Posts by Jochen Halbey

    Hallo Fiete,


    hier die angekündigten Bilder, 2x RASANT, 2x WESER, ein Schwesterschiff von der URAG.
    Die Bilder der RASANT entstammen dem Band: "Das Große Hamburger Hafen-Buch, Zeise, Hamburg 1997".
    Die Bilder der WESER entstammen dem Band: "R.H.Schnake, Geschichte der Schleppschiffahrt, 100 Jahre URAG, Koehler, Herford 1990".
    Noch viel Spaß beim Bauen, das wird ein tolles Modell!


    Schöne Grüße


    Jochen

    Moin Fiete,


    da hast Du dir ein sehr schönes Modell ausgesucht! Leider ist da ein kleiner Konstruktionsfehler drin, auf den ich Dich hinweisen möchte. Die "Oberlichter" über dem Ruderhaus, kragen nach allen vier Seiten über das Ruderhaus hinaus, wie ein zu großer Hut. Das ist aber nicht nur falsch, sondern auch unsinnig, einen Überstand darf es nur an der Vorderseite geben, als "Sonnenschutz". Ich füge mal ein Photo bei, wie es aussehen müße - allerdings ist das die Hapag-Lloyd-Version. In irgendeinem Buch habe ich auch ein Bild der Lüdgens&Reimers-Version, was mir damals eine große Hilfe war, das werde ich mal suchen.


    Schöne Grüße


    Jochen

    Moin Hadu,


    leider kann ich Dir kein gutes Scheer-Modell empfehlen. Die WHV-Scheer ist grottenschlecht, man kann sie nur vorbildähnlich nennen. Wer damit was anfangen will, muß unendlich viel verändern. Andere brauchbare Möglichkeiten kenne ich nicht. Am besten kommt man noch mit der cfm-SPEE zurecht, muß dann abe rauch alles mögliche verändern, verbessern, neu zeichnen etc.


    Schöne Grüße


    Jochen

    Moin moin,


    mein Angebot, beim Bau eines geöffneten Hangars behilflich zu sein, basiert auf Material von Jürgen, den ich dann natürlich um Erlaubnis gebeten hätte. Es handelt sich um hochinteressante Bilder, die ich vorher noch nie gesahen habe.
    Noch was zum Thema "Verbiegen": was Andreas vorschlägt, ist optimal, meine großen Modelle sind alle so entstanden, und alle wunderbar plan. Und wenn ein Modell doch mal die Nase oder das Hinterteil nach oben recken, was ja bei starker Luftfeuchtigkeit durchaus mal vorkommen kann, dann ist die Methode von Fiete optimal, auch die habe ich schon oft benutzt. Meine beiden WHV-U-Boote hatten sich damals kurz nach Fertigstellung der Rümpfe ganz heftig bananenförmig verzogen. Nach der Behandlung mit Fietes Methode waren die Rümpfe nach gut einer Woche wieder völlig plan und sind es seitdem auch geblieben.
    Es gibt noch einen Faktor, der eine Rolle dabei spielt: wenn man auch die Spanten mit der Außenhaut verklebt, ist die Chance einer Dehnung erheblich geringer, als wenn man die Spanten nicht mitverklebt. Die nicht mit den Spanten verklebte Außenhaut kann sich erheblich leichter in der Länge nach oben verziehen und dabei Deck und Bodenplatte mitnehmen, als wenn der gesamte Rumpf aus fest miteinander verbundenen Abteilungen besteht.


    Schöne Grüße


    Jochen

    Moin Robi,


    mein Tip: achte einfach nicht auf das, was in diesem anderen Forum geschnabelt wird, es lohnt nicht, darauf einzugehen! Dein Vorgehen ist jedenfalls sehr gut, und Klasse braucht eben Zeit.
    Die Sache mit den Kassenbons gefällt mir nicht so recht, weil sie bedruckt sind. Besser ist sicherlich Zigarettenpapier, eventuell aber auch das Papier von Frühstücks-Tüten, es ist sehr dünn und auch recht flexibel, aber reißfester als Zigarettenpapier.
    Was mir an der GPM-HIPPER mißfällt, ist die Wiedergabe der Holzdecks. Das ist kein Fischdampfer, sondern ein Kreuzer mit Teakholzdecks. Und die sahen bei militärischem Gebrauch in etwa so aus, wie bei der HMV-BISMARCK. Ansonsten ist das ein ganz tolles Modell! Und wenn du mal am Hangar angelangt bist und den eventuell geöffnet darstellen willst, frag mich, da könnte ich Dir helfen.


    Schöne Grüße


    Jochen


    PS:
    Weil Jörg hier ja auch reinschaut: guck doch mal gelegentlich in Deine PN...

    Moin Niklaus,


    ich will hier nur mal kurz für alle Betrachter anmerken: die Schrägstellung des unteren Teils vom achteren Schornstein nach vorne ist kein Baufehler, sondern entspricht der Wirklichkeit - eine von vielen Eigenheiten japanischer Schiffe, hinter denen meist enorm viel Innovationskraft steckte.


    Schöne Grüße


    Jochen

    Hallo Rocky,


    wir hatten ja schon so manchen Vollidioten hier im Forum, auch andere Arten von merkwürdigen Geistesabrutschern - aber sowas schlägt dem Faß den Boden aus! Wer was zu maulen hat, kann es öffentlich und mit Namen tun, so einfach ist das. Aber wir sind leider schon längst auf dem Weg zu einer Art Diktatur einiger Wenigen über die Restlichen, das kann man täglich in den Medien verfolgen. Also: laß Dich nicht unterkriegen, baue weiter an diesem schönen Schiff, es ist DEINE Modellwahl! Wer da was zu maulen hat, braucht sich das ja nicht anzuschauen. Wir anderen, mich eingeschlossen, finden diesen Baubericht, sehr informativ, sehr nett vorgetragen - und, vor allem: ungemein notwendig und interessant!


    Schöne Grüße


    Jochen

    Moin moin,


    hier ein kleiner Nachtrag zum Thema Schlepphaken/Schleppwinde. Die ersten Großschlepper der Bugsier (ATLANTIC, PACIFIC) wurden ab den 60-er Jahren mit einem Doppelgeschirr ausgerüstet, nämlich einem Schlepphaken und einer Seilführung. Die Seilführung glich im Prinzip einem Schlepphaken, hatte aber keinen Haken, sondern eine rohrartige Führung, durch die eine Trosse lief, die dann durch eine Öffnung in der rückwärtigen Aufbauwand und über Rollen auf eine riesige Schleppwinde im Aufbau-Inneren gelegt wurde. Mit dieser Konstruktion ist zunächst auch die OCEANIC auf die Welt gekommen. Nach kurzer Zeit wurde aber der Haken entfernt und eine zweite Trossenführung installiert. Die "große" Winde hinter den Aufbauten ist keine Schleppwinde, sondern eine Beistopper-Winde, die dazugehörenden Beistopper befinden sich ganz achtern.
    Das erste Bild zeigt die Trossenführung auf einem sehr gut gebauten Modell im Maßstab 1:100, das zweite Bild zeigt die Schleppwinde im Inneren der ARCTIC. Das erste Bild entstammt der ModellWerft-Spezial 1/92, das zweite dem Band "Geschichte der Schleppschiffahrt - Bugsier" von R.H.Schnake, Koehler, Herford 1992.


    Schöne Grüße


    Jochen

    Moin Henning,


    ich kann mich nur Wilfried und Helmut anschließen. Was das Innere der Brücke anbetrifft, laß es weg, wer es so genau wissen will, wird es auch ohne Verlags-Hilfe hinkriegen, da gibt es mittlerweile genug Material für alle, die es dennoch wollen. Und selbst handgezeichnet sieht man es hinterher nicht mehr sehr genau (ohne Super-Lupe)...


    Schöne Grüße


    Jochen

    Moin Wilfried,


    da hast Duch nichts übersehen. Die Schlepper in Hamburg lagen alle an Pontons, brauchten also keine Leitern. Die 11 lag in ihrer Zeit als 3 in Brunsbüttel auch an einem Ponton, hatte aber auf der Festmacherseite (Backbord) eine Lotsentreppe vorlich der Schleppanlage. Die einzigen Bugsier-Schlepper, die eine Leiter führten, waren die 24 und 25 während ihrer Zeit in Wilhelmshaven, aber wohl eher, um eine hohe Tanker-Bordwand besteigen zu können. Die 8 hatte sogar eine Leiter, die erst oben an der Löschplattform befestigt war. Ansonsten bekamen alle Bugsier-Schlepper, die in Cuxhaven stationiert wurden, sofort eine Leiter, die später auch wieder demontiert wurde, wenn sie woanders hinbeordert wurden. Fast alle URAG-Schlepper dagegen hatten von Anfang an mindestens eine Leiter, meistens aber auch auf beiden Seiten - die legten eben nicht an Pontons an.


    Schöne Grüße


    Jochen

    Ich habe vergessen, zu erwähnen, daß man Fender auch aus dünnem Lötzinn herstellen kann, die kann man dabei eventuell etwas "eierig" biegen, dann sind sie nicht so kreisrund. Die Idee dazu stammt von Reinhard Lachmann.


    Einen schönen Abend noch


    Jochen

    Moin moin,


    danke für Euer Lob, aber das meiste Lob gebührt dem Konstrukteur, der hat es mit einer erstklassigen, paßgenauen Konstruktion und dem Download dazu ermöglicht, verschiedene Varianten zu bauen.
    @ Torsten: die kleineren Reifen sind aus Karton, dreilagig, ausgestichelt. Mehrmals mit Weißleim bearbeitet, um die eckigen Kanten zu runden, dann lackiert. Die größeren Fender sind Unterlegscheiben, 4 mm Durchmesser, zwei Scheiben zusammengeklebt und lackiert.


    Schöne Grüße


    Jochen

    Moin moin,


    gerade habe ich meinen ersten Bugsier-Schlepper fertiggestellt - und ich muß unbedingt Werbung für dieses Modell machen. Das ist nicht nur ein Mini-Modell, das ist ein Super-Modell mit Ätzplatine.
    Wer den Band "Geschichte der Schleppschiffahrt - Bugsier..." von R.H.Schnake besitzt, kann sich dann eines von 25 Möglichkeiten aussuchen, um ein Modell zu gestalten - vorausgesetzt, man verfügt über geeignete PC-Bearbeitungsprogramme.
    Ich habe mich für die Nr.11 entschieden. Die kam 1953 als Nr.3 in Dienst, 1967 wurde das Ruderhaus verlängert und gasdicht gemacht, außerdem bekam das Schiff hinter dem Schornstein eine Löschkanone. 1973 umbenannt in Nr. 11, ab 1967 in Brunsbüttel stationiert. 1975 in den Iran verkauft.


    Schöne Grüße


    Jochen

    Moin Piet,


    ich habe alle Photos und Zeinungen, die ich besitze, genau durchforstet: nichts. Das Ding scheint ja auch ein unsymmetrisches Fundament zu besitzen? Nach einem Lüfter oder einer Winde sieht es jedenfalls nicht aus, ich kann mir keinen Vers drauf machen. Allerdings finde ich Joachims Idee gar nicht so abwegig: auf etwas älteren Fischdampfern sieht man oft vor dem achteren Mast aufgehängte Netze.


    Schöne Grüße


    Jochen

    Moin Henning,


    auch für mich wäre der rote Backsteinklotz die erste Wahl, er paßt haargenau in die dargestellte Zeit und harmoniert zu den anderen Gebäuden. So hat man damals eben gebaut. Die anderen Versionen sehen eher südlich aus - oder nach unakzeptablen Bausünden, die einen Bürgermeisterkopf gekostet hätten.


    Schöne Grüße


    Jochen

    Moin Michael,


    wenn Du keine genauen Unterkagen besitzt, lasse das lieber weg - besser nicht zeigen, als falsch zeigen. Ich vermute zwar, daß da mit ziemlicher Sicherheit Seilzüge entlangliefen (sei es offen, sei es unter Abdeckungen), sonst hätte der Quadrant über Deck keinen Sinn gemacht - aber bei unklarer Quelle immer weglassen, das ist in Ordnung.
    Noch viel spaß bei Deinem wunderbaren Schiff!


    Schöne Grüße


    Jochen

    Moin Michael,


    das sieht ja mal wieder traumhaft schön aus! Nur: wenn Du schon eine Gräting über den Ruderquadranten baust, dann müßten eigentlich ja auch Seile über Seilführungen neben dem Schanzkleid zum Quadranten führen. Willst Du auf die verzichten, oder kommen die noch?
    Auf jeden Fall wieder ein kleines "Traumschiff" - mach weiter so, und viel Spaß dabei.


    Schöne Grüße


    Jochen

    Moin Glue me!,


    auf zwei Dinge möchte ich Dich aufmerksam machen: erstens ist die Wölbung im vorderen Bereich des Torpedorohres so gering, daß man sie vernachlässigen kann, ansonsten wirkt sie schnell übertrieben (Bild 1). Auf dem gleichen Bild sieht man auch eine Verstärkung, die oberhalb der Ummantelung des Torpedorohres verläuft (vermutlich ein verstärkter Splitterschutz).
    Nun zum zweiten Bild. Da habe ich bei meinem Modell (ist auch schon urlange her) an etwa der gleichen Stelle dünnen Karton über die Rohre geklebt. Nun weiß ich nicht mehr, warum. Entweder, um diese Verdickung modellmäßig darzustellen, oder es war, um eine Ungenauigkeit der Abwicklung zu überbrücken - vielleicht sogar beides. Ich weiß nur noch, daß es da Schwierigkeiten gab, die bei der zweiten Auflage (Bild 3, mit offenem Ruderhaus) verschwanden. Ebenfalls verschwanden bei der zweiten Auflage die Überlängen der Außenhaut im Bug- und Heck-Bereich, indem die Begrenzungslinien verschwanden (aber nur für die offene Brücke).
    Du magst dir Deinen eigenen Reim draus bilden - aber ich empfehle Dir dringend, vor allen Änderungen der Außenhaut "Vorabstudien", eventuell wirst Du neu konstruieren müssen, zumal Du ja die Spanten verändert hast.


    Schöne Grüße


    Jochen

    Moin Helmut,


    ich würde sie schwarz machen. Schau mal bei meiner MEERKATZE rein, da kannst du sehen, daß schwarz nicht zu dominant ist und ganz natürlich aussieht. Allerdings: dort wurde mit NC-Seide getakelt. Wie das bei Ätzfäden aussieht, weiß ich nicht. Mach doch einfach mal eine Probe.
    Ansonsten: faszinierend gut gebaut und schön, Dein Modell!


    Schöne Grüße


    Jochen

    Moin Jörg,


    Du möchtest also nicht mit dem "Zuschleimen" anfangen, das ist gut so. Und Du sagst dem Erbauer, sein Bemühen sei "Ehren wert" (müßte eigentlich heißen: ehrenwert). Und dann willst du dem "Probanten" noch auf ein paar Dinge hinweisen... auch sehr ehrenwert.
    Ich möchte Dir dazu sagen: das geht schlicht alles am Ton der guten Sitten vorbei - wir sind hier nicht "beim Bund". Das ist ein Geschnoddere, das ich nicht akzeptiere.


    Schöne Grüße


    Jochen

    Moin Henning,


    laut Schnake hatten von den "...werder"-Schleppern nur die 18, 20 und 22 Rettungsringe vor der Ruderhausfront. Dafür hatte die 7 (kurzes Ruderhaus, kleiner Schornstein) auf beiden Seiten hinter dem Ruderhaus neben den Niedergängen eine kurze Reling, an denen sich jeweils ein Rettungsring befand - also auch 6 stück.
    Ein Download "...werder"-Schlepper wäre super!!!


    Schöne Grüße


    Jochen

    Moin Lutz,


    da hast Du Dir ein tolles Modell ausgesucht, die DITMAR KOEL war ein bildschönes Schiff, das in der Modell-Konstruktion von Peter Brandt hervorragend umgesetzt worden ist. Auf zwei kleine Fehlerchen möchte ich Dich hinweisen: der kleine Lotsen-Aufenthaltsraum achtern auf dem Oberdeck müßte auf der Rückwand (achtern) rechts eine Holztür haben, damit die Lotsen auch in den Raum reinkommen. Und an der rechten Seitenwand müßte eine Leiter zum Dach hochführen, damit man zu den Flößen hochkommen kann. Dann sind vorne beim Brückenhaus auf der Backbordseite in der Nische, wo der Niedergang zum Brückendeck hochgeht, Handläufe aufgedruckt. Die haben dort nichts zu suchen, die sind genaugenommen hinderlich - besser: behindernd.
    Weiterhin viel Spaß beim Bau dieses wunderbaren Modells!


    Schöne Grüße


    Jochen

    Moin Helmut,


    eine ganz riesige, große Gratulation zur Fertigstellung - Du hast nach der HAMMONIA ein noch tolleres Modell fertiggestellt und uns vorgestellt. Mit Sicherheit ist das mal wieder eine erxtrem gute Konstruktion von Henning, Du hast das aber beim Bau genauso extrem gut umgesetzt, Hut ab!
    Man sollte aber auch nicht vergessen, daß damals eine derart schöne Konstruktion von einer Reederei gewagt wurde - auch davor Hut ab!


    Schöne Grüße


    Jochen

    Moin Jörg,


    das ist das allerschlimmste Kinder-Erschreckmich-Märchen, das ich in meiner ganzen Modellbauer-Laufbahn gehört habe, wenn Du erzählst, die Spanten sollten nicht mit Leim bestricher werden!!! Welch ein Blödsinn!!! Glaubst du wirklich, die Spanten seien nur Accessoires? Gerade bei den ausladenden Bugformen der BISMARCK/TIRPITZ, PRINZ EUGEN oder GRAF SPEE erhälst Du nur die korreckte Rumpffom, wenn die Spanten ordentlich eingekleistert werden (mit Uhu-Alleskleber MIT Lösungsmittel). Wie sonst erhälst du die in zwei diiffergierende Richtungen Ausbauchungen, um die es da geht? Und solange keine Bullaugen ausgestochen sind, kann man da so viel Uhu draufsetzen, wie man will - je mehr, desto besser! Und wenn man Bullaugen ausgestochen hat, gilt das gleiche Prinzip: ankleben - nur vorsichtiger.
    Die ganze Kunst ist die: entweder, man erspürt vorsichtig mit den Fingern, wo die Spanten sitzen, oder man macht sich auf der Unterseite Bleistiftstriche am Sitz der Spanten - und dort, nur dort, wird vorsichtig angedrückt.
    Also Axel, hör nicht auf den Onkel Jörg. Der baut seinen LANCASTER auch mit verklebten Spenten. Aber einen Rat will ich Dir auch mitgeben: die Schnittkanten-Behandlung solltest Du möglichst noch am unverbauten Teil vornehmen, das erspart Farben an der falschen Stelle und Klekse.


    Schöne Grüße


    Jochen

    Hallo Thomas,


    die Seebäderschiffe sind für mich nicht ganz so interessant, aber dennoch auch wichtig. Die JAN MOLSEN habe ich mal im Zustand der 50-er Jahre gebaut (siehe PMP 82 im Downloadbereich), die ALTE LIEBE (=WAPPEN VON HAMBURG II) und SEUTE DEERN habe ich "auf Halde". Die ATLANTIS ist von Konpaß gebaut, ein Schwesterschiff der FUNNY GIRL von Sculptor. Was mich allerdings noch mal reizen würde, wäre die BÜRGERMEISTER ROSS und die VORWÄRTS - leider besitze ich von beiden außer Photos keine Pläne. Beides ist aber wichtig, um ein gutes Modell zu erstellen.


    Schöne Grüße


    Jochen

    Moin Helmut,


    die "Wasserfläche" kommt aus dem Eisanbahngeschäft, heißt Wasserfolie und ist wohl von Faller (ganau weiß ich es allerdings nicht mehr). Dabei ein dünner Karton, der auf einer Seite blau ist, auf der anderen dunkelgrau/anthrazit. Zuerst habe ich mit der blauen Seite gearbeitet, dann eigene Farben wie hellblau, dunkelblau, grau, weiß und schwarz benutzt - und bin letztendlich bei der "schwarzen" Seite hängengeblieben. Da reichen eignentlich schon die Lichtreflexionen, um ein richtiges Wasser darzustellen.


    Schöne Grüße


    Jochen

    Danke euch beiden!


    Damit es nicht beim "Räubern" bleibt, genau deswegen habe ich diese Bilder hier eingestellt. Wenn es nämlich genug Interessenten gibt, könnte der Passat Verlag vielleicht eine gesonderte Platine herausbringen (so hoffe ich jedenfalls), sodaß teures "Räubern" nicht mehr nötig ist. Insofern betreibe ich hier "Werbung". Und ich glaube, die wenigsten wissen, daß es eine so tolle Möglichkeit zur Erstellung von Takelagen überhaupt gibt.
    Zum Thema DETMOLD ist zu sagen, daß ich bisher alle Eigenkonstruktionen (DANZIG, ALTE LIEBE, FAIRPLAY IX, MEERKATZE) aus bistimmten Gründen nur für mich selber erstellt habe. All diese Modelle sind mit dem Bleistift gezeichnet, nicht auf einem PC-Programm. Und meine nur für mich geeigneten Dateinen kann ich keinem anderen Menschen zumuten - eine darüber hinausgehende Verarbeitung (Bauanleitung und vieles mehr) will ich nicht und überschreitet auch meine Möglichkeiten.


    Schöne Grüße


    Jochen

    Moin moin,


    vor wenigen Tagen ist mein Fischdampfer DETMOLD fertiggeworden, ein Schiff der Cuxhavener "Nordsee" aus den 50-er Jahren. Dieses Schiff gehört zu einer Reihe von Modellen nach Vorbildern meiner Jugendzeit in Cuxhaven. Ich zeige Euch diese Bilder aus einem ganz bestmmten Grund: die Takelung erfolgte nicht mit NC-Seide oder Serafil, sondern mit der Ätztakelung aus der Santa-Ines-Platine. Mit diesem Material kann man die Takelung erheblich feiner und präziser erstellen, und wenn man mit Revell-Aqua-Color lackiert, auch schneller, denn dieser Lack trocknet sehr schnell. Dies ist übrigens mein zweites Modell, das ätzgetakelt ist. Das erste war die HERMES, von der füge ich auch noch zwei Bilder bei.
    Bei den Bildern von der DETMOLD seht man sehr deutlich, daß die Unterseite der Außenhaut farblich nachbehandelt werden muß - wegen des häufigen Anfassens. Im Original sieht man das kaum, ich werde es aber nachholen.


    Schöne Grüße


    Jochen

    Moin Henning,


    ich bin ein großer Befürworter der Total-Decksfarbe, sie erleichtert den Anbau von Aufbauwänden und anderem erheblich, weil diese unvorhergesehenen weißen Strichlein verschwinden, die man eigentlich nicht wollte, die aber dennoch eingetreten sind, weil man die Augen gerade links und nicht rechts hatte, oder das Teil nicht paßt. Die Nummern brauche ich in der Regel nicht, ich baue ein Schiff nach dem, was als nächster Schritt nötig wein wird. Aber zur Not gibt es ja auch Lupen. Meine selbstkonstruierten Modelle fertige ich auch so an - und Nummern brauche ich da nicht.


    Schöne Grüße


    Jochen