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  • »Leichtmatrose« ist männlich
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Mittwoch, 3. Oktober 2007, 04:45

Spähkreuzer SP 1 - Eigenkonstruktion 1:250

Hallo alle miteinander,

es ist so weit: nachdem ich derzeit mit einer dicken Erkältung mit Fieber zu Hause bin, habe ich in den letzten Tagen (und Nächten) die Gelegenheit genutzt, um ein bisschen an meinem Konstruktionsprojekt weiter zu arbeiten.

Nachdem ich hier ja schon viel Zuspruch und Infos bekommen habe, stellte sich die Sache mit jeder Info aber nicht wirklich viel klarer dar.

Der springende Punkt ist wohl der, dass, da die Seetauglichkeit der deutschen Zerstörer ja nicht so berauschend war, man sich schon früh Gedanken über einen Atlantik-fähigen Zerstörer gemacht hatte. Heraus kamen u.a. die "Großzerstörer" und die Spähkreuzer (Z-Plan).

Die einzelnen Spähkreuzer-Entwürfe hatten zwar die gleiche Grundauslegung, jedoch wurden eine Reihe von Entwürfen entwickelt, bis hin zum Einbau eines Bordflugzeugs mit Katapult.

Ich habe mich letztendlich für den "endgültigen Entwurf" der SP 1-3 als Basis für mein Vorhaben entschieden. Als Quelle verlasse ich mich dabei fast ausschließlich auf: Breyer, S., Der Z-Plan - Streben zur Weltmachtflotte, Marine-Arsenal Special Band 5, 1996, Seiten 38 ff:

  • Displacement: 5800 / 7500t
  • Abmessungen: 162,0 / 169,0 x 16,0 x 4,9 m
  • Bewaffnung: 6 x 15 cm Tpb-K C/36 in drei Doppeltürmen
  • 6 x 3,7 cm Flak C/30 in Doppellafetten, 12 x 2 cm Flak in Vierlingen
  • 10 x 53,3 cm Torpedorohre in Fünferrohrsätzen
  • Kiellegung: 30.08.1941 - Baustopp: 23.03.1942 - abgebrochen: 01.-13.08.1942

Die Kostruktionsunterlagen sind angeblich - nach anderen Quellen - bei einem Bombenangriff auf Kiel zerstört worden. Na ja, da ist man am Modell im Detail auch nicht so gebunden.

Das Modell
Fertig sind nun die Wasserlinienplatte, der Längsspant mit der Basis der Aufbauten und die Spanten des hinteren Drittels (siehe Bilder). Alles ist (natürlich ;)) im Maßstab 1:250. Wenn's heute geht, fange ich schon mal mit dem Probebau an.

Viele Grüße
Euer Leichtmatrose

p.s. Ich hab'mir auch gleich ein Logo "designed". Kann mir jemand sagen, ob man bei der Verwendung bestehender Wappen (hier: pfälzer Löwe) Probleme bekommen kann?
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2

Mittwoch, 3. Oktober 2007, 13:07

RE: Sp 1 / Heraldik

Hallo, Leichtmatrose!
=D> =D> =D>
Gratuliere zum Wagnis, den Spähkreuzer zu bauen! Das sieht ja so aus, als würde daraus ein Modellbaubogen, den man später auch kaufen kann! Und gleich stehe ich schon mal an der Ladentür und scharre mit den Seestiefeln! ;)

Du hast gefragt, ob es Bedenken gibt wegen des Pfälzer Löwen in Deiner "Hausmarke", die ich recht gelungen finde. Nein, gibt es nicht, wenn nicht da jemand schon ein Markenzeichen darauf eingetragen hat. Im übrigen gilt bei der Heraldik der französische -ironisierende- Spruch:
"Qui n'a pas un blason, porte un lion!"

d.h. wer kein Wappen hat, nehme einen Löwen... :D

Zwei Anmerkungen zu Deiner bisherigen Konstruktion:
1. Die Decks -insbesondere das Hauptdeck und die Back- sind sicherlich nicht nur mit einem Deckssprung versehen gewesen, sondern auch mit einer leichten Wölbung zu den Bordwänden hinunter, damit das überkommende Wasser schneller abläuft - was besonders im Atlantik-Einsatz wichtig gewesen wäre! Die (Quer-)Spanten müßten also noch entsprechend umgestaltet werden.
2. Der Längsträger scheint mir etwas überkompliziert zu sein. Die kleinen Aufsätze für die Barbetten sollten weggelassen werden und dafür das Deck durchgehend stabiler gemacht sein. Bei der Höhe der Barbetten genügt 3-4fach verstärkter Karton, der mit einem farbigen Streifen umrandet wird. Dann kann man auch die Drehbarkeit der Türme besser herstellen: Beispiele bei einigen JSC- und HMV-Modellen.

Ich bin sehr gespannt auf die Fortschritte des Projektes :]
Kleben Sie wohl!
Kartonkapitän
Ich schnipsel mit Schere, ich klebe und falz';
das is zwar nur Schimäre, doch mich unterhalt's! :P(frei nach Johann Nestroy)

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Oliver Bizer

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Mittwoch, 3. Oktober 2007, 13:25

Ahoi Du leichter Matrose,
Dein Bericht ist in meiner Favoritenliste an erster Stelle. :]
Viel Spaß mit Deinem Modell.
Gruß
Olli

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Mittwoch, 3. Oktober 2007, 18:00

Spähkreuzer SP 1 - Eigenkonstruktion 1:250

Hallo

und erst mal vielen Dank für die Infos und die guten Ratschläge. Ich schau mal, was ich wie beherzige (wahrschlich aber immer erst dann, wenn meine Ideen in die Hose gegangen sind, so bin ich halt ... :zweifel: ).

Tatsächlich versuche ich den Spähkreuzer als Modell zu konstruieren, den auch andere einmal bauen können. Da ich aber heute weder weiß, ob das Ding mal was wird, wenn ja, wie gut oder schlecht, und ob ich die Kleinteile für mein eigenes Modell von anderen Bausätzen räubere, könnte das also was für Freaks mit gestählten Nerven (:shot: oder :kotz: ) werden. Mal sehn. Jedefalls stelle ich den Bogen, wenn er mal fertig und von mir gebaut ist, gerne zur Verfügung, ohne kommerzielle Absichten natürlich.

Inzwischen hab die bereits konstruierten Teile ausgeschnitten und auf Länge zusammengeklebt. Die Spannten wurden verdoppelt (siehe Foto - zum Größenvergleich mit dem immer noch sehr unfertigen Z 33 von WHV: hier machen mir die nicht vorhandenen Details der Schornsteine einige Probleme).

Hasta la vista
Euer Leichtmatrose
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OpaSy

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Mittwoch, 3. Oktober 2007, 19:03

RE: Spähkreuzer SP 1 - Eigenkonstruktion 1:250

Hallo Leichtmatrose,

kann nur immer wieder staunen, welche Vielfalt das Forum bietet, bis hin zur "Verlagsgründung".

Interessantes Projekt - ich wünsch Dir dazu viel Glück, Geschick und Durchhaltevermögen - werde auf jeden Fall die Seite gerne besuchen und begleiten-

Und denk dran: "Dem Konstrukteur ist nichts zu schwör"

Servus

Günter
Auf der Werft: Z 51 / Hanauer Kartonmodell / 1:250
Fertiggestellte Modelle in 2008/2009: Bismarck; Jackal; MiSu Schütze/Kenna; Tender Isar; U-Jäger Najade, Versorger Coburg; Eisbrecher Eisbär/Eisvogel;
Modelle 2010: Scheer, Scharnhorst; NJL Togo; HMS Glowworm;
Modelle 2011: Victoria Louise, SMS Undine, SMS Derfflinger, Baltrum, Adler IV;
Modelle 2012: Long Beach, Bleichen, Altmark; Bruno Illing; Eifel; Beowulf;
Modelle 2013: B 111 ; Graf Spee ; Schnellboot Kranich ; Dampfer Albatros ; Eisbrecher Stettin ; Feuerschiff Elbe 3;
Modelle 2014: T 22 ; Z 1 Leberecht Maaß ; U 96 ; U 995 ; U 2365, U Hai, U 22, U 31 ; Bussard; Minnenschiff Königin Luise;
Modelle 2015: Admiral Hipper;S66 Greif; S70 Kormoran; S47 Jaguar; Zerstörer Hamburg;
Modelle 2016: MiSu Kulmbach/Weiden; LZ 127 Graf Zeppelin; Cap San Diego; Sloman Alstertor; SMS Panther; SMS Emden
Modelle 2017: Hamburger Hafendiorama

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Mittwoch, 3. Oktober 2007, 20:03

Konstruktionsdetails

Guten Abend, Leichtmatrose!

Das sieht doch schon sehr vielversprechend aus! Gut ist auch der Vergleich zum Z 36 A (mob) von den Wilhelmshavenern, danke!

(Klugscheiß-Modus ein: )
Zwei kleine Details würde ich aber noch verändern:

1. Traditionell sind die Bauteilebezeichnungen in der Reihenfolge des Zusammenbaus - also empfiehlt es sich, wie bei den Wilhelmshavener Modellen die Grundplatte als Teil 1 (1a,bc,) zu benennen, den Längsträger als Teil 2 usw..

2. Für ein Modell im Maßstab 1:250 dünkt mich die Anzahl der Querspanten recht hoch; vielleicht käme man mit etwas weniger aus, ohne die Stabilität zu sehr herabzusetzen. Das spart Platz und Kosten 8). Dabei sollte man auch überlegen, die Zahl der V-Einschnitte bei den Klebelaschen so gering wie möglich zu halten, dadurch wird ein Teil stabiler (=L-Winkel).
(Klugscheiß-Modus aus.)

Und warum eigentlich nicht kommerziell? Ein Arbeiter ist seines Lohnes wert (Lukas-Evangelium Kap.10, V.7)
;)
Kleben Sie wohl!
Kartonkapitän
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Friedulin

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Donnerstag, 4. Oktober 2007, 08:39

Hallo Leichtmatrose,

Schaut schon ganz ordentlich aus.
Ich bin schon gespannt auf den weiteren Konstruktions- bzw. Bauverlauf.

Grüße Friedulin

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Donnerstag, 4. Oktober 2007, 09:23

RE: Konstruktionsdetails

Hallo Kartonkapitän,

vielen Dank für die Konstruktionstips. Das mit der Nummerierung werde ich noch ändern, auch habe ich festgestellt, dass es z.B. bei den Spannten gar nicht so doof wäre, die Teilenummern in das Bauteil selbst einzudrucken.

Bei der Anzahl der Spannten habe ich mich von der Idee leiten lassen, dass 2,5 cm Abstand (im Regelfall) ganz ok wäre, da mir die 4 cm beim WHV-Zerstörer ein bisschen zu viel waren (Anfängerproblem???). Bei meinem nächsten Selbstkonstruktionsprojekt (weiß noch nicht, vielleicht die H-Klasse '44, Fertigstellung wäre dann ca. für 2037 geplant ;) :totlach: :gaga: ) werde ich auf 3 cm oder 3,5 cm gehen.

Aber mal im Ernst, noch eine Anregung von dir sind die nach unten gewölbten Decksränder. Bei einer in Längsrichtung geraden Bordwand kann ich mir das ja noch vorstellen, aber bei einer gebogenen? Dann müsste man ja viele kleine Einschnitte vornehmen (bzw. kleine Keile ausschneiden), damit sich das anpasst. Sieht das dann noch gut aus? Ich traue mir auch nicht zu, die auszuschneidenden Keilchen zu berechnen (schließlich arbeite ich noch nach alter Väter Sitte ohne Blender und Co. - lediglich das Zeichnen erfolgt per PC). Wie groß müsste eine solche Wölbung dann im Querschnitt sein? Muss ich mir das dann in etwa so vorstellen wie bei der Graf Spee (habe ich gerade Bilder zur Hand), oder gibt's da Varianten?

Hui, langsam wird's kompliziert :rotwerd: .
Leichtmatrose

p.s.: Auch an alle anderen ganz herzlichen Dank für die aufmunternden Worte und die konstruktive Kritik.
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Donnerstag, 4. Oktober 2007, 16:34

Deckswölbung

Hallo, Leichtmatrose!
Nein, nein - gar so kompliziert ist das nicht gedacht gewesen mit der Deckswölbung! Denk Dir bitte die obere Kante jedes Querspants nicht genau waagerecht, sondern gaaanz leicht gewölbt (max. 0,5 oder 0,75 mm Unterschied von der Mitte zu den Eckpunkten), das müßte mit einem Kurvenlineal zu machen sein.
(Klugscheiß-Modus an:
Bei den frühen Torpedobooten und Zerstörern war das Deck tatsächlich so abgerundet wie Du es wohl meintest, bei der Kriegsmarine allerdings war das nicht mehr so stark. Vergleiche mal S.M. Torpedoboot V 108 von Roman Detyna/Digital Navy -dort als free download- mit dem Zerstörer Typ 36 A, den Du gerade baust, dann kannst Du den Unterschied erkennen. Aber bei der Schiffsgröße und dem Maßstab kann man die Wölbung an der Bordkante selbst vernachlässigen.
Klugscheiß-Modus aus.)
Zur Bezifferung hätte ich vorzuschlagen:
Die Bauteile selbst mit normalen Ziffern zu bezeichnen, die Markierungen, wo ein Bauteil hinkommt, mit kursiven Ziffern - und wenn es luxuriös sein soll, farbig zu drucken.
:]
Weiterhin viel Freude am Konstruieren wünscht
der Kartonkapitän
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Donnerstag, 4. Oktober 2007, 17:51

RE: Deckswölbung

Hallo,

erst mal vielen Dank für die weiteren Infos. Da reden wir wahrscheinlich von leicht abweichenden Dingen. Ich meinte die abgerundeten "Ecken" der Decks. Hierzu habe ich mal in meinem "Archiv" auch mal ganz intensiv recherchiert und im Marine-Arsenal Special Band 6 (Panzerungen) einen Querschnitt des Kreuzers "M" gefunden. Auch wenn klar ist, dass das nicht 100% maßstäblich zu nehmen ist, käme man so in etwa auf die in der beigefügten Grafik erkennbaren Werte. Da hätte ich schon so meine konstruktiven Probleme ..... und außerdem erscheinen mir 2 mm entsp. 50 cm am Original irgendwie zu groß.

Das mit der Deckswölbung, was Du wahrscheinlich meinst, war mir schon beim WHZ-Zerstörer aufgefallen. Ich habe aber hier bewusst (aus Vereinfachungsgründen) drauf verzichtet ;) .


@ alle:

Übrigens: Ich denke, die Spähkreuzer hätten Holzdecks bekommen und keine Stahldecks wie die Zerstörer, oder?

Wegen der Farbgebung bin ich auch noch leicht unschlüssig:
[list]
- Holzdecks in Naturfarbe
- Aufbautendecks in Schiffsbodenfarbe III Grau 1?
- "Atlantik-Tarnung" in Hellgrau 50 für die Aufbauten und Dunkelgrau 51 für den Rumpf?
- Oder doch lieber eine etwas spektakulärere Tarnung für die Gewässer vor Norwegen? ( :wiegeil: )
[/list]

Da bin ich da bin unschlüssig. Zunächst wird ja sowieso alles in Weiß konstruiert und dann eine zweite Version in Farbe. Letztere wird dann natürlich gebaut.

So weit mal ....
Euer Leichtmatrose
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Donnerstag, 4. Oktober 2007, 19:45

Farbgebung

Hallo, Leichtmatrose!
Ja, genau das meinte ich:
Der Übergang zwischen Deck und Bordwand ist also aus Gründen der Vereinfachung des Modells ebenfalls nicht zu runden. Bei den Spanten kann man es natürlich auch so belassen, wie es jetzt gezeichnet ist, dann wird es leichter mit der weiteren Konstruktion.
Zur Frage der Holzdecks: Das könnte nur anhand der Bauaufträge bzw. Pläne beantwortet werden. Ich meine aber, man hätte damals schon aus Ersparnisgründen weitestgehend auf Beplankung mit Holz beim Hauptdeck und der Back verzichtet. Bei der Brücke und anderen Aufbauten wie den Flak-Plattformen wären sicherlich Planken und Grätings eingebaut worden.
Die Farbgebung wäre sicherlich nach dem vorgesehenen Einsatzort gewählt worden. Dunkelgrauer Rumpf, hellere Aufbauten, schwarze oder alufarbige Schornsteinkappen, dunkelschiefergraue Decks wäre wohl die normale Farbgebung bei Ablieferung gewesen, die dann bei Bedarf durch verschiedene Tarnanstriche ersetzt worden wäre. Dazu kann man das Buch von Jung, Abendroth und Kelling: Anstriche und Tarnanstriche der Deutschen Kriegsmarine. Koblenz : Bernard & Graefe ²1997, ISBN 3-7637-5964-6 zu Rate ziehen.
Kleben Sie wohl!
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Donnerstag, 4. Oktober 2007, 21:21

RE: Farbgebung

Hallo,

erst mal wieder vielen Dank für das feedback.

Die genannte Literaturquelle, in meinem Fall die Erstauflage von 1977, habe ich auch schon zu Rate gezogen. Dabei bin ich ja auch auf die Idee gekommen, etwas "Verwegenes" auszuprobieren, z.B. in Analogie zum Leichten Kreuzer Nürnberg, Abb. 39 und 40 oder wie auf dem Farbtableau Bild 10 (Typ 34 Zerstörer).

Auch bezüglich der Decks muss ich noch mal in mich gehen ... von mir aus müssen es keine Holzdecks sein.

Bis demnäx

Leichtmatrose
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Samstag, 6. Oktober 2007, 14:02

... es geht voran ...

Tach, alle zusammen,

es geht voran. Alle bereits bestehenden Teile wurden inzwischen verklebt (Bild). Bei den Spanten fehlen noch die vorderen 9, also der Bereich, in dem sich die Wasserlinie stärker verjüngt als das Deck.

Danach stehen dann gleich das Achterdeck und die Aufbauten auf selbigem zur Konstruktion an, sowie natürlich die Bordwände, zumindest bis zu dem Punkt, an dem sich die Wasserlinie stärker verjüngt als das Deck - hier wird es dann wohl heißen: Probieren geht über Konstruieren (oder so ähnlich).

Mal sehn...

Viele Grüße und ein schönes Wochende
wünscht der Leichtmatrose
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PowerTom

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Freitag, 12. Oktober 2007, 20:55

:wiegeil: und :respekt:

Hut ab vor deiner Idee.
Es heißt zwar viele Köche verderben den Brei, aber bei uns Karto(o)nisten scheint die Welt wohl wirklich andersrum zu laufen.

Auf ein glückliches Gelingen deines Vorhabens

:prost: , Thomas

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Sonntag, 14. Oktober 2007, 21:56

... es geht (langsam) voran ...

Hallo,

erst einmal vielen Dank für den Zuspruch. Das baut auf, gerade, weil es zur Zeit sehr langsam voran geht.

Fertig sind jetzt die restlichen Spanten für den Bugbreich (Foto).
Aktuell in Konstruktion ist das Achterdeck und die Aufbauten dort. Hier gibt's einige Probleme:

SP 1 hätte wohl auch Minenlegekapazität gehabt; auf der Grafik, die Grundlage für die ganze Konstruktion ist, fehlen die Schienen aber. Ich orientiere mich daher an der Grafik eines 1938'er Entwurfs (Breyer S., Die deutsche Kriegsmarine 1935 bis 1945, Band 2, 1994, S.33) komme dann allerdings etwas mit den Niedergängen in Trouble.
Außerdem habe ich auf 600 dpi umgestellt (die Spanten sind nur in 300 dpi), was meinen etwas altersschwachen PC etwas sehr fordert.

Außerdem gibt's da ja noch den Job und die Familie .......


Ich melde mich, wenn ich weitergekommen bin.
Viele Grüße
vom Leichtmatrosen
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Sonntag, 14. Oktober 2007, 22:11

SP 1 Spanten

Guten Abend, Leichtmatrose!
Dies Spantengerüst schaut doch bereits seeehr gut aus =D> =D> =D>.
Und ich freue mich schon darauf, den weiteren Konstruktionsprozeß auf dem Bildschirm mitverfolgen zu dürfen.. :]
Um Wilhelm Busch zu zitieren:
Armer Künstler hat es sauer,
doch Erfolg kommt allgemach:
Findet sich erst ein Beschauer,
folgen bald die andern nach!

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Montag, 15. Oktober 2007, 15:55

RE: Spähkreuzer SP 1 - Eigenkonstruktion 1:250

Hallo,

ich dachte, dass ich alles so konstruiere, dass das auch ordentlich nach Modellbaubogen aussieht und ein einigermaßen erfahrener Kartonmodellbauer damit dann klar kommt. Ob ich irgendwann noch Nerven für eine Art Bauanleitung habe, weiß ich nicht. Wahrscheinlich gibt's nur Hinweise zu den kritischen Stellen und einige Fotos oder so.

Meine Idee war in der Tat, dass, wenn alles tatsächlich mal was werden sollte (bisher hab' ich immerhin noch kein einiziges Kartonschiff fertig gebaut), später einmal mein "Opus 1" auf einer CD / DVD den Forenmitgliedern zur Verfügung zu stellen, gegen ein kleine Aufwandspauschale, die Porto, Verpackung und sonstige Materialkosten abdeckt. Download wird vielleicht ein bisschen schwierig wegen der Dateigrößen?

In erster Linie ist das Projekt aber meine persönliche Herausforderung und ich gebe natürlich keine Garantie, dass alles gut passt oder 100% akurat wiedergegeben ist (geht ja deshalb schon nicht, weil die verfügbaren Angaben abweichen und mich mit wenigen Ausnahmen auf eine einzige Quelle verlasse).

Ansonsten: Wer will, kann's haben, von mir aus auch als Grafik-Datei, solange alles im Forum bleibt, sozusagen als "Open-Source-Projekt".

Aber bis "fertichhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh" wird's noch lange dauern, fürchte ich.

So und jetzt zurück an die Arbeit.
Euer Leichtmatrose

p.s. Viele Grüße nach Australien :prost:
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Sonntag, 4. November 2007, 22:27

... es geht (langsam) voran ...

Hallo,

inzwischen habe ich ein bisschen am Heck herumkonstruiert und mir über eine ganze Menge Kleinkram Gedanken gemacht. U.a. will ich die 15cm-Zwillinge voll beweglich machen. Mal sehn ob's klappt.

Für eine Tarnung habe ich mich auch entscheiden:
Da SP 1 ja anstatt Z 40 gebaut werden sollte, habe ich mich für die Tarnung von Z 39 als Vorbild entschieden ("Falsches Schiff-Muster").
Farben (nach White Ensign Models):
- (Norwegisches) Blaugrau Hell: Rumpf, Aufbauten
- (Norwegisches) Blaugrau Mittel: Heller Teil des "falschen Schiffs"
- (Norwegisches) Blaugrau Dunkel: Dunkler Teil des "falschen Schiffs"

Hier ein Foto.

Viele Grüße vom
Leichtmatrosen
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Montag, 5. November 2007, 22:52

RE: ... es geht (langsam) voran ...

Moin Leichtmatrose!
Als Neueinsteiger in dieses Forum habe ich gerade dein Konstruktions-Projekt SP 1 entdeckt. Da gewinnt mein Puls gleich an Fahrt. Meinen allerhöchsten Respekt! Die ersten Bilder sind mehr als vielversprechend - wünsche dir das notwendige Durchstehvermögen auch dann, wenn der PC oder die Schere mal klemmt. Ich werde deine Ausführungen sehr interessiert verfolgen. Näheres zu meiner Person (Kurzvorstellung) s.a. Baubericht Whv Conti Belgica.

Gruß
HaJo

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Sonntag, 11. November 2007, 21:19

... und weiter geht's ...

Hallo,

nachdem ich endlich wieder mal etwas Zeit hatte, habe ich nun das Deck des Spähkreuzers fertig gestellt. Nach einiger Überlegung habe ich dabei auf die Fliegerkennung dann doch ganz verzichtet. Wie man sieht, habe ich mich eng an die Vorlage gehalten und SP nur einen Backbord- und Buganker, nicht aber einen Steuerbordanker verpasst.

Die 3 Bögen mit den Spanten und der Wasserlinienplatte wurden auch noch mal überarbeitet und sind jetzt einigermaßen OK.

Siehe Anlagen.

Viele Grüße
Euer Leichtmatrose
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PowerTom

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21

Sonntag, 11. November 2007, 22:37

=D> Respekt =D>

Sieht doch fantastisch aus, und nur nicht den Mut verlieren.

:prost: , Thomas

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22

Mittwoch, 28. November 2007, 21:43

... und weiter geht's ...

Hallo,

nach einer längeren Pause und einem Unfall in der Werft, der zu leichten Knittererscheinungen im Bereich des vorderen Decks und ähnlichen unschönen Dingen führte, hat SP 1 nun seine Decks doppelt beplankt (jetzt mit im Bild zensierter Fliegerkennung) und zudem bis aufs Heck auch alle Bordwände.

Allerdings habe ich gemerkt, dass ich die Materialstärke der umgeknickten Klebelaschen an der Wasserlinie und am Deck unterschätzt habe. Ich bin daher mit der Rumpfform auch noch nicht so ganz glücklich. Na ja, vielleicht dann bei SP 2 ....

Der Rumpf hat übrigens eine Tarnbemalung analog Z 39 (SP 1 wurde schleißlich anstatt Z 40 auf Kiel gelegt).

Bis zum nächsten Mal
Euer Leichtmatrose
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Joachim Frerichs

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23

Mittwoch, 28. November 2007, 22:09

RE: ... und weiter geht's ...

Ahoi Leichtmatrose,

Dein Spähkreuzer sieht sehr gut aus. Gratuliere und wünsche Dir weiterhin viel Spaß bei der Konstruktion und dem anschließenden Zusammenbau.

Ich verfolge Deinen Bericht mit Spannung !



Gruß
Jo
Meine bisher gebauten Modelle sind hier abgelichtet :)

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24

Freitag, 30. November 2007, 11:37

RE: ... und weiter geht's ...

Hallo

und vielen Dank für die Anerkennung und Aufmunterung!

Mir macht mein "Werk" selbst sehr viel Spaß - so viel, dass ich mir demnächst einen neuen PC zulegen werde, weil meine alte Gurke (Baujahr 2000) mit den Datenmengen nur noch schwer klar kommt: konstruiert wird der Spähkreuzer ja per Grafikprogramm und eine DIN A4-Seite in 600 dpi bereitet da echte Probleme.

Nur habe ich auch aktuell viel zu wenig Zeit für meine "Papierschiffchen" und dann und wann überfällt mich auch immer mal wieder der Virus Plasticus. Aber vielleicht klappts ja morgen mit dem Lotto-Jackpot ;) ....

Jedenfalls bleibe ich am Ball ... aktuell entstehen gerade die 15cm Zwillingstürme (drehbar), mit (hoffentlich) einzeln beweglichen Rohren..

Viele Grüße vom
Leichtmatrosen
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OpaSy

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25

Freitag, 30. November 2007, 21:55

RE: ... und weiter geht's ...

Hallo Leichtmatrose,

kann mich den Vorrednern nur anschließen. Sieht Klasse aus, was Du bisher konstruiert und in Karton umgesetzt hast. Das soll Dir erst einmal einer nachmachen.

Wünsch Dir weiter eine glückliche Hand und viel Geduld.

Günter
Auf der Werft: Z 51 / Hanauer Kartonmodell / 1:250
Fertiggestellte Modelle in 2008/2009: Bismarck; Jackal; MiSu Schütze/Kenna; Tender Isar; U-Jäger Najade, Versorger Coburg; Eisbrecher Eisbär/Eisvogel;
Modelle 2010: Scheer, Scharnhorst; NJL Togo; HMS Glowworm;
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Modelle 2012: Long Beach, Bleichen, Altmark; Bruno Illing; Eifel; Beowulf;
Modelle 2013: B 111 ; Graf Spee ; Schnellboot Kranich ; Dampfer Albatros ; Eisbrecher Stettin ; Feuerschiff Elbe 3;
Modelle 2014: T 22 ; Z 1 Leberecht Maaß ; U 96 ; U 995 ; U 2365, U Hai, U 22, U 31 ; Bussard; Minnenschiff Königin Luise;
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26

Samstag, 22. Dezember 2007, 12:35

... es geht seeeeeeeeeeeehr langsam voran ...

Hallo alle zusammen,

eigentlich hatte ich ja geglaubt, über die Feiertage das ein oder andere Teil des SP 1 entwickeln zu können, z.B. ist die Artillerie immer noch nicht so wie ich sie haben möchte.

Aber nun hat offenbar mein Sohn über das Achterschiff geniest, mit der Folge, das auf dem Deck und an der Backbordseite die (Tintenstrahl-) Farbe klecksartig verlaufen ist. ;( Ganz toll! Ich versuche, die Teile auf 80gr Papier auszudrucken, passend auszuschneiden und einfach überzukleben. ?(

Damit wäre die Feiertagsbeschäftigung ja gerettet!



Euch allen schöne Feiertage und einen "guten Rutsch"


vom Leichtmatrosen
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27

Samstag, 22. Dezember 2007, 15:41

Moin Leichtmatrose,
ja,ja, der Nachwuchs.....da mein Sohn auch gerade 3 Jahre alt ist, passiert hier auch so allerlei. Ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2008 wünscht von der Ostseeküste

HaJo

modellschiff

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28

Montag, 18. Februar 2008, 15:23

Hallo Leichtmatrose,
endlich mal ein neues Modell der KM. Auch wenn das Original nie ausgeführt wurde.
Bin gespannt, was da noch an Bildern kommt.


Mit freundlichen Grüßen

modellschiff

bauerm

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29

Montag, 18. Februar 2008, 16:13

Hallo Leichtmatrose,

habe mir heute Deinen Konstruktions- und Testbaubericht angesehen. Das sieht wirklich gut aus - gratuliere.

Michael
Michael :)

Meine Modelle sind hier zu sehen: MB-Kartonmodelle

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30

Dienstag, 19. Februar 2008, 11:16

Schneckentempo ist schnell dagegen...

Hallo,

Danke für die Aufmunterungen.
Nein, die Konstruktion ist nicht eingeschlafen.

Aber: Der Spähkreuzer hat jetzt eine komplett neue Backbordwand und ein neues Achterdeck. Die "Originale" waren ja einem Nießanschlag meines Sohnes zum Opfer gefallen. Ein klein wenig hat sich dabei auf dem Vordeck getan und die Backbord-Ankerklüse wurde auch gleich mitentwickelt.

Ansonsten habe ich leider zu wenig Zeit: Familie, Häußchen renovieren und natürlich der Job. Da haben ich abends oftmals keinen Nerv mehr. Heute bin ich mal wieder mit einer dicken Erkältung (Souvenir aus dem Kindergarten, der Sohnemann war fast zwei Wochen krank) zuhause. Vielleicht habe ich heute ja das ein oder ander Stündchen, um endlich mal die 15cm-Türmer fertig zu bekommen.

Ja, ja, Schnecken sind schnell im Vergleich.

Aber, immerhin: mein SP 1 ist heute weiter, als sein Vorbilkd jemalas gekommen ist........

Euer
Leichtmatrose
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31

Freitag, 13. Juni 2008, 11:11

Ruhepause

Hallo,

ich wollte nur mal ein kurzes Lebenszeichen abgeben:
Der Spähkreuzer liegt immer noch unbeschädigt in der Werft.

Ich habe ihm inzwischen längst einen Baustopp verordnet, bis ich voraussichtlich im Herbst meinen inzwischen gut 8 Jahre alten PC endlich durch was Zeitgemäßes ersetzen kann. Mit dieser Gurke macht es v.a. bei größeren Teilen einfach keinen Spaß, wenn man diese verschieben oder drehen will oder so und dann den Pixeln einzeln zugucken muss, wie sie sich bewegen (oder manchmal auch nicht) ;( . Und wenn, dann will ich meine überschaubare Freizeit ja auch effektiv einsetzen ....

Vielleicht geht's ja dafür mit dem WHV-Zerstörer weiter .....

Viele Grüße
Euer
Leichtmatrose
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32

Donnerstag, 29. Januar 2009, 14:27

... es tut sich was...

Hallo,

nach einem in vielerlei Hinsicht schweren Jahr hatte wenigstens das Christkind ein Einsehen mit mir und endlich meine alte PC-Gurke gegen einen neuen ausgetauscht. :yahoo:
Neue Inspiration in Sachen Seefahrt habe ich mir auch geholt (ich war nämlich auf einer 11-tägigen Hurtigruten-Reise) und siehe da ... es gibt kleine Fortschritte beim Spähkreuzer:

Nachdem ich zuletzt beim Versuch, die Rohre der 15 cm-Zwillingstürme - die ich wenn schon, denn schon komplett selbst konstruiere - einzeln beweglich zu machen, fast verzweifelt bin, werden diese nun nur noch paarweise beweglich sein, dafür aber stabiler und passgenauer. Mit der Turmfront bin ich noch nicht so ganz zufrieden, aber das kommt noch.

Der Testbau läuft gerade. Sobald das Ergebis vorzeigbar ist, folgt ein Foto.

Bis dahin...
Euer Leichtmatrose
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33

Donnerstag, 29. Januar 2009, 17:00

Moin Leichtmatrose,
das freut uns ja dann :yahoo: , hatte schon die Befürchtung, dass deine Werft in "Konkurs" gegangen sei.....um so besser, dass nicht....!

Gruß von der Ostsee
HaJo

....und Seeluft beflügelt..... :D

modellschiff

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34

Donnerstag, 29. Januar 2009, 17:33

Hallo Leichtmatrose,
ein Modell eines Spähkreuzer wünsche ich mir schon lange. Nur habe ich nicht gewusst, wie groß ein solches Schiff im Vergleich zu einem Zerstörer ist. Deinen bilder haben da zur Aufklärung beigetragen.

Mit freundlichen Grüßen

modellschiff

PowerTom

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35

Donnerstag, 29. Januar 2009, 23:01

Schön des es wieder weiter geht. Ich freu mich schon auf die Fotos.

:prost: , Thomas

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Donnerstag, 31. Dezember 2009, 17:18

... es tut sich was... (!!!)

Liebe Kleinteilfetischisten, Wiccollverdünner und Co.,

gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz langsam schreitet der Bau des Spähkreuzers voran:

Nachdem ich in der Tat fast ein Jahr nicht mehr daran gearbeitet habe, ist es mir inzwischen gelungen, für die 15cm-Zwilligstürme eine m.E. befriedigende Lösung für die komplette Eigenkonstruktion zu finden. Wonaders 1:1 abkupfern wollte ich nicht, aber mein ursprüngliches Ziel, einzeln bewegbare Rohre zu schaffen, war dann doch zu hoch gegriffen.

Hier nun der Kompromiss für zusammen höhenrichtbare Rohre, allerdings am Prototypmodell (der eigentlich Turm Anton ist und nicht Caesar, wie hier von der Position her abgebildet) ist alles fest verklebt. Für die "Serie" versuche ich auch die Rohre noch dünner zu bekommen, mal sehen.

So far for now.

Euch allen einen "guten Rutsch" ins neue Jahr und die besten Wünsche für 2010

vom
Leichtmatrosen
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Zaphod

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37

Donnerstag, 31. Dezember 2009, 20:52

RE: ... es tut sich was... (!!!)

Hallo Leichtmatrose,

eine sehr feine Eigenkonstruktion !

Wo traten bei der individuellen Höhenrichtung die Probleme auf?

Zaphod

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38

Samstag, 2. Januar 2010, 17:15

RE: ... es tut sich was... (!!!)

Hallo

und vielen Dank für den Zuspruch.
Das Problem besteht einfach darin, anstatt eines Teils G4 zwei "halbierte" davon zu bauen, alles schön gerade zu bekommen und auf einer gemeinsamen Achse höhenrichtbar.
Das war doch zuviel Fuddelarbeit für meine gestressten Nerven und das Ergebniss immer etwas schief oder nicht richtig zentriert oder so. Aber vielleicht probiere ich es ja doch noch mal....

Viele Grüße vom
Leichtmatrosen.
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39

Sonntag, 17. Oktober 2010, 16:49

... sooooooooooooooo langsam ....

Liebe Schnittkantenfärber, Wicollverdünner und Kleinteilfetischisten,

bei gleichbleibendem Tempo werde ich vermutlich zum 100. Jahrestag der Kiellegung meinen Späkreuzer fertig haben.

Na ja, immerhin überkommt es mich ab und zu und ich arbeite daran weiter:
Alle Geschütze wurden noch einmal überabeitet (aber noch nicht gebaut, im Bild seht ihr immer noch den Prototypen), das achterliche Aufbautendeck, die Geschützsockel, der achterliche Schlot (Kappe fehlt noch) etc. sind jetzt "an Bord" (siehe Bilder).

Ich arbeite mich also so langsam von hinten nach vorn.

Als nächsten baue ich wohl mal die drei Geschütztürme und das ganze "Drumherum" um den Schlot.

Also dann: Bis nächstes Jahr (oder so)

Viele Grüße
Euer Leichtmatrose
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Ben Read

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Sonntag, 17. Oktober 2010, 19:04

Das ist ja begeisternd - und da ich in Steam Costers viele schoene Vorbilder fand beobachte ich den Baubericht hier sehr interessiert. Denn die Idee einige der Kuestendampfer auf Kiel zu legen hatte ich schon - nur mache ich mir sorgen was die Mantelabwicklung der Seitenflaechen angeht - ins besondere das Heck. Selbst wenn es kein Dampfer- sondern "nur" ein Kreuzerheck ist. Und daher frage ich man an, wie Du das mit den Bordwaenden gemacht hast?
Gruess aus Berlin,
Chrille

BTW:
Ein weiteres kleines Beispielschiff waere die australische >>S/S John Oxley<< Restaurationsprojekt.
Maßstäbliche Grüße,

Chrille
K. Arton, P. Aapp & Cie. Schiffbau gemn. AG a.G.
_______________
Denk an des Geschickes Walten.
Wie die Schiffer auf den Plänen
Jhrer Fahrten stets erwähnen:
"Wind und Wetter vorbehalten!"
Wilhelm Busch

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Ben Read« (17. Oktober 2010, 19:25)


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