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Sonntag, 14. November 2010, 17:10

TS Hanseatic von HMV - meine Erfahrungen

Hallo,

nach längerem Überlegen will ich doch einige Meinungen und Erfahrungen aus dem Bau meiner HANSEATIC im Forum einstellen, auch wenn schon mehrere Bauberichte eingestellt wurden.

Lange habe ich überlegt, welches Modell als nächstes unter meine Schere(n) kommt. Da meine Frau und ich leidenschaftliche Kreuzfahrtfans sind und wir immer wieder mit Wehmut an unsere Kreuzfahrt auf einem Turbinenschiff denken, der TS Albatros, die es leider nicht mehr gibt, fiel meine Wahl auf die TS Hanseatic. So alt die Albatros damals schon war und von der Crew liebevoll „The Old Lady“ genannt wurde, so haben wir diesen Charme und diese Stabilität, bedingt durch den enormen Tiefgang, auf keinem weiteren Schiff mehr erlebt. Allein schon durch ihre Konstruktion bieten die modernen Kreuzfahrtschiffe dem Seitenwind eine viel größere Angriffsfläche, was sich nachteilig auf die Stabilität und damit den Fahrkomfort auswirkt. Genug der Wehmut und Sehnsucht!

Grundsätzlich muss ich erst mal folgendes feststellen:
Es ist mein erstes größeres Schiffsmodell, das ich ohne durch Detailzeichnungen ergänzte Textanleitung, sondern nur mit einer „Bildanleitung“ baue. D. h. für mich, dass ich mich in manches mehr ein denken muss und ich manchmal etwas länger überlegen muss. Es heißt aber auch, dass mir manches vielleicht durch eine zeichnerische Anleitung schneller verständlich wird. Zwei unterschiedliche Wege der Bauanleitung, die beide ihre Vor- und Nachteile haben. Grundsätzlich muss ich die Bauanleitung vor die Hanseatic loben. Andererseits ist aber eine Textanleitung nur so gut, wie sie ausgeführt ist. Auch hier gibt es Unterschiede. Das Modell baue ich mit dem Ätzsatz und dem Lasercutsatz. Auf das Ausschneiden der Bullaugen und Fenster verzichte ich, da ich die Zeit lieber für den Bau weiterer Modelle nützen will.

So weit meine einleitenden Worte.

Viele Grüße

Hans-Jürgen
Viele Grüße
Hans-Jürgen

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Sonntag, 14. November 2010, 17:41

Hallo,

es geht weiter.

Bei der Hanseatic weicht allein schon die „Kiellegung“ von den üblichen Modellen ab. Sie hat keinen durchgehenden Mittelspant. Dieser ist zwar am Bug und am Heck vorhanden, auf dem Großteil der Grundplatte sind jedoch zwei parallel laufende Spanten, die seitlich versetzt sind, vorhanden. D. h., dass ich die fehlende Markierung für den Mittelspant nicht als Fluchtlinie für eine absolut gerade Flucht verwenden kann.

Bisher hatte ich nie Probleme damit, dass evtl. der Rumpf eines Schiffes aus der Flucht abwich oder sich verzog. So wie einige der Kollegen eine stärkere Glasplatte als Grundplatte verwenden, weil sich Glas nicht verzieht, so habe ich schon immer eine Montageplatte aus Holz oder holzähnlichem Material gewählt. Allerdings langte mit die in den letzten Jahren verwendete Montagplatte längenmäßig nicht aus und die Grundplatte, die ich für den Bau der FORRESTAL verwendete, ist einfach zu groß für ein Modell wie die Hanseatic.

Also ging ich in den Baumarkt und kaufte mir ein Regalbrett von 1 m Länge. Aber Vorsicht für Nachahmer! Die Regalbretter liegen in den Baumärkten üblicherweise nicht aufeinander, sondern stehen nebeneinander auf der Schmalseite und da kann man davon ausgehen, dass ein Großteil von ihnen nicht plan, sondern verzogen ist. Aber das lässt sich ja leicht feststellen. Also kaufte ich mir ein planes Regalbrett und bewahrte es daheim bis zum Einsatz auf einer ebenen Fläche auf.

Nachdem ich die Teile des „Schiffsbodens“ ausgeschnitten und gerillt hatte, befestigte ich das Bugteil mit Tesafilm auf der Montageplatte und befestigte etwa in deren Mitte eine weiß-blaue Schnur an den Schmalseiten, die ich spannte. An dieser Schnur richtete ich dann das Heckteil des Bodens aus. Das Mittelteil maß ich dann mit dem Lineal ein, damit die beiden Längsspanten jeweils den gleichen Abstand zur gedachten Mittellinie haben. Auch diese beiden Teile wurden mit Tesafilm fixiert und dann mit den Klebelaschen verleimt.

Leider ließ mich das Blitzlicht meines Apparats an diesem Abend im Stich, so dass den entsprechenden Aufnahmen vor allem die Tiefenschärfe fehlt.

Viele Grüße
Hans-Jürgen

NB: Weiß-blaue Schnur verwendeten wir in früheren Jahren für das Binden von zu siegelnden Listen. Es gibt derartige Schnur auch in weiß-rot. Diese verwende ich an meinem Senklot beim Tapezieren usw. Von beiden Schnurarten kaufte ich zusammen mit Freunden je eine Rolle, die wir uns teilten.

Ich hatte die Mitteilung über die Änderung der Bildgrößen nicht beachtet. Nach Skalierung habe ich nun die Bilder neu eingestellt.
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  • IMG_8297.jpg
  • IMG_8298.jpg
Viele Grüße
Hans-Jürgen

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Henryk

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Sonntag, 14. November 2010, 17:49

Zitat

Original von Hans-Jürgen
Leider konnte ich heute keine größeren Bilder einstellen, da dies die Software des Forums ablehnte! Deshalb mußte ich auf die Forenbild-Größe zurückgreifen.

Irgendetwas stimmt hier nicht; Deine Bilder haben eine Größe von 17,11 KB (200 x 150 px), das Forum erlaubt aber Bilder bis 488,28 KB!
Herzlichste Grüße
Henryk

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Pitje

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Sonntag, 14. November 2010, 19:01

Hi Hans-Jürgen,

schön, dass Du Deine Erfahrungen mit der Hanseatic hier vorstellst.Viel Spaß und viel Erfolg beim Bau! :) :)

Was die Bauanleitung angeht habe ich mit der vdT auch das erste Modell in der Mache, dass ohne Text erklärt wird. Habe da keine Schwierigkeiten. Die Details werden bei der vdT in extra Zeichnungen dargestellt, ich nehme an, dass dies bei der Hanseatic auch so ist, oder?

Machs gut, bau schön und schöne Woche.

LG

Peter
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Sonntag, 14. November 2010, 19:58

Hallo Peter,

da ich auch deie Bogen der vdT habe, kann ich Dir zustimmen. Insofern habe ich auch keine Schwierigkeiten.

Es kann jedoch sein, dass es darauf ankommt, welches oder welche Teile man zuerst verbauen muss und die Numerierung der Teile dies nicht aussagt bzw. mißverständlich ist.

Z. B. hat bei der Hanseatic bei den Bordwänden das Teil , das den Bug abschließt, die Hauptummer der Steuerbord-Bordwand und das Teil, das das Heck abschließt, die Hauptnnummer der Backbord-Bordwand. M. E. wäre es jedoch zweckmäßig, beide Teile zwar vorzubereiten, aber abschließend einzubauen.

Hier liegen m. E. die Vorteile bei einer guten schriftlichen Bauanleitung.

nach dem heutigen schönen Tag habe ich keine Lust mehr zum Bauen, hoffe aber, dass es morgen weiter gehen kann.

Eine schöne Woche wünscht

Hans-Jürgen
Viele Grüße
Hans-Jürgen

Werner

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Sonntag, 14. November 2010, 22:20

Hallo Hans-Jürgen

es freut mich einen weiteren Baubericht der Hanseatic hier im Forum zu lesen, denn jeder baut doch ein klein wenig unterschiedlich. Bitte scheue dich nicht mich bei Unklarheiten zu fragen; baue bedächtig mit viel Überlegung - gerade weil ich weiß, du bist ein "alter Wilhelmshavener" und die geschriebene Bauanleitung gewöhnt.
Gerade bei den Davids und Rettungsbooten braucht man einen lagen Atem.
Einige Baugruppen sind nicht ohne... aber du wirst es schon schaffen
Viel Erfolg wünscht dir ein alter Oberfranke
aus Mannheim
Werner

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Sonntag, 14. November 2010, 22:42

Hallo Werner,

bis jetzt habe ich beim Modellbau - fast - alles geschafft. Und ich bin überzeugt, dass ich auch die Hanseatic zu einem guten Abschluss bringen werde - zumindest so, dass sie mir gefällt!

Viele Grüße aus Deiner alten Heimat

Hans-Jürgen
Viele Grüße
Hans-Jürgen

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Montag, 15. November 2010, 10:58

Hallo

Bis zur Anbringung der Bordwände blieb der Rumpf auf dem Montagebrett fixiert. So konnte sich der Rumpf nicht verziehen und riss bei den Arbeiten auch nicht vor mir aus. Das war z. B. beim Bau bzw. beim Anbringen der achteren Poller etwas umständlich, war aber zu verschmerzen.

Für die Arbeit habe ich mir drei wiederverschließbare Beutel zurecht gelegt: einen für die Teile, die beim Ausschneiden der benötigten Teile zwangsläufig anfielen und erst später benötigt werden, einen für die Teile, die voraussichtlich durch Ätzteile und Lasercutteile ersetzt werden und einen für die Teile, die für die nächste Baugruppe benötigt werden. Aus den Erfahrungen der Modellbauer, die dies im Forum schilderten, habe ich insofern gelernt, als ich jetzt ebenfalls erst alle Teile einer Baugruppe vorbereite und sie dann erste verbaue.

Sicher geht es anderen Kartonisten ebenso, dass sie erst die Teile auf den einzelnen Bogen suchen müssen. In der bebilderten Baubeschreibung sind zwar die Seitenzahlen angegeben, aber diese sind nicht immer mit der Wirklichkeit identisch.

Schließlich hatte ich den unteren Teil des Rumpfes fertiggestellt und es ging an das Anbringen der Bordwände.

Die „Ausbuchtungen“ für die Ankertaschen hatte ich aus den Querspanten ausgeschnitten. Die beiden Ankertaschen hatte ich entsprechend von der Vorderseite und der Rückseite gerillt und dann ging es zum Zusammenbau. Hier stellte ich mich ziemlich blöd an und rätselte über den Zusammenbau herum, da hierfür keine Montageskizze vorhanden ist. Rätseln deshalb, weil die beiden Ankertaschen einschließlich der Klebelaschen vollständig schwarz sind! Beim Überlegen kam ich aber dann doch darauf, dass es sich bei einigen der zu knickenden Teile um Klebelaschen handelt, so dass dann die zweite Ankertasche viel schneller als die erste fertig war.

Der Bau des Modells erfolgt bei mir in den Abend- bzw. Nachtstunden. An meinem Arbeitstisch habe ich eine bewegliche Arbeitsplatzleuchte angebracht, um nach Möglichkeit Schattenspiele zu verhindern. Aber bei den schwarzen Bordwänden hatte ich insoweit meine Probleme, weil sich vor allem die schwarzen Teile in der unteren Schneide der Schere spiegelten und ich rätseln musste, wo ich zu schneiden hatte. Aber schließlich hatte ich heraus, dass ich das Licht anders lenken muss, um diese Spiegelung auszuschalten. Es ist eben alles zum ersten Mal! Selbst wenn ich daran denke, dass ich vor allem Mitte der achtziger Jahre meine Modelle alle nachts baute, hatte ich diese Probleme nie, aber damals hatte ich auch noch keine Arbeitsplatzleuchte. Ja, die Technik macht manches leichter, aber …

Beim Anbringen der Bordwände habe ich insoweit einen Fehler gemacht, als ich die Verbindungslaschen vor dem Einbau nicht schwarz färbte und so leider an zwei Stellen ganz fein das Weiße der Klebelaschen durchschimmert. Aber das lässt sich noch abstellen.

So, jetzt ist der Rumpf lose auf dem Montagebrett und liegt nach Anbringen der Bordwände vollkommen plan. Mal sehen, wie es weitergeht. Dem Baubericht von Werner ist zu entnehmen, dass man bei den nun folgenden Baugruppen ganz genau arbeiten muss, da der durchgehende Längsträger fehlt.


Viele Grüße

Hans-Jürgen
Viele Grüße
Hans-Jürgen

Werner

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Montag, 15. November 2010, 19:12

Hallo Hans-Jürgen

ich wollte gerade auf meinen Baubericht hinweisen.Es stimmt mit den Bordwänden steht und fällt das Schiff, aber bitte immer schon vorformen anpassen vorformen usw. Wenn die Bordwand dann von alleine drauf-fällt ist alles ok. Wichtig das Heck schön zusammenbringen und sich nach vorne arbeiten. Der Bugbereich ist unten unkritisch , nur oben will er "wohlgeformt" sein
hier noch der link
Gruß Werner

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Mittwoch, 17. November 2010, 18:31

Hallo Werner,

an das Vorformen habe ich mich gehalten und die Rundungen haben einwandfrei gepaßt.

Beim Verkleben habe ich die Feststellung gemacht, dass der verdünnte Weißleim viel zu schnell anzieht und UHU hier besser ist, weil noch Zeit für kleine Korrekturen bleibt.

Allerdings ist der WHV-Karton der alten Modelle anders als der HMV-Karton. Da muss ich mich auch erst dran gewöhnen.

Zwischenzeitlich bin ich schon viel weiter, weil ich vorgestern einen Bau-Abend eingelegt habe. Gestern hatte ich Monatsabend der Modellbauer und leider keinen Fotoapparat dabei hatte. Eines unserer Mitglieder hatte einen nach Plan gebautes Modell des Dampfwagens von DeDion und Bouton M 1:6 (Original aus dem Jahr 1883) mit ecchtem Dampfantrieb dabei. Sagenhaft! Allein die selbst gebauten Speichenräder mit je rd. 120 Speichen!

Jetzt bin ich noch über der Buchführung unseres Sohnes und was heute Aben d wird - mal sehen. Mich juckts schon.

Viele Grüße

Hans-Jürgen
Viele Grüße
Hans-Jürgen

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Mittwoch, 17. November 2010, 20:14

Hallo Hans-Jürgen,
bitte die Bordwände nie komplett mit Weißleim ankleben, hier ist uhu einfach besser und zieht kein Wasser, führt zu häßlichen Wellen, gerade bei den großen Flächen einer Hanseatic.
Bei der Anformung von Bug und Heck kann man aber mit Weißleim sehr schön den Karton modellieren.
Gruß
Robi
Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die unbeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.

Karl Popper

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Samstag, 22. Januar 2011, 16:55

Hallo,

nach langer Baupause, einerseits bedingt durch die Weihnachtszeit, das Winterwetter und die gesundheitlichen Probleme meiner Mutter, habe ich in dieser Woche den Bau wieder aufgenommen.

Dabei habe ich abwechselnd mit UHU und Weißleim gearbeitet und konnte damit weitere Erfahrungen sammeln. UHU hat den Vorteil, dass noch ein geringfügiges Verschieben der Teile möglich ist.

Nachdem wir jetzt über eine Stunde zu Fuß bei herrlichem Sonnenschein unterwegs ware, werde ich, wenn nichts mehr dazuwischen kommt, wieder eingreifen und hoffe, spätestens Anfang nächster Woche berichten zu können.

Ein schönes Wochenende wünscht

Hans-Jürgen
Viele Grüße
Hans-Jürgen

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Montag, 23. Januar 2012, 20:19

Hallo,

fast auf den Tag genau nach einjähriger Pause möchte ich mich mit meinem Bericht zurück melden.

Im vergangenen Jahr hatte ich genügend private Probleme und andere Baustellen. So hatte ich beim Umbau und der Renovierung unseres Hauses genug zu tun und traute mich einfach nicht an Airbrush.

Schon etwa zwei Jahre habe ich die entsprechende Ausrüstung, bei deren Anschaffung mich Werner beriet, im Schrank. In der letzten Woche machte ich mich mit der Bedienung vertraut und unternahm die ersten Spritzversuche mit Tinte.
Später stieg ich dann auf die Acrylfarben um und testete, wie sehr ich diese verdünnen muss.

Bevor ich mit dem Spritzen begann, legte ich mir eine Spritzkabine mit den entsprechenden Krokodilklemmen entsprechend folgendem Link zu: Seeschlepper "Vulcan" // HMV // 1:250

Nachdem ich die schwarz zu spritzenden Teile der Ätzsätze maskiert hatte, ging es ans Eingemachte! Zwei Tage danach erhielten die Ätzteile ihre zweite Farbportion und entsprachen dann meinen Vorstellungen. Gestern erhielten dann die Treppenstufen und einige andere Teile noch ihre abweichende Farbe.

Dabei stellte ich fest:
Während die Acrylfarben schnell trocknen und schon nach kurzer Zeit weiterverarbeitet werden können, hatte ich mit der Verwendung der bunten Humbrol Enamel-Farben eine schlechte Entscheidung getroffen. Diese brauchten mehr als 24 Stunden zum Abtrocknen. Schlecht, wenn man den Bau von Kartonmodellbaubogen gewohnt ist, bei denen man nicht auf die Trocknung der Farben warten muß (wenn man davon absieht, dass man doch einige Zeit auf das Trocknen der eingefärbten Schnittkanten warten muss)! Wenn ich die lange Trockenzeit betrachte, dann kommen mir die unangenehmen Erinnerungen an die Zeit hoch, in der ich Plastikmodelle baute!

Das Fazit: Meine Humbrolfarben werde ich anderen Modellbauern vererben, die Plastikmodelle bauen und mir Acrylfarben zulegen! Aber erst die HANSEATIC fertigstellen!

Für die Spritzkabine habe ich auch schon andere Vorstellungen: Ich werde den Deckel abnehmbar gestalten, damit ich ihn abnehmen und mit den an den Krokodilklemmen um 180 Grad versetzt wieder aufsetzen kann, damit ich unverzüglich nach der Vorderseite auch die Rückseite spritzen kann.

Heute warte ich die vollständige Austrocknung der Ätzteile noch ab und morgen will ich dann mit dem Bau beginnen.

Nachdem ich diese Hürde überwunden habe, fühle ich mich viel wohler und ich freue mich schon aufs Weiterbauen!

Viele Grüße

Hans-Jürgen
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Pitje

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Montag, 23. Januar 2012, 20:37

Hi Hans-Jürgen,

na, denn bin ich mal gespannt, wie die Ätzteile nach der Airbrush-Behandlung zur Geltung kommen.
Schön, dass es nun weiter geht! :)
Und viel Spaß beim Weiterbau, hoffentlich unterbrechungsfrei und ohne irgendwelche Unwägbarkeiten! :thumbup:

LG
Peter
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Montag, 23. Januar 2012, 23:06

Hallo Peter,

ich habe mich erst einmal auf dem Schiff, in der Bauanleitung und auf den Ätzteilplatinen umsehen müssen, um mich wieder zurecht zu finden.

Den ersten "Balkon" habe ich schon angebaut und dabei folgendes System entwickelt:

Soweit die Teile noch im "Baubogenheft" sind und durch Ätzteile ersetzt wurden, habe ich sie abgehakt, zum Zeichen, dass sie verbaut sind.

Soweit Teile aus dem Zusammenhang des Bogens gelöst in einer meiner zwei Sammeltüten (eine für nicht durch Ätzteile zu ersetztende Teile, die andere für Teile, die durch Ätzteile ersetzt werden) schlummern und sie durch Ätzteile ersetzt wurden, werde ich sie in den Abfall werfen. So könnte ich mir vorstellen, einen Überblick zu erhalten.

Also ich muß schon sagen, die Relings sehen viel filigraner aus wenn sie gespritzt sind, weil dann der Farbauftrag dünner ist, als beim Anpinseln.

Hoffentlich zieht sich morgen der Besuch bei einem Mitglied, das seinen 80. Geburtstag feiern kann, nicht zu lange und zu naß hin, damit ich mit meinem Bericht fortfahren kann.

Viele Grüße

Hans-Jürgen
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Montag, 20. Februar 2012, 18:06

Hallo,


nach längerer Pause
ging der Bau endlich weiter und es erfolgte auch Anbau von Ätzteilen. Erstmals
kamen Ätzteile in größerem Umfang zum Einsatz. Bisher hatte ich lediglich die
JAN MOLSEN damit ausgestattet. Meine Erfahrungen die ich damit machte, versuche
ich entweder hier oder später in einem eigenen Bericht einzustellen.


Die Teile 100 und 110
sind vertauscht. Man merkt aber beim Anbau, dass hier etwas nicht passen kann.


Leider brachte ich beim
vorderen Schornstein (Bauteile 115) die Signalhörner gleich an. Dies sollte man
aber unterlassen, da sie beim Weiterbau stören. Die Folge ist, dass eines der
Signalhörner im Nirwana verschwunden ist (bei der „Größe“ kein Wunder) und ich
es jetzt nachkonstruieren muss. Das dürfte aber kein allzu großes Problem sein.



Andererseits wäre es
nicht schlecht, wenn man die Schanzkleidstützen (163 a + b) vor dem vorderen
Schornstein anbringen würde. Es wäre dann viel leichter und das Anbringen des
Schornsteins würde dadurch nicht erschwert.


Um nicht allzu viele
Kleinteile herumliegen zu haben, hakte ich die durch Ätzteile ersetzten
Relingteile ich auf dem Bogen als verwendet ab. Soweit sie leicht
ausgeschnitten werden konnten, führte ich sie dem Abfall zu. Aber Vorsicht: Aus
der gedruckten „Bretterzaun-Reling“ sind die Knickstellen ersichtlich. Das
Knicken der Ätzteile wird dadurch erleichtert, da man Fehler vermeiden kann.





Ein selbst verursachter
Fehler war, dass ich meine Arbeitsplatzleuchte, die bei den Umbauarbeiten im
Haus ausgelagert worden war, nicht suchte. So war es an meinem Arbeitsplatz
einfach zu dunkel für feinere Arbeiten. Jetzt ist aber die Lampe wieder
aufgetaucht.


Für mich war uns ist
der Kartonmodellbau eine Art Therapie, um mich zu entspannen. Selbst wenn ich
sehr angespannt war und bin, komme ich dadurch zur Ruhe. Schließlich muss man
ja dafür ruhige Hände haben. Und die bekomme ich fast immer innerhalb kurzer
Zeit. Jetzt hatte ich aber den Fehler gemacht und war der Meinung, dass diese
Therapie auch hilft, wenn ich gesundheitliche Probleme herunterspielen will.
Aber das ging gründlich in die Hose. Ich hatte ganz einfach nicht den richtigen
Blick für Feinheiten und Details. Leimflecken, die mir sonst kaum unterliefen
waren plötzlich an der Tagesordnung. Aber ich bemerkte sie nicht beim oder
unmittelbar nach dem Bau, sondern erst später. Leider. So wird meine HANSEATIC kein
Schmuckstück mehr, aber ich habe mich trotzdem entschlossen, sie fertig zu
stellen. Und auch darüber zu berichten. Da sicher auch Anfänger hier im Forum
unterwegs sind, können sie evtl. aus meinen Fehlern lernen.


Problematisch war für
mich das Anbringen der lackierten Ätzteile. Wenn ich aus den Berichten anderer
Kartonisten entnommen hatte, dass sie dabei Sekundenkleber verwenden. Meine
Versuche damit scheiterten. Weder das Verbinden von zwei Ätzteilen mit
Sekundenkleber glückte mir, noch das Montieren auf dem Schiff. Entweder habe
ich den falschen Sekundenkleber oder ich stellte mich zu blöd an. Aber es ist
halt noch kein Meister vom Himmel gefallen.


Zwischenzeitlich habe
ich meine gesundheitliche Ruhe wiedergefunden. So hoffe ich, dass auch meine
Baufortschritte wieder besser werden.


Zum Bau selbst:


Die Schutzwände
beiderseits des Pools habe ich verglast, denn die großen Fenster beim Original sollen
ja nicht nur die Sonne durchlassen, sondern auch den Wind abhalten.


Außer der JAN MOLSEN habe
ich bisher noch kein Modell vom HMV gebaut. Daher habe ich wahrscheinlich auch
noch Probleme, manche Teile auf dem Modellbaubogen zu finden. Vor allem Teile,
die zu einem Objekt gehören, aber entweder auf dem Bogen an mehreren Stellen
oder auf unterschiedlichen Seiten verteilt sind. Aber das ist dadurch bedingt,
dass möglichst viele Teile auf möglichst wenige Seiten untergebracht werden
sollen, um die Druckkosten niedriger zu halten. Aber sicher gewöhne ich mich
noch daran.


Viele
Grüße


Hans-Jürgen





»Hans-Jürgen« hat folgende Bilder angehängt:
  • IMG_8842_kartonbau.jpg
  • IMG_8844_kartonbau.jpg
  • IMG_8845_kartonbau.jpg
  • IMG_8846_kartonbau.jpg
  • IMG_8847_kartonbau.jpg
Viele Grüße
Hans-Jürgen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hans-Jürgen« (20. Februar 2012, 22:39)


modellschiff

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17

Montag, 20. Februar 2012, 18:28

Hallo,

das Schiff am Ende der großen klassischen Passagierschiffzeit macht sich gut, sowohl von der Konstruktion her als auch vom Modellbau.

Mit freundlichen Grüßen



Ulrich

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18

Montag, 20. Februar 2012, 19:34

Hallo Hans-Jürgen

Sieht toll aus Diene Hanseatic. Man möchte gleich in den Pool springen ;)

Ich freue mich auf mehr!
Kleb wohl
Peter

Wiesel

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19

Montag, 20. Februar 2012, 20:00


...Außer der AUDENTIA habe ich bisher noch kein Modell vom HMV gebaut. ...


Kurze "redaktionelle" Anmerkung: ;)

Die AUDENTIA ist ein Modell des Möwe-Verlags Wilhelmshaven.


Gruß,
Helmut

Pitje

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Montag, 20. Februar 2012, 20:27

Hallo Hans-Jürgen,

schön mal wieder etwas von Dir zu lesen. :)

Was Deine Ätzteilerfahrung mit Sekundenkleber angeht: ich habe bei der vdT auch dafür den normalen Uhu mit Lösungsmittel genommen, der zieht halbwegs zügig an, läßt einem aber noch etwas Zeit zu korrigieren, wenn es nicht gleich so gut sitzt, wie man es sich vorgestellt hat.
Aber egal, ich finde Deine Hanseatic durchaus sehr sehenswert, auch wenn du das selbst anders siehst. Insofern, bau ruhig weiter, es wäre schade, wenn nicht!

LG
Peter
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Montag, 20. Februar 2012, 22:42

Hallo Helmut,
Kurze "redaktionelle" Anmerkung: ;)

Die AUDENTIA ist ein Modell des Möwe-Verlags Wilhelmshaven.
danke, Alzheimer, ich meinte die JAN MOLSEN und habe meinen Beitrag korrigiert. Bei der AUDENTIA habe ich erstmals LC-Teile verbaut.

Viele Grüße

Hans-Jürgen
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Montag, 20. Februar 2012, 22:48

Hallo Peter,

gerade habe ich den Bau für heute eingestellt.

Ja, mit dem normalen UHU kam ich bei den Ätzteilen auch gut zurecht. Nur habe ich da unsauber gearbeitet und etwas viel UHU verwendet.

Jetzt kommen die berühmten x-mal-Teile! Die ersten zwei Ausführungen habe ich heute geschafft. Aber bei den Teilen 181 komme ich mit der Bauanleitung nicht zurecht. Hier fehlen die Verbindungen zwischen den Teilen 181, 181 a und 181 b. Sie sind in der Detailzeichung auch nicht mit einer Bezeichnung versehen. Also muß ich mir was einfallen lassen. Ich habe schon eine Idee.

Viele Grüße

Hans-Jürgen
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Mittwoch, 22. Februar 2012, 17:38

Hallo,

beim Anbringen des inneren Schanzkleides und der Schanzkleidstützen im Bugbereich stellte ich fest, dass ich entweder beim Bau des Grundgerüstes oder beim Anbringen der Bordwände (oder bei beiden) ungenau gearbeitet habe, denn die Poller sitzen nicht bei den Klüsen. Da werde ich mir später was einfallen lassen müssen. Jedenfalls müssen die Poller richtig plaziert und die dann stehenbleibenden grauen Flächen kaschiert werden.

Die Ladeluken auf den Vordecks wurden plaziert und die ersten Windengehäuse für die Davits wurden angebracht.

Jetzt werde ich mich erst mal in die Thematik "Erstellung einer Homepage" für unseren Modellbauverein einarbeiten, damit rechtzeitig vor dem 20-jährigen Jubiläum unserer Parkeisenbahn die Homepage fertig wird.

Viele Grüße

Hans-Jürgen
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Viele Grüße
Hans-Jürgen

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24

Freitag, 13. Juli 2012, 18:43

Hallo,

endlich ist mir der Kragen geplatzt!

In all den Vorbereitungen auf unsere Pilzexkursion und unser Gartenfest am 22.07.12 brauchte ich einfach eine Abwechslung.

Nachdem ich schon vor einiger Zeit meine "Werkstatt" wieder ins Wohnzimmer verlegt hatte, folgte gestern die Hanseatic nach.

Leider, leider ....
In irgendeinem Beitrag hatte ich schon erwähnt, dass meine verstellbare Leuchte, die am Arbeitstisch angeschraubt war, aus unerklärlichen Gründen plötzlich den Drang hatte, sich unkontrolliert nach unten zu bewegen und dabei unsanft auf meiner Hanseatic zu landen.

Dabei hat es hauptsächlich die Reling aus Ätzteilen erwischt.

So hatte ich gestern meine Beschäftigung, die Reling wieder auszubügeln. Wirklich eine besch... Arbeit. Wenn ich dachte, ich hätte alles begradigt, fand ich noch andere verdrückte Stellen. Um etwas Abwechslung zu bekommen, begann ich mit der Fertigung kleinerer Teile. Wenn nichts gravierendes mich davon abhält, werde ich heute weiter Schadensbegrenzung betreiben.

Viele Grüße

Hans-Jürgen
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25

Samstag, 14. Juli 2012, 22:34

Hallo,

ich bin ja von meiner Schere begeistert!

Vor drei Jahren habe ich sie in einem Geschäft beim Scherenschleifer abgegeben, der sie dann schliff. Leider hatte sie eine kleine Scharte, die beim Schneiden behinderte. Da der Scherenschleifer aber nicht merh greifbar war, habe ich sie selbsst ausgeschliffen, um wieder damit arbeiten zu können.

Vor zwei Wochen war der Scherenschleifer wieder vor Ort. Ich zeigte ihm meine "mißhandelte" Schere und erklärte ihm, dass ich diese seit Jahrzehnten für den kartonmodellbau verwendete.

Er entschuldigte sich und bearbeitete sie, aber auch so, dass ich damit selbst mit den Scherenspitzen noch schneiden kann. So gut wie jetzt konnte ich schon seit vielen Jahren nicht mehr damit schneiden. Das war gestern Abend ein völlig neues Schneidegefühl. Immerhin hat meine Schere eine Klingenlänge von 12,5 cm und ist insgesamt 24 cm lang.

Ich kann nur jedem, der seine Schere von einem Scherenschleifer schleifen lässt, empfehlen, den Scherenschleifer darauf hinzuweisen, dass er sie für den kartonmodellbau verwendet. Eine solche Schere bedarf m. E. auf Grund meiner jetzigen Erfahrungen einer anderen Bedhandlung beim Schleifen und beim Richten.

Viele Grüße

Hans-Jürgen
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Wiesel

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26

Samstag, 14. Juli 2012, 23:52

...
Ich kann nur jedem, der seine Schere von einem Scherenschleifer schleifen lässt, empfehlen, den Scherenschleifer darauf hinzuweisen, dass er sie für den kartonmodellbau verwendet. Eine solche Schere bedarf m. E. auf Grund meiner jetzigen Erfahrungen einer anderen Bedhandlung beim Schleifen und beim Richten.
...



Du hast Glück gehabt, da an einen qualifizierten Scherenschleifer geraten zu sein.

In diesem "Berufsfeld" tummeln sich sehr viele Scharlatane.

René Blank

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27

Sonntag, 15. Juli 2012, 00:47

Ich kann da Helmut nur zustimmen ... bei windigen Gesellen spricht man im Schwäbischen bei einem Scheeraschleifr, von einem der es nicht so genau nimmt (inklusive leichter Betrügereien).

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28

Sonntag, 15. Juli 2012, 17:53

Ja,

durch Schaden wird man klug. Man muss einfach denebenstehen!

Einfach gesagt: Hätte ich die Schere nur schleifen lassen wollen, hätte ich sie abgeben müssen und nach einem Tag, evt. denn wenn der Scherenschleifer nicht mehr da gewesen wäre, zurückbekommen.

Viele Grüße

Hans-Jürgen
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Freitag, 26. Oktober 2012, 15:49

Hallo,

endlich war es mir zeitlich und gesundheitlich möglich, wieder etwas an der Hanseatic zu arbeiten.

Nachdem ich die Schäden, vor allen an der Reling, einigermaßen wieder hinbekommen habe, nachdem mir die Schreibtischleuchte zusammenklappte und als Landesplatz meine Hanseatic aussuchte, ging es wieder etwas weiter.

Die Schreibtischleuchte habe ich zwischenzeitlich durch eine LED-Schreibtischleuchte ersetzt, die es bei Aldi Süd vor einiger Zeit gab. Diese Leuchte ist am Arbeitstisch angeschraubt und kann m. E. mit ihrem SWchwandenhals nicht abknicken. Beim Auslegen des Stromkabels müsste ich merken, wenn die Befestigung locker wäre.

Außer der Feinmechaniker LED-Lupe, die gestern erstmals gute Dienste leistete, habe ich mir vor allem bei der Messe in Leipzig einige Pinzetten angelacht. Pinzetten, die ich in dieser Art schon lange gesucht aber nicht gefunden hatte. Außerdem konnte ich vor dem Kauf testen, ob sie auch das halten, was ihr Aussehen verspricht.

Nachdem ich vor etwa einem Monat schon die Winden auf dem Vordeck gebaut hatte, kamen gestern und vorgestern die beiden Ankerwinden dran. Dabei erleichterte mir vor allem eine der beiden neuen Pinzetten wertvolle Dienste und ich bedauere, dass ich nicht gleich zwei gekauft habe, denn manchmal sind zwei Häne mit zwei guten Pinzetten viel wert. Zwischenzeitlich habe ich auch Kittifix schätzen gelernt und bin vor allem davon begeistert, dass der überflüssige Kleber farblos eintrocknet. Auch die Ätzteil habe ich erstmals damit angebracht. Und ... sie scheinen damit gut zu halten.

Leider hatte ich nur einige Sorten Ankerketten vorrätig. Auch wenn die von mir verwendeten Ketten etwas zu groß sind, wirken sie m. E. ganz gut. Vor allem passen sie auch farblich, da sie einen leichten Stich zu Rost haben. Hoffentlich kann ich in den nächsten Tagen noch etwas weiter bauen, denn endlich müsste die Hanseatic mal fertig werden.

Viele Grüße

Hans-Jürgen
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Viele Grüße
Hans-Jürgen

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Freitag, 26. Oktober 2012, 17:31

Moin Hans-Jürgen,
das ganze Back-Ensemble wirkt richtig stimmig und kommt authentisch rüber - prima! - Und natürlich bin ich bei der Vollendung der schönen alten Lady mit grossem Interesse dabei!
Gruß
Kurt

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31

Freitag, 26. Oktober 2012, 19:54

Hallo Kurt,

in diesen Tagen habe ich erst gemerkt, was eine gute Beleuchtung und gutes Werkzeug ausmachen. Da kommt man zu ganz anderen Ergebnissen.

Viele Grüße

Hans-Jürgen
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Montag, 3. Dezember 2012, 11:51

Hallo,

obwohl ich das Wetter vor dem Schneefall noch im Garten usw ausnutzte, bin ich bei der Hanseatic wieder etwas vorangekommen.

Auf dem Beckdeck sind die weißen Flecken bis auf den Mast zugebaut und die ersten vier Rettungsboote sind an Backbord angebracht.

Beim Verkleben der Bootskörper stellte ich fest, dass sich die stumpf zu verklebenden gerundeten Kanten bseer mit UHU als mit Weißleimn zusammenfügen lassen.

Leider sind die Bilder nicht besonders geworden, da meine Digitalkamera schon wieder mal den Geist aufgegeben hat. Bevor ich sie zur Reparatur abschickte, habe ich noch schnell diese beiden Aufnahmen gemacht.

Viele Grüße

Hans-Jürgen
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33

Donnerstag, 6. Dezember 2012, 18:31

Hallo,

langsam bekomme ich Übung mit den Rettungsbooten. Zwischenzeitlich ist mit 11 von ihnen schon die Hälfte an Bord. Vier weitere sind im Bau.

Allerdings ist mir gestern etwas aufgefallen, das muss ich heute mal mit der Lupe überprüfen.

Viele Grüße

Hans-Jürgen
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Donnerstag, 6. Dezember 2012, 19:33

Hallo,

ich habe mich nicht getäuscht.

Beim Bau der Rettungsboote Nr. 5 bis Nr. 12 achtete ich darauf sie nicht zu vertauschen und verzichtete sicherheitshalber auf den Serienbau.

Aber gestern haben mich, wie ich jetzt mit der Lupe überprüfen konnte, nicht getäuscht:

Alle Boote Nr. 5 bis Nr. 12 haben die Nummer 9.

Lediglich die Boote 1 bis 4 und ab 13 sind richtig nummeriert.

Viele Grüße

Hans-Jürgen
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Sonntag, 6. Januar 2013, 17:32

Hallo,

die Weihnachtsdekorationen in unserer Wohnung sind vorzeitig eingemottet, da meine Frau ins Krankenhaus geht.

Gestern überraschte sie mich damit, dass sie meine Hanseatic im Wohnzimmerschrank dekoriert hat und dazu meinte: "Wenn ich dann im Krankenhaus und in der Reha bin, wirst Du sicher weiter bauen. Da habe ich die Hanseatic gleich griffbereit bereit gestellt."

Da bleibt mir ab Wochenende voraussichtlich gar nichs anderes übrig, als wieder einzugreifen. Vielleicht schaffe ich es bis zu ihrer Entlassung ...

Viele Grüße

Hans-Jürgen
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andiruegg

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Sonntag, 6. Januar 2013, 22:05

Hallo Hans-Jürgen

Obwohl ich die Hanseatic gerne fertig sehen würde wünsche ich deiner Frau, dass sie ganz schnell wieder nach Hause kommen kann!

Andi

"Wer seine Grenzen kennt, hat sie." (Jonathan Livingston Seagull)


im Bau: Kosmonawt Juriy Gagarin (Oriel) / USS Maine (HMV)
in letzter Zeit fertig gestellt:
Steam Boat Sabino (MB-Kartonmodell) / IJN Kaga (Dom Bumagi) / The Steamer Winans (Heinkel Models)

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37

Montag, 7. Januar 2013, 17:47

Hallo Andi,

vielen Dank für Deine Wünsche.

Meine Frau wird voraussichtlich mindestens 10 Tage im Krankenhaus und anschließend drei Wochen auf Reha sein. Die Zeit sollte, wenn nicht zu viel andere Sachen dazwischen kommen - schließlich wohnen auch zwei unserer Enkel bei uns - für einen Baufortschritt langen. Faschin fällt ja in diesem Jahr aus.

viele Grüße

Hans-Jürgen
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Werner

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Montag, 7. Januar 2013, 19:04

Hallo Hans-Jürgen

ich wünsche deiner Frau alles Gute und eine schnelle Genesung. und dir viel Ablenkung durch die Hanseatic. Wenn ich dass mit den Booten rechtzeitig gewußt hätte würden bei dir nicht etliche Nummer 9 Boote stehen. ;(
Wir haben das auch erst nach Drucklegung gemerkt.

Gruß Werner

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39

Montag, 7. Januar 2013, 20:21

Hallo Werner,

vielen Dank für die Genesungswünsche.

Das mit den Nummern ist halb so schlimm. Wer merkt das schon?

viele Grüße

Hans-Jürgen
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40

Freitag, 25. Januar 2013, 18:02

Hallo,

den Weiterbau der Hanseatic muss ich vorerst leider einstellen.

Auf Grund des Zustandes meiner Augen kann ich voraussichtlich die nächsten Wochen, hoffentlich nicht Monaten, nichts bauen. Ich bin schon froh, wenn ich ab und zu ins Internet und Forum kann, um nicht neidisch den Überblick über Euere Bautätigkeiten zu verlieren.

Viele Grüße

Hans-Jürgen
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