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Montag, 14. November 2005, 14:52

Zerstörer Typ 1934 A/CFM/1:250

Hallo zusammen
ich möchte den Baubogen dieses Zerstörers vorstellen. Der Bogen ist sauber gedruckt und gut gezeichnet.. Zusätzlich ist ein Bogen mit Flakgeschützen vorhanden deren detallierung keine Wünsche offen läßt.

Das Foto zeigt den Zerstörer Friederich Ihn der Baureihe 34 A
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Montag, 14. November 2005, 14:53

jetzt noch ein paar Hintergrundinformationen

Die Entwicklung der deutschen Zerstörer

Die ersten Planungen für echte Zerstörer gehen auf das Jahr 1932 zurück. Zwei Werften reichten Studien ein:
Schichau und der Stettiner Vulcan. Der eine Entwurf ging von einer Größe von 1100t aus, sollte 35 Knoten schnell sein und eine Armierung von 3 X 12,7-cm-, 2 X 3,7-cm-Jnd 2 X 2-cm-Geschützen haben sowie zwei Dreiersätze mit 53,3-cm-Torpedorohren. Der andere Vorschlag ging von einer 1500-t-Verdrängung aus mit 38 Knoten Geschwindigkeit und 4 X 12,7-cm-Geschützen.
Der von Schichau eingereichte Entwurf wies bereits starke Ähnlichkeiten mit dem späteren »Zerstörer 1934« auf. Hinsichtlich der Antriebsanlagen gab es Vorschläge der Deschimag (A. G. Weser).

Mit Unterzeichnung des deutsch-englischen Flottenabkommens
vom 18.Juni 193 5 wurde der Weg für den Bau von Zerstörern
endgültig frei. Deutschland durfte Zerstörer mit einer Gesamttonnage von 52200 Tonnen bauen. und man ging sofort ans Werk. Gemäß Flotten-Bauplan verlautete aus dem OKM die Meldung, dass Deutschland insgesamt 16 Zerstörer mit einer Typverdrängung von 1625 t bauen würde, deren Bewaffnung aus 12.7-cm-Geschützen bestünde. Nachdem damit der Vertrag von
Versailles gefallen war, galten für die deutsche Marine nur die Bestimmungen von Washington (1922) und London (1930).
Den Zuschlag für den Bau der ersten Zerstörer erhielten die Deutschen Werke Kiel. Dort entstanden unter der Tybezeichnung »Zerstörer 1934« die ersten vier Einheiten: Z1 - Z4. Ihre offizielle Typverdrängung war 1625 ts. Der nachfolgende Auftrag ging an eine Privatwerft, die Deschimag (A. G. Weser) in Bremen. Es entstanden die Zerstörer Z 5 - Z 8, diese mit der Typbezeichnung »Zerstörer 1934 A«, was bedeutet, daß bei ihnen bereits gewisse Modifikationen vorgenommen wurden. Auch die nachfolgenden Zerstörer Z 9 - Z 13 wurden von einer Privatwerft, der Germaniawerft in Kiel, gefertigt, desgleichen die letzten des Typs »Zerstörer 1934A«, die bei der Werft Blohm & Voß, Hamburg, entstanden. Mit dem Bau des Typs »Zerstörer 1936« entstanden Zerstörer mit nochmals verändertem Aussehen und zugleich vergrößerter offizieller Typverdrängung von 1811 ts. Es waren die Zerstörer Z 17 - Z 22. Sie kamen wiederum von der Deschimag in Bremen. Diese Werft wurde in der Folge zur Stammwerft für den Zerstörerbau, auf ihr entstanden die weiterhin in ihrer Größe wachsenden Typen »Zerstörer 1936 A«, »Zerstörer 1936 A (Mob)« und »Zerstörer 1936 B (Mob)«. Eine Ausnahme bildeten die Zerstörer Z 37 - Z 42, deren Auftrag an die Germaniawerft in Kiel ging.
Mit dem Typ »Zerstörer 1936 B (Mob)« schloß der Zerstörerbau in Deutschland. Alle weiteren Planungen, Studien und Projekte blieben das, was sie waren. Der Krieg setzte andere Prioritäten, das Kriegsende den Schlußpunkt.
Alle Zerstörer wurden nach dem Längsspant-Längsbänder-System gebaut. Das Baumaterial bestand aus dem Baustahl ST 52, für die Aufbauten und auch im Innern wurde vielfach Leichtmetall verwendet. Alle Zerstörer entstanden nach Amtsentwürfen, das heißt, für die Erstellung der Konstruktionsunterlagen zeichnete das Konstruktionsamt der Kriegsmarine verantwortlich.
Die Zerstörer des Typs »Zerstörer 1934/1934 A« wurden nach einem auf der Zerstörerstudie 1932 basierenden Amtsentwurf gebaut, die des Typs »Zerstörer 1936« nach dem Amtsentwurf 1936.

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Montag, 14. November 2005, 14:54

Das Titelbild des Bogens
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  • Titelbild.jpg

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Montag, 14. November 2005, 14:54

die Bauanleitung
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Montag, 14. November 2005, 14:55

und zu guter letzt der Baubogen
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  • Baubogen.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Michael Diekman« (14. November 2005, 14:55)


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Montag, 14. November 2005, 14:57

ich hoffe das diese Informationen eine Hilfe bei der Auswahl von Baubogen sind.

Gruß

Michael Diekman

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Montag, 14. November 2005, 16:28

Zitat

Leicht erheiternd ist (wie an anderen Stellen auch vorkommend) die Bezeichnung "der ehemaligen Kriegsmarine" - ja wie jetzt, wurde die mal umbenannt?



Hallo Michael


das ist wirklich eine interessante Frage. Vielleicht kann die jemand beantworten.


Michael

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Montag, 14. November 2005, 17:24

Es mag Leute geben, die den Unterschied zwischen 'Kriegsmarine' und 'Bundesmarine' nicht kennen. Die bekommen dann am Ende irgendwas durcheinander oder in den falschen Hals und man will bei cfm wohl sichergehen, dass auch alles politisch korrekt zugeht. Das 'ehemalig' würde dann dazu dienen, möglichst viel Abstand zu Dönitz und Konsorten zu halten, wenn man schon deren schöne Schiffe als Modell anbietet. Sprachlich Sinn macht es aber in der Tat eher wenig, denn nach der Logik müsste man auch vom 'ehemaligen Dritten Reich' sprechen, um eine Verwechslung mit der BRD auszuchließen. Aber da ist wohl die Irrtumsgefahr nicht so groß. Ein weiteres Argument für meine Erklärung wäre, dass man Zusätze wie 'ehemalig' bei der Kaiserlichen Marine weglässt (habe ich zumindest noch nie gesehen). Da ist eine Verwechslung ja schon durch den Namen ausgeschlossen und außerdem möglicherweise auch die 'Schuldkontaminierung' nicht so ausgeprägt, daher die Nachfrage nach PC nicht so groß. Ist ja auch länger her.
Aber das ist nur eine Vermutung von mir.
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Simon

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Montag, 14. November 2005, 17:39

Also, je länger man drüber nachdenkt, desto unsinniger ist diese Bezeichnung: 'Dieses Schiff gehört zu der Marine, die EHEMALS Kriegsmarine hieß' würde ja bedeuten, dass der Zerstörer zur Bundesmarine gehört, so man diese als Nachfolger der Kriegsmarine gelten lässt. Michael hat recht, man sollte das 'ehemalig' wirklich weglassen.
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Mittwoch, 18. Juli 2007, 15:23

RE: Zerstörer Typ 1934 A/CFM/1:250

Zitat

Original von Michael Diekman
Hallo zusammen
ich möchte den Baubogen dieses Zerstörers vorstellen. Der Bogen ist sauber gedruckt und gut gezeichnet. (...)


Mal ehrlich: "sauber gedruckt"? Der Scan des Hecks zeigt klar das Gegenteil: das Rot (-violett) der Rumpfuntetseite geht am Heck ganz klar über das Schwarz in die graue Rumpffarbe hinein! Ist das "sauber"?

Wahrscheinlich ist der Bogen genau so gut gedruckt wie meiner: an den Rupfseiten ist bei mir das Grau so verdruckt, dass sogar ein weißer Spalt in Längsrichtung entstanden ist und das ist nicht das einzige Malheur.

Gut ist anders!!!

Grüße vom
Leichtmatrosen
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Mittwoch, 18. Juli 2007, 18:21

RE: Zerstörer Typ 1934 A/CFM/1:250

Zitat

Original von Leichtmatrose

Zitat

Original von Michael Diekman
Hallo zusammen
ich möchte den Baubogen dieses Zerstörers vorstellen. Der Bogen ist sauber gedruckt und gut gezeichnet. (...)


Mal ehrlich: "sauber gedruckt"? Der Scan des Hecks zeigt klar das Gegenteil: das Rot (-violett) der Rumpfuntetseite geht am Heck ganz klar über das Schwarz in die graue Rumpffarbe hinein! Ist das "sauber"?

Wahrscheinlich ist der Bogen genau so gut gedruckt wie meiner: an den Rupfseiten ist bei mir das Grau so verdruckt, dass sogar ein weißer Spalt in Längsrichtung entstanden ist und das ist nicht das einzige Malheur.

Gut ist anders!!!

Grüße vom
Leichtmatrosen


Dieser unbearbeitete 72 dpi scan zeigt nicht die Qualität des Bogens. Sicher gibt es besser gedruckte Bögen aber trotzdem bin ich immer noch der Meinung "sauber gedruckt und gezeichnet.Vielleicht habe ich auch eine andere Sichtweise bezüglich Qualität. Allerdings finde ich es nicht in Ordnung meine Baubogenvorstellung auf solche Art zu kommentieren. Mann könnte auf die Idee kommen ich würde hier dummes Zeug schreiben.

Besser könnte man ja mal Fragen " Mein Baubogen scheint eine schlechtere Qualität zu haben, vieleicht könnten wir die Bögen mal vergleichen evt. mit einem besseren Scan"

Michael

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Donnerstag, 19. Juli 2007, 10:47

RE: Zerstörer Typ 1934 A/CFM/1:250

Hallo,

natürlich wollte ich nicht den Eindruck erwecken, dass die Vorstellung des Modells unzutreffend ist. Davon distanziere ich hiermit klar.

Tatsache ist aber auch, dass gerade auf dem besagten Scan, selbst wenn dieser nur 72 dpi hat, einige der von mir kritisierten Punkte klar zu sehen sind - siehe Teil W16 oder 19P. Da lässt sich nicht wirklich von "sauber gedruckt" reden, egal welche Vorstellungen von der Druckqualität man hat.

Der Scan könnte genau so gut auch von meinem Bogen erfolgt sein, das heißt die kritisierten Unsauberkeiten sind offenbar nicht gerade untypisch und das sollte der geneigte Leser und potentielle Zerstörer-Bauer schon wissen.

Also, sorry, wenn der Eindruck entstanden ist, dass ich den ganzen Beitrag in Frage stellen wollte. Aber wenn eine Bewertung wie "sauber gedruckt" abgegeben wird, sollte es auch erlaubt sein, deutlich darauf hinzuweisen, dass man diese für unzutreffend hält.

Viele Grüße vom
(kritikfreudigen) Leichtmatrosen
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Donnerstag, 19. Juli 2007, 14:03

RE: Zerstörer Typ 1934 A/CFM/1:250

wie ich schon sagte manchmal gehen die meinungen auseinander

Michael

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