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Zaphod

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1

Montag, 6. März 2017, 22:06

USS Iowa (BB 4) in 1/250 konstruiert von Carl Beetz (Golden Bear Models)

Hallo,

seit zwei Jahren liegt das vorläufig neuste Modell von Carl Beetz (immerhin schon von 2011) bei mir. Carl hat es mir seinerzeit großzügiger Weise geschenkt und nachdem ich wegen der vielen Streben mittschiffs einige Zeit um den Bogen herumgeschlichen bin, soll die "Iowa" nun das große Projekt dieses Jahres werden.

Derzeit sitze ich noch an Spantengerüst und Rumpf und hier habe ich eine Frage:

Ich möchte auf einer Seite die drei Kasemattgeschütze geöffnet darstellen. Leider konnte ich noch keine entsprechenden Fotos finden.

Weiß jemand von euch, wo man Bilder finden kann, die diese Geschütze zeigen? Von Interesse wäre es auch, herauszufinden, in welcher Farbe das Schiffsinnere gestrichen war.

Zaphod

schnecke

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2

Montag, 6. März 2017, 22:24

Hallo Zaphod,
Auf Papermodelers.com gibt es einen tollen Baubericht der IOWAvon Michael Mash.
Gruß Uwe
so oder so ist das (k)Leben

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3

Montag, 6. März 2017, 23:22

Weiß jemand von euch, wo man Bilder finden kann, die diese Geschütze zeigen? Von Interesse wäre es auch, herauszufinden, in welcher Farbe das Schiffsinnere gestrichen war.

Hier im Forum gibt es einen Freund von Carl Beetz, der richtig Bescheid weiss .. Renaud .. einfach mal Kontakt aufnehmen ..

mlG
Wilfried

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Montag, 6. März 2017, 23:28

Hallo Modellbaukollegen;
da ich das Forum noch nicht kannte, habe ich einfach mal reingeschaut.
Im BB der USS San Francisco (CA-38) auf Seite 2 ist eine meiner Meinung nach geniale Möglichkeit zu Herstellung
von Relingsteilen gezeigt.
Bei Interesse einfach mal reinschauen.

Grüße

Jürgen

Jan Hascher

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5

Dienstag, 7. März 2017, 08:11

Hallo Jürgen,
ein Link wäre total hilfreich.

Gruß
Jan

Andi Rüegg

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Dienstag, 7. März 2017, 10:05

Wahrscheinlich ist dieser Bericht gemeint. Auch wenn ich die Methode für die Reling nicht so revolutionär finde. Aber vielleicht täusche ich mich.

Andi

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7

Dienstag, 7. März 2017, 12:44

Hallo Jan,
sorry auf die Idee mit dem Link hätte ich auch kommen können, war gestern Abend wohl schon etwas spät. 8|
Andi, danke genau den Bericht meinte ich.

Gruß

Jürgen

Zaphod

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8

Freitag, 10. März 2017, 19:27

Hallo Jan,

vielen Dank für den Hinweis, den Bericht kannte ich von einer deutschen Seite, die aber nicht mehr existiert.


Hallo Wilfried,

Renaud hat mich sehr großzügig mit einer Unzahl von Bildern französischer Schoffe versorgt, ich werde ihn bei Gelegenheit fragen, ob er auch bilder von der US-Navy hat

Zaphod

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Freitag, 10. März 2017, 20:08

Nun zum Baubericht selbst, d.h. natürlich zuerst zum Rumpf.

Das Spantengerüst wird in der für die GBModels typischen Konstruktionsweise erstellt: Dünnes Papier auf Karton kleben, so dass sich eine Stärke von 1mm ergibt, zwei zusätzliche Längsträger (Hu 4) verleihen eine hohe Stabilität und der breite "Kragen" (Hu5) gibt dem Deck eine exzellente Auflagefläche. (Bild 1) Klebelaschen sind nicht vorgesehen, wer sie für erforderlich hält, muss sie in Form von Winkeln selbst einziehen. M.E. kann man an der Grundplatte und an der Kante zu den Decks darauf verzichten, aber zwischen den beiden Teilen der Außenhaut halte ich eine Lasche aus dünnem Papier für erforderlich.
Vorne und hinten muss der Mittelträger (Hu2) zugeschliffen werden, der entsprechende Hinweis findet sich auf dem Bogen direkt bei Hu2, ich schätze diese Anleitung, die prägnante Zeichnungen mit knappen schriftlichen Instruktionen an heiklen Stellen kombiniert.
Hinzu kommt das übliche Kantenfärben, unten rot, oben (Hu5) schwarz (die Decks haben einen schwarzen Rand), an den seiten von Hu5 jedoch grau. (Bild 2)


Es sind m.E. einige Überlegungen zur Baureihenfolge anzustellen, damit man sich später die Arbeit erleichtert:

1) VOR der Montage des Mittelträgers auf diesem zwischen den Spanten HU3g und HU3h in Höhe des Achterdecks beidseitig eine Strichmarkierung anbringen und hier gut 1cm tiefe Winkel anbringen, auf denen dann das Achterdeck HU8 aufruhen kann.

2) Wenn geöffnete Niedergänge gewünscht werden: VOR der Montage der Spanten in HU3j Einschnitte für die Niedergänge HU23 auf dem Achterdeck machen, da diese miteinander kollidieren (Bild 3).

3) Bei allen Niedergängen, die geöffnet dargestellt werden sollen, müssen die entsprechenden Teile VOR der Montage der Decks aus diesen ausgestochen UND mit den Boxen HU23 und HU24 hinterklebt werden (hierbei zur Stabilisierung stets Laschen aus dünnem Papier verwenden). Bild 4 zeigt alle Kästen für die Niedergänge in Position, allerdings fehlen die Teile für einen Niedergang (Kasten, Umrandung, Deckel und Leiter), ein entsprechender Kasten lässt sixh allerdings leicht improvisieren. Auf den auszustechenden Teilen zeigt ein Pfeil jeweils die Richtung der Treppe an, diese Richtungspfeile sollte man VOR DEM AUSSTECHEN auf die Bauanleitung übertragen. Die Treppen selber jedoch und die sie überwölbenden Gerüste für Planen erst später, z.T. erst in der Endmontage anbringen, da hier die Gefahr besteht, die filigranen Geländer versehentlich zu beschädigen

4) VOR dem Ausschneiden des Hauptdecks die Punkte für die Takelfäden bestimmen und durchnadeln (BIld 5)

5) VOR dem Aufkleben des Hauptdecks die Auflageflächen für die Anker HU12 unter das Deck kleben und mit Laschen aus dünnem Papier sichern (Bild 4 vorne). Hier musste ich die Einschnitte in Hu5 etwas erweitern, damit alles glatt passte.

Superung
1) Wie schon bei anderen Golden-Bear-Modellen erlaubt es der Karton Geländer auszuschneiden. So kann man die zahlreichen Niedergänge von den Decks aus optisch ansprechend gestalten. Insgesamt sind 11 kleine Niedergänge zu erstellen. Für den Doppelniedergang am Heck wurde schmalere Stufen vorgesehen, so passt alles genau (Bild 8).

2) Wenn die Niedergänge geöffnet waren, wurden sie mit einem Bogen überspannt, auf den man wohl eine Persenning legen konnte. Die Lukendeckel wurden wohl irgendwo verstaut, jedenfalls konnte ich sie bislang auf keinem zeitgenössischen Foto ausmachen.
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Samstag, 18. März 2017, 17:28

Baureihenfolge Decks und Außenhaut

Vor der Montage der Decks müssen die Kästen für die Niedergänge angebracht werden.
Abweichend von der Nummerierung wurde zuerst das achtere Deck HU 8 aufgeklebt und die Aufbauwand HU9 montiert (Bild 1). Dann kamen die Sockel der achterlichen 8inch-Türme (HU 22), für die unten, an HU9 Klebelaschen aufs Deck kamen und die ihrerseits später oben mit Klebelaschen versehen wurden (Bilder 2-6). Es folgten die von vorn nach hintern verklebten achterlichen Abschnitte der Außenhaut (HU6b), die vorne Klebelaschen aus dünnem Papier erhielten (Bilder 7 und 8). Erst danach wurde das Hauptdeck HU7 aufgeklebt (Bild 9), bevor die vorderen Abschnitte der Außenhaut (HU6a) an der Reihe waren.

Etwas Übermaß zeigte sich bei mir hinten an der Außenhaut, da musste ca. je 1mm gekürzt werden (von hinten wegnehmen, etwas kniffelig, den Bogen genau zu treffen), aber dann schloss der Rumpf hinten exzellent, wie BIld 8 zeigt.
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Samstag, 18. März 2017, 17:46

An Steuerbord werden die Geschütze in den Kasematten in Feuerstellung gezeigt, hier mussten dementsprechend vor der Montage der Außenhaut die Ausschnitte der Kasematten mit Kästen hinterklebt werden.

1) Es müssen also passende Kästen hinter die zu machenden Ausschnitte in der Außenhaut geklebt werden, hierbei ist die Bodenhöhe der Kasematten zu bestimmen und auch auf eine angemessene Tiefe der Kästen zu achten. Für die 4inch-Geschütze sollten es mindestens 7mm sein, man muss nur darauf achten, dass es keine Kollision mit Hu4 gibt. Damit sich die Kästen seitlich glatt der geschwungenen Form der Außenhaut anpassen, wurden auf 1mm Karton geklebte Ausschnitte der nächstgelegenen Spanten verwendet.
2) Die Sockel der drei Geschütze müssen vor dem Aufbringen der Kasematten HU 15 – HU 17 auf die Außenhaut in die Kästen geklebt werden. Hierzu bietet der Bogen für das leichte 6-Pfünder Geschütz ausreichend Extrateile, für die beiden 4inch-Geschütze immerhin ein Geschützrohr extra. Das zweite Rohr und die Sockel müssen aus Kopien bzw. Abfallkarton erstellt werden.
3) Die Segmente der Klappen der Kasematten und die obere Hälfte der Geschütze (Wiege und Rohre) erst in der Endmontage anbringen
4) Bei den geöffneten Kasematten die Klappen als Ganzes ausschneiden und dann in Segmente teilen. Entweder mit den Bullaugen nach außen aufkleben (Fotos vom Original legen die Vermutung nahe, dass diese Klappen innen auch grau waren) oder die Bullaugen ausstechen und verglasen.
5) Auch bei den geschlossenen Kasematten kann man das Ausschneiden der Klappen erwägen. Die entstandene offene Fläche wird mit schwarz gefärbtem dünnen Papier hinterklebt, die einzelnen Teile der Klappen anschließend wieder aufgeklebt, das sieht realistischer aus.
6) Bei allen Kasematten die Deckel oben jeweils auf Abfallkarton verdoppeln, das erhöht die Stabilität und erleichtert die Formgebung beträchtlich


Bilder 1 und 2: Die Kasematte hinter HU17 am Entstehen, die Tiefe (5mm) erwies sich später als zu gering, die Ausschnitte der Kopien der Spanten sind auf Bild 2 gut zu erkennen
Bild 3: Hinterklebter Kaste HU 17
Bild 4: Äußerer Teil der Kasematte und 4-inch Geschützsockel


Das Hauptdeck ließ sich sehr gut aufsetzen, nur die vielen Klebeflächen waren schwierig zu bedienen. Es passt perfekt, hinten habe ich selber etwas gepfuscht (Bild 5), wird aber zum Teil von Aufbauten verdeckt werden
Die Teile im Bereich der mittelschweren Türme passen ausgezeichnet (Bild 6).
Vorne hat man mit den Ankerlagern einen ausgezeichneten Referenzpunkt (Bild 7). Die vorderen Hälften der Außenhaut sollten unbedingt angehalten werden, eine stand bei mir ca. 1mm zu weit nach vorne, so dass sich bei den Lagern eine Lücke ergab. Hinten um 1mm gekürzt, passte das Teil ausgezeichnet (Bild 9).
Wie Bild 7 außerdem zeigt, sollte man vorne die inneren Abteilungen schwärzen, ich habe da einfach eine Zwischenwand eingezogen, weil ich nicht die ganze zweite Abteilung anpinseln wollte.


Derzeit fehlt nur noch die vordere Hälfte der Außenhaut an Steuerbord, aber schon jetzt kann ich sagen, dass alles -vom Übermaß hinten abgesehen- ausgesprochen passgenau ist.

In den kommenden Tagen kommen dann etliche Kleinteile an die Außenhaut, bevor es zu den Aufbauten geht.
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Dienstag, 21. März 2017, 12:07

"...Hallo,

seit zwei Jahren liegt das vorläufig neuste Modell von Carl Beetz (immerhin schon von 2011) bei mir. Carl hat es mir seinerzeit großzügiger Weise geschenkt und nachdem ich wegen der vielen Streben mittschiffs einige Zeit um den Bogen herumgeschlichen bin, soll die "Iowa" nun das große Projekt dieses Jahres werden..."/quote]


Hallo Zaphod,

da schaue ich dir gerne zu. Carl Beetz konstruiert schöne und detailreiche Modelle; die Iena habe ich schon von ihm gebaut. Viel Erfolg und alles Gute,

Gruß Wolfgang.

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Freitag, 31. März 2017, 22:13

Die Kasematten verlangten einiges an Aufmerksamkeit, der Druck (Tintenstrahl) reagiert kritisch auf Feuchtigkeit, hier kann es schnell zu Verfärbungen kommen, von Anfeuchten als Mittel der Formgebung rate ich daher dringend ab, selbst Acrylfarben muss man mit Vorsicht auftragen und auch das Verkleben mit Weißleim kann Kummer bereiten..

Bild 1: Bei den großen Kasematten vorne wurde je ein Bullauge halb verdeckt. Diese übermalte ich später.
Bild 2: Das kniffeligste Teil ist der Boden, die Montage in zwei Schritten (Uhu zwischendurch trocknen lassen) hilft hier.
Bilder 3 und 4: Die Kasematte für das leichte Geschütz, leider an der hinteren Kante nicht sauber aufgesetzt und ich versuchte den Boden mikt weißleim anzukleben, was dem Karton gar nicht bekam.
Bild 5: Es geht besser, wie die entsprechende Kasematte an Backbord zeigt
Bild 6: Die hinteren Kasematten haben leichte Einschnitte, wo der Seitenpanzer beginnt. Die Montage ist unproblematisch
Bild 7: Der Versuch, Kleberreste oben auf dem Seitenpanzer wegzureiben, löst die Farbe an, es musste nachgemalt werden
Bild 8: Die Wulste um die Ankerlöcher waren beim Original sehr ausgeprägt: Den Karton von hinten mit einem passenden kugligen Objekt (bei mir Kopf einer Prickelnadel) entsprechend formen. Ganz vorne leicht oberhalb der Wasserlinie wohl ein Torpedorrohr
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Freitag, 31. März 2017, 22:32

Dann waren noch vier Kohlerutschen zu montieren. Zum Glück lagen hier 8 Teile bei. Denn der Karton spaltete sich bei der engen Rundung und ich entschloss mich, die hintere Schicht abzuziehen. Beim anschließenden Färben der Rückseite schlug die Feuchtigkeit durch und erzeugte eine greuliche Verfärbung, die mir zwei Teile verdarb.

Damit war der Rumpf fertig gestellt. Wenn man die Superungen und die noch nicht montierten Niedergänge einrechnet, sind zu diesem Zeitpunkt schon 366 Teil verarbeitet bzw. vorzubereiten.

Derzeit sitze ich an den Anfängen des vorderen Aufbaus, der Brücke und Gefechtsmast einschießt.
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Samstag, 1. April 2017, 21:35

Hallo Zaphod

Gut gemeistert, den Rumpf, trotz all den kleineren und grösseren Erschwernissen. Aber wenn ich die Skizzen des Aufbaus anschaue, wird es alles andere als einfacher. Ich bin gespannt!

Andi

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16

Donnerstag, 20. April 2017, 21:06

Hallo,

es geht langsam voran. Die Bauanleitung gibt vor, als nächsten die mittleren Geschütztürme zu erstellen, aber m.E. kann man auch mit dem vorderen Aufbau mit Brücke und Gefechtsmast (Teilgruppe „SF“) beginnen.

Schon zu Beginn dieses Bauabschnitts sind einige Überlegungen zur Abweichung von der Bauanleitung zu machen:

Man soll diese Baustufe in einer Montagehilfe zusammenbauen (Bild 2). Sicherlich erleichtert dies die Handhabung, da man nicht immer das ganze Modell bewegen muss, aber die ausgesprochen fragile Baustufe (keine Bodenplatte!) nach ihrer Komplettierung wieder aus dieser Montagehilfe herauszuholen, könnte sich als gefährlich erweisen. Außerdem habe ich hierbei immer die Befürchtung, dass der Untergrund, auf den die Montagehilfe aufruht, in seiner Oberflächentextur von derselben Stelle auf dem Deck leicht abweicht. Die kann dazu führen, dass man die fertige Baugruppe nicht glatt auf das Deck kleben kann, was optisch sehr negative Folgen haben kann. Ich habe deswegen nach einiger Überlegung auf die Montagehilfe verzichtet.

Der Gefechtsmast (SF 16, Bilder 4 und 5) soll nach dem Zusammenkleben zu einem Zylinder unten massiv beschnitten werden (schraffierte Fläche), sonst würde er mit SF1 und SF4 kollidieren. Mir gefällt das von der Stabilität her nicht sehr, auch habe ich meine liebe Not mit diesem nachträglichen Ausschneiden und wenn man hier nicht ganz sauber arbeitet, kann optisch eine Katastrophe eintreten. Ich habe mich deshalb entschieden SF 16 als Zylinder zu belassen (und oben sowie unten je eine Profilscheibe einzuziehen, das erhöhte die Stabilität und schafft zusätzliche Klebefläche) sowie SF1 und SF4 zweizuteilen, indem ich die Fläche, die in Kollision mit SF16 geriete, wegschneide. Dies ist bei SF1 leicht, weil die entsprechende Fläche eingezeichnet ist. Bei SF 4 muss man sie ausmessen und dann wegschneiden.

Bilder 6 und 7: Eine Hälfte von SF1-3. Die weiße Innenseite muss bis zum Ende von SF3 gefärbt werden
Bild 8: Die Markierungen für die Beschneidung von SF4 gesetzt
Bild 9: Die linke Hälfte von SF1-3 montiert, der Gefechtsmast grenzt an das zerschnitte Teil SF4, an das wiederum SF5 geklebt wurde. GANZ WICHTIG: Die beiden Kästen D12 und D13 JETZT anbringen, später kommt man da kaum noch ran. Außerdem wurden die Süllkanten (Begriff stimmt doch?) um die Ausschnitte für die Niedergänge geklebt, auch da kommt man später kaum noch ran
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  • USS Iowa 1897 Aufbau V  (01).jpg
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  • USS Iowa 1897 Aufbau V  (07).jpg
  • USS Iowa 1897 Aufbau V  (12).jpg
  • USS Iowa 1897 Aufbau V  (25).jpg

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Donnerstag, 20. April 2017, 21:33

Um an das letzte Bild aus dem vorhergehenden Beitrag anzuknüpfen: Auch die Plattform für die Bedienungsmannschaft des leichten Geschützes (SF7) ist montiert, desgleichen dessen winziger runder "Sockel", es hat wenig Sinn, diesen wie vorgesehen an das Geschütz zu kleben.

Die Teile SF3 gaben übrigens Anlass zu einer grundsätzlichen Überlegung: Wie ein Blick auf die Bögen zeigte, gibt es etliche Teile in dieser Baustufe, die m.E. eine gewisse Stabilität haben sollten, um Verformungen zu vermeiden. Dies sind z.B. SF3, SF7 (Plattformen), SF 12,13 und 15 (Stützen und Streben) und noch einige mehr. Laut Anleitung sollen diese Teile in einfacher Stärke bleiben. Ich habe mich für eine Verdopplung entschieden. In SF4 muss man dann oberhalb der Schotten eine kleine Stufe schneiden, damit man SF4 glatt unter SF3 schieben kann (auf Bild 2 ganz vorne zu erkennen). Außerdem wurde unten in SF2 je eine Kopie von SF3 (ebenfalls verdoppelt) eingezogen, das verleiht Stabilität und schafft Klebefläche.
Die verdoppelten Plattformen SF7 bekommen zwei Streben (diese sind am fertigen Modell unsichtbar und können entfallen, auch auf Bild 2 sind sie kaum zu erkennen), hier wurden Stücke vom gezogenen Gussast verwendet.
Das kleine Deck SF8 muss mit Ausnahme der Bereiche der Niedergänge an seinem Rand mit Reling versehen werden. Die Lüfter SF9 sind innen geschlossen. Das ist unrealistisch und optisch nicht schön. Man kann die Lüfter leicht offen gestalten, indem man den von der Klebelinie vorgezeichneten Bereich ausschneidet. Die runden Vorzeichnungen für die Lüfter auf SF8 sollten in diesem Fall geschwärzt oder besser noch ausgestochen werden. In die Löcher sind passende Zylinder aus dunklen Karton einzukleben.
Die Idee, den gebogenen Panzerschutz SF10 aufzukleben, bevor der Gefechtsmast SF16 montiert wurde, ist sehr mutig. Bei mir musste von der Markierung für SF10 ein Stück abgewichen werden, so dass ich bei diesem Vorgehen hier kein akzeptables Ergebnis erzielt hätte.
Bild 3: Deck SF 8 mit geöffneten Ausschnitten der Lüfter
Bild 4: SF4 montiert, man erkennt die eingeklebten Zylinder. Auch die Treppen der Niedergänge sind eingeklebt
Bilder 5 und 6: Die Lüfter SF9 (innen im von vorne rechten Lüfter zeigen sich noch Blitzer, die übermalt wurden) und der Panzerschutz SF10 montiert, von oben sieht man, dass sich SF10 nicht optimal anpasst, das verschwindet aber alles unter Deck SF20. Auf BIld 5 außerdem sichtbar: Der außen an SF1 geklebte große braune Kasten SF6, wahrscheinlich ein Staukasten für Hängematten.

Die Leitern SF11 (und alle weiteren) sind eine Herausforderung. Die Wangen sind so schmal, dass sie kaum Klebefläche für die einzelnen Stufen bieten. Ich habe sie verdoppelt, in einfacher Papierstärke war mir die Gefahr eines Verbiegens viel zu groß. Auch die Befestigung des handgebogenen Handläufe (aus Abschnitten von Ätzteilreling gefertigt) mit Sekundenkleber ist eine nervenaufreibende Aufgabe.


Derzeit arbeite ich auf das erste große Deck SF20 hin. Dieses ruht auf zahllosen Stützen (knapp 40), was einige Fragen zur Baureihenfolge aufwirft, die ich noch hin- und herwälze.

Vor allem aber bekomme ich ein Teil nicht hin. Bild 9 zeigt die Schablobe für die Gestänge über den Niedergängen (links) und das Profil, nachdem die Schablone gerundet wurde. Ich habe versucht, Kopien der Schablone auszustechen, die Ergebnisse möchte ich nicht zeigen. Reling ist leider zu schmal und diese Abstände bekommt man auch nicht, sonst hätte man Reling aus Neusilberblech biegen können. Aber wenn SF 20 ersteinmal aufgeklebt ist, komme ich an die Niedergänge nicht mehr ran, deshalb stockt derzeit der Bau.
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Gustav (20.04.2017)

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Freitag, 21. April 2017, 19:01



"...Die Leitern SF11 (und alle weiteren) sind eine Herausforderung. Die Wangen sind so schmal, dass sie kaum Klebefläche für die einzelnen Stufen bieten. Ich habe sie verdoppelt, in einfacher Papierstärke war mir die Gefahr eines Verbiegens viel zu groß. Auch die Befestigung des handgebogenen Handläufe (aus Abschnitten von Ätzteilreling gefertigt) mit Sekundenkleber ist eine nervenaufreibende Aufgabe.."



Hallo Zaphod,

das hast du doch ganz hervorragend gelöst. Se wie ich die seit Langem kenne, hast du auch keine Scheu vor den Details.

Weiterhin alles Gute,

Gruß Wolfgang.

Zaphod

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Sonntag, 30. April 2017, 17:59

Einige weitere Schritte am vorderen Aufbau sind geschafft:

Die Leitern SF 11 fertig und montiert. Es wird nochmals deutlich, dass die Kästen D12 und D13 vorher montiert werden mussten. Außerdem hat das kleine Deck mit den beiden großen Lüftern seine Reling erhalten. Zwischen die beiden Leitern müsste noch ein winziges Stück.

Und auch das Problem mit den Gestängen ist wunderbarerweise gelöst: Ich habe Lasercuts geschenkt bekommen ! Die Qualität ist großartig!
Bild 3: Bemalt und ausgeschnitten
Bild 4: Geformt und hinten geschlossen
Bilder 5 bis 7: An Ort und Stelle. Auf Bild 6 erkennt man außerdem oben links an der Aufbauwand im Hintergrund die Klappe.
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  • USS Iowa 1897 Aufbau V  (50).jpg
  • USS Iowa 1897 Aufbau V  (58).jpg
  • USS Iowa 1897 Aufbau V  (59).jpg
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  • USS Iowa 1897 Aufbau V  (70).jpg
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Gustav (30.04.2017)

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20

Sonntag, 30. April 2017, 18:34

Das Deck SF20 wird den zweiten Bauabschnitt abschließen. Die Skizze zeigt, auf wievielen Pfosten und Konsolen SF 20 ruht - es sind 37. Deswegen ist die Reihenfolge der Montage sehr zu begrübeln.


Die Stützwand SF12 (hinten an SF20) und die kleinen Konsolen SF15 wurden VERDOPPELT und an SF20 vor seiner Montage geklebt, dies gewährleistet eine glatte Verbindung von SF 12 und SF 20 (Bilder 2 bis 4, beim Kantenfärben habe ich das Teil, nicht aber mich mit Ruhm bekleckert). Bei den Stützen SF13, SF14 und SF17 wird es schwierig. SF13 („Kopf“ nach unten !) kann man teilweise nach dem Aufbringen des Decks SF20 montieren, auch die dünnen Streben SF14 (aus Plastikprofilen erstellt) könnte man von hinten nach der Montage von SF20 reinbekommen (die Alternative wäre, sie vorher an SF20 zu kleben). Die Konsolen SF 17 wiederum könnte man vorher an SF20 kleben, dann muss man allerdings auf eine Verklebung mit SF16 wohl verzichten, denn vor der Montage auf SF16 19 dünne Striche punktgenau mit Kleber zu versehen, bevor der Kleber an den ersten 15 Strichen wieder getrocknet ist, ist reine Utopie. Sollten Spalten zwischen einzelnen Konsolen und SF16 auftreten, müsste man diese dann entweder mit Leim und Farbe kaschieren oder einzelne Konsolen wieder ablösen. Klebt man die Konsolen SF17 dagegen an SF 16 muss die Höhenausrichtung aller 19 Konsolen absolut exakt sein, weil sonst Deck SF20 nicht glatt aufruht. Außerdem muss man immer noch vor der Montage die 19 Oberkanten der Konsolen blitzschnell und blitzsauber mit Leim einschmieren.Feswegen habe ich letztendlich die Konsolen SF17 zuerst an SF 20 geklebt. Da mussten einige Überlängen bis zu 1mm korrigiert werden.

Man sieht, eine kniffelige Baustufe.


Außerdem sollte auf jeden Fall der vordere Schornstein schon gefertigt werden. Falls dieser nachträglich eingebaut wird, muss das Loch in Deck SF20 muss so beschaffen sein, dass man den Schornstein später ohne jedes Problem einschieben kann. Würde Druck ausgeübt, könnte das für die vielen filigranen Stützen, auf denen SF20 hauptsächlich ruht, fatal sein und das ganze Modell verderben. SF20 über den schon montierten Schornstein zu schieben geht wegen der oberhalb von SF20 austretenden Abspannfäden des Schornsteins nicht.
Der Test war eine gute Idee – der Schornstein passt satt saugend, eigentlich wünschenswert, aber genau hier wie gesagt potentiell desaströs. Außerdem fällt beim Einpassen des Schornsteins auf, dass in SF20 zwar das Loch für den Schornstein vorhanden ist, hinten an diesem Loch jedoch die erforderliche Erweiterung für das Dampfrohr fehlt. Die beiden kleinen Punkte vor dem Schornstein müssen zudem durchnadelt werden, hier kommen Dampfpfeifen hin, deren Zuleitungen unter SF20 weitergehen (Bild 4 zeigt die vorgenommenen entsprechenden Maßnahmen an SF20).

Letztendlich ist der aktuelle Stand meiner Überlegungen, den Schornstein weitgehend fertig zu stellen (da fehlen noch Steigeisen und Fußperde), dann in SF 20 zu schieben und beides gleichzeitig zu montieren.
Auch die vorderen 2 Stützen SF13 werde ich wohl doch vormontieren, sie nachträglich hinter die Reling zu fummeln wird kaum gelingen. Kleine Passungenauigkeiten verdeckt der auf Bild 5 sichtbare Umleimer von SF20
Schlussendlich muss auch das Deckshaus SF21 vor der Montage von SF20 auf dasselbe geklebt werden. Hier wurden wieder etliche Klebelaschen selbst erstellt

Die Bilder 5 bis 9 zeigen eine Probe mit dem Schornstein.

Bild 6: Hier kommen die Stützen SF 13 hin. Die hinteren vier (jeweils hinter einer der Spitzen der Aufbauwand) müsste man auf jeden Fall noch nach SF20 reinbekommen.
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  • USS Iowa 1897 Aufbau V  (03).jpg
  • USS Iowa 1897 Aufbau V  (39).jpg
  • USS Iowa 1897 Aufbau V  (40).jpg
  • USS Iowa 1897 Aufbau V  (41).jpg
  • USS Iowa 1897 Aufbau V  (52).jpg
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Samstag, 6. Mai 2017, 22:34

An dieser Stelle ist eine Abschweifung erforderlich: zum Bau der Schornsteine. Die beiden schlanken und hohen Schornsteine dominieren die Silhouette der „Iowa“. Ihre Montage war für mich gerade wegen ihrer Länge schwierig. Die Superungen –Fußperde und Steigeisen- dagegen sind fummelig, aber machbar.

BAUREIHENFOLGE (1): Wenn die Abspannkabel aus Fäden hergestellt werden sollen, müssen sie vor dem Formen des Schornsteins in diesem verklebt werden. Leider sind keine Nadelpunkte gegeben, man muss diese selbst ausmessen (Bilder 3 und 4). Bei vorderen Schornstein sind es zwei Fäden, die von der unteren umlaufenden Doppellinie nach hinten geführt werden, sieben Fäden, die von der oberen umlaufenden Doppellinie ca. in einem Halbkreis nach vorne geführt werden sowie einen der nach hinten zum zweiten Schornstein geht und zwei in der Anleitung nicht eingezeichneten, auf FOTOS VOM ORIGINAL aber sichtbaren Fäden, die ganz oben direkt unter der Schornsteinkrempe entspringen (Bild 2: mit Rot eingezeichnet) . Letztgenannte sind seitlich mittig anzubringen. Die drei vordersten Kabel bei der oberen umlaufenden Doppellinie stelle ich nicht aus Fäden her, es ist schwer, deren Endpunkte zu erreichen und die Fäden dort straff zu verkleben. Hier wird gezogener Gussast verwendet.

JETZT wird der Schornstein gerundet, was aufgrund seiner Form durchaus kniffelig ist und mir nicht wirklich gut gelang (Bild 6). Zum Glück verdeckt später die Dampfpfeife die hässliche Naht.

STABILISIERUNG: Wie immer gibt es keine Klebelaschen, ohne schaffe ich dieses Teil aber nicht. Es wurde hinten eine Lasche aus dünnem Papier eingezogen (Karton wäre besser gewesen) und vor allem wurde innen horizontal exakt unter der schwarzen Fläche oben um Schornstein ein 2mm bereiter Kartonstreifen eingeleimt. Auf diesem ruht später die oben einzuführende schwarze Profilscheibe auf. Ansonsten ist es m.E. fast unmöglich, diese sauber in Position zu bringen.

Nach dem Trocknen die beiden Profilscheiben einsetzen.

Die Dampfpfeife muss oben und innen noch geschwärzt werden. Sie ist auf dünnem Papier gedruckt und lässt sich über einem Draht von passendem Durchmesser sehr gut runden. Ich habe immer ca. 1cm mit Weißleim bestrichen und dann zusammengepresst, bis dieser teilweise abgebunden hatte.

Wie oben erwähnt, passt der vordere Schornstein satt saugend in sein Loch in SF20. Statt SF20 aufzuweiten habe ich mich entschlossen, den Schornstein erst in SF20 einzuschieben und dann beides zugleich zu verkleben.
Hierzu wurde der Schornstein wie folgt vorbereitet:
1) Die mit einem Metallkern versehene Dampfpfeife hinten ankleben, den „Kopf“ der Dampfpfeife jedoch NOCH NICHT anbringen.
2) Die (ebenfalls zu schwärzende) Schornsteinkrempe ankleben
3) SUPERUNG: die Fußperde und die Steigeisen ankleben
4) Schornstein in SF 20 einschieben und möglichst genau ausrichten. Hoffen, dass die Fäden nicht wieder einiges an Steigeisen abreißen.

FOTOS VOM ORIGINAL zeigen, dass es zwei Ringe Fußperde gab und zwar jeweils da, wo auf den Schornsteinen umlaufende Doppellinien eingezeichnet sind. Diese wurden wieder aus passend zerlegten Lasercutleitern gefertigt wie bei der „Emden“.

Bilder 6 - 8: Der fertige Schornstein
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  • USS Iowa 1897 Schornsteine (00).jpg
  • USS Iowa 1897 Schornsteine (00b).jpg
  • USS Iowa 1897 Schornsteine (01).jpg
  • USS Iowa 1897 Schornsteine (02).jpg
  • USS Iowa 1897 Schornsteine (05).JPG
  • USS Iowa 1897 Schornstein V (10).jpg
  • USS Iowa 1897 Schornstein V (12).jpg
  • USS Iowa 1897 Schornstein V (13).jpg

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22

Samstag, 6. Mai 2017, 22:48

Die Stellprobe hatte außerdem gezeigt, dass es praktisch unmöglich ist, die PFosten SF 14 nach der Montage von SF 20 reinzufummeln. Sie wurden also mit Sekundenkleber stumpf auf das Hauptdeck geklebt. Außerdem wurde noch ein kleines Relingstück zwischen den beiden Niedergängen ergänzt.

Diese drei Bilder zeigen noch Folgendes:

1) Schade, dass es für die Tür kein aufzudoppelndes Teil gibt, die längs verlaufende Klebenaht wirkt unschön

2) Die Profilscheibe oben im Gefechtsmast musste wieder entfernt werden, weil ich dummerweise vergessen hatte, in diese das Loch für den nächsten Stock des Gefechtsmasts einzuschneiden. Diesen aber nur stumpf aufzukleben, war mir zu unsicher.

3) Die weiteren Lüfter etc. (rote Markierungen D14, D16) sollten alsbald montiert werden, später sind sie nur schlecht zu erreichen.

Schließlich noch eine letzte Überlegung, bevor nun Deck SF 20 endlich montiert werden kann: Man würde sich viel Gefummel sparen und zugleich die stabile Auflage von SF 20 DRAMATISCH erhöhen, wenn man einfach die unterhalb von SF 20 liegende Sektion des Schornsteins von diesem abtrennte und -oben und unten mit Profilscheiben versehen- auf das Hauptseck klebte (auch der Abschnitt der Dampfpfeife müsste noch angebracht werden). Ggf. müsste man die Stärke von SF 20 an der Höhe dieses Teils kürzen. Optisch hat man nichts verloren, denn der restliche Schornstein wird stumpf auf SF 20 geklebt, das lässt sich 100% sauber machen. Ein weiterer Vorteil hierbei wäre, dass man nicht diesen elend langen Schornstein runden müsste, sondern einen etwas weniger langen.

Beim hinteren Schornstein werde ich diese Methode auf jeden Fall anwenden.
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • USS Iowa 1897 Aufbau V  (84).jpg
  • USS Iowa 1897 Aufbau V  (85).jpg
  • USS Iowa 1897 Aufbau V  (86).jpg

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23

Freitag, 26. Mai 2017, 21:28

Und so sieht der vordere Aufbau nach der Montage des Schornsteins und der Stützen unter dem Deck aus. Beim Gefechtsmast wurde eine Platte eingeklebt, die die erforderlichen Ausschnitte hat.

Bild 2: Die Stützen aus der Nähe

Bild 3: Wie so oft - viele Details verschwinden im Halbdunkel

Bild 4: Mit Blitz wieder sichtbar

Bild 5: Was hier nach Routine aussieht, war ziemlicher Horror. Die äußerstfragilen Leitern mussten durch die Öffnungen gefädelt (die Stufen hatte ich schmaler gestaltet, weil die verdoppelten Wangen ausgeglichen werden mussten) und eine Etage tiefer genau auf der Kante des Aufbaus verklebt werden.
Wie sich zeigte, waren die Leitern immer noch etwas zu breit und schon beim geringsten Kraftaufwand traten Schäden ein, die bei einer Leiter so gravierend waren, dass sie wieder entfernt werden musste. Beim zweiten Versuch wurden die Stufen an einer Seiten mit Sekundenkleber verleimt.

Gleichzeitig begann die Konstruktion und Montage der diversen Kleinteile der Baugruppe "D" (= details?) (BIld 7)

Und das nächsthöhere Deck wurde angebracht. Der Ausschnitt passte satt saugend über den Stumpf des Gefechtsmasts. Danach galt es 16 Stützen und Streben anzufummeln.
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  • USS Iowa 1897 Aufbau V  (87).jpg
  • USS Iowa 1897 Aufbau V  (88).jpg
  • USS Iowa 1897 Aufbau V  (89).jpg
  • USS Iowa 1897 Aufbau V  (91).jpg
  • USS Iowa 1897 Aufbau V  (94).jpg
  • USS Iowa 1897 Aufbau V  Leiter kaputt).jpg
  • USS Iowa 1897 Aufbau V  (100).jpg
  • USS Iowa 1897 Aufbau V (102).jpg
  • USS Iowa 1897 Aufbau V (103).jpg

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24

Freitag, 26. Mai 2017, 21:33

Noch vor diesem Deck wurden zwei auf Fotos vom Original sichtbare Dampfpfeifen am vorderen Schornstein monitert. Ihre genaue Höhe konnte ich den Fotos leider nicht entnehmen.

Und wer genau hinsieht, kann dem Foto ein Detail abschauen, dass beim Modell nicht vorgesehen ist (Bilder 7 und 8)
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  • USS Iowa 1897 Schornstein V  (1).jpg
  • USS Iowa 1897 Schornstein V  (2).jpg
  • USS Iowa 1897 Schornstein V  (3).jpg
  • USS Iowa 1897 Schornstein V  (6).jpg
  • USS Iowa 1897 Schornstein V  (7).jpg
  • USS Iowa 1897 Schornstein V  (9).jpg
  • USS Iowa 1897 Aufbau V (103).jpg
  • USS Iowa 1897 Aufbau V (105).jpg

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25

Freitag, 26. Mai 2017, 21:38

Und zum Abschluss einige Blicke auf die Stützen und Streben. Die vier dünnen diagonalen Streben wurden nach einem Foto vom Original ergänzt.

Einige der Fotos zeigen es: Es ist fast kein Abstand zwischen dem zuletzt montierten Deck und den Steigeisen am Schornstein. Entweder hätte ich deutlich kleinere Steigeisen nehmen müssen oder der Schornstein stand beim Original einen Tick weiter hinten.

Jetzt folgt eine laaange Reling für das Deck, diverse Kleinteile und dann der Rest des Gefechtsmasts. Den eigentlichen Mast spare ich mir bis zur Endmontage auf.
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  • USS Iowa 1897 Aufbau V (104).jpg
  • USS Iowa 1897 Aufbau V (106).jpg
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26

Samstag, 27. Mai 2017, 21:46

Moin Zaphod,
irgendwie ist mir dieser Baubericht durch die Lappen gegangen. Jammerschade, denn er ist hochinteressant. Aber nun bin ich dabei. Viel Spaß und Erfolg weiterhin.
Gruß Jochen

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27

Mittwoch, 31. Mai 2017, 20:16

Hallo Lars,
es ist schade, daß dieses schöne Modell von 2011 vorläufig das letze von Carl ist.
Du gehst akribisch an die Sache heran, das wird ein tolles Stück.
LG
Kurt
Wer zufrieden ist, kann niemals wirklich zugrunde gerichtet werden.
Laotse

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28

Mittwoch, 31. Mai 2017, 21:14

Hallo Kurt,


Carl hat ja wieder einen Franzosen in der Pipeline, die Konstruktions-Arbeit geht aber wohl nur langsam voran.


Ich würde mich auf weitere Modelle von ihm sehr freuen, als Prototypen hatte er ja den einen oder anderen skurrilen Franzosen -z.B. die Hoche- schon gebaut.


Ich arbeite mich gerade weiter nach hinten, die ersten beiden Zwillingstürme der Mittelari sind fertig, jetzt kommen wieder Wände, neue Fotos müsste ich über Pfingsten schaffen.


LG

Lars

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29

Sonntag, 4. Juni 2017, 21:37

Die Arbeit am vorderen Aufbau ging weiter, während gleichzeitig nach hinten Kleinteile und mittlere Geschütztürme an der Reihe waren.

Die die Brücke umlaufende Reling müsste eigentlich in regelmäßigen Abständen Streben nach oben aufweisen, auf denen bei Bedarf die Sonnensegel befestigt wurden. Dies kann man allerdings nur mit einer maßgefertigten Reling oder mit vielen Drahtstückchen schaffen.

Ich habe mich hier auf eine von der Höhe und dem Abstand zwischen den einzelnen Stützpfosten weitgehend passende Laserreling vom HMV beschränkt. Diese hat den Vorzug aus recht dünnem Karton gebrannt zu sein, was das Formen erleichtert.

Die komplette Reling wurde auf einer Kopie der Brücke vorgeformt, hier muss man sehr exakt arbeiten, da kleine Ungenauigkeiten unschöne Folgefehler nach sich ziehen: Auf einmal hätten sich dann alle Knickstellen etwas verschoben und müssten neu erstellt werden, am "lebenden" Objekt nur schwer durchzuführen.

Das Bild von Original zeigt die angebrachten Sonnensegel (ein Blick auf den Rumpf zeigt, dass die Backspiere eine Herausforderung wird). Außerdem sieht man hier gut wie die Bootskräne eingeschwungen wurden.

Bild 1: Die Reling während der Montage
Bild 2: Die den Gefechtsmast oben abschließende Platte weist ein Loch für die Verankerung des nächsten Abschnitts auf. Die ins innere führende Treppe ist nur durch einen hiunterklebten schwarzen Kasten angedeutet
Bild 3: Die untere Plattform des Gefechtsmastes (SF 30) montiert. Die Reling passte 100% exakt um die Plattform

An dieser Stelle musste ich mir überlegen, wie die folgenden Abschnitte, einmal Gefechtsmast und später der eigentliche Mast, möglichst stabil montiert werden können.
Ich entschied mich dafür durch das Loch der unteren Plattform einen selbst hergestellten Kartonzylinder einzuführen, der unten einige Decks tiefer aufruht. Dieser Zylinder musste von seinem Höhe so beschaffen sein, dass er ca. auf halber Höhe von SF 31 endet und vom Durchmesser so beschaffen sein, dass der Gefechtsmast SF 31 satt saugend über ihn geschoben werden konnte (Bild 4 zeigt eine Passprobe vor der Montage der Plattform SF 30). Oben wurde in diesen Zylinder noch eine Scheibe eingeklebt, auf der später der Mast SF 33-SF35 aufruhen wird. Jetzt kann man dem Mast SF33-SF35 einen passenden Überstand nach unten geben der durch das Loch in der oberen Plattform SF 32 geschoben und auf der vorerwähnten Scheibe verklebt wird.
Damit war die Stabilität von SF 31 UND dem Mast gewährleistet.

Bild 5: Untere Plattform SF 30 und Gefechtsmast SF31 montiert
Bild 6: Unter SF 30 kamen noch 6 Konsolen, deren Mitte auszusticheln war - und in dieses letzte Bild ragen schon die Rohre eines der vier 20cm Geschütztürme hinein
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  • USS Iowa 1897 Aufbau V  (102).jpg
  • USS Iowa 1897 Aufbau V  (103).jpg
  • USS Iowa 1897 Aufbau V  (104).jpg
  • USS Iowa 1897 Aufbau V  (106).jpg
  • USS Iowa 1897 Aufbau V  (107).jpg
  • USS Iowa 1897 Aufbau V  (108).jpg

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Montag, 5. Juni 2017, 16:03

Türme der mittleren Artillerie (Teilgruppe TS) (4x 17 + 4x17 = 140 Teile)


Superung

Die Rohre wurden mit Hilfe von Rohrwiegen der 10,5 Kriegsmarine-Flak von Wilhelmshavener schwenkbar gemacht, allerdings ist der Effekt gering. Bild 3 zeigt ein fertiggestelltes Rohr. Die Nadel geht durch die Rohrwiegen und durch ein Kartonrohr, das dann genau in das eigentliche Rohr eingeklebt werden kann. Die Teile TS2 und Teil "a" von TS1 (Bild 1) entfallen

Die kleinen Rohrenden stumpf aufzukleben, erschien mir zu instabil, stattdessen wurden Seelen aus Polysterol eingezogen (Bild 5)

Die beiden Luken auf dem Dach wurden ausgeschnitten. Dann wurde an drei Seiten der Zwischenraum zwischen Luke und Turmdecke weggeschnitten (Bild 6 zeigt diesen Zwischenraum. Der Steg zwischen den beiden Luken bleibt). Die Turmdecke wurde verdoppelt, hierbei ist darauf zu achten, dass der hinterklebte Karton an der Stelle des Ausschnitts passend grau gefärbt wird. Am Schluss werden die Luken wieder eingeklebt.

Die Sehschlitze in den beiden kleinen Kuppeln auf der Turmdecke wurden eingeschnitten und vorsichtig mit einer Nadelspitze aufgeweitet (Bild 9).
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  • USS Iowa 1897 Geschütze 20er  (05).jpg
  • USS Iowa 1897 Geschütze 20er  (01).jpg
  • USS Iowa 1897 Geschütze 20er  (09).jpg
  • USS Iowa 1897 Geschütze 20er  (06).jpg
  • USS Iowa 1897 Geschütze 20er  (14).jpg
  • USS Iowa 1897 Geschütze 20er  (02).jpg
  • USS Iowa 1897 Geschütze 20er  (25).jpg
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  • USS Iowa 1897 Geschütze 20er  (15).jpg

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Montag, 5. Juni 2017, 16:13

Türme der mittleren Artillerie (Teilgruppe TS) (Fortsetzung)


Stabilisierung

Alle Profilscheiben verdoppeln, außerdem ganz unten im Turmsockel eine weitere Profilscheibe einziehen, das erhöht die Stabilität beträchtlich und sorgt auch für eine massive Verbindung mit dem Hauptdeck.


Konstruktionsfehler
Die Profilscheiben passen bei der Turmdecke schlecht, sie sind deutlich zu groß. Knapp innerhalb der Markierung ausstechen.


Bild 1: Test mit dem Turmsockel
Bild 2: Erster Test mit fertigem Turm
Bilder 3-5: vordere Türme montiert


An den Turmdecken sind Markierungen für die Leiter, die zum Sockel führt. Diese Leiter ist jeweils auf der zum Schiffsinneren zeigenden Seite der Türme. Die Anleitung warnt, dass die Anbringung der Leiter die Schwenkbarkeit der Türme beeinträchtigen kann. Dies ist bei den vorderen Türmen nicht der Fall.
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  • USS Iowa 1897 Geschütze 20er  (11).jpg
  • USS Iowa 1897 Geschütze 20er  (19).jpg
  • USS Iowa 1897 Geschütze 20er  (20).jpg
  • USS Iowa 1897 Geschütze 20er  (22).jpg

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