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Pappi

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Mittwoch, 29. Oktober 2014, 12:18

TrSS Brighton 1:250 Papershipwright

Ich habe zwar mit der Westfalen noch einen weiteren Bericht in der Mache, brauche aber zwischendrin eine Abwechslung. Also ein weiterer Baubericht der TrSS Brighton von Papershipwright.

Der Anstoß für das Modell war ein Urlaub letztes Jahr in Dieppe, wo ich alte Bilder vom Hafen sah und plötzlich entdeckte: Das Schiff kenne ich doch!!! Die Brigthon im Hafen von Dieppe. Da der Urlaub schön war, lag sofort die Entscheidung auf der Hand: Das Modell muß ich auch bauen, zumal ich ein stiller Fan der Bögen vonm Papershipwright bin. Die erscheinen immer so leicht, nur wenige Bögen, aber wenn man sich einen vornimmt, erkennt man rasch, wie viele Details und fummelige Arbeit enthalten sind. Kämpft man sich durch, erhält man ein in der Regel kleines aber schmuckes Modell.

Genug der Lobhudelei!! :love:
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Pappi

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Mittwoch, 29. Oktober 2014, 12:28

Das Spantengerippe, falls es klein genug ist, klebe ich immer erste einmal auf eine Glasplatte, um die gefürchtete Banane zu verhindern. Das Deck ist schon mal provisorisch aufgelegt, damit ich die Paßgenauigkeit an Bug und Heck überprüfen kann. Paßt astrein!! :thumbsup:

Eine der kleinen, üblichen Läßlichkeiten bei den Bögen von David: Es gibt immer wieder kleinere Fehler, so daß Improvisationstalent nötig ist. Der erste, leicht zu korrigierende ist die falsche Relation der vorderen Mastbohrung im Deck zu der Aussparung im Mittelspant. Nun ja, kein großes Problem! Da ich vorhabe, alle Fenster und Öffnungen auch auszuschneiden und zu hinterkleben, muß ich alle betreffenden Teile vor dem Verkleben erst anmessen, um ggf. Änderungen im Spantengerippe vorzusehen.
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Mittwoch, 29. Oktober 2014, 14:00

Hallo Pappi

Da hast Du Dir ein schickes Modell vorgenommen. Deine Einschätzung zur Konstruktion kann ich, abgesehen davon, dass ich DIESES Modell noch nicht gebaut habe, nur unterschreiben. Habe ich doch schon einige Modelle dieses Konstrukteurs gebaut und praktisch durchwegs immer grossen Spass dabei.
Dieses Modell habe ich wie gesagt, da es bisher nicht meinem Beuteschema entsprach noch nicht gebaut, habe es aber durch Anpassung eben dieses Beuteschemas ( :D ) Mittlerweile auch liegen. Umso interessierter folge ich Deinem Bericht.


Planst Du eine Fadenreling aus der beigelegten Schablone zu fertigen?


Viel Spass und freundliche Grüsse
Peter

Pappi

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Mittwoch, 29. Oktober 2014, 15:40

Hallo Peter,
ich werde wahrscheinlich erst einmal von einer Fadenreling ausgehen (Du hast ja so einiges an Erfahrungen berichtet :D ). Es sei denn, ich kann aus Bequemlichkeit an manchen Stellen eine LC-Reling einsetzen.

Wahrscheinlich aber eher nicht, um den einheitlichen Eindruck nicht zu stören. Aber das hat noch etwas Zeit!! Wenn meine Westfalen fertig ist, wird es mit der Brigthon schneller gehen. :whistling:

Außerdem wartet noch ein angefangener Taurus (1:100, Pro-Model), von dem der Rumpf fast fertig ist.........
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Sonntag, 2. November 2014, 10:41

Grübelei

Man entwickelt so im Laufe der Zeit und mit den hier gezeigten Beispielen vor Augen schon a bisserl Ehrgeiz!
Also Fenster werden ausgeschnitten und hinterklebt! X(

ABER...... Die Bordwand beinhaltet eine offene Galerie. Traue ich mich oder traue ich mich nicht? Einserseits ist recht wenig Schmalz rundherum, es wären etliche Ergänzungen/ Änderungen am Spantengerippe nötig und, wenn Galerie offen, was passiert dann mit den Bullaugen? Auch öffnen oder aus Bequemlichkeit doch nicht? Eigentlich: Wenn schon..denn schon!

Es braucht auf jeden Fall eine gründliche Vorbereitung für den Fall, das.. Die Entscheidung steht aber noch aus. ?(
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Samstag, 6. Dezember 2014, 18:41

Die Würfel sind gefallen....

In Anbetracht der umfangreichen Fieseleien, die ein Öffnen der Heckgalerie voraussetzen würde, habe ich mich entschlossen, weise darauf zu verzichten.

Also der Rumpf ist zu, aber....... schee is a ja nich..... Nicht doll, aber von mir. ;(

:evil: Also mach 's noch einmal Sam! David wird es freuen; ein neuer Bogen muß her und der Rumpf wird noch einmal gemacht. Diesmal hoffentlich ohne Dellen!!! X(

Damit mir in der Zwischenzeit die Warterei auf die Post aus England nicht zu lang wird, kann ich schon mal Kleinteile und Decksausrüstungen vorbereiten. U. a. den schnuckligen Rolls Royce, der als Decksladung dabei ist.
Wenn ich dann später mal mit dem Zweitrumpf auch so zufrieden bin, wie mit dem Töfftöff... :P
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Gustav

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Samstag, 6. Dezember 2014, 20:33

Moin Pappi,

tja, so manchmal geht im Leben auch mal was daneben.
Aber der Rolls ist sehr gut geworden. Ich drücke Dir die Daumen, dass Du diesen Level beim nächsten Bogem halten kannst :thumbup: !

Viele Grüße
Gustav
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wiesel

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Sonntag, 7. Dezember 2014, 10:21

Hallo Pappi,

für die beulige Bordwand kannst Du nichts.

Das kommt davon, wenn man das Wegerecht eines Seglers nicht beachtet - das ist die späte Rache der PREUSSEN. ;)
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
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Dienstag, 9. Dezember 2014, 12:59

Moin Pappi,

ich habe mir angewöhnt, sowohl bei Schiffen als auch bei Häusern, "Grifflöcher" in den Boden zu schneiden. Eigentlich hatte ich die bei Schiffen dazu gedacht, Mastenverspannungen nach unten straff zu ziehen, aber ich habe schnell festgestellt, dass man auch kleinere Beulen mit einem Zahnstocher, Wattestäbchen oder ähnlichem von innen reparieren kann.

Beste Grüße
Uwe

Pappi

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Dienstag, 9. Dezember 2014, 15:01

Warum in die Ferne schweifen, denn das Gute liegt so nah.

Danke für den guten Tip!!! 8o Bei meinem nächsten Versuch werde ich an diesen überaus nützlichen Trick denken.
Noch warte ich auf Post aus England....
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Dienstag, 9. Dezember 2014, 15:09

Hallo @wiesel,

danke für die tröstenden Worte! Ich hatte auch schon gedacht, die Beulen der Preußen zuzuschreiben. Vor dem Seegericht hätte ich damit aber schlechte Karten! Wie soll ich begründen, daß nicht nur auf Backbord in der Bugsektion sondern auch auf der Steuerbordseite im hinteren Teil der Brigthon auch eine Beule ist? Ich glaube nicht, daß die Preußen das Schiff komplett durchquert hat, das sähe noch etwas anders aus! :rolleyes:
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Dienstag, 9. Dezember 2014, 21:25

Hallo Pappi,

an dieser Stelle nochmals danke für deinen Kommentar zu der Westfalen, mittlerweile habe ich ihn beantwortet, sorry das dies so spät erfolgte.

Für deinen neuen Rumpf empfehle ich dir meine Art der "Beulenvermeidung". Nach meinem Lehrgeld bei der Dorian Gray habe ich bei der Westfalen alle Spanten mit 5x5mm Balsaleisten aufgefüttert und dann die Rumpfkontur mit der Schleiflatte (ein Farbumrührstab aus dem Baumarkt beidseitig mit Schleifpapier beklebt, aber auch andere gerade Holzstücke sind brauchbar) gestrakt. Diese Methode ist zwar aus dem Holzmodellbau, läßt sich aber auch bei unseren Kartonmodellen verwenden (Ausführung und Ergebnis siehe meinen Baubericht der Westfalen). Zusätzlich verstärke ich die Rumpfteile noch mit 160ziger Karton. Alles in Allem bekommt man damit einen festen und beulenfreien Rumpf.

Zu deinem RR, den finde ich einfach super :thumbsup:.

LG
Ernie
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Donnerstag, 11. Dezember 2014, 14:21

Hurra, hurra, die Post war da. Endlich kann es an den Rumpf gehen (heutzutage ist ja ein Zweitrumpf modern...), die Stunde der Wahrheit naht unerbittlich. X(
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Donnerstag, 11. Dezember 2014, 20:13

Hallo Pappi,

ich wünsche dir viel Erfolg für deinen Zweitrumpf.

LG
Ernie
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Freitag, 12. Dezember 2014, 09:29

Zwischenspiel

Danke für die guten Wünsche!
Es ist ja nicht so, daß ich in der Wartezeit auf mein 2. Exemplar nur Däumchen gedreht habe.
Neben der Autoproduktion sind schon mal ein paar Kleinteile und Baugruppen in der Komponentenfertigung durchgelaufen. So auch das Brückendeck. Die Fundamente für die Schlote habe ich sicherheitshalber unterfüttert, damit sie mir später nicht absacken.
Die Stabilität erscheint mir nicht als ausreichend.

Wenn man so lange wartet, kommt man auf dumme Gedanken. Ich will nun doch versuchen, die Bordwand mit geöffneter Galerie zu produzieren. Dazu werde ich mir zuerst über einen Scan ein Schnittmuster machen zur Anprobe und damit ich ein Gefühl dafür bekomme, wie sich dann das Original montieren läßt. Falls es mir doch zu kritisch erscheint, kann ich immer noch einen Rückzieher machen. :S
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Dienstag, 16. Dezember 2014, 19:26

Es ist erreicht!

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Also habe ich mich entschlossen, bei meinem zweiten Versuch mit dem Rumpf sowohl die Bullaugen in der Bordwand und die Galerie im Heck zu öffnen wie es sich gehört. :huh:
Das Probeschnittmuster wie bereits angedeutet, gab mir die Hoffnung, daß es klappt, genügend Geduld vorausgesetzt.

Beim Spantengerüst habe ich alle Querspanten verdoppelt. Beim Verkleben gehe ich in der Regel so vor, daß ich den Längsspant nach Anprobe vorerst nur lose aufsetze und dann sukzessive die Querspanten von der Mitte beginnend nach vorn und hinten symmetrisch einschiebe, ausrichte und mit der Bodenplatte verklebe. Erst wenn alle Querspanten auf der Bodenplatte fixiert sind, werden sie mit dem Längsspant verklebt und dieser dann endgültig mit der Bodenplatte.
Die Bordwände wurden vorn in dem aufgeschlitzten Bereich ohne Hilfslasche Stoß auf Stoß verklebt.
Die Heckgalerie ist im geöffneten Zustand sehr empfindlich und instabil, da sie ja nicht mehr durch Hinterkleben mit Fensterfolie wieder eine Verstärkung bekommen kann wie bei den Bullaugen. Die Bullaugen im Rumpf wurden von der Innenseite nicht abgedunkelt, da sie später keinen Lichteinfall von innen mehr haben und wer mag schon eine schwarze Kabine? Als Fensterfolie habe ich hier die Sichtfenster von gebrauchten Fensterumschlägen benutzt, da diese wesentlich dünner ist als sonstige Folie.

Auch die Bordwände habe ich von der Mitte beginnend symmetrisch auf beiden Seiten Zentimeter für Zentimeter nach vorn und hinten verklebt, so daß ich keine asymmetrischen Verspannungen bekomme. Den aufgeschlitzten Bereich im Heck unterhalb der Galerieöffnungen habe ich im letzten Schritt stumpf Kante auf Kante verklebt.
Geht doch!!

Insgesamt muß ich wieder die Konstruktion des Modelles loben! Die Bordwände passen wirklich sehr gut, für die richtige Montage gibt es zarte Makierungen als Referenzpunkte zu den Spanten. Nur bei der Hecknaht zwischen dem weißen Oberteil und dem Steuerruder mußte ich eine etwa 0,5 mm breite Lücke kaschieren. Ich möchte behaupten, sie ist durch leichte Ungenauigkeiten meiner Montage entstanden.

Der Rumpf ist weitgehend beulenfrei geraten (sieht auf den Fotos nach dem Gegenteil aus, was aber durch die verwendete, lange Brennweite übertrieben dargestellt wird).

Jetzt kann es endlich richtig weitergehen! ^^
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Sonntag, 4. Januar 2015, 15:33

mal wieder drangemacht...

Wie auch in der Bauanleitung empfohlen, werde ich vor der Montage der Teile 49 (Stützen des Brückendecks) und des Brückendecks mit den Oberlichtern und den Schloten alle Kleinteile auf dem Hauptdeck in dem Bereich montieren. Also Lüfter (Teil 70), Sitzbänke, Poller, Klampen, Reling...

In einem älteren Bericht (habe leider vergessen, in welchem) zur Brighton fand ich den super Tip, die Stützen der einfachen Bänke auf Folie zu drucken. Habe ich gemacht und sieht Klasse aus.

...demnächst mehr von dieser Baustelle.... ;)
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Sonntag, 4. Januar 2015, 18:42

...In einem älteren Bericht (habe leider vergessen, in welchem) zur Brighton fand ich den super Tip, die Stützen der einfachen Bänke auf Folie zu drucken. Habe ich gemacht und sieht Klasse aus....

Tschä, man müsste einfach nur mal die Suchfunktion bemühen...klick


:rolleyes: Ully
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Montag, 5. Januar 2015, 09:09

Danke Ully!
Wenn man der Suchfunktion nicht genau sagt was man will, Eingabe vom Stichwort "Brighton" mit Eincshränkung Bauberichte reicht ihr nicht, sie will schon haarklein wissen was man will. ?(

Ich hoffe nur, daß auf dieser Baumethode nicht schon ein Gebrauchsmusterschutz angemeldet war bzw. ein Patent existiert; Recherchen beim europäischen Patentamt haben zu keinem Ergebnis geführt. :S
@micro: Jedenfalls danke für die Vorarbeit!!
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Montag, 5. Januar 2015, 09:12

.... noch eine Abweichung zu der Baumethode von @micro:
Ich habe erst die Längskanten der Bänke geschnitten, dann alle Füsse daruntergeklebt und erst danach die Bänke vereinzelt und montiert. Damit konnte ich leicht eventuelle Längendifferenzen zwischen Bänken und Markierungen auf dem Hauptdeck ausgleichen.
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Montag, 5. Januar 2015, 11:20

Bilder zum Bauabschnitt

So, jetzt habe ich das Wesentliche auf dem Hauptdeck drauf, um dann im nächsten Schritt das Brückendeck mit Maschinenhaus und Schloten aufzusetzen.
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Donnerstag, 8. Januar 2015, 09:14

....Fortsetzung

Nun ist das Brückendeck aufgesetzt!
Nachdem der gesamte Kleinfitzelkram im Bereich der Überdeckung des Hauptdecks durch das Oberdeck installiert ist (Bänke, Poller, Lüfter, Klampen, Treppen und Relingsegment)
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  • Brighton_Bau-26.jpg
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Donnerstag, 8. Januar 2015, 09:22

....Fortsetzung

Jetzt ist das Brückendeck montiert!.
Vorher habe ich sinnvollerweise den gesamten Fitzelkram auf dem Hauptdeck (Poller, Klampen, Lüfter, Bänke, Relingsegmente) auf dem Hauptdeck im Bereiche der Überdeckung durch das Brückendeck installiert.
Dann kamen vor dem Einbau der Brückendeckstützen die beiden Treppen zum Brückendeck dran. Faulheit laß nach!!!... ich habe Laserteile für Treppen und Reling anstelle der Elemente des Bogens benutzt. :S :P

Bei der Gelegenheit der Doku-Fotos habe ich schon mal herumgebastelt, in welcher Perspektive ich dann später das fertige Modell ablichten will. Ich komme meinem Ziel langsam näher!
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Montag, 12. Januar 2015, 15:53

...es werde Luft...

...Puh!
Endlich sind alle Lüfter installiert. 37 Stück wenn ich mich nicht verzählt habe; egal es sind alle drauf.
Ich finde die Form von alten Schiffen schon sehr exotisch schön; nur leider, leider haben die in der Regel einen Haufen Lüfter (Kommt man auf heutigen Schiffen besser mit dem eigene Mief klar? :rolleyes: ). Je mehr Passagierschiff desto mehr Lüfter. ;(
Es ist jedesmal für mich eine etwas arge Geduldsprobe.

Weiter geht es mit leichterem, weil abwechslungsreicherem Kleinkram bis ich mich den bekannten Angstnummern der Beiboote (hier glücklicherweise nur vier Stück) und der Masten mit Takelage stellen muß.
Es wird langsam Licht am Horizont!
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Montag, 12. Januar 2015, 18:46

Ja, das mit den Lüftern ist eine Menge Arbeit. Aber es macht immer was her.

Nur schade, dass die "Tröten" so nach oben stehen, dass es reinregnen würde.
Bis die Tage...

Helmut

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Dienstag, 13. Januar 2015, 22:25

Hallo Pappi

Klebe die Lüftertrichter nicht auf Stoss sondern IN die Lüfterhälse, dann schauen sie schön brav gerade aus und nicht nach oben.
Wir hatten das Problem schonmal angesprochen, vielleicht hilft Dir dieser Thread weiter.

Schönes Modell und bisher wunderschön gebaut und in Szene gesetzt, mach weiter so!

LG
Peter

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Mittwoch, 14. Januar 2015, 22:40

Hallo Pappi.
Schade das ich seit einiger Zeit keine Schiffe mehr baue, Die Brighton die bei mir in der Schublade liegt wäre es unbedingt wert! Aber meine Frau möchte nur Baud Häuser. Na was solls.
Auf jeden Fall wird Deine Brighton ein schönes Schiff.
Gruß Rainer.

Micro

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Mittwoch, 14. Januar 2015, 23:03

Servus Pappi,

ich habe vor Jahren diese Modell ebenfalls gebaut und einige Bilder über den Bau von Kleinteilen im Baubericht eingestellt.

Meine Lüfter hebe ich eigentlich auch Stoß an Stoß geklebt. Trotzdem schauen die Lüfter nicht so steil nach oben.

Vielleich helfen dir die Bilder meiner Version des Modells weiter.


1. JSP: Trss Brighton Paper Shipwright

TrSS Brighton Paper Shipwright


Grüße aus Wien, Herbert

Pappi

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Freitag, 16. Januar 2015, 12:02

Na ja, das mit den Lüftern war schon immer mein Problem. Irgendwann läßt bei mir da oft die Konzentration nach und dann will ich endlich das Gefummel verklebt kriegen. Das Ergebnis sieht dann so aus! ;(

@Herbert: Ich schaue immer mal weider auf Deinen BB, um mir Anregungen zu holen. Deine Detailtiefe mit der Du baust finde ich wirklich bemerkenswert! Meine Hochachtung. Was mir nicht so gefällt ist der Überzug mit Kleber, das sieht mir zu speckig aus. Ist halt Geschmackssache und wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen. :whistling:
Es ist zwar schon alles gebaut und beschrieben, aber nicht von mir!


Kürzlich fertiggestellt:
Baggerschiff MV Maria 1:250 Paper Shipwright
Kümo Christina 1:250 GK-Verlag
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Schubschiffe Straßbourg, Franz Haniel

Pappi

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30

Freitag, 16. Januar 2015, 12:12

Wenn ich genügend Mut und Energie sammle, schneide ich die Lüfter noch einmal runter und mache sie neu. Schließlich ist mein Modell ja die Version "Aus zwei mach eins". X(
Es ist zwar schon alles gebaut und beschrieben, aber nicht von mir!


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Samstag, 17. Januar 2015, 10:40

Wenn ich genügend Mut und Energie sammle, schneide ich die Lüfter noch einmal runter und mache sie neu...


... das hat Dein Modell auf jeden Fall verdient!

Viel Erfolg!

Grüße, Torsten

modellschiff

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Samstag, 17. Januar 2015, 11:31

Hallo,
bei den Lüftern lohnt es sich zuerst ein Versuchtteil zu bauen. Wenn die Hutze so hoch steht müsste am Lüftermantel bei der niedrigeren Seite etwas Material weggeschnitten werden . Bei einem Versuchtteil kann man dann sehr schön die richtigen Schnitte ermitteln. Diese überträgst man dann auf die zu bauenden Teile.
Ulrich

Pappi

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Samstag, 17. Januar 2015, 14:46

:D Ich bin schon am Basteln..... :evil:
Es ist zwar schon alles gebaut und beschrieben, aber nicht von mir!


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Samstag, 17. Januar 2015, 17:00

Intermezzo

Sozusagen zum Gewinnen von etwas Abstand, bevor ich mich wieder an die Lüfterorgie mache, habe ich schnell ein einfaches Modell, den Dumb Lighter von Paper Shipwright (die BKM 102 ist aus dem Bestand genommen) gebaut. So ganz nebenbei gab es dabei auch sechs Lüfter zum Warmmachen. Ich denke, ich müsste langsam hinkommen. 8o

Vorher noch weiterer Kleinkram für die Brighton, wie di letzten Poller, Kompasse, Steuerstände und was sonst noch kreucht und fleucht.... (Bild kommt noch; muß erst kleben...); aber dann......



Zählen müsste man können! Der Dumb Lighter hat nur vier Lüfter. Naja, sechs war halt die gefühlte Anzahl...
»Pappi« hat folgende Bilder angehängt:
  • DSC_5762.jpg
  • DSC_5770.jpg
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Samstag, 17. Januar 2015, 17:18

Intermezzo

Hallo Pappi,

die BKM 102 sieht gut gebaut aus und ist schön fotografiert. Hierzu eine Frage: Wie machst Du das mit dem "vernebelten" Hintergrund?

Viele Grüße
Matthias

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36

Samstag, 17. Januar 2015, 18:09

Hallo Pappi

Der Leichter sieht ganz toll aus, auch kleine scheinbar einfache Modelle können Freude machen und auch diese können gut oder schlecht gebaut sein.
Die BKM ist grossartig! Das ist ja beileibe kein einfaches Modell, zumindest ich habe sie nicht als solche empfunden. Aber Deine Modell ist wirklich ein Sahnestückchen! Die Szene letztendlich ist wirklich wunderschön und stimmungsvoll! Gratuliere zu diesem Ensemble!

Freundliche Grüsse
Peter

Pappi

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Sonntag, 18. Januar 2015, 09:15

Ein paar Worte zum Fotografiern

Nachdem ich von Dir, @Mattias nun so konkret gefragt wurde, muß ich ein paar Takte zu den Fotos sagen.

Für mich ist das Fotografieren der Modelle das, was für andere das Bauen von Dioramen darstellt. Mein Zeil ist es, Die fertigen Modelle so erscheinen zu lassen, als ob sie in der Realität als echte Schiffe existieren.
Ich habe mir im Keller (provisorisch) ein kleines Fotoststudio aufgebaut mit einem großen Hintergrundkarton, derzeit verwende ich ein druchgängig helles grau, und einer Studioblitzanlage mit maximal drei Leuchten. Fotografiert wird Makroobjektiven verschiedener Brennweiten, entweder als Makro an direkt an der Kamera oder als Objektivkopf an einem Balgengerät. Am Balgengerät kann ich Standartenverstellung nutzen, um die Tiefenschärfe zu erweitern. Da dies aber je nach Motiv nicht ausreicht, um einen natürlich erscheinenden Eindruck zu erzielen, verwende ich je nach Situation Stacking. D.h.: Es werden mehrere Aufnahmen gemacht, die verschiedene Schärfebereiche abdecken und anschließend über eine Software zu einem Bild verrechnet werden. Auch setze ich Panoramatechnik ein, beispielsweise die beiden letzten seitlichen Aufnahmen der Brighton. Die Modelle stehen bei mir auf einer strukturierten Plexiglasplatte von ca. 1,30x1,30. Unter der Platte liegt der graue Hintergrundkarton.

Der "vernebelte" Hintergrund ist ganz einfach der normale Verlauf in die Unschärfe.
Etwas anderes waren meine letzten Bilder von der DSM Westfalen; dort habe ich durch Nachbearbeitung in Photoshop noch einen selektiven Nebeleffekt ergänzt.

@Peter: Über das Bauen der BKM 102 habe ich erst so richtig Blut geleckt an den scheinbar kleinen, harmlosen Modellen von David. Davor übte ich erst einmal mit seinem kostenlosen Download des kleinen Workboats; die vereinfachte Kleinvariante vom BKM. Beide ergänzen sich prima. Du kennst das ja.

Da wir in Bälde gen Cuxhaven reisen, hoffe ich, dort ein paar Fotos zusammen zu bringen, damit ich mir endlich einen echt erscheindenen Hintergrund mit freundlicherer Atmosphäre erzeugen zu können. Dauernd diese Nebelbilder sind dann doch zu trist. ;(
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Sonntag, 18. Januar 2015, 13:24

Ergänzendes

Hier sind noch zwei Fotos von meinem "Fotostudio" im Keller:
Etwas provisorisch und eng, aber ich habe nichts Besseres.

Die Wirtschaft brummt; als Ergebnis gerät der Terminplan für die Ablieferung der Brighton arg in Bedrängnis! Zwar haben andere Unterlieferanten schon ihre Teile geliefert ,
doch der Lieferant, welcher die Nachbesserung der Lüfter zu erledigen hat, kommt einfach nicht in die Puschen! Ich glaube, der war zum letzten Mal bei einem Projekt dabei!!!! X( :cursing:
Es ist zwar schon alles gebaut und beschrieben, aber nicht von mir!


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Sonntag, 18. Januar 2015, 15:56

Intermezzo

Hey Pappi,

vielen Dank für Deine Erklärungen und die interessanten Bilder von Deinem Fotostudio. Deine Fotos sehen echt gut aus :thumbup: . Leider sind sie Ergebnis Deines zweiten Hobbies mit guter Ausrüstung und entsprechender Erfahrung. Ich benutze "leider", weil ich insgemein auf einen leicht umsetzbaren Tipp gehofft hatte ;( . Nun ja, diese Fotoqualität kann ich dann doch nicht re-produzieren.

Ich freue mich über Deine zukünftigen Bilder.

Ich sende Dir mit Bewunderung meine Grüße aus Hamburg
Matthias

Ully

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Sonntag, 18. Januar 2015, 23:24

... Leider sind sie Ergebnis Deines zweiten Hobbies mit guter Ausrüstung und entsprechender Erfahrung. Ich benutze "leider", weil ich insgemein auf einen leicht umsetzbaren Tipp gehofft hatte ;( . Nun ja, diese Fotoqualität kann ich dann doch nicht re-produzieren...


Das kann ich soo gar nicht bestätigen! Der einzige Aufwand, den man betreiben muss, ist sich für zwei Euro fuffzich einen Bogen Tonpapier zu kaufen!

Hier ein auf die Schnelle erstellter Vergleich:

Beispiel 1: Beispiel 2:



So wurde es gemacht: für Beispiel 1: ...für Beispiel 2:

Beispiel 1 wurde demnach mit einem Tablet gemacht, entspricht also der Qualität eines Handys; Beispiel 2 mit einer hochwertigen DSLR mit Blitz samt Softbox
Für's jeweilige Einstellen (Schärfe usw.) habe ich mir überhaupt keine Mühe gemacht, es sollte nur zur Demonstration dienen und zeigen, dass man auch aussagekräftige Bilder ohne gute Ausrüstung und entsprechender Erfahrung machen kann...
Wichtig ist vor allem ein vernünftiger, neutraler und ruhiger Hintergrund :!:

Man beachte die technisch einwandfreie Halterung der Pappe :thumbsup:

Viele Grüße - Ully


btw.: Besonders übel finde ich diese Fotos, wo hervorragende Modelle auf versifften Schneidematten inmitten des Bastelchaos plaziert werden... :thumbdown:
"Fröhlichkeit ist nicht die Flucht vor Traurigkeit, sondern der Sieg über sie."
Gorch Fock

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ully« (19. Januar 2015, 01:09)


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