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larsmoeckl

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  • »larsmoeckl« ist der Autor dieses Themas

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1

Mittwoch, 21. Januar 2009, 18:29

Wie mache ich einen Schiffsrumpf Wasserdicht???

Ich hab da mal so ne Frage... Wie kann ich bei einem Kartonmodell den Schiffsrumpf wasserdicht machen??? Wäre sehr nett, wenn ihr mir helfen könntet. Danke schon mal im Vorraus.
Liebe Grüße
Lars

jb1963

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2

Mittwoch, 21. Januar 2009, 21:33

Lies mal diesen Thread ... : Indi(anapolis)

Es ist aufwendig, aber es geht ;) - das ist das "Schiffchen" von FRITZKARTON ...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »jb1963« (21. Januar 2009, 21:37)


Friedulin

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3

Donnerstag, 22. Januar 2009, 08:05

Hallo Lars,

Ich habe bei der Maine die Außenhaut überlappend geklebt und dann solange lackiert, bis der Rumpf dicht war.

USS "Maine" / Eigenbau / 1:100

Grüße Friedulin

modellschiff

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4

Donnerstag, 22. Januar 2009, 11:24

Hallo Lars,
und das Abdichten nicht nur von außen, sondern auch von innen vornehmen. Grundvoraussetzung sind sehr gut ausgeführte Klebenähte.
Ob die Farblich lackierst oder Klarlack nimmst ist letzen Endes egeal, Hauptsache ist, du verwendest keinen wasserlöslichen Lack, wenn du Dein Modell malf wasser setzen möchtest.

Mit freundlichen Grüßen

modellschiff

Jan Hascher

Moderator - DerTranslator

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5

Donnerstag, 22. Januar 2009, 11:50

Zitat

Original von modellschiff
wasserlöslichen Lack


Wo gibts denn Lack, der nach dem Aushärten noch wasserlöslich ist? Nur weil Wasser als Lösungsmittel benutzt wird, heißt das ja nicht, daß der nicht wasserfest ist.

Gruß
Jan
Jeder, der einen Post mit "Ich habe zwar keine Ahnung, aber..." beginnt, möge bitte den Absenden-Button ignorieren.

Friedulin

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6

Donnerstag, 22. Januar 2009, 12:41

Genau. Ich habe auch Lack auf Wasserbasis verwendet. Man muß ihn nur gut durchtrocknen lassen.
Wenn man die angegebne Trocknungszeit einhält, kann sich der Lack im Wasser wieder aufweichen.
Ich haben den Rumpf vor dem ersten Schwimmversuch daher einige Tage liegenlassen.
Abschließend habe ich den Rumpf mit Klarlack auf Lösungsmittelbasis überzogen.
Das war aber nur zum mechanischen Schutz, da die Wasserlacke weicher sind.

Grüße Friedulin

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Friedulin« (22. Januar 2009, 12:42)


jb1963

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  • »jb1963« ist männlich

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7

Donnerstag, 22. Januar 2009, 12:47

Na, wasserlöslich ist vielleicht etwas missverständlich ... Gemeint ist sicher wasser- und dampfdichter Lack. Viele Lacke lassen in kleinen Mengen Wassermoleküle durch. Und schon beliebt sich das Papier dahinter ein wenig an Volumen zu zulegen und dann ...

*blubb*

Peter P.

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8

Donnerstag, 22. Januar 2009, 15:08

Du kannst auch Acryllack benutzen.der ist auch "wasserlöslich" aber ein polymer und wird im prinzip zu "Kunststoff" wenn er ausgehärtet ist.(wenn ich richtig informiert bin)Ich male eigentlich nur noch mit dem wenn es um Modellbau geht.


Ist Rechtschreibschwäche und grenzenlose Blödheit abmahnfähig?

larsmoeckl

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  • »larsmoeckl« ist der Autor dieses Themas

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9

Donnerstag, 22. Januar 2009, 18:16

Vielen Dank...... Ihr habt mir sehr gut weiter geholfen. Mal gucken, wann ich mein erstes ferngesteuertes Modell auf dem Wasser fahren kann.... Werde ich dann berichten... :D :D :D
Gruß
Lars

  • »Axel Huppers« ist männlich

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Freitag, 23. Januar 2009, 00:06

Hallo Lars,

in meiner Werft sind schon einige kleinere Modelle entstanden die auch mit RC - Anlage den flüssigen Metier trotzen.

Schau doch einmal hier:

Torpedoboot Typ MAS

Oder auch diese Fotos:

30. Intermodellbau Dortmund vom 16. bis 20.04.08

Zum Lackieren verwende ich schon seit vielen Jahren sogenannten "Sprühfilm" von der Firma LUKAS, den gibt es in Matt, Seidenmatt und Glänzend. Du bekommst ihn in gut sortierten Geschäften für Künstlerbedarf in Sprühdosen zu 400 ml.

Allerdings habe ich auch schon eine böse Überraschung erlebt: Die ersten Modelle verklebte ich mit normalem, lösemittelhaltigen Klebstoff von UHU. Der spätere Lack und der Klebstoff harmonierten prächtig.

Dann kam ich auf die Idee, ein Modell mit Weißleim - Klebstoff zu bauen - der Lack und dieser Klebstoff mochten sich nun gar nicht! :(

Immer wenn dieses Modell ins Wasser kommt wird der darunter liegende Weißleim tatsächlich wieder weiß und nach einiger Zeit auch weich - eine Bestätigung der Aussage von jb1963.... ;)

Zitat

Viele Lacke lassen in kleinen Mengen Wassermoleküle durch. Und schon beliebt sich das Papier dahinter ein wenig an Volumen zu zulegen und dann ...

*blubb*


Wichtig ist auch diesen Lack in dünnen Schichten immer und immer wieder aufzutragen damit sich die Poren im Karton gut füllen können. Bis zu fünf Durchgänge beim Lackieren sind für mich mttlerweile normal.

Einen kleinen Nachteil hat dieser "Sprühfilm" dann aber auch: Im Laufe der Jahre wird er immer härter und spröder, und irgendwann nach ca. 10 Jahren beginnt er dann auch sich zu verziehen und Teile des Kartons in eine ungewöhnliche Form mitzunehmen. Verbogene und verzogene Masten bleiben dann z.B. nicht aus.

Aber dann sind meine Modelle meist ohnehin schon abgewrackt... :P

Axel

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