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MHBS

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Samstag, 6. Januar 2007, 07:52

Silber beschichtetes Inkjet Papier

Hallo,

da diese Frage schon einmal aufkam: Fuer Alle, die Interesse on Ausdrucken auf Silberpapier haben:

Unter folgendem Link gibt es silber-beschichtetes Papier fuer Inkjet Drucker:

http://redrivercatalog.com/browse/cat=4&prod=30.php

und

http://www.redrivercatalog.com/infocenter/tour/silver.htm

Die haben wohl auch ein Internetshop, aber ich habe dort noch nichts bestellt. Daher weiss ich auch nicht, ob sie ausserhalb der USA und Kanadas liefern.

Ausserdem habe ich gelesen, dass es besser ist, die Beschichtung an den Klebestellen "abzukratzen", da die meisten Kleber die Metalloberflaeche nicht verkleben.

Naja, und dann ist das Papier auch noch alles andere als billig...

Herzliche Gruesse,

Matthias

bastelstephan

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2

Dienstag, 9. Januar 2007, 21:41

Hallo,

habe dort mal wegen Deutschlandlieferung angefragt und das hier als Antwort bekommen:

(Email)
Thank you for your inquiry. Yes we ship to Germany. Shipping is quoted
during the checkout process. We use UPS and Deutsche Post to deliver the
package to you. Shipping takes 7-14 business days to arrive. Please email
with any questions.

German translation via Google.com below:

Für deine Anfrage danke. Ja versenden wir nach Deutschland. Verschiffen wird
während des Prüfung Prozesses veranschlagen. Wir benutzen UPS und Deutsche
Pfosten, um das Paket an dich zu liefern. Das Versenden dauert 7-14
Werktage, um anzukommen. Bitte email mit irgendwelchen Fragen.

Sincerely,

Drew Hendrix
Red River Paper
Inkjet Paper & Ideas
888-248-8774
(/Email)

Gruß

Stephan

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bastelstephan« (9. Januar 2007, 21:41)


Helmut Wiesmann

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Dienstag, 9. Januar 2007, 22:31

Hallo

Silber-und Gold-beschichtetes Inkjet-Papier gibt es auch bei Grizzly in Witten: viola

Freundliche Grüße

Helmut

MHBS

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Dienstag, 30. Januar 2007, 15:16

Hallo,

Ich war mal wieder einkaufen in Tokios Electronic Wonderland... Dort habe ich auch verschiedene metallic Papiere für Inkjets gefunden. Die eine Sorte kommt als 120g/m2 Papier und ist in vielen Farben erhältlich. Zehn Blatt gibt es schon für 220 Yen - keine 2 Euro. Ich habe mir einmal zwei Grautöne zum probieren gekauft. Und dann gab es da noch Gold und Silberpapier, 80g/m2 für 937 Yen für 10 Blatt, runde 4 Euro. Bei so vielen verschiedenen Farbtönen könnte man fast auf den Gedanken kommen, verschiedene Papiere für unterschiedliche Bereiche an Flugzeugmodellen zu verwenden; so wie Einige Tonpapier verwenden...

Nächste Frage ist ein geeignetes Modell für einen Test zu finden. Meine Vorliebe wären die Starfighter Modelle von Der Kampfflieger und P-Model, die ich auf der Platte habe, aber ich weiß nicht, wie man die Modelle am besten entfärbt. Daher als erster Test für Probeausdrücke ein kleiner Hubschrauber für meine Serie von Modellen in 1:100...

Das Bild zeigt von rechts nach links:
- Ausdruck auf weißem Papier mit Hintergrundsfarbe
- Ausdruck auf selbstgemachtem Silberpapier (Besprüht mit Silberfarbe...)
- Grauer metallic Bogen ohne Hintergrundsfarbe
- Silberpapier ohne Hintergrundsfarbe

Mal schauen, was sich daraus machen läst. Wenn es funktioniert, kann man später mal an größere Aufgaben denken...

Gruß,

Matthias
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Michael Urban

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Dienstag, 30. Januar 2007, 17:48

Hi Matthias,

wie sieht das mit der Bedruckung aus? Mir scheint, aus "rot" wird "rot-metallic".

Gibt's die Papiere auch für Farblaser? Damit müsste man doch deckende Farbschichten hinbekommen???

Viele Grüsse
Michael

Fitzban

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Dienstag, 30. Januar 2007, 17:52

Ich habe dafür silbernes Tonpapier aus dem Staples genommen. Sieht auch gut aus. Foto folgt!
Gruss, Ralf "Fitzban" Bröker
______________________________
In Bau: Papermodelers Ford Trimotor (Digitale Restauration)

MHBS

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Mittwoch, 31. Januar 2007, 01:19

Hallo Michael,

ob es so etwas auch fuer Laserprinter gibt, weiss ich nicht. Ich kann auch nicht sagen, ob die Papiere fuer Inkjets in einem Laserdrucker funktionieren.

Die Durckqualitaet schwangt deutlich: Im Fall des grauen Papiers sind alle Farben nicht deckend. Aehnnliches ist mir bei den selbst gemachten Papieren passiert. Je mehr Farbe man auf das Papier sprueht, um so sichere konnte man sein, dass man vom Druck nichts mehr sieht.

Das Silberpapier war da deutlich besser: Schwarz deckt gut, aber helle Farben wie Gelb oder Orange in diesem Fall denken nicht so gut. Sollte das Foto eingendlich zeigen..

Dann waere die naechste Loesung, das Modell auf verschiedenen Boegen auszudrucken, und beim Zusammenbau zu "stueckeln". Dafuer soillte man dann wohl auch noch die Teile neu zusammenstellen...

Damit waeren wir dann bei dem naechsten Punkt: Wenn sich erst einmal die Silberpapiere rumgesporchen haben, sollten die Anbieter von Download Modellen auch Versionen machen, die man direkt auf Silberpapier drucken kann. Im Augenblick weiss ich nur, dass FG immer ein Weissmodell mit liefert! Dort habe ich auch zum ersten Mal gesehen, dass Leute Modelle auf Silber oder Chrompapier ausdrucken und bauen...

Hallo Fizban,

das mit dem Tonpapier klingt sehr interessant! Muesste glatt mal auf dem Heimweg bei Joyful Honda reinschaun, um zu sehen, was es da so gibt... Auf einigen Tonpapieren laest sich gut drucken.

Vielen Dank und herzliche Gruesse,

Matthias

MHBS

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Freitag, 2. Februar 2007, 13:39

Hallo,

hier noch etwas mehr von meiner Spielerei mit dem Silberdruck: Nachdem ich nun verschiedene Papiere einmal ausprobiert habe, blieb am Ende als erste Wahl nur noch ein Silberpapier übrig. Da es sich um ein beschichtetes Papier für Inkjets handelt, ist der Ausdruck messerscharf. Das fällt sofort ins Augen, wenn man sonst oft auf HMV Papier druckt. Für einfache FG Modelle oder der Gleichen ist der Unterschied gering, aber bei Modellen mit sehr feiner Graphik ist der Unterschied frappierend. Wenn man zum Beispiel einmal eines der späteren Modelle von P-Model auf HMV Papier oder aber auf einem beschichteten Papier wie Epson PM Papier ausdruckt, sieht man sofort den Unterschied. Nur leider ist beschichtetes Inkjet Papier recht empfindlich.

Auf Silberpapier decken Farben wie schwarz, rot oder blau gut, auch wenn sie glänzend wirken. Bei blasen Farben wie etwa Gelb scheint das Silber durch. Weiß kann der Inkjet natürlich nicht, und somit erscheinen weiße Stellen im schönsten Silber. Und ich sollte noch sagen, dass bei dem von mir verwendetem Silberpapier die Farben langsamer trocknen. Insbesondere wo viel Farbe gedruckt wurde, kleben die Blätter aneinander oder aber die Farbe verwischt, wenn man nicht jeden Bogen nach dem Druck aus dem Drucker entnimmt...

Nach den ersten Tests habe ich mich dann einmal an einen größeren Bogen gemacht. Mein Interesse galt dem Starfighter und der Lightning F6 von P-Model. Der Gedanke an Entfärben und neu Gruppierung der Teile zwecks besser Ausnutzung des Silberpapiers erledigte sich von selbst. Die Files sind geschützt und lassen sich in Photoshop nicht öffnen. Aber auch ohne Entfärben fällt das schwache Grau des Bogens der Lightning nicht mehr auf, ganz im Gegenteil! Bei Tageslicht kann man den Druck noch sehen, aber bei Beleuchtung ist er einfach „weg“, da das Papier das Licht reflektiert... Daher habe ich von dem Starfighter von P-Model mit ähnlichen Farben erst einmal Abstand genommen, und habe mich stattdessen an dem Starfighter Modell von „Der Kampfflieger“ versucht. Da hier die Farben stärker sind, kommt der Ausdruck recht gut rüber. Wiederum habe ich die Teile nicht entfärbt. Entgegen meinen ersten Erwartungen finde ich inzwischen die Bögen, welche ich ohne Entfärben gedruckt habe, sogar schöner, da sonst das Flugzeug doch arg stark glänzt. Aber letzten Endes wird das auch von dem jeweiligen Modell und den persönliche Vorlieben abhängen...

So und damit habe ich dann meine ersten 10 Bögen verspielt, ohne dass ich irgend etwas an dem Modell gemacht hätte, das mich überhaupt erst auf die Idee gebracht hat, nach Silberpapier für meinen Drucker zu suchen: Convair XFY-1 Pogo. Ein absolut wahnsinniges Gerät!!! Die Modellphotos auf der Seite von FG sehen so aus, als wenn das Modell auf einem matten Silberpapier ausgedruckt worden ist. Darüber hinaus gab es im Netz schon immer mal wieder Modelle auf Silberpapier. Also warum nicht mal eines meiner bevorzugten Modelle auch selber aus Silbepapier bauen? Aber nun muss die Pogo erst einmal wieder warten, bis ich mal wieder eine Gelegenheit habe, bis nach Tokio zukommen...

Beste Grüße,

Matthias
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Freitag, 2. Februar 2007, 14:27

Hi Matthias,
wirklich spannende Experimente, die Du uns zeigst. Aber eine ordentliche Bezugsquelle für silbernes Inkjet-Papier in Deutschland haben wir immer nochj nicht, oder hab das überlesen?

Gruß
Jan
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Freitag, 2. Februar 2007, 15:50

Hallo Jan,

das ist eine gute Frage!!! Aber im Augenblick habe ich darauf keine Antwort. Falls Google mir irgend etwas darueber verraet, ob es so etwas auch anderswo zu kaufen gibt, werde ich es hier reinstellen.

Herzliche Gruesse,

Matthias

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Freitag, 2. Februar 2007, 16:45

Hallo,

wie versprochen, habe ich mich mal an Google versucht. Das Papier meiner Wahl gibt es hier, aber der Link wird wohl nicht viel helfen :rolleyes::

http://www.paperandgoods.com/shop/goods/…oods=HI-IJT1003

Will mal sehen, ob ich irgenwie noch mehr ueber den Hersteller finden kann...

Gute Nacht,

Matthias

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Samstag, 3. Februar 2007, 01:27

Hallo,

bevor es hier weiter geht mit einem Test, wie sich das Silberpapier verbauen laest, werde ich erst mal eine kleine (Zwangs)pause einlegen und unter die Bootsbauer gehen... :]

Fuer die Zwischenzeit koennt Ihr noch mal einen Motifationsschub auf der Chips Seite finden:

Fiddlersgreen>Aircraft>Trainers>Ryan PT-22

Am Ende der Seite sind Bilder eines Modells gebaut von John Freeman: Quasi Chrom pur! So glaenzed ist das von mir verwendete Papier nicht. Aber vielleicht ist Red River Paper da "besser". Habe mal gelesen, dass Leute daraus FG Modelle gebaut haben!

Ansonsten, wer Chrom ueber alles moechte und keinen Wert auf die gedruckten Details legt, kann natuerlich auch wie unter den Plastikmodellbauern zur bare metal foil greifen. Alternativ gibt es inzwischen wohl auch gute Anstriche fuer Chrom, aber damit befasse ich mich nicht mehr, seit ich mein letztes Plastikmodell vor bald 25 Jahren oder so gebaut habe. Es ist ja gerade das schoene am Kartonmodellbau, dass man sich von all der Chemie fern halten kann...

Bis dann,

Matthias

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