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Ingo

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Monday, May 4th 2009, 1:35pm

Ätzteile- Sandwichmethode

Hallo Bastelgemeinde.

Wer kennt das nicht: Man hat einen schönen Ätzsatz zum verfeinern seines Modells erstanden. Aber einige Teile, zum Beispiel Bootslager, Davits bei Schiffen, die Bastler der anderen Sparten haben auch ihre Beispiele, wirken seltsam dünn und stakig.
Man erreicht mit diesen Teilen eher das Gegenteil dessen, was man erreichen will, nämlich ein verfeinern des Modells.

Nun sind einige Modellbauer auf die Idee gekommen, eine so genannte „Sandwich-Methode“ anzuwenden. Dahinter steckt nichts weiter, als ein verstärken der Ätzteile mit Karton.

Das möchte ich hier einmal beschreiben.
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Ingo

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Monday, May 4th 2009, 1:37pm

RE: Ätzteile- Sandwichmethode

Los geht es. Nach dem Vereinzeln der Teile klebe ich sie auf Bastelkarton. Gut eignen sich Farbreserven, die manchen Modellen beiliegen, oder auch Farbkarton.
Die Teile auf dem Bild sind nicht sauber aufgeklebt, aber das spielt hier keine Rolle. Da sieht man nachher nichts mehr von. Ich habe hier UHU verwendet, aber auch mit Leim geht das gut.
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Monday, May 4th 2009, 1:38pm

RE: Ätzteile- Sandwichmethode

Nach guter Trockenzeit geht es an das ausstechen. Die Kante des Ätzteils dient als Anlage für das Messer.
Natürlich eignen sich auch andere Bastelmesser dazu, aber ich steche so etwas lieber aus.
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Monday, May 4th 2009, 1:39pm

Ätzteile- Sandwichmethode

Anschließend werden die Teile wieder auf Karton geklebt und die Prozedur noch einmal wiederholt.
Auf Bild 6 sieht man das Ätzteil deutlich zwischen den Kartonteilen.
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Monday, May 4th 2009, 1:39pm

Ätzteile- Sandwichmethode

Fehler, die beim ausstechen- oder schneiden passiert sind, können mit verdünntem Leim behoben werden, der mit einer Nadelspitze aufgetragen wird. Dadurch stabilisieren sich auch die Schnittkanten.
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Monday, May 4th 2009, 1:41pm

Ätzteile- Sandwichmethode

Zuletzt werden die Kanten oder, je nach Kartonfarbe, das ganze Teil gefärbt, und fertig ist das Bauteil.
Die Vorteile dieses Verfahrens sind eindeutig:

Die Teile erhalten mehr „Körper“, entsprechen so mehr dem Vorbild als die dünnen Ätzteile.
Die feine Kontur der Ätzteile bleibt erhalten.
Durch die Blecheinlage neigen die Kartonteile nicht zum Verziehen, wie wir das alle kennen.
Die Teile sind außerordentlich stabil und robust. Das erleichtert natürlich den Ein- und Weiterbau.

Das war meine Vorstellung der „Sandwich-Methode“. Wie bereits angemerkt, praktizieren einige Bastler diese Arbeitsweise bereits, aber wenn dem Einen oder Anderen mit dieser Vorstellung weitergeholfen ist, wäre das Ziel erreicht.

Gruß
Ingo
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Monday, May 4th 2009, 8:12pm

Super tip,und anschaulich dokumentiert,danke!


Ist Rechtschreibschwäche und grenzenlose Blödheit abmahnfähig?

  • "Hans-Jürgen" is male

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8

Monday, May 4th 2009, 9:45pm

Hallo Ingo,

danke für den Tipp und die gute Bauanleitung.

Nachdem ich mein erstes Modell mit Ätzteilen ausgestattet hatte, war für mich auch die "Stärke" mancher Bauteile enttäuschend.

Viele Grüße

Hans-Jürgen
Viele Grüße
Hans-Jürgen

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Occupation: Marineoffizier a.D.

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Monday, May 4th 2009, 9:58pm

Moin Ingo,
...danke... :)...!

Gruß von der Ostsee
HaJo

Frank Kelle

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Monday, May 4th 2009, 10:02pm

Ich muß gestehen - DAS kannte ich wirklich nicht. Das kann man sicher auch bei anderen Modellen verwenden - daher sagte ich DANKE!

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