Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Kartonbau.de - Alles rund um Papiermodelle, Kartonmodellbau und Bastelbogen. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Zaphod

Erleuchteter

  • »Zaphod« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 854

Registrierungsdatum: 24. April 2005

  • Nachricht senden

41

Dienstag, 22. September 2015, 23:19

Teile 50-52 (Schornsteine) (Fortsetzung 3)

Auch die Antennenspreizer wurden gesupert. Die Verdickung am Ende wurde durch einen übermalten Tropfen Weißleim simuliert. Optisch ist der Eindruck der fertigen Spreizer m.E. sehr angenehm.

Bild 5: Stellprobe, die Silhouette des Schiffes wird erstmals deutlich.

Montiert werden die Schornsteine so spät wie möglich (wohl vor den Davids), bei weiteren Bauschritten könnten sie lediglich beschädigt werden.

Fazit: Machbar, aber wie schon gesagt, die Fehler in Konstruktion und Anleitung erschweren die Arbeit unnötig.


Es folgt die Brücke (Teile 53-65). Auch dieser Abschnitt erweist sich als sperrig, dennoch hoffe ich, ihn in 1-2 Wochen abgeschlossen zu haben. Danach geht es an Kleinteile an Heck und Bug, aber mit Masten, Geschützen, Davids und Takelage fehlen auch dann noch ganz wesentliche Elemente. Insbesondere die hochaufschießenden Masten. die m.E. unbedingt durchgehend dreidimensional gestaltet werden müssen, werden eine Herausforderung bilden.

In diesem Zusammenhang eine Frage: Unversehens ist mir mein Drahtvorrat zusammengeschnurrt, ich habe schon versucht hier Tipps zu finden, war aber leider erfolglos.

Wo bezieht Ihr über das Internet Draht?

Zaphod
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 05 Emden Schornsteine 064.jpg
  • 05 Emden Schornsteine 051.jpg
  • 05 Emden Schornsteine 052.jpg
  • 05 Emden Schornsteine 049.jpg
  • 05 Emden Schornsteine 057.jpg
  • 05 Emden Schornsteine 067.jpg
  • 05 Emden Schornsteine 070.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Zaphod« (28. August 2016, 16:33)


Andi Rüegg

Erleuchteter

  • »Andi Rüegg« ist männlich

Beiträge: 1 646

Registrierungsdatum: 10. Juni 2006

Beruf: pensioniert

  • Nachricht senden

42

Mittwoch, 23. September 2015, 09:58

Hallo Zaphod

Ich bewundere jeden, der die Schornsteinringe plastisch baut. Ich finde, dass es sehr gut aussieht, aber es war mir immer zu aufwändig. Deine Idee mit den halbierten Leitern gefällt mir daher, weil sich hier der Aufwand in Grenzen hält.

Andi

"Wer seine Grenzen kennt, hat sie." (Jonathan Livingston Seagull)


im Bau: Kosmonawt Juriy Gagarin (Oriel) / USS Maine (HMV)
in letzter Zeit fertig gestellt:
Steam Boat Sabino (MB-Kartonmodell) / IJN Kaga (Dom Bumagi) / The Steamer Winans (Heinkel Models)

Zaphod

Erleuchteter

  • »Zaphod« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 854

Registrierungsdatum: 24. April 2005

  • Nachricht senden

43

Dienstag, 29. September 2015, 22:26

Hallo Andi,

nachdem ich die Steigeisen montiert hatte, sah das so nackt aus, das die Fußperde ergänzt werden mussten.
Wenn man sich beide Teile im Original besieht, wird deutlich, dass die hauchfeine Nachbildung der Ätzsätze dem Original deutlich näher kommt. Dafür sind die Kartonteile ungleich besser zu verarbeiten. Die Fußperde können stumpf mit etwas Weißleim aufgeklebt werden, das klappt bei Metallteilen nie und nimmer, bei der "von der Tann" habe ich sogar auf sie verzichtet.

Eine weitere große Baustufe ist abgeschlossen, doch glücklich bin ich mit ihr nicht. Das liegt an eigenen Unzulänglichkeiten und erneut einer Reihe von Konstruktionsfehlern.

Teile 53-65 (Brücke)

Baureihenfolge
Die "Grundmauern" von 53 und 54 wurden schon aufgeklebt, bevor die Bordwände montiert wurden, so konnte noch von unten Gegendruck gegeben werden. (Bilder 1 und 2 zeigen die Teile nach der Montage der Bordwände, beim Lüfter wurde wieder gesupert, um einen 3D-Effekt zu erziehlen.)

1) Profil 55d –auch weil es ein formgebendes Teil ist- auf jeden Fall vor der Montage der Baugruppe 55 auf 54 unten in 55b einkleben
2) Zwei kleine Seiltrommeln (108) und eine Munitionsluke (71) vor der Montage von 56 zwischen 53 und 54 kleben (Bild 6)
3) 54 erst nach der Montage von 55 auf dem Deck anbringen
5) die filigranen Streben 57 erst ganz zum Schluss anbringen

Die Bilder 3-6 zeigen Teil 53, die Unterkunft der Marinesoldaten. Der obere Abschluss des Lüfters ist nur aufgelegt, wurde noch zurechtgeschoben. Steigeisen (Bild 6) wurden abschließend ergänzt.

Die Montage der eigentlichen Brückenwand, die sich über zwei Stockwerke erstreckt (Bild 6) bereitete mir Schwierigkeiten. Das Innenleben (55b) der unteren Hälfte war nach deren Vormontage (unten Profil eingeklebt) kaum noch sauber einzubringen. Da man von diesem Teil nachher wirklich fast nichts sieht, reichte es auch, die Innenwand gelb zu streichen.

Merkwürdigkeiten
Die Teilgruppen 54-56 bereiteten mir überhaupt einigen Kummer. Zumindest bei mir kamen 54a und 55 nicht auf einer Höhe raus, 55 war ca. 1mm niedriger, was die Montage des Brückendecks 56/56a nicht gerade zu einem Vergnügen machte. Das verdoppelte Brückendeck 56/56a passt m.E. auf keinen Fall zwischen die Innenwände 55b und 55c. 55b muss in der Höhe deutlich beschnitten werden. Ich war hier nicht beherzt genug, sodass zwischen den beiden Innenwänden kein Spalt für das Brückendeck 56/56a mehr blieb. Obwohl ich dieses Brückendeck mit einigem Nachdruck nach vorne geschoben habe, ragte es dann hinten etwas in den Mast hinein. Zum Glück hatte ich eine Trockenprobe gemacht, so dass ich das Deck (und die Reling) entsprechend modifizieren konnte. Entspricht nicht dem Original, Ich will hier nicht von einem Konstruktionsfehler sprechen, würde aber bei diesen Teilen besondere Aufmerksamkeit walten lassen.
Der obere Teil der Brücke, der mit 55c hinterklebt wird, sackte an den Enden ab. Hier ließ sich das Signaldeck nicht ohne Lücke aufbringen (Bild 8). Ein Kartonstreifen als Verblendung kaschiert das Malheur (Bild 9) -nicht schön, aber besser als der Spalt.
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 04 Emden Aufbauten Brücke 005.jpg
  • 04 Emden Aufbauten Brücke 006.jpg
  • 06 Emden Brücke 53-65 001.jpg
  • 06 Emden Brücke 53-65 002.jpg
  • 06 Emden Brücke 53-65 012.jpg
  • 06 Emden Brücke 53-65 026.jpg
  • 06 Emden Brücke 53-65 028.jpg
  • 06 Emden Brücke 53-65 043.jpg
  • 06 Emden Brücke 53-65 051.jpg

Zaphod

Erleuchteter

  • »Zaphod« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 854

Registrierungsdatum: 24. April 2005

  • Nachricht senden

44

Dienstag, 29. September 2015, 22:41

Leider sind auch eine Reihe von mehr oder weniger nennenswerten Konstruktionsfehlern zu verzeichnen:

Konstruktionsfehler
· die drei Grätings 56u/v/w sind m.E. etwas zu klein, die Umrisse auf 56 mit passender Farbe verkleinern
· die Leitern 56h/i sind –wie schon in anderen Bauberichten angemerkt- ein DESASTER, gut 2, eher 3mm zu kurz (Bild 1). M.E. besser unten aufruhen lassen, das obere Ende ist nach Montage des Signaldecks kaum noch sichtbar.
· auf 56 und 56w bleiben drei weiße Flecken. Hier fehlen wohl zwei Maschinentelegrafen –diese wurden durch Kopien von der „Arcona“ ersetzt (Bild 2)-, ALLERDINGS sollte man die Kreismarkierungen auf jeden Fall übermalen, sie sind zu dicht an der Wand (Bild 3). Was auf die kleine rechteckige Fläche gehörte, bleibt offen. Vielleicht ein Kasten Bier für den Steuermann
· auch die zwei Markierungen auf 56w sind m.E. problematisch. Steuerrad und Kompass stehen zu dicht nebeneinander.

· der (nach innen zu knickende?) vordere Abschnitt des Geländers 54b/c MACHT KEINEN SINN. Sollte er binnenbords geknickt werden, wäre er NICHT NUR zu lang, da hülfe nur abtrennen, kürzen, wieder ansetzen (So meine erste Lösung: Bild 4), SONDERN AUCH FALSCH, denn es käme zu einer Kollision mit den Leitern 56h/i. Sollte dieser Abschnitt aber einfach geradeaus verlaufen, wäre er schlicht überflüssig, ein Raumteiler, der die Besatzung in Realiter Schlangenlinien hätte laufen lassen. also AUF JEDEN FALL ABTRENNEN.
Die kleine Treppe lässt sich retten (Bild 5 backbord), aber nicht unbedingt, wenn einem die Passungenauigkeit erst nach der Montage von 54 aufgefallen ist (an Steuerbord ist sie flöten gegangen).

· Von der Reling um den Niedergang 56b an Backbord muss der kurze Abschnitt entfernt werden, dieser wäre sonst dem Niedergang, die zum Signaldeck führt, im Wege (Bild 5). Dieser Niedergang hat, wie auch die anderen beiden Niedergänge, nur ein Geländer. Das macht Sinn, denn direkt an der Wand der Aufbauten braucht man keins. Leider ist aber bei diesem Niedergang das Geländer auf der falschen Seite geblieben (Bild 5).

· Die rechteckige Vorzeichnung für den Schrank 64 auf dem Signaldeck 61 ist knapp 1mm zu lang. Auch die Markierung für den Kompass müsste etwas nach hinten versetzt werden, denn das vorne an die Kompasssäule zu klebende Rechteck kollidiert mit der Reling.

Superung
· das schwarze Rechteck im Korpus der Positionslichter wurde ausgeschnitten, die Teile 56o und 56p innen entsprechend farbig angelegt. Außerdem wurden von ihnen Boden und Deckel abgetrennt, auf Abfallkarton verdoppelt und dann eingezogen. (Bilder 6-8)

· Das Steuerrad wurde durch einen Lasercut ersetzt. Dieser fällt zwar etwas größer aus, als benötigt, aber das Ätzteil ist einfach zu flach (Bild 9)
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 06 Emden Brücke 53-65 040.jpg
  • 06 Emden Brücke 53-65 006.jpg
  • 06 Emden Brücke 53-65 038.jpg
  • 06 Emden Brücke 53-65 028.jpg
  • 06 Emden Brücke 53-65 049.jpg
  • 06 Emden Brücke 53-65 015.jpg
  • 06 Emden Brücke 53-65 019.jpg
  • 06 Emden Brücke 53-65 023.jpg
  • 06 Emden Brücke 53-65 037.jpg

Zaphod

Erleuchteter

  • »Zaphod« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 854

Registrierungsdatum: 24. April 2005

  • Nachricht senden

45

Dienstag, 29. September 2015, 22:51

Superung

· die Scheibenfront an 55/55c wurde verglast (Folie, leider nicht gut gelungen), desgleichen die Scheiben in den kleinen Erkern 56d/e 56f/g (das innen sitzende Kartonteil musste in Einzelteile zerlegt und leicvht beschnitten werden).

· die Füße der Kompasse (59) wurden metallic, die Kopfteile golden angelegt. Die kleine gelbe Scheibe obenauf konnte entfallen, es genügte das Teil oben mit Weißleim zu schließen und dann zu überstreichen (Bilder 4-8)


Anleitung
· nirgendwo wird erwähnt, wofür 56n gut ist – diese Teile (auch auf dem Ätzsatz vorhanden) sind die Reling um die kleinen ausklappbaren Plattformen außen an den Erkern 56d/e bzw. 56f/g. Werden die besagten kleinen Plattformen hochgeklappt dargestellt (Bild 3), sollte man sie nicht verdoppeln, das wirkt zu dick
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 06 Emden Brücke 53-65 007.jpg
  • 06 Emden Brücke 53-65 016.jpg
  • 06 Emden Brücke 53-65 040.jpg
  • 06 Emden Brücke 53-65 011.jpg
  • 06 Emden Brücke 53-65 014.jpg
  • 06 Emden Brücke 53-65 020.jpg
  • 06 Emden Brücke 53-65 021.jpg
  • 06 Emden Brücke 53-65 029.jpg

Zaphod

Erleuchteter

  • »Zaphod« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 854

Registrierungsdatum: 24. April 2005

  • Nachricht senden

46

Dienstag, 29. September 2015, 22:54

Zum Abschluss noch einmal einige Bilder der fertigen Baustufe.
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 06 Emden Brücke 53-65 047.jpg
  • 06 Emden Brücke 53-65 048.jpg
  • 06 Emden Brücke 53-65 049.jpg
  • 06 Emden Brücke 53-65 050.jpg

Zaphod

Erleuchteter

  • »Zaphod« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 854

Registrierungsdatum: 24. April 2005

  • Nachricht senden

47

Samstag, 17. Oktober 2015, 00:03

Teile 66-67 (Kompassstand mittschiffs, Niedergänge) (12 + 8 = 20 Teile)

Es folgen einige Kleinteile mittschiffs, bevor das Heck weitgehend komplettiert wird (Bilder 1-4).

Teile 69-80 (Aufbauten und Kleinteile, Achterdeck) (87 + 4 = 91 Teile)

Baureihenfolge
Die beiden Stützen 70b für die Plattform mit den Scheinwerferrichtgeräten am achteren Mast (Bild 5) sollten erst nach der Montage des Masts angebracht werden. Ob diese Teile im Original nicht eher rund oder zumindest vom Profil her wie Kanthölzer waren?

Anleitungsfehler
Laut Anleitung soll die Seiltrommel 108 seitlich an Lüfter 74. DAS IST FALSCH. Sie gehört seitlich an den Niedergang 75, dort befinden sich auch die entsprechenden Markierungen. (Bilder 6 und 7)

Konstruktionsfehler
Die Vorzeichnungen auf Deck für die Lüfter 70 und 70a sind ERHEBLICH zu lang (Bild 8). Leider ist keine passende Farbreserve zum Abdecken vorhanden
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 07 Emden Kleinteile mittschiffs und achtern 66-80 015.jpg
  • 07 Emden Kleinteile mittschiffs und achtern 66-80 016.jpg
  • 07 Emden Kleinteile mittschiffs und achtern 66-80 021.jpg
  • 07 Emden Kleinteile mittschiffs und achtern 66-80 013.jpg
  • 07 Emden Kleinteile mittschiffs und achtern 66-80 022.jpg
  • 07 Emden Kleinteile mittschiffs und achtern 66-80 023.jpg
  • 07 Emden Kleinteile mittschiffs und achtern 66-80 012.jpg
  • 07 Emden Kleinteile mittschiffs und achtern 66-80 018.jpg

Zaphod

Erleuchteter

  • »Zaphod« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 854

Registrierungsdatum: 24. April 2005

  • Nachricht senden

48

Samstag, 17. Oktober 2015, 00:14

Teile 69-80 (Aufbauten und Kleinteile, Achterdeck)(Fortsetzung)

Superung
Bei der Baugruppe 69 wurden Lasercut-Steuerräder verwendet. Als Verbindung passte das entsprechende Kartonteil nicht mehr, stattdessen kam ein dünner Draht zum Einsatz (allerdings bezweifele ich, dass das zu verdoppelnde Kartonteil durch die Löcher in den Steuerrädern gepasst hätte und auch der schmale Spalt oben auf den gelben Lagern ist eindeutig zu schmal.
Die aufgemalten Steigeisen seitlich an Lüfter 70 wurden plastisch gestaltet

Frustration
ich habe nicht verstanden, wie die das Oberlicht 79 vorne und hinten abschleißenden Teile zu knicken bzw. zu formen sind. Das ergab nur Murks.

Zu den diversen Teilen selbst ist sonst nicht viel zu sagen. Die Poller montiere ich lieber später, hier ist die Gefahr groß, dass sie ansonsten im weiteren Bauverlauf beschädigt werden.

Bild 3: Der Lüfter wurde plastisch gestaltet, hier fehlt noch der Deckel
Bild 4: Oberlicht 75a hat eine falsche Nummer
Bild 5: Im Gefecht müssen die Geschützstellungen vorn und achtern das reinste Himmelfahrtskommando gewesen sein. Die Schilde gaben kaum Schutz gegen Splitter und direkt neben den Geschützen stehen Schränke für Bereitschaftsmunition.
Bilder 6 bis 9: Problematisch gestaltete sich das Podest für einen Entfernungsmesser (Teil 74) Statt der optisch doch enttäuschenden Leiter habe ich hier einen von seinem Geländer befreiten Niedergang (Bild 7, leider unscharf) verwendet, der sich ideal in das Ätzteil mit dem Geländer (Bild 6) einkleben ließ. Leider war dann der Boden des Podestes deutlich zu groß. Dies hätte sich leicht beheben lassen, wenn ich den Boden nach dem Verkleben der beiden obengenannten Teile von unten aufgesetzt hätte. Dummerweise habe ich ihn gleichzeitig mitverbaut, was zu Murks führte.
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 07 Emden Kleinteile mittschiffs und achtern 66-80 017.jpg
  • 07 Emden Kleinteile mittschiffs und achtern 66-80 018.jpg
  • 07 Emden Kleinteile mittschiffs und achtern 66-80 002.jpg
  • 07 Emden Kleinteile mittschiffs und achtern 66-80 006.jpg
  • 07 Emden Kleinteile mittschiffs und achtern 66-80 014.jpg
  • 07 Emden Kleinteile mittschiffs und achtern 66-80 009.jpg
  • 07 Emden Kleinteile mittschiffs und achtern 66-80 010.jpg
  • 07 Emden Kleinteile mittschiffs und achtern 66-80 028.jpg
  • 07 Emden Kleinteile mittschiffs und achtern 66-80 030.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Zaphod« (22. April 2017, 12:14)


Es hat bereits 1 registrierter Benutzer diesen Beitrag mit "Gefällt mir" markiert .

Benutzer, denen dieser Beitrag gefällt:

marco1971 (17.10.2015)

Andi Rüegg

Erleuchteter

  • »Andi Rüegg« ist männlich

Beiträge: 1 646

Registrierungsdatum: 10. Juni 2006

Beruf: pensioniert

  • Nachricht senden

49

Samstag, 17. Oktober 2015, 09:48

Hallo Zaphod

Bei diesem Modell kommen ja nicht nur die Finger zum Zug, sondern die grauen Zellen müssen offenbar das Ihrige beitragen. Nur schade, dass sich gewisse Fehler (zu grosse Markierungen) nicht sauber beheben lassen. Da hätte man schon das ganze Deck neu zeichnen müssen. Aber das wird dennoch ein schönes Modell :thumbup:.

Andi

"Wer seine Grenzen kennt, hat sie." (Jonathan Livingston Seagull)


im Bau: Kosmonawt Juriy Gagarin (Oriel) / USS Maine (HMV)
in letzter Zeit fertig gestellt:
Steam Boat Sabino (MB-Kartonmodell) / IJN Kaga (Dom Bumagi) / The Steamer Winans (Heinkel Models)

Zaphod

Erleuchteter

  • »Zaphod« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 854

Registrierungsdatum: 24. April 2005

  • Nachricht senden

50

Samstag, 17. Oktober 2015, 11:37

Hallo Andi,

ja, optisch gefällt mir das Modell schon, schnittige Form und die Tropenfarben haben es mir auch angetan.

Heute und Morgen müssen endlich die Schornsteine drauf, da deren Verspannung vor den dann folgenden Rettungsbooten und Davids fertig sein muss. Dann gewinnt das Schiff seine markante Silhouette.Vorgestern habe ich nach wochenlanger Bastelei den vorderen Mast abgeschlossen. Alle Rahen aus Draht mit gelbem Karton aus der Reserve ummantelt. Das Ausrichten beim Kleben mit Sekundenkleber ist kniffelig und ich hoffe sehr, dass die Klebestellen später die Belastung durch die z.T. zahlreichen. Fäden aushalten werden.
Das größte Hindernis vor der Fertigstellung sind jetzt der achtere Mast, der hat noch mehr Teile als der vordere, und die Takelage.

Anbei noch Bilder von der Vorderkante des Achterdecks. Ich hielt es für ratsam, den gebogenen Relingabschnitt vor dem Kompass zu montieren, später ist diese Stelle schwer zugänglich.

Zaphod
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 07 Emden Kleinteile mittschiffs und achtern 66-80 024.jpg
  • 07 Emden Kleinteile mittschiffs und achtern 66-80 026.jpg

marco1971

Schüler

  • »marco1971« ist männlich

Beiträge: 40

Registrierungsdatum: 23. Juni 2011

  • Nachricht senden

51

Samstag, 17. Oktober 2015, 11:45

Great work! Precise and clean! :thumbsup:

Marco

Ingo

Meister

  • »Ingo« ist männlich

Beiträge: 2 273

Registrierungsdatum: 18. Dezember 2006

  • Nachricht senden

52

Samstag, 17. Oktober 2015, 13:08

Moin Zaphod.

Ich habe mir gerade mal die Masten meiner Emden angeschaut. Es ist, wie Du schreibst: Der achtere ist noch aufwändiger wie der vordere Mast. Und der hat es auch schon in sich.
Mir gefällt Dein Bericht sehr gut.

Gruß
Ingo
Im Bau: S.M.S. Hindenburg GPM 1:200
USS Indianapolis 1:250 WHV

Zaphod

Erleuchteter

  • »Zaphod« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 854

Registrierungsdatum: 24. April 2005

  • Nachricht senden

53

Samstag, 17. Oktober 2015, 19:40

Hello Marco,

she is coming along quite well. Just finishing the final two 10,5cm guns - glad I don´t have to do them in 1/400.

Hallo Ingo,

ja, der hat einen Mastkorb mehr und nach hinten die Gaffel (?), die den Fahrstandsanzeiger trägt.

Teile 81-86 (Aufbauten und Kleinteile, Backdeck) (30 + 17 = 47 Teile)
81 = 10
82/83 = 20 + 4
84 = +9
85 = 7
86 = 3 + 4

Zu den Kleinteilen auf der Back ist nicht viel zu sagen. Aber bei der Anleitung hat der Druckfehlerteufel gewütet.

Anleitungsfehler
· bei der Anleitung (Skizze 18) ist hier etwas grundsätzlich schief gelaufen. Die von den Nummern zu den Teilen hinführenden Strichen sind fast alle zu lang, zu kurz oder sonst wie verrutscht, die Nummerierung der Teile der Spills 82/83 ist zum guten Teil falsch und es wird nicht gezeigt, wo die Abdeckungsplatten (81b) für die ovale Öffnung für die Ankerketten hinkommen (Bilder 1-5, Bild 5 zeigt die aufgelegten Abdeckungsplatten)
· Bei Winde 85 soll auf die Zylinder 85b die Scheibe 85c und erst darauf die ovale Abdeckung 85d (Bild 8). Dann könnte man von oben in die offenen Zylinder hineinsehen. Ich halte das für einen Fehler: Erst 85d und darauf 85c montieren.

Superung
· Die Teile 82b/83b (beim Original verschwand hier die Ankerkette) wurden rückwärtig geschwärzt, in die drei gelben Teile zerlegt und dann Stück für Stück auf 82/83 aufgebracht. So erhält man einen 3D-Effekt.
· Die Ankerkette wurde durch eine Metallkette ersetzt, die kleinen gelben Beschläge an Teil 84 ausgestochen und einzeln aufgeklebt. (Bilder 5 bis 7)

Fehlende Teile
· die Skizze zeigt hinten an den Spills ein ca. rechteckiges Teil, das leicht gebogen hinten auf 82/83 geklebt werden soll. Dieses Teil fehlt.
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 08 Emden Kleinteile Back 81-86 001.jpg
  • 08 Emden Kleinteile Back 81-86 002.jpg
  • 08 Emden Kleinteile Back 81-86 003.jpg
  • 08 Emden Kleinteile Back 81-86 004.jpg
  • 08 Emden Kleinteile Back 81-86 005.jpg
  • 08 Emden Kleinteile Back 81-86 007.jpg
  • 08 Emden Kleinteile Back 81-86 008.jpg
  • 08 Emden Kleinteile Back 81-86 010.jpg
  • 08 Emden Kleinteile Back 81-86 017.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Zaphod« (19. Oktober 2015, 18:37)


Zaphod

Erleuchteter

  • »Zaphod« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 854

Registrierungsdatum: 24. April 2005

  • Nachricht senden

54

Samstag, 17. Oktober 2015, 19:44

Zum Abschluss noch ein Hinweis auf meine Bezugsquellen für diese feinen ab Werk getönten Ankerketten. 1 Meter für 6,9 EUR plus Porto und MwSt.

Zaphod
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 08 Emden Kleinteile Back 81-86 009.jpg
  • 08 Emden Kleinteile Back 81-86 020.jpg

Zaphod

Erleuchteter

  • »Zaphod« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 854

Registrierungsdatum: 24. April 2005

  • Nachricht senden

55

Mittwoch, 21. Oktober 2015, 23:01

Teile 87 und 88 (10,5cm Geschütze) (2x1 + (2x 24+ 9) + (6 x 27 + 1) = 212 + 22 = 234 Teile)

Wieso sind die 10,5cm Geschütze hinter Kasematten in orange gehalten, während die 5,2cm Geschütze, die auf der selben Ebene vor bzw. hinter ihnen stehen, einen Grauton verpasst bekommen haben? Sollte man hier lieber zwei graue Geschütze der grauen „Emden“ verwenden? Oder sollten die grauen 5,2cm Geschütze eher orange werden?

Mängel der Anleitung
Die Nummerierung der Geschütze in Kasematte und der Geschütze an Deck weicht erheblich voneinander ab. Alle folgenden Angaben beziehen sich auf die Geschütze in Kasematte.
Die Nummerierung der Teile des Geschützrohrs macht keinen Sinn. Das innere Rohr, mit dem man anfängt, müsste „f“, Mantel „i“ dementsprechend „g“, Mantel „f“ müsste „h“, Ring „g“ müsste „i“ und der Verschluss „h“ müsste „j“ heißen. (Bild 5)
Die Anbringung des Zylinders „k“ erschließt sich aus der Anleitung erst bei genauem Hinsehen: „k“ kommt unter das Geschützrohr, so dass er hinten bündig mit diesem abschließt (Bild 4). Der Streifen „g“ kollidiert allerdings erheblich mit „k“. Er sollte so gekürzt werden, dass er unten am Rohr Platz für „k“ freilässt. AUF KEINEN FALL halte ich es für plausibel, dass „g“ noch um „k“ herumgeführt wird. Abgesehen davon, dass „g“ dafür zu kurz ist, wird dies beim Original NICHT der Fall gewesen sein. Die weiße Markierung auf „k“ (Bild 5) ist zu übermalen. Der Ort der Anbringung der zwei schmalen Streifen „r“ ist aus der Anleitung NICHT zu entnehmen. Sie flankieren wohl „k“, aber auf welcher Höhe ist nicht zu erkennen (Bilder 2 und 3). Außerdem wäre es denkbar, dass „r“ beim Original Zylinder waren. In diesem Fall sollte man die Teile durch gezogenen Gussast ersetzen
Die Skitte (Bild 3) suggeriert, dass die Wangen der Geschützlagerung (Teile "c" und "e" SEITLICH an "d" zu kleben sind. Wenn dies geschieht, ist der Abstand zwischen "c" und "e" zu groß für das Geschützrohr. Entweder muss man kleine Scheiben ausstechen und innen an "c" und "e" kleben ODER es ist richtig, "c" und "e" AUF "d" zu kleben. ich habe letzteren Weg gewählt. Es gab keine Kollisionen mit dem Schuld der Geschütze.

Fehlende Markierungen
Auf dem Geschützrohr fehlt jede Markierung, aus der man schließen kann, wo dieses an die Lafette zu kleben ist (Bild 5).
Ausgesprochen –und z.T. unnötig- problematisch gestaltet sich die Montage der Schutzschilde. In deren Innenraum ist naturgemäß keinerlei Markierung vorhanden. insofern wäre schon eine Zeichnung, aus der hervorgeht, wo die Laschen von 88v und 88w anzubringen sind, sinnvoll gewesen (ideale Lösung: eine Schablone, die es erlaubt, die Klebepunkte innen auf dem Schild einzuzeichnen). Überhaupt nicht mehr nachvollziehbar ist, warum derartige Markierungen für 88v und 88w auch an den Teilen 88c und 88e fehlen (Bild 6).

Tücken der Konstruktion
Die Teile 88w und 88x (Bild 6) (auf der Skizze als „88v“ und „88w“ bezeichnet) sollten AUF KEINEN FALL verdoppelt werden. Sie sollen an drei Stellen gerillt und geknickt werden, das funktioniert bei so winzigen verdoppelten Teilen einfach nicht. Wie sich zeigte, sind sie außerdem erheblich zu lang. Das letzte Segment (nicht am „dicken“ Ende) abtrennen.

Superung
Außer dem eigentlichen Geschützrohr „j“ wurden alle Teile der Ummantelung („f“, „g“ und „i“) gespalten. das Rohr wird sonst m.E. zu dick.

Tücken der Montage
Die verdoppelten Teile „s“ und „t“ doppelt zu knicken, ist ein aussichtsloses Unterfangen. Entweder in je drei Segmente zerlegen (Bild 7 zeigt zwei dieser Segmente links am Geschütz angebracht, das dritte liegt im Vordergrund, die Bilder 8 und 9 zeigen das Geschütz bereit zur Montage des Schilds. ALLERDINGS bin ich an der Ausrichtung der Teile "w" und "x" schier verzweifelt. Sie ganz vorne im Schild festzukleben, wollte mir nicht gelingen, so dass ich sie schließlich nach hinten gebogen habe) oder Teile vom Lasercut verwenden (das Teil aus dem Ätzsatz ist zu eigentlich zu dünn – da man es aber hinter dem Schild kaum noch sieht, geht es an)

Konstruktionsfehler
Warum gibt es nur bei den achteren Klappen für die 5,2cm Geschütze eine weiße Rückseite, mit der man den geöffneten Zustand einwandfrei darstellen kann? Den Klappen der 10,5cm Geschütz geht dies ab, d.h. man kann sie nur mit der weißen Rückseite nach außen anbringen. Dies ist unbefriedigend, da dann die Bullaugen fehlen.
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 10 Emden 105mm Geschütze 002.jpg
  • 10 Emden 105mm Geschütze 003.jpg
  • 10 Emden 105mm Geschütze 004.jpg
  • 10 Emden 105mm Geschütze 005.jpg
  • 10 Emden 105mm Geschütze 001.jpg
  • 10 Emden 105mm Geschütze 006.jpg
  • 10 Emden 105mm Geschütze 011.jpg
  • 10 Emden 105mm Geschütze 020.jpg
  • 10 Emden 105mm Geschütze 021.jpg

Zaphod

Erleuchteter

  • »Zaphod« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 854

Registrierungsdatum: 24. April 2005

  • Nachricht senden

56

Mittwoch, 21. Oktober 2015, 23:03

Einige Bilder von zwei fertigen Geschützen.

Und zwei Bilder der letzten beiden Geschütze in der Endmontage. Auf diesen Fotos kann man recht gut erkennen, wie ich die Halterung für den Schutzschild gebogen habe.

Zaphod
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 10 Emden 105mm Geschütze 022.jpg
  • 10 Emden 105mm Geschütze 023.jpg
  • 10 Emden 105mm Geschütze 024.jpg
  • 10 Emden 105mm Geschütze 026.jpg
  • 10 Emden 105mm Geschütze 027.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Zaphod« (27. Oktober 2015, 22:28)


Es haben bereits 2 registrierte Benutzer diesen Beitrag mit "Gefällt mir" markiert .

Benutzer, denen dieser Beitrag gefällt:

Andi Rüegg (21.10.2015), Axel Schnitker (23.10.2015)

Piedade 73

Erleuchteter

  • »Piedade 73« ist männlich

Beiträge: 2 366

Registrierungsdatum: 29. März 2006

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

57

Donnerstag, 22. Oktober 2015, 17:06

Hallo Zaphod,

die 10,5cm-Geschütze hast du perfekt gebaut. Sehen gut aus. Ich kann dies gut beurteilen, da ich die Emden vor einigen Jahren ebenfalls gebaut habe; von den vielen Miniteilchen habe ich jedoch diskreter weise einige "Übersehen".

Weiterhin viel Erfolg,

Gruß Wolfgang.

Beiträge: 1 542

Registrierungsdatum: 16. Dezember 2012

  • Nachricht senden

58

Donnerstag, 22. Oktober 2015, 23:24

die 10,5cm-Geschütze hast du perfekt gebaut. Sehen gut aus.


dem kann ich nur zustimmen; ich hätte bestimmt die Hälfte der Teile aus Fremdmaterial substituiert ... ein Dankeschön, auch wie Du diesen Bausatz für Nachahmer entsprechend filetierst sowie lückenhafte Teile der Anleitung durch eigenen Gehirnschmalz ergänzt damit es stimmig wird! Dafür sollte der Verlag Dir ein Dankeschön-Modell Deiner Wahl zukommen lassen ... :D

mit einem lieben Gruß
Wilfried

  • »Mainpirat« ist männlich

Beiträge: 721

Registrierungsdatum: 23. Oktober 2015

Beruf: Pensionär

  • Nachricht senden

59

Samstag, 24. Oktober 2015, 23:31

Hallo Lars,

nicht nur die Geschütze sind prima gebaut. Was das Verdoppeln von Kleinteilen anbelangt, ist es tatsächlich oft besser, das zu unterlassen. Das gilt insbesondere für die GPM Modelle im Maßstab 1:250. Da sie vom Maßstab 1:200 herunterskaliert wurden, ist es of ratsam, kleine Teile nur aus einfachem Karton zu fertigen und die Rückseite zu pönen.

LG

Mainpirat
Wer zufrieden ist, kann niemals wirklich zugrunde gerichtet werden.
Laotse

Zaphod

Erleuchteter

  • »Zaphod« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 854

Registrierungsdatum: 24. April 2005

  • Nachricht senden

60

Dienstag, 27. Oktober 2015, 22:36

Hallo Wolfgang,

ja, ich bin soweit auch zufrieden, die Makros zeigen natürlich schon einige Unebenheiten auf. Die Verbindung mit den Schilden ging erstaunlich glatt.


Hallo Wilfried,

dafür dass es die Zweitauflage mit überarbeiteter Anleitung ist, bleiben doch recht viele vermeidbare Probleme bestehen. Der Verlag hatte mir ja eine zweite "Emden" angeboten, aber ich habe das nicht in Anspruch genommen. Es müsste auch so gehen, lediglich ein paar Winzteile sind mir bislang entsprungen.

Hallo Mainpirat,

bei der "Emden" wird doch etwas zu oft zu verdoppelten oder gar verdreifachten Kleinteilen gegriffen. Diese lassen sich dann nicht mehr biegen oder wirken -wie die Beschläge der Davids- zu klobig.

Zaphod

Erleuchteter

  • »Zaphod« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 854

Registrierungsdatum: 24. April 2005

  • Nachricht senden

61

Dienstag, 27. Oktober 2015, 22:46

Teile 89 und 90 (5,2cm Geschütze) (4x9 + 4x9 + 4 = 76 Teile)

Im Netz konnte ich keine Nahaufnahmen dieses Geschützes auftreiben, also keine Chance zum Supern

Es gibt zwei Ausführungen, die orangen Geschütze 89 mit dem breiten Sockel (Deck) und die grauen Geschütze 90 mit dem schmalen Sockel. (Kasematte)
Die beiden grauen Geschütze hinter den Klappen im Rumpf sollen probehalber schwenkbar gemacht werden. Dazu wird die Bodenplatte 90 mit Hilfe einer Nadel drehbar gelagert (Bild 2). Damit diese Nadel eine stabile Unterlage hat, wird die entsprechende Sektion in den Zwischendecks (Teile 22 bzw. 22b) mit Pappe unterlegt.
Auch da, woe die Kasematten geschlossen dargestellt werden, sollten die Geschütze eingesetzt werden, weil man von der anderen Seite her ggf. Einsicht nehmen kann. Das Geschützrohr wird allerdings in der Endmontage von außen eingeklebt. (Bild 3)



Anleitungsfehler
Die Teile „j“ werde in der Anleitung komplett ignoriert.
Weder von den Markierungen am Geschütz her, noch von der Anleitung her, wird klar, wo das kleine Teil 89g (in der Anleitung fälschlich „89h“) hinkommt, es seit denn, es kommt an 89d auf die Markierung für den Schulterbügel. Dann müsste es aber an einer Längsseite weiß sein. Vielleicht ist es auch die Rohrrücklaufbremse. Dann müsste es unter das Rohr kommen, sollte aber ein kleiner Zylinder sein.
Die Teile „o“ und „p“ (Klappen für die 5,2cm Geschütze achtern) sollte man auf keinen Fall verdoppeln, sie werden dann viel zu dick

Konstruktionsfehler
Die vier grauen Geschütze stehen gut 1,5mm zu hoch. Die Rohre der vorderen Geschütz berühren die obere Kante des Ausschnitts für das Geschütz in der Bordwand. Wie die Bilder in der Anleitung zeigen, müssen sie sich ca. auf halber Höhe des Ausschnitts befinden. Lösung: Teile “b“ weglassen.

Ansonsten gibt es nichts zu sagen. Der Rohrdurchmesser fällt verglichen mit den 10,5er recht groß aus, aber dafür hat man richtige Rohre und keine Drähte, was vorne immer mäßig aussieht.
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 11 Emden 52mm Geschütze 001.jpg
  • 11 Emden 52mm Geschütze 006.jpg
  • 11 Emden 52mm Geschütze 011.jpg
  • 11 Emden 52mm Geschütze 004.jpg
  • 11 Emden 52mm Geschütze 007.jpg
  • 11 Emden 52mm Geschütze 014.jpg
  • 11 Emden 52mm Geschütze 015.jpg
  • 11 Emden 52mm Geschütze 016.jpg

Es hat bereits 1 registrierter Benutzer diesen Beitrag mit "Gefällt mir" markiert .

Benutzer, denen dieser Beitrag gefällt:

Werner (28.10.2015)

Werner

Erleuchteter

  • »Werner« ist männlich

Beiträge: 2 069

Registrierungsdatum: 22. August 2005

Beruf: IT ler im Unruhestand

  • Nachricht senden

62

Mittwoch, 28. Oktober 2015, 11:49

Hallo Zaphod

ich habe deinen Baubericht über die ganze Zeit verfolgt, da ich ja bekanntermaßen Beteiligter war an der Wiederauflage der Emden als Tropenemden. Jetzt nachdem ja deine Tropenemden kurz vor der Vollendung steht möchte ich doch noch ein paar Dinge dazu sagen.
Ich wollte abwarten bis zur "Fastvollendung" und nicht als Füllfunk deinen guten Baubericht unterbrechen. Mein Fazit bis jetzt ist: Eine wunderbare Anleitung für alle Unentschlossenen dieses Modell zu bauen. Nur Mut!
Zuerst etwas Historie: Ich selbst habe die SMS Dresden etwa zur gleichen Zeit wie Volkmar Adler seine SMS Emden aus der ersten Auflage gebaut mit mehr oder weniger Schwierigkeiten welche du auch im Baubericht angesprochen hast. Es war äußerst Mühsam beide Schiffe zu trennen und die Bauanleitung war eine Zumutung, was aber gewiefte Bastler nicht abschrecken kann. Der Druck war gut und auch die Passgenauigkeit etsprach dem Standart bei Moduni.
Dann kam Piet 2006 auf mich zu und brachte mir den Bastelbogen der Emden; alle Teile der Dresden waren verschwunden und dieser Bogen war ocker gefärbt.
So begann ich recht blauäugig den Probebau der Tropenemden, natürlich noch mit der "alten" Nummerierung. Damas habe ich schon dem Piet vorgeschlagen die Bauanleitung zu überarbeiten was er auch machte, aber halt sehr eingeschränkt.
Dadurch dass die Nummerierung ab einem Bauteil umgeändert wurde(man kann nicht die Nummer der vorderen Masten vor den nachfolgenden Aufbauten nehmen) kam es doch zu Irritationen.
Du hast es ja selbst beschrieben und auch die Linien sind zu Teil verrutscht.
Um es kurz zu machen: dieses Schiff ist mit heißer Nadel gestrickt worden und leider sind die Nachdrucke nie mehr verbessert(update) worden. Es lag auch ein guter Ätzteilsatz vor, welcher nie in Auftrag gegeben worden ist. Man hat einfach einen Lasercutsatz dazugemacht.
Wer meinen und Volkmar Adlers Baubericht Anno 2006 und vorher aufmerksam liest wird die Schwierigkeiten erkennen. Auch bei der Tagelage habe ich Piet gebeten nochmals genau zu recherchieren, da meiner Meinung einige "Abspannungen" so nicht funktionieren können.
Eines muß man aber verstehen: Ein Konstrukteur liebt immer etwas Neues und besonders auch der Piet damals. An alten breits erschienen Sachen gehen die Konstrukteure mit Widerwillen.(Es mag Ausnahmen geben)
Ansonsten viel Erfolg bei der Fertigstellung :thumbsup: wünscht dir

Werner

Zaphod

Erleuchteter

  • »Zaphod« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 854

Registrierungsdatum: 24. April 2005

  • Nachricht senden

63

Sonntag, 8. November 2015, 19:25

Hallo Werner,

danke für Deine ausführlichen Anmerkungen.

Welche Abspannungen sind Deiner Ansicht nach falsch? Bei dem Modell bin ich um jeden Faden weniger froh.

Zum Modell selber: "Nur Mut" fasst es genau zusammen. Die Probleme von Anleitung und Modell sind nicht substanziell, aber die vielen Stellen, an denen es unnötiger Weise hakt, zehren auf die Dauer doch an der Motivation.
Die ungleich komplexere "Derfflinger" habe ich in ca. der halben Zeit gebaut.

Heute zu einem Bauabschnitt der fummelig und auch etwas frustrierend war/ist, was aber nichts mit der Konstruktion zu tun hat.

Teile 91-94 (Davids) (72 + 8x3 + 8x3 + 8x2 = 136 Teile)
Die kleinen Beschläge, die nur an einer Seite aufgeklebt werden sollen, verleihen dem gesamten David eine ausgesprochen unschöne einseitig plumpe optische Wirkung. Spalten und in einfacher Dicke aufbringen. (Bilder 1 und 2)
Die Aufhängungen der Boote und der Verzurrung der Davids (je drei Taue) wurden aus gezogenem Gussast gefertigt (Bilder 2 und 3). Hier wären Schablonen wegen der Längenmaße hilfreich gewesen.

Baureihenfolge
Mittschiffs unbedingt erst die Boote in die Bootslager kleben, man erschwert sich deren Montage ansonsten nur unnötig
Die Verzurrung erst in der Endmontage (nach Takelage und Reling) anbringen

Stabilisierung
Bei den 12 Davids mittschiffs unten kleine Zapfen stehen lassen und in die kreisförmigen Markierungen, auf die die Davids geklebt werden sollen, entsprechende Schlitze stechen (Bilder 2 und 4)

Positionierung
Das Modell sieht 4 Boote ausgeschwungen vor. Hier kann man nach Belieben eigene Kombinationen setzen. Wer wenig Platz in der Vitrine hat (so wie ich) wird ein möglichst schlankes Schiff vorziehen und zumindest die Davids mittschiffs alle eingeschwungen darstellen. Optisch m.E. auch sehr attraktiv, die je drei Boote in einer Linie zu haben.


Bilder 5 und 6: Die vier leichten Boote sind platziert.


Doch die beiden kleinen Boote, die nur an den Taljen hängen, erzeugen graue Haare. An Backbord gelang die Montage im ersten Versuch. das war aber eher Anfängerglück. An Steuerbord habe ich jetzt vier missglückte Versuche hinter mir. Entweder nahmen die Taljen mit einem ungewünschten Bootsteil Kontakt auf und brachen beim Lösungsversuch ab, oder einzelne Verbindungen der Taljen brachen bei der Ausrichtung.
Bislang habe ich immer einen Tropfen Uhu auf das Ende der Taljen gegeben (Weißleim geht hier nicht, der Kleber muss sofort Halt verschaffen). Als Nächstes versuche ich die Zielbereiche am Boot mit Kleber zu versehen.

Bilder 7 und 8: Eines ist geschafft !
Bild 9: Aber der Kollege will partout nicht. Die zu erkennende Schräglage war mir zuviel (4. Versuch)

Zu den Booten ein anderes Mal, da gab es leider etliche unnötige Konstruktionsfehler, die ich sonst eher bei JSC erwarte, zu verzeichnen.
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 15 Emden Beiboote und Davids 006.jpg
  • 15 Emden Beiboote und Davids 018.jpg
  • 15 Emden Beiboote und Davids 021.jpg
  • 15 Emden Beiboote und Davids 022.jpg
  • 15 Emden Beiboote und Davids 023.jpg
  • 15 Emden Beiboote und Davids 024.jpg
  • 15 Emden Beiboote und Davids 028.jpg
  • 15 Emden Beiboote und Davids 029.jpg
  • 15 Emden Beiboote und Davids 034.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Zaphod« (28. August 2016, 16:43)


Es haben bereits 2 registrierte Benutzer diesen Beitrag mit "Gefällt mir" markiert .

Benutzer, denen dieser Beitrag gefällt:

Suncat (08.11.2015), Werner (08.11.2015)

Zaphod

Erleuchteter

  • »Zaphod« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 854

Registrierungsdatum: 24. April 2005

  • Nachricht senden

64

Sonntag, 8. November 2015, 19:46

Parallel zu diesen Arbeiten wurden die letzten Teile aus dem Ätzsatz entfernt (Reling)

Wie immer beiben im Ätzsatz zahlreiche Teile übrig. Einen Teil davon halte für durchaus sinnvoll, da kann man sich manche Fummelei ersparen, wenn man will.

Aber es gibt auch zahlreiche Teile, die absolut keinen Sinn machen.
Das sind grundsätzlich alle Teile, die aus Karton sogar verdoppelt werden, um ihnen den nötigen Körper zu verleihen. Aus Blech wirken die einfach nicht. Dazu zählen hier (und bei anderen Modellen): alle Stützen (Scheinwerfer- und Kompassplattformen etc.), die Steuerräder, die Bootslager und die Rahmen der Torpedokräne.
Außerdem gibt es Teile, die muss man ausschneiden können, wenn man dieses Modell schaffen will. Die auf Bild 3 gezeigten vier Konsolen für die "Dresden" gehören dazu, aber auch die Dreiecke der Bootslager.
Die Seitenteile der Seiltrommeln machen für mich keinen Sinn. Denn wenn man sie verwendet, kann man sie nur mit einem dünnen Kern kombinieren, auf den man einen Faden wickeln muss, das die Taue simulierende Papierteil geht jedenfalls nicht mehr.

Leider fehlen m.E. ein paar Ätzteile, die sehr sinnvoll gewesen wären:
Das betrifft vor allem das Fallreep. Hier gibt es kein Teil mit Treppenstufen, optisch im Vergleich zu den Niedergängen finster.
Auch die Aufhängungen der Boote hätte man so aus einem Teil darstellen können. Genug Profil hätten die Rollen bekommen, wenn man die Papierscheiben aufgeklebt hätte und mit den etwas flachen Tauen könnte ich leben.
Sehr schön lassen sich aus Ätzteilen auch Schraubenwellen und Schrauben der Beiboote darstellen (fehlen allerdings bei der Emden komplett)

Zum Teil wurden die Metallteile zur Stabilisierung in die Pappteile geklebt. Das ist m.E. nicht erforderlich.

Ideal wäre eine Kombination aus Ätzsatz und Lasercut (gerne in verschiedenen Kartonstärken und soweit möglich mit Tonkarton). Insbesondere hätte ich gerne die Reling der Scheinwerferplattformen aus Karton gehabt. Die Metallteile passend zu formen war eine Heidenarbeit, die mir nur mäßig gelungen ist.
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 17 Ätzsatz Rest 001.jpg
  • 17 Ätzsatz Rest 002.jpg
  • 17 Ätzsatz Rest 003.jpg
  • 17 Ätzsatz Rest 004.jpg
  • 17 Ätzsatz Rest 005.jpg

  • »Mainpirat« ist männlich

Beiträge: 721

Registrierungsdatum: 23. Oktober 2015

Beruf: Pensionär

  • Nachricht senden

65

Dienstag, 10. November 2015, 20:44

Hallo Lars,
dDe Bilder vom letzten Baufortschritt sind sehr schön.
. Bei den Ätzteilen teile ich deine Meinung aber nicht ganz. Die auf den HMV Platinen vorhandenen Teile kann man zumeist gut gebrauchen. Bei Teilen, die etwas dicker sein müssen, halte ich die Kombination mit Kartonteilen für gut, da diese dadurch an Stabilität gewinnen.
Zustimmen muß ich dir aber, daß der Wunsch eine Kombination von Ätz- und LC-Teile wäre. G&K hat für die Panther einen solchen Zurüstsatz auf den Markt gebracht.

Was überflüssige Teile anbelangt, ist das für meinen Geschmack leider häufig auch bei den HMV LC-Sätzen der Fall.
Peter Hurler hat übrigens für die Teile, die mehr Fülle benötigen (z.B. Davits) beim Ätzsatz für die Scharnhorst eine ausgesprochen pfiffige Lösung gefunden.
LG
Mainpirat
Wer zufrieden ist, kann niemals wirklich zugrunde gerichtet werden.
Laotse

Zaphod

Erleuchteter

  • »Zaphod« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 854

Registrierungsdatum: 24. April 2005

  • Nachricht senden

66

Dienstag, 10. November 2015, 22:30

Hallo Mainpirat,

vielen Dank für den Hinweis auf Peter Hurlers Lösug, die war mir noch unbekannt !

Meine Panther habe ich leider schon vor langer Zeit gebaut, so dass der schöne Kombisatz für mich keinen Sinn macht.

Zaphod

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Zaphod« (15. November 2015, 11:16)


Zaphod

Erleuchteter

  • »Zaphod« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 854

Registrierungsdatum: 24. April 2005

  • Nachricht senden

67

Sonntag, 15. November 2015, 20:28

Die Endmontage rückt unaufschiebbar näher und ich sehe ihr mit gemischten Gefühlen entgegen.

Alle Papierteile bis auf zwei Nagelbänke 106 und die rettungsmittel 109/110 sind gebaut, allerdings müssen zahlreiche Teile noch angebracht werden und das heißt es beginnen die Überlegungen, in welcher Reihenfolge.

Ein kurzer Blick auf einige Kleinteile:

Teile 100-101 (Windhuzen) (4 + 41 = 45 Teile)
Die Teile 101 sind zweidimensional vollkommen unbefriedend: weglassen oder in 3D gestalten ! (Bild 1)

Verwendet wurde gespaltener gelber Karton von der Verdopplungsfläche der Mastspitzen, verkleinerte Kopien von Lüftern der SMS Arcona als Schablone und verkleinerte Kopien eines Lüfters mit halbugelförmigem Kopf von der neuen "Panther" (65%).

Bild 1 zeigt die Lüfter in der Fertigung

Die sechs Lüfter auf dem Achterdeck werden erst später angebracht, hier ist die Gefahr des Abreißens zu groß. Während allerdings auf dem Achterdeck Markierungen für diese Lüfter vorhanden sind, fehlen sie im vorderen Bereich. Die Platzierung ist allerdings recht genau aus der Anleitung zu entnehmen:

Bild 2: zwei Lüfter neben dem vordersten Schornstein (Das Deck ist mir an dieser Stelle vollkommen missraten, was für eine Donauwelle)

Bild 3: Ein Lüfter leicht nach rechts versetzt auf den großen Lüftern hinter dem vordersten Schornstein (was bringt der auf dem großen Lüfter?) und einer mit der Öffnung nach achtern zeigend hinter dem großen Lüfter. Zwei weitere Lüfter sollen binnenbords neben den Pollern 108 montiert werden. Die übermalte runde Markierung vorne links im Bild dagegen ist überflüssig gewesen.

Bild 5: Ein Lüfter neben der Funkerbude. macht leider keinen Sinn, weil er keinen Unterbau hat. Er müsste ca. 2mm weiter hinten stehen, aber da ist die Tür.

Teile 123 (Scheinwerfer) (4x18 = 72 Teile)
Eine saubere und detaillierte Konstruktion.

Allerdings werden die Scheinwerfer auf vielen Fotos und bei anderen Modellen schwarz gezeigt, während mir noch kein eindeutiges Foto in hell untergekommen ist

Mir missling es immer, die vordere Scheibe mit dem horizintal verlaufenden Lamellen so aufzusetzen, dass diese gerade ausgerichtet sind. Diesmal habe ich diese Scheibe erst nach der Montage des Körpers in der Gabel aufgeklebt.
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 16 Emden Endmontage Kleine Lüfter 001.jpg
  • 16 Emden Endmontage Kleine Lüfter 002.jpg
  • 16 Emden Endmontage Kleine Lüfter 004.jpg
  • 16 Emden Endmontage Kleine Lüfter 007.jpg
  • 16 Emden Endmontage Kleine Lüfter 008.jpg
  • 13 Emden Scheinwerfer 006.jpg
  • 13 Emden Scheinwerfer 007.jpg
  • 13 Emden Scheinwerfer 003.jpg
  • 13 Emden Scheinwerfer 002.jpg

Zaphod

Erleuchteter

  • »Zaphod« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 854

Registrierungsdatum: 24. April 2005

  • Nachricht senden

68

Sonntag, 15. November 2015, 20:49

Teile 115-122 (Masten) (61 + 18 = 79 Teile)


Die sehr filigranen Masten sind eine schweißtreibende Angelegenheit. Alle Rahen etc. wurden aus Draht, umwickelt mit gespaltenem Karton gestaltet. Die Rahen wurden mit Sekundenkleber befestigt, hoffentlich halten sie später, denn die Fäden der takelage sind sehr zahlreich.

Konstruktionsfehler?
Das Geländer für das zweite Podest von oben ist m.E. zu lang. Obwohl ich es außen um das Podest geklebt haben, ergab sich immer noch ein kleiner Überstand (Bild 1)
Der achtere Mast soll im Deck versenkt werden, aber es fehlt unten eine entsprechende weiße Fläche. Diese sollte beim Ausschneiden von Teil 116 unten zugegeben werden.

Probleme mit der Anleitung
Die Skizzen zeigten nicht klar, wo genau die beiden Dreiecke, die die uterste Rah tragen, anzusetzen sind. Aber siehe da: Die Anleitung der alten Emden/Dresden zeigt es (Bild 2)


Farbfehler (?)
Der achtere Mast ist im mittleren Abschnitt schwarz gefärbt (wohl weil das eh ständig der Rauch der Schornsteine für eine Schwärzung sorgte). Jedoch die in diesen Bereich fallenden Podeste, die Spiere und der Flaggenstock sollen gelb bleiben. Sieht -vorsichtig vormuliert- merkwürdig aus, habe ich dann übermalt und bin damit zufrieden.

Bild 3: Vor dem Färben (das Anmalen der schon montierten Teile war fummelig und ist nicht 100%ig gelungen. Ich empfehle dringend, die Teile im zweidimensionalen Zustand umzumalen.

Bild 4: So kann es gefallen

Bild 5: Das Podest für die Scheinwerferrichtgeräte wird erst nach dem Verkleben des Mastes im Rumpf verklebt und mit seinen beiden Stützen versehen. Diese sollen verdoppelte Streifen werden. WÄREN RUNDPROFILE REALISTISCHER??

Bild 6: Die Reling der Scheinwerferpodeste, nee, mit der bin ich nicht klar gekommen. Lag wohl an mir.

Bild 7: Die auch an den Schiffen selber oft zu sehenden Bänder. M.E. optisch schmuck und erhöhen die Stabilität.

Bild 8: Die Mastspitze, sehr kniffelig. Die durch den Metallkern relativ schweren Stengen und Rahgen zumeist stumpf ankleben.

Bild 9: Der vordere Mast wurde schon vor einigen Tagen gesetzt und ist mittlerweile gut durchgetrocknet. Bald kann ihm sein Kollege folgen.

Und damit bin ich wieder bei der eingangs aufgeworfenen Frage der Baureihenfolge.

Ich habe mich für folgendes Vorgehen entschieden:

Nachdem beide Masten durchgetrocknet sind, werden alle von den Masten auf das Deck gehende Abspannfäden angebracht

Es folgen von innen nach außen zahlreiche Kleinteile. Reling, Rettungsmittel 190-110, Fallreep, Flaggstöcke, Anker, Schraubenschutz (beigeklappt), letzte beiden Beiboot in den Davids und Geschütze jedoch noch nicht.

Dann kommen die langen Fäden von Mast zu Mast. Hoffentlich halten alle Rahen, Ein Abbruch in diesem Stadium ist nur sehr schwer zu beheben.

Es folgen von unten nach oben die zahlreichen Antennen und Flaggleinen, die an den langen Fäden zu befestigen sind. Diese werden alle aus gezogenem Gussast hergestellt.

Die Takelage findet ihr Ende in den zahlreichen kurzen Tauen von den Rahen an die Masten. Auch diese werden aus gezogenem Gussast hergestellt. Ich montiere sie erst zum Schluss, weil sie leichter anzubringen sind und eher nach verklebten Fäden angebracht werden können als umgekehrt.

Abschließend kommen dann die Vertäuung der Davids (ebenfalls gezogener Gussast, da werde ich einige Meter herstellen und schwärzen müssen) und die oben erwähnten Kleinteile.

Obwohl also kaum noch Teile bzw. Teilgruppen hergestellt werden müssen, ist das ein ganz schönes Programm, das mich sicher noch einige Wochen beanspruchen wird.
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 11 Emden vorderer Mast 001.jpg
  • 11 Emden vorderer Mast 003.jpg
  • 12 Emden hinterer Mast 009.jpg
  • 12 Emden hinterer Mast 015.jpg
  • 12 Emden hinterer Mast 001.jpg
  • 12 Emden hinterer Mast 002.jpg
  • 12 Emden hinterer Mast 007.jpg
  • 12 Emden hinterer Mast 016.jpg
  • 12 Emden vorderer Mast 004.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Zaphod« (21. November 2015, 21:21)


Es hat bereits 1 registrierter Benutzer diesen Beitrag mit "Gefällt mir" markiert .

Benutzer, denen dieser Beitrag gefällt:

Andre Verfuerth (16.11.2015)

Werner

Erleuchteter

  • »Werner« ist männlich

Beiträge: 2 069

Registrierungsdatum: 22. August 2005

Beruf: IT ler im Unruhestand

  • Nachricht senden

69

Montag, 16. November 2015, 11:41

Hallo
dir sind die Masten doch sehr gut gelungen. Wir haben damals die Masten auch umnummeriert denn der vordere Mast auf der Emden/dresden hatte eine ganz niedrige Baunummer.
Ich habe auch mit Piet darüber gegrübelt wie wohl die Leute in den oberen Mastkorb gekommen sind. Da muss wohl eine lange dünne Leiter vorhanden gewesen sein ?(
Auch die Abspannungen des vorderen Mastes war von Piet mit vile Phantasie ausgefüllt. Ich habe ihn gefragt wo er das gesehen hat :cool: Er hat ja auch die Bauanleitung der Emden/Dresden völlig neu gemacht so wie bei der Baden :thumbup:
Viel Glück bei der Fertigstellung
Werner

Zaphod

Erleuchteter

  • »Zaphod« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 854

Registrierungsdatum: 24. April 2005

  • Nachricht senden

70

Montag, 16. November 2015, 15:05

Hallo Werner,

dann werde ich mal schauen, was ich so an Abbildungen zur Takelage auftreiben kann.

Zaphod

Zaphod

Erleuchteter

  • »Zaphod« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 854

Registrierungsdatum: 24. April 2005

  • Nachricht senden

71

Samstag, 21. November 2015, 21:45

Der achtere Mast ist gesetzt. Das Loch im Deck war wie beim vorderen Mast etwas zu groß geraten. Abhilfe schuf die Umwicklung des zu versenkenden Abschnitts mit einem Stück gespaltenen Karton aus der Reserve.

Erst nach dem Trocknen des Mastes wurde die unterste Plattform ausgerichtet und verklebt. Die zweidimensionalen Stützen erschienen mir optisch nicht realistisch. Sie wurden surch zwei aus der Reserve gefertigten Säulen ersetzt (Bild 1).

Dann begann das mühsame Geschäft des Takelns. Fäden, die auf dem Deck enden verankere ich (falls möglich), indem ich an dieser Stelle ein kleines Loch ins Deck bohre und da das weißleibestrichene Fadenende mit Hilfe einer Stecknadel reinstopfe, bis es stramm sitzt.
Am hinteren Mast musste noch der Fahrtrichtungsanzeiger montiert werden. Auch hier kam gezogener Gussast zum Einsatz (Bilder 2 und 3).

Zuerst werden die Fäden an den Masten oder Rahen verknotet und mit Weißleim gesichert, das sieht zunächst recht unordentlich aus (Bild 4). Nach dem Trocknen wird der Überstand an Faden abgeschnitten (Bild 6 zeigt oben am Mast noch zwei längere Fadenenden) und das bleibende kurze Fadenende ebenfalls mit Weißleim verklebt.

Die von den Masten auf die Decks gehenden Fäden werden abwechselnd verklebt, um den entstehenden Zug auszubalancieren.

Ich bin dann doch von meinem zuletzt skizzierten Plan abgewichen und werde zunächst die gesamte Takelage fertigstellen. Am Bug und achtern greife ich immer wieden an Stellen, auf die Poller kommen, die Gefahr einer Beschädigung ist mir zu groß.

Von oben nach unten werden die von Mast zu Mast führenden Fäden verklebt und dabei die senkrecht nach unten fallenden Antennen und sonstigen Leinen aus gezogenem Gussast angebracht. Deren Montage erleichtert sich dramatisch, wenn man -soweit möglich- in den Aufbauten kleine Löcher vorbohrt, durch die die Enden geführt werden. So lässt sich die Länge viel leichter angleichen.
Die beiden Antennen mittschiffs habe ich lieber in zwei hinter der Funkerbude stehende Verteilerkästen geführt (Bild 8)

Zum Abschluss der aktuelle Stand der Takelage. Etliche Fäden sind nur lose aufgelegt.
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 12 Emden hinterer Mast 024.jpg
  • 16 Emden Endmontage Takelage 001.jpg
  • 16 emden endmontage takelage 013.jpg
  • 16 emden endmontage takelage 003.jpg
  • 16 Emden Endmontage Takelage 010.jpg
  • 16 Emden Endmontage Takelage 014.jpg
  • 16 Emden Endmontage Takelage 015.jpg
  • 16 Emden Endmontage Takelage 017.jpg
  • 16 Emden Endmontage Takelage 018.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Zaphod« (22. April 2017, 12:24)


Es hat bereits 1 registrierter Benutzer diesen Beitrag mit "Gefällt mir" markiert .

Benutzer, denen dieser Beitrag gefällt:

Gustav (22.11.2015)

Zaphod

Erleuchteter

  • »Zaphod« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 854

Registrierungsdatum: 24. April 2005

  • Nachricht senden

72

Samstag, 21. November 2015, 21:50

Parallel dazu wurden die Rettungsmittel 109/110 gebaut.

Die Lagerung für das "Fass" ist etwas zu klein. Sie sollte -soweit das geht- etwas größer ausgeschnitten werden.
In das Fass habe ich an passender Stelle ein kleines Loch gebohrt. So ließ sich der weiß-rote Stab besser montieren.

Zu dieser Baugruppe eine Frage: Müssten die Boje und der Rettungsring nicht irgendwie vertäut werden? Weiß jemand, wie??
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 16 Emden Endmontage Rettungsmittel 001.jpg
  • 16 Emden Endmontage Rettungsmittel 002.jpg
  • 16 Emden Endmontage Rettungsmittel 003.jpg
  • 16 Emden Endmontage Rettungsmittel 004.jpg

Helmut B.

Hennings Dino

  • »Helmut B.« ist männlich

Beiträge: 10 595

Registrierungsdatum: 30. Dezember 2004

Beruf: Jurist

  • Nachricht senden

73

Samstag, 21. November 2015, 21:54

Dieses "Fass", weisst Du, was das ist, Zaphod?

Eine Markierungsboje bei "Mann über Bord"?

Die Grafik der Bauanleitung ist richtig schön...
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
In Erinnerung an Simone Veil, † 30. Juni 2017



Im Bau: CAP SAN DIEGO (roko)

Zaphod

Erleuchteter

  • »Zaphod« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 854

Registrierungsdatum: 24. April 2005

  • Nachricht senden

74

Samstag, 21. November 2015, 22:24

Hallo Helmut.

das könnte gut sein. Dann müssten Fass und Rettungsring (der ist ja eine ziemliche Übergröße) miteinander verbunden gewesen sein.


Nach der Grafik kann man gut arbeiten. Aber


a) An der Bordwand keinerlei Markierung für die Baugruppe

b) Warum der Schatten von der Rettungsboje? Schatten haben auf Bauanleitungen nichts verloren.

Helmut B.

Hennings Dino

  • »Helmut B.« ist männlich

Beiträge: 10 595

Registrierungsdatum: 30. Dezember 2004

Beruf: Jurist

  • Nachricht senden

75

Samstag, 21. November 2015, 22:33

Ja, oder das Fass hatte rundum eine Halteleine?
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
In Erinnerung an Simone Veil, † 30. Juni 2017



Im Bau: CAP SAN DIEGO (roko)

Zaphod

Erleuchteter

  • »Zaphod« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 854

Registrierungsdatum: 24. April 2005

  • Nachricht senden

76

Freitag, 27. November 2015, 18:26

Teile 125 – 130 (Beiboote) (49 + 18 = 67 Teile)

Die 8 Beiboote sind von der Detaillierung her in Ordnung, erreichen aber bei weitem nicht den Standard, den Peter Brandt mit der Derfflinger gesetzt hat. Bei den Motorbooten fehlen z.B. die Schiffsschrauben.
Hinzu kommen einige Merkwürdigkeiten und Konstruktionsfehler. Abwechselnd sind die Decks entweder zu groß oder zu klein für die Rümpfe.

Gig 125
Das Ruder wirkt viel zu groß für das Boot (Bilder 1 und 2). Ich habe es erst einmal weggelassen

Motorboot 126
Konstruktionsfehler: Das Bootsdeck ist erheblich zu groß für den Rumpf, es muss hinten um ca. 1mm beschnitten werden (Bild 3)

Kutter Kl. II 127 (2 Stück)
Der Rumpf ist hinten vollkommen fehlkonstruiert. Das Deck ist knapp 2mm zu lang und 1-2mm zu breit (Bild 4 zeigt das Deck vor und nach der Umarbeitung). Man muss das Teil mit den Duchten entsprechend anpassen und den Rumpf hinten so schließen, dass eine 1mm breite Kerbe bleibt, in die das Steuerruder geklebt werden kann. Optisch geht es am Ende (Bild 5)

Jolle Kl. II 128 (2 Stück)
passt glatt

Ruderpinasse 129
Der Rumpf ist hinten fehlkonstruiert. Das Deck ist knapp 1mm zu breit.


Motorboot 130
Hier wiederum ist das Deck 1-2mm zu kurz.
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 15 Emden Beiboote und Davids 004.jpg
  • 15 Emden Beiboote und Davids 005.jpg
  • 15 Emden Beiboote und Davids 012.jpg
  • 15 Emden Beiboote und Davids 002.jpg
  • 15 Emden Beiboote und Davids 003.jpg
  • 15 Emden Beiboote und Davids 015.jpg
  • 15 Emden Beiboote und Davids 017.jpg
  • 15 Emden Beiboote und Davids 011.jpg

Es hat bereits 1 registrierter Benutzer diesen Beitrag mit "Gefällt mir" markiert .

Benutzer, denen dieser Beitrag gefällt:

Klueni (27.11.2015)

Zaphod

Erleuchteter

  • »Zaphod« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 854

Registrierungsdatum: 24. April 2005

  • Nachricht senden

77

Sonntag, 29. November 2015, 16:00

Die Endmontage läuft. Zuerst waren die Abdeckungen der 10,5cm Geschütze und die acht Relingabschnitte zu montieren.

In die Abdeckungen mussten einige Bullaugen eingearbeitet werden, da der Bogen für die 10,5er keine bedruckten Rückseiten (bei den 5,2er vorhanden) zur Verfügung stellt.

Bei der Reling galt wie immer: Sauber vorformen ist die halbe Miete.

Im Bereich des Achterdecks kamen nach der Montage der Reling die letzten Davids ans Schiff. Hier bereitete die Anleitung leider wieder Kummer:

Die achterlichen Davids sind schwerer zu montieren und zu positionieren, als dies den Anschein hat. Sekundenkleber ist hier der Kleber der Wahl.
ERSTENS fehlt auf den Skizzen eine Abbildung der vier kleinen Teile. M.E. müssen sie NICHT an, sondern UNTER die Davids geklebt werden, und zwar so, dass sie mit der oberen „u“-förmigen Halterung fluchten. Außerdem muss die Schräge der vier kleinen Teile berücksichtig werden: Sie muss gegenläufig zur Schräge der Bordwand verlaufen.
ZWEITENS gibt es auf der Bordwand (mal wieder) keine Markierungen für die Halterungen. Etwa da, wo die Davids angebracht werden sollen, verlaufen vertikale Striche auf der Bordwand. Diese können als Anhaltspunkt dienen, ansonsten kann man sich an den Bullaugen orientieren.
DRITTENS gibt es zwar auf den Davids einen Doppelstrich. doch wenn man die obere Halterung auf diesem verklebt, kommen die Davids ein Stück höher heraus, als auf den Skizzen angegeben. M.E. ist es aber einfacher, zuerst die Halterungen mit den Davids zu verkleben und dann das Ganze auf die Bordwand, denn die obere Halterung ist recht eng bemessen, der David muss mit einigen Nachdruck in deren „u“ gepresst werden, keine leichte Operation, wenn die Halterung schon an der Bordwand ist.
VIERTENS falls man diese Davids eingeschwungen bauen will, kollidieren die Boote massiv mit der Takelage. Das habe ich zu spät bemerkt. Da auf einigen Abbildungen die achteren beiden Boote auf dem Deck aufruhend gezeigt werden, werde ich mir behelfen, indem zwei Lager aus Kopien vom Bogen angefertigt werden und das Motorboot 130 auf diese geklebt wird.

Fast nebenher wurden Kleinteile wie die Bretter der Positionslichter und die Rohre der in Kasematten stehenden Geschütze angebracht.
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 16 Emden Endmontage Reling 007.jpg
  • 16 Emden Endmontage Reling 008.jpg
  • 16 Emden Endmontage Reling 001.jpg
  • 16 Emden Endmontage Reling 002.jpg
  • 16 Emden Endmontage Reling 003.jpg
  • 16 Emden Endmontage Reling 018.jpg
  • 16 Emden Endmontage Reling 022.jpg
  • 16 Emden Endmontage Reling 024.jpg
  • 16 Emden Endmontage Reling 009.jpg

Zaphod

Erleuchteter

  • »Zaphod« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 854

Registrierungsdatum: 24. April 2005

  • Nachricht senden

78

Donnerstag, 3. Dezember 2015, 23:06

Eine weitere Etappe bildeten die Geschütze.

Zu meiner Freude lassen sich tatsächlich die meisten 10,5cm Decksgeschütze und alle 4 in offener Kasematte stehenden Geschütze schwenken.
Die 10,5 er mittschiffs allerdings sind m.E. zu nah an der Reling platziert, hier schleift der Schild am Schanzkleid.
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 16 Emden Endmontage 008.jpg
  • 16 Emden Endmontage 010.jpg
  • 16 Emden Endmontage 012.jpg
  • 16 Emden Endmontage 011.jpg
  • 16 Emden Endmontage 013.jpg
  • 16 Emden Endmontage 014.jpg
  • 16 Emden Endmontage 017.jpg
  • 16 Emden Endmontage 019.jpg
  • 16 Emden Endmontage 037.jpg

Zaphod

Erleuchteter

  • »Zaphod« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 854

Registrierungsdatum: 24. April 2005

  • Nachricht senden

79

Donnerstag, 3. Dezember 2015, 23:15

Im vorletzten Beitrag hatte ich das improvisierte Bootslager für das achtern stehende Motorboot erwähnt. Hier eine Abbildung.

Nach der Fertigstellung der Abspannungen der Davids waren im Bereich der Brücke die Torpedoladekräne, die Backspieren (in weiße Teile umgewandelt) und insgesamt vier Reihen Steigeisen zu montieren.

Auch die Klappen der geöffneten Kasemattgeschütze kamen an Bord

Der Schraubenschutz wurde beigeklappt dargestellt, wobei ich nicht feststellen konnte, in welche Richtung geklappt wurde. Hinzu kamen an Kluenis Modell inspirierte Verspannungen und eine Umlenkrolle (Bild 4 - das graue Rechteck in der Kasematte rechts ist eine optische Täuschung)
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 16 Emden Endmontage 015.jpg
  • 16 Emden Endmontage 021.jpg
  • 16 Emden Endmontage 023.jpg
  • 16 Emden Endmontage 035.jpg
  • 16 Emden Endmontage 038.jpg

Andi Rüegg

Erleuchteter

  • »Andi Rüegg« ist männlich

Beiträge: 1 646

Registrierungsdatum: 10. Juni 2006

Beruf: pensioniert

  • Nachricht senden

80

Freitag, 4. Dezember 2015, 00:25

Hallo Zaphod

Ich bin beeindruckt! Sogar die Geschütze in den Kasematten! Ich weiss von meinem Bau, wie eng der Platz dort ist.

Selber habe ich es schon lange aufgegeben, Geschütze drehbar zu bauen. Bei mir wackeln die immer und das ist dann auch sichtbar.

Gruss
Andi

"Wer seine Grenzen kennt, hat sie." (Jonathan Livingston Seagull)


im Bau: Kosmonawt Juriy Gagarin (Oriel) / USS Maine (HMV)
in letzter Zeit fertig gestellt:
Steam Boat Sabino (MB-Kartonmodell) / IJN Kaga (Dom Bumagi) / The Steamer Winans (Heinkel Models)

Social Bookmarks