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81

Freitag, 23. Februar 2018, 21:26

Moin, moin zusammen,

hier geht es jetzt weiter - es muss etwas Schadensbegrenzung betrieben werden. Vor etwa einem Jahr habe ich das Walfangboot mit UV-Schutzlack eingesprüht, dabei passierte dann das Malheur. Trotz ausgiebigem Probe- und Testsprühen (weil die Dose schon etwas stand....) hat sie dann, als ich fast fertig war, gehustet und ganz kleine weißliche Kluten gespuckt, die sich erhaben in weißlicher Manier auf der vorderen Bb-Bordwand abgesetzt haben. Da war dann nichts mehr mit Abwischen......sehr ärgerlich! Die Motivation, das irgendwann ausbügeln zu müssen, war dann auch nicht gerade dem Baufortschritt förderlich.......aber, wat mut dat mut!

Ich baue nach einem Foto der AM 22 NICOLAS W. VINKE, auf dem das Walfangboot die beidseitige weiße Lizenznummer AM 22 am Bug nicht mehr trägt. Stattdessen beidseitig am Aufbau unterhalb der Seiten-Laternen und an der Frontwand unterhalb der drei Brückenfenster jeweils eine schwarze 22. So kann ich mit dieser Lackier-Operation die Bugkennzeichnungen (hier: AM 11) gleich überpönen und dann später die drei "22" am Aufbau anbringen. Die drei schwarzen "22" werde ich mit einem Brother- Etikettierungsgerät herstellen, aussticheln und aufkleben. Allerdings hat man bei jeder Zahl beim Aufkleben nur einen Versuch.........ich bin mir aber noch unschlüssig, ob ich beim Etiketten-Band "schwarz auf transparent" oder "schwarz auf weiß" nehmen soll.

Für die Lackierung per Airbrush habe ich drei Schwarztöne von Revell (AQUA COLOR) zur Auswahl: 1. Teerschwarz, 2. Anthrazit und 3. Schwarz (s. Foto Farbprobe). Das reine Schwarz empfinde ich als "zu schwarz", deshalb keine Anstrichprobe. Als Anstrichprobe habe ich die Lizenzkennung AM 11 an Stb-Seite übergepönt: Das A mit Teerschwarz, das M mit Anthrazit und die 11 mit einer Mischung aus Teerschwarz und Anthrazit im Verhältnis 1:1. Letztere Variante trifft m. E. den Farbton ganz gut - allerdings ist das auch immer vom Lichteinfall auf die gekrümmte Bordwand abhängig.....dann werde ich wieder unsicher, ob die "Mischung" stimmig ist. Ggf. muss bei der "Mischung" noch der dunkle Anteil von Teerschwarz noch etwas erhöht werden. Aber der Original-Offsetdruck der Bordwand ist eben auch nicht ein reines Schwarz.

Die Schadstelle an Bb-Seite habe ich schon etwas für die Lackierung vorbereitet - 600er und 800er Schleifpapier kam zum Einsatz um die vielen kleinen Huckel abzutragen. Dadurch sieht das alles noch viel greuliger aus :evil: .....den blauen Wasserpaß habe ich mit dünnem Klebeband (extra zum Abgrenzen der Farblinien bei Airbrush - noch aus der Plastik-Bauzeit.. :D ) abgeklebt, die Aufbauten werden mit Papiertaschentüchern oder Küchenrollenpapier auch noch abgedeckt. Drückt mir die Daumen und vielleicht hat der Eine oder Andere dazu noch eine brauchbare Idee oder Anregung - da bin ich ganz offen und würde mich freuen.

Gruß von der Ostsee
HaJo

Hier die Bilder:
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82

Freitag, 23. Februar 2018, 22:23

Hallo HaJo,
da geht es endlich weiter und dann so was. Aber als ehem. STO wirst Du das schon vernünftig hinkriegen, bist auf dem richtigen Weg.
Glück auf - Harald Steinhage

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83

Freitag, 23. Februar 2018, 22:32

Moin Hajo,

viel Glück bei Deiner Reparatur- oder Überklebeaktion!

Obwohl Du schon wesentliche Stellen übertüncht hast: Ist denn das nötig? Wenn der Walfänger in einem ordentlichen Winter heimgekommen wäre, würden die Kluten sogar passen, siehe hier.

Wie auch immer: Ich wünsche viel Erfolg!
Viele Grüße Nils/Unterfeuer

"My brain hurts!" (Mr. Gumby)

Im Bau: Seebäderschiff ALTE LIEBE (WHV 1:250), Tonnenleger BRUNO ILLING (HMV 1:250), Schlepper WEGA (TF Rostock 1:250), Do WAL (WHV 1:250)

modellschiff

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84

Samstag, 24. Februar 2018, 09:03

Hallo,
und etwas Rostfarbe brächte mehr Leben ins Modell. Modelle müssen doch nicht immer wie neu aus der Werft aussehen.
Ulrich

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85

Samstag, 24. Februar 2018, 14:13

Ahoi HaJo,

das Pönen der Außenhaut ist Dir gut gelungen, Bravo Zulu :D

Jetzt startet der Endspurt, in Mannheim soll es ja Wale geben :thumbup:


Gruß
Jo
Meine bisher gebauten Modelle sind hier abgelichtet :)

86

Samstag, 24. Februar 2018, 15:29

Moin HaJo,

ich finde, Du bist auf einem richtigen Weg. Gutes Gelingen dabei wünscht

Fiete

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87

Samstag, 24. Februar 2018, 17:08

Moin, moin zusammen,

herzlichen Dank für die Rückmeldungen :thumbup: .
Jetzt habe ich gerade die Ausrüstung für das Airbrushen zusammen gesammelt - Pistole, Kompressor, Druckluftschläuche, Verdünner, Reinigungsbürste etc. - stammt alles noch aus der Plastik-Zeit und musste wieder hervorgekramt werden. Gerade Standprobe mit dem Kompressor gefahren: läuft :) ! Ich werde wohl den von mir skizzierten Weg beschreiten, an der schwarzen Farbmischung tüftel ich noch.

@Harald: Danke! Ja, als ehem. STO kann man zumindest mit seinen Händen und der entspr. Technik etwas wieder zum Laufen bringen......abwarten, ob mir das hier geling!

@Nils: Klar, wäre auch eine Lösung. Aber die weißen Kluten waren nur an Bb-Seite - fraglich, ob ich (oder die alte Sprühdose :D ...) das an Stb-Seite noch einmal so hinbekommen würde......und dann ist der Eisbelag ja nicht nur am Vorschiff.

@Ulrich: Rostige "Eimer" habe ich während meiner Seefahrtszeit genügend gesehen. Aber die Marine hat mich doch zu sehr geprägt: Rost an Bord geht gar nicht :rolleyes: !

@Jo: Moin, moin Jo.....I`m trying my very best :) ! Mannheim und Walfisch-Steak? Ich weiß nicht, da finden wir im Brauhaus sicherlich eine ordentliche Alternative.... :thumbup: !

@Fiete: Danke! Mal gucken, wie es wird - wenn gut, dann präsentiere ich das Ergebnis am nächsten Sammstag im "Olé" :D !

Gruß von der Ostsee
HaJo

88

Montag, 26. Februar 2018, 08:12

... Aber die Marine hat mich doch zu sehr geprägt: Rost an Bord geht gar nicht :rolleyes: ! ...

:thumbsup: :thumbsup:

Bis Sonnabend (mit Fangboot ;) )

Beste Grüße
Fiete

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ernie (27.02.2018)

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89

Mittwoch, 28. Februar 2018, 20:07

Moin, moin zusammen,

sooooo....."Operation Airbrush gelungen....Patient tot".........neeee :) , der Patient lebt noch und das Ergebnis ist für mich doch zufriedenstellend.
Anbei das Operationsergebnis aus der Lackierwerkstatt der Werft:
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Mittwoch, 28. Februar 2018, 20:12

.....und hier noch einmal die "schlimme" Bb-Seite - insbesonders war der vordere Bereich betroffen, als die Sprühdose ihren Husten bekam......!
Modell und Original......man kann deutlich erkennen, dass ich mich noch an einer ganzen Reihe von Details austoben kann...... :thumbsup: !
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Mittwoch, 28. Februar 2018, 21:14

Ich möchte doch noch ein paar Sätze und Details zum Einsatz der Airbrushpistole verlieren, da man einerseits damit gute Ergebnisse erzielen......andererseits aber auch das Modell restlos "versauen" kann. Damit das nicht geschieht, muss man sich vorher zur "Airbrush-Aktion" unabdingbar einige Überlegungen und Gedanken machen.

Zuerst einige Daten zum verwendeten Material bzw. Einstellungen:

1. Kompressor: Revell Gamma Bj. 1999, Spritzdruck eingestellt auf 1.8 bar
2. Airbrush-Pistole: Triplex-Gabbert, Düse 0.5 mm
3. Farbe: Revell Aqua Color, Mischung aus Teerschwarz (60%) und Anthrazit (40%)
4. Verdünnung: Aqua dest. (50%) und Isopropanol (50%)
5. Verhältnis Farbe zu Verdünnung: 1 zu 2

Farbe: Die Aqua Color Acryl-Farbe auf Wasserbasis ist im Vergleich zur Lösungsmittel enthaltenen Email-Farbe (z.B. Humbrol) schon im Töpfchen deutlich dickflüssiger, weiter erscheinen mir die Farbpigmente deutlich dicker als bei den Email-Farben und damit schwieriger mit dem Airbrush zu verarbeiten. Das erfordert eine gute Verdünnung und eine nicht zu feine Düse für die Pistole, da diese sonst leicht verstopft. Weiter darf der Spritzdruck nicht zu niedrig sein.

Untergrund: Der zu spritzende Untergrund (Bordwand) ist schon mittels Offsetdruck bedruckter Karton und wurde darüber hinaus von mir noch mit UV-Schutz-Spray behandelt. Daraus folgt, dass der Untergrund nur noch sehr wenig saugfähig ist. Eine Verdünnung nur mit Wasser beinhaltet die Gefahr, dass sich beim Spritzen auf dem Untergrund weglaufende (Wasser-)Perlen bilden können, da einerseits der Karton kaum Farbe aufnimmt, andererseits Wasser als "Lösungsmittel" eher nur langsam verdunstet. Daher vorbeugend der Einsatz einer Mischung aus dest. Wasser und Isopropanol. Letzteres verdunstet recht schnell.

Verdünnung: Die Farbe muss - als Anhalt - die Konsistenz von Milch haben. Letztendlich muss man das für sich ausprobieren, da auch Düsendurchmesser, Spritzdruck, Größe der Farbpigmente usw. die notwendige Konsistenz beeinflussen. Die von mir benutzte Verdünnung für die Aqua-Color-Farben arbeitet einwandfrei, mit der von Revell angebotenen Verdünnung Color-Mix hatte ich teilw. Probleme in der Art, dass die Aqua-Color-Farbe klumpte bzw. die Düse nach kurzer Zeit verstopfte.

Probe: Auf jeden Fall das Airbrushen vorher ausgiebig ausprobieren (Pflicht!!!), bevor es im "scharfen" Versuch ans Modell geht - man kann ganz schnell viele Stunden Arbeit zunichte machen.... ;(

Abkleben: Klar, ordentliches Abkleben ist erforderlich, was bei so einem kleinen Objekt nicht so ganz einfach ist. Aber, der sehr feine Sprühstaub dringt überall ein.......



In der Hoffnung, etwas zum Thema "Airbrushen von Kartonmodellen" (gezwungener Maßen.... :D ) beigetragen zu haben......und.....Versuch macht kluch!


Gruß von der Ostsee
HaJo

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92

Mittwoch, 28. Februar 2018, 21:52

Moin HaJo,

ist Dir prima gelungen! 8o

Freue mich auf Inaugenscheinnahme am Sonnabend...

Beste Grüße
Fiete

Helmut B.

Hennings Dino

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Mittwoch, 28. Februar 2018, 22:31

Danke, HaJo, für die ausführliche Darstellung Deines "Airbrush-Abenteuers". :)
Bis die Tage...

Helmut


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Mittwoch, 28. Februar 2018, 22:46

hallo HaJo,
eine interessante Beschreibung und ein gutes Ergebnis.Hattest Du schon mal mit Airbrush gearbeitet ?
Gruß Harald Steinhage

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Freitag, 2. März 2018, 13:45

Moin, moin zusammen,

recht herzlichen Dank für die Rückmeldungen und die Likes :) !

Gestern habe ich die "Hull-Number 22" mit unserem Brother-Etikettierungsgerät hergestellt. Zweimal etwas größer (6 mm hoch) für die beiden Seitenwände des Aufbaus und einmal etwas kleiner (4.5 mm hoch) für die Frontseite unterhalb der Brückenfenster, dort war m Modell weniger Platz vorhanden. Allerdings sind auf dem Foto wohl alle Zahlen gleich groß - schei....die Wand an.......macht nichts, deutet aber darauf hin, dass die Maße des Modells (Konstruktion 1957!) teilweise etwas abweichen. Ich hatte mich für das Etikettierungsband "schwarz auf weiß" entschieden - mit "schwarz auf transparent" wäre es nicht besser geworden. Das Aussticheln ging relativ leicht, da weiches Kunststoff-Band. Die Folie danach abzuziehen war wieder eine Herausforderung unter der Lupe. Für das Positionieren braucht man mehr als eine ruhige Hand, ich habe mir mit einem kleinen Klebestreifen eine Linie gezogen, auf der ich dann so zu sagen die Zahlen mit der Pinzette aufgesetzt und dann mit einem Zahnstocher angedrückt habe. Das Zeug klebt wie Teufel und eine Korrektur ist nicht mehr möglich. Bei dem Klebeband als Positionierungshilfe handelt es sich um ganz schmales, nur "sanft" klebendes Material aus dem Airbrush-Zubehör - man verwendet es hauptsächlich, um beim Spritzen von Tarnschemata die verschiedenen Farben von einander abzugrenzen. Es klebt gut, geht aber auch leicht wieder ab......sogar von Papier.

Weiter habe ich den beiden Außennocken der Brücke jeweils eine Gräting spendiert und an anderen Stellen auch noch kleinere Grätings positioniert. Vor dem Notruderstand (achtern), vor dem Kompaß auf dem Peildeck und an den beiden Stellen, wo seitlich jeweils hinter den Rettungsbooten an beiden Aufbauwänden auf dem Hauptdeck der Stockanker (Stb-Seite) und der Patentanker (Bb-Seite) gelascht werden sollen.

Dann habe ich noch die Schanzkleider des Beobachtungsstandes hinter dem Peildeck und auf dem Peildeck selbst mit einem hölzernen Handlauf versehen - das schließt oberseitig ganz gut ab. Die sechs Friemel-Stücke für den Beobachtungstand mussten noch (Pi mal Daumen :whistling: ) auf Gehrung geschnitten werden - ohne Lupenlampe hätte ich das definitiv nicht hinbekommen.

Anbei noch zwei Fotos - weitere Detail-Fotos später.

Gruß
HaJo
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Freitag, 2. März 2018, 17:35

Ahoi HaJo,

der Baufortschritt gefällt mir gut. Die Bordwände haben eine tolle Farbgebung bekommen, die Hull-Nr sehen spitzenmäßig aus.

Du befindest Dich auf dem richtigen Kurs :thumbup:

Apropos gleiche Größe der Hull-Nr im Original: Da wäre es an der Frontwand aber sehr eng geworden ;(


Gruß
Jo
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Freitag, 2. März 2018, 22:00

Moin HaJo,

besonders die Ergänzung der Nummern ist Dir hervorragend gelungen!
Respekt - ich weiß, wie dieses Zeug vor allem dann klebt, wenn es nicht soll...
Bis die Tage...

Helmut


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Freitag, 2. März 2018, 23:18

Moin, moin zusammen,

@Jo: Im Original sind die Nummern wohl alle gleich groß, aber auf dem Modell ist irgendwie auf der Brückenfront weniger Platz, deshalb hier eine Nummer kleiner....die Nummer :D ! Ich hatte vorher nachgemessen.....

@Helmut: Ja, wem sagst du das.....das Aufkleben der Nummern war eine einzige Zitterpartie :whistling: .....

So, für heute schließt die Werft. Was wurde heute geschafft:

Haltegriff-Stangen wurden entlang der Aufbauwände angebracht (ca. gem. Foto der AM 22), Material Messingdraht 0.3 mm und braun angepönt und entspr. abgelängt.

Patentanker und Stockanker wurden auf die vorbereiteten Gräting gesetzt. Sie stammen aus dem Spritzguß-Satz von HMV für die Flower-Class-Korvette. Im Original wurden diese wohl nach dem Umbau zum Walfangboot übernommen und verblieben an Bord. Die Ankeraustattung war aber bei den einzelnen Booten verschieden und die Anker standen zum Teil auch auf unterschiedlichen Seiten.

Das Peildeck wurde von aussen mit einem weichen Bleistift abgesetzt. Im Original besitzt das Peildeck kein richtiges Schanzkleid, sondern besteht aus einer hölzernen senkrechten Verbretterung. Die Verbretterung steht leicht vor und erzeugt einen waagerechten Absatz. Beim ursprünglichen Modell wirkt es so, als gingen die "weißen Wände" in einem Stück ganz bis nach oben zum Handlauf - dadurch sieht das Modell etwas merkwürdig aus beim Vergleich mit den Fotos......und ich bin zugegebener Maßen auch nicht gleich dahinter gekommen, woran das denn liegt, bis ich mir das noch einmal vergrößert angeguckt habe. Die Charakteristik des Aussehens kommt jetzt aber dem Original deutlich näher.

Schlussendlich hat das seitlich überstehende Bootsdeck unterhalb des Schornsteins auf beiden Seiten noch einen "Umleimer" erhalten - so wie beim Original.

Ich wünsche allen Mitlesern ein schönes Wochenende! Anbei noch einige Detail-Fotos zum Bauzustand.

Gruß
HaJo
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Samstag, 3. März 2018, 06:56

Moin HaJo,
einfach Spitzenklasse!! :thumbsup:
Bis nachher
Fiete

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Dienstag, 6. März 2018, 21:31

Moin, moin zusammen,

am Sonnabend hat mich ja der "virus grippus" auf die Koje gezwungen, aber zwischenzeitlich konnte sich heute der "virus kartonicus" :thumbup: dem entgegen stellen. Dauernd auf der Koje......da braucht man mal eine "Schlafpause" - anbei die Ergebnisse:

Ich hatte mich ja entschlossen, die von der alten Konstruktion her doch sehr "flachen" Whv`ner Rettungsboote zu verwenden, um den Charme des Whv`ner Modells beizubehalten. Die Rettungsboote des Feuerschiffs AMRUMBANK (Passat-Verlag) hätten auch wunderbar gut gepasst, aber......
Nun gut......die Original-Rettungsboote mussten nun etwas aufgepeppt werden. Die Persennings bekamen beidseits die "Zipfelchen", damit sie ordentlich gezurrt werden können.
Außerdem kamen unterhalb der "Zipfelchen" noch die Haltestangen dazu - an denen können sich die Schiffbrüchigen festhalten und beim Hereinziehen ins Boot auf ihnen Fuß fassen können. Eine leichte Funktion als Schlingerkiel könnte auch noch gegeben sein.
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Dienstag, 6. März 2018, 21:44

Weiter ging es dann im achterlichen Bereich.
Per Leiter (Ätzteil) kann man jetzt auf`s B-Deck gelangen und sieht dann gleich, dass es nun auch ein ordentliches Notruder (Ätzteil) gibt - natürlich von der ersten und einzigen deutschen Steuerrad-Fabrik Fr. W. Bauer aus meinem Geburtsstädtchen Vegesack. Sie bestand von 1906 - 1966 und war in derselben Straße zu finden, in der auch wir damals wohnten. Die alten Liner BREMEN, EUROPA und CAP ARCONA (u.a.) wurden auch alle von Fr. W. Bauer beliefert. Die Ätzteile sind aus dem Ätzsatz "Kleinteile" von Scheuer&Strüver.
Die ursprünglich aufgedruckte Leiter habe ich mit einem entspr. farblich gestalteten Papierstreifen überklebt.

Leider gelingt es mir nicht, das Bild aufzurichten - beim Hochladen hierher kippt es immer wieder um, obwohl im Dateiordner aufrecht.....naja, ist jetzt gut für die Halsmuskulatur :D....aber wenn man es im Viewer anklickt und die Vergrößerung aktiviert, steht es auf......das verstehe wer will :?:
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Dienstag, 6. März 2018, 22:17

Zuletzt habe ich noch den Unterbau für den Funkpeiler gefertigt. Er steht mittig auf dem Beobachtungsstand. Die weiß gepönte Spitze eines Zahnstochers ergibt einen schönen Konus und dazu bekommt der Beobachtungsstand noch eine runde Gräting, auf der dann alles steht. Die Antenne selbst ist vorbereitet, wird aber erst später montiert, da sie mir sonst beim Weiterbau gleich wieder abbricht......man kennt das ja :D.

Gruß von der Ostsee
HaJo
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Dienstag, 6. März 2018, 22:24

Sehr schöner Bau, HaJo;
vor allem auch der Sockel des Funkpeilers aus der Zahnstocherspitze gefällt mir gut!

Aber war der Sockel wirklich weiss? Ich hätte auf hellgrau getippt...
Bis die Tage...

Helmut


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Dienstag, 6. März 2018, 22:44

Moin, moin Helmut,

danke! Die Antenne war auf jeden Fall weiß und ich habe dann den Sockel farblich dem Schanzkleid des Beobachtungsstandes angepasst. Kann ja sein, dass der Sockel mal grau war, der Decksmeister fand dann aber weiß besser :D . Gut, ich hätte auch das helle Grau des verlängerten Peildecks nehmen können....anyway.

Gruß
HaJo

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105

Mittwoch, 7. März 2018, 07:48

Moin HaJo,

die Brücke hat durch Deine Ergänzungen unheimlich "gewonnen", wie meine liebe Frau sagen würde... ;) Wirklich klasse, ich bin begeistert. Wenn ich da so an mein seinerzeit "aus dem Bogen" gebautes Modell denke, das irgendwo im Keller vor sich hin steht...

Weiterhin viel Erfolg wünscht
Fiete

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106

Montag, 12. März 2018, 15:36

Moin, moin zusammen,

ersteinmal meinen Dank an die anteilnehmenden Kartonbau-Fetischisten und natürlich auch an die "Liker" - das motiviert ungemein :thumbup: .

Die letzte Woche habe ich - mehr oder weniger - mit Fiebrigkeit, Rotz und Schnodder zugebracht, jetzt "verdünnisiert" sich alles (im wahrsten Sinne des Wortes... :wacko: ). In den "Schlafpausen" konnte ich es aber nicht lassen und habe mich mit der Laser-Cut-Reling von HMV beschäftigt. Mich stören immer die Schmauchspuren vom Laser, die gerade auf einer weißen Reling besonders (mir) ins Auge fallen.....kann ich eben nichts für. Also noch einmal mit weißer Farbe überspritzen. Da der schwarze Schmauch aber Kohlenstoff ist, der die weiße Farbe dann gerne doch grau färbt, weil er sich auflöst, muss dieser isoliert werden. Das habe ich mit mattem UV-Schutzlack getan. Nach Trocknung dann mit mattem Weiß von Humbrol (34) übergeairbrusht.
Beim Heraustrennen aus der Platine muss an manchen Stellen mit dem Skalpell nach geholfen werden, da sich in den schmalen Spalten doch Farbe absetzt.
Vorteile des Verfahrens: Die Schmauchspuren sind weg, die Reling wird fester bzw. härter.
Nachteile: Die zwei Farbschichten tragen doch etwas auf, d.h. die Relingsteile werden dicker. Aufgrund der erhöhten Festigkeit, lässt sich die Reling nicht mehr runden....sie neigt sehr stark zum Brechen.

Runden geht meines Erachtens nur mit dem unbehandelten Laser-Karton zusammen mit einem Hauch an Anfeuchtung. Danach muss ggf. dann farblich nachbehandelt werden.

Die Sockelleiste habe ich herausgetrennt und die einzelnen Stützen dann separat auf dem Deck verklebt. Dadurch ist die Reling in Längsrichtung etwas flexibler und kann einem geringen Deckssprung folgen. Weiter habe ich am Brückenaufbau sowie an der Aufbauwand im achterlichen Bereich jeweils beidseitig insgesamt 8 Lampen montiert zur Oberdecksausleuchtung (gem. Foto). Anbei die Ergebnisse:
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107

Montag, 12. März 2018, 15:48

So.......ein guter Chief (Ltd. Ing) zeichnet sich dadurch u.a. aus, dass er immer genügend Schmiermittel einlagert - ggf. zusätzlich an Bord nimmt. Bereits für die Probefahrt voraus gedacht, werden zwei Fässer mit Schmieröl geordert und hergestellt (adaptiert vom TMS 14, Passat-Verlag). Die Einlagerung an Bord erfolgt mittig hinter dem Schornsteinpodest auf dem Bootsdeck, nahe dem Maschinenluk.

Damit wäre die erste Charge an Reling angebaut - es folgen jetzt die Niedergänge......mal sehen, wie ich die hinkriege.

Gruß
HaJo

Anbei noch ein paar Bilder:
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  • k-IMG_3872.JPG
  • k-IMG_3879.JPG
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108

Montag, 12. März 2018, 18:46

Hallo Ha-Jo,
es muss nicht immer eine Riesenpott sein, der eindruck macht. dieses relativ kleinen Modell mausert sich zu einem echten Eyecatcher. Es ist schon erstaunlich, was man mit heutigen Methoden aus so einem alten Bogen herausholen kann.
Ulrich

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Manfred (sy-schiwa) (12.03.2018)

109

Dienstag, 13. März 2018, 07:40

Moin HaJo,

eine wahre Augenweide, Dein Walfänger...

Die LC-Reling per Airbrush weiß zu machen ist eine Möglichkeit. Ich habe bei meinem Lotsenkutter zu einem weißen Aquarellstift gegriffen, das klappt auch bestens und ist nicht ganz so arbeitsaufwändig. (Hat übrigens auch damals bei den Relingskleidern meiner BØRØYSUND gut funktioniert... ;) ) War mir eingefallen als Tipp für Kollegen, die keine Airbrush-Ausrüstung haben...

Beste Grüße
Fiete

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110

Donnerstag, 15. März 2018, 18:44

Moin, moin an die Kartonbau-Gemeinde,

recht herzlichen Dank an alle "Liker" und an alle Mitleser :thumbup: !

@ Ulrich: Ja, es macht richtig Spaß, aus dem alten Whv`ner Bogen noch etwas herauszuholen - ich hätte in meiner Jugendzeit niemals gedacht, dass so etwas überhaupt möglich ist.....geschweige denn, dass ich das einmal selbst in Angriff nehmen würde. Aber schon rein finanziell wäre damals so eine Bastel-Austattung gar nicht drin gewesen. Ich reflektiere das oft und bin dankbar für die mir nun gegebenen Möglichkeiten.

@ Fiete: Danke für den Tipp :) - ich werde den weißen Aquarell-Stift demnächst auprobieren......warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah ^^ !

So, gestern habe ich mich ausgiebig mit den Laser-Cut-Niedergängen beschäftigt. Um es gleich vorweg zu nehmen, das war für mich schon eine fast grenzwertige Geduldsprobe und die ersten zwei Niedergänge habe ich auch gleich "versemmelt". Die äußeren Wangen mit dem Geländer zu früh und dann noch verkehrt angeklebt - dann ließen sich die Treppenstufen nicht mehr richtig drehen......in die falsche Richtung gedreht......alles etwas krusselig. War aber nicht so schlimm, denn (wie ich hinterher feststellte) waren die ersten beiden versaubeutelten Exemplare zu lang und auch zu breit - hätten also nicht gepasst! Aber als Übung war das einfach notwendig....denn die Medaille hat immer zwei Seiten :D !

Anbei die beiden "verunglückten" Ausfertigungen:
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  • k-IMG_3886.JPG
  • k-IMG_3887.JPG

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111

Donnerstag, 15. März 2018, 18:54

Nicht grämen, HaJo!

Du bist nicht der erste und wirst auch nicht der letzte Kartonmodellbauer sein, der mit diesen Lasertreppen seine Probleme hatte...

Meine ersten derartigen Modellniedergänge sahen mindestens genauso aus. :D
Bis die Tage...

Helmut


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112

Donnerstag, 15. März 2018, 19:16

Dann der neue zweite Anlauf für die zwei Niedergänge, die beidseitig an der Rückseite des Brückenaufbaus vom Bootsdeck zum Hauptdeck herunterführen.

An beiden Seiten habe ich zuerst das jeweilige obligatorische auf dem Hauptdeck aufgedruckte Whv`ner "Leiter-Dreieck" (Markierung für die Klebelasche der Leiter....) mit einem kleinen farblich angepassten Kartonstück überklebt. Beim Zusammenbau der zweifarbigen Laser-Cut-Niedergänge bin ich anschließend wie folgt vorgegangen:

1. Innenwangen mit den Treppenstufen aus der Platine lösen und die Wangen jeweils nach oben knicken und dann wieder zurück. Darauf achten, dass die seitlichen "Gelenke" der Treppenstufen "bergauf" zeigen, also oben liegen.

2. Treppenstufen nach vorne/oben drehen und darauf achten, dass sie einen (bezogen auf die spätere Einbauposition des Niedergangs) waagerechten Winkel erreichen. Das muss man abschätzen......wichtig ist, dass für alle Stufen der gleiche Winkel gleichmäßig erreicht wird.

3. Rechte Innenwange mit verdünntem Weißleim dünn bestreichen (kl. Pinsel), rechtwinklig hochklappen und mit den Stufen verkleben. Stufen immer wieder auf eine gleichmäßige Ausrichtung korrigieren, solange der Leim noch nicht angezogen ist. Mit der linken Innenwange genauso verfahren.

4. Dann rechte und linke Aussenwange/Geländer auf die jeweilige Innenwange kleben. Darauf achten, dass allseits nichts übersteht und die Geländer zueinander exakt parallel verlaufen.

Das Ergebnis sieht dann so aus:
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  • k-IMG_3889.JPG
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Donnerstag, 15. März 2018, 19:33

@ Helmut: Nöööö, habe mich nicht gegrämt......hab` es ja hinbekommen :thumbup: !

Im Vergleich zu den Ätzteil-Niedergängen, sind bei den Laser-Cut-Niedergängen die hochgedrehten Treppen in ihrer jeweiligen Position eigentlich nicht fixiert - die "Papier-Gelenke" sind einfach zu weich. Bei den Ätzteil-Niedergängen ist das entspr. "Neusilber-Gelenk" deutlich steifer und hält die jeweilige Stufe in Position. Ätzteil-Niedergänge sind damit m.E. beim Zusammenbau einfacher zu bearbeiten (nur biegen) und machen weniger "Sperenzien". Ich hoffe, dass meine Ausführungen für den Leser einigermaßen "verstehbar" und auch nachvollziehbar sind.

In diesem Sinne herzliche Grüße
HaJo

Hier nun die am Walfangboot eingebauten Niedergänge:
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  • k-IMG_3891.JPG
  • k-IMG_3892.JPG
  • k-IMG_3891..jpg
  • k-IMG_3892..jpg

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Donnerstag, 15. März 2018, 19:48

Moin Hajo,

die Geduldsprobe mit den Wangen der LC-Niedergänge hast Du sehr gut bestanden! Beim LC-Satz der BRUNO ILLING musste ich neulich jede einzelne Wange separat einkleben - Das Ergebnis ist im Müll gelandet und ich nehme jetzt LC-Standardniedergänge mit Geländer. Das Knicken etc. ist auch noch aufwendig, zehrt aber nicht so intensiv an meinen Nerven...

Und ich wiederhole mich gern: Deine Variante des Walfängers wird sicher die detaillierteste Ausführung dieses Bogens :thumbup:
Viele Grüße Nils/Unterfeuer

"My brain hurts!" (Mr. Gumby)

Im Bau: Seebäderschiff ALTE LIEBE (WHV 1:250), Tonnenleger BRUNO ILLING (HMV 1:250), Schlepper WEGA (TF Rostock 1:250), Do WAL (WHV 1:250)

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Donnerstag, 15. März 2018, 20:31

Modelle ausbauen

Ich finde es sehr schön wie du diesen alten Modellbaubogen zu neuem Leben erweckst. Solche liebevoll gemachten Details machen ein Modell erst wirklich wertvoll, einzigartig und auch persönlich.

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Lars W.

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116

Donnerstag, 15. März 2018, 21:16

Moin HaJo,

klasse, wie Du das Modell verfeinerst :thumbsup:

Meine Meinung zu den LC-Niedergängen:
Die ersten Versionen, die auch Nils beschrieben hat, sind meist nur mit äußerster Mühe und viel Geduld zu bauen.
Die neueren Varianten, die an Ätzteil-Niedergänge angelehnt sind, lassen sich schon besser verbauen; ich musste die Stufen bei den Niedergängen der "Hamburg" auch nicht extra fixieren, damit sie gerade erschienen. Dennoch, man muss da sehr vorsichtig sein...
Deine gezeigte Version ist "tricky" weil die äußeren Wangen separat mit den "Gelenken" an den Stufen verleimt werden. Die Stufen an sich sind vermutlich schon arg instabil, wenn man sie erstmal in Form gebracht hat; danach noch die Wangen anzukleben... puh, da muss man aufpassen, dass es die Stufen nicht "zerbröselt". Hast Du super beschrieben, wie man es hin bekommt :thumbup:

Mit den Ätzteil-Niedergängen beim EGV "Berlin" bin ich ja gerade mehr als zufrieden: stabil, schnell zu verarbeiten und auch von der Höhe her genau passend. Deinen Erfahrungen zu den Ätzteilen kann ich also 100%ig zustimmen :)

Auf jeden Fall ist Dein Modell ein Hingucker (und das nicht nur wegen der LC-Teile) :thumbsup:

Viel Spaß weiterhin!

Grüße

Lars
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Im Bau: Einsatzgruppenversorger "Berlin"
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117

Freitag, 16. März 2018, 07:35

Moin HaJo,

sieht doch gut aus...

Ich habe mir angewöhnt, bei diesen LC-Niedergängen mit den "Klappstufen" zunächst die oberste und die unterste Stufe in den richtigen Winkel zu drehen und danach mit einem Tröpfchen verdünnten Weißleim (eine Nadelspitze genügt für beide Seiten... ;) ) zu fixieren. Gut durchtrocknen lassen und danach die übrigen Stufen ausrichten. Wenn man Stufen und Wangen noch farblich behandeln muss, wie das bei der HAMBURG der Fall war, dann kann man bei der Verwendung von Humbrol-/Revell-Farben auf eine zusätzliche Verklebung verzichten, das macht dann schon die Farbe... ;) Ansonsten kurz mit etwas Weißleim an der Rückseite entlang ziehen, fertig.

Viel Erfolg weiterhin und beste Grüße aus HH
Fiete

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118

Sonntag, 18. März 2018, 21:59

Moin, moin zusammen,

@ Unterfeuer/Nils: Danke! Bei der BRUNO ILLING ist wohl noch das alte (erste) Verfahren mit der Montagehilfe anzuwenden - daran würde ich mir wohl auch die Zähne ausbeißen..... :evil: .

@ Reinhard L.: Danke! Ich freue mich sehr, dass dir der alte Walfänger gefällt. Gerade deine Rückmeldung aus sehr berufenem Munde spornt mich kräftig an :thumbup: !

@ Lars: Danke! Standardteile muss man manchmal schon so richtig auf das Zehntel "hinbiegen", bevor alles so einigermaßen passt ^^ . Maßgeschneiderte Ätzteile wie bei deinem EGV sind da schon ein sehr großer Vorteil :) !

@ Fiete: Danke für den Tipp! Habe ich heute genau so ausprobiert....und....läuft! Weil der heute gebaute Niedergang relativ lang ist, habe ich zusätzlich die mittige Stufe auch noch vorher fixiert und die restlichen Stufen dann gut ausgerichtet. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.

Ja, "Schiffszäune" und "Schiffstreppen" lagen gestern und heute auf dem Basteltisch.
Anbei der Niedergang vom Bootsdeck zum Stb-Brückendeck, gebaut nach "Methode Fiete".........und schon war er eingebaut......nein, hat auch etwas länger gedauert!
Dazu wurde dann noch das Brückendeck "eingezäunt" - da musste ich viel tricksen und anpassen.
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Sonntag, 18. März 2018, 22:04

Weiter ging es mit dem Backdeck/Harpunenstand, auch hier rückwärtig Reling bis zur Laufbrücke - den Übergang dazu musste ich auch etwas anpassen. Da fällt nun keiner mehr runter......
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Sonntag, 18. März 2018, 22:12

Und schlussendlich musste noch auf dem Bootsdeck beidseitig jeweils eine Reling vom Niedergang bis zum Rettungsboot gezogen werden - ab und zu gab es dann als Zugabe auch noch eine Relingsstütze, denn der neue "Zaun" soll ja nicht gleich umfallen.

So, ein paar Niedergänge sind noch geduldig zu produzieren......und es fehlt je noch die lange Reling auf dem Hauptdeck, die dann nach ganz achtern läuft und dann auf der anderen Seite wieder nach vorn. Dabei ist darauf zu achten, dass möglichst keine Relingsstütze vor den Klüsen/Klampen stehen........mal sehen, wie ich das mache.

Gruß und bis demnächst
HaJo
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