Posts by Bernhard

    ... Frage an euch: Ist die Radarmatratze des Typ 21 Radargerätes zu oberst auf dem Turm vorne offen oder auch mit einem Gitternetz versehen?

    Die Japaner haben aus Geheimhaltungsgründen sämtliche Fotos der Schiffe die mit diesem Radar ausgerüstet waren retouchiert.Ich bin nach allen mir zur Verfügung stehenden Abbildungen, und nach der Ueberlegung dass ein Abdeckgitter aus Metall an der Vorderseite der Matratze zu Störungen führen würde, zur Ueberzeugung gelangt, dass diese Matratzen vorne offen waren. Kann jemand meine Annahme unterstützen, oder verwerfen?

    Du hast richtig vermutet, die Matratzen sind nach vorne offen. Die Rückseite hat ein Metallgitter, das als Reflektor dient.

    Hier die 21-Go Antenne an Bord des leichten Keuzers Sakawa. (Quelle: Gakken Band 19, Seit 115) Die weiße Tafel läßt erkennen, daß das Foto von den Amerikanern anläßlich der Operaton Crossroads aufgenommen wurde. Crossroads war ein Atombombentests im Bikini-Atoll. Die Sakawa war eines von vielen Zielschiffen, die geopfert wurden um die Auswirkungen von Nuklearexplosionen auf Schiffe, Ausrüstung und Besatzung (vertreten durch Versuchstiere) zu messen.

    Alles Gute!

    Bernhard

    Oh jeh Eberhard - nach all der Mühe, sicher nicht was Du Dir gewünscht hast.

    Aber, wie Du bereits selbst vorgeschlagen hast - vielleicht nur im sarkastischen Scherz, - mach doch aus der Not eine Tugend.

    Wie wär's wenn Du Dein Schiffchen mit ein bischen Treibeis umgäbest? Wie z.B. hier:


    https://www.tapatalk.com/group…te-pk-901-t39177-s20.html


    Würde sicher stark aussehen.

    Irgendwo habe ich mal gelesen, wie jemand die Eisschollen überzeugend mit weissem Kerzenparaffin gemacht hat. Kerze schmelzen, Paraffin auf glatte Unterlage giessen und erstarren lassen. Nicht zu dick, damit das Eis noch ein klein bisschen durchscheinenend bleibt. Dann in Schollen Zerbrechen und diese, ein bisschen krumm und schief, in Resin-'Wasser' einbetten.

    In meiner Wahlheimat sagt man: 'If life gives you lemons, make lemonade.'

    Alles Gute

    Bernhard

    Sehr schönes Architekturmodell! Gut gemacht!

    Ich habe noch eine Frage. Weiß jemand warum bei diesem Schrein Vieles dreifach ausgeführt ist? Drei Treppenaufgänge nebeneinander, drei Tore nebeneinander, drei Terrassenstufen und so weiter ... War das eine Laune des Architekten, oder hat das eine tiefere Bedeutung?


    Great model, great job!

    I have got a question. Does anybody know why so many features of the shrine are in triplicate? Three flights of stairs in parallel, thee gates in parallel, three terraces leading up to the main building. Whimsy of the architect or is there a deeper hidden meaning?


    Bernhard

    Vier der Bauteile kommen ganz harmlos daher, aber das Hauptteil für die Außenhaut - au Backe!

    Das sieht ja aus wie eins dieser Rohrschacht Tintenklecksbilder, die mir mein Nervenarzt vorlegt um zu beweisen, daß ich nicht alle Tassen im

    Schrank habe.

    Alles Gute für den weiteren Bau!

    Bernhard

    Noch eine Frage an die Experten.

    Die Deutsche Küstenwache, wie mir scheint, ist bis dato ohne Artillerie ausgekommen. Sind die Sitten in den deutschen Hoheitsgewässern so rauh geworden, daß wir sowas nun zur Durchsetzung der Polizeiaufgaben brauchen? Oder wird die Bundespolizei militarisiert um im Verteidigungsfall die schwache Marine aufzustocken?

    Bleibt gesund!

    Bernhard

    Hi Henning

    Ich find's toll, daß Du mal mit Bildern zeigst, wie die Abwicklung nach der Transparentpapiermethode funktioniert.

    Besonders hilfreich, für die die es auch mal versuchen wollen, ist der Tip die Abwicklung in einem größeren Maßstab durchzuführen. All die kleinen Toleranzfehler werden dann beim anschließenden Verkleinern mit verkleinert.

    Wie behandelst du die Dicke des Modellbaukartons? Werden nach dem Verkleinern der Bauteile in den Modellmaßstab alle Spantenkonturen um 0.2mm nach innen verlegt?

    Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

    Gruß

    Bernhard

    Uli und Peter
    Großartiger Modellbau und interessante Hintergrundinformationen!
    Ich bewundere alles an eurem schönen Schiff - alles bis auf ein Detail, und das sind die gerefften Segel. Die sehen einfach zu dick und plump aus. Vergleicht mal die Dicke der Rahen mit der Dicke der "Segelwurst" auf Fotos oder Gemälden. Vielleicht könntet ihr das nochmal überarbeiten - das Modell würde es verdienen; alles andere ist so filigran.
    Von Mondfeld schlägt vor, Segel, die gerefft dargestellt werden sollen, in der vertikalen Dimension stark zu kürzen, damit das Volumen kleiner wird, oder die Segel lediglich mit zerlegten Papiertaschentüchern anzudeuten. Ich kann verstehen, wenn ihr da jetzt nicht nochmal dran wollt. Würde mir auch schwer fallen. Aber vielleicht beim nächsten Segler.
    Alles Gute
    Bernhard

    Tor
    Die Schiffchen sind absolut beeindruckend. Mir wird schwindelig , wenn ich mir vorstelle, wie in aller Welt du die Mikroteilchen ausschneidest, hältst und verklebst. Ich wäre völlig verkrampft, Nase einen Zentimeter über der Schneidematte und blau im Gesicht vom Atem-Anhalten.
    Mir gefallen auch deine Fotos, der Wolkenhintergrund wirkt überzeugend.
    Stelle doch bitte noch ein Bild ein, daß einen der üblichen Größenvergleiche zeigt (Cent, Streichholz, Tic-Tac oder dergl.) Ist zwar etwas abgedroschen, aber trotzdem immer wirkungsvoll.
    Große Klasse!
    Gruß
    Bernhard

    Christian



    Zurück zum Anfang. Die größten Probleme bei der Konstruktion sind, meiner Meinung nach, die folgenden vier:
    1. Man hat fast nie genug Referenzmaterial. Pläne haben unklare Stellen, Fotos gibts nur von einer Seite des Vorbilds. Wie gehe ich mit dem Unbekannten um?
    2. Wieweit soll ich vereinfachen, ohne daß das Modell zu plump wirkt?
    3. Wie zerlege ich komplexe Formen um Abwicklung zu ermöglichen und den Zusammenbau zu erleichern?
    4. Wie kann ich die Oberflächen von meinem 3D Körper nach 2D Abwickeln? Ist der exakt abwickelbar oder muss eine Näherungslösung gefunden werden?


    Keines dieser Probleme läßt sich vollständig vom Computer lösen, nichtmal mit der teuersten Software. Hier sind erstmal Entscheidungen zu treffen die auf altmodischer Kopfarbeit beruhen. Erfahrung, die man beim Bau von Modellen anderer Konstruktöre gemacht hat, hilft ungemein bei der Konstruktion eigener Modelle. Man kriegt ein Gefühl dafür, was machbar ist.


    Ich will dir hier aber nicht von Computern und Software abraten. Ganz im Gegenteil! Konstruktion am Computer ist die Zukunft (und wohl auch schon für viele die Gegenwart). Das heißt aber noch lange nicht, daß es ohne Computer nicht ginge. Besonders was das Abwickeln komplizierter Formen angeht, kann man brauchbare Ergebnisse mit der traditionellen Butterbrotpapier-Methode erzielen: Baue ein stabiles Spantengerüst. Um die Form der zugehörigen Außenhaut zu ermitteln nimm ein Stück Transparentpapier und wickle es um das Gerüst. Hefte diese Außenhaut mit Fix-o-Gum an das Gerüst und zeichne die Umrisse des Außenhautteils auf dem Transparentpapier an. Es kann dann vorsichtig wieder abgelöst werden und man hat im ursprünglichen Sinn des Wortes die "Abwicklung". Die kann dann auf Karton übertragen werden z.B. durch Scannen. Probebauen und Korrigieren falls nötig. Das klingt umständlich und archaisch ist aber schneller als Computer, solange man sich noch nicht mit der Software auskennt. Die Ergebnisse sind auch nicht zu verachten. Soviel ich weiß, benutzt unser Kollege Wilfried diese Methode für seine excellenten Modelle, einige davon sind beim Passat Verlag zu kaufen.


    Also viel Erfolg
    Gruß
    Bernhard

    ... Is there a source where I can download or order this from and any other sources for the containers? I have looked everywhere for a model like this, where you can stack the containers like this...

    How about HMV model 3328, the container feeder "OPDR Lisboa"?
    It is the same scale as Henning's model, 1:250 and is available from several dealers.
    For example
    Fentens Kartonmodellbau https://www.kartonmodellbau.de…r-feeder-opdr-lisboa.html
    If you are not living in Europe other dealers may be more convenient - just do a Google search.
    Best,
    Bernhard

    ... Mit der ausmittigen Position des Aufbaus meinte ich jedenfalls nicht, dass der Aufbau sehr weit vorn steht, sondern dass er gegenüber der Längsachse etwas nach Stb. versetzt ist (siehe letztes Foto).

    Ja, genau das hatte ich misverstanden. Ich dachte, du hättest einen blöden Witz gemacht, und da wollte ich einen noch blöderen draufsetzen.
    Danke für die Klarstellung. Entschuldingen brauche ich mich aber hoffentlich nicht, denn ich mag blöde Witze - auch in ansonsten wertvollen und ernsthaften Bauberichten.
    Gruß
    Bernhard

    Hier ein paar Fotos zum Bau des Deckshauses, eigentlich nichts Besonderes, nur es steht nicht in der Mitte des Rumpfes, merkt aber kaum jemand.

    Jetzt, wo Du es sagst , fällt es mir wie Schuppen von den Augen. Warum habe ich das nicht gleich selbst bemerkt ? Es wird wohl mit dem Altern zusammenhängen.
    Es stellt sich nun gleich die nächste Frage: Warum steht das Deckshaus nicht in der Schiffsmitte? Das wäre doch viel gefälliger. Vielleicht können hier die Experten ihren Senf dazu geben. :D
    Mach weiter so Henning :thumbup: !
    Gruß
    Bernhard

    Zur Not kannst du dir das Bildbearbeitungsprogramm Gimp kostenfrei und ganz legal herunterladen und installieren: https://www.gimp.org/
    Öffne deine Bilddatei. Wenn das klappt, - und ich wette, es geht - dann hast du gewonnen. Wähle Filters , dann Map, dann Tile, und deine Originalgrafik wird als Kachel (=Tile) zur Flächenfüllung verwenden. Du wirst nach der neuen Bildgröße gefragt. Die vorgeschlagenen Standardwerte für Weite und Hohe sind die Maße deiner Originalgrafik. Wenn du nun ganzzahlige Viefache dieser Werte eingibst, wird deine Zeichnung entsprechend oft nebeneinander und untereinander angeordent. Drucken und fertig.
    Es könnte durchaus sein, daß dein Programm sowas auch kann. Mal Tante Google fragen, die weiß Alles.
    Gruß
    Bernhard

    Helmut
    Das war der beste Baubericht ueber ein Frachtschiff, den ich je gelesen habe!
    Wenn ich mal gross bin, moechte das auch koennen.
    Grosses Dankeschoen fuer die Muehe, die du dir mit dem Quellenstudium, dem Fotografieren und dem Schreiben gemacht hast.
    Gruss
    Bernhard


    (Sorry fuer die zZt nicht vorhandene deutsche Tastatur.)

    Klaus-Dieter
    Assreines Modell, assreine Details!!! Macht Freude deine Arbeit zu bestaunen.
    Noch zwei Frägelchen:
    1. Dein Schleppdraht sieht richtig gut aus. Hast du den selbst geschlagen, oder kann man den irgendwo erwerben?
    2. Was ist und wofür dient die leicht taillierte blaue "Tonne" über der Schleppwinsch?
    Gruss
    Bernhard

    Adrian
    Nach diesen Bildern glaubt doch kein Mensch, dass hier auch nur das kleinste Schnipselchen Papier als Material verwendet wurde.
    Obwohl ich den ganzen Baubericht kenne, fällt mir das immer noch schwer.
    Hast du für diese Kunstfertigkeit dem Teufel deine Seele verkaufen müssen?
    Wirklich schwer beeindruckend!
    Bernhard

    Wo andere supern, hypert der Glue-me! Bin zutiefst beeindruckt!
    Der 3-D Detailreichtum verleitet zum so scharfen Hingucken, dass die Rasterung des Farbdrucks auf einmal unzureichend grob erscheint.
    Deine Mikromeisterwerke schreien geradezu nach Airbrushing.
    Aber mach wie du willst. Ich werde weiterhin erfuerchtig staunen.
    Bernhard

    Schnell mal zum Bücherschrank gehuscht und nachgeschaut. Tatsächlich, das Buch mit blauem Schutzumschlag, das ich mir seinerzeit in der DDR gekauft hatte ist bei Hirnstorff verlegt. Es handelt sich um "Schoner in Nord und Süd" von Karl Heinz Marquardt. Trotz des etwas seltsamen Titels und dem inzwischen schwer vergilbten Papier ist der Inhalt immer noch erstklassig: Saubere Pläne und Zeichnungen, aufschlussreiche Photos und Text. Sehr empfehlenswert! Wenn die anderen Bücher der Serie von ähnlicher Qualität sind, besitzt Du eine hochinteressante Sammlung.
    Gruß
    Bernhard

    Boah ey - Gefaellt total!
    Ich weiss ja nicht wie es beim Vorbild war, aber mein Gefuehl sagt mir, der Ankerstock sollte auch noch mit einer Schelle an Deck fixiert werden. Wenn die See sich wichtig macht, wuerde sonst der bewegliche Ankerstock womoeglich zum Kloeppel.
    Dein Bericht macht Freude.
    Bernhard

    ...
    Wer kann mir sagen, wo der Unterschied liegt bzw. was am besten zur Verstärkung der Modelle geeignet ist?
    ...

    Hi Mike,
    Grob vereinfacht: Zeichenblock- und Kalenderruecken sind aus Graupappe hergestellt sind. Finnpappe dagegen ist sowas wie Bierdeckelmaterial.
    Ich hoffe das verschafft dir etwas Klarheit. Ansonsten hoer' auf Helmut. Der weiss, wovon er spricht.
    Bernhard

    ... Dass man dabei - auch mit aktiver Unterstützung anderer Mitglieder des Forums - noch Einiges mehr über die Konstruktion des Originals oder dessen Ausstattung im Detail und den Arbeitsalltag erfährt, ist alles andere als ein Schaden, sondern eine Bereicherung, auch wenn sie sich nicht im Modell niederschlägt! ...

    Ganz meine Meinung - gut gebruellt Loewe!
    Dieser Thread hier ist zweifach vorbildlich:
    1. Klasse Baubericht. Hier zeigt ein Meister wie man ein erstklassiges Modell bauen kann.
    2. Klasse Nachschlagewerk fuer alle diejenigen, mich eingeschlossen, die mehr ueber das Vorbild "Cap San Diego" wissen wollen. Also ruhig weiter Details einfliessen lassen, auch wenn sie nicht im diesem Modell umgesetzt werden. (Vielleicht will Gusti sich ja mal die CSD in 1:25 vornehmen).
    Gruesse aus den USA
    Bernhard

    Am Heck ist das Ruderblatt dazu gekommen. Oberhalb davon sind beidseitig je drei Ösen angebracht. Ich vermute, dass es Halterungen für das Auswechseln von Ruderblatt oder Schraube sind.

    Könnte es sich bei dem Ösen um Befestigungspunkte für einen in Vergessenheit geratenen Schraubenschutz handeln?
    Übrigens absolut faszinierende Arbeit, die Du da vorstellst!
    Danke, das Du uns zusehen lässt.
    Bernhard

    Die Bilderserie gefaellt mir total gut! Schoene lllusion von Bewegung!
    Die kleinen Fahrzeuge unterstreichen die gewaltigen Ausmasse der Willift Eagle.
    Besonders schoen ist auch die Harmonie zwischen Wasser und Himmel.
    Man sieht leider oft Dioramen mit nicht glaubwuerdigen Kombinationen von Vordergrund und Hintergrund, "Wetter" und "See".
    Es ist auch keinerlei Schattenwurf des Modells auf dem Hintergrund zu sehen. Das ist ein anderer wunder Punkt in vielen Dioramen.
    Grossartige Wirkung!
    Danke
    Bernhard