Verstärken die Nabenteile aus den LC Teile geschnitten und mit den LC- Nabenteilen (oben und unten) in der Vorrichtung verklebt.

         

    Die Kontur dieser oberen und unteren Teile kann man als Schablone beim Zurechtfeilen der beiden Zwischenlagen verwenden.


    Das gleiche geschieht mit den Radringen.

      


    Anders als bei den kleinen Rädern habe ich an der Nabe außen und am Radring außen und innen Schreibmaschinenpapier aufgeklebt, um eine glatte, geschlossene Fläche zu haben.


      

    Hallo Thomas, hallo Peter,


    vielen Dank euch beiden und allen anderen für die likes.

    Und ganz besonders an Werner für die vielen likes innerhalb kurzer Zeit.;)


    Der Tip mit der Humbrol Farbe ist gut und wird bei Gelegenheit getestet.

    Der Alustreifen ist mir fast zu glänzend. Das kommt auf den Fotos nicht gut zur Geltung, in Realität ist es aber fast wie Chrom.


    Die Laufflächen waren im Original zwar metallisch blank, aber nicht wie poliert, sondern mit sichtbaren Längsrillen.


    Bei den nächsten Rädern tritt hoffentlich ein Übungseffekt auf, außerdem weiß ich jetzt wie ich es machen werde und muß nicht mehr experimentieren.


    Viele Grüße

    Ulrich

    Deshalb habe ich mir einen Streifen aus Aluminiumfolie geschnitten.

    Das geht recht gut auf einer Glasplatte mit einer scharfen Klinge und wenig Druck bei mehrmaligem Schneiden.


    Nach dem Aufkleben sieht es dann sehr metallisch aus.


    Auf beiden Nabenseiten fehlt noch die Darstellung der Welle


    Für die Außenseite wird das LC Teile entsprechend ausgeschnitten und in der Mitte eine Vertiefung für die Zentrierbohrung der Welle eingedrückt.

      

    Die Innenseite erhält eine selbst hergestellte Scheibe, die es in Realität nicht gibt, im Modell aber eher ein Distanzstück ist.

    Rechts beides lackiert.


    Auf dem Rad siehts dann so aus

      


    Jetzt wird noch verschmutzt

      


    Und fertig ist das Rad.

      


    Das ist zwar alles ein gewisser Aufwand, aber das Ergebnis rechtfertig meine Meinung nach die Mühe.

    Ich bin zufrieden.


    Insgesamt sind 12 Räder in 3 Ausführungen anzufertigen, die ich alle in gleicher Machart herstellen werde.


    Viele Grüße und einen guten Start ins neue Jahr mit viel Modellbaufreude.

    Ulrich

    Weiter geht es mit einer Scheibe auf der Radrückseite (mit Rest aus dem LC Speichenrad verstärkt) und dem Spurkranz.

      

    Auch hier wurde mit Leim die Gußschräge simuliert.

    Nun folgt noch der Ring auf der Radaußenseite

    Die Gußradien habe ich nochmals mit Leim verdickt. Jetzt sieht es besser aus.


    Das Gußteil wird in rot lackiert

         

    Das echte Rad besteht aus einem Radstern aus Guß, auf den der Radreifen aufgeschrumft und zusätzlich mit einem Sprengring gesichert wird. Das wird gemacht, damit man unterschiedliche Materialien verwenden kann (gießbarer Radstern und verschleißfester Stahlring)

    Der Spurkranz am Radreifen ist hinten auch rot lackiert (rechtes Bild)


    Die Lauffläche ist jetzt metallfarbig lackiert

    Allerdings gefällt mir weder die Farbe, noch die Oberfläche

    Zum Zusammenbau braucht man jetzt eine Vorrichtung.

    Diese habe ich aus der Bauanleitung kopiert und auf eine Kartonplatte geklebt

    Damit die Teile nicht festkleben, ist eine durchsichtige Kunststofffolie darübergezogen und zur Zentrierung der Nabenteile ein Holzstab montiert.


    Um den Radring zu zentrieren bedarf es dreier Anschläge


    Jetzt sind Nabe und Ring eingelegt und bereit für das Einkleben der Speichen

    Am Ring und der Nabe sind die Kanten wie beim Zughaken durch Drücken gerundet, um die Gußradien darzustellen.


    Die Speichen sind auf 1 mm Karton geklebt und werden mit leim getränkt und nach dem Trocknen mit eine feinen Feile gerundet


    Vor dem Einkleben müssen sie noch auf die richtige Länge gekürzt werden.

       ´

    wenn trocken muß man mit einem dünnen Blech oder Messer das Rad leicht von der Kunststofffolie lösen und kann es dann herunternehmen.


    Jetzt werden mit Weißleim (Ponal geht besser als Kittifix) an den entsprechenden Stellen die Gußradien simuliert.


    Nach dem Trocknen hilft eine Grundierung zu erkennen, ob alles gut aussieht

      

    Hallo Modellbaufreunde,


    ich kann euch dieses Jahr noch etwas Neues zeigen. Das erste Rad ist fertig.


    So soll das Rad laut Bausatz aufgebaut werden und rechts die Teile dazu

      


    Im LC Satz sind folgende Teile zu finden


    Das gibt dann "trocken" übereinander gestapelt folgendes Bild


    Das ist mir ehrlich gesagt zu eckig, die Speichen sind im Querschnitt nicht wie im Original trapezförmig sondern rechteckig und es gibt jede Menge Schleifarbeit zwischen den Speichen, damit man die einzelnen Schichten nicht mehr sieht.


    Deshalb will ich eine Gemischtbauweise machen

    Die Nabe aus 3 LC Teilen und einem Bausatzteil, die Speichen aus dem Bausatz, den Radring aus 2 LC Teilen (Speichen werden weggeschnitten) und zwei Bausatzteilen, den Spurkranz und den Ring auf der Radaußenseite als LC Teil und die restlichen Nabenteile aus dem Bausatz.


    Da ich sowieso alles lackieren muß habe ich auf noch mehr Bausatzteile verzichtet und baue die Nabe aus den zwei LC Teilen und den Innenteilen der Speichenteile


    Dazu wird zuerst mit einem Teil als Schablone das Innere weggeschnitten

      


    Genau so wird mit dem Radring verfahren.


    Die vier Schichten werden jeweils zusammengeklebt und mit Leim getränkt

      

    Hallo Peter und Reinhard,


    danke für die netten Worte und allen anderen für die vielen Likes.


    Bevor ich an die Räder gehe lasse ich das bisher Gebaute mal sacken.


    Nur für die Statistik: ich habe bisher ca 1700 Bauteile (davon 840 Nietköpfe) verbaut und dafür ca 75 Stunden gebraucht.

    Diesmal wird mitgezählt, damit ich endlich die meistgestellte Frage auf Ausstellungen beantworten kann: wie lange braucht man um das zu bauen. Ich will es jetzt mal selber wissen.


    Das einzig gute daran, wenn wir uns eine Weile nicht sehen, ist, daß ich umso mehr zeigen kann.

    Aber die Kartonmodellbautage im Technoseum werden mir schon sehr fehlen.

    Das war für mich seit 2003 eine Konstante im Modellbauuniversum.

    Allerdings sollte man sich mit Dingen, die man nicht ändern kann, auch nicht zu lange beschäftigen.


    Viele Grüße

    Ulrich

    Zum Abschluß noch einige Bilder zum Lokrahmen.


    Rahmen hinten von oben und unten gesehen mit Zughaken und dessen Federung

      


    Dann das gleiche auf der Rahmenvorderseite

      


    Ein komplexes Gebilde, aber es wird noch besser, wenn auch noch die Bremsanlage hineingebaut wird.

    Schade, daß man später, wenn die Lock auf den Rädern steht devon nicht mehr so viel sieht.


    Zu guter letzt noch ein Bild, das die Baugröße deutlich zeigt. Der Rahmen ist jetzt 56 cm lang.


    Nächste Baugruppe sind die Räder und die Lenkgestelle.

    Ob ich die LC Teile verwende muß ich mir erst noch überlegen und ggf. einen Probebau machen.

    Wahrscheinlich wird es eine Kombination aus LC und Bogenteile.


    Vile Grüße aus dem regnerischen Neckargemünd

    Ulrich

    Nach der farblichen Nachbehandlung der noch nicht bemalten Stellen und einiger noch vorhandenen weißer Blitzer, ist der Lokrahmen nun weitgehend fertig.

    Es fehelen noch vier Winkelbleche, die Radkästen und einige Konsolen für die Steuerung sowie zwei Staukästen.

    Diese Teile werden aber laut Nummerierung erst später angebaut.


    Hier ein Überblick über die Tragfederanordnung.

    Zuerst die 8 Federn der angetriebenen Achsen im Überblick


    Dann von außen und innen

      


    Es folgt der lange Hebel zur hinteren Vorlaufachse von oben und von unten mit der innenliegenden Feder.

      


    Nun der lange Hebel zur vorderen Vorlaufachse ebenfalls von oben und unten

      


    Und zum Schluß die oberhalb des Ramens liegenden Federn.

    Hallo Walter, Peter und Reinhard,

    danke für die lobenden Worte.


    Hallo Walter,

    bitte nicht so tief stapeln.

    Das was ich baue ist nicht die Norm, auch für mich nicht.

    Das Modell fordert mich gerade auf eine Weise, wie ich es bisher auch nicht kannte. Es ist die erste Lok in 1:25 und ich habe vorab viele Bauberichte aus den bekannten Foren studiert.


    Ich gebe zu, daß ich immer noch hochmotiviert bin und versuche mein Bestes zu geben.

    Auch entwickle ich beim Bau meine Arbeitstechniken weiter und dadurch wachsen wiederum auch die Ansprüche.


    Einen Baubericht zu schreiben fördert ebenso die Motivation ungemein, weil ich sehe, daß sich viele dafür interessieren und dies auch durch die likes bekunden. Auch dafür danke an alle.


    Und bei alle dem macht es auch noch einen Riesenspaß.

    Und das ist schließlich die Hauptsache bei jedem Hobby.


    Danke und viele Grüße

    Ulrich

    Für die weitere Handhabung war es unbedingt erforderlich, eine Montageauflage zu bauen, da man sonst das bereits montierte wieder kaputt macht. Aus Wellpappe war es schnell gebaut.

      


    Jetzt kommt die Fummelei an der Lok-Vorderseite.

    Auch wieder am langen Hebel vorne und hinten die Zugstangen

      


    letzte Blattfeder unten

      


    und die obere Feder vorne an der Lok.

    Hier habe ich von unten einen Hilfsbolzen für das vordere Lenkgestell eingesteckt, da der bereits gefertigte zu kurz ist und ich die Länge erst nach Montage der Lenkgestells festlegen will.


    Das war jetzt die linke Lokseite, der ganze Spaß wiederholt sich dann noch rechts. Dann wird farblich nachbehandelt und es gibt weitere Bilder.


    Übrigens wächst zusehens mein Respekt vor Rene, der die Lok im Maßstab 1:45 gebaut hat. Das ganze halb so groß kann ich mir nicht vorstellen. Dein Baubericht ist mir auch eine große Hilfe.


    Viele Grüße und bis bald

    Ulrich

    Jetzt wirds richtig schwierig, weil schlecht zugänglich.

    Bevor die rückseitgen Blattfedern montiert werden können, muß der lange Längenausgleichshebel seine Zugstangen bekommen

      

    Linkes Bild Vorderseite Zugstange nach unten, rechtes Bild Hinterseite Zugstange nach oben


    Das Anbringen der letzten Blattfeder hinten ist noch schwieriger, da sie komplett von Wänden umbaut ist. Der Hebel muß noch beweglich sein, sonst kann man das linke Federnende nicht einfädeln

      

    Man sieht auch, wie wenig Platz die Stange beim Durchgang durchs Blech hat.


    Jetzt noch die Feder aufgesteckt.


    Weiter geht es wieder auf der Unterseite mit der Blattfeder. Ausrichten und mit Leim sichern.

      


    Bei der letzten Feder noch die Muttern. Der Pfeil zeigt den Stützbolzen für die Lenkgestellabstützung (noch nicht festgeklebt)

    Die Montage beginnt mit ebendiesen Hebeln

    Welle und Hebel eingefädelt, ausgerichtet und mit verdünntem Leim fixiert. Man beachte, daß die Hebel nicht an den Rahmenwangen anliegen, damit die Flucht mit den Federn später stimmt.


    Es folgen die beiden Zugstangen (lose aufgesteckt)


    Jetzt die Balattfeder aufgesteckt.

     

    Es ist unbdingt wichtig, alle Bohrungen, durch die ein Draht gesteckt wird, vor Montage nochmal zu durchstechen, um sicherzustellen, daß nichts klemmt. Auch ein Ausrichten mittels Führungsstab vor Montage des Verbindungsbolzens ist empfehlenswert.


    Führungsbolzen und Mutten montieren, alles Ausrichten und mit Leim sichern.

      

    Ich bin zwar mit der nächsten Baueinheit noch nicht ganz fertig, aber es ist an der Zeit wieder was zu zeigen.


    Zunächst sind mir vier Teile aufgefallen, die ich nicht angebaut habe, weil sie auf der Bauzeichnung nicht dargestellt sind.


    Mit Nietköpfen sieht es dann so aus


    Und an der Lok so (linkes Bild nur das hintere Teil, rechts alle)

      


    Es folgen viele Kleinteile für die Federaufhängung.

    24 Gestänge und 32 Verbindungsbolzen


    beim Bemalen hilft wieder die Spannzange. Ein wirklich unentbehrliches Werkzeug wenn man mit Draht arbeitet.


    Bemalt siehts so aus


    Dann noch Muttern am Spieß. So lassen sich recht einfach die Kanten färben.


    Und zuletzt noch die kurzen Längenausglechshebel mit Verbindungswellen

    Hallo Reinhard,


    Messing Rundmaterial Durchmesser 1 mm ist das Material meiner Wahl (im letzten Bild oben)

    Davon habe ich ein paar Meter.


    Für durchgehende Gewindestangen kann man auch gut die dickeren Gitarrenseiten verwenden (siehe auch weiter oben im Bericht bei den Lenkgestellfedern).


    Gruß

    Ulrich

    Aus dem Grund habe ich eine Stange aus dem Bogen gebaut und mit den LC Teilen verglichen.

    Warum bei 16 Teilen die Bohrung fehlt ist mir auch nicht klar.

      


    Die Entscheidung ist einfach. Die obere Version wird gebaut.


    Die große Erkenntnis aus diesem Bauschritt ist:


    Lasercut Teile sind nicht immer die bessere Wahl.


    Viele Grüße

    Ulrich

    Für die Blattfedern habe ich länger gebraucht als gedacht.


    Doch zunächst noch eine Abdeckung des Rahmens mit Lagerböcken für die Feder des vorderen Lenkgestelles


      


    Die Grundplatte der LC Teile der Lagerböcke ist etwas zu schmal --> mittig aufgeklebt.


    Hier die aufgelebte Platte und rechts nach farblicher Nachbehandlung.

     


    Die Balttfedern bestehen aus 11 Federblättern, einem Federbundblech und bei 8 Federn je einem Gelenklager.

    Macht bei 12 Federn 152 Teile. Rechts wieder farblich behandelt.

      


    Leider hat auch hier ein LC Teil nicht gepaßt (Teil und Bohrung zu groß. Sieht wie ein Skalierungsfehler aus)

    Deshalb habe ich die vom Bogen genommen.


    Auch die nächsten Teile haben mich vor ein Rätsel gestellt.

    Die Gestänge für die Federnverbindung sollen laut Bauanleitung aus Draht und Gabelkopf bestehen (Teile Nr. 40)


    Im LC Bogen waren allerdings nur folgende dabei


    Wo die Scheiben hingehören ist unklar, eckige Gewindestangen sehen nicht toll aus und die Muttern haben keine Bohrung.

    Deshalb habe ich versucht die Teile rund zu kriegen (mit Weißleim getränkt und gedrückt), was aber bei den kurzen nur bedingt und bei den langen gar nicht gelungen ist.

    Danke Reinhard und den anderen für die Likes.


    Du hast recht, man muß aufpassen, daß man es nicht übertreibt.

    Aber tief unten im Fahrzeugrahmen ist das nicht so schlimm, und man kann erst mal für die besser einsichtigen Stellen üben.


    Ich orientiere mich an vielen Originalabbildungen verschiedener Loks (4 Hefte vom Eisenbahnjournal "Die Dampflokomotive-Technik und Funktion") und da gibt es alles von total verdreckt bis fast fabrikneu.


    Der Bau und das Ausprobieren mit den Farben macht sehr viel Spaß.

    Bau ruhig die T3 nochmal, ich bin bespannt auf den Vergleich mit der kleineren Version.


    Gruß

    Ulrich

    Jetzt die Befestigung am Rahmen.

    Zuerst müssen die Platten dran, dann wird der Haken eingeschoben.

      


    Im Inneren siehts dann so aus


    Dann werden die Verbindungsplatte mit Mutter und die Druckfedern montiert.

      


    Ansicht von unten.


    Vorne an der Lok Ansicht von oben und unten.

      


    Die Querträger sind auch montiert, wobei auf der Hinterseite keine Nieten sichtbar sind. Ggf. baue ich die nachträglich ein, wenn es Sinn macht. Das Ganze wird oben zwischen den Rahmenwangen noch mit einer Abdeckung verschlossen, wenn die Tragfedersysteme montiert werden.


    Hier nochmal von der anderen Seite.


    Das wars für diese Woche. Als nächstes werde ich mit der Herstellung der vielen Blattfedern und zugehörigen Teilen beschäftigen.


    Gruß und schönes Wochenende

    Ulrich

    Nächste Baustelle: die beiden Zughaken vorne und hinten an der Lok.


    Die Haken sind unterschiedlich lang und bestehen aus je zwei aufeinandergeklebten LC-Teilen

      

    Da mir die Haken zu eckig waren, habe ich zunächst versucht sie mit einer kleinen Feile zu runden. Das hat nicht wirklich gut funktioniert, da das Tränken mit Weißleim das Teil zwar stabilisiert, aber nicht wie Sekundenkleber regelrecht härtet.

    Deshalb hab ich die Kanten mit meinem Rundungswerkzeug weggedrückt und nochmals mit Weißleim überzogen.

    Das Ergebnis hat mich überzeugt.


    Und hier noch die restlichen Teile (die unteren sind jeweils schon farblich nachbehandelt, die oberen haben nur gefärbte Kanten):

    Links neben den Haken die Druckfedern (oben noch nicht gewickelt) mit Verbindungsplatte und Befestigungsmutter.

    Unten die Querträger am Heck mit Nietköpfen

    Und oben, endlich mal in einer anderen Fabe, die beiden Pufferplatten. Oben sieht man das abgeschnittene Stück vom zu langen LC-Teil.


    Und jetzt noch mal im Detail

      



    Das sind meine Helfer beim Verschmutzen

    In der Mitte stark verdünntes Braun für die helleren Grundfarben (rot), rechts ebenso Schwarz und links helles Grau unverdünnt für die anschließende Betonung der Glanzlichter. Man kann sich das auch alles selber mischen, so ist es aber deutlich einfacher und hat immer die gleiche Konsistenz.


    Nicht zu vergessen die an bestimmten Stellen vorhandenen Ölflecken

    Wirkt meines Erachtens sehr realistisch.

    Danke Reinhard und allen für die Zustimmung zum Bericht.


    Manchmal komme ich mir wirklich wie ein Lehrling vor. Durch den Modellbau kombiniert mit ein wenig Fachliteratur lernt man wirklich einiges.


    Es wird auch immer wieder gesagt, daß die gute alte Dampfloktechnologie im Vergleich zu heutiger Computertechnik und Software noch nachvollziehbar ist.

    Das stimmt leider auch nur teilweise.


    Wie eine Dampfmaschine vom Prinzip her funktioiert wissen viele. Wenn es aber ins Datail geht hört der Spaß schnell auf.

    Eine Dampflokomotive ist ein sehr komplexes Gebilde, bei dem viele technische Bereiche und Spezialgebiete zusammenspielen.


    Da ist das Fahrwerk mit der Radaufhängung und den Laufachsen noch das einfachste.

    Bei der Dampfzylindersteuerung mit der dazugehörigen Getriebetechnik wird es schon schwieriger.

    Das ganze Thema Feuerung, Kessel, Hilfsaggregate und den entsprechenden Dampf- Wasser- und Druckströmen und Kreisläufen und den zugehörigen Leitungen wird des richtig kompliziert.


    Aber selbst wenn man nur an der Oberfläche kratzt ist es sehr lehrreich und interessant.


    Schönen Restsonntag

    Ulrich

    Den Kaffee hat er sich redlich verdient.


    Das war eine interessante Sache, weil man quasi direkt "begreifen" kann wie sich die Biege- und Torsionssteifigkeit mit jedem Verbindungselement vergrößert.

    Außerdem wird einem bewußt, wie verschachtelt manche Elemente ineinandergreifen und wie wenig Spielraum manchmal dazwischen ist.

    Und es fehlt noch einiges (Tragfedern, Bremsgestänge,...)


    Ein Lob an dieser Stelle auch an den Modellkonstrukteur, der seine Sache hervorragend gemacht hat.


    Ich wünsche ein schönes Wochenende und bis bald.

    Gruß

    Ulrich

    Jetzt kann sich mein Mechaniker freuen, der Rahmen ist zusammen.

     


    Ein Überblick von vorne nach hinten auf der Oberseite

     


     


    und auf der Unterseite.

     


     

    Weiter in Richtung Lokmitte mit einer horizontalen

     


    und je einer vertikalen Verstrebung von unten und oben.

     


    Letzte horizontale

     


    und vertikale Verstrebung.

     

    Zuerst werden aber an beiden Seiten noch Verstärkungen eingebaut.

    Hier, an der Vorderseite sieht man schon, wie knapp es an manchen Stellen zugeht.


    Es folgt ein doppelter "Boden" und ein hinterer "Deckel"

       


    und auf er Unterseite eine vertikale Strebe


    Jetzt geht es auf der Hinterseite der Lok weiter mit einer kurzen horizontalen


    und einer vertikalen Verstärkung


    Es folgt ein "Deckel" hinten und oben.

     


    Ansicht von unten

    Es geht wieder weiter, jetzt mit dem Zusammenbau des Lokrahmens.

    Zunächsst aber nochmal danke an die, die mitlesen und für die likes.


    Zuerst habe ich auf der Hinterseite eine lange horizontale und zwei vertikale Querverbindungen in beide Seitenwangen eingesteckt um eine erste Stabilität in zwei Richtungen zu bekommen.


       



    Dann wurde an den Verbindungsstellen verdünnter Weißleim mit der Nadelflasche aufgebracht (weiße Linien). Durch die Kapillarwirkung und evtl. ein leichtes Bewegen der Teile, läuft der Leim in die Fuge.

       


    An der Vorderseite der Lok wurde ebenso verfahren.

     


    Nach dem Trocknen entsteht ein schon recht stabiles Gebilde, das aber in der Mitte noch Verbindungen braucht.


       

    Auf der Grundplatte sieht es dann so aus


    und komplettiert mit Gewindestangen und Muttern so.


    Es fehlen noch die Auflagen, mit denen sich der Lokrahmen auf den Lenkgestellen abstützt.

     

    Der Verbindungsbolzen ist aus einem Holzstab entstanden, indem mit der Skalpellklinge so lange hin und her gerollt wurde, bis der Holzstab durch war, der dann mit eine Feile gerade geschliffen wurde. Der Bolzen ist noch beweglich und wird erst festgeklebt, wenn alles eingebaut ist.


    Fertig sieht es dann so aus. Links sind die Kanten farblich leicht aufgehellt.


    Zu Letzt sind noch die Gegenlager für die Bremsgestänge auf einer weiteren Grundplatte anzubringen.

     


    und im letzten Bild noch alle Teile zusammen.


    Und wie funktioniert das Ganze jetzt eigentlich?

    In einem Fachbuch habe ich mich aufgeschlaut:


    Beim Einfahren in die Kurve bewegt sich zuerst das vordere Lenkgestell durch die Schienenkrümmung zum Kurvenmittelpunkt hin.

    Durch einen Zapfen im Lenkgestell wird die Querbewegung auf das Zapfenlager und die Blattfedern übertragen.

    Diese stützen sich seitlich am Lokrahmen ab und drücken diesen ebenfalls in die Kurve hinein.


    Die Lok wird also vom Lenkgestell (deshalb heißt es so) in die Kurve gezogen.


    Man lernt nie aus.

    Weiteres folgt damnächst.



    Viele Grüße

    Ulrich

    Weiter geht es mit den Blattfedern. Diese sind aus vier Lagen geschichtet und waren mir zu dick.


    Deshalb habe an jedem Teil eine Kartonschicht wieder abgeschabt

    t  


    Jetzt gefällt es mir besser (sieht in echt deutlicher aus als auf dem Bild)


    Nachdem die Kanten gefärbt sind werden die Teile aufeinander geklebt


    und mit einem Kartonstreifen umwickelt (Federbund). Dabei wurde immer stückweise geklebt, die Knickstelle geritzt und wieder geklebt.

     


     


    bis alle Federn fertig sind

    Der Aufbau beginnt mit der Grundplatte (Querverbindung im Gestell)

     


    Für die weiteren Teile wird zuerst jeweils ein Zapfenlager gebaut

     


    Das bekommt dann seitlich je zwei Platten mit Gelenkbolzen und ein Lager für diese

     

    Da der Innendurchmesser nicht genau gepaßt hat, habe ich mit einem Dorn vorsichtig aufgeweitet.


    Das Ganze sieht dann im Zusammenbau und auf der Grundplatte für die Vorlaufachse so aus

       


    Bei der Nachlaufachse sieht es genau so aus, nur daß noch zwei Lagerböcke für die Drucklusfttanks hinzu kommen.

     

    Und wieder ist eine weitere Baugruppe geschafft.


    Es sind die Rückstellelemente für die Lenkgestelle der Vorlauf- und Nachlaufachse.

     

    Die Anleitung ist etwas verwirrend, da die zusammengehörenden Teile auf zwei Abbildungen verteilt sind.

    Wie es zusammenpaßt folgt gleich.


    Zunächst die Vorbereitung der Teile: zuerst die LC Teile mit aufgeklebten Kartonteile, dann die verstärkten Teile (keine LC Teile vorhanden).

     


    die einfachen Kartonteile und Rundmaterial und LC Muttern.