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Pappi

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Mittwoch, 28. Dezember 2016, 16:11

Willift Eagle Schwertransportschiff 1:250 JSC-Modell

So als Häppchen zwischendurch und um mal eine kleine Atempause beim Bau der Fly-Modell Titanic einzulegen, habe ich in meinen Bestand gegriffen und mir etwas "Einfaches" herausgesucht.
Da ich auch die Bohrinsel Bredford Dolphin in Wartestellung habe, hatte ich mir mal gedacht, daß ich dieses Modell komplett bauen möchte, also nicht als Wasserlinienmodell. Damit es zu anderen Modellen in 1:250 paßt, welche überwiegend keinen Unterwasserrumpf, brauchte ich irgendeine "Begründung". Schwimmdock kommt nicht in Frage, da zu schmal.

Nun, da gibt es doch bei JSCs so ein wunderbar exotisches Teil, diesen Schwerlasttransporter Willift Eagle; zum Zeitpunkt der Überlegungen nur als 1:400 Modell zu kaufen. Nun, ja, das Teil sieht relativ detailarm aus und wird sich auch sicher brauchbar aufskalieren lassen. Bevor jedoch der konkrete Bau starten konnte (Das Planfeststellungsverfahren dauerte so lange....), begann JSC neue Märkte zu erschließen und, siehe da, die Willift Eagle gibt es jetzt auch als Blaukorn-Version in 1:250.

Wie bereits an anderer Stelle hier im Forum von mir herumgenörgelt, ist der aufgerufene Preis äußerst ambitioniert. Manchmal setzt eben das Gehirn aus, der Bausatz fand seinen Weg in mein Lager.
Auf den ersten Blick ist es "nur" ein aufgeblasener Abklatsch des 1:400 Modells. Es gibt ergänzend noch einen kleinen LC-Satz dazu.

Ich ging davon aus, daß der Bauaufwand wohl nicht so dolle sein wird; Schere gewetzt und mal eine kleine Titanic-Pause eingelegt. Nun wurde es spannend. Das Modell kann in drei Versionen gebaut werden: Als Vollrumpfmodell, als Wasserlinienmodell im Transportzustand und im getauchten Beladezustand. Letztere Variante ist die am stärksten reduzierte, da sie nur aus dem Vor- und dem Achterschiff besteht ohne verbindenden Rumpfbereich, analog einem abgesenktem Schwimmdock. Da ich die Bohrinsel im Transportzustand bauen will, kommt also die Variante 2 in Betracht. Das Studium der Bauanleitung für diese Variante sieht eine 2mm starke Bodenplatte aus Karton und als "Rückrad" für den Rumpf aufeinandergeklebte, 2mm starke Kartonstreifen vor. Der Rumpf im Bereich des Ladungsabschnittes ist ab Wasserlinie etwas 13 mm hoch, vorne und hinten ragt jeweils Vor- und Achterschiff hoch auf. Das Modell ist nicht unbedingt zierlich (80cm Länge, 17 cm Breite). Auf dem Bild liegen das vorbereitete "Rückrad" und die Mittelspanten für Vorschiff und Achterschiff vor der Bodenplatte. Der Bug wäre rechts. Nun, nach Baustart gebe ich ja zu, daß es nicht nur eine aufgeblasene Version des 1:400 Modells ist, sondern noch ein bißchen dem größeren Maßstab angepaßt. ABER nur ein bißchen. Das Bild läßt schon erahnen, daß sich die Spanten etwas rar machen; für 1:250 erscheint es mir recht spärlich.

Der Spaß beginnt, Improvisation ist angesagt zum Versteifen des Rumpfgerippes.

Kann man natürlich herummäkeln: Wer kauft denn auch einen aufskalierten Bausatz? :thumbdown: Na ich! Schließlich gibt es nichts anderes, um die Bredford Dolphin von hier nach da zu bringen! ^^ Aber das "kleine" Modell so mal zwischendurch werde ich mir wohl abschminken müssen. Macht nichts, in Berlin wird auch ein Flughafen gebaut und Rom zu bauen soll ja auch ein paar Tage gedauert haben.
Es ist zwar schon alles gebaut und beschrieben, aber nicht von mir!


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Donnerstag, 29. Dezember 2016, 13:21

Das Nörgele macht weiter.

Was in 1:400 eine kleine Ungenauigkeit ist, wird in der aufskalierten Version eine grobe Abweichung. Doch dazu später!

Generell gilt auch, daß in der aufskalierten Version nichts gegen zunehmende Labberigkeit der sich deutlich vergrößernden Pappflächen vorgesehen wurde. Also bleibt nur Versteifen was das Zeug hält!
Die große Bodenplatte ist zwar mit 2mm Pappe relativ stabil, aber groß genug, um reichlich Eigenleben zu entwickeln. Auch hat der große Frachtbereich nur eine Bordwandhöhe von etwas mehr als 10mm und kann damit auch nicht viel zur Steifigkeit beitragen.

Da müssen Ripple her! Damit ich den Übergang vom Frachtbereich zu den senkrechten Wänden zuverlässig bündig bekomme, wird das Deck zum Maßnehmen aufgelegt und die Spanten 10 (Wand zum Vorschiff)
und 38 (Wand zum Achterschiff) angesetzt und auf der Bodenplatte verklebt.

Generell zeigte sich schon bei den Spanten, daß die Markierungen auf der Bodenplatte nur als Vorschlag interpretiert werden können und nicht als genaue Position. Auch die Breite der Spanten hat nur Vorschlagscharakter; schließlich soll ja die eigene Kreativität nicht unnötig eingeschränkt werden. :wacko: Wenn ich den Preis für das Modell (€ 42,--) in Relation zu der Qualität von Modellen anderer Verlage bei ähnlicher Preislage setze, kommt mir irgendwie der Gedanke, daß man da zuviel freies Kapital abschöpfen wollte.
Das Ding ist einfach seinen Preis nicht wert: Beim letzten Bild sieht man, daß die auf Spant 38 noch aufzusetzende Wand zum Frachtbereich viel zu hoch ist.

Ich bin sehr gespannt, ob es mir gelingen wird, einen brauchbaren Rumpf hinzubekommen. Jetzt könnte ich etwas klassisch griechisches frei zitieren: Alles fließt und wabbelt. Oder (andere Zitatverwurstelung): Gebt mir einen verlässlichen Punkt am Rumpfgerippe und ich mache daran die Bordwand fest! :evil:
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Donnerstag, 29. Dezember 2016, 16:01

Moin Pappi,

ja, das ist ärgerlich, wenn man zu sehr kreativ sein muss. Ein bisschen geht ja noch, aber das...?
Ich wünsche dir jedenfalls weiterhin viel Erfolg und doch auch ein bisserl Freude an dem Gefährt.

LG
Riklef
"Der Erfinder der Autokorrektur ist ein Armschlauch."

----------------
Projekte:
Fertig:
Iljushin IL-14 1:33
Lockheed L-1649 A 1:100 (1. Version fertig)
SIBAJAK von Scaldis 1:250

Im Bau:
Hauptfahrwerk einer Boeing B777
De Haviland Comet 4B 1:100

Geplant: so vieles... :rolleyes:

4

Donnerstag, 29. Dezember 2016, 16:48

Moin Pappi,

ist schon doof, wenn ein Wunschmodell nicht so will, wie man selbst. Ich möchte jedoch etwas zur Preisdiskussion einfügen: Die Bausätze des JSC Verlages sind eben NICHT im Maßstab 1:250 konstruiert worden, sondern sind aufgeblasene 1:400er Modelle, wo marginal Anpassungen in der Aufteilung von Teilen durchgeführt wurden. Der Markt hier in Deutschland hat nach diesen Versionen gerufen! ( wirklich, ich kenne einige Bastler)und der Preis entspricht halt einer Kleinstauflage! Die Fehler sind halt ärgerlich, aber sie potenzieren sich auch bei der Vergrößerung ( was im Maßstab 1:400 durchgeht, muss in 1:250 noch lange nicht passen). Die Modelle im Maßstab 1:400 werden vom JSC Verlag oder auch von Scaldis kontrollgebaut.

Es ist und bleibt ärgerlich, aber vielleicht macht auch diese Hürde unser Hobby aus, halt nicht nur cut and glue. Und wenn ich bedenke, was ich alles schon bezahlt habe, das geht durch die ganze Verlagsbranche.
Was möchte ich nun sagen? Preisdiskussionen sind überflüssig, Berichterstattung und Fehlermeldung aber unbezahlbar.

Durchhalten, du schaffst das.

Liebe Grüße
Robi
Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die unbeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.

Karl Popper

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Freitag, 30. Dezember 2016, 19:13

Hallo Robert, hallo Riklef,
danke für Eure aufmunternden Worte!

Das war mir schon klar, daß dies nicht für den Maßstab komplett umkonstruierte Modelle sind. Manchmal glaubt man noch an den Weihnachtsmann. Außerdem bin ich ja selbst Schuld; ich wollte das Teil unbedingt haben. Ich habe ja auch schon vermutet, daß hier der Preis mehr durch die Nachfrage denn durch das Angebot bestimmt wurdeund ich habe das gefördert.

Insgesamt ist der Dampf aber auch schon etwas abgekühlt, der Rumpf beginnt sich zu schließen und das im Moment noch gar nicht so schlecht. Ich darf jetzt nur nicht die Geduld und den Sanftmut verlieren, dann könnte es doch noch etwas werden. Ich hoffe also, demnächst einen einigermaßen ordentlichen Rumpf präsentieren zu können.

Und mal ehrlich: Wenn man gerade im Angstbauabschnitt Rumpf unerwartete Schwierigkeiten bekommt; wer schiebt da nicht gern die Schuld auf andere ab?

...'S geschicht meiner Mudda recht dass ich frier in die Händ, was zieht se mir auch kei Handschüch an.... (Übersetzungshilfe auf Anfrage :rolleyes: )
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Samstag, 31. Dezember 2016, 13:05

..hiermit verlasse ich erst einmal die Gruppe der "Frustrierten und der "sich abgehängt fühlenden"

Wenn ich auf die positiven Aspekte des Modells schaue, ja, da gibt es sehr wohl einige, ist die Feinheit des Druckes speziell bei winzigen Schriften wie bei JSC üblich hervorragend. Da kann man nun wirklich nicht von einer reinen Aufskalierung reden!

Nun zu den Bordwänden: Man beginnt am Heck mit dem Heckspiegel und den Bordwänden im oberen Bereich. Da das Heck insgesamt sehr hoch ist und damit auch die dünnen, raran Spanten, habe ich versucht, die Stabilität mit Versteifungsecken und -streifen zu verbessern. Trotzdem ist der Übergang zwischen dem u-förmigen, den Heckspiegel umschließenden Teil und der Bordwand auf Höhe der Wasserlinie äußerst kritisch und verformungsfreudig. Hier hätte ich unbedingt mehr versteifen müssen, da jedes noch so zarte Antupfen im Nahtbereich prompt eine Beule in den oberen Bordwandbereich drückt. Als Positionierhilfen bieten sich etliche Schriftzüge auf der Bordwand an.
Aber hier zeigt sich deutlich eine Ungenauigkeit: Die Marke der maximalen Tauchtiefe auf Bordwand und Rückwand des Ladebereiches läßt sich nicht auf Deckung bringen. Der Versatz entspricht etwas der Überlänge der Verblendung von Spant 38 an der Oberkante. Ich kann nur noch oben kürzen. Besser wäre es, dies an der Unterkante zu tun, wobei man ggf. etwas die aufgedruckten Türen in der Höhe versetzen muß.

Ich habe versucht, zumindest die Anschlußbereiche möglichst gut zu positionieren und die Bereiche dazwischen spannungsfrei überwiegend nur punktweise vorsichtig mit Kleber fixiert. Das resultierende Heck ist zumindest schon mal auf der Backbordseite recht gleichmäßig geworden.

Mein Optimismus steigt; ich hoffe, die Steuerbordseite läßt sich ähnlich gut montieren und der Anschluß vom Bug her entsprechend. Der Übergang befindet sich dann etwa in der Mitte des Rumpfes, wobei die Bordwandteile mit Überschußlänge für die Anpassung der Nahtstelle vorgesehen sind.

Es wird spannend!!
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Sonntag, 1. Januar 2017, 15:59

Geschafft.....

Die vordere Rumpfsektion besteht aus 5 Teilen, die wie üblich bei JSC mit zusätzlichen Klebelaschen verbunden werden. Es entsteht ein u-förmiges Teile, welches die gesamte vordere Rumpfhälfte umschließt.
Im Prinzip hat es schon die endgültige Bugform. Allerdings ist die Mittelnaht vorne unten eine ziemlich komplexe Form (konkav in der Horizontalen, konvex in der Vertikalen).
Dort ist es mir nicht gelungen, die beiden unteren Rumpfstreifen so zu formen, daß sie später nach der Montage eine geschlossene Naht ergeben. An der Stelle mußte ich pfriemeln und die noch klaffende Lücke kaschieren. Ich hatte zwar so meine Mühe, den Rumpf zu schließen, habe es aber so einigermaßen hinbekommen. Es könnt a bisserl besser sein; na ja.

Hilfreich sind auch die üblichen Klebelaschen an der Unterseite der Bordwand. Sie ermöglichen eine gleichmäßige Fixierung an der Unterkante, ohne daß die Bordwand streckenweise an der Bodenplatte anliegt. Das war bei meiner Variante dringend nötig, sonst hätte es böse Falten gegeben. So ist der Rumpf schön gleichmäßig geformt.

Es gibt noch an manchen Nähten ein paar Nacharbeiten und die senkrechte Wand zum Achterdeck muß noch eingekürzt werden. In die Öffnungen an der Bugschanz werden später LC-Teile für Klüsen und Tauführungen eingesetzt, die standardmäßig nur aufgedruckt sind.
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Sonntag, 1. Januar 2017, 16:08

Manfred, Du hast beim Zusammenbau des Rumpfes sicher alles gegeben. Schade, dass der Bogen derartig ausgeprägte Ungenauigkeiten hat.

Für mich ein taugliches Beispiel, um die erheblichen Probleme bei Umskalieren von 400 auf 250 aufzuzeigen...
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
In Erinnerung an Simone Veil, † 30. Juni 2017



Im Bau: CAP SAN DIEGO (roko)

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Dienstag, 3. Januar 2017, 16:37

Aufbauwerk

Nachdem das "Fundament" gelegt ist, geht es an die Trabantenstadt.

Das Deckshaus ist an der Reihe bzw. die Ausstattung , hier muß ich angesichts der Rumpfform eher auf einen historischen Begriff zurückgreifen, des Achterkastells. Erst einmal steigt die Freude; es geht gut voran, sieht gut aus und paßt ordentlich.
. Die Frontwand wird flächig auf die vorbereitete Aufbaubox geklebt. Im Gegensatz zu den anderen Fenstern, die ich mit getönte Overheadfolie hinterklebt habe, kann die Frontwand nur dünne Schichten vertragen. Hier habe ich wieder auf mein ach so beliebtes Fenstermaterial von Briefumschlägen zurückgegriffen. Die Tönung liefert hier die mit Filtzstift bemalte Vorderwand, auf die die Frontwand flächig montiert wird. Die eigentliche Kommandobrücke ist bisher nur provisorisch auf das oberste Deck gestellt.

Ich hab 's vermißt!!!! Endlich wieder Wasser im Wein! X(

Die Kommandobrücke ist vieeel zu hoch, um sie sauber mit der Frontwand zu verbinden. Und dies, obwohl die Frontwand bündig unten am Aufbau abschließt. :cursing: :evil:

Nun, dann muß eine zusätzliche, etwa 3mm hohe Abdeckung her, um die Brücke wetterfest zu schließen. Der Spalt ist so groß, daß er bestimmt auch in der Originalversion in 1:400 Improvisation erfordert. Schade, das Deckshaus war so vielversprechend. Als Treppen zwischen den Podesten sind nur simple Leitern gedruckt. Es gibt auch keine Andeutung von Reling. Es beginnt ein erster Kürabschnitt, damit das Ganze später nicht zu primitiv wirkt.

Das Deckshaus werde ich erst auf den Rumpf setzen, wenn es fertiggestellt ist. Man kann damit für die Montage von Details leichter hantieren als mit einem 80cm langen Bügelbrett. ^^
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Donnerstag, 5. Januar 2017, 19:19

Der Aufbau ist jetzt mit Treppen und Relings ergänzt und auf den Rumpf montiert. Es war zwar praktisch, bei der Montage der Kleinteile nur mit dem Aufbau zu hantieren, aber die Gefahr von Flurschaden war schon beträchtlich. Natürlich bleiben noch etliche Finish-Arbeiten am Hauptblock des Aufbaues zu machen wie beispielsweise Farbkorrekturen, etc.. Diese will ich erst am Schluß nach der Montage aller Details erledigen. Jetzt kommt als nächstes die Bestückung des Maschinenhauses u.a. mit dem Schornstein.
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Freitag, 6. Januar 2017, 16:41

Möblierung

Wie man bei den letzten Bildern im Heckbereich unschwer erkennen kann, macht sich der "riesige" Spantenabstand ausgesprochen negativ bemerkbar. Der Übergang der oberen Hecksektion zu der Bordwand im unteren Bereich war für meine Fähigkeiten nicht mit einer sauberen Naht hinzubekommen. Es sind zwar in der Übergangszone Klebelaschen vorgesehen, durch die haltlosen, großen Kartonflächen war es mir jedoch nicht möglich, die Naht ohne leichtes Eindellen der oberen Zone zu schließen.

Der Schlot enthält wie bei JSC üblich ein Innengerippe, für das in der Version 1:250 zwei LC-Teile für die Bodenplatte und die Deckelunterseite vorhanden sind. ABER..... der Mantel ist ein paar Schuhgrößen zu reichlich, wahrscheinlich bedingt durch die beim Aufskalieren relativ abnehmende Dicke des Kartons zum Umfang. Es bleibt ein Nahtüberstand von gut 2mm und auch dann sitzen die Verschlußplatten nicht bündig. Mein Kompromiss war das Wegschneiden der überschüssigen Breite, wodurch allerdings eine der vier Öffnungen am Schornsteinmantel entfällt (...gut, hätte ich nachschnippeln können. War ich einfach zu faul!). Der Schlot ist jetzt montiert!
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Montag, 9. Januar 2017, 11:16

Wurfsendung

Das Achterdeck bevölkert sich zusehens. Neben einer großen Anzahl von Lüftern steht dort auch als Hingucker das Gestell mit dem Freifallrettungsboot.

Für dieses Gestell enthält der LC-Satz die nötigen Gitterteile und macht es so etwas einfacher:

Allerdings, und hier hebt das Nörgele wieder seinen mahnenden Zeigefinger, hat man sich für das Gestell des Beibootes die entsprechenden LC-Teile gespart, die ohne weiteres noch auf die Pappe gepaßt hätten. Irgenwie inkonsequent. Man soll halt nicht seine Fähigkeiten des Ausstichelns und Hantierens mit filigranen Kartonstreifchen verlernen. Insofern verstehe ich schon den pädagogischen Ansatz.

ABER.....(mal etwas Aufbauendes), abgesehen von den konstruktiven Eigenheiten, wird es mit etwas Improvisation schon ein spannendes und ungewöhnliches Modell. Schon die Größe, die Form und die auffällige Farbe heben es sichtbar von den anderen Modellen ab. Es lohnt sich auch als eigenständiges Modell, ohne daß man es nur als puren Lagerbock für die Bohrinsel vorsieht.
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Dienstag, 10. Januar 2017, 08:15

RICHTIGSTELLUNG:
(Habe ich mich doch dem allgemeinen Trend des ungeprüften Herumblasens von Unwahrheiten angeschlossen.... ;( ) Meine obige Nörgelei entbehrt JEDER Grundlage!

Der LC-Satz enthält sehr wohl die Gitterteile für das Beibootgerüst.

Entschuldigung JSCs!
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Mittwoch, 11. Januar 2017, 13:35

Weiter geht es mit den für die Decks vorgesehenen Details. Als erstes die auf dem Achterschiff befindlichen vier großen Winschen, die auch in einer Einfastversion baubar sind (auch bei 1:400!):
Die strukturierten Seitenstützen gibt es auch als LC-Teile, alle übrigen Stützen sind (problemlos) aus Karton zu bauen. Allerdings, und hier ist er schon wieder, der erhobene Finger:

Für die kleinen Zylinder, welche wohl die Antriebsmotoren darstellen sollen, gibt es jeweils nur einen Deckel. Entweder man verwendet ihn außen für die Sichtfläche oder innen zum besseren Montieren. Egal wie, es fehlt der zweite Deckel.
Kein großes Problem, dafür für gibt es eingefärbte Reserveflächen, die die Ergänzung liefern können.

Ein Beispiel für die hervorragende Feinheit des Druckes: Sogar auf den Deckeln der Poller befindet sich eine Beschriftung. Anscheinend steht dort, daß jeder Poller nur mit max. 42t Zug belastet werden soll; bin mir aber nicht zu 100% sicher. Also Deckel nicht einfach draufpappen, sondern schööön ausgerichtet montieren. Es sind ja nur 14 Poller zu bauen. ^^ Auch reichlich Lüfter und eine Menge weiße Tönnchen ( ?irgendwelche Funktionsteile für die Lenzpumpen?; mindestens 40 Stück) sind zu bauen. Jetzt ist erst einmal das Achterdeck mit den im Bausatz vorgesehenen Teilen, wie Freifallboot mit Gestell, diverse Lüfter, Klüsen, Poller und Umlenkrollen bestückt.

Es fehlt jetzt noch die Kür. Das sind Relings, Treppen und was sich sonst noch so finden läßt. Leider sind die im Internet auffindbaren Bilder (soweit ich es gefunden habe) aus relativ großen Abständen vom Original aufgenommen, sodaß etliche Details mehr nach dem Motto "frei nach" ergänzbar sind.

Ist das "Achterkastell" dann fertig, kann sich der Bautrupp allmählich Richtung Bug bewegen.
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Pappi

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15

Mittwoch, 11. Januar 2017, 13:39

Noch ein Nachtrag:
Ein bißchen finde ich es schade, daß bei der guten Druckqualität die Türen und Luken nicht noch separat gedruckt sind, um sie plastisch auszuführen. Das über einen Scan zu machen kann keineswegs mit dem originalen Druck mithalten.
Das ist jedoch keine JSC-Spezialität, auch bei vielen Modellen anderer Verlage sind zusätzliche Türen und Luken längst nicht Standard.
Es ist zwar schon alles gebaut und beschrieben, aber nicht von mir!


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BlackBOx

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16

Donnerstag, 12. Januar 2017, 13:07

Mpon Pappi,

gibt es noch eine Reling oder einen Handlauf für die orangenen Leitern zum Freifallrettungsboot? :huh:
Wie' s jetzt ausschaut würde ich mir diesen Weg ersparen und gleich ins Wasser springen.


Gruß aus Bremen
Stephan
"Das Ding ist baubar, solange es etwas zum Wegschneiden gibt." Gerald Friedel

www.srk-bremen.de


oder besucht die facebook Seite des Versuchsrettungskreuzers BREMEN

Pappi

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17

Donnerstag, 12. Januar 2017, 14:45

:rolleyes: Noch ist der Eimer in der Werft, da geht es etwas salopper zu.

Stimmt, gefällt mir auch nicht so richtig. Ich werde wohl noch die Leitern durch richtige Treppen ersetzen.
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18

Samstag, 14. Januar 2017, 16:06

Rollkommando

Pfuuuh!

Endlich sind alle Poller und die "komischen" weissen Tönnchen gerollt (Hat jemand eine Ahnung, wofür die gut sein sollen? Ich vermute, sie gehören irgendwie zur Lenzeinrichtung.) und montiert! Jetzt fehlen von der Pflichtübung, d.h. allen vorgesehen Teilen nur noch die Ankerwinden auf dem Bug, das Beiboot und ein bißchen Kleinkram. Dann kann es mit der Kür weitergehen, dem individuellen Ergänzen mit eigenen Teilen nach bestem Wissen und Gewissen.

Ein paar Relingteile sind schon montiert. Auch Teil der Kür sind beispielsweise die beiden Lüfter, die vorn und achtern auf kleinen Pappnasen direkt an der Kante zum Ladungsbereich stehen. Die Pappnase sieht doch unmotiviert platt aus. Bilder vom Original zeigen unter der Konsole ein dickes L-förmiges Rohr vom Lüfter in den Rumpf. Da ich dafür nichts Passendes hatte, klebt bei mir ein kleines Kästchen drunter.

Von den Klüsen mit Führungsrollen sind nur 16 Stück vorgesehen, sowohl im Bogen als auch im LC-Set. Gebraucht werden aber 20 Stück. Ich vermute, daß der Konstrukteur für die Klüsen ganz vorn in der Bugschanz das Aussticheln vorgesehen hat und es deshalb keine Extrateile dafür gibt. Nun, ich habe die Dinger abgeschnitten und durch LC-Teile ersetzt. Da muß ich dann wohl oder über noch 4 Stück aus dem Bogen aussticheln.

Ein nicht unwesentlichen Bestandteil der Kür bilden die beiden klappbaren Ausleger hinter dem Aufbau. Im Bogen sind sie als starre, auskragende Hasenohren vorgesehen. Ich will sie lieber im hochgeklappten Zustand darstellen. Die Gestaltung der zugehörigen Plattform (Relings, Zugänge) unterliegt auch der Kür, da die Bilder im Internet dazu nichts hergeben.
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19

Sonntag, 15. Januar 2017, 19:18

Der Bugbereich ist jetzt nahezu fertig. Jetzt fehlen nur noch der Mast auf der vorderen Hilfsbrücke und ggf. die Schanzkleidstützen (Kürelemente).
»Pappi« hat folgende Bilder angehängt:
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  • Willift_Bau-47.jpg
  • Willift_Bau-48.jpg
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Sonntag, 15. Januar 2017, 19:21

...ich finde es nur immer gemein, daß die Fotos so brutal jede noch so kleine Schlamperei beim Bauen zeigen. Wenn man sich das Modell so anschaut, kann man es sich "schön" sehen. ;(
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Sonntag, 15. Januar 2017, 23:06

Das orange Ding macht was her, nur wenn der Platzbedarf nicht wäre! ^^

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Mittwoch, 18. Januar 2017, 13:26

:) Hallo Markus, so groß ist ja das Bügeleisen nicht (ca. 80cm lang, 17cm breit). Außerdem es muß ja in der Lage sein, die Bohrinsel aufzunehmen!

Der Heckbereich ist jetzt zu 95% fertig. Fast alle Relings sind montiert, es fehlt nur noch die Lösung des Zuganges zu den klappbaren Brücken hinter dem Aufbau.

Ebenso sind als weitgehende Kürübung der Mast und die Möblierung auf dem Peildeck zu gestalten. Das im Bogen angebotene Teil für die Satellitenantenne ist zu wickeln, was mir nicht befriedigend gelingt. Da werde ich woanders wildern gehen.

Dann fehlen noch vier Radargeräte (zwei achtern und zwei vorn auf der Hilfsbrücke) und sämtliche Positionslampen. Als weitere Abweichung/Ergänzung des Originalbogens kommt die Schraube, die ja beim Wasserlinienmodell übrig ist, als Ersatzteil auf die freie Fläche vor den Aufbau. In diesem Bereich fehlt auch steuerbords noch ein beim realen, großen Bruder sehr markant sichtbarer Deckskran. Für die Treppen zum Ladungsbereich kommen noch zu basteltende Geländer zum Einsatz (Schrägungswinkel der Treppe ca. 55 grad zur Waagerechten).

Der vordere Mast besteht aus einem Kartonteil, welches u-förmig um einen Draht zu legen ist. Da der Mast dann nach achtern offen bleibt, bietet es sich geradezu an, diese Lücke mit einer Leiter zu schließen.
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Mittwoch, 18. Januar 2017, 13:40

Hallo Manfred,

die sauber montierten Relings sehen sehr gut aus und werten das Modell deutlich auf!
Auf dem Backdeck würde es meines Erachtens noch besser wirken, wenn die Reling vorn gemäß der Schrägung des Schanzkleides abgelängt wäre (so viele "ä's" :)).
Alternativ könnte man die Sektion auch orange färben ...

Gruß,
Wolfgang

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Mittwoch, 18. Januar 2017, 14:17

....guter Vorschlag mit dem Färben!!!! Danke!
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Mittwoch, 18. Januar 2017, 15:44

müsste bei der Reling nicht der "unterste" Zug, also der, der auf dem Deck steht, abgeschnitten werden???? ?(

Ansonsten: tolles Modell! :thumbsup:
beste Grüße vom hänschen

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26

Donnerstag, 19. Januar 2017, 09:31

Ja, klar! Kann man machen.

Das wird mir dann aber zu schwierig zum Verkleben, denn die sehr, sehr dünnen Füßchen sind blitzschnell nur noch ein Matsch. Das geht, wenn die Reling beim Aufsetzen sofort 100% in der richtigen Position landet und nichts mehr nachzujustieren ist. Da traue ich mich dann doch nicht ran. :huh: Bei Ätzreling kein Problem; die ist stabil genug. LC-Reling????
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Donnerstag, 19. Januar 2017, 15:53

eigentlich ganz einfach (okay, ich kenns nur im 3-fach größeren Maßstab ;-)), zuerst das erste Füßchen kleben und fixieren. Nach dem Durchtrocknen immer Füßchen nach Füßchen mit einem Zahnstocher voll Ponal festkleben. Ich habe mir da ein Stahlklotz mit einer Klemmschraube gebaut, um die Wartezeit vom ersten Füßchen zum Weiterkleben zu umgehen. Die Spezialisten haben bestimmt noch bessere Geheimrezepte.
beste Grüße vom hänschen

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Donnerstag, 19. Januar 2017, 16:02

...oder Du nimmst UHU Strong and Safe.
Da weicht nichts durch.

Auch einfach Füßchen für Füßchen. :)

Die Offenzeit ist ausreichend, um noch nachzukorrigieren.
Bis die Tage...

Helmut

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Donnerstag, 19. Januar 2017, 17:21

Die berühmte Treppe

Nein, nicht die in Rom! Nur die erste Treppe vom Achterschiff zum Ladebereich.

Wegen der Länge und der Neigung kommt hier Fadenreling im Eigenbau zum Einsatz. Da diese durch das Kleben und Färben wunderbar steif wird, habe ich sie ohne Bodenlatte verwendet. Zuerst muß die Treppe jedoch mit Stufen versehen werden. Zum Ausrichten habe ich die Treppe auf einen kopierten Ausschnitt der Deckswand gepunktet. Die Stufen stammen aus der Kopie der Treppe, die ich einfach auseinandergeschnitten habe. Mit dieser "Vorrichtung" Wandausschnitt kann ich die Treppe gut erreichbar bauen (auch so noch mühsam genug) und anschließend als fertiges Modul montieren.

Da die Treppe im Heckbereich wie erhofft einigermaßen gelungen ist, kann ich mich nach demselben Verfahren beherzt an die Treppe zur Back machen. ^^
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Donnerstag, 19. Januar 2017, 17:22

@Helmut: Den von Dir empfohlenen Kleber werde ich demnächst mal ausprobieren. Danke!
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Donnerstag, 19. Januar 2017, 22:17

Die Treppe (der "Niedergang" :D ):

Wirklich gut gelungen, Manfred! :thumbsup:
Bis die Tage...

Helmut

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Sonntag, 22. Januar 2017, 19:04

Die Back

Die vordere Treppe ist jetzt auch fertiggestellt und montiert:

Weiter geht es mit dem vorderen Mast bzw. weitere Ausstattungselemente (überwiegend Kür), als da sind die Satellitenantennen (später auf dem Deckshaus montiert), die Radargeräte, davon zwei auf dem Peildeck der Hilfsbrücke, und der Mast, welcher zusätzliche Befestigungen für die Wanten, eine Positionslampe an der Spitze und die Konsole mit dem Horn erhalten hat. Auf der Back braucht es die nötigen Gegenlager für die Wanten,
hier auf dem Niedergang positioniert bzw. Steuerbord und Backbord in der Nähe der äußersten Poller. Jetzt kann der Mast aufgesetzt und das Peildeck der Hilfsbrücke vervollständigt werden; die Back ist damit fertig.

Die Bilder der realen Willift Eagle (umbenannt in Eagle in der blauen Farbgebung; IMO 7931454) stammen von Marinetraffic.com
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Dienstag, 24. Januar 2017, 16:50

Weiter geht es mit dem Bereich achtern.

Jede "wissenschaftliche Arbeit" hat ihren Literaturnachweis; wir beschäftigen uns schließlich mit Papier (überwiegend)! :rolleyes:

Die Radargeräte habe ich von der HMV Lisboa bzw. Scaldis Willem van Oranje ausgeliehen. Letzterer Bausatz lieferte mir auch die Satellitenantennen, die jetzt auch schon auf der Brücke montiert sind. Natürlich gibt es noch viel mehr Möglichkeiten für Anleihen. Da hat, glaube ich, jeder von uns einen großen Projekt- / Teilevorrat. Das Horn auf dem Vormast stammt übrigens in verkleinerter, reduzierter Form von meiner Orlik Ziemia Szczecinska.

Das bisher nur provisorisch aufgestellten Untergestelle für die auf den Bildern des realen Schiffes vorhandenen Sonnensegel auf der Brücke sind freie Eigengestaltung.
Den großen Deckskran vor dem Aufbau an der Steuerbordseite liefert mir der LC-Satz der Deckskräne der QM II.

Für das Anbringen der Positionslampen an Backbord und Steuerbord habe ich mich noch nicht entschieden, ob ich sie nur einfach draufpappe (am einfachsten, aber nicht realitätsgerecht). Ich überlege, sie in die Außenwände der Brückennocks zu integrieren. Um das einigermaßen sauber zu realisieren, müßte ich die Außenwände noch einmal abtrennen.

ALSO aufgepaßt! Wer die Willift Eagle in 1:250 auch vorhat zu bauen, sollte die Positionslichter gleich beim Bau der Brücke vorsehen. Hatte ich doch glatt verseppelt.
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Mittwoch, 1. Februar 2017, 15:58

Bauabschluß

Nun ist es endlich geschafft! Der Brocken ist fertig! Jetzt kann es allmählich ans Fotografieren gehen. :)
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  • Willift_Bau-66.jpg
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Mittwoch, 1. Februar 2017, 16:01

... ein dicker Pott läuft ein...

Das ist ein schneller Realisierungsversuch auf dem Basteltisch. Ich muß noch den Keller aufräumen, damit ich mehr Flexibilität habe. :rolleyes:
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  • Willift_Bau-74.jpg
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Mittwoch, 1. Februar 2017, 21:56

Die Bilderserie gefaellt mir total gut! Schoene lllusion von Bewegung!
Die kleinen Fahrzeuge unterstreichen die gewaltigen Ausmasse der Willift Eagle.
Besonders schoen ist auch die Harmonie zwischen Wasser und Himmel.
Man sieht leider oft Dioramen mit nicht glaubwuerdigen Kombinationen von Vordergrund und Hintergrund, "Wetter" und "See".
Es ist auch keinerlei Schattenwurf des Modells auf dem Hintergrund zu sehen. Das ist ein anderer wunder Punkt in vielen Dioramen.
Grossartige Wirkung!
Danke
Bernhard
Ewig währt am längsten.

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Donnerstag, 2. Februar 2017, 09:43

Fazit

Positiv:
Das Modell war für mich wegen seines exotischen Charakters, der charakteristischen Form eines großen Tankers bei reduzierter Länge und der auffälligen Farbgebung sehr interessant. Für Dioramen sehr gut einsetzbar, um auch sinnfällig Modelle mit Unterwasserrumpf in einer Transportsituation unterzubringen. Freie Ladelänge: Gut 100m (etwas mehr als 40cm bei 1:250)
Die Druckqualität ist sehr sauber und fein. Ergänzt mit Standardteilen wie Relings und Treppen und frei gestalteten Teilen entsteht ein schönes Modell (läßt sich mit mehr Können auch bestimmt noch viel besser bauen).

Negativ:
Die Aufskalierung von der ursprünglichen 1:400 Vorlage ist besonders im Heckbereich nicht an die Stabilitätsanforderungen bei 1:250 angepasst worden. Es könnten auch ein paar mehr Details dabei sein. Wie oben beschrieben ist der Bau im Heckbereich nach meinem Empfinden sehr kritisch. Und trotz der verstärkten Bodenplatte und mit vielen Gewichten für die Planlage beim Bauen hat sich der Rumpf vorn und hinten etwas verzogen. Zur eigenen Detaillierung sind die im Internet auffindbaren Bilder des Originals mitunter zu klein, um genauer die EInzelheiten zu zeigen.



Trotzdem: Tolles Teil, aber schwerer zu bauen als die vordergründige Einfachheit vermuten läßt!

Ein paar Details zu meinem "Quick"-Diorama: Der Hintergrund ist das Weserufer bei Bremerhaven etwa gegenüber der Columbuskaje. Weitere Teilnehmer: Schlepper Salvatore Dali (Paper Shipwright), Bunkerboot (Passat), Lotse (freier Download), Molenkopf mit Leuchtturm (Paper Shipwright). Hafeneinfahrt: Mein Basteltisch. ^^
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Donnerstag, 2. Februar 2017, 10:18

Das Gezeigte gefällt mir sehr gut. Ich finde du hast daraus trotz der Macken, etwas Beindruckendes gemacht.
Besonders die kleinen Schifferl + Pott + Hintergrund machen was her. :thumbsup:

Riklef G.

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Donnerstag, 2. Februar 2017, 10:31

Moin Pappi,

du hast aus dem schwierigen Bogen trotz der ein oder anderen Klippe ein schönes Modell gebaut.
Und die Präsentation in "Bewegung" ist dir auch sehr gut gelungen.

Dann freue ich mich schon darauf, deinem nächsten Bau zusehen zu dürfen. ^^

LG
Riklef
"Der Erfinder der Autokorrektur ist ein Armschlauch."

----------------
Projekte:
Fertig:
Iljushin IL-14 1:33
Lockheed L-1649 A 1:100 (1. Version fertig)
SIBAJAK von Scaldis 1:250

Im Bau:
Hauptfahrwerk einer Boeing B777
De Haviland Comet 4B 1:100

Geplant: so vieles... :rolleyes:

Wolfgang Lemm

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Donnerstag, 2. Februar 2017, 13:33

Hallo Manfred,

ich bin ja bekanntermaßen ein großer Freund der Bögen von JSC, empfand aber die Hochskalierung schon in 2-D (bei Ansicht der gedruckten Bögen - ich habe z. B. die GDANSK in 1:250 im Bestand) als etwas zweifelhaft. Deine Beschreibung bestätigt also meinen Eindruck, so dass die skalierten Bögen wohl ob ihrer geringeren Auflage eher als Sammlerobjekte taugen ...

Hinsichtlich Deiner Umsetzung schließe ich mich meinen Vorschreibern gern an, wieder ein sehr gelungener Bau von Dir! Und besonders beeindruckend bei den Fotos finde ich die wunderbare Tiefenschärfe auf dem letzten Bild - hast Du eine besondere Technik dafür?

Gruß,
Wolfgang

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