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  • »bass.der.schrauber« ist männlich
  • »bass.der.schrauber« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 3. April 2006, 15:59

wie muss ich einen turmdrehkran aus papier (80g/m²) ??????

wie soll ich so was machen?!?
es geht hierbei um einen physik wettbewerb.
hier stehen die bedingungen....

gruß bass

bohne

Meister

  • »bohne« ist männlich

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2

Montag, 3. April 2006, 16:22

hallo bass,
hmmm, war das in diesem forum, wo ein kollege einen mobilkran gebaut hatte und als belastungstest ne flasche bier dran gehängt hat ? ich find's nicht wieder ...
wer weiß mehr ?
gruß,
stephan
8o

  • »Volkmar Adler« ist männlich

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3

Montag, 3. April 2006, 17:16

Hallo Jörg,
mit Deinen Konstruktionsvorschlag komme ich nicht so recht klar.
Besser gesagt ich stehe voll auf den Schlauch.
Bin mal gespannt wie der Entwurf ausfällt.
Vielleicht verstehe ich die Sache dann besser.


Grüße

Volkmar
U.S.S. Ticonderoga
Shipyard HMS Alert 1:72

  • »ramatoto« ist männlich

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4

Montag, 3. April 2006, 17:22

Also, wenn ich daß richtig deffiniere, hab ich A4 als Grundfläche, über die Höhe ist nichts ausgesagt. D,h. Abstützungen auf A4 Untergrund sind erlaubt, und mit Rundprofilen (Papier gerollt) sollte das ganze auch kein Problem sein.

Daß "minimale eigengewicht" ist natürlich so eine Sache.

Da sind eindeutig die "Physiker" gefragt!!!!

Gruß Ralf
Gruß aus Würzburg

Ralf




Lieber eine Stunde vor dem Modell meditiert, als gar nichts getan!!:D

Marc

Profi

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5

Montag, 3. April 2006, 17:41

RE: wie muss ich einen turmdrehkran aus papier (80g/m²) ??????

Hallo Bass,

in der Aufgabe ist das "Doppeln" ja nicht ausgeschlossen. Also kannst Du das Schreibmaschinenpapier beliebig durch Aufeinanderkleben verstärken. Ich würde daher folgendes vorschlagen:

Einen Zylinder mit Außendurchmesser 20 cm und einer Höhe von z. B. 60 cm bauen und diesen durch Aufkleben mehrerer Lagen Papier zu einer Tonne mit einem max. Außendurchmesser von 21 cm verstärken. Vielleicht innen noch etwas verstärken.

Den z. B. 60 cm langen Ausleger baust Du aus aufgerolltem Papier, den Du solange mit Umkleben verstärkst, bis dann ein ordentlich fester Stab entstanden ist. Schlage vor, mit einem Innendurchmesser von 1 cm zu beginnen und dann Schicht für Schicht sich dem Außendurchmesser von 2 cm zu nähern.

Trocknen zwischendurch nicht vergessen, nicht alle Arbeiten auf einmal machen. Wichtig ist auch, das verschränkte Kleben, sonst bekommen die Teile Sollbruchstellen.

In den oberen Rand des Zylinder schneidest Du um 180° versetzt zwei halbrunde Kerben mit dem Durchmesser des Auslegers.

Jetzt baust Du als Gegengewicht einen oben offenen Behälter aus Papier, in den Du gut ein Kilo Vogelsand einbringen kannst. Methode auch hier wieder doppeln. An diesen Behälter bringst Du zwei Schlaufen an - Länge vielleicht 15 cm - durch die Du den Stab ziehst, der nach Auflegen in die Zylinderkerben mit seinem einen Ende bündig mit der Außenhaut des Zylinders abschließt.

Naja, Bindfaden für die gewünschte Last anbringen und den Gegengewicht-Behälter mit Sand füllen.

Vorteil: Das Gegengewicht liegt über der Standfläche, nicht außerhalb. Daher kann der Kran nicht kippen, wenn er unbelastet ist.

Nachteil: Nicht hübsch anzusehen... Aber wenn Ihr noch Zeit habt, könnt Ihr ja aus dem Zylinder noch ein Fachwerk herausschneiden. Das sähe dann technischer aus und würde auch Gewicht einsparen.

Hoffe, ich konnte helfen,

Marc

Marc

Profi

  • »Marc« ist männlich

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6

Montag, 3. April 2006, 17:51

RE: wie muss ich einen turmdrehkran aus papier (80g/m²) ??????

... das wird jetzt zum Selbstläufer, bau das Ding spaßeshalber gleich selbst...

State of the art wäre natürlich, den Zylinder aus einem Wabenprofil, ggf. mehrschichtig zu bauen. Also:

Erst einen Zylinder wie gehabt aus einfachem Papier kleben. Dann ringsum wellblechähnlich gefaltete Bögen vertikal ankleben. Dann wieder eine Schicht als Außenhaut. Das ganze ggf. nochmal wiederholen.

Ginge beim Ausleger und beim Gegengewicht bestimmt auch so...

G&D

Marc

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nora

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7

Montag, 3. April 2006, 17:54

hallo allezusammen



seid ihr sicher daß ihr alles richtig verstanden habt?
wäre zu einfach ,-


einfach ein Rohr(10cm reicht, glaube ich) bilden und mit beliebig vielen Streifen (2-3cm) diagonal wickeln,- nächste Lage entgegengesetzt wickeln, wird sehr Stabil und man spart sich einige Lagen beim Wickeln,- aber wo soll der Geck sein, wenn ich theoretisch einen 500 er Pack Kopierpapier verarbeiten darf,- da fehlt sicher noch was in den Bedingungen!

Mit freundlichen Grüßen

Nora
Nur noch meine Eisenbahn Spur N,-
arbeite ja wieder und habe keine Zeit für mehr

außer,- gelegentlich ein Kartonmodell,- man gönnt sich ja sonst nichts

Volker Böhm

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8

Montag, 3. April 2006, 18:15

Hallo zusammen,

bleibt aber die Sache mit dem minimalen Gewicht. Wenn man nun einfach den beliebig verdickten Zylinder baut, wird dieser natürlich auch beliebig schwer. Verfahre ich beim Ausleger genauso, muss ich auch das Gegengewicht erhöhen, d.h. es schaukelt sich auf.

Vielleicht wären mehrere dünne Röhren ein Ansatz: Mit vier bis sechs einlagig eng gerollten Röhren lässt sich da einiges "bewegen".
42 :D :D :D

  • »josef mayer« ist männlich

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9

Montag, 3. April 2006, 19:17

Hallo Leute,

Was haltet ihr von einem Rohre im Rohr System.

Damit meine ich, ein Hauptrohr in das viele dünnere Rohre als Bündel eingeschoben sind. So werden Stahlseile für Seilbahnen hergestellt. Werden die einzelnen Rohre miteinander verbunden entsteht eine Wabenähnliche Struktur. Ob das auch für den Ausleger funktioniert weiß ich nicht. Aber zumindest der Hauptmast wäre sehr leicht.

bin auf weitere Lösungen gespannt
:D :thumbup: :P

  • »bass.der.schrauber« ist männlich
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10

Montag, 3. April 2006, 19:40

so was mit einem rohr und dann mehreren darin hab ich mir auch schon mal überlegt.
und:danke für so viel interresse! denn ich habe gar nicht gedacht, was man mit so einem thema für baulust entstehen lassen kann :D :D :D

mit was für einem kleber würdet ihr das denn machen?!?

ich habe dies schon in meinem modellbau forum gepostet: modelltruck.net ------ Papierkran könnt euch ja ma anschauen, was wir da schon für ideen hatten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bass.der.schrauber« (3. April 2006, 19:44)


Michael Urban

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11

Montag, 3. April 2006, 21:13

Moin Kollegen,

ein Tipp aus der Erfahrung mit anderen "Papier-Wettbewerben":

die ultimativ leichtgewichtige und stabile Konstruktion ist selbstgemachte Wellpappe:

eine Lage Papier glatt, eine Lage zieharmonika-artig gefaltet, eine Lage glatt.

====================
/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\
====================

Nur mal so als Denkanstoß.

Viele Grüsse
Michael

Spee

Schüler

  • »Spee« ist männlich

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12

Montag, 3. April 2006, 21:34

Servus,

klingt interessant. Wäre eine Konstruktion ähnlich den "Papierkorb"-Masten der US-Navy eine Lösung? Also ein Vielrohrmast, bei dem man oberen und unteren Ring gegeneinander verdreht und einen Rotations-Hyperboloid erhält. Sieht dann so aus.

Servus

Thomas

"There is every possibility that things are going to change completely."

Captain Tennant "Repulse" 9.12.1941

Michael Urban

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13

Dienstag, 4. April 2006, 00:57

Tscha Wilfried,

Du bist aber leider kein Schüler mehr....

Aber wie wäre es, wenn wir den Wettbewerb hier auch austragen - vielleicht mit der Abwandlung, dass nicht 400g zu tragen sind, sondern bewertet wird die max. Tragekraft (bei festgelegtem Gegengewicht).

Man könnte da ja mal Bedingungen ausarbeiten...

Viele Grüsse
Michael

  • »Tommys PaperCity« ist männlich

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Dienstag, 4. April 2006, 11:18

Hallo Bass,ich weiß nicht,ob dir das weiterhilft,aber dieser Bericht hat mich veranlaß,mal meinen angeknaberten Kran wieder aus dem Schrank zu holen.Vor Monaten mal angefangen und experimentiert,habe ich mit doppeln und Einsatz von x-förmigen Verstrebungen die besten Resultate erzielt. Nach austrocknen des Klebers ist zumindest schon mal der Hauptmast sehr stabil.Da du eine Grundfläche von DIN A4 zur Verfügung hast- wie wäre es mit seitlichen Stützen wie auf dem Bild zu sehen?- Das dürfte dem ganzen schon mal sehr viel Standfestigkeit geben. Den Ausleger habe ich nach dem selben Prinzip zusammengebaut. ABER NUN...da bin ich auch noch am kämpfen,denn mein Ausleger soll mitsamt Kabine drehbar sein.(Das war der Zeitpunkt,als das Ding dann im Schrank verschwand). Aber vielleicht fällt mir ja in den nächsten Tagen dazu noch was ein. Häng mich mal ran, Tommy.
»Tommys PaperCity« hat folgendes Bild angehängt:
  • Kran.jpg
Was wäre ein Leben ohne Kartonbau---eben eines ohne...

  • »Michael Diekman« ist männlich

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15

Dienstag, 4. April 2006, 14:29

Zitat

klingt interessant. Wäre eine Konstruktion ähnlich den "Papierkorb"-Masten der US-Navy eine Lösung? Also ein Vielrohrmast, bei dem man oberen und unteren Ring gegeneinander verdreht und einen Rotations-Hyperboloid erhält. Sieht dann so aus.


Hallo zusammmen
@Spee

der Papierkorbmast scheint nicht besonders stabil zu sein ;). Hier der Mast (US Bezeichnung "Light cage mast) der USS Michigan nach einem Sturm im Jahre 1918.

Michael
»Michael Diekman« hat folgendes Bild angehängt:
  • Mast.jpg

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Michael Urban

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16

Dienstag, 4. April 2006, 15:04

Wichtig sind auch Überlegungen zur Belastungsrichtung.

Papier ist auf Druck und Zug belastbar - bei Biegekräften hapert es.

Meine Empfehlung daher: Mast über den Ausleger hinaus fortführen und den Ausleger von oben abspannen - am besten mit Papierstreifen, die kann man flächiger verkleben.

Für die "Stangen"-Konstruktion: Denk' mal in Richtung Dreiecke. Stabil mit minimalem Materialaufwand.

So, mehr Tipps gibt's erstmal nicht...

Viele Grüsse
Michael

Friedulin

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17

Dienstag, 4. April 2006, 15:28

Ich denke beim Zeppelinbau gab's eine ähnliche Aufgabenstellung - Hohe Knick- bzw. Biegesteifigkeit bei geringem Gewicht.
Da wurden immer Bündel aus 3 Trägern mit dreieckigem Querschnitten verwendet.
Vielleicht hilft der Ansatz ja weiter.

Grüße Friedulin

PS: Wir haben in der Schule auf ähnliche Weise Brücken gebaut. Die Ergebnisse waren sehr witzig.

Spee

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  • »Spee« ist männlich

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18

Dienstag, 4. April 2006, 16:11

@Michael,

ja, der Knick bei der "Michigan" war aber das einzige Mal, daß ein solcher Mast zerstört wurde.
Servus

Thomas

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19

Dienstag, 4. April 2006, 16:54

also der kran von tommy sieht schon mal sehr schön aus!
@ tommy: hast du da einen plan von?!? bzw. anleitung?!?
denn ich bin zwar schon am zeichnen und versuchen, aber irgendwie will es noch net so recht funktionieren.

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20

Dienstag, 4. April 2006, 23:17

RE: Kippsicherheit

Hallo Gemeinde,

In der Ausschreibung steht aber nicht, daß das Gegengewicht beweglich gelagert sein kann. Bedeutet für mich ohne 400g Testgewicht möglichst nah am Hauptmast. Beim Testgewicht dann entsprechend weit außerhalb. Dies sollt mit einfachen Ringösen zu bewältigen sein. Außerdem je weiter außerhalb von der Mitte desto weniger Sandgewicht wird benötigt.

Bin gespannt wie ihr meinen Gedanken zerlegt :D.

viel Spass beim tüffteln


Sepp
:D :thumbup: :P

21

Dienstag, 4. April 2006, 23:33

RE: Kippsicherheit

Zitat

Original von ToKro
(...) Die Last ist ja vorgegeben (400 g), der Ausleger muss mindestens 25 cm (aber wohl etwas länger) sein.

(...)

Ach, das ganze ist sehr interessant. Eine (Schnaps?)-Idee am Rande: Wäre der Kran nicht vielleicht ein Thema für den geplanten Kartonbau-Marathon?

(...)


Der Ausleger muß aus meiner Sicht länger sein, da ich die Skizze so interpretiere, daß das Gewicht 25cm vom Tisch weg sein muß. Steht der Kran nun nicht direkt an der Kante der Auflage, muß der Ausleger um zumindest diese Länge verlängert werden.

Marathon: Warum nicht, bloß: Das Modell sollte man in weit weniger als 24h erledigt haben! Aber als Kartonbau.de-Aktivität können wir so was mal machen! Z. B. einfach ankündigen und dann eine Woche Zeit geben.

Rutz
Gründungsmitglied der HobbyModel-Gang und Luft46-Gang

22

Dienstag, 4. April 2006, 23:35

RE: Kippsicherheit

Noch eine kurze Anmerkung:

Lt. Ausschreibung muß der Kran _nicht_ drehbar oder mir hebbarem Ausleger ausgestattet sein. Dies sollte die Konstruktion erleichtern.

Rutz
Gründungsmitglied der HobbyModel-Gang und Luft46-Gang

  • »arthurschmidt« ist weiblich

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23

Donnerstag, 6. April 2006, 10:21

Warum muss der Kran denn t-förmig sein? Hier halse ich mir doch nur Probleme mit den Biegekräften im Ausleger auf.

Wähle ich statt dessen ein V und spanne die Masten untereinander und zum Fuß hin mit Bindfaden ab, habe ich in den Masten vor allem Druckkräfte. Und das erscheint mir mit den vorgegebenen Materiailien leichter baubar zu sein.

Als Preis für das V verlagere ich die Biegekräfte in den Fuß. Aber hier muss ich nicht so weit auslegen und kann die das Drehmoment aufnehmenden Füße z.B. in der zuvor beschriebenen Sandwich Bauweise erstellen.
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nicozoeller

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24

Donnerstag, 6. April 2006, 19:04

Hallo allerseits.

ich bin sozusagen Mitarbeiter vom Bass.

Schon mal danke für die vielen tollen Ideen. Da kann ja schon fast nichts schief gehen.

Ich wollte noch anmerken, dass die Kleberfrage noch nicht geklärt ist.
Stimmt es, wie in dem anderen Forum beschrieben, dass ihr auf die Flinke Flasche von UHU "schwört"?

Grüße
Nico
N. Zöller

Jan Hascher

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25

Donnerstag, 6. April 2006, 19:16

Hallo Nico,
auch dir ein herzliches Willkommen. Wir geben nur noch Auskunft, wenn ihr beide hinterher einen tollen Baubericht abliefert :D :D. Nein, im Ernst, verwendet wird hier sehr viel Wicoll (Weißleim) und tatsächlich die flinke Flasche. Jeder Kleber hat seine Anwendungen. Uhu verwende ich gerne für großflächige Sachen, weil er nicht auf wasser basiert. Verdünnter Weißleim für alles andere. Für eure Anwendung würde ich aber Uhu empfehlen.
Gruß
Jan
Jeder, der einen Post mit "Ich habe zwar keine Ahnung, aber..." beginnt, möge bitte den Absenden-Button ignorieren.

René Blank

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26

Donnerstag, 6. April 2006, 19:20

Hallo Nico,

um Jan etwas zu präzisieren:
Uhu Flinke Flasche in Schwarz, denn nur die enthält Lösungsmittel, während die grüne Flinke Flasche auch auf Wasserbasis also Lösemittelfrei ist.

Schöne Grüsse

René


Kartonbau.de ... Mein Forum

Michael Urban

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27

Freitag, 7. April 2006, 01:03

Zitat

Original von arthurschmidt
Wähle ich statt dessen ein V und spanne die Masten untereinander und zum Fuß hin mit Bindfaden ab, habe ich in den Masten vor allem Druckkräfte. Und das erscheint mir mit den vorgegebenen Materiailien leichter baubar zu sein.


Hmm... ist das dann noch ein "Turmdrehkran"? Wie definiert sich ein solcher?

Mit einer Bindfaden-Abspannung an die Grundplatte wäre ich auch vorsichtig - dann muß diese nämlich arg biegestabil sein - und wir brauchen ein minimales Gesamtgewicht.

Viele Grüsse
Michael

Friedulin

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28

Freitag, 7. April 2006, 07:56

In der Aufgabenbeschreibung steht nichts von einem Turmkrahn.
Da steht nur Lastenkrahn.
Ein Ausleger wäre natürlich am Einfachsten zu bauen.
Man kann ihn ja auch abstützen und nicht abspannen.

Also irgendwie so:

Grüße Friedulin
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Michael Urban

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29

Freitag, 7. April 2006, 08:42

Zitat

Original von Friedulin
In der Aufgabenbeschreibung steht nichts von einem Turmkrahn.
Da steht nur Lastenkrahn.


Ok.... ich habe mich vom Titel des Threads leiten lassen.

Dann kann man in der Tat ein "V" bauen - das könnte eine gute Lösung sein, wenn man das Abspannungsproblem in den Griff bekommt.

Den Ausleger finde ich nicht so gut, weil verm. der Schwerpunkt außerhalb der Standfläche liegt.

Beim "V" wäre eine elegante Lösung, wenn man das Gegengewicht einfach auf die Grundplatte legt (ist das erlaubt?), dann über beide Ausleger abspannt und am anderen Ende die Last anhängt. Dann müssen "nur" noch zwei leichte Röhren, die druckbelastet werden dürfen, konstruiert werden.

Viele Grüsse
Michael

Friedulin

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30

Freitag, 7. April 2006, 09:11

Meine Skizze war vollständig eigentlich so gemeint, also kein einfacher Ausleger.
Ich hoffe man kann das irgendwie erkennen.

Grüße Friedulin
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31

Freitag, 7. April 2006, 09:25

Gefordert ist ein minimales Gesamtgewicht. Ich nehme mal an, dass das konstruktiv erforderliche Gegengewicht da mit einfließt.

Bei der Lösung mit einem Ausleger ist der Hebelarm für das Konter-gewicht sehr kurz, so daß es sehr schwer sein muß.

Abspannen wollte ich nicht gegen die Grundplatte, die muß dann ja sehr knickstabil (Gewicht!) gebaut werden, sondern gegen die Füße.
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Samstag, 29. April 2006, 13:39

also, da wir jetzt zwei wochen osterferien hatten, hab ich mich von meiner kreativen seite her etwas gehen lassen und mal gebastelt.
bilder gibts leider noch keine, aber ich hab eine zeichnung angefertig:


und das hier:


ich hoffe, das hat jetzt mit den bildern funktioniert...... 8)

eine frage noch:
was für programme verwendet ihr, wenn ihr etwas millimeter genau zeichen möchtet?!? denn mit paint geht es ein wenig schlecht, auf den millimeter genau zu zeichnen.

grüße
bass

33

Donnerstag, 1. Juni 2006, 21:08

Moin,moin

wie ist es hier denn nun ausgegangen? Weis das Jemand?

Gruß aus Hamburg

Norbert
Glashaus
G-91 1:200 ruht immer noch
Norberts Modellbauseite

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