Posts by Ulrich

    Um das Bisherige probehalber auf das Fahrgestell setzten zu können, habe ich einen Anschlag auf die Schienen gebaut. Sonst fährt der Zug ungebremst bergab.



    Das ist nun der bisherige Stand

      

    Wie man sieht liegt die Rauchkammertür waagerecht.

    Die Aussparung im Kesselunterbau ist für die Zugänglichkeit des Antriebszahnrades erforderlich.


    Jetzt folgen laut Plan die Kesselanbauten und Leitungen.

    Ich werde aber evtl. wegen besserer Handhabung zuerst die Wände des Führerstandes bauen.

    Damit stelle ich sicher, daß die filigranen Teile nicht beschädigt werden.

    Die Zugänglichkeit wird allerdings schlechter.


    Bis demnächst


    Viele Grüße
    Ulrich

    zusammengebaut sieht es dann so aus.


    Das Ganze muß jetzt irgendwo drauf, deshalb habe ich den Boden vorgezogen.

    Hier stimmt die Baureihenfolge nicht mit der Nummerierung überein.


    Ausgeschnitten und leicht geknickt, um auf das Fahrgestell zu passen

       

    Die Aussparung ist für das Hauptantriebszahnrad erforderlich.


    Der Unterbau zeigt, daß der Kessel nur einseitig richtig gestützt ist


       


    Liebe Modellbaufreunde,


    vielen Dank für das Interesse am Baubericht.


    Es geht heute weiter mit dem nächsten größeren Bauabschnitt, nämlich dem Kessel und dem Führerstand.


    Hier die Teile des Kessels im Überblick

    Linker Deckel, Kesselbänder, Kesselmantel und rechter Deckel mit Rauchkammertür


    Es geht los mit den beiden Deckeln

    links wird ein Ring aufgesetzt, rechts die verstärkte Tür mit nochmals vertärkten Scharnieren

       



    Damit die Deckel und der Mantel fluchtend und lagegenau aufgebracht werden können, habe ich Innenspanten gebaut.

    Wie man auf dem Bild sieht, habe ich aus Versehen diese zu lange gemacht (Abwicklung des Kessels über die lange statt über die kurze Seite).

    Ich habs aber gleich gemerkt.


    Der Mantel wird vorgerundet, dann aufgeklebt und dann die Kesselbänder montiert.


    Dann sieht es so aus


    Es folgt der Unterbau


    Die Teile wurden ausgeschnitten

    und der Rahmen aufgeklebt


    Jetzt das Rahmenloch ausgeschnitten und alles vorgeknickt und die Kanten gerfärbt

    und zum Abschluß noch Impressionen aus dem Bastelbereicht.

       


       


       


       


    Es war wieder eine sehr gelungene Veranstaltung mit gefühlt sehr vielen Besuchern, vor allem Familien, zeitweise recht anstrengend, aber lohnend.

    Die Basteltische waren fast dauerhaft belegt und die Stimmung von uns und den Besuchern sehr gut.


    Der Ausweichplatz war zwar auf der Wandseite etwas duster, aber insgesamt nicht schlecht.


    Viele Grüße

    Ulrich

    Werner hatte seine Tupolev dabei.


    und eine Schiffsauwahl

    außerdem hat er die Söderham angefangen zu bauen.


    Dann kommen meine Sachen

    links zwei Mechanikmodelle für die Kinder und auch Erwachsenen.


    Strahlenburg Schriesheim und Frauenkirche Dresden.

       


    Das römische Patroullienboot nach einem Originalfund rekonstruiert.

       


    Die R100 schwebt am Landemast


    Tempel von Jerusalem (verkleinertes PLV Modell) und die Albatros aus Jules Vernes "Herr der Welt" vom gleichnamigen Albatros Verlag

        

    Liebe Modellbaufreunde,


    das alte Jahr ist Vergangenheit und damit auch wieder unsere Kartonmodellausstellung zwischen den Jahren.

    Wir waren vom 27.12. bis 31.12. wie alle Jahre im Technoseum und haben unsere Modelle gezeigt und den Kindern betreutes Basteln angeboten.

    Vielen herzlichen Dank an Konrad, Frieder und Reinhold für die routinierte Betreuung.


    Diesmal waren wir nicht ganz oben in der Ebene A, sondern, wegen Umbauarbeiten, auf Ebene D (Ebene Eingangsbereich).

    Zunächst ein Überblick

    Insgesamt waren vier Tischreihen belegt

    ganz links

       


    Mitte links und rechts


    und rechts an den Fenstern beginnend mit Eberhards Modellen


       


    So verhindert man das unerwünschte ständige Angrapschen des Bücker Jungmann Doppeldeckers

    Einfach hinter dem Triumpfbogen parken.



    Und hier sieht man, wie ein Strandkorb bzw. Leuchtturm entsteht

    Nun kommen die Schwellen auf die Trasse


    Dann die auf entsprechende Länge angepaßten Zahnstangen.

       


    Diese wurden mit Laschen miteinander "verschraubt" und wieder leicht "verrostet"


    Es folgen die abgelängten Schienenstücke


    und die Trasse wird auf dem Fundament befestigt.

         


    Zuvor habe ich noch die Räder und Achsen am Wagengestell mit der richtigen Breite und Höhe festgeklebt, damit die Höhe zu den Schienen und den Zahnstangen paßt.


    Diese ganze Bahntrasse soll später Teil eines Geländeausschnittes sein.

    Das mache ich aber aus Zeitgründen erst, wenn die Lok fertig ist.


    Die Bahntrasse hat mir mehr Arbeit gemacht, als ich vermutet habe, da viele Überlegungen, Kontrollen und Anpassungen gemacht werden mußten, damit nichts schief wird.

    Aber ich bin zufrieden.


    Viele Grüße

    Ulrich

    Das Ganze braucht jetzt noch ein Fundament.

    In der Mitte ist das Bodenstück für die Schwellen.

    Und dann noch die entsprechenden Seitenteile für die schräge Trasse und zwei Bögen für einen runden Durchlass.

    Die Mauerteile wurden aus Teilstücken, die aus dem Originalbogen gescant, skaliert und zusammengefügt wurden hergestellt.


    Der Bogenausschnitt wurde aufgeklebt...


    ...ausgeschnitten und auf einen Verstärkungskarton aufgeklebt.


    Dann bei beiden Teilen die Bögen ausgeschnitten.


    Die bedruckten Seiten stehen oben und seitlich über den Verstärkungskarton über, um hier die beiden seitlichen Abdeckungen und oben die Trasse ohne sichtbare Schnittkante aufkleben zu können


    Es folgt auf einem Teil das Aufbringen von Distanzstücken um die Konstruktion zu stabilisieren


    Dann kommt das andere Seitenteil drauf, die danebenliegende Trasse folgt später.

    Zunächst allen ein gutes neues Jahr 2026 mit Gesundheit, Zufriedenheit und vielen neuen Modellbauideen.


    Vielen Dank auch noch für die vielen Daumen und das große Interesse am Baubericht.


    Zunächst habe ich noch zwei Fotos vom verschmutzten Fahrgestell.

    Durch Aufbringen von stark verdünntem Schwarz und Überbürsten der erhabenen Stellen (vor allem die Nietköpfe) mit fast trockenem Pinsel mit Hellgrau, kommt die Struktur nun deutlicher zum Vorschein.


       

    Es ist unbedingt wichtig, vorher die Oberfläche mit Klarlack, bzw. gut getrockentem 1:1 mit Wasser verdünntem Weissleim zu versiegeln, da sich sonst die verdünnte Farbe ins Papier einsaugt.


    Es geht weiter mit den Schienen.

    Hier ein Überblick über die einzelnen Bauteile (oben drei Schwellen, dann eine Zahnstange und zwei Schienen


    Zunächst zu den Schwellen.

    Da diese im Original aus U-Profil bestehen habe ich das durch zwei schmale aufgeklelte Streifen hergestellt   

    Die Seiten und Schnittkanten wurden mit Rostfarbe eingefärbt und je zwei Muttern aufgeklebt.

    Dann das Ganze mit stark verdünnter Rostfarbe übermalt (untere Schiene rechtes Bild)


    Die Muttern wurden wie folgt hergestellt:

    - Muttern aus einem vorhandenen Bogen eingescant, skaliert, und auf ein großes Blatt mehrfach kopiert

    - Eine entsprechende Menge auf 0,5 mm Karton aufgeklebt, und nicht ganz ausgeschnitten (siehe Bild)

    - auf die Schnittkanten verdünnten Weissleim aufgetragen. Dieser saugt sich in den Karton und verhindert ein Aufspalten in mehere Schichten

    - Schnittkanten und evtl Muttern eingefärbt

    - Muttern ausgeschnitten und restliche Schnittkanten eingefärbt.

    Das klingt aufwändig, ist aber bei einer kleinen Anzahl Teile ok.


    Es folgen die Zahnstangen.

    Ein Stück wird gefaltet. Unten habe ich zur Stabilisierung noch einen Kartonstreifen aufgeklebt.


    Und jetzt noch die Schienen

    Diese bestehen aus einem U-förmigen Teil, einem L-förmigen, einer Lauffläche und ebenfalls einem Kartonstreifen unten.

    Hallo Renee,

    danke, Zahnradgetriebe finde ich auch interessanter. Da ansonsten am Triebwagen kaum noch Nieten sind war der Aufwand überschaubar.


    Hallo Lars,

    Auch danke. Was mich etwas stört ist, daß man teilweise die aufgedruckten Nietränder unter den aufgeklebten Nietköpfen hervorschauen sieht.

    Vielleicht probiere da mal eine Alterung aus.


    Viele Grüße

    Ulrich

    Und zum Schluß noch die Nietköpfe.

    (ansonsten wäre es ja zu einfach)


    Hier das Werkzeug

    Für die Nieten am Rahmen habe ich ein etwas kleineres Korneisen Größe 18 verwendet (ergibt Nieten mit ca. 1 mm Durchmesser).


    Zuerst wird mit der Kanüle ein kleines Tröpchen Weißleim auf die Stelle aufgebracht, an die die Niete soll


    Dann der Nietkopf mit einem angefeuchteten Drahtende aufgenommen


    an der Stelle platziert und vorsichtig angedrückt und den überschüssigen Kleber vorsichtig abgetupft.


    Und so sieht es fertig aus.


    Das muß man nicht unbedingt machen, war aber ein interessanter Versuch.


    Ich werde mich jetzt mit den Schienen und dem gemauerten Fundament beschäftigen, damit ich den Rahmen "artgerecht" aufstellen und so die Bahn weiterbauen kann.


    Viele Grüße und nochmals vielen Dank für die vielen Likes und das Interesse.

    Ulrich

    Es folgen die Antriebsteile


    Zuerst der Dampfzylinder und die Halterung.

       


    Dann Kolbenstange, mit Kreuzkopf, und Pleulstange


    Die Steuerungsteile


    und alles auch auf der anderen Seite


    Dann habe ich die Räder mit Achse und Achslager in die hintere Lücke im Fahrzeugrahmen auf die richtige Höhe eingebaut, sodaß die Zahnstangenräder Abstand zu den Schienen haben....

       


    ...und dann noch zwei "Lager" für das Zahnstangenrad aus vier Lagen Karton mit Umrandung angebracht.

    Ebenso wurde die Lücke von oben mit einem Deckel verschlossen, da der Rahmen hier sehr labil war.

       

    Das ist zwar nicht original, sieht aber ganz gut aus.

    Dann wird das Antriebsgetriebe montiert.


    Zunächst die Hauptantriebswelle mit Achse.

       

    Der Rahmen wird dazu leicht auseinandergebogen und die Achse in die Aussparung eingelegt.


    Es folgen die Kegelräder und die Zahnstangenräder auf beiden Seiten.

       

    Wie man sieht gibt es einen leichten Längsversatz der beiden Achsen (die vertikale Achse ist leicht nach hinten versetzt),

    das sieht man aber nicht mehr wenn die Antriebsteile montiert sind.



    Dann wird noch die Vorgelegewelle montiert, auf die dann beiderseits die Bremsen und Pleulstangen montiert werden.


    Hinten am Fahrzeug werden die beiden Zahnstangenräder montiert.

       

    Ich mußte die Räder weit nach außen setzen, damit die Zahnstange dazwischen paßt (siehe Markierungen erstes Bild)

    Das führt dazu, daß die Achse in der Luft ist (zweites Bild)

    Da muß ich noch hachbessern.

    Es geht weiter mit Antrieb und Steuerung.


    Zuerst werden die Dampfzylinder montiert.

       


    nix aufredendes.


    Dann folgen die Teile von Antrieb und Steuerung.

    zunächst die Einzelteile und Verstärkungen

    oben der Antrieb , darunter die Steuerungsteile und unten die beiden Bremsen


    Dann die komplett gebauten Teile


    und dann noch die Halterungen zur Befestigung am Fahrzeugrahmen.

    Zuerst ausgeschnitten und auf 0,5 mm Karton geklebt.

       


    Dann die andere Hälfte dazu.

    Dann von mir das Fahrgestell der Pilatusbahn, neu mit Antrieb und Steuerung. (Bericht folgt)

       



    und zum Schluß von Thomas

    Ein Bahnhof (Modell von Märklin)

    mit Kindermodell eines Rettungskreuzers und einem Computer


    Und noch eine Kister Panzer. Das wird der Tiger von Halinski in 1:25


    Ganz am Ende noch drei Gruppenfotos, vor und während des offiziellen Teils


       


    Alles in Allem war das Treffen wieder gut besucht und interessant.

    Beachtenswert ist, daß wir, obwohl die gesamte obere Ebene wegen Umbaus geschlossen war, wie gewohnt den Zugang zum Seminarraum hatten.

    Herzlichen Dank an das Museum.

    Ach ja, Abschluß war wie üblich im Eichbaum Brauhaus in geselliger Runde.


    Viele Grüße

    Ulrich

    Die drei gepanzerten Fahrzeuge sind vom zweiten anwesenden Klaus


    Detlev zeigte, die leider von mir unscharf fotografierte, Neumeier Polarstation


    und die Motormühle von HS Design.

       


    Und jetzt wird es sehr filigran mit der russischen Dampflok von Daniel (Baubericht siehe 17. KBW)

    von oben

       



    und von unten.

       

    Wenn die Bremsanlage dazukommt wird es noch filigraner.

    Hallo Andreas,


    freut mich, daß Dir der Bericht gefällt.

    Bei der ganzen Sache probiere ich auch aus, wie weit ich gehen kann ohne dabei den Bauspaß zu verlieren.

    Technische Geräte, vor allem Dampfloks faszinieren mich sehr und es reizt mich den Bausatz zu verbessern.

    Das ist sehr kreativ und macht mir viel Freude.

    Der Wettbewerb kam dafür gerade recht und spornt natürlich auch an.


    Ich hoffe die Motivation reicht bis zum Ende aus.


    Viele Grüße

    Ulrich

    Für die weiteren "Malarbeiten" habe ich mir eine Nasspalette gebaut.

    In einer verschließbaren Kunststoffdose ein mit Wasser getränktes Küchentuch (mind. 4 Lagen) und darüber ein Stück Backpapier.

    Die Oberfläche des Backpapiers bleibt immer feucht, sodaß die Farbe auch über Tage nicht komplett austrocknet. Spezielle Mischungen bleiben so ganz gut erhalten und das Verarbeiten ist insgesamt einfacher.


    Weiter mit den Rädern

    Auch hier gibt es wieder verstärkte Element, wie die Achsstummel und der Rand des Spurkranzes


    Auf die Achsen habe ich verzichtet, hierfür nehme ich Rundholz.

    Der Streifen in der Mitte ist zum erzeugen der richtigen Radbreite, siehe nächstes Bild.


    Die vier Distanzstücke werden zwischen die beiden Radscheiben geklebt, dann die Lauffläche drunherum.


    Ober die Spurkränze, unten die Radscheiben


    Und hier beides jeweils zusammengeklebt.


    Um die Achse auch irgendwie sinnvoll am Rahmen lagern zu können habe ich vier Radlager gebaut, die dann innen an den Rahmen geklebt werden.

    Eine Federung gab es wohl hier nicht, nur die Passagierkabine war gefedert.


    Beachtenswert ist auch, daß die Spurkränze nicht wie üblich innen sondern außen an den Schienen anliegen.

    Das hat wohl mit der seitlichen Führung der Zahnräder an der Zahnstange zu tun.

    Wir werden sehen.


    Damit das System Räder / Schiene und Zahnstangen-Zahnrad / Zahnstang quer und vertikal zusammenpaßt werde ich zunächst alle Teile von Dampfzylinder, Kurbeltrieb, Steuergestänge und vorderen Bremsen fertigstellen, und dann brauche ich natürlich auch ein Stück Schiene mit Zahnstange.


    Es bleibt spannend.


    Viele Grüße und bis dann

    Ulrich