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Andi Rüegg

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Samstag, 14. Januar 2017, 18:47

Zur Erholung - 5 Modelle in 5 Tagen

Wie erholt man sich vom Kartonmodellbau? Indem man weitere Modelle baut, natürlich. Daher habe ich zur Erholung vom Kaga-Monster gleich weiter gemacht, aber mit ganz anderen Modellen: wenige und/oder grosse Teile, einige Stunden bis zur Fertigstellung, viel Spass.



Zuerst war Rude Moose von cool4cats in England an der Reihe:



Als Liebhaber von Papierautomaten war dieser Konstrukteur eine tolle Entdeckung, und weil ich - trotz stolzen Preisen - ziemlich zugeschlagen habe, habe ich den Elch als Dreingabe erhalten.

Dann kam ein eher "einfaches" Modell, da ich zuerst Erfahrung mit diesen Konstruktionen sammeln wollte: "Fütterungszeit im Zoo". Schaut mal auf das Nummernschild des Busses. Das ist etwa so schwarz, wie britischer Humor sein kann :D.



Eine wichtige, schmerzlich erworbene Erkenntnis beim Bau war, dass alle mechanischen Teile, die nicht ausschliesslich auf Zug belastet sind, unbedingt verstärkt werden sollten (ich habe dann im Nachhinein 1mm Bristolkarton verwendet). Dazu gehört auch die gesamte Box, die ja als Widerlager für den Antrieb dient. Und zum Teil hat sich sogar der Karton gespalten und musste mit Weissleim getränkt und neu verbunden werden. Aber jetzt läuft alles wie geschmiert (wozu man übrigens gemäss Bauanleitung eine Kerze verwendet).



Andi

"Wer seine Grenzen kennt, hat sie." (Jonathan Livingston Seagull)


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Andi Rüegg

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Samstag, 14. Januar 2017, 18:52

Und ob ihr es glaubt oder nicht: schon am dritten Tag hatte ich irgendwie plötzlich die IJN Nisshin in der Hand! Aber ich bin standhaft geblieben und habe als Vorbereitung auf das nächste "richtige Modell" drei einfache Leuchttürme von David gebaut. Einfach herrlich zu bauen und anzusehen (der dritte leicht gesupert):





Andi

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Zaphod

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Samstag, 14. Januar 2017, 19:52

Hallo Andi,

"Feeding Time" finde ich von der Idee her großartig, aber wie Du schon festgestellt hast, das Ganze ist recht instabil. Ichhabe bei meinem Modell etliche Winkel und Streifen aus dickem Karton eingezogen.

Bei mir hat auch die Mechanik nicht lange glatt funktioniert, abwechselnd wollte das Krokodil das Maul nicht öffnen oder nicht mehr schließen. Die Öffnungsmechanik, die sich auf die Kraft eines sich biegenden Kartonstreifens verlässt, ist m.E. auf Dauer nicht kräftig genug, dem Schließen konnte ich auf die Sprünge helfen, indem ich auf den sich biegenden Kartonstreifen an der Stelle, wo der Kopf der Mädchen vorbeikommt, ein 1x1 cm großes und 2mm hohes Stück Karton geklebt habe. An diesen stoßen die Köpfe jetzt immer und entspannen dadurch den Kartonstreifen, wodurch sich das Maul schließt.

Mit anderen Modellen dieses Herstellers habe ich auch eher durchwachsene Erfahrungen gemacht, die Mechaniken wollen einfach nicht so recht.
Sonst hätte ich mit auch unbedingt deren mit neustes Modell mit dem Dompteur und dem Löwen geholt. Die Idee ist hier genial, aber ich habe arge Zweifel, ob die Mechanik funktionieren wird.

https://www.youtube.com/watch?v=zaO0SzFeNd8

Zaphod

Andi Rüegg

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Samstag, 14. Januar 2017, 20:47

Hallo Zaphod

Danke für diesen Input. Ich habe den Kartonstreifen, der das Maul des Krokodils bewegt, auch mit einem 1mm-Kartonstreifen verstärkt, weil das Maul sich bald nicht mehr voll öffnete. Entgegen meiner anfänglichen Befürchtung muss sich der Streifen nicht biegen. Seither funktioniert es (bis jetzt) ganz gut. Die Idee, den Kopf der Mädchen zum Maulschliessen zu verwenden, finde ich mutig. Bei mir sind die Köpfe am Anfang auch irgendwo angestossen, was dann zum Abriss der Befestigung auf dem Förderband geführt hat (letztes Bild). Allerdings habe ich ein recht grosses Gewicht im Oberkiefer, nämlich einen Magneten, der gerade herumlag. Witzigerweise hat dieser einen Absturz des Modells verhindert. Als es mir aus den Händen rutschte, fiel es nicht zu Boden, sondern "klebte" an der Metallstrebe unter der Tischplatte ;).

Ich habe mir den Löwenbändiger gekauft (und sogar den Maler) und wollte ihn zuerst heute anschneiden. Es war mir aber zu wenig klar, wo Verstärkungen nötig sind und ob sie überhaupt Platz haben (beim Zoo war schon die Verstärkung der Box masskritisch). Dein Video hat mir doch schon einige Ideen gegeben, so sind z.B. die Profilscheiben sicher zu verstärken.

Andi

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Sonntag, 15. Januar 2017, 09:47

Hallo Andi,
Gleiches mit Gleichem behandeln, das macht doch die Homöopathie. Mit Deinem Bericht hast Du diese in den Kartonbau eingeführt. 8o
Ulrich

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Montag, 16. Januar 2017, 09:49

Hallo Andi
Ich finde diese Papierautomaten ebenfalls sehr charmant. Obwohl die auch manchmal etwas makaber daherkommen. Mit den Leuchttürmen habe ich es nicht so. Aber ich freue mich natürlich auf deine Ankündigung mit der Nisshin. Die liegt auch auf meinem Stapel. Aber an der Nagato ist noch viel zu bauen, und mein nächstes Projekt wäre dann eher die North Carolina von GPM. An deine 100 Teile pro Woche komme ich natürlich nicht heran. Ausser dieses Wochenende, wo ich die Aussenwände für das Kasemattdeck gebaut habe. und da waren natürlich allein etwa 80 Steigeisen zu verbauen :D :D :D . Jetzt fehlt mir nur noch eine Sekretärin, die die vielen Baufortschritte auch wieder mal aufarbeitet und ins Forum stellt.
LG Nik
N.K.

Derzeit im Bau: IJN Nagato 1:200 von Dom Bumagi,
Fertig: Mellum, Indianapolis,TAKAO Digital Navy 1:250,Korvette Agassiz 1:250, NJL TOGO CFM 1:250 .
Petrojarl Cidade de Rio das Ostras JSC skaliert auf 1:250
Hellcat, Halinski