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alf03

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Tuesday, May 29th 2018, 7:36pm

AVRO Tutor 621 1:33 Eigenkonstruktion

Servus zusammen!
ich stelle mein sechstes und bisher letztes selbst konstruiertes Modell vor

Eh schon nicht mehr wissend, welches ich als nächstes Modell konstruieren sollte, kam der Baubericht von Airco 15 ins Forum des Modellbauclubs "Die Steierer"

Hier kannste nachlesen

Die Steirer, fast allesamt früher IPMS-Mitglieder (International Plastic Model Society) haben sich von diesem Verein abgespalten und sind nun seit Sommer vorigen Jahres ein eigenständiger Verein. Schwerpunkt des Vereines sind Standmodelle aller Art.
Bei Interesse einfach mal bei uns reinschauen:

www.modellbauseite.at

Aber nun zum Werdegang meines neuen Vögleins:

ich greife ich wieder zum Tagebuch-Stil:

25. März 2018
Zu Beginn gilt es wie immer, Risszeichnungen und Rumpfquerschnitte in den unergründlichen Tiefen des Internet zu finden.

Die Bilder werden dann auf den gewünschten Maßstab skaliert und in Corel draw importiert.


Dann wird mal eine und in diesem Fall eine zweite Längsachse gezogen und die Positionen für die Spanten bzw. die Schnittstellen für die Ummantelungen der Rumpfteile festgelegt.


Aus Parkplätzen für Biergläsern (ja....das ist Finnpappe mit 1,5mm Strärke) werden Schablonen für die Spanten angefertigt. Ich nehme die Spanten immer doppellagig, damit ich eine Kartonstärke von 3mm bekomme.


Dann fädle ich die Spanten Achsgerecht auf einen Rundstab auf,und positioniere sie entsprechend der Vorlage.


Jetzt werden Segment für Segment die Ummantelungen um die Spanten gezogen






Die Ummantelungen werden vor dem Abnehmen vom Gererüst Spanteben abgeschnitten, die Längsnahtlinien noch am Gerüst markiert.


Die abgenommenen Mäntel werden auf Farbpapier geklebt und eingescannt. Jetzt beginnt sich meine Arbeitsweise gegenüber der meines Lehrmeisters Rudi Heger zu unterscheiden.
Während Rudi alles in echter Hanbdarbeit weiterführt, arbeite ich am Computer weiter.

Der Scan wird in Corel Draw importiert und die Umrissee des Rumpfteiles abgezeichnet


Das Bauteil ist naturgemäß nicht ganz symetrisch, also spiegle ich die abgezeichnete Figur über das Original und zeichne eine neue Figur, welche dem Mittelweg entspricht (Linie in Rot gehalten) Sind die Bauteile symetrisch, bekommt man dann beim Weiterbau eventuelle Passungenauigkeiten leichter in den Griff.


Um es ganz genau naja...ehrlicher klingt "ausreichend genau" hinzubekommen, wird die neu entstandene Figur halbiert, eine Hälfte verworfen und die andere kopiert, gespiegelt und mit der ersten Hälfte zusammengesetzt.
Der Aufwand ist geringer als das jetzt aussieht und lohnt sich aber. So richtig Passgenau sitzen die ersten Bauteile selten. Sind die Bauteile symetrisch, tut man sich bei den notwendigen Korrekturen wesentlich leichter.

Die erste Generation Rumpfteile....


...und der erste Probebau des Rumpfes



Jaaaa richtig, der Kenner wird nun sagen, "da Stimmt etwas mit den Plätzen für die Piloten nicht"
Ich habe diesen Fauxpas auch bemerkt und die nächste Generation Rumpfteile ist dann bereits korrigiert.

Neuzeichnung mit korrigierten Teilen und den ersten Dekorelementen

Selbstverständlich passt nicht alles gleich auf Anhieb


Bei den Falzrillen gibt es noch ordentlich Versatz



26. März 2018

Weiter im Gebet:

Jetzt gehe ich an den Sternmotor. Im Grunde gibt es eh schon einen Standardmotor von mir, welchen ich immer ans Modell anpasse.


Man nehme 7 Zylinder von diesen....




Ein Motorgehäuse für die sieben Zylinder...




und 14 Ventilstößel aus gebogenen Stecknadeln


Die Auspuffanlage ist etwas zeitintensiv im Bau...


...um so ärgerlicher istb der nächste Fauxpas


Naja, Wuuuaaaascht!
irgendwann finde ich auch für den zu klein geratenen Motor Verwendung

Für meine 1:33 Tutor gibt es nur einen Neubeginn des Motors










Anprobe der ringförmigen Abdeckung


Na also...geht doch







Inzwischen habe ich schon eine ansehliche Anzahl an Proberümpfen...


...und als nächstes ist ein weiterer fällig....
bis dahin lieben Gruß
Heinz

28. März 2018
jetzt ist es an der Zeit sich um die Inneneinrichtung zu kümmern.

Das bedeutet Neubau des Rumpfes. Der vordere Rumpfspant wird auf der Innenseite mit einer Auflage für den Boden versehen






Das vordere Armaturenbrett wird vorerst lose eingefädelt....


Und mitsamt der Bodenplatte in Teil 2 eingeschoben


nun kann das vordere Armaturenbrett mit der Rumpfhaut verklebt werden


der hintere Spant trägt gleichzeitig das Armaturenbrett für den Rücksitz


Die Pilotensitze überziehe ich mit dem neuen "Spitfireleder" (Das ist Bonbonpapier in einer wachspapierähnlichen Art. Habe ich zum ersten mal bei Kurt Berglez, Nickname Spitfire gesehen, daher Spitfireleder.....



angeschnallt müssen Piloten auch sein


und ohne Steuerknüppel geht es auch nicht


Beide Sitze können durch den Einstig eingebracht werden, beim Rücksitz ist es aber einfacher den Sitz vor dem Verleimen dees folgenden Rumpfsegmentes aufzukleben.




nun kann auch die Rückwand mit der Rumpfhaut verklebt werden


Als nächstes kommen Leitwerk und Tragflächen dran...
bis dahin Lieben Gruß
Heinz


3. April 2018
Servus zusammen,

es geht weiter

Der Höhenruderträger,...


...daraufgesetzt kommt der Seitenruderträger,...


...Seitenruder angebaut und...

...die Höhenruder...


...ergeben das Leitwerk


Vorbereitung der unteren Tragflächen


...und Verbau derselben




Nun werden die Streben für die oberen Tragflächen vorbereitet...








Während des Trockenvorganges bereite ich die beren Tragflächern vor






Nachdem auch hier die Klebestellen ausgehärtet sind, können die oberen Tragflächen aufgesetzt werden




Auch diese Klebestellen nmüssen gut ausgehärtet sein, damit man das Fahrwerk schadenfrei anbauen kann.

In Kürze wird weitergebaut.
Bis dahin liebe Grüße
Heinz

4.April 2018

Auch meinereins wünscht guten Morgen zur eher späten Mittagsstund

@ Airco 15: Mani Manta würde sagen: "boaaahh eyyy!...so viel Lob das macht verlegen "

Gar furchtbar drängt´ s mich zum Finale, auf dass sie fertig werde bis zu jenen Tagen, die man gemeinhin steirische Modellbautage nennt .

Das Spornrad wird aus insgesamt fünf bzw. sieben Teilen gefertigt







drei Streben bilden jeweils das Gebein für eine Hälfte des Hauptfahrwerks


Radkern mit....



...Ringen aus Aludraht versehen...


...erleichtern die Darstellung...


...der Reifenwölbung


schnell noch die Radkappen in vorbereitet




und fertig ist ein Rad


Ergebnis: eine komplette Fahrwerkshälfte


Jetzt fehlt noch ein Propeller...








...dann können Fahrwerk und Quirl montiert werden




Ehrgeiz macht mutig... diesmal versuche ich auch, den Flieger mit den zugehörigen Spannseilen zu bestücken


...naja...ich habe fertig











Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!
Wenn es Ihnen gefallen hat, erzählen Sie es weiter.
Wenn nicht, dann behalten Sie es für sich...

Der Tutor kann hier heruntergeladen werden...

und eine Diaschau gibt es auch wieder:


Lieben Gruß
Heinz
Der Ausdruck >gute Freunde< sagt alles: dass es auch schlechte gibt.
(Gerhard Uhlenbruck)

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Horst_DH (30.05.2018)

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