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Pitje

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1

Dienstag, 25. Februar 2014, 15:36

SK Theodor Heuss / 1:250 / Kontrollbau für Fritz Pohl - V1.0 FERTIG

Hallo Freunde,

wie Ihr möglicherweise schon gesehen habt, habe ich vergangene Woche begonnen den SK Theodor Heuss von Schreiber in verkleinerter Version zu bauen.
Kurz darauf fragte mich unser verehrter Kollege Fritz Pohl (Sculptor), ob ich nicht Lust hätte, eine seiner Konstruktionen, die nun im Status "Kontrollbau" angekommen ist zu bauen.
Diese Konstruktion ist seine Version des SK Theodor Heuss. Insofern ein sehr gut passender Zufall, würde ich sagen.

Habe mir dieses Vergnügen und natürlich auch die Ehre einen KB machen zu können nicht entgehen lassen und direkt zugesagt.

Fritz, ich hoffe, Du kannst mit dem was ich aus Deiner Konstruktion machen werde leben. :)

Ich werde, man wird es gleich sehen, immer mal wieder den Vergleich zum Schreiber Modell machen, weil sich's gerade einfach anbietet und die unterschiedlichen Ansätze schön darstellt.
Dabei natürlich nicht zu vergessen, dass die Schreiber Konstruktion für 1:100 geplant war, während Fritz gleich in 1:250 konstruiert hat.

Auf los geht's los.
Zunächst geht es mit der Bodenplatte und dem Spantengerüst los.



Bedingt durch die Größe natürlich aus einer Platte und aus neun Spanten bestehend ist diese Bauweise sozusagen klassisch.



Während bei Schreiber seitliche Stringer montiert werden müssen und das Deck plan aufliegt, wird hier darauf verzichtet und die mittleren drei Spanten sind hochgezogenerweise mit Teil der Aufbauten. Auf das Verdoppeln der Teile wird aufgrund der Größe verzichtet. Der
Längsspant wird mittels links/rechts versetzter Laschen befestigt, die
Spanten stumpf montiert. Hier der Vergleich bei selbem Stand der Bauarbeiten:

Parallel im Bau:
Großlinienschiff S.M.S. Baden , HMV, 1:250
Hafenanlage Neu-Ulm , diverse Verlage, 1:250

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2

Dienstag, 25. Februar 2014, 15:56

Moin Peter,
dann viel Spaß dabei.
Zum Stringer: Gerade weil die Rümpfe der Rettungskreuzer ein wenig "tricky" sind, könnte ein Stringer in jedem Fall hilfreich sein. Vielleicht kann Fritz da ja nochmal drüber nachdenken...
Beste Grüße
Fiete

Pianisto

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3

Dienstag, 25. Februar 2014, 16:39

Hallo Peter,

viel Spaß. Anbei ein Bild der "2." Theoder Heuss in Würzburg.

Gruß pianisto
»Pianisto« hat folgendes Bild angehängt:
  • PICT0087.jpg

Pitje

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4

Mittwoch, 26. Februar 2014, 00:06

Sodele,

@Fiete, Pianisto: vielen Dank für Eure Wünsche! Auch danke für's Bild! :)

Nachdem ich die Schreiber TH bis zum geschlossenen Rumpf gebaut habe, wollte ich dies heute auch noch bei der Sculptor'schen TH hinbekommen.
Hat hingehauen.

Fritz hat die Konstruktion, wie gesagt, anders gewählt, indem zunächst das Deck samt Ladebucht fürs Tochterboot montiert wird, erst anschließend die Bordwände.

Die Heckklappe hat er separat ausgeführt, sie kann auch geöffnet dargestellt werden, was ich allerdings hier jetzt nicht gemacht habe.
Fiete, zu Deinem Einwand der bezüglich der Stringer würde ich nun nach erfolgter Montage sagen, dass sie bei dieser Konstruktion nicht notwendig sind. Die heruntergezogene Kante des Decks samt ihren Klebelaschen sorgt für ausreichende Steifigkeit. Zur Formgebung dienen sie auch bei der Schreiberkonstruktion nicht, nur zur Versteifung. Insofern ist man bei beiden Versionen auf das saubere Vorformen der Bordwände angewiesen.

Hier nun erstmal die Dokumentation der Montage des Decks:





Wie Ihr seht, habe ich zuerst die Ladebucht unters Deck gebaut und anschließend diese Baugruppe montiert. Es wäre bestimmt auch möglich die Bucht ins Spantengerüst zu setzen und nachher das Deck zu befestigen, aber ich wollte so eine saubere Übergangskante Deck-Bucht erreichen, was auch funktioniert hat. Das Einsetzen, bzw. die Montage auf dem Deck hat absolut perfekt hingehauen.
Parallel im Bau:
Großlinienschiff S.M.S. Baden , HMV, 1:250
Hafenanlage Neu-Ulm , diverse Verlage, 1:250

Pitje

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5

Mittwoch, 26. Februar 2014, 00:16

Die Bordwände habe ich am Heck beginnend montiert und am Bug zusammengefügt. Da ja das Hecktor separat baubar ist, ist die Anfangskante schon klar definiert. Spannend war, ob es am Bug aufgehen würde.

Kurz gesagt, passt super. Der kleine Spalt oben unterhalb der Bugspitze misst etwa 0,75mm, diesen werden ich noch mit Weißleim schließen, sobald der Rumpf schön getrocknet ist. Unten hat auch dieser Part absolut präzise gepasst.





Beim Vergleich beider Modelle ist nun eigentlich nur noch anhand des Spantengerüsts fürs Deckshaus und des roten Wasserpasses ein Unterschied zu erkennen. Alles andere wäre bei Darstellung desselben Schiffstyps auch seltsam, gelle?? :D

Parallel im Bau:
Großlinienschiff S.M.S. Baden , HMV, 1:250
Hafenanlage Neu-Ulm , diverse Verlage, 1:250

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Pitje

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6

Montag, 3. März 2014, 23:37

Hllo Freunde,

nachdem ein schönes verlängertes Wochenende hinter mir liegt ging es nach einem weiteren Lehrgangstag mit dem Kontrollbau weiter. Das Deckshaus war an der Reihe.
Fritz hat hinsichtlich der Farbgebung und Textur, der Ausstattung mit Lüfterschränken, echten Positionslampen und einer erhöhten Plattform innerhalb des Steuerstands weitaus detaillierter und auch exakter gestaltet, als es beim Schreiber-Bogen der Fall ist.

Zum Bau an sich bin ich sozusagen von innen nach außen vorgegangen, zunächst die Plattform, samt Erhöhungen, dann die Trennwand, anschließend die Positionslampenschächte und danach das Steuerpult montiert. Diese Baugruppe wurde dann als Ganzes in die Außenwand eingefügt und beginnend ab der Stirnseite (Hansekreuz(!) ;) als Haltemarke) beginnend verleimt.

Passt ganz hervorragend.



Hier einige Eindrücke des fertigen Deckshauses - noch ohne Kleinteile, wie Steuerrad, Leiter etc.

Parallel im Bau:
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Pitje

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7

Montag, 3. März 2014, 23:47

Das Aufsetzen auf den Rumpf geschah, nachdem ich die noch fälligen Scheuerleisten angebracht habe.
Habe auch noch vergessen zu erwähnen, dass ich das Spantengerüst schwarz gepönt habe, da ich die Scheiben auch bei diesem Model natürlich transparent gebaut habe.
Auch wenn dies mglw. bei einem Kontrollbau nicht üblich sein sollte - Fritz war damit und auch mit dem Kantenfärben einverstanden ... :)





Hier wieder einmal der Vergleich Schreiber - Sculptor Heuss:



Das wärs für heute gewesen! Wünsche schönen Faschingsdienstag zu haben, treibts nicht zu wild und bis die Tage! :D
Helau/Alaaf und alles Andere!

VG
Peter
Parallel im Bau:
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8

Dienstag, 4. März 2014, 07:37

Moin Peter,
es scheint ja ohne Stringer gut geklappt zu haben, dann ist das so sicherlich in Ordnung. Was den Spalt am Bug anbelangt, da sollte m.E. nachgebessert werden. Der "Schreiber-Rumpf" ist an der Stelle dicht, also braucht es hier noch etwas Zugabe. Das mit Weißleim zu schließen, ist sicherlich ein Notbehelf, mach ich auch, klar, aber schöner wäre es schon, wenn es von vornherein passt. Dafür ja der Kontrollbau... ;)
Ansonsten sieht das Schiffchen richtig gut aus.
Beste Grüße
Fiete

Pitje

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9

Dienstag, 4. März 2014, 09:21

Moin Fiete,

Merci. :)
Was diesen Spalt angeht, so werde ich das nochmal verifizieren, indem ich einen zweiten Rumpf baue und diesmal die Montage vom Bug beginnend vornehmen werde. Sollte es dann auch eine Lücke (diesmal am Übergang zur Heckklappe natürlich), dann sollte etwas Material dazu kommen. Wenn nicht, dann lags an mir... Mal sehen.

Beim Schreiber-Rumpf wird der Bug mittels einer Klebelasche zusammengefügt, bei Fritz stumpf verklebt.

VG
Peter
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10

Dienstag, 4. März 2014, 09:43

Moin Peter,
versuche doch mal, die beiden Rumpfhälften vor dem Anbau vorne mit einer Weißleimnaht miteinander zu verbinden. Die Methode habe ich bei meiner NÜRNBERG und BLEICHEN mit Erfolg angewandt.
Beste Grüße
Fiete

Pitje

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Dienstag, 4. März 2014, 10:21

Hi Fiete,
So hatte ich mir das gedacht, mal sehen, wie es achtern dann rauskommt.

VG
Peter
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Heiner

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Mittwoch, 5. März 2014, 13:30

Moin Peter!
Das sieht schon sehr seeehr gut aus, Dein Kontrollbau. Was mir merkwürdig vorkommt, ist dass die Aufbauten von Schreiber und Fritz offenbar unterschiedliche Fenster haben; Dein Bild 6 von gestern zeigt da ein rundes Bullauge mehr bei Fritz als bei Schreiber. Gab es da Umbauten am Original?
Außerdem frag ich mich natürlich mal wieder, ob denn das schwarz gepönte Spantengerüst für die Aufbauten in ganzer Größe nötig ist? Die vorgefertigte Baugruppe steht auf den Bildern eigentlich auch ohne "Gerippe" ganz gut da, und gerade im Bereic der vorderen Fenster könnten sich da wieder gute "Durchblicke" ergeben, die für mich immer so das i-Tüpfelchen sind, wenn man schon Fenster aussticht (gut- hier beim Kontrollbau sind derlei Verfeinerungen vielleicht nicht angebracht, aber - @ Fritz: könnte man das nicht von vornherein konstruieren?)
Ansonsten werde ich das hier verfolgen, so oft und lange ich kann (zur Zeit etwas knapp)
"THIS is NOT normal!" (John Oliver, Last Week Tonight)

Sculptor

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13

Mittwoch, 5. März 2014, 17:48

Hallo, das Schreiber-Modell stellt die TH dar, wie sie in Dienst gestellt wurde, dazu gehört die ursprüngliche Farbe Orange-weiss. Ich habe die späteren Umbauten berücksichtigt: Ankerspill und neuer Scheinwerfer, Klarsichtscheibe vor dem unteren Fahrstand andere Einrichtung des oberen Fahrstandes, höherer Schornstein und Scheiben im Fahrstand des Tochterbots und natürlich die Farbe rot-weiss. Der geübte Kartonmodellbauer kann beim Ausstechen der Fenster natürlich auf Teile des Gerippes verzichten oder Klebelaschen weglassen, eine Inneneinrichtung habe ich bisher nicht vorgesehen.
Viele Grüße

Fritz

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Donnerstag, 6. März 2014, 21:42

Hallo Freunde,

@Heiner: merci, danke für das Lob! Gebe ich direkt weiter an den Konstrukteur! :)
@Sculptor: Fritz, die Inneneinrichtung dürfte auch recht überflüssig, da absolut nicht sichtbar sein. Die Arbeit wäre für den Allerwertesten. Insofern passt das schon - meiner Meinung nach. Was die Spanten angeht, so könnte man allerdings darüber nachdenken, ob die notwendig sind, oder ob Du sie nicht einfach wegläßt, für die Statik werden sie meiner Meinung nach nicht benötigt. Zumal die exakte Position des Deckshauses durch Steckschlitze definiert wird. Aber das ist natürlich Deine Entscheidung. :)

Heute habe ich einen Referenzrumpf gebaut, um herauszufinden, inwieweit der kleine Spalt im oberen Bugbereich durch meine Bauweise hervorgerufen wurde, oder durch ein klein wenig zu wenig Material.
Dazu erneut das Spantengerüst gebaut, mit dem Deck versehen und dann zunächst die Bordwände nach dem Vorformen mittels Weißleim am Bug verbunden.



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Pitje

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15

Donnerstag, 6. März 2014, 21:45

Wie Ihr an den Bildern sehen könnt, ist die Naht am Bug so deutlich besser geschlossen und am Heck geht es dennoch mit dem Endspant auf.
Insofern sollte diese Montagereihenfolge in der Bauanleitung empfohlen werden, würde ich anregen.



Ich erwähnte weiter oben, dass das Hecktor geöffnet gebaut werden kann, was ich bei Rumpf Nr. 2 direkt ausprobiert habe. Bringt gleich etwas mehr Dynamik rein - klasse Idee, die variable Konstruktion.





Das wärs für heute Abend gewesen. Bis die Tage und viele Grüße
Peter
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16

Freitag, 7. März 2014, 07:20

...Insofern sollte diese Montagereihenfolge in der Bauanleitung empfohlen werden, würde ich anregen...

Sehr gute Idee!
meint
Fiete

Pitje

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17

Mittwoch, 12. März 2014, 22:34

Grüeziwohl Freunde,

@Fiete: grazie! :)

heute war wieder Kontrollbautag und natürlich ist zunächst das aufzuholen, was ich gestern bei der Schreiberversion gebaut habe.

Begonnen habe ich mit der Schornstein-Mast-Kombination. Fritz hat den Mast nach unten verbreitert und als Längsspant des Schonsteins vorgesehen. Für den Schornstein an sich nicht erforderlich, da er durch seine ovale Grundform stabil genug ist, aber eine sehr gute Idee für die Belastbarkeit des Mastes. Bei Schreiber ist der Mast gleichzeitig als Klebelasche innen an der Vorderseite konstruiert, was ungleich weicher ist.



Die Streben, Antennen und die Verspannung habe ich aus dem Bogen gebaut und diesmal keine LC-Teile verwendet.
Auch in Ordnung und im Ergebnis nicht sehr viel grober, aber dennoch würde es sich wohl lohnen eine kleine Platine für dieses Modellchen zu entwerfen. Dies wird wohl auch später bei den doch sehr speziell geformten Relings relevant werden.

Parallel im Bau:
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Pitje

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18

Mittwoch, 12. März 2014, 23:02

Im Anschluss daran habe ich die senkrechten Streben beiderseits des Hansekreuzes angebaut, die noch von neulich übrig waren, das Hansekreuz selbst wurde plastisch aufgesetzt.
Zwei Suchscheinwerfer, das Spill und drei der Luken fanden ihren Platz.



Die Treppe rauf zum Steuerstand habe ich in Einzelstufen zerlegt und so das "Brett" vermieden.



Zum Schluss des heutigen Abends noch die übliche gemeinsame Aufnahme beider Modelle:




Gute Nacht und bis die Tage :)

Liebe Grüße
Peter
Parallel im Bau:
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19

Montag, 17. März 2014, 22:21

Hallo Freunde,

der Kontrollbau der Theodor Heuss hat heute seine Laufgänge an den Seiten und die dazugehörigen Relings erhalten.



Die Lufgänge sind sehr schön mit den entsprechenden Löchern versehen, was gegenüber der einfach gehaltenen Oberflächenstruktur des Schreiberbogens schon einen deutlichen Unterschied macht.



Da auf dem Bogen eine (zwar sehr detaillierte) Bretterreling gedruckt ist und eine Prototyp-LC-Reling noch nicht zur Verfügung steht, sind Fritz und ich überein gekommen nicht die besagte Bretterreling zu verwenden, sondern das ich eine Alterntive bauen soll. Denkbar Möglichkeiten:
  • aussticheln der Bretterreling,
  • selbst gebaute Fadenrelings oder
  • selbst gebaute LC-Relings.
Ich habe mich dazu entschieden einzügige Standard LC-Relings vom HMV entsprechend zu modifizieren.
Die rote Persenning ist aus dem Bogen, hinterklebt mit Relingsstücken zur Darstellung der Rückseite.





Zur weiteren Verfeinerung der Relings bzw. der zugehörigen Bestückung hat Fritz noch die gesammelten Poller, Lüfterrohre, Kescher, Fanghaken und Steigleitern vorgesehen.
Diese werde ich wieder aus dem Bogen bauen.

Guts Nächtle.
VG
Peter
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20

Dienstag, 18. März 2014, 07:10

Moin Peter,
sehr gut! :thumbsup:
Beste Grüße
Fiete

Pitje

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Dienstag, 18. März 2014, 21:08

Hallo und guten Abend,

@Fiete: vielen Dank! :)

heute habe ich wie angekündigt begonnen die zusätzlichen Kleinteile entlang der Relings zu bauen.
Im Prinzip habe bei meinem Vorsatz Teile aus dem Bogen zu bauen bleiben können, bei der langen Leiter habe ich mich der Ästhetik wegen dann doch für LC-Teile entschieden. Trotz aller Geduld war das Ergebnis zwar als Leiter erkennbar, aber nicht wirklich schön.Alles Andere, also Poller, Kescher, Fanghaken und Strickleiter waren kein Problem. Gottseidank neige ich nicht zur Weitsichtigkeit :D



Parallel im Bau:
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Wiesel

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22

Dienstag, 18. März 2014, 21:39

Sehr schönes Modell!

Peter,
ist das wirklich ein Kescher (so mit Netz für Fische) oder ein Ring zum Sichern von Personen im Wasser?
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
In Erinnerung an Simone Veil, † 30. Juni 2017



Im Bau: CAP SAN DIEGO (roko)

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Dienstag, 18. März 2014, 23:20

@Wiesel: hallo Helmut. Vielen Dank für Dein Lob! :) Macht auch großen Spaß! Fritz hat dieses Teil in einer der Erläuterungen entsprechend bezeichnet und auch so gestaltet, insofern denke ich schon. Ich weiß allerdings was Du meinst. Habe früher so manche Stunde an Gewässerrändern verbracht, um auf die lieben Badegäste aufzupassen ... :D

Die gesammelten 12 Lüfterrohre (ob das welche sind, ist allerdings nun Spekulation), der Suchscheinwerfer, der Bügel über der Tochterbootbucht, die Streben für die Antennen und die Flaggenstange am Bug habe ich noch hinbekommen.




Damit ist der meiste Kleinkram nun montiert. Der letzte "Brocken" ist natürlich noch das Tochterboot, dessen Grundkonstruktion völlig anders ist, als die von Schreiber und auf das ich mich schon freue zu bauen.
Donnerstag geht es hier weiter. Werde zunächst den Kontrollbau abschließen, ehe die Schreiber TH weitergebaut wird.

Gute Nacht zusammen :)

Viele Grüße
Peter
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Wiesel

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Mittwoch, 19. März 2014, 09:23

...Fritz hat dieses Teil in einer der Erläuterungen entsprechend bezeichnet und auch so gestaltet, insofern denke ich schon. Ich weiß allerdings was Du meinst. Habe früher so manche Stunde an Gewässerrändern verbracht, um auf die lieben Badegäste aufzupassen ... :D

...



Ich habe das soeben mal mit Bildern vom Original verglichen.
Die haben mit diesem Ding tatsächlich offenbar auch Fische gefangen... :D

Vielleicht ging aber auch damals nur manchmal die Mütze über Bord. Ich habe so schon mehrfach beim Segeln meine Kappe verloren und hätte dann gerne einen Kescher gehabt...
Bis die Tage...

Helmut

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Im Bau: CAP SAN DIEGO (roko)

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Donnerstag, 20. März 2014, 22:36

Tochterboot

Hallo Freunde,

here we go again.
Das Tochterboot war nun dran.
Wie angekündigt hat Fritz den Rumpf völlig anders konstruiert, als seinerzeit Hubert Siegmund das Schreiber-Pendant.



Der Kern ist zunächst der Längsspant, der auf insgesamt 6-fache Kartonstärke verleimt wird. die beiden seitlichen Verstärkungen dienen zugleich auch als Auflage zur Formgebung vor Allem des Hecks für die Außenhaut.



Das Deck ist verdoppelt und wird anschließend montiert. Auf die Unterseite kommen wiederum verdoppelte Verstärkungen und dienen der seitlichen Führung der Außenhaut.



Für die Abstützung des gewölbten Oberdecks werden auf dem Deck noch drei Teile des Längsspants aufgsetzt.



Anschließend folgte die Montage der Bordwände.

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Donnerstag, 20. März 2014, 22:47

@Wiesel: Hallo Helmut,
Die haben mit diesem Ding tatsächlich offenbar auch Fische gefangen... :D

Vielleicht ging aber auch damals nur manchmal die Mütze über Bord. Ich habe so schon mehrfach beim Segeln meine Kappe verloren und hätte dann gerne einen Kescher gehabt...
Bestimmt - die Bordküche - oder vielmehr die Kombüse brauchte etwas Ergänzung.
Sag mal - haben Seefahrerhüte keinen Kinnriemen? :D

Das Innenleben, also die Wände der beiden Abteilungen (Fahrstand vorne und Aufenthaltsbereich für Gerettete oder sonstiges Volk) habe ich dann eingebaut. Hier musste ich die Außenseite selbst färben, ich nehme mal an, dass dies im echten Bogen dann schon so gedruckt sein wird.



Das Oberdeck habe ich dann einfach drübergestülpt und an der Außenkante rundherum mit etwas Weißleim befestigt. Passt wunderbar! :thumbup:

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Donnerstag, 20. März 2014, 22:56

Ein paar Ergänzungsteile hat Fritz noch vorgsehen, wie die beiden Luken im Bug und achtern, die seitlichen Laufgitter, eine Sitzbank für den Fahrstand, die Motorluken seitlich des kleinen Schornsteins und den Schornstein selbst. Direkt hinter dem Schornstein ist noch ein kleiner Antennenmast, der u.a. auch eine Sirene hält.
Hier selbstständig unterwegs...



und an Bord der Theodor Heuss:



Das wär's für die Woche wieder gewesen.
Wünsche allseits ein schönes Wochenende zu haben und schönen Abend! :)
Bastelt schön, das Wetter wird nicht so toll werden.

Liebe Grüße
Peter
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Freitag, 21. März 2014, 07:47

Moin Peter,
das ist eine wirklich interessante und pfiffige Konstruktionsweise. Und das Ergebnis überzeugt.
Beste Grüße
Fiete

Bastian

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Freitag, 21. März 2014, 07:47

Hallo Pitje,

das Modell sieht erstklassig aus! Ich hatte auch erst vor, das Schreibermodell zu skalieren aber nun werde ich auf das Erscheinen dieses Bogens warten.
Die Detaillierung ist sehr gut in meinen Augen, da hätte man beim Schreibermodell vieles neu oder aus anderen Bordmitteln erstellen müssen, da ist diese Konstruktion mit Lasercutsatz schon die bessere Wahl!
Da gibt es ja bald wirklich eine umfangreiche Flotte von der DGZRS - ich finde die Farbgebung, den Hintergrund der Gesellschaft und das generelle Aussehen der Kreuzer und Beiboote aber auch äußerst attraktiv und freue mich über jede Neuerscheinung.
Jetzt müsste man nur den Passat-Verlag noch einmal zu einer Neuauflage der Eiswette und Berlin überreden, denn meine Modelle von vor 20 Jahren sind nicht wirklich "State of the Art" :-)

Wie weit ist denn eigentlich die Aufbereitung der beiden Kreuzer aus dem Alsterverlag ?

Grüße und danke fürs ausführliche Bebildern deines Bauberichts!

Bastian

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bastian« (21. März 2014, 08:48)


Pitje

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Samstag, 22. März 2014, 10:41

Hallo und guten Morgen,

@Fiete: ich finde auch, dass diese Konstruktion sehr gelungen ist. Einerseits sehr stabil (natürlich bei teilweise 6-facher Kartonstärke ;) ), andererseits machen es die als Formgeber dienenden Verstärkungen sehr leicht die Rumpfform nachzubilden - entsprechendes Vorformen natürlich vorausgesetzt.

@Bastian. Vielen Dank - ist aber auch eine sehr gute Ausgangslage, die Fritz da gezeichnet hat. Insgesamt weitaus detaillierter, als der 1:100 Schreiber Bogen, wo ja eigentlich aufgrund der 2,5 fachen Größe des Modells seeehr viel mehr möglich gewesen wäre. Liegt aber wohl auch am gewachsenen Detailanspruch mit der Zeit, denke ich. Jedenfalls waren alle Teile (Ausnahme Leitern und Relings) rein technisch gut aus dem Bogen baubar.
Insofern frage ich mich, ob ich die skalierte Schreiber-Version überhaupt fertigstellen soll, da - wie Du schon gesagt hast - viele Details nachgeschnitzt werden müssen. Mal schauen.

Es wird noch einige redaktionelle Anpassungen zu dieser TH geben, sowie einen LC-Satz, wenn ich das so richtig verstanden habe.
Ich werde die Sculptor-Heuss also ohnehin noch einmal bauen ... :)

Was die DGzRS Modell-Flotte angeht, so habe ich die Passat-Bögen allesamt leider auch verpasst, vielleicht kommt da ja nochmal eine Auflage heraus - mich würde natürlich die Marwede besonders reizen.
Es wird aber auf jeden Fall noch weiteres aus dieser Sparte geben ... Aber das dürfte ein berufenerer Schreiber wohl genauer sagen können.

Viele Grüße und schönes Wochenende.
Peter
Parallel im Bau:
Großlinienschiff S.M.S. Baden , HMV, 1:250
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Pitje

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Sonntag, 23. März 2014, 22:48

Hallo und guten Abend,

@Günter: nee, das war damals noch nicht der Standard - da hast Du Recht!

entgegen meiner sonstigen Gewohnheit erst Montags-Früh an den Lehrgangsort zu fahren, bin ich heute bereits in der Werft, da gleich Morgen sehr früh eine Prüfung des Kurses ansteht.
Zur Entspannung noch ein wenig gebaut...
Fritz hat mir einige Hinweise gegeben, was ich noch ändern sollte, bzw. einige Aufstellorte von Kleinteilen klar gemacht.

Zuerst habe ich den Fahrstand mit seinen Instrumenten bestückt, die erhaben dargestellt werden können. Klasse Idee. :) Das Steuerruder stammt aus der HMV Handrad-Platine.
Gleich dahinter die beiden Rettungsringe, beidseitig an der Innenschanz des Deckshaueses. Steuerbordseitig fand noch etwas weiter achtern die Rettungsinsel, montiert auf zwei Konsolen ihren Platz.
Der Bug-Scheinwerfer musste vom Spill runter und auf der Steuerbordseite auf Höhe des Pollers montiert werden. Das Spill war nicht eng genug gerollt und wurde demzufolge erneut gebaut und an seinen Platz gesetzt.
Der Anker (Querarm auf den Ankerstiel geschnallt) kommt backbordseitig hinten den Bug an die Reling.
Die Konsole, die ich achtern an den Schornstein gesettt habe, wurde durch einen Haken ersetzt.
Hier die Übersichten nach dem Umbau:



Soweit so gut. :)
Wünsche einen guten Wochenstart rundherum und einen schönen Abend!

VG
Peter
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Pianisto

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32

Montag, 24. März 2014, 06:22

Hallo Peter und Fritz,

einfach faszinierend. Wenn man die Bilder anschaut, verliert man das Gefühl für den Maßstab, wenn jemand jetzt sagen würde, daß das 1:100 ist, wäre ich auch begeistert und würde das glauben.

Gruß pianisto

Riklef G.

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33

Montag, 24. März 2014, 09:24

Moin Peter,

da ist mir doch dieser sehr interessante KB entgangen.
Du hast das Modell sehr schön gebaut.
Die Schreiber TH würde ich fertig bauen, da sie ja einen anderen Bauzustand zeigt.

LG
Riklef
"Der Erfinder der Autokorrektur ist ein Armschlauch."

----------------
Projekte:
Fertig:
Iljushin IL-14 1:33
Lockheed L-1649 A 1:100 (1. Version fertig)
SIBAJAK von Scaldis 1:250

Im Bau:
Hauptfahrwerk einer Boeing B777
De Haviland Comet 4B 1:100

Geplant: so vieles... :rolleyes:

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34

Dienstag, 25. März 2014, 09:22

Moin Peter,
moin Fritz!
Erstmal nachträglich noch alles Gute zur Prüfung; ich hoffe, die frühe Anfahrt hat sich gelohnt!
Was die Theodor Heuss betrifft: ein wunderschönes Modell, und Klasse gebaut :love: . Sie kommt in jedem Fall auf die Einkaufsliste. Bevor es aber so weit ist (hoffentlich) noch eine letzte Frage: die senkrechten Linien auf dem weißen Teil des Aufbaus mit den Fenstern - müssen die sein? Auf Pianistos Photo habe ich nichts gesehen, was mit den Linien dargestellt werden müsste (sonstige Quellen habe ich gerade nicht bei der Hand), und wenn es tatsächlich nur Knicklinien sind: schmeißt sie raus. Man kann den "Fächer" ja über die Bordwände hinaus verlängern und nur auf dem Teil weglassen, wenn man nicht ohnehin den Weg geht, den die Sloman Alstertor gezeigt hat und solche Linien allgemein auf die Rückseite der Bögen setzt (vermutlich eine Kostenfrage). Wenn hier etwas dargestellt werden soll (etwa Verstärkungen wie die beiden Streifen im roten Teil des Aufbaus darüber), bitte Bescheid sagen, aber dann würde ich da auch was drauf setzen.
Nur mal so ein Gedanke...
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Pitje

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Dienstag, 25. März 2014, 11:24

Hallöle,

@Pianisto: vielen Dank! :) Es sind in der Tat sehr viele Details enthalten, weit mehr als in der 1:100 Heuss von Schreiber. Aber das ist wohl, wie weiter oben schon geschrieben auch einfach eine Frage des mit der Zeit gestiegenen Anspruchs der Modellbauer nach Details. Insgesamt ein kleines aber umso feineres Modell, dass Fritz hier konstruiert hat.

@Riklef: auch Dir vielen Dank! Na mal sehen, ob ich das mache. Einerseits hasse ich es, Dinge nicht fertigzustellen, andererseits müßte ich eben so gut wie alles per Hand nachzeichnen, was an Details eigentlich darstellbar ist, bzw. was ich darstellen möchte.

@Heiner: Danke, das Daumendrücken hat geholfen, drei der vier Prüfungen sind rum, die Ergebnisse sind allesamt positiv ausgefallen. :) Morgen noch die letzte Prüfung und dann gehts endlich wieder heim.
Was die Linien angeht, so sind die nur zu Konstruktionszwecken auf diesem Prototyp. Fritz wird die in der von Dir angesprochenen Weise außen anzeichnen, wie er mir schon vor einiger Zeit geschrieben hat.

Etwas habe ich noch übersehen. Vor der roten Persenning muss sich noch auf beiden Seiten ein weißes Blech befinden. Das habe ich nun nachgeholt.
here we go:

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Freitag, 28. März 2014, 21:06

Hallo Freunde,

nachdem nun der Lehrgang endlich rum ist, habe ich die Werft wieder nach Hause verlegt und heute den Prototyp 1.0 der Theodor Heuss mit der Takelage und der Beflaggung fertiggestellt.
Die Gösch ist wie bei allen DGzRS-Schiffen die Bremer Stadtflagge, die DGzRS-Flagge mit dem Hansekreuz weht an der Backbord-Rah und an der Gaffel in der Mitte die Deutsche Flagge.
Dieser BB geht dann weiter, sobald die Version 1.1 bei mir angekommen ist.
Fazit an dieser Stelle: ein tolles Modell, auch schon in diesem frühen Konstruktionstadium. Man darf sehr gespannt sein... :) :)
Ich freue mich schon darauf die paar wenigen Modifikationen umzusetzen.

Bittesehr, hier der jetzige Zustand:

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Jochen Haut

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Freitag, 28. März 2014, 21:40

Moin Peter,
sehr schön!
Moin Fritz,
erscheint der Kreuzer demnächst beim HMV?
Gruß
Jochen

Sculptor

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Freitag, 28. März 2014, 23:06

Hallo,
erst einmal vielen Dank Peter, Du hast die Theodor Heuss sauber hingezaubert, nach einem noch nicht fertigen Teilebogen ohne Nummerierung und Anleitung.


Bei der Frage „was gehört wohin“ hilft ja das genaue Studium von Vorbildfotos, bei dem wie hat Fritz sich das gedacht hast du mit großer Treffsicherheit, und ein par PN-Fragen, genau das Richtige gemacht, nämlich ein schönes Modell gebaut. Mit Deiner Rückmeldung und den Kommentaren gehe ich jetzt in die Feinarbeit.

Jochen, lass mir für den Begriff "demnächst" etwas Zeit, da ist noch was, das vorher fertig werden muss.




Viele Grüße

Fritz

Jochen Haut

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Samstag, 29. März 2014, 12:55

Moin Fritz,
gern! Ich verstehe Dich dann so, dass die Chance mal besteht, den Kreuzer zu bekommen.
Gruß
Jochen

Gustav

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Sonntag, 30. März 2014, 18:36

Moin Peter,

herzlichen Glückwunsch zu diesem sehr schönen Modell, es ist Dir hervorragend gelungen :thumbup:.
Für mich ein sehr erfreulicher Anblick.

Viele Grüße
Gustav
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