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  • »Harald Steinhage« ist männlich
  • »Harald Steinhage« ist der Autor dieses Themas

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1

Sonntag, 17. Dezember 2006, 10:49

Womit ritzen ?

Hallo ,

jetzt ist es mir passiert : Seit längerer Zeit ritze ich die zu knickenden

Teile mit einem " stumpfen " Wegwerf -Skalpell. Es ist mir durchge-

brochen, der Vorrat ist aufgebraucht und ich brauche etwas neues.

Was nie ein Problem war, ist nun eins. ( wenn ich nur solche Probleme

hätte ) Womit ritze ich nun ? Was nehmt Ihr ? Stopfnadel ? Wie soll

das gehen, wie hält man die ohne einen Krampf in den Fingern zu

bekommen ?

Gruß Hastei

Jan Hascher

Moderator - DerTranslator

  • »Jan Hascher« ist männlich

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2

Sonntag, 17. Dezember 2006, 10:59

Hallo Hastei,
ein Satz Stopfnadeln ist IMHO die beste Wahl. Und wieso Krampf? Man ritzt ja keine 2 Std. lang. Aber sie sind nunmal ideal stumpf/spitz und sicherer nachzubekommen als ein stumpfes Skalpell.

Gruß
Jan
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Klebär

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3

Sonntag, 17. Dezember 2006, 11:12

Hallo!

Ich habe auch gute Erfahrungen mit einer Nadel gemacht. manche Nadel ist aber vorne an der Spitze etwas verbogen. Wenn man nicht will, dass das Papier reißt, sollte man die Nadel 1-2 mal über sehr feines Schleifpapier jagen, bzw. die Nadel zwischen dem zwischen Daumen und Zeigefinger eingespannten Schleifpapier drehen! Dann ist die Spitze spitze und einem guten Ergebnis steht nix mehr im Weg!

Schönen 3. Advent noch!

Gruß

P.Tietz
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte: 'wo kämen wir hin?' und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?"

  • »Papiertiger« ist männlich

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4

Sonntag, 17. Dezember 2006, 11:22

Hallo,

ich nehme für solche Zwecke seit Jahren eine Mini-Ahle, die es in Bastelgeschäften gibt (ja, die mit Perlen, Styroporkugeln und Seidenmalerei) und das für wenige Münzen. Ist auch für andere Zwecke geeignet: Runden von Klein(st)teilen, Positionierungshilfe, Locherweiterung, Leimtröpfchenverteilen (saubermachen danach nicht vergessen!) ... Ist ermüdungsfrei mit zu arbeiten, weil griffig, und groß genug, um sie beim Arbeiten wiederzufinden (Nadeln haben dagegen die Neigung zu verschwinden).

Ich habe sie in diesem Thread schon einmal vorgestellt, sie ist nach wie vor für mich ein unverzichtbares Grundwerkzeug.

Mit lieben Grüßen
Friedrich
Fülle Deine Tage mit Leben und nicht Dein Leben mit Tagen.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Papiertiger« (17. Dezember 2006, 11:32)


Marc

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5

Sonntag, 17. Dezember 2006, 11:25

RE: Womit ritzen ?

Moin,

mein Rat wird Dir am Sonntagmorgen nichts nützen, aber vielleicht für die Zukunft:

Eine richtige Anreißnadel mit schickem Griff und austauschbarer Spitze ist schon was feines. Okay, der Preis von acht Euro erschließt sich nicht auf Anhieb, aber wenn das Ritzen dann einfach nur flutscht, ist der Preis auch schnell wieder vergessen.

In beigefügtem Bild - aus einam anderen Beitrag - lugt sie um die Ecke...

G&D

Marc
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  • 06-11-28.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marc« (17. Dezember 2006, 11:27)


  • »Harald Steinhage« ist männlich
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6

Sonntag, 17. Dezember 2006, 11:27

RE: Womit ritzen ?

Hallo Jan,

was ist IMHO ?

Hastei

hemingway

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7

Sonntag, 17. Dezember 2006, 11:29

Um keinen Krampf beim Halten von Nadeln zu bekommen, kann man sie in einen Fallminenstift einspannen, hier der von Faber-Castell. Damit ist das Ritzen ein Vergnügen! Man kann alle möglichen Arten von Nadeln Erproben, ich habe eine Zirkelspitze etwas abgestumpft.
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Marc

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8

Sonntag, 17. Dezember 2006, 11:40

RE: Womit ritzen ?

@ Hastei: IMHO, in my humble opinion = meiner Ansicht nach.

Hätte man auch auf Deutsch sagen können... 8)

G&D

Marc

  • »morewings« ist männlich

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9

Sonntag, 17. Dezember 2006, 12:00

Zitat

Original von hemingway
..... Fallminenstift ........ Zirkelspitze etwas abgestumpft.



Hallo Hemingway,

danke für den Tip.
Funktioniert erheblich besser als alles was ich bisher hatte.
Auch in der Handhabung.

Grüße
Roman

PS: Und die Zutaten liegen schon seit jeher in meiner Schublade
LG Roman

keramh

Schüler

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10

Sonntag, 17. Dezember 2006, 13:53

moin,
das mit dem Fallbleistift und ner Zirklespitze ist wirklich ein tolelr Tip, hab ich mir gleich nachgebaut.
DANKE
... schön Tach auch, Euer keramh!

Jochen Haut

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11

Sonntag, 17. Dezember 2006, 16:29

Moin Hastei,
wie Du siehst, hat jeder seinen persönlichen Stil. Ich habe über lange Jahre ein Teil benutzt, das ich aus dem Maniküre-Set meiner Mutter mal "sozialisiert" habe. Diente wohl mal zum Zurückschaben der Nagelhaut. Leider habe ich dieses Teil aber vor einigen Jahren im Sommerhaus in Dänemark vergessen. Das Geheule zuhause war riesig. Also was tun? Das Teil nachenpfinden. Dazu habe ich 6mm Rundsilberstahl an einem Ende flach geschlagen und mit dem Schleifstein in die endgültige Form gebracht. Nur nicht zu scharf schleifen. Das ganze habe ich dann in ein Rundholz eingeklebt und dieses Teil nutze ich nun schon etliche Jahre und zwar zufrieden.
Ich weiß, einige von Euch halten es als ein Fundstuck aus der Steinzeit :totlach: .
Gruß
Jochen
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Herbert

Erleuchteter

  • »Herbert« ist männlich

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12

Montag, 18. Dezember 2006, 07:27

Ich nehme eine ausgediente stumpfe Nagelschere.
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  • MS Stralsund 076.jpg
  • MS Stralsund 077.jpg
Von der BLAUHEI- Werft zuletzt übergeben: Frachtdampfer VORWÄRTS, SS Rotterdam (V), MS Rostock (Typ XD),MS Johan van Oldenbarnevelt, KÜMO 500, FD Rostock, Fracht- Und Lehrschiff Heinrich Heine, MS Stubnitz, Hochseeschlepper Hermes, FD Thälmannpionier, MS Reutershagen, Portalkran mit kleinen Diorama, Seebäderschiff "Königin Luise", Saugbagger NETTY, Frachtdampfer Axeldijk, Z- Trawler, Fischdampfer Rostock
In Arbeit: MS Lakonia

  • »Michael Diekman« ist männlich

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13

Montag, 18. Dezember 2006, 07:49

ich benutze immer dieses Teil von Martor. Es kostet nur ein paar Euro und mit den 10 Ersatznadeln kommt man einige Jahre aus, denn der Verschleiß tendiert richtung Null.

Michael
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Shrike

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14

Dienstag, 26. Dezember 2006, 01:36

Hallo, Zusammen!

Ich benutze nach einigen (nicht ganz erfolgreichen) Versuchen eine Pritt-Nadel. Das hat nix mit dem Klebstoff-Hersteller zu tun, sondern ist eine Nadel mit Holzgriff, die in Kindergärten zum Ausstechen in der "Vor-Scheren-Ära" verwendet wird (Loch-an-Loch Methode). Ist etwa 8,43cm (mit Meßschieber gemessen ;*)) lang und weder zu stumpf noch zu scharf.

Darüber hinaus läßt sie sich durch den großzügigen Holzgriff - gedacht für Kinderhände - recht gut handhaben.

Greetings,
Stephan
Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul
Ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul
.
Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden,
Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.

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