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Leophy

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1

Dienstag, 29. Oktober 2013, 20:09

Vertragen die deutschen Verlage ein Bedarfsorientiertes Angebot?

Mir sind einige Fragestellungen, die im Rahmen des Threads "Raubkopie? Motorschiff SCHWABEN" aufgekommen sind, doch relativ wichtig.

Es würde mich daher freuen, mal ein größeres Meinungsbild zu erhalten.
Insbesondere auch die Meinung von Personen, die nicht in einem engen Verhältnis zu einem Verlag stehen, d.h. der Basis würde mich interessieren


(i) Habt ihr persönlich das Gefühl, dass Stapel von Bögen mitunter nur deswegen entstehen, weil man viele davon in erster Linie deshalb gekauft hat,
weil man Angst hat, etwas später nicht mehr zu erhalten?


(ii) Meint Ihr, dass man sich mitunter möglicherweise nicht an den Bau traut, weil sie einen hohen Preis hatten und man sich der eigenen Fähigkeiten nicht sicher ist?


(iii) Findet Ihr, dass "Exklusivität", d.h. der Ausschluss Anderer einen realen Mehrwert darstellt?



(iv) Habt Ihr Angst, dass eine Änderung der Philosophie tatsächlich einen Kollaps des Marktes herbeiführen könnte?


(v) Entspricht das Angebot Euren Wünschen, oder habt Ihr das Gefühl mit dem Leben zu müssen, was geboten wird?


(vi) Findet Ihr die Tendenz zum Premium-Modell positiv, findet Ihr den Zugang anderem Ausreichend?



Aber vor allem:
Wie schätzt Ihr die Auswirkungen für die Zukunft des Hobbys ein?


Denkt Ihr, es gibt derzeit ein hinreichend zugängliches und attraktives Angebot für die Heranbildung von Neuzugängen zum Premium-Segment?
(Es geht um die Lücke, die WHV hinterlässt).


Haltet Ihr die These für haltbar, dass mit der richtigen Vorbereitung und Geduld jeder auch mit einem Premium-Modell ein Ergebnis erzielen kann,
das Lust auf Mehr macht?

Was haltet Ihr von Crowdfunding und an Vorfinanzierung/Engagement gebundene Limitierte Ausgaben?
Daher der Würdigung von Einsatz für das Hobby anstelle simpler Vermeidung von Ausgrenzungsmechanismen?


eskatee

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2

Dienstag, 29. Oktober 2013, 20:28

O, recht einfach: Nein past zu jeder Frage als Antwort.

Und der Zukunft sieht schön aus für's Hobby,

groetjes,
Gert
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toppa

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3

Dienstag, 29. Oktober 2013, 21:07

Weis nicht wo das Problem ist!

Ich beschäftige mich jetzt erst seit 3-4 Wochen eingehend mit der Materie und habe in der Zeit vom kostenlosen Downloadmodell über einfache Kaufmodelle bis zum Highender mehr Modelle am Markt gefunden als ich jeh bauen kann. Und wenn es um die Preise geht ist meine Frau eher erfreut über meine neue Orientierung, für das Geld das ich für alle meine jetzt hier liegenden Bögen bezahlt habe (inclusive. z.B. Altmark und Bismark beide mit LC-Satz) hätte ich nichteinmahl den Antriebsmotor oder den Akku für ein weiteres RC-Speedboot bekommen, von einem Bausatz oder auch nur dem Material um eines der erwähnten Boote zu bauen mal zu schweigen!
Im Bau:
NYK Castor auf A3 Vergrößert und Ferngesteuert; USS Enterprise in ca. 1:800 von Paperhobby

Warteschleife:
HMV "Schlepper" ; HMV ZENIT; HMV Nordic; HMV Altmark;....... (und alles was ich noch bauen muss um die vorig genannten hinzubekommen)

Modelle: (im Papiersektor)
Schlepper aus Blockrückseite und Küchenrollenkern (mit 5 Jähriger Tochter gebaut & Ferngesteuert)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »toppa« (29. Oktober 2013, 21:36)


4

Dienstag, 29. Oktober 2013, 21:33

Ach Leute, was soll das. Jammern auf hohem Niveau? Jeder, auch der Nachwuchs, findet in dem heutigen Angebot passende Modelle. Schaut euch mal die Bauberichte von Kurt (Shiplover) an. Der macht so richtig deutlich, wie man sich vom Anfänger zum Profi entwickelt, auch mit dem heutigen Angebot. Es geht also.
Beste Grüße
Fiete

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5

Dienstag, 29. Oktober 2013, 22:05

Hey Leophy

i) Nein, ich kaufe mir Modelle bei deen ich zum Zeitpunkt des Kaufend eine grosse Lust verspüre, sie zu bauen. Da ich aber auf mehr Modelle Lust habe, als ich bauen kann ist mein Stapel schon etwas gewachsen. Zudem ist es natürlich auch ein bisschen eine Sammelleidenschaft, ohne aber auf Exklusivität zu schauen.

ii) Nein, bzw. bei teureren Modellen werde ich sicherlich noch etwas zuwarten, bis ich das Gefühl habe, dass ich die Fähigkeiten besitze ein einigermassen anständiges Modell zu bauen. (also vielleicht doch "ja" ;( )


iii) Nein, für mich in Falle von Modellbaubögen nicht. Wird aber durchaus als Sammlerkriterium gehandhabt, was auch bei anderen Sammelbaren Artikeln ausgenutzt wird (Swarovsky, u.a.)


iv) nein


v) Ja! Ein noch grösseres Angebot von meinem Beuteschema wäre definitiv ungesund (für meine Finanzen)


vi) Ich sehe nicht unbedingt eine solche Tendenz. Natürlich gibt es in den meisten deutschen Verlagen zur Zeit vermehrt high end-Produkte (HMV/Passat) was aber auch, wenn ich mir die Bauberichte hier anschaue durchaus einem Bedürfnis entspricht. Aber daneben gibt es MDK und einige Modelle im WHV die absolut einsteigertauglich sind, und meines Wissens gibt es da auch immer wieder Neuheiten.


Durch eine grosse Vielfalt an Verlagen, Modellen und auch Niveaus schätze ich die Zukunft sehr positiv ein.
Und ich bin auch der Meinung, dass es für jedes Niveau in jeder Sparte (ich kann nur für die Schifffahrt reden und meine mit "jeder Sparte" alte und neue Modelle, zivile und militärische, Passagier- und Handelsschiffe) ein genügend grosses Angebot gibt.


Deine letzte Frage verstehe ich nicht (rein von der Wortwahl her.
Wenn Du auf die von Wilfried iniziierte AG hindeutest, dann finde ich das eine richtig geile Idee, da es sich aber ausschliesslich um militärische Schiffe handelt für mich kein Thema.


@ Toppa und Feite: Warum Problem und Jammern? Ich sehe weder ein Problem noch ein Gejammer in Leophy's Fragen ;)


Freundliche Grüsse
Peter

Jochen Haut

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6

Dienstag, 29. Oktober 2013, 22:15

???

Gruß

Jochen

Leophy

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Dienstag, 29. Oktober 2013, 23:47

@Peter_H:

Crowdfunding funktioniert folgendermaßen:
Es wird ein Produkt entwickelt, ohne dass zunächst z.B. von einem Verlag Kapital bereitgestellt wird und damit ein Finanzielles Risiko eingegangen wird.
Das benötigte Kapital wird von "Erstkunden" zu gleichen Teilen bereitgestellt.
Man zahlt also bevor das Produkt entwickelt wurde.
Im Gegenzug dafür wird hohes Mitspracherecht eingeräumt.

Man erhielte z.B eine vergleichsweise teure erste Auflage, da der Konstruktionsaufwand bezahlt werden muss.
Diese könnte man als Limitierte Ausgabe mit Dankschreiben, Wasserzeichen etc. umsetzen.

Für folgende Ausgaben fällt nur noch der Druckaufwand an.
Sie könnten also ganz erheblich günstiger abgegeben werden.
Damit wäre dann in natürlicher Weise die "gewöhnliche" Ausgabe definiert.

Das Endprodukt hätte dann wieder vergleichbare Bedingungen, wie seinerzeit beim Lehrmittelinstitut.

Leophy

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8

Dienstag, 29. Oktober 2013, 23:56

Ein Vorteil besteht darin, dass man nicht nur günstig, sondern Nachfrageorientiert produzieren kann,
Ohne ein Versprechen zu brechen und den versprochenen "Mehrwert" einer am Exklusivausgabe zu beschädigen.

Anders als der aktuelle doppelte Schäden durch nicht gedeckten Bedarf und entgangene Einnahmen
Erzeugt man eine Win-Win-Situation mit effizienter Nutzung von Ressourcen und zufriedenen Kunden.
Auch auf sonst stark Imageschädigende Fehler kann man flexibel reagieren.

Leophy

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9

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 00:08

Anstatt das man den potenziellen Käufer vom Leben dafür bestrafen lässt, nicht immer gleich alles zu kaufen, falls er es später mal bauen wollen sollte, belohnt man in aufrichtiger Weise die Menschen, die die Entstehung des Projekts möglich gemacht haben.

Der Stempel etc. sagt nicht mehr "ich war so schlau nicht lange nachzudenken und freue mich darüber, dass die anderen zu kurz gekommen sind"
Er sagt, "ich habe mich um den Kartonmodellbau verdient gemacht!"
Er darf als eine echte Auszeichnung angesehen werden.

Walter Schweiger

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10

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 08:34

ok, vielleicht bin ich der Quotendepp: aber um was gehts hier eigentlich?

walter
Die Einhaltung der Vorschrift ist einzuhalten!

Riklef G.

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11

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 08:43

Also, das Thema Crwodfunding finde ich insofern gut, weil der Konstrukteur auch für sein Modell bezahlt wird, ohne dass der Verlag in Vorkasse treten muss und so das Risiko alleine tragen muss.
Aber das sollte man nicht zum allgemeinen Standard machen sondern nur bei besonders aufwändigen größeren Modellen (wie z.B. die S.S. France, Normandie usw.).

Ich könnte mir schon vorstellen, dass einige Modelle kaufen, weil sie Angst haben, diese später nicht mehr zu bekommen. Ich muss zugeben, das habe ich bei einem Bogen auch gemacht :whistling:

Prinzipiell ist aber der momentane Kurs der (meisten) Verlage gut, indem sie Premium-Modelle und normale Modelle anbieten. So ist für jeden etwas dabei.

So, und jetzt gehen mir die Gedanken aus - reicht ja auch.

Schönen Tag noch allen
Riklef
"Der Erfinder der Autokorrektur ist ein Armschlauch."

----------------
Projekte:
Fertig:
Iljushin IL-14 1:33
Lockheed L-1649 A 1:100 (1. Version fertig)
SIBAJAK von Scaldis 1:250

Im Bau:
Hauptfahrwerk einer Boeing B777
De Haviland Comet 4B 1:100

Geplant: so vieles... :rolleyes:

Hansakuddel

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12

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 09:17

@ Jochen Haut: bin ganz Deiner Meinung!

Gruß
Hansakuddel

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13

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 09:30

ok, vielleicht bin ich der Quotendepp: aber um was gehts hier eigentlich?

walter


Du bist nicht alleine Walter. Anscheinend geht es darum das die falschen Modelle zu überhöhten Preisen angeboten werden. Bei diesem ganzen Frust sollte man allerdings nicht vergessen das die Verlage mit ihrer bisherigen Politik nicht so verkehrt gelegen haben. Es kommen regelmäßig Neuheiten die in der Szene meistens den Nerv der Kunden treffen. Irgendjemand, ich glaube es war Bejanin Fentens, ich lasse mich gerne verbessern wenn es anders war, sagte vor einigen Jahren das es ca. 500 ernstzunehmende Kartonmodellbauer in Deutschland gäbe. Natürlich hat jeder der 500 bestimmte Modellwünsche , aber die sind sicherlich nicht zu erfüllen.
Fakt ist ein Verlag muss mit seinen Modellen ausreichend Geld verdienen. Und ich glaube nicht das sich ein Kaufmann der einen solchen Verlag führt sich auf solche planerischen Abenteuer einläßt.
Kartonmodellbau ist ein relativ preiswertes Hobby . Auch die Halinski-Bögen die sicherlich im oberen Preissegment angesiedelt bieten für mich trotzdem einen reellen Gegenwert.

Michael

modellschiff

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14

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 09:35

Hallo,
mir geht es wie Jochen Haut gepostet hat.


????


Oder wie singt man am Rhein, ich weiß was soll es bedeuten?
Viele Grüße
Ulrich

Walter Schweiger

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Mittwoch, 30. Oktober 2013, 09:54

ok, vielleicht bin ich der Quotendepp: aber um was gehts hier eigentlich?

walter


Du bist nicht alleine Walter. Anscheinend geht es darum das die falschen Modelle zu überhöhten Preisen angeboten werden. Bei diesem ganzen Frust sollte man allerdings nicht vergessen das die Verlage mit ihrer bisherigen Politik nicht so verkehrt gelegen haben. Es kommen regelmäßig Neuheiten die in der Szene meistens den Nerv der Kunden treffen. Irgendjemand, ich glaube es war Bejanin Fentens, ich lasse mich gerne verbessern wenn es anders war, sagte vor einigen Jahren das es ca. 500 ernstzunehmende Kartonmodellbauer in Deutschland gäbe. Natürlich hat jeder der 500 bestimmte Modellwünsche , aber die sind sicherlich nicht zu erfüllen.
Fakt ist ein Verlag muss mit seinen Modellen ausreichend Geld verdienen. Und ich glaube nicht das sich ein Kaufmann der einen solchen Verlag führt sich auf solche planerischen Abenteuer einläßt.
Kartonmodellbau ist ein relativ preiswertes Hobby . Auch die Halinski-Bögen die sicherlich im oberen Preissegment angesiedelt bieten für mich trotzdem einen reellen Gegenwert.

Michael

ahaaaaa. Eine Lösung, die mir als Depp so einfällt wäre, das - für mich - falsche Modell zum überhöhten Preis nicht zu kaufen. Als Vergleich ziehe ich mal die Autobranche her: Da gibt es ja für mich auch falsche Modelle (z.B. Protzkisten für Leute mit zu kurzem P....). Die gefallen mir einfach nicht. Kaufe ich so ein Auto? Aber sowas von überhaupt nicht. Ich reg mich auch nicht darüber auf das es sie gibt (höchstens über jene Käufer, die dann damit fahren als ob es keine anderern Verkehrsteilnehmer gäbe). Ansonsten sind mir diese Kisten sowas von wurscht - könnt ihr euch gar nicht vorstellen.

Ja und wenn mir Kartonmodelle nicht gefallen (die jetzt mit P......verlängerung eher wenig zu tun haben) kauf ich sie eben nicht. Ob der Verlag damit Gewinne oder Verluste schreibt...... ääähm das ist nicht meine Sache.

walter

PS: sollte ich jemand mit dem Autovergleich irgendwie beleidigt haben, man möge mich entschuldigen. Natürlich sind nicht alle so. Allerdings is bei uns - kleines Land, Minderwertigkeitskomplexe, 0,0% Selbstwertgefühl - der Anteil an solchen Firguren doch recht hoch. Und die wollen dann, dass anere ihre Probleme auch sehen und erkennen :)
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Henryk

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16

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 09:59

Hallo Leophy,
hier meine Antworten auf die Fragen Deiner “Erhebung“;
i – nein, dieses Gefühl habe ich nicht. Ich kaufe das, was mich interessiert und was ich mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auch irgendwann bauen werde.
ii – nein
iii – das verstehe ich nicht, was für Exklusivität? Preis?
iv – nein
v – nicht immer, ich „warte“ dann, bis es soweit ist – so war es (bei meinen Interessen) z.B. mit IL-18 und B-767.
vi – nein.

Um „die Zukunft“ (in diesem Sinne) mache ich mir keine Gedanken. Ich habe eine Anzahl der Bausätze auf dem Lager, die wohl für ein zweites Leben ausreichen würden. Ich sehe dabei auch nichts Verwerfliches.

Und was Crowdfunding anbelangt; in einem anderen Thread von Gummikuh habe ich die Meinung dazu eines polnischen (renommierten) Konstrukteur zitiert – es ist praktisch nicht machbar, unter dem Strich „lohnt“ es sich für den Konstrukteur nicht.

Das mit den „Ausgrenzungsmechanismen“ verstehe ich überhaupt nicht.
Herzlichste Grüße
Henryk

Alle meine Flugzeugmodelle

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17

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 11:28

Irgendjemand, ich glaube es war Bejanin Fentens, ich lasse mich gerne verbessern wenn es anders war, sagte vor einigen Jahren das es ca. 500 ernstzunehmende Kartonmodellbauer in Deutschland gäbe.




Hallo,

nein, das war ich nicht. Ich meine, die Aussage stammt vom Passat Verlag in frühen Zeiten und diese Einschätzung führte zu der Limitierung auf 500 Stück pro Auflage. Ich kann mich da aber auch irren. Ich teile diese Einschätzung nicht und habe das auch nie.

Crowdfunding ist in erster Linie eine Finanzierungsvariante - nicht mehr und nicht weniger.

Schöne Grüße
Benjamin

Peter P.

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18

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 12:55

Kann man diese Diskussion nicht im Sommer führen,nämlich dann wenn im Forum urlaubsmäßig sowieso nichts los ist?

Meiner bescheidenen Meinung nach lässt sie sich nämlich problemlos unter anderen Threads einreihen, wie zb.:

Was esse ich morgen?

Meine schönste Pinzette!

Wieviel Scheren habe ich zuhause?

und last but not least:

Wieviel Kleber nehme ich wenn es draussen regnet....



Mann o Mann baut lieber was und findet euch mit einem ab:

Kartonbau ist leider mittlerweile ein Randgruppenhobby für das es

gottseidank noch einige Verlage gibt die Modelle produzieren.

Kauft was ihr kaufen wollt, wenns zu teuer ist muß man das ja nicht,der Markt regelt alles von selbst....


Ist Rechtschreibschwäche und grenzenlose Blödheit abmahnfähig?

modellschiff

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19

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 14:10

Hallo,
die Meinung, dass es rund 500 hartgesonne Kartonbauer gäbe, hörte ich zu Beginn der 90er Jahre im DSM.
Viele Grüße
Ulrich

Kiyoshi

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20

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 15:45


Was esse ich morgen?

Meine schönste Pinzette!

Wieviel Scheren habe ich zuhause?

und last but not least:

Wieviel Kleber nehme ich wenn es draussen regnet....


1. Pizza
2. Dieses komisches Dings das automatisch schließt
3. 5
4. ein bisschen mehr
Im Bau: Retwisan (Orel), Central Pacific No.60 JUPITER (Modelik)


Fertiggestelt: Frauenkirche Dresden (1:300, Schreiber); Panzer Typ 1 Chi-He 1:25 (Maly Modelarz); Pz.Kpfw.III Ausf.G (Afrika Korps, 1941) 1:16 (GPM); SS-1C SCUD B und MAZ-543 1:25 (Modelik)

Heiner

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21

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 15:47

Sorry, Leophy, aber für mich klingen die Erklärungen zur "Erhebung" ein bißchen wie jemand, der sich tierisch ärgert, ein oder mehrere bestimmte Bögen verpassat zu haben, und teilweise auch tendenziell unfair, ohne dass ich diesem Verlag irgendwie näher stünde als irgend einem anderen, solange sie anständige Schiffsmodelle in 1:250 anbieten. Weder bei diesem, noch bei anderen deutschen (oder polnischen, englischen, tschechischen, italienischen, ...) Verlagen frage ich mich, ob diese ein "bedarfsorientiertes Angebot vertragen", höchstens, wann das nächste Modell herauskommt und ob es etwas für mich ist. Die Limitierung der Auflage und das Versprechen, keine zweite herauszugeben, wären nichts wert, wenn die Modelle Mist wären, und ob ein anständiges Modell neu aufgelegt wird, wenn es ausverkauft ist, ist bei anderen Verlagen auch nicht wirklich garantiert.
Der Stempel etc. sagt nicht mehr "ich war so schlau nicht lange nachzudenken und freue mich darüber, dass die anderen zu kurz gekommen sind"
Das steht auf keinem meiner beiden Bögen aus diesem Haus. Ich ärgere mich zwar mächtig über die Preise, die teilweise bei i-bäh bezahlt werden (zuletzt ein Motorschiff für 200 Euronen), aber weder hat der Verlag diesen Preis verlangt, noch der Verkäufer, die Käufer haben sich das selber angetan. Der Verlag hingegen hat sein Modell verkauft, und nur das steigert letztlich die Chance (mehr ist es auch bei anderen Verlagen nicht), dass es eine zweite, dritte, zweiundsiebzigste Auflage gibt - oder zumindest den Verlag, der wieder neue Modelle herausbringt.
Anstatt das man den potenziellen Käufer vom Leben dafür bestrafen lässt, nicht immer gleich alles zu kaufen, falls er es später mal bauen wollen sollte,
:cursing: Entschuldige, meine klägliche Juristenseele (so etwas gibts, auch wenn es nicht bei google steht... :P ) rebelliert bei diesem Satz bis zur Erschöpfung. Als Erwachsener (für die Erfüllung potentieller Kinderwünsche mache ich mal die Eltern verantwortlich) muss ich mich entscheiden können, ob und wann ich etwas haben will und ob ich es mir zu dem dann geforderten Preis auch kaufen kann. Als Erwachsener muss ich außerdem (ständig) damit klar kommen, dass es einige schöne Dinge im Leben irgendwann nicht mehr gibt, und dazu zähle ich neben der Citroen DS auch bestimmte Modelle. Es kann aber doch nicht Sache der Verlage sein, hier und heute durch Irrsinns-Auflagen Vorsorge zu treffen, damit mich das Leben später nicht "bestraft", oder gar meinen potentiellen Enkel, falls es den je gibt und er dann in 35 Jahren mal den Tablet-Computer oder etwas ähnlich altmodisches aus der Hand legen sollte, um sich seine Zeit mit etwas Anständigem, noch altmodischerem zu vertreiben.

Sehen wir erst mal zu, dass wir in der Zeit, die wir haben, die Modelle gebaut bekommen, die wir schon im Stapel liegen haben, die neuen werden uns schon nicht ausgehen. In diesem Sinne - nicht für ungut

Heiner
"THIS is NOT normal!" (John Oliver, Last Week Tonight)

toppa

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22

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 17:00

Stimme zwar voll zu, nur mit der Juristenseele kann ich nichts anfangen :D muss man die morgens weghängen oder hat man die ständig? ( nicht Böse gemeint, hab bei den grün gemusterten an manchen Tagen auch das Hirn lieber an der Wache gelassen)



Der Spruch ist mir grad so durch die Tastatur gehuscht, war wirklich nicht böse gemeint, nimmt mir hoffentlich keiner ( vor allem Heiner) krumm.
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Modelle: (im Papiersektor)
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23

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 18:29

Hallo Leophy,

bei mir besteht der Eindruck, dass du dieses Thema aus einem Frust heraus eröffnet hast. Irgendwie verstehe ich auch nicht was du bezweckst. Es gibt doch mittlerweile eine hier im Forum angestoßene Initiative. Aus meiner Sicht gibt es genug Modelle, die man bauen kann. Wenn eines mal nicht zu erstehen sein sollte (bei mir ist es die Focke-Wulff A8 von Halinski), muss ich warten. Bzw. nehme ich dann ein anderes Modell vor. Es gibt doch genug Angebote aus dem Internet. Vor 20 Jahren sah das mal anders aus. Aber jetzt ist doch Nachschub garantiert.

Die Verlage machen einen guten Job. Und wenn sich einer entscheidet nur einen gewisse Auflage herauszubringen, bin ich ihm nicht böse. In der heutigen Zeit muss sich jeder Verlag die Kosten einteilen. Er soll ja überleben und noch mehr konstruieren. Da du ja auch schreibst, dass du kein Sammler bist, kann ich nur sagen "Pech gehabt". Sorry, hört sich jetzt schlimmer an, als ich es meine. Dies wird dir immer wieder passieren, ob im Hobby oder sonstwo.

Gruss Andy

Ich hoffe, ich bin niemandem auf den Schlips getreten.

Leophy

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24

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 19:08

Es ist tatsächlich viel Frust dabei.

Dabei geht's aber nicht darum, dass ich mich ärgern würde etwas verpasst zu haben, denn wie gesagt gibt es Alternativen.
Diese Einschätzung trieft vor Selbstgefälligkeit.
Ich frage mich allerdings schon warum ich letztendlich aus Polen und der Ukraine bestellen muss, wo wir doch in Deutschland eine reiche Tradition haben.

Ich sehe jetzt zum Bsp. mal das Auflagen von 500 Stück mitunter restlos ausverkauft werden.
Wie kommt man dann zu so einer Annahme, es gäbe hier nur 500 "ernsthafte" Modellbauer?

Das ist extrem pessimistisch!
Muss man jeden Modellbogen sofort kaufen, um "ernsthafter" Modellbauer zu sein?
Wie soll man eines Besseren belehrt werden, wenn man das mangels Neuauflage unmöglich macht?

Ich habe nämlich Angst, dass wir uns selbst abschaffen!

Wir wiederholen gerade Ideen, mit denen man das anderen Branchen erfolgreich vollzogen hat.


LG... Lennart

René Pinos

3,1415926535....

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25

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 19:26

Leute, vielleicht bin ich zu blöd, aber ich habe den Inhalt dieser Diskussion immer noch nicht verstanden. Ich mach mir jedenfalls jetzt ein Bier auf und konstruiere wieder an meiner Straßenbahn weiter.

Liebe Grüße
René
Jede Entscheidung ist der Tod für Milliarden von Möglichkeiten.

26

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 19:57

...

Ich sehe jetzt zum Bsp. mal das Auflagen von 500 Stück mitunter restlos ausverkauft werden.
Wie kommt man dann zu so einer Annahme, es gäbe hier nur 500 "ernsthafte" Modellbauer?
...


Ich habe nämlich Angst, dass wir uns selbst abschaffen!....


Hallo Lennart,

nun betreibst du aber Schwarzseherei. Wie schon aus den vorherigen Beiträgen zu sehen ist, sind diese ominösen 500 wohl eine Schätzung Anfang der 90er gewesen. Also 20 Jahre alt und lange vor dem Internet, wo man sich zusammen schließen konnte. Ich sehe die 500 als Mindestmengenabnahme in der Druckerei. Erst dann lohnt sich wohl der Druck. Und eine höhere Anzahl bedeutet ja auch mehr Geld ausgeben. Dier Verlage müssen das Geld erst vorstrecken. Es kann auch sein, dass die Zahl ein gemeinsamer Nenner ist zwischen Profit, Käufern und Kosten. Es muss sich ja alles rechnen.

Deine Angst finde ich auch übertrieben. Warum sollten sich die Verlage abschaffen? Der HMV und Passat, sowie auch alle anderen jüngsten Verlage, tun ihr Bestes um dem zu entgehen. Warum bist du so frustriert? Es ga bja auch schon Suchmeldungen hier im Forum nach Modellen. Starte doch mal einen und vielleicht kommst du mit jemandem zusammen, der dein begehrtes Modell abgeben will.

So nun genug von mir. Ich glaube eh, dass das eine unendliche Diskussion ist.

Gruss Andy

Peter P.

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27

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 20:09

Ich glaube hier lügen sich einige kräftig in den Sack...

Wenn man alle diejenigen als "ernsthafte Kartonmodellbauer" bezeichnet die in Ihrem Leben

bereits mehr als 3-4 Modelle gebaut haben,und weiterhin regelmäßig bauen

und nicht nur sammeln, dann glaube ich nicht einmal daß wir auf 500 Deutschlandweit kommen....


Und nicht wir schaffen uns ab; das erledigt die Zeit ganz von selber.

Und wenn man bedenkt daß derartige (oder ähnlich belanglose) Beiträge mehr klicks und postings haben als manche interessante

Modellthreads in diesem Forum, dann sollten wir doch viel eher darüber nachdenken finde ich....


Ist Rechtschreibschwäche und grenzenlose Blödheit abmahnfähig?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Peter P.« (30. Oktober 2013, 20:15)


Leophy

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28

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 20:17

Ich lerne daraus jetzt einfach mal, dass ich bei dem was ich mir kaufe, keine Rücksicht mehr auf das Herkunftsland nehme.
Außerdem darf ich folgern, dass der Versuch mit einem Verlag in einen ergebnisoffenen Dialog zu treten, völlig sinnlos ist.

Ich werde mir ab jetzt still meinen Teil denken.

Konpass

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29

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 21:08

Lieber Lennart !

Ich gehöre zu den -nach meinem Eindruck- vielen, die nicht wissen, worauf du hinaus willst.

Du stellst diesen Thread unter den Titel "Vertragen die deutschen Verlage ein bedarfsorientiertes Angebot ?" Du tust damit so, als wären wir deutschen Kartonmodellverleger ein Haufen von Vollidioten, die nichts anderes im Sinn haben, als ein bedarfsorientiertes Angebot, das wir offenbar für unverträglich halten, zu verhindern. Wir mögen Idioten sein, aber nicht solche.

Du schreibst in deinem ersten Beitrag, dass du nicht die Meinung von verlagsnahen Leuten hören willst, sondern die der Basis, um in deinem letzten Beitrag festzustellen, dass der Versuch völlig sinnlos sei, mit einem Verlag in einen ergebnisoffenen Dialog zu treten.

Wenn du den Passat-Verlag meinen solltest, dann frage doch z.B., warum wir nur limitierte 500-er Auflagen herausbringen. Wir haben es zwar schon oft genug auch in diesem Forum erklärt, ich bin mir aber nicht zu schade, es ein weiteres mal zu tun. Ich habe leider den Eindruck, dass du es gar nicht wissen willst. Du brauchst auch kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn du dir Modellbaubögen aus dem Ausland besorgst. Da bist du in guter Gesellschaft.

Henning Budelmann

(Passat-Verlag)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Konpass« (30. Oktober 2013, 21:41)


  • »Marco Scheloske« ist männlich

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30

Donnerstag, 31. Oktober 2013, 12:58


Ich frage mich allerdings schon warum ich letztendlich aus Polen und der Ukraine bestellen muss, wo wir doch in Deutschland eine reiche Tradition haben.


Weil nicht jeder Verlag jedes Produkt zu jedem beliebigen Zeitpunkt entwicklen und anbieten kann, würde ich sagen. Wo läge da auch der Sinn? Wenn jeder Verlag das selbe Portfolio hat, dann können sie sich ja gleich zusammenschließen und die "Modellbauverlag weltweit AG" gründen.

Ich selber konstruiere auch Kartonmodelle zur Romanserie PERRY RHODAN, die in Auflagen von 100 - 200 Stück von einem Anhängsel des VPM Verlages gedruckt und vertrieben werden. So viele Modelle, wie die Fans gerne hätten, kann ich gar nicht konstruieren - daher gibt es logischerweise auch nicht alles, was der eine oder andere gerne hätte. So what? "Bedarfsorientiert" ist das trotzdem, denn die Modelle verkaufen sich wie geschnitten Brot.

Jeder anderer Verlag macht das genauso. KEIN Verlag wird produzieren, wo er gerade mal Lust zu hat, und nicht schauen, ob es sich auch verkaufen wird. Somit handelt jeder Verlag "bedarfsorientiert". Das zufällig nicht die Modelle dabei sind, die Du gerade haben möchtest, ist in diesen Fällen dann - ganz klar ausgedrückt - dein persönliches Pech.
Gruß aus MG und "In glue we trust"
Marco ("The Baseman")


Leophy

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31

Donnerstag, 31. Oktober 2013, 14:57

Ok, ein letztes mal fasse ich noch mal meine Intentionen zusammen. Dann kann dieser gescheiterte Thread auch geschlossen, gelöscht oder was auch immer werden.

Weil mir die Szene am Herzen liegt, habe ich versucht etwas über Durchlässigkeit für Neulinge in den Hochpreisbereich aufzuzeigen, weil diese für einen Fortbestand nötig ist.


Auch wenn das jetzt erneut selbstherrlich erscheinen mag, erlaube ich mir jetzt mal meine eigene Modellbaubiografie als eine Beispiel anzuführen:

Nach einem Wiedereinstieg im Flugzeugbereich habe ich in der festen Erwartung letztendlich bei HMV oder Passat als Dauerkunde zu enden wieder mit Schiffen begonnen.
Da deren größere Modelle zumindest für mich deutlich zu hohe Preise für Fehlschläge, und eine beträchtliches Komplexitätsniveau aufweisen habe ich mir JSC-Modelle zum üben gekauft und gebaut.
Als ich mir etwas großes zugetraut habe, waren die Modelle die ich eigentlich kaufen wollte nicht mehr verfügbar.
Stattdessen folgen jetzt Modelle von Dom Bumagi und GPM, die mich im Grunde schon auf den Standart 1:200 + mit Unterwasserschiff festlegen.

Das mag man jetzt gerade als Verlag für nützliche Informationen oder aber auch für völlig irrelevanten Quatsch halten.
Ich halte es einfach nur für unglücklich, insbesondere weil Häufungspunkte bei der Nachfrage vermutlich nicht zufällig entstehen.

Das wars dann auch.
In Anbetracht der mir entgegengeschlagenen Feindseligkeit sollte ich mich jetzt wahrscheinlich eine Weile verstecken, um mich zu schämen.


Danke für die Aufmerksamkeit

  • »Marco Scheloske« ist männlich

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32

Donnerstag, 31. Oktober 2013, 15:07

Als ich mir etwas großes zugetraut habe, waren die Modelle die ich eigentlich kaufen wollte nicht mehr verfügbar.



Ich hätte gerne auch einen Opel Kapitän in der Garage - aber der ist nicht mehr verfügbar. Ein jedes Ding hat seine Zeit. So entstehen übrigens üblicherweise Modellsammlungen: Man kauft dann, wenn das Modell verfügbar ist, und legt es auf den "mache ich später mal"-Stapel. So ist das mit allem, nicht nur mit Modellen, seien sie aus Karton, Plastik, Resin oder was weiß ich.


die mich im Grunde schon auf den Standart 1:200 + mit Unterwasserschiff festlegen.


Wenn Du dich derart einschränken willst - bei mir stehen sämtliche Maßstäbe im Regal. Klar ist es schön, einheitliche Maßstäbe zum Vergleich zu haben, aber zwingend nötig? Das muss jeder selber wissen, kann dann aber kaum den Verlagen vorgeworfen werden.
Gruß aus MG und "In glue we trust"
Marco ("The Baseman")


Walter Schweiger

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33

Donnerstag, 31. Oktober 2013, 16:27

Modelle kosten nun mal Geld. Geiz ist geil ist zwar ein durchaus wirksamer Werbespruch, der bei vielen Leuten schon ein paranoides Kaufverhalten verursacht, aber es sollte nicht immer so sein, dass man spart ohne ende.

Ab welchen Preis bezeichnest du ein Modell als Hochpreismodell? Also ich fang so ab 50 Euro nachdenken an, ob es einen Sinn macht das Modell zu kaufen. Alles darunter is mir sowas von wurscht. Extrawurscht kann man sagen :)

Für die Aggstein von Tesa oder die Theospirex Version der Boeing 737 von Geli hab ich weit über 100 Euro gezahlt. Was solls? Diese verdammten bunten Zettelchen (im Volksmund Geldscheine genannt) um die sich die Welt dreht kann ich nicht mit ins Grab nehmen.

Und das die Polen und zunemend Russen oder Ukrainer mittlerweile das Maß aller Dinge im Modellbau sind - was solls. Die machen wenigstens was. Die fackeln oder reden nicht lange um den heißen Brei herum. Vom Rumsülzen oder Jammern wird nix. Wenn man was ändern will, soll man es machen. Punktum.

walter

PS: aber so wirklich weiß ich noch immer nicht um was es geht :-)
Die Einhaltung der Vorschrift ist einzuhalten!

34

Donnerstag, 31. Oktober 2013, 16:31

Hallo Lennart,



zumindest wird in deinem letzten Post klar, worum es eigentlich geht. Es ist schon manchmal eine Crux, wenn Wunschmodelle nicht mehr verfügbar sind. Zur Politik der 500er Auflagen muss man sich auch vor Augen führen, das alles in irgendeiner Weise finanziert und auch gelagert werden muss. Im speziellen Fall des Passat-Verlages gibt es immer wieder Modelle , welche wie geschnitten Brot über den Tisch gehen, andere hingegen liegen wie Blei in den Regalen. Das zumindest die letzten Frachterserien, wie z.B. Hammonia , so schnell weg waren ist ein kleiner Teilerfolg, mehr aber auch nicht. Das die Preise bei I-Bäh für diese ausverkauften Modell ins Kraut schiessen ist ärgerlich, aber auch dieser Hype legt sich.

Beim HMV ist die Sache etwas anders gelagert, hier wird sukkzessive nach gedruckt, also bestehen schon noch Chancen an die alten Liner heran zu kommen.

Probier doch einfach mal eine Anfrage hier im Forum, ob sich jemand von seinen Schätzchen für einen akzeptablen Preis trennen möchte. Hier heisst die Devise : Ausdauer wird belohnt.



Schämen musst du dich nun ganz und gar nicht, vielleicht wäre aber deine Intention am Anfang deutlicher zu kennzeichnen.

Weiterhin Spaß am Kartonbau

Gruß

Robi

Ich schliess dann mal hier ab.
Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die unbeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.

Karl Popper

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