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Sapphire

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Sonntag, 6. Dezember 2009, 15:18

Verglasung großer Fensterflächen bei modernen Passagierschiffen?

Hallo,

mit Begeisterung habe ich die Bauberichte diverser Passagier- und Frachtschiffe hier im Forum gelesen und kann nur staunen, was manche Leute so auf die Beine stellen (bzw. auf Kiel legen). Ich bin momentan noch bei der Beschaffung der technischen Grundausstattung, aber erlaube mir einmal ganz vorwitzig eine -noch theoretische - Frage, die sich mir bei der Lektüre gestellt hat:

Wie kann man große Fensterflächen bei modernen Passagierschiffen am besten verglasen? Ich denke z.B. an die Arkona (die Herberts Werft-Team sehr schön und anschaulich, wenn auch ohne Verglasung, gebaut hatte: MS ARKONA / MDK / 1:250 [Fertig]), insbesondere an die großen Glasflächen an den Aussenbereichen der Achterdecks. Diese Teile bestehen fast nur aus Verglasung mit sehr schmalen Stegen. Geht das noch mit Ausschneiden und Hinterkleben mit Folie oder verlieren diese Teile dabei zu viel Stabilität, zumal die Streben ja sehr dünn sind? Oder müssten solche Bauteile eher mit Draht o.ä. stabilisiert werden?

Mit neugierigen Grüßen,
Thomas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sapphire« (6. Dezember 2009, 15:24)


Sapphire

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Sonntag, 6. Dezember 2009, 18:22

Moin Jörg,

Du hast sicherlich recht...der Spielraum für Verschlimmbesserungen ist riesengroß.

Ich habe die schmalen Fensterstege zwar bereits schon bei anderen Modellen (wie z.B. der Cap Arcona von Michael/Hanseatic) bewundert, aber in den Fällen war neben dem Können des jeweiligen Kartonschiffbaumeisters wohl auch hilfreich, dass diese Fensterfronten in die Seitenwand (d.h. zwischen Decks und auf Spanten) eingepasst und nicht wie bei den Achterdeckverkleidungen der Arkona komplett freistehend sind.

Gibt es denn irgendwo Bilder von Schiffen mit solchen Wänden aus bedruckter Overhead-Folie? Ich stelle mir das im Moment eher wie ein Fremdkörper auf dem Schiff vor...

Sorry für die blöden Fragen, aber als jemand, der 20 Jahre lang kein Kartonmodell mehr in der Hand hatte, bin ich einfach total beeindruckt von den Ergebnissen, die hier im Forum abgeliefert werden.

Gruß,
Thomas

Sapphire

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Montag, 7. Dezember 2009, 01:02

Danke für die Antwort und das anschauliche Beispiel der QM2. Werde mir die Sache nochmals überlegen, wenn die Arkona irgendwann unter dem Messer liegt. Immerhin weiß ich jetzt, warum ich solche Wände (mit Ausnahme der QM2) noch nicht in Bauberichten gesehen habe.

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Montag, 7. Dezember 2009, 12:03

Hallo Thomas und Jörg,

ich möchte ergänzend erwähnen, dass die bedruckte Folie im QM2-Bogen vornehmlich der Darstellung der Relings dient. Die Fensterflächen
der Queen sind verlagsseitig auch "nur" bedruckter Karton.

Beste Grüße,
Torben

Pianisto

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Montag, 7. Dezember 2009, 14:43

Hallo Sapphire,

ich schneide die Fensterfläche einfach etwas kleiner aus , dadurch habe ich genug Stabilität und hinterklebe das ganze mit sehr dünner, matter Folie.

Auf dem Bild siehst du die Fensterreling von der MS Horizon und auch Fenster, somit kannst du dir selber ein Bild davon machen.

Gruß pianisto
»Pianisto« hat folgendes Bild angehängt:
  • Imgp0131.jpg

Sapphire

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Dienstag, 8. Dezember 2009, 21:15

Danke für das Beispielbild, Pianisto!

Schaut gut und filigran aus... was für Folie verwendest Du denn? Auch OH-Folie, die ja selbst eine gewisse Festigkeit hat oder so ein dünnes "Knitterzeugs" ? Ich habe gestern die Arkona erhalten und werde wohl mal ein paar Probeseitenwände basteln, sobald ich einen geeigneten Scanner und Ducker habe. Das ist allemal besser, als das originale Modell durch meine stümperhaften Experimente zu versauen...

Pianisto

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Donnerstag, 10. Dezember 2009, 11:30

Hallo Sapphire,

ich verwende Prospekthüllen in matt, die sind extrem dünn, da hält nicht jeder Kleber, einfach ausprobieren.
Die Kartonteile kann man vor dem Ausschneiden auf der Rückseite mit Klebstoff bestreichen oder lackieren, dann sind sie stabiler.

Gruß pianisto

Sapphire

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Samstag, 12. Dezember 2009, 17:26

Moien die Herren,

Prospekthüllen und OH-Folie sind sicherlich gut geeignet (je nach Klebbarkeit). Ich hatte auch schon an etwas stärkere OH-Folie gedacht bei der man die Streben einritzen und mit weisser Farbe füllen kann. Nur die dürfte dann zwischen zwei Kartonteilen wohl zu dick auftragen?

Ausprobieren kann ich es leider noch nicht. Habe die Arkona zwar inzwischen im Regal liegen aber noch kein Werkzeug...

@ ToKro: Ja, mit grauen Schiffen kann ich nicht so viel anfangen. Und da es so viele schöne Passagier- und Combischiffe gibt, tut das auch nicht not. Da bewundere ich lieber die Bismarcks usw., die von anderen hier eingestellt werden.

Gruß von der Mosel,
Thomas

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Dienstag, 22. Dezember 2009, 11:57

Hallo Sapphire,
wg. bedruckter Folie schau mal bitte unter Ste. Chapelle bei den fertigen Bauberichten Architektur nach. Da siehstDu, wie ich die Fenster auf Tagelichtsfolie kopiert habe.

Mit freundlichen Grüßen

modellschiff

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