Posts by wilfried

    Moin, moin zusammen!

    Ob es eine sinnvolle Begründung ist - es gibt aber oft einfache Erklärungen; Fischdampfer dienten dem Gelderwerb; wenn überhaupt wurde die Kennung bei einem Werftaufenthalt - falls erforderlich - erneuert; die Besatzungen hatten dafür keine Zeit. Waren ja keine Marine-Schiffens, wo die Lords beschäftigt werden mussten.

    Vielleicht hat man dann nur die Buchstaben und die Zahl geweisst? Oder schlichtweg Rost und andere Scheuerstellen haben den einen oder anderen Punkt weggewischt? Bei der Kennung ohne die Punkte ist mir aufgefallen, daß die Buchstabenabstände mit der Punkt-Sichtbar-Version gleich sind.

    Ich würde es also nicht so hoch hängen. Eine ZDV gab es sicherlich nicht in der Logger-Fischerei ...

    mit einem lieben Gruß

    Wilfried

    Moin, moin oder salutations à une heure tardive!

    Möchte eben noch ein paar Fotos vom Baufortschritt einstellen; zuvörderst noch 2 Übersichten auf denen die Vorbereitungen für das Peildeck voranschreiten ...

    die entsprechenden L-Profile für die Aufbauwände sind angebracht; beim Peildeck weiche ich bereits in einigen Details vom Bauplan ab; daß gilt sowohl für das Gehäuse vor dem Schornstein achterlich als auch für 2 zusätzliche Plattenformen mittschiffs; ebenfalls die Ergänzung der hinter der oberen Schanz, wo sich - ja - die Positionslichter befinden; hat mich eines an Bilder betrachten gekostet ...

    Mein Modell stellt eine der Umbauvarianten dar und die unterscheidet sich von der Frühform bezüglich der Positionslichter als auch der Anordnung der Rettungsinseln und einiger Details mehr.

    Dass hat auch dazu geführt, dass ich einige Retuschen am Deck im achterlichen Bereich vornehmen musste; aber wie gesagt, dass hier ist das Handmuster ...

    Hier befinden sich die vorbereiteten Teile bereits an Bord...

    Das Anbringen der Innenschanzteile gelang problemlos; was mir bei vielen Fahrmodellen, deren Grundlage auch der mir zur Verfügung stehende Plan dient - auffiel - wo sind die vorderen Schotts, die das Peildeck im Bereich der Niedergänge zum Brückendeck verschliessen. Machen da die Brecher einen Umweg?

    Ich habe mir erlaubt sie zu ergänzen und entsprechend auf dem Peildeck anzuschlagen; ein Werftfoto zeigte mir - nach Verkleben - auch deren Richtigkeit.Die Windabweiser und Rettungsringe kamen ebenfalls hinzu; paddelig wie ich bin, vergass ich wieder die Motoren für die Scheibenwischer auf der Frontseite der Brücke ...

    mit einem lieben Gruß

    Wilfried

    Moin, moin zusammen oder Bonjour à tous!

    Die letzten Tage waren eher Arbeitsstunden au jardin - trotz und alledem wurde auf der Werft gearbeitet;

    habe dann noch auf die Schnelle ein paar Fotos gemacht und war entsetzt ....


    Bisher war ich ja mit meinen diversen Kameras sehr zufrieden; wollte aber ungedingt eine haben, die man auch in die Hosentasche stecken kann und erwarb deshalb einen Computer mit Objektiv; und dieses verdammte Ding macht nicht nur Makro sondern auch noch Makro-Zoom ... ich sage nur, Finger weg davon.

    Das Ergebnis ist einfach nur deprimierend. Dinge, die das Auge des Betrachters als gelungen wahrnimmt, werden hier in schonungsloser Offenheit preisgegeben.

    Kartonstärken von 0,15 mm werden mit einem Male zu Monstern der Ungenauigkeit in der Verarbeitung ... merde ...


    Nachdem ich dann doch davon abgesehen, das Urwerk in den Sekundärrohstoff-Kreislauf einzuführen, habe ich mich entschieden, die schlechteren Aufnahmen noch der Öffentlichkeit preiszugeben.

    Modelltechnisch gesehen, macht diese Einheit extrem viel Spaß; handliches Format, ausser eben bei der Farbgebung - so helle Töne zeigen nach einer gewissen Zeit doch die Benutzungsspuren des Erbauers, zumal es sich um den Urbau handelt.

    Nur ohne diesen wird es keine Platine für mich geben und deshalb sieht der Aviso bald aus wie das Original nach 30 Jahren im Einsatz ...


    Zur Brückenfront ist anzumerken, dass ich die Fenster etwas überzeichnet habe; eigentlich wollte ich auch das Brückenhausdach - aber leider haben unsere französischen Freund im Original auch hier eine Balkenbucht vorgesehen ... und die läßt sich bekanntermassen sehr schlecht knicken.

    Also habe ich sie formgebend gestaltet, nur unten aufs Deck geklebt - ein Zwischendeck vorgesehen und dann die Innenschanz als Klebehilfe genutzt um sie mit den Seitenwänden zu verbinden. Hilfreich war hier, dass ich die oberen Läppchen um 0,5 mm verlängert hatte; man arbeitet eben hier mit Karton und nicht mit Plastikhalbschalen ..

    Im nächsten Schritt die Brükcnhaus-Seitenwände angepaßt und verklebt ..

    Hier das Ergebnis; ich bin mir eben für nichts zu schade ...

    Die nächsten Bilder wieder mit der Instamatic ....
    absolument

    Wilfried

    Moin, moin, Grüß Gott, Gruezi alle zusammen....

    Wenn es mal wieder filigran sein soll - oder die Klinge nicht so mag wie man möchte - hier gibt es jetzt Abhilfe aus Neusilber, gefertigt in der Saemann-Schmiede:


    Z-15 Gitter - Maschenweite 0,4 x 0,4 mm - Platine 50 x 100 mm


    Z-16 Gitter - Maschenweite 0,7 x 0,7 mm - Platine 50 x 100 mm


    Z-17 Schlauch-/Trossentrommeln mit gelochten Seitenteilen ø 4,5 mm, Breite der Trommel 3,5 mm; 3 Stück auf der Platine
    Z-19 Schlauch-/Trossentrommeln mit gelochten Seitenteilen ø 6 mm, Breite der Trommel 3,5 mm; 3 Stück auf der Platine


    Z-18 Schlauch-/Trossentrommeln mit Speichenrädern ø 4,5 mm, Breite der Trommel 3,5 mm; 3 Stück auf der Platine
    Z-20 Schlauch-/Trossentrommeln mit Speichenrädern ø 6 mm, Breite der Trommel 3,5 mm; 3 Stück auf der Platine


    Z-21 Stützen / Ösen, Länge 2 mm; Lochweite 0,3 mm; 40 Stück


    Z-22 Ösen mit Grundplatte 2x2 mm; 22 Stück

    Z-23 Schäkel mit Augenschrauben, Länge 2,2 mm; 50 Stück


    Alle Preise und wo es bestellt werden kann, finden Sie hier.

    Mit einem lieben Gruß für den Passat-Verlag

    Wilfried

    Die Konturen zeigen sich ...

    Moin, moin zusammen!

    Eine Beauté de l'année ist sie sicherlich nicht; aber die Proportionen von Länge, Breite und bisheriger Aufbauhöhe vermögen mich zu überzeugen. Es gibt im Marineschiffbau wahrlich häßlichere Eimer. :D


    Zwei Dinge sind von mir anzuzeigen; der Schriftzug des Lieutenant ist im Original in Weiss ausgeführtt und die Positionsllichter sind so im Original nicht vorhanden - lediglich der Plan sieht sie vor.Neben anderen Dingen, auf die ich im Verlauf meines Rapport de construction noch eingehen werde.


    Nein, sooo lang ist der Aviso nun wirklich nicht ... eine Back wie die Kortenaer-Klasse - tsss.

    Die Teile für die nächste Stufe sind schon vorbereitet und werden - Wetter im Moment - wohl zu einem Werftbesuch meinerseits führen.


    Danke für Euer Interesse und die Betätigung des Buzzers ebenfalls ...

    mit einem lieben Gruß

    Wilfried



    Nun ist sie auch zu haben!

    Für die Freunde der frühen Einheiten der Bundesmarine, habe ich auf der Passat-Verlag-Webseite dieses Modell nun zum Bestellen freigeschaltet.

    Die Platine zu diesem Modell ist zu mehr als 80 % zeichentechnisch fertiggestellt; die Erwerber der Dateien werden vom Verlag informiert, wenn sie lieferbar ist.


    Einen Kontrollbaubericht zum Modell gibt es hier von Gustav.


    mit einem lieben Gruß

    Wilfried

    Der Stapellauf ist erfolgt ...

    Auf der Werft FOU & COMP. ILLIMITE geht es weiter; von Auftragsrückgang keine Spur: der Lieutenent mit den vielen Buchstaben wurde heute zu den Klängen des Marches de Pompeuse zu Wasser gelassen.


    Die achterliche Ansicht überzeugt auf den ersten Blick; zeigt bei näherem Hinsehen aber einige handwerkliche Schwächen ..


    Handelt es sich hier doch um eine Korvette aus einem Land, deren Einwohner sich eher den schönen Dingen des Lebens hingezogen fühlen, als der absoluten Präzision ... und ich bin mit diesen Landsleuten absolument d'accord ...


    Die precision en detail konnte ich allerdings doch nicht lassen - an der Rumpfseitenwand innen - vor dem Anbau - eine senkrechte Linie zu ziehen; dann passt es auch besser mit der Frontwand des Brückenaufbaus .. was sich noch zeigen wird ...

    So jetzt noch ein Blick auf die Back ...


    ... bin ja immer gut für Entertainment en carton ...

    mit einem lieben Gruß

    Wilfried




    da hast Du ja den Mastzustand auf dem Bild, wie Jochen ihn gebaut hat. Meine (rhetorische) Frage war ja, wie oft die T.tt. umgebaut wurde,

    Moin Ralph,

    dass war damals so, dass wir vor jedem Einsatz den Mast gewechselt haben; bis Pillau kam der einfache Mast an Bord; wenn es rauf ging bis Libau, dann wurde auch schon mal die grosse Antenne draufgepackt; normalerweise fuhren wir ja den weiblichen Radom - aber unser Alter hatte damals Zoff mit seiner Angetrauten - da wurde dann die abgeflachte Version gefahren .. er war dann für schöne Rundungen nicht so empfänglich ...

    Foto: Bischoff


    Hier sollte es eigentlich ins Schwarzmeer gehen; auch mit vollem Geschirr - hatte sich dann aber zerschlagen.


    Hier sind wir gerade beim Radom-Wechsel .. auf dem unteren Bild sieht man noch einmal unsere Pier in Flensburg - ne, ich denke mir dass nicht aus ...



    ... und nu kommst Du!

    mit einem lieben Gruß

    Wilfried

    ... ich kann auch Trump ... :D

    Aller Anfang ist spantend ...

    hier bei diesem Projekt habe ich ein gute Seitenansicht und eine Draufsicht sowie einen Spantenriß; ich habe daraus schon mal virtuell die Grundplatte und die Horizontalspanten entwickelt. Ich habe die Querspanten im vorderen Bereich etwas in der Breite zur Grundplatte hin reduziert; dass nimmt dann der Bordwand das oftmals entstehende - plumpe - Aussehen.

    Wenn ich jetzt nicht ein Dilletant sondern ein Plietscher wäre, könnte ich diese Datei in Rhino ziehen und daraus einen perfekten Rumpf entwickeln ...

    So aber bleibt mir nur wieder die Vorgehensweise mit dem Material der alten Ägypter :D

    mit einem lieben Gruß

    Wilfried

    Moinsen zusammen!

    Diese Minenjagdboote, ein Joint Venture der französischen, belgischen und niederländischen Marine, war eine Fortsetzung des Entwurfs der Minensuchboote der französischen Circé-Klasse. Alle drei Nationen bauten ihre eigenen Rümpfe, während jedes Land für einen anderen Aspekt der Schiffe verantwortlich war. Frankreich lieferte die Minenjagd- und elektronischen Systeme, die Niederlande lieferten die Hauptantriebssysteme und Belgien lieferte das Minenjagd-Antriebssystem sowie die Stromerzeugungssysteme. Jedes Land beabsichtigte, 15 der Schiffe zu bestellen, wobei Belgiens ursprüngliche Bestellung 10 mit der Option von 5 weiteren war. Frankreich hatte seine ursprüngliche Bestellung jedoch aus Haushaltsgründen auf zehn gekürzt.

    In Frankreiche laufen diese Einheiten als Eridan- Klasse; in Belgien benamt als Tripartite, in Holland als Alkmaar-Klasse. Und im Nato-Partnerland Deutschland ... negativ - war den Designer-Entwürfen der Amtsstuben wohl zu popelig und zu einfach .. und wahrscheinlich auch alles zu transparent ... :D

    Und genau deshalb macht es mir Spass, diese Klasse in Karton zum Leben zu erwecken - sicherlich nicht in den nächsten 4 Wochen - aber es hat schon begonnen ...

    Aber erst einmal ein paar Fotos, damit man weiss, wie diese Dinger aussehen ... entnommern der Seite von Wikipedia ...


    Foto: Lukas Golowanow & Maciek Hypś

    Foto: Torsten Bätge

    Aus der Ukraine gab es dann noch ein schönes Foto;

    Ein Spantengerüst des Rumpfes ist auf Basis eines Planes von Jürgen Eichhardt schon einmal erstellt; kleine Fingerübung ...

    mit einem lieben Gruß

    Wilfried





    Moinsen zusammen!

    Ja, auch hier gibt es ein Vitalzeichen; KR 120/60 - umgesetzt steht es für Konstruktion/Reproduktionstätigkeit ... also noch keine akute Projektbedrohlichkeit.

    Das Konstruktionsbüro und die Werft sind voll ausgelastet und auch die Subunternehmer sind auskömmlich beschäftigt.


    Die Detaillierungswut begeistert mich über alle Massen! Hurra!

    ... na ja, sie ergibt sich eben zwangsläufig aus verfügbaren Informationen; und - weglassen geht immer. Der Meister liegt in der Bescheidenheit - auch so ein Gedöns; man kann damit auch mangelndes Interesse an vernünftiger Recherche kaschieren ... :D oder es gibt wirklich nichts Erhellendes vom Original - dann sollte doch wenigstens das Rudimentäre zum Einsatz kommen. Halbwissen, kombiniert mit Nichtwissen, ernährt hier doch einen ganzen Berufsstand sehr auskömmlich, z. B. den der Wirtschaftsweisen ...


    Ernsthafte Modellbauer werden also mit Deinem Z1 lange und befriedigende Beschäftigung finden.

    Tja, Kurt - da helfe ich doch gerne einmal aus ... bei mir und heute versandkostenfrei ... eine PDF zum Ausprobieren ..

    Schornsteine.pdf

    Und hier ein Bild davon, was man sich herunterlädt ...

    ... wenn man es mag; 160-g-Karton ist vonnöten; und - die Zahlen geben die Baureihenfolge vor; und Spanten - oftmals weisse Kartonteile - sind zu verdoppeln. Passat-Kunden kennen dass :D


    mit einem lieben Gruß

    Wilfried

    Moin, moin zusammen;

    möchte mich erst einmal für die vielen Buzzerer bedanken :D

    So einen Richtigen? Einen schnellen Überlegenheitsversorgungsschlachtkreuzer?

    Warum nicht; die meisten Bauteile sind vorhanden; Jürgen Eichardt hat einen wunderbaren Plan gezeichnet und veröffentlicht; mich reizt es, diese Bugform nicht immer wie einen Versuch aussehen zu lassen.

    Es sollte doch möglich sein ... scheitern natürlich inklusive.

    Ich glaube, dass Problem ist bei den früheren Entwürfen die Grundplatte, der man nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt hat. Und dann die unsäglichen Klebelaschen, die vieles kaschiert haben - auch manche Passungenaugkeit.

    Einfach einmal versuchen, die Spanten zu doppeln, und dann dem Hauptdeck die Klebelaschen nehmen, gleiches bei der Grundplatte und dann die Rumpfseiten anbringen ... ich war bei A59 doch sehr überrascht ... als hier und da ein Millimeter fehlte ...

    mit einem lieben Gruß

    Wilfried

    Moin, moin zusammen;

    die späte Stunde hat Gold oder Weingeschmack im Munde - bei unseren Nachbarn hin und wieder:D bin doch sehr überrascht auf die Reaktionen auf mein amuse gueule; und ich danke für die Beiträge.

    Was mich sofort ansprach, war auch die Länge des Modell so um die 32 cm im Maßstab 1:250; man bekommt die Grundplatte, Längsträger und Hauptdeck noch locker in einem Stück durch den Drucker gewuppt - klar leicht schräg - aber dass bin ich ja auch meistens.


    Wir scheinen auf einer ähnlichen Wellenlänge zu sein.

    Ich glaube schon, Jeff; danke für Deinen Bildbeitrag; Selbstverständlich wünsche ich Dir auch viele Erfolg beim weiteren Vorgehen. Und was das Heck angeht, bin ich da auf einem ähnlichen Weg - alllerdings mit anderer Vorgehensweise.


    Ach, Altwarp .. und all die Ziele von Dir benannt, Eberhard - ausser Rügen und Stralsund; sind mein Bürgermeister und ich doch zu fast einem Sechstel des Jahres... bis neulich eben - sie waren schon fast zum zweiten Zuhause geworden.


    Die Fotos die ich davon noch habe sind alles Dias, muß ich mal digitalisieren wenn ich viel Zeit habe. Aber halt, da war doch noch was...

    Aber immer gerne; ich habe mal Dein Foto etwas angehübscht .. und bitte mehr davon - wenn es sich für Dich ausgeht?!

    Noch einmal Danke für das Foto.

    Ja, Jean Gabin - ich mag seine Filme; vor allem auch wegen der deutschen Synchronstimme; neulich fand ich bei Arte wieder einige ..grandios.

    Danke für den Hinweis, Thomas - die Geschichte kannte ich nicht. Glück kann man immer brauchen - egal wofür .. aber solange mir nicht der Himmel auf den Kopf fällt ... :D


    Der Ansatz, den Rumpf am Bug optimal zu gestalten...

    Viele Schiffe bekamen in den 60ern und 70ern einen Rumpf mit einem Knick-Hohlspant; ich erinnere hier nur an das 55er Bauprogramm der Bundesmarine - keine Einheit wurde davon verschont - auch die Versorger nicht, Ob es eine Modeerscheinung war - kann ich nicht beurteilen, ich verstehe zuwenig davon.

    Die Auswirkungen dieser Konstruktionen zeigten sich bei den Wilhelmshavener Modellen durch eine Linie, die dieses Merkmal andeuten sollten, man wars zufrieden.

    Irgendwie hat noch keiner eine Lösung für eine realistische Umsetzung gefunden - ich auch nicht. Nein, es muss andere Lösungen geben; mir ist der Werkstoff nicht ganz unvertraut; ich arbeite immer mit dem Material und so habe ich einmal versucht, auf ein stabiles Spantengerüst meine Idee umzusetzen;

    Hier mal mein Ergebnis für diesen Aviso ...

    Laufrichtung des Kartons ist hier entscheidend; parallel zur Bordwand. Nur so läßt sich der untere Teil mit einem Rundholz auskehlen; der vordere Teil des Bugs ist nicht entscheidend; er ist auch im Original gerundet; keine Schnitte erforderlich - nur ein leichtes Rillen auf einer vorgedruckten - sehr helles Grau - Linie.

    Und noch ein Trick - erst an der Grundplatte verkleben, und dann oben ans Deck - so kommt die Rumpfform noch besser zur Geltung - und nicht am Bug beginnen.

    Ich überlasse Euch ob es gelungen ... hier noch ein Foto ohne meinen linken Daumen ..

    Ich wäre versucht, es auch einmal bei unseren Tendern, Geleitbooten und den Zerstörern anzuwenden ...

    mit einem lieben Gruß

    Wilfried

    Moin, moin zusammen!

    Ich habe mich einmal mit den Avisos der D'Estienne d'Orves-Klasse befasst und komme nach eingehender optischer Prüfung ...

    Ein Aviso - ach wieso - weil es mich nun bewog und der Reiz hier zuzugreifen genauso gross ist, wenn mein Maitre de Cuisine mir in Altwarp einen Steinbutt empfiehlt, den er am Morgen frisch herein bekommen.

    Er ist natürlich kein Maitre, sondern ein ehemaliger Fischer, der weiß wie man diese Dinger verdammt gut zubereitet und ich hoffe, dass es mir mit dem Achwieso auch genauso gut gelingt.

    Timpe, timpe in die See ...

    17 Einheiten von diesen Korvetten sind gebaut worden, 6 in die Türkei verkauft und 3 für den Export nach Südafrika - aber davon sprach ich schon an anderer Stelle; sie sind schließlich in Argentinien gelandet und laufen dort als Drummond-Klasse derer drei.

    Französische Einheiten sind ja in der Kartonmodellbau-Szene nicht ganz so verbreitet - wenn ich mal von den 148er Schnellbooten und der VEGESACK-Klasse absehe, die ihren Ursprung auf französischen Werften hatten ..

    Überhaupt, ist es interessant, sich mal ein wenig mit den Marine-Einheiten ausserhalb der Reichs- und Kriegsmarine zu beschäftigen - wenn man denn für diese Kategorie empfänglich ist?

    Wie ich in meinen Nachtgedanken schon anklingen ließ, ist da doch noch einiges zu entdecken.

    Ich hatte eine Weile überlegt, ob ein Bericht hier überhaupt von Interesse ist; doch, er wird es sein ... dieses Forum wird ja auch auswärts beobachtet ... :D

    So, nun zu den Fakten:

    Diese Korvetten wurden von 1972 bis 1981 auf Kiel gelegt; kein schlechtes Zeichen und 6 Einheiten sind bis heute im Dienst der Französischen Marine; nichts gegenteiliges ist mir von den Türkischen und den Argentinischen Einheiten bekannt;

    Fast 40 Jahre hartes Brot für die kleinen Dinger;

    Sie messen 80,50 m in der Länge, sind 10,30 m breit, können 24 Knoten laufen und sind sehr gut bewaffnet, vorne auf den Back die 100-mm-Mehrzweckkanone, die unsere Einheiten aus dem 55er Bauprogramm hatten; 2 Exocet in Containern mittschiffs, 4 Torpedorohre im achteren Aufbau; 2 x 20 mm Maschinenwaffen und 4 mal 12,7 mm Brownings .. für diejenigen, die es interessiert.


    Daran arbeite ich ... zum Gelingen soll folgender Plan - hier ein Ausschnitt - beitragen ...

    Was in letzter Konsequenz dazu geführt hat:

    Aus diesem Haufen nun das entstehen zu lassen, was mein Lieblingskoch in seinen Pfannen zaubert ...

    Ich habe mir angewöhnt, 2 Linien parallel zur Mittelmarkierung laufen zu lassen; gleiches dann auf die Querspanten zu übertragen - ist nicht aufwendig, hilft aber ungemein beim Ausrichten .. viellleicht

    Die Horizontalspanten helfen nicht nur beim Anformen der Bordwände, nein, ich klebe sie auch daran.

    ... mit einem lieben Gruß

    Wilfried

    Moin Jochen,

    was soll ich noch ergänzen - Dein Ergebnis konterkariert so einiges, was ich häufig lesen musste ... schlechte Bauanleitung, keine Originalfotos, keine Stücklisten ... falsche Bauteilbenummerung, schlechte Anordnung von Bauteilen ...

    Du hast dass prima hinbekommen - und ich weiss auch warum, weil Du Dich für das Original interessiert hast und nicht einfach nur ein Schiff vom Bogen gebaut ...:D

    mit einem ganz lieben Gruß an die Förde

    ... wobei da wäre ja irgendwann auch noch die TRAVE, der Schlepper PELLWORM und ein paar andere Zossen, um das Hafenbild von Meierwik mal im Modell darzustellen...Wilfried

    Wer gehofft hat, dass mit den Aufbauten etwas Farbe ins Spiel kommt

    ... daß hat den Kaptän, den Bestmann und die Matrosen so was von gar nicht interessiert; Farbe ins Spiel. Hier ging es um Heringsfang, Fangprämien und den nächsten Hol; wenn das Fanggebiet erreicht war, dann kam es darauf an den Schwarm zu erwischen - und wenn man dann drin war - dann hieß es nur noch Netz ausbringen und anschliessend Hiev Up ... den Steert öffnen und dann klatschten die silbernen Leiber an Deck ... in guten Zeiten standen die Männer bis an die Hüften im silbernen Gold; oftmals bis zu 8 Stunden am Stück; und dann ging es mit der Plackerei weiter; kehlen, salzen und in die Tonnen .. und der Alte rief schon wieder von der Brücke - dor is he .. und wieder ging das Netz über Bord und die Gang musste weitermachen ... in den 50iger Jahren stellte die Loggerfischerei einen großen Beitrag zur Eiweissversorgung der Bevölkerung ... der Schnack auf See gekehlt und gesalzen - ich kann mich noch daran erinnnern.

    Damals wie heute - es waren immer die Menschen, die zupacken konnten - sie hielten unser Land am Laufen ... eben nicht die, die uns wissenschaftlich erklären können, wie man zupackt .. :D

    mit einem lieben Gruß

    Wilfried

    Moin, moin zusammen!


    @ Michael K.: Danke, habe entsprechende Korrekturen angebracht und aus der Fregatte einen Zerstörer gemacht :thumbup: !So s

    So soll es sein; wir sind hier schließlich in einem Zeitrahmen unterwegs, als ein Leichter Kreuzer noch nicht als Fregatte verniedlicht wurde ... möglicherweise auch eine Form des Genderismus nur auf anderer Ebene? :D


    Ansonsten noch auf meiner Wunschliste:

    - Binnenminensuchboot 394

    - Fregatte der Leander-Klasse in der klassischen Variante mit Bug-Geschütz

    - Franz. Korvette A69-Klasse

    Ich habe mich einmal mit den Avisos der D'Estienne d'Orves-Klasse befasst und komme nach eingehender optischer Prüfung ....

    zu folgendem Ergebnis; ja, es gibt eine vorhandene Planlage. die Optik des Schiffes ist ansprechend und der leichte Knickspant im Vorschiff stellt konstruktiv keine Hürde dar; die 100/55 sind vorhanden; Bofors-Werfer ebenfalls; Exocet befinden sich in der 3-D-Phase; die Wummen auf oberem Deck sollten kein Problem sein und die 53,3 cm Torpedorohre sind im achteren Aufbau untergebracht und nur duch Klappen an Back- und Steuerbord erkenntlich ...

    Interessant, dass die damals für Südafrika vorgesehen Einheiten - UN-Waffenembargo wegen Apartheid - dann an Argentinien gingen und auch die Türkei in 2001/2002 6 Einheiten von Frankreich bekamen, die dort jetzt als BURAK-Klasse geführt werden .. soweit mal von mir am Rande ...

    Habe ich mal in die Warteschleife aufgenommen ....

    Was die LEANDER betrifft, habe ich die Pläne vor und nach Umbauten ... auch hier greift dann die Warteschleife ..

    Alle, die sich eventuell ein Modell erhoffen, sollen doch bitte mal schauen, was sie zum Gelingen dieses Projektes STANAVFORLANT beitragen können ...

    mit einem lieben Gruß

    Wilfried



    Moin Hajo,

    die Holländer unterschieden ihre Onderzeebootjagers in A- und B-Klasse.

    Zur B-Klasse gehörten - wie schon von Dir angemerkt: HOLLAND; SEELAND; NOORD-BRABANT en GELDERLAND. Die Zeiträume umfassten 1954 bis 1973.

    Was mich ansprach, war die optische Erscheinung ..

    Es ist dann aber doch die B-Klasse geworden. Zu diesen Einheiten gehörten FRIESLAND, GRONINGEN, LIMBURG, OVERIJSSEL, DRENTHE, UTRECHT, ROTTERDAM en AMSTERDAM.

    Ihre Einsatzzeiten lagen zwischen 1956 bis in die 80iger Jahre hinein ... der Urspungsentwurf lag bereits im Jahre 1948.

    Und wo wir bei den LEANDERN sind; die holländische Marine führte ihre englischen Schwestern in der VAN SPEIJK-Klasse, die im Jahre 1964 die ersten 4 Einheiten orderte. Mitte 1968 war die Flotte dann auf 6 Einheiten angewachsen. Es handelte sich um VAN SPEIJK, VAN GALEN, VAN NES, TJERK HIDDES und die beiden letzten EVERTSEN und ISAAC SWEERS.

    Und auch hier wieder für einen Nachbau interessant, die Radargeräte wurden von HSA geliefert .. richtig - auch unsere Bundesmarine war damit ausgerüstet und somit sind sie in meinem Fundus vorhanden .

    mit einem lieben Gruß

    Wilfried

    PS: Danke für den Hinweis auf die FOREST-SHERMAN-Klasse; ich war da wohl zu oberflächlich - aber die Amerikanische Flotte interessiert mich leider nur sehr am Rande .. bis auf eben unsere auf Leihbasis erhaltenen ... tut mir leid

    Moin, moin zusammen!

    Den Gedanken folgt die Tat auf dem Fuße. Zuvörderst erst einmal Danke für das Verschieben aus dem internen in die Löwengrube des öffentlichen Bereiches.

    Warum ich nun ein neues Faß aufmache - ganz einfach, weil es mich bewog. Und weil ich grundsätzlich faul bin; die Radargeräte sind von HSA - also auf allen Einheiten unseres 55er Bauprogrammes; die Bofors-Werfer ebenfalls; die Spindel-Davits sehr ähnlich den unseren; die 4-cm-Bofors ebenso - außer der anderen Verkleidung. Sie haben aber ein Pendent auf EIDER/TRAVE, als sie noch als Tender in den Anfangsjahren der Bundesmarine, unterwegs waren. Die 120- mm- Doppelgeschütze - gut hier ist eine Neuzeichnung angesagt.

    Der Rest macht dann hoffentlich einfach nur Spaß - und, wer sich wirklich für die Artillerie-Zerstörer interessiert, kommt doch gar nicht an dieser vorbei. Vergleichbar vielleicht noch die schwedische Halland-Klasse?

    mit einem lieben Gruß

    Wilfried

    Moin Philipp,

    ist zwar nicht meine Epoche - aber so ein richtiges Modell von Hand gemacht - viele haben es versucht - doch nur wenige haben es fertig gebracht.

    Und was die Knicke in der Beplankung angeht, verdreifache die Spanten - verjüngend in der Grösse und strake sie. Du weißt doch jetzt wo es knickert ...

    Ich würde nicht die Beplankung beschleifen ..

    Viel Spaß weiterhin ins Bergische.

    mit einem lieben Gruß

    Wilfried

    Moin Jochen,

    ist ja nicht so meine Art - aber ich bin schon sehr angetan, wie hier ein Modell zusammengebaut wird, daß keiner vorher kontrollgebaut, keine Stückliste und keine Bauanleitung hat und was man sich auch noch selbst ausdruckt und die Farben dann doch sehr stimmig rüberkommen. Kompliment Jochen ...

    mit einem lieben Gruß an die Förde

    Wilfried

    Das 3"-Geschütz

    Gestern bekam ich von meinem Subunternehmer die ersten Fotos vom Handmuster obigen Geschützes.

     

    Erstellt wurde das Handmuster im Maßstab 1:100; meine Aufgabe wird es nun sein, daraus eine kleinere Version baubar zu entwickeln.

    Als Ergänzung bekam ich noch folgendes Foto...

    mit diesem Textzusatz:


    Für die Nostalgiker habe ich die Neubert-Version auch gebaut. Die einfachen und klaren Linien

    sprechen für die Neubert-Version, da die hohe Kunst in der Simplifizierung besteht, die bei dieser Version

    perfektioniert wurde. Auf die Reaktion der Kartongemeinde bin ich gespannt. Wie wir wissen, gab es auch

    zum Zeitpunkt der Ursprungsversion schon gute Fotos, die sicherlich nicht allen im Binnenland zur

    Verfügung standen.


    Ich füge jetzt noch ein paar Fotos vom Original hinzu - damit es rund wird ...:D

     

    Diejenigen, die gedient haben, werden unschwer die Mun-Pier in Schlicktown erkennen - die Bilder entstanden während der Ausbildung.

    An Bord von Z5 ergab sich folgendes Bild dieser "Wummen":

    Fotos: Sammlung Heinz Albers - andere Michael.

    mit einem lieben Gruß

    Wilfried

    PS: gestern wollten die Bilder nicht so wie ich - deshalb :cursing:

    Moin Thomas,

    ganz herzlichen Dank für Deinen Diskussionsbeitrag; es gibt sie also doch noch, die Über-den Tellerrand-Schauenden ... :D

    Deine Umsetzungen in Blender finde ich sehr beeindruckend; ich habe hier zwar auch Rhino in der letzen Version - aber ich befürchte eben, dass ich dann auch nur noch am Bildschirm geniesse.

    Bei den beiden von Dir angesprochenen Originalen ist die Bildlage eigentlich sehr erquicklich; die Planlage bei den Holländern sogar hervorragend.

    Ich beschäftige mich ja mit den Originalen oft mehrere Jahre, bis ich dann den ersten Strich setze.

    Beim Fletcher muss ich fast jeden Tag neu ansetzen - meist ergeben sich bei Sichtung der Fotos neue Betrachtungswinkel.

    Für die Holländer stehen mir die Originalpläne zur Verfügung - hier mal ein Ausschnitt....

    Und was zur Zeit im Konstruktionsbüro am Entstehen ist ...

    Weil, nur Fletcher - geht auch nicht ...:D

    Und das Nationaal-Archiv ist mit Bildern hilfreich ... sollte sich das Bundesarchiv mal ein Beispiel nehmen. Alles frei und ohne Abzockerei ... warum sollte der Bürger schliesslich alles zweimal bezahlen? Da kommt dann hier wieder das Totschlagsargument mit den Kosten ... die Abschreckung beginnt hier schon mit dem Begriff Findmittel ... ist nicht gut wenn der Bürger auf alles Zugriff hat ... die Macht der Schreibtische eben. Wer schon mal mit dem Archiv zu tun hatte weiß, wovon ich rede.

    Deshalb hier das leuchtende Beispiel unserer kleinen Nachbarn ...

    mehr Details auf diesen 3 Bildern zu sehen, als alles was das Bundesarchiv zum Thema Fletcher anbietet - zumindest öffentlich ...

    Die Royal Navy habe ich noch nicht gefragt - aber ich bin sicher, auch die sind entgegenkommend. Vor Ort waren sie es immer - auch die Fleet Air Arm....

    mit einem lieben Gruß

    Wilfried

    Moin, moin zusammen!

    Neben dem Zeichnen und Entwickeln von Modellen ist - zwangsläufig - meine zweite Leidenschaft das Stöbern in frei zugänglichen Archiven weltweit; durch ein paar Bilder, die aus dem Bordleben eines Fletcher-Fahrers stammten, wurde ich sofort infiziert durch ein Foto der FRIESLAND-Klasse.


    Es entstand während der Zugehörigkeit eines unserer Fletcher zu STANAVFORLANT - für die nicht so marineaffinen Leser handelt es sich hier um einen ständigen Einsatzverband der NATO-Verbündeten. Standing Naval Forces Atlantic .. in diesen Verbänden werden Zerstörer aus NATO-Staaten für eine gewisse Einsatzzeit zu gemeinsamen Übungen befohlen; ähnliches ist mir auch von den Minensuchern bekannt :D

    Als Erkennungsmerkmal dient dann dieses Zeichen am Schornsteinmantel...

    dies als kleine Ergänzung - falls man sich mal wieder in einem Hafen befindet und sich wundert über dieses merkwürdige Detail am Schornstein ...

    Ich möchte mir hier auf den Zerstörer-Verband beschränken; im Zeitraum obiges Foto entstand, befanden sich noch höchst interessantes Schiiff dabei ...

    HMS SCILLA - ein Vertreter der LEANDER-Klasse; äusserst seetüchtige Schiffe und in vielen Varianten und bei vielen Marinen damals im Einsatz - eben auch bei unseren Nachbarn, den Holländern ...

    Zum Verband gehörte, neben anderen auch noch die portugiesische Fregatte ADMIRAL PEREIRA ...

    Aufmerksame Beobachter dieses Bildes werden unschwer die HMS SCILLA als auch daneben einen - richtig- Fletcher der Bundesmarine erkennen.

    Dass mal zur Einleitung ...

    Fletcher-Zerstörer gibt es als Modell; Leander ... nicht so richtig, eher gar nicht in Karton und bei den Holländern gibt es von Scaldis die DRENTHE, aber dass ist auch nicht so recht befriedigend ...

    Mir geisterte schon lange die Idee im Kopf herum - zumindest einen 3er Verband STANVFORLANT im Modell entstehen zu lassen. Gut - beim Fletcher bin ich dran - die LEANDER Pläne sind irgendwo in meiner Nachbarschaft zum Skalieren und die holländische FRIESLAND-Klasse ...

    Und ja, da ging was ...im holländischen Nationaal -Archiv wurde ich fündig.

    Alles zugänglich und frei zur Verwendung und Veröffentlichung ..

    Hier an der Pier die Verbände bei einem Besuch in Amsterdam.

    Auch dabei - die äleren von uns erinnern sich ..

    Und dann die holländischen LEANDER ...


    Aber eigentlich geht es mir jetzt erst einmal um diese Schiffkens ...

    Warum - die Radargeräte sind gleich den unseren auf dem 55er Bauprogramm - die Bofors-Werfer identisch - die 4-cm-Einzelflaks entsprechen denen, die auf EIDER und TRAVE vorhanden und ansonsten - verdammt gute Linien und eine feine Abwechslung in diesen Zeiten, wenn man denn nicht reisen kann .. vielleicht entsteht ja einmal etwas wie eine Diskussion von denen, die sich dieser Zeit erinnern oder an den Originalen oder deren möglicher Umsetzung als Modell interessiert - keine Ahnung ..

    mit einem lieben Gruß

    Wilfried

    Übrigens ein interessantes Foto.

    Ja, für viele völlig uninteressant; mir aber gibt es Aufschluss für einige Dinge; erstens, die Minenschienen sind doch nicht so schwach ausgeprägt. Sie erreichen durchaus Schmalspurbahn-Format. Und die Anbauten beim Razzle-Dazzle sind auch nicht uninteressant für einen Nachbau - die Wabo-Ablaufbühne selbstverständlich auch.

    mit einem lieben Gruß

    Wilfried

    Moin Martin,

    Du hattest mich um meine Meinung zu Deinem Umbau gebeten; Kritik bedeutet bei mir auch immer Hilfe oder Anregung, wie man es vielleicht nicht besser aber dem Original näher machen kann.

    Du musst es mit einem anderen Ansatz versuchen. Der Weg führte bei mir über diese beiden Decks, die man in der Luftaufnahme von D170 - Foto: Bildstelle MARS Wilhelshaven - gut in der Form erkennen kann.

    Die Proportionen dann ergeben sich aus Schiffsbreite und anderen Details.

    Genaue Beobachtung läßt noch jede Menge anderer Details erkennen, z. B. die Plattormen für das Feuerleitgerät Mk.63, die nicht rund sind sowie die Geräte in Umrissen selbst.

    Gleiches gilt natürlich auch für die Antennen im und am Mast sowie die Mastplattform selbst ...

    Hier mein Ansatz - als Anregung, wie man es einfach lösen kann. Vorausgesetzt,mi man hat die entsprechenden Decks als Formgeber gezeichnet.

    mit einem lieben Gruß

    Wilfried

    Moin Jochen,

    ja, daran erinnere ich mich auch noch - und jetzt kommt das kleine Aber: es waren in der Regel Flaschen, Kartons, Gemüseabfälle und ähnliches. Der Plastikanteil war - wenn überhaupt - sehr gering ....

    Hier ein Bild von meinem Unterstützer Michael, das beschriebenes Vorgehen auf einem Fletcher zeigt.

    mit einem lieben Gruß

    Wilfried

    Ein paar Zeilen zu den Brückenformen der Fletcher

    Als ich vor vielen Jahren begann, mich an den Nachbau eines Fletcher-Zerstörers der Bundesmarine zu trauen, begann ich mit der Recherche zu diesem Projekt. Als erstes fiel mir auf, wie stiefmütterlich dieser damals omni-präsente Zerstörertyp - Tage der Flotte in vielen Häfen sind unvergessen - in der deutschen Literatur vorkommt. Es gibt bis heute nichts Erbauliches zu einem Rückgrat unserer damals jungen Marine. Z1 - das Zerstörerbuch - von Egbert Thomer. Und dann ist Schluss. Schiffs-Profile - eine Art Pixi-Buch für Erwachsene - schön für den Unbedarften, geht aber nicht ins Detail. Was ich suchte, waren Informationen, Seitenansichten, Detailansichten und ähnliches. Mich interessierte nicht, welche Kommandanten ihre Biergläser in der O-Messe im Schrank hinterlassen hatten. Es stört mich bis heute in vielen Publikationen das ganze Seiten mit Ihnen gefüllt werden; als hätten sie das Schiff alleine von der Pier abgelegt und dann auf See grossartige Leistungen vollbracht - ohne die ganze Mannschaft geht es nicht. Dass Häuptlinge nicht immer so arg wichtig sind, sieht man gerade jetzt ....

    Also ... es dauerte eine ganze Weile um festzustellen, den einen Fletcher gab und gibt es nicht in der Bundesmarine.

    Es ist heute für mich noch immer interessant, wenn ich Fotos zeige - ja, Fletcher kenne ich .. ja, so sah er aus - damals ... ach, wie doch die Erinnerung trügt und das Urteilsvermögen von heute trübt ...

    Charakteristisches Merkmal ist die Brücke - zuvörderst jedoch einen Ausflug zum Original.

    Der Ur-Fletcher hat eine Roundbridge - dieser ist als Revell-Modell sehr schön nachgebildet auf einer Planlage, die auch mir zur Verfügung steht und stand.

    Hier ein Foto von USS O'BANNON - ein Roundbridge Typ ... Foto: US Navy

    So sah unser Z1 - ex USS ANTHONY - ursprünglich aus. Und alle unsere 5 Nachfolger waren Zerstörer von diesem Typ. Mitte 1942/43 - da wissen die Experten mehr - wurde die Brücke geändert und die Amerikaner bauten Zerstörer mit einer Squarebridge - auf dem Foto von USS NORMAN SCOTT - Foto: US Navy - sehr schön zu sehen...

    Die beim Roundbridge-Fletcher durchgängige runde Form wird hier im oberen Teil in eine eckige Form gewandelt und im Deck darunter ebenfalls - nur noch spitzer zulaufend. Der Harhaus-Plan nimmt darauf bezug; daraus resultierend sind die Vorratsspinde für die Munition der Hedgehog-Werfer geteilt und stehen nun an Back- und Steuerbord. Die Bundesmarine hat solche Zerstörer des Typs nie bekommen.

    Hier noch einmal schön zu sehen auf einem Foto von USS WEDDERBURN - Foto: US Navy aus den 50ern.

    .

    Was aber auf diesem Foto interessant ist - Seitenansichten helfen nicht immer - sind die Sockel der Schornsteine ... die mir sehr hilfreich bei der Umsetzung ins Modell waren. Auch die Schornsteinkappen zeigen, wo die Schnitte zu setzen sind.

    Jeder unserer Fletcher - Bundesmarine - kam im Laufe seines Lebens mit unterschiedlichen Brückenfronten zu uns am Tage der Flotte oder im eigenen Borderleben ... ein paar Beispiele gefällig?

    Hier Z2 - Foto: PIZ Marine - den Zeitraum kann ich genauso wenig eingrenzen - wie bei ...

    Z4 - Foto: Stefan Gadzhali - dass noch die Roundbrige in voller Schönheit zeigt. Auf den Brückendeck noch die "neckische" Windabweiservariante und noch ohne den Torpedozielgeber, der erst nach vollständigem lezten Umbau auf eben dieses Deck kam.

    Z6 ist da schon der endgültigen Form sehr nahe gekommen - es war ja auch der letzte Zerstörer, der im Jahre 1960 zu uns kam; dafür aber als erster ausser Dienst gestellt wurde - Irrungen gab es damals schon in der Verteidigung offenbar.

    Z5 mit einer ähnlichen Brückenhaus-Variente .... Foto: Stefan Gadzhali .. achteraus von Z6 zur gleichen Zeit ....

    Es war also noch ein weiter Weg, bis alle so aussahen, wie hier an der Pier Z6 und Z5 ....

    Foto: PIZ Marine

    Warum ich dass hier so ausbreite - weil es nur bei den verschiedenen Brückenansichten und -formen solche Unterschiede gab. Alle hatten die gleiche Bewaffnung, mit Unterschieden als Bofors 40 mm ausprobiert und auch ein Oto-Melara-Turm zu Testzweicken - Z5 - an Bord kam; mit den letzten Brückenumbauten gingen einher die Versetzung des Torpedozielanweisers auf das Brückendeck; sie standen vorher auf einer Plattform am achteren Schornstein; es gibt nur sehr wenige Fotos, die sie auf dem Brückendeck unbepersenningt zeigen ... gleiches gilt übrigens für das Mk.63 Zielfeuerleitgerät, welches sich auf dem Gehäuse zwischen den beiden Schornsteinen befindet; hier konnten die 76-mm-Flakgeschütze sozusagen von Hand gesteuert und die Zielwerte an die Radargeräte auf den Geschützen übermittelt werden.

    Ich möchte mit meinen Zeilen einmal einen kleinen Einblick geben, was zur Umsetzung eines Originals in ein Modell - aus meiner Sicht - unverzichtbar ist. Die Beschäftigung mit dem Original soweit als möglich. Causalitäten erkennen ist ungemein hilfreich, wenn Superpläne im Web nicht abgreifbar sind.

    Deshalb habe ich - aufgrund der Bildlage - entschieden, Z1 - D170 - in dieser letzten Umbauvariante ein kleines kartonales Denkmal zu setzen ...

    An dieser Stelle noch ein ganz herzliches Dankeschön an Michael, der mir dieses und andere tolle Fotos aus seiner Bordzeit so uneigennützig zur Verfügung gestellt hat ..

    Soweit meine Nachtgedanken ....

    Gelungen, Henning!

    Mit dem Original lassen sich wohlfeil die Piraten von ihrem Tun abhalten und die Schmuggler haben auch keine Chance mehr; es ist aber auch ein Kreuz mit dem Rum, der immer noch nach Flensburg reinkommt .. jetzt besteht die Chance, dass zu unterbinden .. oder geht es hier um Menschen ...

    mit einem lieben Gruß

    Wilfried

    Moin Werner,

    ich meine mich zu erinnern - Du warst einer der wenigen der sich daran versucht hat; leider kann ich die Bilder nicht brauchbar sehen, da ich in diesem Forum keinen Zugang habe. Aber die Vorschaubilder waren für mich interessant; meine auch, dass Du die SCHARNHORST in der "Mache" gehabt hast ... :D

    Deß zeugt von Mut ...

    mit einem lieben Gruß

    Wilfried

    Moin Werner,

    ja, BOCHUM und BOTTROP, erinnere ich noch; Jochen hat recht, die SCHARNHORST und GNEISENAU wurden zwar MSM unterstellt, waren aber nur zur Kadettenaufnahme in Flensburg; ich war ja auch nicht Stammbesatzung sondern wurde zu den Aufklärungsfahrten als Fachpersonal eingeschifft; gleiches gilt für die DEUTSCHLAND - die ja auch hier die Kadetten aufnahm. Es war zu der Zeit wohl auch noch ein S-Boot-Geschwader stationiert, die später auf die 148er umrüsteten. Ich habe hier einen Eigendruck von Günter Thye, 50 Jahre Marinegeschichte 1956-2006; den Tip bekam ich damals von Fregattenkapitän Werner Hupfeld, der mir Türen im PIZ der Marine, damals noch in Flensburg - öffnete.

    Schön, dass solche Diskussionen hier im Beitrag entstehen ...

    mit einem lieben Gruß

    Wilfried

    Moin Werner,

    auch wenn ich nicht Jochen bin - Du müßtest den Zeitrahmen schon eingrenzen; zu meiner Zeit - 1969-1971 lagen OSTE, TRAVE, das 1. Minensuch mit SACHSENWALD, STEIGERWALD sowie das Flottendienstgeschwader mit Fregatte KARLSRUHE von Wilhelmshaven nach Flensburg verlegt. Ende 70 wurde das Minenlegergeschwader mit BOCHUM; BOTTROP aufgelöst. Schulschiff DEUTSCHLAND hatte seinen Liegeplatz ebenfalls in unserer Nähe. Und wenn ich recht erinnere, waren auch noch Schulfregatte GNEISENAU und SCHARNHORST an den Liegeplätzen?!

    mit einem lieben Gruß

    Wilfried