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tschiggi

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Samstag, 25. März 2006, 01:58

Vergrößerung von Bauplänen

Hallo,

bin neu hier in diesem erlauchten Kreise. Zwar habe ich schon ein paar Wihelmshavener Modelle gebaut (Schnellboot, Prinz Eugen, Hafenschlepper), noch mehr aber verschrottet. Nun habe ich mir die Bausätze für die Graf Zeppelin beschafft. Der Bausatz von GPM hat leider ein fast gelbes Flugdeck und keine Flugfeldbefeuerung, der Bausatz von JSC hat das Gott sei Dank. Geplant ist nun ein Bau in 1:72 (richtig gelesen, das wird ein Riesenprojekt), entsprechende Flugzeuge (Revell und Airfix sind schon vorhanden, ebenso ca. 1.000 Figuren in HO und 1/72). Nun meine Frage: Welcher Multiplikator ist anzunehmen bei einem Maßstab von 1/200 bzw. 1/400, um den gewünschten Maßstab zu erreichen? (Habe schon einiges an Rechnungen ausprobiert - 5 Versuche, 7 verschiedene Ergebnisse - hatte ja auch keinen Mathe-Leistungskurs ?().

Zum zweiten würde ich gerne in Erfahrung bringen, mit welchem Zeichenprogramm man die eingescanten Pläne entsprechend nachbearbeiten kann, da bei zunehmender Vergrößerung alles verschwimmt und undeutlich wird. Und mit Paint von Windows wird das nix, da pixel- und nicht vektor-orientierte Grafik.

Auch über Bilder der Graf Zeppelin, insbesondere Beleuchtungseinrichtungen wäre ich sehr dankbar, denn das Modell soll auch komplett beleuchtet werden. Ob Fahrmodell oder nicht ist noch nicht entschieden.

tschiggi
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Samstag, 25. März 2006, 03:21

Here's a simple way:

If you want to go from 1/400 to 1/72, enlarge by 400/72 = 5.56 times, that is 556 percent (or 555.6 percent).

If you want to go from 1/200 to 1/72, enlarge by 200/72 = 2.78 times, that is 278 percent (or 277.8 percent).

I think you've got the general method from these examples, right?

I applaud the effort - most paper models will stand considerable enlarging, since the quality of print is so very good. But this, I must agree with you, will be something else! I imagine the scaling of the parts will be the least of your problems. Next comes the positioning of parts on paper of limited size. I guess you will have to divide many large parts up into smaller ones.

As for the increased pixelation, you need to scan with higher resolution (more dpi, for example at least 600 dpi). You could also do the enlarging at the same time as the scanning, that is scan at 278 percent. Then you don't need that much higher resolution. 150 dpi might work. The pixel content ("heaviness", numbers of megabytes) of the scanned image would still be quite high, though!

When you get to that stage, be sure to let us know how you are proceeding.

Best of luck, Leif

Hier ist ein einfacher Weg:
Wenn du von 1/400 auf 1/72 willst, vergrößere mit 400/72 = 5,56 mal, das sind 556 Prozent (oder genauer 555.6 Prozent)
Wenn du von 1/200 auf 1/72 willst, vergrößere mit 200/72 = 2,78 mal, das sind 278 Prozent (oder genauer 277,8 Prozent)
Ich glaube du kannst die Vorgehensweise anhand dieser Beispiele erkennen, oder?

Ich applaudiere dir für diesen Aufwand - die meisten Papiermodelle vertragen einiges an Vergrößerung, weil der Druck so gut ist. Ich muss Dir zustimmen, das ist mal was anderes! Ich glaube das Skalieren der Teile wird dein kleinstes Problem. Als nächstes kommt das Positionieren der neuen Teile auf einer sinnvollen Größe Papier. Ich denke, du wirst viele der größeren Teile aufteilen müssen.

Wegen der größeren Pixelierung, du musst mit höherer Auflösung scannen (mehr dpi, z.B. 600 dpi). Du kannst das Vergößern auch zur gleichen Zeit wie das Scannen machen, also z.B. mit 278 % scannen. Dann brauchst du nicht so sehr viel mehr Auflösung. 150 dpi könnten reichen. Der Pixelinhalt (Größe, Zahl an Megabytes) wird trotzdem noch zeimlich hoch sein.

Wenn du da angekommen bist, informiere uns bitte über deine Fortschritte.

Viel Glück, Leif
Dankbar für die Gelegenheit auf Englisch schreiben zu dürfen, kann aber Antworten problemlos auf Deutsch lesen.

Stephan

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Samstag, 25. März 2006, 12:29

Hallo tschiggi

Als Programm verwendet man Bildverarbeitungssoftware.
Die teure variante ist z.B Adobe Photoshop6 (ebay: ~30€)
oder eine frei Variante wie Gimp.

Beim scannen, wie Leif Ohlsson schon erwähnte, auf hohe Auflösung achten,
da beim relationalen Skalieren diese die wichtigste Rolle spielt.
Dabei wird kein Pixel verändert, sondern nur die Relation "Auflösung<->Bildformat" geändert.
Eine Skalierung von A4 auf A3 hat folglich einen Verlust in der Auflösung
zur Folge. Allerdings werden die Pixel nicht wirklich skaliert, nur die Relation geändert.
Anders wäre es wenn Du A4 mit 300dpi scannst und dann auf A3 skalierst.
Dann werden die Pixel interpoliert und mit den Nachbarpixeln verrechnet.
Daraus resultiert dann die Unschärfe - nennt sich dann Antialiasing.

Beim Skalieren einfach drauf achten, daß die Interpolation abgeschaltet ist.

Problematischer ist der Druckraster. Der kann im Ausdruck zu Moireé führen.
Bei tintenstrahldrucken weniger, aber bei Farblaser schon eher.
Von "extensis" gibt es ein Plugin namens "Intellihance" (30 Tage freie Nutzung)
mit dem man 'entrastern' kann. Allerdings tritt dabei auch wieder der Effekt
der Unschärfe auf. Da kann man aber mit Filtern wie "unscharf maskieren"
entgegensteuern

Willkommen in der EBV (Elektronische Bild-Verarbeitung) :D


Gruß vom Graphiker
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Stephan
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Micro

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Samstag, 25. März 2006, 13:51

Servus tschiggi,

Noch so ein "Verrückter" mit zu viel Wohnraum, den er mit einen Monster zustellen muß. @)

Das fertige Schiff ist ja über 3m lang.

Hast du dir schon überlegt wie du das Ding aus der Wohnung/dem Haus bringst?

Und die allerwichtigste Frage zuerst:

Beginnst du mit dem Rumpf? :totlach: :totlach: :totlach:

Und last but not least, herzlich willkommen in diesen Forum. :D :D :D :D :D

Grüße aus Wien, Herbert

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Micro« (25. März 2006, 13:51)


tschiggi

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Samstag, 25. März 2006, 14:49

Graf Zeppelin

Hallo,

erst mal vielen Dank für die nützlichen Tips (und wieder ein Verfechter der alten Rechtschreibung).

Platz genug für das Schiff habe ich, wir haben vor 7 Jahren gebaut und ich habe mir da gleich ein Zimmer nur für den Modellbau eingerichtet, in dem später auch noch eine Modellbahn Platz haben soll, dieses Projekt ist aber aufgrund der explodierten Kosten auf Eis gelegt worden.

Auch der Transport aus dem Haus, falls es ein Fahrmodell wird, wäre ohne große Probleme möglich.

Begonnen wird der Bau mit dem Rumpf, also die ganz klassische Weise, da hier ja auch die Stromversorgung für die Beleuchtung untergebracht wird und die ganzen Kabel etc. Bei der geplanten Größe allerdings wird der Rumpf holzverstärkt und mit Holz beplankt, um auch eine ausreichende Stabilität zu gewährleisten, auch das Flugdeck selbst soll aus entsprechend zugeschnittenen Planken entstehen und natürlich auch mit der ursprünglich vorgesehenen Flugdecksbefeuerung.

Irgendwo in diesem Forum habe ich gelesen, dass die GZ aufgrund eines Minentreffers gesunken sein soll. Hier gehen die Spekulationen ja ziemlich weit (bis hin zum Sinken durch Unfall mit einem Großteil des Reichsbankgoldes an Bord u.v.m.). Zwischenzeitlich habe ich ein Forum gefunden, welches hierüber eindeutig Aufklärung gibt - Feindfahrten Forum. Dort sind auch Bilder vom Sinken der GZ eingestellt, demzufolge sie als Zielschiff für die sowj. Marine diente und (nach entsprechenden Anstrengungen) endlich unterging.

Ich schätze, wenn ich mit dem Bau anfange, werde ich auch versuchen, einen entsprechenden Baubericht hier einzustellen. Derzeit läuft ja noch die Planungs- und Materialbeschaffungsphase.

Tschiggi
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Stephan

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6

Samstag, 25. März 2006, 14:51

Zitat

Original von Micro

.....
Und die allerwichtigste Frage zuerst:

Beginnst du mit dem Rumpf? :totlach: :totlach: :totlach:

Und last but not least, herzlich willkommen in diesen Forum. :D :D :D :D :D

Grüße aus Wien, Herbert


Die Frage mit dem Rumpf ist so ein Problem *g* eher Running Gag
Frage mal gustibastler nach Rümpfen und wann man sie baut!
:totlach:
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tschiggi

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7

Samstag, 25. März 2006, 15:29

Graf Zeppelin

Hi,

den Baubericht über die Bismarck habe ich mir zum großen Teil schon angetan - einfach der helle Wahnsinn. Das wird fast schon ein richtungsweisendes Modell, insbesondere bei der Detailtreue. Trotzdem beginne ich mit dem Rumpf, eben um auch die ganzen Kilometer der Kabelage unterzubringen, auch wenn die meisten Leitungen aufgrund der Verwendung extrem kleiner SMD-LEDs nur so dick sind wie ein Haar (das Verlöten artet damit wieder zu einer Strafarbeit aus, so wie das Wantenknüpfen bei meiner Bounty).

tschiggi
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nora

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Samstag, 25. März 2006, 17:40

hallo Freunde
warum immer so kompliziert mit vergrößern/verkleinern
einfach Eingangsmaßstab geteilt durch den Endmaßstab

Modell ist 1:100 will 1:200,- 100:200 ist 0,50 allso 50 %
umgekehrt ist 1:400 auf 1:100,- 400 :100 =400 %

ist so easy
merkts euch mal


Mit freundlichen Grüßen

Nora
Nur noch meine Eisenbahn Spur N,-
arbeite ja wieder und habe keine Zeit für mehr

außer,- gelegentlich ein Kartonmodell,- man gönnt sich ja sonst nichts

Micro

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9

Samstag, 25. März 2006, 23:58

Liebe nora,

Bitte sei so nett und zerstöre uns Männer nicht die letzte Bastion des Suchens und Forschens indem du einfache Grundrechnungsarten durchführst.

Pfui :evil: :evil: :evil:

Wir wollen über die richtigen Maßstäbe diskutieren und streiten und ...

Sie einfach auszurechnen .....................

Da könnte ja ein jeder kommen...............

Liebe Grüße und nichts für ungut, Herbert

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10

Mittwoch, 24. Mai 2006, 13:27

RE: Vergrößerung von Bauplänen

Hi Tschiggi!
Ich bins der andere Großkupferte!
Wenn man es sich einfach machen will kopieren. Aber aufpassen! Immer nachmessen und kontrollieren.
Besser ist es aber auch langwieriger, Spanten ect, selber zeichnen und ausstraken.
Nun noch zum Bau des Rumpfes: Bau in der überkopfbauweise!
Is besser, glaub eine alten RC-Freak

Viel Spaß Fritz
Es geht noch größer!!! Ich liebe 1:50!!!
USS INDIANAPOLIS; Vorbereitungen für die erste große Ausstellung
Ab ???? wird die Indi mit in der Ausstellung in Flensburg sein!

HADI

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11

Mittwoch, 24. Mai 2006, 15:26

Hallo tschgiggi

schau Dir mal das an http://dreadnoughtproject.org/plans/KM_Graf_Zeppelin_1939/ vieleicht kannst Du es brauchen.

Gruss

Ingo

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