Posts by Andi

    Hallo Kartonverbieger,

    am Wochenende habe ich Post aus Chemnitz bekommen.
    Es an der Zeit, die Anmeldung für die Modellbauausstellung im Kraftwerk Kaßbergstraße 36, 09112 Chemnitz einzuplanen.

    Wir, vom Stammtisch werden wieder vor Ort sein und wir würden uns freuen, wenn noch weitere Aussteller mit dazu kommen würden.
    Für Fragen stehe ich Euch gern zur Verfügung.
    Sobald mein Scanner wieder mitarbeiten will, werde ich das Anmeldeformular noch anhängen.

    Wünsche Euch allen einen schönen Urlaub und eine schöne Zeit

    Andi

    So nun der Blick über den Tellerrand.

    Basierend auf einem Modellbogen sind diese flugfähigen Hubschrauber entstanden. Darunter vergen sich Blade Mechaniken die sehr stark angepasst wurden.

    Der Konstrukteur zeigt, ein Werkzeugmacher im Unruhestand zeigt mir hier an seinem Fesselflugmodell wie einzelne Klappen auf der Tragfäche geöffnet werden. Sogar der rot-weiße Stift des Fahrwerksanzeiger klappt richtig ein. Übrigens in der Nähe liegt Sebnitz, eine Hochburg der Fesselflieger und der TT Modeleisenbahn

         

    Nun die Brücke zurück zum Kartonmodell. Er hat noch 3 Modelle mitgebracht, die ebenfalls durch eine exzellente Bauausführung beeindruckten, eine Z-37, eine L-410 und eine AN-2. Die L-410 hat mich überrascht, da doch der Bogen mit sehr vielen Fehler behaftet ist. Das hat er mir auch bestätigt aber geht nicht gibts nicht ist sein Motto :thumbsup:

      

    die Tragflächen seiner Modelle füllzt er mit Trittschalldämmung, die entsprechend geschliffen wird. die Tragflächen konnte man also richtig anfassen! Etwas gelernt, was man mal probieren kann. Und schaut Euch mal den Motor an, :thumbup:

         

    Das waren meine Eindrücke von dieser Ausstellung in Langburkersdorf. Wie es nach Hause ging seht ihr oben. Auto im Schatten 40°, naja eventuell ist es nächstes Jahr nicht so heiß.


    Nun ab in die Sommerpause und wir sehen uns in Chemnitz zur nächste Ausstellung wieder.

    Weiter geht es aber zu meiner Schande muss ich eingestehen von Tinos Flottenparade habe ich keine Foros gemacht. Wir haben uns viel zu sehr unterhalten, da ist das untergegengen, ?( . Aber Harald hat ja etwas gezeigt.

    Nun meine kleine Ecke, mit den MiG Modellen und meinem neuen Bergwerk.

    Der Göpel und die Winde sind funktionsfähig und was man leider nicht so richtig erkennen kann, jeder Bergmann hat seine Grubenlampe. Was einen hohen Wiedererkennungswert hat, ist das U-Boot Sword aus dem Karl Zeman Film "Erfindung des Verderbens" nach Jules Verne.

    Also Roland, so schlimm sind wir nicht. Das wird doch unter Hege und Pflege verbucht :rolleyes:

    Ich würde gern Haralds Zusammenfassung ergänzen und noch die eine oder andere Anmerkung ergänzen. Das war die Modellbauecke, wir als Kartonverbieger und oben auf der Bühne die RC Freunde mit Überraschungen.

      

    Von Bernd gleich mal ein erster Eindruck, Flugzeuge inklusiv der Transportverpackung.

    Für mich neu und als Japanfreund mit Erinnerungen verbunden Papernano von Kawada.

    Bernd war so hilfsbereit mir die Möglichkeit zugeben, aus seiner Sammlung ein Modell anzubieten, damit ich es mal versuchen kann.

    Andreas, der uns zu dieser Ausstellung verpflichtet hat :thumbsup: zeigt einige Modelle aus der Nahen CSR.

    Der futuristische Turm ist der Fersehturm auf dem Jeschken, gebaut von 1966 bis 1973. Hier kann man auch gut übernachten.

             

    Seine Sammlung von Minimodellen:

      

    Einen Teil der Ladung des Dumpers (Modell vo Pappenbauer) hätten wir gern gehabt, denn es wurde immer heißer in der Scheune.

    Und so können die Kleinteile montiert werden.

    So wer aufmerksam war, hat vielleicht festgestellt, ich habe geschummelt. :D Es sind 2 Flugzeuge gebaut worden.

    Eine Jagdflugzeug und die entsprechende Schulungsmaschine. Mit den, der Zeit entsprechenden, Korkade.

    Die MiG-15 ist die Variante BIS und wurde aus Polen gekauft. Als Jagdflugzeug hat sie eine rote Bordnummer und wurde 1956 in Dienst gestellt. Und die Schulungsmaschine hat die schwarze Bordnummer 154 und wurde 1953 gebaut. Sie ist die einzige Maschine von diesem Typ die aus der sowjetischen Produktion stammt. Alle anderen wurden aus der CSSR improtiert.

    Soweit der kleine Baubericht.
    Mein Fazit: jedes Flugzeug besteht aus ca. 40 Teilen. Die Konstruktion entspricht dem Wissensstand der damaligen Zeit und auch in den Details. Ein kleines Manko ist, daß die Kabinenhauben leider nicht auf dem Alu Bogen Platz gefunden haben und damit nur aus grauem Papier sind. Aber letztendlich finde ich sie sehen doch gut aus.

    Danke an alle Leser und auch danke für die Daumen. ;)

    Ok, Ostern ist schon etwas länger her und das Update hat gedauert. Danke an Johannes Gründling und alle die da eventuell noch im Hintergrund mitgewirkt haben. Damit können wir wieder unser gemeinsames Hobby ausleben.

    In Cottbus haben wir am unter anderem am Seitenleitwerk gearbeitet und die Unterlagen gewälzt um das obere Teil vorzubreiten.

    Und dann hat sich noch ein Tank angefunden, das bedeutet die große Luke unter dem Heck öffnen und ... :cursing: na den Rest erspare ich Euch.

    Aber zurück zu meinem Modell, wo war ich?

    Und nun die Kleinteile, wie Räder Fahrwerksteile Bewaffnung.

    Dann fügen ich das Puzzel mal zusammen, die Tragflächen und später unten.

    Richtig Steffen, die MiG-15 UTI in Cottbus ist eine Schulungsmaschine, mit 2 Cockpits. Sie ist wohl in Cottbus eine kurze Zeit geflogen und stand nach dem Ende ihrer fliegerischen Laufbahn im Pionierpark Cottbus und alles was dort gestört hat wurde ausgebaut. Unsere Aufgabe ist u.a. Das Äußere wieder so herzurichten, daß es wieder vorzeigbar ist.

    Viele Grüße und danke für Euer Interesse

    Jetzt kommen noch 2 Verstärkungen für die Beine des Hauptfahrwerkes dazu.

    Das Modell kommt ohne aufgedruckte Hoheitskennzeichen zu den Bastlern.
    Man hat aber die Möglichkeit auf der Rückseite des Bogens (siehe #1) zwischen Varianten für die DDR, Polen, CSSR und UdSSR zu wählen.

    In der DDR flogen die Maschinen mit unterschiedlichen Kokarden. Doch dazu später mehr. Hier meine Quelle, vergrößert auf 1:50 und sehr dünnes Papier gedruckt.

    Durch die UV Versiegelung und matten Klarlack sind sie sehr stabil geworden, Danke an Harald 49 für diese Tipps und der Bezugsquelle.

    Die Fortsetzung folgt nach Ostern.

    Denn in der nächsten Woche habe ich eine Verabredung. Nicht das was Ihr jetzt denkt, die Dame ist Baujahr 1953.

    Und ich bin Teil eines Teams, das sich zu Ziel gesetzt hat eine MiG-15 UTI wieder für die Ausstellung im Flugplatz Museum Cottbus fit zu machen.

    Anbei mal 2 Fotos von unserem Arbeitsstand im letzten Jahr . Einmal der Bug und das Heck. Gut zuerkennen, es ist fast nur noch die strapazierte Hülle des Flugzeuges.

      

    An den Tragflächen wiederholen sich einige Schritte, auf die Tragflächen werden die schwarzen Flächen für die Fahrwerksschächte geklebt.

    Ich mach dies immer nach dem Ausschneiden, da da die Fläche noch gerade ist.

    Und dann noch die Klebewinkel anbringen.

       

    Die gleichen Schritte am Höhen- und Seitenleitwerk. Hier kommt noch die Verstärkung für den Holm des Höhenleitwerkes dazu.
    Auch an der Unterseite musste ich das Seitenleitwerk mit dünnem Papier hinterkleben.

      

    Hallo Heiner,

    ja man muss bei den Kranich Bögen aufpassen. Ich habe hier Exemplare, bei denen die farbigen Teile auf der gegenüberliegenden Seite Spuren hinterlassen haben und wo die Alu Kaschierung weiße Flecken hat. Mal sehen wie sich das auf das Modell macht. Der MiG Bogen hat die Zeit gut überstanden und ich habe zwischendurch die Schreibtischlampe herunter gedimmt. Morgen geht es noch einmal weiter.

    Im Heckteil wird noch ein schwarzes Rohr eingeklebt und der Spant vom Seitenleitwerk in Position gebracht.



    In den Tragflächen, im Höhenleitwerk und im Seitenleitwerk kommen diese Formteile zum Einsatz.

    Eigentlich halte ich mich bei den Kranich Modellen immer an die Bauanleitung aber es gibt doch Ausnahmen.

    Abweichend von der Bauanleitung habe ich für die Tragflächen, Höhenleitwerk und Seitenleitwerk diese Klebehilfen angebracht.

    Und auch heute gilt, Fortsetzung folgt.

    Danke für die Daumen, Black Hole: Kranich Modelle machen Spaß, da auch unterschiedliche Konstrukteure für die Modelle zuständig waren.

    Und was ich so nebenbei mal erfahren habe, die Konstrukteure mussten zum Verlag ein gebautes Exemplar mitbringen um zu zeigen, es ist baubar.

    Aber weiter mit meiner MiG. Nächster Schritt rollen und formen.

      

    Es wird ein kleines Flugzeug und nun noch etwas zum Lufteinlauf. Hier wird später noch eine Verstärkung eingeklebt.

    Damit das Bugfahrwerk etwas mehr Halt bekommt

    Hier habe ich noch keine Kanten gefärbt. Das geht aber auch bei der Alu Folie mit einem Edding 753.

       

    Mit etwas Bleiband wird für die spätere Balance gesorgt. Und die eigentliche Kamera bekam einen Tropfen Weißleim als Objektiv.

    Tja und dann beginnt das Übliche, Ausschneiden und die Bauteile mit den roten Nummern verstärken.

    Da ich es hier mit sehr alten Papier zu tun habe, muss man beim Schneiden oder Rillen sehr aufpassen.

    Nicht immer geht es mit der Klinge, bei den kaschierten Teilen ist die Schere oft die besser Wahl.

    So nun alles für ein Foto angeordnet und erklärt.

    Fortsetzung folgt.

    Normalerweise hätte der Baubericht vor der Ausstellung in Siebenlehn geschrieben werden sollen. Aber da war leider keine Zeit dazu. Deshalb hole ich den Baubericht einmal nach.

    Zuerst die Vorstellung des Modellbogens, mein Bogen ist aus dem Jahr 1965 und hat 90 Pfennig gekostet. Dafür bekommt man ihn heute nicht mehr. Der Bogen beinhaltet 4 Blätter je 2 x normales Papier mit Spanten und Verstärkungen und 2 Blätter, die mit Alufolie kaschiert sind. Hier sind fast alle glänzenden Außenflächen zu finden bis auf 2 Ausnahmen.
    Eins habe ich vergessen, der Maßstab ist 1:50 Mund der Konstrukteur war Walter Zorn.

    So nun noch etwas zum Thema Langlebigkeit. Torsten am Nachbarstand hat ein Buch über Plasticart verfasst. Da sind alle Flugzeugmodell der DDR und das Produktspektrum vom Puppengeschirr dieser Firma beschrieben.

    Bei seinen Recherchen ist er auch auf das Thema Papiermodell gestoßen und hat dabei, aus meiner Sicht 2 gute Funde gemacht.

    Erst eine Tu-114, die leider etwas ungünstig zu fotografieren war. Geschätztes Alter über 65 Jahre und noch stabil. :thumbsup:

    Und in unserm Kreis gezeigt und diskutiert, ebenfalls eine Kranich Il-18. Dieses Modell ist mit Leisten verstärkt worden, hat 4 Motoren, wahrscheinlich von der Modelleisenbahn, die Propellerblätter sind steckbar und eine Beleuchtung im Bug. Allerdings ist der Zustand doch etwas ramponiert.

    Dieses Modell hat nun ein neues Zuhause bekommen. :thumbup:

    Und mit diesem Foto von unserem Quadrat (inkl. Il-18), sage ich noch einmal Dankeschön an alle Teilnehmer und freue mich auf das nächste Treffen.


    Das letzte Foto von Roland zeigt eine Tu-144 von Kranich. Dieses Modell wurde nach ersten Zeichnungen vom Tupolev konstruiert und entspricht aber nicht der dann realisierten Variante.

    Ich hatte mich schon auf die Gespräche mit Reinhard S. gefreut aber ihm ist die Ausstellung in Wien nicht gut bekommen. Er liegt dort mit einer Lungenentzündung im Krankenhaus und ist nicht transportfähig.

    Wir wünschen ihm alles Gute und gute Besserung. Hoffentlich sehen wir uns bei einer der nächsten Ausstellungen wieder.

    Als Kranich Freund hat mich natürlich dieses Modell begeistert, auch wenn der Konstrukteur die künstlerische Freiheit strapaziert hat. Aber wer weiß, welche Bilder er zur Verfügung hatte

    Dann noch eine Kommentar zu meinem Modell von der Su-9

    Leider konnte ich den Konstruteur H. Bergander nicht mehr persönlich kennenlernen. Bei seinem Sohn konnte ich einen Teil des Nachlasses erwerben und auch etwas über die Geschichte der Kranich Modellbogen in der DDR erfahren. So musste jeder Konstrukteur ein probegebautes Modell mit in den Verlag bringen, damit der Nachweis erbracht wurde, es ist baubar. Und das alles ohne CAD Software :thumbsup:

    Und so hatte ich seinem Sohn versprochen, den Bogen nicht zu archivieren sondern ihn in die 3D Form zu überführen.

    Liebe Kartonmodellbaufreunde,

    eine herzliches Dankeschön für die schönen 2 Tage und die sehr interessanten Gespräche.

    Es war ein sehr schönes Wochenende. Auch wenn kein Kartonmodellhändler vor Ort war. ;)

    Dadurch konnten die Kosten für die Teilnehmer doch geringer gehalten werden. Die Tombola hat doch einige mit Präsenten beglückt. Denkt bitte daran, nach der Ausstellung ist vor der Ausstellung.

    Und auch die anderen Modellbausparten waren sehr interessant, gerade was beim 3D Druck gezeigt wurde ist schon interessant. Also für den Blick über den Tellerrand war auch genügend Zeit vorhanden.

    Erstaunlich ist auch was jetzt noch aus Kellern und Archiven ans Tageslicht kommt. :thumbup:

    An alle Mitleser, morgen werde ich einige Bilder einstellen. Bitte deshalb noch um etwas Geduld.

    Allen noch ein schönes Wochenende und bleibt gesund. :thumbsup:

    Na dann hast Du etwas zu tun und langweilst Dich nicht :whistling:

    Bei mir sieht es so aus:

    Damit ich weiß, wie ich es wieder einräume, nach der Ausstellung.

    Also die Logistik muss ich noch etwas arbeiten. Harald hat da eine gute Kiste. Mal sehen ob ich davon etwas als Idee verwenden kann.

    Nach der. Ausstellung ist vor der Ausstellung.

    So heute Abend gibt es noch ein Foto.

    Viele Grüße