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Dienstag, 8. August 2006, 12:25

TrSS Brighton/Paper Shipwright/1:250

Hallo liebe Kartonbauer!
Diesen Baubericht habe ich vor etwa einem Jahr im Papership Forum begonnen, er ist mit dem Forum zusammen verschwunden.
Es war mein erster Versuch eines Bauberichtes und er litt von Anfang an an meinem Zeitmangel und meiner Art zu basteln. Ich versinke nämlich regelmäßig derart in meiner Papierschnitzerei, das ich nicht daran denke rechtzeitig aussagekräftige Fotos von sinnvollen Bauabschnitten zu machen. Außerdem habe ich nur wenig Zeit zum Basteln, und so zog sich der Bericht sehr in die Länge. Das Schiff ist jetzt seit Monaten fertig, aber der Baubericht ist noch immer nicht hier eingestellt. Die Fotos vom fertigen Modell habe ich auch noch nicht gemacht. Zumindest die Fotos, die ich für den Baubericht gemacht habe, werde ich nun hier einstellen, zusammen mit den Anmerkungen, an die ich mich noch erinnern kann. Die Fotos vom fertigen Modell werden dann bald folgen.

Zum Schiff "TrSS Brighton":
Die "TrSS Brighton" ist bei den meisten deshalb in Erinnerung, da sie das Schiff ist, welches 1910 mit dem deutschen Vollschiff "Preussen" kollidierte und damit das größte Segelschiff aller Zeiten versenkte.
Gebaut wurde die Brighton 1903. Sie diente als Kanalfähre zwischen New Haven und Dieppe im Dienste der London, Brighton and South Coast Railway Company. Während des ersten Weltkriegs war sie im Dienste der Royal Navy, erst 1923 ist sie in den Fährdienst zurückgekehrt. 1930 ausgemustert und an Lord Moyne (my goodness, my Guiness!) verkauft wurde sie zu seiner Privatyacht "Roussalka" umgebaut. 1932 wurde sie erneut umgebaut, die Turbinen wurden gegen Dieselantrieb ausgetauscht, einer der Schornsteine wurde abgerüstet.
Am 1. September 1933 rammte sie im Nebel den "Bloodslate Rock" beim Verlassen von Killarey Harbour vor der Küste Galways und sank. Lord Moyne, Gäste und Crew konnten gerettet werden.

Bilder des Originals gibt es auf: http://www.simplonpc.co.uk/SR_LBSC1.html#anchor1439292

zum Modell:
Seit Sommer 2005 ist David Hathaway´s Modell der "TrSS Brighton" erhältlich. Der Maßstab ist 1:250, der Baubogen wird im DIN A4 Format im Tintenstrahldruck auf 5 Kartonseiten geliefert. Dazu sind zwei Seiten Textanleitung (Englisch) und drei Seiten mit Skizzen enthalten. Außerdem gibt es eine Papierseite mit Segeln und Relingteilen, bzw. einer Schablone zur Anfertigung von Garnreling. Der Bausatz ist sehr detailliert, die Graphik sehr fein. Alle Türen werden gedoppelt, Grätings werden gedoppelt und vieles mehr. Das fertige Schiff soll dem Auslieferungszustand 1903 entsprechen.
Eine Bausatzvorstellung gibt es übrigens hier:
Papershipwright, TrSS Brighton, 1:250
Ein fertiges Modell, gebaut von haplo17 gibt es hier zu sehen:
Brighton 1:250

Als besonderes Bonbon ist im Bausatz ein Rolls Royce Silver Ghost mitsamt Ladeplattform als Decksladung enthalten. Den Rolls habe ich schon in der Galerie gezeigt:
Rolls Royce Silver Ghost 1:250
Es gibt auch einen Baubericht von Friedrich Schiernbeck zu diesem Rolls Royce:
Rolls Royce Silver Ghost 1907 / Paper Shipwright / 1:250 [FERTIG]

Zu dem Rolls ist anzumerken, daß ich auf dem fertigen Modell an Deck keinen richtig guten Platz für ihn gefunden habe. Da ich die Gestelle der Sonnensegel verbaut habe, ist der Decksplatz nicht merh richtig zugänglich. Für ein Diorama mit Verladeszene ist der Wagen denoch zu gebrauchen, aber soweit bin ich noch nicht...
Gruß und Glückauf,
Lutz


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Dienstag, 8. August 2006, 12:27

Zum Bau:
Rumpf:
Der Rumpf wird in der üblichen Spantbauweise gebaut, ähnlich WHV oder HMV. Da der Bausatz im DIN A4 Format ausgeführt ist, mussten Grundplatte und Hauptspant in zwei Teilen ausgeführt werden. Exaktes Arbeiten ist hier extrem wichtig. Eine kleine Schwierigkeit tauchte bereits hier auf und zieht sich durch den ganzen Bau: Durch den Digitaldruck sind alle Kurven gerastert. Beim Ausschneiden exakt auf der Linie ist das etwas unangenehm, wenn auch kein unlösbares Problem.
Ein Fehler beim Hauptspant: Der Einschnitt für den vorderen Mast ist um den Betrag des Durchmessers versetzt. Ich bemerkte das erst beim Anpassen des Hauptdecks und mußte am fertig geklebten Spantengerüst herumoperieren. Die unteren Decks, zu denen die vorgesehenen Niedergänge führen, kann man optional Bauen. ICh habe das getan, entsprechend mußten dann die Spanten vorbereitet werden. Aus dem Hauptdeck habe ich alle Oberlichter ausgeschnitten.
Alle Bullaugen und Fenster wollte ich ausschneiden - bei diesem Modell nicht ganz unproblematisch. Im Heckbereich gibt es eine offene Promenade (erst einige Jahre später wurde sie verglast). Im Modell ist sie geschlossen und eine Schattierung deutet räumliche Tiefe an. Diese Öffnungen habe ich geschlossen belassen, da einerseits keine Struktur vorgesehen ist, welche durch die Öffnungen zu sehen gewesen wäre, andererseits, weil ich fürchtete, die Rumpfhälften könnten zu instabil werden. Ganz zufrieden bin ich mit dieser Lösung nicht, aber ich wollte nicht zuviel riskieren.
Beim Ausstechen der Bullaugen hatte ich große Probleme. Bisher benötigte ich immer nur die 1mm und 1,5mm Locheisen (gekauft
bei einem Hamburger Versandhändler). Bei diesem Modell gibt es auch größere Bullaugen. Die Locheisen stellten sich als ziemlich unbrauchbar heraus, da die eigentliche Schnittkante viel zu breit war. Ich habe versucht, sie zu schärfen - mit mäßigem Erfolg. Einige Bullaugen sehen daher jetzt etwas ausgefranst aus. Dies fällt bei Makroaufnahmen mehr auf als beim normalen Betrachten, aber es ärgert mich schon. Damit durch die Bullaugen nichts Weißes blitzt habe ich das Spantengerüst schwarz bemalt (mit Revell Email Farbe, damit das Papier sich nicht verzieht).
Das Heck war nicht ganz unproblematisch zu bauen. Ich wollte die Schonerheckform erst an den Rumpfhälften formen und fixieren, dann die Rumpfhälften am Spantengerüst befestigen. Die mittleren Planklengänge erwiesen sich dabei als zu kurz. Es bleibt eine Lücke am Heck, die leicht mit einem kleinen Papierstreifen gefüllt werden kann. Der Zusammenbau war etwas kniffelig, da es keine Mittelmarkierung gab. Ich habs dann eigentlich doch ganz gut zusammenbekommen, mit einer kleinen ärgerlichen Einschränkung. Beim fertigen Rumpf habe ich im Heckbereich auf beiden Seiten leichte Beulen im Rumpf.
Die Scheuerleisten sind recht aufwendig aus mehreren Lagen herzustellen. Der Effekt ist sehr gut. Auch die Ladeluken und
Kohlenluken werden gedoppelt.
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  • 001seite_heck01.jpg
  • 002heck01.jpg
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Gruß und Glückauf,
Lutz


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Dienstag, 8. August 2006, 12:28

Aufbauten:
Alle Fenster habe ich ausgeschnitten, Türen gedoppelt, Grätings gedoppelt (eine der Markierungen fehlt auf dem Hauptdeck). Die Niedergänge aus Papier habe ich gebaut wie vorgesehen, lediglich die Reling wurde abgeschnitten. Aus 0,3mm Draht habe ich versucht sie zu biegen. Das gelang leidlich, ein wenig unregelmäßig sieht es schon aus - aber ich bin doch recht zufrieden mit dem Ergebnis.
Vor dem Aufkleben des Bootsdecks empfiehlt sich der Einbau diverser Kleinteile, wie Bänke, Lüfter, Poller, und Reling. Das kostet Zeit, und man sieht meine eigenen Papiermodellgrenzen: Die Stützen der Bänke habe als Quadraht belassen. Die kleinen weißen Dreiecke ausschneiden - das war mir zuviel des Guten. Mit etwas mehr Motivation hätte ich die Stützen der Bänke aus Draht bauenm können, aber zu diesem Zeitpunkt war ich etwas frustriert und brauchte ein schnelles Erfolgserlebnis ;)
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  • 006Heck_niedergang.jpg
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Lutz


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Dienstag, 8. August 2006, 12:31

Reling:
Da zu diesem Zeitpunkt schon Relingsteile verbaut werden sollten, habe ich eine Pause eingelegt um die Reling zu weben. Dabei stellte sich heraus, dass die mitgelieferte Schablone falsch ist. Mit der Schablone kann man eine zweizügige Reling knüpfen, gebraucht weird aber eine dreizügige. Zunächst nahm ich an, die Schablone wäre korrekt, aber der unterste Faden bildet wohl eine Klebekante als Basis für die Reling, der Abstand vom ersten bis zum dritten Fäden entspricht der Gesamthöhe der Reling. Das hätte ich vorher nachmessen können, stattdessen hab ich zwei Sätze Reling produziert: zweizügig und dreizügig.
Auf den späteren Photos ist zu sehen, dass ich den obersten Faden nachträglich am Modell braun gefärbt habe. Das hätte ich lieber vorher tun sollen, am besten durch Verwendung eines braunen Fadens. Aber ich war mal wieder zu voreilig ...

Oberlichter:
Die Glasflächen der Oberlichter habe ich ausgeschnitten und - wie bei allen Fenstern und Bullaugen - mit Wicoll benetzt. Auf den Fotos spiegelt es etwas, am Modell sieht es aber sehr gut aus.
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  • 008schablonereling.jpg
  • 009fadenreling.jpg
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  • 012wicollfenster.jpg
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Gruß und Glückauf,
Lutz


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Dienstag, 8. August 2006, 12:33

Danach folgte die üblich Ausrüstungsphase: Poller, Grätings, Lüfter, Winden, Luken, Kombüsenschlot, Schornsteine (von der Bauphase der Schornsteine gibt es leider keine Fotos - ich hab einfach zu eifrig weitergebaut)

Ein Wort zu den Gerüsten für die Sonnensegel: Auf der Brücke passte alles sehr gut. Die Stützen für das Hauptdeck dagegen sind an beiden Enden um etwa einen Millimeter zu kurz. (Davon gibt es noch keine Fotos)
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  • 011kombüsenschlot.jpg
  • 014heck.jpg
  • 017backdeck.jpg
  • 015brueckendeck_02.jpg
  • 016Brueckendeck_01.jpg
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Dienstag, 8. August 2006, 12:34

Auf den Bildern des fertigen Modells wird man dann auch die Masten, Schornsteine, Boote, Takelage, den Steuerstand am Heck und die fertige Reling sehen. Es gibt noch ein paar Fotos aus der Bauphase, die sind allerdings auf einem anderen Rechner gespeichert (ob ich die Fotos jemals wiederfinde? Blöder Umzug!).
Hier die zwei letzten Bilder für heute, es kommen noch weitere, versprochen!
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  • 016aBrücke.jpg
  • 018brücke_draufsicht.jpg
Gruß und Glückauf,
Lutz


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Freitag, 11. August 2006, 18:54

Ich habe weitere Photos aus der Bauphase wiedergefunden, zu sehen sind viele Kleinteile, die zum Schluß montiert werden, z.B. letzte Ausrüstungsteile für das Backdeck, der Steuerstand am Heck, Boote, Krane und die besagten Gestänge für das Sonnensegel. Die Steuerräder sind Lasercut Fertigteile.
Die Reling sieht auf den Nahaufnahmen furchtbar aus 8o, beim Betrachten gefällt es mir eigentlich ganz gut. Denoch, beim nächsten Schiff werde ich auf Ätz- oder Lasercutreling umsteigen.
Die Photos vom fertigen Modell kommen nach dem Wochenende.
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  • Mittschiff01.jpg
  • Bug_draufsicht01.jpg
  • Heck_draufsicht01.jpg
  • Heck_Steuerstand01.jpg
  • Heck_Steuerstand_seite02.jpg
Gruß und Glückauf,
Lutz


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Micro

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Samstag, 12. August 2006, 00:56

Servus bond25,

Ein schönes Schiff. Die Details sind super gelungen

Nur die Bullaugen hast du teilweise etwas zu groß ausgestanzt. ;(

Ich habe mir extra ein 1,5 mm "Eisen" besorgt.

Zwischen 1mm und 2mm ist der Unterschied sehr groß.

Planst du die Segel auch zu "hissen".

Ich werde die TrSS Brighton auch bald bauen.

Deine Bilder helfen mir sicher.

Grüße aus Wien, Herbert

Zaphod

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Samstag, 12. August 2006, 09:09

Hallo Lutz,


ein tolles Schiff und ein sehr hilfreicher Baubericht.

Die Reling sieht keineswegs komisch aus, sondern wirkt ausgesprochen überzeugend!

Auch die vielen Kleinteile und die dünnen masten sind dir brillant gelungen!


Ich freue mich auf weitere Kommentare zur Brighton von dir.

Zaphod

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Montag, 14. August 2006, 09:10

Hallo Micro, hallo Zaphod,

vielen Dank für die Kritik und das Lob.
Über den Ärger mit den Bullaugen habe ich schon ein wenig geschrieben. Das Hauiptproblem sind die Locheisen (gekauft bei einem Hamburger Versandhändler), deren Schnittkante so ungenau/breit/stumpf ist, daß sich keine genauen Bullaugen ausstechen lassen. Das gilt insbesondere für mein 1,5 mm Locheisen! Für das nächste Schiff werde ich mir anderes Werkzeug beschaffen. Jetzt am fertigen Schiff wird durch die vielen Decksdetaiils das Auge etwas von diesen Ungenauigkeiten abgelenkt. Denoch finde ich, daß dieser Rumpf nicht zu meinen am besten gelungenen gehört :(
Die Hilfsbesegelung habe ich nicht gehisst. Durch den Turbinenantrieb gehörte die Brighton damals zu den schnellsten Kanalfähren (deshalb auch der sehr lange Einsatz für die Navy im und nach dem 1. Weltkrieg), die Segel sollen daher nur sehr selten im Einsatz gewesen sein. Ich habe die Brighton im Hafen liegend mit gehissten "blauen Peter" dargestellt.

Fotos vom fertigen Modell kommen noch heute.
Gruß und Glückauf,
Lutz


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Jochen Haut

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Montag, 14. August 2006, 10:10

Moin Lutz,
Glückwünsche zu Deinem Modell. Sieht echt super aus. Mein Problem bei den Modellen von Paper Shipwright ist der Druck. Er ist zwar suber und farblich ok, aber es sind Tintenstrahldrucke. Mich würde dabei die Beständigkeit der Farben interessieren. Ich habe bei solchen Ausdrucken zumeist festgestellt, dass sie unter Lichteinfluss doch sehr schnell verblassen. Außerdem sind Tintenstrahldrucke ja auch sehr empfindlich gegenüber Feuchtigkeit.
Falls Du andere Erfahrungen damit hast, kannst Du diese ja mal schildern.
Schöne Grüße
Jochen

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Montag, 14. August 2006, 10:11

hier kommen die Photos der fertigen Brighton.
Anmerkungen zu den letzten Arbeiten:
Die Masten habe ich aus Schaschlikspießen mit Hilfe einer Bohrmaschine zurechtgedrechselt. Mit den Krtonmasten klam ich diesmal nicht zurecht. Vielleicht lags am Karton, vielleicht aber auch an mir ;) .
Die Sonnensegel wollte ich nicht verwenden, sie sind aber auf dem Baubogen enthalten. Für die Takelage habe ich Garn verwendet, schwarzes für stehendes Gut, beiges für das laufende, wobei ich die Takelage für die Hilfsbesegelung zunächst weggelassen habe. Mir fehlt dafür einfach die Vorlage, und außerdem sollten die Segel an meinem Modell eh nicht gesetzt sein.
Zusätzlich zur Bauanleitung habe ich Wanten für die Masten angefertigt. Diese kann man auf Fotos der Brighton recht gut erkennen, und ich finde, dass sie ein Modellschiff, obwohl etwas zu grob für den Maßstab,
doch noch aufwerten.
Die Flaggen entstammen dem Bausatz, der "blaue Peter" bedeutet bei im Hafen liegenden Schiffen: "Das Schiff läuft innerhalb der nächsten 24 Stunden aus".
Ein letzter Kommentar zu David Hathaways Bausatz der Brighton:
Das Modell ist sehr gut, mit vielen interessanten Details ausgestattet. Ich kann es sehr empfehlen. Fehler gibt es meines Erachtens sehr wenige, in Erinnerung ist mir vor Allem der Fehler am Hauptspant (vordere Mastmarkierung). Die Nummerierung der Bauteile geht teilweise sehr durcheinander, aber die Verwirrung lässt sich meist durch logisches Denken auflösen.
GEnug der Worte, hier sind die Bilder:
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  • web001gesamt.jpg
  • web002gesamt.jpg
  • web003gesamt.jpg
  • web004draufsicht.jpg
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Gruß und Glückauf,
Lutz


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Montag, 14. August 2006, 10:13

mehr:
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  • web006frontal_nah.jpg
  • web007schräg.jpg
  • web008_front.jpg
  • web009mitte.jpg
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Gruß und Glückauf,
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Montag, 14. August 2006, 10:14

noch mehr:
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  • web011bug_draufsicht.jpg
  • web012mittschiff_draufsicht.jpg
  • web013heck_draufsicht.jpg
  • web014_heck.jpg
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Gruß und Glückauf,
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Montag, 14. August 2006, 10:15

noch ein paar:
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  • web016_bug.jpg
  • web017_ansichtobenhinten.jpg
  • web019_ansicht_wasserlinie.jpg
  • web0148ansicht_wasseerlinie.jpg
  • web020vorschiff_ansichtvomSchlot.jpg
Gruß und Glückauf,
Lutz


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Montag, 14. August 2006, 10:16

und hier die letzten, etwas näher dran:
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Gruß und Glückauf,
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Montag, 14. August 2006, 10:20

Moin Lutz,
Glückwünsche zu Deinem Modell. Ist Dir echt super gelungen. Mich reizt der Bau auch, nur ich habe Probleme mit dem Tintenstrahldruck. Meine Erfahrungen mit selbstgefertigten Drucken gehen dahin, dass die Farben auf Dauer nicht lichtecht sind und vergleichsweise schnell verblassen. Außerdem sind sie ja bekanntermaßen empfindlich gegenüber Feuchtigkeit.
Hast Du andere Erfahrungen
Schöne Grüße
Jochen
Der Beitrag ist leider zweifach, da ich meinte, den ersten nicht eingestellt zu haben - tut mir leid.
Jochen

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Montag, 14. August 2006, 10:23

Hallo Jochen, beinahe hätt ich Dich übersehen beim Bilder einstellen, zu Deinen Fragen:
Ich traue den Farben auch nicht so recht, ich werde das Schiff immer an lichtgeschützten Stellen aufbewahren und es nie direkter Sonne aussetzen. Feuchtigkeit ist ein Problem, beim Kantenfärben führt ein leichter Ausrutscher schon zum Verwischen der Farben. Das ist mir auch passiert, wenn auch nicht sehr dramatisch. Ein Problem habe ich vor allem beim Vorzeigen der selbstgedruckten Modelle: Fingerschweiß, feuchte Aussprache, Niesen können diese Modelle ernsthaft gefährden (klingt vielleicht etwas komisch, ist aber durchaus ernst gemeint.)
Diese Nachteile schrecken mich allerdings nicht zu sehr ab. Dafür muß ich halt besser auf meine Modelle aufpassen.
Gruß und Glückauf,
Lutz


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Montag, 14. August 2006, 12:19

Hallo bond25,

Ein wirklich gelungenes Schiff hast du erschaffen =D> =D> =D>
Gratuliere.

Eine Erklärung hätte ich aber als nicht Schiffahrtsexperte (bin ja Alpenbewohner) gerne gewußt.
Auf deinem vorletzten Foto ist ein Schild auf dem zu lesen ist "Danger keep clear of Propellors" ich kucke und schaue aber ich finde nix was in der nähe nach Propeller aussieht. ?( ?(
Heinz Michlmair verstarb am 05.07.2007 bei einem Sportunfall in Ungarn. Mitglieder und Betreiber von kartonbau.de vermissen Heinz und seine Beiträge. Seine bisherigen Beiträge in unserem Forum sind nun Teil unser Erinnerung an "Heinz".

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Montag, 14. August 2006, 12:29

Hallo Heinz,
dieses Schild soll andere Schiffe warnen. Die zwei Antriebsschrauben des Schiffs sind seitlich des Hecks angeordnet, wenn ein anderes Schiff zu nahe kommt kann das gefährlich werden. Später wurden aus diesem Grund auch oft Abstandhalter an der Bordwand angebracht, bei vielen Kriegschiffen sieht man sie. Bei der Brighton reichte noch ein Warnschild (die Schilder gabs übrigens auch auf der Titanic)
Gruß und Glückauf,
Lutz


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Montag, 14. August 2006, 12:34

Gratulation,

Ist schön geworden, deine TrSS Brighton. :super: :super: :super:

Da werde ich mich anstrengen müssen um das so hinzubekommen.

Gruß, Herbert

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Montag, 14. August 2006, 13:37

Hallo Herbert,
den Rumpf wirst Du mit Sicherheit besser hinkriegen als ich ;)
Viel Spaß beim Bau!
Gruß und Glückauf,
Lutz


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