Posts by wilfried

    Moin Michi,

    danke für den Bildbericht vom Stammtisch; ganz liebe Grüße an den Martin; aussereordentlich gut gebautes Modell einer Schulfregatte der Bundesmarine - vor allem der Einsatz der Ätzteile an richtiger Stelle ist mehr als nur bemerkenswert.

    Da haben sich doch die Recherchen richtig gelohnt ...

    mit einem lieben Gruß

    Wilfried

    Und genieße erstmal die wesentlich angenehmere Bauanleitung im Vergleich zur Scharnhorst.

    ... daß tut mir auch weh ... :whistling::whistling::whistling:

    Man kann im Leben nicht alles haben - und ausserdem - der Norddeutsche an der Küste ist sehr genügsam - dezente HInweise wie Kopfnicken oder Daumen nach rechts bei gekrümmten 4 Fingern sind ausreichend für - sei to dat du Land gewinnen deist .. oder Hau wech den Schiet .. und den Rest de mook wi mit de Winsch sollten als Anleitung für Modelle und das Leben immer genügt haben ...

    Alles andere ist bloss übertriebenes Anspruchsdenken oder Gesabbel ....

    mit einem iieben Gruß

    Wilfried

    Was mit nicht so gut gefiel an dem Passat Modell waren die doch recht Blaugrauen Bordwände. Mir war die Bayreuth damals in frischeren Farben in Erinnerung und auch auf meinen Fotos.

    Ja, die sind mir damals auch bei meinem Beleg-Exemplar aufgefallen; es dauerte eine Weile, bis ich mich erinnerte, in Cuxhaven die verbeamteten Uniformträger gesehen zu haben, wie sie - auf schwimmenden Paletten stehend, den Anstrich erneuerten. Ich war richtig neidisch - zwischendurch wurden ihnen immer wieder Erfrischungen gereicht. Leider konnte ich diese Informationen nicht weiterreichen, weil Tränen meine Augen trübten, ob dieses uneigennützigen Einsatzes und die Focussierung derart erschwerten, dass eine Dokumentation nicht möglich war. Nein, dieses ist eine satirische Bemerkung und wohl auch meiner guten Laune geopfert - in der Wirklichkeit kommt so etwas natürlich nicht vor... Beamte halten ihr Schiff in Farbe - dass gäbe ein Spezial nach der Tagesschau .. :D:D:D

    Ich kann nur anraten, Spanten schleifen.

    Absolute Zustimmung, und nicht nur daß - irgendwie ist da auch keine Chronologie in seiner Anleitung noch in der Abstimmung der Bauteile auf den Baufortschritt zu erkennen.

    Die Rumpfbeplankung im Cockpit-Bereich ist eher rudimentär angegeben - und ich hatte dann ja auch noch die Wahnsinnsidee - die Kabinentüren entsprechend dem Original - geöffnet - anzuschlagen .. und ich gebe es zu, es ist dass erste Modell von ihm, was net leiwound is ... schiach würde ich direkt nicht sagen wollen. Jedenfalls ist dass blind vertraute Drauflosbauen, was man von Pawel kannte - mir erst einmal abgegangen ..

    Servaus

    Wilfried

    Fähren dieser Art gibt es ja schon länger in nordischen Breiten - Hamburg als Beispiel. Ob Hein Seemann die mag - kann ich nicht beurteilen. Aber Schnickschnack aller Art - dieser Bügel zum Bug ist nun wieder so ein Kasperkram der weder Sinn macht noch der Optik wirklich hilft. Ansonsten folgt dieser Entwurf der Anforderung, viele Menschen von Punkt A nach B zu bringen - und dass ist doch auch schon etwas.

    Mit einem lieben Gruß

    Wilfried

    Moin Günter,

    traue mich fast nicht zu antworten - aber - ich sprach von der Grundierung. Ich gehe mal davon aus, dass Du hier die erste Aufbauwand auf dem Achterdeck in Angriff genommen hast? Die hat einen anderen Grauton als die Aufbauten ab dem Oberdeck; und wenn Du einmal die Relingsteile später gegen die Aufbauten hälst, wirst Du keinen merklichen Unterschied feststellen. Natürlich kommen die Ausdrucke bei jedem Drucker anders heraus - so ist dann schon ein Farbabgleich nötig. Rund-um-Farbsicherheit gibt es leider nicht ...

    mit einem lieben Gruß und trotzdem viel Spass

    Wilfried

    Moin René,

    jetzt schon der Tip - verstärke den Tragflächenholm oder wie ich es gemacht habe - satt in CY-Kleber tränken. Was der Pawel sich bei dieser Art der Konstruktion gedacht hat - ist mir ein Rätsel.

    Auch die Art der Beplankung war etwas gewöhnungsbedürftig ...

    mit einem lieben Gruß

    Wilfried

    Ich benutze für die Grundierung der Ätzplatinen Dupli-Color Primer Grey; dass deckt 90 Prozent aller Grautöne ab.

    Als Beispiel hier die SCHEER ...


    mit einem lieben Gruß und viel Spaß

    Wilfried

    Moin, moin zusammen!

    Schön, dass diese alten Zossen doch nicht ganz in Vergessenheit geraten sind; danke für die ergänzenden Fotos vor dem Umbau. Ich hatte auch schon an die Ursprungsversion gedacht - aber dann wären viele Bauteile für das 55er Bauprogramm nicht entstanden.

    In meinem Archiv finden sich noch ein paar der Ursprungsversion mit den englischen Geschützen und dem "einfachen" Mast.



    Bummelige 59 Jahre liegen diese Aufnahmen nun schon im Zeitlauf der Marine zurück. Mein ausdrücklicher Dank gilt hier auch wieder den Damen und Herren des PIZ Flensburg, die mir damals ausserordentlich hilfreich zur Seite standen, wenn ich mal wieder Sonderwünsche hatte.

    Die Platinen von Peter Hurler sind nichts für Warmduscher, aber für Kartonmodellfreaks unübertroffen.

    Daß lasse ich einmal unkommentiert stehen; aber es ist eben auch das Zeitfenster von Peter und mir, welches manchmal knapp bemessen ist, bei all' unseren Projekten. Vielleicht geht hier ja doch etwas?

    mit einem lieben Gruß

    Wilfried

    Moin, moin zusammen!

    Bei Durchsicht meiner Unterlagen fiel mir auf, daß die GNEISENAU - bis auf einige Zielgeber - durchkonstruiert war. Es gab mal einen Konstruktionsbericht von mir vor ca. 10 Jahren in diesem Forum.

    Die Planlage hat sich im Laufe der Jahre geklärt und auch der Rumpf ist neu gezeichnet worden. Ein Lernprozess eben ...

    Was es mir einfach macht, ist die Tatsache, daß man aus den beim Passat-Verlag erhältlichen Standard-Ätzteilen fast alles für diese Schiffsklasse abdecken kann.

    Was natürlich eine Ätzteil-Platine aus dem Hause Hurler ausschließt ... :D

    Für alle Spätgeborenen, um diese Einheit handelt es sich:

     

    Bildrechte Deutsches-Marine-Institut; PIZ Flensburg


    Und so ist der Stand der Dinge in Konstruktion:


    Warum kommt der jetzt damit? Ganz einfach - passt wunderbar zum französischen Aviso ...

    mti einem lieben Gruß

    Wilfried

    Standard-Platine - 3zügig vom Feinsten - natürlich Neusilber ...

    Moin, moin zusammen!
    Was lange währt oder so, heißt eine alte Weisheit - und hier ist sie jetzt - ihr vorerst letzter Schluß: die neue Standardätzplatine Neusilber. Aus dem Hause Saemann und der konstruktiven Feder von Peter Hurler; einige Anregungen zur Platine stammten von mir!

    Hier die Gesamtansicht der Platine – Format 200 x 60 mm – und das Feinste bezieht sich vor allem auf die 3zügige Reling, die in ihrer Filigranität im Maßstab 1:250 denselben jetzt setzt. Die Details im Einzelnen:

    1: Reling 3-zügig Stützenabstand 5,6 mm 6 x 190 mm
    2: Reling 3-zügig Stützenabstand 4,6 mm und breiterem Unterzug (angeätzt !) für Plattformen 1 x 190 mm
    3: Relingstützen als Abschluss zum Anpassen der Reling 25 Stück


    Bisher war es so, daß man oft Reststücke, weil die jeweiligen Senkrechten fehlten, entsorgt hat; hier ist nun die Möglichkeit, mit einem einzelnen senkrechten Element – einen neuen Ansatzpunkt zu haben.
    4: Relingstützen zum Abstützen der Reling zum Deck ( Abstand Strebe unten zur Stütze 2,2 mm und 1,2 mm)
    Jetzt ist es auch möglich, die Reling auf der Back im Bugbereich dem Original perfekt anzupassen.


    5: Reling 1-zügig 1x 40 mm ( z.B. für Barkassen)
    6: „Durchhängende Relingteile“ für die Position der Stelling 7 Stück
    7: Rettungsringe 12 Stück
    8: Rettungsboje mit Rettungsbojenlicht 16 Stück


    Die Platine ist ab sofort über die Webseite des Passat-Verlages bestellbar.

    mit einem lieben Gruß

    Wilfried für den Passat-Verlag

    Ein kurzes Leben in der jungen Marine ...

    Was passierte nun mit den Minensuchern einer Klasse, die man angekauft, aber dann doch gegen eigene Entwicklung ausgetauscht - wer erinnert sich noch an die Kenterneigung der LINDAU-Klasse, weil die Brücke etwas zu hoch geraten. Egal, was zählen mehr als 250 gebaute Boote gegen eine teutsche Eigenentwicklung? Wir waren ja wieder wer!
    Im August 1975 gingen die DETMOLD als M521 KEREMPE und die WORMS als M520 KARAMÜRSEL im Rahmen der Waffenhilfe an die Türkei. Im November verließen die VEGESACK als M524 KUSADASI, SIEGEN als M522 KILIMLI und HAMELN als M523 KOZLU den Stützpunkt Wilhelmshaven. Von diesen beiden Einheiten hänge ich die Bilder an, kurz nach der Übergabe an die Türkei.
    Im September 1978 verließ als letztes Boot die PASSAU als M525 KEMER im Schlepp Wilhelmshaven um den Weg ihrer Schwestern anzutreten.





    Damit mache ich das Thema VEGESACK-Klasse ein wenig rund; bedanken möchte ich mich für die Bilder beim PIZ in Flensburg.


    Auf dieser Grundlage konnte das Modell eines Minensuchers der VEGESACK-Klasse entstehen.




    mit einem lieben Gruß

    Wilfried

    Neben den bekannteren Küstenminensuchbooten der "Lindau"-Klasse - bei Burmester in Bremen-Vegesack in den Jahren 1957 bis 1959 gebaut - gehören die Boote des ebenfalls modifizierten Typs "Bluebird" im Rahmen der Standardisierung der Minensuchflotten der NATO auf Kiel gelegt, zu den fast vergessenen Neubauten der damals noch jungen Marine.
    Die sechs Boote des französischen Typs "Mercure" wurden allesamt bei der Werft CMN Amiot in Cherbourg gebaut.
    Die Boote hatten bei einer Länge von 44 Meter und einer Breite von 8,40 Meter eine Tiefgang von 2,1 Metern und verdrängten rund 370 Tonnen.
    Angetrieben von zwei Mercedes-Benz-Motoren brachten sie 660 PS auf die zwei Verstellpropeller. Das verlieh diesen Booten eine Geschwindigkeit von ca. 15 Knoten.
    Bewaffnet waren sie mit einer Zwillings-Flak L/85 des Kalibers 20 mm.
    Die Besatzung dieser Boote betrug 40 Mann.

    Die PT-Nummern der Boote:
    M 1250 "Vegesack"
    M 1251 "Hameln"
    M 1252 "Detmold"
    M 1253 "Worms"
    M 1254 "Siegen"
    M 1255 "Passau"

    Zwischen 1959 und 1960 wurden diese Boote dem 2. Minensuchgeschwader in Wilhelmshaven zugeteilt und ersetzten damit die noch aus der Kriegsmarine stammenden M-Boote der Typen 40 und 43.
    Es blieb ihnen jedoch nur eine relativ kurze Einsatzzeit beschieden. Bereits nach drei Jahren wurden sie der Mob-Reserve zugeführt.
    Zwischen kurzzeitigen Reaktivierungen in unterschiedlichen Geschwadern wurden sie Ende der sechziger Jahre im Marinearsenal Wilhelmshaven einkokoniert. Alle Boote gingen nach zwischenzeitlichen Mob-Übungen 1975, im Rahmen der Flottenhilfe, an die Türkei.


    Weiterführende Literatur zu diesem Thema:
    Hendrik Killi, Minensucher der Deutschen Marine, Mittler-Verlag
    Hans Egidius, Die Marine, KomRegis-Verlag
    Breyer/Koop, Die Schiffe und Fahrzeuge der deutschen Bundesmarine 1956-1976, Bernard&Graefe Verlag
    Fotos: Bildstelle BMVg
    Literaturhinweise:
    Janes Fighting Ships 1964/65, London 1964
    Marinekalender 1965, Uppsala 1964
    Soldat und Technik, Frankfurt/M. Heft 12/63


    Hier die Fotos, die allesamt vom PIZ Flensburg stammen; die beiden farbiten von Ralf Rau - allen Bildgebern sei an dieser Stelle noch einma herzlich gedankt.






    wird fortgesetzt ...

    Moin Gustav,

    als eher stiller Beobachter - bei den Kaiserlichen kann ich keine sachdienlichen Hinweise geben - habe ich Deinen Baubericht genossen; hier liegt immer noch das Kompendium, welches die Konstruktion dieses Schiffes erst hat möglich werden lassen.

    Vielleicht wären dann einige Unklarheiten beseitigt worden? Ich bin ja ein penetranter Verfechter der Auseinandersetzung mit dem Original, wenn es möglich ist.

    Und Du hast ja bewiesen, dass es möglich ist, mit mangelhafter Anleitung einen Kontrollbau primstens zustande zu bringen.

    Mir war der Fortschritt Deines Modells immer eine schöne Erholung von meiner penetranten Jagd nach Fotos und anderen Informationen für mein nutzloses Tun ... :D

    Dafür und für Dein Ergebnis - Takelung als Beispiel genannt - gebührt mir mein Dank und meine Anerkennung.

    Mit einem ganz lieben Gruß in die erweiterte Nachbarschaft

    Wilfried

    Moin, moin zusammen!

    Ob es eine sinnvolle Begründung ist - es gibt aber oft einfache Erklärungen; Fischdampfer dienten dem Gelderwerb; wenn überhaupt wurde die Kennung bei einem Werftaufenthalt - falls erforderlich - erneuert; die Besatzungen hatten dafür keine Zeit. Waren ja keine Marine-Schiffens, wo die Lords beschäftigt werden mussten.

    Vielleicht hat man dann nur die Buchstaben und die Zahl geweisst? Oder schlichtweg Rost und andere Scheuerstellen haben den einen oder anderen Punkt weggewischt? Bei der Kennung ohne die Punkte ist mir aufgefallen, daß die Buchstabenabstände mit der Punkt-Sichtbar-Version gleich sind.

    Ich würde es also nicht so hoch hängen. Eine ZDV gab es sicherlich nicht in der Logger-Fischerei ...

    mit einem lieben Gruß

    Wilfried

    Moin, moin oder salutations à une heure tardive!

    Möchte eben noch ein paar Fotos vom Baufortschritt einstellen; zuvörderst noch 2 Übersichten auf denen die Vorbereitungen für das Peildeck voranschreiten ...

    die entsprechenden L-Profile für die Aufbauwände sind angebracht; beim Peildeck weiche ich bereits in einigen Details vom Bauplan ab; daß gilt sowohl für das Gehäuse vor dem Schornstein achterlich als auch für 2 zusätzliche Plattenformen mittschiffs; ebenfalls die Ergänzung der hinter der oberen Schanz, wo sich - ja - die Positionslichter befinden; hat mich eines an Bilder betrachten gekostet ...

    Mein Modell stellt eine der Umbauvarianten dar und die unterscheidet sich von der Frühform bezüglich der Positionslichter als auch der Anordnung der Rettungsinseln und einiger Details mehr.

    Dass hat auch dazu geführt, dass ich einige Retuschen am Deck im achterlichen Bereich vornehmen musste; aber wie gesagt, dass hier ist das Handmuster ...

    Hier befinden sich die vorbereiteten Teile bereits an Bord...

    Das Anbringen der Innenschanzteile gelang problemlos; was mir bei vielen Fahrmodellen, deren Grundlage auch der mir zur Verfügung stehende Plan dient - auffiel - wo sind die vorderen Schotts, die das Peildeck im Bereich der Niedergänge zum Brückendeck verschliessen. Machen da die Brecher einen Umweg?

    Ich habe mir erlaubt sie zu ergänzen und entsprechend auf dem Peildeck anzuschlagen; ein Werftfoto zeigte mir - nach Verkleben - auch deren Richtigkeit.Die Windabweiser und Rettungsringe kamen ebenfalls hinzu; paddelig wie ich bin, vergass ich wieder die Motoren für die Scheibenwischer auf der Frontseite der Brücke ...

    mit einem lieben Gruß

    Wilfried

    Moin, moin zusammen oder Bonjour à tous!

    Die letzten Tage waren eher Arbeitsstunden au jardin - trotz und alledem wurde auf der Werft gearbeitet;

    habe dann noch auf die Schnelle ein paar Fotos gemacht und war entsetzt ....


    Bisher war ich ja mit meinen diversen Kameras sehr zufrieden; wollte aber ungedingt eine haben, die man auch in die Hosentasche stecken kann und erwarb deshalb einen Computer mit Objektiv; und dieses verdammte Ding macht nicht nur Makro sondern auch noch Makro-Zoom ... ich sage nur, Finger weg davon.

    Das Ergebnis ist einfach nur deprimierend. Dinge, die das Auge des Betrachters als gelungen wahrnimmt, werden hier in schonungsloser Offenheit preisgegeben.

    Kartonstärken von 0,15 mm werden mit einem Male zu Monstern der Ungenauigkeit in der Verarbeitung ... merde ...


    Nachdem ich dann doch davon abgesehen, das Urwerk in den Sekundärrohstoff-Kreislauf einzuführen, habe ich mich entschieden, die schlechteren Aufnahmen noch der Öffentlichkeit preiszugeben.

    Modelltechnisch gesehen, macht diese Einheit extrem viel Spaß; handliches Format, ausser eben bei der Farbgebung - so helle Töne zeigen nach einer gewissen Zeit doch die Benutzungsspuren des Erbauers, zumal es sich um den Urbau handelt.

    Nur ohne diesen wird es keine Platine für mich geben und deshalb sieht der Aviso bald aus wie das Original nach 30 Jahren im Einsatz ...


    Zur Brückenfront ist anzumerken, dass ich die Fenster etwas überzeichnet habe; eigentlich wollte ich auch das Brückenhausdach - aber leider haben unsere französischen Freund im Original auch hier eine Balkenbucht vorgesehen ... und die läßt sich bekanntermassen sehr schlecht knicken.

    Also habe ich sie formgebend gestaltet, nur unten aufs Deck geklebt - ein Zwischendeck vorgesehen und dann die Innenschanz als Klebehilfe genutzt um sie mit den Seitenwänden zu verbinden. Hilfreich war hier, dass ich die oberen Läppchen um 0,5 mm verlängert hatte; man arbeitet eben hier mit Karton und nicht mit Plastikhalbschalen ..

    Im nächsten Schritt die Brükcnhaus-Seitenwände angepaßt und verklebt ..

    Hier das Ergebnis; ich bin mir eben für nichts zu schade ...

    Die nächsten Bilder wieder mit der Instamatic ....
    absolument

    Wilfried

    Moin, moin, Grüß Gott, Gruezi alle zusammen....

    Wenn es mal wieder filigran sein soll - oder die Klinge nicht so mag wie man möchte - hier gibt es jetzt Abhilfe aus Neusilber, gefertigt in der Saemann-Schmiede:


    Z-15 Gitter - Maschenweite 0,4 x 0,4 mm - Platine 50 x 100 mm


    Z-16 Gitter - Maschenweite 0,7 x 0,7 mm - Platine 50 x 100 mm


    Z-17 Schlauch-/Trossentrommeln mit gelochten Seitenteilen ø 4,5 mm, Breite der Trommel 3,5 mm; 3 Stück auf der Platine
    Z-19 Schlauch-/Trossentrommeln mit gelochten Seitenteilen ø 6 mm, Breite der Trommel 3,5 mm; 3 Stück auf der Platine


    Z-18 Schlauch-/Trossentrommeln mit Speichenrädern ø 4,5 mm, Breite der Trommel 3,5 mm; 3 Stück auf der Platine
    Z-20 Schlauch-/Trossentrommeln mit Speichenrädern ø 6 mm, Breite der Trommel 3,5 mm; 3 Stück auf der Platine


    Z-21 Stützen / Ösen, Länge 2 mm; Lochweite 0,3 mm; 40 Stück


    Z-22 Ösen mit Grundplatte 2x2 mm; 22 Stück

    Z-23 Schäkel mit Augenschrauben, Länge 2,2 mm; 50 Stück


    Alle Preise und wo es bestellt werden kann, finden Sie hier.

    Mit einem lieben Gruß für den Passat-Verlag

    Wilfried

    Die Konturen zeigen sich ...

    Moin, moin zusammen!

    Eine Beauté de l'année ist sie sicherlich nicht; aber die Proportionen von Länge, Breite und bisheriger Aufbauhöhe vermögen mich zu überzeugen. Es gibt im Marineschiffbau wahrlich häßlichere Eimer. :D


    Zwei Dinge sind von mir anzuzeigen; der Schriftzug des Lieutenant ist im Original in Weiss ausgeführtt und die Positionsllichter sind so im Original nicht vorhanden - lediglich der Plan sieht sie vor.Neben anderen Dingen, auf die ich im Verlauf meines Rapport de construction noch eingehen werde.


    Nein, sooo lang ist der Aviso nun wirklich nicht ... eine Back wie die Kortenaer-Klasse - tsss.

    Die Teile für die nächste Stufe sind schon vorbereitet und werden - Wetter im Moment - wohl zu einem Werftbesuch meinerseits führen.


    Danke für Euer Interesse und die Betätigung des Buzzers ebenfalls ...

    mit einem lieben Gruß

    Wilfried



    Nun ist sie auch zu haben!

    Für die Freunde der frühen Einheiten der Bundesmarine, habe ich auf der Passat-Verlag-Webseite dieses Modell nun zum Bestellen freigeschaltet.

    Die Platine zu diesem Modell ist zu mehr als 80 % zeichentechnisch fertiggestellt; die Erwerber der Dateien werden vom Verlag informiert, wenn sie lieferbar ist.


    Einen Kontrollbaubericht zum Modell gibt es hier von Gustav.


    mit einem lieben Gruß

    Wilfried

    Der Stapellauf ist erfolgt ...

    Auf der Werft FOU & COMP. ILLIMITE geht es weiter; von Auftragsrückgang keine Spur: der Lieutenent mit den vielen Buchstaben wurde heute zu den Klängen des Marches de Pompeuse zu Wasser gelassen.


    Die achterliche Ansicht überzeugt auf den ersten Blick; zeigt bei näherem Hinsehen aber einige handwerkliche Schwächen ..


    Handelt es sich hier doch um eine Korvette aus einem Land, deren Einwohner sich eher den schönen Dingen des Lebens hingezogen fühlen, als der absoluten Präzision ... und ich bin mit diesen Landsleuten absolument d'accord ...


    Die precision en detail konnte ich allerdings doch nicht lassen - an der Rumpfseitenwand innen - vor dem Anbau - eine senkrechte Linie zu ziehen; dann passt es auch besser mit der Frontwand des Brückenaufbaus .. was sich noch zeigen wird ...

    So jetzt noch ein Blick auf die Back ...


    ... bin ja immer gut für Entertainment en carton ...

    mit einem lieben Gruß

    Wilfried




    da hast Du ja den Mastzustand auf dem Bild, wie Jochen ihn gebaut hat. Meine (rhetorische) Frage war ja, wie oft die T.tt. umgebaut wurde,

    Moin Ralph,

    dass war damals so, dass wir vor jedem Einsatz den Mast gewechselt haben; bis Pillau kam der einfache Mast an Bord; wenn es rauf ging bis Libau, dann wurde auch schon mal die grosse Antenne draufgepackt; normalerweise fuhren wir ja den weiblichen Radom - aber unser Alter hatte damals Zoff mit seiner Angetrauten - da wurde dann die abgeflachte Version gefahren .. er war dann für schöne Rundungen nicht so empfänglich ...

    Foto: Bischoff


    Hier sollte es eigentlich ins Schwarzmeer gehen; auch mit vollem Geschirr - hatte sich dann aber zerschlagen.


    Hier sind wir gerade beim Radom-Wechsel .. auf dem unteren Bild sieht man noch einmal unsere Pier in Flensburg - ne, ich denke mir dass nicht aus ...



    ... und nu kommst Du!

    mit einem lieben Gruß

    Wilfried

    ... ich kann auch Trump ... :D

    Aller Anfang ist spantend ...

    hier bei diesem Projekt habe ich ein gute Seitenansicht und eine Draufsicht sowie einen Spantenriß; ich habe daraus schon mal virtuell die Grundplatte und die Horizontalspanten entwickelt. Ich habe die Querspanten im vorderen Bereich etwas in der Breite zur Grundplatte hin reduziert; dass nimmt dann der Bordwand das oftmals entstehende - plumpe - Aussehen.

    Wenn ich jetzt nicht ein Dilletant sondern ein Plietscher wäre, könnte ich diese Datei in Rhino ziehen und daraus einen perfekten Rumpf entwickeln ...

    So aber bleibt mir nur wieder die Vorgehensweise mit dem Material der alten Ägypter :D

    mit einem lieben Gruß

    Wilfried

    Moinsen zusammen!

    Diese Minenjagdboote, ein Joint Venture der französischen, belgischen und niederländischen Marine, war eine Fortsetzung des Entwurfs der Minensuchboote der französischen Circé-Klasse. Alle drei Nationen bauten ihre eigenen Rümpfe, während jedes Land für einen anderen Aspekt der Schiffe verantwortlich war. Frankreich lieferte die Minenjagd- und elektronischen Systeme, die Niederlande lieferten die Hauptantriebssysteme und Belgien lieferte das Minenjagd-Antriebssystem sowie die Stromerzeugungssysteme. Jedes Land beabsichtigte, 15 der Schiffe zu bestellen, wobei Belgiens ursprüngliche Bestellung 10 mit der Option von 5 weiteren war. Frankreich hatte seine ursprüngliche Bestellung jedoch aus Haushaltsgründen auf zehn gekürzt.

    In Frankreiche laufen diese Einheiten als Eridan- Klasse; in Belgien benamt als Tripartite, in Holland als Alkmaar-Klasse. Und im Nato-Partnerland Deutschland ... negativ - war den Designer-Entwürfen der Amtsstuben wohl zu popelig und zu einfach .. und wahrscheinlich auch alles zu transparent ... :D

    Und genau deshalb macht es mir Spass, diese Klasse in Karton zum Leben zu erwecken - sicherlich nicht in den nächsten 4 Wochen - aber es hat schon begonnen ...

    Aber erst einmal ein paar Fotos, damit man weiss, wie diese Dinger aussehen ... entnommern der Seite von Wikipedia ...


    Foto: Lukas Golowanow & Maciek Hypś

    Foto: Torsten Bätge

    Aus der Ukraine gab es dann noch ein schönes Foto;

    Ein Spantengerüst des Rumpfes ist auf Basis eines Planes von Jürgen Eichhardt schon einmal erstellt; kleine Fingerübung ...

    mit einem lieben Gruß

    Wilfried





    Moinsen zusammen!

    Ja, auch hier gibt es ein Vitalzeichen; KR 120/60 - umgesetzt steht es für Konstruktion/Reproduktionstätigkeit ... also noch keine akute Projektbedrohlichkeit.

    Das Konstruktionsbüro und die Werft sind voll ausgelastet und auch die Subunternehmer sind auskömmlich beschäftigt.


    Die Detaillierungswut begeistert mich über alle Massen! Hurra!

    ... na ja, sie ergibt sich eben zwangsläufig aus verfügbaren Informationen; und - weglassen geht immer. Der Meister liegt in der Bescheidenheit - auch so ein Gedöns; man kann damit auch mangelndes Interesse an vernünftiger Recherche kaschieren ... :D oder es gibt wirklich nichts Erhellendes vom Original - dann sollte doch wenigstens das Rudimentäre zum Einsatz kommen. Halbwissen, kombiniert mit Nichtwissen, ernährt hier doch einen ganzen Berufsstand sehr auskömmlich, z. B. den der Wirtschaftsweisen ...


    Ernsthafte Modellbauer werden also mit Deinem Z1 lange und befriedigende Beschäftigung finden.

    Tja, Kurt - da helfe ich doch gerne einmal aus ... bei mir und heute versandkostenfrei ... eine PDF zum Ausprobieren ..

    Schornsteine.pdf

    Und hier ein Bild davon, was man sich herunterlädt ...

    ... wenn man es mag; 160-g-Karton ist vonnöten; und - die Zahlen geben die Baureihenfolge vor; und Spanten - oftmals weisse Kartonteile - sind zu verdoppeln. Passat-Kunden kennen dass :D


    mit einem lieben Gruß

    Wilfried