Posts by Bernhard

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    Wenn Du Celophanfolie zwischen legst? Damit sollte der Leim nicht Fest kleben.

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    Wie wärs denn mit einer Holzform und dann mit Tiefziehfolie?


    Noch ein Vorschlag: Mach eine Trocknungsform für das Segel aus Knetmasse. Da sie ein bisschen fettig ist, verbindet sie sich nicht mit wasserlösßlichem Leim. Wenn es trotzdem Schwierigkeiten beim Abnehmen des getrockneten Segels gibt, kann man die Knete mit einem Föhn aufwärmen. Sie wird dann geschmeidiger und kann vielleicht einfacher entfernt werden. Soweit die Theorie - ausprobiert habe ich das allerdings noch nicht. Versuch macht kluch.


    Wenn du erst mal dein Ballonsegel hingekriegt hast, kommt die nöchste Hürde. Nämlich, wie das Segel befestigen, daß es wie vom Wind getrieben vom Mast absteht? Durch sein Gewicht und durch den Zug der Modellschoten hat es nämlich die Tendenz gegen den Mast zu klappen - wahrscheinlich bis das Unterliek von den Wanten aufgehalten wird. Das sähe dann aber bescheiden aus. Es wäre zu überlegen Liektau und Schoten aus einem einzigen durchgehenden möglichst steifen Draht (Messing, Neusiber) darzustellen, der mit dem Segel und dem Schiffskörper verklebt wird. Hier im Bild 3 Liek-Schot-Drähte. Feste Parts der Schoten und Seitenlieks in Rot und laufende Parts (Parten?) und Unterliek in Cyan.

    Ist auch eine nicht ausprobierte Idee. Ist wahrscheinlich super schwer umzusetzen, da während der Montage Knicke im Draht kaum zu vermeinden sind.

    Viel Erfolg

    Bernhard

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    das neue Netzgerät liefert max 2A, also 0.5A mehr als das alte NG.

    Der Strom, der durch das LED filament fließt ist also größer, . ..

    Auf den ersten Blick klingt das ganz vernünftig, ist aber (meines Erachtens nach) trotzdem nicht richtig.


    Sowohl das alte, wie auch das neue Netzteil liefern konstant 12V. Die Angabe für Strom und Leistung sind dagegen maximal zulässige Werte. Wieviel Strom nun tatsächlich fließt hängt nur vom Verbraucher - hier der Lampe - ab.


    Nach dem Ohmschen Gesetz ist der Strom proportional zur Spannung. Der Proportionalitätsfaktor ist der Kehrwert des Widerstandes (oder der Impedanz, falls das Netzteil Wechselspannung liefert). Der Widerstand hängt aber nur von der Bauart der Lampe ab, bleibt also konstant, egal welches Netzteil angeschlossen ist. Bei gleichbeibender Lampe liefert ein neues Netzteil den selben Strom wie das alte Netzteil. Die Leistungsaufnahme bleibt auch gleich, weil Leistung = Strom x Spannung.

    Ein neues Netzteil für die selbe Spannung, aber mit höherer Wattzahl, ist daher unproblematisch.


    Anders herum kann es gefährlich werden. Wenn die Wattzahl zu gering für den Widerstand der Lampe ist, fließt mehr Strom als das Netzteil vertragen kann. Dann brennt irgendwas durch - entweder die Gerätesicherung, oder, wenn keine da ist, das Netzteil selbst.


    Hat Rene Pinos eigentlich schon gesagt, nur mit weniger Worten :D .


    Gruß

    Bernhard

    Hallo Jürgen


    Sieht supi aus - wie immer!


    Aber, winziger Schönheitsfehler bei den Magnetkompassen ...

    Die roten und grünen Fitzelchen am Kompass sollen die Kompensationsmagnete darstellen. Im Original dienen sie dazu den störenden Einfluss des Schiffskörpers auf die Anzeige des Kompasses auszugleichen. Die können in jeder x-beliebigen Farbe daherkommen. Es gibt da keine Vorschrift, aber oft sind sie halt doch - wie bei dir - rot und grün. Wenn sie aber rot und grün gehalten sind, dann muss grün immer an Steuerbord und rot an Backbord - genau wie die Farben für die Positionslaternen. Das ist eherne nautische Tradition. Getreu dem Motto: Das haben wir schon immer so gemacht - das haben wir ja noch nie so gemacht - da könnte ja dann jeder kommen.


    Berichtigen ist wahrscheinlich nicht nötig. Das fällt sowieso nur Erbsenzählern wie mir auf.


    Alles Gute

    Bernhard

    Wenn Du ... eine Langbelichtung verwendest, die wenig Schatten wirft, dürfte die Illusion perfekt sein.

    Ich bezweifle, daß die Belichtungszeit Einfluß auf den Schattenwurf hat. Das Einzige, was hilft um Schatten zu vermeiden ist diffuse Beleuchtung. Dazu braucht man ein Lichtzelt oder viele, viele Einzellichtquellen - jede aus einer andern Richtung. Jede dieser Lichtquellen wirft zwar immer noch einen Schatten. Dieser wird aber durch das Licht der Anderen aufgehellt.

    Was auch klappen könnte, wenn der Untergrund (Wolkenoberseite) halb transparent wäre und von unten beleuchtet würde.

    Hi allerseits!

    Irgendwie verstehe ich die Mechanik des Ankerkrans nicht richtig.

    Erst dachte ich, der Kran wäre fest auf einer Drehscheibe montiert. Dann bräuchte der Kranbalken keine Rollen. Die Drehscheibe würde sich wahrscheinlich auf einem Wälzlager bewegen, das sich unter dem Rand der Scheibe versteckt.

    Nun hat der Kranbalken Rollen bekommen. Das ist meiner Meinung nach nur sinnvoll, wenn der Balken über ein unbeweglichenes Backdeck schwenken muss. Die schwarze Kreisline auf der Back wäre demnach eine metallene Lauffläche oder gar ein Schienenkranz.

    Ein schwenkbarer Kran auf einer auch noch schwenkbaren Drehscheibe wäre unnötig doppelt gemoppelt.

    Die Lösung mit dem beweglichen Kran auf festem Deck scheint mir wahrscheinlicher, da technisch einfacher und daher auch billiger. Die Kassen sind immer knapp.

    Weiss jemand wie es wirklich war?

    Max - schöne, saubere Arbeit. Mach weiter so!

    Gruß

    Bernhard

    Heiner, Joseph


    Wenn sich Henning im Spass darüber beschwert, daß sich niemand über die gelben Decks beschwert, dachte ich, ich tue ihm den Gefallen - und zwar auch im Spass. Ich dachte ausserdem, die Smilies in meinem Beitrag wären genug, um klar zu machen, daß der folgende Absatz nicht bierernst zu nehmen ist.


    Natürlich darf hier jeder seine Modelle so bauen und zeigen, wie er/sie will. Und, ich werde mich nicht beschweren, höchstens freundliche Verbesserungsvorschläge machen.

    Alles nicht so wild.


    Gruß

    Bernhard

    Oh, die maisfarbenen Holzdecks zerstören den Gesamteindruck ! Was ist mit diesem Forum eigentlich los ? Ist es ein Forum von Pennern geworden ? ...

    Schon richtig; die gelben Decks sehen immer ein bischen erbärmchen aus.


    Aber, in wieweit ist das die Schuld des Forums, wenn du die, wider deinen eigenen Geschmack, unverbessert verbaust?


    :whistling: :P Also, damit dir dein nächstes Wilhemshavener Schiff besser gefällt, färbe die Decks einfach um. Wenn dir das Neuzeichnen und Ausdrucken zu viel Aufwand ist, kannst du auch einfach das Quitschgelb mit weissen, grauen, braunen Buntstiften abtönen. Variation von Planke zu Planke macht das Ganze schön lebendig.

    Falls du uns dann aber wieder ein maisgelbes Deck zeigst, gelobe ich unseren Unmut darüber in aller Deutlichkeit zu äussern - Du bist gewarnt.


    Gruss

    Bernhard

    Quote

    Muss ich dir recht geben. Hatte das zwar vorhin extra nochmal ausprobiert, aber anscheinend ist das snapping von Rotationspunkten standardgemäß deaktiviert... :|

    Danke für die Korrektur, ich streich es bei meinem Beitrag raus.

    Nee Du - gib mir bloß nicht recht! Denn die Hälfte von dem, was ich da geschrieben hatte, stimmt leider nicht. Klar, der Rotationspunkt kann ge-snappt werden (das stimmte schon), aber beim Drehen schnappt leider nichts (Da habe ich mich falsch erinnert). Man muss sogar die Schnappfunktion abschalten um überhaupt Drehen zu können. Das ist ein echtes Manko.


    Ctl C und Ctl P war auch ein Flüchtigkeitsfehler. Richtig sollte es heißen: Ctl C für Copy (Kopieren) und Ctl V für Paste (weiß nicht wie das auf Deutsch heißt - Einkleben?). Also total standardgemäß.


    Jaja, ist mir schon bewußt, daß CMYK nicht funktioniert - und vielleicht nie funktioniern wird.


    Mein Fazit aus unserem Austausch:

    Inkscape ist mir gut genug für den reinen Hausgebrauch. Corel Draw ist leistungsstärker und die bessere Wahl für die Zusammenarbeit mit professionellen Diensten wie Druckereien und Ätzteile-Herstellern. (Und, es ist immer noch billiger als Adobe Illustrator.)


    Danke

    Bernhard

    Johannes


    Danke für die ausführliche Antwort. Es ist immer gut wenn man von jemandem hört, der Beides ausprobiert hat.


    Der Hauptgrund für die Wahl von Corel Draw scheint demnach das Arbeiten im CMYK Farbraum und die schnellere Bearbeitung von großen Dokumenten mit tausenden von grafischen Objekten zu sein. Besonders das Letzere kann den Unterschied zwischen Lust und Frust bedeuten und die Mehrausgabe rechtfertigen.


    Nun zu meiner Verteidigung von Inkscape:


    1. Mehrseitige Dokumente können mittlerweile sowohl gelesen wie auch erstellt werden.

    2. Der natürliche Farbraum für Inkscape ist weiterhin RGB, aber ... es scheint,daß an dem CMYK Problem aktiv gearbeitet wird. Es kann mittlerweile direkt im CMYK Farbraum gezeichnet werden. Die Farbauswahl über Schieber für C,M,Y,K ist aber nervig, da die 4 Werte hier nicht von einander unabhängig sind. Mit dem Export von PDF mit CMYK Farbprofil hapert es aber noch. Für die Linuxversion gehts vielleicht schon (oder gings schonmal), aber unter Windows geht noch nix. Kann sich aber vielleicht bald ändern.

    3. Snapping von Rotationspunkten ist kein Problem. Der Rotatiospunkt eines Objekts kann (1.) an Knoten oder Kanten seines eigenen Objekts ge-snappt werden und (2.) dann das Objekt mit Hilfe des Rotationspunktes an Knoten (etc.) eines anderen Objekts ange-snappt werden, bevor man es dreht.

    4. Duplikation. Die Lösungen, die Inkscape bietet finde ich nicht nur ausreichend, sonder auch bequem. Das verbreitete Copy und Paste (Ctl C, Ctl P) erstellt eine sichtbare, weil verschobene Kopie, die dann an die gewünschte Stelle gerückt werden muss. Duplizieren (Ctl D) funktioniert genauso, legt die Kopie aber deckungsgleich über dem Original ab. Da die Kopie aber aber angewählt bleibt, kann sie unmittelbar verschoben werden. Sehr bequem, wenn man horizontal oder vertikal ausgerichtete Kopien benötigt. Dann gibt es noch die Möglichkeit zu Clonen. Ein Objekt (oder Objektgruppe) ist das Original. Clone sind Kopien davon, die entweder einem definierbaren Plazierungsmuster folgen (z.B. konstanter Abstand), oder frei plaziert werden können. Änderungen, die am Original vorgenommen werden, teilen sich umgehend allen Clonen mit.

    5. Ebenen (Layers): Wenn eine Ebene nicht gedruckt werden soll, dann kann sie einfach vorher auf unsichtbar geschaltet werden.

    Seltsam, dass man fürs Ätzen unbedingt das CMYK Farbprofil braucht. Es sollten doch höchstens 3..4 Farben oder Graustufen nötig sein. Eine jeweils für Nicht-Ätzen, Durchätzen, Anätzen von oben und (vielleicht noch) von unten. Naja, wenn der Ätzbetrieb denn auf CMYK besteht, dann kann man sicherlich eine der Online Farbkonvertierungen bemühen. Der Extraschritt ist natürlich nervig.


    Gruß

    Bernhard

    Ich schliesse mich Woody's Meinung an.

    Das kostenlose Inkscape ist wirklich gut als 2D Zeichenprogramm. Fürs Konstruieren sind auch die vielen Fangfunktionen sehr, sehr hilfreich.

    Wem Inkscapes interne Färbefunktionen (einfache Farbe, lineare-, zirkuläre-, Mesh-gradienten, weiche Farbverläufe mit Blur) nicht ausreichen, der kann die Vektordateien (.SVG) ganz problemlos in Gimp (kostenloses Bildbearbeitungsprogramm) öffnen und weiterbearbeiten und schliesslich als Bitmap ausdrucken. Dieser Extraschritt von Zeichnung (Vektor) zum Malen (Bitmap) ist aber eigentlich nur sinnvoll, wenn das Modell mit Alterungsspuren versehen werden soll.


    Noch was: Wenn man von den Grundlagen der Geometrie nichts versteht, dann helfen weder 3D- noch 2D-Zeichenprogramme, aber auch kein Papier und Bleistift.


    Und noch was: Soo viele schwören hier auf Corel Draw. Was kann Corel Draw , das Inkscape nicht kann? Gäbe es gute Gründe für mich zum Umsteigen?

    (CMYK weiss ich schon, halte ich aber nicht für besonders wichtig für den Hausgebrauch - man muss sowieso immer est probedrucken und dann Farben anpassen, da sich kaum jemand ein voll Farbkalibriertes System leisten kann.). Also, was kann Corel Draw besser?

    Wenn du nachweisen kannst, dass du ein Schüler, Student, Lehrer, Ausbilder, Professor bist, kannst du Rhino 3D schon für ca. $200 kaufen. Das is die aktuelle Vollversion, die unbegrenzt gültig bleibt. Zukünftige Upgrades auf die jeweils neueste Version sind auch möglich - mit Ausbildungsrabatt solange weiterhin nachweisbar, oder zum Normalpreis, wenn nicht mehr in der Ausbildung. Der einzige Nachteil der Ausbildungslizenz ist, dass du das Programm nicht an Andere weitergeben oder verkaufen darfst.

    Hendryk


    Laut Buch über das Schwesterschiff - "Anatomy of the Ship - The Cruiser Belfast, Autor Ross Watton" - sind es in der Tat Feuerleitgeräte für die leichte Flak. Genauer, es handelt sich um "Mark IV pompom directors". Hier ein Auszug aus dem genannten Buch. Die Geräte sind in der Aufsicht mit der Nummer 10 bezeichnet.


    Diese Zeichnung stammt aus "The Gunnery Pocketbook", zugänglich über die Webseite der San Francisco Maritime National Park Association.


    Noch ein Link mit Foto (3. von oben) von zwei Mk IV auf "Prince of Wales": Pompom Directors


    Gruß

    Bernhard

    So auf die Schnelle tippe ich, daß es sich um ein HACS (High Angle Control System) handelt, also um einen Radar E-Messer für die Flak. Die Teile "6" wären dann Yagi Radar-Antennen.

    Hier kannst Du Dir eine ähnliche Anlage anschauen: HACS

    Wenn ich wieder zu Hause bin werde ich mal in meinem Buch zur HMS Belfast nachschlagen ob ich mehr herausfinden kann.

    Gruß

    Bernhard

    Bei dünnen schwachen Masten ist das Spannen von der Takelage immer schwierig. Anstelle von Fäden, die gespannt werden müssen, verwendet man lieber Material, das schon von sich aus gerade ist.

    Was man so beim nächsten Mal probieren könnte:

    • Vorgespannte Fäden, die vor dem Einbau mit dünnflüssigem Sekundenkleber (Cyanoacrylat) gehärtet wurden.
    • Gereckte dünnste Drähte.
    • Am Einfachsten (aber auch wahrscheinlich am Teuersten) ist Wonder Wire. Das sind kerzengerade Keramikfasern. In Deutschland erhältlich durch den Passat Verlag. Also schnell bestellen bevor der Laden dichtgemacht wird. Das Material ist in Grenzen flexibel. Es kann also auch zur Darstellung von durchhängender Takelage verwendet werden. Dann müssen die Masten aber wiederum stabiler sein, weil sie den Federdruck der Fasern aufnehmen müssen.

    Alles Gute

    Bernhard

    Also haben sich schon andere den Kopf zerbrochen. Danke für die alternativen Erklärungsversuche. Ich hatte geraten, daß der Inhalt vielleicht stinkt und deshalb im Freien und möglichst weit außen und hinten aufbewahrt wird. Pökelfleisch könnte vielleicht in diese Kategorie fallen.
    Ein anderer Gedanke von mir - vielleicht dienten die Fässer zum Auffangen von Regenwasser. Süßwasser is ja auf See Mangelware, aber im Küstenverkehr spielt das wohl eher eine untergeordnete Rolle.

    Alles Gute

    Bernhard