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hemingway

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Donnerstag, 1. April 2010, 17:37

Statt Kleben: Laserschweißen!

Hallo Freunde,

der Laser kann nicht nur zum Schneiden von Papier genutzt werden: die Zukunft bei der Papierverbindung heißt: Laserschweißen! Schluß mit Wellen, Durchschlagen des Klebers, lästiges Fadenziehen etc.

Der neueste Fortschritt aus der Verbindungstechnologie wird auf das Papier/Karton übertragen. Mittels eines Violettlasers können zwei Papierbahnen praktisch nahtlos verschweißt werden. Physikalisch beruht der Effekt auf der Anregung von Kohlenstoffatomen in den Papierfasern, die bei der Laserbestrahlung entsteht. Bei Rückkehr auf das normale Energieniveau verbinden sich die Kohlenstoffatome mit den Nachbaratomen, sodaß eine sehr stabile Verbindung auf atomar-molekularer Ebene entsteht. Zunächst gibt es nur stationäre Versuchsaufbauten, aber der Laser soll bald so weit verkleinert werden, daß er wie ein Schreibstift zu handhaben ist.

Das ideale Werkzeug für uns alle! Hoffentlich ist es auch bezahlbar.

Schöne Grüße!
Bernhard
»hemingway« hat folgendes Bild angehängt:
  • ss_laserschweissen2.gif

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2

Donnerstag, 1. April 2010, 18:18

Es muß dabei aber auf jeden Fall auf die richtige Einstellung des hypermodularen Plasmastroms geachtet werden. Bei falscher Einstellung verbinden sich die Kohlenstoffmoleküle nicht zu Papier sondern zu Diamant, Stein-oder Braunkohle, Diesel, Benzin oder im besten Fall zu Alkohol. Außerdem sollen auch schon schwarze Löcher im Papier aufgetreten sein. Also Vorsicht!

Schöne Ostergrüße
Uwe

Wolfgang Pesek

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Donnerstag, 1. April 2010, 18:26

..und nicht zu vergessen : die Applizierung adhäsiver Additive !!
Hinderlich erwies sich hier die sogenannte Corioliskraft welchem die Apparatur mit Intensivierung des Skineffekts zu Leibe rückt und erst damit eine homogene Verbindung der Papierschichten ermöglicht !

Leider resultiert daraus das dieser Apparat in zwei Versionen gebaut werden muß - eine für die nördliche Hemisphäre, eine für die südliche.. aber das scheint es wert zu sein !

lg,
Wolfgang
In principio erat glutinis Gründungsmitglied der HobbyModel-Gang und Luft46-Gang Den Kartonbauer in seinem Lauf, hält weder Bogen- noch Klebermangel auf!

Ully

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4

Donnerstag, 1. April 2010, 19:26

Quantenelektrodynamik im Kartonbau

Zitat

Original von hemingway
... Physikalisch beruht der Effekt auf der Anregung von Kohlenstoffatomen in den Papierfasern, die bei der Laserbestrahlung entsteht. Bei Rückkehr auf das normale Energieniveau verbinden sich die Kohlenstoffatome mit den Nachbaratomen, sodaß eine sehr stabile Verbindung auf atomar-molekularer Ebene entsteht...


Lieber Bernhard,
Du solltest aber auch erwähnen, dass dies alles nur auf der Ausnutzung des relativistischen Effekts beruht!

Ich will mich kurz fassen:

Bei den schweren Elementen ab der 6. Periode des Periodensystems haben die Elektronen in der Nähe des Atomkerns Geschwindigkeiten, die nur knapp unter der Lichtgeschwindigkeit liegen. Dadurch bedingt, nimmt ihre Masse zu (relativistischer Massezuwachs). Die erhöhte Masse wiederum führt zu einer Kontraktion der s-Orbitale (und einiger p-Orbitale). Infolgedessen schirmen die Elektronen die Kernladung besser ab, und die Energieniveaus der übrigen Orbitale werden angehoben.

Mathematisch muss man den nichtrelativistischen Hamilton-Operator gegen einen relativistischen ersetzen. Dies gelingt bei Atomen relativ gut mit der Diracgleichung anstelle der Schrödingergleichung. Bei den leichteren Elementen überwiegen Terme wie die Breit-Korrektur für die Elektron-Elektron-Wechselwirkung und die Quantenelektrodynamik (QED) der Vakuumpolarisation und Vakuumfluktuation. Ungefähr ab der Ordnungszahl 50 spielt letzterer Term keine Rolle mehr, da die Vakuumpolarisation und die Vakuumfluktuation fast dieselben Werte annehmen. Innerhalb einer Gruppe des Periodensystems nimmt der Term für relativistische Effekte mit Z2 zu und erreicht in der 6. Periode eine nicht mehr zu vernachlässigende Größe. Daher müssen sie für Elemente ab Caesium (Ordnungszahl 55) Beachtung finden.

Bei den Elementen der 5. Periode des Periodensystems spielt die Lanthanoidenkontraktion eine entscheidende Rolle, um das Verhalten zu beschreiben. Nach dieser müssten allerdings die s- und d-Energieniveaus vom Silber und Gold etwa gleich hoch sein. Beobachtet wird jedoch beim Gold eine Kontraktion des 6s- und eine Expansion des 5d-Niveaus. Beim Copernicium (Ordnungszahl 112) ist dieser Effekt noch ausgeprägter; möglicherweise ist der Niveauunterschied zwischen den 6d und den 8p-Elektronen so groß, dass Copernicium Edelgascharakter besitzt.



Das ganze gilt aber auch relativ genau für die Kohlenstoffatome von Papier: daher der Terminus: "Relativistischer Effekt"


Nur meine five cents ... Ully =)
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Gorch Fock

hemingway

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5

Donnerstag, 1. April 2010, 23:26

...ich habe fast den Eindruck, Ihr nehmt mich nicht ernst!

Na wartet, wenn Ihr erst mal die Vorteile dieser Technik erkannt habt, hättet Ihr auch gerne Anteile an der Firma. Das Patent wird in einer Woche angemeldet, und in spätestens einem Jahr fließt die Kohle ohne Ende...

Ihr werdet es erleben!

Bernhard

René Pinos

3,1415926535....

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Freitag, 2. April 2010, 00:41

Bernhard,

das kannst Du nicht alleine stemmen, du musst Aktien auflegen. Dann machen wir aber eine feindliche Übernahme und dann ist schluss mit lustig. :D

Die wissenschaftlichen Ausführungen der Experten sind äußerst kompetent, ihr wisst schon wie das geht. Ich verwende aber bis zur Serienreifen noch die handelsüblichen Klebstoffe

Servus
René.
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modellschiff

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Freitag, 2. April 2010, 09:41

Hallo Klebefreunde,
die botschaft hör ich wohl, aber wenn der April vergangen ist, besonders der Initialtag dieses launischen Monats , dürfte diese epochemachende Erfindung leider in der Versenkung verschwunden sein.
Also hebt noch Eure Kleber auf. Mal sehen, was der Erfindergeist noch so alles hervorbringt.

Mit freundlichen Grüßen
modellschiff

Daniel

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8

Samstag, 3. April 2010, 20:54

Ob es bei dieser Technik nicht Subraum-Anomalien geben wird?

:-)
Daniel

9

Samstag, 3. April 2010, 21:47

Scherz oder Rache ?

Dem Autor wurde, nach ersten zuverlaessigen Aussagen, vermutlich von seinem Angestellten (siehe Bild) ein uebler Streich gespielt. Der offensichtlich zu dem Zeitpunkt nicht mehr ganz nuechterne Butler hat das Manuskript eines Vortrages ueber die Festkoerperphysik canemischer Natur mehrfach manipuliert. Zum Beispiel wurde im Titel das urspruengliche "Hunde" durch "Laser" ersetzt und an geeigneter Stelle ein "w" eingefuegt. Um der Sache noch einen technischen Anstrich zu verpassen, wurde das urspruengliche Flussdiagramm durch ein equivalentes Schaubild ersetzt. Nach seiner Motivation befragt, antwortete der Taeter nur mit einem lapidaren "Schweiss drauf!".
Weitergehende Informationen gibt es heute ab 22:00 in den Nachrichten.
»KlausMoeller« hat folgendes Bild angehängt:
  • Bernhardiner.jpg

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