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  • »Matthias Peters« ist männlich
  • »Matthias Peters« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 264

Registrierungsdatum: 30. Juni 2013

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1

Sonntag, 17. Januar 2016, 17:45

Suche Blöcke zur Takelage von historischen Segelschiffen

Hallo Kartonfreunde,

ich bin auf der Suche nach einer Bezugsquelle von Blöcken zur Takelung von historischen Segelschiffen im Maßstab von 1:100. Die Blöcke im Baubogen sind einscheibig und haben eine Größe von ca. 7 mm.

Auf meiner Suche habe ich bereits welche von Krick und Steingraeber gefunden. Kennt jemand von Euch noch andere Bezugsquellen von qualitativ guten Blöcken?

Höre gerne von Euch.

Viele Grüße

Matthias

  • »JürgenHenry« ist männlich

Beiträge: 71

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2

Sonntag, 17. Januar 2016, 18:54

Hallo Matthias,

ich habe bei meinem Großsegler keine Holzblöcke genommen, da sie nicht besonders schön aussehen.

Ich habe mir bei Slavomir bzw. GPM gelaserte Blöcke bestellt. Es ist zwar ein wenig Arbeit sie aufeinander zu kleben, aber sie sehen dann sehr schön aus.

Viele Grüße
JürgenHenry
Viele Grüße JürgenHenry

Meine gebauten Modelle:
Krusensthern, Fly, 1:100
Central Pacific No.60 Jupiter, 1:25, Modelik
IJN FUSO, 1:200, Angraf

Reinhard Fabisch

Erleuchteter

  • »Reinhard Fabisch« ist männlich

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3

Sonntag, 17. Januar 2016, 19:43

Hi Matthias...
Bei meinen Modellen in 1:96 oder auch 1:100 hab ich bislang die Blöcke von Krick
in 1, 2 und 3 scheibig verbaut. Allerdings nicht 7 mm, sondern 3 mm und vereinzelnd auch 2 mm.
Ein 7 mm Block erscheint mir doch sehr groß. :huh:
Gruß, Renee
Schwierigkeiten bringen Talente ans Licht,

die bei günstigeren Bedingungen schlummern würden! ;)

Hein mück

Schüler

  • »Hein mück« ist männlich

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4

Sonntag, 17. Januar 2016, 19:43

Hallo Matthias,

schau mal bei shipyard nach, dort gibt es jede Menge Blöcke in den verschiedensten Varianten ( gelasert zum zusammenbauen ).

Viele Grüße

Hein Mück

  • »sy-schiwa« ist männlich

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5

Montag, 18. Januar 2016, 01:26

Blöck blöck, ...

... Ich kann da zwar nicht weiterhelfen, aber ich schlage vor, die Antworten mit Bildern zu versehen. Das Thema dürfte von allgemeinem (hohen) Interesse sein.
Beste Grüße,
Manfred

petcarli

Fortgeschrittener

  • »petcarli« ist männlich

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6

Dienstag, 19. Januar 2016, 08:52

Hallo,

auch ich bin der Ansicht, dass die Blöcke mit einer Größe von 7 mm für ein Segelschiff im Maßstab 1:100 deutlich zu groß sind. Als Bezugsquelle für die Holzblöcke der Größe 2 und 3 käme auch die Adresse "hobby-lobby-modellbau in Frage. Ich glaube, dass es sich da um Krick-Blöcke handelt.

Es ginge auch mit den Beschlagteilen von Shipyard. Dazu aber kurz ein Zitat aus meinem Bericht über die Galeone Revenge in einem anderen Forum.



Zunächst einmal ein wenig zur Herstellung der Dreiecksjungfern aus den Lasercutteilen von Shipyard. Hier kann man auch erkennen, warum ich die Verarbeitung dieser Lasercutbeschlagteile für relativ schwierig erachte und eigentlich die Fertigteile von Hobby-Lobby oder Krick bevorzuge. Die Lasercuts kommen zu jeweils 10 Dreiecksjungfern(ebenso bei Blöcken) in drei (bei Doppelblöcken fünf) Rahmen.


Diese müssen nun jeweils in der richtigen Folge (also die kleineren mittig, bzw. die durchbrochenen Blockteile) aufeinander geklebt
werden. Dabei muss darauf geachtet werden, dass alle Teile wirklich schön mittig stehen und nicht verkantet sind. Dann muss eine genügende Menge Weißleim auf eine Seite der Mitte aufgetragen werden (aber nicht zu viel, sonst verstopfen die Löcher; nicht zu wenig, sonst fallen die fertigen Teile auseinander). Wenn Ihr toll gearbeitet habt, dann habt Ihr die Teile, wenn auch der dritte (bzw. alle fünf) Rahmen so aufgeklebt ist, perfekt gebaut und die Teilemüssten eigentlich sofort einbaubar sein.



Das ist mir bisher nicht gelungen und so muss man nun darangehen, mit einem kleinen Bohrer oder eine feinen Stecknadel die Löcher vorsichtig nachzubohren und dabei so vorsichtig vorzugehen, dass die Teile nicht auseinanderfallen (passiert circa. ½ bis 1x pro geklebten Rahmenteilen, dass das Teil nicht verwendet werden kann).
Nun muss das Ganze noch gefärbt werden und evtl. nochmals eine feine Nadel durch das Loch geführt werden.
Dann kann man das Garn, wenn es kurz vor dem Durchführen eines 0,1 bis 0,2 mm starken Takelgarn, dessen Spitze mit Sekundenkleber in gerade Linie verstärkt wurde, gut hindurchführen. Ihr seht also ganz schön
viele Fallen. Da lobe ich mir die fertigen Holzblöcke und nehme die Shipyard-Beschlagteile nur, wenn ich nichts anderes passendes habe. Dies ist bei den Dreiecksjungfern von 4, 3,5 und 3 mm der Fall.

Ich hoffe damit auch der letzten Zuschrift ein wenig geholfen zu haben.

Gruß
Fritz

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Helmut B. (19.01.2016)

  • »sy-schiwa« ist männlich

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7

Dienstag, 19. Januar 2016, 10:36

Danke

Fritz!
Ich hoffe damit auch der letzten Zuschrift ein wenig geholfen zu haben.
Ja, nicht nur ein wenig. So ein Bild ersetzt fast tausend Worte.

Beste Grüße,

Manfred

Gustav

Erleuchteter

  • »Gustav« ist männlich

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8

Dienstag, 19. Januar 2016, 11:38

Moin allerseits,

auch wenn es die Frage von Matthias nicht direkt beantwortet, noch etwas zur Blockgröße. Grundsätzlich richtet sich diese nach der Taustärke, zu Mondfeld hat eine Variationsbreite von 7,5 cm für Flaggleinenblöcke bis zu 1,2 m für Großstengestagblöcke angegeben. Einem Block von ca. 70 mm Höhe ordnet er ein Tau mit 6 mm Durchmesser zu, einem Block von 912 mm Höhe ein Tau mit 76 mm Durchmesser. Die von Matthias genannte Größe von 7mm (Original dann 700 mm) würde zu einem Tau mit 50-60 mm Durchmesser passen. Über den Maßstab eines Modells lässt sich also nicht eine Pauschalaussage über die Größe der benötigten Blöcke treffen. Ein Umweg über den Verwendungszweck ist wohl nicht vermeiden.

Viele Grüße
Gustav
Auch kleine Dinge können Freude bereiten.

petcarli

Fortgeschrittener

  • »petcarli« ist männlich

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9

Mittwoch, 20. Januar 2016, 10:55

Hallo Manfred,

ich habe bewußt in der 2. Aufnahme einen Rahmen genommen, bei dem 2 Teile übereinander geklebt verrutscht waren. Wenn man nicht höllisch aufpasst, passiert dies bei jedem Rahmen irgendwie.
Mein Beispiel zeigt das bei den noch relativ großen Dreiecksjungfern. Ich habe auch 2 mm Blöcke für die Takelung von Kanonen benutzt. Diese sind im langen Weg wirklich 2 mm klein und nicht, wie die Krickblöcke im kurzen Durchmesser in etwa. Der obere Teil der Mitte ist winzig und es ist fast unmöglich es zu schaffen, dass entweder kein Weißleim in die Spalte für das Takelgarn quillt oder dieses Teil so wenig fest ist, das es nicht gleich wieder herausfällt. Also ist auch hier Nachboren notwendig!

Hallo Gustav,

ich gebe hier dem "zu Mondfeld" nicht unrecht, wenn ich behaupte, dass Dein Einwand auch Matthias Frage nicht direkt beantwortet. Für seine Frage spielt doch auch der Maßstab eine vorwiegende Rolle. Ein Block von 7 mm Größe dürfte wohl sehr komisch auf solch einem Schiff aussehen und auch ein 6 mm dickes Seil ist sicher nicht auf solch einen Schiff sicher nicht passen aussehen. Bei mir haben die Takelgarne bie 1:96 im Laufenden Gut die Dicke von 0,1 und 0,25 mm ind wenigen Ausnahmen 0,4 mm. Was die Blöcke betrifft die Krickblöcke 2 und 3 und für einige Ausnahmen die Lasercut-Blöcke von Shipyard s.o. von Shipyard.

Gruß
Fritz

  • »Matthias Peters« ist männlich
  • »Matthias Peters« ist der Autor dieses Themas

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10

Donnerstag, 25. Februar 2016, 20:18

Hallo Leute,

habt Dank für Eure zahlreichen Kommentare und Anregungen. In der Tat erscheint mir die Größe der Blöcke im Baubogen von 6-7 mm übertrieben. Der Bogen der Kogge von Schreiber ist im Maßstab 1:100 gehalten und dann hätten die Blöcke für die Brassen im Original eine Größe von mindestens 60 cm gehabt. Das ist wohl zu mächtig.

Ich habe mich zwischenzeitlich für die Blöcke von Shipyard entschieden und verschiedene Größen von 3, 4 und 5 mm bestellt.

Viele Grüße

Matthias

Verwendete Tags

Blöcke, Takelage

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