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Jan Hascher

Moderator - DerTranslator

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41

Monday, January 6th 2014, 7:15am

Hi Zaphod,
ich verlängere gerne den Fahrwerksdraht, sodass er ins Rad gesteckt werden kann. Das gibt super Stabilität und man siehts meistens kaum. Geht das hier?

Gruss
Jan

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42

Monday, January 6th 2014, 9:49am

Hallo Zaphod,
der Bau (und der Bericht) sind atemberaubend! Dazu aber eine (natürlich äußerst subjektive) Bemerkung: Für die meisten (denke ich, und vor allem für mich) ist das „zuviel“ auf einmal, was den Genuss etwas erschwert...
Man könnte daraus einige Postings machen... :)

PS
Gerade habe ich einen Baubericht entdeckt (falls nicht bekannt) – zwar auf Polnisch, aber viele Fotos, die gegebenenfalls helfen können.
Herzlichste Grüße
Henryk

Alle meine Flugzeugmodelle

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43

Monday, January 6th 2014, 6:39pm

Hallo Jan,


danke für den Tipp. Der "Stiel 53 ist nicht zu eng gerollt, vielleicht bekomme ich da noch einen dünnen Draht rein.

Zaphod

Hallo Henryk,

Du hast schon Recht, ich nehme mir immer vor weniger Bilder zu verwenden, aber dann überkommt es mich wieder.

Vielen Dank für den Link, da sind einige Bilder dabei, die mir jetzt bei den Tragflächen helfen werden. Z.B. der Winkel zwischen Mittelsektion und eigentlichen Flügeln war mir bislang nicht so aufgefallen.

Zaphod

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44

Sunday, January 19th 2014, 12:02am

Tragflächen (1)

Eine komplexe Teilgruppe, die noch bei weitem nicht abgeschlossen ist.. Ohne Hendryks Übersetzungshilfe, wäre es mir nicht möglich gewesen, gravierende Fehler zu vermeiden.

Das Innere der Tragflächen besteht aus einem ausgedehnten Gerüst der Teilgruppen V, VI und VII (Bild 1). Hier empfiehlt es sich sehr genau hinzusehen, um durch die -m.E. unnötig komplexe- Teilnummerierung durchzusteigen. Ich war zunächst u.a. irritiert, weil ich annahm, die Skizze würde die linke Hälfte der Tragflächen zeigen. Dies stimmt aber nicht, es sind die linke Tragfläche (Teilgruppe VI) und das Mittelstück (Teilgruppe V).

Bei den Platten, die zwischen die Streben und Profile kommen, habe ich zur Sicherheit einige Markierungen angebracht (BIld 2: rote PFeile = vorne)

Insgesamt passt alles, aber Folgendes ist kritisch anzumerken:

Kennzeichnung der Teile
Nicht bei allen Teilen des Skeletts steht die Teilnummer auf dem Teil, dies sollte man zur Sicherheit nachholen um Verwechslungen zu vermeiden.

Baureihenfolge
Vj lässt sich nicht als letztes Teil von V montieren, die Schlitze in ihm, die mit insgesamt 5 Spanten zu verbinden sind, sind teils oben, teils unten an Vj. Man kann ein 2mm Pappteil aber nicht in fünf Spanten einflechten, es würde dabei massiv verknickt werden. Mir fiel das erst am Ende auf und ich war gezwungen Vj in der Mitte zu teilen (Bild 2 im Vordergrund).

Kritik an der Konstruktion

1. Der Flügel macht bei Spant Vc einen Knick nach oben. Das gesamte Gerüst des äußeren Flügels soll STUMPF auf Vc geklebt werden. das halte ich für nicht stabil. Auf jeden Fall sollte man die Klebstellen durch Winkel aus Karton verstärken. (Bild 3: Gesamtansicht des Skeletts. Die Skizze gibt den Knick im Flügel nur unzulänglich wieder. Bild 4: Übergang Flügelmittelteil, linker Flügel. Bild 5: Die gesamte Klebefläche - ich traue der nicht die Bohne.

2. In die Spanten Vc und Ve ist ein schmaler Schlitz zu schneiden. Dieser nimmt später den Draht auf, der oben aus dem Hauptfahrwerk ragt, dient also zu dessen Verankerung. Nach innen zum Rumpf hin schließt der Spant Vd diesen Schlitz, nach außen bleibt er offen (Bild 4 zeigt ihn vorne an Vc, er wurde dann mit einem Stück Karton verschlossen), so dass die Gefahr besteht, dass der Draht nach außen wegrutscht und das Fahrwerk dann schief steht.
Bild 6 zeigt rechts die Profile Vd und Ve (V3 mit Schlitz) vor der Montage und links diese Teile (Ve zuerst an Vc und dann Vd an Ve, also Montage ENTGEGEN der Nummerierung) im Profil von oben. Zusätzlich mussten zwei Winkel eingezogen werden, weil sich das Profilstück Vc links außen nich an VhL schmiegen wollte. Ich habe das auf Unzulänglichkeiten meinerseits geschoben, aber mittlerweile im Netz bei einem exzellenten Baubericht einen ähnlichen Spalt gesehen.

3. Im Bereich der Querruder schließt der Flügel hinten mit Teil 29h ab. Dieses Teil soll in keinster Weise verstärkt werden. An der Flügelspitze führt dies zu einem unschönen Stabilitätsproblem. Denn aus unerfindlichen Gründen soll 29h, das bis zum Spant VIf flächig auf VIp geklebt wurde, nun keinen Kontakt mehr mit diesem Teil haben und nur noch an seinem äußersten Ende hinten auf Spant VId aufruhen (Bild 7, der kleine Vorsprung am Spant links).
D.h. auf einer Länge von 3,5 cm steht 29h ohne Kontakt zum Flügel und biegt sich natürlich bei leichtester Berührung. Es wäre ein leichtes gewesen, hier von der Konstruktion her VIp so zu gestalten, dass dieses Teil weiter nach hinten ragt, so dass weiterhin eine durchgehende Auflagefläche für 29h gegeben ist.
Bild 8 zeigt bereits die Lösung, die ich auch bei zwei anderen Bauten im Netz gefunden habe: Einen Keil aus Karton schnitzen und auf den entsprechenden Abschnitt von VIpL kleben. Darauf dann 29h (hier nur im Profil zu sehen) kleben, welches übrigens gut 1mm in der Länge gekürzt werden musste (Das geht erst wenn die Querruder fertig sind, da man diese anhalten muss, um sicherzustellen, dass die Schlitze in ihnen mit den Markierungen auf 29h fluchten).
Bild 9 zeigt nun auch 29h mit den drei weißen Markierungen.
Zaphod has attached the following images:
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 003.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 001.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 011.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 014.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 015.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 021.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 035.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 040.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 041.jpg

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Sunday, January 19th 2014, 12:22am

Tragflächen (2): Klappbare Flügelspitzen

Auch mit der die Textanleitung ist es etwas kniffelig, den Schwenkmechanismus zu erstellen (Bild 1). Also: Teil 29f wird zwar eng um Stange „O“ gerollt, ABER NICHT auf dieser verklebt. Die schmalen Teile 29g dagegen werden um die Enden von Stange „O“ gerollt UND an dieser verklebt. Das Ganze wird dann mit 29f von hinten an VIf geklebt, während 29g AUF KEINEN FALL an VIf geklebt wird. Beweglich bleibt danach „O“ als Achse in 29f und die beiden Teile 29g als Enden von „O“.

Das Profil 29l wird auf VIfL(R) geklebt. In die beiden rechteckigen Aussparungen unten werden die zu Kästchen geformten Teile 29b und 29c geklebt (Bild 3) und in diese wiederum an beiden Seiten die Scharniere 29d/29e (Bild 2). Hier sollte man mit dem dritten Scharnier 29d/e das beim Einrasten der Flügelspitze zwischen diese beiden Scharniere gleitet, eine Passprobe machen. Ggf. sind alle drei Scharniere zusammen etwas zu dick, dann muss hier operiert werden.

Das jeweils dritte Scharnier 29d/e soll stumpf auf das Profilteil 29aL(R) und VIgL(R) geklebt werden. Selbst mit Sekundenkleber dürften diese Scharniere im Betrieb des Klappflügels nicht lange halten. Es ist sehr viel stabiler 29d/e beim Ausschneiden nach hinten um ca. 2mm zu verlängern und die kleinen weißen Rechtecke in 29aL(R) auszuschneiden. Dann können die Teile 29d/e verzapft werden (Bilder 4-6)


Was tun mit dem Steg zwischen Flügelmitte und klappbarem Flügelende (Teile VI und Vip, jeweils L und R, aber auch auf VII, vgl. Bild 7, der mit Bleistift gefärbte Abschnitt), wenn man den Klappmechanismus bauen will? Die Anleitung schweigt. Nach diversen Trockenproben bin ich zu dem Schluss gekommen: DER STEG KOMMT WEG - das passt.

Das Gerippe der Querruder bereitet keinerlei Schwieirgkeiten, allerdings sollte die vordere Hälfte durchgehend schwarz gefärbt werden, um Blitzer an den Schlitzen für die Querruderscharniere zu vermeiden (Bild 8, oben im Bild). Auch die vordere Hälfte der Querruder ist innen zu schwärzen (auf Bild 8 bei den kleinen Querruderverkleidungen links im Bild schon erfolgt. Zur Sicherheit wurden die Ränder außerdem grau bzw. dunkelgrün angelegt. Im Hintergrund die fertigen Querruder links.
Bild 9 zeigt die fertigen Querruder. Auffallend ist der scharfe Knick, den die Profile vorgeben. Leider gibt es keinerlei Markierung, wo dieser Knick anzusetzen ist, auch sind es zu wenige Profile, um sicherzustellen, dass der Knick ausgebildet wird und bleibt.
Zaphod has attached the following images:
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 005.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 006.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 017.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 024.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 025.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 026.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 036.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 048.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 033.jpg

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Sunday, January 19th 2014, 12:32am

Tragflächen (3): Flügelspitzen (2)

Die Beplankung der Flügelspitzen funktionierte sehr gut. Bild 1 und 2 zeigen die vorbereiteten Teile, die folgenden Bilder die Flügelspitze nach Abschluss der Arbeiten.
Folgendes war zu beachten:
1. Die kleinen Einbuchtungen für das Pitotrohr ausstechen
2. Unterseite zuerst kleben (UHU)
3. Bei der Oberseite zuerst die Kanten der innen liegenden Profile, sowie die Kanten von VIgL(R)/29a, VIpL(R), und 29h mit UHU bestreichen und anbringen. Nach deren Trocknen die umlaufenden Kanten der Profile mit Weißleim verkleben. Letzteres ging erstaunlich gut, auch kam es trotz des recht dicken Kartons zu keinen unerwünschten Knicken.

Derzeit arbeite ich an den rechten Querrudern. Es folgt das Gerippe des rechten Flügels, dann wird das Flügelmittelteil mit den Flügelgerippen verbunden und die stumpfen Verbindungen mit Winkeln gesichert. Nach der Bespannung der rechten Flügelspitze kann dann die Bespannung des Flügels selber und seine Montage an den Rumpf erfolgen.
Zaphod has attached the following images:
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 039.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 042.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 043.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 045.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 046.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 047.jpg

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Sunday, January 19th 2014, 11:31am

Mannomann, Zaphod, du Wissenschaftler....
es ist immer wieder toll, deine Bauberichte zu lesen.
Frag´ doch mal bei Halinski nach, ob sie das nicht als Download einstellen möchten.

Liebe Grüße von Schürbler zu Schürbler

Till
Is das Kunst, oder kann das wech?

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Wednesday, January 22nd 2014, 10:09pm

Hallo Till,

abwarten - ich bin mir noch sicher, ob ich die Val schaffe.


Was nicht nur an den hohen Anforderungen der Konstruktion liegt.


Im Moment bin ich sauer.

In der linken Flügelwurzel gilt es einen nach vorne offenen Zylinger zu versenken: 28b/28c (Bild 1). Zu diesem vermerkt schon die Bauanleitung lakonisch: "In die Flügelvorderkante werden die zusammengerollten Teile 28b und 28c eingeklebt, deren Übermaß mit einer Rasierklinge abgeschnitten wird." Übermaße absäbeln gehört nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen.

Die Bilder 2 und 3 zeigen die Bespannung des linken Innenflügels, in die dieser Zylinder eingelassen werden soll. Was fehlt?
RICHTIG: Jede Art von Kennzeichnung.

Ich habe das Teil 28L nun an das Gerüst angehalten (in diesem befindet sich ein Einschnitt, der den Zylinder aufnehmen soll) und eine Strichmarkierung gemacht, um die ich dann 28b/28c als Stempel nutzend, eine Rundmarkierung angebracht habe. (Bild 4, leider unscharf).

Aber ich zögere, diesen Kreis auszuschneiden, das ist doch alles sehr pi-mal-Daumen. Hat jemand eine Idee, wie ich eine präzise Markierung setzen könnte?


Konstruktionstechnisch ist das, da gibt es nichts zu beschönigen, ein fetter und unnnötiger Fehler, leider bei weitem nicht der erste.


Auch die Verankerung des Flügelmittelteils im Rumpf gefällt mir vom Prinzip her gar nicht. Vier Schlitze sollen vier ca. 2mm hohe Zapfen aufnehmen. Die Sicht zwischen Flügelskelett und Rumpf ist beim Zusammenstecken natürlich gerade wenn es darauf ankommt, gleich Null, ein sattes Einrasten habe ich bislang nicht hinbekommen und man muss wohl einiges an Druck ausüben, was wiederum die Gefahr mit sich bringt, dass der Rumpf oder die Tragfläche eingedrückt werden.

Eine sehr unbefriedigende Lösung.
Zaphod has attached the following images:
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 054.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 051.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 052.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 053.jpg

Royaloakmin

Professional

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49

Thursday, January 23rd 2014, 4:48pm

Hei Zap, awesome work!
best regards
mit herzlichen grussen

Fred

In Build:
Panzerkreuzer Infanta Maria Teresa

J.R.

Master

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50

Friday, January 24th 2014, 10:29pm

Jau Zaphod,

das ist ja mal wieder eine Doktorarbeit vom Feinsten 8o !

Ich bin total begeistert und das Du die Val schaffst steht ja wohl außer Frage....Flügelwurzellöcher hin oder her.

Gruß

Jens
________________________________________________________

Man darf nicht verlernen, die Welt mit den Augen eines Kindes zu sehen.
(Henri Matisse )

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51

Friday, January 24th 2014, 11:01pm


Frag´ doch mal bei Halinski nach, ob sie das nicht als Download einstellen möchten.

ne, Till, der ist viel zu arrogant; den hatte ich mal um eine Bauanleitung in Englisch gebeten, die er allen - ausser in Deutschland - Modellen beifügt ... seitdem gibt es von mir keine Promo mehr in Form von Bauberichten in deutschen Foren ...
Aber, wie Zap sich hier reinhängt - hat schon was von Akribischem .. :D der schafft daß auch notfalls ohne Bauanleitung. Halinski macht Fehler oder vergißt etwas - kann ich mir gar nicht vorstellen ...

mit einem lieben Gruß
Wilfried

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52

Sunday, January 26th 2014, 6:13pm

Hey, Chico,

natürlich schaffst du das. Das wär´ ja wohl noch schöner.....

Überstände absäbeln ist echt nicht so cool, aber ich wüßte nicht, wie man das hätte sonst machen können. Mit Spanten in der Tragfläche fixieren, die Außenhaut drumwickeln und hoffen, daß die Löcher dann fluchten? Auch nich das Gelbe, oder?

@ Wilfried: Ach, Halinski hat sich schon ein paar Klöpse geleistet. Ich habe allerdings nur zwei Modelle von ihm. Ordentlich konstruiert, aber nichts weltbewegendes. Aber dieser Vogel hier ist von Grygiel/Dworzecki, dem Dreamteam. Allerdings von 2004 und entsprechend auch schon ein... naja, Frühwerk?
Ich hatte mit Andrej Halinski nur einmal KOntakt, weil ich wissen wollte, ob er aus der Lightning (Mistewicz) eine frühere Version in Kleinauflage zaubern könnte für das Lost Squadron-Projekt, das ich damals betreut habe. War eigentlich ein ganz angenehmer Kontakt...
Und das Zap (haha, das ist fast so cool, wie "Börnie"....) sich reinhängt..... Hätt´ mich anders auch gewundert. Seine Bauberichte haben immer sowas universitäres. Ich mag die sehr und mir graut´s schon wieder vor dem Frühjahr, wo er anfängt diese Ruderboote zusammen zu zimmern. Pööh.

Liebe Grüße

till
Is das Kunst, oder kann das wech?

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53

Wednesday, January 29th 2014, 11:10pm

Hello Fred,

thanks for the praise but some serious cliffs are still ahead.

Hallo J.R.

wie man gleich sehen kann, hab ich ein Loch gestochen. Ganz glücklich bin ich nicht damit, aber es wird gehen. Den Umfang von Bildern und Beschreibungen versuche ich zu reduzieren, das bereitet mir allerdings Schwierigkeiten, Vieles kann man sicher erst ganz nachvollziehen bzw. gebrauchen, wenn man die Val selber baut.

Hallo Wilfried,

das Modell passt an vielen neuralgischen Punkten -wo einen andere Flieger verzweifeln lassen- hundertprozentig. Z.B. sehen die ersten Trockenproben der Tragflächenbespannung und der Kehlbleche sehr gut aus. Aber es sind eben auch eine demgegenüber schon banal zu nennende Patzer dabei, -mehrfach unpassende Profilscheiben, das fehlende Loch- Sachen, die ganz leicht zu vermeiden gewesen wären.
Und die 3D-Anleitung geht mir gehörig auf die Nerven, davon gleich mehr.

Hallo Till,

mal sehen, wie weit ich komme. Die Flügel und den Rumpf vorne wollte ich auf jeden Fall schaffen, das Hauptfahrwerk und die Sturzflugbremsen wären klasse, aber der Motor mit seinen gefühlt 200 Teilen, das wird zu happich. Vielleicht kann ich mich aufraffen, den Sommer über fleißig Zylinder zu bauen, allerdings war das bei Halinskis Zero eine der wenigen Schwachstellen, die Biester wollten nicht so richtig zusammen gehen.
Nach Motor und Motorabdeckung dürfte nur noch die Bombe mit ihrer filigranen Aufhängung eine größere Hürde sein. Luftscharube, Kanzel und etliche Kleinteile fallen demgegenüber kaum ins Gewicht.

Zum Auftakt heute einige Bilder der fertigen Flügelspitzen.

Bild 3 zeigt, dass sich vorne leider das Gerüst leicht durchdrückt. Den vorderen Abschnitt der hier liegenden Spants habe ich bei beiden Spitzen weggeschnitten, weil der nur im Weg war.
Von unten sieht man die drei Gelenke, an denen das Querruder beferstigt wird gut. Die beiden im Bereich des Mon habe ich rot gefärbt, das sieht einfach besser aus.
Bild 6 zeigt eine Spitze im Profil, man hätte noch die ganzen dunkelgrünen Flächen ausschneiden können, aber da habe ich zu sehr um die Stabilität gebangt.

Sehr angenehm war hier die tadellose Passung, die vorgerundeten vorderen Flügelkanten ließen sich ganz glatt aufeinanderkleben. Um Schmierer zu vermeiden, habe ich da mit Weißleim gearbeitet, der Karton hat das gut vertragen.

Die letzten drei Bilder zeigen das fertige Tragflächenskelett. Spannweite ohne Flügelspitzen ca. 35cm. Außen schwarz gefärbt, um Blitzen im Bereich der Gelenke der Klappflügel zu vermeiden. Der Einschnitt für den Zylinder 28b/28c wurde verbreitert, weil mein Loch eben doch nicht ganz exakt sitzt.
Bild 8 zeigt die Winkel, die ich zur Stabilisierung der Außenflügel eingezogen habe. Diese einfach stumpf auf die Profilstücke des Mittelflügels aufzukleben halte ich wie gesagt für nicht stabil genug.
Bild 9 zeigt den Flügel von unten, auch hier sich die eingezogenen Winkel gut zu erkennen.
Zaphod has attached the following images:
  • 03 Val Tragflächen 28-33, 42 009.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33, 42 010.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33, 42 012.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33, 42 020.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33, 42 021.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33, 42 022.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33, 42 001.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33, 42 003.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33, 42 007.jpg

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54

Wednesday, January 29th 2014, 11:29pm

Flügel und Flügelbespannung

Ein nicht lösbares Problem stellten für mich die vier Zapfen (Bild 1)im Rumpfskelett (Teile V und Vj) dar.

Diese sollen exakt in vier Schlitze auf der Unterseite der Cockpitsektion einrasten und das muss weitestgehend blind erfolgen (nur bei den hinteren beiden Schlitzen kann man durch Öffnungen in der Tragfläche ein bisschen sehen. Nach zahlreichen Trockenversuchen, die allesamt fehlschlugen und nur dazu führten, dass die Zapfen anfingen auszufasern, habe ich die vorderen beiden Zapfen entfernt. Auch so ließen sich Cockpitsektion und Flügel noch gut verbinden, allerdings sind die Klebeflächen bedenklich gering. Ich habe daher zuerst mit UHU gearbeitet und den Spalt an den Seiten zusätzlich mit Weißleim verklebt. Außerdem könnte man hier noch Laschen aus dünnem Papier anbringen, da dieser Bereich später durch die Kehlbleche 42 verdeckt wird.

Zur Baureihenfolge:
Nach dem Zusammenfügen der drei Abschnitte des Flügelskeletts (L-Mitte-R) wurde zunächst nur das Mittelstück der Bespannung (Teil 28) zusammengesetzt, Teil 28a hinterklebt (Bild 2, das Teil, dessen Ränder zur Sicherheit grau gefärbt wurden) und der Zylinder 28b/28c einklebt. Dieser erhielt vorne einen Kranz von Klebelaschen aus dünnem Papier. Man sollte ihn ca. 3mm kürzen, denn um dieser Wert überragt er den Einschnitt im Flügelskelett (hier sollte ja der Überstand entfernt werden) (Bild 3 Zeigt das Loch für den Zylinder, ein guter mm tiefer wäre optimal gewesen). Anschließend wurde jedoch nicht die Beplankung der Flügel fertiggestellt, sondern die Arbeit am vorderen Rumpfabschnitt (Teile 34-41) angegangen. Der Vorteil ist, dass man die ganze Zeit über das Flügelskelett herzhaft anfassen kann. Bei bespannten Flügeln hätte immer die Gefahr des Durchdrückens bestanden.


Rumpf vorne, Kasten für Bombenabwurfarm (Teile VIII-X, 34-41, 61)

Dieser Abschnitt kommt in den 3D-Abbildungen nicht gut zur Geltung (Bilder 4 und 5). Wieder einmal nur Bilder wie alles fertig aussieht.
Ganz schwierig wird das bei den Teilen 37. Die 3d-Skizze erweckt den Eindruck, dass diese Teile wie Beulen unten am Rumpf aufsitzen. DAS GEGENTEIL IST DER FALL ! Es sind nach innen gewölbte Bleche.


Baureihenfolge
Teil 34 muss mit einigem Druck auf den vorderen Abschluss (Teil 22) des mittleren Rumpfabschnitts geklebt werden. Es ist m.E. nicht sinnvoll erst 34-38 zusammenzubauen und dann diese Baugruppe aufzukleben. Hier sollte zuerst 34 angebracht werden. Außerdem ist es erforderlich in die Profilscheibe VIII ein großes Loch zu schneiden, damit man durch dieses hindurch die vielen kleinen Klebezacken von Teil 22 beim Verkleben an 34 andrücken kann.

Die Teile 35 und 36 enthalten Abschnitte, die mit "WPS" gekennzeichnet sind, wenn ich mich recht erinnere, sind das Abschnitte, die nach dem Zusammenkleben der Teilgruppen ausgeschnitten werden müssen (Bilder 8 und 9) - auch nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung.


Soweit bin ich erst einmal gekommen. Die Aufmerksamkeit richtet sich jetzt auf die Teilgruppen 34-39, bevor Kehlbleche und Tragflächenbeplankung dran kommen.
Zaphod has attached the following images:
  • 03 Val Tragflächen 28-33, 42 014.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33, 42 016.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33, 42 019.jpg
  • 04 Val Rumpf vorne 34-41 005.jpg
  • 04 Val Rumpf vorne 34-41 006.jpg
  • 04 Val Rumpf vorne 34-41 001.jpg
  • 04 Val Rumpf vorne 34-41 003.jpg
  • 04 Val Rumpf vorne 34-41 009.jpg
  • 04 Val Rumpf vorne 34-41 010.jpg

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55

Friday, February 7th 2014, 8:58am

Ein Problem


Nach der Montage der Teile 34-41 muss der Rumpf zusammengesetzt werden. Dieser ist hinter dem Cockpit-Segment unverbunden geblieben, da dies die Arbeit am vorderen bzw. hinteren Abschnitt bedeutend erleichtert. Gewöhnlich verbinde ich die Abschnitte erst in der Endmontage. Doch da die Kehlbleche bis auf den Anfang des Segments 24 reichen, muss der Rumpf jetzt zusammengefügt werden.

Hier versagt die Verbindung mit Klebelasche vollkommen.

Die vielen Zacken der Lasche sind zu stark nach hinten gebogen und so ist es unmöglich, eine ausreichende Verbindung hinzubekommen. Hinzu kommt, dass der Vorderteil von Segment 24 naturgemäß gar keine Form aufweist. Da die Passung ausgesprochen knapp ist, muss hier mit hohem Druck angepasst werden, wenn gleichzeitig keine nennenswerte Klebverbindung zustande kommt, muss dies scheitern. Bei mir sackte der Heckteil bei Justierungsversuchen immer wieder ab, die Chance auf Neuanpassung ist aber sehr begrenzt, denn der Kleber trocknet schnell.

Einziger Ausweg: Die Klebelaschen stabilisieren, indem eine Pappscheibe eingeklebt wird, die eine um einige Prozent verkleinerte Version von Scheibe 1F darstellt.

Und hier kommt mein Problem ins Spiel: Ich habe keinen Scan von Teil 1F, den Bogen habe ich beim Sicherheitsscan vergessen.

Wie komme ich da jetzt dran? Dafür einen neuen Bogen kaufen ist mir doch etwas viel.


Zaphod

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56

Friday, February 7th 2014, 10:49am

Hey, Zaphod,

das sollt ja nun kein Problem sein, aber meinst du nicht 1g? Ach nee, ich seh´s gerade. 1f ist der bedruckte hintere Spant, 1g der weiße Rumpfspant. Herrjeh, was für ein Teilemonster.
Aber wieso weist Teil 24 keine Form auf? wenn du den Spant hinten reinnietest, müßte es doch eine kleinere ovale Ausgabe von 1f/g sein. Oder verstehe ich da was miß?
Naja, und das Problem mit den Zacken der Kleberinge..... ich spare mir das Ausschneiden der ganzen Dreiecke immer. Entweder geht es so, wenn das nächste Teil nicht sehr viel Verjüngung aufweist, oder sehr schmal ist, wie bei Segmenten einer Cowling oder so... ja, oder ich bördel die überstehenden Kleberinge mit dem Fingernagel. Das geht eigentlich ziemlich gut, zumal man solange rumbördeln kann, bis es knapp paßt.

Liebe Grüße

Till
Gummikuh has attached the following image:
  • A20 65.jpg
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Jan Hascher

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57

Friday, February 7th 2014, 12:00pm

Hi Zusammen,
das mit dem Umbördeln mach ich genauso. Oder auch direkt im eingebauten Zustand einfach einschneiden. Die Zacken haben keinen Wert. Mach ich schon seit Wilhelmshavener Zeiten nicht mehr...

Gruß
Jan

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58

Friday, February 7th 2014, 12:21pm

Oder auch direkt im eingebauten Zustand einfach einschneiden. Die Zacken haben keinen Wert. Mach ich schon seit Wilhelmshavener Zeiten nicht mehr...

Oder auch gar nicht einschneiden; wenn der vorher eingeklebte Spant entsprechend konisch geschliffen wurde, formt es sich automatisch zum "Trichter" ...

mit liebem Gruß
Wilfried

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59

Friday, February 7th 2014, 12:24pm

Hallo Till,

danke für den Tipp und die Hilfe per PN !


Hallo Jan,

ja, ich muss mit den Zacken aufhören, die bringen es nicht.



Dann werde ich mal sehen, dass ich das in den Griff bekomme !

Zaphod

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60

Friday, February 7th 2014, 9:26pm

@ Wilfried und Jan: Ach wie schön. Da bin ich ja nicht der einzige Irre hier.
Diese Dreiecksausschneiderei ist mir ja sowas von unheimlich!
@ Zaphod: versuch´s einfach mal mit dem Bördeln. Das geht auf jeden Fall.

Liebe Grüße

Till
Is das Kunst, oder kann das wech?

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61

Sunday, February 9th 2014, 10:41am

Hallo,

der Rumpf ist zusammen und es ist einigermaßen gut gegangen.

Bild 1: Das leicht verkleinerte Profilstück (Danke Till !) bereit zum Ausschneiden
Bild 2 - nach der Montage, man sieht eine leichte Verschiebung beim roten Hoheitsabzeichen, aber auf der anderen Seite ist alles stimmig
Bild 3 - das liegt wahrscheinlich ERSTENS daran, dass ich es nicht geschafft habe, oben einen glatten Übergang zu schaffen
Bild 4 - und ZWEITENS daran, dass sich im Bereich der Kehlbleche links eine leichte Aufwellung ergab
Bild 5: Unten passt jedoch alles glatt
Bild 6: Viel schlimmer: ein Segment weiter hinten klafft ein mir entgangener Spalt, da ist jetzt nicht mehr viel zu machen, kann man nur mit Weißleim auffüllen.
Zaphod has attached the following images:
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 057.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 058.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 059.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 062.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 061.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 060.jpg

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62

Sunday, February 9th 2014, 11:00am

Rumpf, vorne (Teile 34-39)

Hier wurde wie angekündigt verfahren. Zuerst Teilgruppe 34 anbringen, auf diese dann die vorbereitete Teilgruppe 35-37 kleben und anschließend den Kasten für Bombenabwurfarm (Teil 39) einsetzen.

Nicht klar wurde mir, wann man die WPS-Teile ausstechen sollte, ich habe das jeweils vor der Montage der Teilgruppen am Rumpf gemacht, es kann aber sein, dass es erst danach geschehen soll, dann gestaltet sich die Verbindung von 34 an der Flügelvorderkante einfacherer und es ist auch exakt vorgegeben, wie weit sich 34 unten öffnen soll (wichtig für die Aufnahme von Teil 39)

Bild 1: Teile 34 und 35 probehalber aufeinandergesteckt. Durch die beiden Löcher in IX kommen die kleinen Rohre 61. Diese sollten nach der Montage von 34-37 eingeschoben werden (und hätten besser die Nr. 38 erhalten)

Weiter geht es mit dem Kasten für Bombenabwurfarm. Da ließ mich die Bauanleitung ein weiteres mal vollkommen im Stich. Ohne die Bilder von Bauberichten aus dem Netz wäre ich vollkommen aufgeschmissen gewesen.

Einmal mehr: Die 3-D-Anleitungen haben entscheidende Schwächen in der Übersichtlichkeit und eine Bauanleitung, die (fast) immer nur die fertige Teilgruppe zeigt, ist schlimmer als die wuseligste Explosionszeichnung.



Bilder 2 und 3: Die Teilgruppe 35/36 aufeinandergeklebt. Die Bögen der WPS-Teile waren ausgesprochen garstig auszuschneiden, die schmalen Stege rissen dennoch, beim nächsten Mal würde ich die doch ganz zu Anfang ausschneiden. Die zwei kleinen fast quadratischen grauen Zipfel von Teil 36 (schließen sich an die kleinen grauen Abschnitte mit den zwei kleinen Längsstreifen von Teil 35 an) hätte man m.E. als Überstand von Teil 35 konstruiert (mehr Stabilität und auf den ganzen WPS-Kram verzichtet.

In die bogenförmigen Einschnitte kommen die Teile 37 (auf der 3-D Anleitung überhaupt nicht zu erkennen, siehe Anmerkung oben) und die passen famos (Bild 4).

Die ganze Baustufe zusammengesteckt (Bild 5), macht doch einen recht wackligen und unsymmetrischen Eindruck.
Zaphod has attached the following images:
  • 04 Val Rumpf vorne 34-41 013.jpg
  • 04 Val Rumpf vorne 34-41 027.jpg
  • 04 Val Rumpf vorne 34-41 028.jpg
  • 04 Val Rumpf vorne 34-41 031.jpg
  • 04 Val Rumpf vorne 34-41 029.jpg

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63

Saturday, February 15th 2014, 8:39am

Verlassen wir für einen Moment die vorderen Rumpfbereiche und wenden uns den Kehlblechen zu.

Immer ein heikles Thema, die Teile müssen möglichst exakt in verschiedene Richtungen vorgebogen werden. Ein Wort vorweg: Die passgenauigkeit ist ausgezeichnet, alle Abweichungen von der Ideallinie gehen auf meine Kappe.

Bei den großen Kehlblechen habe ich es mit einem Klebermix probiert: Vordere 3/4 Weißleim (wenn etwas überquillt, lässt es sich leicht wegwischen), hinten Uhu, weil sich dann leichter Korrekturen durchführen lassen.

Außerdem wurden alle Kantenbereiche mit feinem Schmirgelpapier abgeschliffen, damit der Übergang vom Kehlblech zum Rumpf glatter wird.

Bild 1: Kehlblech rechts, passt 1A und selbst bei kleinen Fehlern würde die Einfärbung von Rumpf und Tragfläche diese weitgehend unsichtbar machen. Leider ist es mir hinten etwas zu hoch gerutscht, es dürfte das rote Hoheitszeichen nicht berühren, da ich hier noch komplett mit Weißleim gearbeitet hatte, ließ sich das nicht mehr korrigieren.

Bilder 2 und 3: Im vorderen Bereich erwiesen sich die Einkerbung und der Übergang vom nach innen gewölbten zum nach außen gewölbten Bogen als trickreich. Bei letzterem wurde noch nach dem Foto nachgearbeitet (Bild 9).

Bild 3 zeigt auch schon die montierten vorderen Rumpfsegmente. Der Übergang von der Cockpitsektion zu Teil 34 ist nicht glatt gelungen.

Bilder 4 und 5: Die Kehlbleche im hinteren Bereich. Die Markierungslinie auf Bild 5 zeigt, dass zwischen Blech und Mon ein kleiner Zwischenraum bleiben muss.

Die kleinen grauen unteren Bleche erwiesen sich als kniffeliger. Links klappte noch alles, auch weil das obere Kehlblech gut saß (Bild 6). Übrigens wiesen die Tragflächen hier hinten eine weiße Lasche auf, die ich dummerweise abgetrennt hatte. Diese Lasche verleiht den grauen Blechen eine glatte Auflage.

Rechts dagegen musste ich anpassen und eine Markierung übermalen (hier noch mit zu dunklem Grau) (Bilder 7 und 8)

Fazit: Super konstruiert.
Zaphod has attached the following images:
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 Kehlbleche 001.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 Kehlbleche 002.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 Kehlbleche 003.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 Kehlbleche 004.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 Kehlbleche 005.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 Kehlbleche 007.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 Kehlbleche 008.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 Kehlbleche 009.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 Kehlbleche 012.jpg

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Saturday, February 15th 2014, 8:56am

Wenn sich der Blick nach vorn richtet (das Hauptfahrwerk ist in Arbeit), dann dürfte die Motorhaube eine große Herausforderung werden.
Diese muss exakt geformt werden, um über den Motor zu passen.
Da scheinen einige Teile auch nur zur Formgebung zu dienen, gibt es eine Innen- und eine Außenwand und innen verlaufende Kanäle für die MGs - komplex.

Die polnische Bauanleitung sagt dazu:

Oslona silnika - z elementow 60, 60a, 60b skiejamy beben. ktory poslozy do uksztaltowania calosci oslony. Skiejamy ze soba cz. 60c i 60d owijalac je na przygotowanym wczesniej bebnie (NIE PRZYKLEJAMY TYCH CZESCI DO BEBNA). Po wyschnieciu kleju beben wyciagamy. Od przodu do zabkow cz. 60c przyklejamy uformowana cz. 60e. Ponownie wkladamy beben. Laczymy ze soba cz. 60f, 60g, 60h i przyklejamy do cz. 60d. Z tylu przyklejamy cz. 60k. Po calkowitym wyschnieciu kleju usuwamy ze srodka oslony beben ksztaltujacy. Wklejamy cz. 60l oraz rury cz. 60i. Doklejamy cz. 60j i kanaly dolotowe powietrza cz. 60m-60u. Gotowa oslone nakladamy na silnik (bez kleju) tak, by wystajacy z chlodnicy “zab“ wszedl w kieszonke w oslonie.


Durch einen PC-Übersetzer geschickt, ergibt das keinen nachvollziehbaren Sinn. Könnte mir das jemand vielleicht übersetzen?

Herzlichen Dank vorab


Zaphod

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Saturday, February 15th 2014, 10:44am

Motorhaube – aus den Teilen 60, 60a, 60b kleben wir eine Trommel (Walzen) zusammen, das zum Formen der ganzen Haube dienen soll. Die Teile 60c und 60d werden verklebt und auf dem vorbereiteten Trommel umgewickelt (NICHT AN TROMMEL VERKLEBEN). Nach dem Trocknen wird die Trommel herausgezogen. Von vorne an die Zacken des Teils 60c wird das geformte Teil 60e geklebt. Die Trommel wird erneut hineingeschoben. Die Teile 60f, 60g, 60h werden miteinander verbunden und das Ganze mit dem Teil 60d verklebt. Von hinten wird das Teil 60k verklebt. Nach vollständigem Durchtrocknen wird die Trommel wieder entfernt. Das Teil 60l und die Rohren 60i werden verklebt. Das Teil 60j und die Lufteinlasskanäle 60m-60u werden angebracht (verklebt). Die fertige Haube wird (ohne Kleber) auf das Triebwerk so geschoben, dass der aus dem Kühler herausragender Zacken in die „Tasche“ der Haube passt.
Ich hoffe, dass es Dir weiterhilft...
Herzlichste Grüße
Henryk

Alle meine Flugzeugmodelle

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Saturday, February 15th 2014, 11:02am

Hallo Henryk,

ja, das hilft entscheidend weiter. Die Hinweise wann die Montagehilfe verwendet werden soll, sind unverzichtbar. Außerdem hatte ich schon spekuliert, was die Lasche vorne an Teil 39 soll, jetzt ist klar, dass die in 60 eingeschoben wird.

Der Motor hat übrigens gut 250 Teile.

Zaphod

CyberPepe

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Saturday, February 15th 2014, 3:42pm

Hallo Zaphod,

Boah was für ein Gefummel ;-)
Da wäre ich mit den Nerven schon am Ende. Bewundernswert, was für eine Ruhe an den Tag legst :-)
Jetzt steht Dir ja noch das kleine Sternmotörchen bevor - 250 Teile - uff! Ich wünsche Dir ein ruhiges Händchen und die nötige Geduld dieses Kartonwunderwerk zusammenzubringen.

Schöne Grüße aus Berlin
Peter
:-)

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Sunday, February 16th 2014, 12:46pm

Hallo Peter,

ich wiederum scheue vor Panzerketten zurück ^^
Richtig fummelig wird es noch beim Motor und bei der Bombe mit ihrer filigranen Aufhängung.


Beim Kasten für Bombenabwurfarm (Teil 39) helfen die Zeichnungen einmal mehr nicht wirklich weiter. Zum Beispiel wird nicht deutlich, wo gerillt werden muss (Bild 2 zeigt dies für die Teile 39 und 39a, die den Boden der Teilgruppe bilden, Bild 3 zeigt die Teile fertig vorgeformt).

Die verdoppelten Teile 39b und 39c (Bild 7) bilden zwei Wände, die der ganzen Teilgruppe Stabilität verleihen und durch deren Ausschnitt ein Bombenschwenkarm geführt wird. 39d wird in diesen Ausschnitt geklebt, das sollte aber erst erfolgen, wenn eine Seitenwand (Teile e-g) angeklebt und damit die erforderliche Stabilität erreicht ist.

An den Teilen 39e, 39f und 39g (Bilder 4 und 5) habe ich eine Weile herumgerätselt. Sie bilden eine Art Schichttorte mit 39f in der Mitte. Der weiße Teil von 39f (Bild 6) wird im Rumpf versenkt.

Bild 7 zeigt den Zwischenstand. Die Wände 39b und 39c sind eingezogen und die Seitengruppe 39e-39g (L) ist angeklebt.
Bild 8: 39d ist in 39b und 39c eingeklebt, danach wurde 39g von außen gewölbt, bis es 39d fast erreicht. Die Prozedur wird abschließend mit 39e-39g (R) wiederholt.

Den fertigen Kasten gut durchtrocknen lassen und dann vorsichtig einpassen. Bei mir waren die Einschnitte im Rumpf zu schmal und mussten mit einer Rasierklinge erweitert werden.

Bild 9 zeigt den montierten Kasten. Auf die weiße Lasche (wird noch geschwärzt) wird später die Motorhaube 60 aufgeschoben, hinten wurde die geschwungene Verkleidung 40 aufgeklebt. Die zwei Paare an Strichmarkierungen sind für die Teile 41 und 41a. Zwischen diese werden später die Bombenschwenkarme geklebt.
Zaphod has attached the following images:
  • 04 Val Rumpf vorne 34-41 006.jpg
  • 04 Val Rumpf vorne 34-41 012.jpg
  • 04 Val Rumpf vorne 34-41 015.jpg
  • 04 Val Rumpf vorne 34-41 018.jpg
  • 04 Val Rumpf vorne 34-41 019.jpg
  • 04 Val Rumpf vorne 34-41 020.jpg
  • 04 Val Rumpf vorne 34-41 021.jpg
  • 04 Val Rumpf vorne 34-41 025.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 064.jpg

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69

Sunday, February 16th 2014, 12:52pm

Bild 1 zeigt noch einmal die fertige Baugruppe aus einer anderen Perspektive


Während die Verkleidung 40 sich noch leicht anbringen ließ, muss Teil 40b komplex vorgeformt werden. 40a kommt als Profilgeber unter 40b (leider kein Bild).
Hier ist mir etwas schiefgegangen. Wenn 40b hinten bündig mit der Tragflächenkante abschließt, ergaben sich beim Übergang vorne an 40b Lücken von ca. 1mm. Die vordere macht wenig, das verdeckt später die Bombe, die hinteren beiden wurden mit Weißleim aufgefüllt und übermalt.

Als nächstes sind die vier Tragflächenverkleidungen zu montieren.
Zaphod has attached the following images:
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 063.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 066.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 067.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 40-42 068.jpg

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70

Friday, March 14th 2014, 5:18pm

Tragflächen (Teile 28-33, 42)

Im letzten Monat machte die Val nur geringe Fortschritte, aber immerhin sind die Tragflächen fertig und das Fahrgestell ist weit gediehen.


Bei den Tragflächen mussten noch die großen Beplankungen oben und unten angebracht werden. Mit Trockenproben sollte sichergestellt werden, dass alles genau passt, ich musste bei einer Beplankung geringfügog korrigieren, um den passenden Ansatz zu erreichen.

Die Passgenauigkeit ist ganz hervorragend, insbesondere ließen sich die Flügelvorderkanten glatt schließen, ein Bauschritt vor dem mir gar nicht wohl war.

Was noch fehlt sind einige Farbretuschen.
Zaphod has attached the following images:
  • 03 Val Tragflächen 28-33 041.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 043.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 045.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 046.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 047.jpg
  • 03 Val Tragflächen 28-33 048.jpg

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71

Friday, March 14th 2014, 6:32pm

Hauptfahrwerk (Teile 48-51) (74 + 90 = 164 Teile)

Stabilität
Halinski achtet eigentlich bei seinen Konstruktionen auf eine hohe Stabilität, siehe die Profilteileorgie in den Flügeln. Das Fahrwerk der Val macht hier eine unschöne Ausnahme.
1. Schon das kleine Spornrad soll mit seiner Halterung stumpf auf seinen Stil geklebt werden. Ich bezweifele, dass das eine belastbare Lösung darstellt.
2. Die Hauptfahrwerke sollen über den Draht “S“ im Flügel verankert werden. So weit, so gut, ABER: Der Draht verläuft nur im Stiel 49 der Hauptfahrwerke. 49 wiederum wird stumpf auf den eigentlichen Radkasten aufgeklebt und immerhin anschließend noch mit 49g ummantelt (Bild 1). D.h. das Gewicht des Fliegers ruht am Ende im Wesentlichen auf zwei 0,5mm breiten und gut 1cm langen Pappstreifen. Um hier mehr Stabilität zu erreichen, wurden zwischen 48 und 49 jeweils 2 Klebelaschen angebracht (Bild 2, leider nicht so gut zu erkennen).

Die insgesamt 80 kleinen Einschnitte in den Verkleidungen 48i und 48j sollten von hinten mit dünnem Papier gesichert werden (Bilder 3 und 49


Baureihenfolge

1. SKELETT: das große Teil 48a muss rückseitig verklebt und dann stark gebogen werden, um sich an die Linienführung von Teil 48 anzupassen. hier ist es m.E. zweckmäßig, das Biegen nach kurzem Anziehen (ca. 20 Min.) vorzunehmen, da sich durchgetrocknete rückseitig verklebte bzw. verdoppelte Teile nach meiner Erfahrung schlecht biegen lassen.

Die Querlinie vorne an 48a ist eine Knicklinie. Der kleine Abschnitt jenseits dieser Linie ist 90° nach vorne zu biegen (was der verdoppelte Karton natürlich nicht mitmacht).

Bilder 5 und 6: Die Teile des Skeletts
Bilder 7 bis 9: Nach dem Zusammenbau
Zaphod has attached the following images:
  • 04 Val Fahrgestell 48-51 002.jpg
  • 04 Val Fahrgestell 48-51 026.jpg
  • 04 Val Fahrgestell 48-51 030.jpg
  • 04 Val Fahrgestell 48-51 032.jpg
  • 04 Val Fahrgestell 48-51 001.jpg
  • 04 Val Fahrgestell 48-51 003.jpg
  • 04 Val Fahrgestell 48-51 004.jpg
  • 04 Val Fahrgestell 48-51 005.jpg
  • 04 Val Fahrgestell 48-51 006.jpg

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72

Friday, March 14th 2014, 6:46pm

Hauptfahrwerk (Teile 48-51) (Fortsetzung 1)


Baureihenfolge

2. Zuerst sollten die Räder (50-51) fertiggestellt werden, denn diese lassen sich am besten in 48 anbringen, bevor die zweite Hälfte der Verkleidung von 48 angebracht wird.
Irritierend waren hier die Bauskizzen. Diesen zufolge ragt die größere graue Scheibe 50c deutlich über das eigentliche Rad (50-50b) hinaus. Dies ist aber nur der Fall, wenn 50c auf den Einschnitt in 50b aufgesetzt und nicht in diesen eingepasst wird. Mir kam das sonderbar und optisch unschön vor, ich habe daher 50c eingepasst. Das Teil muss zu diesem Zweck etwas knapp ausgeschnitten werden.
Bild 1: Die Teile eines Rades
Bild 2: Komplettes Verschleifen und Bemalen ist unnötig, mehr als die obere Hälfte der Räder verschwindet in den Radkästen.
Bild 3: Sehr schön ist die Dimensionierung der verschiedenen Scheiben, aus denen das Rad besteht, es ergeben sich Profilrillen wie bei richtigen Rädern
Bild 4: Die Teile für die Bügel der Räder, sie sind nachher unsichtbar.
Bild 5: Ein fertiges Rad


Änderungen
Ich kann nicht sagen, ob ich die Radkästen einfach nicht beherzt genug geformt habe oder ob das Skelett wirklich zu breit ist. Jedenfalls klafften bei allen Trockenproben vorne und hinten katastrophale Lücken zwischen den beiden Hälften der Verkleidungen (Bilder 6 bis 8)
Ich habe als Lösung das Skelett sehr beherzt beschnitten (Bild 9)

Außerdem erwies es sich als sehr hilfreich für die Montage, die jeweils erste Hälfte der Verkleidung bzw. das Skelett oben mit Klebelaschen auszustatten.
Zaphod has attached the following images:
  • 04 Val Fahrgestell 48-51 023.jpg
  • 04 Val Fahrgestell 48-51 007.jpg
  • 04 Val Fahrgestell 48-51 009.jpg
  • 04 Val Fahrgestell 48-51 024.jpg
  • 04 Val Fahrgestell 48-51 013.jpg
  • 04 Val Fahrgestell 48-51 014.jpg
  • 04 Val Fahrgestell 48-51 017.jpg
  • 04 Val Fahrgestell 48-51 019.jpg
  • 04 Val Fahrgestell 48-51 020.jpg

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Friday, March 14th 2014, 6:57pm

Hauptfahrwerk (Teile 48-51) (Fortsetzung 2)

Bauanleitung
Die Montage der Verkleidungen 49e-49i ist aus der Skizze nicht angemessen ersichtlich. Das Gerüst 49 wird zuerst mit 49e ummantelt. Dann folgen oben 49f (ließ sich hinten nicht schließen, da muss 49e gekürzt werden) und von unten 49g und 49h. 49i sollte erst nach der Montage der Räder an den Tragflächen angebracht werden, dann gelingt der Übergang zur Tragfläche besser.

Bild 1: Die Teile 49e bis 49i in einer Übersicht
Bild 2: Spätestens nach der Montage von 49e und 49f sollte der Draht S oben eingeklebt werden
Bild 3: Hinten klafft 49e viel zu weit auf, da muss das Gerüst verkleinert werden
BIld 4: 49f (oben( und 49g (unten) sind montiert
Bild 5: Der Streifen 49h dazwischen. Auch diesem Teil fehlt jede "Oben-unten-Markierung"

Eine Steckprobe ergab eine gute Passung, sobald das linke Rad fertig ist, folgt die Montage.
Zaphod has attached the following images:
  • 04 Val Fahrgestell 48-51 025.jpg
  • 04 Val Fahrgestell 48-51 028.jpg
  • 04 Val Fahrgestell 48-51 029.jpg
  • 04 Val Fahrgestell 48-51 031.jpg
  • 04 Val Fahrgestell 48-51 033.jpg

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Wednesday, March 19th 2014, 5:17pm

So, nun steht der Vogel schon mal auf den eigenen Beinen.

Eine Verkleidung fehlt da noch und ohne Flügfelspitzen, Seiten- Höhen und Querruder wirkt die Maschine arg gerupft, aber man bekommt schon einen Eindruck, wie der fertige Flieger einmal aussehen wird.

Einige letzte Anmerkungen zum Fahrwerk noch:

Die Verankerung mit dem Metallstift hat hingehauten und ist sehr stabil

Auch das Skelett für das zweite Rad war deutlich zu breit, da mussten wieder gut 3mm seitlich abgenommen werden. Die Verklebung der Verkleidung ist m.E. ohne handgefertigte Klebelaschen unmöglich, zu hohe Kräfte wirken hier. Beim Kleben bin ich wie folgt vorgegangen: Vorne beim roten Bereich anfangen, mit Weißleim möglichst hoch bis zur weißen Fläche (da kann man mogeln). Bei mir sah es dann nach hinten hin massiv verzogen aus. Deshalb habe ich hinten unten weitergemacht und mich dann von da aus vorgearbeitet.

Am Ende hat es hingehauen. DAs Fahrwerk ist verglichen mit dem der JU 87 sehr schmal, soll aber wohl so sein.
Zaphod has attached the following images:
  • 04 Val Fahrgestell 48-51 auf Beinen 005.jpg
  • 04 Val Fahrgestell 48-51 auf Beinen 006.jpg
  • 04 Val Fahrgestell 48-51 auf Beinen 007.jpg
  • 04 Val Fahrgestell 48-51 auf Beinen 008.jpg
  • 04 Val Fahrgestell 48-51 auf Beinen 009.jpg
  • 04 Val Fahrgestell 48-51 auf Beinen 010.jpg
  • 04 Val Fahrgestell 48-51 auf Beinen 011.jpg
  • 04 Val Fahrgestell 48-51 auf Beinen 012.jpg

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Wednesday, March 19th 2014, 7:07pm

Junge, das SIEHT aber gut aus!!!!
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Friday, March 21st 2014, 8:25pm

Hallo Till,

ja, diese Radverkleidungen haben Schwung.


Sturzflugbremsen (Teil 55) (24 Teile)
Die sechs Pylone, an denen die eigentlichen Sturzflugbremsen befestigt werden (55-55b) bestehen aus einem Kern (55-55a) und der Ummantelung. Wenn die Ummantelung erst geschlossen und dann über den Kern geschoben wird, sollte man darauf achten, dass die Naht der Ummantelung hinten nur ganz dünn geklebt ist, sonst passt der Kern nicht. (Bild 3 - die Ummantelung des vom Betrachter am weitesten entfernten Pylons war zu eng zusammengeklebt. Die Folge: der Kern hat beim Einschieben durchgedrückt.

Die Sturzflugbremse ist asymmetrisch, außen schließt sie exakt mit einem Pylon ab, nach innen steht sie ein ganzes Stück über. (Bild 2)

Die Sturzflugbremsen wurden im ausgefahrenen Zustand montiert, da das Modell später so hängen soll.


Eine Frage zum Motor: Die in Bild 6 gezeigten Teile schließen 11 der 14 Zylinder oben ab (Bild 7). Wie ist der weiße Kreis zu deuten, war da im Original ein Loch?

Und noch eine Frage, beim Kern des Motors kann ich zwei Teile, 56j und 56k, nicht zuordnen. Die polnische Anleitung merkt hierzu an:

UWAGA! Cz. 56,56i, 56n mozna zastapic cz. 56k, 56j, 560, jesli nie chcemy sklejac cz. 56i z listkow. Gotowy silnik przyklejamy do kadluba.

Das Internet übersetzt wie folgt: HINWEIS! Do 56,56 und kann ersetzt werden 56n Teil. 56k, 56j, 560, wenn Sie nicht wollen, um Teil haften. 56i mit dem Mopp. Bereit Motor geklebt, um den Rumpf - so ganz klar wird es nicht. Kann mir jemand aushelfen?
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Friday, March 21st 2014, 9:02pm

Hallo Zaphod,
hier die Übersetzung;
Achtung! Die Teile 56,56i, 56n können durch die Teile 56k, 56j, 560 ersetzt werden, wenn wir das Teil 56i nicht aus „Blätter“ bauen wollen. Der fertige Motor wird am Rumpf verklebt.
Herzlichste Grüße
Henryk

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Saturday, March 22nd 2014, 12:04am

Hallo Henryk,


einmal mehr herzlichen Dank für Deine Übersetzung, jetzt kann ich die Teile k,j und o beruhigt zur Seite legen.

Zaphod

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Sunday, March 23rd 2014, 10:16am

Motorhaube (Teil 60) (24 + 8 = 32 Teile)

Eine recht trickreiche Montage, die ohne Kenntnis der Textanleitung kaum zu bewältigen ist, an dieser Stelle sei noch einmal Henryk für die Übersetzung gedankt !


Zuerst wird aus der Teilen 60-60b eine Trommel gebaut, die der Haube in den Trockenphasen Stabilität verleiht. 60c-60e bilden dann den zentralen Ring der Motorhaube. Wichtig ist bei der „U-förmigen“ weißen Aussparung unten darauf zu achten, dass dort kein Kleber hinkommt. (Bild 3 zeigt eine Hälfte der Aussparungm bevor 60c zum Ring verklebt wird) Hier wird später 60j aufgeklebt (NICHT GLEICH, dann passt die Trommel nicht mehr rein) und so eine Tasche gebildet, in die dass die Lasche vorne am Bombenabwurfkasten passt. Tests bei mir ergaben, dass diese Lasche um gut 1mm zu kürzen war.
· es passt letztendlich (FAST) alles ausgezeichnet, aber etliche Teile müssen gekürzt werden.

KONSTRUKTIONSFEHLER: die drei Streifen 60f-60h bilden das äußere Gegenstück zu 60e. Die Textanleitung schlägt vor sie zunächst alle stumpf miteinander zu verkleben und dann gleichzeitig an 60d und 60e zu kleben. Das halte ich für nicht durchführbar. Ein Desaster würde vor allem eintreten, weil alle drei Streifen deutlich zu lang sind (2-3mm), die Fertige Teilgruppe würde nicht auf 60d passen. Außerdem dürften die stumpfen Klebenähte an einigen Stellen wieder aufbrechen und schließlich sind die miteinender verklebten Teile vollkommen starr, was eine Montage ebenfalls erschwert. Ich habe also die Streifen nacheinander angebracht und außerdem 60f und 60g mit Klebelaschen aus dünnem schwarzem Papier versehen. Verklebt wurde STETS VON OBEN an der dort befindlichen Markierung. Von unten geht wegen der Überlänge der Teile nicht. Es käme zu Verschiebungen, die im Bereich der Aussparungen für die MGs zu einem optischen Fiasko würden. Auch so hatten die drei Streifen gegenüber 60e ca. 1mm Überlänge, der durch Einfärbung von 60h hinten kaschiert werden musste.
Bild 4: von oben: Lasche, Streifen 60g, Lasche, Streifen 60h
Bild 5: die Laschen müssen bis zur Mittel in kurzen Abständen eingeschnitten werden, damit sie sich der Rundung der Streifen glatt anpassen
Bild 6: Während der Montage

KONSTRUKTIONSFEHLER: Noch viel massiver (um 5mm) ist die Überlänge von 60l. Dieses sollte gleich an seiner oben liegenden Naht in zwei Teile geschnitten werden und VON UNTEN eingeklebt werden (damit die Einbuchtungen für den Auspuff mit den Einbuchtungen in 60k überlappen.

Die MG- und Lüftungskanäle 60m-60u passen ausgezeichnet, allerdings –DUMME IDEE- suggerieren die Markierungen für die Profilstücke 60o, 60s und 60u, dass die Teile mit der weißen Seite nach außen gebogen werden sollen. Rückseitig schwarz oder dunkelgrün färben und andersrum biegen. Die Profilstücke haben alle etwas Übermaß und sollten unten gleich beim Ausschneiden um ca. 0,5mm gekürzt werden.
Superung
Bild 7: Die teilweise fertigen Kanäle. Rechts sieht man noch 60i von 60p umkleidet, 60r und 60s fehlen hier noch.
Bild 8: Nach der Fertigstellung, 60t und 60u sind angebracht


Abschließend muss man sich die Frage stellen, ob man die Spreizklappen an 60k/60l nach deren Montage aufschneiden will

FAZIT: Passt alles, aber die fehlenden Laschen sind ein mieser Service, die z.T. massiven Überlängen wenn gewollt ein Ärgernis, wenn nicht gewollt massiver Pfusch.
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80

Sunday, March 23rd 2014, 10:39am

Motor (Teile 56-59) (244 + 69 = 313 Teile)

Wenn das Fazit eben etwas harsch geklungen hat, hat das seinen Grund. Ich sitze gerade am Probebau des ersten Zylinders, Teil 57.

Ein Modellchen für sich. Komplex, fummelig und leider mit Fehlern behaftet. Ein Grund, warum ich mich demnächst bis zum Herbst von dem Flieger verabschiede, sich durch 14 Zylinder fluchen, nee danke.

Zunächst, was ärgert: Die unteren Zylinder der Zylinder (Teile 57) haben vorne unten eine kleine Strichmarkierung. Ideal zur exakten Ausrichtung auf dem Motorblock. Aber die 14 großen Kreise dort haben was? Richtig - NICHTS (Bild 1)

Zweitens, was mich jetzt langsam an diesem Model an****: Die Konstrukteure waren wieder zu dumm entweder die Größe der Scheibe 57b oder dem Umfang von 57c zu berechnen. Das zieht sich jetzt durch das ganze Modell und ist ein peinlicher Anfängerfehler, der Halinski einfach nicht unterlaufen darf.

Bild 2 zeigt die -übrigens wieder ungenügende- Skizze. Die Bildanleitung hat wirklich die Schulnote "mangelhaft" verdient.
Wo kommen 57d und 57e hin? Hier wird es nie verraten. Die Teile sind unterschiedlich, welches kommt nach rechts, welche nach links? Man wird es nie erfahren. Noch schlimmer: Wie sollen die Innenteile der Zylinderköpfe 57 f und 57g vorgeformt werden? Das bleibt im Dunklen, weil 57j den Blick auf die hintere Hälfte des Zylinders versperrt. Diese Teile waren übrigens schon bei der Zero von Halinski unmöglich konstruiert und passten in keinster Weise. Im Internet habe ich Fotos von einem -hervorragenden- Bau dieses Modells (Val) gesehen, aber die Teile 57f und 57g konnten auch da nicht ansatzweise deckend eingepasst werden, insbesondere hinten blieben große Lücken.

Aber so weit bin ich noch gar nicht, die Katastrophe tritt wie gesagt schon vorher ein.

Eins vorweg: Die Teile 57 muss man mit Laschen zusammenholen, die Scheiben 57a werden unter Spannung eingeklebt, das hält keine stumpfe Klebenaht aus. Bei 57b und 57c bin ich allerdings von den laschen abgekommen und habe die 57c mit Weißleim in zwei Abschnitten um 57b geklebt.

Die Bilder 3 und 4 zeigen die Teile 57 bis 57g
57a soll unten in 57 eingeklebt werden. Das halte ich für keine gute Idee. 57 ist unten geschwungen, um sich der Rundung des Motorblocks anzupassen. 57a müsste also beim Einkleben entsprechend gebogen werden. Da 57a sehr satt konstruiert ist und nur mit Mühe in 57 eingeschoben werden kann, wird das ein schwieriger Prozess. Lieber oben einkleben, das ergibt sich eine flächige Klebverbindung zu 57b und die Gefahr, dass der Zylinder in der Mitte wieder auseinander bricht, ist gebannt.

Jatzt aber kommts: Passt schon 57a nur sehr knapp in 57, so ist bei 57b/57c Schluss. Bild 5 zeigt den gescheiterten Versuch 57b einzuschieben. Ich habe dann ein vorbereitetes aber noch nicht geschlossenes Teil 57c genommen und mit Weißleim provisorisch um 57b geklebt. SIEH DA: Ein Abgrund vom 2mm tut sich auf (Bild 6) - PFUSCH
Die Skizze zeigt eindeutig, dass Scheibe 57b in 57c eingeklebt und nicht druntergeklebt wird. Nähme man zu Letzterem Zuflucht, würde man sich wahrscheinlich das ganze Modell endgültig verderben, denn dann dürfte der Motor im Durchmesser deutlich zu groß sein, um noch unter die Haube kommen zu können.
Den 2mm Spalt einfach ertragen geht auch nicht, dann wird der darüber liegende U-förmige Einschnitt in 57c 2mm breiter und damit ist GARANTIERT, dass 57f und 57g nicht mehr passen können.

Also alle Scheiben 57b in kleiner erstellen.
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  • 07 Val Motor 57 005.jpg
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  • 07 Val Motor 57 007.jpg
  • 07 Val Motor 57 008.jpg

This post has been edited 2 times, last edit by "Zaphod" (Mar 30th 2014, 10:55am)


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