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Sonntag, 6. Dezember 2015, 21:25

Zar-Tank "Lebiedienko" - Wektor - 1:25

Hallo Kollegen

Hier möchte ich euch meinen neuesten Exoten vorstellen, den Zar-Tank von Wektor. Zaphod hat ja schon darauf hingewiesen , und da konnte ich nicht widerstehen.

Das Modell kommt als Buch im Format A4 daher. Auf dem Umschlag sind vorne eine Zeichnung und hinten verschiedene Ansichten des Modells, wohl aus dem 3D-Konstruktionsprogramm. Innen gibt es einen kurzen Abriss der Geschichte, die man auch bei Slawomir, in der Wikipedia oder im erwähnten Thread von Zaphod findet. Dazu kommt eine Kurzanleitung, die ich mir von Google aus dem Polnischen ins Englische habe übersetzen lassen, da ich damit meistens die besseren Resultate erhalte. Aber auch so erscheint noch vieles als Geheimsprache. Die Anleitung besteht im Weiteren aus den Rissansichten und 9 Seiten Skizzen.

Der eigentliche Bogen besteht aus 42 Seiten, davon 24 farbig auf Karton gedruckt und der Rest auf dünnem Papier: die vielen zu verstärkenden Teile und die Schablone für die riesigen Speichenräder, die aus mehreren Teilen zusammengesetzt werden muss. Alle diese Teile kann man als LC-Satz kaufen, den ich mir auch geleistet habe.

Der Druck ist sauber und - soweit ich das beim Durchblättern feststellen konnte - sind die Farben über alle Bögen uniform. Es gibt davon (von den Farben) übrigens auch nur drei: Olivgrün für beinahe alle Teile, hellgrau für die Laufflächen der Räder und etwas Schwarz für die MGs. Das Ganze wird von einigen Schablonenteilen abgerundet, die allerdings z.T. in grossen Stückzahlen hergestellt werden müssen, so etwa 240 Speichen und 111 Steigleiternsprossen. Es wird auch vorgeschlagen, aus der Farbreserve Nietenköpfe auszustanzen und anzubringen.

Der Zusammenbau dürfte - gute Passgenauigkeit vorausgesetzt - eher einfach sein, da bei dem sehr grossen Massstab keine kleinen Teile vorhanden sind und sich die Anzahl Teile mit rund 970 (ohne Schablonenteile) in Grenzen hält. Generell scheint mir der gewählte Massstab von 1:25 übermässig gross, nicht nur, weil damit ein wahres Monster von rund 70 cm Länge, 48 cm Breite und 36 cm Höhe entsteht. Eine Skalierung auf 1:50 oder sogar 1:100 scheint sich aufzudrängen.

Alles in allem ein Modell, dass natürlich im Moment auf den Stapel muss, von dem ich mir aber gut vorstellen kann, dass ich es einmal baue, denn die Ausgefalllenheit allein ist es schon wert und vom Bogen her gibt es m.E. keinen Hinderungsgrund.

Andi




"Wer seine Grenzen kennt, hat sie." (Jonathan Livingston Seagull)


im Bau: IJN Kaga (Dom Bumagi) / USS Maine (HMV)
in letzter Zeit fertig gestellt:
DC-3 nach Alan Rose (paper modelers) / Streichquartett (Schreiber) / Beowulf (HMV) / Dõna Diana (HMV)

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Sonntag, 6. Dezember 2015, 21:29

Und hier noch die Bauanleitung.

Andi






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Zaphod

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Sonntag, 6. Dezember 2015, 22:02

Hallo Andi,

vielen Dank für die Vorstellung !


Das Olivgrün gefällt mir besser, als das Mittelgrün auf dem Cover, es dürfte auch historisch realistischer sein.
Eine Skalierung, z.B. auf 1/72 (und dann ein paar russische Infanteristen von Zvezda dazu) scheint mir auch eine gute Idee.

Hast Du schon raus, wie man die Speichen einziehen muss? Die wären doch wohl ähnlich zu verflechten, wie bei einem Fahrrad (nur etliche mehr pro Rad).
Dass ein gespeichtes Rad ein derartiges Gewicht tragen kann, ist m.E. das Erstaunlichste an diesem Behemot.

Nietenköpfe gibt es ggf. bei der Panzerfraktion, wenn es wirklich Ernst wird mit Deinem Bau, würde ich bei Slawomir anfragen.
Steigeisen in dieser Größe kann man aus Draht biegen, manchmal passen auch Büroklammern.

Zaphod

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