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Lars W.

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Samstag, 26. Juni 2010, 19:26

Wehrforschungsschiff "Planet" // Passat-Verlag // 1:250

Hallo liebe Freunde,

ich brauche mal wieder etwas Abwechslung von meiner Kaiserjacht.
Aus diesem Grunde habe ich einen neuen Bogen angeschnitten:
Das Wehrforschungsschiff der Forschungsanstalt der Bundeswehr für Wasserschall- und Geophysik "Planet".
Das Schiff lief am 23.09.1965 in Kiel vom Stapel und wurde am 15.04.1967 in Dienst gestellt.
Zu seinen Aufgaben zählten Erforschung und Überwachung der Schallortungsbedingungen des unterseeischen Verkehrsraumes sowie Anpassung und Optimierung von Sonar-Verfahren für Flachwasser. Die Besatzung bestand regelmäßig aus zivilem Forschungspersonal, welches in den 37 Jahren des Einsatzes der "Planet" die bisher umfangreichste Datenbasis zur Meeresakustik der Nord- und Ostsee erstellte.
Die "Planet" nahm auch an vielen multinationalen Expeditionen teil und wurde oft umgebaut, um mit der fortschreitenden Technik mit zu halten.
Das Modell zeigt den letzten Bauzustand der aktiven Dienstzeit und hat eine Länge von 32,1 cm.

Ich werde das Modell wieder mit Ätzteilen aus der zugehörigen Platine verfeinern. Mein Baubogen hat die Nr. 35 aus der limitierten Auflage.
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2

Samstag, 26. Juni 2010, 19:44

Los geht's wie immer mit dem Spantengerüst.
Die Grundplatte 1 besteht aus 2 Teilen und wird mit Klebelaschen zusammen gefügt (Foto 1). Befestigt wurde die Platte mit mehreren Streifen Tesa-Krepp auf meiner bewährten Holzplatte. Man sollte genau prüfen, dass die Markierungen für die Längsspanten auch wirklich gerade verlaufen (Foto 2).
Die Spanten werden mit der bedruckten Seite zum Heck montiert. Bei der "Planet" sind die mittleren Querspanten auf 2 Längsspanten aufzuschieben. Damit die Spanten richtig ausgerichtet werden können, habe ich einen Querspant vorn und einen zum Heck hin auf die Längsspanten geschoben (Foto 3).
Dann kann man den "Kasten" bequem auf die Grundplatte setzen und auf den Markierungen sauber ausrichten.
Hier noch ein Link zu einer Fehlerkorrektur. Sie betrifft die vorderen Querspanten 20-22 denn im Bogen fehlen die seitlichen Einschnitte für die Verstärkungen 23.
Nachdem alle Spanten aufgeklebt waren, sah das dann so aus: Foto 5.

Dann kam noch das Hauptdeck 24 hinzu. Foto 6 zeigt, dass das Hauptdeck der "Planet" steuerbords bis zum Oberdeck 26 reicht. Backbords endet es sehr viel früher.
Die aufgedoppelten Schotts wurden auch noch mit je einem Ätzteil-Handrad belegt. Die Handräder klebt man am besten mit verdünntem Weißleim auf, das hinterlässt keine Spuren.
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Samstag, 26. Juni 2010, 20:03

Moin Lars,
viel Spaß bei diesem schönen Modell - ich seh` schon, dass wird wieder ein detaillierter und klasse Baubericht!

Gruß von der Ostsee
HaJo

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Samstag, 26. Juni 2010, 20:08

@HaJo: Danke, ich werde mir Mühe geben :)

Bei den Aufbauwänden 25 wurden die Bullaugen mit dem P&D-Set ausgestanzt und mit Antistatikfolie hinterklebt.

Vielleicht noch ein Tipp für alle, die auch das P&D-Set nutzen: Ich habe festgestellt, dass sich die Bullaugen besser ausstanzen lassen, wenn man unter das Bauteil noch einen weiteren Streifen Karton legt. Wenn ich das nicht mache, kann es vorkommen, dass die Bullaugen nicht sauber ausgestanzt werden sondern irgendwo Fransen hängen bleiben. Mit der "doppelten" Kartonschicht gibt es diese Fransen nur noch beim Kartonstreifen, während das Bauteil sauber ausgestanzt daher kommt.

Je Schott ist übrigens noch eine Trittstufe anzubringen.
Die aufgedruckte Leiter auf der vorderen Aufbauwand wurde durch eine Ätzteil-Variante ersetzt. Ich habe die aufgedruckte Leiter komplett geschwärzt, denn das Ätzteil passte nicht genau drüber, da die Abstände zwischend den Stufen anders als beim Druck sind (Foto 1).
Außerdem wurde noch ein Lüftungsgitter auf Teil 7c angebracht (Foto 2).
Auch die heckseitige Aufbauwand ist an ihrem Platz (Foto 3).

Danach wurde das Oberdeck 26 vorn montiert (Fotos 4-6). Es müssen 3 kleine Löcher ins Deck gestanzt werden (1x für die Ankerkette, 2x für den Mast). Die Klebelasche habe ich an der Stelle, wo sie auf die Aufbauwand trifft getrennt und einen Zwischenraum geschnitten, damit sie nicht auf der Wand aufliegt (rot markiert, Foto 4).

Achja, alle Decks sollten leicht gewölbt werden, entsprechend der Querspanten.
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Samstag, 26. Juni 2010, 20:41

Die Außenhaut 27-29 besteht aus vielen Einzelteilen. Auf geht's :)
Wichtiger Hinweis: Die grauen Längsstreifen am Schanzkleid kann man ausschneiden; das Modell auf dem Titelbild zeigt dies auch (exemplarisch rot markiert, Foto 1).
Bei der Bordwand 28 stimmen die Klüsen der Innenschanz am Heck nicht mit den Äußeren überein. Hier muss man selbst etwas Hand anlegen. Ist aber kein großes Problem.
Die Wasserlinie habe ich an der Schnittkante mit Phthalo-Blau aus meinem Dürer-Farbkasten gefärbt.
Außerdem wurden die Knickstellen der Klebelaschen an der Grundplatte entsprechend gefärbt (Foto 3).
Sehr gelungen ist übrigens, dass die aneinander zu klebenden Stöße der Bordwand keine schwarze Linie aufweisen. So sieht man die Klebenaht so gut wie nicht (Foto 4).
Nach der Stanzerei der Bullaugen kam wieder die Folie zum Einsatz (Foto 5).
Und dann ging's ans Eingemachte: Montage der Bordwand.
Ungewohnt für mich, aber wohl die beste Möglichkeit hier: In der Mitte beginnen. Die Klebenaht der Außenwand muss mit der Klebenaht der Grundplatte überein stimmen (Foto 6).
Von der Mitte aus geht's zuerst Richtung Heck...

(Übrigens habe ich nicht im Zeitraffer gebaut, aber ich habe den Bericht erst begonnen, nachdem die Außenhaut angebracht war :D )
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Samstag, 26. Juni 2010, 20:54

Das Heck 29 ist mir suspekt. Denn die Einschnitte sind tief und lassen sich auch mit Farbe nicht 100%ig kaschieren. Trotzdem scheint die Konsturktion die einzig sinnvolle Möglichkeit zu sein, um dieses gerundete HEck darzustellen.
Ich habe lange vorgeformt und ganz vorsichtig die einzelnen Streifen zusammen geholt (auf der Rückseite mit dünnem Papier verklebt). Danach wurde noch weiße Acryl-Farbe auf die Einschnitte gepinselt (Foto 1).

Mit den Seiten der Außenhaut bin ich sehr zufrieden (Fotos 2+3).
Das Heck, nunja... Geht entsprechend der Umstände auch (Foto 4).
Der Bug. Hm.
Warum klafft da eine Lücke? Ärgerlich... Aber da kann man noch abhelfen, das zeige ich gleich.
Und noch ein Blick von oben (Foto 6).
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Samstag, 26. Juni 2010, 21:00

Die Lücke am Bug ist glücklicherweise gar kein Problem:
Die "Planet" besitzt dort nämlich einen ungewöhnliche "Buganker". Das Lager 42 für diesen Anker verdeckt genau die Lücke und lässt mich aufatmen (Fotos 1-3).

Und dies ist der aktuelle Baufortschritt. Jetzt geht's wieder langsamer voran :)
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Sonntag, 27. Juni 2010, 01:17

@Wilfried: Oha, Schande auf mein Haupt... Du hast natürlich Recht... Das kommt davon, wenn man versucht, die Anleitung "in kurze, eigene Worte" zu fassen... peinlich ;)
Danke für die Klarstellung :cool:

PS: Die Live-Fotos wurden schon als Favorit gespeichert, die sind einfach klasse!
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Sonntag, 27. Juni 2010, 15:54

Und schon kommen viele viele Kleinteile auf mich zu...
Zuerst die Innenschanzstützen für die Bordwände (Fotos 1+2). Auf der Steuerbordseite hatte ich am Ende noch einige Stützen übrig, vermutlich sind das Ersatzteile. Etwas schwierig war die Anbringung unter dem hinaus ragenden Oberdeck. Aber letztlich hat alles geklappt.
Danach kamen ein Spind und 2 Oberlichter 30 an Bord (Foto 3). Die kleinen Lichteinlässe sind ausgestanzt, aber bei der Größe nicht noch extra hinterklebt.
Die erste Winsch 31 lässt sich anhand der Bauskizze 2 auch gut zusammen bauen (Fotos 4-6). Die Rückseite der Motorummantelung 31b sollte grau gefärbt werden.
Leider ist der Druck etwas körnig, wie ich finde. Aber das kommt mir wegen der Winzigkeit vielleicht auch nur so vor.
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Sonntag, 27. Juni 2010, 23:17

Hallo Lars,

da hast du wieder ein interessantes Modell auf Stapel gelegt. Die Baubeschreibung ist - wie bei der Kaiserjacht - wieder mal sehr ausführlich. Da kann sich ein "Nachbauer" gut dran orientieren.

Alles Gute, Gruß Wolfgang.

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Dienstag, 29. Juni 2010, 19:51

@Wolfgang: Ich hoffe, dass ich nicht zuviel schreibe, manchmal kommts mir schon fast so vor :)
Danke Dir!

@Wilfried: Vielen Dank für die weiteren Fotos, da sind auf jeden Fall noch viele interessante Ansichten dabei! Ich werde drauf zurück greifen.

Zum Basteln ist es im Moment irgendwie zu heiß... :D
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Donnerstag, 1. Juli 2010, 18:14

Die Winsch 32 und die Winde 36 werden auf den Skizzen 3+4 dargestellt (Foto 1).
Bei der Winsch 32 stimmen die seitlichen Markierungen für die Kartonteile 32e/f nicht mit der Skizze überein; Teil e ist nach dem Bauteil zur Schiffsmitte zu befestigen, Teil fzur Bordwand hin. Auch die Live-Fotos der "Planet" zeigen, dass die Bauteile richtig sind, die Skizze falsch ist.
Foto 2 zeigt die Winsch im Bau, Fotos 3+4 an Bord.
Der Kartonstreifen 32e passte bei mir nicht mehr mit in die Nische für die Winsch (stand zu weit über). Ggf. sollte man den Streifen weglassen.

Hinzu kam auch noch der Niedergang 34.
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Donnerstag, 1. Juli 2010, 18:26

Dann kommt die Winde 36 unters Messer.
Ihr wurde ein Garn-Tau spendiert (Foto 1).
Den Streifen 36e sollte man an der kleinen weißen Markierung entzwei schneiden und das längere Teil dann zwischen die beiden Windenlager (blau markiert) und das kurze Ende zwischen Windenlager und Antriebsmotor (rot markiert) kleben, Foto 2.

An Bord sind auch noch die Schanzstützen 33 am hinteren Ausleger hinzu gekommen (Fotos 3+4).
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Freitag, 2. Juli 2010, 20:24

Der Leitstand 37 ist mal weniger fitzelig zu bauen. Aus dem Ätzsatz sind auch hier wieder 2 Handräder zu montieren (Foto 1).
Die Winden 38 und 39 werden wieder in einer Skizze dargestellt (Foto 2).
Der Zusammenbau der Baugruppe 38 geht gut von der Hand (Foto 3), man muss nur an ein paar Stellen grau nachfärben, da Klebemarkierungen auf den Bauteilen sind, die dort nichts zu suchen haben (31a/f, wo die Markierung für den Steg vor der Winde irrtümlich nach außen zeigt sowie die Grundplatte an den hinteren Markierungen; sie sind zu lang für die aufgesetzte Baugruppe).

Leitstand und Winde sind an Bord (Foto 4), allerdings habe ich nicht erkennen können, an welcher Position das Ätzteil-Handrad montiert werden soll. Auch bei den Live-Fotos bin ich nicht fündig geworden... Vielleicht weiß das noch jemand?

Die Winde 39 habe ich etwas modifiziert, indem ich mit der kleinsten Stanze aus dem P&D-Set Löcher in die Führungskästen gestanzt und einen dünnen Draht anstatt des Kartonstreifens hindurch geschoben habe.
Das Deck wird immer voller... (Fotos 5+6)
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Freitag, 2. Juli 2010, 22:10

Nun wurde noch die Winsch 40 und die Deckstützen 35 angebracht. Damit war es soweit: Das Oberdeck 43 konnte aufgelegt werden.
Das Gräting stammt wieder aus dem Ätzsatz.
In loser Reihenfolge ein paar Impressionen ;)

(Makrofotos sind manchmal echt gemein)
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Samstag, 3. Juli 2010, 13:34

Die Spanten 44 für den Aufbau (4 Stück) bestehen aus je einer Klebelasche und dem Spant selbst. Die Bezeichnung für die Laschen am Rumpf-Spantengerüst ist falsch; die Spanten sind stattdessen wie auf Foto 1 zugeordnet zu montieren. Ich empfehle, die Spanten an den Seiten ein wenig zu kürzen, damit sie nicht über die Markierung der Aufbauwände hinaus ragen.
Dann sieht das auch passend aus (Foto 2).

Die erste Aufbauwand 45 hat es schon in sich. Beim Teile-Überblick auf Foto 3 habe ich schonmal eine Stelle blau markiert, die fälschlicherweise als Rundungsmarkierung angedeutet wird. An dieser Stelle ist das Bauteil nach vorn zu knicken. Die Rundung setzt erst ab der Markierung links daneben an!
Noch einmal kurz zur Methode des Rundens:
Zunächst zeichne ich auf der Rückseite des Bauteils die Rundungsmarkierungen ein. Dann fahre ich mit einem dünnen, leicht feuchten Pinsel genau den Streifen zwischen den Markierungen entlang. Danach wird der Karton genau an dieser Stelle schön elastisch und lässt sich um einen passenden Federstahldraht legen (es ist wirklich erstaunlich, wie gut das geht).
An der Stelle über dem Lüftungsgitter befindet sich lt. den Live-Fotos eine Art Aggregat (?), welches ich am Modell selbst hinzu gefügt habe (Foto 4). Lt. Bogen kann man hier auch ein einfaches Kartonplättchen aufkleben.
Puh, die erste Wand ist nun montiert und passt auch gut (Fotos 5+6).
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Samstag, 3. Juli 2010, 21:32

Die restlichen Aufbauwände der Baugruppe 45 sind montiert (Fotos 1+2).
Dann habe ich mich entschieden, mit dem Hangar 47 weiter zu machen.
Hier musste ich sehr genau die runden Ecken bei Teil b ausarbeiten; sie passten zu Beginn nicht genau auf die Markierungen an Deck.
Das Hangartor wird noch mit kleinen Details versehen (Foto 3).
Auch an Deck heißt es: Genau ausrichten, dann sieht es auch ganz gut aus (Fotos 4+5).
Damit das Deck 49 leichter angebracht werden kann, empfehle ich die Anbringung vor Montage der vorderen Aufbauwand. Ansonsten muss man das Deck später auf die Aufbauwände "drücken", was schief gehen kann...
Beim Trocken-Einpassen fiel mir auf, dass die blau markierten Stellen an den seitlichen Nocks auf Foto 6 eingekürzt werden müssen, damit das Deck bis zum Anschlag der Hangarwand aufgeschoben werden kann (hmm, Baufehler bei mir, oder ist es die Konstruktion?). Aber soweit kein Problem ;)
Nun sitzt es und passt an allen Stellen.
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Sonntag, 4. Juli 2010, 13:32

Bevor ich mit der Front-Aufbauwand 46 weiter gemacht habe, habe ich erstmal den Bogen mehrmals nach den Positionsleuchten durchsucht. Es gibt keine. Lediglich die Kästen dafür sind als Bauteile 73 im Bogen enthalten. Wie ich beim Durchstöbern anderer Berichte und Fotos feststellen musste, scheint man tatsächlich keine rote bzw. grüne Lampe zu sehen.
Also habe ich nur die Kästen an den Brückennocks montiert.
Die Aufbauwand 46 einigermaßen sauber hin zu bekommen, ist entscheidend für den Gesamteindruck des Modells. Daher habe ich mir viel Zeit mit dem Vorrunden und dem Verkleben der einzelnen Teile gelassen. Zwischendurch wurde immer mal wieder trocken eingepasst.
Die Verglasung der Brückenfront wird noch mit 2 Schleuderscheiben aus dem Ätzsatz verfeinert (Foto 1).
Die Schotts habe ich geöffnet dargestellt; der Ätzsatz bietet hier auch 2 passende Türen an.
Übrigens werde ich die Relingsteile erst später anbauen, sonst besteht die Gefahr, dass sie beim Weiterbau versehentlich abgerissen werden.
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Sonntag, 4. Juli 2010, 19:55

@Wilfried: Danke fürs Foto, ich werde die Positionslampen erstmal weg lassen, da man sie ja auch beim Original nicht sieht (es sei denn, sie sind an :D )
Und bzgl. der Handläufe/Arbeitsdecklampen werde ich mal überlegen, ob ich diese darstellen will.

Der Kransockel 48 neben dem Hangar wurde mitsamt Ätzteil-Leiter an Bord geholt (Foto 1).
Danach habe ich mich dem Brückenaufbau gewidmet. Zunächst einmal muss man das Spantengerüst 50 hierfür überarbeiten, da der Längsspant zu lang ist und die Spanten 50b/c so an der falschen Stelle sitzen würden (Foto 2). Ich habe den Längsspant also zwischen Spant a und b auseinander geschnitten, etwas gekürzt und mit einer Klebelasche wieder zusammen gefügt. Danach passte es.
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20

Sonntag, 4. Juli 2010, 20:02

Die Aufbauwände der Brücke 51 passen sehr gut. Mit dem blauen Namensschild wirkt das Ganze sehr "edel" (Foto 1).
Nach den Wänden ist dann das Signaldeck 52 dran. Es besteht aus 2 Deckshälften, die mit einer Klebelasche aneinander geklebt werden. Doch Vorsicht: bevor man das macht, müssen beide Decks sorgfältig trocken eingepasst werden. Es waren einige kleinere Korrekturen vorzunehmen, damit alles genau passte (ist aber, wenn man vorsichtig ist, kein Problem).
Das Ergebnis ist dann auf den Fotos 2-6 zu sehen, ich bin damit sehr zufrieden :]
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Wiesel

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Sonntag, 4. Juli 2010, 20:15

Hallo Lars,

ich wäre ja inzwischen überrascht, falls ich bei Dir leicht "geschlampte" Stellen an den Modellen sehen würde.

Aber das, was Du bei der PLANET mal wieder ablieferst, ist vorbildlich.
Große Klasse!

Es freut mich einfach, dass dieses schöne Modell von Dir so schön gebaut wird. :)

An den entscheidenden Stellen haben Passat-Modelle häufig Überlängen, um die Teile sauber anpassen zu können. Man gewöhnt sich nicht nur rasch daran, sondern lernt es auch schnell zu schätzen...
Modellbau in Karton ist eben mehr als bloßes Zusammenkleben. ;)
Bis die Tage...

Helmut

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Dienstag, 6. Juli 2010, 18:32

@Helmut: Danke Dir, schön, dass Dir der Bau gefällt :)
Das mit den Überlängen ist normalerweise auch gut (besser als zu kurz!). Und wie so vieles im Leben ist es, wie Du schon sagst, eine Frage der Gewohnheit.

An dieser Stelle möchte ich mal den Konstrukteur dieses Modells lobend erwähnen. Da das Schiff ziemlich "asymmetrisch" aufgebaut ist, stelle ich mir die Konstruktion wirklich nicht leicht vor. Die Steuerbord-Seite wirkt dank der unterschiedlich verlaufenden Decks und Aufbauten komplett anders, als die Backbord-Seite. Eine tolle Leistung, das so durchdacht und gut baubar auf 2D zu bringen.

Und wieder ein Teil, vor dem ich etwas "Bammel" hatte: Die Bugschanz 56.
Bei der "H. Marwede" war ich damit ja nicht so sehr zufrieden und ich hoffte, dass mir die Schanz bei der "Planet" besser gelingt. Die Innen- und Außenseite habe ich erst zusammen geklebt, nachdem beide passgenau vorgeformt waren. Und siehe da: Beide Teile passten hervorragend zusammen!
Nur beim Anbringen an Deck und Außenhaut traten unweigerlich kleine Lücken auf. Nichts gravierendes. Ich habe die Stellen zuerst vorsichtig mit unverdünntem Weißleim zugeleimt und nach dem Trocknen weiße Acryl-Farbe aufgepinselt. Auf der Backbordseite ist es mir nicht ganz so gut gelungen, aber insgesamt bin ich mit der Schanz doch sehr zufrieden (Fotos 1-3). Die restlichen Kleinteile für die Bugschanz bringe ich an, wenn die Farbe getrocknet ist.

Danach wurde die Innenschanz samt Stützen 53 auf dem Signaldeck angebracht. Ich staune immer wieder, welchen feinen optischen Effekt solche Details bieten (Foto 4).
Die Niedergänge 54 aus der Ätzteil-Platine wurden ebenfalls an Ort und Stelle gesetzt (Fotos 5+6).
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Donnerstag, 8. Juli 2010, 15:04

Die Stützen für die Bugschanz sind montiert (Fotos 1+2). Die Stützen, auf denen ein Loch angedeutet ist, habe ich mit dem P&D-Set bearbeitet. Dann habe ich erstmal die sog. Königsrollen für die aufgedruckten "Pollersockel" an der Schanz gesucht... Es gibt im Bogen keine. Also habe ich mir die aus schwarzem Reservekarton selbst erstellt und am Bug befestigt (Foto 3).
Dann auf zum Wellenbrecher 57. Keine Besonderheiten hier, er passt sehr gut (Foto 4).
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Donnerstag, 8. Juli 2010, 15:10

Die Ladeluke 58 wird in Skizze 7 der Anleitung dargestellt (Foto 1).
Wie man sieht, ist es nicht nur ein simpler, rechteckiger Kasten, der aufs Deck kommt. Es sind schon einige Kleinteile zu verbauen (Foto 2).
Und fertig sieht die Luke dann so aus: Foto 3.
Ich empfehle, vor der Montage an Deck erst die Luke 59 zu bauen und an Bord zu nehmen. Sonst ist das saubere Ausrichten dieser Luke eher schwierig.
Luke 59 ist etwas kleiner und hat weniger Teile als Luke 58.
Beide Luken sind prima zu bauen und machen sich an Deck dann auch ganz gut, wie ich finde (Fotos 5+6).
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Freitag, 9. Juli 2010, 17:32

Und weiter geht's, trotz der schwülen Umstände hier... (35 Grad ist wirklich nicht mehr lustig, wenn man obendrein noch im 3. OG wohnt).

Ein besonderes Schmankerl ist bei vielen Modellen die Ankerwinde.
Das ist auch hier nicht anders. Einen Überblick geben Fotos 1+2.
Die Ankerwinde 60 sowie die Kettenstopper 61/62 sollte man gemeinsam bauen und erst dann die gesamte Baugruppe an Deck nehmen.
Die Winde habe ich von innen nach außen gebaut. Also habe ich zunächst die mittleren Antriebsverkleidungen c+d auf die Grundplatte 60/a/b geklebt. Die Windenrollen h wurden durch die Lager i geschoben, dann wurden Lager und Rolle ebenfalls auf der Grundplatte bzw. an der Verkleidung befestigt (Foto 3).
Danach wurden die Lager j/k und p/q sowie der Motor e-g montiert (Foto 4).
Nachdem die letzten, seitlichen Winden l-o und r-u angebracht waren, habe ich 2 brünierte Kupferketten in der richtigen Stärke durch die beiden Löcher der Grundplatte und um die innerste Winde gelegt (Foto 5).
Danach waren noch die Handräder aus dem Ätzsatz anzukleben. Ich habe sie entgegen dem Vorschlag rot gefärbt, da sie auch auf dem Original diese Farbe hatten.
Die Ankerketten habe ich dann noch durch die Kettenstopper 61/62 gezogen. Damit ist die Baugruppe fertig (Foto 6).
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Freitag, 9. Juli 2010, 17:35

Und so sieht das Ganze dann an Bord aus ;)
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Freitag, 9. Juli 2010, 17:52

Oha, Nachtrag:
Ich habe versehentlich die Podeste für die Kettenstopper vergessen... So ein Ärger, mal sehen ob ich das noch richten kann....
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Freitag, 9. Juli 2010, 18:38

So, Operation geglückt, der Patient lebt ;)

Achja, der Kettenkanal am Bug 63 wurde bei der Gelegenheit auch gleich mit verbaut.
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Freitag, 9. Juli 2010, 19:15

Ein so sauber gebautes Detail macht immer mächtig viel her!

Diese kleinen Dinge sind es, die die Augen auf einem solchen Modell förmlich "spazierengehen" lassen...

Und auf der PLANET gibt es viele davon - ähnlich wird es auf den Minensuchern und, in wohl noch größerem Umfang, der MARIA S. MERIAN sein.
Bis die Tage...

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30

Freitag, 9. Juli 2010, 20:17

@Helmut: Ja also auf die "Maria S. Merian" freue ich mich schon ganz besonders (aber das weißt Du ja :D ).
Bei der "Planet" bin ich auch positiv überrascht, wieviele Details es gibt. Sehr abwechslungsreich zu bauen.

Keine Ankerwinde ohne Anker. Die Anker 64 sind für den Bug (Foto 1) und die Steuerbord-Klüse (Foto 2) gedacht.
Schon etwas urig, dieser Buganker (warum hat man nicht wie bei anderen Schiffen einen Backbord-Anker genutzt?). Aber ich finds gut, denn so verschwindet mein kleines Malheur an der Bug-Außenhaut ;)
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Samstag, 10. Juli 2010, 09:50

Zitat

Original von Lars W.

Ein besonderes Schmankerl ist bei vielen Modellen die Ankerwinde.
Das ist auch hier nicht anders.



Hallo Lars,

da hast Du recht! Und vor allem dann, wenn sie so sauber und präzise wie von Dir gebaut wurde!

Faszinierend, wie Du trotz der sommerlichen Temperaturen so etwas schaffst.

Viele Grüße

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Samstag, 10. Juli 2010, 18:12

@Hans-Jürgen: Vielen Dank für das Lob ;)
Ja die Hitze macht mir schon zu schaffen, aber das Basteln ist zum Glück nicht so körperlich anstrengend.

Im Moment sind viele Kleinteile zu bauen. Bei gefühlten 100% Luftfeuchtigkeit und 30 Grad Hitze lassen sich immerhin die schmalen Röhrchen für Lüfter, Poller u. ä. "geschmeidig" rollen :)
Foto 1: Reserveanker 65, Luk 72, Lüfter 68 sowie die letzten, verbliebenen Poller 41
Foto 2: Luk 71 und Lüfter 69
Foto 3: Windabweiser 75, man kann ihn wahlweise in weiß oder orangerot anbringen. Beide Versionen hat die "Planet" während ihrer Dienstzeit getragen. Da mir die gelegentlichen Farbtupfer am Schiff (Namensschild, Handräder der Ankerwinde, später die Kranaufbauten etc.) gefallen, habe ich mich für die orangerote Version entschieden.
Foto 4: Fahrstand 74
Foto 5: Scheinwerfer 78; hier habe ich wie gewohnt wieder eine Verglasung aus Plastikfolie sowie Alufolie fürs Innere verwendet.
Foto 6: Magnetkompass 76, Lüfter 70 und Spind 77
Bei dem Kompass ist mir das Untergestell auf Nimmerwiedersehen von der Pinzette ins Nirwana entsprungen... :(
Also habe ich "nur" 2 schmale Kartonstreifen unter die Plattform 76a geklebt, damit der gewünschte Effekt trotzdem erzielt wird. Ich denke, es fällt nicht auf (... ich hab nichts gesagt, ihr wisst von nichts... :D ).

Nachtrag: Ich habe das Kompassgestell wieder gefunden... Unglaublich, es hing am oberen Rand meiner Brille (da soll mal einer drauf kommen; und ich krieche mehrere Minuten unter meinem Tisch herum :D )
Ändern werde ich den Kompass jetzt aber nicht mehr.
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Sonntag, 11. Juli 2010, 15:56

Heute habe ich mir die ersten Ätzteil-Relinge vorgenommen (Fotos 1+2). Reling 53f musste heckseitig ein wenig gekürzt werden, damit das Teil bündig mit dem Aufbau abschließt. Für das Teil 53h habe ich an Bord keine zugehörige Stelle gefunden; ich habe es als Reling am untersten Niedergang steuerbords eingesetzt.
Um einen sauberen Ansatz für die Reling 45 zu haben. musste schonmal der Schornsteinsockel 81 her. Auf den Live-Fotos ist zu erkennen, dass die Backbordreling dort nach achtern hin anschließt.
Die Profilplatte, die oben in den Sockel eingesetzt wird, musste wieder ein wenig zurecht gekürzt werden, damit sie in den Mantel passte. Dann habe ich noch die Lüftungsgitter aus dem Ätzsatz am Sockel befestigt (Foto 3).
An Bord sieht das dann so aus: Foto 4.
Danach wurde noch die Backskiste 82 und die oberen Relingsteile montiert (Fotos 5+6).
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Sonntag, 11. Juli 2010, 18:08

Da ich ja nun schonmal beim Schornstein 81 bin, gings da auch weiter.
Sehr gut ist hier das kleine Spantengerüst d/e unter dem Schornsteinmantel. Wenn man den Mantel g gut vorformt, kann man ihn bequem über das Gerüst stülpen.
Aber erstmal wurde die Platte f auf das Spantengerüst gesetzt. Die Schnittkanten sollte man hier ebenso wie das Innere der Schornsteinrohre i schwarz färben. Außerdem bietet es sich an, die weißen Kreise auf der Platte f zu schwärzen, denn die Schornsteinrohre sind etwas schmaler als diese Markierungen und so würde die Schornsteinkappe dann nicht so vernünftig aussehen. Dann die Röhrchen aufsetzen und voilá (Foto 1).
Die obere Kante des Schornsteinmantels g muss ebenfalls geschwärzt werden (Foto 2).
Dann wurde der Mantel auf das Spantengerüst geschoben und der Schornstein auf den Sockel gesetzt. An beiden Seiten sind dann noch 2 kleine Lüfter zu installieren und an der Steuerbordseite wurde noch eine Leiter aus dem Ätzsatz befestigt (Fotos 3+4).
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Sonntag, 11. Juli 2010, 18:10

Und da mit dem Schornstein ein weiteres, prägnantes Merkmal des Modells fertig ist, stelle ich noch 6 Gesamtaufnahmen der "Planet" ein ;)
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Montag, 12. Juli 2010, 21:02

Heute habe ich nur den Teleskopkran 79 geschafft.
Eine Vielzahl an Kleinteilen (Foto 1), die mit Hilfe von Skizze 9 der Anleitung (Foto 2) zusammen zu bauen sind.
Als erstes habe ich den Auflieger, bestehend aus den Teilen e/f an Bord befestigt. Dabei fiel mir auf, dass die Stützen sich nicht so ganz mit meiner Reling vertragen. Nach etwas Recherche habe ich heraus gefunden, dass ich die Reling offenbar zu weit nach hinten habe laufen lassen. Leider bot das Ätzteil genau die richtige Länge dafür. Hätte man die Reling, wie auf den Live-Fotos zu sehen, rechtwinklig abgeknickt mit dem Schornsteinsockel abschließend anbringen wollen, hätte man das Teil erheblich kürzen müssen.
Ich belasse die Reling jetzt so wie sie ist, sonst richte ich noch Unheil an Bord an. Die Stützen des Aufliegers habe ich etwas schräg angebracht, so passen sie (Foto 3).
Überhaupt ist die Lage des Teleskopkrans wieder ein schönes Beispiel für die asymmetrische Bauweise der "Planet". Der Kran liegt nicht schnurgerade in einer Flucht mit der Schiffsmittellinie sondern leicht schräg.
Nun war das Podest 79/a/b dran (Foto 4).
Den Ausleger selbst habe ich mit einem gefärbten Messingdraht als Hydraulik gesupert.
Und so sieht der Kran an Ort und Stelle aus (Fotos 5+6).
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Mittwoch, 14. Juli 2010, 18:29

Gestern habe ich noch die ersten Rettungsinseln 80 gefertigt. Dabei habe ich aus Maik seinem Baubericht ein bisschen "abgelinst" und die beiden aufgedruckten, schmalen weißen Streifen um die Insel herum verfeinert. Ich habe dafür allerdings kein Garn sondern schmale Papierstreifen verwendet (normales Druckerpapier, der Bastelkarton erschien mir etwas zu dick, Foto 1).
Die Rettungsinseln lagern in den Ätzteil-Halterungen 80, s. Fotos 2+3.
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"The quiet ones are the ones that change the universe, the loud ones only take the credit."
Fertig gestellt: Forschungsschiff "Maria S. Merian"
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Fertig gestellt: Notschlepper "Nordic"
Fertig gestellt: Troßschiff "Altmark" im Schwimmdock
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Kontrollbau fertig gestellt: Feederschiff "OPDR Lisboa"

Lars W.

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38

Mittwoch, 14. Juli 2010, 18:38

Kommen wir zu einem weiteren feinen Detail bei der "Planet": Der Heckwippe 83.
Hier wird die Bauweise anhand von Fotos in der Anleitung gezeigt (Foto 1). Die zu verbauenden Teile seht ihr auf Foto 2.
Als erstes sind die Stopper 83/a zu bauen (Foto 3).
Doch bevor es weiter ging, habe ich vorsichtshalber die Heckrelingsteile aus dem Ätzsatz angebracht. Dies deshalb, weil die Wippe in eingezogenem Zustand über der Reling am Heckgräting liegt. Da wäre ich sonst nur noch schwer dran gekommen.
Noch ein Hinweis zur Reling: Im Bogen sind an der Unterseite der Relingsteile schmale weiße Leisten vorgesehen, die bei den Ätzteil-Relingen nicht vorhanden sind. Damit sollen die Kartonteile an die Deckskanten geklebt werden. Ich habe die Leisten von der Kartonreling separiert und ebenfalls an der Deckskante befestigt. Darauf kam dann die Ätzteil-Reling. Dies sieht doch eleganter aus, als "nur" die Reling aufzukleben (Fotos 4+5).
Die Stopper 83/a kommen an Bord, ebenso die Lagerung für die Wippe b/c, s. Foto 6.
Dabei sollte man die Lager b/c jeweils möglichst weit nach außen liegend montieren, da die Wippenarme sonst nur schwer hinein passen.
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39

Mittwoch, 14. Juli 2010, 18:42

Die Wippe selbst wird noch mit Ösen (?) und Leitern verfeinert und sieht dann so aus: Foto 1
An Bord macht sich das Teil richtig gut, wie ich finde (Fotos 2-4).

Kann mir irgendjemand evtl. noch die Funktion dieser Vorrichtung näher erläutern bitte? ;)
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Wiesel

Hennings Dino

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40

Mittwoch, 14. Juli 2010, 19:33

Zitat

Original von Lars W.
...

Kann mir irgendjemand evtl. noch die Funktion dieser Vorrichtung näher erläutern bitte? ;)


Hallo Lars,

das sieht äusserst ansprechend aus.

Diese "Wippe" dient dem "Aussenbordhängen oder -bringen" von verschiedensten Gerätschaften wie zum Beispiel Messbojen, Sonden usw.

Diese Geräte werden normalerweise über Blöcke, die in die "Ösen" (D-Ringe) eingehängt werden, gefiert.
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
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