Posts by Jochen Halbey

    Moin Michael,


    auch ich finde die schwarzen Begrenzungslinien besser, sie geben dem Wappen mehr Kontur und machen es plastischer. Die Frage ist nur: wie wirkt das im tatsächlichen Maßstab, denn die jpg's sind vergrößert? Ich glaube aber, dort ist es ebenso. Nach meinen eigenen Erfahrungen sind die feinen schwarzen Linien für die visuelle Identifikation enorm hilfreich, sie "meißeln" das Stück geradezu heraus, ohne diese Begrenzung wäre es flach und würde "untergehen".
    Ansonsten wieder traumhaft schön, was du da erstellst!!!


    Schöne Grüße


    Jochen

    Moin Hans Gerd,


    ich möchte Dich nur vorsichtshalber auf eine Schwachstelle des Modells hinweisen: die Rumpfabwicklung der Außenhaut.
    Ich wollte einen Cuxhavener Fischdampfer der 50-er Jahre bauen. Da kam mir die zivile Version des Vorpostenbootes sehr gelegen, und ich habe als Versuch den Rumpf etwas verkleinert und probeweise gebaut. Ergebnis: die Abwicklung der Außenhaut ist total daneben. Selbst wenn man die Außenhaut mit brutaler Gewalt "zieht", erhält man binnen kurzer Zeit eine Banane. Da habe ich dann den Rumpf vollständig neu konstruiert und die Rumpfabwicklung mit Transparent-Papier erstellt.
    Also sei gewarnt und mach erstmal Probekopien, du wirst danach einiges ändern müssen.


    Schöne Grüße


    Jochen

    Moin Michael,


    zunächst: das ist wieder traumhaft schön, was Du da gestaltest!!!
    Die Sache mit dem Wappen ist etwas kompliziert: willst Du einen Ätzsatz/Lasersatz beifügen oder nur auf Karton ausdrucken? Auf jeden Fall ist die Idee von Thomas gut, das Wappen optional anzubieten. Wer es sich zutraut, auszustechen (Meister Pongratz!), der sollte es auch tun, ein anderer sollte es weglassen können.
    Weiterhin "Gutes Gelingen" bei diesem hochinteressanten, grandios gearbeiteten Modell!


    Schöne Grüße


    Jochen

    Moin Henning,


    auch ich finde die Lösung mit dem Tonkarton optimal, siehe SANTA INES - mal wieder eine Innovation des Passat-Verlages! Nur der Papageien-Streifen stört mich etwas. Wäre es eventuell möglich, die Bordwände als Ganzes diagonal auf dem Bogen zu plazieren? Ich habe dieses Verfahren einige Male eingesetzt, um meinen Scanner vor Scalierungs-Fehlern zu bewahren.


    Schöne Grüße


    Jochen

    BITTE NICHT ÜBERSETZEN, ERASMUS MACHT GERADE EINEN VORZÜGLICHEN BAUBERICHT IN ALLERBESTEM DEUTSCH !!!


    Moin Bruno,


    da du dich an die Verbesserung von Lüftern herangewagt hast, will ich auch zwei Möglichkeiten zur Verbesserung beitragen.


    Zunächst ganz kleine Lüfter. Da benutze ich Polysterol-Stäbchen von Rai-Ro, z.B. etwa 2 mm Durchmesser. Bild 001 zeigt ein Karton-Segment, das ich von Piet's Download-Lüftern der ALTMARK auf Kopierpapier erstellt habe, verkleinert nach der Pi-Regel auf die entsprechende Größe, dann wurde das oberste Segment mit Bleistift abgeändert. Das Polysterol-Teil wurde oben zur halben Dicke reduziert und an der verbliebenen Seite rund geschliffen. Das Karton-Stückchen, das vorher einseitig mit farblosem Mattlack bestrichen wurde, wird nun an das bearbeiterte Polysterol-Stückchen aufgeklebt (Bild 002). Danach wurden die Riefen und Schlitze mit Wiccoll ausgeformt, geschliffen und schließlich innen und außen lackiert (Bild 003).


    Bei größeren Lüftern verwende ich Scans der Originalteile, wieder auf Kopierpapier und einseitig mit farblosem Mattlack behandelt. Dann kommt wieder Wiccoll zum Einsatz: innen an den Nahtstellen, außen zwischen den Nahtstellen. Wenn das Ganze gut ausgetrocknet ist, kann man wunderbar mit 800-er Naßschleifpapier schleifen. Eventuell wiederholen. Danach innen und außen lackieren.


    Hier ein paar Beispiele: Schlepper DANZIG, Fischereischutzboot MEERKATZE, Lotsendampfer DITMAR KOEL.


    Schöne Grüße


    Jochen

    Moin Lars,


    gerade habe ich mir die Bauanleitung angeschaut, Seite 9 und 10, Abbildung 62, 63 , 67 und 69. Da komme ich zu dem Ergebmis, die längeren Teile sind alle vier gleich lang, an den Teilen gemessen. Die Markierung auf der waagerechten "Unterlage" ist da etwas irreführend, weil gestrichelt. Diese "Glasdome" sollten so aufgeklebt werden, daß das winzige Viereck auf dem Dach parallel zur Außenhaut steht und nicht diagonal.
    Ansonsten ist Deine Entscheidung, hier keine Scheiben auszuschneiden, sehr weise. Das geht hier einfach nicht, nur Herr Pongratz könnte das. außerdem ist die Darstellung der Scheiben optimal gelöst.
    Noch viel Spaß beim Weiterbauen, es macht sehr viel Spaß, Dir zuzuschauen.


    Schöne Grüße


    Jochen Halbey

    Moin moin,


    wozu die Aufregung? Michael hat auf eine, wie ich finde, sehr nette Art - und mit Recht! - darauf hingewiesen, daß es bei HMV in der Regel sehr lange dauert, bis die zu einem Modell gehörenden Ätzteile geliefert werden. Werner hat daraufhin, wie schon mal bei einer anderen Kritik, damit gedroht, von seinen Probebauten keine Bauberichte mehr zu bringen. Genau das ist es, wogegen ich mich wende. Ich finde diese Bauberichte enorm informativ und hilfreich, und ich bin Werner auch sehr dankbar dafür. Ich weiß auch sehr genau, wieviel Arbeit und Mühe dahinter steckt. Da ich selber schon mal Ätzsätze erstellt habe, weiß ich auch, wieviel Arbeit allein das Zeichnen bedeutet. Und weil Werner,wie richtig bemerkt wurde, nicht HMV ist und HMV nicht Werner, gibt es eigentlich keinen Grund, bei einer Kritik an HMV zu reagieren, als wäre das Majestätsbeleidigung. Daher wünsche ich mir, daß Werner so weiter macht,wie bisher. Aber etwas weniger dünnhäutig wird und toleranter, wenn HMV mal wieder kritisiert wird (wegen Lieferzeiten).
    Übrigens: eine Diskrepanz zwischen Lieferbarkeit und Auslieferung gibt es eigentlich nicht. Wenn ein Produkt fertig ist, werden vorhandene Vormerkungen mir der ersten Auslieferung bedient, ab da ist dieser Artikel lieferbar (für Neubesteller). Es kann natürlich vorkommen, daß Bestellungen eines lieferbaren Artikels wegen irgendeiner technischen Störung nicht ausgeliefert werden können - aber darum geht es hier nicht.


    Schöne Grüße


    Jochen

    Alle anderen Ätzplatinen sind immer pünklich nach Erscheinen prompt geliefert worden.


    Moin Werner,


    das ist wohl einer Deiner netten Scherze - leider ohne Wahrheitsgehalt. Es gibt sehr wenige HMV-Modelle, bei denen die Ätzplatine mit dem Bausatz gemeinsam heraus kam, wie das bei Passat üblich ist. Ich erinnere mich aber an Wartezeiten von mehreren Jahren. Und bei meiner Kritik wegen der verzögerten Auslieferung zur HANSEATIC warst Du auch schon sehr grollig und verstimmt. Schönreden hilft da leider nicht - dann setzt statt dessen lieber Dein Angebot um, "den Mund zu halten..."


    Schöne Grüße


    Jochen

    Mein Tip: einen Scan mit Übermaß auf gleicher Papierstärke anfertigen, zusammenkleben. Dann mit ein paar kleinen Punkten Fixogum am Spantengrüst befestigen, von hinten beginnen. Dann ergibt sich vorne das korrekte Maß, daß man danach auf die korrekte Außenhaut übertragen kann. Da kann man anhand der Spanten auch gut beurteilen, ob am vorderen oder hinteren Tail der Außenhaut abzuschneiden ist. Die Fixogum-Tröpfchen kann man leicht mit der Pinzette enternen.


    Schöne Grüße


    Jochen

    Moin Lars,


    ein paar Bilder habe ich noch gefunden, und zwar in der "ModellWerft" 4/2000. Bild 3 entstand 1903, Bild 5 entstand 1905, die anderen beiden sind undatiert. Die Originalunterlagen des Schiffes befanden sich bis 1989 in den Archiven der DDR, dann dauerte es bis 1997, daß ein Bauplan auf den Markt kam (vth), der dann in "ModellWerft" 1/2001 vorgestellt wurde. Dabei wurde auch auf die Decks des Schiffes eingegangen. Diese waren aus Gewichtsgründen nicht mit Holz belegt, sondern mit Linoleum, das wie Holzbohlen geschnitten und auf die Decks aufgebracht worden war (siehe letztes Bild). Das läßt sich jetzt nicht mehr korrigieren - und sieht auch sehr unschön aus. Und wer weiß, ob das Linoleum wirklich so dunkel war und ob nicht doch später mal Holzdecks aufgebracht wurden? Die Brücke wurde auch verändert, und die Schornsteine sogar mehrfach. Das ist ja alles über ein Jahrhundert her...
    Weiterhin gutes Gelingen!


    Schöne Grüße


    Jochen

    Moin Lars,


    hier zwei Photos der HOHENZOLLERN. Das erste zeigt das Schiff 1910 in Cuxhaven an der "Neuen Liebe" (heute Steubenhöft), hier erkennt man gut, daß die Bulleyes weiße Wandungen hatten - also nicht färben. Das zweite Bild zeigt das Schiff auslaufend aus dem Amerika-Hafen, leider undatiert.


    Schöne Grüße


    Jochen

    Hallo Michael,


    so weit ich weiß, gibt es dort keinen einzigen Laden mehr. Ich selber habe bis 1992 in Frankfurt gelebt, seither bin ich etwa 40 km weiter entfernt in einem Dorf. Gäbe es dort noch einen entsprechenden Laden, wüßte ich das. Also: sorry!


    Schöne Grüße


    Jochen

    Moin Nävchen,


    nach einigem Suchen habe ich drei Bilder gefunden, die aber nicht hundertprozentig deutlich sind. Zumindest sieht es bei den ersten beiden Bildern danach aus, als gäbe es auf dem Brückendeck keine Flak mehr. Ob achtern noch welche waren, läßt sich nicht genau sagen.
    Das erste Bild entstammt dem Buch "Cuxhaven, Stadt am Tor zur Welt", Verlag Oliva, Cuxhaven 1957. Die anderen beiden zeigen die BIENE und die BRUMMER, entnommen dem Buch: Kroschel-Steinhoff, "Die Deutsche Marine 1955-85", Verlag Lohse-Eissing, Wilhelmshaven 1985.


    Schöne Grüße


    Jochen

    Moin Loetbons,


    ich bin bestimmt kein Kollege, der sich allzu häufig meldet, aber Dein Modell ist bisher unglaublich gut geraten - ich wünsche Dir sehr, daß es so bleibt!


    Schöne Grüße


    Jochen

    Moin moin,


    für mich sind sowohl SCHEER als auch SPEE von WHV indiskutabel, weil grottenschlecht, da stimmt eigentlich gar nichts. Die SPEE von cfm ist um einiges besser, aber auch hier gibt es einen gravierenden Fehler: der Rumpf ist von der DEUTSCHLAND, gut zu erkennen am hochgezogenen Wulst - bei der SCHEER und SPEE begann der Wulst erst knapp über der Wasserlinie. Bei der SCHEER war außerdem die Panzerung innen angesetzt, außen demnach nicht zu sehen, das ergab eine glatte Außenhaut. Man hat also keinen SCHEER-geeigneten Rumpf, man müßte da sehr viel Arbeit in einen Umbau stecken.
    Dann die Frage: welchen Bauzustand nehmen? 1935, 1936 oder 1939 (erstes, zweites und drittes Bild)? Welche Änderungen sind dabei noch vorgenommen worden? Übrigens unterscheiden sich die SCHEER-Aufbauten sowieso sehr stark von denen der SPEE (auch Schornstein, Kräne, Bootsaufstellung usw.). Man kann letztlich keinem empfehlen, den Versuch zu wagen, die SCHEER mit dem alten Turm zu bauen. Das letzte Bild zeigt übrigens, wie gerade der neue Röhrenmast auf den Rest der Stumpfpyramide, die über dem Ruderhaus abgesägt worden war, aufgesetzt wird.


    Schöne Grüße


    Jochen

    Moin Ole,


    die Zeichnung, die Du da hast, scheint eine ziemlich alte Version aus dem Gröner zu sein. Seither gibt es bessere und genauere. Nach meinen Unterlagen haben nur 3 Zerstörer vom Typ 34 A eine komplette Barbara-Umrüstung erhalten, bei weiteren 3 wurde lediglich die 2-cm-Flak verstärkt. Bei PAUL JAKOBI (Z 5) befand sich eine 2-cm-Einzelflak auf dem Backdeck, bei HANS LODY (Z 10) eine Doppelflak und bei ERICH STEINBRINK (Z15) gar keine. Bei einigen anderen (Z 4, Z 14, Z 15) wurde zunächst eine Flak auf der Back aufgestellt, dann aber wieder entfernt, weil sie nur bei gutem Wetter und geringer Geschwindigkeit bedienbar war. Die Zeichnung stellt Z 5 dar, das Photo zeigt Z 10 nach Kriegsende.


    Schöne Grüße


    Jochen

    Moin Günter,


    da habe ich lange gesucht und nichts gefunden, irgedwie lassen sich überhaupt nicht alle Seiltrommeln 305-309 bei der Draufsicht zuordnen. Zuerst meinte ich, backbord neben Turm Cäsar müßte statt 308 eine 306 hingehören, aber das kann ich auch nicht recht sagen, da ich die anderen Nummern auch nicht alle finde. Es hilft wohl nur, sich bei Kaiser zu orientieren.


    Schöne Grüße


    Jochen

    Moin Hilmar,


    abgesehen vom Längenunterschied waren die Aufbauten des Prinzen völlig anders konstruiert als bei der Hipper, auch die Flak-Bewaffnung unterschied sich erheblich. Insofern würde es keinen Sinn machen, in mühevoller Kleinarbeit von Jahren etwas zu veranstalten, was es ohne Mühe auch so gibt, nämlich den Prinzen von cfm: ein Super-Modell.


    Schöne Grüße


    Jochen

    Moin Günter,


    die Sache ist nicht neu. Die HMV-Arados basieren auf der WHV-Arado von Anno-Dunnemal. Und die waren zu groß dimensioniert. Wie man das am besten in den Griff bekommt, ist mir bisher nicht bekannt. Am besten probierst Du es mal mit Skalierung auf 90, 85 oder 80 %.


    Schöne Grüße


    Jochen