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Zaphod

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Dienstag, 4. November 2014, 18:38

Wektor Verlag Nr. 7: Bristol M.1C Konstrukteur: Stanislaw Sliwinski

Ein recht neuer Verlag ist der Wektor-Verlag aus Melgiew in Polen in der Nähe von Lublin.

Die Bristol M.1.C hat mich wegen ihrer ungewöhnlichen Form –ein Eindecker mit n-eckigem Rumpf und stromlinienförmiger Propellerverkleidung schon länger interessiert. Grund genug zu dem mit 6 EUR preiswerten Modell zu greifen, zumal der Flieger auch noch in kuriosen weiß-braunen Längsstreifen daherkommt.

Zum Bogen selber:

Auf insgesamt drei DIN 4 Bögen tummeln sich ca. 250 Teile. Auf der Rückseite des Titelblatts finden sich noch historische Angaben zur Maschine, eine knapp gehaltene Bauanleitung und eine Legende für die verwendeten Abkürzungen und Symbole, die eine Mischung aus altbekannten und mir neuen sind. Hinzu kommen 5 Seiten sauber gezeichnete Bildanleitung und der allgemein übliche Abschnitt mit den Schablonen für die aus Draht zu fertigenden Teile.
Wie die Verspannungsfäden verlaufen, ist auf den Skizzen exakt mit roten Linien angegeben. Die Anleitung lässt hier an Übersichtlichkeit nichts zu wünschen übrig.
Ein Wermutstropfen: Es wird nicht angegeben, wo und wie gerillt und geknickt werden muss, dass hat sich der Bastler aus der Anleitung zu erschließen.
Ganz neu ist eine Seite mit den Umrissen der Flügel und der Leitwerke, deren Zweck sich mir noch nicht erschließt - der Text auf Bild 8 erklärt es wohl.
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  • Bristol M 1 C Vorstellung 001.jpg
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  • Bristol M 1 C Vorstellung 003.jpg
  • Bristol M 1 C Vorstellung 004.jpg
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  • Bristol M 1 C Vorstellung 008.jpg
  • Bristol M 1 C Vorstellung 006.jpg

Zaphod

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Dienstag, 4. November 2014, 18:44

Der Druck ist präzise ausgeführt. Saubere Farben (keine Alterungsspuren), das Cockpit in Holztönen, seine Wände dagegen in beige für die Leinwandbespannung. Angenehm hervor sticht noch die Verwendung von Metallic für die Teile des Motors (BIld 1).

Diese kleine Maschine –ein Flügel misst nur 13cm in der Länge- hat es in verschiedener Hinsicht in sich:
1) Der Rumpf war ein 20ig-Eck, dies wird im Modell exakt wiedergegeben, man muss den Rumpf vorne entsprechend knicken und hinten 20 Streifen stumpf zusammenkleben (Bild 2).
2) Im Cockpit sind alle Verstrebungen etc. vorgesehen u.a. 12 dünne Drähte längs und 11 zu Kreisbogenabschnitten zu biegende Drähte. Hinzu kommen die entsprechenden hölzernen Verstrebungen (Bilder 7-9).

Die Detaillierung ist ausgezeichnet. Alle Steuerflächen sind separat auszuführen, die beiden „Fenster“ an den Flügelansätzen sind vorhanden, die 9 Zylinder des Umlaufmotors sind aus je 7 Teilen zu fertigen, selbst an die massive Schraube, die den Motorblock festhält, wurde gedacht.
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  • Bristol M 1 C Vorstellung 012.jpg
  • Bristol M 1 C Vorstellung 011.jpg
  • Bristol M 1 C Vorstellung 013.jpg
  • Bristol M 1 C Vorstellung 015.jpg
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  • Bristol M 1 C Vorstellung 017.jpg
  • Bristol M 1 C Vorstellung 020.jpg
  • Bristol M 1 C Vorstellung 021.jpg
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Dienstag, 4. November 2014, 18:49

Das Fahrwerk wird kniffelig: Die Metallachse 11c ist in den Knickpunkt des Drahtes 11 zu kleben und hat wegen der Räder noch eine gewisse Stabilität, aber der Draht 11d muss stumpf auf den Draht 11 geklebt werden, nicht meine Lieblingsbeschäftigung.

Die Flügel werden über zwei Metallholme im Rumpf verankert, die Holme wiederum sind durch 5 Flügelspanten zu führen, das garantiert eine gute Stabilität (Bild 2, das im Übrigen auch die "Fenster" in den Flügelansätzen zeigt).

Zur Passgenauigkeit kann ich natürlich nichts sagen. Auf der Rückseite des Covers findet man 6 Fotos eines gebauten Modells, das ist auf jeden Fall schon mal vertrauenerweckend.

Fazit: Ein Bogen der neugierig auf weitere Produkte aus dem Hause Wektor macht.
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  • Bristol M 1 C Vorstellung 024.jpg
  • Bristol M 1 C Vorstellung 026.jpg

Henryk

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Dienstag, 4. November 2014, 19:37

Ganz neu ist eine Seite mit den Umrissen der Flügel und der Leitwerke, deren Zweck sich mir noch nicht erschließt

Hallo Zaphod,
der Konstrukteur hat das gemeint;

An das ausgeschnittene Teil X von deren Rückseite die Schablone X anlegen und die Linien (Striche) mit einem verbrauchten Kuli durchzeichnen (durchdrücken), Auf diese Weise kann man den Effekt des gespannten Leinens erreichen. Vorher ausprobieren, wie viel Kraft man zum Erreichen eines solchen Effekts braucht. Genauso wichtig ist die Unterlage, auf der man das durchführt.
Auf die Weise werden Flügel, Querruder und das Leitwerk hergestellt.
Herzlichste Grüße
Henryk

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Zaphod

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Dienstag, 4. November 2014, 21:31

Hallo Henryk,

einmal mehr herzlichen Dank für die Übersetzung !

Das klingt nach einer guten Idee.

Zaphod

J.R.

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Mittwoch, 5. November 2014, 08:49

Moin Zaphod,

genau die Kiste habe ich gemeint. Nun ist sie allerdings nicht rot-weiß und auch kein Tiefdecker, aber
gemeint habe ich sie dennoch :) .
Nichts desdo trotz ein interessantes Fluggerät und im Bogen auch gut Detailiert. Wäre schon eine Herausforderung
den Vogel zu bauen, aber diese Art den Rumpf herzustellen.....holla die Waldfee 8| . Naja, manchmal sieht es auch
komplizierter aus als es letztlich ist. Das gebaute Modell auf dem Bogen sieht jedenfalls toll aus!
Machst Du Dich denn in absehbarer Zeit an das Ding rann? Ich wäre sehr an dem ausführlichen Baubericht interessiert ;) .

Gruß

Jens
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(Henri Matisse )

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Mittwoch, 5. November 2014, 09:21

Hallo Jens,

nein, das war ein typischer Impulskauf. Bei Fliegern neige ich im Moment als Nächstes zur Vindicator von Herrn Mistewicz, die Dauntless von Halinski ist doch sehr komplex.


Zaphod

Gustav

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8

Mittwoch, 5. November 2014, 16:34

Moin Zaphod,

ein interessanter Flieger, der sogar noch Spannseile hat.
Sehr reizvoll, vielen Dank für die Vorstellung!

Viele Grüße
Gustav
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